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EVANGELISCHE
KIRCHENGEMEINDE
BERLIN-BUCH
Februar 2015 – März 2015
1
Der Monatsspruch für Februar:
Ich schäme mich des Evangeliums nicht:
Es ist eine Kraft Gottes,die jeden rettet, der glaubt.
Röm 1, 16
Der Monatsspruch für März:
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Röm 8, 31
Jahreslosung: Nehmt einander an, so wie Christus euch
angenommen hat, zu Gottes Lob. Röm. 15,7
Es ist leicht, mit jemandem auszukommen, den man mag. Das
drückt sich in Sympathie aus. Und die scheint so etwas wie ein
Naturereignis zu sein. Entweder man mag jemanden oder man mag
jemanden nicht. Gründe für die Ablehnung eines anderen finden
sich allemal. Meistens werden diese auch lang und breit diskutiert.
Was mich stört, das lässt sich relativ leicht kommunizieren. Hingegen die Annehmlichkeiten, die wohltuende Anwesenheit eines anderen werden gern als das Normale hingenommen. Und darüber
redet man nicht.
„Nehmt einander an!“ – annehmen im biblischen Sinne bedeutet,
gewährt einander Haus- und Tischgemeinschaft! Nehmt einander
mit, um anderen zu helfen. Für die Tischgemeinschaft gibt es eine
religiöse Übung – das Abendmahl. Und darüber hinaus kenne ich
kaum eine Veranstaltung oder ein Fest in unserer Gemeinde, wo
nicht die Küchenmannschaft ins Schwitzen gerät. Tischgemeinschaft, vielleicht auch Hausgemeinschaft ist erwartete christliche
Praxis, von uns mehr oder weniger gelungen gelebt. Ein unerwarteter neuer Klang geht von der Teilung der Verantwortung beim Helfen aus. Wem vertraue ich mich an, wenn ich gefordert bin und
anderen zur Seite stehen will? Mit wem arbeite ich Hand in Hand?
Einander annehmen meint ein Vertrauensverhältnis auf Augenhöhe: dass ich mich dir anvertrauen kann, wenn es um die Lösung
2
von Problemen geht. Annehmen verstehen wir oft als ein Hilfsangebot mit Gefälle: Ich gebe und du nimmst. Dabei wird echter Teamgeist erwartet.
Bei der Gewichtung der verschiedenen Teile der Jahreslosung,
haben Jugendliche und Senioren gewohnheitsmäßig den Schwerpunkt auf die ersten drei Worte gelegt. Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit sind gefordert. Doch wer dies selbst nie erfahren hat, wird
seine Mühe haben. Dann wird der Anspruch zur übergroßen Anstrengung, der man immer nur hinterherläuft. Die Verwurzelung der
eigenen Person ist wesentlich für jedes mitmenschliche Verhalten.
Von Gott geliebt habe ich Herz und Hände frei, anderen entgegen
zu kommen. So kann ich unbesorgt von mir selbst absehen, weil
Gott mich umsorgt.
Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat, zu
Gottes Lob. Röm. 15,7
Die Jahreslosung scheint für uns in besonderer Weise ausgewählt
zu sein. Sie betrifft nicht nur die rund 500 Flüchtlinge, die in Buch
erwartet werden. Aber auch sie. Den Ankommenden auf Augenhöhe zu begegnen, sie nicht nur als Empfänger milder Gaben und
Konkurrenten zu empfinden, wenn es um die Wohltaten des Sozialstaates geht, sondern ihnen etwas zuzutrauen und sie als Helfende
an unserer Seite zu begrüßen, wenn es um ein gutes und freundliches Miteinander geht, das wird eine große Herausforderung sein.
Wir dürfen in jedem Menschen, der uns begegnet eine Helferin und
einen Helfer zum Leben sehen. Die gegenseitige Annahme beinhaltet genau dieses. Um dieser Aufgabe gewachsen zu sein, dürfen wir uns unserer Wurzeln immer wieder vergewissern.
„Der Mensch muss sich selbst hinter sich gelassen haben, wenn
er eine Ahnung von sich selbst bekommen will. Man muss die Segel in den unendlichen Wind stellen, dann erst werden wir spüren,
welcher Fahrt wir fähig sind.“ Alfred Delp
Bleiben Sie behütet, Ihre Pfrn. Cornelia Reuter
3
GOTTESDIENSTE
Jeden Sonntag 10 Uhr in der Schlosskirche; für die Kinder wird an
allen Sonntagen während der Predigt Kindergottesdienst angeboten. An jedem 2. und 4. Sonntag im Monat laden wir nach dem
Gottesdienst zum Kaffee und Gespräch in das Gemeindehaus ein.
Sonntag Septuagesimä
1. Februar, 10 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Reuter
Sonntag Sexagesimä
8. Februar, 10 Uhr, Familiengottesdienst zu den Kinderbibeltagen
„Wetten, dass mein Gott echt stark ist“, Pfrn. Reuter
Sonntag Estomihi
15. Februar, 10 Uhr, Gottesdienst, Prädikant Niemeyer
Sonntag Invokavit
22. Februar, 10 Uhr, Gottesdienst mit
Abendmahl und Chormusik, Pfrn. Reuter
Sonntag Reminiscere
1. März, 10 Uhr, Gottesdienst, Pfrn. Reuter
Freitag Weltgebetstag
6. März 18 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst,
Pfrn. Reuter und Team
Sonntag Okuli
8. März, 10 Uhr, Gottesdienst, Pfrn. Reuter
Sonntag Lätare
15. März, 10 Uhr, Gottesdienst, Pfrn. Reuter
Sonntag Judika
22. März, 10 Uhr, Gottesdienst, Prädikant Niemeyer
4
GH
Freitag
27. März, 8:30 Uhr, Gottesdienst der Evangelischen Schule Buch,
Annegret Grasse
Sonntag Palmarum
29. März, 10 Uhr, Gottesdienst, Pfrn. Reuter
Gründonnerstag
2. April, 18 Uhr, Gottesdienst mit Tischabendmahl
im Gemeindehaus Karow, Pfr. Beyer
Karfreitag
3. April, 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Chormusik,
Pfrn. Reuter
Ostersonntag
5. April, 6 Uhr Osterfeuer mit anschließendem Osterfrühstück,
10 Uhr Festgottesdienst mit dem Kinderchor, Pfrn. Reuter
Ostermontag
6. April, 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
GOTTESDIENSTE IN DEN SENIORENHEIMEN
Seniorenwohnheim „Am Schlosspark“,
Paritätischer Wohlfahrtsverband, Alt-Buch 50
Montag, 23. Februar 2015 16 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Reuter
Montag, 30. März 2015
16 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Reuter
Seniorenwohnheim „Rosengarten“,
Theodor Brugsch-Strasse 18
Mittwoch, 18. Februar
Mittwoch, 18. März
16 Uhr Gottesdienst mit Hrn. Blüthgen
16 Uhr Gottesdienst mit Hrn. Blüthgen
5
Seniorenwohnheim im Ludwigpark, RENAFAN,
Zepernicker Strasse 2
Mittwoch, 11. Februar
10 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Reuter
Mittwoch, 4. März
10 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Reuter
WEITERE TERMINE IN UNSERER GEMEINDE
2. bis 6. Februar Kinderbibeltage, 9 bis15:30 Uhr
„Wetten, dass mein Gott echt stark ist?“ Elia,
Anmeldungen erbeten
GH
Mittwoch, 11. Februar, 19:30 Uhr, Gemeindekirchenrat
GH
Donnerstag, 19. Februar, 19:30 Uhr Vorbereitung des
Weltgebetstages
GH
Freitag, 20. Februar, 19 Uhr Dankeschön für die
VerantwortungsträgerInnen in der Gemeinde
GH
Donnerstag, 26. Februar, 19:30 Uhr „Neukölln-Unlimitted“
GH
Freitag, 27. Februar, 18 Uhr: 9. Geburtstag von Laib und Seele
KBZ Karow
Mittwoch, 4. März, 19 Uhr, Gemeinsame Sitzung von
Gemeindekirchenrat und Beirat
GH
Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr, Infoabend „Das Waisenhaus in
Kathmandu“ mit Frau Drasdo
GH
6
Freitag, 13. März, 18 Uhr Ausstellungseröffnung mit Werken von
Elisabeth Shaw und René Graetz
GH
Samstag, 14. März, 9 bis16 Uhr
Klausurtagung des Gemeindekirchenrats
16. -20. März, Ökumenische Bibelwoche „Zur Freiheit befreit“ Galaterbrief
Mittwoch, 25. März, 16 Uhr Osterbasteln für die ganze Familie GH
Freitag, 27. März, 14:30 Uhr Seniorengeburtstag
Freitag, 27. März Jugendkreuzweg
27.-29. März, Chorwochenende
MUSIK IN UNSERER KIRCHE
Freitag, 6. Februar, 19 Uhr, Portraitabend mit
Prof. Sebastian Weigle und dem Chor der Bucher Schlosskirche,
Benefizveranstaltung des FV Kirchturm
Kirche
Freitag, den 27. Februar, 16 Uhr Konzert mit Schülerinnen und
Schülern von Frau Prof. Iwanzowa-Bielka, Benefizveranstaltung
des FV Kirchturm-Buch
MDC
Freitag, den 27. März, 18 Uhr Konzert zu 6 Händen,
Benefizveranstaltung des FV Kirchturm-Buch
Informationen über musikalische Veranstaltungen im Internet
unter www.musikinkirchen.de.
7
GH
GRUPPEN UND KREISE
Kinderkirche freitags
Eingeladen sind alle Kinder im Alter
von 2 bis 6 Jahren mit ihren Eltern und
Großeltern, um gemeinsam Neues
zu entdecken.
Nächste Termine: 27. Februar, 27. März,
jeweils16:30 Uhr
Konfirmanden
Konfirmanden:
dienstags, 18:00 Uhr
Junge Gemeinde
donnerstags 18:30 bis 20 Uhr
Evangelische Jungenschaft
Tataren: Jungen 9 - 11 Jahre, montags 17 – 19 Uhr,
Tel.: Zottel: 0173 8470541
Maya: Mädchen, 12 – 13 Jahre, dienstags 16:30 Uhr –
18:30 Uhr,
Tel.: Labro: 0177 6438993, E-Mail: labro@gmx.de
Thaj´mani: Jungen 11 – 14 Jahre, mittwochs 17 – 19 Uhr,
Tel.: Rolle: 0160 92627269
Erwachsenentaufseminar auf Anfrage:
Pfrn. Cornelia Reuter, Tel. 47 30 74 41
Seniorensport
dienstags 9:30 Uhr
8
Seniorenkreis
Mittwoch, 11. Februar, 15 Uhr:
Einstimmung auf den Weltgebetstag 2015
„Begreift ihr meine Liebe“ Vorbereitungsland Bahamas
Mittwoch, 11. März, 15 Uhr: „Perlen des Glaubens“
mit Pfrn. i.R. Otto
GH
Kaffeestube für Alt und Jung
jeweils mittwochs um 15 Uhr (nur wenn kein Seniorenkreis)
Bibel im Gespräch
GH
Montag, 23. Februar und Montag 30. März, jeweils 19:30 Uhr
Pfrn. Reuter
GH
Kinderchor
donnerstags, 16:30 Uhr
GH
Kindergottesdienst
sonntags, 10 Uhr
GH
Chor
dienstags, 19:30 Uhr, Chorprobe im Gemeindehaus
Sie möchten gern im Chor mitsingen?
Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.
Infos bei Annette Clasen (Tel.: 94 79 27 67)
Laib und Seele
jeden Donnerstag, 15:00-16:30 Uhr, im Kirchlichen
Begegnungszentrum Karow, Achillesstr. 53, 13125 Berlin
Tanzen mit Manfred Pietschmann
immer mittwochs 19:30 Uhr
9
Kinderbibeltage vom 2.-6. Februar 2015 Wetten, dass… mein Gott echt stark ist? Elia
Wetten, dass…? Was hat die Eliageschichte mit „Wetten, dass…?“
zu tun? Eine ganze Menge! Beim „Wetten, dass…“ lautet die Wettfrage: „Traut ihr dem Wettspieler zu, dass er seine Wette erfüllen
kann? Oder traut ihr es ihm nicht zu?“ Es geht um Zutrauen und
Vertrauen.
Das ist die Grundfrage der Eliageschichte: Traut ihr Menschen
Gott zu, dass er sein Versprechen einlöst? Er hat versprochen, für
euch da zu sein in eurer Furcht und in euren Sorgen. Traut ihr Gott
zu, dass er euch in seiner Hand hält?Traut ihr ihm zu, dass er eure
schlechte Laune, eure Fragen aushält und dass er euch tröstet?
Fehlendes Zutrauen kann Menschen kränken. Misstrauen verletzt.
Wie kann man Vertrauen erlernen, bewahren, gewinnen?
Wir wollen uns in den Februarferien auf eine Entdeckungsreise in
Sachen Vertrauen machen.
Am 2. und 3.Februar sind wir im Gemeindehaus Buch
Am 4. Februar planen wir eine Unternehmung in der Stadt.
Am 5. und 6.Februar sind wir im Gemeindehaus Blankenburg.
Eingeladen sind Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse. Die Tage
beginnen um 9:00 Uhr und sind um 15:30 Uhr zu Ende.
Wer die gesamte Woche teilnimmt, zahlt einen Unkostenbeitrag
von 35 EUR. Wer nur von Montag bis Mittwoch in Buch oder nur
von Mittwoch bis Freitag in Blankenburg teilnimmt, zahlt entsprechend weniger.
Wenn Ihr noch mitmachen wollt, meldet Euch bitte sofort bei uns
per mail an.
Es freuen sich Eure
Pfarrerin Cornelia Reuter, Gemeindepädagoge Tim Schmidt und
Pfarrer Hagen Kühne
pfarramtberlinbuch@online.de; tim.schmidt@evangelischbuchholz.de; hagenkuehne@online.de
10
Portraitabend mit Sebastian Weigle, im Gespräch mit
Cornelia de Reese
Benefizveranstaltungen zum Wiederaufbau des Turmes der
barocken Schlosskirche in Berlin-Buch
Am 06.02.2015, 19 Uhr in der Schlosskirche Berlin-Buch,
Alt Buch 36, 13125 Berlin
Der Förderverein Kirchturm Buch e.V. präsentiert einen Abend mit
Professor Sebastian Weigle, Generalmusikdirektor an der Oper
Frankfurt/Main im Gespräch mit Cornelia de Reese, freie Musikredakteurin im Kulturradio vom RBB.
Sebastian Weigle ist in Berlin-Buch als Sohn des bekannten Kirchenmusikers Gottfried Weigle geboren und aufgewachsen. Er fühlt
sich seinem Geburtsort sehr verbunden und engagiert sich trotz
starker beruflicher Belastungen als Mitglied des Kuratoriums des
Fördervereines Kirchturm Buch e.V. für den Wiederaufbau des Turmes der kriegszerstörten barocken Schlosskirche in Buch. Zur Zeit
leitet er Aufführungen der Opern „Zauberflöte“ und „Freischütz“ an
der Berliner Staatsoper.
Am 06.02.2015 ist er um 16:10 Uhr Gast beim Kulturradio vom
RBB. Danach wird Cornelia de Reese im Gespräch mit ihm und an
11
Hand von Musikbeispielen in der Bucher Schlosskirche den bisherigen künstlerischen Lebensweg von Sebastian Weigle nachzeichnen. Dazu singt der Chor der Schlosskirche Choralsätze von
J.S.Bach.
Der Förderverein lädt herzlich zu dieser Veranstaltung ein.
Eintritt frei. Spenden sehr willkommen.
HK
GMD Prof. Sebastian Weigle
Cornelia de Reese
12
Max Delbrück Centrum (MDC) für Molekulare Medizin Berlin-Buch
Förderverein zum Wiederaufbau des Turmes der barocken
Schlosskirche Berlin-Buch
Einladung
3. Benefizkonzert
Professor Galina Iwanzowa-Bielka
Musikhochschule Hanns Eisler Berlin
mit national und international ausgewiesenen
Schülerinnen und Schülern
27. Februar 2015, 16:00 Uhr
Kongresszentrum des MDC
13125 Berlin-Buch, Robert-Rösslc-Straße 10
Vorgesehen sind Werke von
Ludwig van Beethoven
Frederic Chopin
Wolfgang Amadeus Mozart
Franz Liszt
Edward Grieg
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Anschließend besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit
Frau Professor Galina Iwanzowa-Bielka und ihren Schülern
13
Fastenaktion „7 Wochen anders leben“
Das Leben könnte auch ganz anders sein. Diese Erfahrung suchen viele Menschen Jahr für Jahr in der Fastenzeit. Sie beginnt
mit dem Aschermittwoch (18. Februar) und bietet 40 Tage lang die
Chance, sich auf sich selbst zu besinnen. Eine alte Gewohnheit
ändern oder eine neue einüben, etwas bewusster tun oder etwas
ganz unterlassen – es gibt viele Möglichkeiten, sich selbst besser
kennenzulernen und den Blick aufs Wesentliche zu schärfen. Mit
der Aktion „7 Wochen anders leben“ lädt das Andere-Zeiten-Team
ein, die Fastenzeit anders zu erleben. Wer möchte, kann sich von
den wöchentlichen Briefen und einer Fastenbroschüre begleiten
lassen (Unkostenbeitrag 9,50 EUR). Außerdem wird in diesem Jahr
erstmals der Fasten-Wegweiser „wandeln“ angeboten, der Sie in
der Zeit von Aschermittwoch bis Ostermontag mit täglichen Impulsen versorgt.
Kontakt: Andere Zeiten e.V., Fischers Allee 18, 22763 Hamburg
Tel. 040 471127-27 Fax 040 471127-77 info@anderezeiten.de
www.anderezeiten.de
Weltgebetstag 2015 – Vorbereitungsland Bahamas
„Begreift ihr meine Liebe?“
Die Frauen der Bahamas erfahren
Gottes Liebe im Geschenk ihrer wunderschönen Inseln und im menschlichen
Miteinander. Beten und Handeln, Gottesdienst und Menschendienst gehören
für sie zusammen. Wir wollen mehr über
die Menschen der Bahamas, ihr buntes
subtropisches Inselreich im Atlantik und
über ihren Alltag, vor allem der Frauen
und Mädchen, erfahren. Dazu sind Sie
herzlich eingeladen: am Donnerstag,
den 19.2., 19:30 Uhr ins Gemeindehaus Alt-Buch 36a zum Informations- und Vorbereitungsabend. Und am 6.3., 18 Uhr zum Welt14
gebetstagsgottesdienst ebenfalls ins Gemeindehaus. Es freuen sich
auf Ihr Interesse und Erscheinen Christel Prietzel und Irmgard Hellwig.
Elizabeth Shaw & René Graetz
Ausstellung im Gemeindehaus Berlin-Buch
Elizabeth Shaw (1920-1992)
und René Graetz (1908-1974)
lebten und arbeiteten viele Jahre
in Berlin. Sie, bekannt und geliebt
wegen ihrer wundervollen Kinderbücher und er, geschätzt als Bildhauer und Maler wegen seiner
Formensprache, die einen eigenen Weg in der bildenden Kunst
der DDR ging.
Nach dem Ende des Zweiten
Weltkrieges kamen Elizabeth
Shaw und René Graetz nach
Deutschland. Für sie beide, sie
heirateten 1944 in London, war
es ein großer Schritt. Er, nur
durch den Geburtsort Berlin und seine wenigen Jahre der frühen
Kindheit mit Deutschland verbunden. Für sie, die in Belfast geboren und in London ein Kunststudium begonnen hatte, das wegen
des Krieges abgebrochen wurde, war Deutschland eine neue Welt.
Während des Krieges hatten sie in London engen Kontakt zu deutschen Emigranten und Mitgliedern des Deutschen Kulturbundes in
Großbritannien.
Sie erarbeiteten sich ihren Platz in der bildenden Kunst der DDR.
Elizabeth Shaw mit Illustrationen, Karikaturen und Zeichnungen.
15
1963 wurde ihr erstes eigenes Kinderbuch veröffentlicht „ Der kleine Angsthase“ und eroberte die Herzen der Kinder und Eltern. „Wie
Putzi einen Pokal gewann“ und „Zilli, Billi und Willi“ sind noch heute
Klassiker der Kinderliteratur.
René Graetz schuf das Denkmal im KZ Sachsenhausen, beteiligte sich an der Gestaltung der Gedenkstätte im KZ Buchenwald,
in vielen Städten findet man von ihm Plastiken im öffentlichen Raum.
In der Ausstellung, die vom 13. März bis zum 31. Mai im Gemeindehaus Buch gezeigt wird, werden Zeichnungen, Drucke und Bücher der beiden Künstler gezeigt.
Die Eröffnung findet am Freitag, dem 13. März um 18 Uhr statt.
Gerhard Schneider
Zur Freiheit befreit
Ökumenische Bibelwoche zu Texten aus dem Galaterbrief
Montag, 16.3., 19.30 Uhr Pfarrer Wolfgang Beyer, Galater1, GH
der Ev. KG Buch, Alt-Buch 36a
Dienstag 17.3., 19.30 Uhr Prediger Thomas Steinbacher,
Galater2, GH der Ev. KG Blankenburg, Alt-Blankenburg 17
Mittwoch 18.3., 19.30 Uhr Pfarrer Hagen Kühne, Galater3 – 4,7,
Ev.-Method. Gemeinde Zepernick, Straße der Jugend 15
Donnerstag, 19.3., 19.30 Uhr Pfarrerin Cornelia Reuter, Galater5,
Kath. Kirche Buch, Röbellweg 61
Freitag, 20.3. Pfarrer Bruno Monn, Galater 6, GH der Ev. KG
Karow, Alt-Karow 55
16
Jugendkreuzweg „Im Fokus: das Kreuz“
In diesem Jahr wird sich unsere Junge Gemeinde am Jugendkreuzweg beteiligen. Noch sind die verschiedenen Stationen nicht
benannt und die Wegstrecke noch nicht abgesteckt. Ungefähr
18 km werden zu bewältigen sein. „Im Fokus: Das Kreuz“, so lautet
der Titel des ökumenischen Kreuzweges der Jugend 2015. Es ist
schwer, Leid und Tod zu fokussieren. Man kann die Aufmerksamkeit auf Leidende lenken, aber man kann Leidende auch bloßstellen. Leid und Tod können Hilfe provozieren, aber auch Häme und
Schadenfreude hervorrufen. Hinsehen und Wegschauen, zwei
Möglichkeiten, mit Tod und Leid umzugehen. Der eigene Lebensweg wird in der Begegnung mit Jesus Christus von seinem Leidensweg gekreuzt. Vom Bewusstsein des Todes am Ende des Lebens bestimmt sich, was Leben ist. Mit dem Kreuzweg stellen sich
Jugendliche diesen ernsten Fragen. Zum Jugendkreuzweg laden
die Jugendlichen am 27. März ein. Genauere Infos erhalten Sie
über die Junge Gemeinde, bzw. im Gemeindebüro. CR
Filmabend „Neukölln – Unlimited“
Donnerstag, 26.2., 19:30 Uhr GH Alt-Buch 36a
Neukölln-eine Stadt in der Stadt mit 300.000 Einwohnern. Menschen aus mehr als 160 Nationen leben hier. Die Familie Akkouch
kommt aus dem Libanon und wird in Deutschland nur geduldet. Die
Abschiebung kann ganz plötzlich erfolgen. Der Film zeigt ein Jahr
im Leben der Familie. Die Kamera begleitet sie in ihrem Alltag, beim
Kampf um behördliche Anerkennung.
Ende März werden in Buch die ersten BewohnerInnen des Flüchtlingsdorfes erwartet. Wir wissen wenig über die Menschen, die dann
hier in Buch ankommen werden. Mit dem Filmabend können wir
einen Einblick erhalten, was es für Menschen bedeutet, Zuflucht in
einem anderen Land zu suchen und sich unter den gegebenen
Bedingungen einzurichten und den Alltag zu organisieren.
17
Herzliche Einladung zum Osterfeuer und Osterfrühstück
Für viele ist es eine gute Tradition, den Ostermorgen am Osterfeuer zu begrüßen und sich von dem Osterlicht, dem Licht des Glaubens, entzünden zu lassen. Wir tragen das Licht in die dunkle Kirche und erinnern uns an den Beginn unseres Glaubens, die Taufe.
Im Anschluss feiern wir mit einem gemeinsamen Frühstück im Gemeindehaus das Ende der Fastenzeit. Wer den Frühstückstisch mit
eigenen Köstlichkeiten bereichern möchte, melde sich doch bitte
im Gemeindebüro zur besseren Planung. CR
Kirchendach
Vielen Dank. Sie haben uns nicht im Regen stehen lassen. Für
das zum zweiten Mal gestohlene Kirchendach haben wir bisher
Spenden in Höhe von ca. 6000 EUR erhalten. Der Kirchenkreis unterstützt uns großzügig bei der Wiederherstellung des Kirchendaches mit einer Summe von bis zu 20.000 EUR. Mit der Gewissheit,
die anfallenden Arbeiten bezahlen zu können, nehmen wir sie jetzt
in Angriff. Wir haben uns mit verschiedenen Möglichkeiten der Sicherung beschäftigt und zusammen mit dem Architekturbüro Redlich für verschiedene aufeinander abgestimmte Sicherheitsmaßnahmen verständigt. Die Arbeiten werden, sobald die Witterungslage
es zulässt, begonnen. Das ist auch dringend geboten, denn vor
Weihnachten zeigte die Abdeckfolie erste undichte Stellen, die sich
im Kircheninneren abzeichneten. Die Dachdeckerfirma musste also
noch einmal auf’s Dach und den Schaden beheben. Wir danken
Ihnen sehr für Ihre Unterstützung. Mit vielen kleinen Geldspenden
haben sich eine Vielzahl von Hilfswilligen beteiligt und uns ihr Mitgefühl und ihre Hilfsbereitschaft ausgedrückt. In dieser Gemeinschaft
fühlen wir uns gut aufgehoben und hoffen, dass es im kommenden
Jahr auch andere Anlässe gibt, aufeinander zuzugehen, miteinander
zu feiern und sich guter Nachbarschaft zu vergewissern.
Ihre Pfarrerin Cornelia Reuter
18
Glockengeläut …
Die Glocken ehren und rühmen Gott und rufen uns einladend vor
Gottesdiensten.
Sie erklingen zu Beginn unserer Gottesdienste und helfen uns
einzustimmen auf den jeweiligen Anlass. Eine Glocke begleitet das
‚Vater unser’ während des Gottesdienstes.
Und das volle Geläut sendet uns wieder hinaus in den Alltag am
Ende eines Gottesdienstes.
Unsere Kirchenglocken in Buch haben eine bewegte Geschichte
hinter sich und haben deshalb auch so manchen „Kratzer“ abbekommen. Sie brauchen dringend eine Aufarbeitung.
Wenn Sie, liebe Gemeinde hin und wieder ganz bewusst den Tönen lauschen, werden Sie feststellen, dass sich ein unschöner, fast
„scheppernder“ Ton einmischt.
Der GKR hat sich schon im letzten Jahr Gedanken darüber gemacht, wie die nahe Zukunft der Glocken aussehen könnte. So
hatten wir einen fachkundigen Berater zu Gast, den Glockenbeauftragten / sachverständigen der Evangelischen Kirche (EKBO) Herrn
Helmut Kairies. Er stellte uns Klangbeispiele vor, die uns in die Lage
versetzten, Vorstellungen zu einem überarbeiteten Geläut zu entwickeln. Herr Kairies hatte uns in Anlehnung an die eine vorhandene Bronzeglocke (es) einen Molldreiklang (as‘, ces‘‘, es‘‘) empfohlen.
In der GKR Sitzung am 07.01.2015 haben wir uns nun nach nochmaligem Hören für diese Variante entschieden. Das Klangbild entspricht dem jetzigen Bucher Geläut, ist aber wohltönender, weil die
Glocken in Bronze gegossen einen weicheren Ton haben. Unsere
kleine vorhandene Bronzeglocke es‘‘ benötigt einen anderen Schlegel und muß repariert werden, damit sie wieder ihren ursprünglichen Klang erhält. Der vorhandene Glockenstuhl braucht nur geringfügig umgebaut zu werden.
Der Förderverein zum Wiederaufbau des Kirchturmes begrüßt dieses Vorhaben auch ausdrücklich. Denn das geplante Geläut kann
später, wenn der Turm gebaut sein wird, von dort erklingen. In Zusammenarbeit mit dem Glockenbeauftragten werden in nächster
19
Zeit Kostenangebote von Glockengießereien eingeholt. Dann werden wir den finanziellen Umfang abschätzen können und die weiteren Schritte planen. Es gibt erfreulicherweise schon jetzt erklärte
Spendenbereitschaft und Spenden in beträchtlicher Höhe für die
Anschaffung neuer Glocken. Wir würden uns freuen, wenn auch
Sie dieses Vorhaben unterstützen und begleiten. Es grüßt Sie herzlich Ihr GKR.
Evelin Kretzschmar, Vorsitzende
Möchten Sie ehrenamtlich in der Evangelischen Schule Buch
tätig werden?
Unsere Evangelische Schule Buch besteht nun schon in ihrem
zweiten Schuljahr. Gegenwärtig lernen bei uns 111 Kinder in den
Klassenstufen 1 – 4. Aus den Kirchgemeinden unterstützen uns
bereits einige ehrenamtliche Schulpaten, für deren Mithilfe wir sehr
dankbar sind. Für unsere wachsende Schülerzahl wünschen wir uns
noch mehr Schulpaten:
Vormittags während der Unterrichtszeit sind Sie als Lesepate willkommen, d.h. Sie lesen selbst einer Gruppe etwas vor oder üben
mit Schüler/innen das Lesen.
Am Nachmittag während der Hortzeit freuen wir uns über Angebote zum Handarbeiten (z.B. Häkeln, Stricken…), zum Vorlesen oder
Spielen (Kartenspiele, Brettspiele - gerne Schach, Gesellschaftsspiele).
Vielleicht haben Sie durch Ihren Beruf oder Ihr Hobby Fertigkeiten
erworben, die Sie gern unseren Schülerinnen und Schülern nahe
bringen möchten?
Bitte melden Sie sich telefonisch oder per E-mail (buero@ev-schule-buch.de), per Brief oder persönlich in unserem Sekretariat. Unsere Sekretärin Frau Schottke ist dort vormittags unter der Telefonnummer 319 58 200 ab 8:15 bis 12 Uhr erreichbar. Unser Schulgebäude ist das Haus 27 im Ludwig-Hoffmann-Quartier (Adresse:
Wiltbergstraße 90), der Zugang ist auch vom Pölnitzweg (gegenüber von Nr. 100) möglich.
Ulrike Burkowski, Schulleiterin
20
Neue Bankverbindung - Unsere Hausbank hat fusioniert
Die Information, die wir hier weitergeben, ist von allergrößter Nüchternheit und soll allen dienen, die uns mit Spenden bedenken und
unterstützen: Unsere Hausbank, die Evangelische Darlehensgenossenschaft, hat sich mit der Evangelischen Kreditgenossenschaft
zusammengeschlossen. Dadurch ist eine neue Bank entstanden.
Sie heißt Evangelische Bank e.G. (=eingetragene Genossenschaft). Dadurch ändert sich auch unsere Bankverbindung für Spenden und Kirchgeld. Beides wird nun auf ein Konto überwiesen:
Bankverbindung ab 2015:
Empfänger:
Ev. Kirchengemeinde Berlin-Buch
IBAN:DE74 5206 0410 4803 9955 50
BIC: GENODEF1EK1
Kreditinstitut:
Evangelische Bank e.G.
Bitte geben Sie im Verwendungszweck Ihren Namen und Ihre
Adresse ein, damit Ihnen eine Spendenbescheinigung ausgestellt
werden kann.
Wenn Sie für einen bestimmten Bereich unserer Gemeindearbeit
spenden möchten (z.B. Arbeit mit Kindern, Kirchenmusik, Junge
Gemeinde o.ä.), vermerken Sie dies.
AMTSHANDLUNGEN
Kirchlich Abschied genommen und dem Segen Gottes
befohlen haben wir:
Dora Schulz, 90 Jahre
„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin
uns streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen
ihre Garben.“ Psalm 126
21
Natalja Miller, 88 Jahre
„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“
Lukas.21,28
Anne Fanke, 102 Jahre
„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“
Lukas.21,28
Gerhard Ziegenbein, 86 Jahre
„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“
Lukas.21,28
Annelore Klingbeil, 83 Jahre
„Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“ Psalm 23,
Hedwig Bönsel, 95 Jahre
„In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt
überwunden.“ Joh.16,33
Elfriede Scholz, 93 Jahre
Johanna Kreher, 101 Jahre
VORANKÜNDIGUNGEN
Benefizkonzert für „Iwanuschka“
Sonntag, 19. April 2015 17 Uhr, Schlosskirche Berlin-Buch
Der Chor unserer Gemeinde bereitet sich z. Z. auf ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins „Iwanuschka“ vor, der vor allem das
in der Gorbatschowära 1989 von sowjetischen Ärzten gegründete
Heilpädagogische Zentrum in Moskau fördert und finanziell unterstützt.
In vielen staatlichen Internaten Russlands, in denen Kinder mit
Behinderungen und psychischen Erkrankungen interniert werden,
herrschen immer noch traurige Zustände. Doch hat es in den letzten Jahren Fortschritte gegeben. Die politische Krise zwischen Russ22
land und dem Westen hat derzeit keine negativen Auswirkungen
auf die Bemühungen des Zentrums um einen menschlichen Umgang der Gesellschaft mit Menschen mit Behinderungen. Soziale
Einrichtungen werden von der Regierung bei der Gestaltung einer
humanen Gesellschaft ernst genommen und wirksam mit eingebunden.
Als Mitwirkende bei diesem Konzert sind eingeladen unsere ehemaligen Chorleiter/in Stefan Kircheis, Andrea Kulin und Johannes
Voigt. Herr Kircheis und Frau Kulin werden sich noch einmal an
ihrer alten Wirkungsstätte an das Pult stellen und den Chor leiten.
Herr Voigt wird den Männerchor des Chores dirigieren. Die musikalische Gesamtleitung des Chores hat Annette Clasen. Von der Musikschule „Béla Bartók“ ist ferner das Blockflötenensemble „La
Chasca“ unter der Leitung von Frau Jüttner-Uhlich im Programm.
Das Ensemble ist Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ 2013.
G. R.
Vor dem Konzert wird der Film von Jochen Kraußer „Das kleine
Orchester der Hoffnung“ gezeigt.
Wochenendfahrt nach Kirchmöser vom 24.-26. April 2015
Liebe Familien, im kommenden Jahr haben wir für den 24.-26.
April 2015 die Familienferienstätte St. Ursula in Kirchmöser für unser Familienwochenende reserviert. Dort gibt es Familienappartements, einen Spielplatz vor dem Haus und Wasser und Wald in
direkter Umgebung. Wir werden erzählend, musikalisch und spielerisch uns einer biblischen Geschichte nähern und freuen uns schon
auf die gemeinsamen Tage. Leider können im Haus keine Tiere
untergebracht werden. Anmeldungen ab sofort bitte an Hagen Kühne und Cornelia Reuter
pfarramtberlinbuch@online.de oder hagenkuehne@online.de
Herzlich Annette Clasen, Hagen Kühne und Cornelia Reuter
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Busfahrt im Mai vormerken!
Die alljährliche Busfahrt mit Kultur und Natur soll dieses Jahr am
Freitag, den 29.Mai stattfinden. Wir wollen uns den Dom in Brandenburg, dessen Restaurierung jetzt endlich abgeschlossen ist,
ansehen. Zur Erholung von der Führung ist nachmittags eine Bootsfahrt vorgesehen. Einzelheiten werden im nächsten Gemeindebrief
bekannt gegeben. B. Bodek
RÜCKBLICKE
„Wilde Schwermut - Erinnerungen eines Unpolitischen“
Lesung mit Eveline und Jörg Schönbohm
am 28. November 2014
Auch in diesem Jahr hatte der Förderverein zum denkmalgetreuen Wiederaufbau des Turmes der barocken Schlosskirche in Berlin-Buch e.V. regelmäßig zu Benefizveranstaltungen eingeladen.
Dabei wechselten Ausstellungseröffnungen, Konzerte und Lesungen in bunter Reihenfolge einander ab. Beim letzten Termin dieses
Jahres waren am 28. November Eveline und Jörg Schönbohm im
Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde zu Gast. Das Ehepaar
stellte das Buch „Wilde Schwermut. Erinnerungen eines Unpolitischen“ vor. Das Reizvolle an diesem Lebensbericht ist, dass beide
Ehepartner im Wechsel jeweils ihre eigene Sicht des Erlebten schildern und an diesem Abend auch vortrugen. Beide sind in Brandenburg geboren und haben wahrhaftig gemeinsam im märkischen
Sandkasten gespielt, da schon die Eltern in Freundschaft verbunden waren. Sie heirateten jung, und diese lange Vertrautheit wurde
beim Rückblick auf das gemeinsame Leben immer wieder deutlich
und bildete den tragenden Grundton bei der Schilderung der Höhen und Tiefen ihres Lebens.
Beeindruckend waren die Berichte über die verschiedenen Stationen der zielstrebigen militärischen Laufbahn von Jörg Schönbohm.
Seine Frau schilderte dann humorvoll die Auswirkungen der damit
verbundenen ständigen Wohnortwechsel auf die wachsende Familie. Auch als Mutter von drei Kindern arbeitete sie stets gern als
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Lehrerin und erfuhr somit selbst, wie schwierig häufige Schulwechsel sein können. Spannend berichtete Jörg Schönbohm von seinen
zahlreichen Begegnungen mit Persönlichkeiten der Zeitgeschichte
und ergänzte diese Darstellungen durch lebhafte Schilderungen von
Begebenheiten, die das Protokoll nicht vorgesehen hatte. Die Zuhörer erwiderten dies mit fröhlichem Lachen und Applaus.
Neben den heiteren Seiten seiner Tätigkeit erfuhr das Publikum
aber auch viel Authentisches über die ernsten und schwierigen Entscheidungen, die er in seiner Position zu fällen hatte. So galt es, im
Jahre 1990 eine gerechte und beiden Seiten genehme Form zur
Integration von Teilen der Nationalen Volksarmee in die Bundeswehr zu finden. Bei den Ausführungen über diese Vorgänge ahnte
man, dass Jörg Schönbohm mit seinem tatkräftigen, fairen und klugen Auftreten einen großen Anteil am Gelingen dieses schwierigen
Auftrags hatte. Ehemalige Offiziere der NVA sprechen noch heute
voller Hochachtung vom Befehlshaber des Bundeswehrkommandos Ost in Strausberg, Generalleutnant Schönbohm.
Die Einheit Deutschlands bot Jörg Schönbohm die Möglichkeit, in
seine geliebte märkische Heimat zurückzukehren und zunächst als
Innensenator von Berlin und später als Innenminister in Brandenburg politische Verantwortung zu übernehmen.
Der Applaus und Dank zum Ausklang dieses Abends galt neben
den Autoren auch Frau Prof. Galina Iwanzowa-Bielka für ihre wundervolle musikalische Umrahmung und für ihre Anregung zu dieser
gelungenen Veranstaltung.
UWH
Mitgliederversammlung des Fördervereins Kirchturm Buch e.V.
am 21. Januar 2015
Am 21.01.2015 fand die 6. Mitgliederversammlung des Fördervereins Kirchturm Buch e.V. mit 51 Mitgliedern und 7 Gästen statt.
Der Vereinsvorsitzende, Herr Besch, konnte 18 neue Mitglieder
begrüßen. Wir haben jetzt 168 Mitglieder. Ein wichtiges Ziel muß
weiterhin die Mitgliederwerbung sein, denn die Mitgliederzahl ist
ein gutes Argument für die öffentliche Förderung.
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Der Verein und die Gemeinde konnten bisher über 220.000 Euro
sammeln. Für die zahlreichen und großzügigen Zuwendungen von
privaten Spendern dankte der Vereinsvorsitzende sehr herzlich.
Zur Realisierung des Projektes benötigen wir jedoch dringend öffentliche Förderung. 2014 wurden wieder 8 Förderanträge gestellt.
Die Annemarie-Hilgemann- Stiftung hat uns mit 5.000 Euro und die
HOWOGE mit 3.300 Euro bedacht. Leider wurden unsere Anträge
an die KiBa und die Deutsche Stiftung Klassenlotterie Berlin
wiederum zurückgewiesen. Der Verein bemüht sich um die Aufnahme in das Bund-Länderprogramm „Städtebauförderung“ und steht
deshalb in intensivem Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern.
Im vergangenen Jahr hat der Verein 14 Benefizveranstaltungen
mit sehr guter Resonanz und Spendeneinnahmen von ca. 4.800
Euro durchgeführt.
Der Schatzmeister, Herr Dr. Weiland, berichtete über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins im Jahre 2014. Insgesamt wurden
39.452 Euro eingenommen. In dieser Summe sind 4.140 Euro Mitgliedsbeiträge und 35.312 Euro Spenden enthalten. Der Anteil der
Mitgliedsbeiträge hätte 1.908 Euro höher sein können, wenn alle
Mitglieder ihren Beitrag pünktlich gezahlt hätten. Dr. Weiland erinnerte deshalb alle säumigen Zahler erneut daran, daß die Mitgliedschaft in einem Verein auch eine Bringeschuld beinhaltet. Hilfreich
sei der Abschluß eines Dauerauftrages bei der jeweiligen Bank. Einzugsermächtigungen würden nicht empfohlen. Die Ausgaben im Berichtszeitraum betrugen 8.415 Euro.
Die Kassenprüfung durch Herrn Prochnow und Frau Prietzel ergab keine Beanstandungen.
Das Architekturbüro Redlich, vertreten durch das Ehepaar Redlich und Herrn Kitschke, informierte über den gegenwärtigen Stand
bei der Erarbeitung des Bauteil-Spenden-Kataloges, der Mitte dieses Jahres in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe des Vereins
fertiggestellt werden soll.
Große Freude löste die Mitteilung von Pfarrerin Reuter aus, dass
der Gemeindekirchenrat beschlossen habe, den Glockenguß in
Angriff zu nehmen.
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In der anschließenden sehr lebhaften Diskussion, die sich
insbesondere auf die Ausgestaltung des Bauteil-Spenden-Kataloges bezog, erhielten Vorstand und Beirat neben der Entlastung wichtige Impulse und Zuspruch für die Weiterführung des Projektes
„Wiederaufbau des Turmaufsatzes der barocken Schlosskirche in
Buch“.
Bitte helfen Sie dem Förderverein auch weiterhin durch Mitgliederwerbung und Spenden.
HK
Anmeldungen für den Konfirmandenunterricht, zu Taufen, zu
Hochzeiten oder für besondere Jubiläen sind über das Gemeindebüro oder direkt bei Pfarrerin Reuter möglich. Gerne informieren wir auch über die Möglichkeit zum Eintritt bzw. Wiedereintritt in die Kirche.
Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn wegen Krankheit oder in
Notfällen seelsorgerlicher Beistand vonnöten ist.
Unsere Internetseite könnte noch einige aktuelle Fotos
vertragen. Einfach digitale Bilder von den Veranstaltungen an
webmaster@schlosskirche-berlin-buch.de (Christoph Döpmann)
versenden.
Noch eine Bitte der Redaktion: Textbeiträge bitte in einem üblichen Format (txt, rtf, doc, docx) einsenden, Sonderzeichen
(z. B Währungszeichen) vermeiden und Bilder nicht in den Text
einbinden, sondern getrennt als Anlage(n) in einem üblichen
Bildformat (z. B. jpg, tiff, raw) schicken.
Im Namen der Redaktion herzlichen Dank
Jürgen Walter
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„Förderverein zum denkmalgetreuen Wiederaufbau des
Turmes der barocken Schlosskirche in Berlin-Buch e.V.“
Alt- Buch 36, 13125 Berlin; Tel.: 949 71 63; E-Mail: kirchturm.buch@arcor.de
Anträge auf Mitgliedschaft im Verein können im
Gemeindebüro gestellt werden.
Das Gemeindebüro ist jeden Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr und
jeden Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.
Spendenkonten: Förderverein Kirchturm Buch e.V.
Berliner Volksbank eG
Deutsche Bank PGK AG
BLZ 100 900 00
BLZ 100 700 24
Konto-Nr. 210 177 1000
Konto-Nr. 899 447 700
Achtung! Seit 1. Februar 2014 ist der einheitliche
Euro-Zahlungsverkehr SEPA Realität.
Zahlungsempfänger: Förderverein Kirchturm Buch e.V.
Kreditinstitut: Berliner Volksbank eG
IBAN: DE76 1009 0000 2101 7710 00
BIC: BEVODEBB
Kreditinstitut: Deutsche Bank PGK AG
IBAN: DE25 1007 0024 0899 4477 00
BIC: DEUTDEDBBER
Helfen Sie mit, die Bucher Schlosskirche als ein das Ortsbild bestimmendes
barockes Kulturdenkmal in alter Schönheit wiederherzustellen!
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EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE BERLIN-BUCH
Alt-Buch 36, 13125 Berlin
www.schlosskirche-berlin-buch.de
Gemeindebüro Tel.: 949 71 63 Fax: 91 68 53 51
E-Mail: kuestereibuch1@online.de
Christel Prietzel, Sieglinde Günzel
Öffnungszeiten: Dienstag, 16 bis 19 Uhr
Mittwoch, 14 bis 17 Uhr
Donnerstag, 9 bis 12 Uhr
Pfarramt
Pfarrerin Cornelia Reuter
Tel.: 47 30 74 41
E-Mail: pfarramtberlinbuch@online.de
Sprechzeit im Gemeindebüro:
jeden Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr
oder nach Vereinbarung
Kantorin
Annette Clasen
KrankenhausSeelsorge
Pfarrerin Barbara Luchmann und
Pfarrerin Ines Frentz
Tel.: 940 15 11 45
Pfarrer Mario Lucchesi
Tel.: 94 80 22 16
Tel.: 94 79 27 67
Mobil: 0171-1930923
E-Mail: Annette.Clasen@web.de
Integrative Gemeindeangebote in der Kirchengemeinde Karow
Sozialarbeiterin Martina Pappisch;
Tel.: 94 11 34 39 (Mo 10-14 Uhr, Do 10-12 Uhr)
E-Mail: begegnungsstaette-karow@web.de
IMPRESSUM GEMEINDEBRIEF
Herausgeber:
Der Gemeindekirchenrat
Verantwortlich: Pfarrerin Cornelia Reuter
Redaktion:
Peter Eisenberg, Cornelia Reuter, Jürgen Weiland
Satz u. Layout: Jürgen Walter; E-Mail:
walter.j.e@web.de oder
walter.j.e@gmx.de
Anregungen, Artikel oder Rückäußerungen nehmen wir gern entgegen.
Redaktionsschluss für den nächsten Gemeindebrief: 20.03.2015
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