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1. Fastenbrief für Männer

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Matthäus beschreibt diesen Prozess von Jesus in drei Schritten, erst die
Taufe (Mt. 3), dann die Versuchung (Mt. 4,1-11) und dann die Verkündigung
(Mt. 4,12-17). Was können wir Männer aus diesen Texten für uns heraus
ziehen? Damit beschäftigen wir uns in den folgenden Fastenbriefen jeweils
am Fastensonntag in Ihrer Kirche oder im Internet unter www.pfarreienskb.net.
Fastenbrief für Männer
2015
Hier geben wir keine Antworten, sondern wir möchten Euch einladen mit uns
die folgenden Fragen zu beantworten.
•
Bin ich getauft?
•
Was heißt das für mich getauft zu sein?
•
Wirklich auch mit dem Herzen?
In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir allmächtiger Vater zu danken
und Dich in dieser Zeit der Buße durch Entsagung zu ehren.
Die Entsagung mindert in uns die Selbstsucht und öffnet unser Herz
für die Armen. Denn Deine Barmherzigkeit drängt uns, das Brot mit
ihnen zu teilen in der Liebe Deines Sohnes…
Aus der Präfation für die Fastenzeit
HINWEIS: mehr Infos zu den Fastenbriefen unter www.pfarreien-skb.net.
www.pfarreien-skb.net
Einen herzlichen Gruß an alle Männer unserer Gemeinden,
unser erster Fastenbrief soll euch auf die 40 Tage Fastenzeit einstimmen.
Fasten bedeutet nicht nur körperlichen Verzicht auf sich zu nehmen,
sondern Seele und Geist auf einen „Neustart“ vorzubereiten. Im Alltag
vergessen wir oft unsere Seele zu pflegen, das heißt in Computersprachewir fahren unseren Geist nicht wirklich herunter, dass wir eine NeuOrientierung wagen können. Ein kluger Kopf sagte einmal, das Hamsterrad
sieht von innen auch aus wie eine Karriereleiter. Männer neigen durch sehr
lautstarke Gesten, durch poltern und abwerten die eigene Schwäche zu
verdecken. Christsein heißt die erlernten Gewohnheiten auf den Prüfstand
zu stellen, gegeben falls sich von allzu traditionellen Dingen zu
verabschieden und einen Neuanfang zu wagen.
Auch Männer dürfen sich mit ihrem Glauben und damit mit ihrem eigenen
Leben auseinandersetzen.
Ziel dieser Fastenbriefe ist es, Euch Männer durch diese Zeit inspirierend zu
begleiten.
„Dürfen auch Frauen diesen Brief lesen?“ Dies fragte uns eine Frau während
der Vorbereitung dieses Briefes. Klar können auch Frauen das lesen, es
wird für Sie aber nicht viel Neues zu erfahren sein. Wir, die Verfasser dieser
Fastenbriefe, Diakon Thomas Baron Kranz und Carlos Salgado aus Buttlar
haben den Eindruck, dass wir Männer zwar immer beschäftigt sind, aber zu
wenig mit uns selbst. Sich mit sich beschäftigen bedeutet nicht in
egoistischer Weise nur an sich zu denken, sondern den Mut aufbringen
seine Schwächen und Talente klar zu benennen. Aus diesem Grunde sollen
diese Fastenbriefe Anregung sein, dieses zu tun. Vielleicht ist Jesus dabei
unser Vorbild, sowie auch andere Männer aus der Bibel. Genau genommen
ist die Bibel voller Geschichten von Männern, die uns zeigen, wie wir uns
sinnvoll mit uns selbst beschäftigen können.
Nur wer seine Werkbank von Zeit zu Zeit aufräumt, kann an dieser gut
arbeiten.
Gilt dies nicht auch für die Seele?
Tut jeder in seinem Kreise das Beste, wird’s bald in der Welt auch
besser aussehen.“
Adolph Kolping
„Nur wer sich ändert, bleibt sich treu“
•
Routine erleichtert das Leben, lässt es aber auch erstarren.
Derjenige, der sich seinen Routinen hingibt, verliert sich aus den
Augen. Zurück bleibt ein fetter Sack voller Routinen
Die Taufe von Jesus
Warum ist Jesus überhaupt in die Wüste gegangen? Warum hat er gefastet?
Es heißt in Mt. 3, dass Jesus sich von Johannes dem Täufer gegen dessen
Willen hat taufen lassen. Unter Mt. 3, 16 lesen wir: In dem Augenblick, als
Jesus nach seiner Taufe aus dem Wasser stieg, öffnete sich über ihm der
Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich
herabkommen. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: „Dies ist mein
geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude.“ Nachdem Jesus sich für seinen
Weg entschieden hatte, sagte er zu Johannes: (Mt. 3, 16:) „Es ist richtig so,
denn wir sollen alles erfüllen, was Gottes Gerechtigkeit fordert“
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