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Da s Gr ün b u rg e r P f a r r bl att
Erwachen
Februar – Mai 2015 #77
GEDANKEN
Manchmal müssen wir dem Grab unserer enttäuschten Erwartungen den Rücken kehren
Das ist das Ende. Manchmal wissen wir es, von
einer Sekunde zur anderen. Eine Hoffnung zerbricht, ein Traum platzt, etwas mir Wichtiges wird
uns genommen. Die Freunde Jesu erlebten es unter
dem Kreuz. Jesus am Kreuz – das ist das Ende. Mit
ihm ist die Hoffnung gestorben, die Aussicht, dass
Zukunft geschieht, ist weg. Ein Lebenstraum ist zerplatzt. Vom Leben hatte ER gesprochen, und jetzt
hängt ER tot am Kreuz.
Frühmorgens als es noch dunkel war, im Schutz
der Nacht geht Maria von Magdala zum Grab, in
der Dunkelheit der Nacht und des Herzens. Den
Geliebten hat sie begraben, der ihrem Leben Kraft
und Inhalt gegeben hatte. Sie hat ihn begraben und
damit einen Teil von sich selbst. Das ist das Ende.
Wie soll sie weiterleben? Die Hoffnung ist zerbrochen, die Zukunft ist begraben mit ihm, für immer,
aus und vorbei, das ist das Ende.
Und dann steht sie am Grab. Sie sieht die Engel:
„Man hat meinen Herrn weggenommen und ich
weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.“ Nicht einmal
der tote Körper war ihr geblieben für die Trauer.
Maria sucht und wendet sich. Sie sieht Jesus, aber
mit den Tränen in den Augen erkennt sie nur
den Gärtner. Er spricht sie an mit ihrem Namen:
„Maria.“ Maria wendet sich, wendet sich ihm zu.
Das Dunkel der Nacht hat ein Ende am Grab. In der
Sehnsucht nach Leben, bei der Suche nach dem Geliebten geht ihr das Licht auf, als ER ihren Namen
nennt. Maria wendet sich, wendet sich mehrmals
in dieser ihrer Geschichte. Und so wendet sich alles.
Die Gewendete wird Gesendete, Apostolin: „Geh zu
meinen Brüdern, den Schwestern auch, und verkünde. Wende dich ihnen zu und bring ihnen die Botschaft vom Leben.“ Maria wendet sich neu, macht
sich auf den Weg. Das Ende war ein neuer Anfang.
Vielleicht auch bei uns.
Maria musste dem Grab den Rücken kehren.
Vielleicht muss auch ich, müssen wir dem Grab unserer enttäuschten Erwartungen und Hoffnungen
den Rücken kehren, müssen wir uns verabschieden
von Träumen und Menschen, müssen wir hinter
uns lassen die Tränen und Trauer. Das Leben neu
anpacken, mit Herz und Hand.
Maria geht und verkündet. Die Begegnung mit
dem Auferstandenen bleibt nicht bei einer trauten
Zweisamkeit. Damals nicht und heute nicht! Wer
Ostern nur feiert im „er und ich“, im stimmungs2
vollen Gottesdienst, im Eier suchenden Familienfest, der hat es nicht verstanden. Ostern feiern
heißt die Hände regen, heißt Ende – Ende des
Todes, Ende der Nacht und Ende des Schweigens.
Wer dem Auferstandenen begegnet, muss von ihm
reden, ihn verkünden und bezeugen. „Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.“ Die Begegnung
mit dem Auferstandenen führt aus der Zweisamkeit in die Gemeinschaft, hin zu den Brüdern und
Schwestern. Der Auferstandene wendet, wendet
Menschen und Leben, wendet auch Menschen einander zu. Bald schon hat sich damals gezeigt, dass
Gemeinde gewachsen ist, dass die Freunde damals
einander Hilfe schenkten. Wer Ostern gefeiert hat
und dem Auferstandenen begegnet ist, der oder die
wendet sich und regt die Hände, dass die Not, die
Dunkelheit, der Hunger und Durst der Menschen
ein Ende findet.
Das ist das Ende. Manchmal wissen wir es. Aber im
Ja zum Ende wird Anfang möglich. Wenn ich dem
Grab den Rücken kehre, finde ich Leben.
Dechant Alois Hofmann
Gott ist ganz anders
Vergiss alle Eigenschaftswörter
verbrenn alle Bilder
schreib ihn nicht fest
trau keinem Namen
feilsche nicht
rechne nicht mit dem Berechenbaren
nimm Abschied von deinen Erwartungen
und lass dich überraschen.
Gib deiner Sehnsucht Raum
aber fessle ihn nicht.
Alle Versuche, dir deinen Hausgott
zu basteln sind vergebens.
Gott ist ganz anders.
Aber er sucht dich
wenn du dich finden lässt.
Er findet dich
wenn du ihn suchst.
(aus dem „Andrea-Schwarz-Lesebuch“, Verlag Herder)
GESPRÄCH
Hand in Hand
sprach mit
Anni Wagner
Frau Wagner, Sie sind seit 7 Jahren Religionslehrerin an der VS Obergrünburg und auch in der VS
Waldneukirchen. Gibt es Unterschiede zwischen
den Schulen?
In Grünburg sind in der Volksschule in den einzelnen Klassen weniger Schüler. Im katholischen
Religionsunterricht ist die Anzahl dann nochmals
verringert, weil die muslimischen Schüler ihren
eigenen Religionsunterricht mit dem islamischen
Religionslehrer haben. Ich kann im Religionsunterricht mit den Kindern an einem großen Gruppentisch sitzen und das schafft eine ganz andere
Atmosphäre für den Unterricht als eine Klasse mit
20 Schülern. Wir können gut miteinander reden
und ich kann auf einzelne mehr eingehen. In Waldneukirchen wird in diesem Jahr kein islamischer
Unterricht angeboten, weil es zu wenig Schüler
dafür gibt. Ich habe dort eine evangelische Religionslehrerin als Kollegin. In beiden Schulen bin ich
in einem guten Lehrerteam beheimatet.
Was war und ist Ihre Motivation für diesen Beruf?
Meine Beheimatung im Glauben liegt im Elternhaus und in der Jungschar. Meine Tätigkeit als
Leiterin und die Arbeit mit Kindern war mir ein
großes Anliegen und hat mir Freude gemacht. Da
ich schon immer Lehrerin werden wollte, machte
ich in Linz die sehr gute Ausbildung zur Religionslehrerin. Ich unterrichte immer noch gerne und
erlebe für mich eine hohe Berufszufriedenheit:
Ich erzähle immer wieder gerne von dem was mir
wichtig ist, von dem, was ich glaube.
Welches Gottesbild möchten Sie Ihren Schülern
vermitteln?
Gott ist der „Ich bin da“. Er geht mit mir. Er ist bei
mir. Ihm kann ich alles anvertrauen. Er sorgt für
mich. Das Bild des guten Hirten ist für mich eines
der schönsten Bilder.
Jüngere Kinder sind meistens leicht zu begeistern.
Was kann man tun, um diese Begeisterung, auch
für den Glauben, zu erhalten?
Das Christentum ist in unserem Kulturkreis in
vielen Bereichen nicht wegzudenken. Durch verschiedene Symbole, durch das Feiern der Feste im
Jahreskreis, bei der Taufe eines Kindes oder eines
Todesfalles in der Familie erleben Kinder Situationen, die Fragen aufwerfen. In der ehrlichen Auseinandersetzung mit den Fragen und der Neugier
unserer Kinder können sie erfahren, dass unsere
Religion eine Antwort auf Lebensfragen gibt.
Wie bereiten Sie die Kinder auf die Erstkommunion vor?
Seit einigen Jahren gibt es eine Anmeldung zur
Erstkommunion. Ich stelle meinen Weg der Vorbereitung vor, die Gruppenstunden, die Gottesdienste.
Die Eltern unterschreiben, dass sie diesen Weg
mitgehen, wenn ihr Kind Erstkommunion feiern
will. Denn dieses Fest ist keine Schulveranstaltung
und keine Pflicht in der 2. Klasse. Durch diesen bewussten Schritt ist es immer ein gutes und schönes
Miteinander von Eltern, Pfarre und Schule.
Danke für das Gespräch und noch viel Freude
in Ihrem Beruf.
Ist es schwierig mit Kindern über Religion zu reden?
Religion ist im Menschen grundgelegt. Wir erleben, dass die Welt nicht nur aus dem besteht, was
mit den Sinnesorganen wahrnehmbar ist. Kinder
begegnen Religion in unterschiedlichen Ausprägungen in ihrer Umwelt: Brauchtum, Jahreskreis,
christliche Symbole, Gipfelkreuze,… Kinder lernen
durch Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt,
durch Fragen, durch Erkenntnisse, aus den Erfahrungen anderer….. Wenn wir über das Leben reden,
reden wir über Religion.
Aus der Religionsstunde:
Wir lernen über die Kirche, über Orte und Gegenstände, wie wir in der Kirche alles bezeichnen:
Bei der Wiederholung frage ich nach dem Kasten,
nach dem Ort, wo das Heilige Brot in der Kirche
aufbewahrt wird. Das schwierige Wort fällt niemandem ein. Ich gebe einen Tipp:
Es fängt mit „T“ an.
Jetzt ruft Thomas heraus: „Ich weiß es: Toaster!“
3
RÜCKBLICK
Dreikönigsaktion
24 Kinder unserer Pfarre stellten sich auch heuer wieder in den
Dienst der Sternsingeraktion, um für Menschen in der Dritten Welt
Spenden zu sammeln. Bei den Projekten, die unterstützt werden, wird
der Schwerpunkt auf „Hilfe zur Selbsthilfe“ gelegt, denn die Menschen im Süden wissen meist sehr genau, wie sie ihr Leben langfristig
verbessern können. Die Partnerorganisationen direkt vor Ort unterstützen sie dabei. Unterstützt wurden unsere „kleinen“ Könige beim
Dankgottesdienst am 6. Jänner heuer erstmals von den „großen“
Königen des MGV. Allen Begleitpersonen, Gastfamilien und Spendern
noch einmal ein herzliches „Dankeschön“.
Heimatabend
Einen gemütlichen bunten Abend, gestaltet von Talenten aus der Region, hat uns das KBW und der Kirchenchor am 17. Jänner im Pfarrheim
Obergrünburg geschenkt.
Nach der Begrüßung durch Veronika Gasplmayr und Elisabeth Massak
folgten Lieder des Kirchenchores, Instrumentalstücke eines Ensembles
der Trachtenmusikkapelle, lustige Gedichte von Ida Faltenhansl, Margareta Fachberger und Gabi Kainrad, Lieder der Familie Häusler, sowie
schöne Weisen der Dachbodenmusi.
Das Steyrtallied und „Fein sein, beinånda bleibn“ haben alle begeistert
und es wurde innig mitgesungen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Heimatabend, wenn es wieder heißt: „G`sunga und g`spielt“.
Segnung der Täuflinge
Zur feierlichen Segnung der Täuflinge des Vorjahres konnte die
Mütterrunde heuer 19 Kinder mit ihren Eltern begrüßen. Sie wurden
im Rahmen der Familienmesse am 1. Februar noch einmal einzeln gesegnet und erhielten eine schön verzierte Kerze mit ihrem Namen darauf. Die Freude darüber, dass durch die Taufe der Säugling ein Kind
Gottes geworden und in die Gemeinschaft unserer Kirche aufgenommen ist, soll in dieser liebgewonnen Feier seinen Nachhall finden.
„Kinder sind eine Brücke zum Himmel“
(Sprichwort aus Persien)
Kirchenrechnung 2014
In der Kirchenrechnung wird das finanzielle Geschehen der Pfarre abgebildet. Dies wird in der Pfarrkanzlei von Resi Raffetseder durchgeführt und verwaltet. Verantwortlich für die Finanzen der Pfarre sind
Heribert Singer als Mandatsnehmer und Josef Raffetseder als Obmann des Fachausschusses für Finanzen.
Einnahmen: Ausgaben: Überschuss: € 74.382,25
€ 67.613,61
€ 6.768,64
Der Überschuss entstand durch zusätzliche Spenden und Einnahmen von Veranstaltungen und
Aktivitäten der pfarrlichen Gruppen (Pfarrkaffee, Rosenmontagskränzchen, Weihnachtsmarkt,…)
Wir möchten uns bei allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, insbesondere bei den verschiedenen Gruppen und allen Spendern, sehr herzlich bedanken! Nur durch die gute Zusammenarbeit und
Unterstützung sind notwendige Investitionen und Verbesserungen immer wieder möglich!
Heribert, Josef und Resi
4
AKTUELL
Mit Fasten die Welt FAIR ändern
Am zweiten Fastensonntag, den 1. März 2015,
laden die kfb-Frauen nach dem Gottesdienst
zum beliebten Suppenessen in das Pfarrheim ein.
Stärken Sie sich mit einer unserer kräftigen und
wohlschmeckenden Suppen und spenden Sie für
die Aktion Familienfasttag.
Familienfasttag: Freitag, 27. Februar
Sammlung: Sonntag, 1. März
Unterstützen Sie die Aktion Familienfasttag und
benachteiligte Frauen in Asien, Lateinamerika und
Afrika! Kommen Sie zum Suppenessen, spenden
Sie beim Gottesdienst und nützen Sie die Möglichkeit einer online-Spende unter www.teilen.at
spenden !
Unser Spendenkonto lautet auf Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung:
IBAN: AT86 6000 0000 0125 0000
BIC: OPSKATWW
Bildungstag: 2. März im Dekanat Molln um 19.00
Uhr im Pfarrheim Molln, Referentin: Maria Dürnberger zum Thema „Erinnerungen - die Zeit in mir“
Haussammlung der Caritas
Unter dem Motto „Wir gehen für Menschen in Not“
gehen in den nächsten Wochen wieder Pfarrangehörige von Haus zu Haus und bitten um Ihre
Spende. Das gesammelte Geld kommt ausschließlich Menschen in Not in Oberösterreich zugute, die
bei der Caritas Hilfe suchen. Die Haussammlung
ermöglicht die Unterstützung durch die CaritasBeratungsstellen und Einrichtungen für Menschen
in Not.
Sammelaktion für Rumänien
Weitere Information siehe Beilage.
Sei du selbst die Veränderung,
die du dir wünschst
für diese Welt.
Sozialkreis
„Leistung ohne Gegenleistung – gibt es das?“
Immer wieder kommt es vor, dass ich mir denke:
„Schade um dieses schöne Deko-Stück, aber ich
habe einfach keinen Platz dafür“, „Schade um dieses gut erhaltene Spielzeug, aber mein Kind kann
nichts mehr anfangen damit“, „Schade um dieses
schöne Buch, aber bei uns liest es keiner“, „Schade
um dieses schöne Kleidungsstück, aber es passt mir
nicht mehr“.
Sicher gibt es noch eine ganze Liste von Dingen, bei
denen ich denke: „Schade, aber ...“.
Genauso kann es mir aber auch mit meinen
Fähigkeiten und Talenten ergehen, die ich nicht
genügend einsetzen kann: „Ich arbeite so gerne
in der Natur“, „Ich stricke, nähe, koche so gerne“,
„Ich beschäftige mich gerne mit Kindern, mit alten
oder kranken Menschen“, „Ich kenne mich gut am
Computer aus“, „Ich bin ein Mathematiktalent“,
und vieles mehr.
Andererseits gibt es sicher auch Menschen in
meiner näheren Umgebung, die sagen: „Ich hätte
so gerne …“, kann es mir aber aus finanziellen oder
zeitlichen Gründen nicht leisten oder will es mir
z.B. aus Umweltbewusstsein nicht kaufen.
„Ich bräuchte dringend jemanden, ...“ der mir hilft
oder der mir zeigt, wie das geht; der eine kurze Zeit
auf mein Kind, meine kranke Mutter aufpasst, damit ich eine wichtige Besorgung machen kann.
Beim „Suppensonntag“ am 1. März im Pfarrheim
möchten wir „Leistung ohne Gegenleistung“ anbieten und laden ein, gut erhaltenes, funktionsfähiges Spielzeug und Bücher (alle Arten) in unserer
BrauchBar abzugeben (ab 8:00 Uhr).
Sollte jemand anderer davon etwas brauchen können, darf er sich das „EINFACH MITNEHMEN“.
Außerdem gibt es eine „Ich helfe gerne bei“ und
eine „Ich brauche Hilfe für“-Liste. Es wäre schön,
wenn durch diese einfache Art „Talente“ ausgetauscht werden könnten.
Wir möchten das Bewusstsein fördern, dass „Wert“
nicht nur mit „Gegenwert“ zu beziffern ist, sondern
dass der Gegenstand, die Hilfe, ... die wir unentgeltlich geben, durch die Freude, die wir damit auslösen oft zig-fach „bezahlt“ ist. Wir freuen uns auf
reges Interesse, damit wir unsere BrauchBar noch
recht oft öffnen können.
(Mahatma Gandhi)
5
AKTUELL
Besuchsdienstgrundschulung
Krankheit, Einsamkeit, Tod oder andere Umstände treffen im
Laufe unseres Lebens jeden von uns. Wie oft sehnen wir uns nach
jemanden der einfach kommt und Zeit hat. Doch es ist für viele
nicht leicht, einfach auf andere zuzugehen. Um Rüstzeug für diesen
wichtigen Dienst zu bekommen, bietet die Caritas eine Besuchsdienstschulung an. Hierbei handelt es sich um eine Grundschulung
für Personen, die ehrenamtlich Besuche in der Pfarrgemeinde oder
im Alten-/Pflegeheim leisten möchten
Themen:
Einführung, Situation von alten pflegebedürftigen Menschen/Pflegenden Angehörigen, Kommunikation, Validation.
Termine:
Do, 09. April 2015, 19-21:30 Uhr Pfarrheim Obergrünburg
Do, 16. April 2015, 19-21:30 Uhr Pfarrheim Obergrünburg
Do, 23. April 2015, 19-21:30 Uhr Pfarrheim Waldneukirchen
Do, 30. April 2015, 19-21:30 Uhr Pfarrheim Waldneukirchen
Kosten:
€ 25,- für den gesamten Kurs (4 Abende).
Teilnehmerzahl: 12 - 20
Anmeldungen bitte bis spätestens 26. März 2015 bei Theresia Raffetseder (0664 / 96 53 791) oder in der Pfarrkanzlei (07257 / 8205).
Wir laden Sie ein, dieses Angebot zu nutzen, um Impulse für ein
liebens- und lebenswertes Miteinander zu bekommen und Berührungsängste und Hemmschwellen abzubauen. Denn sich selbst
etwas zuzutrauen und auf andere zuzugehen stärkt auch das eigene
Selbstwertgefühl.
Kirchenbeitrag
Alle Jahre um diese Zeit flattert der Zahlschein für den Kirchenbeitrag ins Haus und wird von den meisten Katholiken mehr oder weniger gerne bezahlt, wofür wir sehr herzlich danken. Der Beitrag ist
jedoch für manche auch der (scheinbare) Grund aus der katholischen
Kirche auszutreten.
Herr Rampetsreiter, Leiter der Kirchenbeitragsstelle Steyr, gab uns
bei einer PGR-Sitzung Einblick in seine Arbeit und stand unseren
teils kritischen Fragen Rede und Antwort. Er bat uns, darauf hinzuweisen, bei offenen Fragen und Unklarheiten den Kontakt mit der
Kirchenbeitragsstelle nicht zu scheuen. Seine Mitarbeiter und auch
er selbst sind Di. - Fr. von 8:00 bis 12:00 Uhr, Do. durchgehend bis
17:30 Uhr, für telefonische oder persönliche Auskünfte bereit.
Umfassende Informationen gibt es auch unter
www.dioezese-linz.at/kirchenbeitragsinfo
6
Gemeinsam sind wir unterwegs
für eine gerechte Welt:
Mit Herz und Verstand,
mit Weitblick und Phantasie,
mit Hand und Fuß.
Doch:
Wohin gehst du, Mensch
mit deinen Spielräumen
und Grenzen
mit deiner Sehnsucht
nach Gerechtigkeit
mit deinem Mut,
die Welt zu bewegen
Wohin gehst du, Mensch
mit deinem Konsumverhalten
Wohin gehst du, Mensch
im Privaten und
in der Weltgemeinschaft
in deiner Verbundenheit
mit der Schöpfung
in deinem Glauben
an den mitgehenden Gott
Wohin gehst du, Mensch
angesichts der Endlichkeit
deines Lebens
Wohin gehst du, Mensch?
Geh dorthin,
wo du noch niemals warst.
Geh dorthin,
wo dich niemand vermutet
und wo sie dich dennoch
schon lange erwarten.
Geh los und verändere die Welt.
EINLADUNG
Afrika Kilimanjaro
Mariazell
Besteigung, Safari und der Kontinent
Am Donnerstag, den 14. Mai wird eine Gruppe aus
Grünburg unter der Leitung von Dechant Alois Hofmann zu Fuß nach Mariazell aufbrechen.
Samstag, 7.3.2015, 20:00 Uhr
im Pfarrsaal Obergrünburg
Wir werden 4 Tage unterwegs sein und feiern am
Montag, 18. Mai um 10:00 Uhr den Abschlussgottesdienst in Mariazell, in der Michaelskapelle. (Um
zu dieser zu gelangen, muss man rechts außen an
der Basilika vorbeigehen).
Wir laden alle Grünburger ganz herzlich ein, nachzukommen und mit uns diese hl. Messe zu feiern.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wären die
Fußwallfahrer für Mitfahrgelegenheiten bestimmt
sehr dankbar!
Eindrücke und Fotos von Heribert Singer
Das KBW Grünburg lädt herzlich ein!
Eintritt: Freiwillige Spenden zum Ankauf eines
Beamers für das Pfarrheim
Firmvorbereitung 2015/16
Die Firmvorbereitung für Jugendliche, die zwischen
September 2001 und August 2003 geboren sind,
beginnt im September 2015. (Weitere Infos folgen)
Wir suchen Menschen, die gerne mit Jugendlichen
zusammen sind!
Möchtest Du gerne bei der Firmvorbereitung dabei sein?
Lange Nacht der Kirchen
Am 29.05.2015 findet wieder die Lange Nacht der
Kirchen statt. Infos und Programm:
www.langenachtderkirchen.at
Wir brauchen DICH!
Melde Dich bitte bei Veronika Gasplmayr unter
0676 / 6128704.
Die letzte „Lange Nacht der Kirchen“ fand 2014 in
ca. 700 Kirchen österreichweit statt und ist ein Projekt aller christlichen Konfessionen und ein Beweis,
wie Ökumene funktionieren kann. Wir möchten
damit zeigen, was Kirche alles ist und sein kann.
Multi-Kulti-Frauentreff
Freitag, 13. März 2015, 18.00 Uhr, im Alten Kindergarten: Schmankerl aus fremden Ländern
Freitag, 8. Mai 2015,
Lesung mit Alexandra Csongrady
(genauere Info in der nächsten Gemeindezeitung)
Anmeldung bitte bei Birgit Hofstätter
(0699 19467276)
In mir schlummert eine Kraft,
die "trotzdem" sagen kann,
selbst wenn der Kopf und die
Erfahrung verzagen.
Hoffnung heißt der Stoff,
aus dem unsere Seele
gemacht ist.
(Sr. Gisela Ibele)
7
ERSTKOMMUNION
Jesus ist im Brot bei uns
Thema bei der Erstkommunion ist immer das Brot.
Jesus hat uns das Brot beim Abendmahl als sein Geschenk gegeben.
Die Emmausjünger haben ihn beim Brotbrechen erkannt.
Lena
De Netto
Naomi
Finner
Alexandra
Lehner
Tim
Platzer
26. 4. 2015
Marlies
Pöltl
Matthias
Bauhofer
Magdalena
Schoiswohl
Daniel
Schwarzlmüller
Alexander
Sitter
Jesus, wenn du mit uns gehst,
du in unserer Mitte bist,
du mit uns das Brot teilst,
öffne auch uns die Augen,
damit wir dich erkennen
im Wort, im Brot,
im Menschen neben uns.
8
JUNGSCHAR
Liebe Jungscharfreunde!
2015 starteten wir mit einem Besuch im
Hallenbad Molln.
Das nächste Mal treffen wir uns beim
Filmeabend, wo wir wieder aus einer Reihe von Disneyfilmen auswählen werden.
Außerdem werden dort Einladungen für
das Dekanatswochenende ausgeteilt, das
Anfang März stattfindet.
Wir fahren heuer nicht auf die Jungscharalm, sondern gemeinsam mit der Mollner, Waldneukirchner und der Steinbacher Jungschar zum Jungscharhaus Großloibn in Weyer. Wir
freuen uns, wenn wieder viele Kinder mitfahren und wir gemeinsam ein lustiges, spannendes Wochenende verbringen.
Deine Jungschar-Termine bis zu den Sommerferien 2015:
Datum
Uhrzeit
Was wir machen
Sa., 21.02.2015
16:00 - 21:00 Uhr
JS - Filmeabend im Pfarrheim
7. – 8.03.2015
Dekanats - Wochenende
(Anmeldung mit genaueren Infos folgt)
Sa., 28.03.2015
14:00 - 16:00 Uhr
Palmbesenbinden
So., 29.03.2014
8:30 Uhr bis Ende
der Prozession Palmbesenverkauf vor der Kirche und im
Anschluss Palmprozession
Sa., 04.04.2015
12:00 - 13:00 Uhr
Sa., 09.05.2015
Kinderbetstunde in der Kirche inkl. Osterüberraschung!
14:00 – 16:00 Uhr JS - Spiele - Nachmittag
Sa., 30.05.2015
Dekanats-Tag (nähere Infos folgen)
Der Dekanats-Tag findet nur bei Schönwetter statt - falls uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung
machen sollte, findet stattdessen die JS-Stunde vom 13.6. statt! (sollte das der Fall sein, entfällt am 13.6. die JS-Stunde)
Sa., 13.06.2015
14:00 - 16:00 Uhr
JS - Stunde (nur falls Dekanats-Tag nicht stattgefunden hat)
Sa., 04.07.2015
14:00 - 16:00 Uhr
JS – Abschluss: Grillen bei der Steyr
(Bitte Würstel und Getränk selber mitbringen!
So., 05.07.2015
Pfarrkaffee der JS
10:00 - 12:00 Uhr
(Bitte bring eine Mehlspeise mit! Danke!)☺
9
AKTUELL
Die Bedeutung der Feste Pfingsten, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam:
Christi Himmelfahrt
Seit dem 4. Jh. ist Christi Himmelfahrt als Fest
bezeugt. Christen gedenken an diesem Tag der
Himmelfahrt Christi und seiner Thronbesteigung
im Himmel. An diesem Tag tritt Christus seine
Herrschaft zur Rechten Gottvaters an.
Christi Himmelfahrt wird immer 39 Tage nach dem
Ostersonntag gefeiert. Das ist der Donnerstag nach
Rogate oder Donnerstag nach dem 5. Sonntag nach
Ostern oder 10 Tage vor Pfingstsonntag.
Pfingsten
Fronleichnam
Die christlichen Kirchen feiern Pfingsten als Fest
der Ausgießung des Heiligen Geistes. Die Entsendung des Heiligen Geistes komplettiert die Dreifaltigkeit. Das Pfingstfest hat aber uralte Wurzeln
im jüdischen Festzyklus. Pfingsten ist das Ergebnis
einer Mischung von altisraelitischen Gebräuchen
und christlicher Heilslehre. Ganz am Anfang
handelte es sich um das Fest der Darbringung der
Erstlingsfrüchte. Später wurde es als „Wochenfest“
(Schawuot) bezeichnet und dauerte 8, dann 3 Tage.
Im Jahre 1264 wurde Fronleichnam von Papst Urban IV. allgemein eingeführt. Das Fronleichnamsfest gilt als das „Hochfest des Leibes und Blutes
Christi“ und ist meist mit einer Prozession verbunden, in denen eine Monstranz mit der Hostie
vorangetragen wird. Es handelt sich um ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakraments,
um ein allgemeines Kirchenfest zur Verehrung
der Eucharistie. Es feiert die Eucharistie als Opfer,
Kommunion und als Objekt der Anbetung. Es ist
also ein typisches Fest der katholischen Amtskirche, nicht eines der vielen christlich umgedeuteten
heidnischen oder jüdischen Feste. Die evangelische
Kirche feiert Fronleichnam traditionell nicht. In
der orthodoxen Kirche ist es ebenfalls unbekannt.
Das Wort „Fronleichnam“ steht für den „Leib des
Herrn“, den in der geweihten Hostie präsenten
Corpus Christi.
Das Pfingstfest wurde 50 Tage nach dem PassahFest angeordnet. Später änderte das Pfingstfest
seinen Rhythmus entsprechend der Osterregel,
nach der es immer 50 Tage nach dem Ostersonntag
gefeiert wurde, also am Montag 7 Wochen nach
dem Ostersonntag, 50 Tage später.
Da jedoch im Christentum der Sonntag als Auferstehungstag Jesu eine besondere Bedeutung hat,
wurde das Pfingstfest auf den (Pfingst)Sonntag verlegt. Dieser fällt damit stets auf die Zeit zwischen
dem 10. Mai und dem 13. Juni.
10
Fronleichnam wird immer am 2. Donnerstag nach
Pfingsten gefeiert bzw. 10 Tage nach Pfingsten
(Pfingstmontag) oder 60 Tage nach Ostern (Ostersonntag).
CHRONIK
Wir gratulieren
zum Geburtstag
Im März
Maria Grabner (85)
Theresia Schörkhuber (85)
Leopold Grasser (85)
Erika Haunschmid (75)
Elfriede Vorauer (80)
Annemarie Höhl (75)
Anna Kletzmayr (92)
Wir gratulieren
zur Goldenen Hochzeit
Adelheid und Friedrich Wegscheider
Sterbefälle
Josef Stummer (1935), Messererstraße 12
Rosina Kemptner (1927), Hönigfeld 14
Maria Schmidt (1930), Hauptstraße 29
Thomas Karner (1927), Schulstraße 10
Im April
Werner Gottschmann (85)
Karoline Nowak (91)
Erich Hofstetter (80)
Hermann Forstner (75)
Maria Hofer (90)
Anna Halmer (75)
Karl Leutgeb (85)
Durch die Auferstehung ändert sich alles.
Der Tod ändert sich.
Er war immer das Ende;
jetzt ist er der Anfang.
(Max Lucado)
Im Mai
Alois Pernegger (90)
Mathilde Mautner (95)
Rosa Sturm (90)
Willibald Melzer (91)
Josefine Brandstetter (90)
Taufen
Marlen Edlmayr, Voitsbergstraße 1
Markus Plursch, Pernzellerstraße 4
Simon Mathias Bernhard, Tiefenbach 14
Alexander Rosenberger, Windhagerstraße 14
Nele-Alina Mitterhuber, Harbachstraße 3
In eigener Sache
Für Layout- und Druckkosten möchten wir wieder
um Ihren Beitrag bitten (Erlagschein beiliegend).
Wir bemühen uns, unser Pfarrblatt so lebendig und
interessant wie möglich zu gestalten und möchten
dazu ermuntern, uns Beiträge von den verschiedenen Aktivitäten zu schicken. Für Kritik und
Verbesserungsvorschläge haben wir immer ein
offenes Ohr und bemühen uns, dies zu berücksichtigen. Auch Lob wird dankend angenommen und
ist für uns große Motivation.
Aus Datenschutzgründen werden wir in Zukunft
monatlich nur mehr die Namen der Geburtstagskinder anführen. Wer im Pfarrblatt nicht genannt
werden möchte, möge dies bitte in der Pfarrkanzlei
bekannt geben.
Unsere Pfarrblatt Austräger-möchten wir zu unserem geplanten Mitarbeiterfest herzlich einladen.
Genaue Daten dazu werden rechtzeitig übermittelt.
Ostern ist das Siegesfest
des ewigen Lebens.
(Gertrud von Le Fort)
11
PFARRKALENDER
Gottesdienste
Termine
Sonntagsmesse
9:00
März
Wochentagsmesse
Mo, Mi, Do, Fr jeweils um 8:00
Altenheim
Di 14:30, Sa 18:30
01. 09:00 Familienmesse, Sammlung Familienfasttag,
Suppensonntag, BrauchBar
13. 19:30 Abend der Barmherzigkeit im Pfarrheim (Hl. Messe mit
Gebet um Heilung mit P. Aloisius Pernegger- Schardax)
20. 19:30 Bußgottesdienst mit Dechant Alois Hofmann,
anschl. stille Anbetung
Pfarrkanzlei
April
Telefon: 07257 / 8205
pfarre.gruenburg@dioezese-linz.at
www.pfarre-gruenburg.at
02.
03.
04.
05.
06.
12.
18.
Kanzleistunden
Mittwoch, 8:00 – 12:00
Donnerstag, 16:00 – 18:00
und nach tel. Vereinbarung
0676 / 87765107
Erkenne Gott-
Apg. 2,43 - 47
lies die Bibel
Jesu Auferstehung zeigt,
dass Gott Ja zu unserem
Sterben sagt, aber Nein
zu unserem ewigen Tod.
Darum ist Ostern mein
Freudentag.
19:30 Abendmahlmesse (Gründonnerstag),
anschl. Anbetung bis 22:00 Uhr
15:00 Karfreitagsliturgie, anschl. Anbetung bis 17:00 Uhr
12:00-13:00 Uhr Anbetung für die Kinder
13:00-16:00 Uhr gestaltete Anbetung
19:30 Auferstehungsgottesdienst mit Dechant Hofmann
09:00 Ostersonntag, Festgottesdienst mit dem Kirchenchor
08:00 Ostermontag
09:00 Gottesdienst, Pfarrkaffee
08:00 Anbetungstag
19:00 Abendmesse
26. 09:00 Erstkommuniongottesdienst,
08:30 Aufstellung beim Pfarrheim
Mai
01.
03.
08.
14.
15.
18.
24.
25.
08:00 Staatsfeiertag
09:00 Florianimesse der FF mit TMK,
Pfarrkaffee des Kirchenchores
19:30 Abend der Barmherzigkeit in der Kirche (mit P. Aloisius)
09:00 Christi Himmelfahrt
19:30 Abendmesse, anschl. stille Anbetung
10:00 Hl. Messe in Mariazell (Abschluss der Fußwallfahrt)
09:00 Pfingstsonntag
08:00 Pfingstmontag
Juni
04. 08:00 Fronleichnam, Hl. Messe, anschl. Prozession
07. 09:00 Familienmesse, Pfarrkaffee
Kurt Rommel
IMPRESSUM
Hand in Hand – Pfarrblatt der Pfarre Grünburg Alleininhaber und Herausgeber: Pfarre Grünburg, Schulstraße 31, 4593 Obergrünburg
Layout: Eva-Maria Raffetseder. Druck: InTakt – eine Einrichtung von pro mente OÖ.
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. Mai 2015. Wünsche, Berichte, Anregungen bitte direkt an die Pfarrkanzlei.
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