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Evangelisch - Freikirchliche Gemeinde
(Baptisten) Bismarckstr. 15, 02826 Görlitz
Febr./März 2015
Grafik von Gunther Seibold
Gottes Lob wird groß, wo gegenseitige Begegnung
und Annahme im Zeichen des Kreuzes gelingt.
An(ge)dacht
Nicht wahr, sie geht uns
leicht über die Lippen, die
Jahreslosung für das neue
Jahr. Mir jedenfalls ging es
so. Sagt sie doch etwas
Grundlegendes über unseren Glauben aus. Etwas, das
uns doch ganz selbstverständlich erscheint. Wir
finden nur deshalb Gnade
vor Jesus, weil er uns mit
unseren ganzen Unzulänglichkeiten annimmt. Und
doch tun wir uns, bei Licht
betrachtet, immer wieder so
schwer mit der Annahme
des Nächsten.
Selbst innerhalb unserer
eigenen Gemeinde, unter
Schwestern und Brüdern,
unter denen, die uns vertraut
sind, tue ich mich mitunter
schwer, mein Gegenüber in
seiner von Gott gewollten
Einzigartigkeit anzuerkennen und zu respektieren. Wie
viel schwerer ist das außerhalb meiner Gemeinde.
Schauen wir uns doch um,
wer zurückbleibt. Der Platz,
der im vollen Bus neben
einem Menschen leer bleibt.
Das Kind, das immer übrig
bleibt, wenn Mannschaften
gewählt werden. Demjenigen, dem ich lieber nicht
begegnen möchte, weil ich
seinen Wortschwall fürchte.
Oder die Obdachlosen, um
die ich auf dem Marienplatz
doch lieber einen großen
Bogen mache. Einen
Freund, der sich in meinen
Augen gerade schlecht und
falsch verhält. Den anderen
annehmen kann einem sehr
schwer werden.
Wer ist mein Nächster, wird
Jesus gefragt. Er antwortet
mit dem Gleichnis vom
barmherzigen Samariter. Es
ist der Samariter, nicht der
Priester, nicht der fromme
Levit, der dem überfallenen
Juden hilft – ein Mann, der
aus einem Volk stammte,
das den frommen Juden als
fehlgeleitet und abtrünnig
galt, weil sie eine andere
Glaubensauffassung vertraten. Nächster ist derjenige,
der meine Hilfe braucht. So
und ohne Vorbedingungen
handelte auch unser Erlöser:
er nimmt die Ehebrecherin
an, er umarmt den Aus-
sätzigen. Menschen vom
Rand der Gesellschaft. Mit
denen kein Rechtschaffener
etwas zu tun haben möchte.
Die Liebe Jesu zu den Menschen, die seine Hilfe
benötigen, ist bedingungslos. Jeder kommt so zu ihm,
wie er ist.
Viele Menschen sind heute
am Rand: Obdachlose,
Menschen ohne Schulabschluss, Menschen, die nicht
so funktionieren, wie das
allgemein erwartet wird.
Aber auch genauso traumatisierte Flüchtlinge, deren
Städte und Häuser, deren
gewohntes Lebensumfeld in
Schutt und Asche gelegt
wurde und die grauenhaftes
erfahren haben. Menschen,
die jetzt als Fremde zu uns
kommen.
Weder Herkunft noch Glaube spielen eine Rolle bei der
Frage, wer mein Nächster ist.
Ich muss seine Religion nicht
gut heißen, auch nicht seine
politische Einstellung. Und
natürlich kann und darf ich
Christus klar bekennen. Aber
ich nehme ihn als Menschen, als meinen Nächsten
an, ohne jegliche Bedingung. Ich lasse ihm die Hilfe
zuteil werden, die er
benötigt. Ohne zu fragen
woran er glaubt, was es
kostet, ob etwas zurückkommt oder der andere
auch wirklich dankbar ist.
Es ist eine alltägliche Aufgabe und eine Prüfung für
mich und für jeden von uns.
Und immer wieder ein hartes
Stück Arbeit an uns selbst.
Wir tun das nicht für uns
selbst, damit wir vor Jesus gut
dastehen. Wir tun das zu
Gottes Lob. Wir loben Gott
indem wir das, was Jesus an
uns getan hat, weiter verschenken. Bedingungslos.
Wenn wir unsere Herzen
öffnen, dann können wir
viele spannende Erfahrungen machen, Menschen
in der Tiefe begegnen. In
diesem Sinne wünsche ich
uns allen ein offenes, fröhliches Herz für unseren
Nächsten. Zu Gottes Lob!
Martin Bohner
Persönlich erlebt - die Serie zur Jahreslosung
An dieser Stelle sollen zukünftig wieder Menschen aus unserer Gemeinde
(und vielleicht auch Sie, lieber Leser?) zur Sprache kommen.
Sie lassen uns an ihrem Leben teilhaben und erzählen uns, was die
Jahreslosung für sie persönlich bedeutet und wie sie in Familie, Alltag und
Beruf damit umgehen. Den Anfang macht im kommenden Gemeindebrief
Annelie Höhne.
Wir freuen uns über weitere Einsendungen zu diesem Thema.
Gedicht zur Jahreslosung
Herr, du hast mir so viel vergeben,
dass ich dir stets nur danken kann,
doch fällt es schwer in meinem Leben,
den Nächsten auch zu nehmen an.
So mancher Stein liegt da im Wege,
so manche Bitternis mich quält,
da hilft auch selbst kein guter Wille,
nur du allein die Wunden stillst.
Gern möchte ich deinem Beispiel folgen,
vergeben jedem, wer`s auch sei,
doch fehlt`s an Kraft oft für die Liebe,
ich bitte dich Herr, steh mir bei!
Schenk du mir Kraft zur Nächstenliebe,
hilf zu vergeben, wo es schwer,
aus deinem treuen Vaterherzen,
sende mir die Nächstenliebe her.
So kann ich einst vielleicht vergeben,
dem anderen auch seine Schuld,
weiß ich mich doch bei dir geborgen,
und angenommen mit Geduld.
© Christina Telker
Rückschau Weihnachten
An Heiligabend erlebten wir eine stimmungsvolle Christvesper mit
traditioneller & moderner Musik und einem schönen Krippenspiel, mit dem
die Kinder des Kindergottesdienstes begeisterten. Wir danken allen Mitwirkenden!
Abschied von Ingrid Altmann
Das wird allein Herrlichkeit sein, wenn
frei von Weh ich sein Angesicht seh!
Ingrid Altmann
Geboren
Gestorben
23.7.1940
10.1.2015
Für uns alle überraschend ist unsere Schwester Ingrid Altmann am 10.
Januar im Alter von 74 Jahren gestorben. Wir haben Ingrid als Mitglied
unserer Gemeinde im Jahr 1964 durch die Taufe willkommen geheißen.
Seit dieser Zeit kam sie regelmäßig und nahm an den Veranstaltungen
der Gemeinde teil.
Wir sind dankbar für ihr Leben auf dieser Welt und unter uns. Viele haben sie in
ihrer stillen und zurückhaltenden Art kennen und schätzen gelernt.
Unsere Fürbitte gilt besonders ihrem Bruder Manfred Altmann. Ihr Verhältnis
zueinander hat vor allem in der langen Zeit der Pflege an Tiefe und
Herzlichkeit gewonnen. Für ihn ist der Tod der Schwester ein großer Verlust.
In einer Trauerfeier am 15. Januar haben wir von Ingrid Abschied genommen.
Wir laden ein zum Osterweg in der Kapelle
In der Zeit vom 16.-21. März zieht in unsere Kapelle eine ganz besondere
Ausstellung ein: der “Osterweg”, welcher vor einiger Zeit von Renate
Windisch gestaltet wurde und seitdem in ganz Deutschland unterwegs ist.
Mit sogenannten “biblischen Erzählfiguren” beschreibt die Ausstellung in
12 wunderschönen und bewegenden Szenen die biblische Passions- und
Ostergeschichte.
Biblische Erzählfiguren nennt man 30 cm große Figuren aus Sisaldrahtgestell
mit Bleifüßen, deren Gesichter nur angedeutet sind und die deshalb einen
großen Interpretationsspielraum lassen.
Mit einem festlichen Gottesdienst und einer anschließenden Vernissage, zu
der zahlreiche Gäste geladen werden, wollen wir die Ausstellung am
Sonntag, dem 15. März eröffnen.
Die Ausstellung wird dann ab Montag täglich 15-18 Uhr für jedermann
geöffnet sein. In der Zeit von 8-14 Uhr sind vor allem Gruppen aus Schulen,
Kindergärten und z.B. Seniorenheimen eingeladen.
Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitern aus unserer Gemeinde wird Maria
Behnke als Praktikantin, im Rahmen ihrer Ausbildung an der Bibelschule
Wiedenest, die Gäste durch die Ausstellung führen. Wir benötigen aber
unbedingt noch viele Helfer, die die Besucher mit betreuen oder ebenfalls
Führungen durchführen. Dazu liegt eine Liste aus. Wir freuen uns über viele
MitarbeiterInnen und laden euch ein, mit dabei zu sein!
In einer Zeit, in der Ostern vielerorts als Frühlings-, Familien- oder gar
“Hasenfest” verstanden wird, wollen wir mit der Ausstellung auf Jesus Christus,
seinen Opfertod und seine große Liebe zu den Menschen hinweisen. Wir
freuen uns auf viele Besucher und laden herzlich ein!
Vorschau Jahresgemeindetag mit
Taufe
Am 8. März findet unser Jahresgemeindetag statt. Zu
Beginn feiern wir einen Familiengottesdienst mit
Taufe.
Nach einem anschließenden Mittagessen treffen wir
uns zur jährlichen Jahresgeschäftsstunde - einer
Gemeindestunde für Gemeindemitglieder und
verbindliche Mitglieder des Freundeskreises.
Bitte tragt euch diesen Termin fest in euren Kalender
ein!
Am 22. Februar stellt sich Gabriel Bohner in einer
kurzen Gemeindestunde nach dem Gottesdienst
als Täufling der Gemeind vor.
Wichtige Termine 2015
16. - 20. März: Ausstellung “Osterweg” in unserer
Kapelle
10. Mai: Musikgottesdienst
5. - 7. Juni: Besuch aus unserer Partnergemeinde
Wiesbaden
22. - 25. Juni: Vertiefungsabende “Gesundheit und
Glaube”
5. Juli: Gemeindeausflug
23. August: Schulanfangsgottesdienst
4. Oktober: Familiengottesdienst zum
Ertntedankfest
13. Dezember: Gemeindeadventsfeier
Gemeindehaus
Evangelisch-Freikirchliche
Gemeinde (Baptisten)
Bismarckstraße 15
D-02826 Görlitz
www.baptisten-goerlitz.de
Im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden
in Deutschland K.d.ö.R
Kontakt
Michael Behnke
0176 - 32150289
Hauskreis - Kontakte
Kathleen Siekierka
017 4 - 34 27 137
Gemeinde Projekt
“Vis à Vis”
Bismarckstraße 19
02826 Görlitz
Fritz Tyschler
035 81- 845 776
Gemeindekonto
Sparkasse OberlausitzNiederschlesien
IBAN: DE94 850 501 00 001 50 004 35
BIC: WELADED1GRL
Redaktion Gemeindebrief
V. i. S. d. P.
Marlies Bohner
Kathleen Siekierka
Auf einen Blick:
Michael Behnke
e Mail:
Gemeindebrief.Goerlitz@gmail.
com
Neue Anschrift
Luisa Bartel
Lönsweg 7
49076 Osnabrück
Laserdruck
MAXROI Graphics GmbH,
Görlitz
Redaktionsschluss für den
Gemeindebrief im
April/Mai 2015 ist der
10. März.
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