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Ausgabe Annaberg

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IHRE ZEITUNG
Leute Textilgestalterin
Heike Kleditzsch klöppelt
aus Leidenschaft S. 2
Bildung Die Oberschule
Jöhstadt lädt zum Tag der
offenen Tür S. 3
Fußball FC Erzgebirge Aue
sucht für Shooting interessierte Anhänger S. 7
AM WOCHENENDE
6073563-10-1
Annaberg-Buchholz
Kalenderwoche 8
21. Februar 2015
Kleinanzeigen & Vertriebsservice
Tel. 0371 656-22100
36.620 verbreitete Exemplare · www.blick.de · annaberg@blick.de
Wahl Kandidaten zur
Podiumsdiskussion
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Annaberg-B. Die Wahl des Oberbürgermeisters in AnnabergBuchholz rückt immer näher. Am
kommenden Dienstag bietet die
Festhallengenossenschaft die einmalige Chance, Fragen an die Kandidaten Steffen Simon, Frank
Dahms, Rolf Schmidt und Michael
Heinz zu stellen. Dabei geht es darum: Wie sollen Pläne veröffentlicht werden? Welche Einstellung
hat jeder einzelne? Die Podiumsdiskussion, um die Kandidaten und
deren Programme näher kennenzulernen, beginnt um 19 Uhr in der
Annaberger Festhalle und endet gegen 20.30 Uhr. Einlass ist ab 18.30
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Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Foto: Ilka Ruck
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DER WINTER IST NOCH LANGE NICHT VORBEI
Jede Menge Gaudi hatten Diana Opelt und ihre Sprösslinge Elisabeth und Eddie (Foto) bei ihrer Rodelpartie auf dem Fichtelberg. Begeistert sagte die Mutti aus Borna: „ Es ist klasse, dass
hier so viel Schnee liegt und wir einen so tollen Ferientag hier
verbringen können. Der Schnee ist einfach wunderbar, so dass
sich unser Tagesausflug absolut gelohnt hat.“ Auch in den
nächsten Wochen sollten sich Wintersportler den Kurort Oberwiesenthal vormerken. Michael Süß von der Vereinigten Ski-
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schule Oberwiesenthal ist sich jedenfalls sicher: „Wir wollen
Skifahren und Rodeln bis Ostermontag.“ Und das meint der
Skilehrer ernst und lädt auch gleich für den 14. März zum
„Winterspaß in der Frühlingssonne“ ein. An diesem Samstag
erwartet die Besucher etwas Besonderes. Anlässlich 80 Jahre
Vereinigte Skischule Oberwiesenthal und 90 Jahre FichtelbergSchwebebahn steht ein uriges Nostalgie-Skirennen auf dem
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Programm.
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Tourismus nimmt Fahrt auf
Kultur Vernetzung stärkt Ganzjahrestourismus
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s ist eine positive Bilanz,
die der Tourismusverband
Erzgebirge (TVE) für das
Jahr 2014 ziehen kann. Und über
eines ist man sich beim TVE sicher: Der Tourismus im Erzgebirge nimmt wieder Fahrt auf. Immerhin konnte die Region Erzgebirge mit 2.998.237 (-0,7%) Übernachtungen im Jahr 2014 die Zahlen des Vorjahres annähernd wieder erreichen. Die Aufenthaltsdauer wurde von 2,9 auf drei Tage gesteigert. Aufgrund der problematischen Wetterverhältnisse und des
Schneemangels gestaltete sich der
Start ins Jahr 2014 mehr als
schwierig. Rückgänge im zweistelligen Bereich bei den Gästeankünften und Übernachtungen in
den Monaten Januar bis März
stellten die gesamte Branche vor
große Herausforderungen. Ausbleibende Tagestouristen und weniger Besucher in den Freizeiteinrichtungen im Erzgebirge waren
eine weitere Folge des Schneemangels. Mit einem schönen Frühlingsbeginn im April und einer
hervorragenden Sommer- und
Herbstsaison sei es jedoch gelungen, die Defizite über das Jahr
kontinuierlich abzubauen. Positiv
auf die Gästezahlen wirken sich die
neue strategische Ausrichtung der
Arbeit des TVE sowie die Entwicklung von Ganzjahresangeboten
aus. Der Vorsitzende des TVE,
Landrat Frank Vogel, sieht damit
die Arbeit des Verbandes bestätig:
„Mit neuen, innovativen Produkten, Qualität und Vernetzung ist es
gelungen, den Ganzjahrestourismus in der Region zu stärken. Nun
gilt es, den eingeschlagenen Weg
konsequent gemeinsam weiter zu
gehen, um langfristig eine Trendwende zu erreichen“. Zu den
Highlights in diesem Jahr gehören
die Erlebnistagen „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge“ am 6.
und 7. Juni. Über 40 Einrichtungen bieten Sonderführungen überund untertage sowie ein umfangreiches Programm mit Bergbaubezug an. „Hier bahn(t) sich was
an!“ ist das Motto des Eisenbahnund Oldtimersommers im Erzgebirge. An den Wochenenden
04./05. Juli; 18./19. Juli sowie
01./02. August dreht sich das Programm um nostalgische Bahnen,
Modellbahnanlagen und Oldtiru/pm
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6079919-10-1
BLICK LOKAL
21. Februar 2015 · Seite 2
Präsentationstage
Klöppeln historisch und modern
Wahl abzugeben. Für den Antrag
an die gewünschte Bildungseinrichtung, der oft gleich zum Tag
der offenen Tür abgegeben werden
kann, müssen die Eltern einige
Dinge bereitlegen. Benötigt werden unter anderem die Bildungsempfehlung, eine Kopie der Geburtsurkunde und die Halbjahresinformation der vierten Klasse.
Service Präsentationstage:
27. Februar: 15-18.30 Uhr Gymnasium Zschopau.
28. Februar: 9-12.30 Uhr Gymnasium Marienberg; 9-12 Uhr
Martin-Andersen-Nexö-Oberschule Zschopau; 9.30-13 Uhr
Gymnasium Olbernhau; 10-13
Uhr Heinrich-von-Trebra-Oberschule Marienberg; 14-16 Uhr
Oberschule Lengefeld.
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Foto: Nicole Fugmann-Müller/Archiv
alle jetzigen Viertklässler die Bildungsempfehlungen für ihre zukünftige schulische Laufbahn, das
heißt ob ihnen der Wechsel an eine
Oberschule oder ans Gymnasium
empfohlen wird. Für welche Schule, entsprechend der Empfehlung,
sich Eltern und Schülern entscheiden steht ihnen frei. Um diese Entscheidung etwas zu erleichtern, laden viele Schulen zu Präsentationstagen ein. Erste Besichtigungen des Schulhauses, die Präsentationen der Fachbereich, oft auch
mit kleinen Experimenten und
ausgestellten Arbeiten in den Fachkabinetten und natürlich auch die
außerschulischen Angebote werden präsentiert. Nun haben die
Grundschüler und ihre Eltern bis
zum 6. März Zeit ihre Anträge auf
Die Fachkabinette präsentieren sich vielfach mit Experimenten, wie hier an der MAN Oberschule.
Leute heute Textilgestalterin Heike Kleditzsch klöppelt aus Leidenschaft
H
olz und Edelstahldraht,
das sind zwei Materialien, zu denen die Pockauerin Heike Kleditzsch eine
ganz besondere Beziehung hat
und die sie deshalb auch in ihrer
ersten Einzelausstellung im Haus
der Begegnung in Rothenthal zusammenbringt. Das Interesse an
Handarbeiten und kreativem Selbermachen begleitet die 49-Jährige
schon ihr ganzes Leben. Nach der
Schule absolvierte sie eine Lehre
zur Holzspielzeugmacherin in Olbernhau. Danach kam die Geburt
ihrer ersten Tochter und die beruflichen Pläne richteten sich erst einmal nach der Familie aus. Die Kreativität war aber immer noch da
Die Ausstellerin Heike Kleditzsch mit zwei stilisierten Blumenkindern, bei denen sie ihre
und auch der Wunsch, diese umliebsten Materialien, Holz und Edelstahldraht, verbinden konnte.
zusetzen. Als 1996 ihre Kinder mit
dem Klöppeln anfingen, knüpfte onellen Handwerkstechnik und zu Hause ein wenig, meldete sich suchte Kurse. Das Interesse und
sie erste Kontakte zu dieser traditi- fand Gefallen daran. Sie probierte im Verein in Pockau an und be- Know-How wuchs und so absol-
Ratlos im Unglück kein Grund zur Scham
Das Wort zum Sonntag von Luise Breitner
Meine Freundin liegt im Krankenbett. Es gibt in diesem Moment eine ganz typische Situation. Ich
klopfe leise an die Tür und begrüße
sie mit einem fast mitleidigen
Blick. Ich habe Glück und ist bin
gerade im richtigen Moment gekommen. Ich spüre, die Chemie
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stimmt und komme mit ihr ins angenehme Plaudern. Nach ein paar
Minuten sagt sie: „Weißt du, ich
bete vor dem Einschlafen und bitte
um Beistand, obwohl ich noch nie
in der Kirche war.“ Ich merke, dass
sie sich ein wenig schämt und zur
Seite schaut.
Sicher wünscht sich jeder Prediger, dass seine Kirche nicht nur zu
Heiligabend aus allen Nähten zu
brechen droht. Menschen, denen
es ja wahrhaftig übel geht, die
Schmerzen haben, die ratlos sind
oder die ein anderes unangenehmes Problem quält, wollen nicht
Exponate Vereine
zeigen Schau
Ferien in kunterbunter Villa
Jahnsbach. Der Schnitz- und
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vierte sie 2 Jahre die anspruchsvolle Ausbildung zur Kursleiterin im
Klöppeln beim Sächsisch-Erzgebirgischen Klöppelverband. Die
Ausbildung schloss sie mit einer
Prüfung bei der Handwerkskammer als Textilgestalterin im Handwerk ab. In der Ausbildung und in
Kursen entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Arbeiten mit Edelstahldraht und italienische Klöppeltechniken. Kreative Eigenentwürfe machen den Großteil ihrer
Arbeiten aus, Schmuckstücke oder
Dekoobjekte in Draht oder mit farbigen Garnen, gern mit Naturmaterialien kombiniert und arrangiert, das ist ihr Markenzeichen.
Einen Teil ihrer Arbeiten stellt sie
noch bis zum 28. Juni im Haus der
Begegnung in Rothenthal aus. Mit
ca. 87 Objekten möchte sie Lust
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auf das Klöppeln machen.
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Klöppelverein und der Modellbauclub Jahnsbach zeigen am
Wochenende jeweils von 10 bis
18 Uhr im Vereinshaus viele interessante Exponate. Die Besucher
können dabei den Vereinsmitgliedern bei ihrer Arbeit über die
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Schulter schauen.
6066141-10-1
acht.
Gedacht. Gem
Wie glücklich
bist Du im
Erzgebirge?
auch noch ein schlechtes Gewissen
besitzen.
Gott kommt gerade nicht zu denen, die ein Gewissen haben, so
rein wie ein frisch gewaschenes
Bettlaken. Er kommt zu denen, die
wissen und spüren: aus sich allein
heraus ist der Mensch ein eher feh-
lerhaftes Geschöpf und was sie
tun, bleibt verbesserungsfähig. Ich
bin nicht zum Krankenbesuch gekommen, um ihren Kirchgang zu
kontrollieren. Wir dürfen uns Gott
gegenüber locker machen. Verbergen können wir ihm gegenüber soal
wieso nichts.
Workshop Kinder präsentieren die „Abenteuer von Pippi Langstrumpf“
Marienberg. Heute Nachmittag
werden in der Baldauf Villa in
Marienberg zehn junge Leute bestimmt ein bisschen Lampenfieber haben. Denn Punkt 15 Uhr
startet die Premiere des FerienTheater-Workshops. Die Theaterprofis Gerd und Christiane
Schlott haben sich die Abenteuer
von Pippi Langstrumpf als Projekt für die Kinder ausgesucht.
Der Astrid Lindgren Klassiker
sei dabei in der schauspielerischen Umsetzung gar nicht so
einfach für die Kinder, meint
Gerd Schlott.“ Weil er so nah
dran ist am Leben der Kinder“,
so der Schauspieler. Der zu lernende Text ist relativ umfangreich. Deshalb gab es den schon
eine Woche vorher für die jungen Workshop-Teilnehmer zum
auswändig lernen. Außerdem
gibt es für die Hauptrolle der
„Pippilotta Viktualia Rollgardina
Pfefferminz
Efraimstochter
Langstrumpf“ gleich drei Besetzungen, um das Pensum der
Hauptdarsteller etwas zu entschärfen. Ajira-Charlotte Bell-
Foto: Nicole Fugmann-Müller
Region. Am 27. Februar erhalten Anmeldung bei der Schule ihrer
Foto: Nicole Fugmann-Müller
Schulen Einrichtungen öffnen ihre Türen
„Pippi Langstumpf“ wird gleich in der Schule für Wirbel
sorgen.
mann, Lucy Thierfelder und Sarah Hofmann werden abwechselnd den rothaarigen Wirbelwind spielen. Doch beim Spiel
kommt es natürlich nicht nur auf
den Text an, deshalb lernten die
zehn Mädchen in der letzten Woche auch ausdrucksstarke Bewegungen und den Umgang mit
Requisiten, an denen sie auch
selbst mitgebastelt haben. „Es
macht riesig Spaß, mal so frech
wie Pippi sein zu dürfen“, meinte
Ajira-Charlotte. Sie ist bereits das
siebente Mal beim Schauspielkurs
in der Baldauf Villa dabei. Lucy
versucht sich hier erstmals am
Schauspiel und meinte: „ich würde
das später auch gern einmal beruflich machen“. Auch für Sarah wäre
das ein Wunschtraum, denn „Es
ist einfach toll komplett in eine andere Rolle zu schlüpfen. www.balfug
dauf-villa.de
Was ist schuld am Bienensterben
Natur Spannender Vortrag lädt ins Naturschutzzentrum ein
Mach mit beim Fotowettbewerb bis zum 28. Februar 2015 und
gewinne neue Glücksmomente im Erzgebirge!
Ein traumhafter Winterspaziergang, das Häuschen im Grünen, Kinder in Aktion vor der malerischen
Erzgebirgskulisse – das Regionalmanagement Erzgebirge sucht nach den schönsten
Fotodokumenten solcher Momente, auf denen man das individuelle Glück förmlich greifen kann.
Weitere Informationen unter www.glücklich-im-erzgebirge.de/fotowettbewerb
6078066-10-1
Einem Teil der Auflage
liegen diese Prospekte bei:
die Biene einmal von der Erde
verschwindet, hat der Mensch
nur noch vier Jahre zu leben.
Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen
mehr, keine Tiere mehr, kein
Mensch mehr „, sagte einst Albert Einstein. Das Bienensterben
in unserer heutigen Zeit gibt
nicht nur zu denken, sondern erfordert es auch, nach den Gründen zu suchen. Hierzu findet am
kommenden Donnerstag im Naturschutzzentrum Erzgebirge in
Dörfel, Am Sauwald 1, ein Vortrag zum Themenschwerpunkt
„Bienensterben“ mit anschließender Diskussion statt. Zum
Inhalt informiert Ines Schürer
vom Naturschutzzentrum: „Die
Honigbiene, noch bis zur Mitte
des 19. Jahrhunderts in unseren
Wäldern heimisch, wird heute
als Nutztier gehalten. Seit einigen Jahren weisen Imker in vielen Ländern auf ein gehäuftes
Sterben von Bienenvölkern hin,
Foto: Roberto Matthes
Schlettau/OT Dörfel. „Wenn
Die Honigbiene liefert Honig und Wachs, bestäubt die
Nutzpflanzen und ist der Inbegriff des Fleißes.
das über die bisherigen Verluste
deutlich hinausreicht.“ Neuartige Insektizide – die Neonikotinoide – stehen im Verdacht, dieses gehäufte Bienensterben direkt und indirekt zu verursachen.
Im Vortrag werden Fakten zum
Thema, basierend auf wissenschaftlichen Ergebnissen aus
verschiedenen Ländern, dargelegt und erläutert. Der Vortrag
des Referenten Matthias Nuß
vom NABU Sachsen richtet sich
an Landwirte und Gärtner, Imker, Naturschützer, Entomologen und alle Naturfreunde. Der
Vortrag beginnt 17.30 Uhr und
findet im Seminarraum des Naturschutzzentrums Erzgebirge in
Dörfel statt. Die Veranstaltung
ist kostenfrei, um eine Spende
ru/pm
wird gebeten.
BLICK LOKAL
Seite 3 · 21. Februar 2015
Hier gibt es mehr als Unterricht
lichkeiten zur Freizeitgestaltung. Es gibt eine Theatergruppe, eine Schulband sowie innovative Ganztagsangebote und eine intensive Berufsvorbereitung.
Vertieft wird ebenso die sportliche Ausbildung in punkto
Wintersport wie Rodeln, Skisprung, Biathlon und Langlauf.
Und noch etwas zeichnet die
Bildungseinrichtung aus: An der
neugestalteten Oberschule wird
mit SmartBoards, sprich interaktiven Tafeln gearbeitet. Darüber freut sich vor allem Schulleiterin Simone Seibt: „Am 21. Ja-
nuar haben wir ein neues SmartBoard in Betrieb genommen.
Diese interaktiven Tafeln ersetzen in allen Fächern die Kreide.
Unsere Lehrer und Schüler gehen ganz unkompliziert damit
um, denn die Methodik ist sehr
flexibel. Für uns alle ist es eine
tolle Sache.“ Alle Schüler und
Eltern sind herzlich eingeladen,
sich am 27. Februar von all dem
zu überzeugen. Am Samstag darauf, dem 28. Februar, öffnet die
Zweigstelle in Oberwiesenthal
von 9.30 bis 12 Uhr ebenfalls ihre Türen. Mehr dazu in unserer
nächsten Ausgabe.
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Job Café soll Hemmschwellen abbauen
Beruf Bewerbungsexpertin gibt Tipps
Jürgen Sieg lädt ins neue
Job Café ein.
ten lassen. „Arbeitsuche ist für viele Menschen mit Stress und Unsicherheit verbunden“, weiß Agenturleiter Jürgen Sieg und verspricht: „Mit dem Job Café bieten
wir eine ruhige und angenehme
Umgebung für vertrauensvolle Gespräche. Unser Credo: ‚Bei einem
Käffchen redet es sich leichter‘ soll
helfen, Hemmschwellen abzubauen und schneller einen neuen Job
zu finden.“ Und dazu gehört natürlich eine ansprechende Bewerbung. Hilfestellungen hierfür gibt’s
am kommenden Dienstag von 10
bis 16 Uhr mit Bewerbungsexper-
tin Karin Einenkel im Berufsinformationszentrum (BiZ). Die Fachfrau gibt Tipps und Hinweise zur
schriftlichen Bewerbung und hilft
beim Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen am Computer. Für eine
Terminvergabe bitte vorher unter
Tel. 03733 133-6186 anrufen.
Ebenfalls am nächsten Dienstag
ab 9 Uhr finden im BiZ individuelle Einzelgespräche über Berufe
und Laufbahnen bei der Bundeswehr im militärischen und zivilen
Bereich statt. Terminvereinbarungen unter 0371/355 923 205 werden erbeten.
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Arbeitsagentur gibt es Neuigkeiten. Das neue Job Café wird jeden
dritten Dienstag im Monat von 10
bis 17 Uhr arbeitsuchenden Menschen die Möglichkeit gegeben, in
angenehmer Atmosphäre mit Vermittlungsfachkräften der Arbeitsagentur ins Gespräch zu kommen
und sich über Jobangebote auszutauschen. Die Gäste des Job Cafés
benötigen keine Einladung. Sie
können sich kostenlos bei einer
Tasse Kaffee über interessante
Stellenangebote informieren und
zu beruflichen Möglichkeiten bera-
Foto: Ilka Ruck
Annaberg-B. In der Annaberger
Annemarie Ziegler und Emily Lauckner (v. l.) aus der Klasse 8a arbeiten gern mit den
SmartBoards.
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che Fachbereiche gegeben.
Spannend wird es in Physik und
Chemie bei kreativen Experimenten, aber auch im Fach
Kunst mit einer tollen Bilderausstellung der Schüler. Gern beantworten die Schulleitung sowie die Lehrer alle Fragen und
freuen sich natürlich über Anmeldungen für das Schuljahr
2015/2016. Kulinarisch werden
die Gäste im Schülercafé verwöhnt. Die Oberschule Jöhstadt
steht für Vielseitigkeit, denn
auch außerhalb des Unterrichts
haben die Schülerinnen und
Schüler ganz individuelle Mög-
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enn die Oberschule Jöhstadt am
kommenden Freitag von 16 bis 20 Uhr zu ihrem
„Tag der offenen Tür“ einlädt,
dann können sich die Besucher
nicht nur umfassend über die
Fächer informieren, sondern zugleich hautnah in das vielseitige
Schulleben eintauchen.
Ab 16 Uhr gibt es für die
Schüler der Klassen 4 bei einem
Quiz schöne Preise zu gewinnen. Um17 Uhr startet in der
Turnhalle ein vielseitiges Programm. Außerdem werden in
der Schule Einblicke in sämtli-
Foto: Ilka Ruck
Bildung Oberschule Jöhstadt lädt zum Tag der offenen Tür
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Einem Teil der Auflage
liegen diese Prospekte bei:
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ÖSTERREICH
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21. Februar 2015 · Seite 4
URLAUBSPLANER 2015
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Schöner Harzblick vom
Aussichtsturm Kuckholzklippe bei Lerbach.
ist. Der 233 Kilometer lange
Karstwanderweg (www.karstwanderweg.de) verbindet eindrucksvolle Naturerlebnisse mit
der Einsicht in die ökologischen
und geologischen Zusammenhänge sowie die Kulturgeschichte der durchquerten Landschaften mit Hilfe entsprechender Erläuterungstafeln. Eine Besonderheit ist der Wegabschnitt
durch die sogenannten Teufelsbäder mit ihrer seltenen Flora
und Fauna. Auf dem 60 Kilometer langen Harzer Försterstieg
schließlich kann man den Blick
auf die drei größten Talsperren
im Westharz genießen. Besonderes Merkmal dieses Wegs ist
ein Programm der Niedersächsischen Landesforsten zur langfristigen ökologischen Waldentdjd/pt
wicklung.
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Das Wandern ist eine tendenziell
deutsche Erfindung der Romantik. Schon damals verband man
beim Wandern Innigkeit mit
Abenteuerlust. Und bereits die
romantischen Dichter fanden die
Wälder im Harz besonders wild
und geheimnisvoll. Kein Wunder
also, dass Osterode am Harz zu
den Hauptstädten des Wanderns
gehört. Osterode ist Zugangsort
zu vier bedeutenden Wanderwegen: dem Harzer Hexenstieg,
dem Harzer Baudensteig, dem
Karstwanderweg und dem Harzer Försterstieg. Zudem liegt die
niedersächsische Stadt unmittelbar am Nationalpark Harz, einem der größten Waldnationalparks Deutschlands. Alle Informationen für Wanderer gibt es
unter www.osterode.de.
Der
Harzer
Hexenstieg
(www.harz-hexenstieg.de) beispielsweise ist ein QualitätsFernwanderweg über eine Strecke von rund 100 Kilometern. Im
Verlauf einer einzigen Wanderung können Wanderer hier die
Vielfalt der Harzlandschaften
kennenlernen. Der Weg führt
von Osterode am Harz nach Thale - über den Brocken oder um
den Brocken herum - und verbindet Niedersachsen mit Sachsen-Anhalt. Idealerweise legt
man ihn in einer Woche zurück,
möglich sind aber auch Teiletappen. In ihrem Verlauf lernt man
auch das Oberharzer Wasserregal kennen, das wegen seiner
Einzigartigkeit Teil des Weltkulturerbes Rammelsberg-Goslar
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Wanderns
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Lichtenau
Frankenberg
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BLICK Erzgebirge
Einsiedel
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Der BLICK, Zeitung für das Erzgebirge erscheint
wöchentlich am Wochenende im Verlag
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BLICK LOKAL
Seite 5 · 21. Februar 2015
Wirtschaft Im GDZ ist ein neues Gemeinschaftsbüro geplant
stellungen mit Kolbe-Schwib- pel Lauta sind noch bis einbögen in der Böttcherfabrik in schließlich 1. März 2015 zu sePobershau und mit regionalen hen.
fug
moderne Infrastruktur. Sehr
wichtig ist auch die Unterstützung durch das Team des GDZ,
gerade für Einzelkämpfer. Es gibt
viele Informationen über Möglichkeiten der Förderung, Veranstaltungen sowie Einblicke in verschiedene Bereiche, in die man
sonst wenig Einblick hat.“
Interessenten können sich gern
bei Anja Herzer Telefon: 0152
04784293, E-Mail: anja.herzer@p-y-d.de melden. Bürobesichtigungen sind Montag - Freitag
8 bis 16 Uhr möglich, Absprachen mittwochs ab 15 Uhr vor
Ort, oder nach Terminvereinbarung
www.wfe-erzgebirge.de/GDZ. Das GDZ Annaberg
Als Veranstaltungszentrum zeigt das GDZ ständig neue
Sonderausstellungen. Matthias Lißke, Geschäftsführer
der Wirtschaftsförderung Erzgebirge (l.), im Gespräch mit
Projektleiter Thomas Napp.
Marienberg. Die Sonderaus- Schnitzarbeiten im Pferdegö-
ist auch ein wichtiges Veranstaltungszentrum und eine zentrale
Anlaufstelle für Unternehmen
und Existenzgründer in der Region. Hier finden regelmäßige
Branchentage, Seminare sowie
öffentliche Veranstaltungen statt.
Die Attraktivität des Hauses wird
durch eine ständige Vitrinenausstellung zur Wirtschaftsregion
Erzgebirge mit ihrer vielfältigen
Branchenstruktur bereichert. Unternehmen können in der Vitrinenausstellung ihre Angebotspalette präsentieren. Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung
Erzgebirge ist Andre Stummer,
Tel.: 03733/145 106, E-Mail:
stummer@wfe-erzgebirge.de. ru
Politik und Handwerkskunst
Kultur Erzgebirgische Schnitzertage starten bald
Dietmar Lang kennt sich als 1. Vorsitzender mit dem Verband der erzgebirgischen Schnitzer bestens aus.
künstler und renommierte Holzbildhauer gestalten den Erzhammer traditionell am ersten Märzwochenende zu einer eindrucksvollen Schauwerkstatt. Das Angebot reicht wie jedes Jahr von
Relief- und Rindenschnitzerei,
Spanbaumstechen bis hin zu Intarsien und Miniaturen. Die
Schauvorführungen werden ergänzt durch Ausstellungen und
Vorträge. So referiert am 7. März
um 14 Uhr Bernd Sparmann aus
Schneeberg zum Thema „Bergmannsleuchter - sächsisches
Zinn in besonderer Form“. Um
„25 Jahre Verband der erzgebirgischen Schnitzer“ geht es am 8.
März um 11 Uhr mit Dietmar
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Lang aus Frohnau.
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gegnung im Olbernhauer Ortsteil Rothenthal sind am 28. Februar um 20 Uhr „De zwee Maarsäck“ mit ihrem Programm zu
Gast. Die beiden Drebacher wollen mit Witzen, Sketchen und
Liedern die Lachmuskeln der
Gäste strapazieren. Um Kartenvorbestellung
wird
unter
037360/20051 gebeten. fug/pm
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Maarsäck
„Wir für unsere Stadt/Alternative
Liste Sport) und Michael Heinz
(SPD). In Vorbereitung auf diesen Abend ruft die „Freie Presse“
auf, bis spätestens Dienstag, 24.
Februar, Fragen an die vier Kandidaten zu formulieren und an
die Lokalredaktion, Markt 8 in
09456 Annaberg-Buchholz, zu
schicken. Das ist auch per Mail:
Red.Annaberg@freiepresse.de
möglich. Alle Interessierten sind
zu dieser Veranstaltung herzlich
eingeladen. Liebhaber der schönen Handwerkskünste sollten
sich jetzt schon den 7. und 8.
März im Erzhammer vormerken.
Denn dann starten die 23. erzgebirgischen Schnitzertage. Zahlreiche Schnitzvereine, Einzel-
Foto: Ilka Ruck
Annaberg-B. Im Annaberger
Haus des Gastes „Erzhammer“
ist Vielfalt Programm. Und so
lädt die Einrichtung auch in
den nächsten Tagen und Wochen zu vielseitigen Veranstaltungen ein. Politisch wird es
am nächsten Freitag, dem 27.
Februar um 18 Uhr. Dann gibt
es im Großen Saal ein Leserforum zur Oberbürgermeisterwahl für Annaberg-Buchholz.
In einer Gesprächsrunde werden alle vier Kandidaten, die
zur Wahl am 8. März 2015 aufgestellt sind, Rede und Antwort
stehen: Vor Ort sind Steffen Simon (CDU), Frank Dahms
(Die Linke), Rolf Schmidt
(Freie
Wählergemeinschaft
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usammenarbeiten macht
mehr Spaß. Aus diesem
Grund ist im Gründerund
Dienstleistungszentrum
(GDZ) in Annaberg-Buchholz ab
März 2015 ein Gemeinschaftsbüro
geplant. Die Idee dazu hatte Anja
Herzer. Sie ist freiberufliche Technikredakteurin und weiß aus eigener Erfahrung: „Als Einzelkämpferin finde ich es angenehm gemeinsam in einem Team zu arbeiten, um eine kreative Atmosphäre
zu schaffen. Die Vorteile des Gemeinschaftsbüros für Freiberufler
und Selbständige sind niedrige
Fixkosten, flexible 24-Stunden
Gleitzeit, kostenfreie Parkplätze,
ein eigener Briefkasten und eine
Foto: Ilka Ruck (Archiv)
Zusammenarbeiten macht mehr Spaß
Tipp Ausstellungen bis März
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Wintersport Trainer verhelfen Schützlingen für zweite Saisonhälfte zu neuem Schwung
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eine letzte Winterferienwoche hat der Nachwuchs des Einsiedler Skivereins geopfert, um für die an2¨ð¨ÞA <AЎÔ^ ¥^ÐÐ 770ˆ‰ .­ÂÎ
stehende zweite Saisonhälfte be¥¥²Õææš^ Ðo²æææ ”^ É| Þ^
lastbar zu bleiben. Im Trainingsj™ä‰™^ в¥ææ ² æ¥yÉoË
lager vom 16. bis 19.2. am FichÕoÐÕyšo^ wÂ?™yšÅKÞjM²aj
telberg, unter anderem auf der
FIS Rennstrecke und am SkiWOHNMOBILE
hang, bemühten sich zwei Trainer, ihren Schützlingen im Alter
zwischen 5 und 15 Jahren neuen
Aç{n 8†™”M‰j F 8†™Þ?ˆ Schwung zu verleihen. Die hat~j™ ?² ÞÞ޲ޔˆ?Þ²aj 0j²
ten erst vergangenes WochenenæК||ˆÐÊ¥Êæ
de mit glänzenden Resultaten bei
ihrem letzten Einsatz im tscheKFZ ANKAUF
chischen Telnice ihre Schlagkraft
bewiesen. Innerhalb des Amer
Sports Cups ging dort Paul Fi scher als Sieger hervor, gefolgt
von Cedric Grünert und Josuel
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Wurf landete auf Platz 5. Unter
den 25 Athleten indes hatten sich
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Tino Epphardt mit seinen Schützlingen am Fichtelberg.
dem Einsiedler Skiverein auch
vereinsfremde Mitglieder angeschlossen, darunter vom ASC
Oberwiesenthal, ein Schüler
kommt sogar aus Dresden. Die
Geheimtipp Skilift am Paulusberg in Neudorf
Neudorf Der Skilift am Paulusberg in Neudorf ist ein echter Geheimtipp für Familien abseits der
Touristenhochburgen. Während
der Winterferien herrschte mächtig Andrang auf der Piste. Denn
die Anlage ist nicht nur modern
ausgestattet, hier wird auch Wert
auf Familienfreundlichkeit und Individualität gelegt. Seit Ende 2004
ist ein Doppelmayr-Schlepplift in
Betrieb, gleichzeitig eine Beschneiungsanlage mit Schneekanone, Typ Latemar.
„Besonders stolz sind wir aber
auf unser neues Funktionsgebäude
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Foto: Thomas Fritzsch
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Katharina Kuhn (25), Louis (10), Nico (11) und Mario Erler
(37) aus Leipzig machten eine Woche Urlaub in Neudorf.
Besonders hat der Familie der Nachtfahrbetrieb gefallen.
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Konkret: Zwei Tage Slalom, der
Rest Riesenslalom. Im Slalom,
so Tino Epphardt, gehe es allem
Winterspaß in den Ferien
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Nachwuchsathleten
erwartete
am Fichtelberg eine ausgesprochen intensive Trainingsbelastung angesichts von weiteren
einschlägigen Cup-Wettkämpfen
voran um Schnelligkeit. Im Klartext darum, spritzig aus den Füßen heraus den Schwung zu
wechseln und dabei eine hohe,
runde Linie zu fahren, um die
Schwünge optimal zu erwischen.
Aber auch um das Anpassen an
unterschiedliche Richtungsänderungen. Denn man habe neben offenen drehenden Toren, auch lang
gezogene, dann Haarnadelkurven
und Vertikalen. „Um den optimalen Schwung zu bekommen, müssen die Nachwuchssportler hart
arbeiten“, sagt der Trainer. Im Riesenslalom sei wiederum neben der
Linie eine saubere Technik entscheidend. „Da gehört Mut dazu,
denn die Geschwindigkeit ist hier
deutlich höher“, sagt der 42-Jährige aus Gornau. Der hofft, das Extra-Training entfaltet seine Wirkung.
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*PE+ +XEHUWXVVWU $XH 1U mit Wärmeraum, Kinderspielecke,
Imbiss, Toiletten und sämtlichen
technischen Einrichtungen für die
Lift- und Beschneiungsanlage“,
sagt Gerhard Päßler vom Skiverein
Sehmatal, der gemeinsam unter
rund 70 Mitgliedern im Auftrag
der Gemeinde Sehmatal betreibt.
Deren Hauptanliegen seit Gründung 2001 ist die Fortführung des
Neudorfer Liftes. „Der Hang am
Paulusberg ist sehr familienfreundlich und besonders für Kinder und Anfänger geeignet. Aber
auch der fortgeschrittene Skifahrer
und Snowboarder kommt hier auf
seine Kosten“, so der Vorsitzende.
„Wer eine Pause einlegen möchte,
kann sich in unserem Funktionsgebäude aufwärmen oder sich am
Imbiss stärken. Allgemeine Öffnungszeiten 2015:
Montag - Freitag 13. 00 - 17. 00
Uhr; Samstag, Sonntag
9. 00 - 17. 00 Uhr;
Mittwoch, Freitag und Samstag
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Nachtskibetrieb bis 21 Uhr
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Foto: Thomas Fritzsch
BEKANNT−
SCHAFTEN
21. Februar 2015 · Seite 6
FLUTLICHT-ATMOSPHÄRE IN
SKIARENA OBERWIESENTHAL
Die Skiarena Oberwiesenthal steht derzeit jeweils dienstags
bis donnerstags und noch bis Ende Februar unter Flutlicht.
Zwischen 17.00 Uhr und 20.00 Uhr können Langläufer, ob
Urlauber oder Feierabend-Sportler, die gut 2,5 KilometerSchleife stimmungsvoll illuminiert genießen. Der WSC
Erzgebirge Oberwiesenthal wird damit zahlreichen Bürgeranfragen gerecht. Ein Angebot an warmen Getränken sorgt
für körperliches Wohlbefinden. Auch die acht Judokas vom
VFL Riesa sowie 2 Trainer nutzten Anfang der Woche die
Möglichkeit, am Abend in die Loipe zu gehen. Mit den so
genannten Holzjurten innerhalb des Areals am Fichtelberg
stehen Wintersport-Gästen gleichzeitig unkomplizierte
Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Von den insgesamt 9 Wachshäuschen, die sonst Sportlern unter anderem für die Ski-Vorbereitung vorbehalten sind, können 8
Hütten mit bis zu 30 Betten von Vereinen oder privat angemietet werden. Wie zu erfahren war, wird der Service vor
allem von Vereinen gern genutzt. Mehr Infos zum Thema
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unter: www.wsc-erzgebirge.de.
KAUFGESUCHE
DIENST−
LEISTUNGEN
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GESUCHE
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BLICK MOSAIK
Seite 7 · 21. Februar 2015
Terence Weber hat
Chancen auf den Sieg
Fans werben für die Veilchen
Fußball FC Erzgebirge Aue sucht für Shooting interessierte Anhänger
Verein SSV setzt auf Alpencupgesamtsieg
Foto: Carsten Wagner
N
ormalerweise stehen
sie im Fokus der Kameras - die Profis des
FC Erzgebirge Aue. Egal, ob
bei Spielen im Sparkassen-Erzgebirgsstadion,
bei
Autogrammstunden oder auch beim
Training Die Kicker werden
immer und immer wieder abgelichtet, sind beliebte Motive –
nicht nur für Sportfotografen,
sondern auch für die Freunde
des FC Erzgebirge Aue. Nun
will aber der Verein den Spieß
einfach umdrehen und die Fans
ins Rampenlicht rücken, ins
Blitzlichtergewitter holen. Sowohl für die Mitgliederwerbung
als auch für das Projekt „FanKatalog 2015/16“ sind die Lila-Weißen auf der Suche nach
Normalerweise stehen die Profis des FC Erzgebirge Aue
im Fokus. Jetzt werden für Werbezwecke kernige und interessante Fans gesucht.
neuen Models. Erstmals sind
Anhänger des erzgebirgischen
Zweitligisten zu einem Fan-Fotoshooting eingeladen.
Entstehen sollen authentische Fanfotos und Porträtaufnahmen. Das Ganze geschieht
im Fotoatelier Lorenz in
Zschorlau, im Sparkassen- Erzgebirgsstadion oder auch an
anderen Orten im Erzgebirge.
Hinter der Kamera wird meist
Gregor Lorenz stehen, der auch
die Spieler regelmäßig für Poster und Autogrammkarten ablichtet.
Wie der Verein auf seiner
Homepage mitteilt, sei das
Hauptkriterium der optische
Gesamteindruck als FCE-Fan.
Erfahrungen vor der Kamera
müssen die potenziellen Models hingegen nicht mitbringen. Vielmehr arbeite man
auch gern mit Newcomern zusammen. Gesucht werden kreative, außergewöhnliche und
echte Fans. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Dafür lege
man viel Wert auf Zuverlässigkeit und die Einhaltung von
Absprachen. Wer Lust hat, als
Fan für den FC Erzgebirge Aue
zu werben, sollte sein Foto als
Veilchen-Fan einreichen. Die
Emails gehen an casting@fcerzgebirge.de. Einsendeschluss
ist der 15. März 2015. Und wer
weiß? Vielleicht lächeln bald
schon Sie für den Zweitligisten
in die Profikamera und später
vom Plakat.
klw
Kranj/Geyer. Nach dem Team-Vi-
zejuniorenweltmeistertitel in Almaty ging es für die beiden Kombinierer Philipp Mauersberger und
Terence Weber vom Skisportverein (SSV) Geyer vom 14. bis 15.
Februar wieder um Punkte im Alpencup. Im slowenischen Kranj
standen die vorletzten Wettkämpfe
auf dem Programm. „An diesem
Wochenende lief es für Terence optimal“, freut sich SSV-Präsident
Jens Anders und informiert weiter:
„Schon am Samstag mit Platz 8
nach dem Springen konnte er zufrieden sein. Mit der viertbesten
Laufzeit kämpfte er sich am Ende
auf Rang 3 vor. Philipp lief von
Rang 16 noch auf 12 vor.“ Am
Sonntag beim Sprintwettkampf
lief es für die beiden Athleten noch
besser. Philipp stürmte vom 18.
Platz auf der Schanze noch auf
Rang 10. Terence landetet einen
sensationellen Start-Ziel Sieg.
Nach dem Sieg beim Springen,
ließ er in der Loipe nichts mehr anbrennen und siegte mit 17 Sekunden Vorsprung. „Mit diesen tollen
Leistungen am Wochenende übernahm er auch die Führung in der
Cupwertung und hat nun, nachdem er im letzten Jahr denkbar
knapp mit einem Punkt gescheitert
war, den Gesamtsieg im Alpencup
nach Geyer zu holen. Am zweiten
Märzwochenende werden wir
mehr wissen, wenn die Schlusswettkämpfe in Chaux-Neuve absolviert sind“, so Anders.
ru/ja
ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG
JOB & KARRIERE BLICK
Zeitarbeit
Es begann in 90er-Jahren
Zeitarbeit Zahlen und Fakten
In der Bundesrepublik gibt es seit
Anfang der 60er-Jahre Zeitarbeitsunternehmen. An Bedeutung gewann diese Beschäftigungsform
aber erst in den 90er-Jahren. Waren 1980 gerade mal 40.000 Menschen als Leiharbeiter beschäftigt,
so weist die Statistik 1996 bereits
knapp 177.000 aus. Die höchste
Zahl in Deutschland wurde 2011
mit fast 910.000 Zeitarbeitern erfasst. Heute gehen in der Bundesrepublik 800.400 Menschen einer
Beschäftigung als Zeitarbeitnehmer nach (Stand 30. Januar 2015).
Obwohl das gerade einmal
knapp drei Prozent der sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland
sind, ist die Arbeitnehmerüberlassung ein wichtiges arbeitsmarktpolitisches Instrument. Sie hilft einerseits den Unternehmen, flexibel
zu bleiben und schnell auf verschiedene wirtschaftliche Herausforderungen zu reagieren. Anderseits ermöglicht die Zeitarbeit Beschäftigungssuchenden,
einen
schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden. Rund 33 Prozent
(270.000) der derzeit in der Zeitar-
beit Beschäftigten waren laut Bundesagentur für Arbeit „nicht unmittelbar vorher, aber früher bereits beschäftigt“. Rund 43.000
Arbeitnehmer waren zuvor langzeitarbeitslos.
In Sachsen sind derzeit rund
50.000 Menschen in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt,
wobei der überwiegende Teil in den
Automobil- und Logistikzentren
tätig ist. Die meisten Leiharbeiter
Sachsens (Stand Ende 2014) finden wir in der Stadt Leipzig
(13.916), es folgen die Stadt Dresden (7.322), die Stadt Chemnitz
(4.961), der Landkreis Zwickau
(4.701) und der Landkreis Bautzen
(4.328). Während 2012 und 2013
die Zahl der Zeitarbeitnehmer zurückging, ist sie 2014 bundesweit
wieder um 4,3 Prozent gestiegen, in
Sachsen sogar überdurchschnittlich
um 11,2 Prozent. Schaut man sich
die Geschichte der Zeitarbeit an, so
wird deutlich, dass nicht nur wirtschaftliche Faktoren, sondern auch
politische und gesetzliche Rahmenbedingungen, die im Laufe der Jahre immer wieder geändert wurden,
maßgebenden Einfluss hatten. wei
Zeitarbeit immer attraktiver
Trend Unternehmen schätzen Flexibilität – Chancen für Arbeitnehmer
F
ür viele deutsche Firmen
ist die Personaldienstleistung zu einem unverzichtbaren Instrument der Personalplanung geworden. „Die Unternehmen werden heute mit einem
globalen Wettbewerbsdruck und
hoher
Veränderungsdynamik
konfrontiert, besonders bei starken konjunkturellen Schwankungen. Langfristige Planbarkeit im
Produktions- und damit auch im
Personalbereich erweist sich als
immer schwieriger“, betont Petra
Timm, Pressesprecherin bei
Randstad, Deutschlands führendem Personaldienstleister.
Zeitarbeit, so Timm, biete den
Firmen in diesem Umfeld die
dringend notwendige Flexibilität.
Auftragsspitzen ließen sich beispielsweise flexibler und schneller
bewältigen, ein Engpass im Personalbereich könne durch geeignete Mitarbeiter überwunden
werden. Zunehmend stellen auch
Bewerber fest, dass Personaldienstleistung mehr als Zeitarbeit
ist. „Die beruflichen Perspektiven
erstrecken sich von klassischer
Arbeitnehmerüberlassung
mit
wechselnden Einsätzen bei verschiedenen Kundenunternehmen
bis etwa zur Vermittlung in eine
Direktanstellung bei einer Firma“, erläutert Petra Timm. Viele
Arbeitnehmer, etwa Berufsanfänger, würden ganz bewusst nach innovativen, abwechslungsreichen
Beschäftigungsmodellen,
Projektarbeit und flexiblen Arbeitsformen suchen. Diese Bewerber
seien mobil und möchten Berufserfahrung in verschiedenen Branchen sammeln. „Auch Wiedereinsteigern nach einer Arbeitspause
bietet die Zeitarbeit vielfältige
Möglichkeiten“, betont Timm.
Durch die stärkere Verbreitung
flexibler Arbeitsformen ist der
deutsche Arbeitsmarkt insgesamt
flexibler und damit aufnahmefä-
higer geworden, das haben auch
Studien ergeben.
„Insofern ist die Zeitarbeit gerade in Boom-Phasen ein echter
Jobmotor und leistet einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung und zum hohen Beschäftigungsniveau auf dem deutschen
Arbeitsmarkt“, betont Petra
Timm. Von einer Verdrängung regulärer Jobs durch atypische Beschäftigungsverhältnisse könne
keine Rede sein.
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STELLENANGEBOTE
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