close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Ausgabe 01/2015 Februar 2015 - Bei der GDL S

EinbettenHerunterladen
+++ www.gdl-sbahn-berlin.de +++ www.gdl-sbahn-berlin.de +++ www.gdl-sbahn-berlin.de +++
entgegen zu wirken. Aus diesem gegebenem Anlass möchten wir noch einmal dringend darauf hinweisen, die zulässigen Geschwindigkeiten generell
einzuhalten!
FahrerAssistenzSystem (Fassi)
Am 01.03.2015 soll nach den
Plänen des Arbeitgebers, Fassi
in die Volleinführung gehen. Eine Bewertung zu diesem neuen
IT-System hat jeder Lokführer
schon für sich gemacht. Fassi
wird unsere Arbeit als Lokführer erheblich erleichtern. Keine Papierunterlagen mehr, welche bisher
ja auch eine recht ordentliche finanzielle Größe für
den Arbeitgeber darstellte. Die verschiedensten
Regularien rund um Fassi hat der Arbeitgeber
nach eigenen Angaben erledigt. Davon hat der Betriebsrat offiziell bisher keine Kenntnis.
Zum kompletten System Fassi werden wir Euch in
Kürze, mit einen weiteren Flyer, informieren. Wichtig für uns Lokführer ist ein Schwerpunkt von Fassi. Hier meinen wir eine weitere mögliche vollumfängliche Überwachung der Lokführer auf den Tfz.
Ermöglicht wird dies durch die technischen Parameter, die Fassi bietet und die der Arbeitgeber nutzen wird.
Die weit verbreitete Meinung „…Mir kann schon
nichts passieren…ich mach ja alles richtig…“
wird nun erweitert durch:“… ich hoffe, dass ich
alles richtig gemacht habe.“
Hier sind die Arbeitnehmervertretungen gefordert,
die Persönlichkeitsrechte aller vom System Fassi
betroffenen Kollegen umfänglich zu schützen.
Der Betriebsrat steht dazu in intensiven Verhandlungen mit dem Arbeitgeber zu einer Betriebsvereinbarung zum FahrerAssitenzSystem - Fassi.
Rationalisierungsmaßnahmen hat der Arbeitgeber,
nach eigenen Angaben nicht geplant… wir meinen...keiner hat es vorher geplant…und die Titanic
ist doch untergegangen.
Tarifverhandlungen
Die GDL hat das Scheitern
der Tarifverhandlungen erklärt. Der Arbeitgeber hat eine
unglaubliche Rolle rückwärts
gemacht. Der geschäftsführende Vorstand wird
dem Hauptvorstand und der Tarifkommission am
18. Februar 2015 vorschlagen, die GDL-Mitglieder
erneut zu Streiks aufzurufen. Er hat erstens erneut
Abhängigkeiten zu EVG-Tarifabschlüssen zur Bedingung für einen Abschluss mit uns gemacht −
und dass, obwohl er im Dezember noch zugesichert hat, dass dies keine Bedingung sei. Das bedeutet, dass wir von fast allen unseren Forderungen Abstand nehmen müssten. Und zweitens verweigert er, alle unsere Mitglieder des DBZugpersonals in den bereits heute bestehenden
Flächentarifvertrag BuRa-LfTV zu integrieren. Näheres entnehmt bitte den Aushängen und anderen
Informationen.
Jahreshauptversammlung
www.gdl-sbahn-berlin.de
Ausgabe 01/2015
Februar 2015
Themen:
Die diesjährige Jahreshauptversammlung unserer
Ortsgruppe findet am
24.04.2015 ab 15:00 Uhr
beim BSW am Alexanderplatz, Panoramastr. 1
statt. Themen werden unter anderem sein:

Wahl des Ortsgruppenvorstandes

Kassen– und Haushaltsangelegenheiten

Tarifgeschehen - Wie geht’s weiter?





Sicherheit
Umkleidezeiten
Geschwindigkeiten
FahrerAssistenzSystem
Jahreshauptversammlung
V.i.S.d.P.: Jens Mietzelfeld,
Vorsitzender der GDL-Ortsgruppe „S-Bahn Berlin“
Tel. 016090631577
+++ www.gdl-sbahn-berlin.de +++ www.gdl-sbahn-berlin.de +++ www.gdl-sbahn-berlin.de +++ www.gdl-sbahn-berlin.de +++ www.gdl-sbahn-berlin.de +++
Sicherheit
Mitte 2014 kam es zu einem Angriff auf
einen unserer Kollegen in Halensee.
Dieser Angriff wurde auf die Agenda
des Arbeitgebers und des Betriebsrates ganz nach oben gehoben. Seitens
des Arbeitgebers wurde ein Sicherheitsgipfel ins Leben gerufen.
Der Betriebsrat sammelte Vorgänge mit Angriffen
auf Kollegen und gab diese an den Arbeitgeber
weiter. In der Zwischenzeit wissen wir von mindestens einem Angriff auf einen Lokführer der auch
entsprechend gemeldet wurde, aber dieser Vorgang ist, so scheint es, irgendwo untergegangen.
Wir müssen leider davon ausgehen, dass der Arbeitgeber dieses Thema weiterhin nicht sehr ernst
nimmt.
Folgende Zahlen präsentierte uns der Arbeitgeber:
Im Jahre 2012 wurden 11 Millionen für die Sicherheit bei der S-Bahn aufgewendet.
Für das Jahr 2014 wurden immerhin wieder 11
Millionen aufgewendet.
In einer der letzten BR-Sitzungen im Jahre 2014
präsentierte uns der AG sein Sicherheitskonzept
aus dem Jahre 2012 als ein „Neues Sicherheitskonzept“.
Nichts hat sich geändert. Der Arbeitgeber lügt seine Mitarbeiter weiter an. Es sind Illusionen, die der
Arbeitgeber in seinen Aushängen und der Paula 7
verbreitet. Das Thema Sicherheit schläft auf der
Seite des Arbeitgebers schon wieder ein, bis wieder etwas passiert und dann holt der Arbeitgeber
sein „neues“ Sicherheitskonzept aus den Jahren
2012...2014 auch für das Jahr 2015 mit den 11
Millionen wieder raus und schreibt eine Paula 7...
Umkleidezeiten
Der KBR hat den Änderungen der Konzernbetriebsvereinbarung Unternehmensbekleidung im Dezember 2014
zugestimmt, die er gemeinsam mit dem Arbeitgeber
neu verhandelt hat. Der Hintergrund ist das Urteil des
Bundesarbeitsgerichtes, welches die Mitbestimmung zu Umkleidezeiten der
Betriebsräte grundsätzlich gefestigt hat. Die entsprechende Richtlinie zur UBK wurde entsprechend angepasst. Somit haben die Lokführer keine
Tragepflicht der UBK, aber sie haben ein Recht auf
das Tragen der UBK. Somit hat der Arbeitgeber
gemeinsam mit dem EVG geführten Konzernbetriebsrat dafür gesorgt, keine entsprechende Infrastruktur zu Umkleidemöglichkeiten für Lokführer,
zu schaffen. Interessant dazu war die Entwicklung
dieses Themas bei der S-Bahn Berlin. Die Geschäftsführung war nie bereit gewesen, Vorschläge einer Übergangslösung seitens der GDL BR zu
verhandeln, geschweige zu akzeptieren. Diese beinhalteten Zeitgutschriften für Lokführer, bis der
AG die Infrastruktur entsprechend angepasst hat.
Dabei war ein Zeitraum von 3 Jahren angedacht.
Die Geschäftsführung hat es prinzipiell abgelehnt,
nur ein Wort mit dem Betriebsrat über dieses Thema zu verlieren. Die Arroganz und Selbstherrlichkeit gegenüber der Mitarbeitervertretung, konnte
und wollte die Geschäftsführung nicht verbergen.
Eine Aufbewahrungsmöglichkeit für das Diensthandy und andere Arbeitsmittel der Lokführer ist
seitens der Geschäftsführung nicht vorgesehen.
Auf Nachfrage erklärte uns die Geschäftsführung,
die Lokführer können nach der Arbeit ihre Arbeitsmittel in den Meldestellen auf einen Haufen
schmeißen. Damit hat die Geschäftsführung kein
Problem. Übrigens hier noch eine Aussage der
Geschäftsführung… . Wer für den Empfang seines
Diensthandys Arbeitszeit einfordert, darf sein
Diensthandy abgeben. In einer weiteren Aussage
teilte der Arbeitgeber dem Betriebsrat mit, nach
Gesprächen mit dem Senat und dem Verkehrsverbund ist der Lokführer der S-Bahn Berlin nicht zum
Tragen der UBK verpflichtet. Auch dazu ergänzend
sind wir der Meinung, dass die Ansichten einzelner
Politiker des Senats zur UBK Pflicht uns egal sind.
Die Geschäftsführung hat sich gegenüber den Lokführern dazu offiziell geäußert.
Der Arbeitgeber entwickelt Energien in die Unterbringung der Arbeitsmittel auf den Führerständen.
Jahrelang war, nach Aussage des Arbeitgebers,
die Unterbringung der Unterlagen auf den Führerständen nicht möglich und dadurch nicht umsetzbar. Aber jetzt nimmt dieses Thema groteske Züge
an. Nur weil Lokführer auf ihr höchstrichterlich beschlossenes Recht bestehen, wird alles aufgewendet um zu verhindern, dass auch nur irgendein Zugeständnis gemacht werden muss - so eine weiter
Aussage der Geschäftsführung.
Wir werden gemeinsam mit anderen GDL Ortsgruppen bei der Deutschen Bahn dranbleiben und
weiterhin Lösungen suchen, aber auch den „fast
besten Arbeitgeber“ Deutsche Bahn weiter auffordern, dass er seiner Fürsorgepflicht gegenüber
seinen Lokführern nachkommt. Dazu gehören u.a.
das Vorhalten von Sozialräumen mit Möglichkeiten
der körperlichen Pflege, aber auch Möglichkeiten
für die Unterbringung der Arbeitsmittel der Lokführer zu schaffen .
Geschwindigkeiten
Das Eisenbahnbundesamt (EBA)
ließt zurzeit die Aufzeichnungen
z.B. an diversen Schrankenanlagen aus. Dabei wurden schon
mehrere Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die S-Bahn Berlin
wurde aufgefordert umgehend
geeignete Maßnahmen einzuleiten um diesen Geschwindigkeitsüberschreitungen
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
3
Dateigröße
824 KB
Tags
1/--Seiten
melden