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Ausgabe 02/15

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Jahrgang 6 · Nummer 2
Mittwoch, den 25. Februar 2015
Stadt
Anzeiger
Mitteilungsblatt der Stadt Leuna mit den Ortschaften
Friedensdorf, Günthersdorf, Horburg-Maßlau, Kötschlitz, Kötzschau,
Kreypau, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen
Rathaus Leuna
Schülerprojekt
„Meine Heimatstadt Leuna“
Lesen Sie auf Seite 27
Casinoeröffnung
Lesen Sie auf Seite 5
Wahl Bürgermeister/in 2015
© Pixelio_Tim Reckmann
März
15
Sonntag
2015
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Michael Bedla
Stadtratsvorsitzender
Nr. 2/2015 | 2
Leunaer Stadtanzeiger
Aus dem Inhalt
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Aus dem Rathaus
Wahlen
Aus dem Stadtrat und seinen Ausschüssen
Anregungen, Meinungen und Informationen
von Mitgliedern des Stadtrates
Informationen aus den Ortschaften
Aktuelles
Seite 2
Seite 12
Seite 14
Seite 16
Seite 17
Seite 19
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Rückblick
Feuerwehr
Schulen und Kindereinrichtungen
Parteien, Vereine und Verbände
Kirchliche Nachrichten
Wissenswertes
Wir gratulieren
Sitz der Verwaltung: 06237 Leuna, Rathausstraße 1
Vorwahl: 03461
Sachgebiet
Zentrale 840-0
Redaktion Stadtanzeiger
840-131
stadtanzeiger@leuna.de
Bürgermeister
Bürgermeisterin
Fr. Dr. Hagenau
840-100 dr.hagenau@leuna.de
0151 14559431
Büro Bürgermeisterin Frau Becker
840-101
becker@leuna.de
FB Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice
Fachbereichsleiter
Herr Lörzer
840-120 loerzer@leuna.de
0151 14559432
Personal/Organisation Frau Schwich
840-112
schwich@leuna.de
Frau Stange
840-131
stange@leuna.de
Zentrale Dienste
Frau C. Weigel
840-201
c.weigel@leuna.de
Vergabestelle
Frau Zuber
840-130
vergabestelle@leuna.de
Wahlen
840-115
wahlen@leuna.de
Ratsbüro
Versicherungen/
Öffentliche Einrichtungen
Frau Kaiser 840-132
ratsbuero@leuna.de
kaiser@leuna.de
Entgelt
Frau Herzog
840-116
herzog@leuna.de
Personenstandsangelegenheiten
Frau Kitze
840-134
kitze@leuna.de
Meldewesen/Passangelegenheiten
Frau Hildebrandt
840-135
hildebrandt@leuna.de
Gewerbeangelegenheiten
Frau Boy
840-133
boy@leuna.de
Archiv/Chronik Herr Dr. Schade
814-959 stadtarchiv@leuna.de
Gesundheitszentrum
Frau Schwope
814-989
schwope@leuna.de
Leuna, R.-Breitscheid-Straße 18
FB Finanzen
Fachbereichsleiterin
Frau Thiele
Finanzen
Steuern
Frau Hähnel
Frau Jülich
Geschäfts- und Anlagenbuchhaltung
Frau Frank Frau Nörenberg
Frau Arndt
Stadtkasse
Stadtkasse/Vollstreckung
Frau Jöhnk
Stadtkasse
Frau Wagner
Buchhaltung
Frau Jäckisch
Vollstreckung-Außendienst Herr Klose, M.
Vollstreckung-Innendienst
Frau Mangold
FB Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung
Fachbereichsleiter
Herr Dr. Stein
Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Brandschutz
Herr Schröter
Ordnungsangelegenheiten/Straßenverkehrs-
Herr Storbeck
angelegenheiten/Sondernutzungen
Herr Reinsch Soziales/Elternbeiträge
Frau Dathe
Elternbeiträge Fördermittel Jugendarbeit Frau Trabitzsch Kultur/Öffentlichkeitsarbeit
Frau Jähn
Betreuer Jugendfreizeiteinrichtungen
Herr J. Weigel
FB Bau
Fachbereichsleiter
Herr Lämmerhirt
Tief- und Straßenbau
Herr Jatz/Herr Streich
Stadtplanung/Städtebau/Gartenstadt
Frau Noßke
Stadtplanung/Bauordnung
Frau Lux
Straßenausbaubeiträge/Hochbau
Herr Reichenbecher
Liegenschaften/Pachten
Frau Imhof
Natur- und Landschaftsschutz
Herr Klose, N.
Straßenunterhaltung/Straßenbeleuchtung/
Winterdienst
Herr Tauche
Friedhöfe/Kommunales Förderprogramm/
Kommunale Wohnungen
Frau Albrecht
Hochbau
Herr Pforte
Faxanschluss Leuna Büro Bürgermeisterin
840-210
thiele@leuna.de
840-204
840-209
840-212 840-214
840-205
haehnel@leuna.de
juelich@leuna.de
frank@leuna.de
noerenberg@leuna.de
arndt@leuna.de
840-203
840-206
840-202
840-207
0151 14559445
840-208
joehnk@leuna.de
wagner@leuna.de
jaeckisch@leuna.de
m.klose@leuna.de
840-141
0151 14559433
840-137
0151 14559442
0151 14559441
840-142
0151 14559448
840-150
840-151 840-148
0151 14559449
840-147
0151 14559141
dr.stein@leuna.de
840-271 0151 14559434
840-275
840-264
840-276
840-265
840-273
840-281
laemmerhirt@leuna.de
840-272
tauche@leuna.de
840-274
840-270
albrecht@leuna.de
pforte@leuna.de
mangold@leuna.de
schroeter@leuna.de
reinsch@leuna.de
dathe@leuna.de
trabitzsch@leuna.de
jaehn@leuna.de
weigel@leuna.de
jatz@leuna.de
nosske@leuna.de
lux@leuna.de
reichenbecher@leuna.de
imhof@leuna.de
klose@leuna.de
03461
813222
Verwaltungsaußenstelle: 06237 Leuna OS Günthersdorf, Merseburger Landstraße 38
Vorwahl: 034638
Zentrale
56-0
FB Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice
Meldewesen/Passangelegenheiten
Frau Lange, G.
56-108
lange@leuna.de
56-0
56-111
0151 14559443
zentrale-va@leuna.de
koeder@leuna.de
FB Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung
Bürgerservice
Ordnungsangelegenheiten Frau Köder Faxanschluss Verwaltungsaußenstelle 034638
Ordnungsamt56-114
Bauhofstützpunkte der Stadt Leuna
Kötschlitz
Herr Jansen
Schladebach
Herr Kretzschmar
Leuna
Herr Schieck
Spergau
Herr Schmidt
0151 14559447
034638 28572
0151 14559123
03462 542773
0151 14559439
0151 14559133
bauhof-koetschlitz@leuna.de
bauhof-schladebach@leuna.de
Seite 24
Seite 25
Seite 26
Seite 28
Seite 38
Seite 41
Seite 44
Leunaer Stadtanzeiger
Allgemeine Öffnungszeiten
der Stadtverwaltung
im Rathaus Leuna und in der Außenstelle Ortschaft Günthersdorf
Dienstag
9 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr
Donnerstag
9 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr
Sie erreichen unsere Mitarbeiter am Dienstag und Donnerstag zu
den oben genannten Öffnungszeiten.
Montag, Mittwoch und Freitag nach vorheriger Terminvereinbarung
Montag
9 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr
Mittwoch und Freitag
9 - 12 Uhr
Stadt Leuna
Die Bürgermeisterin
Der Bereitschaftsdienst der Stadt Leuna
ist außerhalb der Öffnungszeiten der Verwaltung unter der Telefonnummer: 0151 14559444 zu erreichen.
Bürgersprechstunde der Polizei
Die Regionalbereichsbeamten für die Stadt Leuna führen
jeden Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
in Leuna OT Günthersdorf, Merseburger Landstraße 35,
oder telefonisch unter 034638 666680
eine Bürgersprechstunde durch.
Stadtwerke Leuna GmbH
Bereitschaft EURAWASSER
0172 2878101
Bürgertelefon
TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH
0800 4848112
ZWA Bad Dürrenberg
Bereitschaftstelefon:
0163 5425020
Kontakttelefon Immissionsschutz
Bei besonderen, unüblichen Lärm- oder Geruchsbelästigungen
(z. B. aus dem Chemiestandort Leuna) kann man bei folgenden
Kontaktstellen nachfragen.
Eine telefonische Rückantwort sollte erbeten werden.
Leitstelle Chemiestandort Leuna
03461 434333
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
(Bereich Immissionsschutz)
0345 5142510
Landkreis Saalekreis
(Umweltamt)
03461 401410
Landkreis Saalekreis
(Kreisleitstelle)
03461 401255
Stadt Leuna
(Ordnungsamt)
03461 840141
3 | Nr. 2/2015
Abrechnung Haushalt 2014 für Leuna
Das Jahr 2014 ist haushaltstechnisch beendet. Der neue Haushalt 2015 wird im März im Stadtrat beraten und verabschiedet.
Die Abrechnung der 9 Mio. € Investitionen 2014 werden detailliert für alle Ortschaften im nächsten Leunaer Stadtanzeiger abgerechnet, um den Wahlkampf nicht zu beeinflussen.
Dr. Dietlind Hagenau
Bürgermeisterin Leuna
1000 Jahre Kaiserdom Merseburg –
Ersterwähnung Leipzig
Leipzig und Merseburg – tausendjährige Jubilare
Die Städte Leipzig und Merseburg begehen in diesem Jahr
tausendjährige Jubiläen. Während die Stadt an der Pleiße zum
Jahr 1015 erstmals in der berühmten Chronik des Merseburger
Bischofs Thietmar Erwähnung findet und somit 2015 die tausendjährige Wiederkehr der Ersterwähnung feiert, basiert das
Merseburger Gedenkjahr auf der am 18. Mai 1015 erfolgten
Grundsteinlegung des Merseburger Doms im Beisein Kaiser
Heinrich II. und zahlreicher Fürsten. Sowohl Leipzig als auch
Merseburg begehen ihre Jubiläen in Form eines vielgestaltigen
Festjahres mit Konzerten, Ausstellungen und zahlreiche Veranstaltungen.
So fand am 2. Februar 2015 am Tag der Darstellung des Herrn
(Lichtmess) um 10 Uhr im fast überfüllten Dom St. Johannes
bapt. und Laurentius zu Merseburg im Beisein vieler Gäste aus
Politik und Wirtschaft die Eröffnung des Jubiläumsjahres statt.
Den Besucher verblüfften die vielen Kerzen auf den Stufen zum
Altar. Viele kleine und auf jeder Seite fünf größere. Im Laufe des
schönen und feierlichen Gottesdienstes, natürlich begleitet von
der Ladegastorgel, erkannten alle Gäste die Symbolik. Es waren
1000 kleine Lichter, die mit ihrem Leuchten und Flackern eine
ganz eigene Stimmung verbreiteten, für jedes Jahr eine Kerze.
Ja wenn diese alten Mauern reden könnten. Ein dickes Buch der
„Geschichte Mitteldeutschlands“ würde entstehen. Eine schöne
Idee war es dann auch, in der gebotenen Kürze die 10 größeren Kerzen von Kindern der Johannes-Schule Merseburg, dem
Domgymnasium und jungen Studenten der Hochschule entzünden zu lassen.
Der Domprediger Dr. Eberle leitete dies ein. „Seit tausend Jahren haben Menschen in diesem Dom gehofft und getrauert, gefeiert und gearbeitet. Nur einige sind uns heute noch bekannt.
Wir nennen ihre Namen vor Gott. Stellvertretend für alle ihre
Zeitgenossen aus dem jeweiligen Jahrhundert zünden wir für sie
eine Kerze an.“
Dechant Curt Becker führte fort: „Wir gedenken vor Gott der
Stifter dieses Gotteshauses, Heinrich II. und Kunigunde und allen, die sein Haus gebaut und bestellt und erhalten haben“.
Zu den Worten von Ehrendomherr Graf Zech wurde die erste der
großen Kerzen gezündet. „Wir gedenken aus dem 11. Jahrhundert Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde, dem Stifterpaar
dieses Domes. Sie haben diesen Ort herausgehoben über andere, auf sie geht die bis heute währende Geschichte dieses Gotteshauses zurück. Wir gedenken ferner Bischof Thietmar von
Merseburg. Er hat den Grundstein gelegt für den romanischen
Dom. Mit seiner Chronik überliefert er bis heute die Geschehnisse der damaligen Zeit, von ihm wissen wir, was wir in diesem
Jahr feiern: 1000 Jahre Kaiserdom zu Merseburg und 1000 Jahre Ersterwähnung der Stadt Leipzig. Mit ihnen bringen wir alle
vor dich, Gott, die am Bau dieser Kirche beteiligt sind, und all
jene, die heute die Kirche Jesu Christi mitbauen, und bitten: Sieh
ihr Werk in Gnaden an!“
Domherr von Carlowitz: „Wir gedenken aus dem 12. Jahrhundert Bischof Eberhard von Seeburg. Durch seine Beziehung zu
Kaiser Friedrich Barbarossa erschloss er die Besiedelung jenseits der Saale und gründete den Neumarkt mit seiner Kirche,
die dem Heiligen Thomas von Canterbury geweiht ist.
Nr. 2/2015 | 4
Mit ihm bringen wir alle vor dich, Gott, die damals und heute
Neuland erschließen, die dem Handel den Weg bereiten, der
Waren und Menschen zueinander bringt und bitten: Sieh ihr
Werk in Gnaden an!“
Domherrin von Welck: „Wir gedenken aus dem 13. Jahrhundert
Bischof Heinrich von Wahren. Mit seinem Hof in Leipzig, in der
Nähe seines Stammsitzes, und seinem Wirken als Bischof in
Merseburg vereint er beide Orte. Ihm verdankte die Merseburger Kirche und die Stadt weitreichende Ordungen zur Münze,
zur Gerichtsbarkeit und auch in der Stadtbefestigung. Mit ihm
bringen wir alle vor dich, Gott, die damals wie heute das Leben
der Menschen und der politischen Gemeinschaft ordnen und
gestalten, und bitten: Sieh ihr Werk in Gnaden an!“
Domherr Naether: “Wir gedenken aus dem 14. Jahrhundert Bischof Friedrich von Hoym. Durch den Erwerb des Amtes Lauchstädt erweiterte er das Territorium seiner Kirche nach Westen.
Mit seinem Grabmal an der Nordseite des Seitenschiffes überliefert er das Selbstverständnis eines Bischofs seiner Zeit als
weltlichem und geistlichem Herrscher.Mit ihm bringen wir alle
vor dich, Gott, die damals wie heute politische Herrschaft ausüben in Verantwortung vor Gott und den Menschen, und bitten:
Sieh ihr Werk in Gnaden an!“
Domherr Rüger: “Wir gedenken aus dem 15. Jahrhundert Bischof Thilo von Trotha. Er reformierte das Domkapitel und vereinheitlichte den Dienst der Vikare. Er stärkte die Selbständigkeit
des Bistums Merseburg, baute das Schloss neu und begann
den Domneubau. Ihm verdankt die Stadt Merseburg und das
Umland die Gestalt der Gebäude, die wir heute noch sehen
können. Mit ihm bringen wir alle vor dich, Gott, die damals wie
heute dauerhaft Bleibendes schaffen, und bitten: Sieh ihr Werk
in Gnaden an!“
Domherr Propst Dr. Schneider: “Wir gedenken aus dem 16.
Jahrhundert Georg von Anhalt. Er steht in einzigartiger Weise
für Kontinuität vom alten zum erneuerten Glaubensbekenntnis
zum Dreieinigen Gott. In Merseburg wagte er in der Zeit des
Umbruchs ein evangelisches Bischofsamt zu praktizieren und
führte die erste evangelische Kirchenordnung im Hochstift Merseburg ein. Mit ihm gedenken wir auch besonders des Reformators Martin Luther, der im Jahr 1545 in diesem Dom predigt und
Georg von Anhalt in sein bischöfliches Amt einführte. Mit ihnen
bringen wir alle vor dich, Gott, die damals wie heute bestrebt
sind, allein auf Christus zu sehen und den Mut haben, das alte
Weizenkorn sterben zu lassen, und bitten: Sieh ihr Werk in Gnaden an!“
Domherr von Bose: “Wir gedenken aus dem 17. Jahrhundert
Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg. Mit der Gründung
der wettinischen Sekundogenitur Sachsen-Merseburg richtet er
das Land nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder auf. Er ordnet das Merseburger Konsistorium neu und stattet den Dom als
barocke Hofkirche aus. Mit der Einrichtung der Taufkapelle und
der Fürstengruft hinterlassen er und seine Nachfahren ein beeindruckendes Beispiel des lutherischen Glaubensbekenntnisses
angesichts der Vergänglichkeit des Lebens. Mit ihm bringen wir
alle vor dich, Gott, die damals wie heute ihr Heil in Gott suchen
und ihre Hoffnung darstellen in Architektonik und Kunst, und bitten: Sieh ihr Werk in Gnaden an!“
Ehrendomherr Dr. Vulpius: “Wir gedenken aus dem 18. Jahrhundert Polykarp Leyser. Er war ab 1714 Superintendent in Merseburg und zuvor Pfarrer der Stadtkirche St. Maximi. Mit ihm
bringen wir alle vor dich, Gott, die damals wie heute dein Wort
verkündigen, die Sakramente verwalten und deine Gemeinde
leiten, und bitten: Sieh ihr Werk in Gnaden an!“
Domherr Prof. Sames: “Wir gedenken aus dem 19. Jahrhundert
Friedrich Ladegast. Der Orgelbaumeister aus Weißenfels verlieh
dem Merseburger Dom eine wahre Königin der Instrumente, deren Klang bis heute die Menschen fasziniert und das Lob Gottes
befördert.
Mit ihm bringen wir alle vor dich, Gott, die damals wie heute ein
Leben für die Musik führen, und bitten: Sieh ihr Werk in Gnaden
an!“
Leunaer Stadtanzeiger
Domherr Werner: „Wir gedenken aus dem 20. Jahrhundert Joachim Thörmer. Mit seinen Fotos ist er ein bedeutender Chronist
der Merseburger Zeitgeschichte. Er war dem Dom sehr verbunden, stets um seine würdige Ausgestaltung bemüht und wurde nicht müde, zum rechten Umgang mit dem Dom und seinen
Kunstschätzen zu mahnen. Mit ihm bringen wir alle vor dich,
Gott, denen ihr Dom damals wie heute am Herzen liegt und die
nach ihrem Vermögen dazu beitragen, dass er für künftige Generationen erhalten wird. Wir bitten: Sieh ihr Werk in Gnaden
an!“
Eine Zeitreise durch die Domgeschichte, unsere Geschichte, die
natürlich viel mehr bietet, nicht nur Geschichte, auch Veranstaltungen dazu in diesem Jahr.
Wer mehr wissen möchte, kann dies unter
„www. Merseburg 2015.de“ erfahren.
Ein gelungener Auftakt!
Schön, dass ich teilnehmen durfte!
Dr. Dietlind Hagenau
Bürgermeisterin Leuna
Leunas Schwimmhalle wird modern,
zukunftsfähig und attraktiv
Am 7. Februar 2015 nutzten über 150 Interessierte die Möglichkeit, sich den Baufortschritt der neuen Schwimmhalle beim
„Tag der offenen Baustelle“ in der Emil-Fischer-Straße genauer
anzusehen. Stündlich von 9.00 bis 15.00 Uhr wurden Besucher von der Bürgermeisterin willkommen geheißen und von
den Experten des Planungsbüros Plingel durch die Baustelle
geführt. Stadtrats- und Verwaltungsvertreter, Mitglieder des
Schwimmhallenausschusses und Fördervereins waren ebenso zugegen.
Leunaer Stadtanzeiger
Am 07.10.1974 ging die Volksschwimmhalle als Sport- und Erholungsstätte in Betrieb und wurde lange Jahre rege genutzt.
Ab dem 01.01.1993 wurde die Halle dann in kommunaler Trägerschaft weiterbetrieben. Schon damals schrieb der ehemalige Bürgermeister Harald Wiese im Stadtanzeiger „das ist keine
Selbstverständlichkeit und dies wird eine ständige Herausforderung bleiben“. Er sollte Recht behalten.
Der Stadt gelang es in den folgenden Jahren, die Funktionsfähigkeit der Schwimmhalle zu erhalten, sie im wahrsten Sinn
des Wortes weiter zu betreiben, regelmäßig Reparaturen und
kleine Verbesserungen zu realisieren, doch größere Investitionen mussten auf Grund der Vielzahl anderer wichtiger städtischer Aufgaben immer wieder verschoben werden. Deshalb
verschlechterte sich der Bauzustand in den letzten Jahren ihres
Bestehens immer mehr und im März 2011 musste der Stadtrat eine Entscheidung zur weiteren Zukunft der Halle treffen. Er
entschied sich nach einer umfangreichen Diskussion auf der
Grundlage mehrerer Studien und Gutachten mehrheitlich für die
Sanierung.
Die bestehende Halle sollte als Volksschwimmhalle erhalten, saniert, modernisiert und um einen Saunaanbau ergänzt werden.
Die eigentlichen Arbeiten am Bau begannen dann im Mai 2012.
Leider zeigte sich in der Praxis schon bald, dass der erste Planungsentwurf nicht das hielt, was er zuvor in der Theorie versprach. Veränderungen mussten her, die Entscheidungen hierfür
trafen dann alle Fraktionen des Stadtrates gemeinsam.
Das umfangreiche Bauvorhaben beinhaltet die Sanierung der
gesamten Bausubstanz und Umsetzung eines zukunftsweisenden Energie- und Versorgungskonzeptes sowie den Neubau des
Saunabereiches und eines zusätzlichen Babybeckens. Der Besuchereingang wird einen Gastronomiebereich bekommen und
die Schwimmhalle wird barrierefrei zugänglich sein.
5 | Nr. 2/2015
te die Besucher vom Eingang mit angrenzenden Umkleide- und
Saunabereichen über das Kellergeschoss und Technikgebäude
bis zu den Schwimmbecken.
Im Außenbereich wurden Details zum Tiefbau, bei dem die
Fundamente abgesenkt werden mussten, und zum effizienten
Versorgungssystem mit Wasser und Wärme erläutert. Vorausschauend wurde beispielsweise in eine Solaranlage und in eine
Verbindung zum ehemaligen Hauptkanal II der Leuna-Werke investiert, um bei der Beckenbeheizung bzw. Wasserentsorgung
langfristig Betriebskosten einzusparen.
Wassersportkurse für Senioren, Schul- und Kinderschwimmen
werden hier ebenso möglich sein, wie das eigene Training im
Schwimmerbecken oder das Planschen mit den Kindern beim
Familienausflug. Der Saunabereich mit Kamin und Fußbad, Biound Dampfsauna oder klassischem finnischen Saunieren, wird
zu Entspannung und Erholung einladen. Im großen Hallenbereich mit den drei Becken fand die Führung ihren Abschluss.
Verborgen unter schützenden Holzplatten an der Ostseite der
Schwimmhalle befindet sich noch das künstlerische Fliesenrelief, welches erhalten werden soll. So haben die künftigen
Leunaer Badegäste sogar ein aus dem früheren Betrieb erhaltenes künstlerisches Detail als „Wiedererkennungswert“ in ihrer
neuen Schwimmhalle. In jedem Fall verspricht sie ein weiteres
Schmuckstück der Stadt zu werden und nimmt nun sichtlich
Gestalt an.
Redaktion Stadtanzeiger
Machen Sie Ihr Spiel!
Reger Andrang herrschte zur Mittagsstunde am 23. Januar im
gläsernen Gebäude mit der Merkur-Sonne, als die modernste
Spielbank Deutschlands in Günthersdorf feierlich eröffnet wurde. Über 100 geladene Gäste aus Politik und Verwaltung, Freizeitwirtschaft und Gesellschaft sowie der Medienbranche versammelten sich zu diesem Ereignis in Leuna. Bürgermeisterin
Dr. Dietlind Hagenau eröffnete das Spiel mit dem traditionellen
Wurf der goldenen Kugel und legte die Glückszahl 35 fest.
(v. l. n. r.) Dr. Dietlind Hagenau, Bürgermeisterin der Stadt Leuna,
Paul Gauselmann, Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe
und Claudia Bieling, Direktorin der Merkur-Spielbank SachsenAnhalt in Leuna-Günthersdorf, mit der goldenen Kugel.
Der gesamte Rohbau steht nunmehr vor dem Abschluss, der
Saunaanbau und das neue Technikgebäude sind fertig. Der
Baustellenrundgang mit Eberhard Hoppe, Geschäftsführer, und
Jörg Wahren, Projektingenieur des Planungsbüros Plingel, führ-
Die zahlreichen Gäste erwartete eine stimmungsvolle Atmosphäre im brandneuen Casino. Getränke und kleine Snacks wurden
gereicht, die Swing Jazz Band „Four Luxe“ sorgte für passende
musikalische Begleitung und kreative Details komplettierten das
thematische Ambiente.
Nr. 2/2015 | 6
„Willkommen in Deutschlands modernster Spielbank“, eröffnete
Direktorin Claudia Bieling, die auf eine über 25-jährige Erfahrung
in der Spielbank-Branche zurückblicken kann, ihre Ansprache.
Unter ihrer Leitung wird die Spielbank von der Merkur Spielbanken Sachsen-Anhalt betrieben, einem Gemeinschaftsunternehmen der Gauselmann Gruppe und der schweizerischen
Stadtcasino Baden AG. „Dank neuester Technik verbinden wir
das klassische Spiel und das Automatenspiel auf einzigartige
Weise“, erläuterte Bieling die konzeptionellen Besonderheiten
der Spielbank in Günthersdorf. Jederzeit ist ein Wechsel der
Spielart möglich, vor allem geht es aber auch um das „sichere
Spiel“ für den Gast, dessen Komfort und Gewähr im Mittelpunkt
stehen. Mit diesem Konzept setzte sich die Merkur Spielbanken
Sachsen-Anhalt 2013 im Auswahlverfahren für die Erteilung der
Zulassung zum Spielbankenbetrieb in Sachsen-Anhalt durch.
Für ihre Strategie des konsequenten Spielerschutzes wurde die
Spielbank zudem von der Global Gambling Guidance Group
(G4) zertifiziert – als erste Spielbank Europas unterzog sie sich
dem strengen Zertifizierungsprozess für Spielerschutzmaßnahmen.
Bieling, die bereits mehrere Standorte für die Gauselmann
Gruppe erfolgreich aufgebaut hat, freut sich auf die Herausforderung in Leuna: „Hier treffen sich der Götterbote Merkur und
die Glücksgöttin Fortuna, hier mache ich mein Spiel“. Künftige
Besucher des Casinos dürfen sich auf ein abwechslungsreiches
Angebot an Entertainment, Spiel und Gastronomie freuen. In
nur drei Monaten Bauzeit wurde das Casino mit verschiedenen
Spieltischen und Automaten, Bar und Bühne, Raucherbereichen
und ansprechendem Innendesign ausgestattet. 60 neue Arbeitsplätze wurden hier geschaffen, der Service orientiert sich am
Wohlbefinden des Gastes. Er kann sein Glück bei Poker, Roulette
und Black Jack ebenso wie am Spielautomaten versuchen oder
auch bei einem Cocktail Musik- und Unterhaltungsprogramm
genießen. Hermannus Erdwiens, Ministerialdirigent des Finanzministeriums, lobte in seiner Rede das Konzept für den Standort
Günthersdorf, an dem ein „sicheres und legales Spielangebot“
geschaffen wurde und mit dem sich die Merkur Spielbanken
Sachsen-Anhalt in der europaweiten Ausschreibung durchsetzte: „Die Kommune und das Land Sachsen-Anhalt sind mit der
neuen Merkur Spielbank Sachsen-Anhalt in Leuna-Günthersdorf
um eine Attraktion reicher.“. Weiterhin brachte er seinen Dank
an alle Mitwirkenden und Behörden zum Ausdruck, ohne deren
fruchtbare Zusammenarbeit die Eröffnung nicht möglich gewesen wäre.
Leunas Bürgermeisterin Dr. Dietlind Hagenau betrat die Bühne
mit einem besonderen Glücksbringer für die neue Spielbank
und überreichte Claudia Bieling einen signierten kleinen Volleyball der Bundesliga-Mannschaft des CVM Mitteldeutschland.
Sie befürwortete das Engagement eines weiteren Investors für
den attraktiven und zentralen Standort Leuna und hieß die Spielbankbetreiber willkommen: „Leuna steht für Innovationen und
Superlative – mit der Spielbank reihen Sie sich dort ein“. Beste
Wünsche für eine langfristige Etablierung und viel Erfolg gab die
Bürgermeisterin mit auf den Weg.
Paul Gauselmann, Vorstandssprecher der Gauselmann Gruppe,
hob noch einmal das Ziel des Casinos der Merkur Spielbanken
Sachsen-Anhalt hervor: „Es ist wichtig, dass der Gast Spielspaß
bekommt ohne große Hindernisse“, im Vordergrund steht die Sicherheit des Spielers, der zufriedengestellt und nicht überfordert
werden soll. Ein Gast kann sein Spiel beispielsweise schon ab 2
EURO beginnen. Überhaupt ist das Spielbank-Konzept in Günthersdorf neu: „In Leuna gab es nie eine Spielbank, wir haben
hier etwas völlig Neues geschaffen“. Trotz möglicher Risiken des
Spielbankbetriebes ist Gauselmann optimistisch: „Unser Bestreben ist es, die Spielbank in Leuna-Günthersdorf erfolgreich
in die Zukunft zu führen. Ich bin mir sicher, dass wir mit unserer
langjährigen, internationalen Erfahrung sowie unserem Partner,
der Stadtcasino Baden AG, dieses Ziel erreichen werden“.
Pieter Remmers, Vorstandssprecher des Spielerschutzgremiums G4, gratulierte Claudia Bieling und überreichte ihr die Zertifizierung des Gremiums: „Sie setzen nicht nur mit dem Angebot
Leunaer Stadtanzeiger
und dem Service in der Merkur Spielbank in Leuna-Günthersdorf
neue Maßstäbe, sondern gehen auch beim Thema ‚Responsible
Gaming‘ neue Wege. Sie können sehr stolz auf die Zertifizierung
sein“.
Die Bürgermeisterin und Stadträte am Roulette-Tisch.
Im Anschluss an den symbolischen Wurf der goldenen Kugel durch Bürgermeisterin Hagenau im Beisein von Direktorin
Bieling und Inhaber Gauselmann versuchten die Gäste ihr Glück
und kamen damit der Aufforderung von Claudia Bieling nach:
„Machen Sie Ihr Spiel!“.
Redaktion Stadtanzeiger
Ein interessanter Besuch im Rathaus
Wir, die Klasse 2 b, führten im Rahmen des Sachunterrichts ein
Schülerprojekt „Meine Heimatstadt Leuna“ durch. Es wurde geleitet von zwei Studentinnen der Hochschule Merseburg. Wir
führten Unterrichtsgänge durch, fotografierten viele öffentliche
Gebäude, informierten uns über diese und gestalteten die Gebäude auf den Fotos künstlerisch um. Die Ergebnisse wurden im
Schulhaus ausgestellt und die schönsten ausgewählt.
Als Projektabschluss besuchte unsere Klasse unsere Bürgermeisterin Frau Dr. Hagenau im Rathaus und wir überreichten
ihr voller Stolz einige Projektergebnisse. Wir berichteten ihr, wie
schön Leuna ist und was wir hier alles machen können:
· in den Sportstätten trainieren
· bei der Jugendfeuerwehr üben
· uns im Waldbad erholen
· bald wieder in der Schwimmhalle baden
· Veranstaltungen im cCe Kulturhaus besuchen
Leunaer Stadtanzeiger
· auf den vielen Spielplätzen spielen
· uns im Jugendfreizeitzentrum treffen
· in der Stadtbibliothek Bücher ausleihen.
Natürlich können wir in unserer Schule gut lernen, da die Bürgermeisterin und ihre vielen Helfer viel Geld für die Schule bezahlen.
Wir schwärmten von den schönen Klassenräumen, dem Schülerlabor und dem Schulhof.
Zum Schluss bedankten sich alle Schüler, Frau Sadlo und Herr
Knoll bei Frau Dr. Hagenau und überreichten ihr für ihre sehr
gute Arbeit als Bürgermeisterin einen Blumenstrauß. Nach dem
Probesitzen auf dem Stuhl der Bürgermeisterin gingen wir zurück in die Schule.
Die Klasse 2 b und Herr Knoll
Das Pädagogenteam der Jahnschule Leuna möchte sich
recht herzlich für die ständige Unterstützung unserer pädagogischen Arbeit bedanken und der Bürgermeisterin für die
Zukunft alles Gute wünschen!
S. Sadlo, Rektorin
Information aus dem Sachgebiet
Sicherheit und Ordnung
Durchführung der Deichschau 2015
Im Rahmen des Wassergesetzes für das Land Sachsen-Anhalt
ist zur Prüfung des ordnungsgemäßen Zustandes der Deiche und
der wasserwirtschaftlichen Anlagen mindestens einmal im Jahr
eine Deichschau durchzuführen. Für das Jahr 2015 wird an nachfolgend genannten Deichen im Gebiet der Stadt Leuna geschaut:
Datum
UhrzeitAbschnitt
8. April 2015
09:00 Uhr
Wölkauer Deich
8. April 2015
10:00 Uhr
Kröllwitz-Daspiger Deich
13. April 2015
09:00 Uhr
Kreypauer Deich
Treffpunkt
Siel Wölkau
Straßenbrücke Bad
Dürrenberg
Schöpfwerk
Kreypau
Jeder Bürger hat die Möglichkeit auf eigene Gefahr und Kosten an der Deichschau teilzunehmen. Mit Fragen und Hinweisen
zum betreffenden Deichabschnitt wenden Sie sich bitte an die
Stadt Leuna oder schriftlich an den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, Flussbereich
Merseburg, Willi-Brundert-Straße 14, 06132 Halle (Saale).
Schröter
SG Sicherheit und Ordnung
7 | Nr. 2/2015
2014 – Rückblick der Bauverwaltung
Das zurückliegende Jahr 2014 war aus Sicht der Bauverwaltung
kein einfaches aber ausgefülltes Jahr. Insbesondere stellte uns
die angespannte Haushaltslage oft vor größere Probleme. Dennoch ziehen wir eine positive Bilanz.
So konnte das sehr aufwendig erarbeitete Stadtentwicklungskonzept, das s. g. „Städtebauliche Leitbild – Leuna 2020plus“,
abgeschlossen werden. In drei Bänden erfolgte hier eine Bestandserfassung auf nahezu allen Gebieten des Lebens in unserer Stadt mit allen ihren Ortsteilen, so zum Beispiel zur Bedeutung
Leunas in der Region, zur Stadtgeschichte, zum Freiraumgefüge
und zur Landschaft, zur Wirtschaft, zum Verkehr und zur Kultur
bis hin zum Wohnen, zur Bildung und zur Erschließung unserer
Stadt. Im Weiteren wurden daraus Entwicklungsziele formuliert
und konkrete Maßnahmen definiert, durch welche die Ziele erreicht werden sollen. Wir finden hier Antworten auf die Fragen,
wo z. B. noch freie Bauplätze für Einfamilienhäuser sind, wie
wir mit Gewerbegebieten und dem Versorgungsstandort Nova
Eventis umgehen, ob wir Freiräume und Parks nur erhalten oder
umgestalten wollen, was auf den Gebieten Naherholung, Tourismus und Brauchtumspflege weiterhin denkbar ist, welche
Möglichkeiten wir unserer Zukunft – unseren Kindern – von der
Krippe über die Kindertagesstätten, die Grundschulen, Sekundar- und Berufsschule bieten wollen und wie wir u.U. bestehende Verkehrsstrukturen im Stadtgebiet verbessern können. Das
Konzept soll demnächst auch auf der Internetseite der Stadt
eingesehen werden können.
Neben dem Entwicklungskonzept wurde der Beschluss des
Stadtrates umgesetzt, sich verstärkt um energetische und klimatische Dinge zu kümmern und ein Klimaschutzkonzept für
die Stadt Leuna zu erarbeiten. Das Konzept wird dem Stadtrat
in einer seiner nächsten Sitzungen vorgestellt und erläutert werden. Dort ist zu erfahren, wie unsere Stadt mit Elektroenergie
und Wärmeenergie versorgt wird, wie hoch unser Gesamtenergiebedarf eigentlich ist und welche Potenziale der Verwendung
erneuerbarer Energien bestehen. Lohnen sich bei uns Ausbau
und Einsatz und was können wir als Stadtverwaltung tun, um
aktiven Klimaschutz zu betreiben?
Des Weiteren haben wir uns mit einem ganz anderen, aber nicht
unwichtigeren, Thema befasst, mit der Breitbandversorgung
im Stadtgebiet. Entstanden ist eine Machbarkeitsstudie zur
Breitbandverbesserung. Sie wird Grundlage für einen Versuch
sein, mit Fördermitteln einen Investor in unser Stadtgebiet zu
holen, der hier ein leistungsfähiges Glasfasernetz zur Verbesserung der Internetverbindung in allen Ortschaften aufbauen soll.
Vorher werden wir auch dieses Jahr wieder auf Ihre Mithilfe angewiesen sein. Wir müssen den Bedarf nach schnellem Internet
nachweisen. Wenn keine Meldungen aus der Bevölkerung oder
von Gewerbetreibenden vorliegen – anscheinend also gar kein
Bedarf nach schnellerem Internet besteht – werden auch keine Fördermittel fließen und Investoren werden sich immer nur
auf für sie lohnenswerte Ballungsräume konzentrieren. Auf den
ländlichen Raum - der nur mit verhältnismäßig hohen Kosten
bei wenigen Anschlüssen zu erschließen ist – wird sich kaum
ein privater Netzbetreiber allein ohne finanzielle Unterstützung
stürzen.
Gut angenommen wurde 2014 auch wieder das kommunale
„Förderprogramm Zukunft Leuna“. Insgesamt konnten 14
Fördermittelbescheide ausgestellt werden. Davon entfielen 8
auf das Themenfeld „Innenentwicklung/Wohnraum schaffen“,
4 auf den Bereich “Klimaschutz/ Gebäudeenergie sparen“ und
immerhin 2 auf den Förderteil „Demografischer Wandel, Wohnraum anpassen“. Die 14 Familien konnten sich insgesamt über
ca. 51.000 € freuen.
Im Bereich der allgemeinen Bauverwaltung, der Stadtplanung
und Stadtsanierung sind 122 Genehmigungen zur Durchführung von Maßnahmen im Gartenstadtgebiet der Stadt Leuna erteilt worden. Die Kolleginnen hatten 61 Bauanträge zu prüfen,
15 steuerrechtliche Bescheinigungen für Privatinvestitionen in
der Gartenstadt auszustellen, 7 Anträge nach Bundesimmis-
Nr. 2/2015 | 8
sionsschutzgesetz (Genehmigungsanträge aus dem Chemiestandort) zu sichten und 6 Bauanträge auf Genehmigungsfreistellung zu bearbeiten. In einem definierten Teil der Gartenstadt
Leuna ist es so, dass Grundstückseigentümer keine Erschließungs- oder Straßenausbaubeiträge zu bezahlen brauchen. Dafür entrichten sie s. g. Ausgleichsbeträge. Im Jahr 2014 haben
wir 13 Ablösevereinbarungen hierfür geschlossen und die ersten
Grundstücke konnten aus dem Sanierungsgebiet „entlassen“
werden.
Auch die Liegenschaftsverwaltung wurde in 2014 wieder sehr
stark in Anspruch genommen. Immer wenn größere Investitionen, Straßen- oder Wegebaumaßnahmen durchgeführt werden,
müssen dort Grundstücksfragen geklärt, Vermessungen durchgeführt und Grundbuchberichtigungen veranlasset werden.
Nicht selten sind Grundstücksverkäufe oder Grundstücksankäufe erforderlich, für die immer entsprechende Entscheidungsvorlagen für Ortschaftsräte, Fachausschüsse des Stadtrates
und für den Stadtrat selbst erarbeitet werden müssen. Im Jahr
2014 war dies 14 Mal der Fall. Darüber hinaus wird die Kommune von den Notaren immer an privaten Grundstücksgeschäften
beteiligt. Ziel ist es zu prüfen, ob die Kommune evtl. ein gesetzlich bestehendes Vorkaufsrecht ausüben möchte. Das kann z.B.
der Fall sein, wenn Wege oder Gräben verkauft werden sollen
oder wenn es um Grundstücke geht, die die Stadt nach ihren
Planungen selbst entwickeln möchte. 147 solcher Notaranfragen gab es letztes Jahr, davon entfielen 44 auf die Kernstadt
und 103 auf die Ortschaften.
Zur weiteren Entwicklung des ländlichen Raumes haben wir Interesse an der Zusammenarbeit mit Kommunen bekundet, die
im Förderprogramm LEADER aufgenommen sind. Leader beschäftigt sich mit Vorhaben, z.B. aus den Projektfeldern Umnutzung nicht genutzter Gebäude, Schaffung neuer Arbeitsplätze,
Inwertsetzung historischer Bauten, Beitrag zur Sicherung der
Daseinsvorsorge, Innovation und Forschung, Bildung, Qualifizierung und lebenslanges Lernen sowie Vernetzung und Kooperation. In diesem Sinn möchte ich die Gelegenheit nochmals
nutzen, Sie als Privatperson, Firma oder Verein dazu aufzurufen, Projektideen an uns weiterzuleiten. Weitere Informationen
zu dem Förderprogramm können der Internetseite www.leadersaale-unstrut-elster.de entnommen werden.
2014 wurde aber nicht nur konzipiert oder genehmigt, es wurde auch geplant und gebaut. Für Friedensdorf z.B. ist es nach
vielen Jahren gelungen, für die Sanierung und den Umbau des
Dorfgemeinschaftshauses Fördermittel zu bekommen. 200.000 €
! können wir nun dieses Jahr verbauen und mit dem lang ersehnten Vorhaben endlich beginnen. Darüber hinaus wurden
die Planungen zur weiteren Erschließung des Baugebietes Am
Weinberg (Wohngebiet) vorangetrieben um die letzten Baugrundstücke für einen Verkauf frei zu machen. In Sachen Hochwasserschutz liegt uns noch der Graben vom Dorf in Richtung
Luppe am Herzen. Auch hierfür haben wir nunmehr die Fördermittel bewilligt bekommen und wenn die Baugenehmigung vorliegt, kann es auch damit losgehen.
Immer wieder stand Günthersdorf in den Schlagzeilen. Höffner will erweitern und der Stadtrat hat einem Antrag des Unternehmens stattgegeben, für das Vorhaben Baurecht zu schaffen. Dies erfolgte allerdings unter der Bedingungen, dass der
Investor nachweist, dass dadurch keine erheblichen Beeinträchtigungen der Bevölkerung entstehen, dass es keine unerträglichen Lärmbelastungen mit sich bringt, der Verkehr ordentlich
abgewickelt werden kann, anfallendes Regenwasser nicht ungebremst in den Günthersdorfer Graben/Teich geleitet wird und
ausreichend Ausgleich und Ersatz für die Eingriffe in Natur und
Landschaft geschaffen wird. Der Investor arbeitet daran und
konzentriert sich derzeit auf die Erhöhung von Lagerkapazitäten
am Standort (Erweiterung Hochregallager und Neubau Lagerund Logistikhalle). Vorgesehen ist auch, die Unternehmensver-
Leunaer Stadtanzeiger
waltung nach Günthersdorf zu holen und den Standort dadurch
zu festigen und zukunftssicherer zu machen. In aller Munde war
auch die neue Spielbank. O.K., sie liegt eigentlich zwar ganz
nah an Günthersdorf, aber dennoch auf der Gemarkung von
Kötschlitz. Eine gute Sache für unsere Stadt. Auch diese Ansiedlung hat der Stadtrat durch die Schaffung von Baurecht in
der Rekordzeit von ca. 1⁄2 Jahr ermöglicht. Unser Dank gilt hier
auch den Ortschaftsräten von Günthersdorf und Kötschlitz, die
die Angelegenheit stets sachlich begleitet und letztendende
empfohlen haben. An der B 181 und in der Roddener Straße
entstanden 2 neue Buswartehallen und am Heiteren Blick wurde
die Art der Regenwasserbeseitigung in Zusammenarbeit mit der
Anstalt öffentlichen Rechts in Ordnung gebracht.
In Horburg-Maßlau konnten wir einen lang ersehnten Wunsch
erfüllen. Die Straße zwischen Luppebrücke und Maßlau wurde
endlich verbreitert und das Bankett befestigt. Auch die in die
Jahre gekommene Brücke wurde ordentlich saniert. In Horburg
kann ein kleines Wohngebiet entstehen, weil der Stadtrat auf
Anregung aus der Ortschaft einen Bebauungsplan aufgestellt
und dadurch Baurecht für mehrere Wohnhäuser geschaffen hat.
Der Fußweg zur Samariterherberge konnte mit neuer Straßenbeleuchtung eingeweiht werden und zusammen mit der enviaM
erfolgte eine Erneuerung der Energieverkabelung. Aufmerksame
Beobachter werden auch dies bemerkt haben, die neuen Hinweisschilder Zum Hain und Annenwinkel sind ebenfalls angebracht.
Auch in Kötschlitz konnten Bagger bei ihrer Arbeit beobachtet
werden. Am ehemaligen Rittergut wurden alte Gebäude abgerissen und die Fläche freigemacht um eine Idee zu verwirklichen,
die in Kötschlitz seit vielen Jahren existiert - ein Alten- oder Pflegeheim könnte dort errichtet werden. Schon vor der Gemeindegebietsreform und dem Zusammenschluss mit Leuna wurden
hierfür Planungen aufgestellt, Zeichnungen gemacht und ein
Investor mit Betreiber gesucht. Jetzt ist das Grundstück frei für
eine Bebauung und der Ortschaftsrat hat sein Ziel nicht aufgegeben – ein Pflegeheim soll her. Bei so großen Vorhaben neigt man
dazu, kleinere Dinge zu übersehen. Die neuen Bordsteinkanten
z. B. an der Straße am Kindergarten, die neue Straßenbeleuchtung in Möritzsch oder die neuen Geländer an den Bachläufen.
Unsere größte Ortschaft, Kötzschau, hat fünf Ortsteile und
es liegt auf der Hand, dass sie allein dadurch immer mehrere
Maßnahmen bindet. So sollte z. B. im Areal der ausgekiesten
Fläche westlich von Rampitz an der Grenze zu Bad Dürrenberg
eine in der Senke liegende Photovoltaikanlage entstehen. Der
Ortschaftsrat und der Stadtrat haben jedenfalls zugestimmt und
der Investor legte mit entsprechenden Planungen los. Allerdings
wird aus dem Vorhaben nichts, denn die schon länger brach liegende Fläche hat sich zwischenzeitlich zu einem Biotop entwickelt – Bauen verboten! – heißt es jetzt. In Schladebach hat die
Stadt Leuna einen Bauhofstützpunkt und der ist dringend zu sanieren. 2014 begannen hierfür die Planungen und noch in 2015
wird Bauanfang sein. Wieder ein Stück des Gehweges an der Alten Leipziger Straße wurde genauso erneuert wie die durch das
letzte Hochwasser beschädigte Brücke am Storchennest. Für
die Sanierung des Schäferteiches und des Teiches Witzschersdorf, wurden Fördermittelanträge erarbeitet. Wenn Gelder bewilligt werden, können die Teichsanierungen dieses Jahr losgehen.
Man hat die Oberflächensanierung der alten Bauernstraße genauso beobachten können wie die Herstellung des kleinen Fußweges zur Siedlung in Schladebach, wo die Bauhofmitarbeiter
kräftig Hand angelegt haben – ein Dank an dieser Stelle dafür.
Der seit langem geplante Spielplatz in Schladebach soll dieses
Jahr Realität werden und 2014 haben wir dafür die Spielgeräte gekauft. Der Wölkauer Weg Richtung Bad Dürrenberg konnte verbreitert werden. Hieran – auch das soll nicht unerwähnt
bleiben – haben sich die Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg
und der Betreiber der Biogasanlage mit jeweils 2.500 € beteiligt,
Danke.
Leunaer Stadtanzeiger
Es war kalt und das Jahr war noch jung, als zwischen Kreypau
und Wüsteneutzsch die hochwassergeschädigte Brücke wieder
eröffnet wurde. Ums Wasser ging es auch in Wüsteneutzsch
selbst, als hier die Bedingungen für eine ordentliche Straßenentwässerung verbessert werden konnten. Wichtig und richtig
war der Planungsbeginn für ein neues Feuerwehrgerätehaus in
Kreypau. Standortfragen wurden unter dem Aspekt des Hochwasserschutzes, der Gefahr durch Überschwemmung und naturschutzrechtlich geklärt. Noch liegt keine Baugenehmigung
vor, ist aber für dieses Jahr geplant und gleiches gilt für den
Baubeginn. Nur wenige wissen, dass auch der Grunderwerb für
den Spielplatz am Teich in Kreypau endlich erfolgt ist.
In Leuna selbst gelang es uns, für den Ausbau sowohl des
1. Bauabschnittes der Albert-Einstein-Straße, als auch für die
Wöhlerstraße Fördermittel aus dem Programm der städtebaulichen Sanierung (Gartenstadt Leuna) zu erhalten. Nicht ganz
einfach, denn das Fördermittelmanagement neigt manchmal in
der zunehmenden Bürokratie zu ersticken. Gelungen ist es auch
– und die gute Nachricht ist noch Druckfrisch – Teile Leunas
in das Förderprogramm „Stadtumbau Ost“ aufzunehmen. Die
Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes und unermüdliche, schwierige Gespräche und Verhandlungen im Bauministerium in Magdeburg haben es endlich möglich gemacht.
Dadurch honoriert das Land, dass Leuna stets ein zuverlässiger
Partner in Sachen Fördermittelverwendung war und ist. Ziel ist
es u. a., zusammen mit der städtischen Wohnungswirtschaft
Leuna GmbH an der Leerstandsbeseitigung durch eine Aufwertung von Bereichen der Stadt zu arbeiten. Auch planerisch hat
sich in der Kernstadt einiges getan. So wurde am Bebauungsplan „Gewerbegebiet an der Spergauer Straße“ weiter gearbeitet. Der Stadtrat hatte hier beschlossen, eine geordnete Gewerbeansiedlung – quasi als Dienstleistung für den Chemiestandort
– zu ermöglichen. Gefestigt werden soll auch der Standort der
Linde AG in Leuna. Hierfür wurden 2014 zahlreiche Gespräche
mit Linde geführt und für das „Kundenversorgungszentrum“ an
der alten Festwiese wird derzeit ein Bebauungsplan entworfen.
Nicht zu vergessen waren die Bemühungen der Stadt, das lang
ersehnte Pflegeheim mit einem Haus für Betreutes Wohnen zu
ermöglichen. Baubeginn und Richtfest konnten letztes Jahr gefeiert werden. Am Haupttorplatz wurde an der ehemaligen Tankstelle mächtig gewerkelt. Der Bauausschuss hatte den Weg frei
gemacht für eine Sanierung und Umnutzung des Hauses zu einem Bistro/ Cafe mit darüber liegenden Büroräumen. Ob 2015
eröffnet wird? Lassen wir uns überraschen. Der Straßenbereich
unter den Brücken am Kötzschener Weg wurde genauso fertiggestellt wie ein erster Bauabschnitt der Albert-Einstein-Straße und die Wöhlerstraße. Wegen vorher nicht bekannter, alter
Leunawerkskabel und des Heizkanals kam es dort zwar zu einigen Verzögerungen, aber „gut Ding will Weile haben“ heißt es ja.
In Rodden – so kann man vermuten – ist die Welt noch in Ordnung. Die öffentlichen Einrichtungen wurden seinerzeit saniert
und in gutem Zustand in die Einheitsgemeinde eingebracht.
Wenn es mal Probleme oder etwas zu tun gibt, wird dies auf kurzem Weg zwischen Ortsbürgermeister und der Verwaltung besprochen und geklärt. Von größeren Investitionen blieb Rodden
2014 „verschont“. Einige Straßenreparaturen und die Arbeiten
am Teich sind erledigt – „Kleinvieh macht auch Mist“.
Endlich war es soweit, in Spergau wurde mal wieder eine Straßenbaumaßnahme begonnen. Für den Investitionsplan der
Stadt hat Spergau mehrere Straßen zur Sanierung angemeldet
und mit Wendisch Ende wurde der Startschuss gegeben. Was
dort alles gemacht werden und wie die Straße am Ende aussehen soll wurde im Spergauer Ortschaftsrat mehrfach diskutiert
und am Ende hat man sich für eine kostensparende und dennoch ansprechende Variante entschieden. Wenn die Maßnahme
abgeschlossen ist, soll es mit der Wengelsdorfer Straße weitergehen. Auch die desolate Brücke am Weg nach Kröllwitz konnte
endlich erneuert werden und die Korbethaer Straße erhielt eine
9 | Nr. 2/2015
neue Straßenbeleuchtung. Mehrfach diskutiert wurde auch die
Zukunft des Gemeindeamtes. Zahlreiche Vereine haben zwischenzeitlich Nutzungsbedarf angemeldet und am Entwurf eines
Raum- und Sanierungsprogramms arbeiten wir nachdrücklich.
Die Ortschaften Zöschen und Zweimen sind sich im letzten
Jahr noch näher gekommen. Die Feuerwehren waren schuld,
denn für sie wurde das gemeinsame Gerätehaus errichtet und
2014 seiner Funktion übergeben. In Zöschen haben wir die Sanierung einer Wohnung in die Wege geleitet und zusammen mit
der Wohnungswirtschaft Leuna die Sanierungsplanung für das
Wohnhaus Dorfstraße 11 begonnen. An den Planungen für den
Ausbau der Leipziger Straße hat uns die Landesstraßenbaubehörde mehrfach beteiligt und für das Herrichten der innerörtlichen Umfahrung der zu erwartenden Baustelle ist es gelungen,
Fördermittel zu bekommen. Sowohl das Land, als auch der
Landkreis werden sich an der Finanzierung dieses Weges beteiligen. Im Frühjahr wird der Weg dann auch ausgebaut. Das Prüfergebnis zur Brücke über die Luppe nördlich des Druschplatzes
zwingt uns, dort zu investieren oder die Brücke zu sperren. Wegen der Bedeutung dieser Verbindung in die Aue favorisieren
wir eine Investition und haben diese für den Haushaltsplan 2015
angemeldet. Vor Probleme stellen uns manchmal die zugewucherten Gewässer in und um Zöschen. Ein Gewässermanagement soll her und noch 2014 haben wir hierfür eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben. In Zweimen lag der Focus beim
Ausbau der Dorfstraße. Die Arbeiten haben sich wegen einiger
Probleme mit dem alten Abwasserkanal verzögert und dauern
noch an. Man sieht aber schon, was es mal werden soll. Nicht
zu vergessen sind hier laufende Planungen zur Teichsanierung,
denn die haben`s dringend nötig.
Silvio Lämmerhirt
Fachbereichsleiter Bau
Ländlicher Wegebau in Zöschen steht bevor
Im letzten Stadtanzeiger hatten wir angedeutet, in Vorbereitung
der Straßenbaumaßnahmen an der B 181 in Zöschen den ländlichen Weg zwischen Zscherneddel und dem Pflaumenbaumweg
(bzw. dem GGG) in einen akzeptablen Zustand zu versetzen.
Nach vielen Gesprächen mit dem Land, dem Kreis und der Suche nach möglichen Fördermitteltöpfen ist es uns gelungen, die
Finanzierung dafür auf die Beine zu stellen. Sowohl die Landesstraßenbaubehörde, als auch der Landkreis beteiligen sich an
der Maßnahme, die auch eine Sanierung der Grabenüberfahrt
in der Kurve zum Pflaumenbaumweg beinhaltet. Weil darüber
hinaus auch Fördermittel aus einem Topf des Amtes für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) bewilligt worden
sind, bleibt der finanzielle Aufwand für den städtischen Haushalt
überschaubar.
Das war auch ein Grund für den Stadtrat, die erforderlichen
Gelder bereits vor dem Haushaltsplan 2015 dafür freizugeben.
Derzeit werden Angebote von Baufirmen eingeholt und mit den
Bauarbeiten soll im April begonnen werden. Ende Mai – so unsere Vorstellung – soll der ländliche Weg fertig sein. Wir danken
an dieser Stelle den Mitarbeitern des ALFF, die hier unkompliziert geprüft, gehandelt und Fördermittel bewilligt haben, der
Landesstraßenbaubehörde für die zugesagte finanzielle Beteiligung, dem Landrat, Herrn Bannert, und dem Leiter des Straßenverkehrsamtes Merseburg, Herrn Menzlow, die sich auch
für die Sicherung einer Gesamtfinanzierung eingesetzt und eine
Beteiligung des Landkreises erwirkt haben, dem Planungsbüro
Basler & Hofmann aus Halle und allen in unserem Hause Beteiligten. Wir hoffen nun auf eine reibungslose Baudurchführung
und geben nochmals den Hinweis, ... der Weg ist auch dieses
Mal keine offizielle Umleitung für den Durchgangsverkehr der
Bundesstraße.
Silvio Lämmerhirt
Fachbereichsleiter Bau
Nr. 2/2015 | 10
Arbeitsgruppe „Breitbandversorgung“
informiert
Der Stadtrat hat dem Thema „Breitbandverbesserung“ einen
hohen Stellenwert eingeräumt und eine Arbeitsgruppe gebildet.
Diese tagte im Januar zum ersten Mal und das war gut so.
Herr ... Müller aus Leuna, die Ortsbürgermeister von Spergau und
Kötschlitz, Thomas Scholz und Andreas Stolle, Jörg Tautenhahn
von der gleichnamigen Firma aus Kötzschau, Herr Dirk Bartens
vom Institut für Informations- und Kommunikationstechnik aus
Schönebeck und meine Wenigkeit diskutierten über den erreichten Stand der Dinge, über die aktuelle Fördersituation, den Inhalt
und die Empfehlungen der für Leuna schon vorliegenden Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Breitbandsituation und die
nächsten Arbeitsschritte.
Um Fördermittel beantragen zu können, werden wir demnächst
das s. g. „Marktversagen“ feststellen müssen. Es muss festgestellt werden, dass kein Internetanbieter bereit ist, in Leuna und
alle Ortsdchaften so in ein Glasfasernetz zu investieren, dass
private Haushalte und Gewerbetreibende mit mind. 50 Mbit/
sec. Versorgt werden. Zeitgleich soll Kontakt zu benachbarten
Gemeinden/ Städten aufgenommen werden um zu erkunden,
ob ein größeres Versorgungsgebiet zur Verbesserung der Breitbandsituation im Rahmen des Möglichen liegt.
Dadurch steigt die Wirtschaftlichkeit und das Interesse von Investoren wird für den dann größeren „Absatzmarkt“ eher geweckt. Nachgedacht wurde auch darüber, die Aufgabe der
Breitbandverbesserung komplett auf eine bestehende kommunale Gesellschaft oder ein kommunales Unternehmen der Stadt
Leuna zu übertragen. Hintergrund ist, dass solche Unternehmen
eine höhere Förderung erhalten würden als die Stadt selbst.
Ende März, so wurde eingeschätzt, werden entsprechende Ergebnisse vorliegen und die Arbeitsgruppe wohl wieder zusammenkommen.
Silvio Lämmerhirt
Fachbereichsleiter Bau
Information zur kommunalen
Förderrichtlinie „Zukunft Leuna“
Im Jahr 2014 wurden zum zweiten Mal 70.000,00 Euro aus dem
städtischen Haushalt für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leuna zur Verfügung gestellt, die förderfähige Baumaßnahmen nach
dem kommunalen Förderprogramm durchführten. Auch im vergangenen Jahr galten die Voraussetzungen der Komplementärförderrichtlinie „Zukunft Leuna“. Bis zu 5.000,00 Euro konnten
pro Antragssteller und Wohnobjekt ausgereicht werden.
Die Förderungen – in 2014 wurden auf 13 Anträge Fördermittel
bewilligt - teilten sich auf die drei Themenfelder der Richtlinie
wie folgt auf.
I. Themenfeld – Klimaschutz, insgesamt: 3 Anträge für energetische Sanierung
II. Themenfeld – Innenentwicklung insgesamt: 8 Anträge zum
Neubau auf innerörtlichen Baulücken
III. Themenfeld – Demographischer Wandel: 2 Anträge zum altersgerechten Wohnen mit Einzelmaßnahmen
Da der Haushalt für 2015 noch nicht beschlossen ist, werden
eingehende Anträge für das Jahr 2015 zunächst nur registriert,
Bewilligungen sind derzeit nicht möglich.
Für nähere Informationen zum kommunalen Förderprogramm
„Zukunft Leuna“ besuchen Sie gern unsere Internetseite, Rubrik
„Rat und Verwaltung“, Unterpunkt „Richtlinien“.
(Link: http://www.leuna-stadt.de/index.php/richtlinien.html)
Informationen erhalten Sie auch von der zuständigen Mitarbeiterin, Frau Albrecht, unter der Rufnummer 03461 840274 oder
in einem persönlichen Gespräch im Rathaus der Stadt Leuna in
der Rathausstraße 1, Zimmer 304.
I. Albrecht
Sachbearbeiterin FB Bau
Leunaer Stadtanzeiger
Aufruf der Friedhofsverwaltung
Auf dem Friedhof in Leuna OT Rampitz wurden in der Doppelwahlgrabstelle B 11-1 die Verstorbenen Kittlaus, Ernst
und Burkhard, Albert beigesetzt.
Als Nutzungsberechtigte/-r ist niemand bekannt.
Wer kann Hinweise auf Angehörige geben?
Wenn keine Angehörigen ermittelt werden, wird die Grabstelle im April 2015 eingeebnet.
Informationen nimmt die Stadt Leuna, Fachbereich BauFriedhofsverwaltung (03461 840-274) gerne entgegen.
Straßenreinigung 2015
Es ist beabsichtigt, ab der 11. KW 2015 wieder die Straßenreinigung im Stadtgebiet der Kernstadt Leuna nach Tourenplan
durchzuführen.
Mit der Kehrleistung wurde die Merseburger Entsorgungsgesellschaft mbH beauftragt.
# Bei Frost erfolgt keine Straßenreinigung
# Laubentsorgung ist nicht Bestandteil der Straßenreinigung
Es werden wieder wie alle Jahre zuvor die Straßen in 4 Kehrbereiche aufgeteilt. Jeder Kehrbereich wird 1mal im Monat gereinigt.
In allen Bereichen werden 3 Tage vor der Straßenreinigung das
Verkehrszeichen 283-50 „Halteverbot“ mit dem Kehrtag „Dienstag“ von 7.00 - 15.00 Uhr befestigt.
Bei diesen Varianten ist berücksichtigt, dass der ruhende Fahrzeugverkehr in die unmittelbare angrenzenden Straßen ausweichen kann.
Straßenreinigung Tourenplan der Stadt Leuna
für 2015
Kehrbereich 1:
Straßennamen:
An der alten Festwiese
Am Hügel
Auestraße
An der Bahn
Jahnstraße
Bauernstraße
Blumenstraße
Brückenstraße
Carl-von-Basedow-Straße
Emil-Fischer-Straße
(von der Van’t–Hoff - Str. bis zur Liebigstraße)
Feldstraße
Finkenweg
Franz-Lehmann-Straße
Friedrich-Ebert-Straße
Gaußstraße (von der Liebigstraße zur Rosenstraße)
Gewerbestraße
Goethestraße
Göhlitzsch
Industrietor
Joliot-Curie-Straße
Kötzschener Weg
Leibnizstraße
Lindenplatz
Leunatorstraße (südliche Seite)
Leunatorstraße (nördliche Seite bis zur Teichstraße)
Maurerstraße
Meisenweg
Malerstraße
Sattlerstraße komplett
Leunaer Stadtanzeiger
Schlosserstraße
Schillerstraße
Spergauer Straße
Teichstraße
Tischlerstraße
Uhlandstraße
Van`t-Hoff-Straße
Wattstraße (von der Liebigstraße zur Gaußstraße)
Windmühlenstraße
Wöhlerstraße
Wasserwerkstraße
Zimmererstraße
Rössen Dorfplatz
Rössen Dorfstraße
Kehrtage für Bereich 1: gelbe Tour
10.03.2015 07.04.2015 05.05.2015 02.06.2015 30.06.2015
28.07.2015
25.08.2015
22.09.2015
20.10.2015
17.11.2015
15.12.2015
Kehrbereich 2:
Straßennamen:
Albert-Einstein-Straße
Amselweg
Bunsenstraße (südliche Seite von der Walter-Bauer-Straße bis
Bayernring)
Gaußstraße (vom Bayernring zur Liebigstraße)
Heimweg
Liebigstraße
Lilienweg
Merseburger Straße
Nordanlage
Rudolf-Breitscheid-Straße
Sachsenplatz
Sachsenstraße
Starenweg
Sonnenplatz Nr. 1-11
Turmgasse
Webergasse
Wesselinger Straße
Kehrtage für Bereich 2: rote Tour
17.03.2015 14.04.2015 12.05.2015 09.06.2015 07.07.2015
04.08.2015
01.09.2015
29.09.2015
27.10.2015
24.11.2015
22.12.2015
Kehrbereich 3:
Straßennamen:
An der Bahn Nr. 1-12
Bayernring
Bunsenstraße (nördliche Seite von der Walter-Bauer-Straße bis
Webergasse)
Carl-Bosch-Straße
Carl-von-Linde-Straße
Clara-Zetkin-Straße
Drosselweg
Emil-Fischer-Straße (von der Liebigstraße bis zur C.-BoschStraße)
Hockergasse
Kirchgasse
Lerchenweg
11 | Nr. 2/2015
Merseburger Straße (Nr. 114 – 130)
Nelkenweg
Preußenstraße
Rabengasse
Rathausstraße (von Sachsenplatz bis Rosenstraße)
Sonnengasse
Sonnenplatz Nr. 2 bis 12
Tulpenweg
Uferstraße
Walter-Bauer-Straße (von Pfalzplatz bis Haupttor)
Wickenweg
K.-Barth-Straße
Kirchplatz
Kehrtage für Bereich 3: grüne Tour
24.03.2015 21.04.2015 19.05.2015 16.06.2015
14.07.2015
11.08.2015
08.09.2015
06.10.2015
03.11.2015
01.12.2015
29.12.2015
Kehrbereich 4:
Straßennamen:
An der Gärtnerei
Daspig -Dorfplatz
Daspig -Siedlung
Dürrenberger Straße
Erkergasse
Friedensstraße
Gartenweg
Graßhoffstraße
Grüner Weg
Haberstraße
Heinrich-Heine-Straße
Kramerstraße
Kirschberg
Knietschweg
Kreypauer Straße
Krähenberg
Kurze Gasse
Rathausstraße (von der Rosenstraße bis zur neuen Turnhalle)
Rosenstraße
Schulstraße
Spergauer Weg bis zur Straßenbahn
Torweg
Walter-Bauer-Straße (vom Haupttor zum Pfalzplatz)
Wendenstraße
Wattstraße (von der Clara-Zetkin-Straße bis Liebigstraße)
Am Haupttor - Anliegerweg
Am Haupttor - Platz
Kehrtage für Bereich 4: blaue Tour
31.03.2015 28.04.2015 26.05.2015 23.06.2015 21.07.2015
18.08.2015
15.09.2015
13.10.2015
10.11.2015
08.12.2015
Anhang zur Straßenreinigung im Jahr 2015
In Absprache mit der Merseburger Entsorgungsgesellschaft
mbH kommt an den nachfolgenden Terminen in den jeweiligen
Ortschaften eine Kehrmaschine zum Einsatz.
Bereich Bauhof – OT Spergau ab 07:00 Uhr
Am 23.03.2015 OT Spergau
Nr. 2/2015 | 12
Bereich Bauhof – OT Kötzschau ab 07:00 Uhr
25.03.2015 OT Friedensdorf; OT Kreypau; OT Wölkau;
OT Wüsteneutzsch
26.03.2015 OT Kötzschau; OT Schladebach; OT Rampitz;
OT Thalschütz; OT Witzschersdorf
27.03.2015 OT Kötzschau; OT Schladebach; OT Rampitz;
OT Thalschütz; OT Witzschersdorf
Bereich Bauhof – OT Kötschlitz ab 07:00 Uhr
30.03.2015 OT Zöschen und GGG
01.04.2015 OT Göhren; OT Zweimen; OT Dölkau; OT HorburgMaßlau, OT Kötschlitz
02.04.2015 OT Günthersdorf; OT Zschöchergen; OT Möritzsch;
OT Rodden-Pissen
An allen Einsatztagen wird ein Mitarbeiter des jeweiligen Bauhofes
mitfahren.
Tauche
Fachbereich Bau
Wahlen
Bekanntmachung
über das Recht auf Einsichtnahme in das
Wählerverzeichnis und die Erteilung von
Wahlscheinen für die Direktwahl Bürgermeister/in
am 15. März 2015 in der Stadt Leuna
1. Das Wählerverzeichnis für die Stadt Leuna
wird in der Zeit vom
vom 19. Februar 2015 bis 28. Februar 2015 während der
Dienststunden
Montag, Mittwoch,
Donnerstag: 09:00 - 12:00 Uhr
und 13:00 - 15:00 Uhr
Dienstag: 09:00 - 12:00 Uhr
und 13:00 - 18:00 Uhr
sowie Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr
für Wahlberechtigte zur Einsichtnahme (§ 18 Abs. 2 KWG LSA)
Leunaer Stadtanzeiger
Nach dem 28. Februar 2015, 12:00 Uhr ist ein Einspruch
nicht mehr zulässig.
3. Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen
sind, erhalten bis spätestens zum 18.02.2015 eine Wahlbenachrichtigung.
Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt,
wahlberechtigt zu sein, muss einen Antrag auf Berichtigung des Wählerverzeichnisses stellen, um nicht Gefahr zu
laufen, dass das Wahlrecht nicht ausgeübt werden kann.
4. Einen Wahlschein erhalten auf Antrag
4.1. die in das Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten,
4.2. die nicht in das Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten,
a) wenn sie nachweisen, dass sie ohne ihr Verschulden
die Antragsfrist für die Berichtigung des Wählerverzeichnisses versäumt haben,
b) wenn ihr Recht auf Teilnahme an der Wahl erst nach
Ablauf der Antragsfrist entstanden ist,
4.3. Wahlscheinanträge können bei der Stadt Leuna,
- Rathaus, Einwohnermeldeamt, Raum 106,
Rathausstraße 1, 06237 Leuna und
- Verwaltungsaußenstelle, Einwohnermeldeamt,
Merseburger Landstraße 38
schriftlich oder mündlich gestellt werden. Eine fernmündliche Antragstellung ist unzulässig.
Antragstellende Personen müssen den Grund für die Erteilung eines Wahlscheines glaubhaft machen. Wer den
Antrag auf eine andere Person stellt, muss durch Vorlage
einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist.
Ein behinderter Wahlberechtigter kann sich bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen.
4.4. Wahlscheine können beantragt werden.
- von in das Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten bis zum 13.03.2015, 18:00 Uhr;
- von nicht in das Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten unter den unter Nr. 4.2 Buchstaben a) und b) angegebenen Voraussetzungen bis zum Wahltag, 15:00 Uhr.
5. im Rathaus der Stadt Leuna, Einwohnermeldeamt, Raum 106,
Rathausstraße 1, 06237 Leuna und in der Verwaltungsaußenstelle OS Günthersdorf, Einwohnermeldeamt, Merseburger Landstraße 38
bereitgehalten.
Das Wählerverzeichnis kann im automatisierten Verfahren
geführt werden.
Die Einsichtnahme ist durch ein Datensichtgerät möglich.
Wählen kann nur, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein hat.
2.
Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig
hält, kann spätestens bis zum 28. Februar 2015, 12:00 Uhr
bei der Stadt Leuna
-
Rathaus, Einwohnermeldeamt, Raum 106, Rathausstraße 1, 06237 Leuna und einen Antrag auf Berichtigung
des Wählerverzeichnisses stellen.
Der Einspruch kann schriftlich oder mündlich als Erklärung zur Niederschrift, persönlich oder durch einen Bevollmächtigten eingelegt werden. Soweit die behaupteten
Tatsachen nicht offenkundig sind, sind die erforderlichen
Beweismittel beizubringen.
Für das Berichtigungsverfahren gelten die Bestimmungen
des Kommunalwahlgesetzes sowie der Kommunalwahlordnung für das Land Sachsen-Anhalt.
Ergibt sich aus dem Wahlscheinantrag nicht, ob die Wahlberechtigten vor einem Wahlvorstand wählen wollen, so
erhalten sie mit dem Wahlschein zugleich
- die amtlichen Stimmzettel,
- den amtlichen Wahlumschlag,
- den amtlichen, mit der vollständigen Anschrift des Gemeindewahlleiters, der Nummer des Wahlscheines versehenen und freigemachten Wahlbriefumschlag sowie
- das Merkblatt zur Briefwahl.
Wahlberechtigte können diese Unterlagen nachträglich bis
spätestens am Wahltag, 15:00 Uhr anfordern.
6. Wer einen Wahlschein hat, kann durch Stimmabgabe (bei
persönlicher Abholung der Wahlunterlagen an Ort und
Stelle) oder durch Briefwahl wählen.Wer durch Briefwahl
wählt, muss den Wahlbriefumschlag mit den Briefwahlunterlagen so rechtzeitig an die jeweils darauf angegebene
Anschrift abgeben oder versenden, dass er dort spätestens am Wahltag bis 18:00 Uhr eingeht.
Nähere Hinweise sind dem Merkblatt zur Briefwahl, das mit
den Briefwahlunterlagen übergeben wird, zu entnehmen.
Leuna, 2015-02-06
gez. Dr. Hagenau
Bürgermeisterin
Leunaer Stadtanzeiger
Direktwahl Bürgermeister/in
am 15. März 2015
Wahlschein und Briefwahlunterlagen
1. Der Wahlschein ist der urkundliche Nachweis des Wahlrechts
einer Person in der Stadt Leuna. Er wird auf Antrag ausgestellt,
Briefwahlunterlagen werden grundsätzlich von Amts wegen
beigefügt.
2. Wer am Wahltag verhindert ist in seinem Wahlbezirk zu wählen, kann einen Wahlschein beantragen. Der Antrag kann mündlich, schriftlich, per Telefax oder elektronisch (Internet, E-Mail),
aber nicht telefonisch, bei der Stadt Leuna/Einwohnermeldeamt
grundsätzlich bis zum 13. März 2015, 18 Uhr - in Ausnahmefällen (zum Beispiel bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung
oder wenn ein Wahlberechtigter nicht in das Wählerverzeichnis
eingetragen ist und ohne Verschulden die Antrags- und Einspruchsfrist versäumt hat) noch bis zum Wahltag, 15 Uhr - gestellt werden.
3. Spätestens bis 18. Februar 2015 benachrichtigt die Stadt
Leuna jeden Wahlberechtigten, der in das Wählerverzeichnis
eingetragen ist.
Der Wahlbenachrichtigungsbrief informiert gleichzeitig über
wichtige Einzelheiten der Wahl (u. a. Wahlraumanschrift, Wahlzeit, Wahlbezirks- und Wähler-Nr.). Ferner informiert der Benachrichtigungsbrief über die Beantragung eines Wahlscheins
und über die Übersendung von Briefwahlunterlagen. Auf der
Rückseite befindet sich ein Vordruck für einen Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheins.
4. Wahlscheinanträge können schon vor der Erstellung des
Wählerverzeichnisses gestellt werden. Frühestmöglicher Termin
für die Ausgabe von Wahlscheinen mit Briefwahlunterlagen ist
der 02. März 2015.
5. Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen werden dem
Wahlberechtigten von der Stadt Leuna /Einwohnermeldeamt
zugeschickt oder amtlich überbracht.
Der Wahlberechtigte kann den Wahlschein und die Briefwahlunterlagen auch persönlich abholen.
6. Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen dürfen an einen
anderen als den Wahlberechtigten nur ausgehändigt werden,
wenn eine schriftliche Vollmacht des Wahlberechtigten vorgelegt wird.
7. Verlorene Wahlscheine werden nicht ersetzt. Wird glaubhaft versichert, dass ein Wahlschein nicht zugegangen ist, kann
auf Antrag bis zum Tag vor der Wahl, 12 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.
13 | Nr. 2/2015
Kontaktdaten Einwohnermeldeamt
Leuna, Rathausstraße 1 und
Verwaltungsaußenstelle OS Günthersdorf,
Merseburger Landstraße 38
Telefon: 03461 840-135 und 0346 3856108
Telefax: 03461 840-160 und 0346 3856114
Mail: hildebrandt@leuna.de und lange@leuna.de
Sprechzeiten:
dienstags von 09:00 bis 12:00 Uhr und
von 13:00 bis 18:00 Uhr
donnerstags von 09:00 bis 12:00 Uhr und
von 13:00 bis 16:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Schriftverkehr zur Briefwahl an folgende Anschrift:
Stadt Leuna
Einwohnermeldeamt
Rathausstraße 1
06237 Leuna
Wahllokal Friedensdorf
Wegen der Renovierungsarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus befindet sich das Wahllokal der Ortschaft Friedensdorf
zur Wahl Bürgermeister/in am 15.03.2015 im Jugendclub,
Trebnitzer Straße 7.
Bekanntmachung des Gemeindewahlleiters
für die Direktwahl zum/zur
Hauptverwaltungsbeamten
der Stadt Leuna am 15. März 2015
Vorstellung der Bewerber/Bewerberinnen
in öffentlicher Versammlung
Auf der Grundlage des § 63 Abs. 2 Satz 2 KVG LSA wird am
Mittwoch, dem 04. März 2015, 18:00 – ca. 20:00 Uhr
im cCe, Matthias - Pier - Saal
den Bewerbern/Bewerberinnen um das Amt des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin der Stadt Leuna Gelegenheit gegeben,
sich den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt vorzustellen.
Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leuna sind dazu herzlich
eingeladen.
Leuna, 2015-01-19
gez. Lörzer
Gemeindewahlleiter
(Die amtliche Bekanntmachung erfolgte im Amtsblatt der Stadt
Leuna am 20.01.2015)
Bürgerzeitung
Wochenblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen der Kommunalverwaltung
IMPRESSUM
Die Bürgerzeitung erscheint monatlich.
- Herausgeber: Stadt Leuna, Rathausstraße 1, 06237 Leuna
- Verantwortlich für den amtlichen und nichtamtlichen Teil: Die Bürgermeisterin
- Verlag und Druck: Verlag + Druck LINUS WITTICH KG, 04916 Herzberg, An den Steinenden 10, Telefon: 0 35 35 / 4 89 -0,
Für Textveröffentlichungen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Verantwortlich für den Anzeigenteil/Beilagen: Verlag + Druck LINUS WITTICH KG, 04916 Herzberg, An den Steinenden 10,
vertreten durch den Geschäftsführer ppa. Andreas Barschtipan
www.wittich.de/agb/herzberg
Für Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere zurzeit gültige Anzeigenpreisliste. Für
nicht gelieferte Zeitungen infolge höherer Gewalt oder anderer Ereignisse kann nur Ersatz des Betrages für ein Einzelexemplar gefordert werden. Weitergehende
Ansprüche, insbesondere aus Schadensersatz, sind ausdrücklich ausgeschlossen.
„Die veröffentlichten Meinungen müssen nicht mit der Meinung der LSA-Redaktion übereinstimmen.“
Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren selbst verantwortlich.
Nr. 2/2015 | 14
Leunaer Stadtanzeiger
Rahmenplan für die Arbeit des Stadtrates der Stadt Leuna und seiner Ausschüsse
im Jahr 2015 (Stand 16.09.2014)
(i. d. R. jeden 3.
Mo./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R. jeden 1.
Do./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R. jeden 1.
Di./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R. jeden 2.
Di./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R. jeden
letzten Do./Monat)
17:30 Uhr
2015
Hauptausschuss
Finanzausschuss
Bau-, Wirtschafts-,
Stadtentwicklungsu. Umweltausschuss
Schul-, Kultur-,
Sport- u. Sozialausschuss
Stadtratssitzung
März
16.03.15
05.03.15
03.03.15
10.03.15
26.03.15
April
20.04.15
02.04.15
07.04.15
14.04.15
30.04.15
Mai
18.05.15
07.05.15
05.05.15
12.05.15
28.05.15
Juni
15.06.15
04.06.15
02.06.15
09.06.15
25.06.15
Juli
20.07.15
02.07.15
07.07.15
14.07.15
30.07.15
August
17.08.15
06.08.15
04.08.15
11.08.15
27.08.15
September 14.09.15
03.09.15
01.09.15
08.09.15
24.09.15
Oktober
19.10.15
01.10.15
06.10.15
13.10.15
29.10.15
November
16.11.15
05.11.15
03.11.15
10.11.15
26.11.15
Dezember
07.12.15
03.12.15
01.12.15
08.12.15
17.12.15*
* Abweichung vom Plan
Gesetzliche Feiertage im gesamten Bundesgebiet:
14.05.15
Christi Himmelfahrt
03.04.15 Karfreitag
25.05.15Pfingstmontag
06.04.15
Ostermontag 03.10.15
Tag der Deutschen Einheit
01.05.15
Tag der Arbeit
25.12.15
1. Weihnachtstag
26.12.15
2. Weihnachtstag
informativ:
02.04.15 Gründonnerstag
Gesetzliche Feiertage in Sachsen-Anhalt:
31.10.15Reformationstag
____________________________________________________________________________________________________________________
1. Bekanntmachungen der Beschlüsse
der 06. Sitzung des Stadtrates der Stadt
Leuna am 29. Januar 2015
Öffentliche Beschlüsse
B 06/74/15
Zusammenführung der Ortsfeuerwehren Zöschen und Zweimen
zur Ortsfeuerwehr Zöschen-Zweimen sowie Berufung des Ortswehrleiters und des stellvertretenden Ortswehrleiters
Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt,
1. Die Ortsfeuerwehren Zöschen und Zweimen ab 1. Februar
2015 zur Ortsfeuerwehr Zöschen-Zweimen zusammenzuführen.
2. Ab 1. Februar 2015 Herrn Jan Schurig zum Ortswehrleiter
und Herrn Marcus Frenkel zum stellvertretenden Ortswehrleiter der Ortsfeuerwehr Zöschen-Zweimen für die Dauer von
sechs Jahren zu berufen.
3. Für die bisher geleistete Arbeit dem Ortswehrleiter Herrn
Dieter Preiß, dem stellvertretenden Ortswehrleiter Herrn
Marcus Frenkel der Ortsfeuerwehr Zöschen sowie dem
Ortswehrleiter Herrn Jan Schurig und dem stellvertretenden
Ortswehrleiter Herrn Mathias Steffen Dank und Anerkennung
auszusprechen.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
B 06/75/14
Handlungsvollmacht für die Bürgermeisterin als Vorgriff auf den
noch zu beschließenden Haushaltsplan 2015 für das Projekt
„Sanierung Dorfgemeinschaftshaus Friedensdorf“
Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt einen projektbezogenen
Vorgriff auf die im Investitionsplan der Stadt Leuna für das Haushaltsjahr 2015 bereits enthaltenen finanziellen Mittel i. H. v. 300 T€
für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Friedensdorf.
Der Bürgermeisterin wird Handlungsvollmacht zur Durchführung
entsprechender Vergabeverfahren erteilt.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
B 06/76/15
Widerruf der Berufung eines sachkundigen Einwohners und Berufung einer sachkundigen Einwohnerin in den beratenden Ausschuss Bau, Wirtschaft, Stadtentwicklung und Umwelt
hier: Widerruf der Berufung von Herrn Matthias Dupke als sachkundiger Einwohner und Berufung von Frau Ingrid Berbig als
sachkundige Einwohnerin der Stadt Leuna
Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt, die Berufung von Herrn
Matthias Dupke zum sachkundigen Einwohner der Stadt Leuna zu
widerrufen. Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt, Frau Ingrid
Berbig widerruflich als sachkundige Einwohnerin in den Ausschuss
Bau, Wirtschaft, Stadtentwicklung und Umwelt zu berufen.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
Leunaer Stadtanzeiger
B 06/77/15
Klageverfahren gegen den ZWA Bad Dürrenberg in Sachen Umlagebescheid – Investitionskostenbeteiligung für den Stauraumkanal Schladebach
Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt, beim Verwaltungsgericht Halle Klage gegen den Umlagebescheid in Fassung des
Widerspruchsbescheides des ZWA Bad Dürrenberg zur Erhebung einer Investitionskostenbeteiligung für den Stauraumkanal
Schladebach zu erheben. Zur Durchführung der damit im Zusammenhang stehenden Prozess- und Verfahrensverhandlungen soll die Partnerschaft von Rechtsanwälten „Heuking Kühn
Lüer Wojtek“, Georg-Glock-Str. 4 in 40474 Düsseldorf, bevollmächtigt werden.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
B 06/78/15
Entsendung einer Person in den Aufsichtsrat der Wohnungswirtschaft Leuna (WWL)
Der Stadtrat beschließt, Herrn Dr. Jürgen Fox in den Aufsichtsrat
der Wohnungswirtschaft Leuna zu entsenden.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
Nichtöffentliche Beschlüsse
B 03/36/14 A
Grundstücksangelegenheit in der Ortschaft Zweimen
Der Stadtrat der Stadt Leuna fasste einen Beschluss zu einem
Grundstück.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
Aus dem Finanzausschuss
Wenn die Wünsche in den Himmel wachsen und die Forderungen manchmal fernab jeglicher Realität erhoben werden, ist die
„Starke Hand“ des Finanzausschusses gefragt.
Wohlwissend, dass alle Mitglieder dieses Ausschusses ihren
Amtseid für das Wohl der Bürger und der Stadt abgelegt haben,
wird dies in Zeiten knapper Kassen zum Balanceakt zwischen
Wunsch und Realität. Gerade jetzt – in der Zeit der Erarbeitung
des Wirtschaftsplanes 2015 - erfordert dies von uns ein besonderes Augenmaß.
Mit nachfolgenden Ausführungen möchte ich Ihnen einen Einblick in die Arbeit des Finanzausschusses geben und Sie sensibilisieren für Entscheidungen, die nicht immer auf die ungeteilte
Akzeptanz der Bevölkerung treffen.
Es ist unbestritten, dass durch die erheblichen Gesamteinnahmen in Höhe von knapp 49 Mio. € die Stadt Leuna zu den finanziell besser gestellten Kommunen des Landes gehört. Diese
komfortable Situation führt natürlich zu Begehrlichkeiten. Somit
müssen Umlagen an den Landkreis Saalekreis in Höhe von 15,3
Mio. €, an das Land Sachsen-Anhalt im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes (Reichensteuer) in Höhe von 3,8 Mio. € zur Unterstützung anderer Kommunen und weitere 4,2 Mio. € als Gewerbesteuerumlage geleistet werden. Nach Abzug dieser Kosten
verbleiben der Stadt nur noch 25,7 Mio. €, um ihre pflicht- und
freiwilligen Aufgaben erfüllen zu können. Bezogen auf die Gewerbesteuereinahmen der Stadt, die ca. 3/5 der Gesamteinnahmen betragen, bedeutet das, dass fast alle Einnahmen aus der
Gewerbesteuer durch Umlageerhebungen Dritter aufgebraucht
werden.
15 | Nr. 2/2015
Allein für die Pflichtaufgaben (Feuerwehr, Kindereinrichtungen,
Lohnkosten usw.) müssen bei stetig steigenden Tarifabschlüssen ebenfalls Millionenbeträge aufgebracht werden. Exemplarisch möchte ich hier auf die Personalkosten der Stadt eingehen. Vorangestellt sei erwähnt, dass die Stadt Leuna
im Kreisvergleich zu der Kommune mit den wenigsten Verwaltungsmitarbeitern, bezogen auf die Einwohner, gehört. Jedoch
sind in den Personalkosten in Höhe von 8,7 Mio. € jährlich auch
die Lohn- und Gehaltskosten derer beinhaltet, die in unseren
Kindereinrichtungen, Jugendclubs, aber auch -und das sollte
nicht vergessen werden - in Bauhöfen der Stadt tätig sind.
Schon an Hand dieser Einzelbetrachtung - ohne Berücksichtigung von Kosten für weitere Pflichtaufgaben - ist für Sie, liebe
Leser, ersichtlich, welcher Betrag tatsächlich noch für freiwillige
Leistungen ausgegeben werden kann.
Gestatten Sie mir an dieser Stelle konkret auf die Haushaltstelle
– freiwillige Ausgaben der Förderung des Vereinslebens zur Wahrung von örtlichen Traditionen - einzugehen. Im gesamten Stadtgebiet wirken ca. 80 Vereine, die ohne finanzielle Unterstützung
durch die Stadt keine Überlebenschance hätten. Bereits mit Beitritt der Ortschaften zur Stadt Leuna wurde in umfangreichen
Vertragswerken finanzielle Unterstützung zur Brauchtumspflege
vereinbart. Allein die konsequente Vertragstreue belastete den
Haushalt der Stadt im Jahr 2013 mit ca. 170.000 €.
Nun wären die reinen Zuschüsse an die Vereine von A wie Anglerverein bis Z wie Zöschner Kuchenessen kaum diskussionswürdig, wenn nicht weitere und wesentlich umfangreichere Ausgaben damit verbunden wären. Diese und für den Laien kaum
erkennbare Kosten, ergeben sich aus der Bewirtschaftung der
durch die Vereine genutzten Immobilien. Nach dem Motto: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“ betreibt die Stadt ca. 90 Gebäude, Wohnungen oder sonstige Unterkünfte für die Vereine.
Eingeschlossen sind hier alle Bürgerhäuser, Museen, Jugendclubs, Bibliotheken, Windmühlen und sonstige Quartiere für das
innere Vereinsleben bzw. zur Lagerung von Requisiten. Allein für
Betriebskosten (Heizung, Strom, Telekommunikation, Wasser,
Abwasser, Versicherungen, Kleinreparaturen und Werterhaltungsmaßnahmen) mussten im Jahr 2013 rund 440.000 € aus
dem städtischen Haushalt aufgebracht werden.
Der Korrektheit Rechnung tragend, müssen auch die Kosten
für „Großanlagen“ in die Betrachtung einbezogen werden. Ich
meine damit insbesondere die Bewirtschaftung von Sport und
Spielstätten, wie z.B. Günthersdorf, Leuna, aber auch der Jahrhunderthalle in Spergau. Allein dafür benötigte die Stadt zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 630.000 €.
Summa summarum hat die Stadt 2013 somit ca. 1.250.000 € für
das Vereinsleben und die Brauchtumspflege eingesetzt.
Da die Attraktivität einer Stadt aber nicht nur am Vereinsleben
gemessen werden kann, sondern – nur beispielhaft erwähnt auch an bezahlbaren KiTa-Plätzen, Gestaltung und Erhaltung
von Grünanlagen oder der Schaffung von Wohnraum für unsere
betagten Mitbürger, müssen zukünftig die vorgenannten Ausgaben kritisch betrachtet werden.
Ziel unseres Ausschusses muss es sein, die Betriebskosten für
Immobilien drastisch zu reduzieren.
Wir werden uns – zum Wohl aller Bürger - nicht davor scheuen,
den Bestand der Immobilien durch Zusammenlegung von mehreren Vereinen in gemeinsame Häuser zu reduzieren. Auch die
finanzielle Beteiligung der Vereine an den Betriebskosten wird
kein Tabuthema bleiben. Es ist der Mehrheit der Einwohner nicht
erklärlich, warum Vereine, die durch öffentliche Auftritte auch
Einnahmen generieren, nicht an den Kosten beteiligt werden.
Jacobi
Vors. Finanzausschuss
Nr. 2/2015 | 16
Aus der CDU Fraktion
Liebe Leunaer Mitbürger,
nun stehen ja im März in einigen Städten unseres Landkreises
Bürgermeisterwahlen an.
Der CDU Stadtverband und die in der Stadt Leuna wohnenden
CDU Mitglieder des Ortsverbandes Aueland/Bad Dürrenberg
unterstützen die Kandidatur unserer langjährigen Bürgermeisterin Frau Dr. Hagenau für dieses Amt.
Ihr brillantes Verhandlungsgeschick und ihre Redegewandtheit
in Gesprächen mit Vertretern des Landes und der Industrie haben dem Ansehen unserer Stadt gutgetan.
Sie hat dabei die Stadt in der Öffentlichkeit immer perfekt vertreten.
Eine enge vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Firmen auf
unserem Territorium ist für sie selbstverständlich.
Regelmäßige Beratungen mit den Ortsbürgermeistern nutzt sie,
um mit ihnen gemeinsam die Probleme und Wünsche der einzelnen Ortschaften anzugehen.
Und wenn es geht ist sie bei sehr vielen Veranstaltungen in den
Ortschaften präsent, um ihr Interesse am kulturellen Geschehen
im Gespräch mit den Bürgern zu zeigen.
Die CDU Mitglieder wollen, dass die in den letzten Jahren erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt kontinuierlich fortgesetzt
werden kann.
Frau Dr. Hagenau steht für realistische, der finanziellen Situation
angepassten Ziele.
Dabei halten wir nichts von Wunschvorstellungen bar jeder Realität.
Leunaer Stadtanzeiger
Ein weiteres Thema war die Tatsache, dass in der Stadt Leuna
erheblich mehr Kinder zugezogen sind bzw. geboren wurden
als die Statistiken voraus gesagt hatten. Dies ist natürlich erst
einmal positiv zu sehen. Die Problematik, dass es im Moment
einen Engpass an Kindertagesplätzen gibt, wird natürlich der
Verwaltung,wegen einem angeblich fehlenden Konzept angelastet.
Natürlich muss die Statistik überprüft werden, aber solche Ausreißer in einer Statistik sind immer möglich und die Verwaltung
wird die Problematik auch, mit oder ohne SPD-Kritik meistern.
Unsere Fraktion hat in der letzten Stadtratssitzung gebeten zur
besseren Bürgernähe, auf der Internetseite der Stadt einen elektronischen „Kummerkasten“ einzurichten. Dies wurde von der
Verwaltung auch zugesagt.
Liebe Bürger bilden Sie sich bitte Ihr eigenes Urteil über unsere
Kommunalpolitik.
Waren die Entscheidungen der letzten 20 Jahre so schlecht für
unsere Stadt?
Mit Sicherheit fallen bestimmte Entscheidungen nicht immer zu
aller Zufriedenheit aus.
Es sind aber viele positive Projekte auf den Weg gebracht und
abgearbeitet worden.
Es ist wichtig, dass Sie am 15. März zur Wahl gehen und mit
entscheiden, wer Ihr Vertrauen verdient.
Die Stadträte unserer Fraktion wählen die bewährte Kommunalpolitik der vergangenen Jahre.
Wolfgang Meisel
Fraktionsvorsitzender
Peter Engel
Fraktionsvorsitzender
Aus der Fraktion BfL/FDP
DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat Leuna
DIE LINKE. Ortsverband Leuna
Sehr verehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leuna,
am 7. Februar fand der Tag der offenen Baustelle Schwimmhalle Leuna statt. Es war überraschend, wie viele Bürger (ca. 160)
ihr Interesse an dieser Baustelle bekundeten, indem sie an den
angebotenen, geführten Rundgängen teilnahmen. Auch aus unserer Fraktion beteiligten sich einige Stadträte. Der Grundtenor
aller Teilnehmer war positiv.
Alle lobten das Projekt und die verständlichen Ausführungen
des Mitarbeiters der Fa. Plingel.
Natürlich erwarten nun alle eine möglichst schnelle Eröffnung
der Schwimmhalle.
Ein Grundproblem mit welchem wir uns in den nächsten Wochen und Monaten beschäftigen müssen, ist die große Anzahl
öffentlicher Gebäude und den damit verbundenen Betriebskosten, in unserer Stadt.
Dabei müssen wir natürlich mit sehr viel Fingerspitzengefühl arbeiten, damit die Interessen unserer ehrenamtlichen Bürger und
Vereine weiterhin genügend Berücksichtigung finden.
Im letzten Sozialausschuss wurde aber der Verwaltung genau
dieses von den SPD-Vertretern abgesprochen. Endlich hatte
man ein sensibles Wahlkampf- Thema gefunden.
Die Wahrheit liegt bekanntlich in der Mitte, beide Seiten, einmal
der Verein „Eisenbahnfreunde Kötzschau“ sowie die Verwaltung
haben wohl lange aneinander vorbeigeredet. Eine Lösung wurde aber bereits an diesem Tag nach intensiven Gesprächen mit
den Vertretern der Ortschaft Kötzschau gefunden. Es ist schizophren, der Verwaltung zu unterstellen, sie würde die Arbeit der
Vereine nicht würdigen.
Dies sieht man schon z. B., dass im vergangenen Jahr kurzfristig
148.000,- Euro zur „Wiedernutzbarmachung“ der Sportstätten
in Kötzschau bereitgestellt worden.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wir laden Sie zur nächsten Bürgersprechstunde der Fraktion
DIE LINKE am Montag, dem 09.03.2015, um 16.30 Uhr, in der
Begegnungsstätte der AWO in der Kirchgasse 7 in Leuna ein.
Themen der letzten Bürgersprechstunde waren u. a. der Tag der
offenen Baustelle an der Schwimmhalle sowie die anstehenden
Bürgermeisterwahlen.
Nach der Bürgersprechstunde findet in der Begegnungsstätte
die Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Leuna der Partei DIE LINKE statt.
Gerta Bürkner Fraktionsvorsitzende DIE LINKE Jürgen Butzkies
Vorsitzender DIE LINKE.
Ortsverband Leuna
Das bewegt nicht nur die SPD, ...
... das bewegt vor allem mich, Uta Nitsch, persönlich als Stadtund Ortschaftsrätin aus der Aue!
Als ich diesen Artikel verfasste, war die Hauptzeit von Karneval
und Fasching. Auch unsere Einheitsgemeinde bietet genügend
Themen für lustige, aber auch nachdenkliche Büttenreden. Besonderer Zündstoff bietet da stets der Wahlkampf, Versprechungen und deren Einhaltung. Viele Ereignisse in den einzelnen Ortschaften könnten ebenfalls Anlass dafür sein.
Mich beschäftigt ein Thema besonders, und das ist leider kein
Faschingswitz, sondern purer Ernst! Ich mache mir große Sorgen um unsere Vereine!
Leunaer Stadtanzeiger
Wir müssen mit dem Geld, das der Stadt zur Verfügung steht
sorgsam und wohl überlegt umgehen. Da können nicht alle Wünsche erfüllt werden und besonders bei den freiwilligen Aufgaben
müssen wir ganz genau abwägen. Aber das darf nicht dazu führen, dass ehrenamtliches Engagement mit Füßen getreten wird.
Der Umgang mit dem Heimat- und Geschichtsverein in Zöschen
ist schon sehr bedenklich, aber dass nun auch der Verein „Eisenbahnfreunde Kötzschau e. V.“ völlig ausgebremst werden
soll, das finde ich persönlich sehr verantwortungslos!
Liebe Leserinnen und Leser können Sie sich noch an das Deckblatt vom Stadtanzeiger im Mai 2014 erinnern? Eine strahlende
Bürgermeisterin im Reisekostüm mit hellem Hut steht neben
dem Landrat bei der Eröffnung des Eisenbahnmuseum in Kötzschau. Im dazu verfassten Artikel steht viel Lob über die Arbeit
der Vereinsmitglieder und, dass „Frau Dr. Hagenau, passend
gekleidet im Stil der 1850er-Jahre“ ihre Eröffnungsrede hielt
und „betonte, dass es sich ... um das erste Einheitsprojekt der
Stadt Leuna handelt.“ Und nun will sie dem Verein die Nutzung
des Gebäudes verwehren, weil ein vernünftiger Vertrag nicht
zustande gekommen ist. Hier liegt die Verantwortung eindeutig
bei der Stadt Leuna selbst. Vereine an den Kosten zu beteiligen
ist nichts verwerfliches, aber sie müssen diese auch bezahlen
können. Ein solches Objekt wie den Kötzschauer Bahnhof, der
auch mit Fördermitteln saniert wurde, kann man nicht einfach
schließen!
Mir geht da nun ganz persönlich durch den Kopf - ist das erst
der Anfang? Müssen wir Angst um unsere Vereine haben? Was
die einzelnen Vereinsmitglieder in allen Ortschaften leisten, muss
ich hier nicht noch mal betonen. Ohne sie würde das Leben um
einiges ärmer werden!
Ist das nun auch ein passendes Wahlkampfthema? Egal wer an
der Spitze der Stadt Leuna steht, muss verantwortungsvoll mit
dem zur Verfügung stehenden Geld umgehen, aber man kann
unterschiedliche Prioritäten setzen.
Auch jetzt ist wieder Wahlkampf. Ich werde hier keine Empfehlung abgeben, obwohl meine Entscheidung schon fest steht,
schließlich bin ich Mitglied der SPD-Fraktion! Liebe Wählerinnen
und Wähler nutzen Sie bitte unbedingt Ihr Wahlrecht! Hören und
Schauen Sie genau hin und bilden Sie sich eine Meinung! Deshalb nicht vergessen - am 15.03. wählen wir den Bürgermeister
für die Einheitsgemeinde Leuna! Nutzen Sie Ihre Stimme!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit.
Ihre Uta Nitsch
Stadträtin der SPD-Fraktion
Ortschaftsrätin in Günthersdorf
17 | Nr. 2/2015
Fax: 034204 64497
Sprechzeit: jeden Mittwoch von 16:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Kötschlitz
Herr Andreas Stolle
Telefon: 034638 20417
Fax: 034638 21853
Sprechzeit: jeden letzten Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Kötzschau
Herr Wolfgang Weise
Tel.: 03462 87825
Fax: 03462 86344
Sprechzeit: jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 17:00 18:00 Uhr
Ortschaft Kreypau
Herr Peter Engel
Tel.: 03462 80348
Fax: 03462 80348
Sprechzeit: jeden 1. Donnerstag im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Rodden
Herr Gerhard Rödiger
Tel.: 034638 365175
Sprechzeit: jeden 2. Montag im Monat von 17:00 - 19:00 Uhr
Ortschaft Spergau
Herr Thomas Scholz
Tel.: 034446 20161
Sprechzeit: jeden Dienstag von 15:30 Uhr - 18:00 Uhr
Ortschaft Zöschen
Frau Andrea Engelmann
Tel.: 0170 9954594
Sprechzeit: jeden 4. Dienstag im Monat von 18:30 - 19:30 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Zweimen
Herr Helmut Rode
Tel.: 034638 20265
Fax: 03461 813222
Sprechzeit: jeden 1. Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
OrtsbürgermeisterInnen und deren
Rufnummern in den Ortschaften
Ortschaft Friedensdorf
Herr Michael Bedla
Tel.: 034639 20360
Fax: 034639 20360
Sprechzeit: jeden 1. Montag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Günthersdorf
Frau Marianne Riemeyer
Tel.: 034638 20335
Fax: 034638 20319
Sprechzeit: jeden 1. Mittwoch im Monat von 16.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Horburg-Maßlau
Herr Jürgen Seifert
Tel.: 034204 60040
Liebe Friedensdorferinnen und Friedensdorfer,
liebe Leserinnen und Leser des Stadtanzeigers
Leuna,
ich möchte Ihnen heute wieder über Aktuelles aus unserer Ortschaft und dem Stadtrat von Leuna berichten.
Wenn Sie diesen Stadtanzeiger in der Hand halten, werden
bereits weitere Vorbereitungen zum Beginn der Sanierung des
Dorfgemeinschaftshauses erfolgen. Für Ende Februar ist vorgesehen die Pappeln im Bereich Dorfgemeinschaftshaus und
Sportplatz zu fällen und nach Beendigung der Baumaßnahme
dann wieder eine geeignete Ersatzbepflanzung vorzunehmen.
Nachdem hier auch bereits Vermessungsarbeiten durchgeführt
wurden, sind derzeit die ersten anstehenden Bauleistungen
ausgeschrieben. Natürlich zieht sich der Baubeginn wieder um
einiges hin, aber der Start naht und in einer März-Sitzung des
Ortschaftsrates lade ich Sie schon heute ein, zu einer weiteren
Nr. 2/2015 | 18
Vorstellung der Sanierung in seiner Ausführungsplanung. Die Vorstellung wird durch unseren Mitarbeiter Herrn Pforte aus der Bauverwaltung und unser beauftragtes Ing.-Büro Stein erfolgen. Das
genaue Datum der Sitzung entnehmen Sie bitte dem Aushang im
Schaukasten. In der Februar-Sitzung des Ortschaftsrates haben wir
uns mit dem Haushalt für unsere Ortschaft für 2015 befasst. Über
die noch anstehenden Maßnahmen berichtete ich bereits und hoffe
diese im laufenden Jahr auch realisieren zu können. Hier geht es um
den Anschluss der Rohrteichweiden an den Floßgraben, um die Erschließung des dritten Bauabschnittes des B-Planes am Weinberg
und die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, welches über
zwei Jahresscheiben erfolgten soll. Darüber hinaus beraten wir über
das anstehende 80-jährige Feuerwehrjubiläum der FFW Friedensdorf und unsere diesjähriges Heimatfest.
Ich möchte Sie auch noch bitten, wieder zahlreich zur anstehenden
Bürgermeister/in–Wahl (Wahl zum/zur Hauptverwaltungsbeamten)
am Sonntag, dem 15. März zu gehen. Diese wird aufgrund geplanter
Sanierung des DGH und des bereits im Vorfeld bekannt zu machenden Wahllokals nicht wie gewohnt im Büro des Ortsbürgermeisters
sein, sondern im gegenüber stehenden Jugendclub durchgeführt
werden. Ich denke,wir sind in Leuna gut angekommen und ich würde mich freuen, wenn wir auch bei dieser wichtigen Wahl mit einer
hohen Wahlbeteiligung unsere Unterstützung der bisher geleisteten
Arbeit zum Ausdruck bringen.
In diesem Sinne verabschiede ich mich bis zum nächsten Stadtanzeiger und wünsche uns allen einen schönen Frühlingsanfang.
Leunaer Stadtanzeiger
gen Feuerwehr und der Kuchenessenverein Zöschen hätten dieses
Objekt gern bis zur Fertigstellung der Turnhalle entweder als Lageroder Probenraum sowie für kleinere Veranstaltungen wie Osterfeuer,
Christbaumschmücken o. Ä. genutzt und wären dabei auch für die
laufenden Nebenkosten aufgekommen. Einen Kauf des Geländes zum
Verkehrswert kann sich dagegen keiner der Vereine leisten. Der Verkauf
des gesamten Geländes (alte FF und ehem. Bauhofgelände) ist in den
entsprechenden Fachausschüssen favorisiert wurden. Die Beschlussfassung dazu im Stadtrat am 26.02. ist sicher reine Formsache.
Zur 1. Jahreshauptversammlung der neu gegründeten Ortsfeuerwehr Zöschen – Zweimen am 07.02. zu der ich eingeladen war,
wurden viele Kameraden befördert und ausgezeichnet. Unter anderem wurden die Kameraden Max Prekel, Heiko Albrecht und Dirk
Henseleit zum Feuerwehrmann und Marcus Frenkel sowie unser
Wehrleiter Jan Schurig zum Oberlöschmeister befördert. Herzlichen
Dank für euren Einsatz.
Ihr Ortsbürgermeister
Michael Bedla
Sehr verehrte Bürger von Wölkau,
Wüsteneutzsch und Kreypau,
wieder sind wir am Anfang eines neuen Jahres und Sie sind aufgerufen mit Ihrer Stimme die Geschicke unserer Ortschaften sowie
der gesamten Stadt Leuna mit zu bestimmen. Ich appelliere deshalb
an Sie, gehen Sie am 15. März zur Wahl und unterstützen Sie die
bisher bewährte und praktizierte Kommunalpolitik.
Lassen Sie sich nicht von Versprechungen beeinflussen, die am
Ende nicht realisierbar sind.
Gemeinsam mit der Stadtverwaltung konnten wir viele positive Projekte zum Wohle aller Bürger der Ortschaften sowie der Stadt realisieren. So sollte es auch in der Zukunft sein.
Ich bedanke mich schon im Voraus bei den Bürgern, die sich am
15. März als Wahlhelfer zur Verfügung stellen.
Peter Engel
Werte Zöschener,
Werte Leser des Stadtanzeigers,
leider muss ich meine Aussage im letzten Artikel des Stadtanzeigers zum Thema „Verkauf des alten Feuerwehrdepots“ korrigieren.
Ich musste feststellen, dass nicht alle Zöschener Ortschaftsräte wie
angenommen, die Vereine dahingehend unterstützen, dass das alte
Feuerwehrdepot übergangsweise bis zum Umbau der Alten Turnhalle, als „Haus der Vereine“ genutzt werden kann.
Ich möchte Ihnen werte Einwohner noch einmal erklären, dass
die Mehrheit des Ortschaftsrates in seiner Sitzung am 26.01. sich
nicht grundsätzlich gegen den Verkauf der alten Feuerwehr und des
Bauhofes ausgesprochen hat. – Verkauf ja, nur nicht zum jetzigen
Zeitpunkt. Die Blaskapelle Edelweiß, der Förderverein der Freiwilli-
Aber auch langjährige Verdienste im Feuerwehrwesen wurden ausgezeichnet, so u. a. Heinz Lorenz für 60 Jahre und Jürgen Bastanier
für 50 Jahre Mitgliedschaft. Auch euch ein herzliches Dankeschön.
Beim anschließenden gemütlichen Teil wurden Zukunftspläne geschmiedet, denn das erste größere gemeinsame Ereignis im neuen
Jahr steht schon bevor. Am 18.04.2015 feiert die Kinder- und Jugendfeuerwehr ihr 5-jähriges Bestehen. Von einem hochmotivierten
tollen Team von 7 Betreuern werden derzeit in unserer Wehr 18 Jugendliche und 17 Kinder betreut. Die Dienste werden im 14-täglichen Rhythmus durchgeführt. Dazu lassen sich die Betreuer immer
wieder etwas einfallen um das gelernte Wissen aufzufrischen und
zu festigen. Vielen Dank für euer Engagement und die scheinbar
unendliche Geduld mit den Kids.
Geburtstagsgrüße habe ich in den vergangenen Tagen an Alfred
Rothe zum 92. Ehrentag überbracht. Der Jubilar war sichtlich überrascht und erfreut über meinen Besuch.
Am 6. März um 17 Uhr möchte ich alle Einwohner herzlich in das
Dorfgemeinschaftshaus einladen. Der Kandidat zur Bürgermeisterwahl Uwe Berthold (SPD) möchte sich in Zöschen vorstellen und
in einer Gesprächsrunde seine Pläne zur Zukunftsgestaltung von
Leuna und seinen Ortsteilen darstellen. Über zahlreiche interessierte
Gäste würde ich mich sehr freuen.
Andrea Engelmann
Ortsbürgermeisterin
Leunaer Stadtanzeiger
19 | Nr. 2/2015
Aktuelles
Veranstaltungskalender 2015
8. März
Günthersdorf
15 Uhr
Frauentagsfeier im Bürgerhaus Günthersdorf,
Veranstalter: Heimatverein Günthersdorf e. V.
14. März
Spergau
19 Uhr
Die Autorenvereinigung „Leseturm“ stellt sich vor in der Jahrhunderthalle
in Spergau
22. März
Schladebach
14.30 Uhr Frühlingssingen Männerchor Schladebach in der Gaststätte „Heiterer Blick“
28. März
Leuna
14.30 Uhr Akkordeonorchester Jahreskonzert im cCe Kulturhaus
1. April
Kötzschau
14 Uhr
3. April
Schladebach
3. April
Kötzschau
4. April
Zweimen
Osterfeuer
4. April
Rodden
Osterfeuer der FFW Rodden
4. April
Zöschen
Osterfeuer auf dem Druschplatz – Förderverein der FFW e. V. und Heimat- und
Geschichtsverein Zöschen e. V.
4. April
Thalschütz
18 Uhr
Osterfeuer beim Verein zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V.
12. April
Günthersdorf
15 Uhr
Frühlingsfest im Bürgerhaus, Veranstalter: Chorgemeinschaft Harmonie e. V.
25. April
Leuna
30. April
Kötzschau
1. Mai
Zweimen
Frühlingsfest
9. Mai
Leuna
Eine Stadt geht auf Reisen – Busreise der Stadt Leuna „Hexentanzplatz Thale &
Stolberg“, Karten ab 1. März in der Stadtinformation
25. Mai
Spergau
Deutscher Mühlentag, Mühlengelände
30. Mai
Horburg
31. Mai
Zöschen
29. Mai – Zöschen
4. Juni
Ostereiersuchen in der Grundschule Kötzschau, organisiert durch den Schulförderverein
Ostereiersuchen auf dem Sportplatz Schladebach, organisiert durch den SV
Germania Kötzschau e. V. 1932
19 Uhr
Osterfeuer, Gaststätte „Zur Mühle“
Grüner Markt, Haupttorplatz
20 Uhr
11 Uhr
Frühjahrsfeuer mit Fackel- und Laternenumzug vom Dorfgemeinschaftshaus
Kötzschau zum Sportplatz Schladebach, organisiert vom SV Germania Kötzschau e. V.
1932
Jahresfest der Stiftung „Samariterherberge“ auf dem Gelände der Stiftung,
Burgauenstr. 23
Gedenkfeier am Kriegsgräberdenkmal in der Aue – Heimat- und Geschichtsverein
Zöschen e. V.
Woche der Erinnerung – Jugendaustausch Heimat- u. Geschichtsverein Zöschen e. V.
Ihre Termine für Veranstaltungen nehmen wir (ohne Anspruch auf Veröffentlichung) gern an! Änderungen vorbehalten!
Der Heimatverein Günthersdorf e. V. lädt ein zum Frauentag
mit musikalischer Umrahmung ins Bürgerhaus Günthersdorf
am 08.03.2015 um 15.00 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Nr. 2/2015 | 20
Leunaer Stadtanzeiger
Einladung zum 5. Frühlingssingen 2015
Am 22.03.2015 um 14.30 Uhr lädt der Männerchor Schladebach alle Freunde des Gesanges in die Gaststätte Hartig nach
Schladebach zum 5. Frühlingssingen ein.
Mit Frühlings- und Volksliedern, Gedichten und Geschichten
wollen wir die neue Jahreszeit begrüßen.
Es gibt Kaffee und selbst gebackenen Kuchen!
Bringen Sie Ihre ganze Familie und gute Laune mit!
Der Männerchor und das Team der Gaststätte Hartig freuen sich
auf Sie.
Der Eintritt ist frei!
R. Tautenhahn
Konzertverschiebung
CRAZY KONZERT 2 mit Pianotainment
„Aufgrund einer unvorhersehbaren Schiffsreiseverlängerung auf
der die Künstler von Pianotainment spielen, an welche wir leider vertraglich gebunden sind, müssen wir das geplante Crazy
Concert 2 in Merseburg vom 01.03.2015 auf Sonntag, den
15.03.2015 um 17:00 Uhr verschieben. Pianotainment wird sich
als Ausgleich für die Konzertverschiebung in Merseburg noch einen kleinen Extrabonus einfallen lassen. Lassen Sie sich überraschen! Alle bereits gekauften Karten behalten selbstverständlich
ihre Gültigkeit für den neuen Termin!“ (Management Pianotainment, www.pianotainment.com)
Pianotainment® gelten derzeit als eine der weltweit besten „Klavier-Akrobaten“ (SZ). Die beiden Vollblut-Musiker Stephan Weh
und Marcel Dorn gastieren mit ihrem spektakulären Nachfolgeprogramm CRAZY CONCERT 2 rund um den Globus. New
York, Dubai oder Hongkong - überall schaffen sie mit Virtuosität
und Humor ein fantastisches Konzerterlebnis. Nicht zuletzt deshalb wählten 25.000 unabhängige Brancheninsider das Duo zu
Deutschlands TOP TEN Entertainern (Conga Award).
Scheinbar mühelos jonglieren die beiden Ausnahme-Pianisten
vierhändig mit Klassik, Pop und Jazz und halten dabei stets die
Balance zwischen Anspruch und Show. Für Elise als LoungeVersion, der Hummelflug im Rekordtempo, Klavierspiel rückwärts oder mit Tennisbällen – ein abwechslungsreicher Abend
ist garantiert. „Irrwitzig, was die beiden am Klavier vollführten“
titelt dazu der FOCUS. Lassen auch Sie sich begeistern von verrückten Ideen und Musik, die ins Ohr und unter die Haut geht.
Bitte den Kartenvorverkauf nutzen: Karten zu 17,00 Euro/
erm. 14,00 Euro an der Tageskasse und im Vorverkauf bei
der Tourist-Information Merseburg.
Osterfeuer
4. April 2015
Wo?Zöschen
Druschplatz
Beginn?
18.00 Uhr
Wir wollen gemeinsam mit Kind und Kegel den Winter vertreiben. Dazu laden herzlich ein:
Der Feuerwehrförderverein und der
Heimat- und Geschichtsverein
Für Essen und Trinken wird gesorgt.
Leunaer Stadtanzeiger
21 | Nr. 2/2015
Lesestart-Sets für die Kleinsten
In der Stadtbibliothek Leuna gibt es immer noch kostenlos das zweite „Lesestart-Set“ für alle Dreijährigen. Sichern
Sie sich für Ihr Kind dieses Set (nur solange wie der Vorrat
reicht).
Infos gibt die Stadtbibliothek unter Tel. 03461 840145 oder
vor Ort.
Stadtbibliothek Leuna
Rathausstraße 1, 06237 Leuna (im Rathaus)
Telefon Ausleihe/Verlängerungen: 03461 840-144
Telefon Leiterin Frau Petrahn: 03461 840-145
E-Mail: stadtbibliothek@leuna.de
Öffnungszeiten:
Montag
10.00 - 12.00 Uhr
Dienstag
10.00 - 12.00 Uhr
Mittwochgeschlossen
Donnerstag 10.00 - 12.00 Uhr
Freitag
10.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
Die Bibliothek befindet sich im Kellergeschoss des Rathauses Leuna. Den Eingang erreicht man über die Hofseite.
Recherchieren im Katalog der Stadtbibliothek Leuna, Neuerwerbungen, Selbstständiges Verlängern der ausgeliehenen
Medien sowie Vormerken von Medien können Sie über den
Web-Opac auf der Internet-Seite der Stadt Leuna
(www.leuna-stadt.de).
Link: Stadtbibliothek Leuna – Bibliotheksrecherche- und Informationssystem – Online-Katalog
Lesestammtisch in der Stadtbibliothek
für Erwachsene
am 15.04.2015 um 16.00 Uhr
im Leseraum der Stadtbibliothek Leuna
Rathausstr. 1, 06237 Leuna
Tel. 03461 840144
Schließung der Stadtbibliothek
www.wittich.de
AMTSBLÄTTER BEILAGEN BROSCHÜREN PROSPEKTE
ZEITUNGEN AMTSBLÄTTER BEILAGEN BROSCHÜREN
PROSPEKTE ZEITUNGEN AMTSBLÄTTER BEILAGEN
BROSCHÜREN PROSPEKTE ZEITUNGEN AMTSBLÄTTER
BEILAGEN BROSCHÜREN PROSPEKTE ZEITUNGEN
Fragen zur Werbung?
Am Freitag, 13.03.2015 bleibt die Bibliothek
ganztägig geschlossen.
Wir bitten um Verständnis!
(01 71) 4 14 40 53
Ihre Medienberaterin
Ilona Friedrich
berät Sie gern.
Fax: (0 35 35) 48 92 34
ilona.friedrich@wittich-herzberg.de
Nr. 2/2015 | 22
Leunaer Stadtanzeiger
Neuerwerbungen der Stadtbibliothek Leuna
Romane
Webster, Amanda
Der Junge der Äpfel liebte - wie mein Sohn die Magersucht besiegte
Besondere Schicksale
Hjorth & Rosenfeldt
Das Mädchen, das verstummte
Krimi
Gortner, Christopher W.
Das Tudor-Komplott
Historischer Roman
Schiewe, Ulf
Die Rache des Normannen
Historischer Roman
Bowring, Sam
Der Herr der Tränen
Fantasy
Bowring, Sam
Wächter der Lüge
Fantasy
Kaminer, Wladimir
Salve Papa!
Humor/Satire
Evanovich, Janet
Küsse sich, wer kann
Stephanie-Plum-Roman
Evanovich, Janet
Kuss Hawai
Stephanie-Plum-Roman
Evanovich, Janet
Küssen und küssen lassen
Stephanie-Plum-Roman
Erpenbeck, Jenny
Aller Tage Abend
Familienroman
Berg, Ellen
Zur Hölle mit Seniorentellern!
(K)ein-Rentner-Roman
Korber, Tessa
Zum Sterben schön
Ein Bestatter-Krimi
Puértolas, Romain
Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte
Humor/Satire
Röhrig, Tilman
Die Ballade vom Fetzer
Historischer Roman
Fielding, Helen
Bridget Jones - Verrückt nach ihm
Liebesroman
Brooke, Amanda
Das Geheimnis der Monduhr
Familienroman
Schacht, Andrea
Auf Tigers Spuren
Katzenroman
Ruiz Zafón, Carlos
Marina
Mysteryroman
McReynolds, Glenna
Stein und Feuer
Wales-Saga
Helprin, Mark
Wintermärchen
Fantasy
Laurie, Hugh
Bockmist
Humor/Satire
Berg, Ellen
Den lass ich gleich an
(K)ein-Single-Roman
Kaminer, Wladimir
Coole Eltern leben länger
Humor/Satire
Cramer, Sofie
All deine Zeilen
Liebesroman
Sachbücher
Dr. Oetker - Sommer im Glas
Specht, Simone
Homöopathie für Katzen
Gigl, Claus
Erörtung Deutsch Gymnasium - Training intensiv
Göbel, Walter
Abiturwissen Geschichte - Das Dritte Reich
Gigl, Claus
Abiturwissen Deutsch - Prosa, Drama, Lyrik
Lensing, Thorsten
Moselsteig
Reiseführer
Sparrer, Petra
Palma de Mallorca
Reiseführer
Schmitt, Gudrun
Das Eierkarton-Bastelbuch
Schneider, Eva
Das große BLV Kreativ-Buch
Benson, Richard
Der verschimmelte Reiter
Die blödesten Antworten
auf Prüfungsfragen
Kinderbücher
Scheffler, Ursel
Der Raubritter Ratzfatz
Scherz, Oliver
Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika
Steinhöfel, Andreas
Rico, Oskar und die Tieferschatten
Krimi für Jungs
Steinhöfel, Andreas
Rico, Oskar und das Herzgebreche
Krimi für Jungs
Steinhöfel, Andreas
Rico, Oskar und der Diebstahlstein
Bagger, Traktor, Müllabfuhr!
Krimi für Jungs
Sach-Bilderbuch
Tielmann, Christian
Max kocht Spaghetti
Bilderbuch
Tielmann, Christian
Max geht zum Kinderarzt
Bilderbuch
Stadtinformation Leuna
Rudolf-Breitscheid-Straße 18, 06237 Leuna
Tel.: 03461 814-961
Fax: 03461 822-979
Email: kontakt@leuna-stadtinformation.de
Homepage: www.leuna-stadt.de
Öffnungszeiten:
Mo.
8:00 - 12.00 und 13:00 - 17:00
Di.
8:00 - 12:00
Mi. geschlossen
Do. 8:00 - 12.00 und 13:00 - 17:00
Fr.
8:00 - 12:00
Ticketverkauf für Konzerte und Veranstaltungen ab 10 Uhr
Leunaer Stadtanzeiger
23 | Nr. 2/2015
Bisher erschienene Heimatgeschichtliche Beiträge
(zum Teil erhältlich in der Stadtinformation Leuna)
Nr.
1/1995
2/1995
1/1996
2/1996
1/1997
2/1997
1/1998
Sonderheft 1998
1/1999
2/1999
Sonderheft 1999
1/2000
2/2000
1/2001
2/2001
1/2003
2/2003
1/2004
2/2004
1/2005
2/2005
1/2006
2/2006
1/2007
2/2007
1/2008
2/2008
1/2009
2/2009
1/2010
2/2010
1/2011
2/2011
1/2012
2/2012
1/2013
Titel
Protokollbuch von Rössen (1744 - 1914)
1. Filmvorführungen und Kinogeschichte in Neu- Rössen / Leuna
2. Kindergarten Sonnenplatz
3. Waldbad Lena
Protokollbuch von Göhlitzsch (1751 – 1910)
Die Ur- und Frühgeschichte des Siedlungsraumes Leuna
80 Jahre Zweckverband Leuna
70 Jahre Sparkasse Lena
Wie Leuna zu seinen Namen kam
Nationalsozialistische Umgestaltungsversuche der Gartenstadt
Leuna 1940/41
1100 Jahre Ockendorf
Festschrift 70 Jahre Jahn-Schule
Kurzer Abriss der Kröllwitzer Geschichte bis 1930
50 Jahre Klein-Moskau oder der Ab- und Aufstieg eines
Leunaer Wohngebietes
„Plastewerk- und Klebstoffe in der deutschen Modelleisenbahnindustrie“
Festschrift 70 Jahre Waldbad Leuna
Karl Barth und die Reformbewegung „Wohnen im Grünen“
Die Entwicklung des Haupttorplatzes von der Entstehung bis
in die Gegenwart
Der 17. Juni 19953 in Leuna
Karl Modersheim (1888 – 1952)
Ein erfolgreicher Kommunalpolitiker und Bürgermeister der Stadt Leuna
Die Entwicklung des Leunaer Straßennetzes bis 2004
Leunawerker in den Deportationsaktionen Paperclip und
OSOAWJACHIM 1945 - 54
Die Partnerschaftsbeziehungen der Stadt mit den Städten in der BRD
(Quickborn, Völklingen, Marktbreit/Main, Hagen, Lintfort/Kreis Moes,
Wesseling und Lauffen am Neckar), Martigues (Frankreich) und
Litvinov (CSSR) 1950 – 1990
Die Geschichte der Männergesangsvereine Daspig (1909 – 2003) und
Neu-Rössen (1918 – 1990)
Die zwei Gesichter des ehemaligen Leunaer Bauamtsleiters Kurt Jahn in
der Zeit von Weimarer Republik und des Dritten Reiches
50 Jahre Kindereinrichtungen „Am Hügel“
Das Polizei-Betriebsschutzamt Leuna 1916 – 1936
Die Chemiekonferenz der DDR in Leuna (3./4. 11. 1958) und
ihre Auswirkungen
Leuna-Chemiker und Leuna-Ingenieure in den Nürnberger
IG-Farben-Prozess 27.8.1947 – 29.7.1948
Leunaer Kommunalwahlen zwischen Biertisch (1849) und
runden Tisch (1990)
Die Involvierung der Leuna-Werke über die Schwerwasserproblematik in
die deutsche Atomwaffenforschung 1938 - 1945
Der Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz (GAB) in den
Leuna-Werken zwischen der schweren Explosion in Oppau
(21.9.1921) und der Machtergreifung des Nationalsozialismus (1933)
Bau der beiden Kirchen in der Gartenstadt 1929/30
Festschrift 80 Jahre Waldbad Leuna
Schladebacher Tiefbohrungen
Was war vor dem Plastikpark in den Saaleanlagen?
Drei thematische Stadtrundgänge zum Nationalsozialismus in Leuna
Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht
(Wehrmachtsführungsstab) 1940 - 1945
Noch erhältlich
ja
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nein
Preis
in €
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5,00
4,00
3,00
2,00
3,00
Nr. 2/2015 | 24
Leunaer Stadtanzeiger
Aus dem Karten- und Veranstaltungsangebot der Stadtinformation der Stadt Leuna
Rückblick
„Wir fliegen“ - Karnevalauftakt in Günthersdorf
Am 7. Februar 2015 erwartete die Besucher des Günthersdorfer
Karnevals wieder ein buntes Programm von Tanz bis Scatch. Das
Motto in diesem Jahr hieß „Treffpunkt Flughafen – Die GCC Airline
geht in die Luft“ und die Auftaktveranstaltung im Saal des Sportlerheims Günthersdorf versprach abermals eine spannende Saison,
in der viel gelacht und gespaßt wird. Von Abendveranstaltung bis
Kinderfasching ist auch wieder an jede Zielgruppe gedacht. Am
Abend des 7. Februar 2015 jedenfalls konnten sich die zahlreichen
Leunaer Stadtanzeiger
25 | Nr. 2/2015
Redaktion Stadtanzeiger
Maik Gutknecht als Bruchpilot. Im nächsten Jahr heißt es für alle
Karnevalisten in Günthersdorf und Umgebung, sich schnell Karten
im Vorverkauf zu sichern. Denn die Plätze sind begrenzt und das
Interesse des Publikums wächst zur Freude des Vereins zusehends.
Das Motto der nächsten Session legen die Vereinsmitglieder indes
bereits im März dieses Jahres fest. Ab dann gilt es bereits wieder, für
das neue Programm zu planen und fleißig zu trainieren.
Karneval in Günthersdorf
Chef-Pilot Uwe Langheinrich und Bruchpilot Maik Gutknecht flogen
durchs Programm
Besucher, darunter auch die Bürgermeisterin und Stadtratsvertreter,
schon bestens auf das aktuelle Motto einstimmen, selbst die Versorgung im Sportlerheim erfolgte im „Flugmodus“.
Erfahren Sie mehr zur diesjährigen Karnevalsaison im Beitrag des
Günthersdorfer Carnevalsclub Blau-Weiß.
Am Aschermittwoch ist nicht alles vorbei
Vielleicht in Köln, doch nicht am Kanal in Günthersdorf. Denn nach
dem Karneval ist schließlich vor dem Sommernachtsball. Doch bevor die Närrinnen und Narren des GCC in die Planung dieses allseits
beliebten Spätsommer-Festes gehen, werden sie Resümee ziehen
aus dem diesjährigen Karneval-Programm „Treffpunkt Flughafen“.
Und sie werden zufrieden sein. Mit den zahlreich erschienenen Gästen, denn die Veranstaltungen waren, trotz Schulferien in SachsenAnhalt und Sachsen, so gut besucht wie seit langem nicht mehr.
Und mit dem Applaus des Publikums, denn dieser ist das Brot des
Künstlers. Das beehrte Handgeräusch kam denn auch reichlich von
den „Fluggästen“, unter ihnen die Bürgermeisterin der Stadt Leuna,
Dr. Dietlind Hagenau, und die Ortsbürgermeisterin Günthersdorfs,
Marianne Riemeyer. Mit der „GCC-Airline“ unternahmen sie eine
kurzweilige Reise um die ganze Welt und am Ende mit dem Männerballett sogar bis weit hinaus ins Weltall.
Der Ratsschlüssel ist inzwischen wieder in den vertrauten Händen
der Ortsbürgermeisterin Marianne Riemeyer. Zum letzten Mal, denn
nach der Bürgermeisterwahl in diesem Jahr wird diese ehrwürdige
Aufgabe auf einen neuen Amtsinhaber übergehen. Ihr gebührt Dank
für das über Jahre hinweg gelebte Miteinander.
Ein Dankeschön auch und vor allem an die Stadt Leuna, die Ortschaften Günthersdorf und Kötschlitz sowie die zahlreichen Förderer des GCC für die finanziellen Mittel und Sachspenden. Dank dem
Team des Restaurant Günthersdorf, dass es den Spaß mit Flugbegleiterinnen und Servierwagen mitgemacht hat. Und natürlich ein
herzliches Dankeschön an alle aktiven Vereinsmitglieder, Freunde
und Helfer, die mit viel ehrenamtlichem Einsatz und Engagement
zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben.
Noch einmal zurück zum Sommernachtsball. Dieser findet statt am
5. September 2015 am Günthersdorfer Teich. Es wird wieder ein tolles Fest für alle werden, die kommen und zum Ausklang des Sommers gemeinsam fröhlich sein wollen.
Günthersdorf Helau!
Maik Gutknecht, Präsident
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche an
365 Tagen im Jahr sind wir für Sie da!
Die Krümelfunken als Papageien in ihrem Tanz „Let‘s go to Rio“
Die Krümelfunken entführten das Publikum nach Rio in Brasilien, die
Juniorfunken waren in Europa und Kalifornien unterwegs. Die Funkengarde nahm Kurs auf Spanien mit einem feurigen Showtanz und
mit ihrer Garde auf Schottland. GCC-Funkenmariechen Alina Rieder
tanzte sich mit ihrem Solotanz zu irischen Klängen in die Herzen. Für
die ausgiebige Betätigung des Zwerchfells sorgten Uwe Hartig als
Urlauber, Marion Schwarz als Flughafen-Putzfrau und die KabinenReinigungs-Crew Anderes Heller, Sigi Bau und Bernhard Pecher letztere mit gewohnt lokal-satirischem Biss. In die Riege der regionalen Wahrheiten reihte sich Anne Fleischer im Duett mit Andreas
Heller ein. Beide nahmen die Ereignisse nach dem Sommernachtsball im letzten Jahr zum Anlass, gerade jetzt den mehr als 30 Förderern aus Kommune und Wirtschaft für ihre ungebrochene Treue zum
Karnevalsclub mit einem Lied musikalisch zu danken. „Wir stehen
tief in ihrer Gunst ...“ haben die beiden sehr treffend formuliert. Den
GCC-Flieger sicher gestartet und gelandet haben das gewohnt unterhaltsame Moderatoren-Duo Uwe Langheinrich als Chef-Pilot und
Wir, dass sind über 500 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leuna, die sich in zehn Ortswehren (Friedensdorf, Günthersdorf-Kötschlitz, Horburg-Maßlau, Kötzschau,
Kreypau, Leuna, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen) gliedert.
Träger der Freiwilligen Feuerwehr ist die Stadt Leuna, unser Dienstherr die Bürgermeisterin Frau Dr. Hagenau.
Geführt wird das Team vom Stadtwehrleiter Kamerad Matthias
Forst, der durch die Ortswehrleiter unterstützt wird. Den Einsatzund Übungsdienst leisten wir freiwillig und ehrenamtlich. Wir verstehen uns als
eine Feuerwehr,
in der Teamgeist
und Teamfähigkeit
groß geschrieben
wird, und soziale Kompetenz für
Vertrauen untereinander sorgt.
Freiwillige
Feuerwehr
der Stadt Leuna
Nr. 2/2015 | 26
Geburtstagsgrüße
„Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel
zu tun hätte.“
Noël Coward
In dem Sinne wünschen wir allen Mitgliedern, die im Monat
März ihren Ehrentag feiern, ungenierten Spaß am Nichtstun, Gelassenheit sowie Glück und Gesundheit im neuen
Lebensjahr.
Der Vorstand des Vereins zur Traditionspflege der
Feuerwehr e. V. Rampitz/Thalschütz
Leunaer Stadtanzeiger
Über eine erhöhte Aufnahme von Obst und Gemüse erhoffen
wir uns einen geringeren Verzehr von energiereichen, das Übergewicht fördernden Lebensmitteln wie Süßigkeiten und kalorienreichen Snacks. Außerdem möchten wir Einfluss auf das
Trinkverhalten der Kinder nehmen und diese anregen, reichlich
Wasser, stark verdünnte Säfte und ungesüßten Tee anstelle
energiereicher Softdrinks zu sich zu nehmen.
Neben Erziehern und Kindern ist es uns wichtig, auch die Eltern
in dieses Projekt mit einzubeziehen, da bereits im Kindergartenalter die Grundlagen einer gesunden Ernährung gelegt werden.
Das Tigerkids-Projekt ermöglicht sowohl Kindern als auch Erzieherinnen viele positive Erfahrungen und bewegt die gesamte
Familie. Alle haben Spaß an Bewegung/Entspannung und einer
gesunden, leckeren Ernährung.
Im Rahmen dieses Projektes gab es bereits mehrere Angebote.
Die „Kleine Lok, die alles weiß“ kam mit ihren ersten Hängern in
den Kindergarten und brachte reichlich Obst und Gemüse für
die Kinder mit. In den nächsten Tagen wird sie weitere Anhänger
mit gesunden Nahrungsmitteln und Getränken mitbringen.
Ein weiterer Höhepunkt war unser Gemüsetheater. Die Supermarktgurke in ihrer tollen Zellophan-Hülle ging auf Entdeckungstour durch das Land. Dabei lernte sie viele interessante
Gemüsesorten kennen. Sie trifft die Karotte „Lotte“, die Kartoffel
„Stoffel“ und andere seltsame Früchte und Gemüsearten. Die
Kinder waren von dieser Vorführung sehr begeistert und erzählten noch einige Tage später davon.
Lichterfest im Sonnenkäfer
Frau Fleischer als neue Schulleiterin für die
Grundschule Kötzschau bestellt
Im Beisein der Bürgermeisterin der Stadt, Frau Dr. Hagenau und
des Ortsbürgermeisters von Kötzschau, Herrn Weise, wurde
durch die Vertreterin des Schulamtes des Landes, Frau Greiner, Frau Fleischer als neue Schulleiterin der Thomas MüntzerGrundschule Kötzschau berufen.
Wir wünschen Frau Fleischer alles Gute und viel Erfolg in ihrer
neuen Tätigkeit.
Redaktion Stadtanzeiger
Ende Januar war es soweit. Die Erzieher hatten alle Eltern und
Verwandten der Kinder zum diesjährigen Lichterfest eingeladen.
Wieder einmal hatten die Erzieher den Kindergarten mit vielen
Lichtergläsern geschmückt. Mit Unterstützung unseres Hausmeisters, Herrn Schmidt, wurden zusätzlich mehrere Lichterschläuche- und netze aufgehängt. Mit Einbruch der Dunkelheit
erstrahlte der Garten in einem festlichen Glanz.
Zur Eröffnung sangen die Kinder das Lied vom Lampion und
tanzten „Sabukuaja“. Danach konnten die Eltern und Kinder die
verschiedenen Stationen ausprobieren. Gekonnt hüpften die
Kleinen durch die Hüpfschnecke und den Sprungparcours. An
anderen Stationen galt es, das Gleichgewicht zu halten und geschickt die Teelichter über eine abgesteckte Strecke zu transportieren. Um auch den Geschmacks-und Geruchsinn zu schulen, gab es zwei Stationen, an denen verschiedene Lebensmittel
durch Kosten und Riechen erkannt werden sollten.
Zur Unterhaltung wurde zwischendurch das Schattentheater
„Die drei kleinen Schweinchen“ aufgeführt, dessen Vorstellung
die Anwesenden aufmerksam verfolgten.
Zwischendurch konnte man sich mit Bratwurst, Steak und Glühwein bzw. Kinderpunsch stärken. Schade, dass so wenige Eltern
die Gelegenheit genutzt haben, an diesem Fest teilzunehmen.
Tigerkids-Projekt
Mit Beginn des neuen Jahres starteten wir gemeinsam mit unseren Kindern das Tigerkids-Projekt der AOK. In der Vergangenheit
haben wir mit diesem Projekt viele positive Erfahrungen gesammelt, so dass wir beschlossen, es noch einmal zum Mittelpunkt
unserer Arbeit werden zu lassen.
Inhalt des Projektes ist die gesunde Ernährung, Bewegung und
Entspannung. Die Leitfigur - ein Tiger aus Plüsch – begleitet die
Kinder als zentrale Figur durch das Projekt. In spielerischer Form
erfahren die Kinder Wissenswertes über gesundes Essen und
Spaß an Bewegung.
Danke an all diejenigen, die uns wieder einmal tatkräftig unterstützten und uns mit ihrer Anwesenheit die Treue hielten. Ein
großes Dankeschön geht auch an die Helfer der Freiwilligen
Feuerwehr Zöschen, die trotz starken Windes nichts unversucht
ließen, unser Lagerfeuer zu entzünden. Auch die Fackelständer
der ZÖMA hatten ihren ersten Einsatz und leisteten treue Dienste. Sie gaben dem Fest einen zusätzlichen Glanz.
Heike Heldt
Erzieherin
Leunaer Stadtanzeiger
DLRG/NIVEA Kindergartentag
in der Kita „Am Sonnenplatz“
Am 11. Februar 2015 war Nobbi bei uns in der Kita, um gemeinsam mit uns Vorschulkindern, dem DLRG Leuna-Merseburg und
NIVEA Beiersdorf AG die Bade- und Sonnenschutzregeln zu lernen.
Wir durften einmal selbst ein Rettungsschwimmer sein, lernten
dessen Alltag kennen und konnten so Einigen das „Leben retten“ oder „die Eltern wiederfinden“. Durch ein schönes großes
Bodenpuzzle und einem Memory lernten wir alles Wichtige, um
uns richtig beim Baden und in der Sonne zu verhalten.
Ganz lustig was das Puppentheater, hierbei stellten wir fest,
dass Nobbi nicht aufgepasst hat und wir ihm ganz schön helfen
mussten bei all den Regeln. Viel Bewegung und Spaß kam bei
den Rettungsübungen mit dem Schwungtuch und mit den echten Rettungsgeräten der Rettungsschwimmer auf.
27 | Nr. 2/2015
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Besucherinformationszentrum der Infra-Leuna im Bürocenter der Leuna-Werke.
Frau Löhr und Frau Sund von der Infra-Leuna gaben uns einen
Einblick in die verschiedenen Firmen und deren Produkte am
Chemiestadtort.
Gespannt schauten die Kinder beim Betätigen der Firmennamen, welche Produkte auf der Produktwand aufleuchteten.
Wir erfuhren noch viel Wissenswertes und dafür möchten wir
uns bei den Mitarbeiterinnen der Infra-Leuna recht herzlich bedanken.
Im Anschluss entdeckten wir noch einen Blumenladen, einen
Friseursalon und einen Schreibwarenladen im Bürocenter.
Spannend war auch herauszufinden wieviel Fenster, Türen das
Bürocenter hat und wie lang das Gebäude ist.
Auf dem Rückweg entdeckten wir noch viele weitere interessante Orte unserer Stadt.
Unser nächster Stopp war ein Besuch in der Kinderkrippe „Am
Plastikpark“ Hier wurden wir herzlich in Empfang genommen
und erkundeten alle Räume.
Wir wissen jetzt, was für unsere Sicherheit im und am Wasser
sowie in der Sonne wichtig ist.
Zum Schluss erhielten wir alle eine Urkunde, ein Malbuch und
ein Wasserball von der NIVEA Beiersdorf AG. Für den interessanten und schönen Tag möchten wir uns alle bei dem DLRG
und NIVEA bedanken.
A. Fischer
Projekt „Meine Heimatstadt“
Viel Spaß hatten die Kinder der „Schmetterlingsgruppe“ aus
der Kita „Am Sonnenplatz“ Leuna bei ihrem Entdeckungsgang
durch die Stadt.
Kaum zu glauben, dass wir auch mal so klein waren. Wir möchten uns bei dem Team der Kinderkrippe recht herzlich für den
Rundgang bedanken.
Noch viele weitere Erkundungstouren stehen auf unserem Projektplan so zum Beispiel Stadtinformation, Rathaus, Bibliothek,
Feuerwehr, Geschäfte.
Kinder und Erzieher der Schmetterlingsgruppe
Nr. 2/2015 | 28
25 Jahre SPD Ortsverein Leuna
Unser Ortsverein hatte anlässlich seines 25-jährigen Bestehens
Freunde und Vereine zu einem Neujahrsempfang eingeladen.
Gekommen waren 17 Mitglieder der SPD,
29 Freunde und Vertreter der Vereine: AWO, Naturfreunde,
Volkssolidarität, DRK, Heimat und Geschichtsverein Zöschen,
Geschichte lebt Leuna, Akkordeonorchester, Offener Kanal Merseburg, sowie Vertreter beider Kirchgemeinden. Selbstverständlich konnten wir auch unsere Landtagsabgeordneten Dr. Verena
Spaethe, Patrick Wanzek und unseren Kreisvorsitzenden Alexander Lehmann begrüßen. Die SPD hat in Leuna eine lange Tradition. Besondere Verdienste um den Aufbau unserer Stadt nach
dem 2. Weltkrieg hat unser Ehrenbürger, der SPD-Bürgermeister
Karl Mödersheim.
Zur Geschichte unseres Ortsvereins: Am 5. Januar 1990 haben
wir den Ortsverein in Leuna gegründet . Der Runde Tisch in Leuna konstituierte sich bereits am 20.12.89.
Der amtierende Bürgermeister Horst Staude hatte zu dieser
Sitzung alle DDR-Altparteien und als Vertreter der neuen Opposition Georg Lüttgert vom neuen Forum und Horst Fischer
als Vertreter der SDP ( die Umbenennung in SPD erfolgte erst
am 13.01.1990) eingeladen. Beraten wurden in den Sitzungen
Leunaer Probleme, wie z.B. Baustopp Wohnhäuser Nelkenweg,
Staub- und Abgasfond, Kabelfernsehen, Umbau des Kinos zum
„Einkaufstempel“, Phenolbelastung des Grundwassers im Lilienweg, Verbrennung der Stasiakten im Kraftwerk, die Umweltdemo nach Merseburg.
Gemeinsam haben wir unserer verstorbenen Mitglieder Helmut
Aechtner, Fritz Hecker, Dr. Karl Heinz Richter, Helene Arndt und
Lothar Reiher gedacht.
Erinnert haben wir uns an die überwältigende Aufbruchstimmung, an unsere SPD Freunde aus Wesseling und Dülmen, mit
denen wir auch heute noch gute Kontakte pflegen.
In Deutschland hat das Ehrenamt eine lange Tradition. Ehrenamtliche Arbeit baut innerhalb der Gesellschaft Brücken zwischen Starken und Schwachen, Älteren und Jüngeren. Unseren
in Leuna tätigen Vereinen galt daher unser besonderer Dank.
Wie wichtig heutzutage funktionierende Netzwerke und ein harmonisches Vereinsleben sind, muss man uns nicht erklären,
nennen sich doch die SPD Organisation ganz bewusst SPD
Orts-Verein.
Sorge bereitet mir das Demokratieverständnis einiger Leunaer
Amtsträger. Es geht nicht an, dass in der Neujahrsansprache der
Bürgermeisterin behauptet wird, ich zitiere: „Es reicht nicht trotzig zu fordern, den Rest auszublenden und bei nicht sofortiger
positiver Entscheidung im Stadtrat den Versuch zu starten die
Presse vor Ort zu binden, zu instrumentalisieren.“ Jeder Insider
weiß, gemeint war die SPD Fraktion. Dies kann man so nicht
stehen lassen, gerade unser ehemaliger Landrat, Dr. Tilo Heuer,
zeigt im Stadtrat Probleme auf und verweist gleichzeitig auf Lösungsmöglichkeiten. Leider werden diese Vorschläge im Stadtrat oft gar nicht erst diskutiert. Für „Friede Freude Eierkuchen“
sind und waren wir nie zu haben.
Bedanken möchte ich mich bei der regionalen Presse. Die Berichterstattung ist objektiv und gut recherchiert. Ich kann mich
noch sehr gut an die Zeiten der „Hofberichte“ erinnern.
Wie soll es mit dem SPD OV Leuna weitergehen? Ende Februar wird aus den zwei Ortsvereinen (Leuna und Kötzschau) einer
werden. Wir heißen jeden und jede willkommen, um mit uns gemeinsam Politik zu diskutieren und zu gestalten.
Im Anschluss an den offiziellen Teil kam es bei „Häppchen und
Wein“ zu interessanten Gesprächen. Unsere Gäste suchten natürlich den Kontakt zu unserem Bürgermeisterkandidaten Uwe
Berthold, der gerne alle Fragen beantwortete..
Leunaer Stadtanzeiger
Nach ca. vier Stunden „Sitzung“ musste ich unsere Gäste ermuntern, doch nun endlich nach hause zu gehen. Es war ein
schöner Abend und der SPD-Ortsverein bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei seinen Gästen und wünscht allen, auch
den Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
Horst Fischer
Vors. SPD OV Leuna
Einladung
Haben wir Zukunft mit immer weniger und älter werdenden Einwohnern?
Der Industriestandort wächst, die Menschen in der Kernstadt Leuna werden weniger. Über die Konsequenzen der
Bevölkerungsentwicklung diskutieren der bekannte SPDLandespolitiker Jens Bullerjahn und der SPD-Bürgermeisterkandidat Uwe Berthold in einem öffentlichen Forum. Das
Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Leuna sind von Bevölkerungsrückgang und Alterung in besonderem Maße betroffen. Individuelle Strategien sind gefragt. Die Veranstaltung
verspricht eine interessante Debatte.
Der Ortsverein Leuna der SPD lädt dazu ein und freut sich
auf Sie am 10.03.2015, 16.00 Uhr in der AWO Leuna,
Kirchgasse 7.
SV Blau-Weiß Günthersdorf e. V.
Hallo Sportfreunde,
bei der Trikotübergabe an den C-Junioren des SV Blau-Weiß
Günthersdorf e. V. ist mir leider eine Fehler unterlaufen. Ich
hab das Bild ohne den Sponsor zur Redaktion geschickt. Dafür
möchte ich mich bei der Familie Ayranci entschuldigen und dieses nun richtigstellen.
Leunaer Stadtanzeiger
In neuen Trikots konnte sich die C-Jugend des SV Blau-Weiß
Günthersdorf, am 26.10.2014, kurz nach dem Start in die neue
Saison, vor einem Testspiel gegen Markranstädt zum ersten Mal
präsentieren. Als Sponsor konnte die Fa. ARNES-FASHION, ein
Unternehmen für Berufs- und Vereinsbekleidung, Näherei und
Stickerei, ansässig im nova eventis in Günthersdorf gewonnen
werden. Die Spieler, der Trainerstab sowie der Vorstand des SV
29 | Nr. 2/2015
Blau-Weiß Günthersdorf danken der Familie Ayranci, als Firmeninhaber von ARNES-FASHION.
Daneben hat die Fa. Arnes – Fashion auch die Bedruckung von
100 Trainingsanzügen für uns kostenlos durchgeführt. Nun sind
alle Jugendlichen beim SV BW Günthersdorf einheitlich gekleidet.
Stefan Kaiser
15. Hallenfußballturnier für Firmen- und Freizeitmannschaften am 07.02.2015
Chemie Leuna e. V. wird Turniersieger
Das 15. Hallenfußballturnier für Firmen- und Freizeitmannschaften fand am Samstag, dem 07.02.2015 von 9.00 – 15.00 Uhr in
der Sporthalle Leuna in der Emil-Fischer-Straße statt.
Veranstalter war die Stadt Leuna.
Es wurde in diesem Turnier um den „Wanderpokal der Bürgermeisterin der Stadt Leuna“ und um den „Pokal der InfraLeuna
GmbH“ gespielt.
Es hatten sich acht Firmen- und Freizeitmannschaften für die Teilnahme angemeldet.
Das Turnier wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen.
Somit hatten alle Teams die Chance, auch nach einem „verpatzten“ Spiel, weit vorn mitspielen zu können.
Das Turnier eröffnete wie jedes Jahr Klaus Hunold als Turnierleiter.
Danach begrüßte die Bürgermeisterin Frau Dr. Dietlind Hagenau
die Turnierteilnehmer herzlich und wünschte allen Teams viel Erfolg bei den Spielen.
Nach kurzer Einweisung in die Turnierregeln und zu Verhaltensweisen in der Sporthalle Leuna sowie die Vorstellung der
Schiedsrichter und des Zeit- und Kampfgerichtes begannen die
Spiele.
Folgende Mannschaften nahmen teil:
- InfraLeuna GmbH
- Freizeitkicker Großkorbetha
- Tennis-Spieler Leuna
- Jugendclub Leuna
- Jugendclub Günthersdorf
- FC Brandt
- 1. FC Lindner
- Chemie Leuna e. V.
Das Turnier wurde von zahlreichen Gästen besucht, unter ihnen,
neben der Bürgermeisterin, auch viele Stadträte der Stadt und
den dazugehörigen Ortschaften der Stadt Leuna. Es ein großes
Interesse an diesem Hallenturnier festzustellen. Die Stimmung
sehr gut.
Zwischen den teilnehmenden Mannschaften fanden sehr sehenswerte Spiele statt.
Die Fairness stand immer im Vordergrund. Der Spaß am Fußballsport war in jedem Spiel zu erkennen.
Die Schiedsrichter mussten kaum hart durchgreifen und es gab
nur 2 x „2- min. Zeitstrafen“ und eine gelbe Karte! In jedem Spiel
wurde der freundschaftliche „Geist“ sichtbar.
Es fielen insgesamt 95 Tore in 28 Spielen! Im letzten Jahr waren
es bei nur 7 Mannschaften 54 Tore. Jedes 15.Tor wurde mit einer
Flasche Sekt, gespendet vom Holzhandel Mandache, belohnt.
Die InfraLeuna GmbH, im Vorjahr „ersatzgeschwächt“ noch 7. Platz,
war an diesem Tag gut aufgestellt und konnte auch mit einem
guten Torwart angetreten. Jeder Spieler gab zwar sein Bestes,
nur das „Glück des Tüchtigen“ fehlte oftmals. Gleich im ersten
Spiel gegen den Jugendclub Leuna waren sie spielüberlegen,
hatten viele Chancen, die man nicht nutzte bzw. der Torhüter
diese vereitelte. Nach vielen schönen Spielzügen beiderseits,
verloren sie unglücklich mit 0:1 Toren, da eine Unachtsamkeit
in der Abwehr mit dem Siegestreffer für den Jugendclub Leuna,
die erste Niederlage der InfraLeuna besiegelte. Das Team belegte mit 12 Punkten und 15 : 12 Toren, Tordiff. = +3 Tore) aber
nur den 4. Platz, da der FC Brandt mit ebenfalls 12 Punkten und
einer Tordiff. = +9 Tore, ebenfalls mit 4 Siegen und 3 Niederlagen
den 3. Platz erreichte.
Die Freizeitkicker Großkorbetha in diesem Jahr wieder dabei,
konnten gegen die Tennis-Spieler Leuna gut mithalten und verloren nach einem spannenden Spiel unglücklich mit 2 : 3 Toren.
Gegen den Jugendclub Günthersdorf konnte man mit 2 : 0 Toren
gewinnen.
Sie beendeten das Turnier mit 1 Sieg und 6 Niederlagen (3 Punkte, 7 : 24 Tore; Tordiff.: -17) gegenüber dem Jugendclub Günthersdorf (3 Punkte, 4 : 20 Tore; Tordiff.: -16 Tore) leider nur den
8. Platz.
Der Jugendclub Günthersdorf, diesmal das 1. Mal an dem Hallenfußballturnier dabei. Sie gingen gut motiviert in die Spiele. Mit
1 Sieg und 6 Niederlagen gaben die Spieler des Jugendclubs nie
auf und belegten mit 3 Punkten und 4 : 20 Toren, durch das bessere Torverhältnis (Tordiff.: -16) gegenüber den Freizeitkickern
Großkorbetha, den 7. Platz!
Die Tennis-Spieler Leuna, im Vorjahr noch zweiter Platz, konnten
diesmal nicht so wie im letzten Jahr überzeugen. Viele Abspielfehler und auch viel Pech waren bei den Spielen zu beobachten.
Man verlor 3 Spiele sehr knapp, aber das Glück stand ihnen an
diesem Tage nicht zur Seite. Sie erreichten durch 2 Siege,
1 Unentschieden und 4 Niederlagen, 7 Punkte und 9 : 14 Tore,
nur den 6. Platz.
In diesem Jahr war das Team vom 1. FC Lindner zum zweiten
Mal bei dem Turnier in Leuna dabei und sie errangen mit 9 Punkten und 7 : 12 Toren einen sehr guten 5. Platz. Sie waren eine
weitere Bereicherung für das Turnier!
Der FC Brandt, voriges Jahr noch als Freizeitkicker Krumpa angetreten, brachte viel Spielerfahrung mit und konnte spielerisch
überzeugen. Sie beendeten das Turnier mit 4 Siegen und 3 Niederlagen sowie 12 Punkten und 17 : 9 Toren.
Nr. 2/2015 | 30
Durch das bessere Torverhältnis (Tordiff. = +9 Tore) gegenüber
der InfraLeuna (12 Punkte, Tordiff. = +3 Tore), den 3. Platz erreichte.
Der Pokalverteidiger des Jahres 2014, der Jugendclub Leuna,
konnte in diesem Jahr wieder über eine gute Mannschaft verfügen. Im zweiten Spiel gegen die Tennis-Spieler Leuna war die
Partie lange offen. Es war sehr interessant und ging verdient mit
1 : 1 Toren unentschieden aus. Alle anderen Spiele gewannen
sie in überzeugender Spielweise. Im letzten Spiel des Turnieres
hätten die Spieler des Jugendclubs Leuna durch einen Sieg gegen
Chemie Leuna e. V. gewinnen müssen, um noch Turniersieger zu
werden, aber es wollte einfach kein Tor fallen in diesem Spiel fallen.
In einem sehr abwechslungsreichen und interessanten Spiel
trennten sich beide Teams torlos 0 : 0 Unentschieden.
Der Jugendclub Leuna belegte mit 17 Punkten und 19 : 5 Toren (5 Siegen und 2 Unentschieden) ebenfalls ungeschlagen den
2. Platz!
Damit stand der Turniersieger fest.
Das Team Chemie Leuna e. V. war in diesem Jahr erstmalig wieder dabei und konnte mit einem sehr starken Kader antreten. Sie
gewannen 6 Spiele und erzielten gegen den Jugendclub Leuna
ein Unentschieden. Gegen die Tennis-Spieler Leuna und den FC
Brandt tat man sich schwer, konnte aber beide Spiele mit 1 : 0
Toren für sich entscheiden. Die andren drei Siege wurden klar
gewonnen.
Sie schafften es auf 19 Punkte und blieben mit 17 : 0 Toren
ohne Gegentor und wurden somit verdienter Sieger des Turniers
2015. Herzlichen Glückwunsch!
Als „Bester Torschütze“ mit 7 Treffern wurde Sebastian Menzel (Freizeitkicker Großkorbetha) geehrt.
Endplatzierungen:
1. Platz: Chemie Leuna e. V.
2. Platz: Jugendclub Leuna
3. Platz: FC Brandt
4. Platz: InfraLeuna GmbH
5. Platz: 1. FC Lindner
6. Platz: Tennis-Spieler Leuna
7. Platz: Jugendclub Günthersdorf
8. Platz: Freizeitkicker Großkorbetha
Auf Grund der zahlreichen „Klein“- Sponsoren konnte die Siegerehrung mit vielen Präsenten durchgeführt werden. Jeder
Mannschaft konnte neben Wertmarken und Gutscheinen auch
noch einige Präsente überreicht werden!
Leunaer Stadtanzeiger
- REWE Markt Leuna
- Holzhandel Mandache
- Ing. Büro Kuhnert Leuna
- Werbe Service Dipl. Ing. Karin Schicht
- Bäckerei Wendt Leuna
- B&S Brillenmode, A. Bosdorff Leuna
sowie aus dem Stadtrat Leuna
- Stadtrat Andreas Stolle; Kötschlitz
- Stadtrat Klaus Hillmann, Spergau
- Stadtrat Thomas Scholz, Spergau
- Stadtrat Torsten Weise, Spergau
- Stadtrat Peter Engel, Kreypau
- Ortsbürgermeister Jürgen Seifert, Horburg/Maßlau
- Frank Kramer (sachk. Einwohner), Horburg/Maßlau
Nochmals vielen Dank an alle Sponsoren und Freunde des Fußballsports, die zu dem Erfolg des 15. Hallenfußballturnier der
Stadt Leuna am 07.02.2015 beigetragen haben. Besonderen
Dank unserer Gaststätte am Stadion, Jochen & Petra Habekuß
und ihrem Team, die für das leibliche Wohl sorgten.
Auch der DLRG Ortsgruppe Geiseltalsee, vertreten durch Tim
Wanjelik und Alex Vincenz, möchten wir Dank sagen. Sie waren
sofort zur Stelle, als es galt, kleine Verletzungen zu behandeln.
Das Zeit-und Kampfgericht, mit Detlef Brose, Uwe Frauendorf
und Sven Bürkner besetzt, sowie die beiden Schiedsrichter beherrschten ihre Aufgaben sehr gut und trugen ebenfalls zum Gelingen bei.
An diese Stelle auch Dank an Günter Krosse, der den Turnierleiter Klaus Hunold bei der Suche nach Sponsoren und bei der
Vorbereitung des Turnieres sehr unterstützt hat.
Weiterhin vielen Dank an alle Sportfreunde, die mitgeholfen
haben, dieses 15. Hallenfußballturnier für Firmen- und Freizeitmannschaften 2015 erfolgreich durchzuführen.
Klaus Hunold
Turnierleitung
Die Siegerehrung führte durch: Turnierleiter Klaus Hunold
Auf Grund anderer Verpflichtungen (offener Tag der „Baustelle
Schwimmhalle Leuna“ konnte die Bürgermeisterin an der Siegerehrung nicht teilnehmen.
G
ewinner des „Wanderpokals des Bürgermeisterin
der Stadt Leuna“
sowie
Sieger des 15. Hallenfußballturniers 2015 um den „Pokal
der InfraLeuna GmbH“
„Chemie Leuna e. V.“
Spielszenen aus der Partie Chemie Leuna e. V. gegen Jugendclub Günthersdorf
TSV Handballer verlieren kurz vor Schluss
TSV Leuna - Landsberger HV II 25 : 26 (11 : 14)
1. Platz: Chemie Leuna e. V.
Neben der Stadt Leuna und der InfraLeuna GmbH, die mit
Pokalen und Sachpreisen das Turnier zu einem Erfolg werden
ließ, sind auch weitere Sponsoren zu nennen.
- Plingel GmbH Leuna
- Rohde Kommunikations-, Elektro- und Bau-Gesellschaft
mbH Spergau
Ganz bitter für den TSV. Im Heimspiel gegen den LHV II lagen
die Leunaer bereits 14 : 20 hinten, kämpften sich auch aufgrund
von vielen Strafminuten gegen den LHV II auf 24 : 24 und 25 : 25
heran, doch 8 sec. vor Schluss netzte der LHV II doch noch ein.
Leuna und der LHV II zu Beginn auf Augenhöhe. Der LHV II immer den Tick besser und mit 1 - 2 Toren in Front. Beim TSV blieb
erneut vieles Stückwerk. Der Rückraum des TSV sehr schwach
mit gerade mal 5 Treffern. Auch F. Jacob auf der Außenposition
kam nicht richtig zum Zug. Kurz vor Ende der ersten HZ der LHV
II mit einfachen Toren, da der TSV im Angriff die Bälle leichtfertig vergab. Hinzu kam, dass der TSV auch gute Möglichkeiten
Leunaer Stadtanzeiger
einfach nicht im Tor unterbringen wollte. In der zweiten Halbzeit
baute der LHV II weiter seinen Vorsprung auf 4 - 6 Tore auf.
Leuna versuchte viele Varianten mit Spielern, aber wie schon in
den letzten Spielen fehlte der Druck aus dem Rückraum. Ab der
50. Minute - der LHV II führte 18 : 23- dann einige Meckereien
der Gäste, die mit einem Mal nur zu Zweit auf dem Feld standen.
Diese Chance ließen sich die Leunaer nun nicht nehmen und in
der 56. erzielte der TSV den 24 : 24 Ausgleich. Jetzt war richtig
Spannung drin. Die Gäste legten wieder vor und erneut prompt
der Ausgleich der Leunaer. Es war noch eine Minute zu spielen.
8 sec. vor Schluss dann in Überzahl doch der Siegtreffer der
Landsberger. C. Gutsch machte sein erstes und ein sehr gutes
Spiel in der ersten Männer. M. Drygala erwischte einen rabenschwarzen Tag, S. Westphal und K. Nebe waren ebenso völlig
von der Rolle. Ein Punkt hätte gut getan. Betrachtet man jedoch
das gesamte Spiel, hat der LHV II diese Partie verdient gewonnen, weil sie ideenreicher und besser sortiert im Aufbau spielten.
Beide Torhüter wieder sehr gut, aber das hilft nicht, wenn vorn
keine Tore mehr erzielt werden. Der TSV muss seine spielerische
Linie wieder finden. Aktuell steht leider keine Mannschaft auf
dem Platz -eher eine Wundertüte- obwohl die Spieler alle gute
Qualitäten haben und beim richtigen Abruf dieser Potenziale
jeden Gegner in Schwierigkeiten bringen können. Leuna bleibt
weiter Drittletzter in der Handball-Bezirksliga.
TSV mit
A. Herfurth und G. Erdmann im Tor, S. Schladebach (2), S. Westphal (4), F. Jacob (7), J. Leisinger (2), S. Schmidt (4), M. Drygala,
K. Nebe (2), M. Rudolph (1), K. Arndt (2), C. Gutsch (1),
Sven Westphal
Leuna wieder mit unterirdischer Leistung
BSV Klostermansfeld - TSV Leuna 35 : 25 (13 : 12)
Im Duell der beiden letztplatzierten Mannschaften traf der TSV
(10.) auf den BSV (11.). Leider kam es für den TSV vor Spielbeginn ganz dick. Beide Rückraumspieler S. Schmidt und
M. Drygala sowie Außenspieler F. Giesecke mussten absagen.
S. Westphal (Muskelfaserriss) und K. Nebe (Infekt) gingen angeschlagen ins Spiel. Zu Beginn beide Mannschaften auf Augenhöhe. Beide Teams merkte man die Verunsicherung an. Es
war kein gutes Handballspiel. Der TSV hatte die klareren Chancen, aber der TSV nutze diese überhaupt nicht. Hinzu kamen
einige Pfostentreffer. Es fehlte die Gefahr aus Rückraum. Der
BSV setzte mehrfach seine Außen in Szene, die dann auch trafen, da einfach zu harmlos in der TSV Abwehr verschoben und
zugepackt wurde. Einzig F. Jacob, der über das gesamte Spiel
eine tolle Trefferquote erzielte, strahlte im TSV Angriff Gefahr
aus. Beim 5 : 7 (12.) aus Leunaer Sicht kam S. Westphal. Mit
einfachen Kreuzbewegungen und Übersicht verkürzte der TSV
vom zwischenzeitlichen 6 : 10 bis zur Pause auf 12:13. Auch
mit Beginn der zweiten Hälfte Leuna besser. Der BSV scheiterte
mehrfach am nun eingewechselten A. Herfurth, doch richtig
absetzen konnte sich der TSV nicht. Wieder F. Jacob, der
den TSV mit 16 : 15 (42.) in Führung brachte. Der BSV deckte
nun offensiver mit einer 5 : 1 Abwehr. So wurden die Spielzüge
des TSV mehrfach unterbunden oder technische Fehler führten
zu einfachen Kontertoren des BSV. Ferner gab es nun mehrere
Strafwürfe gegen den TSV, die hier und da grenzwertig ausgelegt wurden. Alles in allem kam es nun Dick. Fast 10 min. in Unterzahl oder 5 gegen 5 spielend war es der BSV, der das Spiel an
sich zog. Der TSV beim 23 : 20 (48.) noch in Schlagdistanz. Doch
das Angriffsspiel verfiel ab diesen Minuten in krampfhaft wirkende Einzelaktionen und unplanmäßige Abspiele sowie technische
Fehler. Es war bitter, dieses NICHTS mit ansehen zu müssen.
Bis zur 52. Minute Leuna mit 29 : 20 hinten. Die letzten Minuten
dann auf beiden Seiten nochmals Treffer zum 35 : 25 Endstand
und einer abermals verdienten Niederlage. Nach dem sehr guten
Saisonstart und der aktuellen Situation, der Einstellung auf dem
Feld liegen Welte. Die extrem hohen Niederlagen der letzten
Spiele sollten bei allen Spielern dazu führen, sich für die künftigen Aufgaben richtig den Arsch aufzureißen und das abzurufen,
31 | Nr. 2/2015
was jeder Einzelne im Normalfall auch in der Lage ist zu spielen.
Alle Spieler -mit Ausnahme der Torleute- sind momentan weit
entfernt von ihrem Leistungsvermögen.
Leuna mit
G. Erdmann und A. Herfurth im Tor, S. Westphal (2), K. Nebe (3),
F. Jacob (14), K. Arndt (2), H. Pförtzsch, M. Rudolph, T. Schnauß
(2), S. Schladebach (1), J. Leisinger (1)
Sven Westphal
TSV Leuna II - Schraplauer SV 29 : 24 (15 : 13)
Leunas Reserve holen wichtigen Heimsieg
Endlich!! Die Reserve des TSV holte nach dem Auswärtserfolg
beim LHV III auch zu hause den ersehnten Sieg. Gegen den
Schraplauer SV setzte sich der TSV II zum Beginn der Rückrunde am Ende mit 29 : 24 durch. Der TSV II konnte diesmal
auf seine Jugend und Neuzugang „Gutschi“ bauen. Dieser fügte
sich nahtlos ins Team ein und erzielte auf der Linksaußenposition vier Treffer. Zu Beginn beide Teams auf Augenhöhe. Beide
Torhüter hielten sehr gut, so dass es bisweilen immer eng zuging. Der TSV II dennoch mit den klareren Chancen, die jedoch
im Kasten nicht untergebracht wurden. In Halbzeit eins vor allem
„Gutschi“ und H. Jacob am Auffälligsten. Beim 15 : 13 zur Halbzeit der TSV II mit leichtem Vorsprung. Nach der Halbzeit viele
unnötige und überhastete Ballverluste, die den Schraplauer SV
eine 16 : 18-Führung ermöglichten. Doch der TSV II kämpfte.
D. Westphal zu diesem Zeitpunkt in Torlaune. Leuna II mit mehr
Durchschlagskraft. Aber auch die jungen Wilden um S. Just
und D. Balldorf trugen sich in die Torschützenliste ein. Durch
schnelles und druckvolles Spiel konnte sich der TSV II sukzessive absetzen und am Ende einen sicheren Erfolg einfahren. Dank
L. Böhme im Tor nutzen die Leunaer in den letzten 10 Minuten
gegen die konditionell abbauenden Gäste ihre Chancen. Somit
holt Leuna II zwei Zähler und schließt zum Drittletzten LHV III
punktemäßig auf. Nun heißt es, keine Verletzten mehr und diese
Leistung kompensieren.
Leuna II mit
L. Böhme und T. Machner im Tor, P. Nebe (3), D. Westphal (6),
H. Jacob (7), R. Barth (2), D. Belldorf (2), S. Just (5), C. Gutsch
(4), F. Wagner
Sven Westphal
Offene Landesmeisterschaft im Ringkampf
am 24. Januar 2015 in Halle
Mit Rocco Hoffmann als Doppelmeister und sechs weiteren
erfolgreichen Sportlern kehrten die Ringer des TSV Leuna von
der Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt in Halle zurück. Dort
verglichen 167 Teilnehmer aus 22 Vereinen im Freien und Griechisch-römischen Ringkampf der Jugend A,B,C, Männer und
weiblichen Jugend ihr Können.
Nr. 2/2015 | 32
Leunaer Stadtanzeiger
Zu folgenden Platzierungen gratulieren wir recht herzlich:
Jugend C 63+ kg
Rocco Hoffmann
Freistil
1. Platz
Gr.-röm.
1. Platz
Jugend A 58
kg
Erik Sommer
Freistil
6. Platz
Gr.-röm.
4. Platz
Jugend A 58
kg
Sebastian Willing
Freistil
5. Platz
Jugend A 63
kg
Lukas Probst
Freistil
5. Platz
Gr.-röm.
4. Platz
Jugend A 69
kg
Patrick Cardoso
Freistil
5. Platz
Jugend A 85
kg
Max Hoffmann
Freistil
2. Platz
Gr.-röm.
4. Platz
Jugend A 85
kg
Johannes Mertins Freistil
3. Platz
Gr.-röm.
3. Platz
Auch ihr Trainer Frank Thiele kann sich glücklich schätzen, mit dieser zahlenmäßig starken und ebenso erfolgreichen Mannschaft bei
dieser Landesmeisterschaft vertreten gewesen zu sein.
Christina Winkler
Erfolgreicher Einstieg in die
Junior Trophy Erzgebirge
4 Podestplätze für die Skilangläufer des TSV Leuna
beim 52. Pokallanglauf rund um Marienberg
Wenn kein Schnee fällt, muss geschaufelt werden - und dann
kam er doch, der lang ersehnte Winter im Erzgebirge. Dank der
vielen fleißigen Helfer des ATSV Gebirge/Gelobtland e. V., die
tagelang an einer nun „weltcuptauglichen“ Strecke Schnee geschaufelt haben, konnten wir am Sonntag, den 04.01.215 in Gelobtland einen super Wettkampf erleben, denn Dank Frau Holle
fielen über Nacht noch 10 cm Neuschnee auf die Strecke und
auch tagsüber lies der Schneefall nicht nach.
Die 6 Skisportler des TSV Leuna konnten es demzufolge kaum erwarten, aus dem Bus zu springen, die Skischuhe anzuziehen und
die mit Pulverschnee verschneite Wettkampfstrecke zu besichtigen.
Und mit der Vorfreude stieg aber auch die Nervosität, denn der
Pokallanglauf Rund um Marienberg der gleichzeitig als Ranglistenlauf des Skiverbandes Sachsen gilt, an dem mehr als 300 Läufer
gemeldet waren, stellt schon eine Hausnummer dar. Wer hier vorn
läuft, gehört mit zu Deutschlands Spitzenlangläufern.
Gestartet wurde im Doppelstart und in der Skatingtechnik wurde gelaufen. Laurence Sikorski hatte in der AK 10m mit sehr
starker Konkurrenz auf der 2km Strecke zu kämpfen. Trotz eines
Sturzes hatte er am Ende mit einer Laufzeit von 7:46.6 min. nur
1:00 min. Rückstand zum Sieger Jannik Weidlich vom VSC Klingenthal und belegte damit einen guten 10. Platz.
In der AK 11w musste Cora Löschke als Zugpferd vor ihren starken Kontrahentinnen aus dem Erzgebirge auf die 2 km Runde
und konnte somit nur eine Zeit vorgeben. Alle nach ihr gestarteten Mädchen schafften es nicht auf dem letzten 500 m langen
Anstieg bis zum Ziel ihre Zeit zu schlagen. Diese war bis zur
letzten Ausnahmeläuferin Charlotte Böhme vom SV Stützengrün
uneinholbar. Nur sie hatte im Ziel nach einer Laufzeit von 6:01.9
min. 11 Sekunden Vorsprung vor Cora Löschke mit 6:13.2 min
und Leonie Prezewowsky in 6:23.9 vom Pulsschlag Neuhausen.
In der AK 11 m belegte Lukas Ecke nach 8:47.5 min. einen sehr
guten 11. Platz bei seinem ersten Wettkampf bei der Junior Trophy und lag nur 4 Plätze hinter dem berühmten Junior von René
Sommerfeld Tristan Sommerfeld.
In der AK 12 m musste Cedric Sikorski die 2 km Runde 2 mal absolvieren und hatte am heutigen Tag wieder mal sehr mit seiner
Nervosität zu kämpfen, da er zeitgleich mit den stärksten Läufer
des Feldes auf die Strecke gehen musste. Er stürzte zweimal,
so das ihm wertvolle Zeit verloren ging und belegte am Ende
nach 14:22.0 min. den 7. Platz. Besser lief es dann bei unseren
letzten beiden Starterinnen, obwohl auch diese trotz unzähliger
Erfahrungen sehr aufgeregt waren, wusste ja noch niemand so
richtig, wo er diese Saison steht.
Jessica Löschke hatte auch noch die 2. Platzierte des Deutschen Schülercups als Partnerin beim Doppelstart neben sich
stehen. Es sollte also ein spannendes Rennen geben. Über die
3 x 2 km lief sie die ersten beiden Runden kontrolliert vor Sina
Unger und zog Ende der 2. Runde an diesem langen Anstieg das
Tempo schon etwas an und verschärfte es auf der Runde noch,
so dass Sina Unger vom SV Stützengrün dem Tempo nicht mehr
folgen konnte und Jessica mit Laufbestzeit aller Läuferinnen
über diese 3 Runden nach sagenhaften 14:57.8 min. mit 22 Sekunden Vorsprung zum Sieg in der Altersklasse 15 w fuhr. Den
3. Platz belegte die Biathletin Hannah Michele Hermann vom SV
Schwarzenberg in 16:17.6 min.
Und auch Tina Strüver verstärkte das Team des TSV Leuna e. V.
im Erzgebirge. Auch sie musste die 2 km Runde 3 mal fahren und
fuhr eine ähnliche Taktik wie ihre Freundin Jessica Löschke. Nach
1 1⁄2 Runden verschärfte Tina Strüver das Tempo in ihrer geliebten Skatingtechnik und siegte dann nach 18:31.4 min. mit 29 Sekunden Vorsprung vor Isabell Jakob vom SV Großwaltersdorf.
Sabine Löschke
Jessica beim Überholvorgang am letzten Anstieg auf dem Weg
zum Ziel
FIS World Snow Day am Skihang in Holzhau
1 Podestplatz für die Skilangläufer des TSV Leuna
beim 2. Kids Race der Junior Trophy Erzgebirge
Nachdem am letzten Wochenende alleLanglaufwettbewerbe
sprichwörtlich ins Wasser fielen und auch dieses Wochenende
die Langstreckenwettbewerbe wegen fehlendem Schnee abgesagt wurden, beschloss der Skiverband Sachsen am Sonntag
einen Ersatzwettbewerb im Rahmen des FIS World Snow Days
am Skihang von Holzhau durch zu führen. Somit konnte dann
doch der 2. Winterwettkampf im Rahmen der Junior Trophy Erzgebirge durchgeführt werden.
Während in Oberwiesenthal die ehemaligen Sieger der Junior
Trophy-Wettbewerbe vergangener Jahre bei den deutschen
Leunaer Stadtanzeiger
Meisterschaften zahlreiche Medaillen abräumten, kämpfte der
Nachwuchs am Skihang von Holzhau um die Siege. Die Helfer haben ganze Arbeit geleistet, der letzte Schnee im ganzen
Osterzgebirge sammelte sich am Skihang von Holzhau und bis
kurz vor dem Start liefen die Schneekanonen und der Lohn für
die Mühen war Sonnenschein und über 150 strahlende Kinder
im Alter von 6 bis 16 Jahren.
Das Sprintrennen mit Hindernissen wurde in klassischer Technik
ausgetragen. Aber auf Grund der besonderen Schneesituation
konnten keine Klassikspuren gelegt werden, d.h. die Kids mussten ohne Spuren 200 m in Serpentinen den Berge hinauf Sprinten, um den Berg dann über Buckel, durch Abfahrtstore und 2
Schanzen wieder so schnell wie möglich hinunter zu stürzen.
Und das alles auf den ca. 4 cm dünnen Langlaufski.
Damit die 6 Skisportler des TSV Leuna auch schnell den 200
m langen Berg ohne zurück zurutschen hinauf kamen, musste
den Langlaufski erst einmal die richtige Klistermischung (Tubenwachs für Eis und nassen Schnee-sehr klebrig) aufgetragen
werden. Dann kam die Streckenbesichtigung und bereits hier
stellte sich heraus, das eine fehlerfreie Fahrt des 400m langen
Parcours nötig war, um vordere Plazierungen zuerreichen. Aber
die eisige Piste mit den eingebauten Schikanen machte dies
nicht wirklich einfach. Dann wurde es ernst. Im Einzelstart mit
30 Sekunden Abstand gingen diesesmal die Ältesten zuerst auf
die Strecke. Allen voran der 14-jährige Nicolas Gäuer und er
legte einen perfekten Bergsprint hin, strauchlte dann aber leider in der Abfaht und stürzte, so das wertvolle Sekunden verloren gingen. Am Ende reichte es nach 1:22.7 für einen guten
9. Platz. Wenig später ging Cedric Sikorski auf die Strecke, der
auch heute wieder sehr aufgeregt war. Doch diesmal meisterte
er die Sprintstrecke fehlerfrei und ohne Sturz, so dass am Ende
nach 1:18.2 min. ein hervoragender 6. Platz in der AK12/13 m
heraussprang und immerhin gehören Sachsens Langläufer mit
zu Deutschlands Spitze, was ja die DM Ergebnisse in Oberwiesenthal zeigten.
Laurence Sikorski in der Abfahrt
In der AK 11w startete Cora Löschke 30 Sekunden hinter ihrer
starken Kontrahentin aus dem Erzgebirge Charlotte Böhme vom
SV Stützengrün. Auch Cora war sehr aufgeregt und wollte an
Charlotte Böhme ran laufen, aber leider war der Körper schneller
als die Ski unter ihren Füßen und Cora stürtzte beim Bergaufsprint, so das der ganze Schwung und wertvolle Zeit verloren
ging. Aber schnell rappelte sie sich wieder auf und gab noch einmal alles. Etwas traurig im Ziel über dieses Missgeschick, wurde
sie am Ende mit ihrer Laufzeit von 1:26.2 min doch noch mit
dem Silberrang in der AK 10/11 w mit 6,7 Sekunden Rückstand
auf Charlotte Böhme belohnt. Ebenfalls in dieser AK kam Aniko
Gäuer sehr schlecht mit der eisigen Strecke zurecht, kämpfte
sich aber tapfer durch und belegte nach 2:06.9 min. einen guten
19. Platz in der am stärksten besetzten Alterklasse der 10 und
11-jährigen Mädchen.
33 | Nr. 2/2015
Nun warteten nur noch unsere 2 Jüngsten auf ihren Einsatz. Der
9-jährige Laurence Sikorski fuhr die schwierige Strecke sturzfrei
in 1:38.4 min. zu einem guten 8. Platz der Doppel-AK 10/11m
und auch der 10-jährige Lukas Ecke kam ohne Sturz nach
1:45.8 min. auf einen sehr guten 13. Platz und landete damit im
guten Mittelfeld.
Nun hoffen alle Skisportler, dass der Winter mal richtig Einzug
hält, das die Wettkämpfe der Tour de Harz endlich statt finden
können.
Sabine Löschke
Cedric Sikorski in voller Fahrt durch die Tore
Erfolgreiches Wochenende
für Nachwuchslangläufer des TSV Leuna
von Dr. Andreas Lange
Die jungen Skilangläufer des TSV Leuna waren am ersten Ferienwochenende gleich an mehreren Stellen sehr erfolgreich.
Für die jüngsten ging es am Samstag, d. 31. Januar zum Techniksprint nach Benneckenstein im Harz. Hier mussten auf einer
1 km-Runde mit zahlreichen Anstiegen und Abfahrten zusätzlich Hindernisse und Tore umrundet oder durchfahren werden,
eine kleine Sprungschanze überwunden werden und auch auf
einer Buckelbahn musste man auf den Füßen bleiben, immer
bei möglichst maximaler Geschwindigkeit. Am meisten trumpften die Talente des TSV Leuna bei dieser gemeinsamen Landesmeisterschaft von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen in
der Klasse der 11-jährigen Mädchen auf, wo Cora Löschke und
Aniko Gäuer gleich die Plätze 1 und 3 erringen konnten. Bei den
10-jährigen Jungen musste sich Laurence Sikorski nur dem Sieger Simon Jonah vom SK Oker geschlagen geben und errang
die Silbermedaille. Ebenfalls Bronze ging bei den 13-jährigen
Mädchen mit nur 3 Sekunden auf Gold und 1 Sekunde auf Silbe
an Vanessa Müller. Der für den TSV Leuna am Bundesstützpunkt
Oberwiesenthal trainierenden Jessica Löschke war es von den
Trainern zeitgleich aufgegeben, sich in der Sparkassen - Skiarena am Fichtelberg mit den sächsischen Konkurrentinnen beim
Ranglistenlauf zu messen. Diese Aufgabe meisterte sie souverän als Siegerin der AK 15 über 5km in klassischer Lauftechnik.
Begleitet wurde sie bei diesen Wettbewerben von Vereinskameradin Tina Strüver, die die 5 km in freier Technik bei starker sächsischer Konkurrenz als 2. Der Damenklasse beendete. Während
die jüngsten Langlauftalente ihr Schneetraining auf der Skihütte
des TSV Leuna im thüringer Gehlberg begannen, kämpften andere am Sonntag dann noch um Landesmeistertitel im Skilanglauf in der klassischen Technik im Harzer Braunlage. Goldmedaillen für den TSV Leuna konnten sich hier Vanessa Müller (U13
w. 4 km) und Tina Strüver (Damen, 5 km)umhängen lassen. Jens
Müller wurde bei den Herren über 10 km 9. Erfreulich auch, dass
Nr. 2/2015 | 34
sich mit Mika Starke vom WSV Saline Bad Dürrenberg in der
Klasse U9 männlich ein weiterer Teilnehmer aus unserer Region
eine Silbermedaille erkämpfen konnte.
Nächste Station wird nun am 7. Februar die Landesmeisterschaft über die lange Strecke in Buntenbock sein.
Leunaer Stadtanzeiger
gebiete erweitert und umfangreiche Veränderungen der Bausubstanz der Gartenstadt vorgenommen worden. Das Leunaer
Archiv ist im Besitz umfangreicher Materialien, die geradezu danach dürsten, per Beamer vorgestellt zu werden.
Alle Interessierten sind – wie immer – herzlich willkommen. Und
es dürfte auch nicht überraschen, dass im Rahmen der Präsentation auch Kaffee getrunken werden kann.
Uwe Berthold
Vorsitzender
Vorstellungen von einer Stadtbezirksverwaltung Leuna-Süd
nach dem Projekt „Groß-Merseburg 100.000“ laut Ministerratsbeschluss vom 30.04.1953
Nachruf
Mit tiefer Betroffenheit trauern wir
um unser Vereinsmitglied
Lutz Lempens
Wir haben durch seinen plötzlichen und viel zu frühen Tod einen
guten und liebenswerten Freund
und einen immer aufrichtigen
Nachbarn in unserem Verein und
in unserer Dorfgemeinschaft verloren.
Mit einer beispielhaften Disziplin, einem hohen Einsatzwillen und einem unerschöpflichen Ideenreichtum hat er
unsere Vereinsaktivitäten unterstützt und begleitet. Seine
bewundernswerte Art war die Gabe, die nötige Ernsthaftigkeit mit Humor und Fröhlichkeit zu kombinieren. Unzählige Ideen zu unserem über 20 Jahre veranstalteten
Ockendorfer Fasching stammen aus seiner Feder und erfreuten uns und unsere Gäste stets aufs Neue.
Wir werden ihn in unserer Vereins- und Dorfgemeinschaft
in bleibender Erinnerung behalten.
Unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen.
Eberhard Schoof, Vorsitzender
Groß-Merseburg und das Schicksal
der Gartenstadt
Eine Betrachtung des Ministerratsbeschlusses von 1953
Die Mitglieder des Vereins „Geschichte lebt Leuna“ laden für
den 21. März 2015, 14.00 Uhr in das Haus der Begegnung –
AWO – nach Leuna ein.
Auf dem Programm steht eine interessante Betrachtung des Beschlusses des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik vom 30. April 1953 Auf der Grundlage des sog. „100.000
er Beschlusses“ sollte u.a. die Gartenstadt Teil einer Großgemeinde – Merseburg - für ca. 100.000 Einwohner werden. Nach
den damaligen Planungen wären unter Einbeziehung der Flächen von Leuna, Schkopau und Beuna die Merseburger Wohn-
Als Grundlage diente ein Entwurf des Merseburger Architekten
Werner von Walthaus vom 03.10.1945 zum Wiederaufbau des
Sachsenplatzes. Er wurde jedoch 1945/46 wegen Materialmangel nicht realisiert. Er rückte aber 1953 mit veränderter Gebäudenutzung wieder auf die Tagesordnung.
1. Kaufhaus für Konsumgüter, in denen Leuna-Chemie steckte,
auf der Ostseite des Sachsenplatzes
2. Übergang von der Sparkasse zum Kaufhaus über die Merseburger Straße
3. Sparkassenzweigstelle Leuna
4. Kulturhaus Leuna-Süd mit Kino- und Theatersaal
5. Übergangsbau Kulturhaus Leuna-Süd zum Rathaus
6. Rathaus Leuna
Entlang der Techniklinie 5
Halle besitzt das größte Straßenbahnnetz in Sachsen Anhalt. Es
ist eines der längsten Meterspnrnetze in Deutschland. Insgesamt sind es über 87 km Straßenbahngleise. Es gibt 12 Tagesund 6 Nachtlinien. Das alles gehört der Havag und somit zum
MDV, zum Mitteldeutschen Verkehrsverbund. Neben der Kulturlinie 6, mit welcher in der Innenstadt die kulturellen Stätten der
Stadt gut erreichbar sind, gibt es seit 2012 auch die Techniklinie
5, eine Initiative der Hochschule Merseburg. Die Techniklinie 5
beginnt in Halle Kröllwitz und endet nach über 30 km in Bad
Dürrenberg. Die Fahrzeit beträgt etwa 90 Minuten. Der Einzelfahrschein dafür kostet zur Zeit 3 €. Insgesamt 57 Haltestellen
passiert die Linie 5. Sie verbindet die Großstadt Halle mit der
Chemieregion und wird auch heute noch von vielen Beschäftigten des Umlandes benutzt. Da wichtige Forschungszentren und
Betriebe an dieser Strecke liegen, bekam unsere alte Tram den
Namen Techniklinie. Nicht nur die Straßenbahn selbst erlebte
eine Modernisierung, auch an der Strecke gab es viele Veränderungen. Schließlich ist die alte Dame über 100 Jahre alt. Schon
1902 fuhr die erste Überlandbahn von Halle nach Merseburg.
Die Strecke war 15km lang und endete zuerst in der Nähe des
Bahnhofes. Zwei Jahre später verlegte man aber die Gleise an
die heutige Stelle, welche im Volksmund liebevoll als Hölle bezeichnet wird. 1919, nach dem Bau des Ammoniakwerkes Merseburg, uns allen als Leunawerk gut bekannt, erweiterte man die
Strecke bis nach Leuna zum jetzigen Haupttorplatz. Damit gab
es für die Leunawerker, oft auch als Leunapelzer benannt (und
nicht beschimpft) eine preiswerte und schnelle Verbindung zum
Arbeitsplatz.
Leunaer Stadtanzeiger
1926 war auch die Strecke nach Bad Dürrenberg fertig. Es war
die Linie 34, welche bis 1974 über Spergau fuhr.Von der dortigen
Haltestelle Keckermühle mußte man noch einige hundert Meter
laufen, um durch das Spergauer Tor zum Dienst zu kommen.
Erst seit 1971 gibt es eine durchgehende Verbindung von Halle
nach Bad Dürrenberg. Die Gleislinie wurde geändert und führt
jetzt am Wasserwerk Daspig vorbei. Doch an der Hölle mußte
man damals, als sie noch Salvator Allende Platz hieß, umsteigen. Vorsicht war da angesagt, denn man kam ja aus Richtung
Halle über den Sportplatz und das Krankenhaus in die Merseburger Hölle. Von Leuna kommend, gab und gibt es immer
noch den Heiteren Blick. Hier gibt es eine alte Gaststätte mit
diesen Namen. Dann kam den Schlachthof, welcher abgerissen
wurde und wo gerade ein Baumarkt entsteht. Weiter fährt man
am Stadtfriedhof vorbei zur Hölle. Der Fahrpreis lag mal zwischen 10 und 60 Pfennig, je nach Zustieg und wurde anfangs
von einem Schaffner kassiert. Später waren es dann auch viele
nette hübsche Schaffnerinnen. Lange Zeit durften nur Männer
die Bahn durch die Stadt kutschieren, erst nach 1945, als die
Männer knapp wurden, gestand man auch den Frauen dieses
Recht zu. Heutzutage herrscht Gleichberechtigung! Steigen Sie
mit mir ein in unsere gute alte Straßenbahn und wecken Sie alte
Erinnerungen oder erfreuen Sie sich an den Neuigkeiten am
Wegesrand. Fortsetzung folgt!
Christel Tippelt
35 | Nr. 2/2015
Wir hoffen auf zahlreichere Zuschriften.
Unter den richtigen Einsendern losen wir 20 € aus.
Gewinner des Rätsel Nr. 6 ist Herr Döring.
Das Rätselfoto 7 entstand in Göhlitzsch.
Es ist das Hoftor der Nr. 10, ein schön restauriertes Bauerngehöft mit Fachwerk.
Das ist der Blick zum Haus Nr 10 in Göhlitzsch
In der Nähe befinden sich auch der Bauernstein und ein Kriegerdenkmal.
Christel Tippelt
Heimatverein Leuna
Öffentliche Bekanntmachung
Einladung zur Jahreshauptversammlung
der Jagdgenossenschaft Zöschen
Termin: Ort: Uhrzeit: Fotorätsel Nr. 8
Werte Rätselfreunde, hier ist unser 8. Rätselfoto.
Wir erwarten Ihre Post per E-Mail an: letsirhc@googlemail.com
oder an Ch. Tippelt, Joliot-Curie-Str. 42, 06237 Leuna Bitte geben Sie neben der Lösung, auch ihren Namen und Ihre Anschrift
an.
Samstag, den 28.03.2015
Dorfgemeinschaftshaus Zöschen
15.00 Uhr
Sehr geehrte Mitglieder,
zu unserer Jahreshauptversammlung am 28.03.2015 laden wir
Sie recht herzlich ein.
Tagesordnung
1. Begrüßung der Mitglieder und Eröffnung der Jahreshauptversammlung durch den Vorsitzenden
2. Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und der
Beschlussfähigkeit
3. Änderungsanträge zur Tagesordnung und Feststellung der
Tagesordnung
4. Berufung eines Schriftführers
5. Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden
6. Rechenschaftsbericht - Kassenrevision
7. Bericht über die Erfüllung des Abschussplanes 2014/2015
8. Entlastung des alten Vorstandes
9. Kandidaten Vorschläge für den neuen Vorstand
10.Wahl des neuen Vorstandes
11.Konstituierende Sitzung des neuen Vorstandes
12.Beschluss über die Verwendung des Jagdpachtvertrages
aus dem Jahr 2014
13.Beschluss der Abschussliste 2015/2016
14.Wahl der Revisionskommission für das Jahr 2015/2016
15.Sonstiges
16.Gemütliches Beisammensein
Jagdgenossenschaft Zöschen
Der Vorstand
Nr. 2/2015 | 36
Leunaer Stadtanzeiger
Männerchor und Kinderfasching
Naturfreunde Leuna wählen neuen Vorstand
Am 8. Februar 2015 war es wieder so weit. Ein fester Termin in
Schladebach und Umgebung ist der jährlich stattfindende Kinderfasching in der Gaststätte Hartig.
Am 21.01.2015 wählten die Naturfreunde Deutschlands OV Leuna 1992 e. V. ihren neuen Vereinsvorstand.
Anwesend waren 87 % der Mitglieder.
Dann schmücken Mitglieder des ausrichtenden Schladebacher
Männerchors schon am Donnerstag den großen Saal und kümmern sich am Sonntag um viele kleine Prinzessinnen, Elfen,
Clowns, Piraten, Pippi Langstrümpfe, rote und auch grüne Ninjas, amerikanische Polizisten, Marienkäferchen, kleine Bienen,
Cinderellas, kleine Hexen, kleine Feuerwehrleute.
Beim Rutschen der Märchen- und Fantasiegestalten auf der bestimmt schon 65 Jahre alten „Saalrutsche“ von Hartigs, beim
Eierlaufen, Wettdreiradfahren und der Kinderpolonaise durch
den großen Saal kam wieder viel Stimmung auf und die Sangesbrüder Thomas Papst, Enrico Tangermann, Ronald Weise, Uwe
Berthold und Andrej Hartig kamen nicht nur beim Verteilen der
von den Kindern hart erkämpften Preise ganz schön ins Schwitzen, zumal das wuschelige Biene Willi Kostüm von Sangesbruder Uwe Berthold auch für eine Schlittentour bestens geeignet
gewesen wäre.
Spaß hat es wieder allen Kindern und Sangesbrüdern gemacht,
die – wie jedes Jahr im Februar - zu immer „Gute-Laune-Musik“
tanzen, lachen und auf der Hüpfburg herumtollen konnten.
Vielen Dank auch an Sangesbruder Gerhard Nille der die Dreiräder wartet und in Schuss hält und zusammen mit Sangesbruder
Heinz Stelzer (Foto) die Kasse betreut hat.
Zum vierten Mal in Folge wurde Heidrun Schulze einstimmig als
Vorsitzende bestätigt. Die Schatzmeisterin Karla Schladitz stellte ihr Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung.
Wir danken Karla für ihre gewissenhafte Arbeit.
Für die weiteren Ämter im Vorstand kandidierten als Stellv. Vorsitzende Maria Pohlmann, als Schatzmeisterin Karin Thiemann
und als Schriftführerin Ursula Kahl.
Das Gaststättenteam um Ramona und Silvana hat – wie immer –
alle Beteiligten u. a. mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen
verwöhnt. Danke!
Uwe Pick
Vorstand
Für die Kontrollkommission kandidierten Klaus Schulze, Erika
Nelke und Christa Piller.
Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.
Wir wünschen dem neuen Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben für die kommenden Jahre viel Erfolg.
Berg frei!
Heidrun Schulze
Naturfreunde Leuna
Die nächste Ausgabe erscheint am:
Mittwoch, dem 25. März 2015
Annahmeschluss für redaktionelle
Beiträge und Anzeigen:
Mittwoch, der 11. März 2015
Leunaer Stadtanzeiger
37 | Nr. 2/2015
Veranstaltungen des Vereins Sachzeugen der chem. Industrie e. V.
Wochentag,
Datum
Uhrzeit
Veranstaltungstitel
Veranstaltungsinhalt
Veranstaltungsort
Veranstalter
Donnerstag,
19.03.15
17.00
Kolloquium
Leuna-Werke und Umwelttechnik
seit 1917
Hochschule
Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Donnerstag,
16.04.15
17.00
Kolloquium
Strukturwandel in den ehemaligen Chemiekombinaten Bitterfeld, Wolfen und Leuna nach
1990 unter dem Blickwinkel
Gesellschaftsrecht
Hochschule
Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Sonntag,
19.04.15
10.00 17.00
„Tag der Industriekultur“
Inhalt wird kurzfristig festgelegt
Deutsches Chemiemuseum,
Technikpark
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V.
Donnerstag,
21.05.15
17.00
Kolloquium
Die Arbeitslager Spergau und
Zöschen als Arbeitskräftepotential
für die Werke Leuna und Buna Schkopau von 1942 - 1945
Hochschule
Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Donnerstag,
18.06.15
17.00
Kolloquium
Einige Schwerpunkte der Entwicklung der chemischen Industrie in
Ostdeutschland bis heute
Hochschule
Hörsaal 9
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V., Hochschule
Samstag,
03.10.15
10.00 17.00
„Maustag“
Inhalt wird kurzfristig festgelegt
Deutsches Chemiemuseum,
Technikpark
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V.
Mittwoch,
04.11.15
17.00 20.00
Abendöffnung
des Chemiemuseums
Führung durch den Technikpark,
Demonstration an den „Entdeckerfeldern“: Kunststoffprüfung, Motorprüfstand, Periodensystem d.
chem. Elemente
Deutsches Chemiemuseum,
Technikpark
Sachzeugen der chem.
Industrie e. V.
Arbeiterwohlfahrt Stadtverband Leuna e. V.
Kirchgasse 7, 06237 Leuna
Tel. 03461 813897
Fax 03461 814970
Für jeden Bürger bieten wir von Montag bis Freitag in der Zeit
von 11.30 Uhr – 12.30 Uhr einen stationären preiswerten Mittagstisch an.
Bei Interesse im „Haus der Begegnung“ der AWO Leuna melden: Frau Mäuer, Tel. 03461 813897
Termine im Monat März 15
„Haus der Begegnung“ AWO Leuna
Zirkel:
Montag: 10.00 – 11.00 Uhr 14.30 – 16.30 Uhr 17.00 – 19.00 Uhr 19.00 – 21.00 Uhr 19.30 – 21.30 Uhr Dienstag:
14.00 – 16.00 Uhr 16.30 – 18.30 Uhr Mittwoch:
09.00 – 12.00 Uhr 10.00 – 12.00 Uhr 18.00 – 20.00 Uhr Donnerstag:
14.00 – 16.00 Uhr 14.00 – 16.00 Uhr Gymnastik unter Anleitung
Klöppeln
Töpfern unter Anleitung
Töpfern unter Anleitung
Probe „Kammerchor Leuna“
Kreativzirkel
Kreativzirkel (14-tägig)
Tiffany unter Anleitung
Seniorentanz
Malen unter Anleitung
Töpfern unter Anleitung
Rommee
Termine:
Dienstag, 10.03.15, 10.00 Uhr
Verkehrsteilnehmerschulung
Mittwoch, 11.03.15, 14.00 Uhr
Frauentagsfeier
(Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich!)
Vorschau
Mittwoch, 01.04.15, 14.00 Uhr
Kaffeetrinken mit anschließender Autorenlesung
Der DRK Ortsverein Leuna
lädt alle Mitglieder herzlich zur
Mitgliederversammlung
am Mittwoch, dem 18. März 2015
um 16:00 Uhr
in die Räumen unseres DRK Ortsvereins,
Gesundheitszentrum, Sockelgeschoss ein.
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Jahresbericht 2014
3. Finanzbericht 2014
4. Diskussion
5. Beschlussfassung
5.1. Bestätigung des Jahresberichtes
5.2. Beschluss zur Jahresrechnung 2014 und
Entlastung des Vorstandes
6. Wahl der Delegierten zur Kreisversammlung
7. Weitere Arbeit des Ortsvereins
Maritta Morgner und Anne-Kathrin Julius
Vorstandsmitglieder
Nr. 2/2015 | 38
Liebe Leserinnen und Leser,
mit Erwartungen ist das so eine Sache:
einerseits ist es ja gut, dass wir im Laufe unseres Lebens so
langsam lernen, vorher einzuschätzen, was auf uns zukommt.
Und uns dementsprechend vorbereiten können. Wenn Besuch
kommt, zum Beispiel. Oder wenn es ein Fest zu feiern gilt.
Andererseits ertappe ich mich manchmal dabei, dass ich mir gar
nicht mehr vorstellen kann, dass etwas ganz anders kommen
könnte.
Wenn wir uns in diesen Wochen innerlich auf das Osterfest vorbereiten und dabei auch daran denken, dass Jesus Christus
zuerst gestorben ist, umgebracht wurde, bevor er auferstand,
dann hat das auch etwas mit Erwartungen zu tun.
Die Menschen damals, als Jesus gelebt hat, die erwarteten,
dass Gott einen Menschen schicken würde, der aufräumt und
einmal richtig Ordnung schafft auf der Welt. Die Machthaber,
die sollten in ihre Schranken gewiesen werden. Und die kleinen Leute, die sollten endlich zu ihrem Recht kommen. Niemand
konnte sich das anders vorstellen, als dass ein von Gott mit viel
Macht ausgestatteter Mensch kommt, der sich mit Waffengewalt durchsetzt.
Viele dachten, dass Jesus die Erwartungen erfüllt. Er sprach
vom Reich Gottes, einer Welt, in der Recht und Gerechtigkeit
herrschte.
Er heilte Kranke und machte gerade den Menschen, die es nicht
leicht hatten, Mut.
Ihre Erwartungen wurden zunächst ganz und gar enttäuscht, als
sie miterleben mussten, wie Jesus so grausam getötet wurde.
Er war es wohl doch nicht, der Retter, der, der die Welt in Gottes
Auftrag in Ordnung bringen würde. Wie wir heute wissen, war
das aber nicht das Ende der Geschichte.
Seit Jesu Tod und Sterben ist ganz neu beschrieben, wie Gott
es mit den Menschen meint. Gott ist nicht der, der mit Waffengewalt dreinschlägt, nicht der, der sich an die Seite der Mächtigen
stellt. Gott ist seinen Menschenkindern ganz nah und er erleidet
als Mensch Jesus Christus all die schlimmen Dinge, die auch
anderen Menschen zustoßen in unserer Welt. Er wird gefoltert
und getötet. Gott liefert sich den Menschen aus. Das macht Jesus am Kreuz deutlich.
Und macht auch deutlich: Menschen, so sollt ihr nicht miteinander umgehen. Kein Menschenkind soll grausam zu Tode kommen. Nur dann kann das Leben auf der Welt gelingen, wenn wir
uns alle für Recht und Gerechtigkeit einsetzen, wenn wir alle zu
allererst versuchen, als Mitmenschen miteinander gut zu leben.
Das wäre doch ein gutes Ziel für das Miteinander: dass wir von
unseren Mitmenschen nur das Beste erwarten können – und sie
von uns!
Es grüßt Sie mit guten Wünschen für die kommende Zeit, auch
im Namen von Pfarrerin Böhme, Ihre Pfarrerin Katja Albrecht
Evangelisches Kirchspiel Leuna
Gottesdienste
Reminiszere, Sonntag, 01.03.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Gospelgottesdienst und Kindergottesdienst
Pfarrer Katzmann
Okuli, Sonntag, 08.03.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Gottesdienst
Pfarrerin Dürrbeck
Lätare, Sonntag, 15.03.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Gottesdienst
Pfarrer Katzmann
Leunaer Stadtanzeiger
Judika, Sonntag, 22.03.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Katzmann
Palmarum, Sonntag, 29.03.2015
10.30Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Familiengottesdienst
Diplom-Gemeindepädagogin Aechtner-Lörzer
Besondere Veranstaltungen
mittwochs – die neue Reihe
mittwochs - die neue Reihe ist ein Angebot von Gesprächsabenden in loser Folge über Kunst, Literatur, Religion, Gesellschaft,
Philosophie.
Der nächste Abend „mittwochs – die neue Reihe“ findet statt am
Mittwoch, dem 4. März 2015, 20 Uhr
im Gemeindehaus Friedenskirche Leuna.
Propst i.R. Jochen Jäger, spricht über das Thema:
Laizismus – Trennung von Kirche und Staat
und die Sonderformen in Deutschland
In Frankreich ist die konsequente Trennung von Kirche und Staat
in Folge der bürgerlichen Revolutionen 1789 und 1830 seit 1905
in der Verfassung verankert.
In Deutschland gibt es keine so geradlinige Entwicklung. Erst in
der Weimarer Verfassung wurde diese Trennung verankert, deren diesbezüglich. Artikel auch in der Verfassung der Bundesrepublik stehen. Die wichtigste Formulierung lautet: „Es besteht
keine Staatskirche“. Also, strikte Trennung?
Wie ist das aber mit der Kirchensteuer, den Staatszuschüssen,
dem Religionsunterricht? Fragen, Fragen.
Wir dürfen auf Antworten und Erklärungen gespannt sein
Wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.
Im Anschluss ist Gelegenheit zum losen Austausch und persönlichen Gespräch mit Jochen Jäger bei einem Glas Wein.
Vorausschau
Die nächste Veranstaltung „mittwochs – die neue Reihe“ findet
am 14. April statt. Dieter Falken spricht über: Bosnien – Situation
und Perspektive
Ihre gez. Dr. Neumann und gez. H. Fischer
Weltgebetstag von den Bahamas - Begreift ihr meine Liebe?
Am Freitag, 6. März 2015, 17 Uhr im Gemeindehaus der Friedenskirche
Große Vielfalt auf kleinem Raum, so könnte ein Motto der Bahamas lauten. Der Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti
besteht aus 700 Inseln, von denen 30 bewohnt sind. Seine 372
000 Bewohnerinnen und Bewohner sind zu 85 % Nachfahren
der ehemals aus Afrika versklavten Menschen. Ein lebendiger
christlicher Alltag prägt die Bahamas. Über 90 % gehören einer
Kirche an (anglikanisch, baptistisch, katholische und andere).
Dieser konfessionelle Reichtum fließt auch in den Gottesdienst
zum Weltgebetstag ein, der von Frauen der Bahamas vorbereitet
wurde. Auf der ganzen Welt wird ihre Liturgie am Freitag, den
6. März 2015 gefeiert.
Traumstrände, Korallenriffe und glasklares Wasser machen die
Bahamas zu einem Sehnsuchtsziel für Tauchbegeisterte und
Sonnenhungrige. Typisch für den Inselstaat sind auch sein Karneval mit farbenprächtigen Umzügen und viel Musik. Die Bahamas sind das reichste karibische Land und gehören zu den
hochentwickelten Ländern weltweit. In der sozialen Entwicklung
und bei der Gleichstellung von Frauen und Männern schneiden
sie im internationalen Vergleich gut ab. Aber es gibt eine starke
Abhängigkeit vom Ausland und 10 % der Bevölkerung leben in
Armut.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat greifen die Frauen von
den Bahamas in ihrem Gottesdienst auf. Sie danken darin Gott
für die atemberaubend schönen Inseln und für die menschliche
Wärme der bahamaischen Bevölkerung.
Kommen Sie alle und lassen Sie sich herzlich einladen am Freitag, dem 6. März, 17 Uhr ins Gemeindehaus der Friedenskirche!
Leunaer Stadtanzeiger
Herzliche Einladung zum KONZERT „Eine Stunde mit FRANZ
SCHUBERT“!!!
Am Freitag, dem 13. März 2015 werden um 16.00 Uhr im Gemeindehaus der Friedenskirche Leuna wunderbare Werke von
Franz Schubert erklingen. Am Violoncello hören sie Barbara Eimann gemeinsam mit Margit Neumann am Klavier.
Aus dem Leben von Schubert wird in bewährter Weise Dr. Rainer
Neumann sprechen.
Lassen sie sich auf eine gute Stunde Musik und Wort mitnehmen.
Konfirmanden
7. Klasse, 05. & 19.03.2015, 15.30 Uhr – 17.00 Uhr, Merseburg,
Hälterstraße 19, Pfarrer Katzmann
8. Klasse, 03. & 17.03.2015, 16.00 Uhr – 17.30 Uhr, Merseburg,
Hälterstraße 19, Pfarrerin Dürrbeck
Bibel halb Acht
Mittwoch, 18. März 2015, 19.30 Uhr,
Kirchplatz 1, 06237 Leuna
Thema: Themenjahr Reformationsdekade Bild und Bibel
Seniorenkreis
Gemeinschaft, Kaffee & Kuchen, Gespräch, Andacht, Gedanken
der Bibel zum Leben
Sie sind herzlich eingeladen, am Dienstag, dem 24. März 2015,
von 14.00 Uhr – 16.00 Uhr. Gemeindehaus an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna mit Pfr. Katzmann
Regelmäßige Veranstaltungen
Einladung zum Mittagsgebet
Jeden Dienstag, um 12.00 Uhr, ist Mittagsgebet in der Friedenskirche. Zu einer heilsamen Unterbrechung im Alltag wird
herzlich eingeladen.
Bastelkreis Frau Aechtner
Der Bastelkreis trifft sich jeden Mittwoch, um 14.00 Uhr, im Starenweg 1. Interessierte können jederzeit daran teilnehmen und
mitmachen.
Ansprechpartnerin: Frau Herta Aechtner, Starenweg 1, 06237
Leuna (Tel. 03461 813161)
Chor - Ökumenische Regionalkantorei
Der Chor der Ökumenischen Regionalkantorei trifft sich jeden
Dienstag, um 19.00 Uhr, im Gemeindehaus an der Friedenskirche zur Probe. Wer Lust am Gesang und Freude an der Chorarbeit hat, ist jederzeit herzlich willkommen.
Ansprechpartnerin: Frau Mücksch (Kontaktdaten siehe unten)
Posaunenchor Leuna
Der Posaunenchor trifft sich zu seiner Probe an jedem Freitag,
um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna.
Wer gern ein Blechblasinstrument erlernen möchte oder bereits
spielen kann, ist herzlich eingeladen mit zu proben und mit zu
musizieren.
Ansprechpartner: Herr Lörzer (Kontaktdaten siehe unten)
39 | Nr. 2/2015
Diplom-Gemeindepädagogin
Christine Aechtner-Lörzer
Starenweg 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 810913, Fax: 03461 309892
E-Mail: c.aechtner-loerzer@freenet.de
Kirchenmusikerin
Katharina Mücksch
Lauchstädter Str. 2, 06277 Merseburg
Tel.: 03461 213598
E-Mail: stefan.muecksch@gmx.de
Postanschrift Pfarramt/Pfarrbüro im Gemeindehaus an der
Friedenskirche
Evangelisches Kirchspiel Leuna
Kirchplatz 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 822935, Fax: 03461 814649
E-Mail: pfarramt-leuna@kirchenkreis-merseburg.de
Öffnungszeiten
Das Pfarrbüro ist am Dienstag, von 14.00 bis 16.00 Uhr und am
Donnerstag, von 09.00 – 14.00 Uhr geöffnet. Die Einzahlung von
Friedhofs- und Wassergeld ist in dieser Zeit möglich.
Friedhofs- und Wassergeld
Folgende Friedhofs- und Wassergeldgebühren sind zu entrichten:
Urnengrab 5,- Euro pro Jahr
Einzelgrab 7,50 Euro pro Jahr
Doppelgrab 12,50 Euro pro Jahr
Kontoverbindung Friedhofs- und Wassergeld:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: KD Bank Duisburg
IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27
BIC: GENODED1DKD
Zahlungsgrund: RT 69, Friedhofs- oder Wassergeld,
Name Friedhof,
Name Nutzungsberechtigter
Kontoverbindung für Gemeindebeitrag:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: EKK Eisenach
IBAN: DE14 5206 0410 0008 0027 38
BIC: GENODEF1EK1
Zahlungsgrund: RT 69, Gemeindebeitrag „Name“
Kontoverbindung für Spenden:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: KD Bank Duisburg
IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27
BIC: GENODED1DKD
Zahlungsgrund: RT 69, Spende „Zweck“
Kirchengemeinde Spergau
Ansprechpartner
Pfarrer
Philipp Katzmann
Kirchplatz 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 822776, Mobil: 0163 9700389
Fax: 03461 814649
E-Mail: philipp.katzmann@kirchenkreis-merseburg.de
Gottesdienste
08.03.2015
14.00 Uhr Reichardtswerben - regionales Gemeindetreffen
zum Weltgebetstag in der Gaststätte „Zum Deutschen Kaiser“
15.03.2015
10.00 Uhr Spergau
11.00 Uhr Kirchfährendorf
28.03.2015
17.00 Uhr Spergau
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates
Ekkehard Lörzer
Starenweg 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 309765, Fax: 03461 309892
E-Mail: ekkehard1.loerzer@t-online.de
Veranstaltungen
03.03.2015 Großkorbetha, 19.00 Uhr Elternabend für die Konfirmanden der 8. Klasse
21.03.2015 Großkorbetha, 10.00 Uhr Vorschulkreis
Langendorf, 14.00 Uhr Konfirmandentreffen
Nr. 2/2015 | 40
24.03.2015 Großkorbetha, 17.00 Uhr Bibelgespräch für Interessierte
26.03.2015 Spergau, 14.00 Uhr Frauenhilfe
27.03.2015 „Ökumenischer Kreuzweg der Jugend“
Beginn: 17.00 Uhr in Obschütz
Spruch zum Nachdenken:
„Denken ist schwer. Darum urteilen die meisten.“ (C. G. Jung)
Ansprechpartner
Evangelisches Pfarramt
Pfarrer Uwe Hoff
Weißenfelser Straße 4, 06688 Großkorbetha
Tel./Fax: 034446 20260
E-Mail: Ev.kirche.grosskorbetha@t-online.de
Privatanschrift:
Friedensstraße 33, 06688 Großkorbetha
Tel./Fax.: 034446 20318
Kirchengemeinden Horburg, Kötschlitz, Zweimen,
Kötzschau, Pissen, Thalschütz, Schladebach,
Wallendorf, Friedensdorf, Lössen, Kreypau, Zöschen
und Ermlitz
Wir laden ein zu den Gottesdiensten in unseren Kirchengemeinden
Reminiscere, Sonntag, 01.03.2015
09.00 Uhr Gottesdienst in Zöschen
10.30 Uhr Gottesdienst in Pissen
Okuli, Sonntag, 08.03.2015
09.00 Uhr Gottesdienst in Kötzschau
10.30 Uhr Gottesdienst in Wallendorf
14.00 Uhr Gottesdienst in Friedensdorf
Lätare, Sonntag, 15.03.2015
09.00 Uhr Gottesdienst in Schladebach
10.30 Uhr Gottesdienst in Horburg
14.00 Uhr Gottesdienst in Ermlitz
16.00 Uhr Gottesdienst in Kötschlitz
Judika, Sonntag, 22.03.2015
09.00 Uhr Gottesdienst in Zöschen
10.30 Uhr Gottesdienst in Kreypau
Palmsonntag, 29.03.2015
14.00 Uhr Regionalgottesdienst zum Weltgebetstag in Pissen
Der Gottesdienst wurde von Frauen aus den Bahamas entworfen. Eigentlich ein Urlaubsparadies. Aber – so zeigen uns die
Texte – es gibt auch Schatten und Dunkles in diesem wunderschönen Land. Unter der Überschrift „Begreift ihr meine Liebe?“
nehmen uns die Frauen der Bahamas mit in ihr Leben und ihre
Probleme. Sie laden uns ein, sie kennen zu lernen und mit ihnen zu beten. Wir setzen einen Bus ein. Bitte entnehmen Sie die
Abfahrtzeiten den Aushängen bzw. informieren Sie sich bei den
Pfarrerinnen.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir herzlich zum Kaffee
ins Dorfgemeinschaftshaus Pissen ein.
Waren Sie schon einmal in der Karibik? Oder kennen Sie Menschen, die dort Urlaub gemacht haben und schöne Andenken
mitgebracht haben? Bitte helfen Sie uns, ein wenig karibisches
Flair in die Pissener Dorfkirche zu bringen. Bitte melden Sie sich
bei Pfarrerin Böhme!
Weitere Informationen
Gemeindekirchenrat
Am Samstag, 31.01.2015 haben wir uns unter anderem intensiv
mit den Gottesdiensten in unseren Gemeinden befasst. Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, die Gottesdienste am Sonntagvormittag zukünftig grundsätzlich um 9.00 und um 10.30 Uhr
zu feiern. Zu besonderen Anlässen wird es auch besondere Anfangszeiten geben. Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten!
Leunaer Stadtanzeiger
Kinderkirche
Liebe Kinder unserer Kinderkirche!
Die nächste Kinderkirche findet statt am 21.03.2015 von 10.00
bis 12.00 in Zöschen.
Wir reisen in Gedanken auf die Bahamas und feiern Kinderweltgebetstag.
T-Abend
Herzlich laden wir ein zum T-Abend am 03.03. um 19.30 in
Schladebach.
Frauenhilfe
Mittwoch, 11.03., 17.00 Uhr Frauenhilfe Schladebach
Dienstag, 17.03., 14.00 Uhr Frauenhilfe
Friedensdorf/Wüsteneutzsch
im Feuerwehrhaus
Wüsteneutzsch
Mittwoch, 18.03., 14.30 Uhr Frauenhilfe Wallendorf
Dienstag, 24.03., 14.30 Uhr Frauenhilfe Horburg
Mittwoch, 25.03., 14.30 Uhr Frauenhilfe Zöschen
Ansprechpartnerinnen
Pfarrerin Antje Böhme
Mühlstr. 10, 06258 Schkopau OT Wallendorf
Tel.: 034639 20244, Fax: 034639 80958
Boehme.wallendorf@web.de
Pfarrerin Katja Albrecht
Tel.: 03462 510105
Katja.albrecht@kirchenkreis-merseburg.de
mailto: Albrecht@kirchenkreis-merseburg.de
Sprechzeit Do., 8.00 - 10.00 Uhr und nach Vereinbarung, Pfarrhaus Schladebach
Dachsanierung der Christkönig Kirche in Leuna
An der 1929/30 erbauten Christkönig-Kirche in Leuna war nach
Sanierungsarbeiten des Daches zu Beginn der 90er Jahre eine
Dacherneuerung erforderlich geworden.
Die Christkönig-Kirche als sakraler Bau und Kulturdenkmal hat
am Industriestandort Leuna eine kulturell-künstlerische und
landschaftsprägende Bedeutung. Die Erhaltung der aus Kalkstein erbauten Kirche mit ihren einzigartigen Mosaikbildnissen
ist der katholischen Gemeinde in Leuna ein wichtiges Anliegen
und liegt auch im öffentlichen Interesse.
Die Umweltbedingungen in Leuna haben mit der Zeit ihre Spuren hinterlassen, die umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich machten.
So wurden in den Jahren 1986 - 98 durch die Gemeinde umfangreiche Bauleistungen erbracht, die durch finanzielle Förderung des Bistums Magdeburg und Spenden der Gemeindemitglieder finanziert wurden.
Die nun notwendig gewordenen Sanierungsarbeiten am Dach,
die einen Kostenumfang von ca. 44.000 € hatten, stellten die Kirchengemeinde, die seit 2010 zur katholischen Pfarrei St. Norbert
gehört, vor eine große Herausforderung.
So ruhten die Hoffnungen der Pfarrei auch auf möglichen Sponsoren und finanzielle Zuwendungen durch die Stadt Leuna. Bemühungen um Zuwendungen durch die Denkmalbehörde waren
nicht erfolgreich.
Die katholische Pfarrei stellte daher an die Stadt Leuna mit Schreiben vom 01.08.2014 einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für die anfallenden Ausgaben.
Inzwischen konnten wir uns über eine zugesagte zweckgebundene Zuwendung der Stadt Leuna in Höhe von 10.000 € freuen.
Diese großzügige Unterstützung durch die Stadt sowie die Förderung durch das Bistum Magdeburg und Spenden der Gemeindemitglieder und von InfraLeuna, haben es ermöglicht, dass die
Baumaßnahme durch die Fa. Jirsak aus Merseburg zügig durchgeführt werden konnte.
Leunaer Stadtanzeiger
Im Rahmen des diesjährigen Seniorenfaschings der katholischen Gemeinde in Leuna, wurde durch die Bürgermeisterin
Frau Dr. Hagenau der Zuwendungsbescheid über 10.000 € an
die Pfarrei übergeben.
Bei den ca. 30 anwesenden, zu denen auch Diakon Dieter Falken und der ehemalige Bürgermeister Harald Wiese gehörten,
war die Freude groß und sie dankten der Stadt Leuna, die durch
die Bürgermeisterin vertreten wurde, herzlich.
Daniel Rudloff
Pfarrer
Raffinerie-Ausbildung erreicht Bestmarke
Über 200 Jungfachkräfte für die Zukunft
Neue Bestmarke bei der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland:
Mit dem Abschluss des aktuellen Ausbildungsjahrganges am
30. Januar haben seit dem Ausbildungsstart 1997 insgesamt
203 Azubis ihren Berufsabschluss in Leuna gemacht. Ausgebildet wurden neben Chemikant/-innen auch Chemielaborant/-innen, Industriekaufleute sowie Prozessleitelektroniker bzw. Elektroniker für Automatisierungstechnik.
„Wir bilden für unseren Bedarf und die Zukunft der Raffinerie
aus. Dabei setzen wir unser hohes Engagement beim Fachkräftenachwuchs ungebremst fort“, unterstreicht Joachim Bührmann, Bereichsleiter Verwaltung, die Entwicklung. Neben guten
Löhnen spräche die hohe Ausbildungsqualität für den Arbeitgeber TOTAL. So konnte die Raffinerie 13-mal den besten Azubi im
IHK-Bezirk Halle-Dessau stellen, 4 Mal sogar den bundesbesten
Chemikanten. Das Unternehmen trägt das IHK-Gütesiegel „TopAusbildungsbetrieb“ und beteiligt sich aktiv an der Berufsorientierung in der Region.
Joachim Bührmann: „Die hohe Qualität unserer Auszubildenden
fällt nicht vom Himmel. Das ist eine Mannschaftsleistung vom
Auswahlverfahren, über die stetige Betreuung und Wissensvermittlung durch Fachkollegen im Betrieb bis zur erfolgreichen
Zusammenarbeit mit unserem Ausbildungspartner Bildungsakademie Leuna.“ Absolventen der vergangenen Jahre seien heute
Schichtleiter, Verfahrenstechniker oder Facheinkäufer. Rund drei
Viertel aller ausgelernten Azubis arbeite heute in der Raffinerie.
„Das macht uns stolz. Die jungen Leute können sich bei uns
weiterentwickeln und ihren eigenen Weg gehen“, so Bührmann.
Derzeit läuft das Auswahlverfahren für das neue Ausbildungsjahr im Herbst. Interessierte können sich noch bei der TOTAL
Raffinerie bewerben.
Stefan Möslein
41 | Nr. 2/2015
TOTAL Sicherheitspreis 2014
Leunaer Instandhalter setzen Maßstäbe
Die Petrochemicals Maintenance Service GmbH (PMS) aus Leuna ist der Gewinner des TOTAL Sicherheitspreises 2014. Sie
erhält die Ehrung für ihr beispielhaftes sicherheitsgerechtes Arbeiten in der TOTAL Raffinerie im vergangenen Jahr. „PMS hat
mit seinem umsichtigen und vorbildlichen Sicherheitsverhalten
Maßstäbe gesetzt“, betont Raffinerie-Geschäftsführer Reinhard
Kroll anlässlich der feierlichen Vergabe in Merseburg. Das Unternehmen sei als einer der Hauptkontraktoren zugleich ein innovativer und zuverlässiger Partner für die Instandhaltung der
Anlagen, so Kroll.
Erstmals wurde auch ein Sonderpreis verliehen. Geehrt wurde
die Massenberg GmbH aus dem sächsischen Boxdorf. Das
Bauunternehmen war mit der Sanierung der Kühlturme in der
POX/Methanolanlage betraut. Reinhard Kroll: „Massenberg hat
unsere hohen Anforderungen an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz voll erfüllt.“
Das Projekt sei unfallfrei, auf höchstem Niveau durchgeführt
worden.
„Die exzellente Sicherheit steht im Mittelpunkt unserer Tätigkeit“, so der für die Anlagensicherheit und Gesundheit zuständige Bereichsleiter Hardy Schramm. „Mit der Auszeichnung
wollen wir das hohe Sicherheitsbewusstsein in unserem Team
und bei unseren Partnern weiter fördern.“ Die Standards für sicheres Arbeiten in der Raffinerie seien sehr hoch. „Im vergangenen Jahr wurden inklusive der Generalinspektion über drei
Millionen Arbeitsstunden geleistet. Wir setzen auf ein System
aus beständigen Kontrollen. Jeder ist für die Sicherheit verantwortlich. Deshalb schulen wir alle Mitarbeiter regelmäßig“, hebt
Schramm hervor.
Zum Hintergrund: Jährlich wird unter den Vertragspartnern der
TOTAL Raffinerie ein Sicherheitspreis ausgelobt. Teilnehmen
können Unternehmen, die direkter Kontraktor sind, überwiegend Arbeiten mit schriftlicher Arbeitserlaubnis ausführen und
mehr als 3.000 Arbeitsstunden für die Raffinerie leisten. Am
Wettbewerb hatten 16 Firmen vom Gerüstbau bis zur Anlagentechnik teilgenommen.
Stefan Möslein
Speicher Schladebach
Beginn Bauarbeiten
Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Gewässer „Der
Bach“ wird in den kommenden Monaten der Speicher Schladebach ertüchtigt und umgebaut.
In einem ersten Bauabschnitt wird dazu in den bestehenden
Damm eine Spundwand bis in den Untergrund eingebracht, um
die Standsicherheit des Bauwerks dauerhaft sicherzustellen.
Die Arbeiten sollen bis zum Frühjahr 2015 abgeschlossen sein.
Nach einer Ausschreibung wurde der Auftrag an ein regionales
Spezialbauunternehmen vergeben.
Voraussichtlich ab Spätsommer werden dann die Arbeiten am
Grundablass und der Hochwasserentlastung beginnen.
Insgesamt verbessert sich durch diese Maßnahme die Steuerung des Speichers im Hochwasserfall und der Stausee kann
effektiver als bisher ausgenutzt werden. Zusammen mit den
Maßnahmen am Bach, die durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) umgesetzt werden,
sollen insbesondere die Ortschaften Wüstenneutzsch, Kreypau,
Friedensdorf und Luppenau besser als bisher vor Hochwasser
geschützt werden.
Für die vorgesehenen Baumaßnahmen am Speicher werden ca.
1,2 Mio. € eingesetzt.
Andreas Rudolf
Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt
Nr. 2/2015 | 42
Der ZWA Bad Dürrenberg informiert
Neuer Online-Service für Beantragung der
Schachtscheine für Tiefbaumaßnahmen
Wenn Firmen Grab-, Bagger- oder Tiefbauarbeiten in der
Nähe unserer Versorgungsanlagen beabsichtigen, unterstützen wir sie gerne mit aktuellen Plan- und Leitungsauskünften, prüfen Ihre Planunterlagen und helfen Ihnen vor
Ort.
Da unsere Versorgungsanlagen für Trink- und Abwasser im
Erdreich liegen, können sie durch Tiefbauarbeiten beeinträchtigt oder beschädigt werden. Dies kann zur Unterbrechung der Versorgung führen und die beteiligten Personen
in Gefahr bringen.
Damit wir Ihnen mitteilen können, wo genau sich unsere
Leitungen befinden, benötigen Firmen von uns so genannte
Schachtscheine. Ab sofort haben sie die Möglichkeit, diese
direkt über unsere Homepage www.zwa-badduerrenberg.
de unter der Rubrik Service zu beantragen.
Dipl.-Phys. Michaelis
Verbandsgeschäftsführerin
Zur Aufführung
von Samuel Becketts Stück „WARTEN AUF GODOT“
am Neuen Theater Halle
Von DIETER BEER
Was ist das doch für ein seltsames Stück! Berühmt ist „Warten
auf Godot“ von Samuel Beckett auf alle Fälle. Es wird darin keine sonst übliche Geschichte mit einem Anfang und einem Ende
erzählt. Ergo gibt es auch keinen Konflikt, der gelöst werden
muss.
Die beiden clownesken Landstreicher Wladimir und Estragon
aber warten und empfinden große Langeweile. Denn es passiert nichts. Für das Theater würde es eigentlich den Untergang
bedeuten, nähme es den Stücktitel wörtlich. Der große irische
Dramatiker hat sein Stück als Anregung für Schauspieler und
Regisseure geschrieben, den vorgegebenen Zustand des Wartens phantasievoll mit plausibler Handlung zu füllen. Vor allem
ist da die Rede von einem gewissen Herrn Godot, auf den unentwegt gewartet wird. Selbst Beckett bekannte einmal, auch
er wisse nicht, wer der geheimnisumwitterte Titelheld in seinem
Paradestück des „absurden Theaters“ sei. 1953 wurde es in Paris uraufgeführt und 1987 fand am Staatsschauspiel Dresden in
der Regie von Wolfgang Engel die DDR-Erstaufführung statt.
Zuerst erblicken wir in der halleschen Aufführung eine große sandige Spielfläche, auf ihr befinden sich drei riesige Steine. Und es fehlt natürlich auch nicht der obligatorische kahle
Baum (Bühne: Jens Richter, Kostüme: Claudia Hoppe). Reinhard
Straube ist Wladimir, auch Didi genannt, und Wolfgang Winkler
spielt den auch Gogo genannten Estragon. Zwischen beiden
entspinnt sich ein wundervolles Clownsspiel. Hübsch sind ihre
meist gegensätzlichen Meinungen. Von Godot erwarten sie etwas. Was genau, erfahren wir nicht. Und doch besitzt jener so
dringend Erwartete eine große Anziehungskraft. - Dann tritt, mit
der Peitsche knallend, der Ausbeuter Pozzo (Hilmar Eichhorn)
samt seinem an einer langen Leine geführten Sklaven Lucky
(Jaecki Schwarz) auf, den er unmenschlich behandelt. Wladimir
kritisiert Pozzos Strenge. Lucky, bepackt mit Koffer und Tragekorb, schläft fast im Stehen - und weint. Didi und Gogo sind
besorgt um ihn und wollen ihn trösten. Gogo bekommt dafür
einen Fußtritt verpasst, daraufhin revanchiert er sich und spuckt
Lucky an.
Leunaer Stadtanzeiger
Intendant und Regisseur Matthias Brenner kreiert eine spannende, erlebnisreiche Aufführung. Sein Verdienst und das seiner
hochkarätigen Darsteller ist es, dass sich die Zuschauer anhand
des über sechs Jahrzehnte alten Stücks nicht langweilen, sondern darstellerisch an Didi, Gogo und den anderen Personen
reges Interesse bekunden. Für die Akteure passiert zwar nichts,
dagegen aber so manches für die Zuschauer, die den Dialogen
aufmerksam folgen und sich vom Körperspiel der Darsteller, ihrer feinsinnigen Mimik und Gestik beeindrucken lassen. Genau
das tat das Publikum in der kürzlich von uns besuchten Vorstellung. Es amüsierte sich schmunzelnd und dankte am Schluss
mit starkem Beifall. Uneingeschränktes Lob also für eine Aufführung, die mit einer Starbesetzung aufwartet. Denn es wirken
die beiden ehemaligen TV-Polizeiruf-Kommissare Schneider
und Schmücke alias Wolfgang Winkler und Jaecki Schwarz mit
sowie auch die bekannten und beliebten langjährigen Ensemblemitglieder Hilmar Eichhorn und Reinhard Straube und Axel
Gärtner in einer kleinen Rolle.
Didi und Gogo sind, wie gesagt, ein tolles Gespann, aber auch
bedauernswerte Geschöpfe. Sie beschimpfen sich, vertragen
sich aber bald wieder und fallen sich kameradschaftlich in die
Arme. Sie bekennen einander, glücklich zu sein. Es scheint, als
seien sie auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden. Inzwischen grünen an dem eingangs erwähnten Baum ein paar
Blätter. Man vermutet den Einzug des Frühlings. Wenn Estragon
einmal vorschlägt - „Wir sollten auseinandergehen“ - , so wird
dieser Gedanke schnell wieder verworfen. Doch etwas vergesslich scheint er zu sein, denn Immer wieder fragt er Wladimir:
„Was sollen wir jetzt machen?“
Dieser muss ihn laufend daran erinnern, dass sie auf Godot warten. Im zweiten Akt treten Pozzo, der jetzt erblindet ist, und der
nunmehr stumme Lucky erneut auf, während auch zum zweiten
Mal der Junge (Axel Gärtner) erscheint, der die beiden Clowns
abermals vertrösten muss, ihnen aber einen neuen Hoffnungsschimmer in Aussicht stellt. Denn der rätselhafte Herr Godot soll
nun am nächsten Tag ganz bestimmt kommen. Für Wladimir und
Estragon scheint dies die Rettung zu bedeuten ….
Die nächsten Vorstellungen: am 28. Februar und am 1. März,
jeweils um 19.30 Uhr
Kartentelefon: 0345 5110777
Zweimener Geschichte(n) [68]
Unsere Kirche und die „hochgelahrten“ Herren
Wir schreiben das Jahr 1765. Die Kirche in Zweimen ist in einem
baulich bedauernswerten Zustand – und wie immer fehlt das
Geld, um Reparaturen durchführen zu können.
Der damalige Zweimener Pastor Benjamin Traugott Schmidt
wendet sich verzweifelt an die hochwürdigen, hochwohlgeborenen, hochedelgeborenen, hochehrwürdigen, „hochgelahrten“,
hochgebietenden und was weiß ich noch für wundersamen Herren, die seine Vorgesetzen sind, und schreibt ihnen am 5. August
1765 (also vor genau 250 Jahren) einen Brief, der wie folgt beginnt: „Wie sehr es die äußerste Not erfordert, eine Hauptreparatur an den Kirchengebäuden zu Zweimen vorzunehmen, wollen Euer Hochwürden, Hochwohlgeboren … (naja, Sie wissen
schon – U. W.) auch der Beylage (auf die ich noch zu sprechen
kommen werde – U. W.) zu ersehen hochgeneigt geruhen. Da
nun durch Verzögerung der Reparatur nicht nur der Schade allmählich wächst, auch zu befürchten ist, dass mit dem Einsturze des Thurmes zugleich vieler Menschen Unglück verbunden
seyn möchte“ (Quelle: LHASA, MD, A29c, Nr. 539), will Pfarrer
Schmidt seine Pflicht und Schuldigkeit tun, und wenigstens über
die möglichen Folgen informieren, wenn nicht bald etwas getan werden würde. Es geht aber nicht nur um einen offenbar
baufälligen Turm. Ein großer Teil der Menschen kämen nicht
Leunaer Stadtanzeiger
mehr zu den öffentlichen Gottesdiensten, „weil sie sich vor der
Unbequemlichkeit der Witterung aus Mangel der Fenster nicht
schützen können; auch andere Unordnungen dabey einschleichen, dass sie nämlich mit bedecktem Haupt den Gottesdienst
abwarten, welches vorher in hiesiger Kirchenfarth (so viel wie
Kirchengemeinde oder Kirchspiel – U. W.) niemals geschehen“
(ebenda). Und nun folgen einige interessante Jahresangaben:
Pfarrer Schmidt schildert, dass Zweimen selbst die Kosten für
die nötigen Reparaturen nicht aufbringen kann, denn das Kirchenvermögen sei durch den Bau eines neuen Gotteshauses im
Jahr 1700, durch die Ansetzung einiger Pfeiler an der Kirche im
Jahre 1736, durch den Bau der Pfarrwohnung 1744 und durch
einen Zuschuss zum Bau einer neuen Schulwohnung (hier wird
kein Jahr genannt) „so sehr geschwächt, dass von den wenigen
Zinßen die ordentlichen Ausgaben nicht einmal bestritten werden können“ (ebenda). Stutzig macht mich vor allem der Hinweis
auf den Bau eines „neuen Gotteshauses“ im Jahre (oder bis zum
Jahr) 1700. Darüber habe ich keinerlei Hinweise gefunden. Auch
wenn es sich um eine umfangreiche Renovierung gehandelt haben sollte, so gibt es keinen Hinweis auf das Jahr 1700. Die
letzte Renovierung im 17. Jahrhundert hatte 1665 stattgefunden
und 1699 war dann für 90 Taler die erste Orgel angeschafft worden (Vgl. Dr. Otto Schmidt: Aus der Vergangenheit der Parochie
Zweimen. Denkschrift zur Feier des 400jährigen Jubiläums der
Kirche zu Zweimen. S. 4). Ich habe allerdings auch ältere Schriftstücke „entziffert“, die davon ausgehen, dass unsere Zweimener
Kirche nicht immer an dem Ort stand, an dem sie jetzt steht. Für
den Bau der Kirche, an dem Platz, wo wir sie heute vorfinden,
wurde einzig der Sandstein mit der Jahreszahl 1492 aus der „alten Kirche“ in den Bau der „neuen Kirche“ integriert.
Jedenfalls weiß Pfarrer Schmidt natürlich auch nicht, wo das
Geld für die 1765 anstehende Instandsetzung herkommen soll.
Er will es mit seinem Brief der „weisen Einsicht“ des hochlöblichen, hochgelahrten … naja, Sie wissen schon, überlassen,
„durch was für Mittel dem drohenden Unglücke vorgebeuget;
der einschleichende Unordnung Einhalt gethan; und das Volck
an der sonst fleißigen Obwartung des öffentlichen Gottesdienstes künftig nicht verhindert werde. Zugleich habe ich auch hierdurch mich vor der Verantwortung in Sicherheit stellen wollen,
zu der ich im Unterlassungsfalle gar leicht hätte gezogen werden
können …“ (Quelle: LHASA, MD, A29c, Nr. 539)
Die von Pfarrer Traugott Schmidt oben erwähnte „Beylage“ ist
eine Schadensaufstellung, die der Zweimener Zimmer- und
Bauherr (so nennt er sich selbst) Johann Christian Renz „auf
Verlangen des Magister Herr Traugott Schmidt in Zweimen“ angefertigt hat und in dem er in 5 Punkten beschreibt, wie er die
Kirche und den Turm vorgefunden hat. Erstens müssten Kirche
und Turm mit Brettern verschalt werden. Zweitens drohe ein
Fensterbogen gegen Mittag (also auf der Südseite) einzufallen.
Dieser müsse abgebrochen werden und ein neuer Bogen müsste gewölbt werden. Drittens brauche die Kirche eine neue Tür,
da die alte völlig unbrauchbar sei. Viertens seien neue Fenster
nötig. Die alten seien nach Auskunft des Glasers nicht mehr reparabel. Und schließlich fünftens der Kirchturm: hier müsse die
Welsche Haube abgenommen werden, weil sie einzufallen drohe. Grund hierfür sei, dass die acht Säulen, auf der sie ruhe und
einige Balken und Bögen an den Auflageflächen verfault seien
(vgl. ebenda).
Wenn es um die Kosten geht, drückt sich Christian Renz ein
wenig herum. Er schätzt aber schließlich die Kosten auf drei- bis
vierhundert Taler.
Diese „Beylage“ datiert ebenfalls auf den 5. August 1765, so
dass sich Pfarrer Schmidt gleich am selben Tag hingesetzt haben muss und oben behandeltes Schreiben aufsetzte.
Dieses Schreiben samt dem Zustandsbericht des Zimmerers
Renz geht im Nachgang an den „Churfürstlich Sächsischen
Stifft-Merseburgischen Cammerrath“, an Johann Jacob Freiherr
von Hohenthal zu Dölkau. Er solle sich die Sache mal ansehen
und als Kirchenpatron der Zweimener Kirche sein „ohnmaßgeb-
43 | Nr. 2/2015
liches Gutachten mittels gehorsamsten Berichts“ (vgl. ebenda)
dazu abgeben.
Freiherr von Hohenthal, dem sicher als Kirchenpatron die Mängel in der Kirche bereits aufgefallen waren, folgt in seinem Gutachten im Wesentlichen den Ausführungen von Christian Renz.
Als wichtigste Aufgabe definiert er die Sanierung des Turmes,
der einzustürzen droht. Diese Reparatur wird nach seiner Meinung auch das meiste Geld erfordern. Für die Turmreparatur
seien 50 Stämme Bauholz erforderlich, die man aber vor dem
Winter nicht bekommen könne. Auch Johann Jacob von Hohenthal plädiert deshalb zunächst auf eine Verschalung mit
Brettern, „bis der Bau auf künftiges Früh-Jahr könnte angefangen werden. So bald nun solches fertig, so könnten die Sub No.
(Punkte – U. W.) 1, 2 und 3 angezeigten Reparaturen gemacht
werden, wovon die beyden letzten von keiner Erheblichkeit sind“
(ebenda). Was die Fenster anbelangt, so sei für die Rahmen zu
weiches Holz verwendet worden, so dass sie zu faulen angefangen hätten. Und dies sei nun wiederum die Ursache dafür, dass
die Scheiben heraus fielen. Hohenthal ist der Meinung, dass das
Geld für die Reparaturen von den Kirchengemeindemitgliedern
aufgebracht werden müsse, da die Kirche ein „sehr schwaches“
Vermögen hätte. Das nötige Geld aber „auf einmal zu geben,
wird deren Unterthanen zu schwere fallen, und wohl nur terminlich können eingetrieben werden“ (ebenda).
Am 11. September 1765 gehen dann drei Briefe in Richtung
Zweimen. Den ersten erhält Pfarrer Schmidt mit einer Antwort
auf sein Anliegen bezüglich der Reparaturen in der Kirche. Ihm
wird mitgeteilt, dass als wichtigste „Nothdurft“ die Sanierung
des Turmes ansteht. Da dies aber vor dem Winter nicht in Angriff
genommen werden könne (wahrscheinlich wollte man den Holzeinschlag abwarten), sollte zunächst die Turmhaube „vorsichtig
abgetragen“ und der Turm „mit Brettern tüchtig verschlagen“
werden. Schmidt möge das „hierzu Erforderliche sofort veranstalten“ (ebenda).
Der zweite richtet sich an die nach Zweimen eingepfarrten Gemeinden Zweimen, Dölkau, Göhren, Zschöchergen und Kötzschlitz. Den Gemeindemitgliedern wird mitgeteilt, dass es
Reparaturen an der Kirche geben soll und dass man vorher
beschlossen habe, „mit sämtlichen Interessierten“ zu reden.
Es geht die Aufforderung an die Gemeinden, am 13. November
1765 um 10.00 Uhr „entweder Mann für Mann oder aber jegliche
Gemeinde durch einen oder mehrere hinlänglich Legitimierte …
bey Fünff Thaler Straffe zu erscheinen“ (ebenda).
Der dritte Brief geht an Freiherrn Johann Jacob Hohenthal. Der
Freiherr wird ebenfalls auf den „Verhörstermin“ am 13. November hingewiesen und man geht davon aus, dass er als Kirchenpatron „nicht ermangeln werde“, sich zu diesem Termin einzufinden. Hohenthal wird aufgefordert, den zweiten Brief an die
Gemeinden durch seine Gerichte diesen zur Kenntnis zu bringen. Weiterhin werden zu dem anberaumten Termin noch dazu
geladen Hannß Dietrich von Zweymen aus Kötzschlitz und Amtmann Müller aus Schkeuditz.
Leider ist mir nicht bekannt, was bei diesem „Verhörstermin“
herausgekommen ist. Was die Kirchenreparatur von 1765 anbelangt, so wird über den Fortgang in einer der nächsten Ausgaben der „Zweimener Geschichte(n)“ zu berichten sein.
Blicken wir aus dem Jahr 1765 250 Jahre in die Zukunft – also
in die Gegenwart:
Wir schreiben das Jahr 2015. Die Kirche in Zweimen ist in einem
baulich bedauernswerten Zustand – und wie immer fehlt das
Geld, um Reparaturen durchführen zu können. Doch diesmal
geht kein Brief an die hochgelahrten, hochedelen … naja, Sie
wissen schon, Herren – ein kleiner Förderkreis und eine kämpferische Pfarrerin versuchen mit allen „ohnmaßgeblichen“ Mitteln,
die Sanierung der Zweimener Kirche voran zu treiben.
Fortsetzung folgt.
Dr. Udo Würsig
Nr. 2/2015 | 44
Leunaer Stadtanzeiger
Ehejubilare Monat März
Wir gratulieren recht herzlich
zum Fest der „Goldenen Hochzeit“
am 13.03. dem Ehepaar Regina und Peter Rings aus Leuna
am 20.03. dem Ehepaar Elke und Volker Rätzsch aus dem
OT Schladebach
am 20.03. dem Ehepaar Helma und Wilfried Hanetzog aus
dem OT Kötzschau
Herzlichen Glückwunsch
und zum Fest der „Diamantenen Hochzeit“
am 05.03. dem Ehepaar Gertraud und Erich Harnisch aus
dem OT Spergau
am 26.03. dem Ehepaar Irmgard und Horst Kaiser aus
Leuna.
Wir wünschen für den weiteren Lebensweg alles erdenklich
Gute, viel Gesundheit und Freude im Kreis der Familien.
(v. l. n. r.) Doris Band, Dr. Dietlind Hagenau und Ursula Haslbeck mit Erika Band (Mitte).
Am 6. Februar 2015 beglückwünschten Bürgermeisterin Dr.
Dietlind Hagenau und Ursula Haslbeck, Geschäftsführerin
der Wohnungswirtschaft Leuna GmbH, Erika Band zu ihrem
102. Geburtstag. Frau Band und ihre Tochter empfingen die
Gäste mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, der „immer noch gut schmeckt“, wie die älteste Bürgerin und Mieterin Leunas mit einem Lächeln verriet.
Redaktion Stadtanzeiger
Gratulation
Am 10. Februar 2015 feierte Milda Schmidt mit ihrer Familie ihren 101. Geburtstag und wurde von der Bürgermeisterin Dr. Dietlind Hagenau beglückwünscht.
50 oder 60 Jahre seid ihr nun ein Paar.
Die Zeit zusammen war doch wunderbar.
Ob Hoch, ob Tief, ob gut, ob schlecht,
die Zeit, sie wurde euch gerecht.
Blickt ihr zurück auf euer Leben,
könnt euer Haupt ihr heben.
Ihr habt die Zeit sehr gut verbracht
und habt auch viel gelacht.
Das Glück, das die Zeit euch gegeben,
bekommt man nur einmal im Leben.
Leuna
am 01.03.
am 01.03.
am 01.03.
am 01.03.
am 01.03.
am 02.03.
am 02.03. am 02.03.
am 02.03. am 02.03. am 04.03. am 04.03. am 04.03. am 05.03. am 05.03. am 05.03. am 05.03. am 06.03. am 06.03. am 06.03. am 06.03. am 07.03. am 07.03. am 07.03. am 08.03. am 08.03. am 09.03. am 09.03. am 09.03. am 09.03. am 09.03. am 10.03. am 11.03. am 11.03. am 12.03. am 12.03. am 12.03. am 12.03. Frau Doris Eckert zum 74. Geburtstag
Herrn Wolfgang Küßner zum 74. Geburtstag
Frau Inge Lange zum 86. Geburtstag
Herrn Wolfram Quente zum 76. Geburtstag
Frau Waltraut Reiher zum 86. Geburtstag
Frau Ruth Dahle zum 87. Geburtstag
Frau Ingeborg Hartung zum 85. Geburtstag
Herrn Manfred Hentschel zum 73. Geburtstag
Frau Ursula Kunze zum 85. Geburtstag
Frau Helga Zieger zum 71. Geburtstag
Frau Martha Berger zum 90. Geburtstag
Herrn Reinhart Rockstuhl zum 71. Geburtstag
Frau Christa Schönewerk zum 74. Geburtstag
Herrn Günter Köhler zum 84. Geburtstag
Herrn Horst Schmidt zum 76. Geburtstag
Frau Lieselotte Wleklik zum 96. Geburtstag
Herrn Hans-Dieter Wtosczyk zum 73. Geburtstag
Frau Ruth Jördens zum 80. Geburtstag
Herrn Martin Pfennigsdorf zum 86. Geburtstag
Frau Brigitte Wahlmann zum 75. Geburtstag
Frau Brigitte Weirowski zum 82. Geburtstag
Herrn Gerhard Döring zum 78. Geburtstag
Frau Gisela Ebster zum 71. Geburtstag
Frau Ute Eichler zum 72. Geburtstag
Herrn Wolfgang Spiegel zum 76. Geburtstag
Herrn Achim Weber zum 70. Geburtstag
Frau Käte Bach zum 82. Geburtstag
Herrn Lothar Nietzsch zum 74. Geburtstag
Frau Christa Schröter zum 79. Geburtstag
Herrn Jürgen Schulze zum 73. Geburtstag
Frau Ute Teller zum 72. Geburtstag
Frau Liselotte Böse zum 81. Geburtstag
Frau Gertrud Ebenrecht zum 90. Geburtstag
Herrn Rainer Rylke zum 81. Geburtstag
Herrn Klaus Kropka zum 79. Geburtstag
Frau Hildegard Ladwig zum 91. Geburtstag
Frau Hannelore Lasch zum 89. Geburtstag
Frau Renate Schwartze zum 83. Geburtstag
Leunaer Stadtanzeiger
am 12.03. am 13.03. am 13.03. am 13.03. am 13.03. am 14.03. am 14.03. am 14.03. am 14.03. am 15.03. am 15.03. am 16.03. am 16.03. am 16.03. am 17.03. am 17.03. am 18.03. am 18.03. am 18.03. am 18.03. am 19.03. am 19.03. am 19.03. am 20.03. am 20.03. am 20.03. am 20.03. am 20.03. am 20.03. am 21.03. am 21.03. am 23.03. am 24.03. am 24.03. am 24.03. am 24.03.
am 24.03. am 24.03. am 24.03. am 24.03. am 25.03. am 25.03. am 25.03. am 25.03. am 26.03. am 26.03. am 27.03. am 27.03. am 27.03. am 28.03. am 28.03. am 28.03. am 28.03. am 28.03. am 28.03. am 28.03. am 28.03. am 29.03. am 29.03. am 30.03. am 30.03. am 30.03. am 30.03. am 30.03. am 31.03. am 31.03. Frau Almut Wtosczyk zum 71. Geburtstag
Herrn Günther Benold zum 82. Geburtstag
Frau Elli Brückner zum 92. Geburtstag
Frau Karin Kretzschmar zum 70. Geburtstag
Herrn Adolf Rehder zum 82. Geburtstag
Frau Leni Katze zum 81. Geburtstag
Herrn Heinz Plack zum 88. Geburtstag
Herrn Hans-Joachim Pötzsch zum 79. Geburtstag
Frau Irmgard Wackrow zum 85. Geburtstag
Frau Helga Beutel zum 75. Geburtstag
Frau Brigitte Heinecke zum 80. Geburtstag
Herrn Lothar Dorfmann zum 73. Geburtstag
Frau Hella Kordas zum 78. Geburtstag
Herrn Walter Stein zum 77. Geburtstag
Frau Irmgard Gühne zum 76. Geburtstag
Frau Erika Kunth zum 76. Geburtstag
Frau Brigitte Hartenstein zum 85. Geburtstag
Frau Helga Jahnel zum 75. Geburtstag
Herrn Harry Michaelis zum 81. Geburtstag
Herrn Hans Schiller zum 82. Geburtstag
Henry Ebersbach zum 84. Geburtstag
Frau Susanna Melzer zum 80. Geburtstag
Frau Gertraude Michaelis zum 89. Geburtstag
Frau Annemarie Arnold zum 80. Geburtstag
Frau Annemarie Gohmert zum 65. Geburtstag
Frau Josefine Hackl zum 91. Geburtstag
Herrn Ekkehart Lütgert zum 70. Geburtstag
Herrn Gerd Schleicher zum 72. Geburtstag
Frau Brigitte Staake zum 77. Geburtstag
Frau Käthe Hillmann zum 84. Geburtstag
Frau Hannelore Kumm zum 73. Geburtstag
Herrn Michael Ossada zum 65. Geburtstag
Frau Heidemarie Budai zum 71. Geburtstag
Herrn Walter Gröbner zum 77. Geburtstag
Herrn Ekkehard Labahn zum 80. Geburtstag
Frau Dr. Gisela Pförtsch zum 75. Geburtstag
Frau Waltraud Raue zum 89. Geburtstag
Herrn Peter Reichel zum 71. Geburtstag
Herrn Helmut Scheufgen zum 75. Geburtstag
Herrn Klaus-Lothar Vater zum 65. Geburtstag
Frau Annerose Jacob zum 74. Geburtstag
Frau Karin Köller zum 73. Geburtstag
Herrn Hans-Georg Poczatek zum 84. Geburtstag
Frau Hannelore Spiegel zum 77. Geburtstag
Herrn Karl-Heinz Fassian zum 75. Geburtstag
Frau Erika Henschler zum 72. Geburtstag
Herrn Manfred Brommer zum 82. Geburtstag
Frau Margit Götze zum 71. Geburtstag
Frau Ingrid Schlingemann zum 80. Geburtstag
Frau Roswitha Birkner zum 73. Geburtstag
Frau Christel Dornyden zum 78. Geburtstag
Herrn Peter Ehrenbogen zum 65. Geburtstag
Frau Hanna Klein zum 76. Geburtstag
Herrn Ernst Müller zum 84. Geburtstag
Frau Doris Neßler zum 79. Geburtstag
Herrn Peter Patenge zum 75. Geburtstag
Frau Heidrun Schöppe zum 65. Geburtstag
Frau Ingrid Elste zum 75. Geburtstag
Frau Elfriede Mohs zum 89. Geburtstag
Frau Elisabeth Bruck zum 70. Geburtstag
Frau Helga Höhne zum 73. Geburtstag
Frau Ursula Kotschote zum 71. Geburtstag
Frau Anita Krüger zum 82. Geburtstag
Herrn Günter Patzer zum 74. Geburtstag
Frau Margot Kurtschinski zum 79. Geburtstag
Frau Ingrid Zientek zum 70. Geburtstag
OT Dölkau
am 03.03. Herrn Karl-Heinz Köcke am 15.03. Frau Elisabeth Baumann zum 76. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
45 | Nr. 2/2015
OT Friedensdorf
am 06.03. Herrn Hansgeorg Schmidt am 08.03. Herrn Armin König am 09.03. Frau Elke Brinschwitz am 15.03. Frau
Rosemarie Zimmermann am 18.03. Herrn Frank Waitz am 20.03. Frau Erika Kuczera zum 79. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 91. Geburtstag
OT Göhren
am 13.03. Frau Brigitte Franke zum 78. Geburtstag
OT Günthersdorf
am 01.03. Frau Elke Schumann am 01.03. Frau Edith Zeuner am 04.03. Herrn Ralf Hellriegel am 07.03. Frau Christa Heller am 09.03. Frau Edeltraud Franz am 09.03. Herrn Gerhard Pfeiffer am 11.03. Frau Dr. Christel Poeggel am 19.03. Frau Renate Hoffmann am 20.03. Herrn Horst Sadlo am 22.03. Frau Renate Müller am 27.03. Herrn Wilfried Erbe am 29.03. Frau Helga Zachei zum 70. Geburtstag
zum 85. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 88. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
OT Horburg-Maßlau
am 04.03. Herrn Klaus Munske am 06.03. Frau Melanie Wagner am 18.03. Frau Käthe Demnitz am 18.03. Herrn Günter Rohland am 21.03. Frau Dora Hering-Oettel am 25.03. Frau Ursula Trojan zum 84. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 89. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
OT Kötschlitz
am 07.03. Herrn Falko Heber zum 65. Geburtstag
am 08.03. Herrn Wolfgang Rennert zum 76. Geburtstag
am 15.03. Frau Gerlinde Rost zum 65. Geburtstag
am 20.03. Frau Roswitha Rennert zum 71. Geburtstag
am 21.03. Frau Steffi Johnson zum 65. Geburtstag
am 22.03. Herrn Siegmund Ptasczynski zum 71. Geburtstag
am 23.03. Herrn Karl Kokoski zum 81. Geburtstag
am 24.03. Herrn Lothar Schumann zum 85. Geburtstag
am 31.03. Herrn Peter Scholz zum 72. Geburtstag
OT Kötzschau
am 01.03. Frau Elfriede Schmidt am 08.03. Frau Christa Knoth am 10.03. Frau Erna Kuhnert am 13.03. Frau Renate Gaska am 15.03. Frau Waltraud Rzepka am 20.03. Frau Rosmarie Thieme am 21.03. Frau Christa Mlodoch am 23.03. Herrn Karl Heinz Rzepka am 24.03. Frau Ursula Kolberg zum 76. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 88. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
OT Kreypau
am 02.03. Herrn Dieter Werner zum 74. Geburtstag
OT Möritzsch
am 14.03. Frau Christa Fiedler am 17.03. Frau Ursula Richter zum 82. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
OT Rampitz
am 08.03. Frau Anni Rudloff am 19.03. Herrn Wolfgang Bernstein
zum 89. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
OT Rodden
am 21.03. Frau Regine Fleischer am 26.03. Frau Margrit Neuhäuser
zum 70. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
Nr. 2/2015 | 46
OT Schladebach
am 05.03. Frau Irmtraut Kluge
am 08.03. Herrn Frank Schlegel
am 15.03. Frau Inge Balzer
am 16.03. Frau Bärbel Gruhle
am 22.03. Frau Hannelore Rosinski
am 22.03. Herrn Günter Weise
am 28.03. Frau Erika Emsel
am 28.03. Herrn Edgar Henze
am 28.03. Frau Edelgard Jannicke
am 28.03. Frau Christa Müller am 30.03. Herrn Werner Schwabe zum 74. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 83. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
OT Spergau
am 04.03.
am 04.03. am 06.03. am 06.03. am 07.03. am 10.03. am 10.03. am 10.03. am 12.03. am 13.03. am 16.03. am 22.03. am 23.03. am 23.03. am 30.03. zum 73. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 92. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
Herrn Hans Jürgen Richter
Frau Inge Rudminat
Herrn Martin Grosch
Frau Ingeburg Mahler
Frau Rita Dunzel
Frau Gudrun Gehre
Herrn Rolf Pallasc
Herrn Horst Schönfelder
Herrn Jürgen Gutjahr
Frau Sabine Desernot
Herrn Peter Terne Frau Sigrid Reinhardt
Frau Inge Grosch
Herrn Kurt Herfurth
Herrn Lothar Scheibe
OT Thalschütz
am 18.03. Herrn Martin Stange
am 19.03. Frau Elisabeth Häußler
zum 73. Geburtstag
zum 89. Geburtstag
OT Witzschersdorf
am 01.03. Herrn Hans-Dieter Bohle
am 04.03. Frau Anitta Finsch
am 07.03. Herrn Martin Preiß
am 23.03. Frau Gerda Martinsohn
am 28.03. Herrn Peter Schärschmidt
zum 76. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
zum 83. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
OT Wölkau
am 05.03. Herrn Manfred Döring
zum 65. Geburtstag
OT Zöschen
am 01.03.
am 02.03.
am 07.03.
am 09.03.
am 11.03.
am 12.03.
am 12.03.
am 19.03.
am 20.03.
am 23.03
am 23.03.
am 29.03.
am 31.03.
Herrn Hans Joachim Stübnerzum 75. Geburstag
Frau Ursula Sprenger
zum 65. Geburstag
Frau Sigrid Lasota
zum 85. Geburstag
Frau Luise Kuckelt
zum 77. Geburstag
Frau Ingeburg Hahn
zum 81. Geburstag
Herrn Hartmut Fritsche
zum 70. Geburstag
Herrn Friedrich Wieblitz
zum 78. Geburstag
Frau Gislinde Schöbel
zum 65. Geburstag
Frau Irmhild Heyn
zum 75. Geburstag
Frau Ingeborg Reck
zum 79. Geburstag
Frau Charlotte Schupa
zum 72. Geburstag
Herrn Dr. Reiner Siecke
zum 72. Geburstag
Frau Carmen Trautmann
zum 73. Geburstag
OT Zschöchergen
am 06.03. Herrn Hans-Peter Gumprechtzum 74. Geburtstag
am 14.03. Frau Ruth Jauch zum 72. Geburtstag
am 17.03. Herrn Karl-Heinz Wierzba
zum 76. Geburtstag
am 27.03. Herrn Rudi Schumann
zum 80. Geburtstag
Leunaer Stadtanzeiger
Ich fühle mich wohl in Leuna
1981 zog ich, um eine Ausbildung zu beginnen, nach Leuna.
Eigentlich wollte ich nach meiner Lehre in meine Heimat, den
Harz, zurück. Die Attraktivität des Standorts und meine interessante Tätigkeit in der Chemie sowie die Zukunft mit meinem
Ehemann, haben es mir leicht gemacht, Leuna zu meiner Heimat
werden zu lassen. Inzwischen wohne ich 34 Jahre hier und sehe
auf eine schöne Zeit zurück. Ich fühle mich sehr wohl in unserer
nunmehr sehr schönen Gartenstadt.
Wenn man zurückblickt, kann man sich noch gut an graue Fassaden, staubige und dunkle Straßen, Lärm und Gestank aus
dem Werk erinnern. Als Chemiearbeiter habe ich dies akzeptiert,
denn Leuna bot auch Kultur- und Freizeitangebote, Kinderbetreuung wie selbstverständlich an. Die Bewohner bemühten sich
schon damals, das Stadtbild mit Blumen vor den Häusern zu
verschönern. Heute hat sich das Stadtbild völlig gewandelt, Aus
der grauen Stadt wurde eine helle, farbige und freundliche Gartenstadt. Bei meinem Spaziergang in Leuna kann ich den Straßenausbau und die Stadtsanierung jeden Tag sehen: Ich denke
dabei auch an unsere schöne Sporthalle, das moderne Stadion
und die übrigen Sportstätten, die neue Feuerwehr, den Jugendclub, das Waldbad und die Kinderspielplätze.
Diese hervorragende Entwicklung haben wir sicher auch dem
Industriestandort zu verdanken. Aber es sind die Menschen, die
in ihrer täglichen Arbeit als Vertreter der Stadt, unsere Interessen
vertreten.
Ich möchte mich bei allen, die Leuna mitgestaltet haben, allen
voran bei unserer Bürgermeisterin Frau Dr. Hagenau und unseren Stadträten herzlich bedanken.
Manuela Rudolph
Leunaer Stadtanzeiger
AOK Sachsen-Anhalt übergibt 4.066,25 EUR
an ambulantes Kinderhospiz am
St. Elisabeth-Krankenhaus Halle
Mit ihrer erfolgreichen Weihnachtsmarktaktion 2014 sammelte
die AOK Sachsen-Anhalt Spenden für bedürftige und kranke
Kinder. Die erste Hälfte des Erlöses in Höhe von 4.066,25 EUR
übergab Vorstand Ralf Dralle am 21.12.2014 in Magdeburg an
Christoph Radbruch, Vorsitzender der Pfeifferschen Stiftungen.
Die zweite Hälfte wurde von Vorstand Ralf Dralle am 22.01.2015
an Kathrin Dietl, Geschäftsführerin Hospiz am St. Elisabeth
Krankenhaus Halle gGmbH, übergeben.
Gabriele Thamm vom Hospiz, Kathrin Dietl, Geschäftsführerin Hospiz am St. Elisabeth-Krankenhaus Halle gemeinnützige
GmbH und Ralf Dralle, Vorstand der AOK Sachsen-Anhalt
Michael Schwarze
AOK Sachsen-Anhalt
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47 | Nr. 2/2015
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