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Infobrief Nr. 2 - Niedersächsische Gewerbeaufsicht

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Nr. 2/ 20. Februar 2015
INFOBRIEF
Informationen zur Sanierung des Europarks in der Grafschaft Bentheim
Sie erhalten hier die 2. Ausgabe des Infobriefes zu aktuellen Themen, die die Sanierung des Europarks in der Grafschaft Bentheim betreffen. Die Texte werden per Mail an
interessierte Leserinnen und Leser geschickt. Der Infobrief
erscheint zu entsprechenden Anlässen in unregelmäßigen
Abständen und kann auch abonniert werden.
---------------------------------------------------------------------------Weitere Grundwasseruntersuchungen bestätigen
bisherige Ergebnisse
Die im Sommer/Herbst 2014 ausgeführten ersten Untersuchungen des Grundwassers haben keine Beeinträchtigung
des Grundwassers gezeigt, die eindeutig auf die eingebauten Aschen zurückzuführen wäre. Da jedoch bei diesen von
der Staatsanwaltschaft beauftragten Untersuchungen lokal
leicht erhöhte Schwermetallbelastungen ermittelt wurden,
hat der Landkreis Grafschaft Bentheim weitere Untersuchungen zur Bewertung des Grundwassers in Auftrag
gegeben.
Die Untersuchungen wurden nach Abstimmung mit dem
Gewässerkundlichen Landesdienst im Januar 2015 ausgeführt. Die Untersuchungsbefunde bestätigen weitgehend
die Ergebnisse der im Jahr 2014 durchgeführten Grundwasseruntersuchungen. Die wasserlöslichen und damit
mobilen Inhaltsstoffe der Aschen (im wesentlichen Salze)
werden demnach bislang durch eine unterhalb der Asche
eingebrachte Kunststofffolie zurückgehalten. Eine direkte
Beeinträchtigung des Grundwassers geht von den eingebauten Aschen derzeit nicht hervor.
Den Untersuchungsergebnissen zufolge liegen im Untersuchungsbereich auffällige Nickel-Gehalte im Grundwasser
vor. Einen Zusammenhang der Nickel-Gehalte mit den
eingelagerten Aschen auf dem EVI/Dollegoor-Gelände wird
derzeit nicht gesehen. Eine abschließende Bewertung und
Klärung der Herkunft der Nickelbelastung erfolgt in enger
Abstimmung mit dem Gewässerkundlichen Landesdienst.
---------------------------------------------------------------------------
Vollständige Räumung der Gleisschotterfläche
Neben der eigentlichen Lagerfläche für HMV-Asche war
der Firma Dollegoor seit Mai 2011 befristet erlaubt, auf der
angrenzenden Gleisschotteranlage maximal 27.000 Mg
HMV-Asche zwischenzulagern. Diese befristete Genehmigung lief am 21.10.2014 aus. Der Firma wurde frühzeitig
mitgeteilt, dass die Fläche bis zu dem genannten Termin zu
räumen sei. Anfragen hinsichtlich einer Verlängerung der
Genehmigung wurden negativ beantwortet.
Bei der Besichtigung am 22.10.2014 wurde festgestellt,
dass auf dieser Lagerfläche weiterhin erhebliche Mengen
an HMV-Asche zwischengelagert wurden. Daraufhin wurde
der Firma per Anordnung jegliche ungenehmigte Lagerung
von HMV-Asche auf dem Gelände der Gleisschotteranlage untersagt und ein Zwangsgeld in Höhe von 20.000 €
angedroht, wenn die komplette Räumung nicht bis zum
02.12.2014 erfolgt sei.
Bis Anfang Dezember 2014 wurden etwa 75 % der gelagerten HMV Asche entsorgt. Nach der Zwangsgeldfestsetzung war die Gleisschotterfläche Ende Dezember 2014
vollständig geräumt.
Etwa 10.300 Mg HMV-Asche wurden auf der Deponie
Wilsum als Deponieersatzbaustoffe zur Profilierung der Deponie Wilsum II eingesetzt und verwertet. Die Asche wurde
nach den Vorgaben der Deponieverordnung beprobt und
analysiert, bevor das für diese Deponie zuständige Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg der Verwertung zustimmte.
Etwa 6.200 Mg HMV-Asche wurden in ähnliche Weise auf
der Deponie Borken-Hoxfeld nach Zustimmung der für diese Deponie zuständigen Bezirksregierung Münster verwertet. Aus der Summe beider Entsorgungswege ergibt sich
rückblickend, dass auf der Lagerfläche der Gleisschotteraufbereitungsanlage insgesamt etwa 16.500 Mg HMV-Asche
vorübergehend gelagert worden sind.
---------------------------------------------------------------------------Fortschritt bei der Räumung des Außengeländes der
Fleischfabrik
Kurz vor Weihnachten hat die Entsorgung des Asche-/SandGemisches vom Außengelände der Fleischfabrik begonnen.
Bisher sind rund 5000t zur Deponie Wilsum abtransportiert
worden. Die restlichen Mengen werden im Verlauf der
nächsten Wochen folgen.
Herausgeber:
Landkreis Grafschaft Bentheim
van-Delden-Str. 1-7
48529 Nordhorn
Tel.: 05921-9601
eMail: info@grafschaft.de
Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Osnabrück
Johann-Domann-Str. 2
49080 Osnabrück
Tel.: 0541-503500
eMail: poststelle@gaa-os.niedersachsen.de
Dieser Infobrief wird auch auf der Internetseite
http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=11330&_psmand=37 veröffentlicht.
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