close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Gesundheit - LN

EinbettenHerunterladen
Gesundheit
Universelle Minerale
Verlagsbeilage der Lübecker Nachrichten
Ob für Haut, Haar,
Muskeln oder Nerven Schüßler-Salze sind
vielseitig einsetzbar.
Seite 19
20. Februar 2015
Mehr als nur Luftholen
Wie richtiges Atmen unsere Gesundheit positiv beeinflusst.
Seite 3
Erfolgreich Fasten
Aus den Kliniken
Wenn nichts zusammen passt
Wir verraten sechs Tipps, die den
Verzicht auf Schokolade, Kaffee und Co.
leichter machen. Seite 22
Unsere Kliniken stellen neue Diagnoseverfahren, Therapiemöglichkeiten und
spezielle Behandlungszentren vor.
Fehlstellungen des Kiefers verursachen
Schmerzen. Hochwertige Aufbissschienen
schaffen Abhilfe. Seite 32
2
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
EDITORIAL
Liebe Leserinnen,
liebe Leser
Anne Fidelak
Redaktion „Gesundheit“
enn man jetzt aus
dem Fenster schaut,
ist es meist grau und
trüb. Doch allmählich werden
die Tage wieder länger und
manchmal bilde ich mir sogar
ein, den Frühling schon riechen zu können. Leider dauert es jedoch noch ein paar
Wochen, bis wir endlich wieder mit den ersten Sonnenstrahlen aufstehen können
und gut gelaunt in den Tag
starten. Denn Licht hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, da das Glückshormon Serotonin dadurch freigesetzt wird. Rein theoretisch
können wir also gar nichts dafür, dass wir zur Zeit vielleicht
etwas antriebslos, schlecht gelaunt oder leicht genervt sind
– wie dem auch sei, in der aktuellen Gesundheitsbeilage
finden Sie viele Tipps und
Tricks, wie Sie Ihr Wohlbefinden schon jetzt steigern können.
Und auch aus den Lübecker Kliniken und Arztpraxen
gibt es wieder jede Menge
W
Neuigkeiten zu berichten. So
schreitet der technologische
Fortschritt, der besonders für
die Früherkennung und Behandlung von Krankheiten
von großer Bedeutung ist, immer weiter voran. Somit eröffnen sich besonders für Krebspatienten neue Chancen. Im
Heft erfahren Sie zum Beispiel, welche minimal-invasiven Techniken und Geräte im
Gynäkologischen Tumorzentrum am Lübecker Universitätsklinikum zum Einsatz
kommen, um gegen Krebserkrankungen im Unterleib vorzugehen.
In der medizinischen Versorgung gewinnt auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung. Kompetenzzentren vereinen die Erfahrungen, Expertisen und technischen Möglichkeiten verschiedenster
Fachabteilungen und ermöglichen so eine zielgerichtete
und noch bessere Behandlung von Patienten. Das sind
doch gute Aussichten!
Inhalt
4 Mikrobiologische Darmsanierung
Bakterien im Darm sind nicht bloß Verdauungshelfer. 100 Billionen
kleinster Lebewesen kümmern sich tagtäglich um unsere Gesundheit.
6 Weg mit der Frühjahrsmüdigkeit
Welchen großen Einfluss Tageslicht, Bewegung und Ernährung auf
unseren Körper haben, macht sich ganz besonders jetzt bemerkbar.
13 Wettlauf mit der Zeit
Um vor allem Herzinfarkte frühzeitig zu erkennen, werden Patienten
mit akutem Brustschmerz in der Chest-Pain-Unit versorgt.
18 Gewitter im Kopf
Migräne zählt zu den Volkskrankheiten schlechthin. Wir verraten, was
Frauen und Männer gleichermaßen gegen Kopfschmerzen tun können.
22 Angst vor dem Bösen im Körper
Bei jedem kleinsten Wehwehchen rechnen sie mit dem Schlimmsten –
wie dauernde Krankheitsängste das Leben von Hypochondern prägen.
Impressum
Sonderveröffentlichung der Abteilung Marketing & Anzeigen
30 Bitte (wieder) Lächeln
Stellv. Ltg. Marketing & Anzeigen: Rainer Wilkens
Koordination: Christian Rogge
Redaktion: Tessa Maiborg (Leitung), Anne Fidelak
Titelbild: nenetus, pixdesign 123/ Fotolia, Montage: Anja Niemann
Künstlicher Zahnersatz ist in punkto Funktion und Aussehen
heutzutage kaum mehr von echten Zähnen zu unterscheiden.
Verlag und Druck: Lübecker Nachrichten, Herrenholz 10-12,
23556 Lübeck, E-Mail: Magazine@LN-Luebeck.de, Tel.: 0451 / 144 - 0
Erste Hilfe gegen akuten Schmerz: Hausmittel können den Gang zum
Zahnarzt zwar nicht ersetzen, aber die Zeit bis dahin überbrücken.
Die nächste Ausgabe „Gesundheit“ erscheint am 22. Mai 2015.
Informationen unter Tel.: 0451 / 144 12 01
Unter www.ln-magazine.de gibt es die Beilage auch als PDF-Datei.
38 Körperliche und psychische Belastung
33 Heimische Helfer bei Zahnweh
Chronische Schmerzen quälen unzählige Menschen – je nach Art und
Intensität kommen unterschiedliche Therapien zum Einsatz.
nplatz
e
d
n
i
L
m
a
0451 - 8 30 61
e
Allee 2c · Tel.
r
ge
in
sl
oi
Apothek
M
·
ank
erz · Apotheker
e mit H
Ihre Apothek
Eiko Fr
MEAD
BIO
DERBR U
WUN
RWIMPERN
oder WUNDE
Aufbauserum
je 4 ml
RMigAung
BIODHE
2O Rein
Sensibio
250 ml
Empfohlener
Preis E 19,90
99
98
E
13.
E
eg 78 · 23562
Mönkhofer W
Lübeck · Tel.
49.
0451 - 58 31
ofer
h
k
n
ö
M
m
a
Apotheke
601
Weg
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
3
Das Wunder Atmung
Etwa zwölf Atemzüge macht ein Erwachsener pro Minute – meist unbewusst. Der Mechanismus,
der für den nötigen Sauerstoff in uns sorgt, ist dabei ein ganz komplexer Vorgang.
Mit dem ersten Schrei des
Säuglings beginnt das Wunder: Die Lunge füllt sich mit
Sauerstoff. Erst danach können die Zellen des kleinen Körpers ihre Funktion außerhalb
des Mutterleibes aufnehmen.
Der Stoffwechsel kommt in
Gang. Der Mensch lebt eigenständig.
Ab diesem ersten Moment
des Lebens auf der Welt läuft
die Atmung automatisch ab.
„Dafür sorgt das Atemzentrum im vegetativen Nervensystem, das permanent Informationen aus der Umwelt
empfängt, sie auswertet und
so reagiert, dass der Organismus am Leben gehalten
wird“, erklärt Dr. med. Jens C.
Becker, Facharzt für Innere
Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde in Lübeck.
Die Steuerung dieses komplexen Vorgangs erfolgt über
„Fühler“, die sogenannten
Chemo-Rezeptoren. Sie melden dem Atemzentrum wie
hoch der Sauerstoff- und der
Kohlendioxidgehalt im Blut
sind. Bei einem Mangel oder
einem Überschuss wird durch
gesteigerte Ein- oder Ausatmung entsprechend gegengesteuert. Braucht der Mensch
etwa sechs bis neun Liter Luft
pro Minute, steigt der Bedarf
bei intensiver körperlicher
Verausgabung, zum Beispiel
beim Sport, auf 50 bis 100 Liter pro Minute, dann atmet
man schneller. Bei diesem Vorgang sind auch Lunge und
Herz ein eingespieltes Team,
denn Atmung und Kreislaufsystem sind fein aufeinander
abgestimmt.
Neben diesen „unwillkürlichen Atemantrieben“, die
zum Überleben notwendig
sind, wird das Atemzentrum
auch über die Psyche gesteuert. So wird beim Erschrecken
die Luft angehalten. Auch
Hormone haben eine Auswirkung auf den Atemantrieb.
Das bei Stress
ausgeschüt-
Der Weg der Luft
durch den Körper
Um zur Lunge mit ihren zwei Lungenflügeln und den fünf Lungenlappen zu gelangen, passiert die
Luft zuerst den Mund, die Nasenhöhlen, den Rachen, den Kehlkopf und die Luftröhre und
kommt anschließend in das weit
verzweigte System aus größeren
und kleineren Atemwegen, den
Bronchien und Bronchiolen, welche in den Lungenlappen sitzen.
Von dort geht es in die Lungenbläschen (Alveolen), von denen
jeder Mensch etwa 300 Millionen besitzt. Dort erfolgt die Aufnahme von Sauerstoff in den
Blutkreislauf und die Abgabe
von Kohlenstoffdioxid.
Die Zufuhr von Sauerstoff ist für den Menschen essenziell.
tete Adrenalin verursacht
zum Beispiel
eine Erweiterung in den
Bronchien:
Man atmet
schneller und
tiefer, um zu- Dr. med.
sätzlichen
Jens Becker
Sauerstoff
und damit mehr Energie für eine Flucht zu haben.
Weil Atmung so automatisch abläuft, gerät sie erst
dann ins Bewusstsein, wenn
der Atemfluss gestört ist oder
sogar Atemnot eintritt. Krankheiten der Atemwege und der
Lunge, des Brustfells, des Herzens und des Kreislaufs können eine Atemnot und
Schmerzen beim Atmen auslösen. Sie sollten immer vom
Arzt abgeklärt werden. Sie
sind oft Symptome lebensbedrohlicher Krankheiten wie
Herzinfarkt oder Lungenembolie, können aber auch harmlosere Ursachen wie Rückenverspannungen oder Prellungen zur Ursache haben. Seitenstechen
oder das
manchmal
angstmachende
Stechen
beim Einatmen seien allerdings eine harmlose Erscheinung, erklärt
Dr. Becker.
Viele Patienten mit Atem-
Lungenfunktionstest
Ein Lungenfunktionstest kann in
fast jeder hausärztlichen Praxis
durchgeführt werden. Der Patient atmet nach Anweisung des
Arztes durch ein Mundstück ein
und aus. Dieses ist mit einem
Messgerät verbunden, dem Spirometer. Das Spirometer erfasst
die Menge der geatmeten Luft
und auch die Geschwindigkeit
des Luftstroms. So lässt sich auf
Lungenvolumen und Funktion
der Lungen schließen. Der Test
nimmt nur kurze Zeit in Anspruch und ist völlig schmerzfrei.
wegserkrankungen
leiden
vor allem bei körperlicher Belastung unter Atemnot. Weil
sie sich dann zu wenig bewegen, wird die Atemnot noch
größer. So geraten sie in einen
Teufelskreis. Mit einem speziellen Training, dem Lungensport, kann die körperliche
Leistungsfähigkeit gesteigert
werden. Dadurch verringert
sich auch die Atemnot. „Es
konnte gezeigt werden, dass
regelmäßiges Training, auch
bei geringer körperlicher Leistungsfähigkeit und fortgeschrittener Lungenerkrankung, zu einer Verbesserung
der Gesamtsituation führt und
sicherlich genauso wichtig ist
wie die medikamentöse Therapie“, so Dr. Becker.
Neben dem Lungensport,
dienen auch atemtherapeuti-
Foto: tuniz / Fotolia, cp
sche Maßnahmen dazu, das
Atmen zu erleichtern. „Sogar
Lungenentzündungen lassen
sich mit gezielten Übungen
vorbeugen“, weiß Meike Sauer, Atemtherapeutin in Lübeck. Gymnastische Übungen oder Pustübungen animieren Patienten zum tiefen Atmen und zur Nasenatmung.
„Hilfreich ist auch das Trainieren verschiedener Atemtechniken. So wird dem Patienten
der Weg, den der Sauerstoff in
seinem Körper nimmt, bewusst. Seine Atmung wird tiefer und die Lunge kräftiger.“
Atemtherapien helfen auch
dabei, Schleim im Lungenbereich zu lösen und ihn abhusten zu können. Insbesondere
Mukoviszidose-Patienten
aber auch Menschen mit einer chronisch obstruktiven
Bronchitis (COPD), bei der die
Atemwege verengt
sind und vor allem
das Ausatmen behindert ist, profitieren von den
Übungen.
Asthmatiker,
die unter dem Engegefühl in der
Brust, ein beschwerliches
Atemholen und
quälenden Husten leiden, trainieren das Atmen in einer
bestimmten
Körperhaltung, wie
bei-
Der Kutschersitz (links) erleichtert die Atmung. Um die Muskultur des Brustkorbs zu stärken, helfen gezielte
Dehn- und Kräftigungsübungen.
spielsweise dem Kutschersitz.
„In dieser Haltung fällt das Atmen leichter, sie können so tiefer einatmen“, erklärt die Lübecker Atemtherapeutin. Die
sogenannte Lippenbremse, eine spezielle Atemtechnik, bei
der man mit zusammengepressten Lippen ausatmet
und dabei die Bronchien entkrampft, hilft ebenfalls gegen
Atemnot aber auch gegen Verspannungsschmerzen im Rücken, die sich durch falsches
Atmen entwickeln können.
„Wichtig ist, dass Betroffene lernen, mit der Atemwegserkrankung umzugehen“, so
Meike Sauer. „Wer in Panik
gerät, atmet schneller und bewirkt damit das Gegenteil.
Wer Ruhe bewahrt, kann mit
antrainierten Atemübungen
die Situation und
damit seine Bronchien entkrampfen.“
Bewusst zu
atmen hilft außerdem, sich im Alltag
zu entspannen. Die
Konzentration auf das
Ein- und Ausatmen unterstützt den Stressabbau und fördert die innere
Ruhe.
Deutsche Atemwegsliga
Deutsche Lungenstiftung
Kompetenznetz ambulante
Pneumologie Lübeck
www.lungeninformationsdienst.de
4
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Chicorée für
die Verdauung
Der bittere Geschmack spaltet: Chicorée wird entweder
geliebt oder beim Essen aussortiert. Dabei unterscheiden
ihn gerade die Bitterstoffe von
anderen Gemüsearten. Sie gehören zu den sekundären
Pflanzenstoffen und regen
Magensäfte und Gallenfluss
an. Das Gemüse ist somit
leicht verdaulich. Darauf
weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin.
Was leicht im Magen liegt,
hat meist auch wenig Kalorien. Dafür punkten die
schmalen Schoten mit ihrem
Gehalt an Folsäuren sowie Vitaminen. Chicorée kann roh
in Salat gemischt werden.
Obst gleicht die Bitternote gut
aus. Wer sich mit dem Aroma
gar nicht anfreunden kann,
legt die Blätter vor der Zubereitung als Salat kurz in Milch
ein.
Getreidebrei
zum Frühstück
Menschen, die morgens nur
wenig Appetit oder einen
empfindlichen Magen haben,
können es mit einem warmen
Getreidebrei versuchen. Dieser lässt sich nach Belieben zusammenstellen, indem fein geschrotetes oder geflocktes Getreide mit Nüsse und Saaten
kombiniert werden. Zusätzlich lässt sich der Getreidebrei
mit frischem Obst, einer Prise
Vanille, Zimt oder Zitronenabrieb verfeinern. Darauf weist
der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung hin.
Wer lieber ein herzhaftes
Frühstück möchte, kann einen Reisbrei mit Brühe und
Gemüse versuchen.
Tabletten nur
im Notfall
Essen außer Haus ist für Menschen mit Laktoseunverträglichkeit oft ein Problem. In der
Soße, im Nachtisch, im Dressing oder in der Gemüsemischung kann sich Milchzucker verstecken. Den Betroffenen grummelt oder schmerzt
der Bauch, ihnen wird übel,
oder sie bekommen Durchfall.
Dem kann die vorbeugende
Einnahme von Laktase-Tabletten entgegenwirken. Darauf weist die Ernährungswissenschaftlerin Henrike Staudte hin. Allerdings sollte die
Einnahme der Laktase-Tabletten die Ausnahme sein. Um
den Darm zu entlasten, sollten
Betroffene laut Staudte eher
ihre Ernährung umstellen.
Ein ausgewogener Darmhaushalt ist der Schlüssel zu einem gesunden Körper.
Foto: drubig-photo / Fotolia
Gesunder Darm –
gesunder Mensch
Um den Verdauungstrakt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, setzt
Dr. med. Sven Soecknick auf die naturheilkundliche mikrobiologische Therapie.
Die Aufgabe und Funktion
des Verdauungstrakts des
Menschen wird oft nur mit der
Aufnahme von Nahrung Verbunden. Dass insbesondere
Dünn- und Dickdarm eine
wichtige Rolle für das Immunsystem spielen und ein weiteres Organsystem, das sogenannte Mikrobiom beherbergen, ist vielen jedoch nicht bewusst. In der Naturheilkunde
wird ein intakter Verdauungstrakt schon sehr lange als
Schlüssel zur Gesundheit angesehen.
Aber auch die Schulmedizin geht zunehmend davon
aus, dass das Mikrobiom für eine Reihe chronischer Erkrankungen mitverantwortlich ist.
Neuen Erkenntnissen zufolge
könnten Störungen im Mikrobiom zum Beispiel Darmkrebs
begünstigen.
Aber was ist das Mikrobiom
und wozu brauchen wir es
überhaupt?
Allgemeinarzt
und Naturheilkundler Dr.
med. Sven Soecknick erklärt
die Funktion und Notwendigkeit gesunder Keime im
Darm: „Das Mikrobiom stellt
eine Ansammlung von etwa
100 Billionen Bakterien über
1000 verschiedener Arten
dar, deren Funktion längst
noch nicht vollständig erforscht ist.“ Die Besiedlung
des Darms beginnt bei der Ge-
burt und alle Keime zusammen haben ein Gewicht von
ungefähr zwei Kilogramm.
„Wir leben in einer Symbiose,
also gegenseitiger Toleranz
mit unseren Darmkeimen“, so
Dr. Soecknick weiter. „So wie
sie uns brauchen, so lebensnotwendig sind auch wir auf
unsere Darmkeime angewiesen.“
Darmwand entstehen“, sagt
Dr. Soecknick. „Diese führen
dann zu Beeinträchtigungen
in der Verdauungsfunktion.“
Blähungen, Bauchschmerzen
oder Stuhlgangsunregelmäßigkeiten, aber auch Verstopfung können Zeichen einer
solchen bakteriellen Fehlverteilung, einer sogenannten
Dysbiose sein.
D) D) Schulmedizinisch stehen wir vom Verständnis
des Mikrobioms und dessen Einfluss auf unser
Immunsystem erst noch am Anfang,
naturheilkundlich benutzen wir unsere
jahrzehntelange Erfahrung aber bereits tagtäglich
für die erfolgreiche Behandlung unserer Patienten.“
Dr. med. Sven Soecknick, Facharzt für Allgemeinmedizin,
Naturheilverfahren, Akupunktur, Neuraltherapie
Dieses eigentlich perfekte
System ist durch die modernen Lebensumstände jedoch
sehr anfällig geworden. Falsche Ernährung mit zu viel
Kohlenhydraten und gehärteten Fetten sowie Medikamente wie Antibiotika oder Kortison, die in den Augen des Naturheilkundlers zu früh und
zu häufig eingesetzt werden,
verringern die Menge und Zusammensetzung der so wichtigen Darmbakterien. „Dadurch können still ablaufende
Entzündungsprozesse in der
Sind Untersuchungen wie
Ultraschall, Magen- oder
Darmspiegelung unauffällig,
empfiehlt Soecknick je nach
Symptomatik häufig weitere
naturheilkundliche Tests, um
einer Störung im Mikrobiom
auf den Grund zu kommen.
„So kann abgestimmt auf jeden einzelnen Patienten ein
ganz individueller Therapieplan erstellt werden“, erklärt
er.
Aber auch bei anderen chronisch verlaufenden Erkrankungen, insbesondere Aller-
gien, Neurodermitis, Asthma
sowie wiederkehrenden Infekten, wie Mandelentzündungen oder Nasennebenhöhlenentzündungen, ist die Behandlung des Mikrobioms ein
wichtiger Baustein eines naturheilkundlichen Behandlungskonzepts. „Der Darm ist
einfach ein so zentrales Organ, dass auf dessen Behandlung bei chronischen Erkrankungen kaum verzichtet werden kann“, betont Dr. Soecknick fest.
Dr. med. Sven Soecknick
Facharzt für Allgemeinmedizin
Naturheilverfahren, Akupunktur
Neuraltherapie
Meesenring 1
23566 Lübeck
Tel.: 0451 / 66 555
www.naturmedizin-luebeck.de
Lübecker Ärztenetz
Dr. med. Sven Soecknick ist Mitglied im Lübecker Ärztenetz
(LÄN). Das Netzwerk für ambulante Versorgung im Großraum
Lübeck besteht aus mehr als 130
freiberuflich tätigen, niedergelassenen Ärzten aller Fachrichtungen zur interdiziplinären, kooperativen medizinischen Betreuung von Patienten.
www.luebecker-aerztenetz.de
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
5
Allergien wirksam
bekämpfen
Wenn das Immunsystem überempfindlich reagiert,
verrät ein Pricktest schnell die Ursache.
Der Mensch ist permanent
Bakterien und Viren ausgesetzt. Mit dem Immunsystem
ist der Körper dagegen weitgehend geschützt. Doch diese natürliche Abwehr funktioniert nicht immer fehlerfrei.
Wenn das körpereigene Immunsystem plötzlich massiv
gegen „harmlose“ Stoffe angeht, leiden die Betroffenen
häufig unter Abwehrreaktionen – Allergien können die
Folge sein.
Doch diese werden nicht immer gleich als solche erkannt
und es wächst die Gefahr,
dass sich aus Husten, Heiserkeit und Räuspern oder bei
Ausbleiben einer Therapie sogar ein chronisches Asthma
entwickelt. „Man kann sich
nur vor Feinden schützen, die
man kennt,“ sagt die Eutiner
Dermatologin Dr. Christiane
Behrendt und empfiehlt,
nicht-abgeklärten diffusen
Symptomen wie Ekzemen,
Augenbeschwerden, Niesen
und Heiserkeit und Magen-Darmproblemen mit einem umfassenden Allergietest auf den Grund zu gehen.
Dafür werden mit einem so
genannten Pricktest Allergene in die Hautoberfläche eingebracht, nach 20 Minuten
liegt bereits ein Ergebnis vor,
das durch einen Bluttest komplettiert wird. „Allergien können grundsätzlich in jedem Alter auftreten und das Verfah-
ren der ursächlichen Therapie
ist seit vielen Jahren etabliert“, erklärt die Spezialistin.
Neben verschiedenen Pollen
wirken auch Tierhaare und allergieauslösende Lebensmittel, dazu kommen Schimmel
und Hausstaubmilben, so
dass im gesamten Jahresverlauf Belastungen auftreten.
Nach einer Diagnose kann beispielsweise über eine Hyposensibilisierung Abhilfe geschaffen, die Gesundheit geschützt und Lebensqualität zurückgewonnen werden.
aj
Dr. Christiane Behrendt
Am Rosengarten 13
23701 Eutin
Tel.: 04521 / 796 75 55
Gesund zum Wunschgewicht
Individueller Ernährungsplan sorgt für optimierten Stoffwechsel.
Jeder Mensch braucht die Lebensmittel, die zum eigenen
Stoffwechsel passen. Was
dem einen gut tut, kann dem
anderen wiederum Energie
rauben. Dabei muss es sich
nicht immer um Übergewicht
oder Magen-Darm-Beschwerden handeln. Erste Anzeichen
können Erschöpfung, Schwindel, Denk- und Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Gereiztheit oder Migräne sein.
Denn der Darm ist über den
Blut-Nervenweg mit dem Gehirn verbunden.
Die Ärzte für Allgemeinmedizin und Ernährungsmedizin
Dr. Marc Stracke und Dr. Ralf
Schiller arbeiten mit einem
Konzept, das für jeden die opti-
Dr. Marc Stracke (links)
und Dr. Ralf Schiller.
malen Lebensmittel herausfindet. Mittels einer genauen Befragung zu den Ernährungsgewohnheiten, einer gründlichen Blutanalyse und einer
Stoffwechselmessung erstellen die Mediziner für jeden Patienten einen individuellen Ernährungsplan.
Häufig verbessern sich
durch die neue Ernährungsweise die vorher schlechten
Blutwerte. Cholesterin und
Harnsäure sinken, die Leber
regeneriert, die Schilddrüsenwerte normalisieren sich. Besonders gut ist der Einfluss
der stoffwechseloptimierten
Ernährung auf die Blutzuckerwerte. Das alles führt zum Gewinn an Lebensqualität und
zur Gewichtsoptimierung.
Allergie? Mit einem Pricktest kann Dr. Christiane Behrendt
Foto: aj
schnell die Antwort geben.
Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin
Ernährungsmedizin, Chirotherapie,
Osteopathie n. Typaldos
Dr. R. Schiller & Dr. M. Stracke
Vortrag
Gesundheit und Abnehmen
Wir ermitteln Ihren Stoffwechsel und erstellen für Sie
den individuellen Ernährungsplan für das ganze Leben!
Was essen für . . .?
• regelmäßigen Stuhlgang
• Ihr Wunschgewicht
• schöne Haut
• einen gesunden Darm
• einen entblähten Bauch
• schmerzlose Gelenke
• klare Konzentration
• Migränefreiheit
• guten Schlaf
• Diabetesvorbeugung
Referent: Dr. Marc Stracke
Wann:
Mi., den 04. 03. 2015 um 19:00 Uhr
Do., den 05. 03. 2015 um 19:00 Uhr
Wo:
Neuer Schulungsraum der Klindwort Apotheke
Markttwiete 8-10, 23611 Bad Schwartau
Vortragseintritt 5.- 3 . Bitte melden Sie sich telefonisch / per E-Mail an.
Die reservierten Plätze werden bis 10 Minuten vor Beginn für Sie freigehalten.
www.praxis-schiller-stracke.de
Lübecker Str. 16, 23611 Bad Schwartau, Tel. 04 51 / 2 12 51
Praxis für Allgemeinmedizin
Dr. med. Ralf Schiller
Dr. med. Marc Stracke
Lübecker Straße 16
23611 Bad Schwartau
Tel.: 0451 / 212 51
www.praxis-schiller-stracke.de
Gefahr aus der Dose
Große Menge an Energydrinks kann Herzrhythmusstörungen auslösen.
Mehr als ein bis zwei Dosen
Energydrinks am Tag können
zu gesundheitlichen Problemen führen. Besonders gefährdet sind Menschen mit HerzKreislauf-Beschwerden. Das
in Energydrinks enthaltene
Koffein kann das Herz außer
Takt bringen: „Koffein ist in
geringen Mengen anregend.
Trinkt man aber mehr davon,
geht die Herzfrequenz nach
oben und es können Herzrhythmusstörungen auftreten“, erklärt Prof. Alfonso
Lampen. Er leitet beim Bundesinstitut für Risikobewertung die Abteilung Lebensmittelsicherheit. Als moderate
Koffeinmenge gelten etwa
200 Milligramm pro Tag, das
entspricht vier Tassen Kaffee.
„Oft trinken Jugendliche
Energydrinks auch noch in
Kombination mit Alkohol.“
Beides zusammen könne laut
Lampen den Herzschlag nach
oben treiben und Menschen
mit Vorerkrankungen gefährlich werden. Auch Diabetiker
müssen aufpassen: In den Getränkedosen steckt viel Zucker, der die Insulinsensitivität senken und den Blutzucker durcheinanderbringen
kann.
dpa
Anti-Aging-Therapie · Dermatologie auch für Kinder
Lasermedizin
www.kielerhautaerztin.de
6
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Fit und motiviert in den
Frühling starten
Frühjahrsmüdigkeit und Winterspeck lassen
sich mit einfachen Mitteln loswerden.
Mit dem Frühling hält auch
die Frühjahrsmüdigkeit Einzug, unter der jeder Zweite leidet. Unser Körper hat sich in
der kalten Jahreszeit an wenige Stunden Tageslicht gewöhnt. Wir bewegen uns weniger und frische Luft ist Mangelware geworden. Stattdessen schlafen wir länger, ernähren uns deftiger. Und so treffen uralte Gewohnheiten auf
den modernen Lebensstil.
Für unsere Vorfahren war
der Winterspeck notwendig,
um über den kargen Winter
zu kommen. Ähnlich wie die
Natur schaltete auch der
menschliche Organismus auf
„Winterschlaf“ um. So konnte
man in Zeiten knapper Nahrungsmittel mit weniger körperlicher Aktivität länger von
diesen Fettreserven zehren.
Heute ist der Winterspeck nur
noch störender Ballast, der auf
Dauer unglücklich macht.
Natürlich entscheidet die
Waage nicht alleine darüber,
ob wir uns gut fühlen oder
nicht. Die Umstellung von
Winter auf Frühling bringt
auch unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht.
Unsere Stimmungs- und Gefühlslage wird hormonell gesteuert. Serotonin, eines unserer „Glückshormone“, wird
durch Licht freigesetzt. Fehlt
es, fühlen wir uns dagegen unwohl und niedergeschlagen.
Der Grund: in der Dunkelheit
stellt unser Gehirn die Produktion von Serotonin ein. Stattdessen wird das Schlafhormon Melatonin gebildet. Dieses Hormon steuert unseren
Schlaf-Wach-Rhythmus und
macht müde.
Zu Beginn des Frühjahrs
müssten wir eigentlich durch
das Mehr an Sonne und Licht
wieder aktiver werden. Stattdessen gerät beim Übergang
von Winter auf Frühling unser
Hormonhaushalt gehörig aus
den Fugen. Dadurch fühlen
wir uns ausgelaugt, müde und
bedrückt und haben oftmals
Glieder- und Kopfschmerzen.
Ein Patent-Rezept, das den
Hormonspiegel im Gleichgewicht hält, gibt es nicht. Sonnenschein kann hingegen für
eine ordentliche Portion
Glücksgefühle sorgen. Wichtig ist, dass wir die Symptome
erkennen und etwas gegen
die Frühjahrsmüdigkeit unternehmen.
Ausreichend Erholung im
Zusammenspiel mit gesunder, vitaminreicher Ernährung und regelmäßiger Bewegung gibt unserem Körper die
notwendige Energie. Ein Spaziergang an der frischen Luft
macht wach und frisch für den
Tag. Im Anschluss daran
bringt eine wechselwarme Dusche, die mit kaltem Wasser
endet,
den Kreislauf richtig
in Schwung.
Ein ausgewogenes Frühstück mit
viel Obst sorgt für einen
beschwingten
Start am Morgen. Wer
will, kann sein Müsli
mit Chia-Samen aufwerten. Die kleinen
Energiepakete sind
reich an wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren.
Tageslicht und regelmäßige Bewegung geben dem
menschlichen Körper die
für ihn notwendige Energie.
Foto: Schoenenberger /
Wirths PR, Fotolia
Stützpunkt für Familienmitglieder und Freunde
Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft bietet kostenfreie Wohnung für Angehörige von Krebspatienten.
Angehörige und Freunde von
Krebspatienten möchten ihren Lieben während der Therapie Beistand leisten. Oft ist
diese Unterstützung aber mit
großen Anstrengungen verbunden – vor allem wenn die
Patienten außerhalb ihres
Wohnortes behandelt werden. Tägliche Fahrten oder
Kosten für ein Hotelzimmer
kommen für die Angehörigen
zu den seelischen Belastun-
gen hinzu. Die Angehörigenwohnungen der SchleswigHolsteinischen Krebsgesellschaft in Kiel und Lübeck entlasten diese Menschen und
bieten ihnen ein kostenfreies
Zuhause auf Zeit.
In Lübeck hat der Verein eine Neubauwohnung angemietet. Sie liegt im Hochschulstadtteil und befindet sich somit in direkter Nähe zu den lokalen Kliniken. Sie verfügt
über drei Schlafzimmer, einen
Gemeinschaftsraum, eine voll
ausgestattete Küche, ein Bad
und ein WC. Dort finden Angehörige und Freunde von
Krebspatienten, die nicht aus
Lübeck stammen, kostenfreien Wohnraum während der
Behandlung.
Um die Bewirtschaftung
der Wohnung und die Zimmerübergabe kümmern sich ehrenamtliche Helfer, die spe-
ziell geschult sind. Sie haben
immer auch ein offenes Ohr
für die Sorgen und Nöte der
Bewohner. Durch ihr Engagement wird aus der Wohnung
ein echter „Stützpunkt“ für
die Angehörigen.
Zur
Verstärkung
des
Teams sucht die SchleswigHolsteinische Krebsgesellschaft dringend ehrenamtliche Helfer. Informationen
gibt es bei Katharina Papke,
GEMEINSCH AFTSPRAXI S
DR. MED. DR. MED. DENT. HANS-PETER ULRICH
DR. MED. DR. MED. DENT. STEPHAN OTTEN
FACHÄRZTE FÜR MKG-CHIRURGIE · PLASTISCHE OPERATIONEN IMPLANTOLOGIE
BELEGÄRZTE SANAKLINIKEN LÜBECK GMBH TRAVEMÜNDE · MARIENKRANKENHAUS
FACKENBURGER ALLEE 1 · LINDENARCADEN · IM PARKHAUS EINGANG H
WWW.MKG-LINDENARCADEN.DE · J (0451) 504910
Geschäftsführerin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, unter der Telefonnummer 0431 / 800 10 80 oder
info@krebsgeselschaft-sh.de.
Wohnung für Angehörige und
Freunde von Krebspatienten
in Lübeck
wohnung-luebeck@
krebsgesellschaft-sh.de
Tel.: 0451 / 59 21 41 51
Mo. bis Fr. 15 bis 16 Uhr
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
7
Darmkrebs heilen
Risiko in über
100 Ländern
Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebsarten in Deutschland.
Früh erkannt, ist er aber gut heilbar.
In mehr als 100 Ländern der
Erde besteht für Reisende ein
hohes Gesundheitsrisiko. Das
geht aus der „Health Risk
Map 2015“ von International
SOS hervor. Demnach gibt es
in 75 Ländern ein hohes und
in 36 Ländern ein extrem hohes Risiko, an Infektionen zu
erkranken, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden
oder keine ausreichende medizinische Versorgung zu erhalten. 40 Prozent der medizinische Notfälle, die von dem
Unternehmen für Reise- und
Gesundheitsdienstleistungen
analysiert wurden, ereigneten sich in diesen Hoch- und
Extremrisikoländern. Insgesamt wurden rund 330 000 Fälle ausgewertet. In einigen Ländern Afrikas wie Äthiopien,
Kenia oder Südafrika hat sich
das medizinische Risiko verringert, erklärt International
SOS.
Von der Gefahr wissen die
meisten Menschen. Nur zur
Vorsorge gehen längst nicht
alle: Darmkrebs löst bei vielen
eine diffuse Angst aus, die sie
das Thema gerne verdrängen
lässt. Leider ist das genau das
Falsche.
Nach Angaben der Felix
Burda Stiftung in München ist
Darmkrebs der zweithäufigste bösartige Tumor bei Männern und Frauen. Rund 18 Prozent der Betroffenen haben eine familiäre Vorbelastung,
sagt Professor Richard Raedsch vom Berufsverband
Deutscher Internisten.
Ist also in der eigenen Familie ein Verwandter an Darmkrebs erkrankt, empfiehlt es
sich besonders, in jungen Jahren an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. Ein erhöhtes Risiko haben auch Menschen, die unter einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung wie Colitis ulcerosa
sowie Morbus Crohn leiden.
Patienten mit Diabetes Typ 2
haben ein dreimal höheres Risiko zu erkranken.
Ab dem 50. Lebensjahr
kümmert man sich am besten
um die Vorsorge. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen jährlich einen Okkultbluttest, der verstecktes Blut
im Stuhl aufspüren soll, sowie
die Austastung des Mastdarms. „Ist der Test negativ,
heißt das allerdings nicht,
dass alles in Ordnung ist“, erklärt Raedsch. „Ebenso wenig
bedeutet Blut im Stuhl automatisch Krebs.“
Ab dem 55. Lebensjahr zahlen die Kassen eine Darmspiegelung als Vorsorge. „Der Patient sollte die Vorbereitung
gewissenhaft durchführen, da-
Ein Modell vom Darm zeigt, wie sich Darmkrebs entwickeln kann.
mit der Darm möglichst sauber ist“, rät Prof. Wolff Schmiegel, Präsident der Deutschen
Krebsgesellschaft. Denn nur
so kann der Arzt die Darmoberfläche gut sehen. Vor der
Koloskopie putzt der Patient
deshalb mit abführenden Mittel den Darm frei.
Vor der Darmspiegelung
wird der Patient in einen Dämmerschlaf versetzt. Der Arzt
sucht mit einem Endoskop
Dick- und Mastdarm ab, zum
Beispiel nach Polypen: pilzförmige, zunächst gutartige Wucherungen der Schleimhaut
im Darm. Doch je größer sie
werden, desto höher die Gefahr, dass eine Fehlbildung
entsteht, Krebszellen wuchern und zu einem bösartigen Tumor werden. Bis ein
Darmpolyp zum kolorektalen
Karzinom entartet, kann es
zehn Jahre dauern.
Und genau das ist die große
Chance: Wer zur Vorsorge
geht, bei dem kann ein Polyp
noch als harmlose Wucherung entdeckt werden. „Jeder
Polyp wird bei der Darmspiegelung entfernt und zur histologischen Untersuchung eingeschickt“, erklärt Professor
Christian Trautwein von der
Deutschen Gesellschaft für
Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS).
Werden Krebszellen im Polypen gefunden, die entarteten Zellen sind aber noch
nicht tiefer in die Darmwand
eingedrungen, stehen die Heilungschancen sehr gut. Das
Chikungunya
in Amerika
Foto: Christian Charisius
gilt häufig auch, wenn die
Darmwand schon stärker angegriffen ist. Der Chirurg entfernt den Tumor, einen Teil
des Darms sowie Lymphknoten. Abhängig vom Stadium
der Erkrankung ist mitunter eine Chemotherapie nötig.
In vielen Fällen müsste es
nicht so weit kommen. Doch
viele lassen keine Darmspiegelung machen. „Ich vermute, dass viele glauben, die Koloskopie sei unangenehm“,
sagt Schmiegel. „Doch der Patient merkt nichts, und auch
das Abführen vorher ist verbessert worden.“ Wenn dies
davor bewahren kann, an
Darmkrebs zu erkranken – ist
das nicht einen Tag in der Nähe der Toilette wert?
Alexandra Bülow
Für Reisende in der Karibik sowie in Süd- und Mittelamerika wird konsequenter Mückenschutz immer wichtiger.
In diesen Regionen breitet
sich das Chikungunya-Fieber
rasant aus, nachdem das Virus bis 2013 fast ausschließlich in Asien und Afrika vorkam. Darauf macht das Centrum für Reisemedizin (CRM)
aufmerksam. Chikungunya
wird von der Tigermücke
übertragen. Die Symptome
sind hohes Fieber, starke Gelenk- und Gliederschmerzen
sowie grippeähnliche Beschwerden. Die Infektion heilt
von selbst aus, kann aber langwierig verlaufen. Gegen das
Fieber gibt es keine Impfung
oder ursächliche Therapie.
Die Viren schlugen seltener zu
Schleswig-Holstein verzeichnete weniger meldepflichtige Infektionskrankheiten.
Die Zahl der meldepflichtigen
Infektionskrankheiten
in
Schleswig-Holstein ist in der
vergangenen Saison 2013/
2014 auf 7770 Fälle gesunken.
Darauf verweist die Techniker Krankenkasse (TK) unter
Berufung auf Erhebungen des
Robert-Koch-Instituts. Eine
Saison beginnt Ende September mit der vierzigsten Kalenderwoche und dauert zwölf
Monate.
Im Vergleich zur Saison
2012/2013 mit 10 006 Fällen,
sank der Wert um knapp ein
Fünftel. Zu den häufigsten Infektionskrankheiten in Schleswig-Holstein zählten durch
Campylobacter-Bakterien verursachte Krankheiten (2523
Fälle), Norovirus-Infektionen
(2264 Fälle) und Rotavirus-Erkrankungen (833 Fälle). Diese
drei Durchfallerkrankungen
machen 72 Prozent aller meldepflichtigen Infektionskrankheiten aus.
Die meisten meldepflichtigen
Infektionskrankheiten
gab es in der vergangenen Saison im Kreis Pinneberg mit
651 Fällen, gefolgt vom Kreis
Segeberg mit 584 Fällen und
der Landeshauptstadt Kiel mit
582 Fällen. In Lübeck wurden
416 Patienten registriert, in
Stormarn 522 und im Kreis
Herzogtum Lauenburg 531.
Die niedrigste Anzahl an meldepflichtigen Infektionskrankheiten weisen Flensburg (99)
und Neumünster (101) auf.
Die meisten Norovirus-Infektionen gab es in Kiel (297
Fälle). Aus dem Kreis Pinneberg wurden die meisten Rotavirus-Infektionen (93 Fälle)
und durch CampylobacterBakterien verursachte Krankheiten (356 Fälle) gemeldet.
Die Zahl der Erkrankungen
schwankt saisonal erheblich.
Das gelte besonders für die
Grippe, welche auch zu den
meldepflichtigen Infektionskrankheiten zählt. In der vergangenen Saison wurden in
Schleswig-Holstein 91 Fälle
gemeldet.
Bundesweit ging die Zahl
der gemeldeten Infektionskrankheiten im gleichen Zeitraum um knapp 19 Prozent zu-
rück: In der Saison 2013/2014
wurden insgesamt 319 551 Infektionen gemeldet, ein Jahr
zuvor noch 393 111.
Die Grundlage der jährlich
stattfindenden Auswertungen des Robert-Koch-Instituts
(RKI) bilden Daten, die von
den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)
gesammelt werden. Diese Daten der meldepflichtigen Infektionskrankheiten werden
danach dem RKI zur Verfügung gestellt.
8
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Zelle für Zelle neue Energie
Zellgymnastik durch frischen Sauerstoff in wechselnder Konzentration.
Eine spezielle Sauerstofftherapie (Cellgym) von russischen
und amerikanischen Forschern, ursprünglich für das Piloten- und Kosmonautentraining entwickelt, verspricht eine Steigerung der körperlichen und mentalen Fitness.
Der heutige Lebensstil
trägt zu einer Überforderung
des Immunsystems bei und
führt neben Leistungseinbußen auch zu Burnout, CFS, Depressionen, Schlafstörungen,
Krebserkrankungen,
Hormon-, Stoffwechsel- oder
Darmstörungen, Allergien,
Asthma, degenerativen Erkrankungen und Immunschwäche. „Diese Krankheiten haben ihren Ursprung in
den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen“, erklärt
Dr. Bernd Staden. Die Zellen
brennen aus und mit ihnen
der ganze Mensch.
Das Zelltraining nach der
IHHT Methode (Intervall Hypoxie/ Hyperoxie Training)
kann die Energiegewinnung
der Zellen spürbar und messbar optimieren. In der privatärztlichen Praxis von Dr. Staden gibt es seit neustem ein
IHHT-Gerät zum individuell
angepassten Sauerstofftraining. Die Anwendungen erfolgen ganz entspannt im Liegen. Über eine Atemmaske
wird jeweils für wenige Minuten sauerstoffarme (Reizphase) im Wechsel mit sauerstoff-
reicher Luft (Erholungsphase)
eingeatmet. Durch diesen
hocheffektiven Trainingsreiz
werden innerhalb der zellulären Kraftwerke (Mitochondrien) zahlreiche biochemische Prozesse für Selbstheilung und Regeneration angekurbelt und verbessert. Ein typischer Behandlungszyklus
umfasst mindestens zehn Anwendungen von etwa 45 Minuten innerhalb von vier Wochen.
Schmerzfrei und saft: Statt Furcht einflößender Nadeln kommt
Heil-Laser-Akupunktur ganz ohne Piekser aus.
gerne ersparen“, so Dr. med.
Anne-Marie Baumann, Fachärztin für Kinderheilkunde. In
diesem Fall schafft die sogenannte Heil-Laser-Akupunktur Abhilfe. Dabei können gestörte Akupunkturpunkte mittels Laserlicht behandelt werden, sodass die Therapie völlig schmerzfrei erfolgen kann.
„Nach den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin werden nach einem ausführlichen Erstgespräch die
dem Symptombild des Kindes
angepaßten Punkte ausgewählt und nacheinander therapiert“, sagt die Fachärztin.
„Nach vier bis fünf solcher
Nachdem Dr. Anne-Marie
Baumann ein Kuscheltier
behandelt, fassen die kleinen Patienten schnell Vertrauen.
Foto: hfr
Behandlungen gehen in der
Regel sowohl die Häufigkeit
der Kopfschmerzen beziehungsweise der Migräneanfälle als auch deren Intensität
deutlich zurück.
Die lästigen Begleiterscheinungen einer Migräneattacke
wie Übelkeit oder Erbrechen
sind ebenfalls gut behandelbar. „Und auch die sonst häufig notwendige Schmerzmedikation kann reduziert oder sogar ganz abgesetzt werden“,
ergänzt Baumann. Nach einer
„Behandlung“ ihres Kuscheltieres fassen die kleinen Patienten schnell Vertrauen und
kommen gerne zur Behandlung.
Dr. Anne-Marie Baumann
DAO-Haus, Meesenring 1
23566 Lübeck
Tel.: 0451 / 693 92 28
www.kinderakupunktur.de
Atypische Symptome
Rasche Atmung bei Kindern ist Anzeichen für Lungenentzündung.
Eine Lungenentzündung bei
Kindern ist oft nur schwer erkennbar. Denn die Symptome
sind weder eindeutig noch
stark ausgeprägt. Manchmal
macht sie sich über rasches, etwas flaches Atmen bemerkbar. Auch Mattigkeit, Fieber,
Schüttelfrost, Husten sowie
Brust- und Bauchschmerzen
zählen zu den möglichen
Symptomen, erklärt der Be-
rufsverband der Kinder- und
Jugendärzte (BVKJ).
Besteht Verdacht auf eine
Lungenentzündung, sollten
Eltern mit ihrem Kind deshalb
direkt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Je eher die
Krankheit richtig behandelt
wird, umso geringer ist die Gefahr von Komplikationen, wie
etwa einer Lungenfellentzündung.
Foto: Matthias G.Ziegler / Fotolia
Dr. med. Bernd Antonius Staden
Meesenring 1
25566 Lübeck
Tel.: 0451 / 409 40 99
www.dr-staden.de
www.cellgym.de
Kindlicher Kopfschmerz
Seit vielen Jahren hat die Akupunktur seinen festen Platz in
der Behandlung von Schmerzen eingenommen. Dies gilt
auch für Kopfschmerzen und
Migräne. „Kindern möchte
man aber den
Nadelpieks
jedoch
Ausgebrannt fühlen sich viele Menschen. Frischer Sauerstoff soll ihnen wieder
Energie geben.
Weil im Winter häufig Pneumokokken die Lungenentzündung verursachen, wird für
Kinder ab dem vollendeten
zweiten Lebensmonat eine
Impfung gegen Pneumokokken empfohlen. Auch Influenzaviren sind mögliche Auslöser: Häufiges Händewaschen
wird daher empfohlen. dpa
kinderaerzte-im-netz.de
Optische Biopsie
Die konfokale Laserscanmikroskopie ermöglicht
die nicht-invasive Beurteilung der Hautstruktur.
Es gibt verschiedene Hautkrebsarten, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Je früher sie erkannt werden, desto größer
sind die Heilungschancen.
Deshalb empfiehlt Dr. Ulrike
Hiss, Fachärztin für Dermatologie, ein jährliches Screening
mittels digitaler Videoauflichtmikroskopie durchführen zu
lassen. Weisen Patienten bei
der Untersuchung einen verdächtigen Befund auf, steht in
ihrer Privatpraxis in Hamburg
zusätzlich eine feingewebliche und narbenfreie Diagnostik der Haut zur Verfügung –
die konfokale Laserscanmikroskopie (KLSM).
„Die Methode, die 1995 an
der Harvard Medical School
entwickelt wurde, wird inzwischen weltweit zur Diagnostik
des weißen und schwarzen
Hautkrebses eingesetzt“, so
Dr. Hiss. Das Grundprinzip ist
mit dem des Ultraschalls vergleichbar, im Unterschied dazu zeigt es jedoch sämtliche
Hautstrukturen in horizontalen Schichtaufnahmen.
„Das gibt uns zusätzliche Sicherheit in der Diagnostik, wir
können einen Krankheitsund Therapieverlauf objektiv
einschätzen und eine operative Gewebeentnahme oftmals
vermeiden – medizinisch notwendige Operationen lassen
sich hingegen gezielt unter mikroskopischer Schnittrandkontrolle durchführen“, ergänzt Dr. Hiss.
Dank dieser Technologie
kann zudem auch ein Nagel-
pilz, unter dem etwa jeder
zehnte Deutsche leidet, sicher
und schnell diagnostiziert werden. Erstes Anzeichen kann
ein gelblich verfärbter und verdickter Fußnagel sein. Eine alternative Option zur herkömmlichen Behandlung mit Anti-Pilz-Tabletten ist die Therapie mit dem PinPointe- Laser.
Dr. med. Ulrike Hiss empfiehlt die jährliche HautkrebsFoto: hfr
vorsorge.
„Er ist von der amerikanischen Food and Drug Administration speziell für diese Indikation zugelassen“, sagt Dr.
Hiss. „Der Erfolg des Gerätes
beruht auf seiner innovativen
Mikropulsierung, die mit ihrer Hitze die Pilzsporen am Nagel effektiv inaktiviert ohne
Nebenwirkungen zu verursachen.“
Haut- & Laserzentrum
Neuer Jungfernstieg
Neuer Jungfernstieg 6a
20354 Hamburg
Tel.: 040 / 35 01 52 32
www.haut-und-laserzentrumhamburg.de
9
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Gut geschultert
Die Ärzte der Schön Klinik Neustadt bieten bei
Schulterbeschwerden ein breites Behandlungsspektrum an.
Eine Jacke am Haken aufhängen, eine Aktentasche tragen,
Haare waschen, Tennis spielen oder Fenster putzen –
Schulterschmerzen machen
viele alltägliche Bewegungen
zur Qual. Ursache ist häufig eine Abnutzung im Schultergelenk, medizinisch auch Arthrose genannt. Aber auch Überbelastung, Muskelungleichgewichte und Sportverletzungen können Beschwerden verursachen. Bei etwa zehn Prozent der deutschen Bevölkerung sind Schulterbeschwerden sogar chronisch.
Dr. Sven Hemme und Dr.
Sven Michaelsen, beide Oberärzte in der Klinik für Orthopädie an der Schön Klinik Neustadt, erläutern, wie Patienten
mit Schmerzen im Schultergelenk an der Spezialklinik behandelt werden.
Was ist am Schultergelenk
so besonders gegenüber
anderen Gelenken?
Dr. Hemme: Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers – es übernimmt
eine
wichtige
Funktion an der
Schnittstelle
zwischen
Rumpf und
Armen und
ist daher
sehr anfällig
für Verletzungen und Verschleißerscheinungen. Deshalb können uns Schulterbeschwerden nicht nur im Sport,
sondern auch im Alltag stark
beeinträchtigen.
Wie können Schulterschmerzen behandelt werden?
Dr. Michaelsen: Treten Schulterschmerzen nicht akut, das
heißt unabhängig von einem
Sturz oder einem Unfall auf,
können sie Folge von Abnutzungserscheinungen
sein.
Wichtig sind eine gründliche
Untersuchung, die Beratung
durch einen Facharzt und eine individuell zugeschnittene
Behandlung – von der Krankengymnastik bis zur eventuell notwendigen Operation.
Dr. Hemme: Im frühen Stadium einer Arthrose können
konservative
Maßnahmen
wie Physiotherapie, Physikalische Anwendungen oder Muskelaufbautraining helfen, das
weitere Fortschreiten zu verlangsamen oder sogar zu vermeiden – und so Schmerzen
entgegenzuwirken.
Ist eine Operation
der einzige Ausweg?
Dr. Hemme: Bei länger anhaltenden Schmerzen sollte man
nicht zu lange abwarten, sondern durch rechtzeitige Untersuchung und Therapie Langzeitschäden vermeiden. Schulterprobleme werden, wenn
keine OP-Indikation festgestellt wurde, in der Regel zunächst konservativ behandelt. Helfen diese Maßnahmen allerdings nicht mehr,
dann ist eine Operation des
Schultergelenks
eventuell
sinnvoll.
Was leistet die
moderne Schulterchirurgie?
Dr. Michaelsen: Heutzutage
lassen sich viele Schulterprobleme mit minimal-invasiven,
arthroskopischen Techniken
erfolgreich behandeln. Diese
so genannte Schlüssellochchirurgie ist sehr schonend, denn
die OP-Wunden sind ziemlich
klein und daher kaum sichtbar. Patienten haben weniger
Schmerzen und können die
Schulter wieder schneller be-
Dr. Sven Michaelsen
Dr. Sven Hemme
wegen. Zudem können sie
meist bereits nach zwei Tagen
nach Hause entlassen werden.
Dr. Hemme: Bei ausgeprägter
Arthrose des Schultergelenkes sollte auch über ein Kunstgelenk nachgedacht werden.
Dabei stehen alle Arten von
Prothesen zur Verfügung:
vom Oberflächenersatz über
anatomische bis umgekehrte
Prothesen. Ziel ist es, den
Schmerz langfristig zu lindern
und die eingeschränkte Beweglichkeit zu verbessern.
Alle, die sich nicht sicher sind,
ob sie bereits Gelenkverschleiß
im Knie-, Hüft-, Sprunggelenk
oder in der Schulter haben, bekommen durch den Online-Arthrose-Test eine erste Risikoeinschätzung.
www.schoen-kliniken.de/ptp/
medizin/selbsttest/
Schön Klinik Neustadt
Klinik für Orthopädie
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt i.H.
Tel.: 04561 / 54 - 45 45 45
www.schoen-kliniken.de
ng
tel-Ausstellu
mit Hilfsmit
Arthrose-Selbsttest
Gesundheits
Gespräche 2015
In unseren GesundheitsGesprächen erklären
unsere Ärzte und Therapeuten, warum Erkrankungen entstehen und wie man sie wirksam
behandeln kann. Dabei nehmen wir uns auch
Zeit für Ihre persönlichen Fragen.
Der Eintritt ist kostenfrei!
Gut geschultert:
Behandlungsmöglichkeiten von Schultererkrankungen
Donnerstag, 12.März 2015, 19.30–21.00 Uhr
Dr. Sven Michaelsen; Dr. Sven Hemme
Die Parkgebühren werden erstattet.
Wir laden alle Besucher zu einem kleinen, gesunden
und jahreszeitlich abgestimmten Snack ein.
Veranstaltungsort:
Schön Klinik Neustadt, Am Kiebitzberg 10,
23730 Neustadt in Holstein, Telefon 04561 54-0
Ob durch einen Sturz oder
Arthrose: Schmerzen im
Schultergelenk sind eine regelrechte Qual. In der
Schön Klinik Neustadt werden Patienten mit Schulterschmerzen umfassend behanFotos: Schön Klinik Neustadt
delt.
Klinik für Orthopädie I Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
I Klinik für Chirurgie, Gefäß- und Unfallchirurgie I Klinik für Innere Medizin
mit Kardiologie I Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie I
Klinik für Hand-, Brust-, Plastische und Ästhetische Chirurgie I Klinik für
Anästhesie und Intensivmedizin I Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie I Klinik für Orthopädische Rehabilitation
Weitere Infos: www.schoen-kliniken.de
Schön Klinik. Messbar. Spürbar. Besser.
10
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Die Ameos Tagesklinik in Lübeck unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen, damit sie den Alltag besser bewältigen können.
Fotos: AMEOS
Kraft für die Seele
Mit der Entwicklung eines individuellen störungsspezifischen Therapieplans erzielt die
Ameos Tagesklinik eine bestmögliche Versorgung für psychischen Erkrankungen im Alter.
Die Zahl älterer Menschen
nimmt stetig zu und der demografische Wandel ist überall
spürbar. Doch damit steigt
auch die Zahl der Erkrankungen. Gerade psychische Erkrankungen im Alter brauchen eine individuell abgestimmte Therapie.
In der Ameos Tagesklinik
in Lübeck wird diese spezielle
Therapieform an fünf Tagen
in der Woche durchgehend angeboten. Das Angebot richtet
sich an ältere Patienten, die
akut oder chronisch an seelischen Erkrankungen leiden,
keine stationäre Therapie benötigen, aber bei denen auch
die ambulante Behandlung
nicht mehr ausreicht. Den
Abend, die Nacht und die Wochenenden verbringen die Patienten zu Hause in ihrer ver-
trauten Umgebung. So können Bindungen zur Familie,
Bekannten und Freunden erhalten bleiben.
In der Ameos Tagesklinik
Lübeck arbeiten Ärzte, Fachpfleger, Psychologen, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Physio-, Tanz- und Bewegungstherapeuten als Team
zusammen. Durch die Verbindung verschiedener Angebo-
te wird eine umfassende Behandlung möglich.
Ein Schwerpunkt liegt auf
der Behandlung von Depressionen, Gedächtnisstörungen
und Angsterkrankungen. Das
Ziel ist dabei, einen individuellen störungsspezifischen Therapieplan für die Menschen
mit seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen zu
erstellen.
AMEOS Tagesklinik Lübeck
Wir sind in Ihrer Nähe, wenn...
... im Alter Depressionen und Ängste das Leben
bestimmen,
... Lebenskrisen Sie aus der Bahn werfen,
... Einsamkeit Sie krank macht,
... das Gedächtnis nicht mehr richtig funktioniert,
... ein Klinikaufenthalt einfach zu viel wäre
... dann finden Sie in der AMEOS Tagesklinik
Lübeck wohnortnah professionelle Hilfe.
In unserer Tagesklinik sind wir auf die Behandlung von älteren Menschen mit psychischen
Erkrankungen spezialisiert.
AMEOS Tagesklinik Lübeck
Kahlhorststr. 33 • 23562 Lübeck
Tel. (0451) 300 87-5933
www.ameos.eu
Das Ameos-Team bietet Hilfe zur Selbsthilfe, damit die Patienten besser in ihren Alltag
zurück finden können. Aber
auch die Beratung und Unterstützung von Angehörigen ist
ein Schwerpunkt der Ameos
Tagesklinik. „Oftmals fehlt
Betroffenen und Angehörigen ein gemeinsamer Anlaufpunkt. Dabei ist gerade das
Zusammenspiel zwischen Patient und Angehörigen ein
wichtiger Faktor für die Genesung“, so Dr. med. Sylvia
Wachholz, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
und Ärztliche Direktorin des
Ameos Klinikum Lübeck.
Neben ärztlicher Behandlung bietet die Tagesklinik zudem noch Psychotherapie, soziale Beratung, Ergotherapie,
Krankengymnastik und Bewegungstherapie sowie Konzentrations- und Gedächtnistraining an. Die Behandlungen
und Therapien erfolgen in
Gruppen, aber auch einzeln.
In der Tagesklinik begegnen sich Menschen ähnlichen
Alters, die alle unter seelischen Belastungen leiden. Dadurch können soziale Kontakte entstehen und manchmal
bilden sich sogar neue Freundschaften. „Das ist für ältere
Menschen ganz wichtig, denn
so verlieren sie das Gefühl der
Einsamkeit“, sagt Wachholz.
Diese Kontakte bleiben oft
auch nach Beendigung der Behandlung bestehen.
AMEOS Klinikum Lübeck
Kahlhorststraße 33, 23562 Lübeck
Tel.: 0451 / 30 08 70
www.ameos.eu
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
„Unterstützen Sie die universitäre Medizin
in Schleswig-Holstein.“
Greta aus der UKSH KITA Lübeck
Gutes tun!
So können Sie helfen
Der gemeinnützige UKSH Freunde- und Förderverein „Wissen schafft Gesundheit e.V.“ unterstützt das UKSH
auf dem Weg zum Klinikum der Zukunft. Dank Spenden und Zuwendungen können bestehende GesundheitsAktivitäten unterstützt und neue zum Wohle der Patienten ins Leben gerufen werden.
Jede Klinik, jedes Forschungsgebiet und jedes Spendenprojekt hat einen eigenen Spendenschlüssel.
Diesen finden Sie in der Spendenschlüssel-Übersicht unter www.uksh.de/gutestun.
Aktuelles Spendenprojekt „Erweiterung der KITA-Plätze“
Zum Wohle der Gesundheit erbringen unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vielfältige Spitzenleistungen am UKSH.
Geborgenheit ihrer Kinder ist das wichtige Argument für die Bindung
und Akquise unserer Fachkräfte.
Dank der Erweiterungen der UKSH-Kindertagesstätten wissen unsere
Fachkräfte ihre Kinder jederzeit gut betreut. So können sie sich auf die
individuelle Behandlung unserer Patienten konzentrieren.
Um dieses Projekt zu verwirklichen, benötigen wir Ihre Unterstützung.
Spendenprojekt-Schlüssel:
Erweiterung KITA-Plätze UKSH, Campus Lübeck
Mit Spenden Gutes tun!
Ihr Kontakt zu uns
UKSH Wissen schafft Gesundheit e.V.
c/o Stabsstelle Fundraising des UKSH · Pit Horst
Arnold-Heller-Straße 3 · Haus 803 · 24105 Kiel
0431 597-1004 · 0451 500-5454
0431 597-5252
gutestun@uksh.de · www.gutestun@uksh.de
Spendenkonto des UKSH
Förde Sparkasse
IBAN: DE75 2105 0170 1400 1352 22
BIC: NOLADE21KIE
Kontonummer: 1400 135 222
BLZ: 210 501 70
zugunsten UKSH WsG e.V.
Spendenmöglichkeiten und Spendenschlüssel des UKSH finden Sie unter www.uksh.de/gutestun
FW14005
N
JETZT SPENDE .
an
en
m
m
0% ko
10
11
12
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Klinik für Urologie
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Mit Hilfe von vergrößernden, hochauflösenden Optiken und digitalen Kameras können Tumore endoskopisch behandelt werden.
Fotos: pp
Die vom Operatuer entnommene Gewebeprobe wird im Labor untersucht.
Klinikdirektor:
Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451 / 500 22 71
Fortschritt in der Urologie
UKSH setzt unter der neuen Leitung von Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert
verstärkt auf minimalinvasive Operationstechniken.
Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert
Zur Person
Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert war
sechs Jahre lang als Stellv. Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Tübingen tätig. Sein Studium absolvierte er an der Ruprecht-KarlsUniversität in Heidelberg. Stationen seiner beruflichen Laufbahn
waren Rheda-Wiedenbrück (Chirurgie), Bielefeld (Urologie), San
Francisco UCSF Dep of Urology
USA, Mansoura Ghoneim Urology and Nephrology
Center, Ägypten,
und das Universitätsklinikum
Münster.
Seit Ende des vergangenen
Jahres ist Prof. Dr. med. KarlDietrich Sievert neuer Direktor der Klinik für Urologie des
UKSH, Campus Lübeck. Mit
ihm baut die Fachabteilung
die minimalinvasive Operationstechnik und die rekonstruktive Urologie weiter aus.
Außerdem will der neue Klinikdirektor die bereits bestehende hohe Expertise auf
dem Gebiet der operativen Behandlung urologischer Tumorerkrankungen weiter vorantreiben.
Pro Jahr werden an der urologischen Klinik des UKSH etwa 4000 operative Eingriffe
durchgeführt. Mit Einführung
neuer Techniken ist die Quote
von offenen Operationen auf
rund ein Viertel gesunken. Im
Gegensatz zur Schnittoperation bietet ein minimalinvasiver Eingriff für den Patienten
viele Vorteile.
Ein Beispiel dafür ist das sogenannte UroLift-System. Es
ist ein minimalinvasiver Eingriff, der die durch gutartige
Gewebeveränderungen sich
entwickelnde Verengung der
prostatischen Harnröhre wieder erweitert. Diese Vergrößerung der Prostata tritt bei 40
Prozent aller Männer über 50
Jahren auf. Vier von zehn
müssten behandelt werden.
Bisherige Behandlungsmethoden mit Medikamenten
oder der Entfernung des Gewebes können möglicherweise Folgen wie sexuelle Funktionsstörungen, Schwindel und
Kopfschmerzen aber auch Inkontinenz nach sich ziehen.
Beim UroLift-Verfahren wird
nicht das Gewebe entfernt,
sondern durch die Positionierung kleiner Anker und Gegenanker dauerhaft komprimiert und so die Einengung
der Harnröhre beseitigt, ohne
dass Gewebeabtragungen erforderlich sind.
Studien belegen, dass der
Harnfluss so um bis zu 46 Prozent verbessert wurde. „Der
Vorteil dieses minimalinvasiven Eingriffs sind der Erhalt
der sexuellen Funktionen, eine schnelle Heilung und eine
deutlich gesteigerte Lebensqualität“, so Prof. Sievert. Für
anhaltende Effektivität von
UroLift liegen bereits Daten
von drei Jahren vor.
Bei einem laparoskopischen Verfahren mit nur kleinen Schnitten in die Bauchdecke erfolgt in der Regel eine
bessere Heilung. Damit ist
auch eine schnellere Rückkehr ins Berufsleben möglich.
Mit Hilfe der Endoskopie können Gewebeveränderungen
besser erkannt werden, Biopsien entnommen und Tumoren entfernt werden. „Tumoren lassen sich mit neuen bildgebenden Verfahren, wie der
PDD, schon während des Eingriffs besser einschätzen und
komplett entfernen“, so Prof.
Sievert.
Ein weiterer Schwerpunkt
der Urologie bildet die Behandlung von Inkontinenz
und rekonstruktive Urologie – und die wird angesichts der demografischen
Entwicklung stark zunehmen. „Blasenschwäche“
ist ein unterschätztes Problem. Dabei hat der unkontrollierte Abgang von
Urin, etwa bei Belastun-
Das UKSH-Team der Klinik
für Urologie bietet alle Möglichkeiten der modernen urologischen Behandlung.
gen, Husten oder durch vermehrten Harndrang für die Betroffenen erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität und die soziale Integration.
Auch hier kommen neue, schonende Behandlungsmethoden zum Einsatz.
Allen voran steht aber die
sorgfältige Anamnese. „Sie ist
die Grundlage für alle diagnostischen und therapeutischen Schritte“, so der Klinikchef. Dazu wurden neue Strukturen aufgebaut. Durch eine
verbesserte spezifische Beratung im Vorfeld und der umorganisierten Sprechstunden gelangen die Patienten sofort an
die richtigen Oberärzte. Medikamente und chirurgischen
Eingriffe sollten nach Ansicht
von Prof. Sievert indiziert eingesetzt werden. Operationen
sind durch die modernen Narkoseverfahren selten mit Nebenwirkungen behaftet und
führen zu einer erhebliche Lebensqualitätsverbesserung.
Aber auch auf dem offen- operativen Gebiet bietet die Klinik für Urologie alle Möglichkeiten der modernen Behandlung. „Ist es zum Beispiel erforderlich, die Harnblase aufgrund der Erkrankung vollständig zu entfernen, so können wir eine kontinente, das
heißt voll funktionierende, Ersatzblase einsetzen, die aus
dem Darm gebildet wurde“,
erklärt Prof. Sievert. Auch in
der präventiven Weiterbehandlung bei Erkrankungen
des Harntraktes, etwa beim
Harnblasenkrebs, und in der
medikamentösen Tumortherapie genießt die Urologie des
UKSH einen internationalen
Ruf und hat hier einen Schwerpunkt in der Forschung. pp
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
13
Gefährlicher Wettlauf
mit der Zeit
Bei akuten Brustschmerzen ist schnelle Hilfe gefragt. Um einen Herzinfarkt
frühzeitig zu erkennen, wurde die Chest Pain Unit am UKSH gegründet.
Ärzte raten, akute Brustschmerzen ernst zu nehmen.
Neben schweren Herzerkrankung können sie auch ein Zeichen für einen Herzinfarkt
sein. Betroffene Patienten sollten deshalb möglichst schnell
diagnostiziert und behandelt
werden. Die Chest Pain Unit
(CPU), zu Deutsch Brustschmerzeinheit, am Campus
Lübeck bietet dafür die besten Voraussetzungen.
Die Räumlichkeiten der
von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierten Brustschmerzeinheit
befinden sich am Campus Lübeck direkt in der Interdisziplinären Notaufnahme mit enger Anbindung an das neu
ausgestattete Herzkatheterlabor und die Intensivstation.
„Damit haben wir optimale
Bedingungen, um Patienten
mit unklarem akuten Brustschmerz innerhalb kürzester
Zeit bestens versorgen zu können“, sagt Prof. Dr. med. Holger Thiele, Direktor der Medizinischen Klinik II.
Um
lebensbedrohliche
Komplikationen zu verhindern, müssen plötzlich auftretende Brustschmerzen rasch
diagnostiziert und behandelt
werden. Hinter den Schmerzen können sich neben einem
Infarkt auch Einrisse in der
Hauptschlagader oder Lungenembolien verbergen. An
365 Tagen im Jahr ist die CPU
rund um die Uhr mit erfahrenen
kardiologischen
Fachoder Oberärzten und speziell geschultem Pflegepersonal
besetzt.
Zudem stehen insgesamt
sechs Überwachungseinheiten bereit, um kardiovaskuläre Erkrankungen, also Beschwerden, die vom Gefäßsystem oder Herzen ausgehen,
rasch und zielgerichtet zu diagnostizieren. Alle erforderlichen technischen Voraussetzungen wie Echokardiographie, Herzkatheter, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Sonographie und Gastroskopie sind jederzeit verfügbar.
Der große Vorteil für Brutschmerz-Patienten ist, dass
sie in der CPU ohne Umwege
und Wartezeiten sofort von einem kompetenten Team aus
Kardiologen untersucht werden können. Gleichzeitig profitieren die Patienten von der
unmittelbar benachbarten Ex-
pertise der Notfallmedizin unter der Leitung von Dr. med.
Sebastian Wolfrum.
Bei einem akuten Herzinfarkt steht die sofortige Wiedereröffnung des betroffenen
Herzkranzgefäßes im Vordergrund. Als wichtigstes Qualitätsmerkmal bei der Behandlung von Infarkten gilt die sogenannte „Door-to-balloon-time“, die Zeit vom Eintreffen
im Krankenhaus bis zur Wiedereröffnung des Gefäßes.
„Der Ballon, mit dem das
verschlossene Gefäß durchgängig gemacht wird, sollte
in weniger als einer Stunde
im Gefäß sein“, erklärt Privatdozent Dr. med. Ingo Eitel, Geschäftsführender
Oberarzt
der Klinik und Leiter der
Chest Pain Unit. „Wir schaffen das in der Regel in weniger als 30 Minuten, wenn der
Patient vorher vom Notarzt angekündigt wurde.“ Durch eine schnelle Therapie des
Herzinfarkts kann nicht nur
der Herzmuskel gerettet,
sondern auch die Prognose des Patienten günstig
beeinflusst werden, so
der Kardiologe.
Patienten mit akuten
Brustschmerzen wird deshalb empfohlen, sich sofort einem Arzt vorzustellen. Bei starken Beschwerden ist es sinnvoll, gleich die
Notrufnummer 112 zu wäh-
len. Dann kann bereits im Rettungswagen mit der Überwachung begonnen werden.
„Natürlich ist es auch möglich, direkt zu uns in die CPU
zu kommen. Auf dem Weg
hierher ist man dann aber unversorgt“, gibt Prof. Thiele zu
bedenken.
Der Notarzt schließt bei Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt schon während der
Fahrt in die Klinik ein Elektrokardiograph (EKG) an und
gibt die elektrischen Vorgänge im Herzmuskel über ein digitales Sendemodul sofort an
die Kardiologen in der CPU
weiter.
In etwa 50 Prozent der Fälle
lässt sich anhand des EKGs bereits feststellen, dass ein Infarkt vorliegt. Sind keine typischen Veränderungen im
EKG sichtbar, kann es sich
um andere Herzerkrankungen oder um einen speziellen
Infarkt handeln, der nur im
Blut nachgewiesen werden
kann. Dabei sind die Werte
des Enzyms Troponin erhöht,
was sich heute bereits eine bis
drei Stunden nach Symptombeginn im Labor feststellen
lässt. Noch vor einigen Jahren
dauerte die Diagnosestellung
– unter Verwendung der damals erhältlichen Labortests –
mehr als sechs Stunden.
Liegt ein akuter Infarkt vor,
werden die Patienten umgehend in eines der Herzkatheterlabore gebracht. Dort lokalisieren die Ärzte mit Hilfe eines Kontrastmittels den Gefäßverschluss und beginnen
dann mit der Wiedereröffnung durch einen Ballon
und einen Stent.
Kann eine schwere
Herzerkrankung ausgeschlossen
werden,
wird bei stabilen Patienten ein Belastungs-EKG durchgeführt, um eventuell andere Ursachen
für
den
Brustschmerz zu
identifizieren.
MüllerFrommeyer
Akute Brustschmerzen können ein Hinweis auf einen Herzinfarkt sein – er gehört
noch immer zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Foto: Klaus Eppele / Fotolia
Medizinische Klinik II
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Klinikdirektor:
Prof. Dr. med. Holger Thiele
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451 / 500 25 01
Prof. Dr. med. Holger Thiele
PD Dr. med. Ingo Eitel
Chest Pain Unit
Ziel der Behandlung in einer
Chest Pain Unit ist es, einen Infarkt unverzüglich zu diagnostizieren und zu behandeln beziehungsweise auszuschließen. So ist es
möglich, einerseits rasch die Behandlung einzuleiten, andererseits die Patienten ohne stationären Aufenthalt in die hausärztliche Betreuung zu entlassen, wenn
sich der Befund als unauffällig herausgestellt hat. Die CPU am
UKSH, Campus Lübeck, bietet Kapazitäten für die Behandlung von
bis zu 50 Patienten.
Die Chest Pain Unit ist
jederzeit erreichbar unter:
Tel.: 0451 / 500 60 32
14
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Krankheit mit vielen Ängsten
Im zertifizierten Gynäkologischen Tumorzentrum werden Krebserkrankungen
der weiblichen Geschlechtsorgane nach modernem Standard behandelt.
Klinik für
Frauenheilkunde und
Geburtshilfe
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Klinikdirektor:
Prof. Dr. med. Achim Rody
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451 / 500 21 34
Prof. Dr. med. Achim Rody
PD Dr. med. Lars Hanker
PD. Dr. med.
Constanze Banz-Jansen
Rund 8000 Frauen erkranken
in Deutschland jährlich an einem Ovarialkarzinom. Damit
gehört Eierstockkrebs neben
Gebärmutterhalskrebs zu den
häufigsten Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. „Eierstockkrebs ist zudem eine der problematischsten Formen der
gynäkologischen
Krebserkrankungen, da es bisher keine wirksamen Früherkennungsmaßnahmen gibt“, sagt
Dr. med. Lars Hanker. Gemeinsam mit Dr. med. Constanze Banz-Jansen leitet er
das Gynäkologische Tumorzentrum der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
am UKSH, Campus Lübeck.
Meistens wird der Krebs
erst erkannt, wenn der Tumor
sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet.
„Dann sind die Heilungsaussichten deutlich ungünstiger“, so Dr. Hanker. Bemerkbar macht sich der Eierstockkrebs durch einen wachsenden Bauchumfang und die damit verbundene Gewichtszunahme.
„In den meisten Fällen müssen wir eine ultraradikale Operation durchführen“, sagt der
Gynäkologe. „Es ist von entscheidender Bedeutung, alle
Tumorabsiedelungen
im
Bauchraum und kleinen Becken zu beseitigen. Die Erfahrung und Expertise des Operateurs spielt dabei neben einer
modernen technischen Ausstattung des Operationssaales
eine wichtige Rolle.“
Der Eingriff umfasst die Entfernung der Eierstöcke, der Eileiter, der Gebärmutter, der
Lymphknoten entlang der
Hauptschlagader und der großen Gefäße im kleinen Becken. Da sich bei fortgeschrittener Erkrankung meist schon
Tumorzellabsiedlungen an
Bauchwand und -organen gebildet haben, müssen auch
dort befallene Areale oder Organe entfernt werden. „Der
Eingriff erfolgt durch eine
klassische Bauchoperation.
Zukünftig werden allerdings
neue minimal-invasive Techniken und Geräte wie etwa
die 3D-Laparoskopie, der
„Da-Vinci“ Laparoskopie-Roboter Verbesserungen erbringen“, sagt Dr. Hanker.
Krebszellen sind mutierte, unkontrollierte Zellen, bei denen der normale Ablauf von Wachstum, Teilung und Zelltod gestört ist.
Fotos: UKSH, vitanovski, vadymvdrobot / Fotolia
Auch auf dem Gebiet der
medikamentösen Behandlung tut sich etwas. „In den
vergangenen Jahren sind
neue Antikörper entwickelt
worden, die zunehmend in
die Therapie integriert werden und die Wirkung der anschließenden Chemotherapie
verstärken. So gibt es bereits
Medikamente,
die
den
Wachstum des Tumors verlangsamen und sogar Krebszellen zerstören können“, erklärt Dr. Hanker.
Weitere neue Ansätze bestehen aus einer zielgerichteten medikamentösen Therapie bei Patientinnen, deren Tumor eine spezielle genetische
Mutation aufweist. Voraussetzung für eine solche zielgerichtete Gentherapie ist eine
genetische Beratung und spezielle Gentestung, die auf-
Die Diagnose eines gynäkologischen Tumors trifft Frauen oft unerwartet. Angst, Verzweiflung und Hilflosigkeit sind typische Reaktionen. Umfangreiches Know-how und ein speziell geschultes Ärzteteam sind für eine optimale Behandlung besonders wichtig.
grund der engen Zusammenarbeit mit dem Institut für Humangenetik am Campus Lübeck in der Regel zeitnah erfolgen kann.
Günstiger ist der Verlauf in
der Regel beim Gebärmutterhalskrebs, dem Zervixkarzinom. Dieser lässt sich häufig
bereits in einem frühen Stadium erkennen. Durch Zellabstriche im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung sind sogar frühe Vorstufen zu diagnostizieren. Darüber hinaus
gibt es für Mädchen im Alter
zwischen neun und 14 Jahren
eine Impfung gegen den Humanen Papillomavirus (HPV),
der Gebärmutterhalskrebs
auslösen kann.
Der Gebärmutterkörperkrebs, auch als Gebärmutterschleimhautkrebs bekannt,
ist eine Erkrankung, die vor allem bei älteren Frauen nach
den Wechseljahren auftritt.
Besonders gefährdet sind
übergewichtige Frauen, denn
im Fettgewebe wird das weibliche Geschlechtshormon Östrogen produziert. Je mehr
Fettgewebe, desto mehr Östrogen wird gebildet, welches
die Gebärmutterschleimhaut
stimuliert und so die Tumorentstehung begünstigt.
Ein klassisches Symptom
für Gebärmutterschleimhautkrebs sind Blutungen nach
den Wechseljahren. Ihre Ursache sollte auf jeden Fall abgeklärt werden. Mithilfe einer
Gebärmutterspiegelung in
Kombination mit einer Gewebsprobe lässt sich feststellen, ob eine Tumorerkrankung vorliegt. Wird der Gebärmutterschleimhautkrebs früh
erkannt und behandelt, bestehen sehr gute Aussichten auf
Heilung.
Gynäkologisches Tumorzentrum
Einen der Schwerpunkte der Klinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe am UKSH, Campus Lübeck, bildet die Behandlung gynäkologischer Tumorerkrankungen, zu denen Eierstock-, Gebärmutterschleimhaut-, Gebärmutterhalskrebs und andere
seltenere Krebserkrankungen
des Unterleibes
gehören.
Um die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen zu verbessern und Patientinnen die optimale Kompetenz und Expertise
auf diesem medizinischen Gebiet
zu bieten, wurde im März 2009
das Gynäkologische Tumorzentrum gegründet, welches von der
Deutschen Krebsgesellschaft, der
Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zertifiziert
wurde.
Terminvereinbarung
Montag bis Freitag
7.45 Uhr bis 12 Uhr
Tel.: 0451 / 500 21 58
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
15
Klinik für
Psychosomatik und
Psychotherapie
Leistungsdruck und Burnout können geradewegs in eine Depression führen.
Fotos: Vuk Nenezic / fotolia, cp, UKSH
Raus aus der Burnout-Falle
Burnout und Depression machen vielen Menschen das Leben schwer. Im
Zentrum für Integrative Psychiatrie bekommen sie professionelle Hilfe.
Nichts mehr spüren, sich gelähmt und innerlich versteinert fühlen – so beschreiben
Menschen mit Depressionen
ihre Empfindungen. Mit dieser Gefühllosigkeit einher
geht eine bleierne Antriebsschwäche, die es verhindert,
dass Betroffene selbst einfache Aufgaben im Alltag erledigen können.
„Eine Depression ist viel
mehr als eine Traurigkeit“,
sagt Professor Dr. med. Fritz
Hohagen, Leiter des Zentrums für integrative Psychiatrie (ZIP) und Direktor der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatik des UKSH, Campus
Lübeck. „Die Erkrankung beeinträchtigt Verhalten und Befindlichkeit gleichermaßen
stark. Sie hat Auswirkungen
auf die Familie, die Freizeit
und den Beruf.“ Ist die Depression schwer, wird das Leben
zur Qual.
Weil andauernde Hoffnungslosigkeit in schwersten
Fällen durchaus mit einem
Suizid enden kann, ist eine Depression eine sehr ernste Erkrankung. Niemand ist vor
dieser Volkskrankheit gefeit.
„Psychische Erkrankungen
können jeden treffen“, so
Prof. Hohagen. „Doch je früher ein Gespräch mit einem
Spezialisten geführt wird, desto besser sind die Heilungschancen.“ Das bedeutet, dass
erste Anzeichen einer Depression in jedem Fall zu beachten
sind. Dazu gehören jene
Symptome, die man heute
auch Burnout nennt.
Damit benennt man kein
modernes Phänomen, denn
D) D) Mit innovativen und maßgeschneiderten Maßnahmen wie wir sie anwenden, sind unterschiedliche
Formen und Ausprägungen der psychischen Erkrankung mit Erfolg therapierbar.“
Professor Dr. Fritz Hohagen, Leiter des Zentrums für integrative
Psychiatrie und Direktor der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie
sowie für Psychosomatik am UKSH, Campus Lübeck
schon ab Ende des 19. Jahrhunderts gehörte die Diagnose zu den häufigsten, man
nannte es Neurasthenie und
brachte es mit den Auswirkungen der „elektrischen Revolution“ in Verbindung. Auch
heute gilt Stress als Hauptauslöser für ein Burnout. „Wenn
man sich von den Aufgaben,
die die Familie, der Alltag
oder der Beruf mit sich bringen, überfordert fühlt, be-
ginnt man damit, nachts zu
grübeln. Schlafstörungen stellen sich ein, die Erschöpfung
beginnt sich auszudehnen.
Dann ist man ausgebrannt.“
Mittlerweile kommen viele
Menschen mit solchen Burnout-Symptomen ins ZIP. Oft
sind es Patienten, die perfektionistisch veranlagt sind. Familiäre Dispositionen sind
aber ebenso zu beobachten.
Zur Behandlung dieser Er-
krankung kommen mehrere
psychotherapeutische Maßnahmen zum Einsatz. „Im metakognitiven Ansatz kann der
Patient beispielsweise seine
,Grübelmuster’ erkennen, die
ihn in diesen Strudel aus
Stress und Überforderung haben stürzen lassen. Dieses
Muster kann er dann durchbrechen und sein Verhalten
ändern. Es gelingt ihm, bewusst eine Gegenwelt zu seinen Grübelgedanken, die ihn
in die Depression ziehen, aufzubauen“, so Prof. Hohagen.
Bei Depressionen haben
sich auch verhaltenstherapeutische Ansätze des Aktivitätenaufbaus bewährt. Sie bewirken, dass die Patienten aktiv werden, ihren Alltag strukturieren lernen und wieder
Freude am Leben erfahren
können.
Stehen Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund, gibt es
gerade für chronische Depressionen Psychotherapiemethoden, bei denen der Patient
lernt, Beziehungen so zu gestalten, dass diese ihn wieder
aus der Depression herausführen.
Reichen solche psychotherapeutischen
Maßnahmen
nicht aus, können sie auch mit
Medikamenten kombiniert
werden. „Wir verfügen heute
über moderne Antidepressiva, die gut verträglich sind.
Sie machen weder abhängig,
noch verändern sie die Persönlichkeit“, sagt der Experte. „Insgesamt können Burnout und Depression heutzutage sehr gut behandelt werden.“
cp
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Klinikdirektor:
Prof. Dr. med. Fritz Hohagen
Stv. Klinikdirektor:
Prof. Dr. med. Ulrich Schweiger
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451 / 500 23 07
Prof. Dr. med. Ulrich Schweiger
ist leitender Oberarzt am ZIP.
Zentrum für
Integrative
Psychiatrie (ZIP)
Das Angebot des Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) richtet sich an Menschen mit chronischen Depressionen. Ziel ist es,
die Patienten bei ihrem Weg zurück in ein ambulant unterstütztes, aber selbstständiges Leben
zu unterstützen.
Am Mittwoch, 4. März, wird
die neu eingerichtete psychosomatische Tagesklinik im Lübecker Zentrum für Integrative Psychiatrie im Rahmen der Fachtagung „Depression und seelische
Gesundheit“ eingeweiht. Damit
wird wohnortnahe Psychotherapie schwerer psychischer und
psychosomatischer Erkrankungen unter Einbeziehung des psychosozialen Umfelds möglich.
Auskunft und Termine zu
ambulanten und stationären
Behandlungen
Tel.: 0451 / 500 29 10
16
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Überleben mit HIV
Die SOS-Kinderdörfer unterstützen mehr als 100 000 arme
Familien, damit sie auf eigenen Beinen stehen können.
Wir machen
mehr, als viele
glauben!
SOS-Kinderdorf
in Swasiland
SOS-Familienhilfe
in Indien
SOS-medizinisches
Zentrum in Uganda
SOS-Nothilfe
in Syrien
SOS-Sozialzentru
m
Weißrussland
meinerSOS-Hermann-G
dscha
bo
m
Ka
Schule in
Aids ist eine der größten Geißeln der Menschheit seit den
1980er Jahren. Die unheilbare, durch HIV ausgelöste
Krankheit, die schon in den
reichen Industrieländern bei
den Erkrankten und ihren Familien zu erheblichen Einschränkungen und Verlust
von Lebensqualität führt, bedeutet für Menschen in sogenannten Dritt- und Entwicklungsländern schlichtweg die
Katastrophe.
Ausgeschlossen und ausgestoßen von der Gesellschaft
fristen die Schwerkranken ein
Leben auf der Schwelle zum
Tod. Armut, Krieg und unsägliche hygienische Bedingungen verschlimmern ihre Lebenssituation, dringend benötigte Medikamente werden ihnen vorenthalten. Viele von ihnen bringen kaum noch die
Kraft auf, sich selbst zu versorgen.
So erging es auch der
56-jährigen Laurence aus Ruanda. Bevor sie in das Familienhilfeprogramm der SOSKinderdörfer aufgenommen
wurde, lebten sie, ihre fünf
Kinder und ein Junge, den sie
nach dem Aids-Tod seiner
Mutter aufgenommen hatte,
sprichwörtlich von der Hand
in den Mund. „Ich hatte keine
Einnahmequelle, musste bei
Nachbarn betteln“, erinnert
sich Laurence, die selbst auch
HIV-infiziert war. Ihr körperlicher Zustand war desolat.
Mit der bedarfsgerechten
Unterstützung durch die
SOS-Kinderdörfer gelang ihr
ein großer Schritt auf dem
Weg zur Selbsthilfe. Aufgenommen ins Hilfsprogramm
der SOS-Kinderdörfer, wurden Laurence und ihre Familie erst einmal aufgepäppelt.
„Am Anfang steht die körperliche Gesundheit“, sagt der Leiter der Hilfsorganisation in Ruanda, Alfred Munyentwari.
Die mit dem HI-Virus infizierte 56-jährige Laurence hat dank
der SOS-Kinderdörfer jetzt gute Überlebenschancen.
„HIV-Infizierte in Ruanda
können nicht arbeiten, sind
meist sehr geschwächt. Wir
geben ihnen und ihrer Familie Lebensmittel, dann kommt
die medikamentöse Behandlung. Und schließlich die wirtschaftliche Unterstützung.“
Bei Laurence waren nach
der medizinischen Behandlung eine Kuh und ein Mikrokredit die ersten Schritte in eine bessere Zukunft. Mit der
Milch konnte die Mutter nicht
nur ihre sechs Kinder ernähren, sondern auch noch ein wenig Geld verdienen. Den Kredit investierte sie in HirseSaat. „Ich wusste, dass Sorghum auf dem Markt am meisten einbringt“, sagt die Bäuerin. Ihre Rechnung ging auf.
Die vielen kleinen Brauereien
benötigen die Hirseart, um ihr
Bier zu brauen und bezahlen
sie gut.
Laurence schafft es, der Armutsfalle zu entkommen und
zahlte den Kredit zurück. So
schnell, dass sie einen Bonus
bekam: Eine weitere Kuh und
einen neuen Mikrokredit. Sie
kaufte ein Haus und weitere
Felder. Von dem Einkommen
schickt sie die Kinder zur
Schule, damit sie einen guten
Start ins Leben haben. Denn
Laurence hat selbst nie eine
Schule besucht.
Seit zwei Jahren braucht
die Bäuerin keine Unterstützung mehr. Auch die teure antiretrovirale Behandlung kann
sie nun selbst zahlen. Laurence ist gesund, sie und ihre
Kinder haben es geschafft. Ihre älteste Tochter ist heute
Grundschullehrerin, die Jüngere geht auf die Universität
in Kigali.
www.sos-kinderdoerfer.de
Spendenkonto weltweit
IBAN:DE22430609672222200000
BIC: GENO DE M1 GLS
GLS Bank
twe it
• übe r 550 SO S-K ind erd örfe r wel
• übe r 220 SO S-K ind erg ärte n
• übe r 180 SOS -Sc hul en
ilien hilfe
• übe r 600 SO S-Z ent ren für Fam
tren
• übe r 90 SO S-A usb ildu ngs zen
tren
Zen
en
• 75 SO S-m edizini sch
• 16 SO S-N oth ilfe pro gra mm en
wir so run d
In 134 Län der n unters tützen
en Ang ehö rige
1,5 Mil lion en Kin der und der
Ihre Unterstützung wirk t!
ww w.sos-k inderdoerfer.de
Eigene Felder und Vieh sichern auch die medizinische Versorung.
Foto: Yassin, Pahlich
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
17
Helios Klinik
Geesthacht
Fachklinik für Neurologie
und Neurologisches
Rehabilitationszentrum für
Kinder, Jugendliche und
junge Erwachsene
Das Greifen wieder lernen oder verbessern: Ergotherapeutin
Inga Daum mit einem jungen Patient. Fotos: Helios Klinik Geesthacht
Durch die Lokomat-Therapie werden komplexe Gangzyklen
intensiv trainiert und schnellere Therapieerfolge ermöglicht.
Zurück ins normale Leben
Johannes-Ritter-Straße 100
21502 Geesthacht
Tel.: 04152 / 918-0
info.geesthacht@helios-kliniken.de
www.helios-kliniken.de/geesthacht
Die Helios Klinik Geesthacht ist auf die neurologische Rehabilitation bei
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen spezialisiert.
Finn absolvierte gerade sein
erstes Ausbildungsjahr als
Bankkaufmann, als er im Dezember 2013 als Fußgänger
auf der Straße von einem Auto
erfasst und mehrere Meter
durch die Luft geschleudert
wurde. Neben zahlreichen
Knochenbrüchen erlitt er ein
sehr schweres Schädel-HirnTrauma. Als er Anfang 2014
aus dem Akutkrankenhaus
zur Frührehabilitation in die
Helios Klinik in Geesthacht
verlegt wurde, konnte der 20Jährige nicht schlucken, litt
unter Sprachstörungen und
war infolge einer Hirnblutung
halbseitig leicht gelähmt. In
den folgenden acht Monaten
musste Finn in der Reha
Schritt für Schritt viele Dinge
wieder neu erlernen.
„Durch die individuellen
und intensiven Therapien
über mehrere Monate kann
ein Großteil unserer Patienten
ihre früheren körperlichen
und kognitiven Fähigkeiten
zurückerlangen“, erklärt der
Ärztliche Direktor Dr. Achim
Nolte. Nach Hirnleistungstrainings und Schul- beziehungsweise Berufsschulunterricht,
die im Rahmen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation durchgeführt werden,
bietet die Klinik in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern schließlich auch die
begleitete Rückkehr in Schule oder Beruf an.
Für junge Menschen mit
bleibendem Handicap werden
neue berufliche Perspektiven
entwickelt, indem sie sich in
anderen Berufen ausprobieren
können. „Denn besonders für
Jugendliche ist es wichtig,
dass sie auch nach der Reha
wissen, wie es weitergehen
kann“, betont Nolte. Bei Finn
verlief die Rehabilitation so
gut, dass er direkt nach seiner
Entlassung aus der Reha die
begonnene Ausbildung fortsetzen konnte.
Rund 820 Patienten aus
dem norddeutschen Raum
nimmt die Helios Klinik
Geesthacht pro Jahr auf, darunter sind zunehmend auch
Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene mit
angeborenen
neurologischen Erkrankungen zur Intervalltherapie. Hierbei kann
über einen Zeitraum von vier
Wochen zielgerichtet ein interdisziplinäres Therapieprogramm durchgeführt werden.
Besondere
Schwerpunkte
sind die Verbesserung des
Greifens, Förderung der Mobilität, wie mit dem neuen
Gangroboter Lokomat, sowie
die effektive Förderung der
Kommunikation
durch
Sprachtherapien und den Einsatz moderner Kommunikationsgeräte.
Zudem werden Schluckund Fütterstörungen bei
Säuglingen und Kleinkindern
behandelt: „Von Fütterstörungen sind oft auch Frühchen betroffen, die aufgrund intensivmedizinischer Behandlungen
und künstlicher Ernährung
erst an den Essvorgang herangeführt werden müssen “, so
die Leiterin der Kinderstation
Dr. Constanze Reutlinger, die
das Programm nun seit drei
Jahren anbietet. Zudem betreibt die Helios Klinik Geesthacht im Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg ei-
ne Reha-Station mit 15 Betten, wo speziell Kinder und Jugendliche mit neuroorthopädischen Erkrankungen direkt
nach Operationen rehabilitiert werden.
Darüber hinaus gehört zur
Geesthachter neurologischen
Rehabilitationsklinik das Behandlungs- und Pflegezentrum „Kids in Pflege“ für
pflegebedürftige Kinder
und Jugendliche. Durch
fortlaufende Reha-Angebote und ärztliche Betreuung in dieser Einrichtung
wird kontinuierlich an
der Verbesserung ihrer Lebenssituation
gearbeitet,
die
auch bei ihnen
bestenfalls in ihre Wiedereingliederung in
das heimische Umfeld münden.
Dr. med. Achim Nolte
Ärztlicher Direktor
Tel.: 04152 / 918-100
Dr. med. Constanze Reutlinger
Leitende Oberärztin
Tel.: 04152 / 918-103
Großer Therapiebereich:
Motopädin Kristiane Nielsen
unterstützt eine Patientin
beim Rollstuhlsport.
18
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Migräne-Attacken kommen sehr plötzlich und wirbeln den Alltag der Patienten dann völlig durcheinander.
Foto: Robert Kneschke / Fotolia
Im Schädel bricht die Hölle los
Migräne ist keine typische Frauenkrankheit – auch Männer sind betroffen, geben es aber selten zu.
Was klingt wie im Horrorfilm,
erleben Migräne-Patienten regelmäßig. Manche sogar
mehrmals pro Woche. Übelkeit und Schwindel steigen
auf, die Schläfen pochen wild,
der pulsierende Schmerz im
Kopf wird nahezu unerträglich. „Es fühlt sich an, als ob
mir jemand ein Messer in die
Stirn rammt. In meinem Schädel bricht die Hölle los“, schildert Johannes N.* (52) sein
Leiden.
Bei Frauen werden die qualvollen Schmerzen eher als echte Beschwerden akzeptiert.
Doch Männer haben es
schwer. Vielleicht erklärt das
eine Statistik aus den USA,
nach der rund 17 Prozent der
Frauen, aber nur sechs Prozent
der Männer regelmäßig unter
Migräne-Attacken leiden. „Im
Berufsleben würde ich ruckzuck als Drückeberger gelten,
wenn ich etwas sagen würde“,
glaubt Johannes N.
„Dabei wirbelt ein Migräne-Anfall in Null-KommaNichts den Alltag der Migräne-Patienten
durcheinander“, erklärt Professor Dr.
Hartmut Göbel, Chefarzt der
neurologisch-verhaltensmedizinischen Schmerzklinik in
Kiel. „Während eines Anfalls
ist an einen normalen Tagesablauf kaum zu denken.“
Neue Behandlungsmethoden lassen Betroffene Hoff-
nung schöpfen. Ärzte in Phoenix, Arizona (USA), entwickelten monoklonale Antikörper.
Sie sollen ein körpereigenes
Eiweißmolekül blockieren,
welches im Verdacht steht,
die Migräne-Attacken auszulösen. Seit drei Jahren ist in
Deutschland auch Botox zur
Linderung der Symptone von
chronischer Migräne bei Erwachsenen zugelassen. Ebenso jung ist die Therapie der
Neuromodulation: Ein Nervenstimulator, ähnlich einem
Herzschrittmacher, wird per
Operation unter die Haut gesetzt. Er sendet rund um die
Uhr Stromimpulse aus, die
chronische Migräne hemmen
sollen.
Diese neuen Methoden helfen jedoch nicht der breiten
Masse – für die meisten Erkrankten bleibt es bei allgemeinen Behandlungs-Empfehlungen. Bei leichten Symptomen kombinieren die Mediziner Schmerzmittel (Analgetika) und Übelkeitsmittel (Antiemetika) miteinander. Bei
schweren Migräneanfällen ist
oft bereits der Akuteinsatz
von sogenannten Triptanen
notwendig. Die dritte Variante: Zur Vorbeugung von sehr
starken Attacken wurden spezielle Prophylaxe-Medikamente entwickelt, die geschluckt oder gespritzt werden können. Jessica Ponnath
Zehn Tipps gegen das „Gewitter im Kopf“
1. Migräne oder „nur“ Kopfschmerz?
Gerade einmal drei von zehn
Kopfschmerz-Betroffenen wissen überhaupt, dass sie tatsächlich unter Migräne leiden. Für
baldige Klarheit sorgt das Führen eines Migräne- und Kopfschmerzkalenders. Den stellt Ihnen zum Beispiel das Ärzteteam
der Schmerzklinik Kiel online gratis zur Verfügung unter www.migraine-app.schmerzklinik.de
2. Gehen Sie zum Arzt
Ihre Eintragungen im Kopfschmerzkalender haben Ihren Migräne-Verdacht verfestigt? Dann
lassen Sie Ihre Beschwerden unbedingt von einem Neurologen
in Ihrer Umgebung abklären.
3. Auslöser finden
Die Migräne-Auslöser nennen
Fachleute Trigger. Diese sind vielfältig und unterscheiden sich
von Patient zu Patient. So können Reize wie Stress, Emotionen,
das Auslassen von Mahlzeiten,
Gerüche, Wetterwechsel, Flackerlicht, Erschöpfung oder auch
hormonelle Veränderungen Migräne-Attacken auslösen. Doch
so unterschiedlich die Trigger
auch sind – eins haben sie gemeinsam: einen zu hohen Energieverbrauch in den Nervenzellen. Elektrische und biochemische Vorgänge entgleisen und lösen die Attacke aus.
4. Locker bewegen
Wie bei fast allen Krankheiten
gilt auch bei Migräne: Treiben
Sie Sport. Gehen Sie zum
Schwimmen, fahren Sie Fahrrad
oder schnüren Sie die Wanderstiefel. Die lockere Bewegung
hilft Ihnen und Ihrem Gehirn,
sich zu entspannen.
5. Feste Schlafenszeiten
Behalten Sie täglich – also
auch am Wochenende – Ihren
Schlaf- und Wachrhythmus bei.
Zugegeben, das klingt hart. Es
bewahrt Sie aber auch sonnabends und sonntags vor Kopfschmerzen!
6. Regelmäßig essen
Oft ist unser Leben bestimmt
von Terminen und Zeitdruck, so
dass die Bedürfnisse des Körpers
leicht „überhört“ werden. Doch
gerade für Menschen mit Migräne ist es wichtig, regelmäßig zu
essen und zu trinken. Lassen Sie
keine Mahlzeit aus. Und setzen
Sie sich jeden Tag zur gleichen
Stunde an den Tisch (notfalls
hilft natürlich auch mal ein Stück
Obst oder ein Müsliriegel).
7. Muskeln entspannen
Ideal für Migräne-Patienten:
Üben Sie Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Das
Training gibt es auch als CD für
zu Hause. Schmerzlindernd können auch Yoga, Qi Gong oder Autogenes Training wirken.
8. Nein sagen (lernen)
Es ist sinnvoll, seinen Mitmenschen Grenzen aufzuzeigen, ehe
der Druck zu groß wird. Lassen
Sie sich zu nichts drängen, was
Ihren Rhythmus aus dem Takt
bringt. Entspannen Sie sich.
Denn eins ist klar: Sie können
sich zwar über alles Mögliche
ärgern – Sie müssen es aber
nicht!
9. Pausen machen
Gut geplante, regelmäßige
Pausen sind ein wichtiger Geheimtipp für Migräne-Patienten.
Mit dieser Aussicht starten Sie
viel gelassener in einen produktiven Tag. Anspannungen bauen
sich gar nicht erst auf. Übrigens:
Das gilt natürlich auch, wenn Sie
in den Urlaub fahren wollen. Mit
Pausen und Zwischenübernachtungen wird Ihre Reise gar nicht
erst zum Stress.
10. Experten suchen
Auf der Suche nach Experten
in Ihrer direkten Umgebung werden Sie fündig bei der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft DMKG
(www.dmkg.de/kopfschmerzambulanzen) oder unter
www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/
vor-und-nachsorge. Die dort
empfohlenen Ärzte behandeln
nach den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien.
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
19
Heilsame Minerale
Viele Homöopathen setzen auf die altbewährten Schüßler-Salze.
Die Mineralstoffe sollen den Körper biochemisch ausbalancieren.
Wilhelm Heinrich Schüßler
wurde am 21. August 1821 in
Zwischenahn im Großherzogtum Oldenburg geboren. Mit
31 Jahren begann er ein Studium der Medizin und ließ sich
1858 als homöopathischer
Arzt in Oldenburg nieder. Angeregt durch die Erkenntnisse von Prof. Dr. Rudolf Virchow (1821-1902), das Krankheiten auf Störungen der Körperzellen basieren, begann er
mit eigenen Forschungen und
entwickelte die nach ihm benannte Mineralsalztherapie.
Schüßler ging davon aus,
dass mit dem Impuls der homöopathisch aufbereiteten
Mineralstoffe Störungen in
der Verteilung der körpereigenen Mineralstoffe überwunden werden können und ein
kranker Mensch dadurch geheilt würde.
Die biochemischen Funktionsmittel, einst als Heilmittel
entwickelt, dienen heute als
Hilfe zur Selbsthilfe. Auch
wenn Schüßlers Annahmen
wissenschaftlich nicht anerkannt sind und eine Wirksamkeit der Salze nicht nachgewiesen ist, so sind doch viele
Menschen von ihrer positiven
Wirkung überzeugt.
Davon ausgehend, dass die
Gesundung eines Menschen
durch eine Regulierung seines
Mineralstoffhaushalts
und den Ausgleich zellulärer
Mineralstoffdefizite erreicht
werden kann, entwickelte
Schüßler zwölf biochemische
Funktionsmittel, die durch Potenzierung, beziehungsweise
Verdünnung, vereinzelt und
so besser vom Körper verwertet werden können. Nachfolger Schüßlers führten 15 weitere Mineralstoffverbindun-
Ob für eine starke Abwehr, schöne Haut oder innere Ruhe –
Schüßler-Salze sind vielseitig einsetzbar. Fotos: pp, Fotolia, Lange, hfr
gen ein, die sogenannten Ergänzungsmittel. Im Unterschied zu den zwölf Basissalzen werden dabei Mineralstoffe wie Kalium-Aluminium sulfuricum verwendet, die nicht
als lebensnotwendig erachtet
werden.
Schüßler-Salze werden in
der Regel in Tablettenform
eingenommen. Sie sollen langsam im Mund zergehen und
die Mineralstoffe über die
Schleimhaut aufgenommen
werden. Außerdem kann man
die Tabletten in Wasser auflösen. Die Dosierung sollte beim
Heilpraktiker oder Apotheker
erfragt werden. Wer unter einer Laktose-Unverträglichkeit leidet, für den gibt es die
Salze statt als Milchzuckertabletten auch als Tropfen oder
laktosefreie Globulis.
Bei kompletten SchüßlerKuren werden Kombinationen von fünf verschiedenen
Salzen über mehrere Wochen
eingenommen, um so chronische Beschwerden nachhaltig
zu therapieren. Eine Überdo-
sierung ist nicht möglich, Unverträglichkeiten, besonders
mit Medikamenten, sind ebenfalls nicht nachgewiesen. Die
Salze können daher auch während der Schwangerschaft
oder von Kleinkindern eingenommen werden.
„Schüßler-Salze können
auch sehr gut lokal als Salbe
angewendet werden“, sagt
Dr. Rudi Alisch von der Apotheke am Behnhaus und den
Lübbers Apotheken. Die Pharmazeutisch Technische Assistentin Ines Böttcher von der
Lübecker Löwen Apotheke
kann die erhöhte Nachfrage
der Schüßler-Salze gut nachvollziehen. „Schüßler-Salze
haben in der Naturheilkunde
ein großes Potenzial und werden daher häufig angewendet. Ist der Mineralstoffhaushalt der Körperzellen gestört,
kann das zu Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten
führen.“ Durch Zufuhr von
Salzen könne wieder ein
Gleichgewicht im Körper hergestellt werden.
Auch die Lübecker Heilpraktikerin Barbara Klava arbeitet in ihrer Ahornpraxis in
Lübeck seit vielen Jahren erfolgreich mit Schüßler-Salzen. „Die Nummer 8 ist ein
Wasserregulator und eignet
sich hervorragend bei einer
spontanen allergischen Reaktion wie zum Beispiel auf Katzenhaare“, sagt die Heilpraktikerin.
Grundsätzlich sollte man
aber viel Geduld bei der erhofften Wirkungsweise der
verschiedenen Salze mitbringen. „Die körperlichen Grundlagen sind von der Ernährung, Medikamentenaufnahme oder durch andere Giftstoffe unterschiedlich“, so Klava.
Deshalb sei es wichtig, sich
schon in einem frühen Stadium, wenn man sich gesund
fühlt oder nur leichte Beschwerden hat, sich mit der
Einnahme von Schüßler-Salzen auseinander zu setzen.
Klava betont aber auch, dass
es gerade im Bezug auf die
Heilung von Krankheiten mit
Schüßler-Salzen
natürlich
Grenzen gibt.
pp
Die zwölf Salze und ihre Anwendung
Laut der Ansicht von Ines
Böttcher haben SchüßlerSalze großes Potenzial.
Nr. 1 verleiht dem Bindegewebe
Festigkeit, die Haut bleibt fest.
Nr. 2 sorgt für gesunde Zähne
und stärkt Knochen und Nerven.
Nr. 3 hilft bei Entzündungen
und fördert ein starkes Immunsystem.
Nr. 4 beschleunigt die Heilung
bei Infekten und dient zur Stärkung von Haut und Schleimhäuten.
Nr. 5 ist Wellness für die Nerven
und sorgt für innere Ruhe.
Nr. 6 unterstützt die Reinigungsfunktion der Leber undgilt als
Salz der Entgiftung.
Nr. 7 stärkt Nerven und Muskeln. Nr. 8 regelt den Flüssigkeitshaushalt.
Nr. 9 sorgt für einen ausgewogenen Stoffwechsel.
Nr. 10 wirkt klärend und entwässernd.
Nr. 11 stärkt Haut und Haar.
Nr. 12 stabilisiert Zellen und Gelenke.
Schüßler zum Einreiben
Als Behn-Pott werden Mischungen von Schüssler Salzen als Salben,
Cremes und Lotionen zur äußerlichen Anwendung angeboten.
Viele Menschen kennen bereits die Schüßler-Tabletten
und sind von ihrer Wirksamkeit überzeugt. Dass aber
auch die Schüßler-Salben,
-Cremes und -Lotionen gegen
viele Beschwerden unterstützend eingesetzt werden kön-
nen, ist dagegen oft noch
nicht bekannt. In Zusammenarbeit mit der Heilpraktikerin
Helga Peters, Vorsitzende des
Biochemischen Vereins, erstellt die Apotheke am Behnhaus Mischungen mit verschiedenen Salzen. So finden
sich die Nr. 3, 5 und 7 in der
„Die Salbe „Entspannung“ des „Behn-Potts“
kann auch bei Nackenverspannungen angeFoto: hfr
wendet werden.
Salbe „Entspannung“, die bei
Schmerzen, Entzündungen
oder Muskelverspannungen
hilfreich ist. In den Lübbers
Apotheken in Stockelsdorf
sind ab sofort alle dreizehn
Creme-Mischungen
des
„Behn-Potts“ erhältlich.
Wer neugierig geworden
ist, kommt am Donnerstag, 26.
März, ins MediCo Gesundheitszentrum. Im Rahmen eines Vortrages stellt Helga Peters alle Creme-Mischungen
des „Behn-Potts“ vor und erläutert deren Einsatzmöglichkeiten. Der Vortrag beginnt
um 19.30 Uhr und ist kostenlos. Zur besseren Planung
wird um telefonische Voranmeldung bis zum 23. März gebeten.
Lübbers Apotheke im MediCo
Segeberger Straße 16-22
23617 Stockelsdorf
Tel.: 0451 / 88 05 80 58
www.luebbers-apotheke.de
20
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
21
Kompetenz durch Erfahrung
Die engagierten Mediziner des Marien-Krankenhauses sorgen für eine optimale Patientenbetreuung.
Der Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. med. Ralf Katzbach hat sich auf die Operationen an Nasen spezialisiert.
Fotos: cp, hfr
Im Operationssaal des MarienKrankenhauses ist alles für
den Eingriff vorbereitet. Eine
junge Frau liegt auf dem Operationstisch, die Narkose
wirkt. In wenigen Minuten
wird Dr. med. Ralf Katzbach
mit dem chirurgischen Eingriff beginnen: Weil die Patientin Probleme mit der Atmung
hat, wird der Hals-Nasen-Ohrenarzt eine Begradigung der
Nasenscheidewand, eine sogenannte Septumplastik, vornehmen. Gleichzeitig soll die
Nase verschönert werden.
90 Minuten wird der Eingriff dauern, der der Patientin
eine optimale Nasenatmung
und eine schöne Nase bescheren wird. 90 Minuten, in denen es im technisch bestens
ausgerüsteten Operationssaal
und mit dem sensibel arbeitenden Team aus operierendem
Arzt, erfahrenem Anästhesisten sowie den zum Marien-Krankenhaus gehörenden
assistierenden Mitarbeitern
hochkonzentriert und perfekt
eingespielt zugeht. „Das ist
das Schöne im Marien-Krankenhaus“, so Dr. Katzbach.
„Ich kann für chirurgische Eingriffe auf eine optimale Infrastruktur und ein Superteam zurückgreifen.“
Das schätzen nicht nur Dr.
Katzbach und seine Kollegen
aus der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Auch die anderen
etwa 50 Ärzte aus den Fachgebieten Chirurgie, Augenheilkunde, Gynäkologie, Geburtshilfe, Innere Medizin und Urologie sind glücklich über die
Zusammenarbeit mit dem
Krankenhaus an der Lübecker
Parade. Als Mediziner, die in
der unmittelbaren Umgebung
als niedergelassene Fachärzte
tätig sind, versorgen sie im Belegkrankenhaus
jährlich
mehr als 8000 Patienten.
Das fängt nicht nur bei der
wohnlichen Gestaltung der
Doppelzimmer, der Flure und
Wartebereiche an, sondern
D) D) Es ist immer der Arzt des Vertrauens, der den Patienten von der Diagnosestellung über den stationären Aufenthalt bis zur Genesung begleitet.“
Dr. med. Ralf Katzbach, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
„Wir haben hier eine sehr
große medizinische Kompetenz, weil jeder Mediziner ein
Spezialist auf seinem Gebiet
ist. Fachärztliche Qualifikation, jahrelange Erfahrung, großes Engagement sowie chirurgisches Können zeichnet alle
Kollegen aus“, so Dr. Katzbach. „Die gesamte Krankenhausstruktur ist so angelegt,
dass das Wohlergehen des Patienten im Vordergrund steht.
umfasst auch Bereiche wie
das Essen, sowie die gesamte
angenehme, fürsorgliche Atmosphäre.
Doch wie wird man Patient
des Marien-Krankenhauses?
Grundsätzlich werden die Patienten zunächst in der Praxis
des jeweiligen Arztes vorstellig. Sollte ein dort erhobener
Befund eine Operation erfordern, wird ein Termin mit dem
Marien-Krankenhaus
ge-
plant. In der Regel findet der
chirurgische Eingriff am Tag
der Aufnahme statt. Bevor die
Narkose eingeleitet wird,
wird der Patient von seinem
ihm bekannten Facharzt begrüßt.
Dieses Prinzip, nämlich
dass die Patienten den operierenden Arzt schon aus seiner
Praxis kennen, hat den Vorteil, dass sie einer Operation
entspannter entgegensehen.
Eine Bestätigung für die gute Qualität und Organisation
erhält das Marien-Krankenhaus über die hervorragenden
Patientenrückmeldungen. Bei
einer Patientenbefragung der
Techniker-Krankenkasse wurde das Krankenhaus in der Kategorie „Allgemeine Zufriedenheit“ als eines der besten
schleswig-holsteinischen Kliniken ausgezeichnet.
cp
Aufgrund der zahlreichen Eingriffe sind die Belegärzte am Marien-Krankenhaus routiniert und auf dem aktuellen Stand der Medizin.
he Fallzahl, die intensive Betreuung der Patienten vor,
während und nach der Operation haben wir nur kurze Liegezeiten und eine geringe Komplikationsrate“, so Dr. Klaiber.
Grundlage für Operationen
sind hochmoderne, spezielle
Röntgenverfahren wie ein digitaler Volumentomograph, der
es erlaubt, die Nasennebenhöhle oder die Mittelohren in
3D darzustellen. „Die exzellente Darstellung der knöchernen
Strukturen und der Belüftungswege der Nasennebenhöhle
ist ein großer diagnostischer
Gewinn auch im Hinblick auf
mögliche Operationen“, sagt
Dr. Schäfer. Dr. Katzbach hat
daneben mit über 350 formund funktionsverbessernden
Nasenoperationen pro Jahr
viel Erfahrung auf dem Gebiet
der ästhetischen-und funktionellen Nasenchirurgie. „Insbesondere in diesem sensiblen
Hals-Nasen-Ohrenärzte Dr.
med. Malte Mahlerwein, Dr.
med. Markus Kunisch und Dr.
med. Jan Hollandt von der
HNO-Praxis im Katholischen
meinsam mit den Ärzten der
Lungenfachpraxis
Becker/
Apel seit zehn Jahren das
Schlaflabor im Schlafmedizin
Zentrum Lübeck (SMZ) im Marien-Krankenhaus. Dort werden die Ursachen für Schlafstörungen untersucht und Therapien spezifiziert.
„Wir verfügen über die kompletten Diagnostikmöglichkeiten der Schlafmedizin und können alle gängigen Therapieverfahren zur Behandlung der
Schlafapnoe also der nächtlichen Atempausen anbieten“,
sagt Dr. Mahlerwein. „Dies
reicht von der CPAP Therapie,
einer Überdrucktherapie bis
zu komplexen Beatmungsverfahren wie in Einzelfällen der
Heimbeatmung.“ In diesen Fäl-
len werden Patienten für zwei
bis drei Tage im Marien-Krankenhaus stationär aufgenommen und betreut.
Auch dem Thema Schnarchen widmen sich die Ärzte.
„Sind bestimmte anatomische
Voraussetzung die Ursache für
das Schnarchen, verengen
zum Beispiel Mandeln oder Polypen den Rachenraum, werden sie verkleinert“, so Dr.
Mahlerwein. Manchmal behindert auch eine verkrümmte Nasenscheidewand den Atemfluss. Nach Begradigung kann
das Schnarchen leiser werden.
Eine weitere Option ist die Verkleinerung des Gaumensegels. „Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht“, so der
Facharzt.
cp
Priv.-Doz. Dr. med. Jan Smrcek
Facharzt für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe
Dr. med. Ralf Katzbach
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Dr. med. Jan Marxsen
Facharzt für Innere Medizin
23. 04. 2015
11. 06. 2015
12. 03. 2015
Die ästhetische und
funktionelle Rhinoplastik
Möglichkeiten und Grenzen
moderner Nasenchirurgie
Chemotherapie
Muss das sein?
Hilft mir das?
D) D) Wir verfügen über eine perfekte Infrastruktur mit
moderner technischer Ausstattung und Diagnostikverfahren. Dadurch können wir unserem Motto ,Nah am
Patienten’ gerecht werden.“
Dr. Malte Mahlerwein, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Bereich ist viel Erfahrung notwendig“, so der Mediziner.
Experten für chirurgische
Eingriffe zur Korrektur der Nasenatmung, an den Nasennebenhöhlen, den Mandeln, an
der Speicheldrüse und am
Trommelfell sind auch die
Gesellenhaus direkt gegenüber des Marien-Krankenhauses. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Schlafstörungen und
des Schnarchens.
Daneben betreuen die Fachärzte des Gesellenhauses ge-
Parade 3
23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 14 07 - 0
www.marien-krankenhaus.de
Fachabteilungen:
Chirurgie
Anästhesie
Augenheilkunde
Frauenheilkunde
Geburtshilfe
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Innere Medizin
Urologie
HNO- Belegärzte
Herr Jörg Alexander Boner
Mühlenstr. 70
23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 754 66
Dr. med. Jan Hollandt
Dr. med. Markus Kunisch
Dr. med. Malte Mahlerwein
Parade 8, 23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 709 98 60
Spezialisten für Hals, Nase und Ohren
Mit fünf Fachärzten für HalsNasen-Ohrenheilkunde (HNO)
an den beiden Standorten
Schüsselbuden 30-32 und im
Facharztzentrum (FAZ) Süd in
Lübeck kann die Praxis von
Dr. med. Ralf Katzbach, Dr.
med. Susanne Klaiber und Dr.
med. Christian Schäfer ein umfassendes Diagnose- und Therapiespektrum anbieten.
Einen besonderen Namen
haben sich die ehemaligen
Oberärzte bei der operativen
Behandlung von HNO-Erkrankungen gemacht. Im MarienKrankenhaus bewältigt das
Ärzteteam etwa 1200 Operationen pro Jahr in Vollnarkose. Etwa 500 dieser Operationen
werden allein bei Kindern
durchgeführt. „Durch die ho-
Katholisches MarienKrankenhaus Lübeck
Am Markt 8, 23909 Ratzeburg
Tel.: 04541 / 857 40 90
Kurhausstr. 14
23795 Bad Segeberg
Tel.: 04551 / 99 50 30
Dr. med. Ralf Katzbach
Dr. med. Susanne Klaiber
Dr. med. Christian Schäfer
Dr. med. Barbara Spautz
Schüsselbuden 30-32
23552 Lübeck
Tel.: 04 51 / 780 87
Kronsforder Allee 69
23560 Lübeck
Tel.: 0451 / 31 70 47 00
Dr. Malte Mahlerwein (v.li.), Dr. Jan Hollandt und Dr. med. Markus Kunisch sind Experten für
Schlafprobleme und betreiben das Schlaflabor Lübeck im Marien-Krankenhaus.
Dr. med. Adam Semeradt
Breite Str. 11
23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 721 77
Vortragsreihe 2015
im Marien-Krankenhaus in Lübeck
Wir laden Sie recht herzlich
zu diesen offenen Veranstaltungen ein. Die Vorträge sind
für Betroffene und Angehörige interessant. Anschließend
können Sie Fragen stellen
und in das Gespräch mit den
Referenten und anderen Interessierten kommen.
Information
Alle Vorträge finden um
19.00 Uhr im Konferenzraum
„Alte Kapelle“ im MarienKrankenhaus statt.
Bitte informieren Sie sich
auf unserer Internetseite über
eventuelle Terminänderungen.
www.marien-krankenhaus.de/
termine/
Ultraschalldiagnostik
in der Schwangerschaft
Was ist möglich? Was ist sinnvoll?
Dr. med. Reinhard Lettau
Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Prof. Dr. med. Christian Doehn
Facharzt für Urologie
09. 07. 2015
Tumorerkrankungen an Niere,
Blase und Prostata
Die neuesten Behandlungsmöglichkeiten
Schwangerschaftsvorsorge
Was muss und
was kann sein?
24. 09. 2015
Dr. med. Martin Wienecke
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie
und Orthopädie
Dr. med. Malte Mahlerwein
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
08. 10. 2015
Schnarchen vom Kindesbis Seniorenalter
Bedeutung und
Behandlungsmöglichkeiten
Wieder zugreifen können!
der schmerzhafte Daumen Ursachen und Behandlung
12. 11. 2015
22
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Angst vor Krankheiten
Der Bauch grummelt, im Ohr piepst es und der Arm fühlt sich irgendwie taub an. Hypochonder
nehmen die kleinsten Körpersymptome intensiv wahr – und vermuten immer das Schlimmste.
Ein bisschen Hypochonder
steckt wohl in jedem. Wer
kann schon behaupten, noch
nie über eine Krankheit gelesen und plötzlich die beschriebenen Symptome an sich
selbst festgestellt zu haben?
Im Normalfall vergeht die Sorge aber schnell wieder. Wer
aber tatsächlich an einer hypochondrischen Störung leidet,
tut sich schwer, seine Krankheitsängste
loszuwerden.
„Die Betroffenen haben ausgeprägte Ängste, eine wirklich ernsthafte Krankheit zu
haben“, sagt Iris Hauth, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik
und
Nervenheilkunde
(DGPPN).
Ein wesentlicher Faktor der
Störung ist eine übertriebene
Selbstbeobachtung des eigenen Körpers: „Sie nehmen die
Körperfunktionen sehr intensiv wahr“, beschreibt Hauth.
Das ist nicht zwangsläufig etwas Schlimmes: „Eine Beobachtung des eigenen Körpers
ist sicherlich sinnvoll“, ergänzt Harald Gündel vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische
Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM). Nur vermuten Hypochonder eben gleich
das Böse im eigenen Körper.
„Der Prototyp des Hypochonders hat eine klare Hypothese“, erklärt Gaby Bleichhardt, die ein Buch über die
Behandlung von Hypochondrie und Krankheitsangst geschrieben hat. Er hat also
eine feste Vermutung, an
welcher Krankheit er leidet. „Die meisten Hypochondrie-Patienten haben Angst vor Krebs“,
so Bleichhardt.
Zum Kern der hypochondrischen Störung
gehört aber nicht nur,
seinen Körper sehr
intensiv zu beobachten und die Beobachtungen negativ zu bewerten,
sondern auch, sich
nicht beruhigen
zu lassen. „Typisch ist, dass der
Patient sich nach
dem Arztbesuch
erstmal
besser
fühlt“, so Bleichhardt. „Aber bald
schon kommen die
Zweifel zurück. Hat
der Arzt auch tatsächlich gründlich genug untersucht, hat er nicht vielleicht etwas übersehen?“ Die starke
Fixierung auf die angenomme-
ne Krankheit beeinträchtigt
das Lebensglück enorm. Es
hat Auswirkungen auf das Privatleben, auf den Beruf, durch-
zieht den Alltag – und das
über einen längeren Zeitraum
hinweg.
Doch nicht nur beim Arzt
wird versucht, das Sicherheitsbedürfnis kurzfristig zu befriedigen. „Fast jeder Hypochonder liest – und zwar besonders
viel“, so Gündel. Auch das Internet dient zur Symptom-Suche. Obwohl die Arztbesuche
typisch sind, trifft das Verhalten nicht auf jeden Patienten
mit einer hypochondrischen
Störung zu. „Manche meiden
den Arzt auch, weil sie Angst
haben, dass er etwas findet“,
erklärt Hauth.
Warum manche Menschen diese Störung entwickeln, lässt sich nicht eindeutig beantworten. „Eine
ängstliche Charakterstruktur ist sicherlich ein Risikofaktor“, sagt Gündel. „Vielleicht sind sie auch bei
ängstlichen Eltern aufgewachsen“, fügt Bleichhardt hinzu. Häufig handelt es sich um Menschen,
Was fehlt mir? Hypochonder leben mit der ständigen Angst, von einer schlimmen Krankheit betroffen zu
Foto: Stefan Redel / Fotolia
sein.
40 Tage ohne ...
Seit Aschermittwoch wird wieder gefastet: Tipps zum Durchhalten.
Keine Schokolade, kein Alkohol,
kein Fast Food – die Liste von möglichen Dingen, auf die man gut mal eine Zeit lang verzichten kann, ist
lang. Was aber nicht bedeutet, dass
der Verzicht leicht fällt. Am vergangenen Mittwoch startete die christliche Fastenzeit. 40 Tage lang wollen
viele Menschen auf etwas verzichten – sei es auf die Schokolade am
Nachmittag oder das Glas Wein am
Abend. Das ist aber häufig leichter
gesagt, als getan. Motivationscoach
Stefan Frädrich gibt Tipps:
Tipp 1: Einfach anfangen. Viele Menschen tun etwas nicht, weil sie den
ersten Schritt für besonders schwierig halten, weiß Frädrich. Er rät, gar
nicht lange zu grübeln: Tu ich es
oder lass ich es bleiben? Einfach machen!
Tipp 2: Den Sinn klarmachen. „Menschen sind sehr sinngetrieben“,
sagt Frädrich. Deshalb empfiehlt er,
sich den Sinn vor Augen zu halten,
warum man das Ganze macht: Das
Fasten ist eine Zeit der inneren Ein-
kehr, eine Zeit, um Abstand zu nehmen vom Konsum. Eine Opferhaltung getreu dem Motto: „Ich darf
nicht“, macht es schwierig.
Nach
dem
Ausrutscher
wird
einfach
weitergemacht.
Tipp 3: Auf die eigenen Gedanken
achten. Sich selbst niederzumachen, geht leicht. Umso wichtiger ist
es, das innere Selbstgespräch auf etwas Positives zu richten, so Frädrich. „Jetzt hast du schon eine Woche durchgehalten, dann schaffst
du auch noch mehr!“
Tipp 6: Gelassen bleiben. „Man muss das
Ganze mit einer gewissen
inneren Lockerheit angehen“, rät Frädrich. Wer das
Fasten knallhart und bierernst durchziehen will, leidet schnell darunter und bekommt Stress – das macht
das Durchhalten schwieriger. Kein „Du musst!“ sondern ein „Ich will!“, sollte
das Motto sein.
Tipp 4: Routinen aufbauen. „Alles ist
erst einmal schwer, bevor es leicht
wird“, sagt Frädrich. Am vierten
Abend ohne das Feierabend-Bier
geht es deshalb schon leichter als
am ersten oder zweiten Abend. „Eine Routine lässt sich aufbauen.“
Tipp 5: Nach Ausrutschern weitermachen. Beim gemütlichen Get-Together doch das Glas Wein angenommen oder ein Stück Schokolade
genascht? Das ist nicht schlimm! Damit sollte auf keinen Fall gleich das
ganze Vorhaben abgehakt werden.
X
die in ihrem Leben bereits Erfahrung mit Krankheit und
Tod gemacht haben.
Zur Behandlung hat sich
die kognitive Verhaltenstherapie als wirksam erwiesen.
„Mittels Übungen am eigenen Körper sollen die Patienten zum Beispiel merken, wie
stark sie sich darauf fokussieren“, erläutert Bleichhardt.
Um sich mit der Angst auseinanderzusetzen, geht man
mit den Betroffenen ihre
schlimmsten Vorstellungen
durch.
Beim psycho-dynamischen
Ansatz wird gezielt nach Auslöserereignissen gesucht, sagt
Gündel. So ein Ereignis kann
zum Beispiel darin bestehen,
dass ein Mensch, der bislang
in festen Bezügen gelebt hat,
in eine fremde Stadt oder ein
fremdes Land umzieht.
Mit einer Therapie haben
Betroffene gute Chancen, ihre hypochondrische Störung
wieder in den Griff zu bekommen. „Die Mehrheit reduziert
dadurch die Krankheitsangst“, so Bleichhardt. „Aber
die Überbesorgnis kann man
nicht einfach wegtherapieren“, sagt Hauth. Die Mehrheit ist dank Therapie im Alltag aber nicht mehr so stark
beeinträchtigt.
dpa
X
X
Sieben Wochen ohne
Schokolade, Kaffee, Alkohol oder anderen genussvolle Dinge – da
ist Durchhaltevermögen gefragt. Fotos: fotolia
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
23
Sana Kliniken
Lübeck
Alterstraumatologisches
Zentrum
Dr. Martin Willkomm, ärztlicher Direktor des DRK-Krankenhauses, bespricht mit den Ärzten der Sana Klinik und dem Entlassmanagement sowie den Mitarbeitern der Pflegestation den weiteren Behandlungsverlauf der Patienten. Fotos: Sana Kliniken, Di Studio/ Fotolia
Dr. Norbert Thiem
Chefarzt
Alterstraumatologisches
Zentrum
Gemeinsame Visite für
optimale Versorgung
Die Sana Kliniken Lübeck und das Geriatriezentrum des DRK-Krankenhauses
Lübeck gründen Alterstraumatologisches Zentrum.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt die sachgerechte Versorgung von betagten und
hochbetagten Menschen immer mehr an Bedeutung.
Denn gerade für ältere Patienten ist eine Operation, zum
Beispiel nach einem Knochenbruch oder Ähnlichem, eine
sehr hohe Belastung. Ein fächerübergreifendes Zusammenwirken von Unfallchirurgie und Geriatrie ermöglicht
eine ganzheitliche, alterstraumatologische Behandlung.
Neben der Akutversorgung
des gesamten Spektrums der
Traumatologie im Erwachsenenalter besteht seit nunmehr
zehn Jahren auch eine enge
Zusammenarbeit
zwischen den Sana Kliniken
Lübeck und dem Geriatriezentrum des Lübecker
DRK-Krankenhauses.
Nun gehen die
beiden Kooperationspartner mit
der Einrichtung des Alterstraumatologischen Zentrums
(ATZ) neue Wege und verbessern so die Zusammenarbeit
im Sinne der Patienten. Seit Januar 2015 führen die Ärzte
der Klinik für Orthopädie und
Unfallchirurgie in den Sana
Kliniken und den Geriatern
des DRK Krankenhauses in
Lübeck wöchentlich eine gemeinsamen Visite durch.
„Um den Bedürfnissen älterer Patienten gerecht zu werden, müssen geriatrischer
und unfallchirurgischer Sachverstand effizient zusammen-
Zertifizierter
Zusammenschluss
fließen“ so Dr. Martin Willkomm, Chefarzt des DRKKrankenhaus Lübeck.
So profitieren die Patienten
im ATZ der Sana Kliniken Lübeck von einer optimierten
Versorgung. Die Strukturen
und Prozesse sind auf eine enge Kooperation der beiden
Fachbereiche Unfallchirurgie
und Geriatrie ausgerichtet.
Die Physiotherapie und das
Entlassmanagement, auch bekannt als Sozialdienst, sind in
diese Zusammenarbeit eng
eingebunden und geben somit der patientenorientierten
Versorgung einen therapeutischen und organisatorisch
qualitativ guten Rahmen.
Damit die Zusammenarbeit von
Geriatrie und Unfallchirurgie einen strukturell gefestigten Rahmen erhält, haben die Gesellschaft für Geriatrie (DGG), die
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (DGGG)
sowie der Bundesverband Geriatrie einen Anforderungskatalog
für alterstraumatologische Zentren entwickelt. Ziel des Zusammenschlusses ist, die hohe Qualität bei der Versorgung älterer
Menschen mit Verletzungen, insbesondere Knochenbrüchen, zu
gewährleisten. Werden alle Bedingungen erfüllt, erfolgt die Zertifizierung durch die Fachgesellschaften. Auch für die Sana Kliniken Lübeck ist eine Zertifizierung
noch in diesem Jahr geplant.
Dr. Maximilian Massalme
Qualitätsbeauftragter Arzt
Alterstraumatologisches
Zentrum
Kontakt:
Sekretariat Klinik für
Orthopädie und Unfallchirugie
Frau Höhmeier
Tel.: 04 51 / 585-1601
Email:
sabine.hoehmeier@sana.de
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71–73
23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585-01
Fax 04 51 / 585-1234
E-Mail: info-luebeck@sana.de
Internet: www.sana-luebeck.de
24
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Die Spitze
des Eisberges
Dr. med. Matthias Lenk
Chefarzt
Sana Kliniken Lübeck
Facharzt für Chirurgie,
Gefäß- und Thoraxchirurgie
Fabian Schwarze
Oberarzt der Klinik für Gefäß- u.
Thoraxchirurgie
Dr. med. Beate Fischer
Oberärztin und Ärztliche
Leiterin Diabeteszentrum
Liane Beyer, Wundtherapeutin
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71–73
23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585-01
Fax 04 51 / 585-1234
E-Mail: info-luebeck@sana.de
Internet: www.sana-luebeck.de
Chronische Wunden sind meist die Antwort auf
ein komplexes und ganzheitliches Problem.
Fast jeder Mensch hat sich als
Kind, als Jugendlicher oder
als Erwachsener an den Armen, Beinen oder anderen
Körperstellen schon einmal
verletzt. Derartige Verletzungen führen zu Wunden. Definitionsgemäß sind sie eine Trennung des Gewebezusammenhanges an äußeren oder inneren Körperflächen mit oder ohne Gewebeverlust. Meist heilen diese Schnitt-, Schürfoder Stichwunden problemlos
innerhalb von ein bis zwei Wochen vollständig und ohne
Spätfolgen aus.
Kommt es jedoch vor, dass
Wunden nicht abheilen und
trotz fachgerechter ärztlicher
sowie pflegerischer Behandlung nach vier bis zwölf Wochen immer noch keine Besserung in Sicht ist, liegt möglicherweise eine sogenannte
chronische Wunde vor. Sehr
häufige chronische Wunden
sind Geschwüre an den Unterschenkeln, besser bekannt als
offenes Bein.
Oft treten auch Druckgeschwüre im Gesäßbereich sowie im Bereich von Aufliegestellen an der Wirbelsäule,
den Beckenknochen oder an
Fußteilen auf.
Seltener sind chronische
Wunden durch Hautinfektionen oder bösartige Hauterkrankungen bedingt. Der
größte Teil dieser schlecht heilenden Wunden werden
durch Störungen im Blutgefäßsystem der Beine, den Arterien oder Venen verursacht.
Ärzte müssen deshalb nach
den Erkrankungen suchen,
die die Abheilung dieser Wunden verhindern.
Am häufigsten handelt es
sich dabei um Verkalkungen
der Beinarterien. Auch durch
zusätzliche Gerinnselbildungen mit Verstopfungen in den
Arterien und Venen, wie
Thrombosen oder Embolien,
kann es zu einer dauerhaften
Minderdurchblutung des betroffenen Beines kommen, so
dass die Wundheilung gestört
wird.
Weiterhin kann der Blutrückfluss in den Beinvenen
zum Herzen, zum Beispiel
nach Venenthrombosen, zu einem Hautgeschwür führen.
Auch eine Krampfaderbildung im fortgeschrittenen Stadium ist eine mögliche Ursache für eine Geschwürbildung am Unterschenkel. Zusätzlich spielt auch Diabetes
mellitus eine zunehmende
Rolle. Durch krankhafte Veränderungen an den Nerven,
Muskel, Sehnen und Knochen der Füße können ebenfalls Geschwüre entstehen.
Wegen des sehr hohen Anteiles von Gefäßkrankheiten
an der Entstehung chronischer Wunden, ist der Gefäßmediziner meist der richtige
Ansprechpartner für diese Patienten. Neben der Erkennung und Behandlung, der oft
zu Grunde liegenden Störungen im Arterien- oder Venensystem der Beine, muss eine
moderne lokale Behandlung
der Wunden erfolgen.
In der Sana Klinik Lübeck
haben sich ärztliche und pflegerische Mitarbeiter der gefäßmedizinischen Abteilung
Sana GefäßMed Nord
Die Sana Kliniken im Norden arbeiten immer enger zusammen.
Nach den Kardiologen mit Sana
CardioMed Nord üben jetzt die
Gefäßmediziner aus acht Kliniken den Schulterschluss zum
Wohle der Patienten. Die Grundlagen für Sana GefäßMed Nord
haben die Kliniken bereits vor
Jahren gelegt. Die Regio Kliniken
verfügen seit Langem über ein
zertifiziertes Gefäßzentrum,
ebenso Wismar. Die Gefäßzentren in Lübeck, Ostholstein und
Hameln bereiten die Zertifizierung derzeit vor. In den Gefäßzentren arbeiten die Mediziner
der einzelnen Standorte schon interdisziplinär zusammen. In gemeinsamen Fallkonferenzen beraten Angiologen, Gefäßchirurgen, Radiologen, Diabetologen,
Wundtherapeuten und auch Neurologen sowie niedergelassene
Ärzte über die für den jeweiligen
Patienten passende Therapie.
Wundsprechstunde:
Montag 13 bis 15 Uhr
Dienstag 13 bis 15 Uhr
Donnerstag 8 bis 11 Uhr
Telefonische Anmeldung:
Tel.: 0451 / 585 15 85
Wundtherapeutin Liane Beyer verbindet ein UnterschenkelFotos: niyazz / Fotolia, Sana Kliniken
geschwür.
auf die Behandlung chronischer und diabetisch bedingter Wunden spezialisiert. Dafür stehen ihnen alle modernen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zur Verfügung. Die Fortschritte der
Medizin haben zu einer deutlichen Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten, sowohl
am Gefäßsystem als auch bei
der lokalen Wundbehandlung geführt.
Zur Verbesserung der
Durchblutung der Beine behandeln die Gefäßmediziner
der Sana Kliniken die Arterien- und Venenerkrankungen schonend sowohl mit Katheterverfahren als auch
durch gefäßchirurgisch operative Maßnahmen. Sehr häufig
müssen beide Techniken in einer Operation gleichzeitig angewendet werden. Neben diesen, die Durchblutung des Beines verbessernden Behandlungen, wird gemeinsam mit
den Mitarbeitern vom Wundmanagement die lokale Behandlung der Wunden festgelegt und durchgeführt. Moderne Verfahren, wie die Madentherapie, kommen dabei zum
Einsatz.
Die Entfernung von Zehen- und Fußteilen ist oft
nicht zu vermeiden. Doch
nach einer kurzen Ruhigstellung der betroffenen Extremität wird durch eine fachorthopädische Mitbetreuung die
schnelle Rückkehr zum weiteren Fuß- und Beingebrauch
durch Schuh- und Orthesenversorgung organisiert.
Zur umfassenden Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden gehören auch
die Mitarbeiter vom Diabetesteam der Sana Kliniken. Sie
beraten und schulen intensiv
die an Diabetes mellitus erkrankten Patienten. Durch
rechtzeitiges Erkennen und
fachgerechtes
Behandeln
chronischer Wunden kann oft
ein schwerer Krankheitsverlauf sowie eine drohende Amputation des Beines verhindert werden.
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
25
Wenn Gehen zur Qual wird
Die Schaufensterkrankheit basiert auf Durchblutungsstörungen und verursacht
Schmerzen beim Laufen. Betroffene müssen regelmäßig stehen bleiben.
Mit zunehmendem Alter verändern sich auch die Gefäße
des Menschen. Wie und in
welchem
Lebensabschnitt
sich das bemerkbar macht,
hängt von vielen Dingen ab.
Zu den Risikofaktoren erster
Ordnung gehören neben
dem Rauchen und dem Bluthochdruck ein gestörter Blutzucker- und Fettstoffwechsel,
verstärkt durch die Faktoren
zweiter Ordnung.
Dazu zählen Übergewicht,
Bewegungsmangel
und
Gicht. Je mehr Risikofaktoren in Kombination zusammentreffen, umso größer ist
die Gefahr, dass die Adern so
massiv geschädigt werden,
dass sie ihre Aufgaben nicht
mehr erfüllen können.
Im Verlauf der Gefäßerkrankung werden die Adern
zunehmend enger und verschließen sich letzlich ganz.
Die Folge ist eine Mangelversorgung der von diesem Gefäß abhängigen Strukturen,
wie Muskeln, Nerven oder
Immer wieder müssen die Betroffenen wegen der mangelnden
Foto: Laiotz / Fotolia
Durchblutung stehen bleiben.
ganzen Organen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Zu Beginn reagiert der Körper mit
Schmerzen auf die Unterversorgung – zum Beispiel beim
Spazierengehen.
Da in Ruhe die Beschwerden erst einmal wieder nachlassen, müssen Betroffene im-
mer wieder stehen bleiben.
Da sie sich dann oft Schaufenster ansehen, bis die
Schmerzen nachlassen, wird
die Verengung der Gefäße
auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet. Im weiteren
Verlauf, wenn keine Behandlung erfolgt, kommt es
schlimmstenfalls zu Gewebeuntergang, also schwarzen Zehen oder zum Raucherbein.
Frühzeitig erkannt, ist die
Schaufensterkrankheit noch
konservativ und damit verhältnismäßig einfach zu behandeln. So können zum Beispiel durch Verzicht auf das
Rauchen oder durch eine ausgewogene Ernährung, Gewichtsreduktion oder auch
durch sportliche Aktivitäten
Beschwerden gelindert und
der Verlauf der Erkrankung
positiv beeinflusst werden.
Ist die Gefäßerkrankung
schon so weit fortgeschritten,
dass beschwerdefreies Gehen nur noch über wenige
Meter möglich ist oder ein
nächtlicher Ruheschmerz bei
hochgelagerten Beinen auftritt, wird eine weiterführende Diagnostik durch Röntgen
der Gefäße, gefolgt von einer
Katheter gestützten oder operativen Behandlung zur Rettung der betroffenen Extremität immer wahrscheinlicher.
Dr. med. Andreas Zabel
Chefarzt der Abteilung
Gefäßchirurgie
Facharzt für Chirurgie Schwerpunkte Gefäßchirurgie
und Unfallchirurgie
Kontakt:
Sekretariat der Gefäßchirurgie
Frau Blunck und Frau Hansen
Tel.: 04521/787-2042
Email: regina.blunck@sana.de
Gefäßchirurgische Sprechstunde
MedicoCenter Stockelsdorf
Segeberger Straße 16-22, 3. OG,
Orthopädische Praxis Dr. Breitwieser
Do 8-13 u. 15-17 Uhr nach Vereinb.
Tel.: 0451/88 05 82 18
Sana Klinik Eutin
Hospitalstraße 22
23701 Eutin
Telefon 04521 787-0
Fax 04521 787-1809
info.oh@sana.de
www.sana-oh.de
Termine „Durchblick Gesundheit“
jeweils Mittwoch um 18.00 Uhr im Foyer in den Sana Kliniken Lübeck
Wir möchten Sie informieren und Ihnen medizinische
Themen und Zusammenhänge darstellen.
Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.
Alle Termine sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist
nicht notwendig, außer es ist angegeben.
Mittwoch, den 21.01.2015, 18-19.30 Uhr
Thema: Weg zum Normalgewicht
Referenten: Dr. Sabine Westenhöfer, Bad Schwartau,
Dr. Bernhard Greiling, Praxisklinik Travemünde, Elisabeth
Kalurzynski, Ernährungsberaterin und Diabetesberaterin
DDG, Christof Degen, Physiotherapeut, Dr. med.
Anya-Maria Stenger, Leiterin Adipositaszentrum.
nden!
efu
Hat
tg
s stat
t
i
e
r
e
b
Mittwoch, den 25.02.2015, 18-19 Uhr
Thema: „Im Notfall – worauf kommt es an“ –
Was passiert in einer Notaufnahme?
Referenten: Dr. med. Jörg Metzner,
Ärztlicher Leiter Notaufnahme und weitere.
Mittwoch, den 04.03.2015, 18-19 Uhr
Ort: Hörsaal
Thema: Darmkrebstag: Vorsorgen,
erkennen und behandeln!
Referenten: PD Dr. med. Sven Eisold,
Leiter Darmkrebszentrum und weitere.
Mittwoch, den 25.03.2015, 18-19 Uhr
Thema: Sana GefäßMed Nord: Zentrum für Gefäße
und chronische Wunden
Referenten: Dr. med. Matthias Lenk, Chefarzt der Klinik
Gefäß- und Thoraxchirurgie und weitere.
Mittwoch, den 22.04.2015, 18-19 Uhr
Thema: Patientenverfügung – wie erstelle und
formuliere ich eine Patientenverfügung?
Referenten: Prof. Dr. Petra Saur, Chefärztin Anästhesie
und Leiterin Ethikkomitee und Ilse Cordts,
Pflegedirektorin.
Mittwoch, den 29.04.2015, 18-20 Uhr
Thema: Vernissage und Versteigerung von Bildern,
Förderverein Palliativmedizin. Versteigerung durch
Schauspieler Andreas Hutzel (Ausstellung ab 10.00 Uhr).
Mittwoch, den 06.05.2015, 18-19 Uhr
Thema: Ernährung bei Krebs und Sport mit Krebs
Referenten: Physiotherapeut Christof Degen und
Ernährungsberaterin Elisabeth Kalurzynski.
Mittwoch, den 27.05.2015, 18-19 Uhr
Thema: Der Mensch von Innen – was kann die
Endoskopie und Sonographie?
Referenten: PD Dr. med. Matthias J. Bahr, Chefarzt
der Medizinischen Klinik I und weitere.
Dienstag, den 02.06.2015, 18-19 Uhr
Thema: Aktionstag gegen den Schmerz –
Interdisziplinäre Schmerzklinik Travemünde
Referenten: Prof. Dr. med. Petra Saur, Chefärztin, Lutz
Schoeneich, Ärztlicher Leiter und Leonore Nagewitz,
Psychologische Psychotherapeutin der Schmerzklinik
Travemünde.
Mittwoch, den 10.06.2015, 18-19.30 Uhr
Thema: Immer Kummer mit dem Knie –
Ursachen und Therapiemöglichkeiten
Referenten: Dr. Norbert Thiem, Chefarzt und sein
Team des zertifi zierten Endoprothetikzentrums
der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne
unter 04 51 / 585 - 14 39 zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.sana-luebeck.de
Weitere Veranstaltungen
in Travemünde
Freitag, den 20.02.2015, 14.30-15.30 Uhr
Vorstellung der Räumlichkeiten
der Schmerzklinik Travemünde
Hier wird um Anmeldung gebeten, da die
max. Teilnehmerzahl bei 15 Personen liegt.
Bitte melden Sie sich unter Telefon 04 51 / 585 - 14 39
oder per E-Mail unter sibylle.beringer@sana.de an.
Samstag, den 06.06.2015, 10-16 Uhr
Die Praxisklinik Travemünde feiert 10-jähriges
Bestehen mit einem Festakt und einem
anschließenden „Tag der offenen Tür – mit
buntem Rahmenprogramm“
Für unsere Ostholsteiner Veranstaltungen
schauen Sie bitte unter www.sana-oh.de
Mittwoch, den 24.06.2015, 18-19 Uhr
Thema: Sana CardioMed Nord: Herzrasen –
Was kann sich hinter Herzrasen verbergen?
Referenten: Dr. med. Olaf Krahnefeld, Ärztlicher
Leiter der Sektion Elektrophysiologie.
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71-73 | 23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585 - 14 39 | Telefax 04 51 / 585 - 15 55
info-luebeck@sana.de | www.sana-luebeck.de
26
Freitag,
20. Februar 2015
Sana Kliniken
Lübeck
Klinik für Urologie
Dr. med. Thomas Dann
Facharzt für Urologie
spezielle urologische Chirurgie
Andrologie
medikamentöse Tumortherapie
Dr. med. Christoph Durek
Facharzt für Urologie
spezielle urologische Chirurgie
Andrologie
Proktologie
medikamentöse Tumortherapie
Dr. med. Martin Frambach
Facharzt für Urologie
spezielle urologische Chirurgie
Andrologie
Fachkunde Laboruntersuchungen
in der Urologie
medikamentöse Tumortherapie
Röntgendiagnostik (fachgeb.)
Dr. med. Peter Renner
Facharzt für Urologie
Andrologie
medikamentöse Tumortherapie
Röntgendiagnostik (fachgeb.)
Dr. med. Stephen Thomas
Facharzt für Urologie
Andrologie
medikamentöse Tumortherapie
Maher Babakerd
Facharzt für Urologie
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71-73
23560 Lübeck
Telefon: 0451 585 1297
Telefax: 0451 585 1281
Email: doris.abel@sana.de
Kronsforder Allee 69
23560 Lübeck
Telefon: 0451 / 317 04 35-0
Telefax: 0451 / 317 04 35-20
Email: info@uz-luebeck.de
Internet: www.uz-luebeck.de
ISO-zertifiziert nach
DIN EN ISO 9001:2008
08
O
1:20
900
IS
Z e r t i fi
e rt n a
ch
zi
D IN E N
Vereinbaren Sie einen Termin
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Harnblasentumore
besser diagnostizieren
Mit einer speziellen Licht- und Kameratechnik werden auch kleinste
Geschwülste oder Veränderungen in der Harnblase sichtbar.
Der Schreck über den plötzlichen stark blutigen Urin saß
tief. Der sonst eigentlich gesunde 67-jährige Thomas F.
(Name geändert) suchte beunruhigt seinen Urologen auf.
Dieser diagnostizierte mehrere Tumoren der Harnblase
und riet zu einer Abtragung
durch eine endoskopische
Operation durch die Harnröhre, die in Kombination mit weiteren Therapieschritten in vielen Fällen eine Heilung bewirkt.
So oder ähnlich ergeht es in
Deutschland jährlich zirka
28 000 Menschen, die neu an
Harnblasenkrebs erkranken.
Männer sind dabei etwa vier
bis fünf mal häufiger betroffen als Frauen. In der Krebsstatistik liegt der Blasenkrebs bei
Männern an vierter und bei
Frauen an 13. Stelle. Die Rate
an Neuerkrankungen ist um
rund 30 Prozent innerhalb der
vergangenen 15 Jahre angestiegen, insbesondere erkranken mehr Frauen als früher.
Das Durchschnittsalter zum
Zeitpunkt der Erkrankung
liegt bei 65 Jahren. Weniger
als ein Prozent der Harnblasenkarzinome treten bei Patienten vor dem 40. Lebensjahr auf.
Die Ursachen sind vielfältig, allerdings besteht eine
deutliche
Risikoerhöhung
durch das Rauchen. In Europa
sind ungefähr die Hälfte dieser Krebsfälle bei Männern
und ein Drittel bei Frauen auf
das Rauchen zurückzuführen.
Im Vergleich zu Nichtrauchern erleiden Raucher und
Ex-Raucher nach der Therapie eines oberflächlichen
Harnblasenkarzinoms häufiger und schneller ein Tumorrezidiv, also ein erneutes Auftreten eines bereits vollständig
zerstörten Tumors.
Glücklicherweise wird die
Mehrheit der bösartigen
Tumoren schon in einem
frühen Stadium des
Schleimhautbefalls auffällig und entdeckt. In
diesem Fall wird in der
Regel eine endoskopische Abtragung mit der
Entfernung sämtlicher sichtbarer Läsionen erforderlich.
Bei Auftreten fortgeschrittener Tumoren muss
eventuell sogar die
gesamte Harnblase operativ entfernt werden.
Das Team der Klinik für Urologie befasst sich mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der Niere, der ableitenden Harnorgane sowie der männlichen Geschlechtsorgane.
Oberflächliche Schleimhauttumoren neigen zum Wiederauftreten in mehr als der
Hälfte der behandelten Patienten. Man weiß mittlerweile,
dass unter anderem kleine beziehungsweise sehr flache Tumoren bei der herkömmlichen Blasenspiegelung trotz
sorgfältiger Inspektion in bis
zu 30 Prozent unentdeckt bleiben, in der Folgezeit weiter
wachsen und ein erneutes
Krebsgeschwür ausbilden.
Um diese Rate an Rezidivtumoren zu senken, findet ein
verbessertes Diagnoseverfahren unter Zuhilfenahme einer
körpereigenen
ungiftigen
Substanz und Fluoreszenzlicht an der Klinik für Urologie
der Sana Kliniken Lübeck Anwendung.
„Unter Ausnutzung des gesteigerten Stoffwechsels bösartiger Zellen wird diese Substanz, die vor der Blasenspiegelung via Katheter in die Blase gespült wurde, in den erkranken Zellen verstärkt aufgenommen und lässt dann die
Zellen nach Anregung mit
blauem Licht rot fluoreszieren“, erklärt Dr. Christoph Durek, Chefarzt der Klinik. „So
Ein injizierter Farbstoff sammelt sich in Tumorzellen an und
Fotos: Sana Kliniken, Fotolia
wird durch Fluoreszenzlicht sichtbar.
können auch zunächst nicht
sichtbare Läsionen erkannt
und behandelt werden. In großen wissenschaftlichen Studien ist dieses Verfahren überprüft und als Baustein der optimierten Patientenversorgung
bestätigt worden“, so Durek
weiter.
In der Klinik für Urologie
der Sana-Kliniken Lübeck
werden im Jahr etwa 180 Patienten allein mit diesen Verfahren operiert, darüber hinaus werden alle anderen gängigen Operationsverfahren inklusive der großen Operationen mit Entfernung der Blase
und Bildung einer neuen
Harnblase aus Dünndarm regelmäßig durchgeführt.
Im Sommer des Jahres veranstalten die Lübecker Urologen des urologischen Zentrums Lübeck (UZL), die ihre
Patienten in der Sana-Klinik
operativ versorgen, einen interdisziplinären Blasenkrebskongress in den Media Docks,
um sich gemeinsam mit Kollegen aus anderen Teilen der
Republik über dieses Thema
auszutauschen.
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
27
Sauber ist gesund
Reinigung im sensiblen Bereich: Die Firma Bockholdt bietet
eine professionelle Hygiene im Gesundheitswesen.
Bakterien und Keime haben
im sensiblen Gesundheitsbereich nichts zu suchen. Damit
diese zum Teil lebensbedrohlichen Erreger in Praxen, OPBereichen, Pflegeeinrichtungen oder bei der Produktion
von medizinischen Produkten
keine Chance haben, bedarf
es einer professionellen Hygiene in den Abläufen.
„Sauberkeit ist die Grundvoraussetzung für den Infektionsschutz von Mitarbeitern
und Patienten“, sagt Cathleen Vogel von der Firma
Bockholdt. Das Unternehmen
ist seit Jahrzehnten Lübecks
Aushängeschild in Sachen Gebäudereinigung.
Gerade im sensiblen
Gesundheitswesen
gelte es viele Dinge zu beach-
ten. Wer auf Nummer sicher
gehen will, überlässt diesen
Bereich daher den Profis. Für
eine effektive Reinigung sind
zahlreiche Faktoren entscheidend. Das beginnt bereits bei
der Auswahl geeigneter Reinigungs- und Desinfektionsmittel und ihrer Dosierung. Unterschiedliche Produkte müssen
aufeinander abgestimmt sein.
Wie ist das Wirkungsspektrum der Produkte? Sollen in
erster Linie beispielsweise
Bakterien oder vielleicht Sporen und Pilze abgetötet werden? „Hierbei gilt nicht der
Grundsatz ,viel hilft viel’, sondern das richtige Bewerten
von Infektionsrisiken und daraus ableitend gezielte Entscheidungen für Reinigungsund Desinfektionsmaßnahmen“, ergänzt Friedericke Jonas vom Bereich Hygienedienste.
Wie immer steht hinter allem der Mensch. „Nur mit
qualifiziertem und regel-
mäßig geschulten Personal
lässt sich Gesundheitshygiene erfolgreich umsetzen – Aufklärung ist das A und O“, betont Vogel.
Bei der Firma Bockholdt
achten die Mitarbeitern sehr
auf die eigene Hygiene: Die
hygienische Händedesinfektion und der Einsatz persönlicher Schutzausrüstung dürfen bei keinem Arbeitseinastz
fehlen. Für jede Anforderung
hält das Unternehmen ein spezielles Angebot bereit. So leistet die professionelle Hygiene
einen wesentlichen Beitrag
zum Erfolg einer Therapie –
ohne, dass der Patient dieses
überhaupt bemerkt.
pp
Sauberkeit und Hygiene nimmt besonders im Gesundheitswesen einen lebenswichtigen Stellenwert ein.
Foto: Bockholdt
Dr. med. Torsten Bartels
Dr. med. Meike Will
Dr. med. Katja Grotrian
Fachärzte für Allgemeinmedizin
BOCKHOLDT KG
Gutenbergstraße 10
23566 Lübeck
Tel.: 0451 / 60 00 60
www.bockholdt.de
Sportmedizin · Chirotherapie · Akupunktur
Naturheilverfahren · Ernährungsmedizin
Gelbfieber-Impfstelle und Reisemdizinische Beratungsstelle
Notfallmedizin · Palliativmedizin · Geriatrie
Diabetologische Grundversorgung
St. Hubertus 28 · 23627 Groß Grönau
Telefon 04509-87660 · Fax 04509-876615
2146/'&+<+0 *+416*'4#2+' -7270-674
#674*'+.8'4(#*4'0
40È*470)5/'&+<+0 '+5'/'&+<+0+5%*''570&*'+65$'4#670)
16(#../'&+<+0 #..+#6+8/'&+<+0 +#$'61.1)+5%*'470&8'4514)70)
6T7$'4675FL FGJFK41@4×0#7
'.'(10NHINM
g LKJJN #:NHINM g LKJJEI
ro 10
bü
.8-
U ngs r Str
NEeberaStcuhlutup0e
g f·
4
PfleKaufho 1 36
9
m
a . 61
l
Te
Alles in Balance
Ein ins Ungleichgewicht geratener Stoffwechsel macht sich in
Form von Krankheit oder Übergewicht bemerkbar.
Fehlernährung ist ein großes
Problem in den industrialisierten Ländern und führt bei vielen Menschen zu Übergewicht und Zivilisationskrankheiten. Dabei kann jeder Erwachsener frei entscheiden,
wie er isst beziehungsweise
was er isst und hat somit grossen Einfluss auf seine Gesundheit.
Die Allgemeinmediziner
Dr. Torsten Bartels, Dr. Meike
Will und Dr. Katja Grotrian
helfen dabei, die eigene Ernährung umzustellen und somit den Stoffwechsel wieder
ins Gleichgewicht zu bringen.
Nach einer ausführlichen
Anamnese und dem Überprüfen der Laborwerte können
sie für jeden Menschen einen
individuellen
Ernährungsplan erstellen. Die Zusammenstellung zielgerichteter Mahlzeiten und die Regeln zur Nahrungsaufnahme stützen die
naturgerechte
Insulinaus-
schüttung, einen ausgewogenen Hormonhaushalt und damit einen gesunden Stoffwechsel.
Die Hausärzte
Dr. med. Torsten Bartels
Dr. med. Meike Will
Dr. med. Katja Grotrian
Fachärzte für Allgemeinmedizin
St. Hubertus 28,
23627 Groß Grönau
Tel.: 04509 / 876 60
www.hausaerzte-groenau.de
Gelbfieberimpfstelle
Ein weiterer Schwerpunkt der Gemeinschaftspraxis bildet die Reisemedizin. Ab sofort können sich
Fernreisende von Dr. Torsten Bartels, Dr. Meike Will und Dr. Katja
Grotrian gegen mögliche Infektionskrankheiten beraten und impfen lassen.
Dr. Katja Grotrian (v.li.), Dr. Torsten Bartels und Dr. Meike Will
Foto: hfr
geben auch eine Reisemedizinische Impfberatung.
Sprechstunde Reisemedizin:
Mo. bis Fr., 8 bis 12 Uhr und
Mo., Di. und Do. 15 bis 18 Uhr
...Ihr ambulanter • qualifiziert
Pflegedienst • mobil
• persönlich
• immer erreichbar
Tel. 70 73 672
Arnimstraße 45a · Lübeck
www.krankenpflege-luebeck.de
28
Freitag,
20. Februar 2015
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
GESUNDHEIT
Deutsches
Rotes
Kreuz
Akademisches Lehrkrankenhaus UKSH-HL
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
3D macht es möglich:
Neues Kniegelenk auf Maß
Das EndoProthetikZentrum des DRK-Krankenhauses Mölln-Ratzeburg passt
mithilfe eines individuellen Modells ein Knieimplantat noch genauer an.
Dr. Andreas Schmid, Ärztlicher
Direktor, Chefarzt Chirurgie
PD Dr. Peter Benecke, Chefarzt
Chirurgie, FA für Orthopädie
Das Kniegelenk ist das größte
und mechanisch gesehen eines der kompliziertesten Gelenke des Menschen. Das anatomische Wunderwerk ist jedoch auch äußerst anfällig,
Knieschmerzen sind zum
Volksleiden geworden. Allein
in Deutschland sind etwa fünf
bis zehn Millionen Menschen
davon betroffen, 170 000 von
ihnen erhalten jährlich ein
neues Kniegelenk.
Wenn sämtliche Therapien
und Methoden ausgeschöpft
sind, bleibt dem Patienten mitunter nur noch der Einsatz eines künstlichen Gelenkes. „In
den zurückliegenden Jahren
wurden insbesondere biomechanische Aspekte der Endoprothesenkomponenten optimiert“, sagt Chefarzt Dr. Peter
Benecke. Der Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und
Sportmedizin arbeitet seit 16
Jahren im DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg und in der
DRK-Praxisklinik in Mölln.
Im Bedarfsfall können Kniegelenkimplantate jetzt auch
individuell angepasst wer-
Auch junge Menschen können betroffen sein: Dr. Peter Benecke testet bei einer Patientin die Beweglichkeit des Knies.
den. Nach den Auswertungen der CT-Daten wird ein
dreidimensionales
Modell
des Knies gefertigt und beim
Patienten implantiert.
Die Verwendung des patientenspezifisch geplanten
und individuell angefertigten
Implantats kann gegenüber
herkömmlichen Knieendoprothesen Vorteile bringen. Ähnlich einer zahnmedizinischen
Versorgung mit einem nach
persönlichem Abdruck gefertigten Inlay wird der geschädigte Knorpel-Knochen-Anteil durch eine dünne Metallauflage ersetzt. Die anatomische Form des eigenen Kniegelenkes bleibt somit erhalten und der Bandapparat
funktioniert wie vor der Operation.
Wegen des geringen Knochenverlustes bei der Operation sind auch bei zukünftigen
Eingriffen vielfältige Möglichkeiten der Versorgung vorhanden. Darüber hinaus kann
sich durch den natürlichen Bewegungsablauf die Funktion
verbessern.
Gefäßversorgung auf hohem Niveau
Michael Kock, Oberarzt
Chirurgie und Unfallchirurgie
Dr. Karola Bollow, FunktionsOberärztin, FA Chirurgie
Mariola Anders, Pflegedienstleitung, zertif. Wundmanagerin
Als erstes Krankenhaus in Schleswig-Holstein wurde das DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg auch als zertifiziertes Wundtherapiezentrum ausgezeichnet.
Arterienverschluss, Aneurysmen, diabetischer Fuß, Dekubitus, chronische Wunden –
das sind nur einige Krankheitsbilder, bei denen Gefäßspezialisten benötigt werden.
Immer mehr Patienten, vor allem ältere, sind betroffen.
Am
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg initiierte Dr.
Andreas Schmidt, Ärztlicher
Direktor und Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und
Gefäßchirurgie, vor elf Jahren
zusammen mit Dr. Bernhard
Röthig ein interdisziplinäres
Gefäßzentrum. Ende Januar
wurde der Oberarzt und Gefäßchirurg in den Ruhestand
verabschiedet. Nachfolgerin
wurde Oberärztin Dr. Karola
Bollow, Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie.
Dr. Andreas Schmid ist sich
sicher, dass die gute Zusammenarbeit mit den Fachärzten am DRK-Krankenhaus
mit, den diagnostischen und
Bei der Fallbesprechung: der Ärztliche Direktor Dr. Andreas
Schmid, Dr. Karola Bollow und Mariola Anders (von rechts).
interventionellen Radiologen
und den niedergelassenen Gefäßspezialisten der Region
kontinuierlich
fortgeführt
wird. Einmal in der Woche
kommen die Gefäßexperten
zur Besprechung zusammen,
um gemeinsam zu entscheiden, welcher Behandlungspfad der optimale für den einzelnen Patienten ist. Seit September des vergangenen Jah-
res verfügt das DRK-Krankenhaus über ein zertifiziertes
Wundtherapiezentrum. Bundesweit haben von den rund
2000 Krankenhäusern bisher
19 erst das Wundsiegel von
der Initiative Chronische Wunden e.V. erhalten. In Schleswig-Holstein ist das DRKKrankenhaus sogar als erstes
mit diesem Zertifikat ausgezeichnet worden.
„Es geht bei der Wundversorgung vor allem um die Ursachenforschung, um Aufklärung, um Patientenanleitung
und Schulung und um die Koordination der unterschiedlichen Fachabteilungen“, so
Dr. Bollow. Gemeinsam mit
dem spezialisierten Pflegeteam um Mariola Anders, einer zertifizierte Wundexpertin, bietet die Oberärztin am
Ratzeburger Gefäßzentrumeine hochwertige und wohnortnahe Versorgung für betroffene Patienten an.
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Zahlen und Namen
8 Beatmungsplätze (vorher 6)
6 IMC Intermediate Care, Über-
29
Deutsches
Rotes
Kreuz
Akademisches Lehrkrankenhaus UKSH-HL
wachung gefährdeter Patienten
(vorher 4)
2 Isolationszimmer mit Schleuse für Infektionen, zum Beispiel
Noroviren, MRSA
1 Schockraum
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Die intensivmedizinische Abteilung wird geleitet durch:
Dr. Peter Münstedt, Chefarzt für
Anästhesie, Dr. Volkhard Kurowski, Ärztlicher Leiter invasive
Kardiologie und Intensivmedizin
sowie Wolfgang Seeger, Pflegerische Leitung.
Auf der neuen Intensivstation konnte die Versorgung der Patienten optimiert und die Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegeteam deutlich verbessert werden.
High-Tech-Ausstattung für
mehr Komfort und Sicherheit
Dr. Roland Preuss, Chefarzt
Innere Medizin
Die neue Intensivstation des DRK-Krankenhauses Mölln-Ratzeburg hat nach
zweijähriger Bauzeit die neuen Räume des Erweiterungsbaus bezogen.
Es war eine logistische Herausforderung: Die Intensivstation des DRK-Krankenhauses Mölln Ratzeburg, die über
Jahre hinweg auf zwei Standorte verteilt war, hat vor wenigen Tagen die neuen Räumen
des Erweiterungsbaus bezogen. „Nach fast zehn Jahren
der Planung und zweijähriger
Bauzeit freuen wir uns sehr,
die neue Intensivstation fertiggestellt zu haben“, so Geschäftsführer Jens Becker, der
betonte, dass insbesondere
für die Mitarbeiter deutlich
verbesserte Arbeitsbedingungen geschaffen wurden.
Durch den Erweiterungsbau mit einer Investitionssumme von insgesamt etwa 6,5
Millionen Euro, der im ersten
Quartal dieses Jahres endgültig fertiggestellt sein wird,
werden Untersuchungseinrichtungen und Abläufe optimal aufeinander abgestimmt.
Aus diesem Grund wurden
weitere wichtige Umbauten
im Stationstrakt vorgenommen.
So befinden sich nach Beendigung der Umbaumaßnahmen das bereits letztes Jahr errichtete Herzkatheterlabor,
die internistische Aufnahme,
die chirurgische Ambulanz,
der Diagnostikbereich und
die neue Intensivstation auf einer Ebene. Dies führt zu einer
Optimierung der Abläufe bei
Behandlung, Diagnostik und
Therapie der Patienten. Die
Wege zwischen Diagnostik
und Therapie werden sehr
Wolfgang Seeger, pflegerische Leitung, hat den Patienten
und seine medizinischen Werte ständig im Blick. Fotos: Andresen
kurz und Notfälle können
schneller behandelt werden.
„Durch die Ausweitung des
intensivmedizinischen
Behandlungskonzepts wird die
Versorgung unserer Patienten weiter optimiert“, sagt der
Ärztliche Direktor Dr. Andreas Schmid über die interdisziplinäre Abteilung, die gemeinschaftlich von den Abteilungen für Anästhesie, Chirurgie
und Innere Medizin betreut
wird.
Das
Patientenspektrum
reicht von Menschen, die im
Anschluss an große Operationen, wie zum Beispiel Darmoperationen, Aortenprothesen oder Hüftgelenkersatz, ei-
ne engmaschige Überwachung benötigen, über Patienten, die bei akuten, lebensbedrohlichen
Erkrankungen
wie Herzinfarkt oder Lungenembolie vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden
müssen, bis zu solchen Patienten, die wegen der Schwere ihrer Erkrankungen für längere
Zeit eine intensivmedizinische Betreuung brauchen.
Die Betreuung und Behandlung erfolgt interdisziplinär
durch Anästhesisten, Chirurgen und Internisten gemeinsam an 365 Tagen im Jahr
rund um die Uhr. Täglich werden mehrere gemeinsame Visiten durchgeführt und bei Be-
darf weitere externe Spezialisten zur Beratung hinzugezogen. Schwerstkranke Patienten werden auf der neuen Intensivstation von qualifizierten und erfahrenen Intensivmedizinern und einem speziell ausgebildeten Fachpflegeteam betreut.
Klar strukturierte, große
Räume mit viel Platz zum Arbeiten, zwei Isolationszimmer
für hochinfektiöse Patienten,
in denen die Patienten durch
doppelte Schleusentüren komplett von anderen Patienten
betreut werden können, gewährleisten einen sehr hohen
Hygienestandard. Die Dokumentation aller erhobenen Patientendaten erfolgt auf der Intensivstation komplett papierlos in einer elektronischen Akte. Durch mobile Monitorsysteme werden die Patienten
auch auf dem Transport zu Untersuchungen oder in den
Operationssaal lückenlos medizinisch überwacht.
Dr. Preuss, Chefarzt der Inneren Abteilung ist zufrieden:
„Wir haben in die Zukunft investiert, damit wir die optimale Behandlung unserer Intensivpatienten gewährleisten
können.“ Und sein ChefarztKollege Dr. Peter Münstedt,
Facharzt für Anästhesie ergänzt: „Die räumliche Nähe
von Notaufnahme, Herzkatheterlabor und Intensivstation
ist ein wichtiger Bestandteil einer optimalen Behandlung
von internistischen und chirurgischen Notfällen.“
Dr. Peter Münstedt,
Chefarzt Anästhesie
Dr.VolkhardKurowskiOA,Ärztlicher Leiter invas. Kardiologie
Fachabteilungen
D Allgemeine, Viszeral- und
Gefäßchirurgie
D Anästhesie
D Gynäkologie und Geburtshilfe
D Innere Medizin
D Orthopädie und
Unfallchirurgie
D Physiotherapie
D Plastische, Ästhetische und
Handchirurgie
D Urologie
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Röpersberg 2, 23909 Ratzeburg
Tel.: 04541 / 88 40
www.drk-krankenhaus.de
30
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Bitte lächeln: Implantate sind heute kaum noch von echten Zähnen zu unterscheiden.
Foto: Nobilior / Fotolia
Mehr als nur Lückenfüller
Unbeschwert lächeln, beißen und kauen: Künstliche Zahnwurzeln
bieten viele Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz.
Nicht selten sind es Unfälle,
durch die Menschen einzelne
oder mehrere Zähne verlieren. Zurück bleiben hässliche
Zahnlücken, mit denen sich
heute niemand mehr wirklich
sehen lassen kann. Je nach
Größe der Lücke kann auch
die Kaufunktion des Gebisses
eingeschränkt sein.
Dann ist ein Zahnimplantat
die erste Wahl. Die Versorgung mit einer künstlichen
Zahnwurzel gehört mittlerweile zum Standard bei entsprechend ausgebildeten Fachzahnärzten. Mehr als eine Million der künstlichen Zahnwurzeln werden in Deutschland jedes Jahr in Patientenkiefern
verankert. Im Vergleich zu
herkömmlichem Zahnersatz
wie Brücke oder Prothese gel-
ten Implantate nicht nur als ästhetisch ansprechendere Alternative – auch die Kaufunktion und der Tragekomfort werden meist deutlich besser beurteilt.
„Einer der größten Vorteile
von Zahnimplantaten ist zudem die schonende Behandlung der Nachbarzähne, die
völlig unbeschädigt bleiben“,
erklärt der Implantologe und
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Dr. Dr. Hans-Peter Ulrich in Lübeck. „Bei der Brückenversorgung müssen dagegen sogar gesunde Zähne
radikal beschliffen werden.“
Zahnimplantate bestehen
in der Regel aus hochreinem
Titan, unter Umständen auch
aus Keramik. Beide Werkstoffe sind sehr gut körperverträg-
lich. Die künstlichen Wurzeln
werden direkt in den Kieferknochen eingebracht. Der Eingriff ist im Normalfall unkompliziert und schmerzfrei und
eine örtliche Betäubung
reicht meistens aus.
Voraussetzung ist allerdings, dass der Kieferknochen nicht zu dünn ist: Bei länger bestehenden Zahnlücken
oder durch Tragen von Prothesen kann sich der Knochen zurückgebildet haben. In solchen Fällen führen Implantologie-Spezialisten einen Knochenaufbau durch, entweder
mit körpereigener Substanz
des Patienten oder mit künstlichem Material. Mitentscheidend für beste Funktionalität
und lange Lebensdauer des
Implantats ist höchste Präzisi-
on beim Einsetzen. Moderne
3-D-Röntgenverfahren und
computernavigierte Implantation bieten dazu die besten Voraussetzungen.
Wer sich ein oder mehrere
Implantate hat einsetzen lassen, braucht allerdings Geduld: Das Implantat muss nämlich einem Kaudruck von bis
zu 400 Kilo standhalten können. Bevor die künstlichen
Wurzeln den neuen Zahnersatz tragen, sollten sie also
richtig eingeheilt und mit dem
Kieferknochen quasi verwachsen sein.
Diese Einheilphase dauert
in der Regel zwei bis sechs Monate. Raucher sollten übrigens Verzicht üben: Nikotin
kann das Einheilen verzögern. Sogenannte Sofortim-
plantate, die unmittelbare Belastung nach dem Einsetzen
versprechen, sind nur unter
ganz bestimmten, optimalen
Voraussetzungen geeignet.
Gute Funktion und Lebensdauer von Zahnimplantaten
hängen allerdings nicht allein
von Kunst und Erfahrung des
Operateurs ab, weiß der Implantologie-Fachmann
Dr.
Bernhard Brinkmann: „Gewissenhafte und gründliche
Mundhygiene vor allem in
den Zahnzwischenräumen –
mit Zahnseide oder speziellen
Reinigungsbürstchen – ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Infektionen
vermieden werden. Dann können Zahnimplantate jahrzehntelang wie echte Zähne funktionieren.“
Mundkrebs – die unterschätzte Gefahr
Flecken, Entzündungen oder Schwellungen im Mund und Rachenraum finden nur selten Beachtung.
Dabei könnten sie erste Hinweise auf eine Krebserkrankung sein.
Ob auffällige Muttermale
oder ein spürbarer Knoten in
der Brust – solche Entwicklungen lassen heutzutage bei den
meisten Menschen die Alarmglocken läuten. Als vielfach
unterschätzt gelten jedoch
nach wie vor Gewebeveränderungen im Mund- und Rachenraum. Dabei stellen sich diese
in Deutschland bei mehr als
13 000 Menschen pro Jahr als
Mundkrebs heraus, der im-
merhin Platz sieben unter den
am häufigsten vorkommenden Krebsarten einnimmt. Bei
Männern gilt er sogar als fünfthäufigste Tumorerkrankung.
Betroffene erkennen die gefährliche Schleimhautveränderung oftmals sehr spät, da
sie kaum Beschwerden verursacht. „Eine frühzeitige Diagnose hilft jedoch, die Heilungschancen zu erhöhen“, betont
Dr. med. dent. Christian Jun-
cu, Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit den Schwerpunkten Implantologie und chirurgische Parodontologie.
Bestimmte Anzeichen sprechen für eine anormale Gewebebildung im Mund- und Rachenraum, die sich zu bösartigen Zellen entwickeln kann.
„Treten kleine, nicht abheilende oder blutende Schleimhautwucherungen an Zahnfleisch, Zunge oder Mund-
schleimhaut auf, sollten Betroffene diesen Aufmerksamkeit schenken“, rät Dr. Juncu.
Verschwinden die oftmals mit
Schwellungen und Schmerzen verbundenen Irritationen
nicht innerhalb einer Woche,
ist ein Zahnarztbesuch nötig.
Auch nicht heilende Wunden nach Zahnentfernungen
oder aufgrund schlecht sitzender Prothesen sollten Patienten von ihrem Arzt überprü-
fen lassen. Symptome wie rote oder weiße Flecken, Sensibilitätsverluste oder Taubheitsgefühle im Mundraum
können ebenfalls auf einen
Tumor hindeuten. Auffälliges
Gewebe erkennen Spezialisten meistens schon mit bloßem Auge und leiten weitere
Untersuchungsschritte ein.
Daher empfehlen sich zur Vorsorge halbjährliche Kontrollbesuche beim Zahnarzt.
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
31
Erholsamer Schlaf ohne Schnarchen
Damit Nachts Ruhe einkehrt, empfiehlt Dr. Winnie Münker Betroffenen, die unter einer
leichten bis mittelschweren Schlafapnoe leiden, spezielle Zahnschienen.
„Schatz, du schnarchst so
laut. Macht es dir etwas aus,
auf der Couch zu schlafen?“
So oder so ähnlich mag es sich
in vielen Schlafzimmern
nachts abspielen, denn Millionen Deutsche schnarchen
beim Schlafen und stören damit nicht nur ihren Partner.
Am nächsten Morgen fühlen
sich die Betroffen meistens
selbst wie gerädert und riskieren zusätzlich ihre Gesundheit.
„Es ist sehr wichtig bei
Schnarchern zu prüfen, ob
das ernstzunehmende Krankheitsbild der Schlafapnoe vorliegt, das mit erheblichen gesundheitlichen Begleitbildern
einhergeht“, so Dr. Winnie
Münker. Als schlafmedizinisch fortgebildete Zahnärztin hat sie zusammen mit
Zahnarzt Dr. Sven Klas Münker eine Praxis in St. Lorenz-Süd und ist Mitglied der
Deutschen Gesellschaft für
Zahnärztliche Schlafmedizin
sowie der Norddeutschen Vereinigung für Schlafmedizin.
„Im Schlaf entspannt sich
der Körper und damit auch
D) D) Die gesundheitlichen
Auswirkungen der
nächtlichen SauerstoffUnterversorgung sind
gravierend und können
zu Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall
sowie Sekundenschlaf
führen.“
Dr. Winnie Münker
Ruhig schlafen und entspannt aufwachen: Dr. Winnie Münker empfiehlt Schnarchern spezielle Zahnschienen. Foto: mpa
die Weichgewebe im Rachenraum, so dass sich der Atemweg verengt und der vorbeiziehende Luftstrom das typische Schnarchgeräusch verursacht“, erläutert Winnie Münker. Blockiert die erschlaffte
Zunge den Atemweg vollständig, kommt es zu gefährlichen
Atemaussetzern. Das Gehirn
registriert die ausbleibende
Atmung und den damit verbundenen Sauerstoffmangel
und leitet Weckreaktionen in
die Wege, damit die Atmung
wieder einsetzt.
Diese Weckreaktionen laufen meist unbewusst ab, so
dass sich die Betroffenen am
nächsten Tag nicht daran erinnern. Sie fühlen sich jedoch
unausgeschlafen und überhaupt nicht erholt. Während
die Schlafapnoe klassischerweise mittels CPAP-Maske
behandelt wird, empfiehlt
Winnie Münker bei leichten
bis mittelschweren Störungen eine spezielle Zahnschiene.
„Viele Patienten kommen
mit der Schlafmaske nicht zurecht“, sagt sie. „Oft leiden
die Schleimhäute, Infekte heilen nicht vollständig aus oder
es entwickeln sich Hautreizungen am Maskenrand.“
Für ein strahlendes Lächeln
Ob Brücke, Implantat oder Vollprothese: Die Zahntechniker vom Gunia Dental-Labor
fertigen professionellen Zahnersatz mit hohem Tragekomfort.
„Zahntechnik ist ein Handwerk, für das neben aller moderner Technik auch eine
künstlerische Hand erforderlich ist“, beschreibt Hasan
Bayraktar, Geschäftsführer
des Gunia Dental-Labor
GmbH, die Arbeit eines Zahntechnikers. Der Betrieb ist seit
1972 in Lübeck und seit 1999
in der Hansestraße angesiedelt.
„Wir fertigen Zahnersatz aller Art her, wie zum Beispiel
Kronen, Brücken, Teleskoparbeiten, Prothesen, Modellgussprothesen bis hin zur Implantat gestützten Zahnersatz“, so der Geschäftsführer.
Auch die Herstellung von bequemen Knirscherschienen
gehört ins Portfolio des Lübecker
Traditionsunternehmens.
Bei der Anfertigung von professionellem
Zahnersatz
kommt es auf eine hundertprozentige Präzision an. Hohe
Fachkompetenz, viel Erfahrung sowie leidenschaftliches
Engagement zeichnet das
Zahntechniker-Team in der
Hansestraße aus. Neben Porzellan und dem Edelmetall
Gold werden auch Nichtedelmetalle sowie Kunststoffe verwendet. „Wir modellieren, lasern, schweißen und löten“, erläutert der Zahntechniker die
vielfältigen Arbeitsschritte im
Dental-Labor. Immer steht
der ästhetische Zahnersatz im
Fokus. Dieser wird individuell
zum Farbton der ursprünglichen Zähne gefertigt und
durch spezielle Verfahren Allergie frei hergestellt.
Der Zahntechniker, beziehungsweise das Dental-Labor
ist dem behandelnden Zahnarzt der wichtigste Partner.
„Wir sind erst zufrieden,
Erfahrung und Leidenschaft zeichnen das ZahntechnikerFoto: hfr
Team um Hasan und Harun Bayraktar aus.
wenn unsere Kunden zufrieden sind und der Patient vor allem wieder entspannt lächeln
kann“, sagt Harun Bayraktar,
Sohn des Geschäftsführers.
Bei allen Fragen rund um
Zahnersatz und Technik,
Heil- und Kostenplänen,
Zahnfarbe und Pflege der Prothese ist das Dentallabor in
Kommunikation mit dem
Zahnarzt und Patient. Über eine spezielle Hotline bietet Gunia Dental-Labor den Patienten zudem ausführliche Beratungen an.
„Verbunden mit einer hohen Qualität garantieren wir
ein optimales Preis-Leistungsverhältnis“, sagt der Geschäftsführer. Dabei kommt
ausschließlich Material von
hoher Qualität zum Einsatz.
„Es kommt den Patienten zugute, Zahnersatz in einem
Dentallabor vor Ort fertigen
zu lassen“, empfiehlt Hasan
Bayraktar.
mpa
Gunia Dental-Labor GmbH
Hansestraße 45, 23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 47 80 47
Winnie Münker bietet mit
der speziellen SomnodentSchiene eine bequemere Therapiemöglichkeit: Zwei Zahnschienen für Unterkiefer und
Oberkiefer verhindern durch
einen Mechanismus, dass Unterkiefer und Weichgewebe
nach hinten wegrutschen. Dadurch bleibt der Atemweg offen, das Schnarchgeräusch
verschwindet und der Körper
wird gleichmäßig mit Sauerstoff versorgt. Die Zahnärztin
passt die speziellen Zahnschienen an und der Behandlungserfolg wird vom HNOoder Lungenfacharzt parallel
mit überwacht. „Die Kosten
werden von den privaten Versicherungen und den gesetzlichen Krankenkassen mit entsprechendem Befundschreiben gegebenfalls auch per
Einzelfallentscheidung übernommen“, erklärt die Lübecker Zahnärztin.
mpa
Praxis Münker
Zahnärzte
Töpferweg 81, 23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 826 16
www.praxis-muenker.de
Säure im Mund
neutralisieren
Ein großer Schluck Milch oder
etwas Käse hilft dabei, Zahnschäden durch säurereiche
Getränke vorzubeugen. Auch
eine größere Menge Wasser
oder Zahnpflegekaugummi
im Anschluss sind wirksam,
um größere Säuremengen im
Mund schnell zu verdünnen.
Darauf weist Prof. Stefan Zimmer von der Informationsstelle für Kariesprophylaxe hin.
Die Säuren zum Beispiel in
Fruchtsäften,
Limonaden,
Sport- oder Energydrinks können den Zahnschmelz aufweichen.
Wie schädlich ein Getränk
mit Säure ist, hängt Zimmer
zufolge zum einen vom
pH-Wert ab. Liegt er wie etwa
bei Frucht- und Multivitaminsaft unter vier, seien bei häufigem Genuss deutlich abgeschliffene Stellen am Zahn erkennbar. Zum anderen spiele
die Art der Säure eine Rolle: Zitronensäure beispielsweise
wirke stärker als Phosphorsäure. Ist dem Getränk Kalzium
zugesetzt, wie es oft bei Orangensaft der Fall ist, schade die
enthaltene Säure weniger.
Denn Kalzium stärkt die Festigkeit der Zähne.
dpa
32
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Fehlfunktion mit vielen
unangenehmen Gesichtern
Wenn Kaumuskulatur, Gelenke und Zähne nicht zusammenpassen, entstehen Schmerzen.
Eine individuell angefertigte Aufbissschiene bringt den Mundraum wieder ins Gleichgewicht.
Viele Menschen knirschen im
Schlaf mit den Zähnen oder
pressen ihren Kiefer kraftvoll
zusammen, um so ihren vergangenen Tag zu verarbeiten. Man schätzt, dass etwa 20
Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind. „Ein Münchener Professor für Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde hat
gesagt: Von 100 Patienten mit
Ohrenschmerzen haben tatsächlich nur zwei Ohrenentzündungen, alle anderen leiden unter Kiefer- und Gelenkbeschwerden“, so Frank Krüger, Zahnarzt für Funktionsdiagnostik und Kiefergelenktherapie.
Sein spezielles Gebiet ist
die CMD, Craniomandi-
buläre Dysfunktion. Derzeit
erweitert Frank Krüger sein
Wissen in dieser Thematik
durch ein duales Masterstudium „Master of Science für
Funktion und Therapie“ an
der Universität
Greifswald.
„Ein sogenannter falscher
Biss ist häufig Ursache für eine CMD mit ihren vielfältigen
Symptomen wie Kopf- oder
Rückenschmerzen“, erklärt
Küger. Eine diagnostisch-ursächliche Therapie kann in
diesem Fall Abhilfe schaffen.
Eine dauerhaft verspannte Kau-Kopf- oder Gesichtsmuskulatur kann
zu einer Fehlkoordinierung der Schmerzempfindung im Zentralnervensystem führen. Die Folge sind
Schmerzen und Beschwerden in anderen
Körperregionen, die zunächst nicht mit den Zähnen in Zusammenhang gebracht werden können. Im Bereich des Kopfes zählen asymetrische, nicht springende
Kopfschmerzen, migräneartige Anfälle, Kiefergelenkschmerzen, Tinnitus und Gesichtsschmerzen zu typischen CMD-Symptomen.
Zahnarzt Frank Krüger konnte schon
vielen Patienten,
deren Kopf- und
Rückenschmerzen
von einem fehlerhaften Zusammenspiel des Gebisses herrühren,
Fotos: cp
helfen.
Eine individuelle angefertigte Aufbissschiene sorgt häufig für
weniger Verspannungsschmerz.
„Sehr gute Erfolge zeigt die
Therapie mit einer individuell
angefertigten Aufbissschiene, die eine Entspannung der
Muskulatur bewirkt und dabei hilft, den richtigen Biss
wieder zu erreichen“, sagt der
Zahnmediziner. Hilfreich sind
häufig auch begleitende Maßnahmen, die zu einer Muskelentspannung führen, wie Massagen, Physiotherapie und
Entspannungsübungen.
In der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb eines CMD-Netzwerkes passt
Zahnarzt Krüger diese Schiene individuell an und begleitet den Patienten bis zur Besse-
rung. „Ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch
und eine Erstuntersuchung
gehen der Behandlung vorweg und es wird ein individueller Behandlungsplan ausgearbeitet“, so Krüger. „Das kostet Zeit und muss vorbereitet
werden.
Diese privaten Sprechzeiten werden eingeplant und bedürfen vorhergehender Terminabsprache.“
Zahnarztpraxis
LindenArcaden Frank Krüger
Konrad-Adenauer-Straße 2
23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 290 86 30
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
33
Eine gute Einlage
für die Füße
Die Orthopädie-Schuhtechniker Frisch und Pelz
sorgen für gesundes Laufen und Gehen.
Bei Zahnschmerzen liegt ein Zahnarztbesuch nah. Fürs Erste
helfen aber auch ein paar Hausmittel. Fotos: absolutimages, Fotolia
Oh weh! Schnelle Hilfe
bei Zahnschmerzen
Um den ersten Schmerz zu lindern, helfen
Hausmittel wie Nelken und Salbei.
Sie sind jedem ein Graus:
Zahnschmerzen. Wen es erwischt, der ist auf der Suche
nach schneller Hilfe: Neben
Schmerzmitteln stehen dafür
auch einige Hausmittel zur
Verfügung. Sie ersetzen aber
nicht den Gang zum Zahnarzt, warnt Dirk Kropp von der
Initiative proDente. Denn mit
den Haushaltsmittelchen lasse sich nicht die Ursache der
Schmerzen beheben – sie verbessern die Situation nur für
die erste Zeit.
Nelke
Dieses Heilmittel kommt vor
allem für diejenigen infrage,
die unter einem punktuellen
Schmerz leiden und die Stelle
so gut lokalisieren können, erklärt Kropp. Der Betroffene
zerbeißt die getrocknete Nelke in der Nähe des Schmerzes: Das enthaltene Eugenol
wirkt leicht betäubend.
Salbeiblätter als Tee aufgebrüht, ergeben eine hervorragende Mundspülung.
Kühlen
Wem die Nelke zu bröslig ist,
kann es auch mit Kühlen versuchen. Damit drossle man
den Blutfluss in das entzündete Gebiet, sagt Kropp. Allerdings sollte man das Kühlpack nicht direkt mit der Haut
in Kontakt bringen, sondern
ein Tuch dazwischenlegen.
Salbei
Bei einer wunden Stelle im
Zahnfleisch, die schmerzt,
hilft zum Beispiel auch Salbeitee. Dafür kocht man frische
Salbeiblätter mit Wasser auf.
Wenn es etwas abgekühlt ist,
spült man damit den Mund.
Salbei wirkt beruhigend.
Unsere Füße sind die Basis unserer Fortbewegung. Nur mit
gesunden Füßen geht es beschwerdefrei durch das Leben. Egal ob wir sportlich unterwegs sind oder uns im Alltag bewegen – die Schuhe
müssen passen. Und genau dafür sorgt das Team der Orthopädie-Schuhtechnik Frisch
und Pelz.
„Viele Menschen nehmen
das Wohl ihrer Füße nicht
wirklich ernst“, erzählt der erfahrene Orthopädie-Schuhtechniker Wieland Schmatzler. „Erst, wenn der Schuh
buchstäblich drückt, suchen
sie Kontakt zum Schuhexperten.“ Dabei kann gesundes
Gehen oder Laufen deutlich
verbessert werden – zum Beispiel mit einer Einlage oder einem maßgefertigten Schuh.
In der Orthopädiewerkstatt
werden diese Gesundheitsprodukte in hochwertiger Handarbeit hergestellt. Anhand der
computergesteuerten Fußdruckmessung und mit Hilfe
moderner Materialien entstehen so individuelle Modelle,
die das Gehen zum Vergnügen machen.
Bei den Sportschuhen setzt
die
Firma
Frisch
und
Pelz auf den
Hersteller
„Lunge“, einer deutschen
Manufaktur.
Zum passenden Schuh gehört die richtige Einlage. Das
gilt besonders im Sport. Sporteinlagen dienen der phasengerechten Unterstützung des
gesamten unteren Bewe-
D) D) Viele Menschen
nehmen sich zu wenig
Zeit für ihre
Fußgesundheit.“
Wieland Schmatzler,
Orthopädie-Schuhtechniker
gungsapparates und somit
der leistungs- und sportspezifischen Fußversorgung. Die Einlagen werden auf Basis einer
biomechanischen
Bewegungsanalyse individuell der
Anatomie des Trägers angepasst. Diese wird von dem Biomechanikstudio Laufdesign
durchgeführt. Die Sporttherapeutin Anna Quellhorst deckt
falsche Bewegungsabläufe
auf und korrigiert sie anhand
eines speziellen Trainingskonzeptes.
Weitere Möglichkeiten, die
Haltung, Muskulatur und Beweglichkeit zu verbessern,
bieten die Laufdesign-Kurse
Lauftechnik, Fußmuskeltrai-
ning oder die Hüft- und Knieschule. So greifen alle Faktoren für ein gesundes Gehen
oder Laufen ineinander. Ab
April ist „Laufdesign“ auch
bei der Orthopädie-Schuhtechnik Martin Pelz in Bad
Schwartau vertreten.
Aktuell bietet die Firma
Frisch ein Gesundheitspaket
aus Sporteinlagen und einer
Ganganalyse zum Kennlernpreis an. Passend dazu gibt es
die Lunge-Laufschuhe im
günstigen Angebot. Freuen
kann man sich schon jetzt auf
die anstehenden Lauf- und
Wandertreffs
inklusive
Schuh- und Technikberatung.
pp
Orthopädie-Schuhtechnik
Frisch GmbH & Co. KG
Hansestraße 34a, 23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 841 44
www.hanseschuh.de
Orthopädie-Schuhtechnik
Martin Pelz
Markt 3, 23611 Bad Schwartau
Tel.: 0451 / 218 49
LaufDesign Lübeck
Anna Quellhorst
Hansestraße 34a, 23558 Lübeck
Tel.: 451 / 29 29 706
Zahnpasta
Bei Schmerzen wegen empfindlichen Zahnhälsen kann
es helfen, mit dem Finger etwas fluoridhaltige Zahnpasta
auf die Stelle zu geben, um sie
so zu schützen. Denn liegen
die Dentinkanäle frei, wird etwa bei sehr heißen oder kalten Einflüssen der Nerv gereizt. Ein bisschen Zahnpasta
bildet dann eine kurzfristige
Schutzschicht.
Bei Schmerzen nach Zahnbehandlungen müssen Betroffene aber vorsichtig sein: Nach
einem operativen Eingriff haben Nelke und Co. erst einmal
nichts im Mund zu suchen.
Die Wunde darf in diesem Fall
nicht berührt werden. Der Betroffene sollte gegen die
Schmerzen dann einnehmen,
was der Zahnarzt verordnet
hat, rät Kropp.
Experten für gesunde Füße: Fabio Reiz (v.li.), Sporttherapeutin Anna Quellhorst und Orthopädieschuhmacher Paul Watzke wissen, was qualitativ hochwertiges Schuhwerk ausmacht. Foto: pp
34
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Klinik mit Charakter
Medizinische Kompetenz und moderne Ausstattung optimieren die
Bedingungen für Ärzte und Patienten am DRK-Krankenhaus Grevesmühlen.
Das DRK-Krankenhaus Grevesmühlen folgt den Grundsätzen des Deutschen Roten
Kreuzes und ist offen für Fortschritt und Innovation zum
Wohle der Menschen. Um die
Lebensqualität der Patienten
zu erhalten und zu fördern,
sind stets moderne technische
Geräte im Einsatz. Auch auf
permanente Weiterbildung
wird großer Wert gelegt. Die
internistischen Fachärzte des
DRK-Krankenhauses Grevesmühlen berichten über ihre
Arbeit.
DRK-Krankenhaus
Grevesmühlen
Klützer Straße 13-15
23936 Grevesmühlen
Tel.: 03881 / 72 60
www.drk-kh-gvm.de
info@drk-kh-gvm.de
„Meine Erfahrungen kann ich
bestens umsetzen und ausbauen“
Herr Dr. Klingenberg-Noftz,
Sie haben ihre medizinische
Ausbildung unter anderem in
Frankreich, in Irland und an
renommierten US-Universitäten absolviert. Was hat für Sie
den Ausschlag gegeben, um
als Chefarzt für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie am DRK-Krankenhaus
Grevesmühlen zu arbeiten?
Dr. Klingenberg-Noftz: Da ist
zum einen die hohe Lebensqualität in unserer wunderschönen Region mit ihren vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten. Zum anderen spielt
natürlich die reizvolle und anspruchsvolle Aufgabe im Beruf eine wesentliche Rolle.
Zudem ist unser Krankenhaus mit einer der modernsten Endoskopie-Anlagen des
Landes ausgestattet, die in
Bezug auf Präzision und Zuverlässigkeit in Diagnostik
und Therapie ganz neue Dimensionen eröffnet.
In der Gastroenterologie,
der Lehre vom Erkennen und
Behandeln der Erkrankungen des Verdauungstrakts
und der ihm angeschlossenen Organe, geht es speziell
darum, Auffälligkeiten und
Veränderungen so frühzeitig
wie möglich zu erkennen.
Die Technologie der neuen
Endoskopie bietet uns dazu
Perspektiven, die sich der
Laie kaum vorstellen kann.
Nahaufnahmen etwa der
Darmschleimhaut sind nun in
vorher nicht gekannter Brillanz möglich.
Schwerpunkte Gastroenterologie und
Allgemeine Innere Medizin
D Endoskopie: vollständige diagnostische und therapeutische Endoskopie des oberen, unteren
und proximalen mittleren Gastrointestinaltraktes, vollständige
diagnostische Intestinoskopie
mittels Video- Kapsel-Endoskopie, diagnostische und therapeutische Endosonographie, 24-stündige Endoskopie-Bereitschaft
D ERCP
D Ultraschall: komplexe, duplexsonographische sowie hochauflösende (Kontrastmittel-)Sonographie
sowie sonographisch gesteuerte
Punktionen und Drainageanlagen
D Funktionstests: komplexe Serie H2- und C13-Atemtests
D Endokrinologie: komplexe
Funktionsdiagnostik endokriner
Erkrankungen, Kapsel- ph-Metrie zur Diagnostik der Reflux-Krankheit (Sodbrennen), diagnostische Punktionen und therapeutische Punktion von Knochenmark
D Diabetologie: konventionelle
und intensivierte Insulintherapie, Ernährungsmedizin, strukturierte Patientenschulung
Chefarzt Dr. med.
Rolf D. Klingenberg-Noftz
Tel.: 03881 / 72 66 01
dr.klingenberg-noftz@
drk-kh-gvm.de
„Die stete Fortentwicklung unserer
Behandlungsmethoden ist selbstverständlich“
Herr Dr. Killermann, als Herzspezialist hätten Sie Karriere
an einem Universitätsklinikum machen können, haben
sich aber für den Chefarztjob
Allgemeine Innere Medizin
und Kardiologie in Grevesmühlen entschieden. Verliert
man da nicht den Kontakt zur
neuesten wissenschaftlichen
Arbeit und Forschung?
Dr. Killermann: Ganz im Gegenteil. Das DRK-Krankenhaus Grevesmühlen legt großen Wert auf permanente Weiterentwicklung der fachlichen Qualifikation und bestmögliche Spezialisierung seiner Ärzte. So habe ich derzeit
die Gelegenheit, an einer umfangreichen berufsbegleitenden Zertifizierung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie an der Universität Zürich teilzunehmen. Was ich
dort an neuesten Erkenntnissen aufnehmen darf, werde
ich direkt in die tägliche Arbeit einbringen. Davon profitieren unsere Patienten.
Funktionstests gehören mit zu den Leistungsschwerpunkten
Foto: DRK-Krankenhaus
von Dr. med. Dirk Killermann.
Die Behandlung der Herzschwäche macht ja einen sehr
wichtigen Schwerpunkt im
medizinischen Leistungskatalog des Krankenhauses aus:
Neben der Notfalltherapie der
akuten Herzschwäche sowie
der Diagnostik und Therapie
ihrer unterschiedlichen Formen ist auch die stete Fortentwicklung der Behandlungsmethoden selbstverständlich.
Schwerpunkte Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin
D Herz-Kreislauf-Diagnostik:
EKG, mobiles 24-h-EKG, Holter-EKG Diagnostik, Fahrradergometrie, Ergooxytensiometrie,
Herzschrittmacher-Kontrolle,
24-h Blutdruckmessung, Kreislauftest nach Schellong, Kipptisch-Untersuchung
D Rhythmologie: Herzschrittmacher-/ ICD-Implantation, Nachsorge für Patienten mit Herzschrittmacher/ICD, Diagnostik und Therapie von komplexen Herzrhythmusstörungen
D Invasive kardiologische Diagnostik und Therapie in Zusammenarbeit mit dem UKSH, Campus Lübeck: Akutbehandlung des
Myokardinfarktes, Herzkatheteruntersuchung, Ballonangioplastie (PTCA) und Stentimplantation in Herzkranzgefäßen
D Bluthochdruckbehandlung:
Zertifizierung Hypertensiologie,
Abklärung möglicher Ursachen
eines Bluthochdrucks, Abklärung
von Folgeerkrankungen eines Bluthochdrucks, Patientenschulung
D Schwerpunkt Herzinsuffizienz:
Notfalltherapie der akuten Herzschwäche, Diagnostik und Therapie der verschiedenen Formen
der Herzschwäche, Optimierung
der Behandlung bei chronischer
Herzschwäche, Beteiligung an internationalen Projekten zur Verbesserung der Behandlung
Chefarzt Dr. med.
Dirk Killermann
Tel.: 03881 / 72 66 01
d.killermann@drk-kh-gvm.de
„Ich schätze den Teamgeist und den
gegenseitigen, respektvollen Umgang“
Herr Dombach, Sie arbeiten
als internistischer Assistenzarzt am DRK-Krankenhaus
Grevesmühlen. Fachkräfte
wie Sie sind im Norden begehrt: Warum haben Sie sich
für Grevesmühlen entschieden?
Philipp Dombach: Neben
der hervorragenden medizinischen Ausstattung des Hauses ist es der Teamgeist, der
auf allen Stationen herrscht.
Der gegenseitige Umgang ist
von Respekt und Vertrauen
geprägt, das gilt auch ganz be-
sonders für die Patienten. Wir
arbeiten nach den Leitlinien
des DRK und sehen die Menschen, die sich uns anvertrauen als Partner.
In einem kleineren Krankenhaus wie unserer Klinik
lässt sich das gut umsetzen.
Dazu besitze ich hier als junger Arzt vielversprechende
berufliche Perspektiven: Ich
profitiere vom Wissen und
Können der Chefärzte ebenso
wie von Kooperationen wie etwa mit dem UKSH, Campus
Lübeck.
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
IN KÜRZE
„Faszinierende Körperreise“
<
Fasten bei Hypertonie
mit Arzt besprechen
Eine Behandlung des Blutes kann wie ein Jungbrunnen wirken.
Ihre Patienten kommen mittlerweile nicht mehr nur aus
Deutschland und Europa, sondern inzwischen reisen Kranke aus aller Welt an. Sie therapiert die häufig diffusen Beschwerden ihrer Patienten in
ihren Praxen in Gifhorn, Travemünde und Bad Griesbach.
Für viele Menschen ist die
Heilpraktikerin Sabine Linek
die große Hoffnung auf ein beschwerdefreies Leben.
Sabine Linek hat eine Therapie entwickelt, die zu neuer
Vitalität und Lebensfreude
führen kann. Sie basiert auf
den Erkenntnissen des Mikrobiologen und Forschers Prof.
Enderlein (1872 bis 1968) in
der Kombination von Isopathie, Homöopathie und Ozon.
Viele Menschen empfinden
nach der Anwendung von Sabine Lineks SanaZon-Therapie ein neues Körpergefühl.
„Nach
abgeschlossenen
Therapien zeigten schulmedizinische Kontrolluntersuchungen überraschend positive
Veränderungen und Ergebnisse, für die es oft keine wissenschaftlichen
Erklärungen
Heilpraktikerin Sabine Linek hat eine Therapie zur Gesundung des Blutes entwickelt, die „SanaZon-Therapie“. Foto: hfr
gibt“, sagt die Heilpraktikerin, die ihrer Therapie eine eingehende Untersuchung voranstellt. Bis zu 3000 Blutuntersuchungen monatlich machen
Sabine Linek und ihr Team.
Mit der Dunkelfeldmikroskopie wird ein Bluttropfen in
1700-facher Vergrößerung untersucht. Gut eine halbe Stun-
Heilung mit Herz
Im MediCo Gesundheitszentrum bereichert die Multipraxis für
alternative Heilverfahren und seelische Gesundheit das Angebot.
In den Räumen der Multipraxis arbeiten seit Ende Januar
diesen Jahres drei Heilpraktikerinnen und eine Ernährungsberaterin, die vielfältige
und sich ergänzende Therapieformen anbieten.
So begleitet Heilpraktikerin Ulrike Fanderl ihre Patienten schwerpunktmäßig mit
Cranio-Sacral-Therapie, Shiatsu und Coaching. Sie verbindet
Körperarbeit
und
Coaching. Wenn der Alltag
stets von wiederkehrenden
Spannungszeichen und Erschöpfung
beeinträchtigt
wird, dann kann die Heilpraktikerin den Betroffenen neue
Sichtweisen, Entspannung
und die Nutzung seines Heilungspotenzials aus der natürlichen körpereigenen Intelligenz eröffnen.
Die Irisdiagnose (die Diagnose und Therapie aus dem
Auge), Bachblütentherapie,
Akupunktur und Spagyrik, eine traditionelle Heilmethode
der Alchemie, bilden die
Schwerpunkte von Sylvia Söllick. Darüber hinaus bietet die
Heilpraktikerin Yoga speziell
für Kinder an.
de dauert die „Reise durch
den Körper“ und liefert ein
Bild des Patienten. Anschließend wird eine Diagnose gestellt und ein individueller
Therapieplan vorgeschlagen.
Sabine Linek weist darauf
hin, dass es sich bei der hier
beschriebenen Behandlungsmethode um ein Therapieverfahren der naturkundlichen
Erfahrungsmedizin handelt,
das nicht zu den allgemein
durch die Schulmedizin anerkannten Methoden gehört. Alle Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikation der vorgestellten Therapieverfahren beruhen auf
den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der Therapierichtung selbst.
Übrigens ist die Naturheilpraxis Sabine Linek vom 27.
Februar bis 1. März auf der Lübecker Lebensfreude Messe
in der Musik- und Kongresshalle vertreten.
Naturheilpraxen Sabine Linek
Gifhorn, Travemünde,
Bad Griesbach
www.naturheilpraxis-linek.de
35
Wollen Patienten mit Bluthochdruck fasten, sollten sie
das zuvor mit ihrem Arzt besprechen. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention. Zwar habe eine Studie gezeigt, dass
Fasten einen positiven Effekt
auf die Blutdruckwerte haben kann. Wichtiger sei aber,
sich insgesamt um eine gesunde Ernährung zu bemühen. Von einer Nulldiät wie
etwa beim Wasserfasten rät
die Hochdruckliga jedoch ab.
www.hochdruckliga.de
Wenig Salz verringert
Schlaganfall-Risiko
Eine gesunde Ernährung verringert das Schlaganfall-Risiko. Laut Angaben des Berufsverbandes Deutscher Neurologen sollten statt tierische Fette lieber mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen
Fetten und Fischen verzehrt
werden. Außerdem konsumieren Erwachsene besser nicht
mehr als fünf Gramm Salz am
Tag, um den Blutdruck nicht
ansteigen zu lassen.
dpa
Heilpraktikerinnen in
NEU: Multipraxis
Terminvereinbarung
unter 04 51 / 880 58 177
Ulrike Fanderl - Heilpraktikerin - Cranio-Sacral-Therapie, Coaching, Shiatsu
Tel. 0173-623 23 69, www.heilung-mit-herz.de
Sylvia Söllick - Heilpraktikerin - Irisdiagnose, Bachblüten, Spagyrik,
Akupunktur,
Tel. 0178-357 90 45, www.heilpraktikerin-sylviasoellick.de
im MediCo Gesundheitszentrum, Segeberger Str. 16-22, 23617 Stockelsdorf
www.medico-stockelsdorf.de
Sylvia Söllick (li.) und Ulrike Fanderl haben vor wenigen Wochen die neuen Räumlichkeiten der Multipraxis bezogen.
Da jeder Mensch einzigartig ist, werden die verschiedenen Diagnose- und Therapieformen individuell miteinander kombiniert. Mit Zeit und
Hingabe behandelt Sylvia Söllick nicht nur die körperlichen, sondern auch die geistigen und seelischen Aspekte
von Beschwerden.
Die beiden Heilpraktikerinnen bieten Sprechzeiten von
montags bis freitags von 9 bis
11 Uhr in der Multipraxis im
MediCo Gesundheitszentrum
an. Zusätzlich vergeben sie
Termine nach telefonischer
Vereinbarung.
Multipraxis im
MediCo Gesundheitszentrum
Segeberger Straße 16-22
23617 Stockelsdorf
www.medico-stockelsdorf.de
Ulrike Fanderl
Tel.: 0173 / 623 23 69
Sylvia Söllick
Tel.: 0178 / 357 90 45
36
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Heilung durch
Bioenergie
Auslöser von vielen Krankheiten sind aus ganzheitlicher
Sicht fehlerhafte Informationen im energetischen Bereich. Diese Energieblockaden behindern die Selbstheilungskräfte. Das Immunsystem, der Stoffwechsel und das
Nervensystem können nicht
richtig arbeiten. Die Bioinformationstherapie löst derartige
Blockaden, indem sie Fehlinformationen korrigiert.
So wird der Heilungsprozess in Gang gesetzt und der
Mensch kann genesen. Diese
Therapie ist im gesamten Gesundheitsbereich einsetzbar:
bei akuten und chronischen
Erkrankungen, Stress und zur
Gesundheitsvorsorge. Sie findet unter anderem bei Organerkrankungen, Systemerkrankungen,
Krebserkrankungen, Depressionen, Schmerzen, Infektionen, Burnout,
ADS und Nervenerkrankungen Anwendung.
Ein Schwerpunkt von Dr.
Monika Sydow ist die Behandlung chronischer Krankheiten, insbesondere bei „austherapierten“ Patienten. Die Bioenergie-Therapie kann gut
mit klassisch-medizinischen
und naturheilkundlichen Behandlungen kombiniert werden.
Dr. Monika
Sydow
Dr. Monika
Sydow
Mühlenstr. 73
23552 Lübeck
Tel.: 0451 /
758 77
www.ganzheitliche-medizin-luebeck.de
BioenergieTherapie
Aktivierung der
Selbstheilungskräfte –
Stärkung von Immunsystem,
Stoffwechsel,
Nervensystem –
Lösen von Ängsten –
Stressbewältigung –
Hilfe bei Erkrankungen
jeglicher Art
Dr. Monika Sydow
Ärztin f. Naturheilverfahren,
Bioinformationstherapie,
Homöopathie
Mühlenstr.73, 23552 Lübeck
www.ganzheitlichemedizin-luebeck.de
Tel. 04 51 / 7 58 77
Teilnehmer
für Studie
gesucht
Ganzheitliche Gesundheit ist das zentrale Thema im Oase-Heilhaus.
Foto: Hildegard Dyroff
Erholung pur
Loslassen, Entspannen und Regenerieren – das
Oase-Heilhaus in Neustadt-Rettin macht’s möglich.
Für einen guten Start ins Frühjahr findet vom 22. bis 28.
März eine therapeutisch begleitete Fastenwoche nach Buchinger statt. Das Heilfasten
fördert das natürliche Bedürfnis des Menschen, innezuhalten sowie Körper und Seele zu
regenerieren.
Die biologische Fastenverpflegung mit frischen Säften,
Tees und Gemüsebrühe, die
wohltuenden Behandlungen
und Bewegungsangebote helfen dabei zu entschlacken
und so die eigene Lebenskraft
wieder neu zu spüren.
Wer sich eine kurze Auszeit
vom Alltag gönnen möchte,
ist im Oase-Heilhaus ebenfalls gut aufgehoben. Im Rah-
men der Wohlfühltage haben
die Besucher einen ganzen
Tag lang Zeit, einfach mal abzuschalten. Das Angebot umfaßt eine individuelle Behandlung, wie Massage, Fußreflexzonenbehandlung oder Shiatsu, Atem- und Entspannungsübungen und eine sanfte Yogastunde. Ein liebevoll zubereitetes, vegetarisches Mittagessen und die ruhige, behagliche Atmosphäre helfen dabei,
sich wieder klarer, kraft- und
liebevoller wahrzunehmen.
Für einen längeren Aufenthalt stehen harmonisch gestalteten Gästezimmer zur Verfügung. Ob Vital- oder Saisonangebote wie zum Beispiel Frühlingsfit – das Oase-Heilhaus
bietet verschiedene Arrangements, um Urlaub und Gesundheit zu verbinden.
Zudem besteht die Möglichkeit, sich nach eigenen individuellen Bedürfnissen ein entsprechendes Angebot an naturheilkundlichen Therapien
und Behandlungen zusammenstellen zulassen. Dazu
zählen neben Massagen und
Yoga auch Fußreflexzonenund Shiatsubehandlungen,
Osteopathie, Homöopathie
und Atemtherapie.
OASE-Heilhaus
Schaarweg 70
23730 Neustadt-Rettin
Tel.: 045 61/ 52 53 60
www.oase-heilhaus.de
Bio-Lifting für strahlende Haut
Gudrun Hamdorf bietet sanfte, effektive und schmerzfreie
Kosmetikbehandlungen.
In ihrem privaten Fachsalon
für Kosmetik und PermanentMake-up bietet Gudrun Hamdorf die sogenannte Camouflagetechnik nach medizinscher Indikation an. „Durch
meine Fachausbildung für Kaschierende- und CamouflagePigmentierung konnte ich
schon vielen Kunden ein
Stück Lebensqualität zurückgeben, in dem ich sichtbare
Makel entfernt habe“, erklärt
Gudrun Hamdorf.
Die
Camouflagetechnik
wendet sie bei Mamille, Vitiligo, Alopecia, Areata-Totalis,
bei Narben und Unfällen, Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte,
bei Verbrennungen, Augenbrauen, Wimpernkranzverdichtung, Lippenkorrekturen
und bei der Kopfhautpigmentierung an.
Ein weiterer Schwerpunkt
ist das Bio-Lifting durch Sauerstoff. „Die Sauerstoff-Druckinjektion ohne Nadel mit dem
patentierten Oxyjet ist die
sanfte und effektive Lösung
für die Behandlung kosmetischer Probleme“, so die Hautexpertin, die ergänzend dazu
die „Bio2 Light Therapie“ anwendet. Dabei wird die Haut
mit ausgesuchten Wellenlängen von Licht, reinem Sauerstoff und abgestimmten Wirkstoffkonzentraten behandelt.
„Die Behandlung mit Sauerstoff erzielt hervorragende Behandlungsresultate,
was
auch das Frauenhofer Institut
für Biomedizinische Technik
1997 in einer Studie gegen
Falten belegt hat“, sagt Gudrun Hamdorf, die ihren
Kunden eine kostenlose Probebehandlung
anbietet.
Gudrun Hamdorf
Eutiner Straße 29f
23689 Pansdorf
Tel.: 04504 /
707 31 39
Gudrun
Hamdorf ist
auf Bio-Lifting durch
Sauerstoff
spezialisiert. Foto: hfr
Die Osteopathie betrachtet
den Körper als ganzheitlichen, sich im Einklang befindenden Organismus, dessen
einzelne Systeme wie der Bewegungsapparat, die Organe,
das Nervensystem oder der
Flüssigkeitshaushalt in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen. Dies gilt natürlich auch für das Auge.
Aber ist es auch möglich,
den Verlauf einer Erkrankung wie der altersbedingten
Makuladegeneration positiv
zu beeinflussen? Kann durch
osteopathische Behandlung
der gestörte Zu- und Abfluss
des Auges soweit optimiert
werden, dass die Symptome
dieser Erkrankung gelindert
werden?
Dies ist Thema einer laufenden Studie im Rahmen einer
Diplomarbeit zum Themenbereich Osteopathie. Für diese
Studie werden noch Teilnehmer gesucht, die an einer trockenen Makuladegeneration
erkrankt sind.
Die Behandlung ist für Studienteilnehmer
kostenfrei
und erfolgt ausschließlich manuell. Interessenten melden
sich bitte telefonisch in der
Praxis für Osteopathie.
Osteopathin
Dana Ihlow
Praxis für
Osteopathie
Dana Ihlow
Wahmstr. 43-45
23552 Lübeck
Tel.: 0451 /
989 64 41
www.dana-ihlowosteopathie.de
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
37
Hilfe für Schmerzpatienten
Osteopraktik – das erfolgreiche Therapiekonzept gegen schmerzauslösende Triggerpunkte.
Viele Untersuchungen zeigen, dass sich chronische
Schmerzen am Bewegungsapparat am häufigsten in der
Muskulatur manifestieren.
Schuld daran sind Muskelfaserknoten, die aus verschiedensten Gründen entstehen.
Neben körperlicher Überlastung, Fehlbelastung in Beruf
und Freizeit sowie Verletzungen spielen hier Statikprobleme durch einseitige Muskelverkürzung sowie Gewebeübersäuerung durch Umwelteinflüsse, Ernährung und Medikamente eine Rolle.
„Anhäufungen
solcher
Muskelfaserknoten bilden sogenannte Triggerpunkte“, erklärt Osteopath Heiko Andreas Bornemann. „Der betroffene Muskel ist nicht mehr leistungsfähig, sein Stoffwechsel
ist eingeschränkt und es bilden sich dann oft knötchenartig verdickte Muskelareale.“
Durch spezifische Untersuchungen des gesamten Bewegungsapparates lassen sich
diese Dysbalancen finden. Anschließend können schmerzauslösende Bereiche gezielt
behandelt werden.
Muskuläre Triggerpunkte
entwickeln sich oft schleichend über Jahre, manchmal
sogar über Jahrzehnte. Andere Behandlungen, wie herkömmliche Physiotherapien,
Tabletten und Spritzen, sind
nicht spezifisch. Die Schmer-
Das Praxisteam der Naturheil- und Chiro-Praxis Bornemann hat sich auf die Intergrative Schmerz-Medizin spezialisiert. Foto: hfr
zen lassen kurzzeitig nach, treten dann aber mit unveränderter Intensität erneut auf. Letztlich bleibt der Patient sich
selbst überlassen.
Bei der Erstuntersuchung
wird dem Patienten ein Therapiekonzept aufgezeigt, das
nicht an Symptomen, sondern
an den Ursachen angreift. Dosierte manuelle Behandlungen unter ergänzendem Einsatz von Stoßwellen lösen die
Triggerpunkte auf und normalisieren die Stoffwechselvorgänge in der Muskulatur. Entzündungen, Tumore und
schwere neurologische Ausfälle müssen allerdings vorher
ausgeschlossen werden.
Je nach Behandlungsfall
müssen eventuell noch zusätzlich die Durchblutung verbessert, der Lymphabfluss angeregt oder Narben behandelt
werden. Nach osteopathischem Konzept muss natürlich die Beweglichkeit und die
optimale Körperstatik wieder
hergestellt werden.
Mittlerweile übernehmen
die meisten Krankenkassen einen Teil der Kosten für diese
Behandlungsmethode. Die Behandlungsanzahl richtet sich
nach dem Beschwerdebild.
Um einen anhaltenden Erfolg
zu gewährleisten, sind durchschnittlich etwa sechs bis acht
Behandlungen erforderlich.
Signale des Körpers
Anette Praefke weiß, äußere Einflüsse zu analysieren und zu behandeln.
Seit nunmehr 20 Jahren praktiziert Anette Praefke in Lübeck St. Jürgen. Neben der
Bioresonanztherapie oder der
Chirotherapie bietet die examinierte Krankenschwester,
Mentorin und Heilpraktikerin
auch eine Akupunkturbehandlung ohne Nadelstiche
an. Die sogenannte ElektroAkupunktur nach Voll ist eine
Messmethode, die die Funktion der einzelnen Energiebahnen vergleicht und im Fall von
Störungen für Ausgleich sorgen kann.
Befinden sich Menschen in
besonderen Lebenssituationen oder Krisen, empfiehlt
Anette Praefke die Bach-Blütentherapie, die eine Umstimmung und die persönliche
Weiterentwicklung begünstigen kann. Anette Praefke
liegt die ganzheitliche Behandlung des Menschen sehr
am Herzen.
Ganzheitliche Therapie: Seit Oktober 1995 behandelt Anette
Praefke Patienten in ihrer Naturheilpraxis.
Foto: hfr
Zeit und Verständnis für
den Patienten, individuell zugeschnittene Therapiekonzepte und eine persönlich abgestimmte Ernährungsberatung sind die Basis ihrer naturheilkundlichen Praxis.
Naturheilpraxis
Anette Praefke
Plönniesstraße 14
23560 Lübeck
Tel.: 0451 / 59 72 49
anette.praefke@travedsl.de
www.naturheilpraxis-praefke.de
Triggerschmerzen
Wer mit dauerhaften, immer wiederkehrenden Schmerzen des Rückens und der Gelenke zu kämpfen hat, leidet möglicherweise
unter Triggerschmerzen. Betroffene haben meist das Gefühl,
dass ihr ganzes Leben durch
Schmerzen dominiert wird. Zahlreiche Arztbesuche, verschiedenste Behandlungen und Therapien blieben bislang erfolglos.
Die Ursache sind in der Regel
verkürzte und verhärtete Muskelfasern. Sie führen zu lokalen, teilweise auch fortgeleiteten
Schmerzen an anderen Stellen
des Körpers. Viele schmerzhafte
Blockaden an Wirbeln und Gelenken entstehen als Folge muskulär fixierter Fehlstellungen. Insbesondere häufig wiederkehrende
Blockaden sind für lokale und
fortgeleitete Triggerschmerzareale in der Muskulatur verantwortlich. Die Schmerz- und Triggerpunkt-Osteopraktik kann helfen
und als erfolgreiches Therapiekonzept eine Alternative sein.
Naturheil- und
Chiro-Praxis Bornemann
Moltkeplatz 2, 23566 Lübeck
Tel.: 0451 / 79 80 99
www.osteopathie-bornemann.de
Medizinische Helfer
Blutegeltherapie: Traditionelle Heilmethode wird
auch in moderner Humanmedizin eingesetzt.
Da die Blutegel in
Wer unter Arthrose,
Deutschland
als
Arthritis, Rheuma
Fertigarzneimittel
oder Tinnitus leidet,
eingestuft sind, unkann die Hilfe von
terliegen sie den
Sylvia Pahl in Angleichen Anfordespruch nehmen. Sie
rungen an Sicherbehandelt Patienten
heit, Qualität und
mit einer der ältesWirksamkeit wie alten Heilmethoden –
le zulassungspflichder Blutegeltherapie. Sie reicht weit Blutegelexpertin tigen Arzneimittel.
Die Blutegelthezurück bis in die Pha- Sylvia Pahl
rapie stellt somit
raonenzeit.
Heute werden bei der medi- ein etabliertes Naturheilverzinischen Blutegeltherapie fahren dar, das als moderne
die bekannten Wirkmechanis- Behandlung mit breitem Wirkmen der Saliva (Blutegelspei- samkeitsspektrum und guter
chel) und des sanften Ader- Verträglichkeit zur Verfülasses genutzt. Die abgegebe- gung steht.
nen Substanzen, die sowohl
den Menschen als auch den Sylvia Pahl
Tieren gut tun, wirken entzün- Zertifizierte Blutegelspezialistin
dungshemmend, durchblu- Moltkeplatz 4a
tungsfördernd, gefäßerwei- 23566 Lübeck
ternd, schmerzstillend und Tel.: 0451 / 69 33 19 59
www.sylvia-pahl.de
lymphstrombeschleunigend.
38
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Wenn der Schmerz
den Alltag bestimmt
Chronische Schmerzen senken die Lebensqualität vieler
Menschen und bedürfen einer ganzheitlichen Therapie.
Besonders bedienungsfreundliche, moderne Ausdauer- und
Foto: hfr
Kraftgeräte unterstützen die Trainingserfolge.
Moderne Sport- und
Ernährungsmedizin
Die Bioimpedanzanalyse deckt Diätfehler auf
und fördert den gezielten Körperfettabbau.
Der ständige Blick auf die
Waage kann einem den letzten Nerv rauben. Die Ergebnisse reichen oft von „himmelhochjauchzend“ bis „zu Tode
betrübt“. Was viele Menschen jedoch nicht wissen: die
Waage verrät nur das Gewicht und damit nicht die ganze Wahrheit.
Abhilfe schafft eine Bioelektrische Impedanz Analyse
(BIA). Dabei wird in nur wenigen Sekunden der Ernährungszustand der Körperzellen, die Muskelmasse, Wasserverteilung und Fettmasse bestimmt und analysiert.
Die BIA-Analyse ist in der
Medizin und bei Ernährungswissenschaften ein anerkanntes Verfahren. Klaus Ullrich,
Sportwissenschaftler und Leiter des Asklepios Medical Fitness erklärt: „Gerade bei einer Reduktion des Körpergewichtes ist eine Analyse des
Stoffwechsels und der Zusammensetzung des Körpers unerlässlich. Aber auch bei einer
Ernährungsumstellung oder
der Vorbereitung auf spezielle sportliche Aktivitäten ist es
sinnvoll, genau zu wissen,
was der Körper benötigt, um
voll leistungsfähig zu sein. Zudem können wir mit Hilfe der
BIA-Messung Diätfehler aufdecken und korrigieren.“
Zusätzlich bietet das Asklepios Medical Fitness die Möglichkeit, in einem schönem
Ambiente sportlich aktiv zu
werden und so die Gesundheit effektiv zu fördern.
Das fachkundige Team, bestehend aus Physiotherapeuten und Diplomsportlehrern,
steht den Trainierenden dabei jederzeit zur Seite. Anhand eines umfassenden Fitness-Checks, erstellen sie am
ersten Trainingstag einen auf
die Ziele und Probleme individuell abgestimmten Trainingsplan.
Asklepios Medical Fitness
Am Kurpark 3
23611 Bad Schwartau
Tel.: 0451 / 200 41 25
www.asklepios-medicalfitness.de
Ob Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen – meist handelt es
sich um harmlose, akute, also
kurzfristige Erkrankungen,
bei denen, Schmerzen zum
Krankheitsbild dazugehören
und als Symptom auch mit der
akuten Krankheit wieder verschwinden. Wenn Schmerzen
allerdings länger als drei bis
sechs Monate bestehen,
spricht man von chronischen
Schmerzen.
Nach Auskunft der deutschen Schmerzliga leiden in
Deutschland zwölf bis 15 Millionen Menschen an länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen. Vier bis
fünf Millionen davon sind dadurch stark beeinträchtigt.
„Wenn die den Schmerz
auslösende Erkrankung erfolgreich behandelt wurde
oder von allein verschwunden
ist und dennoch ein Schmerzreiz im früheren Erkrankungsgebiet besteht, hat der
Schmerz seine sinnvolle Eigenschaft als Alarmsignal verloren“, erklärt Dr. med. Richard Jung, Facharzt für Orthopädie und Mitglied im
Netzwerk für Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie
(Wohlnet).
Hierbei spielt das Schmerzgedächtnis eine große Rolle.
So leiten die Nerven des ehemals erkrankten Gewebes immer noch Nervenimpulse weiter oder das Gehirn selbst hat
sich sozusagen an die Anwesenheit von Schmerzimpulsen
gewöhnt. „Das betreffende
Areal im Gehirn ,glaubt’, es
sei immer noch ein Schmerzauslöser vorhanden“, so Dr.
Jung. Häufig wird der
Schmerz von weiteren Beschwerden wie Schlafstörungen, Appetitmangel, gesteigerter Reizbarkeit oder depressiven Symptomen begleitet. Diese führen dann zu einer zusätzlichen im Belastung
Alltag.
Fällt die Diagnose auf chronische Schmerzen, sind Patienten häufig auf die langfristige Einnahme von Medikamenten angewiesen. „Aufgrund vielfältiger Nebenwirkungen wünschen viele jedoch eine nicht-medikamentöse Behandlung“, betont der
Facharzt.
mehr zum Einsatz. Zudem findet die Neuraltherapie, die direkt auf die gestörte Schmerzweiterleitung und nervliche
Überaktivität wirkt, Anwendung. Aus dem Bereich der
komplementären
Medizin
können weitere Verfahren
wie die Magnetfeldtherapie
oder die Anwendung von Blutegeln bei Gelenkerkrankungen eine sinnvolle Ergänzung
zur konventionellen Schmerztherapie darstellen.
Ein umfassendes Behandlungskonzept trägt dazu bei,
allen Bereichen der chronischen Schmerzkrankheit gerecht zu werden und den
Schmerzgeplagten ein Stück
mehr Lebensqualität zu gewährleisten.
Therapien
wie angeleitete Bewegungsübungen,
Sport, aber auch Entspannungstechniken
in Eigenregie wie Autogenes Training, Yoga, QiGong oder andere Muskelentspannungstechniken,
schaffen Abhilfe.
Auch ergänzende Maßnahmen wie Akupunktur kommen bei der Behandlung chronischer Schmerzen immer
Chronische Rückenschmerzen
sind ein weit verbreitetes Problem. Foto: squadcsplayer / Fotolia
d M
Co ies it
up em
uf
on
10 BI
A
J -M Ra
st e b
Die฀Bioelektrische฀Impedanzanalyse฀(BIA),฀ist฀in฀der฀Medizin
at ss a
t 2 u tt
und฀bei฀Ernährungswissenschaften฀ein฀anerkanntes฀Verfahren.
0 ng
Es฀ermöglicht฀die฀Bestimmung฀der฀Körperzusammensetzung฀in
J
wenigen฀Sekunden฀und฀ist฀für฀die฀Testpersonen฀völlig฀ungefährlich,
Sie wollen abnehmen?
BIA-Messung unterstützt!
5
a 0
%
angenehm฀sowie฀schmerzfrei.
•฀฀Ist฀die฀bioaktive฀Zellmasse฀ausreichend?
•฀฀Wie฀sind฀die฀Voraussetzungen
für฀ein฀erfolgreiches฀Abnehmprogramm? •฀฀Wie฀ist฀der฀Wasserhaushalt฀des
•฀Liegt฀ein฀Mangelzustand฀vor?
Körpers฀aufgeteilt
•฀฀Wie฀hoch฀ist฀die฀aktuelle฀Fettmasse?
(Körperzellen฀und฀Gewebe)?
•฀฀Wie฀hoch฀ist฀die฀derzeitige฀Muskelmasse •฀฀Kann฀ich฀die฀Vitalität฀steigern!
Am฀Kurpark฀3฀฀•฀23611฀Bad฀Schwartau฀•฀Tel.฀0451฀/฀2004-125฀•฀Bad฀Schwartau@Asklepios-Medical-Fitness.de
www.Asklepios-Medical-Fitness.de฀•฀
฀facebook.com/Asklepios.Medical.Fitness
#
BIA-Messung
Gültig bis 31.05.2015
Ergebnisse der Messung:
Freitag,
20. Februar 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Anzeige
39
Anzeige
Jünger aussehen?
Kein Problem mit Hyaluron und Eigenblut
D
iese absolut natürliche Therapieform gehört zu den modernsten und
sichersten Behandlungen in der ästhetischen Medizin. In Hollywood ist diese
Dracula Therapie“ sehr gefragt.
Die Faltenbehandlung durch Plasmalifting
ist sehr risikoarm, da keine allergische Reaktion oder Unverträglichkeit entstehen
kann. Es wird nur Ihr eigenes Blutprodukt
verwendet, sozusagen Ihr ganz persönliches Schönheitselixier.
Plasma, das reich an Blutplättchen ist –
kurz PRP genannt – ist ein aus dem Eigenblut des Patienten isoliertes Plasma, reich
an Wachstumsfaktoren.
Aus diesem Grund wird die Behandlung
auch oft als Stammzellentherapie bezeichnet.
Die Wachstumsfaktoren geben nach der
Injektion einen Impuls an die sich vor Ort
befindenden Zellen zur Teilung und Erneuerung.
Eine biologische Auffrischung und Reparatur, Wiederherstellung und Stimulation
findet statt.Müde und schlaffe Haut wird
regeneriert, das Gesicht gewinnt extrem
an Frische.
Hauptursache für die Faltenbildung ist
eine nicht ausreichende Feuchtigkeitsversorgung. Diese entsteht, weil im Laufe des
Lebens von der Haut immer weniger Hyaluronsäure produziert wird und damit die
aluronsäure im vernetzten Zustand aufgefüllt. Das Ergebnis ist sofort sichtbar und
hält bis zu einem Jahr.
Diese Methode eignet sich auch, um das
Lippenvolumen zu vergrößern oder eine
klare Linie zwischen Unterkiefer und Hals
wiederherzustellen.
Lassen Sie sich beraten, welche Methode
für Sie und Ihre Wünsche am Geeignetsten ist.
Altersflecke und unschöne Hautanhangsgebilde werden in ihrer Praxis mit Elektrochirurgie entfernt. Die Elektrochirurgie ist
eine minimalinvasive Hautkorrektur mit
hochfrequentem Strom – unblutig, ohne
Schnitte und Nähte, ohne Narbenbildung
und weitgehend schmerzlos.
Zum Entfernen von Tatoo’s ist diese Methode ebenfalls geeignet.
Vorher – nachher
Fähigkeit des Gewebes, Wasser zu speichern, abnimmt.
Daneben sind Vitamine wichtig für ein jugendliches Aussehen. Sie sind verantwortlich für die Versorgung der Hautzellen mit
Nährstoffen und das Einfangen der sogenannten freien Radikale.
Ein „Cocktail“ aus Hyaluron und
Vitaminen wird beim Meso-Lift in die
Haut gespritzt.
Es sind 3 Behandlungen im Abstand von
2 Wochen nötig, um ein schönes Ergebnis
im Gesicht, Hals oder Dekolleté zu erzielen.
Unliebsame Falten um Nase und Mund
werden von Frau Dr. Kus mit reiner Hy-
Informationsveranstaltung
zum Facelift mit Eigenblut
(Dracula-Therapie)
Am 25.2.15, ab 19 Uhr im „Holiday Inn“,
Travemünder Allee 3
Anmeldung erbeten!
Dr.rer.nat. Regina Kus
Heiligen-Geist-Kamp 4
23568 Lübeck
Tel: 0451 / 498 84 66
www.beauty-figure.de
Gesund und nachhaltig abnehmen
Übergewicht reduzieren ist nur sinnvoll, wenn es auf gesunde Weise geschieht und das Ergebnis auf Dauer gehalten wird.
Abnehmen verhilft meist zu einem besseren
Lebensgefühl.
Foto: cirquedesprit / Fotolia
Ob aus gesundheitlichen oder ästhetischen Gründen - Übergewicht zu reduzieren ist nur dann sinnvoll, wenn es auf
gesunde Weise geschieht.
Die Sanguinum-Kur ist ein medizinisches Stoffwechselprogramm, das eine
gesunde und anhaltende Gewichtsreduzierung ermöglicht - sei es bei einer
Gewichtsreduktion von drei oder 30 Kilogramm.
Das gilt ebenfalls für Menschen, bei denen das Abnehmen wegen eines langsamen Stoffwechsels sehr schwierig ist.
Kontinuierliche Begleitung, ein alltagstauglicher Ernährungsplan aus vollwertigen Lebensmitteln und die Stoffwechselanregung mit homöopathischen
Mitteln erleichtern den Einstieg in eine
gesunde Lebensweise nach der Gewichtsreduktion.
Die Sanguinum-Kur bei Dr. Regina Kus
besteht aus verschiedenen Maßnahmen. Dazu gehören Ernährungsberatung, dreimal wöchentlich eine Spritze
mit einer Homöopathie-Ohrakupunktur
und die Kontrolle des Grundumsatzes sowie des Gewichtes (Körperfett,
Muskelmasse,Wasser).
Für Menschen, die nicht so häufig in die
Praxis kommen möchten oder können,
ist das Stoffwechselprogramm „Gesund
und aktiv“ geeignet. Es ist ein individuelles Ernährungsprogramm, bei dem
mittels Bluttest die optimalen Lebensmittel für jeden gefundne werden.
Mit jeder der beiden Methoden werden
chronische Erkrankungen wie Diabetes
Typ 2 und Bluthochdruck wesentlich gelindert, man fühlt sich viel vitaler - und
sieht auch so aus.
Stoffwechsel-Kuren ab sofort „Sanguinum“
wieder ab 23.3.15.
Dr.rer.nat. Regina Kus
Heiligen-Geist-Kamp 4
23568 Lübeck
Tel: 0451 / 498 84 66
www.beauty-figure.de
Gesund abnehmen mit
der Sanguinum-Kur
Nachhaltiger Abnehmerfolg durch:
• homöopathische Stoffwechselkur
• medizinische Einzelbetreuung
• ohne Chemie, Hormone, Pulver
• kein Hungern, kein Kalorienzählen
Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches
Informationsgespräch mit kostenloser
Körperanalyse.
Probanden gesucht, die mind.
5 kg abnehmen wollen.
NEU!!!
In Lübeck
!!
exclusiv hier!
Dr. rer. nat. Regina Kus
Heiligen-Geist-Kamp 4
23568 Lübeck
Tel. 04 51 / 4 98 84 66
www.stoffwechsel-kur.de
Unsere 500. Patientin
Sonja aus Hamburg
hat 35 kg abgenommen
(Wir garantieren die Verwendung
von unretuschiertem Bildmaterial)
Miniimplantate für Maxibiss
DEN
Mit Miniimplantaten erleben Träger von Zahnvollprothesen
ein völlig neues Biss- und Lebensgefühl.
www.zahnarzt-dr-buschmann.de
QR-Code für Ihr Handy
der hohen Fallzahl von Miniimplantat- Patienten in seiner
Lübecker Praxis regelmäßig an
wissenschaftlichen Nachsorgestudien der Universität Greifswald teil.
„Ein Vorteil dieser Miniimplan-
Jetzt schnell anmelden!
enschen, die keine eigenen Zähne mehr
besitzen und deswegen
eine Vollprothese tragen müssen, kennen es nur zu gut: Beim
Essen verrutscht das Gebiss,
das Sprechen wird mühsam, das
Zubeißen eine Qual. Darunter
leidet vor allem die Lebensqualität, es können sich aber auch
organische Folgen einstellen,
wenn beispielsweise die Speisen
nicht richtig zerkaut werden können und deshalb als große Stücke
im Magen ankommen. Bei diesem Problem nutzt auch die beste
Haftcreme nichts, die Betroffenen leiden und ziehen sich oftmals aus dem gesellschaftlichen
Leben vollständig zurück.
Minidentalimplantate sind da
eine überzeugende und auch kostengünstige Hilfe. Im Gegensatz
zu den üblichen Implantaten, die
immerhin einen Durchmesser
von um die 4 Millimeter erreichen, sind die Miniimplantate
gerade einmal halb so dick. Die
operative Maßnahme kann deswegen unter lokaler Betäubung
erfolgen und belastet den Organismus kaum, der Patient kann
nach nur einer Sitzung wieder
zubeißen. Aufgrund der wenigen
und kleinen Wunden sind diese
Implantate auch für jene geeignet, die unter einer Blutgerinnungsstörung leiden.
Als Referenzpraxis für MDI Miniimplantate in Norddeutschland
ist die Praxis für Zahnheilkunde Dr. Andreas Buschmann in
Lübeck seit nunmehr sieben Jahren tätig. Dr. Buschmann ist von
dem modernen Medizinprodukt
überzeugt und nimmt aufgrund
Informationsabend Miniimplantate
Die schnelle und komfortable Lösung
zur Stabilisierung Ihres Vollzahnersatzes
Lassen Sie sich von der Praxis für Zahnheilkunde Dr. D
Buschmann/DENTINATORIUM
ENTINATORIUM
- Referenzpraxis für Miniimplantate in Norddeutschland - informieren.
Mittwoch, den 22. April 2015
Mittwoch, den 05. August 2015
Mittwoch, den 07. Oktober 2015
jeweils um 18 Uhr im Hotel Kaiserhof, Kronsforder Allee 11-13 in Lübeck
Referent: Dr. Andreas Buschmann, DENTINATORIUM
Für Ihr leibliches Wohl wird gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten unter
der kostenlosen Servicerufnummer: 0800 - 7234972
Dr. Andreas Buschmann · Kronsforder Allee 31a
23560 Lübeck · Tel. 0451 - 3 88 22 00 · Fax 0451 - 3 88 22 01
und im Internet:
tate ist, dass sie auch noch jenen
Patienten angepasst werden können, die schon lange auf eine Vollprothese angewiesen sind und
deren Kieferknochen sich deshalb zurückgebildet hat“, erklärt
Dr. Andreas Buschmann.
Und wie funktionieren diese Miniimplantate?
„Im Kieferknochen, meist des
Unterkiefers, werden vier Titanstifte gesetzt.“ Der Zahnarzt legt
nach der Röntgenaufnahme und
3D-Modellanalyse die genaue
Lage der künstlichen Zahnwurzeln fest. Sie werden so platziert,
dass lediglich die Köpfchen aus
dem Kiefer herausragen. In der
Prothese liegen die Gegenstücke, vier hochelastische Gummiringe. Nach einem einfachen
Druckknopfprinzip kann dann
die Prothese einfach „auf- oder
abgeknöpft“ werden.
„Das kann man sogar bei der
Prothese für den Oberkiefer machen“, so Dr. Buschmann. Dann
ist es sogar möglich, die lästige
Gaumenplatte zu entfernen, was
beispielsweise den Genuss eines
leckeren Essens wieder ungehindert ermöglicht.
Ist Ihr Interesse geweckt? Dann
besuchen Sie doch einen der
Infoabende von Dr. Buschmann.
Aufgrund der großen Nachfrage
sichert eine zeitnahe Anmeldung
Ihnen einen Sitzplatz. „Wir freuen uns über jeden Patienten, dem
wir helfen können!“
www.zahnarzt-dr-buschmann.de
DENTINATORIUM
P R A X I S
F Ü R
Z A H N H E I L K U N D E
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
114
Dateigröße
4 469 KB
Tags
1/--Seiten
melden