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info@kunstkabinett-strehler.de
www.strehler.com
Telefon: 07031 / 70 88 20
Fax: 07031 / 70 88 222
Mobil: 0170 / 35 66 511
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»Zwei Adler vor einer Flusslandschaft« gouachiertes Aquarell in frischen Farben
auf handgeschöpftem Bütten von ca. 1780 (19,3 x 26,1 cm), € 4.200,-
Antiquariat für hochwertige
dekorative Graphik aus fünf Jahrhunderten
Kunstkabinett Strehler
Hermelinweg 7 - 71063 Sindelfingen
Ust-Id Nr. DE 145160798
Fabelhaft
Messekatalog 2013 / 2014
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[E S T.1975]
Liebe Kunstliebhaber, sehr verehrte Kunden,
Fabelhafte Tierwelt
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Antiquariat für hochwertige
dekorative Graphik aus fünf Jahrhunderten
Kunstkabinett Strehler
Hermelinweg 7 - 71063 Sindelfingen
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Freibleibendes Angebot gültig für die Messen im Herbst 2013 und Frühjahr 2014. Änderungen vorbehalten. Preise in Euro inklusive Mehrwertsteuer ohne Rahmen, Versand zu Lasten und Risiko des
Empfängers. Zahlbar nach Erhalt ohne Abzug. Eigentumsvorbehalt bis zur vollständigen Bezahlung.
Erfüllungsort und Gerichtsstand Böblingen. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingen.
Schutzgebühr: 5,3
Mit der uns allen bekannten eigenständigen Darstellung des „Hasen“ von Dürer beginnt in der
Neuzeit die Bildwürdigkeit und das Interesse an naturgetreuen Darstellungen. Nach der Erkundung
der „Neuen Welt“ gehören Naturalienkabinette und Sammlungen von Tierpräparaten im Bildungsbürgertum zum guten Ton.
Merian zeichnet und katalogisiert in diesen naturhistorischen Schatzkammern und reist voller Wissbegierde nach Surinam. Welchen großen Einfluss ihr Werk auf die Künstler und Wissenschaftler
hatte, wird vor allem an der wissenschaftlichen Namensgebung von Tieren nach den Merian Abbildungen deutlich. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné (1707-1778) begründete die bis
heute verwendete wissenschaftliche Ordnung (Systema Naturae) in der Botanik und Zoologie und
übernahm viele der Merianschen Namen.
Viel Freude mit der fabelhaften Kunst.
Ihre
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»Joris (Georgius) und Jacob Hoefnagel«
(1575- 1630) Archetypa studiaque patris Georgii Hoefnagelii
Joris Hoefnagel erhielt als Kaufmannssohn eine umfassende Schulbildung (studia humaniora). Ab
1591 lebte er in der freien Reichstadt Frankfurt a. M. und verkehrte in einem Kreis niederländischer
Humanisten, Kaufleute, Künstler und Verleger, dem auch der Botaniker C. Clusius beiwohnte. In
diesem Kreis entstanden nach Joris Zeichnungen die Kupferstiche von Jacob und es wurden 1592
die 4 Folgen der Archetypa mit je 12 Tafeln verlegt.
Viele der Pflanzen und Tiere sind hier erstmalig bildlich wiedergegeben. Die Darstellungen lösen
sich von der Tradition und werden zu selbstständigen Motiven, wie wir das nördl. der Alpen nur in
den Aquarellen Dürers kennen. Neu ist auch die Darstellung der Symbiose von Pflanze und Insekt.
Hoefnagel war einer der ersten, der Insekten zu einem selbstständigen Bildsujet erhob.
Die Archetypa war sowohl für Liebhaber von
Pflanzen und kleiner Tiere als auch für Künstler,
als Musterbuch, bestimmt. Das Werk steht außerdem am Beginn der Begeisterung für das in Kupfer gestochene Blumenbild, das ebenso zu
ästhetischer Betrachtung wie innerer Versenkung
einlud. Dazu tragen auch die Sinnsprüche bei,
die sich an den Musenfreund richten.
Abb.: Kupferstich mit ungewöhnlich alten Kolorit
(zeitgenössisch sind die Stiche sonst unkoloriert).
»Nashornkäfer« 15 x 21 cm, € 1.900,-
»Tarantel«, Kupferstich, 15 x 21 cm, € 1.350,Psalm 144:
Die Kindeskinder werden die Macht Deiner gewaltigen Taten preisen.
Non omnibus datum habere nasum
»Hirschkäfer mit Granatapfel, Muschel und Kirsche«
Kupferstich 15 x 21 cm, € 1.590,-
»Frosch auf Walderdbeeren«, Kupferstich, 15 x 21 cm, € 1.420,Tam de invidis laboro quam de ranis palustribus - Ich kümmere mich so
wenig um die Neider wie um die Frösche.
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»Wenzel Hollar« ( Prag 1607 - 1677 London)
Nach seiner Lehrzeit bei Matthäus Merian in Frankfurt folgt er seinem Mäzen, Grafen Arundel, 1637
nach London und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten und fleißigsten Kupferstecher, Radierer und Zeichner seiner Zeit.
Sein umfangreiches Werk von ungefähr 4.000 Blättern, darunter ca. 2.800 Stiche, ist ein charakteristisches Beispiel für die Wissbegierde der Spätrenaissance und des Barocks, die danach strebt,
Dinge, Menschen und die Welt in grösster Genauigkeit und feinem Gefühl für die Stofflichkeit und
Eigenart zu erfassen.
Hollar interessierte sich für unzählige Themen und wurde schon zu Lebzeiten geschätzt für seine
absolute Genauigkeit, Detailtreue und Fähigkeit Stoffe, Haut oder Felle darzustellen.
Die folgenden Kupferstiche sind erschienen in „Neues Blumen, Frucht und Thier Büchlein, nach
dem Leben gerissen.“, Nürnberg verlegt von Jacob Sandrart (1676) auf Büttenpapier (leicht gebräunt,
fleckig, kleinere Fehlstellen und Risse alt restauriert). Erste Ausgabe London 1663.
Sehr selten.
»Fuchs und Gans«, Original Kupferstich, handkoloriert, 28 x 38 cm, € 1.800,-
»Gryps«, Original Kupferstich, handkoloriert, 17 x 26,5 cm, € 2.400,-
»Wolf und Schaf«, Original Kupferstich, handkoloriert, 28 x 38 cm, € 1.800,-
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»Leo«, Original Kupferstich, handkoloriert, (Papier an der Oberkante bis in die Abb. eingerissen), 17
x 26,5 cm, € 1.900,-
»Ursus«, Original Kupferstich, handkoloriert, (Papier eingerissen und alt restauriert),
17 x 26,5 cm, € 1.400,-
»Leopardus«, Original Kupferstich, handkoloriert, 17 x 26,5 cm , € 2.400,-
»Camelus«, Original Kupferstich, handkoloriert, 17 x 26,5 cm, € 2.400,-
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Merian war die erste europäische Forscherin, die
die Brutpflege der Wabenkröte (Pipa pipa) in Surinam beobachtete und einen Teil der komplizierten Fortpflanzungsbiologie in ihrer
Metamorphosis 1705 beschrieb.
»Wasserkresse mit Wabenkröte, ihre Brut auf
dem Rücken tragend«
Kupferstich altkoloriert, 28 x 38 cm, € 950,-
»Wasserhyazinthe mit Giftlaubfrosch«
Kupferstich altkoloriert, 28 x 38 cm, € 1.800,-
»Spinnen, Ameisen und Kolibri auf einem Guavenzweig« altkol. Kupferstich aus Surinambuch auf
Büttenpapier, 28 x 38 cm, € 1.900,»Maria Sibylla Merian« ( 1647 - 1717 )
Das „Vogelspinnenblatt“ ist das wohl umstrittenste und unter den Naturforschern meist kommentierte Blatt seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1705. Maria Sibylla Merian hat die Szene hier frei
komponiert, dennoch wurde Carl von Linné (1707-1778) vermutlich durch diese Darstellung veranlaßt, der Spinne den Namen Vogelspinne „Aranea avicularia“ zu geben. Die zweite Spinne an dem
Kokon hat sie wohl auch nach einem Trockenpräparat gezeichnet wie an der Beinhaltung zu erkennen ist. Bei der Darstellung der Ameisen hat Merian vermutlich versucht die Schmetterlingsmetamorphose auf die Ameise zu übertragen. Die Ameisenart läßt sich nicht genau bestimmen.
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Dieses konstruierte Bild einer Blütenrispe ohne
Blätter und restlichen Pflanzenteile weist darauf
hin, dass Merian die Dolde von einem Mitarbeiter erhalten hat.
Den Giftlaubfrosch hat sie wohl nach einem toten Präparat gezeichnet, denn hätten ihr die Indianer ein lebendes Exemplar gebracht, hätte sie
sicher über das sehr giftige Hautsekret dieser
Tiere berichtet. Weiter hat sie die Metamorphose der Wasserwanze mit ihrer fressenden
Larve dargestellt.
»Jasmin mit Schlange«
Kupferstich altkoloriert, 28 x 38 cm, € 1.200,www.strehler.com
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»Maria Sibylla Merian«
Die 1705 erfolgte Beschreibung des Laternenträgers durch Merian in Text und Bild mit der „Verwandlung einer Fliege in einen Laternenträger“
und das Phänomen „Leuchten“, hat
spätere Autoren zu einer Vielzahl von Erklärungsversuchen inspiriert. Die Beschreibung des
„Leuchtens“ ist in die zoologische Nomenklatur
eingegangen.
Die von Merian beschriebene Metamorphose
aus einer Fliege wird in der späteren Literatur
berichtigt: es handelt sich vielmehr um die Larve
der Singzikade, welche ebenfalls auf bzw. von
Granatapfelbäumen lebt.
»Granatbaum mit Laternenträger & Singzikade«
altkolorierter original Kupferstich,
28 x 38 cm, € 1.900,-
»Cassavawurzel mit Schlange, die Eier in
ihrem Bauch trägt«
Kupferstich altkoloriert, 28 x 38 cm, € 950,-
Von F. P. Grobon gezeichnete Jagdstillleben mit Früchten und Blüten. Seltene Farblithographien mit Gouache (45 x 64 cm) des zu dieser Zeit berühmten Lithographen
Joseph Lemercier (1803-1887) in Paris für den Verlag M. Descodets ca. 1850.
»Cassavastengel mit Eidechse«
Kupferstich altkoloriert, 28 x 38 cm, € 1.500,-
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»Stillleben mit Rebhühnern« (leicht fleckig) gerahmt, € 3.000,»Stillleben mit Hase« unter altem Glas gerahmt € 4.200,- | Angebot Paar € 6.550,www.strehler.com
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»Johann Friedrich Bertuch«
( 1747 - 1822 ) Schriftsteller, Kabinettssekretär und Legationsrat in Weimar.
Seit 1795 gab er das „Bilderbuch zum Nutzen und Vergnügen der Jugend - eine angenehme Sammlung von Thieren, Pflanzen, Blumen mit einer kurzen wissenschaftlichen und den Verstandes-Kräften eines Kindes ange­messenen Erklärung begleitet“ heraus. In der 1. Auflage erschienen die Texte
nur in deutsch, ab der 2. Auflage 1801 wurden sie parallel in mehreren Sprachen abgedruckt.
Die Kupferstichtafeln wurden unter Leitung von J. H. Lips von Schülern der freien Zeichenschule in
Weimar hergestellt. Jede Tafel, mit meist mehreren Darstellungen, ziert kräftiges zeitgenössisches
Kolorit.
Zitat:„Ein Bilderbuch ist für eine Kinderstube ein
wesentliches und noch unentbehrlicheres Meuble,
als die Wiege, die Puppe oder das Steckenpferd“.
»Nashorn« 24 x 19 cm, € 225,-
»Tapier« 24 x 19 cm, € 215,-
»Büffel« altk. Kupferstich 24 x 19 cm, € 285,-
»Stinktier« 24 x 19 cm, € 175,-
»Condor« altk. Kupferstich, 24 x 19 cm, € 215,-
»Känguru« altk. Kupferstich, 24 x 19 cm, € 195,-
»Leopard« altk. Kupferstich 24 x 19 cm, € 175,»Bieber« altk. Kupferstich 24 x 19 cm, € 215,-
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»Hunde« 24 x 19 cm, € 225,www.strehler.com
»Pferde« 24 x 19 cm, € 245,-
»Rentier« 24 x 19 cm, € 215,16
»Englisches Pferd« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 1.600,-
»Spanisches Pferd« Original Lithographie, 41 x 34 cm, € 1.800,-
»Carl Joseph Brodtmann« ( 1787 - 1862 )
Lithograph aus Überlingen, lebte in Zürich und Schaffhausen, gründete die Brodtmann‘s lithographische Kunstanstalt. Seine monumentalen Lithographien entstanden im Zeitalter der Aufklärung
und wurden für Biologen und das Bildungsbürgertum erstellt. Letztere waren oft als Mäzene sehr
an naturgetreuen Abbildungen interessiert. Brodtmann arbeitete mit wissenschaftlicher Genauigkeit
und einem sehr hohen ästhetischen Anspruch. Sehr seltene original Lithographien.
»Arabisches Pferd« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 1.900,-
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»Löwin« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 1.800,-
»Giraffe« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 1.900,-
»Löwin mit Jungen« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 1.900,-
»Camelus Dromedarius« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 2.400,www.strehler.com
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»Panther« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 2.600,-
»Nashorn« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 2.400,-
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»Löwe« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 2.400,-
»Nashorn« Original Lithographie, 34 x 40 cm, € 2.400,-
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»Franz Marc« ( München 1880 - 1916 Verdun )
Franz Marc war neben Wassily Kandinsky Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft
„Der Blaue Reiter“ und gilt wie Macke, als einer der bekanntesten deutschen Maler des
Expressionismus.
Marcs bevorzugte Motive waren Tiere als ein Sinnbild von Ursprünglichkeit und Reinheit.
Sie verkörperten für ihn die Idee der Schöpfung, da sie im Einklang mit der Natur leben.
Marc wollte damit seine Utopie einer paradiesischen Welt ausdrücken.
»Aus der Tierlegende« Holzschnitt von 1912 mit Monogramm M auf Bütten (20 x 24 cm). Rückseitig typographisch bezeichnet. Aus der Zeitschrift
„Genius“ 1. Jahrg. Lankheit Nr.: 831 III. Brillanter, tiefschwarzer Druck von
bester Erhaltung. € 2.800,-
»Der Tiger« Holzschnitt (20 x 24 cm) im Stock bezeichnet unten rechts mit „M“ von 1912, Lankheit
833. Dieses posthume Exemplar aus dem Sonderdruck der Dichtung „Buch der Toten“ (München
1919) wurde als Zinkabguß in einer Auflage von 1.400 Exemplare verlegt. Der Tiger ist auch in der
Zeitschrift „Der Sturm“ 1912 erschienen. € 1.600,-
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»Der Stier« Original Holzschnitt (15,9 x 21,8 cm) von 1912, im Stock unten
rechts mit „M“ bezeichnet. Lankheit 827 II. Erschienen in „Der Sturm“, bei
diesem Exemplar war der Holzstock in der Mitte schon gebrochen. € 1.400,-
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