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Bildungsprogramm für Betriebsräte 2015

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Gewerkschaftliche Nordhessen &
Bildungsarbeit Bildungszentrum
Beverungen
Bildungsprogramm für
Betriebsräte 2015
Fit für die Aufgaben im Betriebsrat!
Herausgeber
IG Metall Nordhessen
Spohrstraße 6-8
34117 Kassel
Telefon 0561 70005-0
igmetall-nordhessen.de
IG Metall Bildungszentrum Beverungen
Elisenhöhe
37688 Beverungen
Telefon 05273 361414
igmetall-beverungen.de
Fotonachweis:
Martin Sehmisch (Seiten 1, 5, 7 bis 11,
25 und 29), Uwe Zucchi (Seite 30), PantherMedia/iko (Seite 31), PantherMedia/
Tatiana Popova (Seite 32)
Herzlich willkommen!
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
wenn dieses Programm auf Deinem
Schreibtisch liegt, hast Du die ersten
Monate der neuen Amtszeit gemeistert.
Neu gewählte und erfahrene Betriebsratsmitglieder organisieren die Arbeit im
Betriebsratsgremium und stellen sich
den komplexen Aufgaben der Interessenvertretungsarbeit.
Komplex heißt unter anderem, sich den
stetigen Umstrukturierungen, der wachsenden Leistungsverdichtung und dem
Druck durch »Vermarktlichung« zu stellen. Diese und andere Themen spiegeln
sich auch in den Ergebnissen der Beschäftigtenbefragung der IG Metall wieder. Darin fordern die Beschäftigten unter anderem gute und sichere Arbeitsbedingungen, eine bessere Arbeitsgestaltung, die Begrenzung von Anforderungen und Belastungen, bessere Möglichkeiten zur Vereinbarung von Leben und
Arbeit, und auch mehr Mitsprache und
Beteiligungsmöglichkeiten.
Um diese Anforderungen erfolgreich bewältigen zu können, müssen wir han-
3
deln und noch stärker an den individuellen Interessen der Beschäftigten ansetzen. Mitreden, Mitentscheiden, Veränderungen gestalten: Diese Maxime gilt
für Betriebsräte, Vertrauensleute, Belegschaften und IG Metall. Das erfordert
Fachwissen und persönliche Kompetenz. Unsere Qualifizierungsangebote,
die wir Euch in Kooperation anbieten,
orientieren sich an diesen Handlungsfeldern.
Wir wünschen Euch viel Erfolg!
Oliver Dietzel, Erster Bevollmächtigter
der IG Metall Nordhessen
Werner Kraus, Leiter des
Bildungszentrums Beverungen
Lutz Geydan, Gewerkschaftssekretär
der IG Metall Nordhessen
Inhalt
Unsere Bildungsarbeit
5
Unser Seminarangebot 2015
11
Leistungspolitik, Leistungsgerechtigkeit –
Gute Arbeit mit ERA gestalten
Handlungskompetenz für kollegiale Beratung
Psychische Probleme erkennen und damit umgehen
Grundlagen der Wirtschaftsausschussarbeit
Betriebswirtschaftliche Grundlagen für die BR-Arbeit
Sicher auftreten mit wirkungsvoller Rhetorik
Grundlagen des Arbeitsrechts
Interkulturelles Kompetenztraining für Betriebsräte
Effektive Betriebsratsarbeit
Grundlagenkenntnisse für den Gesundheitsschutz
BR kompakt Einstiegsseminar (BR I)
Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses
12
Der Weg ins Seminar
25
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
4
Unsere Bildungsarbeit
5
Die Bildungsarbeit der IG Metall
Unser Selbstverständnis
Unser Verständnis von »Lernen« geht
von einem demokratischen Bildungsbegriff aus, der in der Rahmenkonzeption
für die Bildungsarbeit der IG Metall beschrieben wird. Die Teilnehmenden werden mit ihren individuellen und sozialen
Erfahrungen in den Mittelpunkt gestellt.
Wir wollen den Lernprozess gemeinsam
und demokratisch gestalten. Das erfordert von den Referentinnen und Referenten ein reflektiertes Demokratieverständnis und eine Grundhaltung, die Autoritäten kritisch hinterfragt. Und das
nicht nur bezogen auf die gesellschaftlichen Verhältnisse, sondern auch auf Seminarinhalte, Methoden und den Umgang miteinander.
Dieser erweiterte Lernbegriff ermöglicht
den Teilnehmenden eine breitere Kompetenzentwicklung, die sie in der konkreten Gestaltung der beteiligungsorientierten Interessenvertretungsarbeit
einsetzten können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
entwickeln gesellschaftspolitische Orientierung und Kompetenzen, um gewerkschafts- und betriebspolitische Auf-
gaben im Sinne der Beschäftigten zu lösen. Bildungsarbeit trägt dazu bei,
handlungs- und dialogfähig zu bleiben
und sich erfolgreich in den sozialen und
politischen Auseinandersetzungen zu
behaupten.
Unser Anspruch
Die Bildungsarbeit der IG Metall fördert
politische Aktivitäten, ist kompetent,
nah dran und qualitätsbewusst!
Unsere Bildungsarbeit will politische
Orientierung, solidarisches Handeln
und visionäre Kraft festigen. Sie verpflichtet sich zu Mitbestimmung und Demokratie, Chancengleichheit und Gerechtigkeit, Frieden und Antirassismus,
Nachhaltigkeit und guten Entwicklungsmöglichkeiten der Geschlechter – auch
in Europa und weltweit.
Kompetentes Handeln
Die Bildungsarbeit ermöglicht es den
Teilnehmenden, ihre politischen, fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen weiter zu entwickeln und da-
6
mit auch ihre Konfliktfähigkeit auszubauen. Sie trägt dazu bei, dass die Teilnehmenden besser argumentieren und
kommunizieren können – im Dialog mit
Mitgliedern und mit Interessierten.
Unsere Praxis
Die Bildungsarbeit der IG Metall ist zielgruppenorientiert: Unsere Bildungsund Beratungsangebote fördern solidarisches Denken und Handeln. Sie sprechen verschiedene Zielgruppen an und
berücksichtigen dabei unterschiedliche
Arbeits-, Berufs- und Lebenssituationen
der Teilnehmenden.
ständiges Lernen und Handeln gefördert
– auch und vor allem für die Zeit nach
dem Seminar, im Alltag. Die Bildungsund Beratungsangebote sind praxisorientiert und teilweise prozessbegleitend.
Die Bildungsarbeit der IG Metall ist qualitätsbewusst: Qualität und Erfolg der
In den Seminaren erarbeiten sich die
Kolleginnen und Kollegen gemeinsame
gewerkschaftspolitische
Handlungsmöglichkeiten und Fähigkeiten, um in
den demokratischen Prozessen der IG
Metall mitzuwirken.
Die angewandten Methoden ermöglichen es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, ihre Persönlichkeit und eigene
Erfahrungen einzubringen sowie mit
Freude zu lernen. Damit werden eigen-
7
Die Bildungsarbeit der IG Metall vermittelt Betriebsräten wichtige Kompetenzen für ihre Arbeit.
Bildungsarbeit lassen sich messen am
Nutzen für die Teilnehmenden, an ihrem
Beitrag zur Stärkung der IG Metall im Betrieb und in der Gesellschaft, an Ideen
und Impulsen für die IG Metall.
Die IG Metall überprüft und verbessert
regelmäßig die Qualität ihrer Bildungsarbeit. Teamarbeit, gute pädagogische
Konzepte und systematischer Erfahrungsaustausch sichern die hohe Qualität der IG Metall-Bildungsangebote.
Die Bildungsarbeit der IG Metall ist professionell: Unsere ehren- und hauptamtlichen Referentinnen und Referenten
sind erfahren und kompetent in der Jugend- und Erwachsenenbildung – auch,
weil sie die Bedingungen und den Alltag
der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung gut kennen.
Sie nutzen systematische Aus- und Weiterbildungsangebote und tragen entscheidend zum Erfolg der Bildungsarbeit bei.
Lernen heißt in der
Bildungsarbeit der
IG Metall: Handlungs- und dialogfähig bleiben.
8
Das IG Metall Bildungszentrum Beverungen
Kompetent, komfortabel und nah
Das IG Metall Bildungszentrum Beverungen (igmetall-beverungen.de) bietet Seminare aus dem zentralen Bildungsangebot an. Zudem sind wir in der regionalen gewerkschaftlichen Bildungsarbeit
stark verankert. Das Bildungszentrum
Beverungen ist aufgrund seiner ehemaligen Rolle als zentrales Bildungszentrum der Gewerkschaft Textil und Bekleidung (GTB) und der Gewerkschaft Holz
und Kunststoff (GHK) bekannt. Auch
heute noch richtet sich ein Teil unserer
Seminarangebote an Beschäftigte aus
kleinen und mittleren Industrie- und
Handwerksunternehmen.
Das Bildungszentrum liegt in der Nähe
von Beverungen. Das auf einem kleinen
Berg angesiedelte Haus bietet eine fantastische Aussicht ins Weserbergland.
Der Weserradweg und der Naturpark
Solling liegen vor der Tür. Die nächstgrößere Stadt ist Höxter, die durch das
Schloss Corvey bekannt ist.
Unser Haus bietet für Tagungen, Konferenzen und Seminararbeit die nötige Infrastruktur, professionelle Logistik und
ein motiviertes Team. Unsere Bildungs-
9
Das IG Metall Bildungszentrum in Beverungen ist
der optimale Ort für erfolgreiche Bildungsarbeit.
referentinnen und -referenten unterstützen die regionale Bildungsarbeit der
Verwaltungsstellen. Das heißt, dass Arbeitstagungen von Betriebsratsgremien,
VK-Leitungen und IG Metall-Verwaltungsstellen aus der Umgebung im Bildungszentrum durchgeführt und auf
Wunsch auch von uns begleitet werden
In den Seminarpausen lockt Erholung im Grünen.
können. Die Kernkompetenzen des Bildungszentrums Beverungen sind:
• branchenorientierte tarifpolitische
Bildung und Beratung zu Entgelt,
Eingruppierung und Leistung
• handlungsorientierte Seminarangebote im Schwerpunkt Ökonomie
(Volks- und Betriebswirtschaft)
• Qualifizierung von Vertrauensleuten,
VK-Leitungen und Betriebsratsmitgliedern
• Begleitung von Gremien bei Organisation und Teamentwicklung
• politische Bildung und Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen von
Vertrauensleuten und Betriebsräten
Freizeitaktivitäten
Das Haus bietet eine Außensauna (Bademäntel kostenlos zu entleihen), Billard,
Darts, Fahrradverleih, einen Fitnessraum, Massage (gegen Gebühr), (geführtes) Nordic Walking, Tischtennis, ein Internet-Café und die hauseigene Gaststätte »Spinnstube« mit gewerkschaftspolitischen Abendveranstaltungen.
Das DGB-Haus in Kassel
Tagen im Gewerkschaftshaus »um die Ecke«
Zentral gelegen: Das DGBHaus in Kassel
Das DGB-Haus Kassel bietet moderne, helle Tagungsräume
in Laufweite des zentralen Königsplatzes, auf dem zahlreiche Straßenbahnlinien verkehren. Im Haus befindet sich
auch die Verwaltungsstelle der IG Metall Nordhessen.
Positiv sind für die Besucherinnen und Besucher unserer
Bildungsveranstaltungen zudem die nahe gelegenen Parkplätze und die gute Verpflegung durch lokale Dienstleister.
Das DGB-Haus wurde im Jahr 2007 umfassend renoviert.
10
Unser Seminarangebot 2015
11
Leistungspolitik, Leistungsgerechtigkeit
Gute Arbeit mit ERA gestalten – Doppelseminar
15. bis 18. Februar 2015 , 1. bis 3. Juli 2015
Die Regelungen der tariflichen und betrieblichen Leistungs- und Entgeltgestaltung waren in den letzten 20 Jahren einem starken Veränderungsdruck ausgesetzt. Was Leistung ist, wie sie erfasst,
gesteuert und bezahlt wird – all das
wirkt sich unmittelbar auf die Arbeitsbedingungen und somit auf die Belastungen der Belegschaften aus.
Das gewerkschaftliche Leitbild eines
»fairen« Leistungskompromisses stellt
dabei dem Leitbild des »Drucks der Finanzmärkte« entgegen, dass Arbeitsbedingungen lern- und gesundheitsförderlich sowie alterns- und altersgerecht
sein müssen. Die menschliche Leistungsfähigkeit über ein ganzes Arbeitsleben hinweg ist das Maß für abgeforderte Leistung. Das Arbeitsentgelt soll
dem tarifvertraglichen Grundsatz der
Leistungsgerechtigkeit entsprechen.
In zwei Seminaren wird aufgezeigt, welche Handlungsmöglichkeiten das Entgeltrahmenabkommen (ERA) in Verbin-
dung mit dem Betriebsverfassungsgesetz bietet, Leistungspolitik zu gestalten.
Seminar 1: Zeitentgelt mit Beurteilung
(15. bis 18. Februar 2015)
Themen im Seminar
• Entgeltgrundsätze und -methoden
• Methodische Leistungsbeurteilung –
grundsätzlich betrachtet
• Beurteilen im Sinne des Tarifvertrages
• Welche Gefahren können von der
Persönlichkeit der/des Vorgesetzten
ausgehen?
• Was können Mängel im methodischen Vorgehen bewirken?
• Beurteilungsfehler
• Leistungsbedingungen im Zeitentgeltbereich, Verschärfung des Leistungsdrucks
• Schutz vor Leistungsüberforderung
• Inhaltspunkte einer Betriebsvereinbarung zum Zeitentgelt
12
• Systematik und Reichweite der Informations-, Mitwirkungs-, Mitbestimmungsrechte
• Grundzüge einer effektiven und beteiligungsorientierten Arbeitsweise
des Betriebsrates
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX00815KS
SEMINARORT: BIZ BEVERUNGEN
SEMINARGEBÜHR: 877,83 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
Seminar 2: Leistungsentgelt – Kennzahlenvergleich und Zielvereinbarungen
(1. bis 3. Juli 2015)
Themen im Seminar
• Leistungsentgelt – grundsätzlich betrachtet
• Leistungsentgelt im Sinne des Tarifvertrages
• Ausgangsentgelt und Normalleistung
• Normalleistung arbeitswissenschaftlich betrachtet
• Kennzahlenvergleich im Überblick
• Zielvereinbarungen mal angedacht
13
• Qualitative Ziele
• Quantitative Ziele
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX12715KS
SEMINARORT: BIZ BEVERUNGEN
SEMINARGEBÜHR: 779,73 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
Handlungskompetenz für kollegiale Beratung
Kommunikative Praxis
25. bis 27. Februar 2015 (ohne Übernachtung)
Der ständige Veränderungsdruck in Unternehmen geht auch an Betriebsräten
nicht spurlos vorbei und stellt sie permanent vor neue Herausforderungen, in
denen sie sich zurechtfinden und verantwortungsbewusst entscheiden müssen.
Betriebsräte können sich »guten Rat«
bei Gewerkschaftssekretärinnen und
-sekretären, externen Beratungsunternehmen und in Seminaren der IG Metall
einholen. Möglich ist aber auch die »Kollegiale Beratung«, bei der Betriebsratsmitglieder unterschiedlicher Unternehmen Erfahrungen austauschen.
Im Seminar wird besprochen, wie diese
kollegiale Beratung in der Praxis erfolgreich gelingen kann. Betriebsräte beraten sich gegenseitig, als »Expertinnen
und Experten in eigener Sache«. Die Methode wird anhand praktischer Beispiele
und konzeptioneller Grundlagen erläutert. Die schnelle und professionelle Anwendung der Methode wird mit nützlichen Werkzeugen unterstützt.
Themen im Seminar
• »Kollegiale Beratung« – eine Methode für Betriebsräte
• Die strukturierte Methode
• Voraussetzungen und Rahmen
• Rollen- und Aufgabenklärung
• Beratungsablauf
• Nach der Beratung
• Ablaufschema einer kollegialen Beratung
• Expressberatung – als ein Beispiel
der schnellen kollegialen Beratung
• Methoden für Fortgeschrittene –
»Wenn es schwierig wird ...«
• Auswahl von Basis-Methodenbausteinen
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX00915KS
SEMINARORT: DGB-HAUS KASSEL
SEMINARGEBÜHR: 723,30 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
14
VOR ORT IN
KASSEL!
Psychische Probleme erkennen und damit umgehen
Umgang mit Betroffenen im Betrieb
5. März 2015, 9 bis 16 Uhr
Psychische Erkrankungen nehmen zu,
sie gehören zum betrieblichen Alltag.
Das Wissen über die Erkrankungen ist
nicht alltäglich oder selbstverständlich,
was zu unsicherem Umgang mit den Betroffenen führt.
Was tun, wenn sich jemand »komisch«
benimmt, auf einmal anders verhält, unkonzentriert ist, empfindlich reagiert,
aggressiv wird, sich zurückzieht, die
Leistung abfällt? Das können Anzeichen
für eine psychische Krise sein, in der
sich eine Person befindet.
Das Seminar gibt einen Überblick über
die Symptome und Auffälligkeiten, die
Betroffene zeigen. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer setzen sich mit ihren
rechtlichen Aufgaben und Möglichkeiten
als Interessenvertreterinnen und -vertreter auseinander und entwickeln
Handlungsstrategien im Umgang, Begleitung und Beratung von psychisch
auffälligen Beschäftigten.
15
Themen im Seminar
• Welche psychischen Auffälligkeiten
gibt es?
• Wie kann ich mit den Symptomen
am Arbeitsplatz umgehen?
• Welche Unterstützungsangebote
gibt es?
• Was ist meine Verantwortung als Betriebsratsmitglied, was gebe ich ab?
• Kommunikation mit Betroffenen
• Handlungsmöglichkeiten und rechtliche Grundlagen
• Gefährdungsbeurteilung gem. § 5
Arbeitsschutzgesetz: die Erfassung
psychischer Belastungen
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX01015KS
SEMINARORT: DGB-HAUS KASSEL
SEMINARGEBÜHR: 166,78 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
VOR ORT IN
KASSEL!
Grundlagen der Wirtschaftsausschussarbeit
Aufgaben, Rechtsgrundlagen, Informationsquellen
19. bis 22. April 2015
Die Einschätzung der wirtschaftlichen
Situation des Unternehmens hat für die
Betriebsratsarbeit einen besonderen
Stellenwert. Der Wirtschaftsausschuss
als Ausschuss des Betriebsrats ist daher
in seiner Bedeutung für die Betriebsratsarbeit nicht zu unterschätzen. Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen Fragen zu
den Aufgaben des Wirtschaftsausschusses und seiner Funktion innerhalb der
betrieblichen Interessenvertretung.
Ausgehend von den typischen Aufgaben
der Wirtschaftsausschusstätigkeit in
den Unternehmen bietet das Seminar
Hilfen für eine verbesserte Organisation
der Wirtschaftsausschussarbeit. Es vermittelt grundlegende Kenntnisse zum
Unternehmensrecht und eine Einführung in das betriebliche Rechnungswesen.
Themen im Seminar
• Grundsätze der Interessenvertretung
• Stellung und Aufgaben des Wirtschaftsausschusses
• Die Organisation des Wirtschaftsausschusses (§§ 106 Abs. 1, 107 und
108 BetrVG)
• Was sind wirtschaftliche Angelegenheiten? (§ 106 Abs. 2 und 3)
• Rechtliche und betriebspolitische
Durchsetzung von Informationsrechten (§§ 109 und 110 BetrVG)
• Das Rechnungswesen als Grundlage
unternehmerischer Entscheidungen
• Die Beratung von wirtschaftlichen
Angelegenheiten
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX11715KS
SEMINARORT: BIZ BEVERUNGEN
SEMINARGEBÜHR: 787,83 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
16
Betriebswirtschaftliche Grundlagen für die BR-Arbeit
Risiken erkennen und Beschäftigung sichern
22. bis 24. April 2015
Der Betriebsrat braucht neben guten
Kenntnissen der betrieblichen Situation
auch rechtliches Wissen um seine Aufgaben verantwortungsvoll übernehmen
und erfüllen zu können. In diesem Seminar wird Grundwissen vermittelt, das der
Betriebsrat zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben stets benötigt.
Gleichzeitig trägt dieses Seminar dazu
bei, die persönliche Kompetenz zu steigern und somit die anstehenden Aufgaben selbstbewusster und kompetenter
wahrzunehmen.
Der Erfahrungsaustausch mit anderen
Kolleginnen und Kollegen und das gemeinsame arbeiten an einem Thema
rundet den Lerneffekt und den Erfolg
des Seminars ab.
Themen im Seminar
• Grundsätze der Interessenvertretung
in unserer Rechtsordnung
17
• Der Betriebsrat als Interessenvertretung der Belegschaft
• Rolle der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände
• Grundbegriffe des Betriebsverfassungsgesetzes
• Aufgaben, Pflichten und Rechte des
Betriebsratsgremiums
• Schutz- und Gestaltungsaufgaben
• Systematik und Reichweite der Informations-, Mitwirkungs-, Mitbestimmungsrechte
• Grundzüge einer effektiven und beteiligungsorientierten
Arbeitsweise des Betriebsrates
• Informationsbeschaffung und Arbeitsmethoden
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX21715KS
SEMINARORT: BIZ BEVERUNGEN
SEMINARGEBÜHR: 679,02 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
Sicher auftreten mit wirkungsvoller Rhetorik
Gespräche und Verhandlungen erfolgreich führen
3. bis 8. Mai 2015
Dieses praxisnahe Seminar schult die
kommunikativen Fähigkeiten und führt
in die Kunst der freien Rede ein. Das Ziel
des Seminars ist, mehr Sicherheit in täglichen Situationen zu erlangen. Wir betrachten zudem unterschiedliche Strategien für den Umgang mit schwierigen
Gesprächspartnern und Verhandlungssituationen.
• Umgang mit Störungen und Einwände verschiedener Eskalationsstufen
• Stimmtraining
• Körpersprachetraining
• Videoanalyse
• Videoaufnahmen drei Minuten
• Botschaften glaubhaft vermitteln
• Den Höhepunkt der Rede erarbeiten
• Mentaltraining
Themen im Seminar
• Rhetorische, sprachliche Werkzeuge
und Wendungen
• Fremd- und Selbstbild
• Die eigene Persönlichkeit stärken
und authentisch auftreten
• Körpersprache und Stimme angemessen einsetzen und den Partner
respektvoll behandeln
• Die Metaebene erkennen, um auf
der Sachebene zu bleiben
• Selbstsicher auftreten
• Mit schwierigen Gesprächssituationen gezielt umgehen
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX11915KS
SEMINARORT: BIZ BEVERUNGEN
SEMINARGEBÜHR: 1.444,00 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
18
Grundlagen des Arbeitsrechts
Anbahnung, Abschluss und Inhalt des Arbeitsverhältnisses
6. bis 8. Mai 2015 (ohne Übernachtung)
Grundlagenkenntnisse im Bereich des
Arbeitsrechts sind für Betriebsräte unverzichtbar. Das zeigt sich insbesondere
im Bereich der personellen Mitbestimmung. So ist die Ausübung der Beteiligungsrechte bei Einstellung, Versetzung
und Kündigung ohne arbeitsrechtliche
Kenntnisse nicht möglich.
Im Seminar wird den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern das grundlegende arbeitsrechtliche Wissen vermittelt, das
zur Wahrnehmung der Beteiligungsrechte und zur kompetenten Beratung der
Kolleginnen und Kollegen erforderlich
ist. Dabei wird der Bezug zur Arbeit der
betrieblichen und gewerkschaftlichen
Interessenvertretung hergestellt und
das Arbeitsrecht als wichtige Grundlage
zur Interessenvertretung und Mitgestaltung der Arbeitsbedingungen vorgestellt.
Themen im Seminar
• Entwicklung und Konzeption des Arbeitsrechts
• Die Systematik des Arbeitsrechts
• Von der Planung über die Stellenausschreibung bis zur Einstellung
• Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz/das Allgemeine
Gleichstellungsgesetz
• Der Schutz der Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer durch Tarifvertrag
und Gesetz
• Die Pflichten der Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX01915KS
SEMINARORT: DGB-HAUS KASSEL
SEMINARGEBÜHR: 693,30 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
19
VOR ORT IN
KASSEL!
Interkulturelles Kompetenztraining für Betriebsräte
Brücken zwischen Fremdem und Vertrautem bauen
11. Juni 2015, 9 bis 16 Uhr
Betriebsräte sind heute in internationalen und interkulturellen Zusammenhängen tätig. Die Wirtschaftsbeziehungen
und somit die Betriebspolitik wird immer globaler. Auch der Produktionsprozess ist zunehmend beeinflusst durch
multinationale und interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Beschäftigten.
Diese Veränderungen erfordern von Betriebsräten interkulturelle Kompetenzen.
Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, sich angemessen gegenüber Menschen unterschiedlicher Kulturen zu verhalten. Die Brücke zwischen Fremdem
und Vertrautem wird dabei auf den Pfeilern Wahrnehmung, Werte und Weiterentwicklung gebaut. Durch die Auseinandersetzung erweitert sich die interkulturelle Sensibilität, die es ermöglicht, die Spannung des »Anders-seins«
auszuhalten. Interkulturelles Kompetenztraining bietet eine Basis, Konfliktund Gewaltsituationen besser zu bewältigen und kulturelle Missverständnisse
zu verringern. Reflexion eigener Befangenheiten stellt die Grundlage zur Entwicklung von Handlungsstrategien im
Konflikt dar.
Themen im Seminar
• Aufgaben des Betriebsrats nach § 80
(1) 1 BetrVG: Überwachung von Gesetzen, z. B. Allgemeines Gleichstellungsgesetz
• Aufgaben des Betriebsrats nach § 75
BetrVG: Verpflichtung zum Schutz
der freien Entfaltung der Persönlichkeit der Arbeitnehmer
• Aufgaben des Betriebsrats nach § 80
(1) 7 BetrVG
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX22415KS
SEMINARORT: DGB-HAUS KASSEL
SEMINARGEBÜHR: 171,78 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
20
VOR ORT IN
KASSEL!
Effektive Betriebsratsarbeit
Strukturiertes Arbeiten – agieren statt reagieren!
28. Juni bis 1. Juli 2015
Viele Aufgaben des Betriebsrats sind
nicht im »Stundentakt« zu lösen. Sie erfordern eine längerfristige Planung und
Umsetzungsstrategie. Dabei gehen sie
oft im normalen Alltagsgeschäft unter
oder können nur sehr begrenzt verwirklicht werden.
Projektmanagement soll dabei helfen,
solche Aufgaben kompetent zu planen,
zu organisieren und zu gestalten. Es soll
an Beispielen geprüft werden, wie bestehende Gremien in diesen Prozess
einbezogen und aufgabenorientiert aktiviert werden können. Die Methoden des
Projektmanagements können helfen,
die alltägliche Betriebsratsarbeit organisatorisch zu optimieren und Prozesse
der Beteiligung zu organisieren.
Themen im Seminar
• Betriebsratsaufgaben als ProjektProzesse
• Einführung in Methoden des Projektmanagements
• Beteiligung von Ausschüssen und
Gremien
• Optimierung der Vertrauensleutearbeit
• Mitarbeiterbeteiligung
• Umsetzungsstrategien
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX02715KS
SEMINARORT: BIZ BEVERUNGEN
SEMINARGEBÜHR: 817,83 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
21
Grundlagenkenntnisse für den Gesundheitsschutz
Aufgaben und Möglichkeiten des Betriebsrats
27. September bis 2. Oktober 2015
Belastungen durch Hitze, Staub, Lärm,
Stress, Zeit- und Termindruck sowie eine
ständige Leistungsverdichtung gefährden und schädigen die Gesundheit der
Beschäftigten im Betrieb. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist ein
wichtiges Aufgabenfeld der betrieblichen Interessensvertretungen.
In diesem Seminar werden die grundlegenden Kenntnisse des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie die Aufgaben
und Mitwirkungsmöglichkeiten des Betriebsrates vermittelt. Anhand von konkreten betrieblichen Beispielen werden
Handlungsmöglichkeiten und Mitbestimmungsrechte im Arbeits- und Gesundheitsschutz auf Grundlage der aktuellen Rechtsprechung erarbeitet.
Themen im Seminar
• Arbeitsbelastungen und Belastungswandel
• Gesetzliche Grundlagen: Arbeits-
•
•
•
•
•
schutz- und Arbeitssicherheitsgesetz, Arbeitsschutzverordnungen
Arbeitgeberpflichten im Arbeitsschutz
Mitbestimmungs-, Beratungs- und
Informationsrechte des Betriebsrats
Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit, des Betriebsarztes und des
Sicherheitsbeauftragten sowie Rolle
des Arbeitsschutzausschusses
Aufgaben der Gewerbeaufsicht und
der Berufsgenossenschaften
Zusammenarbeit von Betriebsrat mit
der Unternehmensleitung, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten, staatlichen Aufsichtsbehörden und Berufsgenossenschaften
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX04015KS
SEMINARORT: BIZ BEVERUNGEN
SEMINARGEBÜHR: 1.319,00 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
22
BR kompakt Einstiegsseminar (BR I)
Einführung in die Betriebsratsarbeit
4. bis 9. Oktober 2015
Der Betriebsrat braucht neben guten
Kenntnissen der betrieblichen Situation
auch rechtliches Wissen um seine Aufgaben verantwortungsvoll übernehmen
und erfüllen zu können.
In diesem Seminar wird Grundwissen
vermittelt, das der Betriebsrat zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben stets
benötigt. Gleichzeitig trägt das Seminar
dazu bei, die persönliche Kompetenz zu
steigern und somit die anstehenden
Aufgaben selbstbewusster und kompetenter wahrzunehmen.
Der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen und das gemeinsame
Arbeiten an einem Thema runden den
Lerneffekt und den Erfolg des Seminars
ab.
Themen im Seminar
• Grundsätze der Interessenvertretung
in unserer Rechtsordnung
23
• Der Betriebsrat als Interessenvertretung der Belegschaft
• Rolle der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände
• Grundbegriffe des Betriebsverfassungsgesetzes
• Aufgaben, Pflichten und Rechte des
Betriebsratsgremiums
• Schutz- und Gestaltungsaufgaben
• Systematik und Reichweite der Informations-, Mitwirkungs-, Mitbestimmungsrechte
• Grundzüge einer effektiven und beteiligungsorientierten Arbeitsweise
des Betriebsrates
• Informationsbeschaffung und Arbeitsmethoden
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX04115KS
SEMINARORT: BIZ BEVERUNGEN
SEMINARGEBÜHR: 1.319,00 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Arbeitsrechtliche Aspekte
14. bis 16. Oktober 2015 (ohne Übernachtung)
Die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ist immer wieder ein Schwerpunkt
der Betriebsratsarbeit. In diesem Seminar werden die wichtigsten arbeitsrechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit
der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses dargestellt. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer werden in die Lage versetzt, eine verantwortungsvolle und
rechtlich abgesicherte Betriebsarbeit im
Zusammenhang mit der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses zu gewährleisten.
Themen im Seminar
• Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz
• Die ordentliche Kündigung
• Die außerordentliche (fristlose) Kündigung
• Der Aufhebungsvertrag
• Beteiligung bei der Beendigung von
Arbeitsverhältnissen
FREISTELLUNG: NACH § 37.6 BETRVG SOWIE
§ 96.4 SGB IX
SEMINAR-NR.: WX04215KS
SEMINARORT: DGB-HAUS KASSEL
SEMINARGEBÜHR: 693,30 EURO
ZZGL. MWST., INKL. VERPFLEGUNG
24
VOR ORT IN
KASSEL!
Der Weg ins Seminar
25
Leicht gemacht
Der Weg zur Teilnahme an den Seminaren
Hier beschreiben wir den Weg zur Teilnahme an einem Bildungsurlaubsseminar. Die Einhaltung bestimmter Regeln
ist wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Und so geht es:
3. Einladungsunterlagen
Gehen an den/die TeilnehmerIn vor Seminarbeginn
4. Das Seminar mitmachen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung.
Teilnahme als Arbeitnehmer
1. Anmeldung
Seminar aussuchen und sich bei der
IG Metall Nordhessen anmelden
2. Arbeitgeber benachrichtigen
Ein Formblatt ist von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auszufüllen und zu
unterschreiben und in der Regel mindesten acht Wochen vor Beginn des Seminars an den/die ArbeitgeberIn weiterzureichen. Der/Die ArbeitgerberIn hat innerhalb von drei Wochen nach Antragstellung Zeit, abzulehnen – sonst gilt die
Freistellung als bewilligt.
Erhebt der/die ArbeitgeberIn Einspruch,
lässt der/die KollegIn sich die Ablehnungsgründe schriftlich geben und informiert sofort den/die BildungsberaterIn oder den Betriebsrat und bespricht
das weitere Vorgehen.
5. Teilnahmebestätigung abgeben
Die Teilnahmebescheinigung muss am
nächstfolgenden Arbeitstag als Beleg
an den/die ArbeitgeberIn weitergereicht
werden.
Teilnahme als Betriebsratsmitglied
(auch Ersatzmitglieder)
1. Tagesordnung
Der Betriebsrat läd mit einem gesonderten Tagesordnungspunkt »Schulungen«
zu einer ordentlichen BR-Sitzung ein.
2. Auswahl
Das BR-Gremium wählt Veranstaltungen
aus und überprüft, ob sie für die Arbeit
des Gremiums und für die (Ersatz-) TeilnehmerInnen erforderlich sind und be-
26
rücksichtigt die betrieblichen Belange
nach Betriebsverfassungsgesetz.
berIn den Beschluss über die Seminarteilnahme mit.
3. Beschluss
Das BR-Gremium fasst den Beschluss
über die Seminarteilnahme einzelner
Betriebsratsmitglieder und hält diesen
im Protokoll fest.
5. Anmeldung
Verbindliche Anmeldung bei der IG Metall-Verwaltungsstelle Nordhessen.
4. Mitteilung an den/die ArbeitgeberIn
Der Betriebsrat teilt dem/der Arbeitge-
6. Anmeldebestätigung und Unterlagen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Anmeldebestätigung und
später auch die Einladungsunterlagen.
Deine Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Bildungszentrum Beverungen und IG Metall Nordhessen
FERDIJE RRECAJ
LUTZ GEYDAN
BILDUNGSST. BEVERUNGEN
IG METALL NORDHESSEN
TELEFON 05273 3614–33
TELEFON 0561 70005-36
FERDIJE.RRECAJ@
LUTZ.GEYDAN@IGMETALL.DE
IGMETALL.DE
27
CHRISTINA KIENEKE
MÜGE BORGMANN
BILDUNGSST. BEVERUNGEN
IG METALL NORDHESSEN
TELEFON 05273 3614–11
TELEFON 0561 70005-43
CHRISTINA.KIENEKE@
MUEGE.BORGMANN@
IGMETALL.DE
IGMETALL.DE
Auf einen Blick: Die IG Metall-Seminarstruktur
Einstieg: Die Teilnehmenden machen
sich mit grundlegenden Fragen der Betriebsratsarbeit und der Gewerkschaftsarbeit in Betrieb und Gesellschaft vertraut.
Überblick: Betriebsräte und Vertrauensleute erarbeiten sich einen Überblick
über ihre Aufgaben in der Interessenvertretung.
Spezialisierung: Vertrauensleute und
Betriebsräte spezialisieren sich, so dass
sie über vertiefte Kompetenzen in einzelnen Handlungsfeldern, zum Beispiel
im Arbeits- und Gesundheitsschutz, verfügen.
Vernetzung, Leitung und Vermittlung:
Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute
sowie Referentinnen und Referenten sehen Aufgaben in der wechselseitigen
Abhängigkeit und Vernetzung. Sie denken strategisch und können Gremien,
Ausschüsse und Projekte leiten und führen.
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Einstiegsseminare für Vertrauensleute und Aktive
Der Weg in die gewerkschaftliche Bildung
Unsere gewerkschaftlichen Einführungsseminare sind ein wichtiges Basisangebot für Vertrauensleute, Betriebsräte
und aktive Mitglieder der IG Metall, aber
auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich für gewerkschaftliche
Interessenvertretung interessieren.
Angeboten werden Einführungs- und
Grundlagenseminare als Basis für betriebs- und gesellschaftspolitisches
Handeln. Die Teilnahme an diesen Seminaren ist die Voraussetzung für eine systematische und zielgerichtete Qualifizierung, die sich mit dem zentralen Bildungsangebot fortsetzt.
Gewerkschaften in der BRD
Wir bieten mit diesem Seminar die Gelegenheit, sich einen Einblick in die Rolle
und Aufgaben der Gewerkschaften in
der Bundesrepublik Deutschland zu verschaffen. Wir verknüpfen Erfahrungen
im betrieblichen und örtlichen Alltag (Arbeit und Leben) mit Erkenntnissen in der
Frage, welche Rolle und Handlungsmöglichkeiten Gewerkschaften in Betrieb
und Gesellschaft heute haben. Ziel ist es
auch, herauszufinden, wie man in der IG
29
Metall, in der betrieblichen Interessenvertretung und in der örtlichen Gewerkschaftsarbeit aktiv mitwirken kann.
21.-26.6.2015, KNÜLLWALD, Q200 15 1201 00
11.-16.10.2015, KNÜLLWALD, Q200 15 1202 00
Arbeitnehmer in Betrieb, Wirtschaft und
Gesellschaft (AI)
Wer sich mit den aktuellen Entwicklungen in den Betrieben, in Wirtschaft und
Gesellschaft auseinandersetzen will und
mehr über die Ursachen der Konflikte in
Betrieb und Gesellschaft wissen will –
wer seine Argumente schärfen will, warum gewerkschaftliche Interessenvertre-
Welche Handlungsmöglichkeiten haben Gewerkschaften in der BRD? Unser Foto zeigt eine Informationsveranstaltung bei VW in Kassel.
tung notwendig ist und wie sie funktioniert – wer darüber beraten will, wie
man als Mitglied, als Vertrauensmann
und Vertrauensfrau in der IG Metall aktiv
werden und mitmachen kann, der ist in
diesem Seminar genau richtig.
19.-24.4.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 101700
rund um die Ausbildung wenden
kannst?
Dann bist du hier genau richtig! Das Seminar richtet sich als Grundlagenseminar an interessierte jugendliche IG Metall-Mitglieder, Mitglieder von Jugendund Auszubildendenvertretungen und
jugendliche Vertrauensleute der IG Metall.
14.-19.6.2015, BAD SODEN-SALMÜNSTER, Q200 15 101900
18.-24.1.2015, GRÜNBERG, Q200 15 110200
20.-25.9.2015, GLADENBACH, Q200 15 102000
22.-28.2.2015, HERTLINGSHAUSEN, Q200 15 110500
25.-30.10.2015, BEVERUNGEN (ANGEST.), Q200 15 102100
15.-21.3.2015, GLADENBACH, Q200 15 111200
15.-20.11.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 102300
22.-28.3.2015, ROES, Q200 15 110600
21.-26.2.2016, BEVERUNGEN, Q200 16 100100
19.-25.4.2015, FRIEDEWALD, Q200 15 111300
25.-30.1.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 1003 00
15.-20.3.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 101600
3.-9.5.2015, GRÜNBERG, Q200 15 111400
Junge ArbeitnehmerInnen in Betrieb,
Wirtschaft und Gesellschaft (Jugend I)
Du willst mehr über aktuelle Entwicklungen in den Betrieben, in Wirtschaft und
Gesellschaft erfahren? Zum Beispiel
fragst Du Dich,
• welche Möglichkeiten Du hast, Deine
Ausbildung so gut wie möglich zu gestalten?
• nach welchen Grundsätzen die Betriebe handeln und wie Du als Auszubildende/r Deine Interessen verfolgen kannst?
• an wen Du Dich im Betrieb bei Fragen
13.-19.9.2015, NAUMBURG (HE.), Q200 15 111500
18.-24.10.2015, BAD SODEN-SALMÜNSTER, Q200 15 111600
1.-7.11.2015, FRIEDEWALD, Q200 15 111700
15.-21.11.2015 NAUMBURG (HE.), Q200 15 111800
13.-19.3.2016, NAUMBURG (HE.), Q200 16 110200
Junge Arbeitnehmer: Thema im Einsstiegsseminar!
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Grundkenntnisse im Bereich der Entgeltgestaltung (Entgelt I)
»Gute Arbeit« hat ihren Wert und damit
auch ihren Preis. Mit ihrer Tarifpolitik
schafft die IG Metall die Voraussetzungen (Tarifverträge) für eine gute und gerechte Entlohnung. Betriebsräte haben
die Aufgabe – gemeinsam mit den Gewerkschaften und den Beschäftigten –
die konkrete Umsetzung der Tarifverträge in Betrieb und Unternehmen sicherzustellen. Welche gesetzlichen, tarifvertraglichen und betrieblichen Handlungsmöglichkeiten den Betriebsräten und
Gewerkschaften zur Verfügung stehen,
soll Schwerpunkt in diesem Seminar
sein.
22.-27.2.2015, SAALFELD, Q200 15 230100
15.-20.3.2015, ROES, Q200 15 230200
12.-17.7.2015, ROES, Q200 15 230300
15.-20.11.2015, GLADENBACH, Q200 15 230400
Grundlagen im Arbeits- und Gesundheitsschutz (AuG I)
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
wollen mit ihren Betriebsräten und Gewerkschaften alle Handlungsmöglichkeiten nutzen, um ihre Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass »Gute Arbeit
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Entgeltgestaltung: Die konkrete Umsetzung der
Tarifverträge entscheidet darüber, ob es eine gute
und gerechte Entlohnung gibt.
und ein gesundes Leben« für alle und für
die ganze Zeit der Erwerbstätigkeit sicher sind. Betriebsräte und Gewerkschaften haben dafür gesetzliche und
betriebliche Handlungsmöglichkeiten,
geregelt etwa im Betriebsverfassungsgesetz. Welche konkreten Mitbestimmungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten
bestehen und wie sie im Sinne der Beschäftigten genutzt werden können soll
im Zentrum dieses Seminars stehen.
1.-6.2.2015, GRÜNBERG, Q200 15 260100
1.-6.3.2015, KIRKEL, Q200 15 260200
7.-12.6.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 260300
Psychische Belastungen in der Arbeitswelt
Im Interessengegensatz von Kapital und
Arbeit wird das immer mehr zu einem
flächendeckenden Handlungsfeld, in
dem Gewerkschaften (Kampagnen: »Gute Arbeit« und Stressabbau) mit den Betriebsräten das Ausmaß und die Wirkungen psychischer Belastungen öffentlich
machen und konkrete Ziele, Forderungen und Handlungsstrategien mit den
Belegschaften entwickeln.
Welche Handlungsmöglichkeiten wir in
der betrieblichen Interessenvertretung
nutzen können und welche Forderungen
wir an die Politik haben, wollen wir in
diesem Seminar klären und beraten.
22.-27.11.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 262200
Grundlagenseminar für Jugend- und
AuszubildendenvertreterInnen (JAV)
Du bist neu gewählte/r Jugend- und AuszubildendenvertreterIn und findest Dich
so langsam in Deine neue Funktion ein?
Menschen können
nicht nur körperlich,
sondern auch seelisch erkranken. Im
Seminar »Psychische Belastungen
in der Arbeitswelt«
geht es darum, solche Erkrankungen zu
vermeiden.
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Du fragst Dich, welche Rechte Du hast
und welche Pflichten auf Dich zu kommen? Du brauchst Tipps für Deine tägliche Arbeit? Du würdest Dich gerne mit
Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen aus anderen Betrieben austauschen
und vernetzen? Dann bist Du genau hier
richtig! Wir zeigen im Seminar, wie Jugend- und Auszubildendenvertreter ihr
Amt erfolgreich ausüben können.
18.-24.1.2015, BAD SODEN-SALMÜNSTER, Q200 15 290300
18.-24.1.2015, SAALFELD, Q200 15 291100
8.-14.3.2015, ROES, Q200 15 290800
8.-14.3.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 291200
15.-21.3.2015, GRÜNBERG, Q200 15 291300
12.-18.4.2015, GLADENBACH, Q200 15 291400
7.-13.6.2015, BAD SODEN-SALMÜNSTER, Q200 15 291500
Grundlagenseminar für Betriebsräte
(BR I)
In diesem Grundlagenseminar wird es
eine Einführung in die für Betriebsratsarbeit relevanten Gesetze und Arbeitsrechtsprechungen geben. Im Mittelpunkt steht das Betriebsverfassungsgesetz, aktuelle Arbeitsrechtsprechungen
und auch die Bedeutung der Gewerkschaftsrechte im Betrieb. Wir konzentrieren uns dabei auf die Kernbereiche
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des Betriebsverfassungsgesetzes (und
der Rechtsprechung), die uns helfen, die
Rolle, die Aufgaben und die Handlungsmöglichkeiten der Betriebsrätearbeit zu
klären. Das Seminar hilft Betriebsratsmitgliedern, ihr Amt erfolgreich auszuüben.
19.-24.4.2015, GLADENBACH, Q200 15 280700
Zentrale Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung (Teilhabe I)
Die Aufgaben der Vertretung der Schwerbehinderten sind ein wichtiger Teil der
Interessenvertretung im Betrieb. Fragen
der Eingliederung von Schwerbehinderten und ihre Einbindung in die betrieblichen Abläufe sind aber auch Aufgabe
des Betriebsrats und der gewerkschaftlichen Vertrauensleute. Die Gestaltung
von diskriminierungsfreien Arbeitsplätzen und entsprechenden Arbeitsbedingungen ist ein wichtiges gewerkschaftliches Ziel. Das Seminar bietet die Chance, sich mit den vielfältigen Aufgaben
der Schwerbehindertenvertretung vertraut zu machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu erfahren.
1.-6.3.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 250100
20.-25.9.2015, BEVERUNGEN, Q200 15 250200
BR Kompakt = Weiterbildung mit System
BR kompakt ist ein siebenteiliger Ausbildungsgang der IG Metall, der speziell
auf die Bedürfnisse von Betriebsratsmitgliedern abgestimmt ist. Unsere Seminare vermitteln fachliches, methodisches und gewerkschaftspolitisches
Wissen für Deine Betriebsratsarbeit.
BR kompakt kann als gesamter Ausbildungsgang gebucht, die einzelnen Seminare anschließend flexibel unter Berücksichtigung Deiner persönlichen so-
wie betrieblichen Erfordernisse zusammengestellt werden.
BR kompakt ist der passende Ausbildungsgang nach Deinem Einstiegsseminar in die Betriebsratsarbeit. Wir bieten
dir somit eine systematische und konsequente Ausbildung für Deine aktive Betriebsratsarbeit.
Kontakt: Lutz Geydan, Telefon 0561
70005-36, lutz.geydan@igmetall.de
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igmetall-nordhessen.de/bildung
igmetall-beverungen.de
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