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Krankenpflege SBK 2/2015

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Ambulante Pflege
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K r a n k e n p f l e g e I S o i n s i n f i r m i e r s I C u r e i n f e r m i e r i s t i c h e 2/2015
CURACASA-Qualitätsprogramm
Qualitätssicherung
der freiberuflichen Pflege
Die eigene Qualität zu erhalten und bei Bedarf zu verbessern, ist den meisten
freiberuflich tätigen Pflegefachpersonen wichtig. Zusammen mit Concret AG
hat der Fachverband CURACASA das Qualitätsprogramm für die Freiberufliche
Pflege neu aufgegleist und professionalisiert.
Text: Katharina Linsi / Fotos: Werner Krüper
Freiberuflich tätige Pflegefachpersonen
leisten einen wichtigen Beitrag für eine
fachlich fundierte und wirtschaftlich
effiziente Gesundheitsversorgung in
der Schweiz. Sie erbringen Leistungen
gemäss KLV, der Krankenpflege-Leistungs-Verordnung und unterliegen der
schweizerischen Regelung der Pflegefinanzierung, die definiert, was die Krankenkasse, der Kanton, die Gemeinde
und der Klient selbst bezahlt. Damit die
freiberuflichen Pflegefachpersonen ihre
Leistungen auch verrechnen können,
müssen sie konkrete Vorgaben erfüllen.
Diese wurden zwischen tarifsuisse,
1998 in Kraft, bis ein neuer ausgehandelt ist.
Qualitätsnormen als Grundlage
Seit 2013 vertritt CURACASA, der SBKFachverband
Freiberufliche
Pflege
Schweiz (s. Kasten, S. 21), die Interessen der freiberuflichen Pflegefachpersonen und engagiert sich auch dafür,
dass gute Qualität geleistet wird. Schon
vor der Gründung von CURACASA hat
der SBK entschieden, das Qualitätsprogramm für Freiberufliche (s. Kasten S.
22.) neu aufzugleisen. Er hat der Firma
Concret AG den Auftrag erteilt, Qua-
«Damit die freiberuflichen Pflegefachpersonen
ihre Leistungen auch verrechnen können,
müssen sie konkrete Vorgaben erfüllen.»
mit der Qualität der freiberuflichen
Pflege, den Qualitätsnormen und schliesslich der konkreten Vorgehensweise bei
der Selbstevaluation, also dem Ausfüllen
des Formulars, zum Inhalt hatten.
Fremdevaluation: Für die Fremdevaluation wurde aus den Teilnehmenden der
Qualitätstage ein Prozentsatz von rund
5 Prozent der Freiberuflichen ausgelost
und geprüft, ob bei diesen eine Fremdevaluation sinnvoll ist. (Die Fremdevaluation wird auf der Grundlage der
Selbstevaluation der freiberuflichen Pflegefachperson durchgeführt.) Die 2014
durchgeführten Fremdevaluationen haben gezeigt, dass Freiberufliche einen
Gewinn darin sehen, wenn eine externe
Fachperson ihr Unternehmen anhand der
vorgegebenen Qualitätsnormen beurteilt
und Empfehlungen zur Weiterentwicklung vorlegt. (s. Gespräch mit Dinah
Bärtsch und Cristina Schwarz, S. 22).
White List als Anerkennung
dem Verband der Krankenversicherer,
und dem SBK ausgehandelt und sind
im Administrativvertrag aufgeführt.
Jede freiberufliche Pflegefachperson
musste diesem Administrativvertrag offiziell beitreten.
Mit dem Beitritt verpflichtet sie sich
unter anderem auch, an den Massnahmen der Qualitätssicherung teilzunehmen. Die konkreten Massnahmen werden über einen Qualitätsvertrag geregelt. Im Moment ist immer
noch der erste Qualitätsvertrag von
litätsnormen zu erarbeiten, welche erstmals am SBK Kongress 2013 vorgestellt
wurden. Der Vorstand von CURACASA
hat sich entschieden, die Entwicklung
des Qualitätsprogramms auf der Basis
dieser Normen und in Zusammenarbeit
mit Concret AG weiterzuführen.
Qualitätstage und Selbstevaluation: Um
das Verständnis für Qualität und die Qualitätsnormen zu fördern, führte CURACASA zusammen mit Concret AG 2014
die Qualitätstage durch, welche als
Schwerpunkt die Auseinandersetzung
Mögliche Sanktionmassnahmen bei
Nichtteilnahme am CURACASA Qualitätsprogramm sind in Verhandlung.
Die von CURACASA geschaffene «white
list» anerkennt, welche freiberuflichen
Pflegefachpersonen 2014 am Qualitäts-
Autorin
Katharina Linsi ist Präsidentin von
Curacasa, Fachverband Freiberufliche Pflege Schweiz.
katharina.linsi@curacasa.ch
www.sbk-asi.ch >Freiberufliche Pflege >Qualität >Ambulante Pflege
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Freiberufliche Pflegefachpersonen betreuen ihre Klientinnen im gewohnten Umfeld und gehen auf ihre individuellen Bedürfnisse ein.
programm (Qualitätstag und Selbstevaluation) teilgenommen haben. Diese
«white list» ist der Öffentlichkeit zugänglich und damit ein Nachweis dafür,
welche Pflegefachpersonen sich mit der
Qualität ihrer Dienstleistung auseinandersetzen und weiterentwickeln wollen.
Das dazu erarbeitete «Fact Sheet» zeigt
die Ebenen und Themenfelder auf, in
denen Qualität bearbeitet werden kann.
Es dokumentiert, welche Kompetenzen
sich eine Pflegefachperson aneignen
kann, wenn sie sich bewusst mit dem
CURACASA Qualitätsprogramm auseinander setzt.
Im Rahmen des Qualitätsprogramms
2014 haben 1100 Personen am Qualitätstag teilgenommen, 900 haben die Selbstevaluation durchgeführt, bei fünf Pflegefachpersonen wurde erfolgreich eine
Fremdevaluationen durchgeführt.
Qualitätsprogramm 2015
Die vergleichende Analyse (Benchmarking) der Selbstevaluationen 2014 zeigt
im Bereich Pflegedokumentation einen
klaren Schulungsbedarf. Der Vorstand
hat deshalb entschieden, diese zum
Hauptthema des Qualitätstages 2015 zu
machen.
Inhalt des Qualitätstages: Das Schulungsprogramm beinhaltet die Präsentation und Anwendung des «Überprüfungsrasters Pflegedokumentation», den
Concret AG im Auftrag des SKB erstellt
hat. Es soll genügend Zeit für Gruppenarbeiten und Austausch geboten werden, was aufgrund der Evaluationen der
Teilnehmenden klar einem Bedürfnis
entspricht. Ebenfalls wird ein Block für
Informationen von Seiten CURACASA
und den gegenseitigen Austausch eingeplant. Die Qualitätstage finden im gleichen Rahmen wir 2015 statt. Für die
Westschweiz werden die Inhalte noch
besser an die Bedürfnisse angepasst.
Fremd- und Selbstevaluation: Die Umsetzung dieser beiden Elemente finden
im gleichen Rahmen statt wie 2014. Das
Formular 2015 wurde optimiert und die
technische Handhabung verbessert. Das
Formular für die Selbstevaluation wird
den Freiberuflichen Ende Mai 2014 mit
einer präzisen Anleitung versendet oder
kann auf der Homepage abgerufen werden. Einsendeschluss ist der 30. November 2015.
Fachverband CURACASA
Freiberufliche
Pflege Schweiz
CURACASA, der SBK-Fachverband
Freiberufliche Pflege Schweiz, wurde
2013 gegründet. Vorläufer dieses Fachverbandes war die Schweizer Interessengemeinschaft Freiberufliche Pflege
(SIGFP). Die Gründung von CURACASA wurde notwendig, weil der SBK
– bedingt auch durch den zusätzlichen
Aufwand im Rahmen der neuen Pflegefinanzierung – an die Grenzen der
vorhandenen personellen, als auch
finanziellen Ressourcen gestossen ist.
In den vergangenen Jahren beanspruchte das Qualitätsprogramm für
Freiberufliche einen grossen Anteil
der Arbeitszeit von GeschäftsstellenMitarbeitenden. Die Gründung von
CURACASA wurde vom SBK massgeblich gefördert und unterstützt. Der SBK
übertrug dem neuen Fachverband im
ersten Verbandsjahr den Auftrag für
die Umsetzung des Qualitätsprogramms.
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Benchmark werden Ende 2015 auf der
CURACASA-Website aufgeschaltet.
Registration auf SBK-Plattform
Die Unterstützung in den Alltagsaktivitäten
ist ein wichtiger Teil der Pflege.
Für die Fremdevaluation wird wieder
die 5-Prozent-Quote angestrebt. Die
Auswahl erfolgt durch Concret AG im
Zufallsprinzip. Die «white list» und die
Jede freiberuflich tätige Pflegefachperson soll sich 2015 erstmals über die
Online-Plattform des SBK registrieren
können, soweit diese vom SBK bereits
aufgeschaltet ist. Damit sollen alle Weiterbildungsleistungen, Nachweise über
Supervision, Coaching und weitere
Schulungstätigkeiten erfasst werden.
Nähere Informationen dazu gibt es
an der CURACASA-Hauptversammlung,
über das Informationsbulletin von
CURACASA sowie in der Zeitschrift
Krankenpflege.
Unterlagen können unter
www.curacasa.ch abgerufen werden.
«Kunden hab
Qualität ist ihnen wichtig:
Die freiberuflichen Pflegefachfrauen Dinah Bärtsch und
Cristina Schwarz bieten im Berner Oberland ambulante psychiatrische Pflege an. Sie haben
die durchgeführte Fremdevaluation sehr positiv erlebt.
Text/Foto: Urs Lüthi
Hauptversammlung CURACASA: 12. März
2015 17.00 Uhr im Hotel Arte in Olten.
Qualitätsprogramm Concret AG
Eindeutiges Anforderungsprofil
für Freiberufliche
Nichts wird so vielfältig interpretiert
wie der Begriff Qualität und er lässt sich
je nach Betrachtungsweise und Zielsetzungen den persönlichen Bedürfnissen
anpassen. Deshalb muss, wenn von
Qualität und Qualitätsentwicklung die
Rede ist, definiert werden, welche
Anforderungen gestellt bzw. welches
Anspruchsniveau gilt. Für die freiberufliche Pflege wurde mit den Qualitätsnormen CURACASA ein eindeutiges
Anforderungsprofil festgelegt. Die Zertifizierungsstelle Concret AG1 entwickelte
die Qualitätsnormen CURACASA ausgehend von den Concret-Normen©,
nach welchen seit 2010 Pflegeabteilungen überprüft und zertifiziert werden.
Die Qualitätsnormen CURACASA berücksichtigen die Situation der freiberuflichen Pflege im ambulanten Bereich.
Die Qualitätsnormen CURACASA gelten, unabhängig vom Fachbereich, für
alle freiberuflich tätigen Pflegefachpersonen in der Schweiz, welche Leistungen zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung OKP erbringen
und sind für die Öffentlichkeit transparent. Sie sind somit der Massstab, das
«Soll», an dem sich die freiberuflichen
Pflegefachpersonen orientieren und des-
Dinah Bärtsch, Cristina Schwarz
sen Einhaltung Voraussetzung ist. Mit
der Selbst- und der Fremdevaluation im
Sinne einer «Ist»-Analyse im Vergleich
zum «Soll» werden vorhandene Lücken
bzw. Verbesserungspotenziale im Qualitätsmanagement der freiberuflichen
Pflegefachperson sichtbar, welche von
diesen weiter bearbeitet wird. Ziel ist,
dass die freiberuflichen Pflegefachpersonen ein Qualitätsmanagement aufbauen und erhalten, welches gewährleistet, dass ihre Dienstleistung Pflege
den heutigen professionellen und rechtlichen Anforderungen entspricht und
dass die erbrachte Qualität jederzeit belegt werden kann. Zudem fordern die
Qualitätsnormen, dass die freiberuflich
tätigen Pflegefachpersonen ihr Unternehmen gezielt weiterentwickeln und
sich damit erfolgreich unter den Leistungserbringern positionieren.
Elsbeth Luginbühl
Elsbeth Luginbühl ist Geschäftsführerin
der Concret AG, www.concret-ag.ch
info@concret-ag.ch
1
Die Zertifizierungsstelle Concret AG ist akkreditiert durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) des Staatssekretariats für Wirtschaft
SECO und zertifiziert Qualitätsmanagementsysteme in der Pflege. Grundlage des Zertifizierungsverfahrens bilden die Concret Normen©.
«Wenn man professionell arbeiten will,
braucht es eine gute Pflegequalität.» Davon sind Dinah Bärtsch und Cristina
Schwarz überzeugt. Die beiden dipl.
Pflegefachfrauen mit Schwerpunkt Psychiatrie haben sich vor gut zwei Jahren
selbstständig gemacht und bieten seither im Berner Oberland ambulante psychiatrische Pflege an. Beide haben
zuvor mehrere Jahre stationär bei den
Universitären Psychiatrischen Diensten
(UPD) in Bern gearbeitet.
Heute sind sie unterwegs im Raum
Thun-Spiez-Interlaken-Frutigen-Adelboden-Diemtigen-Erlenbach, begleiten und
betreuen Menschen mit psychiatrischen
Problemen auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit und Stabilität. Sie unterstützen sie in ihren Alltagsaktivitäten und
helfen ihnen bei der Erarbeitung
und Entwicklung von Tagesstrukturen
und Copingstrategien. Zur Arbeit
gehören auch das Richten von Medikamenten und andere ärztlich verordnete
Leistungen.
Kontaktnetz aufgebaut
«Über die zwei Jahre konnten wir uns
ein gutes Netz aufbauen», sagt Dinah
Bärtsch. Die beiden Pflegefachfrauen
arbeiten eng zusammen mit den Psychiatrischen Kliniken, mit Psychiatern
und Sozialdiensten, die ihnen Klientinnen und Klienten zuweisen. Sie führen
regelmässig Standortgespräche mit diesen Stellen durch und legen gemeinsam
die Ziele der Betreuung fest.
«Oft sind es Menschen, die chronisch
krank sind, die aus der Klinik austreten
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en Recht auf professionelle Pflege»
und weiterhin ambulante Betreuung
brauchen oder die in eine akute Krise
geraten», umschreibt Cristina Schwarz
die Kundschaft. Bei einer Patientin mit
Angstattacken geht es darum, Schritt für
Schritt einzuüben, wie sie damit umgehen kann, nennt Dinah Bärtsch ein Beispiel. Die Patientin muss zum Beispiel
wieder lernen, das Haus zu verlassen
und selbstständig den Bus zu benützen.
Die Patientin entwickelt gemeinsam mit
der Pflegefachfrau Bewältigungsstrategien, damit die auftretende Angst nicht
in Panik umschlägt.
Im Zweier-Team
Unter dem Namen «Ambulante psychiatrische Pflege Berner Oberland» (APPBEO) haben die beiden in der Region
Spiez wohnhaften Frauen ein gemeinsames Leitbild und Pflegeverständnis
erarbeitet, das geprägt ist von einer
wertschätzenden Haltung sowie einer
offenen und transparenten Gesprächskultur. Sie haben das Logo und alle Formulare für den Pflegeprozess selber
kreiert und machen gegenseitig Ferienvertretungen. Das Telefon ihres Kleinunternehmens bedienen sie abwechslungsweise, jeweils für zwei Wochen.
In speziellen Situationen oder auch in
akuten Krisensituationen besuchen sie
Kunden gemeinsam.
«Ganz wichtig bei dieser Zusammenarbeit ist, dass wir uns regelmässig austauschen und das Vorgehen besprechen
können», erklärt Cristina Schwarz. Ein
grosser Vorteil ihrer freiberuflichen
Tätigkeit ist zudem, dass sie mit ihrer
Familienarbeit vereinbar ist: «Die Teamarbeit ermöglicht gleichzeitig Flexibilität
Seit gut zwei Jahren ein Team: Cristina Schwarz und Dinah Bärtsch bieten im Berner Oberland
ambulante psychiatrische Pflege an.
und Kontinuität.» Natürlich sei der administrative Aufwand für die freiberufliche
Pflege gross, sagen sie. Aber sie hätten
auch Verständnis dafür, dass die Krankenkassen genau hinschauen. Abgesehen von einigen Ausnahmen machen sie
gute Erfahrung bei der Abrechnung.
Der Blick von aussen
Im Zusammenhang mit dem Qualitätsprogramm von CURACASA (S. Haupttext) wurden die beiden Pflegefachfrauen
letztes Jahr für die Fremdevaluation ausgewählt. Die mit der Auditorin der Con-
«In einer Zeit, in der die Patienten immer
früher aus der stationären Psychiatrie
entlassen werden, ist es wichtig, dass mit
qualitativ guter ambulanter Betreuung
der Drehtüreffekt verringert wird.»
cret AG durchgeführte Standortbestimmung haben sie sehr positiv erlebt: «Die
Auseinandersetzung mit unserer Arbeit
hat uns weitergebracht.» Tipps für die
Optimierung der Dokumentation hätten
sie bereits umgesetzt und viele Anregungen würden in die Jahresplanung
2015 einfliessen.
Dinah Bärtsch und Cristina Schwarz
sind sich ihrer Verantwortung bewusst:
«Unsere Klienten und Klientinnen haben
das Recht, dass sie durch Fachpersonen
gut betreut werden.» In einer Zeit, in der
die Patienten immer früher aus der stationären Psychiatrie entlassen werden,
sei es wichtig, dass mit qualitativ guter
ambulanter Betreuung der Drehtüreffekt
verringert werde. Um sich weiterzuentwickeln, nehmen sie dieses Jahr zudem
eine grössere Weiterbildung in Angriff –
ein CAS in ambulanter psychiatrischer
Pflege an der Fachhochschule Bern. Und
die Arbeit der APP-BEO-Frauen wird
offensichtlich geschätzt. Sie sind gut
ausgelastet.
Kontakt und weitere Informationen:
www.app-beo.ch, info@app-beo.ch
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