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Ausgabe Februar / März 2015
Jahreslosung 2015
Jahreslosung 2015
„Nehmt einander an,
wie Christus euch angenommen hat
zu Gottes Lob.“
Röm 15,7
Von der Mitte her ist dieser Vers zu lesen:
„wie Christus euch angenommen hat.“ Hier
haben wir die Grundlage und das Zentrum
unseres Glaubens vor uns. Christus hat uns
mitten hineingenommen, in sein Leben und
in seine Gemeinde. Weil ich mich von Christus angenommen und geliebt weiß, darum
will ich anderen mit Respekt begegnen, sie
mit seinen Augen sehen, geduldig und nicht
genervt, voll Hoffnung und ohne jemanden
abzuschreiben oder aufzugeben.
In der Hauptstadt des römischen Reiches
waren ganz unterschiedliche Menschen
zusammengekommen. Natürlich Männer,
Frauen und Kinder, darunter Sklaven und
Freie, Starke und Schwache, Arme und
Reiche, Juden und Menschen aus vielen
anderen Völkern, sie alle hatten auch in
der römischen Gemeinde zusammengefunden. Wahrlich eine bunte Gemeinde und
bestimmt nicht ohne Herausforderungen.
„Da muss man tolerant sein und einander
stehen lassen“, würden wir vielleicht im
Hinblick auf unsere heutige Gesellschaft
sagen. Toleranz kommt ursprünglich vom
lateinischen tolerare und meint eigentlich
„erdulden, ertragen.“ Aber wer möchte
denn immer nur ertragen oder geduldet
werden und nicht angenommen und zu
Hause sein dürfen?
2
FRIEDENSKIRCHE
Wo ich andere mit ihrem Leben und ihrer
Meinung nur stehen lasse, da nehme ich sie
gerade nicht an. Stehen lassen, das erinnert
eher an einen alten Regenschirm, den ich
schon länger nicht mehr gesehen habe, weil
ich ihn irgendwo stehen gelassen und damit
längst verloren habe.
„Nehmt einander an, wie Christus euch
angenommen hat“,
– und eben nicht: „Lasst einander stehen,
wie Christus euch stehen gelassen hat.“
Dann stünden alle irgendwie nur beziehungslos herum. Paulus zielt deutlich höher.
In dem griechischen Wort, das wir mit
„annehmen“ übersetzen, steckt mehr: Es
geht um „aufnehmen“. Nehmt einander in
eurer Gemeinde nicht nur an sondern auf.
Oder noch etwas persönlicher: lasst einander
in euer Leben!
Bleibt noch das Ziel: „zu Gottes Lob“. Darin
steckt unsere Bestimmung als Menschen.
Wir sollen Lobsängerinnen und Lobsänger zur Ehre Gottes werden. Wie wir mit
unseren unterschiedlichen Stimmen und
Begabungen nicht nur im Sonntagsgottesdienst Lieder zur Ehre Gottes singen, so
soll auch unser Miteinander nicht aus dem
Takt geraten, die richtige Tonart finden, sich
aufeinander einstimmen
und es muss immer wieder
neu eingeübt werden. Dies
ist für mich ein schönes
Bild für das, was Paulus
hier meint: So wie alle, vom
Brummelbass bis zur Mezzosopranistin, sich im Lobpreis
des Gottesdienstes auf den
Wohlklang der himmlischen
Chöre vorbereiten, ebenso
gilt es auch jetzt schon,
einander anzunehmen und
miteinander zu gehen in ein
neues Jahr. Dazu wünsche ich
uns die Liebe und die Geduld
unseres Herrn Jesus Christus.
Carsten Claußen
lehrt Neues Testament am
Theologischen Seminar Elstal
Frieden suchen – Leben finden
3
Rückblick
Rückblick
adventliche
Hausmusik
Offene Türen
im Advent
Das Licht
von Bethlehem
wird entzündet
Antje Faltis
… bei Hildegard Frank
… bei Rolf Erisman
… bei Familie Hönle
Indira Valdez
Lara Nell
Taufe am 2. Advent
Der Weihnachts-Projektchor
gestaltet eine festliche
Christvesper
Groß und
Klein feiert
Der Kinderchor singt und
musiziert am
4. Advent
Andacht zum
Jahresanfang
2015
4
FRIEDENSKIRCHE
Die Gemeindeleiterin
Sigrid Krupinski
begrüßt die neuen
Gemeindemitglieder
Frieden suchen – Leben finden
5
Im Fokus
Im Fokus
Café International
EINE ZÜNDENDE IDEE DER SÜDSTADTGEMEINDEN/CVJM IN SINGEN
Als im vergangenen Jahr 117 Flüchtlinge in
Singen Zuflucht suchten, unter anderem aus
dem umkämpften Syrien und Irak, entschlossen sich die Südstadtgemeinden mit dem
CVJM zu einem Projekt, das bisher auf sehr
positive Resonanz stößt: DAS CAFÉ INTERNATIONAL. Hier treffen sich 14-tägig Menschen
unterschiedlicher Nationen, die Deutsch lernen
und Deutsche kennenlernen wollen.
Ich möchte darüber mehr wissen, denn ich
kam selbst einmal als Flüchtlingskind nach
Baden-Württemberg. Zusammen mit meinem
Mann mache ich mich an einem Mittwochnachmittag im Dezember auf den Weg in
den Markussaal in der Rielasinger Straße.
Um 15 Uhr haben sich dort bereits ca. 25
ehrenamtliche Helfer aus den verschiedenen
Gemeinden zu letzten Vorbereitungen eingefunden. Auf den adventlich gedeckten Tischen
ist vorbereitetes Material für unterschiedliches
Sprachniveau ausgelegt, für die Kinder und
Jugendlichen in passender spielerischer Form.
Themen sind „mein Körper“, „meine Familie“,
„Einkaufen“, „Advent und Weihnachten“. Ein
reichhaltiges Buffet mit gespendeten Kuchen
und Getränken wird aufgebaut, die Tischverantwortlichen werden ausgewählt, dann noch
eine kurze Gebetsgemeinschaft und schon ist
es 15.30 Uhr – es kann losgehen.
An unseren Tisch gesellt sich noch Diana aus
unserer Gemeinde. Wir alle sind zum ersten
Mal hier und, ehrlich gesagt, etwas angespannt. Wie werden wir miteinander klar kommen? Aber es ist nicht viel Zeit für unsichere
6
FRIEDENSKIRCHE
Gefühle; in den nächsten 15 Minuten ist der
Saal rappelvoll mit Männern, Frauen, Kindern,
Jugendlichen, Omas, Opas und einem fröhlichen Stimmengewirr. An unserem Tisch nimmt
eine ältere Dame im Rollstuhl und eine junge
Familie mit 5 Kindern Platz. Sie sind aus Syrien.
Das Jüngste, 5 Monate alt, schläft noch eingewickelt in eine Decke und wird auf den Tisch
gelegt. In Englisch geht unsere Verständigung
recht gut. Ob wir auch Kinder haben, werden
wir gefragt. Wir haben 5, erklären wir, Diana
sogar 6. Staunen und Heiterkeit. Die Anspannung ist weg.
Wir beginnen gemeinsam mit einem lustigen
Bewegungslied über unseren Körper. Silke
Daub, die Verantwortliche, begrüßt alle herzlich und Gabriel Abdelki aus der arabischen
Gemeinde der Markuskirche übersetzt ins
Arabische (was für ein Segen, dass er da ist).
Dann ist das Buffet eröffnet, gute Gelegenheit
zu small talk und flüchtigen Begrüßungen.
Mein Mann und ich haben uns den beiden
Mädchen an unserem Tisch, 8 und 10 Jahre
alt, zugewendet. Sie geben sich sehr Mühe,
sich in Deutsch mit uns zu verständigen. Wir
malen zusammen – ein Haus – eine Katze –
eine Maus. Ich schreibe einen Satz darunter
„in diesem Haus wohnt Katz und Maus“. Sie
seufzen, so viele deutsche Buchstaben (die
arabischen Schriftzeichen sind ihnen sicher
vertrauter), aber aufgegeben wird nicht. Wir
kriegen die Worte zusammen. Zwei Helferinnen kommen an den Tisch und fragen,
ob es mit der Wohnung geklappt hat. Strahlende Gesichter! „Ja, schöne Wohnung in
Bietingen“. Ich frage die Mädchen, wie es ihnen in der Schule
geht. Sie besuchen die Schule
weiterhin in Singen, kommen mit
dem Zug und dem Bus. Kein Problem. Schule ist schön, macht Spaß, Lehrerin
ist schön (wahrscheinlich ist „gut, freundlich“
gemeint). Inzwischen ist das Baby aufgewacht
und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Diana
nimmt es auf den Arm. Mit großen dunklen
Augen wird sie von dem kleinen Mädchen
unverwandt angeschaut. Durch Knuddeln
und Schäkern kann sie ihr ein scheues Lächeln
entlocken. Von vorne kommt eine Ansage:
Jemand braucht dringend ein Fahrrad. Wer
kann helfen? Dann erklärt Silke Daub, was
es mit dem Adventskranz auf sich hat und
Gabriel übersetzt. Eine Krippe wurde aufgestellt und die Kinder dürfen sich alles genau
anschauen. Kurze Einführung, was es mit dem
Weihnachtsfest wirklich auf sich hat. Mein
Mann hat sich inzwischen zu einigen Männern gesellt. Wir fühlen uns richtig gut hier in
dem bunten Treiben. Die Zeit vergeht schnell.
Um 17.30 Uhr endet das Treffen für heute,
wie zum Beginn mit einem gemeinsamen
Lied. Fortsetzung in 14 Tagen.
Auf einen Fast-Geschenkt-Weihnachts-Flohmarkt wird noch hingewiesen. Es dürfen
dazu noch Sachen abgegeben werden. Eine
Fahrradreparaturwerkstatt in der Südstadt
wäre eine tolle Sache. In der Hauptstraße
und in Rielasingen leben viele junge Männer.
Wer könnte sich vorstellen, mit ihnen einen
Sprachkochkurs zu beginnen?
4.2., 18.2., 4.3., 18.3.2015
Beeindruckt von
dem Engagement gehen wir nach Hause.
Wir hören Dankesworte der Flüchtlinge, die
meist alles verloren haben und hier nach
schrecklichen Erfahrungen einen Neuanfang
wagen möchten. Die herzliche Aufnahme tut
ihnen sichtlich gut. Ein lohnendes Projekt, zu
dem eigentlich jeder etwas
beitragen und unsere Stadt
noch liebenswürdiger machen
kann. Interessenten gibt Silke
Daub gerne Auskunft.
E-mail: info@cvjmsingen.de
Irmgard Kolbe
Frieden suchen – Leben finden
7
Besondere Veranstaltungen
Besondere Veranstaltungen
Eine lebendige Beziehung zu Gott finden?
Das ist möglich. Jetzt anmelden.
WAS ERWARTET DICH?
Ankommen und
genießen – jeder
Abend startet mit
einem gemütlichen Abendessen
Zuhören und
verstehen – ein
kurzer Vortrag
zum christlichen
Glauben
Austausch und
vertiefen – offene
Gesprächsrunden in kleinen
Gruppen
14. MÄRZ 2015
Kursgebühr: 30 €
ANMELDUNG BEI:
• Reiner de Vries
reiner.devries@friedenskirche.de, Tel. 07731-381734
• Annette Krings
annette.krings@web.de, Tel. 07731-783366
WO?
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Rielasinger Str. 19, 787224 Singen
TERMINE
Jeweils mittwochs
von 19.00 – 21.30 Uhr
in der Friedenskirche
25.02.2015 (Kursbeginn)
Die Rückkehr der Religionen
04.03.2015
Gott – durch Worte
nicht zu greifen
18.03.2015
Der Mensch – das Risiko Gottes
25.03.2015
Jesus – ein heruntergekommener Gott?
15.04.2015
Heiliger Geist – „Gott in uns“
17.–19.04.2015
(Seminar-Wochenende)
11.03.2015
Die Bibel – kann Gottes Wort
ein Buch sein?
8
FRIEDENSKIRCHE
Heiliger Geist / Glaube und
Taufe – wie wird man eigentlich Christ?
22.04.2015
Gebet und Spiritualität –
die Antwort des Glaubens
MÄNNERVESPER IM HEGAU
29.04.2015
Glaube und Ethik – was
muss ein Christ alles tun?
ein Vesper – ein Vortrag –
und viele Eindrücke
am Freitag, 13.03.2015, 19.
30 Uhr
in der Eichenhalle Singen-Hau
sen
06.05.2015
Abschlussfest
THEMA:
Maßvoll – ein Leben mit Bib
el und
Bier
mit dem Ehepaar Steinberg,
Hofbräukeller München
Frieden suchen – Leben finden
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Besondere Veranstaltungen
Besondere Veranstaltungen
Brunchgottesdienst
IN DER FRIEDENSKIRCHE
… AM SONNTAG, 22. FEBRUAR 2015 UM 10.00 UHR
Unser Finanzverwalter Jürgen Völker teilt mit:
Danke
Das Weihnachtsopfer für notleidende Roma-Kinder in Rumänien und Projekte der
EBM International für Ebola-Kranke in Sierra Leone betrug 7049,11 €
… höchster Beitrag seit Jahren!
ALLEN SPENDERN EIN HERZLICHES VERGELT’S GOTT!
In unserem Haushalt 2015 müssen für den Bundesbeitrag 470 € zusätzlich eingesetzt
werden, da sich der Betrag pro Mitglied von 60 auf 62 € erhöht hat. Zusammen mit
dem Beitrag an den Landesverband in Höhe von 18 € pro Mitglied entsteht damit
eine Gesamtbelastung für unseren Jahreshaushalt in Höhe von 18 800 €, die aus
unseren Spendeneinnahmen finanziert werden müssen.
Weitere Erläuterungen zum Haushalt in der
JAHRES-MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM 08. MÄRZ 2015 UM 12.00 UHR
19.00 UHR IN DER FRIEDENSKIRCHE SINGEN, RIELASINGER STRASSE 19
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FRIEDENSKIRCHE
Frieden suchen – Leben finden
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Regelmäßige Veranstaltungen
Gottmadingen
Rielasingen / Worblingen
Steffi & Max Stroscher
jeden Freitag um 20.00 Uhr
Kornelia & Werner Gültig
Mittwoch 14-tägig um 20.00 Uhr
Radolfzell
Singen / Hilzingen
Michael Reinbold
Dienstag 14-tägig um 19.30 Uhr
Bettina & Lutz Kirchhoff
jeden Mittwoch um 20.00 Uhr
AK DIAKONIE
am 17.02.2015 um 18.00 Uhr
GEBETSKREIS VOR DEM GOTTESDIENST
jeden Sonntag um 09.15 Uhr
AK SENIOREN
am 03.03.2015 um 16.00 Uhr
JAHRES-MITGLIEDERVERSAMMLUNG
am 08.03.2015 um 12.00 Uhr
Ein kleiner Imbiss ist eingeplant
FRAUENGRUPPE
am 23.02.2015 um 15.30 Uhr
am 06.03.2015 um 19.00 Uhr
Weltgebetsabend
am 30.03.2015 um 15.30 Uhr
SENIORENGRUPPE
am 10.02.2015 um 15.00 Uhr
am 10.03.2015 um 15.00 Uhr
GEBETSFRÜHSTÜCK
am 11.02.2015 um 9.00 Uhr
am 11.03.2015 um 9.00 Uhr
MANN TRIFFT SICH
am 11.02.2015 um 20.00 Uhr
am 04.03.2015 um 20.00 Uhr
am 25.03.2015 um 20.00 Uhr
receive-LOBPREISABEND
am 14.02.2015 um 19.30 Uhr
am 14.03.2015 um 19.30 Uhr
GOTTESDIENST
jeden Sonntag um 10.00 Uhr
am 22.02.2015 um 10.00 Uhr
Brunchgottesdienst
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zu guter letzt …
FRIEDENSKIRCHE
GEBET AM MONTAG
jede Woche um 18.00 Uhr
BIBELGESPRÄCHSKREIS
jeden Mittwoch um 10.00 Uhr
außer dem 2. Mittwoch im Monat
HIMMELSSTÜRMER-KINDERGRUPPEN
jeden Sonntag (außer in den Schulferien)
parallel zum Gottesdienst. Für Eltern mit
Krabbelkindern steht ein Krabbelraum
zur Verfügung, in den der Gottesdienst
übertragen wird
ZWERGENTREFF (Eltern-Kind-Kreis)
jeden Dienstag von 15.15 bis 17.00 Uhr
JUNGSCHAR
jeden Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr
CROSSOVER TEENIE-GRUPPE
jeden Freitag von 17.30 bis 20.00 Uhr
LILJE-GEBET FÜR DIE SÜDSTADT SINGEN
jeden 3. Sonntag im Monat um 18.30 Uhr
Nachbarschaftstreff Lilje, Berliner Str. 8, Singen
„So lange die Erde besteht,
sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte,
Kälte und Hitze, Sommer und Winter,
Tag und Nacht“.
Gen 8,22 (E)
Am Neujahrstag richten viele ihren Blick bewusster
in die Zukunft als sonst: Was für Veränderungen
erwarten mich persönlich und uns als Gesellschaft? Was hat Bestand?
Nach den Worten der Urgeschichte beginnt
an einem Neujahrstag eine neue Weltzeit: Am
Neujahrstag – ein Jahr nach Hereinbrechen
der Wasser Sintflut – tritt das Trockene wieder
hervor. Es beginnt das neue Leben nach der
Flut (so 1.Mose 7,6.11; 8,13). Und solange die
Erde besteht, bindet sich Gott selbst an ein
Versprechen. „Lebenslange Garantie“ – diese
Versicherung, diese Verheißung unterschreibt
Gott. Gott gibt eine Garantie für das Leben auf
der Erde. Der andauernde Puls der Zeit schlägt,
aller Bosheit der Menschheit zum Trotz, er
schlägt weiter und weiter.
Leben geschieht in einem fest zugesagten Rhythmus. Im Orient sind das nicht vier Jahreszeiten,
sondern zwei. In Israel sind Tag und Nacht
ungefähr gleich lang. Die Übergänge von Tag
und Nacht sind deutlich kürzer als in mitteleuropäischen Breitengraden. Es fehlen Morgen- und
Abenddämmerung und auch die schwebenden
Jahreszeiten Frühling und Herbst. Im „Winter“
regnet es und die Periode wird zum Pflügen und
Säen benutzt. Im „Sommer“ ist es trocken. Es
beginnt das bange Warten, ob Korn, Feigen,
Wein und Datteln bis zur Ernte heranreifen. Die
Jahreszeiten prägen das tägliche Leben. Und der
Alltag wird den Bedingungen von Tag und Nacht,
Hitze und Kälte geprägt. Der Hirte Jakob klagt
Brot auf einem Marktstand in Jerusalem –
nach Saat und Ernte
anschaulich: „Am Tag verzehrt mich die Hitze und
in der Nacht die Kälte.“ (1.Mose 31,40). Aber in
diesem Rhythmus schwingen alle Lebensmöglichkeiten, nicht nur des orientalischen Menschen.
Gott garantiert wiederkehrende, sich abwechselnde Lebensbedingungen. Gott verspricht,
nicht den Rhythmus der Lebensbedingungen zu
zerstören, sondern unter seinem Herrschaftsbogen dürfen Mensch und Tier leben. Wenn Sie
persönlich oder als Gruppe Ihr neues Jahr bedenken und in den Monat Januar starten, erlauben
Sie sich die Frage: In welchen Rhythmen findet
mein Alltag statt? Welche Rhythmen kann ich als
Geschenk Gottes für mein und unser gemeinsames Leben wahrnehmen? Wo lebe ich gegen
gute und gesunde Rhythmen und mache die
Nacht zum Tag? Wann erwarte ich Ernte, obwohl
noch Zeit zum Säen ist? Alles hat seine Zeit.
Der Prediger kommt zu dem Schluss: „Ich sah,
was Gott den Menschen zu tun überlassen hat.
Alles hat er so gemacht,
dass es schön ist zu seiner
Zeit.“ (Prediger 3,11-12).
In diesem Sinne wünsche
ich Ihnen einen guten
Start in den ersten Monat
von zwölf Kalendermonaten und Dankbarkeit für
Michael Rohde
Gottes Versprechen.
Frieden suchen – Leben finden
13
KONTO
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Sparkasse Singen-Radolfzell
KtNr: 303 5912
BLZ: 692 500 35
IBAN: DE71 6925 0035 0003 0359 12
BIC: SOLADES1SNG
PASTOR
Reiner de Vries
reiner.devries@friedenskirche.de
Telefon: 07731 / 381734
GEMEINDELEITERIN
Sigrid Krupinski
sigrid.krupinski@friedenskirche.de
GEMEINDEDIAKONIN FÜR
KINDER- UND JUGENDARBEIT
Corinna Schön
Telefon: 07731 / 781364
KASTELLAN
Melanie und Joseph Aziakonou
REDAKTION
Irmgard Kolbe
hajo.kolbe@gmail.com
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
(Baptisten)
Rielasinger Straße 19
78224 Singen
Telefon: 07731 / 381734
GESTALTUNG
www.frank-com.de
FOTOGRAFIE
Werner Gültig
www.frank-fotoartstudio.de
info@friedenskirche.de
www.friedenskirche.de
Im Bund Evangelisch-Freikirchlicher
Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.
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