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Nederland Vertaalt 2015
NEDERLANDS – DUITS
Genomineerde vertalingen
Jury
Christiane Kuby
Christoph Buchwald
Andrea Kluitmann
De vertaalopgave
J.C. Bloem (1887 – 1966)
De Dapperstraat (1946)
1.
2.
3.
4.
Natuur is voor tevredenen of legen.
En dan: wat is natuur nog in dit land?
Een stukje bos, ter grootte van een krant,
Een heuvel met wat villaatjes ertegen.
5.
6.
7.
8.
Geef mij de grauwe, stedelijke wegen,
De in kaden vastgeklonken waterkant,
De wolken, nooit zo schoon dan als ze, omrand
Door zolderramen, langs de lucht bewegen.
9. Alles is veel voor wie niet veel verwacht.
10.Het leven houdt zijn wonderen verborgen
11.Tot het ze, opeens, toont in hun hoge staat.
12.Dit heb ik bij mijzelve overdacht,
13.Verregend, op een miezerige morgen,
14.Domweg gelukkig, in de Dapperstraat.
1
De genomineerde vertalingen
1. Vertaling Christian Golusda
Die Dapperstraat
1. Natur braucht, wer zufrieden ist und leer.
2. Denn ja, was ist hier noch Natur im Land?
3. Ein Waldstück, zeitungsbreit von Rand zu Rand,
4. Ein Hügel hinter einem Haus, nicht mehr.
5.
6.
7.
8.
Für mich muss Stadt mit grauen Straßen her,
Und Küste, festgeklopft von Kai und Wand,
Und in der Luft, so schön wie nie gekannt,
wenn es vom Dachfenster umrahmt, das Wolkenmeer.
9. Dem, der nicht viel erwartet, dem ist alles viel,
10. Das Leben hält die Wunder oft verborgen,
11. Bis es sie plötzlich zeigt, in vollem Staat.
12. So trieb für mich ich dies Gedankenspiel,
13. Durchnässt, an einem Nieselregenmorgen,
14. Ganz einfach glücklich, in der Dapperstraat.
2. Vertaling Suardus Posthuma
In der Dapperstraat
1.
Natur is für Zufriedene und Träge.
2.
Du sagst Natur? Ach was, ein Reservat!
3.
Ein Stückl Grün im Din-A4-Format,
4.
ein Hang mit ein paar Villen, ein Gehege.
5.
6.
7.
8.
Da lob ich mir die grauen Städte eben,
die Grachten eingespannt im Planquadrat,
und Wolken, nie so schön wie eingerahmt
von Dachfenstern, in denen sie entschweben.
9.
10.
11.
Wer nichts erhofft, wird um so eher froh
und manches Wunder hält sich lang verborgen,
bis es sich offenbart, voll im Ornat.
12.
13.
14.
Dies ist mir eingefallen, einfach so,
an einem trüben regnerischen Morgen,
anspruchslos glücklich, in der Dapperstraat.
3. Vertaling Hedzer Reitsma
Dapperstraat
1. Natur ist für Zufriedene und Schräge.
2. Was heisst denn hier Natur? Ein Surrogat,
3. ein Stücklein Grün in Postkartenformat,
4. ein Hügel mit drei Villen, Gartenpflege.
5. Gib mir das graue Pflaster, Asphaltwege,
6. und Gräben, Grachten, eingekeilt und grad,
7. die Wolken, schöner nie als im Quadrat
2
8. der Dachluken, ihr luftiges Gehege.
9. Das Unverhoffte bringt höchsten Gewinn.
10. So viele Wunder bleiben stets verborgen,
11. auf einmal jedoch öffnet sich der Pfad.
12. Das alles kam mir plötzlich in den Sinn
13. an einem miesen regnerischen Morgen,
14. so dumm vor Glück, hier in der Dapperstraat.
4. Vertaling Ludo Simons
Die Heldengracht
1. Natur ist für Zufriedene und Leere.
2. Zudem: Was ist Natur in diesem Land?
3. Ein Stückchen Wald, die Größe einer Hand,
4. Ein Hügel, ein paar Villen, eine Fähre.
5.
6.
7.
8.
Gib mir die grauen Straßen in den Städten,
Kanäle, eingerahmt von kecken Kais,
Die Wolken, wenn sie, schön wie junges Eis,
Durch Bodenfenster leuchten auf die Betten.
9. Alles ist viel für den, der nichts begehrt.
10. Das Leben hält die Wunder streng verborgen,
11. Bis es sie plötzlich zeigt in hoher Pracht.
12. Dies alles hat Sinnieren mich gelehrt,
13. Verregnet, müd, an einem miesen Morgen,
14. Glücklich wie niemals, an der Heldengracht.
5. Vertaling Martin Theile
Dapperstraat 1. Natur ist zum Genießen und Verweilen. 2. Doch was ist von Natur noch übrig hier?
3. Ein Wald, kaum größer als ein Briefpapier,
4. ein Hügel, den zehn Reihenhäuser teilen.
5.
6.
7.
8.
Gib mir die langen grauen Häuserzeilen; das Ufer am Kanal, das wünsch ich mir, die Wolken, welche in erhabner Zier am Bodenfenster rasch vorübereilen.
9. Alles ist viel dem, der wenig nur hofft. 10. Dem Menschen bleiben Wunder meist verborgen, 11. bis sie ans Licht treten in vollem Ornat.
12. Das ging mir plötzlich durch den Kopf,
13. als ich an einem regnerischen Morgen
14. ahnte mein Glück, hier an der Dapperstraat.
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