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Bürgerring 1/2015 - Bürgerring Alstaden

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Der
BÜRGERRING
www.alstadener-buergerring.de
1. Quartal 2015
Foto: Robert Peltzer
Informationsblatt des Bürgerrings Oberhausen-Alstaden 1950 e.V.
Offiziell eingeweiht:
Haltestellen für
Elterntaxis
Jubiläum: Bürgerring
ehrt Mitglieder
Windräder: Stadt
Mülheim gibt grünes
Licht
Pflicht für alle Eigentümer
Text: Heike Dehnert
Bürgerring informierte über EnEV 2014
Der Stammtisch des Bürgerrings Oberhausen-Alstaden 1950 zum Thema „Engergieausweis“ fand am Dienstag, 21. Oktober, in der Gaststätte Kleine-Natrop an der Bebelstraße 173 statt.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Jens Kassen
übernahm Sven Haferkamp das Wort. Als Erstes informierte der Immobilienkaufmann die Gäste kurz über die
Rauchwarnmeldepflicht. Der Einbau für Neu- und Umbauten
ist seit 1. April 2013 Pflicht und für bestehende Wohnungen
bis zum 31. Dezember 2016. Mindestens ein Rauchwarnmelder ist einzubauen in allen Schlafräumen, Kinderzimmern
und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen
führen. Verantwortlich für den Einbau ist der Eigentümer, für
die Betriebsbereitschaft der Nutzer (bei Mietwohnungen der
Mieter).
Anschließend informierte Sven Haferkamp über die
Energieeinsparverordnung (EnEV), die zum 1. Mai dieses
Jahres in Kraft trat. Bis 2050 möchte die Bundesregierung
einen klimaneutralen Gebäudestand erreichen. Die Übergabe des Energieausweises ist bei Vermietung/Verkauf Pflicht
und muss bei Besichtigungen vorliegen. Es wurden zudem
Energieeffizienzklassen (A bis G) für Immobilien mit europaweitem Label eingeführt.
Der Energieausweis wird nach zwei Arten unterschieden:
Verbrauchsausweis: Er gibt den tatsächlichen Energie verbrauch der vergangenen drei Jahre wieder. Hierbei wird
die Zahl der Bewohner sowie deren Verbrauchsverhalten
berücksichtigt.
Bedarfsausweis: In diesem Fall wird der individuelle Energie bedarf der Immobilie unter Berücksichtigung von Baumate rial, Größe und Anlagetechnik ermittelt.
Verbrauchsausweise werden bereits ab 50 Euro angeboten.
Der Preis für den Bedarfsausweis hängt wesentlich von der
Gebäudegröße ab. Hier können die Kosten ab 150 Euro bis
über 400 Euro sein.
Der nächste Stammtisch des
Bürgerrings Oberhausen-Alstaden
2015 ist für Dienstag, 3. März, 19
Uhr, in der Gaststätte Kleine-Natrop, Bebelstraße 173, geplant.
Thema sind erneut die Windräder, die schon 2016 in den Styrumer Ruhrauen errichtet werden
könnten. Lesen Sie mehr dazu
auch auf Seite 6.
Der Energieausweis für Wohngebäude gibt Auskunft über die tatsächlichen Verbrauchswerte. Foto: © ehuth / PIXELIO
Weitere Informationen finden sich auch auf www.enev-online.de.
IMPRESSUM
ANZEIGEN
Herausgeber Bürgerring Oberhausen-Alstaden 1950 e.V.
Anzeigen werden als Staffel gebucht. Das bedeutet, es werden
1. Vorsitzender: Jens Kassen, Tel. 0208.80 41 14,
immer vier Anzeigen in Folge geschaltet. Die Laufzeit der Verträge
E-Mail: ra-kassen@hennundkassen.de
beträgt mindestens ein Jahr.
Redaktion
Lisa Peltzer | Heike Dehnert
Preise pro Ausgabe:
E-Mail: redaktion@alstadener-buergerring.de
klein (90mm x 33mm) 40,00 Euro
Inserate:
Sven Haferkamp, Tel. 0208.38 86 56 60
mittel(90mm x 68mm) 55,00 Euro
Layout:
Lisa Peltzer – journalisa
groß (90mm x 138mm)90,00 Euro
Vorgaben:
2
Der „Bürgerring“ erscheint zu Beginn eines jeden Quartals in einer
Die Anzeigen müssen die vorgegebene Größen haben, 300 DPI
Auflage von 7.100 Stück. Unterzeichnete Artikel müssen nicht der
Datentiefe und CMYK als Farbraum. Ihr Grafiker sollte mit diesen
Meinung der Redaktion entsprechen.
Angaben zurecht kommen. Andernfalls können Sie sich gerne per
E-Mail an grafik@journalisa.de wenden.
Im Restaurant am Ruhrpark ehrte der Vorstand des Bürgerrings Oberhausen-Alstaden Mitglieder für ihre langjährige Treue.
Foto: Lisa Peltzer
Dank für langjährige Treue
Text: Lisa Peltzer
Jubilarehrung des Bürgerrings im Restaurant am Ruhrpark
„Um Ideen Realität werden zu lassen, bedarf es aktiver Mitstreiter im
Verein: den Mitgliedern. Sie waren und sind die Stützen des Vereins und
heute, an einem Tag, an dem wir das 25., 40., und 50. Jahr Mitgliedschaft
im Verein feiern, bietet sich die Gelegenheit, Danke zu sagen.“ – Mit diesen
Worten wendet sich Peter Klunk an die Mitglieder, die für ihre langjährige
Treue im Bürgerring Oberhausen-Alstaden 1950 geehrt wurden.
Bereits am 18. Oktober lud der Vorstand des Bürgerrings
Oberhausen-Alstaden 1950 insgesamt 18 Mitglieder des Heimatvereins ins Restaurant am Ruhrpark an der Kewerstraße
41 ein. Für ihre langjährige Treue wurde ihnen die Medaille
des Bürgerrings verliehen. Die Laudatio hielt Peter Klunk.
Der Geschäftsführer der STOAG erinnerte in seiner Rede noch
einmal an die Gründung des Bürgerrings und den Beitritt
von Friedhelm van den Mond, ehemals Oberbürgermeister
der Stadt Oberhausen, vor 50 Jahren. Auch Günter Warbruck
trat im Jahr 1964 bei. Zehn Jahre später folgte Marianne Vier,
die knapp 30 Jahre lang als Vorsitzende die Geschicke des
Vereins lenkte und im Jahr 2013 den Vorsitz an Jens Kassen
übergab. Seitdem ist sie Ehrenvorsitzende des Vereins. Klunk:
„Marianne Vier wurde nie müde, sich für Alstaden und seine
Menschen einzusetzen. Dabei hatte sie stets Vergangenheit
und Zukunft gleichermaßen im Blick. Und so gehört zu ihren
großen Verdiensten, dass sie maßgeblichen Anteil daran hat,
dass die Geschichte und Geschichten Alstadens aufgeschrieben wurden und damit auch für zukünftige Generationen
bewahrt werden und damit im Bewusstsein des Stadtteils
präsent bleiben.“
Auch die „Youngsters“, wie der Diplom-Ingenieur die Mitglieder bezeichnet, die dem Verein seit 25 Jahren die Treue
halten, hätten den Verein und das Vereinsleben geprägt. „Sie
haben die Arbeit unterstützt und damit dem strukturellen
Wandel, dem gesellschaftlichen Leben und dem sozialen Verbund in Alstaden Impulse gegeben und dabei hat jeder von
ihnen auf seine ihm eigene Art mitgeholfen, das zu formen,
was wir heute unsere Heimat nennen.“
Zum Abschluss seiner Laudatio trat Peter Klunk nicht
nur selbst dem Bürgerring bei, gleichzeitig appellierte er
an die Bürger: „Es ist doch unsere Stadt, nicht die Stadt der
Verwaltung, der städtischen Gesellschaften, sondern der
Bürgerinnen und Bürger. Da würde ich mir wünschen, dass
die Bereitschaft, sich aktiv um die Belange seines Umfelds zu
bemühen, nicht nur zu fordern, sondern auch zu tun, wieder
eine Tugend wird, ganz in der Tradition derer, die 1950 diesen Verein gegründet haben.“
Für 25 Jahre wurden geehrt:
Werner Müller, Ralph Mammen, Angelika Mammen,
Franz-Josef Venzke, Ursula Voss, Gerd Voss, Jochen Göppert, Dr. Cellou Diallo, Werner Krietemeyer, Reinhild Krietemeyer, Monika Frank, Heinrich Jung, Dieter Bredlow (Er
ist bereits verstorben. Seine Ehefrau hat die Auszeichnung für
ihn angenommen. Dies war ihm sehr wichtig.)
Für 40 Jahre wurde geehrt:
Marianne Vier
Für 50 Jahre wurden geehrt:
Friedhelm van den Mond, Günter Warbruck
3
Haltestellen für Elterntaxis
offiziell eingeweiht
Text: Lisa Peltzer
Verkehrschaos vor Ruhrschule soll deutlich entzerrt werden
Jeden Morgen das gleiche: Immer wieder verursachen Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto
zur Schule bringen, das reinste Verkehrschaos. Die Lösung: sogenannte „Hol- und Bringzonen“ abseits der Schule, in denen der Nachwuchs gefahrlos aus- und einsteigen kann.
Vorausgegangen war der Idee eine Aktion mit der „Lokalzeit
Ruhr“ des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Gemeinsam mit
der Verkehrswacht hatte man die Verkehrssituation genauer
unter die Lupe genommen. „Was wir da erlebt haben ... wahnsinn“, zeigt sich Dieter Elsenrath-Junghans von der Verkehrswacht noch immer schockiert. In diesem Moment wurde
klar: „Wir müssen eine Veränderung herbeiführen.“ Die Idee,
basierend auf einem Konzept des Allgemeinen Deutschen
Automobilclubs (ADAC): In einiger Entfernung zur Schule
Haltestellen für „Elterntaxis“ einzurichten, sodass das Verkehrschaos vor der Schule deutlich entspannt wird. Gesagt,
getan! Gleich zwei Hol- und Bringzonen wurden kürzlich
offiziell eingeweiht: eine im westlichen Teil der Straße Flockenfeld (420 Meter Fußweg) und eine auf dem Parkplatz von
Blumen Marissen am Flockenfeld 97 (rund 200 Meter).
Sofort „Feuer und Flamme“ war Bürgermeisterin Elia
Albrecht-Mainz. „Ich bin froh über diese Aktion.“ Sie habe
das Chaos schon selbst erlebt und gesehen, dass regelmä-
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Mit einem Flyer machen ADAC und Ruhrschule
auf die gemeinsame Aktion aufmerksam.
Foto: ADAC
ßig brenzlige Situationen entstünden. „Mit den Haltestellen
unterstützen wir wieder ein Stück mehr die schwächsten
Verkehrsteilnehmer.“ Die Bürgermeisterin hofft, dass sich die
Eltern an die neue Regelung halten - und dass das Alstadener
Beispiel nicht nur in Oberhausen Schule mache.
Sollten die Eltern weiterhin in zweiter Reihe oder im
absoluten Halteverbot vor der Schule halten, um ihre Kinder
abzusetzen, könnte künftig ein Verwarngeld in Höhe von 10
bis 25 Euro fällig werden, warnt Polizeioberrat Jürgen Fix.
Somit wird auch gleich etwas für die Verkehrserziehung der
Eltern getan.
Für die Eltern der Grundschüler der Ruhrschule sind in der
nächsten Zeit Elternabende geplant. Dann soll noch einmal
das Projekt vorgestellt und bekannter gemacht werden.
Schulen, die sich ebenfalls für Haltestellen für Elterntaxis interessieren, können sich an Dieter Elsenrath-Junghans wenden.
Erreichbar ist er unter Tel. 80 15 51 und Tel. 0177 1 45 45 02
oder per E-Mail an elsenrathjunghans@gmx.de.
Die Kinder wissen genau, wo die Eltern halten sollen - nämlich nicht in zweiter
Reihe direkt vor der Ruhrschule, sondern an eigens für Elterntaxis eingerichteten
Haltestellen - zum Beispiel bei Blumen Marissen. Foto: privat
Als die Anfrage von Helmut Kaponig vom Bürgerring Oberhausen-Alstaden kam, „habe ich gleich zugesagt“, sagt Christoph
Marissen, der den Parkplatz von Blumen Marissen am Flockenfeld gern zur Verfügung stellt. Denn: „Ich halte die Haltestellen für eine sinnvolle Idee.“ Zum einen würde nicht nur die
Verkehrssituation vor der Ruhrschule entspannt, zum anderen
schade auch die Bewegung den Kindern nicht - im Gegenteil.
Seine Beobachtung: Natürlich sei eine gewisse Eingewöhnungszeit vonnöten, „es fängt aber an, dass das Angebot gut genutzt
wird.“ Probleme, dass sich Eltern und Kunden in die Quere kommen könnten, befürchtet der Inhaber nicht.
Christoph Marissen. Foto: Lisa Peltzer
5
Gutachter geben grünes Licht
Text: Lisa Peltzer
Windenergiepark gegenüber Alstadener Ruhrdeich könnte
2016 realisiert werden
„Die Errichtung von Windenergieanlagen in den Styrumer Ruhrauen, gleich gegenüber des Alstadener
Ruhrdeiches, ist grundsätzlich nicht unmöglich.“ – So lautet das Ergebnis der von dem Mülheimer Energiedienstleister (medl) in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie. Zu dem gleichen Schluss kommen auch
die Gutachter, die im Auftrag des Ruhrverbandes eine artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt hatten.
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Unter dem Strich könnten von den ursprünglich drei angedachten Windrädern zwei aufgestellt werden: eins auf der
Deponie Kolkerhofweg, eins auf einer Fläche des Ruhrverbandes. Die Voraussetzungen dafür, so steht es in der Vorlage
„Sachstandsbericht Windenergiepark Styrumer Ruhrbogen“,
die Ende Oktober dem Mülheimer Umweltausschuss vorgelegt wurde, seien geschaffen worden. Zwar empfehlen die
Gutachter sowohl während als auch nach der Bauzeit Vermeidungsmaßnahmen, um Tiere vor allem während der Brutzeit
nicht zu stören, ansonsten aber geben sie grünes Licht.
Sollten die Anlagen den Tieren im Weg stehen, „könnten sie
eine gewisse Zeit langsamer laufen oder abgestellt werden“,
sagt Ulrike Marx, Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle
Klimaschutz im Mülheimer Dezernat Umwelt, Planen und
Bauen in Mülheim, gegenüber der WAZ. Weil sich die Stadt
Mülheim bereits im Jahr 1992 verpflichtet hatte, die Ziele des
Klima-Bündnisses zu erfüllen, „ist es ein wichtiges Ziel und
auch Zeichen zur Umsetzung dieser Klimaschutzziele, die
Errichtung von Windenergieanlagen auf den Windvorrangflächen im Stadtgebiet zu fördern.“
„Die Bürger Alstadens und der Bürgerring Oberhausen-Alstaden, als größte Interessenvertretung Oberhausener Bürger,
werden ein solches Vorhaben aufgrund der damit verbundenen Nachteile für die Alstadener Bürger nicht kritiklos hinnehmen und fordern hiermit die Beteiligung am Planungsverfahren“, schreibt Jens Kassen, Vorsitzender des Bürgerrings
Oberhausen-Alstaden 1950, in einem Brief an Klaus Wehling,
Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen. Zum einen
befürchtet der Rechtsanwalt Probleme optischer Art durch
Schattenwurf und Blitzlichteffekt, zum anderen akustische
Probleme durch Rotorengeräusche und Infraschall. Unbestritten seien außerdem die Gefahren für Flora und Fauna. Gegen
die Errichtung und Inbetriebnahme spricht sich auch die SPD
Oberhausen aus. „Wir halten den Standort für ungeeignet“,
sagt Manfred Flore, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion,
gegenüber der WAZ. Den geplanten Bau in der Nähe der
Ruhrauen halte er für wenig sinnvoll. Vielmehr müsste das
Naherholungsgebiet geschützt werden. Nicht hinnehmen
möchte auch die CDU Oberhausen die Windräder. Dominik
Stenkamp, Sprecher der BV-Fraktion, zur WAZ: „Wir Alstadener
wollen das nicht.“ Andernfalls würde die Wohnqualität verringert. Er möchte, gern auch parteiübergreifend, mit der Stadt
Mülheim zu einer gemeinsamen Lösung kommen.
Gespräche zwischen Mülheimer Stadtverwaltung, medl
und möglichen Investoren hat es wohl schon vor zirka zwei
Jahren gegeben. Allerdings hatte die Stadt Mülheim immer auf die Gutachten verwiesen, deren Ergebnisse bis vor
Kurzem noch nicht vorgelegen hatten. Nun liegen diese vor –
und „wir sind nach wie vor an einer Projektierung interessiert
– gern auch an beiden angedachten Windrad-Standorten“,
gibt Michael Scheckel, Projektentwickler bei der Unternehmensgruppe SL Naturenergie, auf Anfrage der Redaktion des
Bürgerrings Auskunft. „Wir haben ganz grob durchkalkuliert,
eine generelle Wirtschaftlichkeit liegt vor.“ Jetzt müsse der
Projektentwickler ins Detail gehen: Vor allem die Zuwegung
könne problematisch werden – und auch der Deutsche
Wetterdienst gebe derzeit noch nicht endgültig grünes Licht.
Die Anwohner, vor allem auf Oberhausener Seite, möchte
Scheckel beruhigen: Natürlich handele es sich bei dem Bau
der Windräder um einen „Eingriff ins Landschaftsbild“ und
sei das Ruhrgebiet „prinzipiell nicht ganz so geeignet wie
vielleicht andere Regionen im Rheinland oder in Ostwestfalen“. Insbesondere Schall und Schatten dürften jedoch keine
Auswirkungen haben. „Wir werden alle Grenzwerte einhalten.“ Voraussichtlich anderthalb Jahre würde der Bau eines
Windrades dauern, schätzt Marx.
Von einer möglichen Realisierung in 2016 geht auch
Scheckel aus – „wenn nichts dazwischen kommt“. In den
nächsten Wochen würde wohl das Ausbietungsverfahren
anlaufen, das Interesse seitens SL wurde nochmals schriftlich
bei der Stadt Mülheim bekundet. Anschließend, so vermutet
der Projektentwickler, würde wohl der Rat der Stadt Mülheim
entscheiden. Sollte die Unternehmensgruppe den Zuschlag
erhalten, wolle man bezüglich der noch nicht abschließend
geklärten Punkte ins Detail gehen. Ob es andere Konkurrenten gibt, konnte Scheckel nicht sagen. Nur so viel: „Wir wollen die Menschen vor Ort so früh wie möglich mitnehmen.“
Für den Bau eines Windparks im Styrumer Ruhrbogen könnte der Anlagentyp „Binnenland Windenergieanlage“ infrage kommen. Der Nordex
117 zum Beispiel hätte eine Gesamthöhe von
178,5 Metern (Narbenhöhe von 120 Metern und
Rotordurchmesser von 117 Metern) und eine
Nennleistung von 2400 kW.
Jüngstes Mitglied
Text: Heike Dehnert
Der Bürgerring begrüßt den kleinen Felix
Das jüngste Mitglied im Bürgerring Oberhausen-Alstaden
1950 heißt Felix. Er erblickte am 2. Oktober 2014 im Evangelischen Krankenhaus Oberhausen das Licht der Welt. Der
Vorstand begrüßt ihn herzlich und wünscht der Familie alles
Gute für die gemeinsame Zukunft. Foto: privat
7
LED-Werbewand am CentrO
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Liebe Alstadener,
Alstaden ist ein gewachsener Stadtteil. Das macht ihn auch aus. Er ist nie in
seiner Entwicklung stehen geblieben und hat sich stetig fortentwickelt. Vom
Stadtteil geprägt von Bauerhöfen und Landwirtschaft, über die Zeche bis heute, wo sich Alstaden als modernes Wohnquartier darstellt und stetig auch in
diese Richtung weiterentwickelt. Immer mehr junge Familien entscheiden sich
für ein Leben in Alstaden und lassen sich hier nieder. Diese Menschen müssen
wir an die Hand nehmen und dafür Sorge tragen, dass Alstaden in der Stadt
Oberhausen wahrgenommen wird. Gleichzeitig müssen wir aber auch Traditionen bewahren und Erinnerungen an Altes und Altbewährtes wach halten.
Alstaden ist ein Teil von Oberhausen. Oberhausen besteht jedoch nicht nur aus
der Innenstadt und dem CentrO, sondern aus vielen (Stadt-)Teilen. Hier wird
gelebt, gearbeitet und eingekauft wie in jeder „großen Stadt“. Unsere Aufgabe
ist es dafür Sorge zu tragen, dass man sich auch mit seinem Stadtteil identifiziert und gewillt ist, sich auch für den Stadtteil zu engagieren.
Meiner Meinung nach ist in Alstaden in den letzten Jahren ein sehr lebenswertes und modernes Wohnquartier geschaffen worden, mit hoher Lebensqualität, in dem Altes bewahrt wird aber auch Neues geschaffen wird.
Der Bürgerring Alstaden will die Belange des Ortsteils Alstaden und seiner
Bewohner wahren und fördern. Dafür sind wir auch auf Ihre Hilfe angewiesen.
Jens Kassen, 1. Vorsitzender des Bürgerrings
Alstaden 1950 e.V. Foto: Lisa Peltzer
Unterstützen Sie den Alstadener Bürgerring
im Interesse Ihres Ortsteils Alstaden und werden Sie Mitglied.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Kassen
Beitrittserklärung
Hiermit erkläre ich meinen Beitritt in den Bürgerring Oberhausen-Alstaden 1950 e.V. als Mitglied
ab
und verpflichte mich zur Zahlung eines monatlichen Beitrags von 1,00 Euro.
Vor-/Nachname
Geburtsdatum
Straße
PLZ/Ort
Oberhausen, den
Unterschrift neues Mitglied
Ermächtigung zum Sepa-Lastschriftmandat zur Mandatsreferenz:
Gläubiger-Identifikationsnummer: DE08000300000229715
Hiermit ermächtige ich den Bürgerring Alstaden widerruflich, den Beitrag von
(1 Euro pro Monat) fürs laufende Jahr
am
und ab dem folgenden Jahr jährlich 12,00 Euro zum 1. April eines Jahres von mir an Sie zu zahlende Beiträge zu
Lasten meines Girokontos
D E
Institut
BIC
IBAN
mittels Sepa-Lastschriftmandat einzuziehen.
Name des Kontoinhabers
Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des Belastungsbetrages verlangen.
Es gelten die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Wenn mein Konto keine ausreichende Deckung aufweist,
besteht seitens des Kreditinstitutes keine Verpflichtung zur Einlösung.
Datum
Unterschrift Kontoinhaber
Bitte zurück an: Jens Kassen, Moselstraße 14, 46049 Oberhausen oder Stadtsparkasse Oberhausen Filiale Alstaden, Torsten
Krampe, Bebelstraße 185, 46049 Oberhausen
Hinweis gem. §9 Bundesdatenschutz: Die Angaben sind freiwillig. Sie dienen ausschließlich den Zwecken des Bürgerrings.
9
Während der Bauarbeiten ist die Ruhrstraße gesperrt, einzig
Fußgänger und Radfahrer können passieren. Foto: Lisa Peltzer
Nicht nur die Stützwand kommt neu, auch der Bürgersteig bietet
zukünftig deutlich mehr Platz. Foto: Lisa Peltzer
Neue Stützwand – Neuer Bürgersteig
Text: Lisa Peltzer
Bauarbeiten an Fähr- und Ruhrstraße
Neue Stützwände werden seit Oktober an dem Anliegergrundstück an der Ruhrstraße/Fährstraße gesetzt. Die alte
Mauer war über die Jahre mehr und mehr weggebrochen.
Gleichzeitig, das bestätigte Martin Berger, Pressesprecher der Stadt Oberhausen, auf Anfrage des Bürgerrings
Oberhausen-Alstaden, wird ein neuer – und vor allem
breiterer – Bürgersteig gebaut. Dieser war zuvor kaum
nutzbar. Das dürfte besonders Anwohner und Fußgänger
freuen, hätte man doch den Übergang von Fährstraße
Richtung Ruhrdeich durchaus als potentielle Gefahrenstelle bezeichnen können.
Ursprünglich sollten die Arbeiten Ende November
10
abgeschlossen sein, verzögern sich aber aus unbekannten
Gründen.
In den Monaten September und Oktober ist es
in Alstaden mehrfach zu Stromausfällen gekommen. Der Grund: eine Kabelstörung, erklärt
der Energieversorger Oberhausen AG (EVO) auf
Nachfrage des Bürgerrings. Die Störung konnte
jedoch behoben werden.
Text: Lisa Peltzer
Michael Groschek überreicht Marianne Vier das Verdienstkreuz.
Foto: Stefanie Vier
Jens Kassen, Vorsitzender des Bürgerrings Oberhausen-Alstaden
1950, gratuliert seiner Vorgängerin und heutigen Ehrenvorsitzenden des Vereins, Marianne Vier. Foto: Lisa Peltzer
Verdienstkreuz für Ehrenvorsitzende
Text: Lisa Peltzer
Marianne Vier für Engagement in Heimatforschung geehrt
Für „ihr herausragendes Engagement vor allem auf dem Gebiet der Heimatforschung“, so schreibt es die
WAZ, ist Marianne Vier, Ehrenvorsitzende des Bürgerrings Oberhausen-Alstaden 1950, mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.
„Liebe Marianne, Du hast durch Deinen unermüdlichen
Einsatz und die Herausgabe zweier Bücher als langjährige
Vorsitzende des Bürgerrings die Geschichte Alstadens
erlebbarer gemacht und den Ortsteil Alstaden zu einem liebenswerten Stadtteil Oberhausens gemacht. Dafür gebührt
Dir meine allerhöchste Anerkennung“, begründet Michael
Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und
Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, die Entscheidung.
Marianne Vier: „Als die Nachricht kam, dass ich diese hohe
Auszeichnung erhalte für mein jahrzehntelanges Engagement vor allem im kulturellen Bereich auf dem Gebiet der
Heimatforschung, war ich überrascht und habe mich über
diese Auszeichnung mit meiner Familie sehr gefreut.“
Lange Jahre war die heute 75-Jährige Vorsitzende des Alstadener Heimatvereins und maßgeblich für die Rekultivierung
des Ruhrparks und den Erhalt des Stadtteil-Friedhofs verantwortlich. An der feierlichen Ehrung nahmen auch Marianne
Viers Ehemann Rudi und ihre Tochter Stefanie teil. „Eine
besonders große Freude war es für mich, wie viele Glückwünsche mich erreichten und wie viele Bürger sich mit mir über
diese Auszeichnung freuten.“
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Brauchtumsbaum für Alstaden
Symbol für die Verbindung zu allen Bürgern
Text: Rudi Anglowski
Vor rund zehn Jahren stellten Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) vor der Kirche St. Antonius einen Maibaum auf.
Die gute Idee wurde leider nicht weitergeführt. Die Kolpingsfamilie St.
Antonius, die sich in ihrem Programm mit Brauchtum, Heimat und Traditionen beschäftigt, übernahm jedoch gern die Pflege dieser Aktion.
War es zuerst ein Holzmast, der mit viel Mühe und Schweiß
aufgestellt wurde, ist inzwischen ein Metallmast fest
installiert. Am Mast sind die Wappen der katholischen Verbände befestigt. „Gott segne das ehrbare Handwerk“, ist
ein Leitspruch der Kolpingsfamilie, darum trägt der Baum
auch die Zunftzeichen der Handwerke. Das Alstadener
Wappen, das auch den Baum ziert, ist vom Bürgerring
Oberhausen-Alstaden zur Verfügung gestellt worden und
soll die Verbindung zu allen Bürgern darstellen.
Zweimal im Jahr wird nun der Baum mit einem Kranz
geschmückt und von Pastor Marko Bralic gesegnet. Im Mai
ist es der Maienkranz und im Oktober der Erntekranz. Die
Kolpingsfamilie möchte mit dem Baum Brauchtumspflege
sichtbar machen, die in unserer schnelllebigen Zeit oft zu
kurz kommt, und anregen, über Traditionen und Brauchtum
nachzudenken. Die Pflege dieser schönen Aktion ist mit
Arbeit verbunden. Darum sei allen Helfern, die sich immer
wieder zur Verfügung stellen, ein herzliches Danke gesagt.
Zweimal im Jahr wird der Baum gesegnet: im Mai und im Oktober. Foto: Marianne Vier
12
Die Gedenknische ist zur Erinnerung an die St. Hildegard-Kirche
innerhalb der Gemeindekirche St. Antonius-Kirche errichtet
worden. Foto: Marianne Vier
Feierlich wurde die Gedenknische nur wenige Tage nach dem
Namenstag der Hl. Hildegard von Bingen eingeweiht.
Foto: Marianne Vier
Einweihung der St. Hildegard-Nische
Zur Erinnerung an St. Hildegard-Kirche
Text: H. W. Lufen
Die St. Hildegard-Kirche am ehemaligen Rohlandshof wurde 1970 vom
damaligen Ruhrbischof Dr. Franz Hengsbach eingeweiht. 2007 ging die
37-jährige Geschichte des Gotteshauses zu Ende.
Pfarrer Dr. Michael Dörnemann und Pastor Marko Bralic
feierten mit der Gemeinde die letzte Heilige Messe und
profanierten* (lat. profanare = verweltlichen) die einstige Filialkirche der Gemeinde St. Antonius Alstaden im Auftrag des
Bischofs, der das Gotteshaus als Kirche offiziell aufgehoben
hat. Das Dekret wurde am Ende der letzten Messe verlesen.
Das Andenken an das Gotteshaus blieb in der Alstadener
Gemeinde auch weiterhin erhalten. Jährlich am Namensfest
feierten die Gläubigen eine Heilige Messe in unmittelbarer
Nähe zum ehemaligen Kirchengelände am Rolandshof.
Sieben Jahre später beschloss der Gemeinderat die
Errichtung einer Gedenknische zur Erinnerung an die St.
Hildegard-Kirche innerhalb der Gemeindekirche St. Antonius-Kirche. Anstelle eines Beichtstuhls wurde für die Erinnerungsstücke ein angemessener und würdiger Ort gefunden.
Neben den Grundsteinen und den Urkunden der Kirche sind
dort auch die Hildegard-Statue und das Altarkreuz der Kirche
ausgestellt. Die Gedenkstätte wurde am 20. September
dieses Jahres nur wenige Tage nach dem Namenstag der Hl.
Hildegard von Bingen eingeweiht.
Gedenkstein für Pfarrer Sulliga
Text: Marianne Vier
37 Jahre lang Ansprechpartner in Alstaden
Bei strahlendem Sonnenschein wurde Allerheiligen mit einer
Andacht und anschließender Prozession zu der Gedenkstätte
auf dem Alstadener Friedhof dem ehemaligen Pfarrer Reiner
Sulliga gedacht und der Gedenkstein eingeweiht.
Reiner Sulliga war von 1979 bis 2006 Pfarrer an St. Antonius Alstaden. Sein Hauptanliegen war, neben seiner steten
Bereitschaft, Ansprechpartner für die Alstadener zu sein,
die Ausgestaltung der Kirche mit Kirchenfenstern, gestaltet
durch die Künstlerin Hildegard Bienen aus Marienthal.
Pfarrer Sulliga, gestorben am 15. Februar 2013, wurde in der
elterlichen Gruft in Bochum beigesetzt.
Ein Gedenkstein soll an den ehemaligen Pfarrer Reiner Sulliga
erinnern. Foto: Marianne Vier
13
Professionelle Planung, Beratung und
Durchführung von:
Hochzeits-, Geburtstags-, Barock-, Bühnenund Theater-, Groß- und Musikfeuerwerk,
Pyromusical, Pyrotechnische Spezialeffekte
Ganzjähriger Verkauf von Feuerwerksartikeln –
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14
Der Abriss der aufstehenden Gebäude ist bereits erfolgt, der Baubeginn noch für dieses Jahr geplant. Fotos: Lisa Peltzer
Neubauten an der Blockstraße
Text: Lisa Peltzer
Auf dem ehemaligen Netto-Gelände entstehen Stadtvillen
Auf dem Gelände an der Blockstraße 37, auf dem bis vor wenigen Jahren
noch ein Netto Marken-Discount zu finden war, entstehen im Laufe des
kommenden Jahres insgesamt zehn Einfamilienhäuser als Doppelhaushälften und drei Einfamilienhäuser als Reihenhäuser.
180 bis über 400 Quadratmeter sind die Grundstücke groß,
auf denen die Bauträgergesellschaft SWF Projektbau GmbH &
Co. KG bis Herbst 2015 die modernen Stadtvillen – wahlweise
mit oder ohne Keller – baut. Die Wohnfläche beträgt zwischen 133 und 144 Quadratmeter und verteilt sich auf 4,5 bis
5,5 Räume. Die Kosten belaufen sich auf mindestens 244.500
Euro für ein Reihenhaus und mindestens 264.000 Euro für
eine Doppelhaushälfte. Eine Garage kann ebenfalls dazugekauft werden.
Wer Interesse an einem Eigenheim im schönen Alstaden
hat, kann sich an Boksteen & Friends, Tel. 38865660, wenden.
„Einige Häuser sind bereits reserviert und werden noch in
diesem Jahr verkauft“, zeigt sich Sven Haferkamp zufrieden.
Auf Wunsch werden die Stadtvillen mit einer Galerie in der ersten
Etage sowie mit Wärmepumpentechnologien oder Solar-Brennwertsystemen beheizt. Foto: swf projektbau
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Haus der kleinen Forscher
Text: Sabine Schumann
Ruhrschüler werden naturwissenschaftlich gefördert
Die GK Ruhrschule ist eine von fünf Oberhausener Grundschulen, die sich
erfolgreich für das Projekt „Haus der kleinen Forscher“ beworben hat.
Mit dem Schuljahr 2013/2014 werden Kindertageseinrichtungen und Grundschulen zu „Häusern der kleinen Forscher“, in denen Naturwissenschaften und
Technik für Kinder in alltäglichen Begegnungen erlebbar gemacht werden
und einen festen Platz im Alltag der Kinder bekommen.
Das Forschen und Experimentieren fördert nicht nur die Neugier und Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Fragestellungen, sondern auch eine Reihe weiterer Basiskompetenzen. Dazu gehören
unter anderem Sprachkompetenz, Sozialkompetenz, Feinmotorik, Selbstbewusstsein, innere Stärke. Die ErzieherInnen sowie die LehrerInnen werden in
den naturwissenschaftlichen Bereichen fortgebildet, um naturwissenschaftliche und technische Projekte und einfache Experimente in ihren Systemen
nachhaltig zu verankern.
Seit diesem Schuljahr gibt es eine feste „Forscher AG“, die am Nachmittag
stattfindet. Es ist geplant, alle SchülerInnen in einer Projektwoche zu „kleinen
Forschern“ auszubilden.
Neues aus der Ruhrschule
Wer weiß, was passiert, wenn man gelb, blau
und rot mischt? Foto: Edeltraud Fahlke
Text: Sabine Schumann
Multis zu Gast – Neu: Niedrigseilgarten
Bereits im Herbst waren die „Multis“ zu Gast an der GK Ruhrschule. Gemeinsam mit 16 GrundschülerInnen der kommenden Klasse vier gestalteten sie ihren „Sozialtag“. Mit viel Eifer
und Ausdauer bemalten die Gäste einige Holzpfosten kunterbunt. Diese Pfosten dienen den Kindern als Markierung. So
weiß jede Klasse nach dem Schellen der Schulklingel, wo sie
sich aufstellen muss. Darüber hinaus jäteten Jugendliche und
Kinder noch Unkraut im Schulgarten. Bei der gemeinsamen
Aktion wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Für die GrundschülerInnen war dies eine erste Erfahrung, den
ganzen Tag Englisch zu sprechen. Schließlich soll im nächsten
Jahr eine Gruppe nach Middlesbrough in England fahren.
Niedrigseilgarten vom BVB
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Die GK Ruhrschule hat einen Niedrigseilgarten bekommen:
Gemeinsam mit dem BVB Dortmund und der Schule konnte
den SchülerInnen ein weiteres Spiel- und Bewegungsangebot gemacht werden. Der BVB unterstützt mit der Stiftung
„leuchte auf“ viele Projekte. In Zusammenarbeit mit dem
Oberhausener BVB-Fanclub OB-VB09 e. V. konnte ein Konzept
erarbeitet werden, mit dem sich die Schule bei „leuchte auf“
beworben hatte. Kurz vor den Sommerferien erhielten Lehrer
und Schüler die Nachricht, dass auch das Projekt „Niedrigseilgarten“ vom BVB unterstützt würde. Die Freude war groß:
Seit Anfang Dezember leuchtet der Niedrigseilgarten in den
Farben Schwarz und Gelb.
Im Sommer waren die Multis zu Gast in der Ruhrschule.
Foto: Sabine Schumann
Die Seite für kleine Alstadener
Text: Lisa Peltzer
Liebe Kinder,
nur noch ein paar Mal schlafen, dann ist endlich Weihnachten. Ihr seid doch
bestimmt schon wahnsinnig aufgeregt, oder!? Wenn sich nämlich die ganze
Familie um den Weihnachtsbaum versammelt und zusammen Weihnachtslieder singt, dauert es auch nicht mehr lange, bis ihr eure Geschenke auspacken dürft. Vorausgesetzt natürlich, ihr wart brav!?
Wir sind auch schon ganz aufgeregt und vertreiben uns die Zeit bis Weihnachten damit, gaaaaanz viele Kekse zu backen. Solltet ihr auch mal versuchen! Das macht Spaß und ist so lecker!
Wir haben uns extra ein eigenes Rezept ausgedacht. Und dafür braucht ihr
folgende Zutaten:
· 500 Gramm Mehl
· 250 Gramm Zucker
· 250 Gramm Butter
· 2 Eier (Größe M)
· 2 Päckchen Vanillezucker
· ein halbes Päckchen Backpulver
· eine Prise Salz
· ein Esslöffel Milch
· 200 Gramm Kuverture
· viele bunte Streusel
· bunte Lebensmittelfarbe
Als Erstes müsst ihr alle Zutaten miteinander mischen und dann eine ganze
Stunde lang in Ruhe lassen. In der Zeit müsst ihr den Ofen vorheizen (E-Herd:
175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2). Wenn 60 Minuten vorbei sind, könnt ihr
den Teig entweder durch den Fleischwolf oder durch eine Sterntülle drücken.
Dabei könnt ihr ganz allein entscheiden, wie die Kekse aussehen sollen. Anschließend müssen sie 12 bis 15 Minuten backen. Aber nicht vergessen, auf
die Uhr zu schauen, sonst werden sie ganz schwarz und ihr müsst die Kekse
wegschmeißen. Wenn sie ausgekühlt sind, könnt ihr die Kekse noch mit der
Kuverture verschönern. Dazu einfach die Schokolade vorher im Wasserbad
schmelzen. Ganz zum Schluss noch mit bunten Streuseln verzieren oder bunter Lebensmittelfarbe anmalen. Guten Appetit!
17
Vertraute Umgebung verlassen
Text: Kristina Zillig
Fingerspitzengefühl bei Umzügen von Seniorinnen
Für Menschen (weit) über 60 bringt ein Umzug nicht nur weit höhere Belastungen und damit Stress mit
sich. Auch die psychische Belastung und deren Auswirkungen sind ganz anders als bei jüngeren Menschen, hat Vanessa Meurer, Seniorenbeauftragte bei Umzüge Meurer e.K., die Erfahrung gemacht. Zudem:
„Die übliche Situation wäre, dass am Umzugstag ein reines Männer-Team vor der Tür steht. So manche
Seniorin fühlt sich allein durch diese Situation oft sehr unwohl.“
Ein Interview.
Kristina Zillig, Bürgerring Oberhausen-Alstaden: Welche Tücken/Probleme/Ängste gibt
es bei Umzügen von Senioren?
Vanessa Meurer, Seniorenbeauftragte bei Umzüge Meurer e.K.: „Aus meiner Erfahrung ist
ein vorrangiges Problem für umziehende Senioren der Auszug aus der Wohnung, in der sie
Jahrzehnte wohnten. Aber auch die Aufgabe der vertrauten Umgebung und der sozialen
Kontakte ist stets ein Thema, auf das ich als Seniorenbeauftragte während des Umzuges
stets angesprochen werde. In solchen Situationen gilt es, mit Beschäftigung (‚Ach, könnten
Sie mir hier gerade einmal helfen?‘), zuhören und Gesprächen die Sorgen und Befürchtungen zu entkräften und zu beruhigen. Ganz zu schweigen von der ‚Schlafzimmersituation“‚: Richtig unangenehm wird es der Seniorin, wenn es ins Schlafzimmer geht und die
persönlichen Dinge wie Wäsche, Unterwäsche oder medizinische Strümpfe von einem
jungen Mann des Umzugs-Teams eingepackt werden müssen. An dem Punkt komme dann
zum Beispiel ich ins Spiel. ‚Frauen unter sich‘ ist das Stichwort.“
Zillig: Würde es einen Unterschied machen, ob die Senioren von einem Mann oder einer
Frau begleitet werden?
Meurer: „Definitiv ja! Das wird bereits bei der Vereinbarung eines Vor-Ort-Termins für
die Aufnahme des Hausstands zur Angebotserstellung klar. Diese Vor-Ort-Termine
werden von meinen Eltern Udo und Petra Meurer durchgeführt. Geht es um eine entsprechende Terminvereinbarung, fragen männliche Kunden im Seniorenalter nach männlicher Beratung, Seniorinnen nach einem Termin mit meiner Mutter. Handelt es sich um
ein Senioren-Ehepaar, spielt es keine Rolle, wer von uns zum Beratungstermin kommt.“
Gibt es ein Ereignis, einen Umzug, einen Kunden, das/den Sie nie vergessen werden?
Meurer: „Da könnte ich ein Buch schreiben. Schon allein, weil jeder Seniorenumzug
durch die verschiedenen Persönlichkeiten unserer Senioren ein Unikat für mich ist. Vor
einigen Monaten jedoch …
Also: Wir zogen eine Seniorin innerhalb von Oberhausen in eine kleinere, in Parterre
gelegene Wohnung um, da sie die Treppen nicht mehr bewältigen konnte. Es stellte sich
heraus, dass die Küche und die Sitzgruppe nicht in die kleinere neue Wohnung passten.
Sie legte jedoch Wert auf eine Sitzecke. Unser gelernter Tischler und Küchenspezialist
Mark passte nicht nur die Küche für die neue Wohnung an, sondern baute für unsere
Seniorin eine Individuallösung mit passender Sitzgelegenheit.“
Zillig: Ich bedanke mich für das Interview.
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Agethen ist neuer Obermeister
Text: Stefan Agethen
Alstadener bringt „frischen Wind“ in die Innung
Der neue Obermeister der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr für die Städte Duisburg, Mülheim und Oberhausen heißt Stefan Agethen, ist 35 Jahre alt,
Vater von zwei Söhnen und kommt aus Oberhausen-Alstaden.
„Es tut gut frischen Wind in unseren Reihen zu spüren“, hieß es bei der Ernennung im Haus der Unternehmer in Duisburg, bei der gleichzeitig die neue
Werbekampagne für die „Deutschen Innungsbäcker“ und dem passenden
Pilotprojekt „Rhein-Ruhr“ ebenfalls von Agethen präsentiert und angekündigt
wurde.
„In diesen Tagen ist jede Minute kostbar und viele Bürger scheuen das
unbezahlte Ehrenamt, das kann man im Fußballverein um die Ecke ebenso
sehen, wie auch bei uns in der Bäcker-Innung, einem freiwilligen Zusammenschluss aus Unternehmern“, erläutert Agethen. „Umso mehr schätze ich jede
helfende Hand, welche mir seit neun Jahren in meiner ehrenamtlichen Funktion als stellvertretender Öffentlichkeitsbeauftragter in der Innung an Rhein
und Ruhr begegnet ist und hoffe darauf, dass es noch viele weitere Hände
und Taten sein werden.“
Stefan Agethen ist neuer Obermeister der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr. Foto: privat
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Von Abschreibung bis Zwischenabschluss
Alstadener Steuerberaterin Ilona Harten ist seit 22 Jahren im
Dienst der Mandanten
Eine Befragung von 1000 Arbeitnehmern durch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat ergeben, dass für die
meisten Deutschen die Steuererklärung eine lästige Pflicht ist. Bei Ilona Harten ist das Gegenteil der Fall.
„Mein Ziel ist, dass für unsere Mandanten die Pflicht zur Sparkür wird“, sagt die Steuerexpertin. Seit Mai 1998 ist die gebürtige Oberhausenerin mit ihrem Büro in Alstaden ansässig. „Wir
sind mit den lokalen Gegebenheiten und der wirtschaftlichen
Situation der Unternehmen vor Ort bestens vertraut. Im Laufe
der Zeit sind durch gegenseitiges Vertrauen auf vielen Ebenen
enge Verbindungen gewachsen“, berichtet Ilona Harten. So
pflegt sie nicht nur die Zusammenarbeit mit verschiedensten
Institutionen und Finanzämtern sondern engagiert sich auch
mit Begeisterung für ortsansässige Vereine wie die „Fußballvereinigung Schwarz-Weiß 09/36 Oberhausen-Alstaden“.
22 Jahre im Dienst unterschiedlichster Mandanten bedeuten große Erfahrung und umfangreiches fachliches Knowhow. Im Laufe der Jahre sind der Beratungsumfang und das
Leistungsangebot der Kanzlei stetig gewachsen. Seit einer
Fortbildung zur Fachberaterin liegt einer der Schwerpunkte
im Gesundheitsbereich. Mandanten wie Ärzte, Apotheker,
Pflegedienste und anderer Heilberufe bekommen bei Ilona
Harten eine kompetente und fundierte Beratung. „Wir sehen
uns als Partner des Mittelstandes. Wir betreuen Kapital- und
Personengesellschaften, Einzelunternehmen, Freiberufler,
Privatpersonen und sind stets offen für neue Mandanten“,
sagt die im Flockenfeld beheimatete Kanzleiinhaberin.
„Steuerberatung ist mehr als einmal im Jahr einen Abschluss zu erstellen. Wir weisen unsere Mandanten auch während des laufenden Jahres auf Möglichkeiten hin, wie sie ihre
Steuern optimieren und gegebenenfalls minimieren können“
erläutert die Steuerberaterin. Zu ihren Leistungen gehören
neben den Jahresabschlüssen, der Finanz- und Lohnbuchhaltung auch private und betriebliche Steuererklärungen. Es
gilt, gemäß gesetzlicher Vorschriften zu handeln und Fristen
zu wahren. Dabei wird Ilona Harten von zwei Steuerfachangestellten unterstützt.
Damit ihre Mandanten sich auf ihr tägliches Kerngeschäft
konzentrieren und darauf verlassen können, das für sie das
Bestmögliche herausgeholt wird, liegt Ilona Harten neben
konsequenter Weiterbildung und Spezialisierung persönliches Engagement besonders am Herzen: „ Ich bin davon
überzeugt, dass der Erfolg der Kanzlei auch auf dem vertrauensvollen, persönlichen Dialog mit unseren Mandanten
beruht. Diesen aufzubauen und zu erhalten, darauf legen
wir besonderen Wert.“ Kennenlern- und Beratungstermine
können unter Tel. 851788 oder per E-Mail an info@harten-stb.de
vereinbart werden.
Als unser Kunde können Sie sich auf Ihr tägliches Kerngeschäft konzentrieren. Und das mit dem guten Gefühl, bei
Ihren Entscheidungen einen Partner an Ihrer Seite zu haben,
der Ihr Unternehmen mit Weitsicht berät und nicht nur steuerlich verwaltet.
Die Alstadener Steuerberaterin Ilona Harten (Mitte) ist seit 22
Jahren im Dienst der Mandanten. Unterstützt wird sie von einem
kompetenten Team. Foto: Gabi Lyko
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Emil un die Computers!
Text: Emil Plästerkamp
Mein Kumpel, dä Kal, un ich haben uns dieser Tage anne Köppe gekricht. Da sacht dä zu
mich, ich wär‘ ein Analfabet. Ich sach für ihm, da wär‘ er ma ganz schön auf einen Holzweg,
ich könnte schreiben un lesen un darum is datt, watt er sagen tut, eine Beleidigung. Näh
meint er, so hätt‘ er datt nich gemeint. Er meint, datt alle, die mit die neue Technk nich
umgehen können – un damit meint dä einen Computer un Internet un all datt neue Zeuch.
Datt sind die neuen Analfabeten. Haben wo uns geeinigt,
datt da watt Wahres dran is. Dä Kal hat mich mit seine
Behauptung stuttzich gemacht. Ich tu ja viel aufschreiben,
weisse, die Dönekens von den Emil Plästerkamp, und wenne
datt alles mitte Hand pinnen muss, krisse datt nich gebacken.
Da hab ich mich überlegt, wie ich datt mit einen Computer
besser machen kann.
Bin ich in einen Computerladen gegangen un hab gesacht: „Ich brauch‘ einen Computer, mit dä man schreiben
kann.“ Da ging datt Palaver schon los. Dä Typ wollte mich einen Rechner vakaufen. Sach ich für ihm, ich will nich rechnen,
ich will watt aufschreiben, wie mit eine Schreibmaschiene.
Zieht dä Typ die Augenbraue hoch, kricht den typischen Blick
von einen Besserwisser in sein Gesicht un sacht: „Ein Rechner
is ein Computer.“ Überzeugen tat mich datt nich, besonders weil datt dä Typ sonne Sprache drauf hatte, mit Worte,
die ich nich kannte. Fracht dä mich: „Brauchen Sie auch die
Peripherie?“ Ich denk: „Watt soll ich am Stadtrand?“ Also sach
22
ich für ihm, ich tu inne Mitte wohnen. „Die Peripherie sind
Geräte, die für die Bedienung des Computers angeschlossen
werden“, sachter. Hätt dä Tünnes auch vorher sagen können.
Überzeucht hat dä mich nich, trotzdem hab ich datt Ding
gekauft.
Als ich datt Teil in meine Bude hatte, hab ich dä Stecker
inne Steckerdose getan un gewartet, watt da kommt. Ging
auch los. Stand auf dä Fernseher, dä bei die Cumputer „Monitor“ heißen tut, dä Spruch: „Legen Sie eine CD ein.“ Ich denk‘,
tusse ma en flotten Mozart rein. Wollter aber nich, schreibter
auf den Monitor: „Nicht bekannt, legen sie eine andere CD
ein.“ Wenn dä schon den Mozart nich leiden kann, hält dä bestimmt nix von den Wagner. Hab ich paar Knöppe gedrückt
un warscheinlich einen richtigen getroffen. Gezz steht auf
den Monitor: „Installieren Sie die Programme.“ Ich denk‘, auch
datt noch, gezz brauchse auch noch einen Installateur oder
einen, der eine Rohrzange hat.
Auf einmal steht da: „Achtung, gefährlicher Wurm im
Netz.“ Datt is ja wohl datt Letzte , haben die mich son verseuchtet Ding angedreht. Also, Stecker raus un hin zu den
Computerfritz. Ich sach für ihm, dä hat Virus, zu welchen
Dokter muss ich da hingehen? Dä Typ meint: „Kein Problem,
ich mach Sie ein Anti-Virus-Programm auf den Computer.“
Danach hab ich ers ma die Gebrauchsanweisung gelesen.
Stand da: „Wenn sie den Computer eingeschaltet haben,
fahren sie den Computer hoch.“ Wie soll ich datt denn wieder
anstellen? Ich hab‘ doch kein Aufzuch in mein Haus. Da fiel
mich ein, datt wir noch den ollen Kautschtisch vonne Tante
Erna im Keller haben, dä hat sonne Kurbel, damit kannze die
Tischplatte nach oben fahren. Hab‘ ich gemacht, hat aber
nix gebracht. Dann kam wieder son Spruch auf den Monitor: „Öffnen Sie das obere Fenster.“ Woher weiß dä, datt ich
oben ein Fenster hab‘? Also ich rauf auffe Etage, Fenster
offen. Komm ich wieder runter steht da: „Schließen Sie das
Fenster!“ Gezz hab ich aber bald die Faxen dicke. Also wieder
rauf, Fenster zu un gezz? Steht da: „Wählen Sie Menue!“ Watt
gibbet da zu wählen; watt brauch ich Menu? Ich hab gekocht
un zwar en Pott Unternander mit Rippchen un dabei bleibt
et, hab ich gesacht. Da antwortet dä: „Das Menü verträgt sich
nich mit Windows, wenn Sie Hilfe brauchen, rufen Sie unsere
Hotline an!“
Nach diese Erkenntnisse bleib‘ ich gezz ein Computer-Analphabet un tu weiter nach datt Schema „IBM“ arbeiten. Weisse nich, watt datt is? „Immer Besser Manuel“ un datt
is die Meinung von den Emil Plästerkamp
Wie isset denn so?
Hallo, schön, datt Du ma reinkucks. Inne Bürgerringzeitung,
mein’ ich.
Datt wa ein warmen Herbst gewesen, ne? Et dauerte ja
ewich, bis die Blätter vonne Bäume fielen. Und nache Zeitumstellung vonne Sommer- auffe Winterzeit wurden die Tage
immer kürzer. Abber datt is ja auch schon bald
widder vorbei. Bald werden die Tage wieder
länger…
Hasse gehört, datt unsere Marianne Vier
datt Bundesverdienstkreuz bekommen
hat? Datt hatt se wirklich verdient.
Sie hatt sich immer für unser Alstaden
eingesetzt und machtet auch heute noch.
Herzlichen Glückwunsch, Marianne!
Ja un noch watt Schönes: Die Elterntaxi-Haltestellen anne Ruhrschule sind
fertich. Datt iss ne gute Sache. Da iss
dann morgens nich mehr datt Chaos
vorde Schule. Un datt iss auch viel
sicherer für unsere Kleinen. Danke an
alle Beteiligten!
So un dann müssen wir ma abwaaten, wie datt mit de Windräder inne
Ruhrauen weitergeht. Die Planung iss ja widder ein Stücksken
weiter. Datt musse dir ma vorstellen: Dann kuckse später vielleicht
auf die Windräder und daneben is
dann die Deponie.
Wenn die noch höher wird, sieht datt dann aus wie in
Japan dä Futschijama. Tolles Panorama: Futschijama mit
Windmühlen! Und oben auf dem Berg liegt dann Schnee…
Nenene.
Wower gerade über Schnee reden: Hasse schon alles klar
gemacht fürn Winter? Schneeschieber, Streugut und so?
Wenn nich, musse jezz abba dran denken.
In diesem Sinne: Kommt alle gut durchen Winter!
Ich sach ma bis die Tage und Glückauf!
Euer Jupp
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Termine für Alstaden
Ein Überblick: Was – Wann – Wo
Hier könnten auch Ihre Termine stehen. Lassen Sie uns diese für das zweite Quartal 2015 (April, Mai, Juni) einfach
bis spätestens 28. Februar 2015 per E-Mail an redaktion@alstadener-buergerring.de oder per Post an
journalisa – Lisa Peltzer, Betreff: Bürgerring, Behrensstraße 43, 46049 Oberhausen, zukommen.
Freitag, 9. Januar, 20 Uhr
Alstadener Bärensitzung im
Ebertbad, Ebertplatz 4.
Montag, 19. Januar, 19 Uhr
„Die Ess-Kleider-Wohn-ReiseWelle“ – Vortrag im Rahmen des
Generalthemas „Wir erinnern
uns“ auf Einladung der Kolpingsfamilie St. Antonius im Bernardushaus, Antoniusplatz 4.
Samstag, 10. Januar, 18 Uhr
Kammerkonzert des Kammerorchesters der Kreuzkirche
Herne unter der Leitung von
Gisela Röbbelen und Wolfgang
Flunkert in der evangelischen
Kirche der Emmausgemeinde,
Bebelstraße 234.
Samstag, 14. Februar,
19.11 Uhr
Kostümball der KG Grün Rot Wagaschei im Hotel-Restaurant Haus
Union, Schenkendorfstraße 13.
Samstag, 10. Januar, 19 Uhr
Prunksitzung der KG Dampf
drauf im Oberhausener CongressCentrum Luise Albertz,
Düppelstraße 1.
Montag, 16. Februar, 11.11 Uhr
Der Pöstertreck zieht durch
Alstaden. Start und Ende an der
Bebelstraße.
Montag, 12. Januar, 19 Uhr
„Von der Diktatur zur Demokratie“ – Vortrag im Rahmen des
Generalthemas „Wir erinnern
uns“ auf Einladung der Kolpingsfamilie St. Antonius im Bernardushaus, Antoniusplatz 4.
Montag, 23. Februar, 19 Uhr
„Aufbau von Wirtschaft,
Industrie, Handel“ – Vortrag im
Rahmen des Generalthemas „Wir
erinnern uns“ auf Einladung der
Kolpingsfamilie St. Antonius im
Bernardushaus, Antoniusplatz 4.
Montag, 30. März, 17 Uhr
Die Kolpinggeschwister gehen
den Kreuzweg. Treffpunkt ist
am Parkplatz am Kleekamp. Für
Gehbehinderte wird um 18 Uhr
ein Kreuzweg im Bernardushaus,
Antoniusplatz 4, angeboten.
Tipps der Redaktion
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Helau: Auch im kommenden Jahr zieht der traditionelle Pöstertreck
wieder durch den Stadtteil. Am Montag, 16. Februar, erwartet die verkleideten Kinder und ihre Eltern ab 11.11 Uhr ein familienfreundlicher
Zug der hiesigen Karnevalsgesellschaften – und natürlich jede Menge
Kamelle und Spielzeuge.
Ferien
22. Dezember bis einschließlich 6. Januar
Feiertage
25. Dezember – 1. Weihnachtsfeiertag
26. Dezember – 2. Weihnachtsfeiertag
1. Januar – Neujahr
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