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- Kreuznacher Rundschau

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Kreuznacher Rundschau
10. Jahrgang · KW 8
Wochenzeitung mit lokalen Nachrichten
Donnerstag, 19. Februar 2015
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2 | Kreuznacher Rundschau
KW 8 | 19. Februar 2015
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Rettungsdienst + Krankentransport
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Weißer Ring
Telefonseelsorge Vergiftungszentrale Mainz Tel. 110
Tel. 112
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Tel. 0671-44877
Tel. 06724-95959
Tel. 0800-1110111
oder 0800-1110222
Tel. 06131-232466
Ärztliche Notdienste
Bereitschaftsdienstpraxis (Diakonie): Tel. 116117 Mo, Di, Do 19 Uhr bis Folgetag 7 Uhr, Mi 13 Uhr bis Do 7 Uhr, Fr. 16 Uhr bis Montag 7 Uhr, Feiertage/Wochenende ganztags
Zahnärztliche Notdienstzentrale Tel. 0180-50 40 308
Kinderärzte Notdienst Tel. 0671-605 24 01
Apotheken Notdienste
Donnerstag, 19. Februar: Rheingrafen-Apotheke,
Salinenstr. 53, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671-33402
Freitag, 20. Februar: Rochus-Apotheke,
Mainzer Str. 95, 55545 Bad Kreuznach, Tel. 0671-69733
Samstag, 21. Februar: Rosen-Apotheke,
Salinenstr. 35, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671-26169
Schimmel-Hotline
Sonntag, 22. Februar: Adler-Apotheke,
Berliner Str. 42, 55583 Bad Münster, Tel. 06708-63880
06721 490648 oder 0151 527 42389
Montag, 23. Februar: Rosengarten-Apotheke,
Nahestr. 81 a, 55593 Rüdesheim, Tel. 0671-36888
Dienstag, 24. Februar: Adler-Apotheke,
Mannheimer Str. 201, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671-65285
Mittwoch, 25. Februar: Apotheke am Mönchberg,
Breiter Weg 2, 55545 Bad Kreuznach, Tel. 0671-2361
Donnerstag, 26. Februar: Apotheke am Bahnhof,
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Impressum
Die Kreuznacher Rundschau wird herausgegeben von der Hergel Verlags GmbH Mannheimer Straße 82 · 55545 Bad Kreuznach
Telefon 0671- 796076 -0 • Fax 0671- 796076 -29
Wirtschaftlich beteiligt im Sinne des § 9 Abs. 4 LMG:
Hergel Verlags GmbH (100%), vertreten durch Gesellschafterin und Geschäftsführerin: Bernadette Schier, Mannheimer Straße 82, 55545 Bad Kreuznach
Redaktion: (bs) Bernadette Schier, (mr) Martina Riedle, (mar) Marian Ristow
Layout: Maria Pach · MBR Marketing & PR · Bingen-Büdesheim
Verteilte Auflage: 51.272 • Druckzentrum Rhein-Main
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Aktuell
19. Februar 2015 | KW 8
CDU und SPD:
Bäderhaus muss bleiben
Kreuznacher Rundschau | 3
Vorwort
Große Koalition will Erhalt des unwirtschaftlichen Wellnesstempels
wirkend ab dem 1.1.2015 von ehemals 96 auf 108 Euro pro Jahr angehoben werden. Eine Erhöhung
von 12 Euro bzw. 12,5 Prozent. Die
letzte Anhebung der Hundesteuer erfolgte zum 1.1.2009. Die einstmals im Raum stehenden 600 Euro pro Jahr für sogenannte Listenhunde haben nicht überlebt. Da
freuen sich Hund, Herrchen und
Frauchen.
Rolle rückwärts
beim Bäderhaus
Das Bäderhaus hat jährlich um die 75.000 Besucher, schreibt aber trotzdem tief rote Zahlen. Die „GroKo“ will die Diskussionen um das Bäderhaus
nun ein für alle Mal beenden. Das Bäderhaus soll in bekannter Form
weiter existieren und nicht privatisiert werden.
Foto: Stadtwerke
Bad Kreuznach (mar). Normalerweise lassen sich an Hand der Tagesordnung potenziell explosive
Themen ausfindig machen, die Todo-Liste der heutigen Stadtratssitzung birgt aber viel Formelles und
wenig Spannendes. Auf den ersten
Blick zumindest. Schließlich wäre
es nicht das erste Mal, dass auch
bei weniger wichtig anmutenden
Themen heißblütige Debatten entstehen. Da es aber nun den Anschein hat, dass sich eine stabile
Mehrheit gefunden hat, verlieren
die politischen Abstimmungen etwas an Würze.
Neben der Vorstellung des Forstwirtschaftsplanes 2015, wird über
die Gültigkeit der Ehrenamtskarte des Landes Rheinland-Pfalz für
Bad Kreuznachs kulturelle Einrichtungen abgestimmt. Mit der Ehrenamtskarte stärkt das Land engagierte Bürgerinnen und Bürgerinnen. Es winken Vergünstigungen
bei Museums- und Schwimmbadbesuchen oder kulturellen Events
der Stadt.
Hundesteuer soll
moderat steigen
Die Hundesteuer wird wieder
ein Thema sein. Nach dem das
anscheinend so wichtige Thema bereits erfolglos im Rat diskutiert wurde und den Rückzug
in den Ausschuss antreten musste, soll jetzt der Hundesteuersatz für jeden Hund – unabhängig
ob Kampfhund oder nicht – rück-
Neben diversen Bebauungsplänen (unter anderem „Zwischen Ellerbach, Gräfenbach und Hermannstraße“, „Zwischen Kreuzstraße, Bourger Platz, Römerstraße
und Mannheimer Straße“, und „Im
Schönefeld“) taucht das beliebte
Bäderhaus-Thema mal wieder auf
der Agenda auf. Und diesmal wird
Klartext gesprochen. Die frischgetraute Koalition aus SPD und CDU
will das Bäderhaus in bekannter
Form als Sauna und Badelandschaft erhalten. In ihrem Antrag
deklarieren sie den defizitären Badetempel als „unentbehrlich“. Eine
Rolle rückwärts: der Beschluss zur
Privatisierung des Bäderhauses
von 2012 soll gekippt werden. Das
dürfte dem auf Konsolidierungskurs befindlichen Bürgermeister Wolfgang Heinrich (CDU) die
Suppe mehr als versalzen, befindet sich der Chef des städtischen
Beteiligungsmanagements doch
schon in Gesprächen mit möglichen Investoren. Schließlich muss
die Stadt jährlich 800.000 Euro
aufbringen, um das Defizit des Bäderhauses auszugleichen.
Unbekannten handeln, die in den
Imbiss eingebrochen und ihn verwüstet hatten.
Betrunken gefahren – Unfall
16.02.2015, 21.15 Uhr. Ein 33-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die Naheweinstraße in Langenlonsheim,
von der B 48 kommend in Fahrtrichtung L 242. Dabei übersah
er einen am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten
Pkw und fuhr auf diesen auf. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Der Schaden wird auf ca.
15.000 € geschätzt. Der 33-Jährige stand offensichtlich deutlich
unter Alkoholeinwirkung. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Der Führerschein wurde beschlagnahmt.
Kreiznacher Narrefahrt
Närrisch aber nicht lustig verhiel-
Veranstaltungskalender
Ausstellungen
bis 28.2.2015: Ausstellung „Urban Photography“ des deutsch-kanadischen Fotographen Jan Titus in der Acura Karl-Aschoff-Klinik in der
Kaiser-Wilhelm-Straße 19 a.
bis 8.3.2015: Ausstellung „Ihr seid die Schande unserer Schule“ im
Dietrich-Bonhoeffer-Haus, die das Schicksal eines jüdischen Geschwisterpaars aus dem Westerwald dokumentiert. Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 9.00 bis 16.00 Uhr, Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr.
Führungen auch auf Wunsch. Kontakt: Tel. 0671- 251154.
bis 15.3.2015: Sonderausstellung „Hans Schmithals (1878 - 1964):
Zwischen Jugendstil und Moderne“ im Schloßparkmuseum, Dessauer
Straße 49.
bis 31.3.2015: Sonderausstellung „100 Jahre Salzburger Marionettentheater“ mit 80 Original-Marionetten aus vielen Mozartopern. Im PuK,
Hüffelsheimer Straße 5 in Bad Kreuznach während der Öffnungszeiten.
Aus dem Polizeibericht
Einbrüche und Vandalismus
16./17. Februar, zwischen 19.50 und
3.30 Uhr.
Eine Polizeistreife stellte um 02:35
Uhr auf der Fahrbahn der Bosenheimer Straße 214 weißes Pulver
und ein Feuerlöscher fest. Die Spur
führte zu einem Imbiss an einem
Baumarkt. Der Imbiss war aufgebrochen und im Innenraum ebenfalls Feuerlöschpulver versprüht
worden. Entwendet wurden nach
erstem Überblick vor allem alkoholische Getränke. Im weiteren Verlauf der Nacht wurde um 3.30 Uhr
ein Pkw-Anhänger auf dem Kreisel
vor einem optischen Werk auf der
Fahrbahn abgestellt. Der Anhänger war zuvor von einem Parkplatz
in unmittelbarer Nähe entwendet
worden. Im Umfeld der Örtlichkeit
wurden zudem einzelne Mülltonnen umgeworfen. Möglicherweise könnte es sich um die gleichen
Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, das Ende der
Überschreitungen und Feierei
während der Faschingszeit. Auch
viele Nicht-Fastnachter nutzen diese Zeit, um Maß zu halten. Wenigstens 40 Tage lang bis Karfreitag, das ist in diesem Jahr der 3.
April, sollte man durchhalten.
Früher hatte die katholische Kirche theoretisch strenge Vorgaben für das Fasten: Strenges Fasten bedeutete veganes Fasten,
das nur am Wochenende auf-
gelockert werden durfte. Heute
sind die Möglichkeiten zum Fasten nicht mehr nur auf das Essen
beschränkt. Es gibt Fernseh-Fasten, Alkohol-Fasten, Handy-Fasten, Fluch-Fasten, SchminkenFasten und viele Varianten mehr.
Für uns aus der Medienbranche
würde ich mir Sensations-Fasten wünschen. Erinnern Sie sich
noch an die ausgiebige Berichterstattung zur Ebola-Epidemie in
Afrika? Das Virus schien uns alle
zu gefährden, es schien, als drohe eine weltweite Pandemie. Und
heute? Das Interesse an der Ebola-Berichterstattung ging über
Pegida, Terror auf Guerillabasis
und einer von der EU höchst unerwünschten Wahl in Griechenland verloren. Offensichtlich war
das Thema für uns doch nicht von
echter Relevanz.
Ich wünschte mir, dass die Übersteigerung bei der Nachrichtengewichtung und -präsentation
einmal für 40 Tage auf das Normalmaß gefahren werden würden, damit der Berichterstattung
nicht auf halber Strecke die heiße
Luft ausgeht.
Ihre Bernadette Schier
ten sich einige Besucher beim
Kreuznacher
Fastnachtsumzug,
der Kreiznacher Narrefahrt. Vor,
während und auch nach dem Umzug war polizeiliches Einschreiten wieder erforderlich, acht Prügeleien mussten beendet werden,
elf Platzverweise wurden gegen
aggressive Gäste ausgesprochen,
drei davon wanderten direkt in die
Zelle, ein Streifenwagen wurde beschädigt. Alle Beteiligte standen
zum Teil erheblich unter Alkoholeinfluss, ein 42-Jähriger kam auf einen Wert von 3,9 Promille, anstatt
der Zelle wartete ein Bett im Krankenhaus auf ihn.
Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion
Bad Kreuznach unter der Rufnummer 0671-88110 erbeten.
23.2. – 31.05.2015: Ausstellung „Mei (May) Kreiznach“ des Fotografen
Achim May im Marktkaffee, Mannheimer Straße 85. täglich geöffnet,
sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Termine
Immer dienstags und freitags | 7 bis 13 Uhr: Wochenmarkt auf dem
Kornmarkt in Bad Kreuznach.
20.2. | 15.30 Uhr: Gästebegrüßung „Kreuznach-Intro!“ - Lernen Sie Bad
Kreuznach kennen! Treffpunkt: Haus des Gastes.
20.2. | 18.30 Uhr: Bad Kreuznach mobil: Auftaktveranstaltung Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept (IVEK) im Haus des Gastes,
Kurhausstraße 22-24.
20.2. | 19.00 Uhr: Vortrag von Dr. Annette Esser „Die neue Kirchenlehrerin - Hildegard von Bingen“ im Zentrum St. Hildegard in der Bahnstraße
26.
20.2. | 20.00 Uhr: Jazz in der Stadt mit „Duck Tape Ticket“ im Jazzkeller des Parkhotels Kurhaus.
21.2. | 17.00 Uhr: Abendliche Stadtführung im Fackelschein: Burgleute,
Mönche, Bürger und Bauern. Teilnehmerbeitrag: 6 Euro, für Kurgäste 4
Euro. Treffpunkt: Ev. Pauluskirche, Seiteneingang, Kurhausstraße 2, Bad
Kreuznach.
4 | Kreuznacher Rundschau
Kultur
KW 8 | 19. Februar 2015
Aus der Reihe
Orgelsafari durch
Erinnerung an Elektro-Weinsberg: Chefin kochte Tee
Freunde der Kirchenmusik auf Zeitreise zu fünf Instrumenten
Geschichtshäppchen
Bad Kreuznach (red). Die Firmengeschichte von Elektro-Weinsberg ist für Elke Beckamp ein
besonderes Kapitel ihrer Kindheit. Ihr Vater Anton Schmidt verbrachte sein ganzes Arbeitsleben (1948-1972) nach dem Zweiten Weltkrieg in dieser Firma.
Im Rahmen der vom Stadtarchiv ins Leben gerufenen Reihe „Geschichtshäppchen“, gab sie
vor dem ehemaligen Weinsberg-Geschäftshaus in der Mannheimer Straße 30 persönliche
Einblicke in den Arbeitsalltag. Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer begrüßte dazu fast 40 Zuhörinnen und Zuhörer.
Ein Rückblick: Der Firmeninhaber Hermann Weinsberg gründete sein Einzelhandelsgeschäft im Jahr 1924 und hatte es unter seiner Leitung bis zum Jahr 1958. Dieses Elektrofachgeschäft erwarb sich in den 50er Jahren große Bekanntheit und Zuspruch in der Stadt
und auch auf dem Lande ringsumher. Es nannte sich „Einzelhandel mit Rundfunk- und Tongeräten und Zubehör“. Elke Beckamp erinnerte sich gerne an die herzliche und familiäre Atmosphäre, für die insbesondere die Chefin Iphigenie Weinsberg sorgte. Sie kochte Tee für
die Mitarbeiter und hatte für jeden ein gutes Wort. „Auch am Tag des Heiligen Abends wurde über den Mittag hinaus gearbeitet. Die Chefin hatte alsdann für die ganze Belegschaft
ein Weihnachtsessen zubereitet, es gab ordentlich Wein und gegen 16 Uhr durften dann
alle mit einer Weihnachtstüte, gefüllt mit Süßigkeiten für die Familie und auch der Tüte mit
dem Weihnachtsgeld nach Hause gehen.“
In den 50er-Jahren waren die Fernsehgeräte im Schaufenster die große Attraktion. Besonders bei Fußballländerspielen gab es davor großen Auflauf. Von 1959 bis 1989 wurde das
Geschäft von Johann Mathern und seiner Frau geführt. Heute befinden sich in dem Haus
noch Büro- und Lagerräume der Firma Weinsberg GmbH, die von Ernst-Ludwig Mathern
geführt wird, sowie eine Mietwohnung und eine Außenstelle des Kinderschutzbundes.
Auf der nächsten Station der Geschichtshäppchen berichtet Rolf Schaller am 19. Februar, 17.45 Uhr, Mannheimer Straße 45, wie die Ellerbachbrücke 1725 eine der schlimmsten
Kreuznacher Überschwemmungen verursachte.
Kinotipp
INTO THE WOODS
INTO THE WOODS ist die mitreißende, moderne Verfilmung einiger der beliebtesten und
bekanntesten Märchen. Hochkarätig besetzt, sowie komisch und gefühlvoll zugleich, verknüpft der Film die klassischen Erzählungen von Aschenputtel, Rotkäppchen, Rapunzel
und Hans und die Bohnenranke zu einer ganz neuen Geschichte rund um einen Bäcker und
seine Frau, ihren Wunsch nach Kindern und den Fluch, den eine Hexe auf sie gelegt hat.
Doch die Handlung von INTO THE WOODS wirft einen ganz neuen Blick auf die vertrauten
Märchenfiguren. Nicht alle Mittel sind legitim, selbst wenn sie zum Erfolg führen, und nicht
alle erfüllten Wünsche machen immer sofort glücklich
den Kirchenkreis
Region. Eine Safari zu den fünf schönsten Orgeln im evangelischen Kirchenkreis an Nahe
und Glan können Freunde der Kirchenmusik an zwei Sonntagen im März unternehmen.
Orgeln spiegeln Baukunst und Musikgeschmack ihrer Entstehungszeit wider. So gehen
die Zuhörer auf eine Zeitreise von der barocken über die romantische bis zur modernen
Orgel, jeweils mit einer kurzen Einführung und einem kleinen Konzert.
Die Safari beginnt am Sonntag, 1. März, 15 Uhr, in der Evangelischen Kirche Langenlonsheim. Hier bringt Dörte Müller die Klais-Orgel von 1927 zum Klingen. Bereits um 14.30 Uhr
lädt die Gemeinde zu Kaffee, Tee und Gebäck ein.
Weiter geht die Reise um 16 Uhr in der Pauluskirche Bad Kreuznach, wo Klaus Evers Musikstücke auf der Eule-Orgel von 2012 intoniert.
Am Sonntag, 8. März, stehen drei Stationen auf dem Programm. Um 15 Uhr gibt Hendrik
Ritter in der Schlosskirche Meisenheim Klangproben der Stumm-Orgel von 1767. Danach
geht es weiter nach Bad Sobernheim, wo Ritter in der Matthiaskirche ein weiteres Instrument aus der berühmten Stumm-Werkstatt aus dem Jahr 1739 vorstellt. Den Abschluss
bildet schließlich die Schuke-Orgel von 1969 in der Evangelischen Kirche Kirn, auf der
Jürgen Huppert spielen wird.
Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um Spenden wird gebeten. Alle fünf Orgeln sind auf
einer CD zu hören, die bei den jeweiligen Kirchengemeinden sowie im Verwaltungsamt
Evangelischer Kirchengemeinden, Kurhausstraße 6, in Bad Kreuznach erhältlich ist.
„Unbekannt verzogen“
Steiners Theater spielt in Bingen
Bingen (red). Am Freitag, 13. März, 19.30 Uhr, gastiert Steiners Theater im Rheintal-Kongress-Zentrum. Mit „Unbekannt verzogen“ von Michael Pertwee in der Bearbeitung von Horst Johanning und Gerda Steiner präsentiert Steiners Theater eine Komödie mit viel bayerischem Charme. Die erstklassige Besetzung garantiert einen höchst vergnüglichen Theaterabend. Zum Inhalt: Ein erfolgreicher Geschäftsmann (Hans-Jürgen Bäumler) in den besten Jahren hat die Nase voll – nicht nur
von seinem stressigen Berufsleben, sondern auch von seiner Ehefrau (Veronika von
Quast). Er flüchtet in ein heimlich angemietetes Appartement, um endlich Ruhe und
sich selbst zu finden, was jedoch von Anfang an vollkommen misslingt: Zuerst stört
eine junge, neugierige Nachbarin (Rosetta Pedone), dann erscheinen nacheinander
seine Ehefrau, seine Ex-Frau (Christine Zierl) und seine Sekretärin (Gerda Steiner):
Chaos statt Ruhe.
Karten gibt es im Vorverkauf ab 32,10 Euro bei der Touristinformation Bingen, Flugbörse Bad Kreuznach, Musikhaus Engelmayer Bad Kreuznach und im Ticketcenter
im Globus Gensingen. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Tickets und Infos auch unter www.star-concerts.de.
Aktuell
6 | Kreuznacher Rundschau
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Pfälzerwaldverein
Gewaltexzess aus nichtigem Anlass
Prozess um die Messerstecherei in der Lämmergasse geht weiter
Hiwweltour
Der Pfälzerwaldverein Bad Kreuznach bietet am Sonntag, 22. Februar, eine Wanderung entlang
der Hiwweltour zum Bismarckturm auf dem Westerberg. Erster Treffpunkt ist um 9.00 Uhr am
Bahnhof Bad Kreuznach zur Fahrt
mit den eigenen PKW. Der zweite Treffpunkt ist um 9.30 Uhr auf
dem Parkplatz „Vorm Westerberg“
in Appenheim. Die Wanderung ist
ca. 11 km lang. Schlussrast ist in
Ockenheim geplant.
Informationen gibt es bei Alfons
Franke unter Tel. 0671 - 67223.
Wanderclub Nahetal
Fahrt nach Bonn
Der Wanderclub Nahetal fährt
am Sonntag, den 22. Februar, ins
Bonner Haus der Geschichte. Los
geht’s um 8.20 Uhr am Bad Kreuznacher Bahnhof. Um 10:59 Uhr
kommt der Zug in Bonn an. Eintritt und Führung im Museum sind
kostenlos. Die Rückfahrt nach Bad
Kreuznach ist um 16:57 Uhr bzw.
17:57 Uhr möglich. Info und Anmeldung bei Hartmut Waschik unter Tel. 0671 – 67573 oder 0151 –
15284859.
Schnupfen im Kopf
Besondere Film
Am Montag, dem 23. Februar,
lädt die Arbeitsgruppe „Der besondere Film“ der Lokalen Agenda 21 Bad Kreuznach zum ersten
ihrer fünf Filmabende in diesem
Jahr ein. Die bewährte Reihe startet mit der deutschen Produktion
aus dem Jahr 2010 „Schnupfen im
Kopf“ um 20 Uhr im Cineplex.
Kartenvorbestellung unter Tel.
01805 – 546654 oder im Internet
auf www.cineplex.de wird empfohlen.
Mit Michael Simon
Versammlung
Am Mittwoch, 25. Februar, findet um 19 Uhr in der Lafer-Mensa des Gymnasiums am Römerkastell die Mitgliederversammlung des SPD-Stadtverbandes
statt. Unter anderem wird sich an
diesem Abend Michael Simon aus
Pfaffen-Schwabenheim vorstellen, der sich um die Nachfolge von
Carsten Pörksen bewirbt.
Carsten Pörksen, MdL
Sprechstunde
Die nächste Bürgersprechstunde
des SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Carsten Pörksen findet am
Montag, dem 23. Februar, im SPD
Büro in der Mannheimer Str. 238
von 15.30 Uhr bis 17 Uhr statt.
KW 8 | 19. Februar 2015
Bad Kreuznach (mar). Mehr Versionen des Tathergangs als befragte Zeugen, undurchsichtige
Bekanntschaften innerhalb der
Flüchtlingsszene, Konflikte ohne
erklärbaren Anlass, massive Verständigungsprobleme und eine
Staatsanwältin in Alarmbereitschaft – der vierte Verhandlungstag des Prozesses gegen die drei
vermeintlichen afghanischen Messerstecher vor der fünften Kammer des Bad Kreuznacher Landgerichtes brachte mehr Fragen als
Antworten. Den drei Flüchtlingen
aus Afghanistan, alle im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, wird vorgeworfen, im Mai vergangenen
Jahres bei insgesamt drei gewalttätigen Auseinandersetzungen
zwei türkische Jugendliche mit
Messern erheblich verletzt zu haben. Einem Konflikt an der Kirschsteinanlage folgten Vorkommnisse im Nachtigallenweg und in
der Lämmergasse. Die Anklage
lautet auf gefährliche Körperverletzung in vier Fällen und einmal
in Tateinheit mit versuchtem Totschlag. Zwei der Täter sitzen zurzeit in Haft.
Fischwurf als Auslöser
Die Straßenkämpfe zwischen den
rivalisierenden afghanischen und
türkischen Männern verliehen
der Gewalt in Bad Kreuznach im
vergangenen Jahr eine neue Dimension. Der Anlass mutet in
der Retrospektive fast lächerlich an: Ein von einem der Afghanen aus Spaß geworfener Fisch
traf an einem Frühjahrstag an der
Kirschsteinanlage eine Freundin
der dort weilenden Gruppe junger Männer mit türkischen Wurzeln. Daraus entwickelte sich eine handfeste Prügelei zwischen
den afghanischen und türkischen
Männern. Der Auslöser einer
Fehde, die in zwei Vergeltungsaktionen mit blutigem Ausgang
gipfelte.
Ist einer der Täter
psychisch gestört?
Am vierten Tag Prozesstag stand
die psychische Verfassung von
Sahil A., einem der Hauptbeschuldigten, auf dem Prüfstand.
Der 21-jährige afghanische
Flüchtling, glaubt man den Zeu-
genaussagen, sei schon mehrfach durch Gewaltausbrüche aus
fabulierten Gründen auffällig
geworden und habe sein Temperament nicht im Griff. So soll
er einem ehemaligen Freund gedroht haben, ihn von einer Brücke zu werfen, weil dieser angeblich zum Christentum konvertiert sei.
Einen anderen Bekannten habe er
gänzlich grundlos ins Gesicht geschlagen. Aussagen wie „Ich will
endlich Blut sehen“ seien von ihm
öfter mal zu hören gewesen. Das
Gutachten über den mentalen Zustand von Sahil A. konnte nicht
verlesen werden, der zuständige Psychologe war kurzfristig erkrankt. Eine geminderte Schuldfähigkeit könnte sich positiv auf das
Urteil auswirken.
Nervöse Staatsanwältin
So blieben wenig konsistente, zum
Teil widersprüchliche Zeugenaussagen, die durch das simultane
Übersetzen in zwei afghanische
Sprachen (Dari und Paschtu) nicht
an Aussagekraft gewannen.
Der unklare Tathergang gibt der
Strafkammer um Richter Dr. Bruno
Kremer weiter Rätsel auf. Staatsanwältin Christine Mossem war
besonders nervös: Ein Pressevertreter musst sogar sein Smartphone vorzeigen, da er von der
Staatsanwältin verdächtigt wurde, Prozessdetails nach Draußen
gesendet zu haben – bei einem
öffentlichen Prozess! Scheinbar
wurden an den vorherigen Verhandlungstagen Informationen
noch während dem Verfahren an
Dritte lanciert. Fortsetzung folgt.
Feuerwehr trauert
um Friedrich Mathes
43 Jahre lang war der Bad Kreuznacher ehrenamtlich bei der Feuerwehr
Bad Kreuznach (red). Über 43 Jahre verrichtete Oberbrandmeister
Friedrich (Friedel) Mathes seinen
Dienst am Nächsten in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach. Angefangen hat er 1950 in
der aktiven Abteilung des damaligen 2. Löschzuges (heute Löschbezirk Nord). 1962 absolvierte er
die Meisterprüfung im Schreinerhandwerk. Er leistete unzählige
Einsätze ab und absolvierte verschiedene Weiterbildungslehrgänge in allen Fachbereichen.
1977 wurde er stellvertretender
Zugführer des 2. Löschzuges und
wurde mit dem Silbernen Deutschen
Feuerwehr-Ehrenkreuz
am Bande des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet.
Ihm wurde 1985 nach 35 Jahren
Feuerwehrzugehörigkeit das Goldene Feuerwehrehrenzeichen des
Landes Rheinland-Pfalz verliehen.
Darüber hinaus wurde er 1990
nach 40 Jahren aktiver Dienstzeit geehrt und ihm die Verdienstmedaille der Stadt Bad Kreuznach
verliehen. 1993 wechselte Friedrich Mathes in den Ehrenzug. Kamerad Mathes ist am 08.02.2015
im Alter von 81 Jahren verstorben.
„Wir werden sein Andenken in Ehren halten“, sagen die Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr Bad
Kreuznach.
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Das Labyrinth der Wörter
Literaturlesung
In einer Literaturlesung am 27.
Februar führt Wolfgang Schultz
in „Das Labyrinth der Wörter“. Der
Roman der französischen Autorin Marie-Sabine Roger ist 2009
erschienen und wurde 2010 verfilmt. Es ist die Geschichte über
Germain (45) – ein Bär von einem
Mann, aber mit ungünstigen Voraussetzungen: In der Schule gescheitert und bei der allein erziehenden Mutter ohne Zuneigung
aufgewachsen. Sowie Margueritte (85), einer zierlichen, feinsinnigen und promovierten Wissenschaftlerin. Sie begegnen sich bei
den Tauben im Park und freunden
sich an. Germain schließt die alte
Dame in sein Herz, als sie beginnt, ihm Romane vorzulesen. Doch
bald erfährt er, dass sie seine Hilfe braucht. Eine Geschichte über
Freundschaft, zarte Liebe und eine Huldigung an das Lesen.
Die Veranstaltung beginnt um 15
Uhr im vierten Stock der Bibliothek im Haus der Senior(in)en,
Mühlenstraße 25.
Region Soonwald-Nahe
Abschlusstreffen
Wie sieht die Zukunft der Region Soonwald-Nahe aus? Mit dieser Frage haben sich interessierte
Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure aus Politik, Wirtschaft, Weinbau und Tourismus in den letzten
Monaten intensiv beschäftigt. In
Zusammenarbeit mit dem Büro Bischoff & Partner aus Stromberg
ist in zahlreichen öffentlichen und
strategischen Sitzungen eine Entwicklungsstrategie für die Region
Soonwald-Nahe entstanden. Die
Entwicklungsstrategie bringt die
aktuelle Situation auf den Punkt
und plant die Zukunft – ein Meilenstein für die Region.
In der öffentlichen Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 26.
Februar, um 19 Uhr in der Kreisverwaltung Bad Kreuznach (Großer
Sitzungssaal), werden die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit,
das Konzept und die erarbeiteten
Strategien präsentiert.
Deutsch-Französische
Gesellschaft
Nach Metz
Die DFG Bad Kreuznach bietet
am Samstag, 18. April, eine Tagesfahrt zum Centre Pompidou nach
Metz an. Die dortige Außenstelle des berühmten Pariser Museums bietet verschiedene Ausstellungen (Picasso, Basson, Miro) an.
Abfahrt ist um 9 Uhr an der RWE,
Wolfsheimer Straße 1. Mitglieder
zahlen 15, Nicht-Mitglieder 30 Euro. Info und Anmeldung per E-Mail
an dfg-bad-kreuznach@web.de.
Aktuell
8 | Kreuznacher Rundschau
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Von Mann zu Mann
Säuglingspflege
Der Säuglingspflegekurs „von
Mann zu Mann“ ist ein Kurs für
werdende Väter zur Vorbereitung
im sicheren Umgang mit ihrem Kind
sowie der Auseinandersetzung mit
der Thematik „Vater werden, Vater sein“. Der Kurs wird von einem
Mann geleitet. Am Samstag, 14.
März, findet von 9.30 bis 12.30 Uhr
in den Räumen der Elternschule
der Diakonie (Personalwohnheim)
der nächste Kurs statt. Die Kosten
betragen 20 Euro. Info und Anmeldung unter Tel. 0671 - 605 2316
(vormittags) oder per E-Mail an ottoha@kreuznacherdiakonie.de.
Klangentspannung
Zur Ruhe kommen
Der Kreisverband des Roten
Kreuzes bietet am Mittwoch, den
11. März, eine „Klangentspannung“
an. Die Veranstaltung findet von
19.30 bis 21.00 Uhr in der Rüdesheimer Str. 38 in 55545 Bad Kreuznach statt. Anmeldung und nähere
Informationen bei Elke Antz unter
Tel. 0671 - 84444-202 oder per EMail an kurse@drk-kh.de.
Heiteres Gehirntraining
Fit im Kopf
Ein Kurs mit zehn Treffen unter
der Leitung von Heilpraktikerin
und lizensierter Trainerin der Gesellschaft für Gehirntraining, Elisa
Rautenberg, beginnt am 26. März
in der Caritas-Familienbildungsstätte, Bahnstraße 26. Durch gezielte Bewegung, Konzentration und Entspannung kann jeder
und jede dazu beitragen, fit zu
bleiben. Dadurch wird körperlich,
seelisch und geistig mehr Energie
für die Anforderungen des Alltags
freigesetzt, und man hat mehr
Spaß am Leben. Die Gruppe trifft
sich alle zwei Wochen von 14.30
bis 16.00 Uhr im Gruppenraum.
Eine Infoveranstaltung zum Gehirntraining „Fit im Kopf“ mit der
Referentin findet am Donnerstag,
19. März, um 19.00 Uhr statt. Um
Anmeldung wird unter Tel. 06718 38 28-40 gebeten.
KW 8 | 19. Februar 2015
Fördern und Fordern
in neuen Räumen
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Spiel und Freude
Umzug beim Jobcenter komplett / Bilanz: Zehn Jahre Hartz IV
auch um das Bewusstsein, gebraucht zu werden und etwas
leisten zu können“, betont Wagner.
Feierstunde beim Jobcenter in der Viktoriastraße: Bruno Eckes (vorne
links) übergab einen Stick mit Baustellenbildern an den Investor des
Gebäudes, Ingenieur Dr. Hubert Verheyen. Im Hintergrund von links:
Elmar Wagner, Christopher Verheyen und Klaus Lang (stellvertretender
Geschäftsführer Jobcenter). Foto: hanz-online.de
Bad Kreuznach (red). Jobcenter
und Arbeitsagentur in Bad Kreuznach sind seit dem vergangenen
Jahr in getrennten Gebäuden untergebracht. Das wurde am vergangenen Donnerstag noch einmal mit einem Empfang gefeiert.
Der Anlass für den Empfang ist
neben der Einweihung des neuen Dienstgebäudes das zehnjährige Bestehen des Jobcenters
Bad Kreuznach. Gemeinsam mit
den Vertretern der beiden Träger
der sogenannten „gemeinsamen
Einrichtung“ – Arbeitsagentur
und Landkreis – , dem Investor Hubert Verheyen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des Jobcenters würdigte die Geschäftsführung um Bruno Eckes
die geleistete Arbeit in den vergangenen zehn Jahren und übernahm die neuen Räumlichkeiten
nun auch offiziell.
Zehn Jahre Grundsicherung
im Jobcenter Bad Kreuznach
in Zahlen
Die Grundsicherung startete mit
9.436 Personen im Januar 2005
und hatte ihren Höchststand mit
13.100 Personen im März 2006.
Heute sind es 10.525 Personen,
die in Bedarfsgemeinschaften le-
ben. In dieser Zahl sind auch Kinder enthalten. Betrachtet man
die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, reduzierte sich
die Zahl von 9.353 Personen im
März 2006 um rund 1.900 auf
heute 7.432. Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten
werden auch Personen mitgezählt, die dem Arbeitsmarkt aktuell nicht zur Verfügung stehen,
beispielsweise weil sie Kinder
unter drei Jahren betreuen oder
Angehörige pflegen.
Auch die Zahl der arbeitslosen
Leistungsbezieher in der Grundsicherung ging deutlich zurück.
So waren dies im Januar 2007
4.237 Personen. Ihre Zahl hat sich
auf aktuell 3.775 verringert.
„Das Prinzip des Förderns und
Forderns funktioniert“, erklärt Elmar Wagner, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Agentur
für Arbeit Bad Kreuznach und
damit Repräsentant des einen
Trägers der gemeinsamen Einrichtung Jobcenter.
„Früher wurden viele Menschen
in den Sozialsystemen nur verwaltet. Noch nie wurde so ernsthaft und spürbar mit den Menschen an ihren Integrationschancen gearbeitet. Dabei geht es
Der Start der Grundsicherung
war allerdings hektisch. Es gab
deutlich mehr ArbeitslosengeldII-Empfänger als erwartet, und
anfängliche Softwareprobleme
verursachten hohe Zusatzaufwände. Dass es trotzdem gelungen ist, pünktlich zum Start das
Geld auszuzahlen und nach einer
ersten Zeit des Aufbaus die Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung seit Anfang 2006 kontinuierlich zu verringern, war für alle
Beteiligten ein Kraftakt.
Die BA will die Menschen noch
zielgerichteter dabei unterstützen, einen Arbeitsplatz zu finden.
Wagner: „Dafür müssen die gesetzlichen Regeln einfacher und
klarer werden. Die gute Idee der
Grundsicherung war, anders als
in der alten Sozialhilfe, eine angemessene Pauschale zu zahlen.
Damit war die Erwartung verbunden, dass sich der Großteil
der Kolleginnen und Kollegen in
den Jobcentern mit der Integrationsarbeit beschäftigen können. Die Realität sah lange anders aus. Um die Betreuung und
Vermittlung weiter zu stärken,
müssen wir den Verwaltungsaufwand reduzieren. Ein wichtiger Schritt zum Bürokratieabbau ist die Verlängerung der Bewilligungszeiträume von sechs
auf zwölf Monate. Dies ist mit
der Umstellung auf „Allegro“, die
neue Software zur Auszahlung
des Arbeitslosengeldes II, im Oktober umsetzbar geworden. Deshalb werden hier jetzt diese neuen Möglichkeiten genutzt.“
Landrat Franz-Josef Diel betonte
die respektvolle und gute Zusammenarbeit in der gemeinsamen
Betreuung von Menschen, die
auf Grundsicherungsleistungen
angewiesen sind, aller Beteiligten innerhalb des Landkreises
Bad Kreuznach.
Nordic-Walking
Treffen beim MTV
Ab diesem Freitag, 20. Februar,
startet der Nordic-Walking Treff
des MTV Bad Kreuznach wieder mit seinen Runden vom Brauwerk bis zum Möbusstadion und
zurück. Der Nordic-Walking Treff
findet sich um 18:45 Uhr am Brauwerk ein. Vereinsfremde, Besucher, Freunde oder Bekannte sind
recht herzlich eingeladen und
können ein kostenloses Probetraining absolvieren.
Grünes Licht für Bahnhofsklo
Für das Toilettenhäuschen zwischen Gleis 2 und 3 gibt es Geld von der EU
Bad Kreuznach (red). „Die Zeiten,
in denen es auf dem Bahnhofsgelände keine Toilette gab, werden nun bald vorbei sein“. Oberbürgermeisterin Dr. Heike KasterMeurer teilt mit, dass der Bewilligungsbescheid in der Verwaltung
eingetroffen ist. Es gibt die Zusa-
ge, dass die 130.000 Euro teure
behindertengerechte Toilette mit
integrierter Pflegeliege zwischen
Gleis zwei und drei gebaut werden kann. 60 Prozent der Kosten
werden über den Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE) und 20 Prozent über Städ-
tebauförderungsmittel des Landes
finanziert. Ein Bauantrag ist gestellt. Die Bahn als Eigentümerin
muss gehört werden. Sobald die
ADD die Haushaltssatzung genehmigt und diese öffentlich bekannt
gemacht ist, kann mit dem Bau der
WC-Anlage begonnen werden.
Vater-KindGruppe
Eine Vater-Kind-Gruppe für Papas, die mit ihren Kindern zwischen 2 und 6 Jahren gerne besondere gemeinsame Zeit verbringen möchten, startet am 7. März in
der Caritas-Familienbildungsstätte, Bahnstraße 26
Jede Menge Spiele stehen dafür
auf dem Programm. Die Leitung
der Gruppe haben zwei erfahrene
und engagierte Väter, die sich seit
Jahren mit Gleichgesinnten alle
zwei Wochen samstags vormittags treffen. Ohne andere Pflichten stehen Spiel und Freude im
Vordergrund. Zu den Kindern entsteht eine intensivere Beziehung
und es werden gute neue Kontakte geknüpft. Für zu Hause werden Ideen und Anregungen mitgenommen.
Um Anmeldung wird unter Tel.
0671-8 38 28-40 gebeten.
Für Weinbauern
Profil schärfen
Sich abheben von anderen Mitbewerbern – aber wie? Warum sollte
ein Kunde sich für ein bestimmtes
Unternehmen entscheiden, wenn
er dessen Produkte oder Dienstleistungen auch von anderen bekommen kann?
Dazu bietet das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in der
Rüdesheimer Straße 60-68 am
Montag, 25. Februar, von 14. bis
17 Uhr ein Seminar an. Die Kosten
betragen 25 Euro. Anmeldung bei
Klaudia Wingenter-Süß unter Tel.
0671 - 820432 oder per E-Mail
an klaudia.wingenter-suess@dlr.
rlp.de.
Die Naturfreunde
Treffen
Die Naturfreunde treffen sich am
Samstag, 21. Februar, 18 Uhr, zum
Stammtisch in der Pizzeria „Santo
da Mino“ in der Hochstraße.
Zurück in den Beruf
Info-Treffen
Die Agentur für Arbeit unterstützt
Frauen und Männer, die nach der
Familienphase den beruflichen
Wiedereinstieg anstreben. Die Beraterinnen für Wiedereinsteiger
geben einen ersten Überblick über
die Dienstleistungen der Agentur
für Arbeit, informieren über den
Arbeitsmarkt und helfen bei der
Stellensuche und Bewerbung.
Das nächste Treffen findet am,
24. Februar, 9 Uhr, in der Agentur für Arbeit, Bosenheimerstr.
16/26, Gruppenraum 001, statt.
Kontakt: Eilis Geib unter Tel. 0671850 716.
Aktuell
14 | Kreuznacher Rundschau
Termine
Stadt Bad Kreuznach
„Mei Kreiznach“
Ausstellung
Vom 23. Februar bis 31. Mai ist
die Ausstellung „Mei (May) Kreiznach“ mit Fotografien von Achim
May. Im Marktkaffee (Am Kornmarkt) zu sehen. Täglich geöffnet,
sonntags von 14 bis 17 Uhr.
KW 8 | 19. Februar 2015
Aktionsplan des
Kreissozialamtes gewürdigt
Landkreis Bad Kreuznach erhält Urkunde vom Bundesministerium
Menschen auf der Suche
Veranstaltungen
Die Veranstaltungsreihe im 10. Jahr
des Bestehens des Teams „Unterwegs im Leben“ steht unter dem
Leitsatz: „hin und weg“ - Menschen
auf der Suche. Folgende Themenabende werden angeboten:
22.02.2015: „…..und….. jetzt…..“ –
verschwommen
01.03.2015: „Wo her?“ – Weltbild
15.03.2015: „Wo hin?“ – unser Ziel
22.03.2015: „Weg von mir“ – Wer
bin ich?
20.09.2015 : „Hin und her“ –
schwere See
04.10.2015: „Weg“ – Schritt für
Schritt
18.10.2015: „Hingerissen“ – Strömung
08.11.2015: „Bewegung“ – den
Kreis durchbrechen
Alle Veranstaltungen finden im
Hildegard-Zentrum der Kath. Erwachsenenbildung, Bahnstraße
26, statt und beginnen jeweils um
19 Uhr und dauern etwa 90 Minuten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es unter Tel.
0671-26826.
Frauen-Sozialdienst
Offenes
Trauercafé
Freuten sich über die Urkunde: (v.l.) Hans-Dirk Nies (1. Kreisbeigeordneter), Marion Eckart (stellvertretende
Leiterin des Sozialamtes), Curd Rothmann (Leiter des Sozialamtes) und Landrat Franz-Josef Diel.
Foto: A. Kornrumpf
Bad Kreuznach (mr). Der Landkreis Bad Kreuznach hat vom Bundesinnenministerium für Arbeit
und Soziales eine Urkunde erhalten, welche den Aktionsplan des
Kreissozialamtes zur Umsetzung
der UN-Behindertenrechtskonvention würdigt. Bereits im Jahre
2010 hatte das Kreissozialamt einen Aktionsplan für den Bereich
des Sozialhilferechtes, besonders
den der Eingliederungshilfe für
Menschen mit Behinderung, erstmals verfasst. Dieser wurde 2014
fortgeschrieben. Mit einer Vorstellung in den Kreisgremien ist im
Laufe des ersten Halbjahres 2015
zu rechnen. Parallel zu der Erstellung der Aktionspläne des Sozialamtes läuft seit 2008 innerhalb
des Landkreises ein Prozess der
regionalen Teilhabeplanung. Im
Rahmen der regionalen Teilhabeplanung wurden bereits vielfältige, vor allem ambulante Eingliederungshilfen im Landkreis entwickelt, um den Menschen mit Behinderung ein möglichst inklusives
Leben in einer selbstbestimmten
Wohnform zu ermöglichen.
Rosi Schitteck geehrt
Wohltäterin wird mit der Colombina Cruciniacum 2015 ausgezeichnet
Der Sozialdienst katholischer Frauen lädt am Donnerstag, 26. Februar, von 17.30 bis 19.00 Uhr zum „offenen Trauer Café“ in die Bahnstraße 24 ein. Hier treffen sich Menschen mit Verlusterfahrungen
gleich welcher Art. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Außerdem bietet der Verein kostenlose
Begleitung und Beratung bei Trauer an. Für Auskünfte steht Sonja Sabel unter Tel. 0671 - 73260 zur Verfügung.
Kreisrechtsausschuss
Sitzung
Am Mittwoch, 25. Februar, findet
in der Kreisverwaltung, Salinenstraße 47, Raum 107, von 8.30 bis
13.00 Uhr eine öffentliche Sitzung
des Kreisrechtsausschusses statt.
Vorsitzende ist Frau Kreisoberverwaltungsrätin Münzenberg.
Zur Erörterung kommen Verfahren
aus den Bereichen Umweltschutz,
Baurecht, Agrarförderung sowie
Abgabe- und Ordnungsrecht.
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Elternschule der Diakonie
Info-Abende
im März
Die Elternschule des Diakonie
Krankenhauses bietet im März folgende Info-Abende an.
Freitag, 6. März: Vortrag über die
normale und pathologische Geburt.
Freitag, 13. März: Vortrag Rund um
die Geburt – aus Sicht des Kindes.
Freitag, 20. März: Vortrag über
Pflege des Neugeborenen und
Säuglings.
Freitag, 27. März: Informationen
rund ums Stillen.
Die Vorträge finden jeweils freitags
um 18 Uhr in der Cafeteria des Diakonie Krankenhauses, Ringstraße
64, statt und sind kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach den jeweiligen Vorträgen werden die Entbindungsräume besichtigt.
Qualifizierungskurs
Sterbende
begleiten
Am 17./18. April beginnt ein Qualifizierungskurs für freiwillige Begleiterinnen und Begleiter im ambulanten Hospizdienst.
An zehn wöchentlichen Kursabenden und vier Wochenendveranstaltungen erhalten interessierte Männer und Frauen eine erste Einführung in die Begleitung
Schwerstkranker, Sterbender und
ihrer Angehörigen. Interessierte sollen vorab einschätzen können, ob ein Ehrenamt in der hospizlichen Begleitung für sie das
Richtige ist – deshalb sind Vorgespräche mit den hauptamtlichen
Mitarbeiterinnen des Hospizdienstes ab sofort möglich.
Wer sich im christlich ambulanten
Hospizdienst an der Nahe engagieren möchte, kann sich telefonisch informieren und anmelden unter Tel. 06752 - 912074
oder 0151 - 17749901 (für die Bereiche Kirn, Bad Sobernheim und
Meisenheim) oder Tel. 0671 8382835 oder 0160 - 7437819
(für den Bereich Bad Kreuznach).
Ortsbeirat
Bad Kreuznach (mar). Die Auszeichnung der Colombina Cruciniacum 2015 geht dieses Jahr
an Rosi Schitteck. Am Altweiberdonnerstag wurde die engagierte Frau im Narrenkäfig von
Vertretern der Kreiznacher Narrefahrt geehrt. Rosi Schitteckt
organisiert seit 45 Jahren Hilfstransporte nach Osteuropa. Kleidung, Nahrungsmittel, medizinische Geräte oder Werkzeug –
all das haben Rosi Schitteck und
ihr Helfer Team auf unzähligen
Fahrte nach Rumänien, in die Uk-
raine, nach Serbien oder in den
Kosovo transportiert. Und damit
Leid gelindert und viel Gutes getan.
„In diesem Jahr zeichnen wir eine ganz besondere Frau, eine außergewöhnliche, selbstlose Persönlichkeit aus. Frau Schitteck
engagiert sich seit über 45 Jahren zum Wohle sozial schwacher
Menschen in unserer Stadt und
in vielen Ländern“, heißt es im
Gratulationsschreiben der Narrefahrt. Die Umjubelte selbst bleibt
bescheiden und betont: „Oh-
ne meine vielen Helfer und die
LKW-Fahrer wäre keine einzige
Fahrt durchführbar gewesen.
Mein Dank gilt vor allem ihnen.“
Die Colombina ist eine weibliche Hauptfigur der Commedia
dell‘Arte, eine kokette Zofe. Sie ist
zum Sinnbild der weiblichen Pfiffigkeit und Heiterkeit geworden.
Sie verkörpert die bodenständige, aktiv am Leben teilhabende
und kraftvolle Frau. Ihr fehlt jedes gekünstelte Element, sie ist
selbstsicher, resolut und nimmt
kein Blatt vor den Mund.
Sitzung
BME. Die nächste Ortsbeiratssitzung ist für Montag, 23. März, um
19 Uhr im Kammermusiksaal geplant.
Die Ortsvorsteherin befindet sich
vom 24. Februar bis 8. März in Urlaub. Stellvertreter Norbert Welschbach steht in diesem Zeitraum zur
Verfügung.
Wir für Sie
info@kreuznacher-rundschau.de
Aktuell
16 | Kreuznacher Rundschau
Termine
Stadtteil BME
Kreisparteitag
Nachgefragt bei Pater Prior Gallus Kappel
Der Prior des Klosters Jakobsberg im Gespräch mit unserer Zeitung
FDP
(Philippinen) die Fastenzeit begehen. Seit zwei Jahren steht dort der
gebürtige Bad Kreuznacher, Pater
Gallus Kappel OSB, als Prior dem
Kloster und den 24 Mitarbeitern
der Bildungsstätte vor. Foto: privat
BME. Die Mitglieder des FDPKreisverbandes Bad Kreuznach
sind am Samstag, 28. Februar, 15
Uhr, zum ordentlichen Kreisparteitag in den Ebernburger Hof, Triftstr.
1, in Bad Münster eingeladen. Um
14 Uhr beginnt an derselben Stelle die Wahl der Vertreter/Stellvertreter zur Landes-/Bezirksvertreterversammlung im Kreisverband
Bad Kreuznach.
Wurde auf dem Jakobsberg Fassnacht gefeiert?
Für Jugendliche
Fragebogenaktion
BME. Noch bis Ende Februar haben
Jugendliche aus dem neuen Stadtteil Bad Münster am Stein – Ebernburg die Möglichkeit, den persönlich an sie adressierten Fragenbogen an das Amt für Kinder und Jugend der Stadtverwaltung Bad
Kreuznach ausgefüllt zurückzusenden. Die Fragebogenaktion der Jugendförderung des Amtes für Kinder und Jugend ist seit Ende Januar angelaufen. Es sind ca. 190 Kinder und Jugendliche im Alter von
11 – 18 Jahren angeschrieben worden. Außerdem kann die Internetplattform www.wib-me.de genutzt
werden.
KW 8 | 19. Februar 2015
Ockenheim (sh). „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – diesen Hit
des Kölner Schlagersängers Jupp
Schmitz stimmten viele Närrinnen
und Narren wehmütig an und nehmen Abschied von der fünften Jahreszeit. In der kirchlichen Tradition
beginnt nun die 40tägige Fastenzeit, die bis Karsamstag an die Zeit
erinnert, die Jesus Christus fastend
und betend in der Wüste verbrachte. Die Kreuznacher Rundschau
fragte im Kloster Jakobsberg nach,
wie die neun Mönche der Missionsbenediktiner von St. Ottilien und
die vier benediktinischen Schwestern der Congregation of Benedictine Sisters of the Eucharistic King
Ich bin der Meinung, dass man, um
die Fastenzeit bewusst begehen zu
können, vorher auch gefeiert haben sollte, zudem ist mir die Tradition der Fassnacht sehr vertraut.
Bei uns gibt es für alle Mitbrüder
und -schwestern und die Mitarbeiter der Bildungsstätte einen traditionellen Kreppelkaffee mit Vorträgen, zu dem man verkleidet kommen kann.
Wie muss man sich die Fastenzeit im Kloster vorstellen?
Das fängt schon mal ganz praktisch
an, denn bei uns stehen zum Beispiel beim Frühstück keine Wurst
und kein Käse auf dem Tisch, und
es gibt mittags auch keinen Nachtisch. Es fehlt das Gewohnte und
das macht uns die Fastenzeit bewusst. Wir haben mehr Silentium –
auch beim Essen – und wir versuchen auf Fernsehen, außer auf die
Nachrichten, zu verzichten. Fasten ist für uns kein Hungern, sondern eine Möglichkeit, sich mehr
auf sich zu konzentrieren. Der Heilige Benedikt sagt in den Ordensregeln, dass jeder in der Fastenzeit ein geistliches Buch lesen soll.
Es geht darum zu schauen, wo man
steht und was man im Alltag loslassen sollte.
en, ob wir weiterhelfen können.
Ich finde es auch wunderbar, wie
gut unsere Homepage frequentiert wird. Unser Fürbitten-Formular wird zum Beispiel sehr rege genutzt. Viele Gläubige bitten zudem
über ihre Mail-Adresse um Kontakt
– es ist für sie eine Möglichkeit, anonym zu bleiben. So ergeben sich
über dieses Medium wieder ganz
neue Möglichkeiten der Hilfe und
des Austauschs.
Wie sind Ihre Erfahrungen
mit den Gläubigen während der Fastenzeit?
Was steht in diesem Jahr noch
an außergewöhnlichen Terminen auf dem Kloster-Kalender?
Bei vielen ist die Fastenzeit ein
Thema. Der Gottesdienst am
Aschermittwoch ist bei uns gut besucht und auch die weiteren Gottesdienste während der Fastenzeit.
Und es wird sonntags vermehrt die
Möglichkeit der Beichte und Aussprache genutzt.
Im Juni werden wir wieder unseren großen Klostermarkt veranstalten. Dann werden europäische
Klöster bei uns zu Gast sein und die
Schwestern und Brüder Produkte
anbieten, die sie in ihrem Kloster
selbst herstellen. Vor zwei Jahren
ist diese Veranstaltung auf reges
Interesse gestoßen und wir konnten über 6.000 Besucher auf dem
Jakobsberg begrüßen.
Sie sind seit zwei Jahren im Amt
– was macht Ihnen am meisten Freude bei Ihren Aufgaben?
Natürlich der Kontakt zu den Leuten. Sie kommen mit Ihren Problemen und Anliegen und wir schau-
Naturstation Nahe
SPD Stadtverband BME
Sprechstunde
BME. Die nächste Bürgersprechstunde des SPD-Stadtverbandes
mit Erna Heinz und Erich Menger
findet am Dienstag, 3. März, von
17.00 bis 18.00 Uhr im Deutschen
Haus in der Berliner Straße 29 statt.
Anregungen für die politische Arbeit vor Ort sind willkommen.
21. Februar, 9.30 Uhr: „Oasentag – gücklich-sein & recht-haben“ mit P. Gallus Kappel OSB
23. Februar, 18 Uhr: Erstes Treffen Exerzitien im Alltag am
Montag in der Fastenzeit
„Das Teamwork ist entscheidend“
Zugmarschall Cornelia Christmann-Faller zieht erstes Fastnachts-Fazit
oder besser: gebracht wurde.
Denn ohne das ehrenamtliche Zutun der Rettungsdienste und der
Organisatoren wäre an so etwas
nicht zu denken.
Frau Zugmarschall, wie plant
man einen solchen Umzug?
Mit Ausstellung
Seniorennachmittag
BME. Am 20. März um 15 Uhr treffen sich interessierte Senioren im
Katholischen Pfarrheim in Ebernburg, um gemeinsam zum Ostergarten nach Bad Kreuznach zu fahren. Um 16 Uhr wird dort eine Fotoausstellung angeboten. Das Seniorenteam freut sich auf zahlreiche
Besucher.
www.bistummainz.de/einrichtungen/bildungshauser/jakobsberg
Nächste Veranstaltungen der
Bildungsstätte:
Vogel des Jahres
BME. Einen Vortrag über den Habicht, den Vogel des Jahres 2015,
präsentiert die Naturstation Lebendige Nahe am Donnerstag, 26.
Februar, um 19:30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Kammermusiksaal
im 1. Stock des Kurmittelhauses im
Bad Münsterer Kurpark. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Kurz und Knapp
Bad Kreuznach (mar). Die Fastnacht ist vorbei. Während die eingefleischten Narren den Umstand
eher bedauern, sind Ordnungsamt,
Polizei und Sanitätsdienst erst mal
erleichtet, dass die berühmt-berüchtigte Bad Kreuznacher Straßenfastnacht über die Bühne ging
Alleine geht das überhaupt nicht.
Das geht nur, wenn man ein funktionierendes Team hat, auf das
man sich verlassen kann und wo
die Aufgaben klar verteilt sind.
Und ich kann es nur immer wieder
betonen: Das Teamwork hier ist
unglaublich gut. Es macht einfach
Spaß, in diesem Team zu arbeiten.
Die Diskussion um politische Motivwagen, die eventuell als anstö-
ßig empfunden werden könnten,
ist in aller Munde. Gab es solche
Probleme auch in Bad Kreuznach?
Die Frage hat sich gar nicht gestellt, denn es wurden keine Wagen mit politischen Themen angekündigt. Ich habe nichts gegen Politik, aber die Fastnacht ist ein Fest
der Fröhlichkeit, bei dem niemand
beleidigt oder provoziert werden
soll. Für aggressive Stimmung ist
dort kein Platz
Wie schätzen Sie das
Wagenbauniveau der
Kreiznacher Narrefahrt ein?
Wie auch schon in den Jahren zuvor, als sehr hoch. Das sieht man
allein daran, dass viele dieser
großartigen, technisch anspruchs-
vollen Motivwagen auch auf den
größeren Umzügen wie z.B. in
Mainz mitfahren. Und somit werten sie auch die Narrefahrt ungemein auf.
Sind Sie zufrieden mit dem
Ablauf der Bad Kreuznacher Straßenfastnacht?
Ja, das bin ich schon. Das ist vor
allem unserer guten Organisation und dem nahezu optimalen
Zusammenspiel von Polizei und
Rettungsdiensten zu verdanken.
Dass es zu einzelnen Alkoholmissbrauchsfällen kommt, ist leider
schon seit Jahren normal. Die Zahlen sind dieses Jahr leider wieder
etwas gestiegen, deswegen arbeiten wir jetzt weiter an Lösungen,
um die Situation zu verbessern.
Region
18 | Kreuznacher Rundschau
Aus dem Polizeibericht
Verkehrsunfall unter
Alkoholeinwirkung
Langenlonsheim. Ein 33-jähriger
Pkw-Fahrer befuhr am Montag,
16. Februar, 21.15 Uhr, die Naheweinstraße von der B 48 kommend in Fahrtrichtung L 242. Dabei übersah er einen am rechten Fahrbahnrand ordnungsge-
mäß geparkten Pkw und fuhr auf
diesen. Beide Fahrzeuge wurden
stark beschädigt. Der Schaden
wird auf ca. 15.000 € geschätzt.
Der 33-Jährige stand offensichtlich deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein
wurde beschlagnahmt.
KW 8 | 19. Februar 2015
Einfach tierisch
Die Tiersprechstunde mit Dr. Rolf Spangenberg
Willkommen zur 66. Folge unserer
Serie „Einfach tierisch“ mit dem
beliebten Ingelheimer Tierarzt Dr.
Rolf Spangenberg.
Dr. Rolf Spangenberg ist als tierärztlicher Berater der ZZFOnlinepraxis unter www.zzf.de
kostenlos zu kontaktieren.
Zucker für Katzen?
Deutsches Rotes Kreuz vor Ort
Bockenau/ Waldböckelheim/
Sommerloch. Traditionell wurden
auch dieses Jahr die Narrenumzüge in Bockenau, Waldböckelheim
und Sommerloch vom DRK Ortsverein Roxheim mit Sanitätsdienst
versorgt. Die Bilanz: Vier Umzugsbesucher mussten zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Es gab
insgesamt 12 weitere kleinere Hilfeleistungen, die aber in den vor
Ort speziell eingerichteten Unfallhilfsstellen stattfanden. Besonders die Kälte machte einigen Besuchern in den oft zu dünnen Fastnachtskostümen zu schaffen. Diese
konnten sich aber in den beheizten
Unfallhilfsstellen aufwärmen. Das
Wochenende der Fastnachtumzüge ist der personalintensivste
Dienst eines jeden Jahres. Insgesamt wurden über 200 Stunden
von den 16 ehrenamtlichen Helfern
in diesen Tagen absolviert. Wie
auch die Jahre zuvor, konnten sich
die Helfer auf die Unterstützung
von dem DRK Hackenheim verlassen, welche mit dem Rettungswagen immer vor Ort waren.
Unerlässlich sind auch die guten
Absprachen zwischen und der örtlichen Feuerwehr, dem Veranstalter und dem DRK. „Eine gute gemeinsame Planung im Vorfeld, ist
Grundlage für einen reibungslosen
Ablauf am Veranstaltungstag“, so
Gruppenführer Sascha Bott vom
DRK Roxheim.
Veranstaltungen
Angeblich können Katzen Zucker überhaupt nicht schmecken, man soll ihnen keine zuckerhaltigen Leckerbissen (Plätzchen, Kuchen) geben. Weshalb
ist denn in manchen Katzenfuttern Zucker enthalten?
Gern würde ich eine Schlange halten; natürlich eine ungiftige, vielleicht eine Kornnatter. Ein großes
Terrarium wäre kein Problem.
Mich stört nur, dass ja alle Schlangen lebende Nahrung benötigen
und ihre Beutetiere – überwiegend wohl Mäuse – grausam erKatzen fehlen im Mäulchen (Zun- sticken. Muss das unbedingt sein?
ge, Rachen) tatsächlich die Rezeptoren für Zucker. Es ist also Der Schöpfer hat es nun einmal so
sinnlos, ihnen zuckerhaltige Le- gewollt, dass Schlangen ihre Nahckerlis zu geben. Davon könnten rung – lebende Tiere – erst erwürsie höchstens Karies bekommen. gen und dann im Ganzen herunDer in manchen Katzenfuttern terschlucken. Das ist nun einmal so
deklarierte geringe Gehalt an Zu- und nicht vom Menschen gemacht.
cker ist Zuckerfarbe, die dem Fut- Es gibt aber einen Ausweg. Man
ter eine schöne rotbraune Farbe kann im Zoofachhandel gefrorene
verleiht. Das mögen ihre Frau- Mäuse kaufen. Aufgetaut und anchen gern, den Katzen ist die Fut- gewärmt nehmen manche Schlanterfarbe egal.
gen – nicht alle! – sie dann auf.
Unser Hund rauft sich recht
oft mit anderen. Da hat ihn einer ins Ohr gebissen und das
ist stark angeschwollen, es
schwappt darin eine Flüssigkeit. Er hat Schlappohren. Was
ist zu tun? Einfach abwarten?
Es handelt sich wohl um ein sogenanntes Othämatom, ein Bluterguss in der Ohrmuschel. Wenn
man nichts macht, verschrumpelt das Ohr. Ein Tierarzt wird den
Bluterguss zunächst aufschneiden, dann ist er weg, füllt sich aber
bald wieder. Deshalb muss man
nach dem Ablassen des Blutes die
Haut an den Knorpel annähen. Das
klingt etwas umständlich, ist aber
die einzige Lösung dieses ärgerlichen Problems!
Handliche Broschüre informiert über 19 Wander- und Radreisen
„Radreisen“ im Postkarten-Langformat informiert die NahelandTouristik GmbH über insgesamt
19 buchbare Aktivurlaubsangebote. Die Broschüre enthält insgesamt 13 Wanderreisen und 6
Radreisen, die für den Gast einfach buchbar sind, denn die gesamte Organisation übernimmt
die Naheland-Touristik GmbH.
Neben den Angeboten der Naheland-Touristik GmbH stellen
neun Hotels ihre eigenen Wander- und Radwanderarrangement vor.
ren mit hoher Virtuosität und ansteckender Spielfreude alte und
neue Folkmusik von der Bretagne
bis Skandinavien. Kartenvorbestellung (10 Euro, Schüler 5 Euro)
ist unter Tel. 06753-2207 möglich.
Dickes Ohr
Für die Wander- und
Radwandersaison gut gerüstet
Folkmusik vom Duo
Bordunrot
Meisenheim. Am Sonntag, 1.
März, 17 Uhr, tritt das Duo Bordunrot im Haus der Begegnung
in Meisenheim auf. Ingrid MayrFeilke (Drehleier, Flöten, Gesang)
und Johannes Mayr (Akkordeon,
Schlüsselfidel, Gesang) präsentie-
Schlangenfütterung
Naheland. Die Naheland-Touristik GmbH ist für die kommende
Wander- und Radwandersaison
gut gerüstet. Mit der 32-seitige
Broschüre „Wanderreisen“ und
Sie sind meist als Qualtitätsgastgeber Wanderbares Deutschland oder als Bett+Bike Betrieb
zertifiziert. Unter den Wanderreisen sind Pauschalangebote
zu den Premium-Fernwanderwegen Soonwaldsteig und SaarHunsrück-Steig mit der Verlängerung von Idar-Oberstein bis
Boppard am Rhein sowie Angebote zu mehrtägigen Wanderarrangements auf den Traumschleifen und Vitaltouren. Auch
die beliebte 7-tägige Wanderung auf dem Weinwanderweg
Rhein-Nahe „Wandern wo der
Wein wächst“ ist in der Broschüre zu finden. Im Radreisenteil laden sechs Radwanderreisen,
wie beispielsweise die bekannte
dreitägige Tour „Mit dem Fahrrad von Winzerhof zu Winzerhof“ oder eine mehrtägige Radtour auf dem Nahe-Radweg, zu
einem Radurlaub ins Naheland
ein.
Die Wendebroschüre „Wanderreisen“ und „Radreisen“
gibt es kostenlos zum Bestellen und Herunterladen in der
Rubrik Service unter www.
naheland.net. Info: Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstrasse 37, 55606 Kirn,
Tel. 06752-137610, info@naheland.net, www.naheland.
net.
20 | Kreuznacher Rundschau
Termine
VG Bad Kreuznach
Informationsveranstaltung
Über Breitband
Neu-Bamberg. Die Gemeinde
Neu-Bamberg lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer InfoVeranstaltung mit der Firma inexio für Mittwoch, 25. Februar,
19.30 Uhr, in die Raugrafenhalle
ein. Dort wird sich die Firma ausführlich vorstellen und Fragen hinsichtlich des Breitbandausbaus in
der Gemeinde beantworten. Weiter finden am Dienstag, 10. März,
16 bis 19 Uhr, und am Donnerstag, 23. April, 16 bis 19 Uhr, im
Bürgerhaus Beratungsgespräche
hinsichtlich DSL- Verträgen und
Wechselmöglichkeiten statt.
Region
KW 8 | 19. Februar 2015
Rundgeschaut beim Landespolizeiorchester
Lern-und Mitmachkonzert mit dem Holzbläsertrio
Frei-Laubersheim (mr). Das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz bietet neben Benefizkonzerten inzwischen auch Schulprojekte in enger Zusammenarbeit mit Kindergärten, Grund-
schulen und weiterführenden Schulen an. Ein
Ensemble besuchte die Grundschule Frei-Laubersheim zu einem Lern- und Mitmachkonzert;
dazu eingeladen waren alle 4. Klassen aus Frei-
Laubersheim sowie die Grundschulen Hackenheim, Fürfeld, und Pfaffen-Schwabenheim. Unsere Redaktionsmitarbeiterin Martina Riedle hat
bei dem Konzert rundgeschaut:
Theater AG der Grundschule Frei-Laubersheim
Gemeinsam mit dem Holzbläsertrio führte die Theater AG die Geschichte
vom Hirtengott Pan und der Nymphe Syrinx auf. Die sagenumwobene
Nymphe Syrinx soll eine der schönsten, begehrenswertesten Nymphen
gewesen sein. Jedoch entzog sie sich stets dem werbenden Spiel Pans.
Sie wollte nichts mit einem Gott in Gestalt eines Ziegenbocks zu tun haben.
Eines Tages entkam sie Pan nur um Haaresbreite, flüchtete in die Sümpfe
und verwandelte sich zum Schutz schnell in ein Schilfrohr. Pan, der das Rohr
nicht ausmachen konnte, schnitt kurzerhand alles Schilf ab, band die Rohre
zusammen und erfand auf diese Weise seine „Panflöte“, die deswegen oft
auch als Syrinx bezeichnet wird.
Im Bürgerhaus
Vortrag
Neu-Bamberg. Am Montag, 23.
Februar, 19 Uhr, findet im Bürgerhaus ein Vortrag mit dem Thema
„Unser Dorf im Wandel der Zeit eine Reise in die Vergangenheit“
mit Referent Edgar Bremmer statt.
Ortsgemeinde
Wir für uns
Pleitersheim. Die nächste „Wir für
uns!“ Aktion in Pleitersheim soll
geplant werden. Dazu lädt die
Ortsgemeinde zum Vorgespräch
am Dienstag, 24. Februar, 19 Uhr,
in die ehemalige Pilsstube auf der
Hauptstraße ein. Dazu sind alle
wieder herzlich eingeladen, die
die Gemeinschaftsaktion mit Ihren
Ideen und Ihrer Hilfe unterstützen
wollen.
Aktive
Fußballmannschaften
Spieltermine
Hackenheim. Am Sonntag, 22.
Februar, 14.30 Uhr, trifft die TuS
Hackenheim in einem Heimspiel
auf den SV Braunweiler, die TuS 1b
ist spielfrei.
SPD-Informationsabend
Mindestlohn
Pfaffen-Schwabenheim.
Der
SPD-Ortsverein Pfaffen-Schwabenheim / Biebelsheim und der
SPD-Gemeindeverband
Bad
Kreuznach laden regelmäßig zu
politischen Themen- und Informationsabenden ein. Beim nächsten SPD-Informationsabend geht
es um den gesetzlichen Mindestlohn. Dazu laden die Sozialdemokraten am Freitag, 27. Februar, 19
Uhr, ins Dorfgemeinschaftshaus
nach
Pfaffen-Schwabenheim,
Klostergasse 4, ein.
Wir für Sie
info@kreuznacher-rundschau.de
Martine Gimbel, Grundschülerin aus Frei-Laubersheim
Martine war am 27.11.2013 in Bad Kreuznach im Kurhaus zum Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters mit der ganzen Familie. Damals war sie
gerade 6 Jahre alt und in der ersten Klasse. Martine hatte nicht nur beim
Konzert aufmerksam zugehört, sondern auch dem Dirigenten. So erfuhr
Martine, dass Schulprojekte angeboten werden. Da Martine in der Loge
ganz vorne an der Bühne gesessen hatte, war sie damals schon aufgefallen. Mit roten Bäckchen und voller Begeisterung hatte sie auf dem Stuhl
zu den Klängen des Orchesters mit gemacht und eifrig geklatscht. Daraus
entstand der Kontakt der heute endlich mit einem Schulkonzert den Höhepunkt erreichte.
Anne Schweitzer, Schulleiterin GS Frei-Laubersheim
„Wir werden im März wieder nach Mainz zu dem großen Konzert des Landespolizeiorchesters fahren. Der Eintritt ist kostenlos und die Busfahrt wird
vom Förderverein der Grundschule bezahlt. So können alle Kinder an diesem kulturellen Ereignis teilnehmen“. Die Grundschule Frei-Laubersheim
wird zur Zeit von 70 Schülerinnen und Schülern aus den Ortschaften FreiLaubersheim, Neu-Bamberg und Tiefenthal besucht. Neben einem charmanten Altbau, der seit 1880 die Schule beherbergt, verfügt die Grundschule Frei-Laubersheim auch über einen neuen Gebäudekomplex, in dem
sich die in diesem Jahr neu renovierten Fachräume (Bücherei, PC-Labor
und Mehrzweckraum) befinden. Weitere Infos zur Grundschule Frei - Laubersheim auf der Homepage: www.grundschule-frei-laubersheim.de.
Holzbläsertrio: Cordula Schnorr,
Bernd Schneider und Martina Greis
Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist das Landespolizeiorchester
Rheinland - Pfalz Werbeträger für die rheinlandpfälzische Polizei und
ein musikalischer Botschafter des Bundeslandes. 1953 als „Polizei -Musikkorps“ gegründet, etablierte sich das sinfonische Blasorchester schon
bald als ideales Bindeglied zwischen den Bürgern und der Polizei. Das Orchester ist Teil der Bereitschaftspolizei des Landes Rheinland –Pfalz. Das
Repertoire der 37 professionellen Musikerinnen und Musiker ist so vielseitig wie die Aufgaben des Orchesters. Es reicht von klassischer sinfonischer Musik bis zu zeitgenössischer Originalliteratur und von traditioneller Marschmusik bis hin zur Unterhaltungsmusik.
Übrigens: Sollte eine Schule an einem Kurzprojekt (Dauer ein Vormittag) interessiert sein, so kann sie sich bei dem Landespolizeiorchester
Rheinland-Pfalz, Weißliliengasse 12, 55116 Mainz, Tel., 06131-65-4181 oder 0152-28857124, E-Mail: lpo.mainz@polizei.rlp.de informieren. Und:
Und sollten die Kinder nicht solange warten können oder wollen, bis Lehrer und Schulleiter Termine klären, so können Sie sich auf der Homepage
der Polizei Rheinland-Pfalz („Orchester“ auswählen, dann Veranstaltungskalender) selbst über geplante Auftritte informieren.
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