close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bedeutender medizinischer Mikrobiologe Bildung und Gesundheit

EinbettenHerunterladen
PERSONALIEN
HEIDRUN THAISS
NAMEN UND NACHRICHTEN
Bildung und Gesundheit gehören zusammen
Foto: BZgA
Was sinnvolle Prävention und Gesundheitsförderung bewirken können – dazu fällt der neuen Direktorin
der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Menge
ein. Dr. med. Heidrun
Thaiss leitete schließlich
zuletzt die Leitstelle Prävention und Gesundheitsförderung im schleswigholsteinischen Gesundheitsministerium. Sie hat
sich zudem seit längerem
auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendgesundheit einen Namen gemacht.
Im Rahmen einer
guten Kinderbetreuung
„bieten sich große Chancen für
Prävention und Gesundheitsförderung“. Davon ist die Mutter dreier
erwachsener Söhne überzeugt. Bildung und Gesundheit gehörten deshalb enger verzahnt, findet Thaiss,
Heidrun Thaiss
Prof. Dr. med. Elke Lütjen-Drecoll (72),
ehemalige Leiterin des Anatomischen Instituts II der Universität Erlangen-Nürnberg, hat das Bundesverdienstkreuz
1. Klasse erhalten. Damit wurden ihre
großen Verdienste in der Wissenschaft
und Lehre sowie ihr Engagement als Präsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz gewürdigt.
Unter ihrer Leitung hat das Anatomische
Institut national wie auch international, vor
allem in der Erforschung von Augenkrankheiten, höchstes Renommee erlangt. Zudem hat sie sich in vorbildlicher Weise im
Unterricht und in der Betreuung von Studierenden engagiert.
EB
die im Öffentlichen Gesundheitsdienst viel Erfahrung mit Impfaktionen, Schulsprechstunden und
Frühförderung gesammelt hat.
Den Schulterschluss mit Bildungseinrichtungen will sie deshalb
ebenso suchen wie den mit Krankenkassen. Diese wird die BZgA,
sofern das Präventionsgesetz in
Kraft tritt, bei der Prävention in Lebenswelten unterstützen und dafür
rund 35 Millionen Euro jährlich erhalten. Wofür genau man sie einsetzen will, darum wird es sicher Diskussionen geben. Thaiss findet es
wichtig, dass Präventionsprojekte
„ein solides evidenzbasiertes Fundament“ haben und nachhaltig sind.
Die eigene Gesundheit zu fördern, findet sie angesichts langer
Arbeitstage schwer. Doch sie versucht, sich im Alltag viel zu bewegen, gesund zu essen – und „ein Refugium zu haben, wo ich mich entspannen kann“.
Sabine Rieser
AUFGABEN UND ÄMTER
Priv.-Doz. Dr. med. Helge Binder (54),
externes Mitglied der Frauenklinik der
Universität Erlangen-Nürnberg, beschäftigt am Kantonspital Uri, Schweiz, wurde
für das Fachgebiet Frauenheilkunde und
Geburtshilfe zum außerplanmäßigen Professor bestellt.
Priv.-Doz. Dr. med. Susanne Cupisti
(45), Frauenklinik der Universität Erlangen-Nürnberg, wurde für das Fachgebiet
Frauenheilkunde und Geburtshilfe zur
außerplanmäßigen Professorin bestellt.
HANS GERD SCHIEFER †
Bedeutender medizinischer Mikrobiologe
gende Arbeiten über die Oberflächenstrukturen von Mykoplasmen,
Ureaplasmen, Chlamydien und Rickettsien resultieren aus dieser Zeit.
Später verschob sich der Schwerpunkt auf Forschungen zu Ätiologie,
Pathogenese, Diagnostik und Therapie der Urethritis, Prostatitis und Epididymitis.
Schiefer ist Autor von
220 Veröffentlichungen.
Seine Vorlesungen waren berühmt für Klarheit,
Eleganz und Perfektion.
Er verstand es, Studierenden und Doktoranden die
eigene Begeisterung für
das Fachgebiet zu vermitteln. Zweimal lehnte
er Berufungen auf Lehr- Hans Gerd Schiefer
stühle der Mikrobiologie
ab, weil er die wissenschaftlichen
Möglichkeiten in Gießen nicht missen wollte. Hans Gerd Schiefer starb
am 11. Oktober 2014 im Alter von 78
Jahren.
Prof. Dr. med. Werner Slenczka
Deutsches Ärzteblatt | Jg. 112 | Heft 8 | 20. Februar 2015
RA Peter Hartmann (45) ist neuer
Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen. Er folgt auf Dipl.-Kfm.
Michael Jung (63), der am 31. Dezember 2014 nach fast 22 Jahren im Amt in
den Ruhestand trat.
Prof. Dr. med. Stefan Wagner (36), Universität Göttingen, hat zum 1. Januar
2015 den Ruf auf die W2-Professur für
Innere Medizin mit Schwerpunkt Translationale Kardiologie an der Universität Regensburg angenommen.
Foto: privat
Der Mikrobiologe Prof. Dr. med.
Hans Gerd Schiefer und sein veterinärmedizinischer Kollege Prof. Dr.
med. vet. habil. Hartmut Krauss beschlossen Anfang der 80er Jahre in
Gießen, der verbreiteten Unkenntnis
über Zoonosen ein Ende zu bereiten.
Zusammen mit weiteren Spezialisten verfassten sie ein Grundlagenwerk: „Zoonosen. Zwischen Mensch
und Tier übertragbare Infektionskrankheiten“, inzwischen in 4. Auflage erschienen.
Schiefer hat sich nach einer bei
Carl Martius an der ETH Zürich angefertigten Dissertation und gründlicher Vorbildung in Biochemie bei
Hans-Jobst Wellensiek am Institut
für Medizinische Mikrobiologie in
Gießen zum medizinischen Mikrobiologen ausbilden lassen. Nach
Facharztausbildung und Habilitation
wurde er 1975 zum Professor für
Medizinische Mikrobiologie sowie
für urogenitale und sexuell übertragbare Krankheiten ernannt. Grundle-
Prof. Dr. med. Jürgen Windeler (58)
bleibt als Leiter des Instituts für Qualität
und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen bis 2021 im Amt. Rat und Vorstand der gleichnamigen Stiftung haben
den bis 2015 laufenden Vertrag vorzeitig
und einstimmig verlängert. Windeler hatte die Institutsleitung 2010 von Peter Sawicki übernommen.
EB
A 339
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
3
Dateigröße
166 KB
Tags
1/--Seiten
melden