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Alter und Demenz - Evangelisch lutherischer Kirchenkreis Burgdorf

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Sonntag, 8. März 2015 – 17.00 Uhr
Sonntag, 29. März 2015 – 10.00 Uhr
St. Paulus Kirchenzentrum Burgdorf
St. Paulus Kirchenzentrum Burgdorf
Gottesdienst und Finissage
der Ausstellung „Demensch“
„Mensch Alter!“
Eine Revue über das Altwerden und
die geschenkten Lebensjahre
Gottesdienst für Menschen mit Demenz,
Angehörige und die Gemeinde
Eintritt 10 Euro, Verkauf in den Gemeindebüros der
Paulus- und Martin-Luther-Gemeinde sowie bei
­Benefizz, Hannoversche Neustadt 8, 31303 Burgdorf
Eine neue Generation ist entstanden: die jungen, fitten Alten!
Wer weiß, vielleicht gehören Sie ja auch dazu und wissen es
noch gar nicht? Dann erleben Sie gerade eine Phase, die sich
erst in der Moderne entwickeln konnte. 30 Jahre Lebenszeit
wurden uns im Laufe eines Jahrhunderts geschenkt - ein
neuer Lebensabschnitt zwischen der Erwachsenenzeit und
dem Greisen-Alter. Selbst die Europäische Union würdigt
das mit dem Motto: „Aktives Altern und Solidarität zwischen
den Generationen“. Das gilt es, Generationen übergreifend
zu feiern! Mit Witz, Humor, Tiefgang und Musik zeigt die
Theaterinitiative Bühnensturm, dass Älterwerden kein Grund
zur Trauer ist, sondern zahlreiche Möglichkeiten bietet, ein
erfülltes Leben zu gestalten und vor allem: zu genießen!
Hanna Legatis und Martin-G. Kunze sowie Uli Schmid (nicht
nur) an den Tasten spielen und präsentieren in Szenen,
Gedichten und Chansons die Revue „Mensch, Alter!“
(Regie: Johanna Kunze).
Donnerstag, 19. März 2015 – 19.00 Uhr
Veranstaltungen zum Thema
„Alter und Demenz“
Veranstaltungsorte
St. Paulus Kirchenzentrum Burgdorf
Demenz und Musik
Vortrag von Prof. Theo Hartogh über Möglichkeiten
der Musikgeragogik und Musikgeratologie
Singen und aktives Musizieren ermöglicht es dementiell
erkrankten Menschen, sich auszudrücken und in Dialog zu
treten mit anderen Menschen. Auch wenn kognitive Funktionen durch die Demenz zunehmend beeinträchtigt sind,
können Atmosphären und Stimmungen von Musik und
sozialem Umfeld sehr gut erspürt und wahrgenommen
werden. Selbst dementiell Erkrankte, die im Alltag nicht
mehr sprechen, können noch Lieder singen, die sie in der
Kinder- und Jugendzeit erlernt haben.
Demenz bedeutet nicht, dass im Bereich der Musik nicht auch
Neues erlernt werden kann. Neue Liedtexte und Melodien
können durchaus memoriert werden. Musikinteressierte
Demenzerkrankte können auch noch im Alter – trotz der
dementiellen Einschränkungen – das Spielen von Melodien
oder Begleitformeln auf Klavier, Violoncello oder Veeh-Harfe
erlernen. Nachweislich hat Musik hören und Musizieren
– vor allem das Hören der Lieblingsmusik und das Singen
und instrumentale Spielen mit anderen – einen mildernden
Einfluss auf agitiertes Verhalten. In der stationären Altenhilfe
gibt es in Deutschland mittlerweile Alteneinrichtungen
mit einem musikbezogenen Schwerpunkt zur Unter­stützung
der Tagesstruktur, zum Entspannen und Aktivieren sowie
zur Begleitung von Alltagshandlungen (Ankleiden, InsBett-Gehen).
EVANGELISCHE
ERWACHSENEN
I L D U N G
Die Thesen dieses Vortrags werden durch FilmsequenzenBNaus
IEDERSACHSEN
der Praxis und Ergebnisse aus Studien belegt.
Martin-Luther-Gemeinde Ehlershausen,
Ramlinger Straße 25, 31303 Burgdorf
Kapelle in Ramlingen, Grüne Allee 2c, 31303 Burgdorf
Paulus Kirchenzentrum, Berliner Ring 17, 31303 Burgdorf
(Eingang über Immenser Landstraße)
Kino „Neue Schauburg“, Feldstraße 2a, 31303 Burgdorf
in Burgdorf, Ehlershausen und Ramlingen
Februar bis März 2015
Ev.-luth. St.-Paulus-Gemeinde
Berliner Ring 17 | 31303 Burgdorf
Eingang Immenser Landstraße
Tel. 05136 - 6677
Ute Meyer-Schunck
E-Mail: meyer-schunck@htp-tel.de
Annegret Oelschlägel-Rumpf
E-Mail: oelschlaegel@htp-tel.de
Kontakt
Ev.-luth. Martin-Luther-Gemeinde
Ehlershausen – Ramlingen – Otze
Ramlinger Str. 25 | 31303 Ehlershausen
Susanne Paul, Tel. 05085 - 7153
E-Mail: susanne.paul@evlka.de
Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V.
Theresia Urbons
E-Mail: thurbons@gmx.de
Unterstützer und Förderer:
evangelische
erwachsenenbildung
niedersachsen
Seniorenrat der
Stadt Burgdorf
Layout: Annette Lührs | Burgdorf | Titelbild: © wildpixel | iStockphoto.com
25. Februar | Film
1. März | Vernissage
5. März | Podiumsdiskussion
Donnerstag, 5. März 2015 – 19.00 Uhr
St. Paulus Kirchenzentrum Burgdorf
Veranstaltungen zum Thema
Alter und Demenz
8. März | Revue
Alle wollen alt werden, aber niemand will es sein – Älterwerden ist für viele Menschen ein Problem. Es wird nur auf das
gesehen, was weniger wird und nicht mehr so gut funktioniert.
Mit dieser Reihe möchte wir Impulse geben für die Zeit nach
der Berentung, neue Ideen des Zusammenlebens entwickeln
und die Wege aufzeigen, um Lebensqualität zu erhalten, auch
wenn das Alter anders verläuft, als es geplant war.
Demenz ist ein Aspekt des Älterwerdens, der immer mehr
Menschen betrifft – als direkt Betroffene, als Angehörige
in der Pflege oder als Fachkraft. Die Veranstaltungsreihe
„LebensWeise“ möchte den Blick für die Vielschichtigkeit des
Themas öffnen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen besser in das öffentliche
Leben einbezogen werden können. Die Betroffenen behalten
ihre Würde – auch dann, wenn die Krankheit immer mehr
Raum greift.
29. März | Gottesdienst
Mittwoch, 25. Februar 2015 – 20.00 Uhr
Kino Neue Schauburg Burgdorf, Feldstraße 2A
Song for Marion
Ein äußerst bewegender Film zum Thema
Alter und Veränderung
Im Zentrum dieser prominent besetzten Geschichte steht der
mürrische Rentner Arthur, der nicht verstehen kann, warum
sich seine Frau Marion freiwillig und regelmäßig der in seinen Augen peinlichen Prozedur unterzieht, alberne Lieder in
­ihrem Chor zu singen. Die junge Chorleiterin Elisabeth sieht in
Arthur etwas Besonderes und will ihn unbedingt und gegen
seinen vehementen Widerstand in ihren Chor aufnehmen.
Sie bleibt hartnäckig und im Laufe der Zeit entdeckt Arthur
seine verloren geglaubte Lebensfreude wieder und beginnt
zu verstehen, dass es nie zu spät ist für Veränderungen.
Mit Terence Stamp, Vanessa Redgrave, Gemma Arterton
(www.songformarion.de)
Wir möchten Angehörigen bei allen Schwierigkeiten, die sich
im Alltag ergeben, zur Seite stehen.
Die Veranstaltungsreihe soll eine Möglichkeit sein, sich auszutauschen. Deshalb wird es nach jeder Veranstaltung auch
Gelegenheit zum Gespräch bei Wein, Saft und Laugengebäck
geben (Ausnahme: Film in der Schauburg).
Dass die an der Pflege Beteiligten miteinander im Austausch
sind, liegt uns am Herzen. Wenn diese Veranstaltungsreihe
dazu beiträgt, würden wir uns freuen.
Klaus von Tilling, Richter am Amtsgericht Burgdorf
Joachim Zimmermann, Betreuer
Dr. Ralph Charbonnier, Superintendent
15. März | Lesung & Infoveranstaltung
19. März | Vortrag
Im Februar und März 2015 veranstalten die St. Paulus- und die
Martin-Luther-Kirchengemeinde Ehlershausen gemeinsam
mit der Alzheimer Gesellschaft Hannover die dritte Reihe zum
Thema Alter und Demenz unter dem Namen „LebensWeise“.
Betreuungsrecht,
seine Neuerungen und Tücken
rmarion.de
© www.songfo
Sonntag, 1. März 2015 – 19.00 Uhr
St. Paulus Kirchenzentrum Burgdorf
Im Vordergrund des Betreuungsrechts stehen immer das
persönliche Wohlergehen und die persönliche Betreuung
der hilfsbedürftigen Menschen: Deren Wünsche und deren Lebensentwürfe sollen für die konkrete Ausgestaltung
der Betreuung maßgeblich sein. Dies ist eine wesentliche
Neuerung in unserem Betreuungsrecht. Soweit die Theorie.
Wie aber gelingt die Umsetzung in der Praxis? Mit welchen
Problemen kämpfen Betreuer und Gerichte, welche ethischen
Antworten kann Kirche in diesen Fragen geben?
„Demensch“ – Cartoons von Peter Gaymann
Ausstellungseröffnung (die Ausstellung bleibt
bis zum 29. März 2015 in der Paulus-Gemeinde)
© www.gaymann.de
Peter Gaymann, 1950 in Freiburg geboren, zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Cartoonisten Deutschlands.
Er ist einem breiten Publikum durch seine Hühner-Cartoons
und seine nunmehr seit 25 Jahren in der Zeitschrift BRIGITTE
erscheinenden Paarprobleme bekannt. Seit drei Jahren nun
ist ein neues Thema in den Fokus seiner Tätigkeit gerückt. In
Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Thomas Klie von der Evangelischen Hochschule Freiburg, möchte Gaymann den menschlichen Blick auf das Thema Demenz lenken. Der gemeinsam
gewählte Titel DEMENSCH weist bereits die Richtung: Mit
Humor und Menschlichkeit holt Gaymann tabubesetzte
Situationen aus dem Bereich der Scham und Peinlichkeit.
Wenn der alte Mann dem Verkehrspolizisten auf den Vorwurf „Sie fahren zu schnell!“ entgegnet, dass er ankommen
müsse, bevor er vergesse, wohin er fahren wollte, ist das eben
einfach auch komisch.
Bereits zum dritten Mal haben Gaymann und Klie einen Postkartenkalender mit DEMENSCH-Motiven herausgegeben. Die
enorme Resonanz gibt ihnen Recht: Das Lachen über dieses
ernste Thema befreit.
Die im März stattfindende Ausstellung zeigt 18 der insgesamt
36 DEMENSCH-Cartoons.
Sonntag, 15. März 2015 – 17.00 Uhr
Kapelle in Ramlingen, Grüne Allee 2C
Leben mit Demenz und Alzheimer
Lesung und Informationsveranstaltung
mit Cordula Bolz, Diplomsozialgerontologin,
und Marie Dettmer, literarische Komponistin
In verschiedenen Publikationen haben sich in den vergangenen Jahren Alzheimer Betroffene zu Wort gemeldet und von
ihrem Leben mit der Erkrankung berichtet. Sie schreiben von
Verzweiflung, Angst, Sorge vor einer ungewissen Zukunft –
aber auch von Wut und dem dringenden Wunsch, weiterhin
dazu zu gehören.
Die literarische Komponistin Marie Dettmer gibt ihnen eine
Stimme. Für die heutige Veranstaltung trägt sie ausgewählte
Passagen aus dem Werk des an Alzheimer erkrankten Richard
Taylor vor. Diese eindrucksvollen Texte werden von der Sozialgerontologin Cordula Bolz kommentiert. Sie informiert dabei
über erste Warnsignale und gibt Anregungen für Betroffene,
Angehörige und alle Interessierten zur Bewältigung dieses
neuen Lebensabschnitts. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch.
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