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- Filmcasino

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3/15
E in e S tad t. E i n Fi l m
24. März | 21.00 Uhr
DCP | Farbe | 98 Min | Dt. OF/OmU
Mit Ramasan Minkailov, Aslan Elbiev,
Kheda Gazieva u.a.
Eintritt frei, Reservierung empfohlen.
In Kooperation mit der Stadt Wien
und dem echo medienhaus.
Macondo
Sudabeh Mortezai | A 2013
Im Rahmen der Kinoaktion Eine Stadt. Ein Film zeigt das Filmcasino bei freiem Eintritt Sudabeh Mortezais preisgekröntes Spielfilmdebüt MACONDO, eine filmische Reise in ein Vielen
unbekanntes Wien. Der elfjährige Ramasan lebt mit Mutter und seinen jüngeren Schwestern
in der Flüchtlingssiedlung Macondo. Nach tschetschenischer Tradition ist er der Mann im
Haus, aber eigentlich will er oft lieber ein Bub sein. Eine berührende und oft auch humorvolle
Geschichte vom Erwachsenwerden zwischen den Kulturen.
Anschließend Gespräch mit Sudabeh Mortezai (Regie), Kheda Gazieva (Hauptdarstellerin) u.a.
Viennale 2014: Wiener Filmpreis
Ab 10. April
Macondo
Elektro Moskva
Kartenreservierung: 587 90 62
1050 Wien | Margaretenstr. 78
Ein Film von François Ozon
„Ein Film mit einem großen Herzen.“ Der Spiegel
Istanbul
United
Farid Eslam, Olli Waldhauer | D/CZ/T/CH 2014
www.filmcasino.at
Eine neue Freundin
Filmcasino Nr. 288
„François Ozon verbindet
souverän Komödie und
Drama.“ Blickpunkt Film
Ö st e rre i c h- P re m i e re
M O N A T S P R O G R A M M
m ä r z
2 0 1 5
Zulassungsnummer: GZ 02Z031971 S
„Filmcasino“ | Redaktion: Gerald Knell
Grafik: Lendl/Bergmann
Herausgeber: Filmcasino&polyfilm
BetriebsGmbH | Druck: AV+Astoria
Erscheinungsort Wien
Verlagspostamt 1050 Wien
„Sponsoring-Post“ | Preis pro Nr € 0,30
2015-2-20
Dieser mitreißende Dokumentarfilm erzählt von bemerkenswertem politischen Protest der
Fußballfans in Istanbul. Seit Jahren sind die Ultra-Fans der drei wichtigsten Fußballclubs
(Galatasaray, Fenerbahçe und Bess¸iktas¸) weltweit bekannt für die bedingungslose Unterstützung ihrer Teams. Ihre gegenseitige Rivalität endet häufig in extrem gewalttätigen Auseinandersetzungen. Doch im Sommer 2013 geschieht etwas Außergewöhnliches: während der
Proteste gegen Premierminister Erdogan im Gezi-Park vereinen sich die konkurrierenden
Fanclubs zum ersten Mal für eine gemeinsame Sache. Menschen, die berüchtigt sind für
ihren Hass, stehen nun Seite an Seite und kämpfen unter dem Namen „Istanbul United“ gegen
das herrschende System in der Türkei.
Anschließend Publikumsgespräch zum Film.
Die
Entdeckung der Unendlichkeit
James Marsh | UK 2014
Die wahre Geschichte von Stephen Hawking, dem berühmtesten Physiker unserer Zeit (Eine
kurze Geschichte der Zeit) erzählt aus der Sicht seiner Ehefrau. Als die Krankheit ALS bei
Hawking diagnostiziert wird, gibt ihm der Arzt nur wenige Lebensjahre. Oscar-Regisseur
James Marsh (Man on Wire) erzählt die bewegende Geschichte einer Ehe und engen Freundschaft, die (auch mit Humor) unterhält, die Figuren und ihre Probleme aber ernst nimmt.
ArchFilm Matinée: Beyond Metabolism
10. März | 20.15 Uhr
DCP | Farbe | 87 Min | OmU
Mit Can Atalay, Cahit Binici, Ayan Güner,
Kerem Gürbüz, Cace Karakaye, Ugur
Vardan und tausend weiteren Fans
Eintritt: € 5,00
Auf Initiative von
Abg. z.NR Nurten Yılmaz (SPÖ),
in Kooperation mit Ballesterer.
11. März | 15.00 Uhr
DCP | Farbe | 123 Min | DF
Mit Eddie Redmayne, Felicity Jones,
Emily Watson u.a.
Eintritt: € 7,00 - Kaffee & Kuchen
sind im Preis enthalten!
P rem ier e
26. März | 20.15 Uhr
DCP | Farbe | 89 min | OmenglU
Mit: Leon Theremin, Andrey Smirnov,
Stanislav Kreichi u.a.
Eintritt: € 8,50
Elektro
Moskva
Elena Tikhonova, Dominik Spritzendorfer | A 2103
ELEKTRO MOSKVA ist eine Reise in das letzte Jahrhundert sowjetischer und postsowjetischer
„Elektrogeschichte“, erzählt von Musikern und Erfindern, Genies und Bastlern. Vom „russischen Edison“ Leon Theremin, dem Erfinder eines der ersten elektronischen Musikinstrumente, aber auch von Abhörgeräten für den KGB, über die Space-Ära der 60er Jahre bis zur
Massenproduktion von Synthesizern in den frühen 80er Jahren – allesamt ein Abfallprodukt
der Militärindustrie. Heute recycelt und interpretiert eine lebendige elektronische Musikszene dieses Erbe neu und führt es in eine ungewisse Zukunft. Ein Film über einen genialen
Erfindergeist, der trotz oder gerade wegen großer politischer Repression und Gleichschaltung
wundersame Blüten trägt.
„Ein Film von souveräner Intelligenz.“ Le Monde
„Skurril und ansteckend lebhaft.“ The Hollywood Reporter
Sunday Afternoon
29. März | 13.00 Uhr
DCP | Farbe | 103 Min
Mit den Filmen:
Tower House
Karl-Heinz Klopf
A/J 2013 | 62 Min | OmU
Beyond Metabolism
Stefanie Gaus und Volker Sattel
D 2014 | 41 Min | Dt. OF
Das FILMCASINO ist mit einer
IndukTiven Höranlage für
Schwerhörige ausgestattet.
Kaufen Sie einen vergünstigten „10-er“ oder
„5-er“-Block und werden Sie so Club-Mitglied.
Sie erhalten Premieren-Einladungen, unser
Monatsprogramm kostenlos per Post, können
an Gewinnspielen teilnehmen u.v.m.
Ermäßigungen für:
Studierende, Ö1 Club-Mitglieder
Ausgewählte Speisen & Getränke – 40 % 17.00 – 19.00 Uhr
A rch Fi l m M at in ée
„‚Leviathan‘ ist ein
wuchtiges Meisterwerk:
From Kafka with Love.“
Programmkino.de
Japanischer Metabolismus
Zwei unterschiedliche Beispiele der japanischen Architektur in Nachfolge des „Metabolismus“, der als Konzept und Philosophie aktuelle Antworten auf die Hyperverstädterung
Japans suchte. In TOWER HOUSE porträtiert Karl-Heinz Klopf das 1966 von Takamitsu Azuma
in Tokyo gebaute Einfamilienhaus, das auf einem 20m² kleinen Grundstück mit übereinander
gestapelten Wohnplattformen erbaut wurde und als Musterbeispiel für den Umgang mit der
knappen Ressource Raum gilt. Schon die ersten Bilder von BEYOND METABOLISM vermitteln
die Faszination einer Architektur-Utopie, die sich das zukünftige Leben in flexiblen Großstrukturen vorstellte. Wir befinden uns im Internationalen Kongresszentrum Kyoto, das 1966
von dem japanischen Architekten Sachio Otani, einem Schüler des berühmten Kenzo Tange,
errichtet wurde.
Anschließend Publikumsgespräch mit den Regisseuren Karl-Heinz Klopf und Volker Sattel
(angefragt), Moderation: Helmut Weihsmann (Kurator).
info@schlossquadr.at
Wien 5, Margaretenstrasse 77
Leviathan
Tableau Noir
Akkordeonfestival 2015: Stummfilme + Live-Musik
Istanbul United
Elektro Moskva
China Reverse
Eine Stadt.Ein Film: Macondo
ArchFilm: Japanischer Metabolismus
Cinemama: Madame Mallory und der Duft von Curry
Kino & Kuchen: Die Entdeckung der Unendlichkeit
Istanbul United
China Reverse
cinemama Vormittagskino mit kostenloser Kinderbetreuung
Madame Mallory und der Duft von Curry
Lasse Hallström | USA 2014
In einem kleinen Dorf in Südfrankreich eröffnet Hassan mit seinem Vater ein indisches
Restaurant. Es entbrennt ein äußerst unterhaltsamer Konkurrenzkampf mit Madame Mallory
(fabelhaft: Helen Mirren), der Besitzerin des Nobelrestaurants Le Saule Pleureur. Doch dann
interessiert sich Hassan immer mehr für die französische Küche und verliebt sich auch noch
in eine Mitarbeiterin von Madame Mallory.
China
Reverse
Judith Benedikt | A 2014
„Wo immer es einen Mond gibt, gibt es auch Chinesen“, besagt eine chinesische Redensart –
also auch in Österreich. Meist sind sie zufällig in Wien gelandet, in einem China-Restaurant,
um Geld für ein eigenes Unternehmen zu verdienen oder die Einreise für Familienmitglieder
zu finanzieren. Die Arbeit ging weiter, endlos, bis man es sich ein wenig gemütlicher machen
konnte. Erst dann tauchten die Fragen an das Leben auf. Hier setzt CHINA REVERSE an, sucht
nicht nach offensichtlichen Erfolgsgeschichten, sondern blickt hinter die Fassaden.
19. März | 9.15 Uhr
DCP | Farbe | 122 Min | DF
Mit Helen Mirren, Manish Dayal,
Charlotte Le Bon u.a.
Kinderbetreuung ab 9:00 Uhr
Eintritt: € 6,00
Sunday Afternoon
22. März | 15.00 Uhr
HD | Farbe | 91 Min |
dt. OF, tw. Chin. mit dt. UT
Mit Shan Jiaqian, Xie Feiru,
Hu Jinzhu u.a.
ab 6. März
Französische OF mit dt. UT
DCP | Farbe | 117 Minuten
Tableau noir
Yves Yersin | Schweiz 2013
ab 13. März
Russische OF mit dt. UT
DCP | Farbe | 140 Minuten
Leviathan
1 6 . I nt e rn at ion a l es Akkor d e on f estiva l 2 0 1 5 :
1.–22. März
Andrey Zvyagintsev | Russland 2014
Eintritt € 18,00
Vorverkauf € 16,00 an der Kinokassa
oder online auf www.akkordeonfestival.at
1. März | 13.00 Uhr
DCP | SW | 90 Min | engl. Zwischentitel
Mit Ivor Novello, Malcolm Keen u.a.
Restaurierte Fassung
des BFI National Archive
8. März | 13.00 Uhr
Regie, Kamera, Schnitt
und Produktion Yves Yersin
Kamera Patrick Tresch
Schnitt Jean-Baptiste Perrin,
Mamouda Zekrya
Mit Gilbert Hirschi, Debora Ferrari,
Alice Perret und den Kindern
von La Montagne
Auszeichnungen
Locarno 2013: Europa Cinema Label,
Preis der Jugendjury u.a.
Filmografie Yves Yersin
Le Panier a Viande (1965)
Valvieja (1967)
Die letzten Heimposamenter (1973)
Les Petites Fugues (1974-80)
Verleih in Österreich polyfilm
„Eine kluge und
berührende Reflexion
darüber, was Bildung
sein kann und welche
Art von Schule man
Kindern wünscht.“
Westnetz.ch
Nicht von den Lehrern, sondern vom Leben lernen wir. So könnte man das Selbstverständnis
des Schweizer Lehrers Gilbert Hirschi zusammenfassen, der im Mittelpunkt von TABLEAU
NOIR steht und persönlich ins Filmcasino zum Gespräch kommt. Seit über 40 Jahren
unterrichtet der 61jährige in einer kleinen Dorfschule im abgelegenen Derrière-Pertuis
im Jura-Gebirge. Nur eine Klasse gibt es hier, in der Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren
gemeinsam unterrichtet werden, in klassischen Schulfächern, aber auch in den Dingen des
Lebens. Hirschi macht mit den Kindern Ausflüge in die Natur, besucht Bauern der Umgebung
ebenso wie die lokale Kirche und vermitteln ihnen so einen umfassenden Blick auf eine sich
verändernde Welt.
Regie-Legende Yves Yersin (Les Petites Fugues) zeichnet ein „Tableau noir“ in all seinen
Farben und zeigt die Wirklichkeit gewordene Utopie einer Schulklasse: einen Lehrer, der
zu begeistern weiß und seine SchülerInnen, ihr Vergnügen beim Lernen, ihr Glück, ihre
Tränen, ihre Neugierde und Lebensfreude. Über den Zeitraum eines Schuljahres dokumentiert
TABLEAU NOIR ein Klima von Gemeinsamkeit und Austausch in einer arbeitsamen, aber auch
ausgelassenen Atmosphäre und begleitet die Kinder in ihre familiäre Umgebung. Mehr und
mehr richtet sich die Aufmerksamkeit – ähnlich wie im französischen Publikumserfolg „Être
et avoir“ – auf die Einzigartigkeit der einzelnen Kinder. Man entdeckt ihre Wesensart, ihre
Anliegen, wird Zeuge von überraschenden Ereignissen und der damit verbundenen Gefühle.
Eine Geschichte von universeller Bedeutung.
„Die Vergangenheit der Schule in Derrière-Pertuis ist reich an Informationen zur Geschichte
des Bildungswesens. Doch ich wollte weder einen historisierenden Film drehen, noch eine
vergangene Realität nostalgisch heraufbeschwören. Mein Vorhaben war es, von der Gegenwart ausgehend in die Zukunft zu verweisen,“ so Regisseur Yves Yersin.
Filmmatinée und Diskussion zum Thema „Zukunft der Schule“ mit Gilbert Hirschi (Lehrer,
Protagonist des Films), Andrea Hallal-Wögerer (Neue Mittelschule Schäffergasse, Stv.-BV
Margareten), Momo Kreutz (Netzwerk Freier Schulen) und Karin Schiefer (Moderation).
Sonntag, 8. März, 15.00 Uhr (normale Eintrittspreise).
Regie und Drehbuch Andrey Zvyagintsev
Drehbuch Oleg Negin
Kamera Mikhail Krichman
Schnitt Anna Mass
Musik Philip Glass
Produzenten Alexander Rodnyansky,
Sergey Melkumov
Darsteller
Kolya: Alexey Serebryakov
Lilya: Elena Lyadova
Dmitri: Vladimir Vdovichenkov
Vadim Cheleviat: Roman Madyanov
Angela: Anna Oukolova
Pacha: Alexey Rozine
Roma: Sergey Pokhodaev
Festivals und Auszeichnungen
Golden Globe 2015: Bester
fremdsprachiger Film
Oscar Nominierung 2015: Bester
fremdsprachiger Film
Cannes 2014: Bestes Drehbuch
London Filmfestival 2014: Bester Film
Internat. Filmfest München 2014:
Bester Film u.a.
Filmografie Andrey Zvyagintsev
The Return – Die Rückkehr (2003)
Die Verbannung (2007)
Apocrypha (2009)
Elena (2011)
Verleih in Österreich polyfilm
„Ein kaum fassbar großer Dokumentarfilm (…) auch ein
Abgesang auf die Schönheit eines Lebens im analogen
Zeitalter.“ Neue Zürcher Zeitung
www.leviathan-film.de
Was kann ein Individuum ausrichten, wenn es einem herzlosen Staat gegenübersteht? Kolia
(Alexey Serebryakov) lebt als einfacher Automechaniker im rauen, schönen Norden Russlands.
Zusammen mit Frau und Sohn bewirtschaftet er das Fleckchen Land an der Küste der Barentssee, das bereits seit Generationen im Besitz seiner Familie ist. Die unberührte, atemberaubende
Landschaft lockt bald den durchtriebenen Bürgermeister Vadim (Roman Madyanov) an, der mit
allen Mitteln einer korrupten Bürokratie versucht, Kolia von seinem Land zu vertreiben. Eine
belastende Akte, die Kolias Jugendfreund Dimitri zu Tage fördert, soll Vadims Enteignungsplänen ein Ende setzen. Doch Vadim hat genügend Geld und mächtige Verbündete in Moskau.
Vom Buche Hiobs sei er inspiriert gewesen, gab der russische Ausnahme-Regisseur Andrej
Swjaginzew, 2003 Gewinner des Goldenen Löwen für seinen Erstling „The Return – Die
Rückkehr", zu Protokoll. Darin geht es um den Sinn des Leidens und Prüfungen, die Gott einem
Gläubigen auferlegt. Nur dass Gott hier für Russland steht und ein ganzes Land seinen Bürgern
das Leben zur Hölle macht. Dieser arktische Hiob kämpft an der Barentssee gegen seinen von
der korrupten Verwaltung beschlossenen Untergang. Die meisterhafte Parabel über die Moral
der russischen Gesellschaft wurde von der Presse gefeiert und vielfach preisgekrönt, u.a. mit
dem Golden Globe.
„Majestätisch inszeniert und thematisch ausgesprochen stark:
Als würde man einen Roman von Dostojewski lesen.“ Filmcomment
„Eine erste Ahnung davon, wie bildgewaltig dieses Opus über
Machtmissbrauch, Korruption und Demütigung ausfällt, bekommt
man von dem famosen Filmplakat: Das monströse Skelett eines
Walfisches liegt wie eine surreale Skulptur am Strand. Davor
hockt einsam ein kleiner Junge im Anorak. Das Motiv ist zugleich
Schlussbild einer visuell furiosen Parabel, die in anamorphotischem Breitbildformat imposante Tableaus von verblüffender
Schönheit zaubert.“ Programmkino.de
„Ein spektakuläres Sittengemälde (…) Ein
großer Film, Kunstkino ohne Kompromiss
und doch für ein großes Publikum.“
Blickpunkt Film
„Ein hochintelligenter Film, oftmals sehr
lustig – was neu bei Zvyagintsev ist – wunderschön gefilmt und großartige schauspielerische Leistungen.“
DCP | SW | 59 Min | engl. Zwischentitel
Mit Fanny Ward, Jack Dean, Sessue
Hayakawa u.a.
Stummfilme mit Live-Musik
Musikalische und visuelle Höhepunkte gibt es an vier Sonntagen im März zu erleben. Auch
heuer hat das Akkordeonfestival wieder großartige MusikerInnen wie Ernst Molden, Walther
Soyka, Stefan Sterzinger, Heidelinde Gratzl, Melissa Coleman u.a. ins Filmcasino geladen. Sie
spielen live zu historischen Filmjuwelen ihre eigens dafür komponierten Soundtracks und
stehen danach für Publikumsgespräche zur Verfügung.
The
Lodger
Alfred Hitchcock | GB 1927
Seiner eigenen Aussage nach der erste echte „Hitchcock-Film”, der sich in dieser neu restaurierten Fassung als einer der bedeutendsten englischen Stummfilme überhaupt erweist.
Die Suspense-Story dreht sich, wie viele spätere Hitchcock-Meisterwerke, um Schuld und
Verlangen. Angelehnt an die Geschichte von „Jack the Ripper“ erzählt er von einem Mieter,
der als Serienkiller verdächtigt wird - möglicherweise aber nur, weil der Detective eifersüchtig auf ihn ist. Dessen Freundin ist nämlich die Tochter der Vermieter und interessiert
sich zunehmend für den geheimnisvollen Mieter.
Live: Stefan Sterzinger (Akkordeon) & Franz Schaden (Bass)
The
Cheat
Cecil B. DeMille | USA 1915
Im gleichen Jahr wie D.W. Griffith’s „Birth of a Nation” produziert, war DeMilles Spielfilm lange
Zeit ähnlich angesehen. Er verwendet die zeitgemäßen Stereotype und war einer der größten
Erfolge der 1910er Jahre.
Live: Heidelinde Gratzl (Akkordeon) & Melissa Coleman (Cello)
La Croix
„Man kann LEVIATHAN als russische, feierliche Antwort auf den schwarzen Humor der
Coen-Brüder betrachten: Wie in ‚A Serious
Man‘ wird eine moderne Neuauslegung des
Buches Hiob praktiziert.“ Libération
„Unvergessliche Bilder, subtiler Humor und
schwarzes Drama vereint in einem kraftvollen und berührenden Stück Kino, das
sich ins Gedächtnis gräbt.“
Jurybegründung, Film Festival München
„Ein gewaltiger Film von bezaubernder
Schönheit und betörendem Rhythmus, der
in mehr als 140 Minuten eine Geschichte
erzählt, die zugleich einfach, komisch,
gewalttätig und tragisch ist.“
Le Matin
„Zvyagintsev Filme zeichnen sich durch
einen großen intellektuellen Scharfsinn
und eine strenge Moral aus, verbunden mit
einem Sinn für Metaphorik. LEVIATHAN ist
voller Melancholie und überrascht gleichzeitig mit schwarzem Humor. Mehrere Male
musste das Publikum lauthals lachen,
insbesondere bei einem wodkaseligen
Picknick, wo ein fröhlicher Kerl die offiziellen Porträts sowjetischer Führer vorzeigt
und als Zielscheiben benutzen will. ‚Und die
neueren Führer?‘, fragt ein Freund. ‚Da fehlt
uns noch die historische Distanz‘, antwortet
der Spaßvogel.“
Le Temps
The Lodger
The Cheat
15. März | 13.00 Uhr
Wizard
of Oz
Larry Semon | USA 1925
DCP | SW | 62 Min |
franz. Zwischentitel mit dt. UT
Mit Dorothy Swan, Larry Semon,
Oliver Hardy u.a.
22. März | 13.00 Uhr
DCP | SW | 73 Min | engl. Zwischentitel
Mit Douglas Fairbanks, Eileen Percy,
Walter Bytell u.a.
Wizard of Oz
Wild and Woolly
L. Frank Baums berühmtes Kinderbuch in der Version des Stummfilm-Comedians Larry
Semon, mit dem jungen Oliver Hardy. Gemeinsam mit der 18jährige Dorothy werden sie vom
Tornado von der Farm in Kansas ins Königreich Oz gertragen.
Live: Walther Soyka (Akkordeon) & Ernst Molden (Gitarre)
Wild
and Woolly
John Emerson | USA 1917
Douglas Fairbanks in einer seiner frühen Komödien. Auf der Suche nach Abenteuern zieht er
in den Westen. Eine Stadt spielt ihm seine Vorstellung vom Wilden Westen vor, doch aus dem
Spiel wird Ernst – der höchst komisch umgesetzt wird…
Live: Tino Klissenbauer (Akkordeon) & Florian Wagner (Gitarre)
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