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Geschäftsbericht 2014 - (BWK) Landesverband Brandenburg und

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 Geschäftsbericht 2014 für den Landesverband Brandenburg und Berlin Februar 2015 Geschäftsbericht 2014 Der Vorstand des BWK‐Landesverbandes Brandenburg und Berlin e.V. legt hiermit gemäß § 17 Abs. 2 Ziff. 3 der Satzung vom 24. Juni 2011 den Geschäftsbericht für das Jahr 2014 vor. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft,
Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) e.V.
Landesverband Brandenburg und Berlin e.V.
Arnold-Zweig-Straße 38
D – 13189 Berlin
E-Mail: info@bwk-bb.de
web: www.bwk-bb.de
2
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Der BWK-Landesverband Brandenburg und Berlin betrauert den Tod
von
Herrn
Dipl.-Ing.
Klaus Wießner,
der 2014 im Alter von 78 Jahren,
für immer von uns gegangen ist.
Herr Wiesner war über 40 Jahre Mitglied des BWK und gehörte seit dessen Gründung dem
Landesverband Brandenburg und Berlin e.V. an.
Er hat sich immer für unseren Berufsstand und unseren Verband engagiert.
Wir werden sein Andenken in Ehren halten.
bwk-bb.de 3 Geschäftsbericht 2014 Inhaltsverzeichnis 1 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 2.10 2.11 2.12 2.12.1 2.12.2 2.12.3 2.12.4 2.12.5 2.12.6 2.12.7 2.13 2.14 3 3.1 3.1.1 3.1.2 3.1.3 3.2 3.2.1 3.2.2 3.2.3 3.3 3.3.1 3.3.2 3.3.3 3.4 3.4.1 3.4.2 3.4.3 4 5 5.1 5.2 5.3 5.4 5.4.1 5.4.2 6 4
Einleitung
Geschäftsbericht des Landesverbandes
Geschäftstätigkeit im Vorstand
Mitgliederentwicklung im Landesverband
Jubiläen 2014
Mitgliederentwicklung im Bundesverband
Arbeitsbereich Ausbildung
Arbeitsbereich Fortbildung
Arbeitsbereich Öffentlichkeitsarbeit
Koordinatorin der technisch-wissenschaftlichen Arbeitsgruppen
Arbeitsbereich Berufsständische Arbeit
Junges Forum im BWK
Fach- und Verbandszeitschrift „Wasser und Abfall“
Jahreskongress 2014
Fachtagung
Verleihung des Studienpreises 2014 des Landesverbandes
Fachausstellung
Delegiertenversammlung
Abendprogramm
Fachexkursion
Danksagung
Zusammenarbeit mit anderen Verbänden
German Water Partnership
Bezirksgruppen
Bezirksgruppe Berlin
Entwicklung der Bezirksgruppe
Fortbildungsveranstaltungen 2014
Planung 2015
Bezirksgruppe Cottbus
Entwicklung der Bezirksgruppe
Fortbildungsveranstaltungen 2014
Planung 2015
Bezirksgruppe Frankfurt (Oder)
Entwicklung der Bezirksgruppe
Fortbildungsveranstaltungen 2014
Planung 2015
Bezirksgruppe Potsdam
Entwicklung der Bezirksgruppe
Fortbildungsveranstaltungen 2014
Planung 2015
Rück- und Ausblick
Anhänge zum Geschäftsbericht
Jahresrechnung 2014, Haushaltsplanung 2015 - 2016
Bericht über die Kassenprüfung
Beitragsstaffel des Landesverbandes
Anschriftenverzeichnis
Landesvorstand
Landesdelegierte
Förderer des BWK-Landesverbandes
5 5 5 6 8 9 9 9 11 11 11 11 11 12 12 15 15 16 17 17 19 19 19 20 20 20 20 22 22 22 22 22 22 22 23 25 25 25 25 27 28 33 34 35 36 37 37 39 41 bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 1
Einleitung
Der Vorstand das BWK-Landesverbandes Brandenburg und Berlin e.V. legt hiermit entsprechend § 17 Absatz 2 Ziffer 3 der Verbandssatzung den Bericht über die Geschäftsund Kassenführung des Jahres 2014 vor. Dieser Geschäftsbericht dient der Rechenschaftslegung über die Tätigkeit des Landesvorstandes und enthält dazu Angaben zur
Geschäftstätigkeit, zur Kassenführung und zur Prüfung von Konten und Kasse.
Zusätzlich enthält der Bericht Angaben zur Tätigkeit der vom Landesverband berufenen
Referenten, zur Tätigkeit der Bezirksgruppen, zum BWK-Bundesverband und zur Fachund Verbandszeitschrift „Wasser und Abfall“.
Dieser Geschäftsbericht dient der Nachweisführung zur Entlastung des Vorstandes von
der Geschäfts- und Kassenführung im Haushaltsjahr 2014, die mit den hier enthaltenen
Angaben vor der Delegiertenversammlung beantragt werden soll. Daneben soll die Zustimmung zur Haushaltsplanung und zum Veranstaltungsplan 2015 eingeholt werden.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
2
2.1
Geschäftsbericht des Landesverbandes
Geschäftstätigkeit im Vorstand
Der Vorstand des Landesverbandes ist im Geschäftsjahr zu 4 Sitzungen zusammengekommen. Diese Vorstandssitzungen, deren Teilnahme jedem Mitglied frei steht, dienen der Abstimmung der Bezirksgruppentätigkeit zur Vermeidung von Terminüberschneidungen, aber auch der Organisation und Arbeitsabgrenzung im Landesvorstand.
Die wichtigsten Themen aller Vorstandssitzungen sind die Mitgliederentwicklung und
die Haushaltssituation. Weitere Themen sind die Organisation der Fortbildungsveranstaltungen und Vorbereitung, Durchführung und Abrechnung der Jahreskongresse.
Im Zuge der Vorstandssitzung vom 28.04.2014 war erstmals über Ausschlüsse solcher
Mitgliedern zu befinden, die einerseits mit dem Beitrag mehr als 6 Monate in Rückstand waren und andererseits postalisch nicht mehr erreicht werden konnten.
Die Vorstandssitzung vom 15.09.2014 diente bereits der ersten Diskussion über Ort
und Thema des Jahreskongresses 2015 sowie der Ideenfindung zum Veranstaltungsplan des kommenden Geschäftsjahrs. Im Mittelpunkt dieser Sitzung stand aber ein Bericht des Schatzmeisters über einen Betrugsversuch, bei dem Dritte mittels gefälschter
Überweisungsträger, Geld vom Konto des Landesverbandes entwenden wollten.
Am 13.11.wurde die letzte Sitzung des Jahres 2014 durchgeführt. Auf dieser berichteten die Bezirksgruppenvorsitzenden über die durchgeführten Veranstaltungen und die
Planung der Jahreshauptversammlungen. Da es zwischen den Vorstandssitzungen zu
einem weiteren Versuch gekommen war, Geld vom Konto des Landesverbandes abzubuchen, wurde festgelegt, Angaben, die solche Versuche begünstigen könnten, von
der Webseite des Verbandes zu entfernen.
bwk-bb.de 5 Geschäftsbericht 2014 2.2
Mitgliederentwicklung im Landesverband
Leider waren die Mitgliederzahlen im Jahr 2014 rückläufig. Am nachlassenden Interesse an realen Netzwerken konnten weder die Probemitgliedschaften, noch der BWKNachwuchspreis oder das gut besuchte Veranstaltungsprogramm etwas ändern.
Vom 01.01.2014 zum 01.01.2015 entwickelten sich die wie folgt:
Mitgliedsart 01.01.2014 Austritt Eintritt 01.01.2015 Ordentliche Mitglieder 156 15 8 149 darunter Ehrenmitglieder 3 3 darunter Pensionäre und Ruheständler 23 20 darunter Mutterschaftsurlaub 1 darunter arbeitssuchend 0 0 darunter Probemitglieder 14 3 außerordentliche Mitglieder Studenten 3 3 2 2 fördernde Mitglieder 16 2 1 15 Summe 175 20 11 166 0 Das Ausscheiden ordentlicher Mitglieder hängt im Wesentlichen damit zusammen,
dass es nur einen geringen Anteil von Probemitgliedern gibt, die den Statuswechsel
zum zahlenden Mitglied vollziehen. Als Gründe werden angeführt, dass man sich unter
dem BWK anderes vorgestellt habe, dass die im BWK vermittelten Informationen kostengünstig anderweitig bezogen werden können, oder dass der Arbeitgeber die Fortbildungskosten übernimmt, weswegen kein Interesse an einer vergünstigten Teilnahme
bestünde.
Da es auch 2015 die Aktion „Probemitgliedschaft“ gibt (mehr unter www.bwk-bb.de)
bleibt abzuwarten, wie sich diese Situation weiter entwickelt.
Wir begrüßen ganz herzlich unsere neuen Mitglieder:
Eintritt Bezirksgruppe 01.01.2014 M. sc. Grit Arnold 01.01.2014 01.02.2014 Herr Stefan Rettig Institut für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie Dipl.‐Ing. Petra Göthel Cottbus 01.03.2014 Dipl.‐Ing. Frank Lipka Potsdam 01.03.2014 Frau Gina Pursche 01.05.2014 Dipl.‐Ing. Olaf Georgi 01.05.2014 Dipl.‐Ing. Sven Kaufrinder 01.06.2014 Dipl.‐Ing. Stefan Krei 01.09.2014 Mgr. Ing. Alicja Berger Berlin 01.10.2014 Dipl.‐Ing. Petra Scharf Berlin 01.01.2014 6
Name Frankfurt (Oder) Berlin Cottbus Berlin Cottbus Berlin Potsdam bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Altersstruktur per 01.01.2015
bis 20
Berufsbild per 01.01.2015
0,00%
21 bis 30
Anlagenbau
1,34%
31 bis 40
1,47%
Ausbildung
8,09%
Bauwesen
8,82%
16,78%
41 bis 50
28,86%
51 bis 60
24,16%
61 bis 70
Körperschaften
22,15%
71 bis 80
13,97%
Öffentlicher Dienst
19,85%
5,37%
über 80
Ingenieurbüros
1,34%
0%
10%
20%
30%
0%
40%
Geschlechterverteilung per 01.01.2015
40%
68,21%
Fachschule
Männer
79,47%
50%
60%
8,61%
Hochschule
20,53%
0%
20%
Berufsabschlüsse per 01.01.2015
Promotion
Frauen
47,79%
21,85%
Studenten
100%
1,32%
0%
20%
40%
60%
80%
Mitgliederentwicklung seit der Gründung des Landesverbandes
220
204 202
210
200
207 205 209
203
196 195
191
192
188
190
172
180
163
159 157 161 161
162
170
160
171
169
152
175
166
157
150
140
130
120
110
100
90
90
bwk-bb.de 2014
2013
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000
1999
1998
1997
1996
1995
1994
1993
1992
1991
1990
80
7 Geschäftsbericht 2014 Die Mitgliederbewegung verteilt sich im Jahr 2014 folgendermaßen auf die Bezirksgruppen des Landesverbandes:
Bezirksgruppe 01.01.2014 01.01.2015 Differenz Berlin 69 60 ‐ 9 Cottbus 35 37 2 Frankfurt (Oder) 24 23 ‐ 1 Potsdam 47 46 ‐ 1 Landesverband 175 166 ‐ 9 Das Durchschnittsalter im Landesverband beträgt derzeit 53 Jahre.
2.3
Jubiläen 2014
Wir gratulieren ganz herzlich unseren Mitgliedern:
zum Geburtstag 75 Jahre Herr Dipl.‐Ing. Helmut Lemmel 70 Jahre Herr Dipl.‐Ing. Rainer Papke Herr Prof. Manfred Hess Herr Dipl.‐Ing. Siegfried Giellert 65 Jahre Prof. Dr.‐Ing. Gunnar Schulz‐Terfloth Herr Dipl.‐Ing. Günther Treudt Herr Dipl.‐Ing. Winfried Just Herr Dipl.‐Ing. Uwe Heerwagen Herr Ing. Jürgen Knetsch Herr Dipl.‐Ing. Werner Raschke 60 Jahre Herr Dipl.‐Ing. Peter Stange Herr Dipl.‐Ing. Uwe Freyer 50 Jahre Frau Dipl.‐VerwW. Anke Wendland Herr Dipl.‐Ing. Gerrit Fromhold‐Treu Frau Dipl.‐Geogr. Heide Stephani‐Pessel Herr Dipl.‐Ing. Frank Lipka 40 Jahre Frau Dipl.‐Ing. Simone Urmoneit und zur „runden“ Mitgliedschaft in unserem Verband 25 Jahre Herr Dr.‐Ing. Leonhard Fechter Herr Ing. Jürgen Knetsch 10 Jahre Ingenieurbüro PROKON Kolkwitz WBV Dahme – Notte Mittenwalde Herr M.sc. Stefan Blechschmidt Herr Dipl.‐Ing. Rainer Fritze Herr Dipl.‐Ing. Sören Schmidt 8
Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Potsdam Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Potsdam Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Cottbus Bezirksgruppe Frankfurt (Oder) Bezirksgruppe Potsdam Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Potsdam Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Potsdam Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Cottbus Bezirksgruppe Frankfurt (Oder) Bezirksgruppe Potsdam Bezirksgruppe Potsdam Bezirksgruppe Potsdam bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 5 Jahre 2.4
Herr Dipl.‐Ing. Hubertus Brückner Herr Dipl.‐Ing. Christian Wuttig Frau M.sc. Janina Meyer‐Klepsch Frau Dipl.‐Geogr. Heide Stephani‐Pessel Frau Dipl.‐Geol. Angelika Huber Bezirksgruppe Cottbus Bezirksgruppe Potsdam Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Berlin Bezirksgruppe Berlin Mitgliederentwicklung im Bundesverband
Im Geschäftsjahr 2014 entwickelten sich die Mitgliederzahlen in den Landesverbänden
und dem BWK-Bundesverband wir folgt:
Landesverband 01.01.2014 01.01.2015 Differenz Baden‐Württemberg 128 130 2 Brandenburg und Berlin 175 166 ‐ 9 Hessen / Rheinland Pfalz / Saarland 911 917 6 Mecklenburg ‐ Vorpommern 98 97 ‐ 1 Niedersachsen / Bremen 902 863 ‐ 39 Nordrhein‐Westfalen 651 647 ‐ 4 Sachsen 109 110 1 Sachsen‐Anhalt 123 127 4 Schleswig‐Holstein / Hamburg 386 388 2 Thüringen 71 68 ‐ 3 3554 3513 ‐ 41 BWK‐Bundesverband 2.5
Arbeitsbereich Ausbildung
Die mit den Brandenburger und Berliner Hoch- und Fachschulen 2012 begonnene Zusammenarbeit zur Vergabe des Studienpreises wurde im Geschäftsjahr fortgesetzt.
2.6
Arbeitsbereich Fortbildung
Vom Landesverband wurden eine Fachtagung und 3 Weiterbildungsseminare durchgeführt. Die Tagung widmete sich einem Thema mit Fachbezug, die Seminare wurden
zum Vertrags- und Vergaberecht durchgeführt und waren damit nicht nur etwas, für
unsere Fachkollegen. Alle Weiterbildungsveranstaltungen stießen auf eine durchweg
positive Resonanz was sich in hohen Teilnehmerzahlen ausdrückte.
Durch die Vorstände der Bezirksgruppen wurden Fachvorträge, Exkursionen, Besichtigungen und Stammtische organisiert.
Das Veranstaltungsprogramm wurde wie folgt umgesetzt:
Datum I.
Thema Lehrgänge und Seminare 02.04.2014 03.09.2014 05.11.2014 bwk-bb.de Teilnehmer 39. Weiterbildungsseminar VOB 2012: Abnahme und Mängelansprüche 40. Weiterbildungsseminar HOAI 2013: Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen 41. Weiterbildungsseminar VOB 2012: Nachtragsberechnung und Nachtragsprüfung 42 45 49 9 Geschäftsbericht 2014 Datum Thema II.
Teilnehmer Wasserwirtschaftliche Fachtagung 16.05.2014 17.05.2014 III.
21. Jahreskongress Nachhaltige Seesanierung – Konzepte und Lösungen 21. Jahreskongress Fachexkursion Entschlammung des Schäfersees 98 26 Veranstaltungen der Bezirksgruppen A. Bezirksgruppe Berlin Baustellenbesichtigung: 16.10.2014 Neubau der Uferwand am Schiffbauerdamm Jahresabschlussversammlung: 26.11.2014 Rechenschaftsbericht, Wahlen und Veranstaltungsplan Jan. – Dez. Stammtische der Bezirksgruppe B. Bezirksgruppe Cottbus Fachvortrag: 12.03.2014 Fischaufstieg am Wehr Zerniasfließ in Schlepzig Fachvortrag: 13.10.2014 Die Bedeutung von Unterhaltung und Renaturierung kleiner Gewässer und Feuchtgebiete Fachexkursion: 06.11.2014 Kläranlage Cottbus C. Bezirksgruppe Frankfurt (Oder) Jahresfachexkursion: Bauvorhaben zur Verbesserung der Schifffahrt und des 13.‐14.06.2014 Wassertourismus in Brandenburg Schiffshebewerk Niederfinow, Wiederherstellung der Wasserstraße „Langer Trödel“ Jahreshauptversammlung: 03.12.2014 „Vom Wetter zum Klima“ in Lindenberg D. Bezirksgruppe Potsdam Fachexkursion / Fachvortrag: Fließgewässer in der Stadt Dahme / Mark 26.09.2014 Quellgebiet der Dahme zwischen Spree und Schwarzer Elster Jahresabschlussversammlung: 27.11.2014 Rechenschaftslegung und Veranstaltungsplanung Jan. – Okt. 8 Stammtische der Bezirksgruppe 10 17
39
12
11
6
15
12
18
20
40
Summe I 136
Summe II 124
Summe III 200
Gesamt 460
Gegenüber dem Vorjahr sank die Gesamtteilnehmerzahl. Für die 2015 vorgesehenen
Veranstaltungen gibt es wieder einen Veranstaltungsplan, der von der Homepage des
Landesverbandes heruntergeladen werden kann. Weiter werden die Termine auf der
Homepage eingetragen und können hier nachgeschlagen werden. Schließlich werden
Datum und Thema der Landestagung und der Seminare in der Fach- und Verbandszeitschrift „Wasser und Abfall“ genannt.
10
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 2.7
Arbeitsbereich Öffentlichkeitsarbeit
Aufgrund der heterogenen Struktur im BWK ist es ohne Anregungen der Mitglieder
nicht möglich, spontan Fachfragen in die Öffentlichkeit zu tragen. Dazu sind die beruflichen Umfelder und Anforderungen zu speziell. Da die Delegiertenversammlung des
Landesverbandes kein Erfordernis sah, wurden keine Resolutionen oder Forderungskataloge verabschiedet, die aufzubereiten und an Medien oder Politik weiterzuleiten
gewesen wären. Landesverband und Bezirksgruppen ließen es ebenfalls an Exkursions- oder Tagungsberichten fehlen, sodass sich die Öffentlichkeitsarbeit auf die
Laufenthaltung der BWK-Webseite und die Fertigstellung des Ausstellungssystems
des Landesverbandes beschränkte.
2.8
Koordinatorin der technisch-wissenschaftlichen Arbeitsgruppen
Derzeit sind im Landesverband keine technisch-wissenschaftlichen Arbeitsgruppen tätig. Das im Jahr 2012 von der Arbeitsgruppe „Seensanierung und Seenrestaurierung –
Rechtliche / Technische Verfahren – Wirtschaftlichkeit“ verfasste Diskussionspapier
kann seit Mitte 2014 bei der Geschäftsstelle des Landesverbandes bezogen werden.
2.9
Arbeitsbereich Berufsständische Arbeit
Berufsständische Fragen, wie Laufbahnrecht, Vergütung oder Stellenschlüssel gehören nicht zu den satzungsgemäßen Aufgaben des BWK-Landesverbandes. Dessen
ungeachtet ist der BWK natürlich Lobby seiner Mitglieder – allerdings müssen diese
auf den Vorstand zugehen, Probleme nennen und Lösungsempfehlungen zeigen, damit berufsständische Mitgliederinteressen wahrgenommen werden können.
2.10 Junges Forum im BWK
Das Junge Forum wurde im Herbst 2011 in Bergheim gegründet. Gastgeber der Gründungsversammlung war der Erftverband, der seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und das Gründungstreffen organisierte. Das Junge Forum versteht sich als Koordinierungskreis, der die Interessen jüngerer BWK-Mitglieder bündeln und koordinieren
möchte. Seine Mitglieder und alle Interessierten treffen sich in der Regel einmal jährlich und diskutieren Ideen und die nächsten Aktivitäten des Jungen Forums, wie z.B.
den Vortragsblock auf dem BWK Bundeskongress. Im Mittelpunkt stehen Berufsorientierung, Berufseinstieg, Karriereberatung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, erste Schritte in die Arbeitswelt… Zu diesen Treffen werden alle Mitglieder des Jungen
Forums eingeladen. Diejenigen, die Zeit und Lust haben sich zu engagieren, treffen
sich und können einen eigenen, ereignisbezogenen Koordinierungskreis bilden. Bei Interesse an einer Mitarbeit bitten wir um Kontaktaufnahme mit dem Leiter des Koordinierungskreises: jens.finkenstein@bwk-hrps.de.
2.11 Fach- und Verbandszeitschrift „Wasser und Abfall“
Gegenüber dem Vorjahr (01/14 – 4.063 Abonnenten) ist die Zahl der Bezieher der
Fachzeitschrift auf 4.006 zurückgegangen. Davon gehen 3.523 Exemplare an die Mitglieder des BWK.
Im Jahr 2013 führte die Redaktion der Zeitschrift eine Leserbefragung durch, die 2014
ausgewertet wurde. Die Auswertung zeigte, dass die Leser der Zeitschrift großes Interesse an den ausgewählten Themen haben. So gaben 83% der Leser an, alle Ausgaben zu lesen. Die Themenauswahl wurde als hilfreich beurteilt, die Artikel vermitteln
Hintergrundwissen und greifen aktuelle rechtliche und technische Entwicklungen früh
auf. Besonderes Lob fand die Rubrik Aktuelle Meldungen.
Der zwischen dem BWK und der Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH bestehende
Herausgebervertrag war bis zum 31.12.2014 befristet und wurde im Berichtsjahr neu
verhandelt.
bwk-bb.de 11 Geschäftsbericht 2014 Der neue Vertrag beinhaltet eine Erhöhung des Bezugspreises je BWK-Mitglied und
Jahr von derzeit 40,00 € inkl. Versandkosten und MwSt. auf 43,00 €. Anstelle von bisher mindestens 3500 Abonnements sind zukünftig im Jahresdurchschnitt mindestens
3200 Abonnements abzunehmen. Mindermengen werden am Jahresende berechnet.
Die im bisherigen Vertrag vereinbarte Beteiligung des BWK an den Nettoumsätzen aus
Vertrieb und Anzeigen entfällt. Der Vertrag trat am 01.01.2015 in Kraft. Seine Laufzeit
beträgt 3 Jahre.
2.12 Jahreskongress 2014
Da es leider nicht möglich war, zum Wunschtermin ein wirtschaftliches Hotelangebot
über die Ausrichtung der Fachtagung und des Rahmenprogramms zu erhalten, fand
der Jahreskongress zeitgleich mit der Landestagung der DWA statt. Das trotzdem fast
100 Teilnehmer zum Jahreskongress kamen, war dem Thema geschuldet - die Sanierung von Seen rückt zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit und gewinnt so an
Bedeutung.
2.12.1 Fachtagung
Zur Tagungseröffnung sprach der Vorsitzende des BWK-Landesverbandes, Herr
Dipl.-Ing. Ulrich Blüher, über den Trend der zu beteiligenden Öffentlichkeit einerseits
Sanierungsmaßnahmen zu fordern, andererseits die damit einhergehenden temporären Beeinträchtigungen des Gewässers und des Umfeldes abzulehnen. Ein Trend,
der ursächlich für eine Reihe von sogenannten alternativen Methoden der Seetherapie ist, die solche Beeinträchtigungen vermeiden. In der Regel fehlen diesen Alternativverfahren nicht nur wissenschaftliche Grundlagen sondern auch erwiesene und reproduzierbare Erfolge, was aber nichts daran ändert, dass man daran glaubt. Als
Wirkprinzip wird häufig die gezielte Aktivierung gewässerinterner Prozesse genannt,
weswegen alternative Verfahren preiswerter, als herkömmliche Methoden seien, was
Politiker dazu bringt, sich dafür einzusetzen. Diese Entwicklung ist nicht nur das Resultat klammer Kassen, sondern auch des offenbar sinkenden Stellenwertes, den Naturwissenschaften in der Bundesrepublik einnehmen. Leider glauben viele Menschen,
auch ohne fachliche Vorbildung Lösungskompetenz zu besitzen.
Eröffnung
Auditorium
Die Fachbeiträge wurden von Frau Prof. Dr. rer. nat. habil. Brigitte Nixdorf, BTU
Cottbus, eröffnet, die zum Thema Diagnose vor Therapie – der Patient See sprach.
Frau Dr. Nixdorf stellte zunächst die Möglichkeiten vor, die die seetypischen Bewertungen der Wasserrahmenrichtlinie bieten, um „Erkrankungen“ von Seen zu erkennen. Sie hob die Bedeutung einer umfassenden Untersuchung aller Wirkfaktoren hervor und sprach darüber, dass Schadensursachen immer in Relation zum Einzugsgebiet zu bewerten sind.
12
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Eine Untersuchung der Gewässerbelastung muss sowohl die Wasser- und Stoffbilanz
wie auch die Nährstoffquellen und die Pfade auf denen Nährstoffe ins Wasser gelangen, umfassen. Wenn die Wirkfaktoren bekannt sind, kann untersucht werden, wo
Änderungen herbeigeführt werden müssen, um den See zu therapieren. Dabei sollten
Limitationsbetrachtungen zu Nährstoffen, Licht und hydrologischen Faktoren berücksichtigt werden, weil es sich als zielführend erwiesen hat, Eingriffe nur für limitierende
Parameter durchzuführen. Hier sind auch Folge- und Nebeneffekte zu berücksichtigen.
Als Herausforderung und Chance bezeichnete Frau Prof. Dr. Nixdorf die Notwendigkeit, die Saisongebundenheit vieler Wirkfaktoren zu beachten um einen nachhaltigen
Erfolg zu gewährleisten.
Prof. Dr. Nixdorf
Dr. Matthes
Im nachfolgenden Beitrag sprach Herr Dr. Jürgen Matthes vom Ministerium für
Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes MecklenburgVorpommern über die Erfahrungen mit Seentherapien in seinem Bundesland. Hier
gibt es 2.466 Seen, die eine Fläche von 745 km² aufweisen. In vielen Gewässern ist
die Trophiesituation so hoch, dass Sanierungs- oder Restaurierungsmaßnahmen
durchgeführt werden müssen. Solche Seen sind in einer Prioritätenliste erfasst, an
Hand derer gezielte Untersuchungsprogramme veranlasst werden. Im Ergebnis der
Untersuchung werden Machbarkeitsstudien erarbeitet, denen Festlegungen zur Behandlungsstrategie, zur Planung und zur Umsetzung folgen. In diesem Stadium wird
auch entschieden, ob eine Restaurierung, eine Sanierung oder eine Unterschutzstellung erfolgt.
Daran anschließend werden die von der gewählten Strategie abhängigen Untersuchungen veranlasst, ausgewertet und dokumentiert. Im Ergebnis kommt es zu seenspezifischen Lösungen, die vor dem Hintergrund der Umweltverträglichkeit und Reproduzierbarkeit umgesetzt werden. In Mecklenburg-Vorpommern ist der größte Teil
der Qualitätsverbesserungen der Seen auf gezielte Seentherapien zurückzuführen.
Dabei wurden die besten Ergebnisse bisher nicht mit relativ kostenintensiven Baggerungen, sondern mit verschiedenen auf den jeweiligen See angepassten Fällungstechnologien erreicht.
Obwohl die Restaurierungstechnologien in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt
wurden, sind die Möglichkeiten zur Restaurierung von flachen Seen im Vergleich zu
geschichteten Seen immer noch eingeschränkt. Vor dem Hintergrund, dass im norddeutschen Tiefland der Großteil der Seen polymiktisch ist (in MecklenburgVorpommern 63 %), besteht intensiver Forschungsbedarf.
bwk-bb.de 13 Geschäftsbericht 2014 Daran schloss sich das Referat von Herrn Dr. Michael Hupfer vom Leibnitz Institut
für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin an, in dem es um die Renaturierung
des Arendsees durch nachhaltige Verringerung der Nährstoffkonzentration mit externen und internen Maßnahmen ging. Der Arendsee hat seit gut 50 Jahren ein hohes
trophisches Niveau, was in den Sommermonaten zu einer Massenentwicklung von
Cyanobakterien führt. Ursächlich sind hohe Phosphorkonzentrationen, die bisher weder durch Verringerung von Abwassereinleitungen noch durch seeinterne Maßnahmen gesenkt werden konnten.
Als Möglichkeit, Nährstoffe zu reduzieren, hat sich nach einer Vielzahl von Untersuchungen die Fällung mit Polyaluminium-Chlorid herauskristallisiert, auch wenn noch
getestet werden muss, wie das Ökosystem reagiert. Um die Nachhaltigkeit der Sanierung sicherzustellen, müssen externe Belastungen weiter verringert werden. Allerdings sind die Eintragsquellen noch nicht vollständig identifiziert. Nach der P-Bilanz
des Sees müssten 2,1 t/Jahr eingetragen werden, bisher wurden durch Messungen
und Untersuchungen lediglich 0,7 t erfasst, weswegen vermutet wurde, dass ein PEintrag mit dem Grundwasser erfolgt. Grundwasseruntersuchungen wiesen auf eine
P-Fracht von 0,9 t/a hin, die im Stadtgebiet von Arendsee entstehen. Für einen dauerhaften Sanierungserfolg müssen die Grundwassereinträge in den See oder die
Phosphorkonzentrationen des Grundwassers verringert werden.
Anschließend stellte Frau Dr. Katrin Wendt-Potthoff vom Helmholtz Zentrum Forschungsergebnisse zum Einsatz von Mikroorganismen für die Sanierung saurer
Bergbauseen vor. Saure Bergbaurestseen bieten keinen Lebensraum für höhere Organismen, weil z.B. der Kalk fehlt, den Fische zum Körperaufbau benötigen. Nur mit
unverhältnismäßig großem Aufwand ist es bisher gelungen, das saure Wasser zu
neutralisieren. Eine bisher wenig untersuchte Möglichkeit zur Neutralisierung ist der
Einsatz von Mikroorganismen, die in diesen Seen vorkommen. Diese müssen zunächst durch Zugabe von Nährstoffen vermehrt werden und werden dann in Bioreaktoren zur aktiven Behandlung eingesetzt. Diese Bioreaktoren können mit unterschiedlichen Substraten besetzt werden, die als Nährstoffe dienen. Dafür kommen Stroh,
Carbokalk oder auch Ethanol in Frage, Stoffe, die deutlich preiswerter sind, als die
bei einer chemischen Entsäuerung verwendeten Produkte, wie z.B. Soda. Die im
Restloch 111 bei Lauchhammer in Enclosures durchgeführten Versuche zeigen, dass
biologische Neutralisierungsaktionen eintreten und der Einsatz von Strohballen, als
Träger, diese Prozesse beschleunigt.
In Laborexperimenten zeigte sich, dass die Eisen-III-Reduktion durch Temperatur und
Substratangebot gesteuert werden kann. Die Schlüsselfaktoren für die Eisen- und
Sulfatreduktion sind ein angepasstes Nährstoffmischungsregime und der pH-Wert
des Gewässers. Die Intensität der biogeochemischen Prozesse in Flach- und Tiefwasserzonen ist sehr unterschiedlich, was die Prognose der Entwicklung erschwert.
Zum Tagungsabschluss referierte Herr Dr. Peter Kasprzak vom Leibnitz Institut für
Gewässerökologie und Binnenfischerei Neuglobsow über das Seelabor im Stechlinsee. Der Stechlinsee ist ein tiefer Klarwassersee in Brandenburg. Um hier zu erforschen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf ein aquatisches Ökosystem haben
könnte, wurde eine Versuchsanlage gebaut, die Freiland- und Laborforschung miteinander vereinen soll. Das schwimmende Labor besteht aus einem Zentralzylinder mit
30 m Durchmesser und 24 kleineren Becken, die einen Durchmesser von 9 m haben.
Die Zylinder bestehen aus transparenten Kunststofffolien, die an schwimmenden
Aluminiumringen montiert wurden. Die Folien binden in ca. 20 m Tiefe in den Seegrund ein. Das Fassungsvermögen der Anlage beträgt 24.800 m³ Wasser.
14
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 In den Versuchseinheiten sind in unterschiedlichen Tiefen Messgeräte montiert, die
die Wassertemperatur, den pH-Wert, den Sauerstoffgehalt, das Redox-Potential, die
elektrische Leitfähigkeit und die Wassertrübung messen und die Daten übertragen.
Mithilfe von Fluoreszenzmessungen kann der Chlorophyllgehalt von Algen bestimmt
werden. Schließlich ist es möglich, die Intensität des für die Algen verwertbaren
Lichts zu messen. In den Zylindern wurden Sedimentfallen montiert, die absinkende
Organismen sowie abgestorbenes und mineralisches Material aufnehmen. Die gesammelten Stoffe können im Labor untersucht werden. Mit der Anlage können Verhältnisse simuliert werden, von denen Forscher glauben, dass sie im Zuge des Klimawandels eintreten.
2.12.2 Verleihung des Studienpreises 2014 des Landesverbandes
Der Nachwuchspreis 2014 des BWK-Landesverbandes Brandenburg und Berlin e.V.
konnte Herrn B.sc. Nikolaj Welz für seine an der Beuth Hochschule Berlin vorgelegte
Studienarbeit zum Thema „Mineralische Abdichtung von organischen Weichschichten“ verliehen werden. In dieser Arbeit untersuchte Herr Welz verschiedene Möglichkeiten zur Abdichtung der Sohle des Rummelsburger Sees in Berlin-Lichtenberg. Er
recherchierte nach potentiell geeigneten Materialien und untersuchte dann
im Rahmen von Laborversuchen ihre
Eignung als Abdichtung schadstoffbelasteter Gewässersedimente.
Schließlich fasste er die Untersuchungsergebnisse systematisch zusammen und leitete Empfehlungen
für eine mögliche Sanierung ab. Der
BWK-Studienpreis 2014 wurde in
Anerkennung dieser Arbeit Herrn
Nikolaj Welz verliehen.
2.12.3 Fachausstellung
An der Fachausstellung beteiligten sich Unternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet
und der Schweiz. Obwohl die Aussteller von der angebotenen Möglichkeit, sich mit
Kurzvorträgen zu präsentieren, keinen Gebrauch machen wollten, kam es zu einer
Vielzahl von Gesprächen und Diskussionen über Möglichkeiten und Einsatzgrenzen
der vorgestellten Sanierungsverfahren.
Fachausstellung
bwk-bb.de 15 Geschäftsbericht 2014 2.12.4 Delegiertenversammlung
Die nun schon 23. Versammlung der Delegierten des Landesverbandes begann mit
der Verleihung der Goldenen Ehrennadel des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau, die vom Bundesverband für über 16-jähriges
ehrenamtliches Engagement in den Vorstandsgremien des BWK verliehen wird. Mit
dieser Auszeichnung soll nicht nur die langjährige Arbeit gewürdigt werden, sie stellt
auch ein kleines Dankeschön für die dem BWK geopferte Freizeit dar.
Urkunden und Ehrennadel erhielten Herr Dipl.-Ing. Jürgen Schwenke und Herr Dipl.Ing. Wolfgang Mielke. Beide Herren sind Ehrenmitglieder des BWKLandesverbandes.
Herr Schwenke ist seit 1990 Schatzmeister des Verbandes und hat die Entwicklung
des Landesverbandes in den letzten 25 Jahren nicht nur in Haushaltsfragen maßgeblich beeinflusst und mitgetragen. Herr Mielke war als Vorsitzender der Bezirksgruppe
Berlin (West) 1990 Gründungspartner des BWK-LV Brandenburg und Berlin, bis 1993
Bezirksgruppenvorsitzender und bis 2014 mit beratender Stimme im Landesvorstand
tätig.
Dipl.-Ing. Jürgen Schwenke
Dipl.-Ing. Wolfgang Mielke
Im Anschluss erfolgte die Rechenschaftslegung des Vorstandes für die Geschäftsund Kassenführung des Jahres 2013. Dem daraufhin gestellten Antrag, den Vorstand
zu entlasten, kamen die Delegierten bei 2 Enthaltungen nach.
Anschließend wurde der Vorstand des Landesverbandes gewählt. Dieser wird im
Zeitraum 2014 bis 2018 aus folgenden Personen bestehen:
16
Tätigkeit im Vorstand Name Bezirksgruppe Referentin für Ausbildung M.sc. Janina Meyer‐Klepsch Berlin Referentin für Fortbildung Dipl.‐Ing. Jeannette Riedel Berlin Referent für Öffentlichkeitsarbeit Dipl.‐Geophys. Bernd Modenbach Berlin Geschäftsführerin Dipl.‐Ing. Marion Holtrup Berlin stellv. Geschäftsführerin Dipl.‐Ing. Jeannette Riedel Berlin Schatzmeister Dipl.‐Ing. Jürgen Schwenke Potsdam stellv. Vorsitzender Dipl.‐Ing. Jörg Priebe Potsdam Vorsitzender Dipl.‐Ing. Ulrich Blüher Berlin bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Da sich leider keine weiteren Kandidaten fanden, konnten die Arbeitsbereiche Gesellschaftliche Auswirkungen der Umwelttechnik und technisch-wissenschaftliche Arbeit nicht besetzt werden. Im Anschluss wurden die Themen Mitgliederbetreuung,
Fortbildung, technisch-wissenschaftliche Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit diskutiert
und über den Jahreskongress 2015 gesprochen.
Detaillierte Informationen zur Delegiertenversammlung sind über die Homepage des
Landesverbandes abrufbar, wo auch der Vermerk über die Delegiertenversammlung
zu finden ist.
2.12.5 Abendprogramm
Nach einem gemeinsamen Essen ging es in das Freizeitcenter des Tagungshotels,
wo auf 2 Bowlingbahnen um die höchste Punktzahl gespielt wurde. Ohne auf Details
und die Behauptung, dass die Anzeige kaputt sei, eingehen zu wollen – Bahn 1 hat
gewonnen. Leider.
BWK-Bowlingabend
2.12.6 Fachexkursion
Zur Abrundung der Thematik Nachhaltige Seensanierung wurde am 17.05.2014 eine
Baustellenexkursion zum Schäfersee durchgeführt. Der Schäfersee ist ein vier Hektar
großes Gewässer innerhalb einer geschützten Parkanlage im Zentrum von BerlinReinickendorf. Der See wird seit etwa 100 Jahren als Vorfluter für die Regenwasserkanalisation eines 260 ha großen Einzugsgebietes genutzt und ist dieser Belastung
seit langem nicht mehr gewachsen. Immer wieder kommt es zu Fischsterben und Geruchsbelästigungen durch Schwefelwasserstoff. Im Auftrag der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Umwelt wird daher seit Anfang des Jahres eine Teilentschlammung des Schäfersees ausgeführt.
Wie Frau Dipl.-Ing. Gerlind Blüher im Namen des Bauherrn erläuterte, werden bei
dieser Maßnahme die Uferbereiche des Sees bis zu einer Tiefe von 3,5 m von den
schädlichen Ablagerungen befreit. Aus diesen Bereichen werden etwa 7.000 t
Schlamm und Sediment entnommen und, da es sich hierbei um gefährlichen Abfall
handelt, zu Bodenwaschanlagen transportiert und dort gereinigt.
Die Entnahme aller im See befindlichen Ablagerungen, immerhin ca. 70.000 m³ gefährlicher Abfall, ist im Rahmen der Gewässerunterhaltung aus Kostengründen nicht
möglich. Parallel zur Bauausführung werden daher begleitende Untersuchungen ausgeführt, auf deren Grundlage weitere notwendige Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen am Schäfersee festgelegt werden können.
bwk-bb.de 17 Geschäftsbericht 2014 Ausgeführt wird die Teilentschlammung von der VEBIRO GmbH aus Könnern, für die
Herr Joachim Beiler die auszuführenden Arbeitsschritte erläuterte. Nach einer Grobreinigung der Gewässersohle und -oberfläche werden Schlamm und Sediment von
der Seesohle mit Schwimmtechnik abgesaugt und zur Baustelleneinrichtung gepumpt.
Hier wird nach einer Siebung das Sediment-/Schlammgemisch eingedickt und in einer Siebbandpresse bis auf 50 % Trockensubstanz entwässert. Das bei der Schlammentwässerung anfallende Wasser wird gefiltert und mit Sauerstoff angereichert zur
Stabilisierung des Wasserstandes wieder in den See zurück geleitet.
Ökologisch begleitet wird die Baumaßnahme durch das Büro Wassmann. Herr Dipl.Ing. Hartmut Wassmann stellte anhand von Grafiken die Entwicklung des Schäfersees dar, die durch einen stetig abnehmenden Sauerstoffgehalt gekennzeichnet ist.
Unterhalb von 3 m ist das gesamte Hypolimnion sauerstoffleer. Die Konzentrationen
von gelöstem Phosphor steigen zeitweise auf sehr hohe Konzentrationen von 250
mg/l an. Auch die Ammonium und Nitratkonzentrationen steigen stark an, wenn der
Sauerstoffgehalt gering ist.
Zur Feststellung der Produktivität bzw. der Zehrung wurde eine kontinuierliche Temperatur- und Sauerstoffmessung installiert. Zusätzlich wird das Rücklaufwasser aus
der Schlammentwässerung kontinuierlich überwacht. Sollten kritische Zustände erkennbar werden, kann so sofort reagiert und die Ableitung des Rücklaufwassers in
den See unterbunden werden.
Fachexkursion
Insgesamt wurde bei der Besichtigung der Baustelle deutlich, dass auch im innerstädtischen Gebiet eine Gewässerentschlammung ohne nennenswerte Beeinträchtigungen ausgeführt werden kann. Der Geräuschpegel ist minimal, da bis auf die
Schwimmtechnik alle Maschinen und Geräte in einem Zelt untergebracht sind. Die
sichtbaren Beeinträchtigungen beziehen sich somit auf das Zelt, die Bauzäune und
Baustraßen – alles Bauwerke, die nach Abschluss der Baumaßnahme wieder zurück
gebaut werden.
Inwieweit die Teilentschlammung zu einer Verbesserung der Wasserqualität im Schäfersee führen wird, werden weitere begleitende Untersuchungen zeigen. In jedem Fall
werden Folgemaßnahmen notwendig, die in den kommenden Jahren ausgeführt werden sollen.
18
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 2.12.7 Danksagung
Der Jahreskongress 2014 wurde gefördert durch:


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
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Maccaferri Deutschland GmbH, Berlin
Vebiro GmbH, Könnern
Büro Dipl.-Ing. Hartmut Wassmann, Hohen Neuendorf
Consulting Engineer Water Treatment, Hohenseefeld
Polyplan GmbH, Bremen
Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Martin Horn, Fehrbellin
Inversions - Technik GmbH, Basel
Büro AquaConstruct, Beratende Ingenieure, Berlin
2.13 Zusammenarbeit mit anderen Verbänden
DWA und BWK haben im Juli 2014 ein Kooperationsgespräch durchgeführt. Dabei
ging es vorrangig um gemeinsame Aktivitäten bei der Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen und um die technisch-wissenschaftliche Arbeit. Beide Verbände
stehen einer grundsätzlichen Zusammenarbeit aufgeschlossen gegenüber. Es gibt jedoch unterschiedliche Auffassungen darüber, wie eine gleichberechtigte Zusammenarbeit ausgestaltet werden kann. Weiter bestehen Differenzen im wirtschaftlichen Bereich.
Seit 2013 ist der BWK Mitglied in der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz VDG.
Die VDG hat ausgezeichnete Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Publikationen, Wanderausstellung für Schulen, Behörden, Veranstaltungen der Wasserwirtschaft
usw.) entwickelt. Seit dem Jahr 2014 wird der BWK im Vorstand der VDG durch Herrn
Dr. Wulf Lindner, Landesverband Nordrhein-Westfalen, vertreten.
Der BWK ist weiter Mitglied im Beirat des Normenausschusses Wasser (NAW) beim
Deutschen Institut für Normung e.V., der Fachsektion Hydrogeologie der Deutschen
Gesellschaft für Geowissenschaften, der Deutschen Gesellschaft für Limnologie und
dem Dresdner Grundwasserforschungszentrum.
2.14 German Water Partnership
Der Verein will unter dem Motto „solutions you can trust“ zentraler Ansprechpartner für
die Nachfrage nach deutschem Know-How für qualifiziertes Wassermanagement sein.
Er versteht sich als Netzwerk und wird unterstützt von den Bundesministerien für Umwelt, Forschung, Entwicklung, Wirtschaft und dem Außenministerium. GWP hat folgende Mitgliederstruktur:
Kategorie Ingenieurgesellschaften / Berater Verbände Betreiber Anlagenbauer Bauunternehmen Industrie / Komponentenhersteller Chemische Industrie Hochschulen, Institute Finanzierungspartner Sonstige Summe Mitglieder 2013 84 15 10 28 7 130 4 47 1 1 327 Mitglieder 2014 81 15 10 28 7 130 5 48 2 3 329 Von den wasserwirtschaftlichen Fachverbänden sind neben dem BWK noch die DWA
und die Figawa in German Water Partnership vertreten.
bwk-bb.de 19 Geschäftsbericht 2014 3
Bezirksgruppen
3.1
3.1.1
Bezirksgruppe Berlin
Vorsitzender:
Stellvertretender Vorsitzender:
Dipl.-Ing. Christoph Kampe
n.n.
Entwicklung der Bezirksgruppe
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen war 2014 rückläufig, weil es nicht gelang, Probemitglieder an den BWK zu binden. Deswegen verlor die Bezirksgruppe über 10
Prozent ihrer Mitglieder. Leider sank auch das Mitgliederinteresse am BWK. An der
im November 2014 durchgeführten Jahresabschlussversammlung nahmen nur 12
Mitlieder teil. Erstmals gelang es nicht, ein Mitglied zu finden, dass als Stellvertreter
des Bezirksgruppenvorsitzenden tätig werden wollte. Auch standen kaum Kandidaten
für die Delegiertenversammlung des Landesverbandes zur Verfügung.
Aufgrund terminlicher Schwierigkeiten konnten nur wenige BWK-Veranstaltungen
durchgeführt werden. Die Jahresfachexkursion, die gemeinsam mit der Bezirksgruppe Potsdam geplant war, wurde wegen fehlendem Interesse abgesagt, das Interesse
an den Stammtischen war gering.
3.1.2
Fortbildungsveranstaltungen 2014
Auf Einladung der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft und
des Büros AquaConstruct besichtigten Mitglieder der Bezirksgruppe am 16.10.2014
die Baustelle Uferwand Schiffbauerdamm in Berlin-Mitte. Zunächst wurde im Rahmen
eines Vortrages das Bauvorhaben vorgestellt. Ausgelöst wurden die Bauarbeiten
durch die Erweiterung der Bundestagsbauten, die sich auf das Areal zwischen Luisenstraße, Schiffbauerdamm und S-Bahn erstrecken. In diesem Zusammenhang erfolgt die Rückverlegung der Straße „Am Schiffbauerdamm“ in ihre historische Trasse.
Dazu muss die Uferbefestigung erneuert werden. Die ursprünglich vorhandene Ufermauer wurde vermutlich um 1895 gebaut und bestand aus einer Schwergewichtswand auf einer Pfahlgründung. Konstruktionsdetails lagen nicht vor, im Zuge der
Bauwerksuntersuchung konnte aber die Konstruktionsunterkante festgestellt und das
Vorhandensein eines Holzrostes bestätigt werden.
Im Jahr 1975 erfolgte hier der Bau einer Grenzübergangsstelle für die Binnenschifffahrt. Dazu wurde vor der Schwergewichtswand eine Stahlspundwand eingebracht
und anschließend die Schwergewichtswand bis zum Fundament abgebrochen. Die so
gewonnene Ebene wurde als Anlegestelle genutzt, der Schiffbauerdamm wurde landseitig verschwenkt. Um die Straße wieder in ihre alte Flucht an die Spree zurückverlegen zu können, muss eine neue Uferwand hergestellt werden, deren Oberkante bis
zum geplanten Straßenniveau reicht. Die technischen Möglichkeiten werden durch
die umgebende Bebauung (Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Marschallbrücke)
und den Baugrund limitiert. Letztlich wurde entschieden, Spundbohlen einzupressen,
die rückverankert werden und eine Verblendung aus Natursteinen erhalten.
Zunächst wurden land- und wasserseitig Spundwände eingebracht, die sowohl als
Verbau, wie auch als Fangedamm dienen. Im Schutz dieses Kastens erfolgten der
Abbruch der Altkonstruktion und das Ziehen der alten Gründungspfähle, die aus Kiefernholz bestanden und sich innerhalb der Einbringtrasse befanden. Anschließend
wurde der Zwischenraum mit Sand lagenweise aufgefüllt und dabei verdichtet. Nach
Abschluss dieser Arbeiten wurden die Hauptspundwände eingepresst. Im Bereich
des Brückenanschlusses wurden diese Arbeiten dadurch erschwert, dass der verfügbare Platz für die Spundwandpresse zu klein war. Hier wurden die Bohlen getrennt
und aufgestockt. Anschließend wurde die Hauptspundwand mit GEWI-Ankern festgelegt.
20
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Nach bestandener Ankerprüfung wurde mit dem Stahlbau begonnen. Zur Vorbereitung der Natursteinverblendung musste ein U-Träger mit der Spundwand verschweißt
werden, der das Auflager des Mauerwerks bildet. Diese Arbeit gestaltete sich recht
aufwändig, da Ausrammungen der Spundwand ausgeglichen werden mussten. Das
Mauerwerk wird auf diesen Träger gestellt und schichtweise mit der Bewehrung des
Füllbetons verbunden, sodass nach Abschluss der Arbeiten der Eindruck einer Ufermauer entsteht. Für die Verblendung werden Sandsteine und Granit eingesetzt, die
aus den gleichen schlesischen Steinbrüchen kommen, wie das Mauerwerk der historischen Uferwand.
Abbrucharbeiten
Einpressen der Uferspundwand
Einbau der Verpressanker
Auffüllung
Alle potentiell Erschütterungen verursachenden Tätigkeiten wurden von einem Beweissicherungsverfahren begleitet, das aus geodätischen Messungen und Erschütterungsmessungen bestand.
Folgende Veranstaltungen wurden ausgerichtet:
Termin 16.10.2014 26.11.2014 ‐ bwk-bb.de Thema Teilnehmer Baustellenbesichtigung: Neubau der Uferwand am Schiffbauerdamm Jahresabschlussversammlung: Rechenschaftslegung, Wahlen und Jahresplanung 6 Stammtische Teilnehmer gesamt: 10 17 39 66 21 Geschäftsbericht 2014 3.1.3
3.2
Planung 2015
Für 2015 soll das bisherige Konzept der Stammtische verändert werden. Diese sollen
zukünftig unter ein fachliches Motto gestellt werden und einen Fachvortrag mit anschließender Diskussion beinhalten. Es ist weiter vorgesehen, gemeinsam mit den
Kollegen der Bezirksgruppe Potsdam eine abendliche Schiffsexkursion auf den märkischen Wasserstraßen zu unternehmen und eine gemeinsame Jahresexkursion
durchzuführen. Außerdem sind zwei Baustellenbesichtigungen geplant. Die Jahresabschlussveranstaltung ist Ende November vorgesehen.
Bezirksgruppe Cottbus
Vorsitzender:
Stellvertretender Vorsitzender:
Dipl.-Ing. Marcel Ludewig
Dipl.-Ing. Michael Mucha
3.2.1
Entwicklung der Bezirksgruppe
2014 gestaltete sich die Mitgliederentwicklung ausgeglichen. Neben einigen Austritten konnten Neumitglieder gewonnen werden. Zu den Stammtischen der Bezirksgruppe konnten zwischen 11 und 12 Teilnehmer begrüßt werden.
3.2.2
Fortbildungsveranstaltungen 2014
2014 hat die Bezirksgruppe Cottbus folgende Veranstaltungen durchgeführt:
Termin 12.03.2014 13.10.2014 06.11.2014 3.2.3
3.3
3.3.1
Thema Teilnehmer Stammtisch und Fachvortrag: Bau der Fischaufstiegsanlage am Wehr im Zerniasfließ bei Schlepzig Stammtisch und Fachvortrag: Wie wichtig und wertvoll ist die Wartung und Renaturie‐
rung der Kleingewässer und Feuchtgebiete in unserer Re‐
gion Besichtigung: Klärwerk Cottbus Teilnehmer gesamt: 5 12 11 28 Planung 2015
Für das Jahr 2015 sind vier Stammtische geplant, welche mit Fachvorträgen von Verbandsmitgliedern und Partnern aus der Verwaltung und Ingenieurbüros abgerundet
werden. Des Weiteren ist im Sommer eine Exkursion zum Schwarzen Schöps und im
Frühjahr eine Exkursion zur Grubenwasserreinigungsanlage „Am Weinberg“ der Vattenfall Lignite Mining geplant.
Bezirksgruppe Frankfurt (Oder)
Vorsitzender:
Stellvertretender Vorsitzender:
Stellvertretender Vorsitzender:
Dipl.-Ing. Lothar Kirmes
Dipl.-Ing. Torsten Woitke
Dipl.-Ing. Thorsten Weidner
Entwicklung der Bezirksgruppe
Die Bezirksgruppe Frankfurt (Oder) hatte nach unserer Übersicht 2014 23 Mitglieder
und davon 4 fördernde Mitglieder.
Die Teilnahme an Veranstaltungen liegen bisher immer über 50% und die Mitglieder
wirken aktiv bei der Auswahl der Fachthemen mit.
22
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 3.3.2
Fortbildungsveranstaltungen 2014
Die Jahresfachexkursion fand am 13./14. Juni 2014 in 2 Abschnitten statt.
Besichtigung des Schiffshebewerkes Niederfinow- Altes Bauwerk/Neues Bauwerk
Die Bezirksgruppe konnte die spezielle Antriebstechnik des alten 1914 in Betrieb genommenen Schiffshebewerkes besichtigen. Von der Plattform des alten Schiffshebewerkes wurden technische Erläuterungen und Aussagen zum Baufortschritt des neuen Schiffshebewerkes von Herrn Schumacher – Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde sehr beeindruckend getätigt.
Vor allem wurden die technische Veränderungen, wie
Länge
Breite
Durchfahrtshöhe
Altes Hebewerk
94,00 m
27,00 m
4,10 m
Neues Hebewerk
133,00 m
46,00 m
5,25 m
und die sich daraus für die Entwicklung der Berufsschifffahrt ergebenden Perspektiven erläutert.
am Schiffshebewerk
Weiterhin wurden 3 Teilobjekte des Projekts Langer Trödel der Arbeitsgemeinschaft
Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg besichtigt. Die WIN AG, eine kommunale Initiative der Landkreise Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin, deren Mitglieder auch die Städte und Gemeinden Eberswalde, Liebenwalde, Neuruppin, Oranienburg, Templin und Wandlitz sind, will den Norden Brandenburgs langfristig zu einem
der attraktivsten Wassertourismusreviere in Europa zu entwickeln. Dazu sollen 4 Projekte realisiert werden:
Projekt 1:
Projekt 2:
Projekt 3:
Projekt 4:
bwk-bb.de Ausbau des Werbellinkanals, fertiggestellt im Juni 2011
Ausbau des Finowkanals, Abschnitt Langer Trödel
Anbindung der Ruppiner Gewässer
die Nordumfahrung Oranienburgs.
23 Geschäftsbericht 2014 Neubau der Schleusen in Zerpenschleuse
Hubbrücke Zerpenschleuse
Ausgleichsmaßnahme für Biber
Der Lange Trödel ist der 10 km lange westliche Abschnitt des Finowkanals, der ältesten schiffbaren Wasserstraße Deutschlands. Seine Name geht vermutlich darauf zurück, dass hier Schiffe getreidelt wurden. Er verläuft zwischen Liebenwalde und Zerpenschleuse und endete am Voßkanal.
Mit dem Bau des Oder-Havel-Kanals schien diese Schifffahrtsverbindung nicht mehr
erforderlich, weswegen die beiden Zerpenschleuser Schleusen teilweise abgebrochen und verfüllt wurden und der Lange Trödel zu einer Art Sackgasse wurde. In der
Folge verlandete das Gewässer. 2013 begannen die Bauarbeiten zur Schiffbarmachung des Gewässers. Die dafür nötigen Arbeiten umfassen
-
Neubau einer Schleusenanlage in Zerpenschleuse
Neubau einer in Klappbrücke Liebenwalde
Neubau einer Klappbrücke in Zerpenschleuse
Neubau einer Hubbrücke im Zuge einer Forststraße
Kanalausbau und Kanalsanierung
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
Im Jahr 2015/16 soll der Kanal ans Netz gehen. Als kommunales Folgeprojekt ist der
Stadthafen in Liebenwalde bereits fertiggestellt. Wenn die Arbeiten abgeschlossen
sind, können Sportboote von der Oberen Havel Wasserstraße bis zur Oder und den
Werbelliner Gewässern gelangen.
24
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Statistisch ergibt sich für 2014 nachfolgende Übersicht:
Termin Thema Teilnehmer Jahresfachexkursion: Bauvorhaben zur Verbesserung der Schifffahrt und des 13.‐14.06.2014 Wassertourismus in Brandenburg Schiffshebewerk Niederfinow, Wiederherstellung der Wasserstraße „Langer Trödel“ Jahreshauptversammlung: 03.12.2014 „Vom Wetter zum Klima“ in Lindenberg Teilnehmer gesamt: 3.3.3
3.4
15
12
27 Planung 2015
Für das Frühjahr 2015 ist eine Besichtigung der Abwasserreinigungsanlagen in der
PCK Raffinerie GmbH Schwedt vorgesehen. Im Sommer soll eine Jahresfachexkursion nach Nordthüringen erfolgen, bei der Flachlandspreicher und Renaturierungsmaßnahmen im Mittelpunkt stehen. Schließlich ist im Dezember die Jahresabschlussversammlung geplant, auf der der Veranstaltungsplan 2016 besprochen werden soll.
Bezirksgruppe Potsdam
Vorsitzender:
Stellvertretender Vorsitzender:
Dipl.-Ing. Jörg Priebe
Dipl.-Ing. Ingolf Marx
3.4.1
Entwicklung der Bezirksgruppe
Auch wenn 2014 ein Probemitglied die Bezirksgruppe verlassen hat, konnte der Mitgliederstand nun schon über mehrere Jahre hinweg konstant gehalten werden. Die
ursprünglich für September geplante Mehrtagesexkursion musste leider ausfallen, da
zum vorgesehenen Termin nur wenige Mitglieder teilnehmen konnten. Zum Ausgleich
wurde eine eintägige Exkursion durchgeführt, an der Mitglieder und Gäste der Bezirksgruppe teilnahmen.
3.4.2
Fortbildungsveranstaltungen 2014
Fließgewässer der Stadt Dahme, Quellgebiet der Dahme zwischen Spree und
Schwarzer Elster
Von der BWK-Bezirksgruppe Potsdam waren 18 Teilnehmer am 26. September zu
einer Fachexkursion im Niederen Fläming unterwegs. Den Anfang machte die Gutsbrennerei Sellendorf in einem Nachbarort von Golßen.
Gutsbrennerei Sellendorf
bwk-bb.de Am Gurkenflieger
25 Geschäftsbericht 2014 Dort wurden uns Anfangs die Ausgangsstoffe, also der zum Trocknen gelagerte Weizen in verschiedenen Reinheitsgraden gezeigt. Anschließend gab es einen Rundgang durch die Brennerei, ein Fachvortrag und natürlich eine Kleinstverkostung. Alle
Produkte des Kornbrandes und der Liköre werden in der Gutsbrennerei Sellendorf
selbst hergestellt. Die wohlschmeckenden Endprodukte sind u.a. im Kaufland zu finden.
Nach der Brennerei besichtigten wir einen sogenannten Gurkenflieger der Fa.
Spreewalder Gurken. Auf diesem Gurkenflieger liegen bis zu 34 Arbeiter und ernten
im langsamen Rückwärtsgang die Gurken. Dies wird überwiegend von osteuropäischen Saisonkräften erledigt. Der Geschäftsführer erläuterte uns die anstehenden
Probleme mit dem beschlossenen Mindestlohn und die damit stärker werdende Konkurrenz aus dem Ausland.
Nach dem „Flieger“ konnten wir eine alte Wassermühle in Görsdorf an der Dahme
besichtigen. Diese ehemals oberschlächtige Wassermühle mit zwei Mühlrädern
wird seit einigen Jahren von dem neuen
Eigentümer in mühevoller Kleinarbeit saniert und teilrekonstruiert. Wir hörten einen interessanten Vortrag über die wechselvolle Geschichte der Mühle und konnten uns das Gebäude sowie eine Ausstellung anschauen. Der alte Mühlteich wurde im Rahmen einer Windkraft – Ausgleichsmaßnahme wieder neu angelegt.
Dort konnten wir uns auch eine ehemals
eingebaute Francis-Turbine anschauen.
Der Eigentümer beabsichtigt langfristig die Mühle für das Schaumahlen wieder teilweise in Betrieb zu nehmen.
Der Ausklang der Exkursion fand in der Rosenthaler Pension statt. Dort wurde ein regionaler Schwarzkittel (Wildschwein) und natürlich auch Weizenkorn aus Sellendorf
serviert, welches allen sehr gut mundete. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung.
Dafür unser Dank an alle Organisatoren.
Jahreshauptversammlung
Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand am 26.11.2014 in Perleberg statt.
20 Mitglieder schauten nochmals auf die Veranstaltungen des Jahres 2014 zurück
und diskutierten die geplanten Aktivitäten 2015. Bedauert wurde, dass die Fachexkursion an die Ostseeküste nicht stattgefunden hat. Daher wurde auch der Termin
(Anfang September) nochmals diskutiert, es soll jedoch dabei bleiben. Besprochen
wurde das Ziel der Fachexkursion 2015, wobei Stettin, Prag und der Westharz als
mögliche Ziele angesprochen wurden, Themen der Exkursion blieben jedoch offen.
Es wurde eine weiter rückläufige Beteiligung an den Stammtischen festgestellt, jedoch festgelegt, diese weiterhin monatlich durchzuführen. Herr Priebe berichtete aus
dem Vorstand.
Bereits vor der Versammlung trafen sich 18 Mitglieder zu einem geführten Stadtrundgang einschließlich Besichtigung des Rathauses.
26
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Es ergaben sich folgende Teilnehmerzahlen:
Termin 26.09.2014 27.11.2014 Jan. – Okt. 3.4.3
Thema Teilnehmer Fachexkursion / Fachvortrag: Fließgewässer in der Stadt Dahme / Mark Quellgebiet der Dahme zwischen Spree und Schwarzer Elster Jahresabschlussversammlung: Rechenschaftslegung und Veranstaltungsplanung 8 Stammtische der Bezirksgruppe Teilnehmer gesamt: 18
20
40
78 Planung 2015
Im kommenden Jahr sind 9 Stammtische vorgesehen, wobei der am 25.03. geplante
Stammtisch mit den Wahlen zur Delegiertenversammlung einhergehen soll. Im September ist eine Fachexkursion geplant, die gemeinsam mit der Bezirksgruppe Berlin
durchgeführt werden soll.
Die Jahresmitgliederversammlung soll wieder im November abgehalten werden.
bwk-bb.de 27 Geschäftsbericht 2014 4
Rück- und Ausblick
Die Rückschau auf das Jahr 2014 fällt durchwachsen aus. Einer hohen Bereitschaft, an
den Veranstaltungen des BWK teilzunehmen, steht ein spürbarer Rückgang bei den
Mitgliederzahlen gegenüber, der, wenn man die Langzeitentwicklung des Landesverbandes sieht, von 1997 zu 2014 fast 22% ausmacht. Diese Entwicklung ist auch deswegen besorgniserregend, weil die Altersstruktur des BWK befürchten lässt, dass der Landesverband eines Tages geschlossen in Pension geht.
Da tröstet es wenig, dass der BWK-Landesverband bei dieser Entwicklung nicht allein
dasteht. Die etablierten Parteien verloren zwischen 1990 und 2013 zwischen 40 %
(CDU), 50 % (SPD) und 77 % (Linke) ihrer Mitglieder. Andere, wie die Grünen und die
Piraten, legten nämlich zu1, was zeigt, dass es auch heute Menschen gibt, die reale
Netzwerke den virtuellen vorziehen.
Solche Menschen zu erreichen und zum Mitmachen anzuregen ist schwer. So gelang es
im Jahr 2014 nicht, vakante Vorstandspositionen mit neuen Mitgliedern zu besetzen. Es
fanden sich schlichtweg keine FachkollegInnen, die bereit waren, ehrenamtlich für den
BWK und damit für die Interessen der Umweltingenieure einzutreten. Das führte dazu,
dass Vorstandsmitglieder, die bereits ihren Rücktritt erklärt hatten, sich ein letztes Mal
zur Wahl stellten. Einige, der im Vorstand tätigen, tun dies seit der Gründung des Landesverbandes, es muss daher gelingen, Nachfolger zu finden. Die Konsequenz wäre die
Auflösung des Verbandes.
Der BWK-Landesverband Brandenburg und Berlin (Ost) wurde am 12.05.1990 in Potsdam gegründet und begeht damit im Jahr 2015 sein 25-jähriges Jubiläum, weswegen
die Rückschau in diesem Geschäftsbericht etwas weiter reicht, als allgemein üblich.
Am 12.05.1990 hatte der Landesverband exakt 50 Gründungsmitglieder, von denen viele anlässlich der Gründungsversammlung eintraten. Seinerzeit ging es vor allen Dingen
darum, außerhalb etablierter Strukturen Chancen für die fachliche Weiterbildung zu finden, um möglichst schnell den Anschluss an den damaligen Stand der Technik zu finden. Die ersten Weiterbildungsveranstaltungen beschäftigten sich mit VOB und HOAI,
also mit Themen, die uns bis heute verfolgen.
Gründungsvorstand des BWK-Landesverbandes 1990
1
Fachexkursion 1992
http://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/42226/zahlen-und-fakten
28
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Mit Unterstützung des Landesverbandes Schleswig-Holstein und Hamburg wurde im
November 1990 ein Weiterbildungsseminar zu Fragen der Verwaltungsstruktur und der
Renaturierung von Gewässern durchgeführt. Wenn man den alten Teilnehmerlisten
glauben darf, kamen dazu in den Speisesaal der früheren Wasserwirtschaftsdirektion
Potsdam 198 Teilnehmer, sodass nicht genügend Stühle zur Verfügung standen und
Büros geplündert werden mussten.
Die Bezirksgruppen, deren Grenzen sich an den früheren Bezirksgrenzen orientierten,
gründeten sich zwischen September und Oktober 1990. Dieser Prozess wurde durch die
frühere Bezirksgruppe Berlin-West und den Landesverband Nordrhein-Westfalen unterstützt. Letzterer spendete auch einen Kopierer (ein Gerät, das in der ehemaligen DDR
nicht selbstverständlich war), der im Passat des damaligen Landesvorsitzenden, Herrn
Dr. Harald Irmer, den Weg nach Berlin fand.
1990/1991 bestand ein großes Interesse, Probleme zu lösen. Damals hatte der Landesverband 4 technische Arbeitsgruppen, die sich mit der naturnahen Umgestaltung von
Gewässern im urbanen Raum, der Verbesserung des Gewässerzustandes, der Altlastensanierung und der Abwasserbehandlung im ländlichen Raum befassten.
Am 28.11.1990 trat die Bezirksgruppe Berlin-West dem Landesverband bei, der sich
zeitgleich in Landesverband Brandenburg und Berlin umbenannte. Durch den Eintritt der
Fachkollegen aus Berlin-West stieg die Mitgliederzahl von 90 auf 162 an. Die damaligen
Jahreskongresse widmeten sich vorrangig dem Umbau der Verwaltungen der Länder
Brandenburg und Berlin und fanden zu den Themen „Verwaltungsaufbau in Brandenburg“ (1991 in Potsdam) und „Berlin nach der Einheit“ (1992 in Berlin) statt.
Neben diesen Themen trat der Landesverband für die Anerkennung der in der DDR erworbenen Studienabschlüsse ein. Gemeinsam mit dem Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) wurden Äquivalenzlisten verfasst und an die Kultusministerien in Bund und
Ländern versendet.
Landesvorstandsmitglieder 1995
Jahresfahrt 1997
In den Frühjahren des BWK-LV gab es eine Reihe von Bezirksgruppenpartnerschaften.
Die Bezirksgruppe Cottbus bekam Unterstützung von der Bezirksgruppe Köln/Bonn, die
Bezirksgruppe Potsdam hatte ihren Partner in der Bezirksgruppe Aachen/Lippstadt und
Partnerbezirksgruppe der Kollegen aus dem Bezirk Frankfurt (Oder) war die BG Düsseldorf. Die letztgenannte Partnerschaft wird bis heute gepflegt, es kommt immer wieder zu
Exkursionen und Besuchen.
bwk-bb.de 29 Geschäftsbericht 2014 Ab 1993 änderten sich die Schwerpunkte der Jahreskongresse, die seit dem in ununterbrochener Reihenfolge zu Fachthemen durchgeführt und von Fachausstellungen begleitet werden.
Im Jahr 1992 wurde der Verein zur Förderung der Fortbildungsarbeit des BWKLandesverbandes Brandenburg und Berlin gegründet, der als gemeinnütziger Verband
Spenden und Zuwendungen einwerben sollte, um Weiterbildungsveranstaltungen und
Fachexkursionen zu unterstützen. Zwar war das Spendenaufkommen nie so hoch, dass
es des Vereins bedurft hätte, trotzdem brachte er 1996 fast 8.000 DM auf, mit denen die
Ausrichtung des BWK-Bundeskongresses in Cottbus unterstützt wurde. Der Kongress
selbst stand unter dem eher beliebigen Motto „Sauberes Wasser – Grundlage für Leben
und Arbeiten“, weswegen eine Erinnerung an die Fachvorträge schwer fällt. Aber das
von der Bezirksgruppe Cottbus organisierte Rahmenprogramm: Spreewaldfahrten, leckeres Essen, Trachten, Jagdhornbläser und Spreewälder Spezialitäten in fester und
flüssiger Form blieb bis heute in Erinnerung. Leider existieren davon keine Bilder.
In den Folgejahren wurde versucht, den Fachthemen des Jahreskongresses einen regionalen Bezug zu verleihen und so Thema und Ausrichtungsort miteinander zu verbinden. Das gelang mal mehr und mal weniger gut, es zeigte sich aber, dass ein zu großer
Regionalbezug dazu führt, dass Teilnehmer ausbleiben.
1998 griff der Jahreskongress noch unter dem Eindruck des Oderhochwassers 1997 das
Thema „Hochwasserschutz in Brandenburg“ auf. Das war der erste Landeskongress, bei
dem Referenten aus dem Ausland eingeladen waren. Damals sprach man von der
„Jahrhundertflut“ – beim Kongress 2003 (Flutkatastrophen in Brandenburg) zeigte sich,
dass diese Einschätzung falsch war.
Im Jahr 2006 wurde der Förderverein abgemeldet, weil nun der Landesverband selbst
als gemeinnützig anerkannt war.
Im Jahr 2007 war der Landesverband erneut für die Ausrichtung des Bundeskongresses
zuständig. Diesmal luden wir nach Potsdam ein, wo das Thema „Klimawandel und Wasserwirtschaft“ lautete. Rückblickend sind hier auch die Fachvorträge in Erinnerung geblieben – allerdings auch das Rittergelage im Filmpark Babelsberg.
Fachexkursion 2002
30
Bundeskongress 2007
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 Schon vor der Gründung des Landesverbandes nahm der BWK als Aussteller an Kongress und Messe Wasser Berlin teil. Die Betreuung des Messeauftritts oblag der Bezirksgruppe Berlin (West), nach seiner Gründung also dem Landesverband Brandenburg
und Berlin.
Da der BWK personell im Beirat von Wasser Berlin mitarbeitet, kann er an der Messe zu
vergünstigten Konditionen teilnehmen. Deswegen trat früher der BWK als Aussteller auf
und machte zugleich Werbung für die Fach- und Verbandszeitschrift. 2006 war es erstmals umgekehrt und der BWK war Gast auf dem Messestand des Viehweg-Verlages,
der damals die Fachzeitschrift übernommen hatte.
Symposium 200 Jahre Hydrologie in Deutschland 2010
Kongress und Messe Wasser Berlin 2011
2010 änderte der Landesverband das Konzept seiner Jahreskongresse. Um ein großes
Fachpublikum zu erreichen, sollten diese zukünftig in spezialisierten Tagungshotels
stattfinden und ein möglichst breit angelegtes Fachthema zum Gegenstand haben.
Seit 1994 lobt der BWK-Landesverband einen Studienpreis aus, mit dem herausragende
Abschlussarbeiten aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Kulturbau oder Wasserwirtschaft
ausgezeichnet werden können. Der Studienpreis wurde 1995 erstmals vergeben und
konnte seit seiner Einrichtung erst 4-mal verliehen werden.
Der BWK-Landesverband hat seit seiner Gründung 22 Landeskongresse, 2 Bundeskongresse und 41 Weiterbildungsseminare für ca. 3.000 Teilnehmer ausgerichtet.
Vorstand 2015
bwk-bb.de 31 Geschäftsbericht 2014 Rückschauend wurde in 25 Jahren einiges getan, um unseren Berufsstand zu fördern
und, wie es heute so schön heißt, Netzwerke zu bilden. Netzwerke, die heute genauso
wichtig sind, wie 1990.
Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen. Sprachen wir 1990 von der Rolle des
Ingenieurs, geht es heute um das Ansehen, dass Umweltwissenschaft und Umwelttechnik in der Gesellschaft genießen. Mit diesem Ansehen einher geht die Akzeptanz unserer Arbeit, sei es im Umweltschutz, im Hochwasserschutz oder bei der baulichen Umsetzung. Wenn wir hier gehört werden wollen, müssen sich Betroffene aller Fachrichtungen
bereitfinden, den BWK zu stärken. Nur dann wird es uns möglich sein, mit dem entsprechenden Gewicht Position zu beziehen und auch unbequeme Wahrheiten zu vertreten.
gez. Unterschrift
Vorsitzender
32
gez. Unterschrift
stellv. Geschäftsführerin
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 5
Anhänge zum Geschäftsbericht
bwk-bb.de 33 Geschäftsbericht 2014 5.1
34
Jahresrechnung 2014, Haushaltsplanung 2015 - 2016
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 5.2
Bericht über die Kassenprüfung
bwk-bb.de 35 Geschäftsbericht 2014 5.3
Beitragsstaffel des Landesverbandes
Gemäß § 10 (2) der Satzung sind die fälligen Mitgliedsbeiträge bis zum 31.03. des jeweiligen Kalenderjahres auf das Konto des Landesverbandes zu entrichten. Rückständige Beiträge werden vom Schatzmeister, zuzüglich der Unkosten, eingezogen.
Fördernde Mitglieder erhalten eine gesonderte Rechnung.
Sofern für persönliche Mitglieder die Erteilung einer Rechnung erforderlich ist, werden
diese gebeten, das dem Schatzmeister schriftlich mitzuteilen. Es empfiehlt sich die Einrichtung eines Dauerauftrages oder die Erteilung eines Lastschriftmandates. Das dafür
nötige Formular kann über die Geschäftsstelle des Landesverbandes bezogen werden.
Beitragssätze 2015
Status des Mitglieds Jahresbeitrag Ordentliches Mitglied 85,00 € Förderndes Mitglied 250,00 € Außerordentliche Mitglieder – Studentinnen und Studenten 20,00 € Mitglieder im Mutterschaftsurlaub 20,00 € Arbeitssuchende Mitglieder 20,00 € Pensionärinnen und Pensionäre, RuheständlerInnen 52,00 € Die Beitragsstaffel wurde von der Delegiertenversammlung des Landesverbandes
Brandenburg und Berlin e.V. am 25.08.2006 beschlossen und ersetzte die bis dahin
gültige Beitragsregelung vom 07.06.2002.
36
bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 5.4
5.4.1
Anschriftenverzeichnis
Landesvorstand
A. Vorstand Blüher, Ulrich Dipl.‐Ing. Vorsitzender Bölschestraße 67
12587 Berlin Tel.: 030.679 26 717 Fax: 030.679 26 719 u.blueher@bwk‐bb.de Priebe, Jörg Dipl.‐Ing. stellv. Vorsitzender Lindensteg 10
16818 Kränzlin j.priebe@bwk‐bb.de Holtrup, Marion
Dipl.‐Ing. Geschäftsführerin Arnold‐Zweig‐Straße 38
13189 Berlin Tel.: 030.856 18 141 Fax: 030.856 18 142 m.holtrup@bwk‐bb.de Schwenke, Jürgen
Dipl.‐Ing. Schatzmeister Riedel, Jeannette
Dipl.‐Ing. stellv. Geschäftsführerin Hubertusweg 57
14552 Michendorf OT Wilhelmshorst Tel.: 033205.62 87 7 Fax: 033205.204 859 j.schwenke@bwk‐bb.de Büro AquaConstruct Beratende Ingenieure Treskowallee 110 10318 Berlin Tel.: 030.641 2 534 Fax. 030.641 2 537 u.blueher@aquaconstruct.de Planungsgesellschaft für Wasserbau und
Wasserwirtschaft mbH PROWA Straße des Friedens 2 a 16816 Neuruppin Tel.: 03391.22 18 Fax: 03391.22 45 info@prowa‐neuruppin.de Hohe Allee 23
15366 Neuenhagen bei Berlin Tel.: 03342.425 424 5 j.riedel@bwk‐bb.de Büro AquaConstruct Beratende Ingenieure Treskowallee 110 10318 Berlin Tel.: 030.641 2 534 Fax. 030.641 2 537 j.riedel@aquaconstruct.de Am Grünen Anger 16
12487 Berlin Tel.: 030.631 4 720 janina_meyer‐
klepsch@yahoo.de Hohe Allee 23
15366 Neuenhagen bei Berlin Tel.: 03342.425 424 5 j.riedel@bwk‐bb.de Gemeinde Neuenhagen bei Berlin Am Rathaus 1 15366 Neuenhagen bei Berlin Tel.: 03342.245 610 Fax: 03342.245 447 j.meyer‐klepsch@neuenhagen‐bei‐
berlin.de Büro AquaConstruct Beratende Ingenieure Treskowallee 110 10318 Berlin Tel.: 030.641 2 534 Fax. 030.641 2 537 j.riedel@aquaconstruct.de B. Referenten Meyer – Klepsch,
Janina M.sc. Referentin für Ausbildung Riedel, Jeannette
Dipl.‐Ing. Referent für Fortbil‐
dung bwk-bb.de 37 Geschäftsbericht 2014 Modenbach, Bernd Dipl.‐Geophys. Referent für Öffentlichkeitsarbeit C.
38
Waldstraße 73 A
12621 Berlin Tel.: 030.565 85 770 b.modenbach@bwk‐bb.de Ingenieurbüro GeoModenbach Eschenstraße 1A 12621 Berlin Tel.: 030.565 85 770 Fax: 030.565 85 307 service@geomodenbach.de Bezirksgruppenvorsitzende Kampe, Christoph
Dipl.‐Ing. Bez.‐Grp. Berlin Wönnichstraße 92a
10317 Berlin Tel.: 030.522 78 31 christoph.kampe@bwkberlin.de
G.U.B. Ingenieur AG Rhinstraße 37 A Tel.: 030.220 024 90 Fax: 030.220 024 969 christop.kampe@gub‐ing.de Ludewig, Marcel
Dipl.‐Ing. Bez.‐Grp. Cottbus Am Lindengrund 3
03222 Lübbenau Tel.: 03542. 872 037 marcelludwig@gmx.de Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau‐Verwaltungsgesellschaft mbH Knappenstraße 1 01968 Senftenberg Tel.: 03573.840 marcel.ludewig@lmbv.de Kirmes, Lothar Dipl.‐Ing. Bez.‐Grp. Frankfurt (Oder) Dornenweg 29
15234 Frankfurt (Oder) Tel.: 0335.652 76 l.kirmes@bwk‐bb.de Priebe, Jörg Dipl.‐Ing. Bez.‐Grp. Potsdam Lindensteg 10
16818 Kränzlin j.priebe@bwk‐bb.de Wasser‐ und Bodenverband „Mittlere Spree“ Frankfurter Straße 22 b 15848 Beeskow Tel.: 03366.52 07 03 Fax: 03366.52 07 14 wbv‐beeskow@t‐online.de Planungsgesellschaft für Wasserbau und
Wasserwirtschaft mbH PROWA Straße des Friedens 2 a 16816 Neuruppin Tel.: 03391.22 18 Fax: 03391.22 45 info@prowa‐neuruppin.de bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 5.4.2
Landesdelegierte
lfd. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 bwk-bb.de Name Blechschmidt Blüher Blüher Brückner Brüggemann Burisch Dahlke Freyer Frodel Giellert Haas Hasse Herata, Dr.‐Ing. Heß Holtrup Jakubik Kampe Koch, Prof. Dr.‐Ing. Kultus Kung Lehmann Ludewig Marx Mehmel Meyer‐Klepsch Mielke Mientus Mikolai Mucha Modenbach Möller Nitschke Oelze Paar Papke Persike Pohle Priebe Raschke Riedel Schmidt Schwarz Schwenke Sonntag Stefan Gerlind Uli Gerd Helge Ingolf Michael Uwe Hans Siegfried Wolfgang Ulrich Mazen Manfred Marion Edelbert Christoph Manfred Regina Thomas Daniel Marcel Ingolf Jutta Janina Wolfgang Cordula Dirk Michael Bernd Ron Michael Marko Klaus‐Peter Rainer Andreas Claudia Jörg Werner Jeannette Karin Christian Jürgen Doris für Bezirksgruppe Potsdam Berlin Berlin Berlin Potsdam Cottbus Potsdam Potsdam Frankfurt (Oder) Berlin Cottbus Potsdam Berlin Berlin Berlin Cottbus Berlin Berlin Frankfurt (Oder) Cottbus Berlin Cottbus Potsdam Potsdam Berlin Berlin Berlin Cottbus Cottbus Potsdam Cottbus Frankfurt (Oder) Potsdam Berlin Potsdam Frankfurt (Oder) Cottbus Potsdam Cottbus Berlin Cottbus Cottbus Potsdam Berlin 39 Geschäftsbericht 2014 lfd. Nr. 46 47 48 49 50 Name Weidner Weigt Wels Werner, Dr. rer. nat. Woitke Thorsten André Diana Lutz Torsten für Bezirksgruppe Frankfurt (Oder) Potsdam Berlin Berlin Frankfurt Oder) Nach der Satzung des Landesverbandes besteht die Delegiertenversammlung aus 50
Delegierten, darunter dem Landesvorstand und den Vorsitzenden und Stellvertretern
der Bezirksgruppen. Die, durch die Bezirksgruppen zu wählenden Delegierten bestimmen sich jährlich an Hand der aktuellen Mitgliederzahlen des Landesverbandes
und der Bezirksgruppen.
Delegiertenschlüssel 2015
40
Bezirksgruppe Mitglieder Anzahl der Delegierten Berlin Cottbus Frankfurt (Oder) Potsdam 60 37 23 46 Gesamt: 18 11 7 14 50 bwk-bb.de Geschäftsbericht 2014 6
Förderer des BWK-Landesverbandes
Der BWK‐Landesverband wird gefördert durch: AGO Hydroair GmbH Wiesendamm 33 13597 Berlin Büro AquaConstruct Beratende Ingenieure Treskowallee 110 10318 Berlin DHI‐WASY GmbH Vollmerstraße 8 12489 Berlin Gebrüder Kemmer GmbH Oderstraße 188 12051 Berlin Ingenieurbüro Börjes GmbH & Co.KG Lehnitzstraße 17 ‐ 19 16515 Oranienburg Ingenieurbüro PROKON Beratung und Bauplanung GmbH Gewerbeparkstraße 19 03099 Kolkwitz Institut für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie Siemens‐Halske‐Ring 8 03046 Cottbus IPP HYDRO CONSULT GmbH Gerhart‐Hauptmann‐Str. 15, Ärztehaus Cottbus Nord, Süd 9, 03044 Cottbus Planungsgesellschaft für Wasserbau und Wasserwirtschaft mbH PROWA Neuruppin 16816 Neuruppin Straße des Friedens 2a Streicher GmbH Tief‐ und Ingenieurbau Jena Niederlassung Berlin ‐ Brandenburg Zepernicker Chaussee 45 16321 Bernau bei Berlin UNIVERSAL ‐ BAU GmbH Tief‐, Straßen‐ und Brückenbau Berliner Straße 34 19348 Perleberg Wasser‐ und Bodenverband Dahme‐Notte Körperschaft des öffentlichen Rechts Storkower Straße 1 15749 Mittenwalde, Ortsteil Gallun Wasser‐ und Bodenverband Nördlicher Spreewald Am Steg 15 15910 Bersteland, OT Freiwalde bwk-bb.de 41 Geschäftsbericht 2014 Der BWK‐Landesverband wird gefördert durch: Wasser‐ und Bodenverband Schnelle Havel Mittelstraße 12 16559 Liebenwalde Wasser‐ und Bodenverband Uckerseen Neustädter Damm 71 17291 Prenzlau Der Vorstand des BWK-Landesverbandes bedankt sich besonders bei den fördernden
Mitgliedern für die Unterstützung der Verbandsarbeit zur Förderung der Weiterbildung
und des Umweltschutzes in den Bereichen Wasserwirtschaft, Bodenschutz, Abfallwirtschaft, Altlastensanierung und Kulturbau.
42
bwk-bb.de 
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