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"seine" Allee nun neue Linden

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20. Februar 2015
pld – Pressedienst der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Herausgegeben vom
Amt für Kommunikation
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Zum 240. Geburtstag von M.F. Weyhe
bekommt "seine" Allee nun neue Linden
Neue Bäume aus Spendenaktionen der Düsseldorfer Jonges und
rund ums "düsseldorf-festival!"/Jonges lassen Bäume sprechen
Am Samstag, 15. Februar, wäre der 240. Geburtstag von Maximilian
Friedrich Weyhe gewesen. Durch sein Wirken als Hofgärtner bis zum
königlichen Gartendirektor prägte Weyhe das grüne Gesicht der Stadt –
Anlagen wie der Hofgarten, Schlosspark Mickeln, Schlosspark Benrath
bis hin zur Königsallee tragen die Handschrift des Gartenbaumeisters.
Zu seinen Ehren wird nun ein Meilensteinprojekt im Zentrum der Stadt
realisiert: Die Neupflanzung von insgesamt über 20 Linden an der
Maximilian-Weyhe-Allee als Ersatz für die Bäume, die beim Pfingststurm "Ela" dort umgestürzt sind.
17 Bäume werden vom Bündnis "Blickwinkel Ela", einer Kooperation der
Düsseldorfer Jonges und der Unternehmen Ergo, Arag, der Henkelstiftung und der Agentur Kunst und Kollegen, gespendet. Zwei Baumpatenschaften übernehmen Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen,
die beim "düsseldorf-festival!" Spenden für neue Bäume sammelten.
Oberbürgermeister Thomas Geisel wohnte mit den "Blickwinkel Ela"Unterstützern Christian Diedrich, Vorstand ERGO Versicherungsgruppe
AG, Klaus Heiermann, Generalbevollmächtigter ARAG SE, Heiko Held,
stellv. Geschäftsführer der Fritz Henkel Stiftung, sowie dem Jonges Baas
Wolfgang Rolshoven den Baum-Neupflanzungen bei. "Der 240. Geburtstag ist ein perfekter Anlass, um die Allee zu Ehren des großen
Düsseldorfer Gartenbaumeisters Maximilian Friedrich Weyhe, wieder
neu entstehen zu lassen. Besonders schön ist, dass wir dank des von den
Düsseldorfer Jonges initiierten Bündnisses 'Blickwinkel Ela' diese Neupflanzungen als Gemeinschaftsprojekt verschiedener Unternehmen im
Herzen der Stadt realisieren können. Dank auch an die Macher des
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'düsseldorf-festival!, die bei ihren Veranstaltungen Spenden für Bäume
an dieser Stelle gesammelt haben", so der Oberbürgermeister.
Die Baumpflanzungen an der Allee, die durch den Hofgarten führt, begleitet das Bündnis "Blickwinkel Ela" mit einer Kunstaktion – den
sprechenden Bäumen. Dabei wenden sich die jungen Linden mit plakativen Botschaften an die Bürgerinnen und Bürger der Gartenstadt Düsseldorf.
Die Wiederherstellung der Maximilian-Weyhe-Allee
Durch den Pfingsturm "Ela" gingen allein 24 Lindenbäume am Rande
des vom Sturm sehr schwer getroffenen Hofgartens verloren. Diese
Bäume werden nun ersetzt und die Nachfolger punktgenau an die
vorherigen Standorte eingepflanzt. Die dafür notwendige so genannte
"tachymetrische Absteckung" der Pflanzstandorte (Mittelpunkt des
jeweiligen Baumstandortes) erfolgte Aschermittwoch, unmittelbar
danach begannen die Pflanzungen. Ersetzt werden zwei Linden in den
beiden nördlichen Reihen und 17 Linden in den beiden südlichen
Reihen. Die vier östlichen Linden in den südlichen Reihen werden
zunächst nicht eingesetzt, da dort eine Baustellenzufahrt für das Projekt
'Kö-Bogen II' errichtet werden soll. Diese vier Bäume und noch ein
weiterer Baum werden nach Abschluss der Kö-Bogen-Arbeiten gepflanzt
und bis dahin in einer Baumschule gepflegt. Gepflanzt werden Linden
(Tilia x intermedia) mit einem Stammumfang von 30 bis 35
Zentimetern.
Die Maximilian-Weyhe-Allee begleiten heute vier Baumreihen, jeweils
zwei auf der nördlichen Straßenseite und zwei auf der südlichen
Straßenseite. Sie stehen in Rasenflächen, die Fußwege sind außen an den
Alleereihen vorbeigeführt. Die jeweils zwei Baumreihen weisen einen
Abstand von 4,5 Meter untereinander auf, die Bäume sind
wechselständig auf Lücke angeordnet. Die innere Reihe des nördlichen
Alleekörpers steht in rund 4 Metern Abstand zur Straße, die innere Reihe
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des südlichen Alleekörpers steht in rund 0,7 Meter Abstand sehr dicht an
der Straße. Mit der dazwischenliegenden fünfspurigen Fahrbahn von
15,8 Metern Breite sind die inneren Baumreihen 20,5 Meter voneinander
entfernt. Die Maximilian-Weyhe-Allee wurde in der Nachkriegszeit im
Zuge der umfangreichen Straßenbaumaßnahmen 1963 bepflanzt, das
heißt die heute vorhandenen Bäume haben ein Alter von rund 50 Jahren.
Bei dem Sturm "Ela" im Juni 2014 sind im nördlichen Alleekörper zwei
Bäume verloren gegangen, die südlichen beiden Alleereihen wurden fast
vollständig zerstört. Dort standen von ehemals 25 Bäumen nur noch vier
am westlichen Endpunkt Richtung Ratinger Tor.
Gartenbaumeister und seine Alleen
Alleen spielten bei den Planungen des von Maximilian Friedrich Weyhe
eine große Rolle. Er sah sie als gestalterisch verbindendes Element
zwischen einzelnen Bauten, Parkbereichen oder Stadtbezirken und ihren
Nutzen als Promenade/Begegnungsraum, Reit- und Fahrweg und auch
als Schattenzonen.
Der gegenwärtige (vor "Ela") vorhandene Bestand der MaximilianWeyhe-Allee entspricht weitgehend den Neubaumaßnahmen der Nachkriegszeit Anfang der 1960er-Jahre. Diese Planungen hatten die grundsätzlichen gestalterischen Absichten aus dem 19. Jahrhundert von Weyhe
beibehalten, das heißt eine vierreihige Allee als regelmäßige nördliche
Raumkante des westlichen Hofgartens beziehungsweise südliche Raumkante des nördlichen Hofgartens mit verbindender Funktion der jeweiligen Endpunkte Ratinger Tor und Hofgärtnerhaus. Allerdings entspricht die in der Nachkriegszeit geplante und ausgeführte Anordnung
der Alleebäume nicht mehr den Planungen und vermutlichen Ausführungen Weyhes. Beim Vergleich der Pläne zeigt sich, dass die nördlichen
und südlichen Baumreihen in der M.-Weyhe-Allee vermutlich durch
eine breiter ausgebaute Straßenfahrbahn um 1963 heute weiter auseinander stehen, als im 19. Jahrhundert geplant.
(bu)
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