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Glattgarage GmbH - Der Glattfelder

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AZA/8192 Glattfelden
19. Februar 2015
25. Jahrgang
Nr. 4 / Auflage 2245
plus
Glattgarage GmbH
Filiale Glattfelden
Telefon 043 422 52 28
Webereistrasse 23 · 8192 Glattfelden
Tel. 044 867 04 34 · Fax 044 867 48 30
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Mühlebach
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Torten, zum Beispiel
unsere Schoggirahmtorte, nach Wunsch mit
Dekor und persönlicher Aufschrift –
immer ein gutes Geschenk.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Gemeinderat hat Baubewilligung erteilt
Mobilfunkantenne im Eichhölzli darf gebaut werden
Obwohl sich 425 Anwohner per Petition gegen
den Bau einer Mobilfunkantenne gewehrt hatten, kann sie gebaut werden. Gemeinderat
beugt sich dem Entscheid des Baurekursgerichts.
Bruno Meier
Wie der «Zürcher Unterländer» kürzlich berichtet
hat, kann die umstrittene Mobilfunkantenne im
Eichhölzliquartier doch gebaut werden. Damit beuge sich der Gemeinderat dem Entscheid des Baurekursgerichts, weil er einen Weiterzug des Urteils für
aussichtslos halte. Begonnen hatte das Seilziehen
um die geplante Antenne vor über einem Jahr. Als
die Pläne der Sunrise Communication AG bekannt
wurden, starteten die Anwohner eine Petition, in
der sie den Gemeinderat baten, dem Mobilfunkunternehmen einen anderen Standort vorzuschlagen.
Ein Ansinnen, das in kürzester Zeit von 425 Anwohnern unterzeichnet wurde. Der Gemeinderat
lehnte daraufhin das Baugesuch ab und schlug ei- Dem Bau einer Mobilfunkantenne der Sunrise Communication AG auf diesem Wohnblock im Eichhölznen alternativen Standort vor. Sunrise beharrte aller- li steht zum Unmut der Nachbarn nichts mehr im Wege.
Foto: Bruno Meier
dings darauf, dass ihr Projekt im Eichhölzli bewilligungsfähig sei und legte Rekurs beim Baurekursgericht ein, der gutgeheissen wurde.
Da der Gemeinderat die geplante Antenne aber
nach wie vor ausserhalb der Wohnzone sehen wollte, schlug er den Werkhof im Wisengrund als AlterMAAG-MASCHINEN
nativstandort vor. Gleichzeitig wurde das erste Ver8192 Zweidlen-Dorf, Tel. 044 867 05 73
fahren sistiert. Doch Sunrise beharrte weiterhin auf
dem Standpunkt, dass dies nicht infrage komme, da
Winterrevision
er die Kriterien und Bedürfnisse bezüglich Abdefür
Rasenmäher
ckung und Kapazität nicht erfülle. Man halte am
Standort Eichhölzli fest, zumal man von der Bewilli•
Service
gungsfähigkeit der Anlage überzeugt sei. Solche
Aussagen kann Alessandro Fabretti, einer der Haupt• Verkauf aller Marken
initianten der Petition, nicht nachvollziehen. Wie er
•
Rasenmäher
betonte, stehe ja nur einen Steinwurf vom Werkhof
entfernt eine Swisscom-Antenne, die ihren Dienst
•
Laubbläser
seit Jahren reibungslos versehe. Der Elektroingenieur
•
Motorsägen
Fortsetzung auf Seite 3
2
Donnerstag, 19. Februar 2015
Kirchenzettel
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Glattfelden
www.kirche-glattfelden.ch
Leserbriefe
Voranzeige:
Nachmittag für «Sich noch jung Fühlende» im Gottfried-Keller-Zentrum
Donnerstag, 19. März, 14 Uhr im Gottfried-KellerZentrum: Pfarrer Ernst Sieber erzählt aus seinem
Leben und seinem Wirken
19. Februar bis 6. März 2015
Telefonnummern
Pfarramt: Pfr. Christhard Birkner, Telefon
044 867 34 55, chr.birkner@zh.ref.ch
Sozialdiakonie: Manuel Kleger
Telefon 077 408 35 01
manuel.kleger@zh.ref.ch
Sekretariat der Kirchgemeinde:
Katholische Kirche
Glattfelden – Eglisau – Rafz
Gottesdienstfeiern
Sonntag, 22. Februar
Telefon 044 867 20 36
Präsident der Kirchenpflege:
10.00
Christian Ulrich, Telefon 044 867 13 61
Eucharistiefeier in Glattfelden
Sonntag, 1. März
Autoabholdienst für die Gottesdienste:
Telefon 044 867 05 29 (Annemarie Lutz)
10.00
Eucharistiefeier mit Krankensalbung
in Eglisau
Dienstag, 3. März
Sonntag, 22. Februar 2015
19.00
Eucharistiefeier in Glattfelden
Dienstag, 24. Februar
9.00
Gottesdienste
9.00
Eucharistiefeier in Glattfelden
Freitag, 6. März
Abendgottesdienst
Predigt: Pfr. Chr. Birkner
Orgel: Nicolae Moldoveanu
10.30
Sonntag, 1. März 2015
Sonntagsgottesdienst
Predigt: Pfr. M. Kraft, Zürich,
und Pfr. Chr. Birkner
Orgel: Nicolae Moldoveanu
Abendgebet in der Kirche
Donnerstag, 5. März, 19 bis 19.30 Uhr
in der Kirche
Ökumenischer Altersnachmittag
DER GLATTFELDER
Andacht im Altersheim Stadel
Ökumenischer Seniorennachmittag
im Altersheim Eichhölzli, Glattfelden
Donnerstag, 19. Februar, 14.30 Uhr. Thema: «Aus
der Geschichte der reformierten Kirche Glattfelden»
Sie finden uns auch im Internet unter
www.glegra.ch
Bewegte Gemüter
Die Schliessung der Gottfried-KellerStube bewegte in den vergangenen
Wochen die Gemüter im Dorf. Dies
vor allem, weil damit ein weiterer beliebter Treffpunkt verschwindet, in
dem sich viele Pensionäre und Arbeiter sehr wohl gefühlt hatten. In diesem
Zusammenhang finden wir es äusserst
schade, dass die Stiftung die Bevölkerung sehr lange Zeit über ihre Pläne
im Unklaren liess. Selbst eine Petition
der Stammgäste, die im vergangenen
November auf die Rettung des beliebten Lokals abzielte, blieb bis heute
unbeantwortet. Jetzt konnte man lesen, dass die Gottfried-Keller-Stube in
den vergangenen fünf Jahren nicht
rentiert habe. Aus diesem Grund haben wir, einige beherzte Bürger und
Stammgäste, nochmals einen Versuch
unternommen und der Stiftung angeboten, das Lokal selber zu übernehmen. Dies selbstverständlich für einen
wesentlich höheren Mietzins. Leider
wollte der Stiftungsrat aber nichts davon wissen. Wir bedauern dies sehr,
müssen diese Entscheidung letztlich
aber akzeptieren.
H. Hürzeler, H. Attinger,
W. Baltisser und B. Meier
Abschied
Liebe Göpfi-Stammgäste
Chrischona-Gemeinde Glattfelden
Evangelische Freikirche, Emmerstr. 2 Nach fünf Jahren
musste ich Ende
Januar das Lokal
Sonntag, 22. Februar
im GKZ verlassen. Ich habe bis
9.30
Gottesdienst
zuletzt
gehofft,
Kinderhort, Kids-Treff
Sonntag, 1. März
dass es eine anFiire mit de Chliine
dere Lösung gibt.
Donnerstag, 5. März, 16.15 bis 16.45 Uhr in der
9.30
Abendmahlsgottesdienst
Kinderhort, Kids-Treff
Aber die Stiftung
Kirche. Anschliessend gemütliches Beisammensein
Mittwoch, 4. März
hatte leider andeim Pfarrhaus
re Pläne. So
17.45 Unihockey U13 beim Schulhaus Hof
bleibt mir nichts Beatrice Libotte.
2.-Klass-Unterricht
18.30 Unihockey U16 beim Schulhaus Hof
Donnerstag, 5. März
anderes übrig, als
Mittwoch, 4. März, 12 bis 15.15 Uhr im Pfarrhaus,
mir ein neues Betätigungsfeld zu su14.00 55+ Bericht über die Zeit in Berlin
Auskunft: Madeleine Moor
chen. Die vergangenen Jahre waren
(Martin Flütsch)
geprägt von viel Aufbauarbeit. Aber
18.30 PAX
CLUB 8
Diverse Hauskreise. Für Fragen: 044 867 42 26 oder auch von unzähligen schönen Stunden mit Euch, die ich alle ins Herz geinfo@chrischona-glattfelden.ch
Donnerstag, 5. März, 19 Uhr im Pfarrhaus.
schlossen habe. Und es sind tolle
www.chrischona-glattfelden.ch
Auskunft: Susanne Graf.
Freundschaften entstanden. Darum
fällt es mir nicht leicht, mich jetzt von
Euch zu verabschieden. Es ist ein trautechnik@stadt-anzeiger.ch
riger Abschied für mich. Viel lieber
Inseratenannahme
Patrizia De Tomi, anzeigen@stadt-anzeiger.ch
hätte ich mich weiter um Euer Wohl
Anzeigenschluss, Montag, 8.00 Uhr
gekümmert.
Annahmen auch durch
Gemeindeverwaltung Glattfelden
Zum Schluss möchte ich mich bei alFax 044 867 11 85
Inserate und Textannahme:
len bedanken, die mich täglich mit ihRedaktion Glattfelden:
Stadt-Anzeiger Opfikon/Glattbrugg AG
rem Besuch unterstützt haben. Es war
Bruno Meier
Schaffhauserstrasse 76, 8152 Glattbrugg
Tel 044 867 38 21 bmnews@bluewin.ch
Tel 044 810 16 44 Fax 044 811 18 77
eine schöne Zeit und ich hoffe, dass
Erscheint 14-täglich, donnerstags,
Redaktion Glattbrugg
wir uns eines Tages wiedersehen.
in alle Haushaltungen, Auflage 2245
Roger Suter, redaktion@stadt-anzeiger.ch
Donnerstag, 19. Februar, 14.30 Uhr im Altersheim
«Eichhölzli», mit Maria Tomekova, Pfr. Christhard
Birkner und Team. Thema: «Aus der Geschichte
der reformierten Kirche Glattfelden»
Redaktionsschluss, Montag, 11.30 Uhr
Jahresabonnement: Fr. 69.-
Roland Wellinger,
www.derglattfelder.ch
Layout
Glattfelder online
Mit lieben Grüssen
Eure Beatrice Libotte
DER GLATTFELDER
3
Donnerstag, 19. Februar 2015
Mobilfunkantenne im Eichhölzli darf gebaut werden
Fortsetzung von Seite 1
Töfftransport
Letzthin musste ich in Frauenfeld einen dicken, chromglänzenden 1600er
holen, ein fahrbares Sofa mit einer
Vierteltonne Lebendgewicht. Das Motorrad vor dem Haus ist schnell gefunden; der Besitzer aber abwesend. Nirgends ein abschüssiges Strassenstück,
was das Einladen mit der Alurampe
erleichtert hätte. Für solche Fälle hat’s
im Lieferwagen eine elektrische Seilwinde. Die mag ich.
ist einer der Hauptbetroffenen der geplanten Antenne im Eichhölzli. Fabretti: «Ich wohne nur etwa 30 Meter von
der geplanten Antenne und würde die
volle Strahlung abbekommen. So eine
Anlage ist wie ein grosser offener Mikrowellenherd mit 2 kW Leistung. Acht
von zehn Studien gehen mittlerweile
nämlich davon aus, dass diese Strahlungen enorm schädlich sind und
Krebs sowie neuralgische Erkrankungen verursachen können.»
Das Baurekursgericht hat die Bauverweigerung des Gemeinderats aufgehoben und ihn aufgefordert, die Baubewilligung zu erteilen, was inzwischen geschehen ist. Die Exekutive
hätte das Urteil zwar ans Verwal-
Für das Einladen mit Motorhilfe habe Männerchor Glattfelden
ich nämlich ein Horrorszenario vor
Augen: Ich führe den Töff am Lenker
die Rampe hoch. Beim Sprung in den
Transporter strauchle ich, muss die
Kupplung loslassen. Das Bike donnert So sehen das auch die Sänger des
in die Rückwand und legt sich nieder. Männerchors, die sich jeden Montagabend im Singsaal Schulhaus Hof trefDarum lieber die Winde: Töff an die
fen, um gemeinsam ihrem Hobby zu
Rampe schieben, Drahtseil befestigen.
frönen. Denn Gesang wischt den
Die Hände am Lenker starte ich mitStaub des Alltags von der Seele.
hilfe des langen Kabels die Winde.
Am Freitag, 13. Februar, versammelSie ist stark untersetzt. Das Vorderrad
ten sich 20 gut gelaunte Sänger, bei 7
des Brummers schleicht die Rampe
Entschuldigungen zur GV im Restauhinauf; die Drehzahl der Winde sinkt.
rant Löwen. Nach dem Eröffnungslied
Ich muss das Motorrad nur im Gleich«Vieni sulla barchetta» eröffnete der
gewicht halten, den Rest erledigt die
Präsident Toni Rösti die VersammMaschine. Jetzt sind beide Räder auf
lung. Im Jahresbericht streifte er nochder Rampe; die Winde keucht und
mals die Höhepunkte des verflosseächzt. Das Vorderrad nähert sich der
nen Vereinsjahrs.
Passhöhe, noch 20 Zentimeter, noch
Traditionsgemäss bildete der Familizehn, noch fünf … Aus!
enabend in Oskis Besenbeiz den AufDie Winde schweigt; das Vorderrad takt ins neue Jahr. Im April trafen sich
ist am oberen Ende der Rampe, der die Glattfelder Chöre zum Konzert in
Vierteltönner hängt am straffen Draht- der reformierten Kirche. Dabei wurde
seil und ich bin am Berg. Es geht ge- die Vielfalt des Chorgesangs einem
gen Abend. Das Wetter ist nicht einla- breiten Publikum präsentiert. An der
dend, das Quartier wenig belebt. Ich Chilbi zeigte sich der Verein als vermuss zwar nicht viel Kraft aufwenden, sierter Festwirt mit feinen Fischaber ich kann das Sofa auch keine Se- chnuschperli.
kunde loslassen. Grossmütter mit En- Auch der Muttertagsgottesdienst wurkelkindern sind für Hilfe wenig geeig- de wiederum zu Ehren unserer Mütter
net. Mein Handy liegt vorne im Auto. gesanglich umrahmt. Ein Höhepunkt
war sicher die Vereinsreise: Mit
Meine Stimmung war schon besser.
Dampf gings über die Furka nach
Minuten verstreichen; mein Hirn ar- Gletsch, anschliessend mit dem Car
beitet fieberhaft. – «Söll i cho hälfe?» über den Grimselpass. Ein Besuch der
tönt’s da plötzlich rettend von einem Aareschlucht durfte natürlich nicht
Balkon. Ein junger Mann ist dort am fehlen. Via Brünig gings zurück ins
Rauchen, hat zuerst geglaubt, einen Unterland.
Dieb auf frischer Tat zu ertappen. Ich Auf den treusten Reisebegleiter, den
kann ihn aber beruhigen, weise auf Regen, hätte man gerne verzichtet.
das Firmenlogo am Transporter. Zu Dieser hat uns auch am Waldfest
zweit ist das Sofa schnell im Lieferwa- nicht verlassen, sodass der ökumenigen verstaut. Mit grossem Dank und sche Gottesdienst in der reformierten
einem Lob auf alle Raucher verab- Kirche stattfand, anschliessend traf
man sich bei Wurst, einem feinen
schiede ich mich.
Christian Ulrich Glas Wein sowie Kaffee und Kuchen
tungsgericht weiterziehen können,
sah darin aber keine Erfolgsaussichten. Dies hätten auch zwei Anwälte
bestätigt, sagte die zuständige Gemeinderätin Martina Schurter gegenüber dem «Zürcher Unterländer».
Laut Alessandro Fabretti hätte es aber
durchaus andere Lösungen gegeben.
So verwies er auf das Kaskadenmodell, das bereits 2008 von der Gemeinde Urtenen-Schönbühl eingeführt wurde. Demnach sind Handyantennen in Wohnzonen nur noch zulässig, wenn sich im Industrie- oder
Gewerbegebiet nachweislich kein anderer Standort finden lässt. Die Mobilfunkbetreiber setzten sich dagegen
zwar zur Wehr, doch das Bundesgericht gab Urtenen-Schönbühl 2012 in
einem Grundsatzurteil recht. Fabretti:
«Ich habe diese Möglichkeit auch mit
dem Gemeinderat besprochen. Dieser
ging allerdings davon aus, dass die
Mobilfunkanlage längst gebaut wäre,
bis das Kaskadenmodell in Glattfelden eingeführt wäre. Ausserdem
könnte man dieses dann kaum rückwirkend auf bereits erstellte Anlagen
anwenden.» Wie Fabretti abschliessend erklärte, hätten zwar einige Initianten den Baurechtsentscheid verlangt, was den Weg für einen Rekurs
gegen die Baubewilligung des Gemeinderates ebnen würde. Ohne die
Unterstützung der Behörden sehe er
darin aber auch keine Erfolgschancen.
Er sei deshalb bereits auf der Suche
nach einer neuen Wohnung. «Ich
werde mich auf keinen Fall dieser gefährlichen Strahlung aussetzen.»
Singen macht süchtig
bei unserem Sänger Andi Maag in der
Beiz 27. Zum gesanglichen Abschluss
gehört seit einigen Jahren das Singen
im Alters- und Pflegeheim Eichhölzli,
mit Liedervorträgen durften wir die tristen Novembertage etwas aufhellen.
Am Weihnachtsmarkt verwöhnte der
Männerchor zum ersten Mal die zahlreichen Besucher mit feinen Grilladen, die reissenden Absatz fanden.
Am Gesichtsausdruck des Kassiers
Lieni Ruchti konnte man ablesen,
dass er nichts Gutes zu verkünden
hat, leider war dem auch so. Wie bereits im Budget angekündigt, musste
der Verein ein Defizit zur Kenntnis
nehmen. Die Zeiten, wo der Dirigent
für ein Butterbrot den Verein leitet,
sind seit langem vorbei. Trotz verschiedenen Veranstaltungen bleibt ein
Defizit. Ein grosses Dankeschön gilt
unseren treuen Passiv- und Gönnermitgliedern, ohne sie könnte der Verein kaum überleben.
Neue Sänger sind willkommen
Erfreulich hingegen war jedoch das
Traktandum Mutationen, durften doch
im letzten Jahr drei neue Sänger begrüsst werden, Geri Ruhs, Roland
Zbinden und auch Piero Quattropani
fanden, nachdem er das Amt des Gemeindepräsidenten abgelegt hatte,
zurück in den Männerchor. Wir wünschen allen dreien viele schöne Stunden beim gemeinsamen Singen.
Da kein Wahljahr war und sich der
Vorstand weiter zur Verfügung stellte,
war auch dieser Punkt rasch erledigt.
Ebenso wurde das Budget, leider wiederum mit roten Zahlen, zähneknirschend genehmigt.
Erfreuliches durfte der Präsident bei
den Ehrungen verkünden. Der Verein
hatte mit Proben und Anlässen total
47 Zusammenkünfte. Vom Gesangvirus gepackt mit einer Absenz glänzten
Richi Bäder und Toni Rösti, zwei Mal
nicht dabei war Noldi Höner, drei
Mal Fredi Dünki und Markus Baur,
vier Mal Dennis Croner und Emil Lee,
41 Mal war Bruno Rossi dabei. Alle
wurden mit einer Flasche aus einheimischem Anbau geehrt. Sie alle lieferten den besten Beweis, dass Singen
süchtig macht. An der nächsten Delegiertenversammlung des Chorverbandes Züri Unterland CVZU werden für
30 Jahre Mitgliedschaft im Chor in
den Stand als Ehrensänger unsere
Sänger Emil Lee, Emil Schlegel und
Remo Paluselli erhoben.
Als Beitrag zur Kultur in Glattfelden
wird auch im kommenden Jahr der
Männerchor an verschiedenen Anlässen dabei sein.
Gesanglich wurde der offizielle Teil
mit dem Schifferlied abgeschlossen.
Mit einem Imbiss aus der Löwen-Küche und im gemütlichen Beisammensein fand das 178. Vereinsjahr seinen
offiziellen Abschluss.
Möchten auch Sie vom Gesangvirus
gepackt werden? Ab Montag, 2. März,
treffen wir uns wieder jeweils um
19.45 Uhr im Singsaal Schulhaus Hof,
unverbindliches Reinhören ist erwünscht. Unsere Dirigentin Svetlana
Manternach und alle Sänger würden
sich freuen. Aber Achtung vor Nebenwirkungen, Singen kann süchtig machen und sich positiv auf die Gesundheit auswirken!
Weitere Infos in der Glattfelder-App oder unter
www.maennerchor-glattfelden.ch
4
Donnerstag, 19. Februar 2015
DER GLATTFELDER
AMTLICHE
MITTEILUNGEN
GEMEINDE GLATTFELDEN
Zivilstandsnachrichten Januar 2015
Geburten
Klauser Lisa, von Schmiedrued AG, Tochter des David und der
Tabea geb. Schwarz, geboren am 3. Dezember 2014 in Bülach
ZH (Nachtrag)
Clemente Pinto Eleonora, portugiesische Staatsangehörige,
Tochter des Lopes Pinto Carlos Alberto und der Aires Clemente
Pinto Alexandrina Maria, geboren am 22. Oktober 2014 in Bülach ZH (Nachtrag)
Todesfälle
Meier geb. Harlacher, Ruth Anna, geb. 18. 3. 1954, von Niederhasli ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Glattfelden, gestorben
am 7. Januar 2015 in Glattfelden ZH
Gut, Jakob, geb. 13. 12. 1926, von Glattfelden ZH, geschieden,
wohnhaft gewesen in Zweidlen, gestorben am 27. Januar 2015 in
Glattfelden ZH
GEMEINDE GLATTFELDEN
Häckseln von Gartenabraum
Dienstag/Mittwoch, 10./11. März 2015
Äste und Zweige von Sträuchern und Bäumen
Das Häckselgut ist am Morgen des Häckseltags, nach Länge
geordnet, an einem geeigneten Ort (z. B. Hausvorplatz mit leichter
Zufahrtsmöglichkeit) zu deponieren. Das Häckselgut muss frei sein
von Steinen und Erde.
Das Häckseln ist gratis; grosse Einzelposten, die eine Häckselarbeit von mehr als 10 Minuten/Eigentümer erfordern, werden mit
CHF 50.00 je angefangene Viertelstunde verrechnet.
Nächste Häckselaktion: 14./15. April 2015
!--------------------------------------------------------------------------------------Anmeldung
Ich melde mich zur Häckselaktion vom 10./11. März 2015 an:
Name:
Vorname:
Strasse:
Telefon:
E-Mail:
Anmeldung bis spätestens 6. März 2015 an die Gemeindeverwaltung, Vermerk «Häckseln» (Briefkasten beim Gemeindehaus), oder per Internet unter www.glattfelden.ch, Rubrik
«A–Z», «Häckselaktionen».
DER GLATTFELDER
5
Donnerstag, 19. Februar 2015
Verhandlungsbericht
des Gemeinderates
Sitzung vom 2. Februar 2015
Baubewilligungen
Meier Oskar, Bülach / Neubau von
zwei Gewerbegebäuden auf Grundstück Kat.-Nr. 7148 an der Nidermattstrasse.
Moll Hanspeter und Andrea, Zweidlen / Gartenhaus mit Sitzplatzüberdachung auf Grundstück Kat.-Nr. 7165
an der Rheinsfelderstrasse 15b.
Der Gemeinderat hat temporäre Reklamen und dergleichen bisher jedoch toleriert, da eine Bewilligungspflicht für jede temporäre Reklame
mit unverhältnismässigem Aufwand
verbunden wäre. Es wäre schade,
wenn das bisher formlose und pragmatische Verfahren bzw. Vorgehen
aufgehoben und eine generelle Bewilligungspflicht eingeführt werden
müsste.
Polizeibewilligungen
Uhlig AG, Glattfelden / Lagerhalle für
Autoreifen und Felgen auf den
Grundstücken Kat.-Nrn. 6455 und
7525 an der Aarütistrasse 4.
Wahlen, Abstimmungen und andere Veranstaltungen / Richtlinien für
temporäre Strassenreklamen
Am 12. April 2015 finden die Kantons- und Regierungsratswahlen und
am 18. Oktober 2015 die Nationalund Ständeratswahlen statt. Im Hinblick auf diese Wahlen sowie generell bezüglich örtliche Anlässe gilt im
Sinne des Gleichbehandlungsgebots
und der Transparenz für alle Parteien,
Interessengruppen und Vereine folgende einheitliche Regelung:
• Unter Vorbehalt keiner anders lautenden Verfügungen seitens der Baudirektion Kanton Zürich und/oder der
Kantonspolizei Zürich sind temporäre
Strassenreklamen an Gemeindestrassen bis zu einer Fläche von 1 m², die
während längstens vier Wochen für
Wahlen, Abstimmungen, örtliche
Ausstellungen und andere örtliche
Anlässe aufgestellt oder angebracht
werden, von der Bewilligungspflicht
befreit.
• Die Befreiung von der Bewilligungspflicht entbindet nicht von der
Pflicht, die materiellen Bau- und Verkehrssicherheitsvorschriften einzuhalten.
• Auf privatem Grund ist das Einverständnis des Grundeigentümers erforderlich.
Es wird darauf hingewiesen, dass das
Anbringen und Ändern von Strassenreklamen sowohl in verkehrssicherheitsrechtlicher als auch in baurechtlicher Hinsicht grundsätzlich bewilligungspflichtig ist.
Der Züri Metzgete GmbH wird die
Bewilligung erteilt, anlässlich des
Radrennens «Züri Metzgete» vom
21. Juni 2015 die für die Radstrecke
erforderlichen Strassen und Wege auf
Gemeindegebiet Glattfelden zu benützen.
Im Weiteren wurde Dave Wechsler,
als Vertreter des Vereins «Yellow Ein ungewohnter Anblick im Winter. Einer der Störche machte es sich auf
Hornets», die Bewilligung für die dem Haus zum Steinhaufen gemütlich.
Foto: Bruno Meier
Durchführung der Fasnacht vom 20.
bis zum 22. Februar 2015 mit FasSeltene Besucher
nachtsumzug und -feuer erteilt.
Zwei Störche in Glattfelden gesichtet
Strassenlärmsanierung an
Gemeindestrassen
Werden entlang von Gemeindestrassen die Immissionsgrenzwerte (IGW)
für Strassenlärm überschritten, ist die
Gemeinde gemäss Lärmschutzverordnung (LSV) verpflichtet, an der Quelle
oder auf dem Ausbreitungsweg Sanierungsmassnahmen zu ergreifen.
Eine Grobbeurteilung der Verkehrsverhältnisse auf den Gemeindestrassen in Glattfelden durch die Baudirektion Kanton Zürich hat ergeben,
dass bei gewissen Liegenschaften
Überschreitungen der Lärmgrenzwerte möglich sind.
Ob Sanierungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, zeigt sich erst
nach Ermittlung der Lärmbelastung
bei den kritischen Strassenabschnitten, wofür der durchschnittliche Tagesverkehr (DTV) zu messen ist. Mit
den Messungen wurde Marco Ghielmetti, Ingenieur- und Planungsbüro,
Winterthur, zum Preis von CHF 4’500
beauftragt.
Am vergangenen Montagmorgen wurden in Glattfelden zwei Störche gesichtet. Einer machte sich auf dem
Kirchturm gemütlich, und der andere
auf dem Giebeldach der Familie Graf
neben der Post. Laut der Vogelwarte
Sempach ist der Weissstorch zwar ein
Zugvogel, der unsere Gegend zwischen Juli und Oktober verlässt und
erst im März oder April zurückkehrt.
Gleichzeitig gebe es aber auch Störche, die gelegentlich auch die kalte
Jahreszeit in der Schweiz verbringen.
Die überwinternden Störche leben
normalerweise ganzjährig in der Nähe eines ehemaligen Storchenstützpunkts. Gelegentlich unternehmen sie
aber ausgedehnte, oft wochenlange
Ausflüge. Ein menschliches Eingreifen
sei nicht angezeigt, da diese Tiere
durch ihr Gefieder gut vor Kälte geschützt seien. Auch Temperaturen
deutlich unter dem Gefrierpunkt
könnten ihnen nichts anhaben. Und
auch an Nahrung mangle es den Störchen nicht, solange auf den Wiesen
keine geschlossene Schneedecke liege. (bm.)
Jahresrückblick des Gemeindepräsidenten
Nachgefragt
In der Ausgabe vom 24. Dezember
2014 präsentierte Gemeindepräsident Ernst Gassmann in dieser Zeitung einen Rück- und Ausblick. Dort
hiess es unter anderem: «Das Dorf
beherbergt mit Ausnahme des Riverside-Komplexes nur noch bescheidenes, vorwiegend lokales Gewerbe.»
Eine Aussage, die offenbar nicht von
allen Lesern verstanden wurde. Wir
haben deshalb nachgefragt und
Ernst Gassmann gebeten, seine Aus-
sage zu präzisieren. Dazu der Gemeindepräsident: «Meine Aussage
ist im Kontext einer Gesamtschau zu
verstehen und das Wort bescheidenes bezieht sich auf eine bescheidene Menge. Das Gleiche gilt für vorwiegend lokales Gewerbe – auch
hier geht’s um die Gesamtmenge aller Betriebe, wobei klar ist, dass einzelne Unternehmen sehr wohl auch
auswärts tätig sind.»
Bruno Meier
6
Donnerstag, 19. Februar 2015
DER GLATTFELDER
Gemeinsames Wandern
Von der Kyburg nach
Effretikon
Wir wandern am Donnerstag, 26. Februar, nach
einem kurzen Imbiss im Hirschen in Kyburg via
Ettenhausen nach Effretikon.
IMMOBILIEN
Interessante Konditionen!
Überbauung Harmony
(Seerenstrasse 5 in Weiach)
8 qualitativ hochstehende
Eigentumswohnungen
werden angeboten:
Information und Verkauf
Treuhand und Verwaltungs AG
8600 Dübendorf
Tel. 044 802 20 50 – Fax 044 802 20 60
Homepage: www.gfeller-treuhand.ch
– 3½- und 4½-Zimmer-Wohnungen
– Nettowohnflächen bis 124 m²
– Gartenwohnungen mit einem Gartenanteil
von 140 m² bis zu 235 m²
– Attikawohnungen mit zwei Terrassen
à 54 m² und 22 m²
– Morgen- und Abendsonne
– Küchen: hoher Ausbaustandard
– Wohnraum mit Multimediaanschlüssen
– Lift über alle Stockwerke erschlossen
– Heizung: Wärmepumpe
Infolge ungünstiger Wegverhältnisse der im Jahresprogramm geplanten Wanderung Wildhaus–Gamplüt bleiben wir im Kanton Zürich und freuen uns
im Zürcher Oberland auf eine schöne Winterlandschaft.
Mit Bahn und Postauto fahren wir bis Kyburg-Gemeindehaus und stärken uns dort vorerst mit Kaffee
und Gipfeli im Restaurant Hirschen.
Ab Kyburg (625 m) wandern wir Richtung Ettenhausen leicht bergwärts (665 m) und gelangen
über immer leicht fallende Wege durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Bächen
grossen weiten Ebenen nach Ottikon (Gemeinde
Illnau-Effretikon) (572 m). Im schmucken Dorf mit
einem beachtlichen Ortsbild machen wir im Restaurant Eintracht unsere Mittagspause.
Menü 1: Salat, Spaghetti Bolognese, Fr. 19.80.
Menü
2:
Salat,
Spaghetti
Napoli,
Fr. 16.80.
Die Wanderung geht dann auf einer befestigten
Nebenstrasse hinunter zum Flüsschen «Kempt».
Am tiefsten Punkt unserer Route (485 m) überqueren wir den Fluss sowie die «alte» Hauptstrasse Zürich–Winterthur und steigen dann auf einem Waldweg zur Ebene Höckler auf (520 m). Hier tauchen
bereits die Hochhäuser unseres Zielortes am Horizont auf. Wir überqueren dann die Bahnlinie Effretikon– Pfäffikon–Wetzikon und gelangen durch
Wohnquartiere zum Bahnhof Effretikon.
Wanderzeit: 2 ¾ Std.
Abfahrt: Glattfelden, Post ab 8.09 Uhr.
Rückkehr: Effretikon Bahnhof ab 15.51 Uhr. Glattfelden, Post an 16.43 Uhr.
Billett: Kollektivbillett ab Glattfelden Post.
Besonderes: schneetaugliche Schuhe, Wanderstöcke empfohlen.
Kosten (inkl. Unkostenbeitrag): Halbtax: Fr. 18.–;
ganz: Fr. 28.–; GA: Fr. 8.–, inkl. Kaffee und Gipfeli.
Organisation und Anmeldung an Imelda Hollenstein
Anmeldung: wie immer so bald als möglich, jedoch bis spätestens Samstag, 21. Februar 2015,
20 Uhr an Imelda Hollenstein, Telefon 044 867
12 15 / 079 710 71 22 oder E-Mail: imelda.hollenstein@bluewin.ch.
DER GLATTFELDER
7
Donnerstag, 19. Februar 2015
NeuzuzügerInnen-Apéro im Riverside
Wertvolle Informationen und ein dekoratives Badetuch
Am 6. Februar luden Behörden,
Vereine und Parteien zu einem informativen NeuzuzügerInnen-Apéro ins Riverside. Rund 100 neue
Mitbürger folgten dieser Einladung.
Bruno Meier
Ende Dezember zählte der Einwohnerbestand unserer Gemeinde 4816
Seelen. Das sind 173 Personen mehr
als im Vorjahr. Sie alle waren am 6.
Februar zum traditionellen NeuzuzügerInnen-Apéro ins Riverside geladen.
Ein Anlass, der zum Ziel hat, die neuen Dorfbewohnern in ungezwungener Atmosphäre über die örtlichen
Behörden, Vereine und Parteien zu informieren. Gleichzeitig soll dieser
Abend den Zugezogenen jeweils Gelegenheit bieten, erste Kontakte zur
Dorfbevölkerung zu knüpfen und die
wichtigsten Behördenvertreter kennen
zu lernen. In diesem Jahr folgten rund
100 Personen der Apéroeinladung.
Dieser fand im prächtig restaurierten
Kämmereisaal der ehemaligen Spinnerei im Letten statt.
Bald eine halbe Stadt
Wie der Gemeindepräsident Ernst
Gassmann bei seiner Begrüssung betonte, erlebe Glattfelden gegenwärtig
einen gewaltigen Wachstumsschub.
So habe die Bevölkerung in den letzten 25 Jahren über 30 Prozent zugenommen. Gassmann: «Wir sind überzeugt davon, dass wir noch in diesem
Jahr den 5000. Einwohner in unserem
Dorf begrüssen können. Damit wären
wir dann bereits eine halbe Stadt.»
Wie der Gemeindepräsident weiter
Der Gemeinderat orientierte über die wichtigsten Ressorts und verschenkte dekorative Badetücher.
ausführte, verzichte man aber gerne
auf städtische Verhältnisse in Glattfelden. Die Stärken des Dorfes lägen viel
mehr in der beschaulichen Ruhe zwischen Laubberg, Buchhalde und
Rhein. Im Anschluss an die Einleitung
des Gemeindepräsidenten stellten
sich die einzelnen Gemeinderäte in
kurzen Voten vor und erklärten die
von ihnen betreuten Ressorts. Dazu
gehörte auch die Schulbehörde, ver-
treten durch Marco Dindo, der in seiner Doppelfunktion als Gemeinderat
und Schulpräsident über das einheimische Schulsystem orientierte.
Ein dekoratives Badetuch
Nach dem offiziellen Teil des Abends
waren dann alle Gäste in das Automobilatelier des Hotels geladen, wo
sie sich an einem herzhaften Buffet
stärken konnten. Während dieses Imbisses hatten dann auch die Vertreter
der Vereine und der Ortsparteien Gelegenheit, ihre Vereinigungen in Einzelgesprächen näher vorzustellen.
Dort erfuhr man aber auch, dass sich
viele der Neuzugezogenen bereits gut
in unserem Dorf eingelebt haben. So
wie etwa die Familie von Daniel
Schwarzl. Dieser wuchs zwar in
Glattfelden auf, lebte anschliessend
aber viele Jahre in Zürich. Nach dem
Umbau des Elternhauses kehrte er
nun mit Ehefrau Sibylle und den Kindern Nicolas und Elena zu seinen
Wurzeln zurück, wo sich alle sehr
wohlfühlen. Mit leeren Händen kehrte an diesem Abend übrigens niemand der neuen Mitbürger nach Hause zurück. So erhielten alle ein dekoratives Glattfelder Badetuch und ein
Jahrheft mit Dorfgeschichten aus dem
Jahre 2013 als Begrüssungsgeschenk.
Fühlen sich wohl im Dorf: Sibylle und Daniel Schwarzl mit den Kindern Nach einer Fülle von Informationen konnten sich die neuen Mitbürger und
Fotos: Bruno Meier
Nicolas und Elena.
Vereinsvertreter an einem herzhaften Buffet stärken.
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Donnerstag, 19. Februar 2015
DER GLATTFELDER
An die Aussicht von da oben könnte sich Gian Ruchti Das Glattfelder Team am Regiofinal (im Uhrzeigersinn): Mira Belser, Jan Hasler, Sandrine
Fotos: zvg
sicher gewöhnen.
Schlegel, Felix Näf und Gian Ruchti im Zentrum.
Schiesssport 8192
Das Podest rief – es kam Gian Ruchti
Mit ansprechenden Leistungen und
einem Podestplatz durch Gian
Ruchti starteten die Junioren und
Jugendlichen in die Wettkampfphase der 10-m-Indoorsaison im Sportschiessen.
Den Feinschliff für die grossen externen Wettkämpfe holten sich die jungen Sportler auf der frisch renovierten
Heimanlage im Eichhölzli. Dort wurde Ende Januar erstmals die interne
Meisterschaft auf elektronischen Trefferanzeigen ausgetragen. Mit einem
Vorsprung von sechs Punkten konnte
dabei Nicola Babic seinen Meistertitel
aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Die Ränge 2 und 3 gingen an
unsere Vereinskollegen aus Stadel,
Flurin Soliva, und aus Raat, Sven Specogna. Bester Jugendlicher wurde Felix Näf auf Rang 6.
Junioren Wintermeisterschaft
Nach dem 10. Rang von Nicola Babic
in der Qualifikation für den Final der
JWM durfte man gespannt sein, was
er im nationalen Vergleich mit der
Konkurrenz so drauf hat. Leider konnte Nicola nicht seine normale Leistung abrufen. Mit dem schwächsten
Resultat der bisherigen Saison von
560 Punkten (in 60 Schüssen) klassierte er sich lediglich im Mittelfeld.
Für das Erreichen des Finals der besten acht waren 571 Punkte gefordert.
Ein Resultat, das Nicola (Bestleistung
589!) sonst locker schiesst. Nun, er
hat noch weitere Chancen sein Potenzial auszuspielen. So an den Kantonalen und Nationalen Meisterschaften
im März.
gutes Resultat im Mittelfeld. Leider
verletzte sie sich im anschliessenden
Polysport so schwer, dass sie nicht alle Programmteile absolvieren konnte.
Dadurch viel sie vom 9. Zwischenrang auf den 13. Schlussrang im starken 16er-Feld zurück.
Bei den frei schiessenden U14Schützinnen und -Schützen konnte
von Top bis Flop ziemlich viel passieren. Da Sandrine Schlegel und Jan
Hasler bereits verletzt starteten, mussten sie auf ein gutes Schiessresultat
hoffen, um im Polysport nicht zu viel
Terrain zu verlieren. Leider konnten
sie nicht an ihre guten TrainingsleisOstschweizer Regiofinal
tungen anknüpfen und mussten sich
mit Plätzen ab der Mitte, aber weit
Verletzungsgeschwächt reiste ein 5er- vom Ende weg begnügen.
Team von U12/U14-Schützinnen und
-Schützen nach Frauenfeld an den Fi- Gian Ruchti auf dem Podest
nal der Ostschweizer Kantone. Neben
guten Schiessleistungen waren hier Ganz anders verlief der Wettkampf für
auch polysportive Fähigkeiten in fünf Gian Ruchti. Mit dem sechstbesten
Disziplinen gefragt, zählten diese Schiessresultat überraschte er das ganze Glattfelder Team, inklusive Trainer
doch zum Schlussresultat mit.
In der Kategorie U12 mit fester und sich selbst. Nicht, dass er es nicht
Schiesshilfe erzielte Mira Belser ein drauf hat. Aber gleich an einem gros-
sen Final? Im Polysport setzte er noch
einen drauf. Mit dem zweithöchsten
Resultat verbesserte er sich auf Rang 4
und zog souverän in den Final der
besten acht ein.
Hier ging es wieder bei null los. In
maximal 20 nervenaufreibenden
Schüssen (zuerst zwei 3er-Serien, danach kommandierten Einzelschüssen)
wurden die Ränge 8 bis 1 ermittelt.
Nach dem 8. Schuss musste der Finalist mit dem schwächsten Ergebnis
ausscheiden und den Finalplatz räumen. Danach wurde nach jedem
2. Schuss ein weiteres «Opfer» von
der Schützenlinie abgerufen. Erst nach
dem 18.(!) Schuss erwischte es Gian.
Mit einer hervorragenden Leistung erkämpfte er sich den 3. Platz auf dem
Podest und gleichzeitig die direkte
Teilnahme am Schweizerischen Jugendfinal in Luzern (14. März). Herzliche Gratulation an Gian! Aber auch
an das ganze Team. Zudem wünschen wir den Verletzten schnelle Genesung. Auf dass sie die restlichen
Herausforderungen der Saison in Topform anpacken können.
Heinz Gut
DER GLATTFELDER
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Donnerstag, 19. Februar 2015
Matinée im Gottfried-Keller-Zentrum
«Swing-Ratten» boten Big-Band-Sound vom Feinsten
«Es gibt schweizweit keine Gruppe
mehr, die wie wir in der Kleinformation Big-Band-Jazz und -Swing
aus den Dreissigerjahren spielen»,
erklärte Frontmann Hansruedi Gattiker. Deshalb war bei der Matinée
der «Chicago Swing Rats» der
GKZ-Saal zum Bersten voll.
Christian Ulrich
Und sie wurden nicht enttäuscht, die
Fans mit Durchschnittsalter oberhalb
Fünfzig, die für den seltenen musikalischen Leckerbissen das GKZ aufgesucht hatten. Die «Chicago Swing
Rats» sind sieben Freunde aus dem
Raum Zürich; alles Vollblutmusiker,
die seit Jahren in verschiedenen
Bands mitgewirkt hatten, ehe sie sich
2009 zu den swingenden «ChicagoRatten» zusammenschlossen: Hansruedi Gattiker (Trompete/Flügelhorn),
Hans Meier (Posaune), Bruce Roberts
(Saxofon/Klarinette/Gesang),
Hans
Krauer (Klavier), Urs Rellstab (Gitarre),
August Swerissen (Bass) und René
Grimm (Schlagzeug) servierten den
Zuhörenden all die gern gehörten
Nummern von Count Basie über
Duke Ellington bis George Gershwin.
Und wie sie das taten! Es war ein Fest,
zu hören und zu sehen, mit welcher
Präzision und Spielfreude die sieben
Musiker zu Werke gingen. Sie schienen mit jedem Stück jünger zu werden. Beim Bläsertrio wechselte das
Zusammenspiel laufend. Mal legten
Saxofon und Posaune den Soundteppich und die Trompete schmetterte
«Farbspritzer» in den Saal. Mal liefer-
Die «Chicago Swing Rats»: Vorne Saxofonist Bruce Roberts und Bandleader Hansruedi Gattiker, hinten Drummer
Fotos: Christian Ulrich
René Grimm und Bassist August Swerissen.
ten Posaune und Trompete den
Grundgroove und die Klarinette jubelte obenaus. Und die Profis wechselten die Instrumente wie unsereins das
Hemd. Weil’s Duke Ellington so wollte, griff Pianist Krauer auch mal zur
Klarinette; oder Saxofonist Roberts
sang «Lulu’s back in Town». Und wie
Bassist und Pianist Lulus Song untermalten – einzelne Klaviertöne in
schnellen Bassläufen – das muss man
gehört haben. Ebenso das Wechselspiel zwischen den Bläsern und dem
Drummer. Einmal liessen sie sich von
ihm lancieren, beim andern Mal
brachte er sie mit einem fulminanten
Solo zum Schweigen. Die Gitarre
spielte eine eher unauffällige Rolle,
aber «Bolle» Rellstab hatte bei etlichen Stücken mit seinem Arrangement schon Hand angelegt, bevor
diese ertönen konnten. Neben der
Musik trug der Verein «Spitzenatelier»
mit Mathilde Erni, Vreni Stauffer und
weiteren Helfern viel zur gelösten
Stimmung bei. Mit grossem Vorbereitungsaufwand und flinkem Service
sorgten sie für das leibliche Wohl der
Gäste. Der gute Besuch bestätigte der
GKZ-Kulturkommission, fern vom aktuellen Mainstream mit den «Chicago
Swing Rats» ins Schwarze getroffen zu
haben.
Bruce Roberts, Vielseitigkeit in Person: Bandleader und Trompeter Hansruedi Gattiker in Aktion – auf seinem Instru- Bassist August Swerissen griff beherzt
Saxofon, Klarinette und Gesang.
ment den für Jazz typischen Dämpfer.
und präzis in die Saiten.
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Donnerstag, 19. Februar 2015
DER GLATTFELDER
Hallenwinterwettkampf des DTV
Meitli- und Jugendriege im sportlichen Wettkampf
Am vergangenen 7. Februar fand in
der Mehrzweckhalle Eichhölzli zum
zweiten Mal ein vom Damenturnverein organisierter Hallenwinterwettkampf der Meitliriege und der Jugi
Glattfelden statt. In sechs Disziplinen
massen sich dabei rund 60 sportbegeisterte Kinder der Jahrgänge 2001
bis 2008 in insgesamt 10 Kategorien.
So in Ballstossen (Basketball, Medizinball), Kastenweitsprung mit Reutherbrett, Wandprellen mit Basketball,
Springseilen, Pendellauf und Hindernislauf. Und dabei ging es nicht nur
um Ruhm und Ehre, denn es winkten
für die 3 Erstplatzierten jeder Kategorie Startplätze an der kantonalen Jugend-Wintermeisterschaft. Diese findet dieses Jahr am 28. März in Nürensdorf statt.
Die Erstplatzierten
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Hallenwinterwettkampfs.
Kategorie B (Knaben, Jg. 01/02): 1.
Araujo Silva Bruno; 2. Lutz Amon.
Kategorie C (Knaben, Jg. 03/04): 1.
Hutmacher Mika; 1. Streiff Jeremy; 3.
Frommenwiler Robin.
Kategorie D (Knaben, Jg. 05/06): 1.
Hellwig Mattheo; 2. Egg Ramon; 3.
Keller Jonas.
Kategorie E (Knaben, Jg. 07/08): 1.
Meier Tobias; 2. Graf Jannik; 3. Curtins Corsin.
Kategorie F (Mädchen, Jg. 99/00):
1. Gasic Andjela; 2. Akcadag Zülal.
Kategorie G (Mädchen, Jg. 01/02):
1. Rakaj Eljesa; 2. Stacher Adriana; 3.
Dillier Larissa.
Kategorie H (Mädchen, Jg. 03/04):
1. Hasler Eve; 2. Sergio Mery; 3. Werder Riccarda.
Kategorie I (Mädchen, Jg. 05/06): 1.
Hartmann Anisha; 2. Neuhaus Timea;
3. La Rocca Serena.
Kategorie K (Mädchen, Jg. 07/08):
1. La Rocca Francesca; 2. Lüönd AlysVolle Konzentration beim Pendellauf. Applaus für die siegreichen Turnerinnen und Turner.
sa; 3. Janka Vanessa. (yr/bm.)
Die Mädchen der Gruppe H präsentieren stolz ihr Sportdiplom.
Erinnerungsbild der erfolgreichen Jugendriege der Gruppe D.
Fotos: Yvonne Russi
Gottfried-Keller-Zentrum, Dichtermuseum
jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 16
Uhr geöffnet. Führungen jederzeit möglich.
Telefon 044 867 22 32.
Mütter- und Väterberatung, am 1. und 3.
Dienstag des Monats von 14 bis 16 Uhr im
Dorftreff, Gottfried-Keller-Strasse 7.
Tel. Beratung: 044 804 40 39:
Mo–Fr 8.30–10.30 Uhr
Blutdruckmessen: Jeden 1. Donnerstagnachmittag im Monat von 13.30 bis 14.30
Uhr im reformierten Pfarrhaus. Telefonische
Auskunft über Tel. 043 411 37 11 (SpitexDienste der Stiftung Alterszentrum Bülach).
Veranstaltungen
Vereine/
Gemeinde
Freitag, 20. Februar (neues Datum)
18 bis 20 Uhr: Sprechstunde mit dem Gemeindepräsidenten.
Freitag, 20., bis Sonntag, 22. Februar
Fasnacht, Sonntag Kinderumzug und Böögverbrännete
aktuell
Eichhölzli
Dorftreff Wochenprogramm
Im Altersheim
** Diese Aktivitäten und Veranstaltungen
können auch von heimexternen Glattfelderinnen und Glattfeldern im AHV-Alter
besucht werden.
Donnerstag, 19. Februar
**9.30 Uhr: Grischona-Gottesdienst mit
Heinz Bähler; 10 Uhr: Werken mit Casilda
Signer; 14.30 Uhr: Ökumenischer Altersnachmittag zum Thema «Aus der Geschichte
der reformierten Kirche Glattfelden» mit
Christhard Birkner; 16.30 Uhr: Vorlesen mit
Casilda Signer.
Freitag, 20. Februar
Ganzer Tag: Tag des Humors! Es warten ver-
Donnerstag, 5. März
12 Uhr: Seniorenmittagstisch im ref. Pfarhaus.
Dienstag, 24. Februar
8.30 Uhr: Turnen mit Greet Arnold; 10 Uhr:
Gedächtnistraining mit Casilda Signer; 14.30
Uhr: Singen mit Casilda Signer und Elisabeth
Steiger.
lesen mit Casilda Signer.
Freitag, 27. Februar
10 Uhr: Jahreszeiten mit Casilda Signer;
14.15 Uhr: Bewegen mit Casilda Signer.
Montag, 2. März
14.30 Uhr: Stübligruppe mit Doris Hartmann.
Dienstag, 3. März
8.30 Uhr: Turnen mit Greet Arnold; 10 Uhr:
Gedächtnistraining mit Casilda Signer; 14.30
Uhr: Singen mit Casilda Signer und Elisabeth
Steiger.
Mittwoch, 4. März
9.30 Uhr: Handarbeiten mit Käthi Meier.
Donnerstag, 5. März
**9.30 Uhr: Neuapostolischer Gottesdienst
mit Markus Demuth; 10 Uhr: Werken mit
Casilda Signer; 14.30 Uhr: Geburtstagsfeier
www.kultur-zueri-unterland.ch
what’s up
Jugend Glattfelden
Donnerstag, 26. Februar
10 Uhr: Werken mit Casilda Signer; 14 Uhr:
Wellness mit Casilda Signer; 16.30 Uhr: Vor-
Frauenverein.
Vom 14. Februar bis zum 27. Februar sind
Sportferien, die meisten Angebote finden
während dieser Zeit nicht statt. Wir wünschen allen wundervolle Ferien und kommt
gesund wieder ...
Montag, 23. Februar
10 Uhr: Kochen mit Doris Hartmann; 14.30
Uhr: Stübligruppe mit Doris Hartmann.
Glattfelden, gemeinsames Wandern.
Mittwoch, 4. März
9 bis 11 Uhr: Frauentreff im Wöschhüsli,
27. Februar, 21 bis 1 Uhr, MachBar.
19. Februar - 5. März 2015
Donnerstag, 26. Februar
8 Uhr: Kyburg‒Effretikon, Besammlung: Post
Wöschhüsli, Frauenverein.
Besonderes im Dorftreff
schiedene Überraschungen auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner …
Mittwoch, 25. Februar
9.30 Uhr: Handarbeiten mit Käthi Meier.
Dienstag, 3. März
14 bis 16 Uhr: gemeinsame Lismete im
19. Februar - 5. März 2015
für alle Bewohnerinnen und Bewohner, die
im Winter ihren Geburtstag feiern durften.
Montag, 23. bis Freitag 27. Februar 2015
Ferien Jugendarbeit
Mittwoch, 4. März 2015, 13.30 bis 18.30
Uhr: Jugendtreffbetrieb.
Donnerstag, 5. März 2015, 12 bis 14 Uhr:
Mittagessen im Amboss.
Infos: www.jugendglattfelden.ch
12
Donnerstag, 19. Februar 2015
Elektro /ählK GmbH
DER GLATTFELDER
044 867 07 38
Lnfo@maehlL.ch
BOLAY CO
Malerei
Glattfelden
Glattfelden
Telefon 044 867 12 25 / info@ bolay.ch
Stoffladen Letten
Grosse Vorhangauswahl, über 2000 Kleiderstoffe,
Vorhang- und Kleideränderungen, Nähmaschinenreparaturen aller Marken.
Badenerstrasse 122, 5466 Kaiserstuhl, Tel. 044 867 19 20 / 079 355 18 51
Öffnungszeiten: Mo + Di: 13.30 –18.00 Uhr,
Mi – Fr: 9.00 –11.30 Uhr / 13.30 –18.00 Uhr, Sa: 10.00 – 15.00 Uhr
ZOO - EGGE
KAISERSTUHL
www.zooshop.ch / Hauslieferdienst
Sa, 28. Februar, doppelte Pro Bon
Badenerstr. 122
Tel. 044 867 50 49
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