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KI Kreis Unna & „Rucksack“-Programm Schule für bundesweit 1

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KI Kreis Unna & „Rucksack“-Programm Schule für bundesweit 1. Evaluationsstudie ausgewählt
Einführung
„Rucksack“ startete 2002 als Projekt der RAA Kreis Unna (seit 2012 Kommunales Integrationszentrum KI) in einer Kindertagesstätte in Bergkamen. Inzwischen ist das Projekt längst Programm und wird seit
2007 auch für Grundschulen angeboten. Zurzeit arbeiten acht Schulen im Rucksackprogramm (382 Kinder und ihre Eltern). 2012/2013 wurden die Rucksackmaterialien von der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren (LaKI) komplett überarbeitet und erweitert.
Über „Rucksack“ werden Kinder aus Zuwandererfamilien unter aktiver Beteiligung ihrer Eltern und der
jeweiligen pädagogischen Einrichtung in ihrer Sprachentwicklung optimal gefördert. Im Ergebnis steigen
damit ihre Chancen auf eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn.
Auswahlkriterien des KI Kreis Unna für die Evaluationsstudie
Die „Rucksack“-Schulen im Kreis Unna wurden für die Studie ausgewählt, weil sie bundesweit diejenigen
sind, die das „Rucksack“-Programm auf der Basis der mit der Universität Hamburg entwickelten Planungsraster am längsten und am konsequentesten umsetzen. In die Studie einbezogen werden 40 türkische Kinder des ersten Grundschuljahrgangs und ihre Eltern aus folgenden „Rucksack“-Schulen:
Bergkamen:
Gerhart-Hauptmann-Schule
Lünen:
Wittekindschule und Viktoriaschule
Schwerte:
Friedrich-Kayser-Schule Schwerte
o
Als Kontrollgruppe werden 40 türkische Kinder des Grundschuljahrgangs der Overbergschule, der Osterfeldschule, der Elisabethschule und der Schule am Heikenberg (alle Lünen) einbezogen.
Wissenschaftliche Leitung
Die Evaluationsstudie wird von Prof. Dr. Drorit Lengyel durchgeführt. Sie ist Mitglied im
FoerMigKompetenzteam (BLK-Programm „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund') und lehrt an der Universität Hamburg. Ihr Fachgebiet ist DiVER - Diversity in Education Research - allgemeine, interkulturelle und international vergleichende Erziehungswissenschaft.
Ziel der Studie
Die Evaluationsstudie ist bundesweit die erste zum Programm „Rucksack“ in Deutschland. Die Evaluation
wird am Arbeitsbereich DiVER (Diversity in Education Research) der Universität Hamburg in Kooperation
mit dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna und der Landesweiten Koordinierungsstelle der
Kommunalen Integrationszentren (LaKI) durchgeführt.
Ziel der Evaluationsstudie ist die Überprüfung der Wirksamkeit des Programms „Rucksack Schule“ im
Hinblick auf die Sprachkompetenzen mehrsprachig aufwachsender Kinder. Die Unterteilung der Untersuchungsstichprobe in Gruppen, die am Programm teilnehmen und solche, die nicht teilnehmen (Kontrollgruppe), ist von zentraler Bedeutung, um Aussagen über die Wirksamkeit des Programms treffen zu können.
Methoden
1. Erfassung der Sprachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Deutschen und Türkischen
Hintergrund Evaluation Rucksack Schule 02-2015.docx
Zur Feststellung der mündlichen Sprachkompetenzen wird sowohl auf Deutsch als auch auf Türkisch das Verfahren HAVAS 5 eingesetzt (Hamburger Verfahren zur Analyse des Sprachstands
Fünfjähriger).
2. Erfassung kognitiver Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler
Zur Kontrolle der kognitiven Fähigkeiten wird die Kurzform eines nonverbalen kognitiven Fähigkeitstests eingesetzt.
Elternfragebogen
Für die Erfassung von relevanten Hintergrundinformationen werden die Eltern der getesteten
Kinder mittels Fragebogen schriftlich befragt. Dabei stehen zentrale Aspekte im Vordergrund, wie
z.B. die familiäre Sprachpraxis in Form von allgemeinem Sprachgebrauch und gesprochenen
Sprachen sowie der Stellenwert des geschriebenen Wortes bei der Erziehung in der Familie.
Interviews mit beteiligten Lehrkräften
Als weiterer Baustein der Untersuchung werden die Rucksackteams zum Einsatz der neuen Planungsraster für „Rucksack Schule“ und zur Kooperation im Rucksackprogramm interviewt.
Hintergrund Evaluation Rucksack Schule 02-2015.docxSeite 2 von 2
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