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6
Region Thun / Oberland
Montag
16. Februar 2015
Neubau – oder doch eine Sanierung?
Samariter
trafen sich
KIESEN Ursprünglich sollte
die Bevölkerung an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung noch vor der Frühlings-GV über die Sanierung
des Gemeindehauses befinden. Daraus wird aber vorerst
nichts. Zunächst wird auch
die Variante Neubau geprüft.
HOMBERG Der Samariterverein ernannte an der Hauptversammlung Elisabeth Gafner
zum Ehrenmitglied.
Das 1953 gebaute Gemeindehaus
an der Bahnhofstrasse in Kiesen
ist in die Jahre gekommen und genügt den heutigen Anforderungen
bei weitem nicht mehr. «Es ist immer nur das Nötigste gemacht
worden», sagt der zuständige Gemeinderat Werner Waber, Vorsteher des Ressorts Hoch- und Tiefbau. Er nennt mehrere Beispiele,
um den ungenügenden Zustand
des Gebäudes zu illustrieren: «Die
sanitären Anlagen und die Heizung sind uralt, das Dach und der
Dachraum wurden nicht isoliert,
und die Fenster sind lediglich
zweifach verglast.» Vom Mangel
betroffen sind nicht nur die Mitarbeitenden der Verwaltung. Neben der zu klein gewordenen Gemeindeschreiberei im Parterre
wohnt nämlich auch der Abwart.
Im oberen Stockwerk befinden
sich zudem drei weitere Wohnungen, die von der Gemeinde Kiesen
vermietet werden.
Wegen Kosten «erschrocken»
Waber informierte die Bevölkerung schon an der Gemeindeversammlung im vergangenen Mai,
dass der Gemeinderat eine Totalsanierung des über 60 Jahre alten
Gebäudes plane. Im November
liess Waber dann durchblicken,
dass sich der Rat diverse Optionen offenhalte und auch ein Neubau des Gemeindehauses denkbar sei. Damals wurde in Aussicht
gestellt, dass an einer ausserordentlichen GV im Frühjahr 2015
über das weitere Vorgehen entschieden werden würde. Mittlerweile ist klar: Daraus wird nichts.
«Der Gemeinderat ist ein wenig
Mit Auto
in Mauer
geprallt
KRATTIGEN In der Nacht
auf Samstag ist auf der A 8
ein Auto in eine Stützmauer
geprallt. Der Lenker konnte
bislang nicht identifiziert
werden. Das Auto war zuvor
gestohlen worden.
Am Samstag um 4.25 Uhr wurde
der Kantonspolizei Bern ein Unfall auf der A 8 bei Krattigen gemeldet. Die Einsatzkräfte fanden
zwischen dem Restaurant Lido
und der Verzweigung Spiez/Faulensee ein verlassenes Auto vor,
das mit einer Stützmauer kollidiert war. «Der Lenker konnte
vor Ort nicht mehr angetroffen
werden», teilte die Kantonspolizei gestern mit.
Laut Aussagen von Passanten
hatte sich nach dem Unfall ein
Mann mit einem Pannendreieck
zu Fuss in Richtung Spiez entfernt. Er wird als circa 170 Zentimeter gross, dunkelhaarig und
von dunklem Teint beschrieben.
Er trug zu diesem Zeitpunkt einen
hellen Pullover mit Jeans. Gemäss
bisherigen Erkenntnissen wurde
der gelbe Hochdachkombi der
Marke Renault (Berner Nummernschild) in derselben Nacht
von einer unbekannten Täterschaft in Meiringen entwendet.
Die Kantonspolizei sucht nun
Zeugen. Personen, die Angaben
zum Unfall machen können, werden gebeten, sich unter der Nr.
033 22761 11 zu melden. pd/aka
Das Gemeindehaus an der Bahnhofstrasse in Kiesen: Wird es bald saniert, oder erfolgt ein Neubau? Diese Frage ist zurzeit offen.
erschrocken, als er sah, wie viel
eine Sanierung kosten würde»,
hält Werner Waber fest. Aus diesem Grund sei auch die Variante
Neubau ins Spiel gekommen. Der
Vorsteher des Ressorts Hochund Tiefbau nennt keine konkreten Zahlen, es handle sich aber in
beiden Fällen um Millionenbeträge. Noch ist offen, welche Variante letztlich weiterverfolgt wird.
Baugruppe ist inventarisiert
Dass das Gemeindehaus von Kiesen nicht einfach ohne weiteres
abgerissen werden kann, hängt
mit seinem architektonischen
Status zusammen. Die Liegenschaft ist zwar gemäss dem kan-
«Der Gemeinderat
ist ein wenig erschrocken, als er
sah, wie viel eine
Sanierung kosten
würde.»
Gemeinderat Werner Waber
tonalen Bauinventar weder erhaltens- noch schützenswert, sie
liegt aber in einer Baugruppe, die
zum Bauinventar gehört. Das
westlich angrenzende Wohnhaus
wurde von der Denkmalpflege als
erhaltens-, das östlich angrenzende Bauernhaus gar als schützenswert eingestuft. Der Gemeinderat steht derzeit in Kontakt mit der Denkmalpflege und
dem Heimatschutz, um abzuklären, welche Auswirkungen dieser
Umstand auf einen allfälligen
Neubau hätte. «Trifft das Szenario Neubau ein, sind wir zudem
von der Denkmalpflege angewiesen worden, einen Architekturwettbewerb durchzuführen. Dies
Patric Spahni
ist aus unserer Sicht aber widersinnig, da im Kiesener Baureglement bereits sehr klar festgehalten ist, wie das Gebäude dimensioniert sein muss und wie es von
aussen auszusehen hat», sagt Waber im Namen des Gemeinderats.
Die zusätzlichen Planungsarbeiten sowie die Abklärungen mit
dem Kanton haben dafür gesorgt,
dass der ursprüngliche Terminplan nach hinten angepasst worden ist. Gemeinderat Waber geht
davon aus, dass die Bevölkerung
frühestens an der Herbstgemeindeversammlung im November
über die Zukunft des Kiesener
Gemeindehauses befinden kann.
Gabriel Berger
Grosser Einsatz für die Natur
SPIEZ Die Mitglieder des
Fischereivereins leisteten
2013/2014 genau 3730 Stunden zugunsten von Natur und
Fischerei. Neuer Vorstand wird
Markus Blaser, Hasle.
Wassertemperatur von vier Grad
nicht mehr einhalten. Sollte die
Anlage demnächst ersetzt werden müssen, wäre das Eigenkapital wohl rasch aufgebraucht», so
Kupferschmid.
meint erfreut die Hüttenwartin
Ursula Ryser.
Seit nunmehr einem Jahr findet die ebenfalls sehr beliebte
Fischfrittüre wiederum an jedem
«Kein Spiezer Verein erbringt
nur annähernd so viele Fronarbeitsstunden wie der Fischereiverein Spiez und Umgebung», erklärte Hansruedi Indermühle an
der Hauptversammlung des Vereins vom Samstag in Spiez. Und
die Zahl ist tatsächlich recht eindrücklich, wurden doch im Zeitraum 2013/2014 ganze 3730
Stunden zugunsten von Fischerei und Natur geleistet. Spitzenreiter waren Paul Brand mit 203,
Peter Trachsler mit 188 und Walter Steuri mit 182 Stunden.
Präsident Beat Schlapbach
konnte auf ein gutes Jahr 2014
zurückblicken. Die Euphorie
zum Bau von kleinen Wasserkraftwerken, welche ja oft die
Zirkulation für die Fische verunmöglichen würden, habe merklich nachgelassen.
Hüttli und Frittüre sind beliebt
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich das gemütlich eingerichtete Hüttli an der Kander in
Mülenen. «Das ganze Jahr über
war die Hütte praktisch jedes
Wochenende vermietet. Begeisterte Gäste – nicht nur aus dem
Oberland – mieten die Hütte für
Feste und verschiedene Anlässe»,
«Sollte die Anlage
demnächst ersetzt
werden müssen,
wäre das Eigenkapital wohl rasch
aufgebraucht.»
Vor hoher Investition
Neu in den Vorstand als Betreuer
der Jungfischerausbildung wurde Markus Blaser, Hasle, gewählt.
Kassier Simon Kupferschmid
konnte eine ausgeglichene Rechnung mit einem Eigenkapital von
56 000 Franken vorlegen. «Aber
die Zahlen täuschen. Denn die
Kühlanlage in der Aufzuchtstation beim Schloss ist in die Jahre
gekommen und kann die nötige
Simon Kupferschmid
ersten Samstag des Monats im
Lokal der Aldega Derron AG an
der Bahnhofstrasse statt. «Und
die 120 Sitzplätze sind jeweils
schon um zwölf Uhr restlos besetzt», berichtete Chef Steve
Steiner. Gesucht werden noch
Nachwuchsleute.
An der Versammlung konnten
auch fünf langjährige, verdiente
Mitglieder geehrt werden: Hans
Gurtner für 50, Werner Lengacher, Beat Schlapbach und Walter Steuri für 40 sowie Lorenz
König für 30 Jahre Mitgliedschaft.
Ulrich Krummenacher
Die versammelten Mitglieder des
Samaritervereins Hombergs genehmigten die Jahresrechnung
und das Budget. Übungsleiterin
Brigitte Kropf liess das vergangene Vereinsjahr mit Dias nochmals aufleben. «Beliebt unter der
Bevölkerung war der Unterhaltungsabend mit dem Erlebnisbericht von Hannah Schlotterbeck», heisst es in der Medienmitteilung des Samaritervereins.
Das Tätigkeitsprogramm 2015
beinhaltet nebst den monatlichen Fachübungen wiederum
weitere Anlässe und den Nothilfekurs vom 13./14. März. Das Samariterfest findet am 17. Oktober
statt.
«Materialwart und Beisitzer
bleiben im Vorstand vakant, da
keine Nachfolger gefunden werden konnten», heisst es weiter.
Als Belohnung für die Übungsbesuche durften 18 Aktivmitglieder
einen Fleisspreis entgegennehmen. Elisabeth Gafner, seit 1973
im Verein, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. An der Delegiertenversammlung in Spiez konnten Marianne Neuhaus und Judith Gafner die wohlverdienten
Henri-Dunant-Medaillen entgegennehmen als Dank für ihre
langjährige Mitgliedschaft. pd
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Begeisterte Spiezer Fischer (v. l.): Markus Blaser, neues Vorstandsmitglied, Frittüre-Jubilar Paul Brand,
Präsident Beat Schlapbach und Frittüre-Jubilar Ueli Brand.
Ulrich Krummenacher
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