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Ausgabe vom 19.02.2015

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Donnerstag, 19. Februar 2015
AZ 8355 Aadorf
Nr. 21 / 42. Jahrgang
/
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Elgg, Hagenbuch und Hofstetten – Lokalzeitung für die Gemeinde Aadorf
Redaktion: 052 511 27 27 / 052 511 27 29, Fax 052 511 27 28, Mail: redaktion@elgger-zeitung.ch – Inserate 052 511 27 19, Mail: verkauf@elgger-zeitung.ch, Fax 052 366 12 84, Mail: info@elgger-zeitung.ch
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46 Wohnungen
AADORF – Der Rückbau der Backsteingebäude und der Annexbauten der Firma Hans Baiter AG hat begonnen. Es
entstehen 46 Wohnungen. SEITE 2
Musikalische
Premiere
General­
versammlung
ELGG – Die Bluesformation «noonday»
mit der Elggerin Irene Schmid traten im
Gewölbekeller der Schlossschenke Elgg
auf.
SEITE 3
ELGG – An der 109. Generalversammlung des Sängerbund konnte der Präsident, mit Ausnahme eines erkrankten
Sängers, sämtliche Aktivmitglieder
begrüssen. SEITE 6
Gönnen Sie Ihrem Haus
wieder einmal ein Facelifting
Die Rede des Äschlihauptmanns 2015
Liebi Offizier, Unteroffizier
und Äschlibuebe, gschätzti
Elggerinne und Elgger, lie­
bi Zürielgger und Äschli­
fründ
Es isch mir e Freud, dass ich ihne hüt
mini Äschlired presentiere dörf, und
ich danke ihne fürs zahlriche Erschine.
Eusi Äschlitradition hät mich als 3-jöhrige zum erschte Mal fasziniert. Und
das scho am halbi 5i am Morge. Won
ich dazumal so früe am Morge vo some
komische aber doch irgendwie faszinierende Grüsch gweckt worde bin, han ich
natürlich nonig gwüsst was das isch, also
bin ich sofort ufgstande und zu mine Eltere is Schlafzimmer grennt. Kei 10 min.
spöter simmer a de Strass gstande und
händ uf d Tamboure gwartet. Wo sie
denn langsam vo de Brugg uneufe cho
sind und mer nume d Lämpli und ihres gspieglete Liecht i de Trummle gsee
händ, han ich vor stune nüme chöne. Es
git ja nöd vil wo mer mit 3 erläbt hät
und sich no dra erinnere chan, aber die
Bilder sind mir bis hüt im Chopf blibe.
Won ich denn im folgende Jahr gwüsst
han, was am nöchste Tag passiere wird,
han ich vor Ufregig gar nöd richtig chöne schlafe. Ich bin all halb Stund wider
ufgwacht und han ghofft, dass es so wiit
isch. Wo s denn so wiit gsii isch, isch es
genau glich abgloffe wie im letschte Jahr.
Und won ich die Tamboure zum 2. Mal
gsee han, han ich gwüsst, das wot ich
au mal mache. Mit viri bin ich aber leider no z jung gsii und han nonig mit em
Trummle afange dörfe. Im 2005 bin ich
denn stolz zum erschte mal selber i de
Äschlikompanie gstande. Als Soldat han
ich min erschte Äschli guet überlebt und
vil Spass gha. I de folgende Jahr bin ich
denn langsam ufgstige bis zu de Jäger.
Kanonier han ich leider niä gmacht wil
ich bim erschte Mal z jung gsii bin, und
wonich denn gnueg alt gsii wär, bin ich
au scho sit 2 Jahre im Tamboureverein
gsii und han somit mis erschte Mal derfe
an Äschli go trummle. Ich han denn min
lang ersehnte Traum de Kanonier vorzoge und bin go trummle. S Trummle
am Äschli hät mer sehr vil Spass gmacht,
und es isch nöd lang gange, bis ich en
neue Traum gha han. Ich han mal welle
als Tambourmajor vor de Tamboure sta.
Nach 4 erfolgriche Jahre als Tambour
isch au dä Traum in Erfüllig gange, und
so han ich s‘letscht Jahr derfe Major si.
Aber au nöd irgend en Major, sondern
de Hundertschti! Das hät mich bsunders
gfreut. Nach dem Erfolg bin ich mer lang
nöd sicher gsii, ob ich s bi dem la söt
oder ob ich doch no Hauptmaa mache
söl. So han ich mich erscht churz vo de
Wahle entschide, mich als Hauptmaa
zstelle. Won ich denn am 1. Januar in
Wahlchreis gstande bin und gsee han,
dass ich de einzig bin, han ich scho es
Lächle im Gsicht gha. Und wo denn alli
bestätigt händ, han ich mich riisig gfreut.
Ich han aber au gwüsst, dass vil uf mich
zue chunt. Aber zu dem nomal spöter.
Nebem Äschli mach ich i minere Freizit
sehr gern Sport. Dadezue ghöhrt vor allem Fuschtball und Tennis. Im Winter
fahr ich au sehr gern Ski. Letscht Jahr
händ mir mit Elgg-Ettehuse a de Fuschtballschwiizermeischterschaft teil gno.
Zersch hät niemert a euse sieg glaubt,
will mir a de vorrundene so schlecht gspiilt händ. Mir sind denn dank eme super
teamgeischt und eme guete coach doch
bis is Halbfinal und nach eme knappe
Siig au is Finale cho und händ schlussendlich doch gwunne. Eusi Freud über
de Sieg hemmer mit de u18 chöne teile,
wo au erschte worde sind. Aber nöd nu
mit Elgg-Ettehuse hemmer gwunne, au
mit em Kader Züri-Schaffhuse händ mir
d Kaderschwiizermeischterschaft gwunne - sogar i allne Kategorie. Das hät
mich sehr gfreut: zwei Goldmedallie vo
de Schwiizermeischterschaft im gliche
Jahr z ha! Vor allem wil s niemert erwartet hät; das häts grad no chli schöner
gmacht. Aber au d Schwiizer Fuschtballnati hät im 2014 en Erfolg chöne fire: sie
sind Vize Europameischter worde, und
für die Leistig möcht ich ihne nomal
ganz herzlich gratuliere.
Im Summer spil ich au sehr gern Tennis,
das aber ohni Wettkampf und meh zum
am Wuchened au mit mim Vater und
mim Brüeder chöne spile.
Letscht Jahr isch au usserhalb de Schwiiz
uf de ganze Welt sportlich sehr vil los
gsii. Im Januar häts scho aagfange mit
em Australian Open, wo de Wawrinka
gwunne hät. Ich han mich sehr über sin
Siig gfreut. De Wawrinka isch denn au nach minere Meinig verdient - Schweizer
des Jahres worde.
Wiitergange isch s im Februar mit de
Olympische Winterspiel in Sotchi. D
Eröffnigsfiir hät mich sehr begeischtert,
aber nöd nur das isch guet gsii, d Schwiizer händ 11 Medallie gwune, devo 6
goldigi. Ich find das e super Leistig, vor
allem wil mir so e chlises Land sind.
Gold häts in Brasilie bi d Fussball WM
für d Schwiizer nöd gä, aber sie händ sich
guet gschlage, bis in 8tel Final. Da händs
gegen Argentinie e unglücklichi Niderlag
möse istecke. Das isch würklich schad
gsii. Im Penaltyschüsse hättets nämlich
gueti Chance gha. Gwunne hät denn euses Nachberland Dütschland.
Endi Jahr hät d Schwiiz i der Sportwelt
wieder für positivi Schlagziile gsorgt: eusi Tennismannschaft, Federer, Wawrinka, Lammer und Chiudinelli sind Weltmeischter worde und händ de Davis Cup
gwunne, was mich wider sehr gfreut hät.
Sportlich gahts au oft i de Ferie zue und
her. Nebem Wandere im Hochgebirge gahn ich au gern mit mim Vater go
strahle. Mir händ scho vil Kriställ gfunde
und ich han im mim zimmer au es regal,
won ich die schönschte usstell. S Strahle
gfallt mir sehr, wil s a dene Ort i de Berge
immer sehr schön isch und s jedes mal,
wenn mer en Neue Kristall findet, au en
chline Erfolg isch.
Aber nöd nur Sport isch i minere Freizit
wichtig. Sit 7 Jahr bin ich im Tamboureverein Elgg debi und gahn regelmässig id Prob. Sit 5 Jahr gan ich au 1 Mal
im Jahr as OTV Wettspiel. Bim erschte
Mal han ich de Zwiig um 2 Plätz verpasst. Bim 2. und 3. Mal häts denn für
en Zwiig glanget und bim 4. Mal han ich
sogar en Chranz gholt. Letscht Jahr han
ich s Finale um 2 Plätz leider verpasst.
En zwiig häts aber trotzdem gä. Mit em
Tamboureverein gönd mir au oft a verschiedeni Fasnachte, was mängmal no
sehr amüsant isch, vor allem die in Elgg.
Sit letscht Jahr leit ich mit mim Kolleg
Äschlihauptmann Mathis Barth.
au en Jungtambourekurs. Das macht mir
sehr vil Spass, leider aber isch nur ein
Tambour i dem Kurs. Defür händ mirs
umso luschtiger mitenand und chönd au
mal spontan zum üebe abmache.
Jetzt möcht ich aber no zu me weniger
erfreuliche Thema cho. Letscht Jahr sind
uf de ganze Welt vil Unglück passiert.
Zum Biispiil s Ebolafieber in Afrika. Die
schlimmi Chrankheit hät mir scho e chli Angscht gmacht. Was mich aber no
me gstört hät isch, dass die Chrankheit
eigentlich mit moderne Mittel heilbar
isch, wil s aber in Afrika nöd gnueg Geld
händ, zum die Mittel allne zuegänglich z
mache, hät sich s Ebolafieber rasant chöne usbreite. Und das, obwohl s uf de ganze Welt eigentlich gnueg Geld hätti, um
das z verhindere. Aber nöd nur das hät
mich erstunt. Am 8. März isch es Flugzüg vo de Malaysian Airlines spurlos verschwunde. Mir wüssed hüt no nöd, was
passiert isch oder wo die Maschine isch.
Dass d Menschheit es schafft, e Sonde
uf en Komet z schicke, wo 500 Millione
Kilometer vo de Erde entfernt isch, aber
es Flugzüg mit 200 Passagier a Bord uf
em eigene Planet nöd findet, isch unglaublich. Ich han mich gfrögt, wie mer
das wohl mache mues, zum innerhalb
vo wenige Täg es Flugzüg so guet z verstecke, dass es keine me findet. Bis hüt
isch das Flugzüg nonig uftaucht und mer
weis nüt drüber, obs abgstürzt isch oder
eifach nume verstekt worde isch. Doch
es isch nöd nur bi dem einte Unglück
blibe. Nur es paar Mönet spöter isch es
Flugzüg vo de Malaysian Airlines über
de Ostukraine abgstürzt. Ich glaube, vil
meh pech chan mer als Fluggsellschaft
nöd ha. D Natur hät s im 2014 aber au
ab und zue emal übertribe: zum Biispiil
d Fluetwelle in Indonesie. Es wunderet
mich immer wider, zu was allem d Natur
fähig isch. Oder au die zahlriche Hurricanes, wo alles verwüeschtet händ. Die
fasziniered mich irgendwie, au wenn sie
sehr zerstörerisch und truurig für d Be-
Bild: Jacqueline Schär
troffene sind.
Letscht Jahr wär au fascht de dritti Weltchrieg usbroche - händ vili gmeint. Nachdem Russland d Krim bsetzt hät und i de
Ukraine die Unruhe usbroche sind, han
au ich langsam Angscht gha, dass das
nüme zum Stillstand chunt. Es hät sich
bis hüt nonig beruhigt. Ich find s truurig,
dass mer au hüt no Konflikt grad immer
mit Waffegwalt löse wott.
Au de Chrieg in Syrie isch e grosses Thema, es git extrem vil Flüchtling und Lüt
ohni Dihei. Vil Flüchtling sterbed im
Mittelmeer uf de Flucht. Immer wenn
ich das ghör, frög ich mich wider, wie
schlimm das sie mues, uf eme sinkende
Schiff z sii, wo nöd emal en Kapitän hät.
Was d IS Terrorischte da mached, isch
grausam und dörf vo eus nöd toleriert
werde. Meh wil ich aber dezue nöd säge, wil genau das ires Ziel isch, dass mer
überall vo ihne ghört.
Jetzt wot ich aber au no öpis vo Elgg
verzelle. Im 2014 isch s 100 Jahr Äschlijubiläum und 50 Jahr Riitmusik Jubiläum
gsii. Dadezue hät s en grosse Alass gä.
D Summerfeschtspiil sind agstande. Au
d Äschlikompanie hät da en Uftritt gha.
Für de Uftritt händ mir a paarne Mittwuchnamittäg möse go üebe. Das händ
aber nöd ali so toll gfunde, am Schluss
isch es trotzdem immer luschtig gsii. Vor
allem bi de Tamboure wo d Edith Ammann, wo für Choreografie zueständig
gsii isch, eus immer wider Trummler
oder Trümmeler gnennt hät. Mir händ
denn immer grüeft, dass mir Tamboure heisset, bis sie den gseit hät, dass sie
eus jedes mal 10 Franke git, wenn sie
dä Fehler macht. Natürlich hät sie s nöd
gschafft, eus nüme Trummler z sege, und
so isch gnueg Geld zämechoh, um Pizza
Zuetate z chaufe und bi mene Tambour
dihei selber Pizza z mache. Das isch sehr
luschtig gsii. Ich han mich natürlich riisig
gfreut, dass ich bi dene Summerfeschtspiil han dörfe Tambourmajor sii und i
dere Arena uftrete. Das hät mir sehr vil
Spass gmacht.
Aber nöd nur bi de Summerfeschtspiil isch Geld uusgä worde. Letscht Jahr
hät mer au d Sekundarschuel renoviert.
Das hät ab und zu mal e luuti Lektion
gä. Wo s denn fertig gsii isch, bin ich
e chli enttüüscht gsii, die neue Farbe
gfalled mir nöd so. Das isch aber nöd so
schlimm gsii, will ich nach de Summerferie is Gymi nach Winterthur bin. Bevor
ich is Gymi bin, bin ich als Automatiker,
als Polymech und als Hochbauzeichner
go schnuppere. Alles hät mir sehr gfalle,
aber ich han mich doch für s Gymi entschide, da ich mal Helikopterpilot werde
will, und s Gymi de eifachsti Weg isch.
Ich freu mich, dass all mini Kollege, wo
nöd is Gymi gönd, bereits a Lehrstell
gfunde händ und hoffe, dass mer ois i de
Freiziit wieterhin gsee werdet.
Im Gegesatz zu de neue Farb vom Schuelhuus gfallet mer die neue Kabine im
Schwümbad, wo au letscht Jahr renoviert
worde isch, sehr.
Politik interessiert mich nonig gross.
Aber es paar Ereignis han ich trotzdem
mitverfolgt, wie zum Biispiil, dass de Didier Burkhalter Bundespresident worde
isch. Au d Masseiwanderigsinitiative isch
e grosses Thema gsii. Ich hät sie nöd agno, will mir doch a verschiedene Ort uf d
Iwanderer aagwise sind. Zum Glück isch
denn d ecopop Initiative abglehnt worde.
Nöd schlecht gschtunt händ wohl einigi Elgger, wo d Patrouille Suisse letscht
Summer über üsi Dächer donneret isch.
A de AIR14 isch es denn no vil lüüter
zu und her gange. Es isch letscht Jahr –
abgsee vo de Elgger Summerfeschtspiil
natürlich - eine vo de gröschte Aläss i de
Schwiiz gsii. Ich bi selber au döte gsii. Di
verschidene Flugzüg us aller Welt händ
mich sehr fasziniert. Neb de Flüg hät s
au e riesigi Usstellig mit Flugzüg und
Helikopter aller Art gä. Als Helikopterbegeischterte han ich die Usstellig natürlich au sehr spannend gfunde. Nume
s hei fahre isch nöd so lässig gsii. Mir
sind 2 Stunde im Stau gstande, obwohl
mir extra früener gange sind, damit das
ebe nöd passiert. Leider händ nöd nu
mir so denkt. En chline Trost hät s denn
doch no gä. Wo mir gwarted händ, um
entlich us em Parkplatz z cho, isch d Solar Impulse verbi gfloge. Das isch sehr
idrüklich gsii.
Jetzt aber zrug zum Äschli. Als Hauptmaa han ich sehr vil Ufgabe gha. Zum
Biispiil han ich 5 Üebige dörfe plane, das
hät mir sehr vil Spass gmacht und isch
ab und zue no e logistischi Useforderig
gsi. A de erschte Üebig simmer id Primarschuel. Da händ alli ihres Material
gfasst, Spili gmacht und a- un abmelde
güebt. Bi de erschte Üebig han ich aber
e chli Angst gha, dass es das Jahr e sehr
chlini Kompanie wird. So bin ich mit em
Oberlütnant id Primarschuel go Wärbig
mache. Wo mir denn de Feldweibel a
de 2. Üebig de neui Kompaniebestand
vo 84 Lüt bekannt gä hät, bin ich grad
erliechtered gsii.
A de 2. Üebig simmer zum Tambourehüsli gange, demit d Tamboure iri
Trummle händ chöne buze. Die andere
händ i dere zit Spili gmacht und uf de
Seilbrugg experimentiert. Zum Glück
isch niemert is Wasser gheit.
FORTSETZUNG AUF SEITE 4
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