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HAZ - Medizinische Hochschule Hannover

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HANNOVER
| HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
Grippe führt
zu vollen
Kinderkliniken
Mediziner rechnen bis
Mitte März mit Infektionen
Von VeroniKa Thomas
Die Kinderklinik der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) und das
Kinderkrankenhaus Auf der Bult melden
voll belegte Betten. Viele Kinder sind an
schweren Atemwegsinfektionen erkrankt, seit gut zwei Wochen kommen
immer mehr Fälle von Influenza hinzu.
„Wir sind sehr gut ausgelastet“, sagt
MHH-Sprecherin Simone Corpus. Stationär aufgenommen würden aber vorwiegend Kinder mit schweren Grunderkrankungen, die sich zusätzlich mit
Grippe infiziert hätten. „Zwar sind auch
die Notfallsprechstunden voll, aber die
meisten Kinder können wieder nach
Hause entlassen werden.“ Ähnlich sieht
die Lage im Kinderkrankenhaus Auf der
Bult aus. „Die Auslastung ist sehr hoch,
aber nicht dramatisch“, sagt Sprecher
Björn-Oliver Bönsch. Seit zwei Wochen
stiegen die Fälle von Influenza. „Wir
rechnen noch bis Mitte März mit einem
erhöhten Grippeaufkommen, und es
wird immer wieder Tage geben, an denen wir voll ausgelastet sind.“ Allerdings sei die Situation längst nicht so
schlimm wie zur Grippesaison 2012/2013.
Seinerzeit mussten die Kinderkliniken
Patienten an Umlandkliniken überweisen, weil alle Betten belegt waren.
Kinderarzt Thomas Buck in Misburg
stellt nüchtern fest: „Jetzt ist die Saison.“
Es sei allerdings eine sehr aktive Saison.
„Seit Wochen schon ist die Quote bei
den Atemwegsinfekten recht hoch, jetzt
kommt noch die Influenza hinzu.“ Von
insgesamt 200 Patienten pro Tag hätten
etwa 100 eine Atemwegsinfektion, bei
30 von ihnen werde jetzt zusätzlich Influenza diagnostiziert.
■ Grippevirus verändert: Der aktuelle
Grippeimpfschutz könnte in dieser Saison weniger wirksam sein als sonst.
Grund ist der Subtyp H3N2 der
Influenza-A-Viren, der in diesem Jahr
besonders verbreitet ist. Zwar enthält
der saisonale Grippeimpfstoff eine Komponente dagegen, aber das Virus hat
sich seit der Impfstoffherstellung, die im
Frühjahr 2014 von der Weltgesundheitsorganisation festgelegt wurde, leicht
verändert. Das Robert-Koch-Institut
nimmt daher an, dass deshalb sogar
geimpfte Personen mit einer reduzierten
Impfwirkung rechnen müssen.
Brandstifter
zünden zwei
Häuser an
Unbekannte haben gestern gegen
9.30 Uhr ein Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Charlottenstraße
in Linden-Süd gelegt. Vier Personen
wurden leicht verletzt. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar, der Schaden soll
etwa 100 000 Euro betragen.
Ein Bewohner des Hauses den dichten Rauch im Treppenhaus entdeckt und
daraufhin den Notruf alarmiert. Drei Bewohner retten sich selbstständig, fünf
weitere brachten die Einsatzkräfte in Sicherheit, vier davon über Drehleitern.
Ein Rettungswagen brachte drei Männer
und eine Frau mit Rauchvergiftungen in
umliegende Krankenhäuser. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr löschte derweil das brennende Gerümpel im Keller.
■ Feuer in Kleefeld: Auch in der Brentanostraße war Brandstiftung nach Ansicht
der Ermittler Ursache für ein Feuer, bei
dem am Sonntagmorgen nach ersten
Schätzungen ein Schaden von etwa
50 000 Euro entstand. Gegen 6 Uhr war
dort Gerümpel auf dem Dachboden in
Flammen aufgegangen. Ein Polizist wurde bei der Evakuierung leicht verletzt.
Zeugen werden gebeten, sich unter
(05 11) 1 09 55 55 zu melden.
jki
DIENSTAG, 17. FEBRUAR 2015 | NR. 40
Özgür T. soll tödlichen Streit in Linden angefangen haben
Staatsanwaltschaft bezeichnet Gastronomen als „Rädelsführer“ / Ging es um Schulden, Drogen oder sogar einen Raubüberfall?
Von Jörn Kießler
Eine Woche nach dem Tod des Lindener
Gastwirtes Özgür T. werden immer mehr
Details von vergangenem Dienstagabend bekannt. An dem Abend war der
33-Jährige mit mehreren Begleitern in
eine Wohnung in der Stärkestraße gestürmt, wo es gegen 22 Uhr zu einer
Auseinandersetzung kam, in deren Verlauf T. lebensgefährlich verletzt wurde.
Wenig später fanden Passanten ihn auf
dem Gehweg an der Limmerstraße und
alarmierten den Notruf. T. starb noch in
derselben Nacht im Krankenhaus.
Nach der Befragung des 33 Jahre alten Mieters der Wohnung, der als Hauptverdächtiger gilt und seit vergangenem
Donnerstag in Untersuchungshaft sitzt,
gehen die Ermittler davon aus, dass das
spätere Opfer den Streit begonnen hatte. „Nach unseren Erkenntnissen war
das Opfer der Rädelsführer der Gruppe,
die in die Wohnung kam“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge.
Zunächst hätten die zehn jungen
Männer an der Tür geklingelt. Nachdem
ihnen die Tür geöffnet wurde, seien aber
nur T. und drei andere in das Mehrfamilienhaus gegangen. Dort entbrannte
nach Angaben der Ermittler ein Streit,
der kurz darauf eskalierte. Der 33-jährige Mieter sei daraufhin in die Küche ge-
gangen, habe ein Messer geholt und T.
damit die Wunden zugefügt, an denen
er später starb.
„Worum es genau ging, können wir
noch nicht abschließend sagen“, sagt
Klinge. „Es könnte um Schulden gegangen sein, die das spätere Opfer eintreiben wollte – aber auch ein Raubüberfall
auf den 33-Jährigen und seinen Bruder
ist denkbar.“ Ein weiterer sehr wahrscheinlicher Grund für die Auseinander-
Politiker
reden über
Onlinehandel
THemA des TAges
Die Fassade wahren: Markus Daniel von Naturstein Krause begutachtet die Granitplatten. Auf dem Hof lagern auch die Fassadenfiguren des Leineschlosses.
Auf Initiative der Grünen wird sich der
Wirtschaftsausschuss des Rates mit dem
Thema Onlinehandel befassen. „Wer
über das Internet einkauft, sollte dies
möglichst bei Geschäften in Hannover
tun“, sagt Elisabeth Clausen-Muradian,
wirtschaftspolitische Sprecherin der
Fraktion.
Immer mehr Menschen kaufen online
ein, bundesweit erzielt dieser Bereich
zweistellige Zuwachsraten. „Dies ist
eine große Herausforderung für den
lokalen Handel“, sagt Clausen-Muradian. Sie hält es für denkbar, ein gemeinsames Internetportal für die Geschäfte in
der City und in den Stadtteilzentren zu
initiieren. Dort könne man sowohl für
das Angebot in den Läden selbst als
auch für die Onlineangebote der teilnehmenden Händler werben. Auch ein gemeinsamer Lieferservice sei denkbar.
An der Anhörung im öffentlich tagenden Ausschuss sollen unter anderem
Vertreter der City-Gemeinschaft der Einzelhändler, der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, die das Projekt „Online City“
ins Leben gerufen hat, sowie des Instituts für Handelsforschung in Köln teilnehmen. Ein genauer Termin steht noch
nicht fest.
se
Fotos: Thomas
Die Steine des Anstoßes
Gegründet 1893 von Dr. h. c. August Madsack
Sogar die Fassadenplatten des Landtags sind zum Teil beschädigt / Giftiges Material an Kellerwand
Von heiKo randermann
E
ine Sonderbehandlung gibt es nicht
für die Denkmalschutz-Objekte:
Ohne Dach und Schutz, fein säuberlich aufgestapelt liegen die Fassadenplatten des Landtags auf dem Hof der
Firma Naturstein Krause in Seelze. Heller Granit auf Paletten, daneben die markanten Fassadenfiguren von der Leinstraßen-Seite des Landtags sowie große
Säcke mit Pflastersteinen – der Belag des
Platzes der Göttinger Sieben. Wenn alles
nach Plan läuft, sollen alle diese Bauteile
in zwei Jahren gemeinsam zum Landtag
zurückkehren und an ihren alten Platz
gebracht werden. Insbesondere den Fassadenplatten kommt dabei große Bedeutung zu. Da das 1962 von Dieter Oesterlen errichtete Gebäude innen komplett
umgebaut wird, sind die Fassadenplatten und die Form des Gebäudes die letzten Elemente, die im Sinne des Denkmalschutzes bewahrt werden sollen.
Den Platten geht es dabei ähnlich wie
derzeit den Betonmauern: Sie haben mit
Schäden zu kämpfen. Ecken sind abgebröselt, einige Platten sind gar in der Mitte durchgebrochen. Das sei nichts Ungewöhnliches, sagt ein Sprecher des Finanzministeriums, zu dem das Staatliche
Baumanagement gehört: Durch Witterungseinflüsse würde das Gestein brüchig, einige Platten werde man daher
nicht wieder an die Fassade hängen können. „Nach derzeitigem Kenntnisstand
sind 90 Prozent der Platten wiederzuverwenden.“ Letztlich könne man das aber
erst beurteilen, wenn sie wieder aufgehängt werden sollen.
Eine Entscheidung, die also frühestens
im Sommer 2017 fallen wird. Anders bei
den Betonaußenmauern: Das Staatliche
Baumanagement soll bereits Freitag in
der Baukommission des Landtags eine
präzise Prognose abgeben, wie aufwendig und teuer eine Sanierung der Stahlbetonwände wird. Laut dem vom Staatlichen Baumanagement in Auftrag gegebenen Gutachten, welches die Diskussion
auslöste, gibt es neben Rost noch ein weiteres Problem: Die Kelleraußenmauern
sind mit einem schwarzen Anstrich abgedichtet, welcher stark mit polyzyklischen
aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)
belastet ist. Eine exemplarisch durchgeführte Analyse habe mit 68 000 Milligramm pro Kilogramm Material einen
sehr hohen Wert des potenziell krebserregenden Stoffes nachgewiesen, heißt es in
dem Gutachten, das der HAZ vorliegt.
Um zu entscheiden, ob die Schicht abgetragen werden muss oder nicht, müssten
aber weitere Analysen gemacht werden.
„Wir haben hier keinen akuten Handlungsbedarf, es stellt keine Belastung
oder Gefährdung dar“, betont der Sprecher des Finanzministeriums.
Zentral ist derzeit aber die Frage, ob
die von Rost befallenen Außenmauern
des Plenarsaals saniert werden können
oder abgerissen werden müssen. Die
Prognose des Staatlichen Baumanagements soll helfen, darüber Klarheit zu gewinnen.
In dem ersten Gutachten ist allerdings
der Abriss kein Thema. Auf den 27 Seiten weisen die Autoren nach, dass die
Mauern an vielen Stellen mit Rostschäden befallen sind und dass man an weiteren Orten damit rechnen muss. Doch
zur Behebung schlagen die Autoren ausschließlich Sanierungsmaßnahmen vor.
Und sie benennen auch die möglichen
Kosten: Die Reparatur der Schäden würde inklusive zehnprozentigem Sicherheitspuffer 780 000 Euro kosten. Zuzüglich Mehrwertsteuer würde sich die
Rechnung dann auf 928 000 Euro belaufen. Insgesamt sind für den Umbau des
Plenarsaals 52,8 Millionen Euro eingeplant.
HAZ-Leserforum
Haben Sie etwas auf dem
Herzen, oder wollen Sie uns
auf ein Thema aufmerksam
machen? Dann rufen Sie uns
doch an.
Heute von 11 bis 12 Uhr
erreichen Sie:
Jörn Kießler,
Lokalredakteur
(05 11) 5 18-28 72
Das Kinderkrankenhaus Auf der Bult hat
einen neuen Fachbereich eingerichtet,
in dem künftig Kinder und Jugendliche
mit Allergien und Hauterkrankungen
therapiert werden. In enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Haut- und
Kinderärzten sollen vor allem Kinder mit
chronischen, schweren oder unklaren
Hauterkrankungen Hilfe erhalten. „Wir
haben hier im Kinderkrankenhaus die
einzigartige Möglichkeit, uns in einem
interdisziplinären Team mit Kinderärzten, Kinderchirurgen, spezialisierten
Kinderkrankenschwestern, Ernährungsberatern, Schmerz- und Wundexperten
Chefredakteur:
Hendrik Brandt
Stellvertreterin: Hannah Suppa
chefredaktion@haz.de – (05 11) 5 18-18 01
Nachrichten (Politik/Wirtschaft):
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Niedersachsen:
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Produktionsleitung:
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produktion@haz.de – (05 11) 5 18-73 70
Region Hannover:
Nackter Beton: Der Landtag, aktuell ohne
die Fassadenplatten.
Foto: Schaarschmidt
Eine Bildergalerie zum Thema
unter haz.li/landtag
Felix Harbart
region@haz.de – (05 11) 5 18-18 52
Landeshauptstadt Hannover:
Conrad v. Meding
hannover@haz.de – (05 11) 518-18 52
Umland Nord-Ost:
Antje Bismark*
nordost@haz.de – (0 51 36) 97 81 00
Umland Nord-West:
Markus Holz*
nordwest@haz.de – (0 51 31) 46 72 40
Umland Süd:
Björn Franz*
sued@haz.de – (0 51 08) 64 21 10
*Madsack Heimatzeitungen GmbH & Co. KG
Die HAZ erscheint in Zusammenarbeit mit dem
Stadt will marodes Bauamt erhalten
Beim zweiten beschädigten Nachkriegsdenkmal in Hannover gibt es bereits eine
Vorentscheidung: Die Stadtspitze hat sich
festgelegt, das Bauamtsgebäude trotz des
Sanierungsbedarfs zu erhalten. Ein Abriss neben dem Rathaus sei derzeit „keine Option“, sagte Wirtschaftsdezernentin
Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne) im zuständigen Ratsausschuss. Der Erhalt habe
Priorität. Ein Rathaussprecher bestätigte,
dass dies die „abgestimmte Meinung“ der
Stadt Hannover sei. Als Chefin des Fachbereichs Gebäudemanagement obliegt es
Tegtmeyer-Dette, einen Sanierungsplan
zu entwickeln. Zunächst sollen gründliche
Untersuchungen der Bausubstanz folgen.
Ähnlich wie beim Landtagsgebäude hatten Gutachter Korrosionsschäden im Beton festgestellt. Wie stark der Stahl gerostet ist, soll jetzt geklärt werden. Nach der
Sommerpause werde dem Rat ein Vorschlag unterbreitet, wie es weitergehen
soll, kündigte die Dezernentin an.
Die Fassade der Bauverwaltung ist seit
mehr als einem Jahr eingerüstet, die Platten bröckeln stark. In einer Gebäudestudie nennen Gutachter drei Szenarien für
eine Sanierung: von einer günstigen Variante für 15 bis 20 Millionen Euro bis zur
Komplettsanierung für bis zu 45 Millionen
Euro inklusive neuer Innenausstattung.
Bisher gingen im Rathaus die Meinungen darüber, wie mit dem Bauamt umzugehen ist, auseinander. Kämmerer Marc
Hansmann (SPD) war vor allem an einer
wirtschaftlichen Lösung interessiert und
wollte angesichts der Kosten Abriss und
Neubau nicht ausschließen. Baudezernent
Uwe Bodemann, der mit seinen Fachleuten in dem Gebäude residiert, sprach sich
für den Erhalt aus. Die Stadt gebe kein
gutes Beispiel, wenn sie den Denkmalschutz umgehe, aber gleichzeitig privaten Denkmalseigentümern auf die Finger
schaue.
asl
Kinderklinik richtet als eine von zwei in Deutschland Schwerpunkt für Dermatologie und Allergologie ein
Von VeroniKa Thomas
Herausgeber:
Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG
Geschäftsführung: Thomas Düffert (Vors.),
Christoph Rüth, Marc Zeimetz
Verantwortlich für:
Bult wird zur Anlaufstelle für Hauterkrankungen
Derzeit unbewohnbar: Das Haus an der
Charlottenstraße.
Foto: Dillenberg
setzung seien auch Drogengeschäfte.
Nicht nur das rege Kommen und Gehen
in dem Haus in der Stärkestraße deute
darauf hin. Nach der Tat am Dienstagabend fanden die Ermittler in unmittelbarer Umgebung des Hauses Rauschgift.
„Wir gehen davon aus, dass sich diese
Drogen zuvor noch in der Wohnung befanden, einer der Beteiligten sie nach
der Tat aber mitnahm, um sie auf der
Straße wegzuwerfen“, sagt Klinge.
um die kleinen Patienten zu kümmern“, sagt Privatdozent Hagen Ott.
Er ist seit Anfang
dieses Jahres neuer
Leitender Arzt der
pädiatrischen
Dermatologie und
Allergologie.
Zum Spektrum
kindlicher Hauter- Privatdozent
krankungen zählen Hagen Ott
etwa schwere Fälle
von Blutschwämmchen, Schuppenflechte, Neurodermitis, Autoimmunkrankheiten der Haut, Riesen-Muttermale und
Gefäßfehlbildungen. All diese Erkrankungen, aber auch seltene, genetisch
bedingte Krankheiten, wie die Epidermolysis bullosa bei sogenannten Schmetterlingskindern, können jetzt auch Auf
der Bult behandelt werden. Betroffene
Kinder werden deshalb so bezeichnet,
weil ihre Haut so empfindlich ist wie die
eines Schmetterlings. Das Kinderkrankenhaus ist neben dem katholischen
Wilhelmstift in Hamburg die einzige
Kinderklinik bundesweit, die sich auf
die ambulante, stationäre und tagesklinische Behandlung von Kindern mit
Hauterkrankungen und Allergien spezialisiert hat.
„Gerade bei chronischen und schwe-
ren Krankheitsverläufen ist für uns eine
enge Kooperation mit niedergelassenen
Kollegen unverzichtbar“, sagt Ott. Nur
so ließen sich nicht erforderliche und
kostspielige Doppeluntersuchungen sowie unnötige Wartezeiten vor Behandlungsbeginn vermeiden. Neben der Versorgung und Therapie der jungen Patienten sollen deren Eltern intensiv informiert, geschult und angeleitet werden,
mit den Erkrankungen umzugehen.
„Eine chronische Neurodermitis etwa
kann das ganze Leben eines jungen
Menschen und seiner Familie beeinflussen“, sagt Ott. Schule, Freizeit, Ferienziele und Ernährung müssten nicht selten danach ausgerichtet werden.
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