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Lokales - Die Harke

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Nienburger
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DIE HARKE
NACHRICHTEN FÜR DAS MITTELWESERGEBIET
NIE NBU RGE R Z E IT UN G V ON 1871
Montag, 16. Februar 2015
Nr. 39 • 8. Woche • Preis 1,40 Euro
IM ABSTIEGSKAMPF GEPUNKTET
JUBILÄUM BEIM DRK-ORTSVEREIN
TIPPS FÜR LEBEN OHNE FLEISCH
Oberliga-Volleyballer des VC schaffen
ein 3:2 gegen Tabellenzweiten.
SEITE 26
Wietzens Rot-Kreuzler feiern 100 Jahre
humanitäre Hilfe in der Gemeinde. SEITE 18
Veganer Frederik Heumann betreibt
eigenen Youtube-Kanal im Netz. SEITE 17
morgen
7° -1°
7° 1°
Karneval: Umzug
lockte tausende
Besucher
Mit dem großen Umzug gestern
Nachmittag fand das Karneval-Wochenende einen würdigen
Abschluss in Stolzenau. Nach der
Prunksitzung am Freitag und dem
Kinderkarneval am Samstag waren
die Jecken dennoch des Feierns
nicht müde. Tausende begleiteten
den Umzug, ließen sich von
„Kamelle“ beregnen und hatten
einfach nur Spaß. Da machte es
auch gar nichts, dass die Sonne
nur ab und zu mal zum Vorschein
kam. Heute reisen die Mitglieder
des SKV Rot-Gold nach Ovenstädt,
um dort ebenfalls am Umzug
teilzunehmen. Und am Dienstag
endet das Spektakel mit der
Schlüsselrückgabe im Rathaus.
Dann heißt es wieder: Ein Jahr
warten, bis es wieder „Stolzenau
– Helau“ heißt.
LOKALSPORT
Die HSG verteidigt
die Spitze – 27:22
Die Oberliga-Handballer
haben die Gunst von vier
Heimspielen am Stück
genutzt, um es sich an der
Tabellenspitze gemütlich zu
machen: Am Sonnabend gab
es ein ungefährdetes 27:22
gegen Hameln.
Seite 23
LOKALES
Besucher geben an:
zufrieden mit Sauna
Die Besucher der ersten Themennacht in der Sauna des
Nienburger Hallenbades
haben jetzt gegenüber der
Harke einhellig angegeben,
mit dem Saunabereich des
Bades zufrieden zu sein. Sie
haben es sich am Valentinstag in der neuen Sauna gut
gehen lassen.
Seite 15
gewinnzahlen
Lotto: 21, 23, 29, 36, 41, 42
Superzahl: 3
Spiel 77: 1 5 2 7 8 2 3
Super 6: 0 6 4 9 5 2
(Ohne Gewähr)
Göllner
Terror-Tote in Dänemark,
Terror-Drohung in Braunschweig
Anschlag auf Karnevalsumzug knapp verhindert / Attentäter in Dänemark erschossen
Von Jörn KieSSler
und Karl doeleKe
Braunschweig/Kopenhagen.
panorama
„Sherlock“-Star hat
geheiratet
Einer der begehrtesten
Junggesellen ist vom Markt:
Ausgerechnet am
Valentinstag hat
„SherlockHolmes“Darsteller
Benedict
Cumberbatch die Theaterregisseurin
Sophie Hunter geheiratet
– und die Träume unzähliger
weiblicher Fans beendet.
Der niedersächsische Verfassungsschutz hat in Braunschweig offenbar einen Anschlag auf den größten Karnevalsumzug des Nordens verhindert. Der sogenannte Schoduvel
wurde am Sonntagmittag kurz
vor dem Start abgesagt. Aus „zuverlässigen Staatsschutzquellen“
sei bekannt geworden, dass
„eine konkrete Gefährdung
durch einen Anschlag mit islamistischen Hintergrund“ auf
den Altstadtmarkt vorliege, erklärte Braunschweigs Polizeipräsident Michael Pientka. Offenbar bekam der Verfassungs-
Hannover 96 steckt in der
Krise: Gegen Aufsteiger Paderborn verloren die „Roten“ im Sonntagsspiel der
Fußball-Bundesliga nach
einer 1:0-Führung mit 1:2.
Hannover ist nun seit fünf
Spielen ohne Sieg.
DIE HARKE
Postfach 1360, 31563 Nienburg
Telefon: (0 50 21) 966-0
Vertrieb, Service: 966 – 418
Redaktion: 966 - 208
Privatanzeigen: 966 – 4 18
1008
4 194434 101405
wegen Vorbereitung einer
schweren staatsgefährdenden
Gewalttat noch am Sonntag an
die für Terrorismus in Niedersachsen zentral zuständige
Staatsanwaltschaft
Hannover
abgegeben.
Justizministerin
Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) erklärte, die Justiz werde alles dafür tun, die Hintergründe
aufzuklären.
Am heutigen Rosenmontag
werden in Mainz, Düsseldorf
und Köln viele Menschen bei
den traditionellen Straßenumzügen erwartet. Sie sollen stattfinden: Aus den Innenministerien in NRW und RheinlandPfalz hieß es, es gebe keine konkreten Hinweise auf Bedrohungen.
Nie mehr allein
sport
Paderborn schlägt
Hannover mit 2:1
Auch der schwedische Karikaturist Lars Vilks befand sich auf
der Veranstaltung im Kulturzentrum – es wird vermutet,
dass ihm der Anschlag galt.
Bundesinnenminister Thomas
de Maizière (CDU) erklärte, die
Gefährdungslage in Deutschland
sei „unverändert hoch“. In Braunschweig hätten die Behörden bereits am Sonnabend gegen 22
Uhr die Hinweise erhalten und
daraufhin gründlich geprüft. Die
Veranstalter hatten am Sonntag
bis zu 250 000 Besucher des Umzugs erwartet. 4500 Karnevalisten sollten aktiv dabei sein. Rund
100 Motivwagen standen zum
Start bereit.
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat ihre Ermittlungen
schutz am Sonnabendabend den
Hinweis. Was genau geplant war,
wissen die Ermittler nicht.
Was in Braunschweig in letzter Minute verhindert wurde, ist
am Wochenende in Dänemark
eingetreten. Rund fünf Wochen
nach den islamistischen Attentaten von Paris erschütterten
terroristische Anschläge die
Hauptstadt Kopenhagen. Innerhalb von zehn Stunden erschoss
dort ein Mann einen Filmemacher während einer Diskussion
über Meinungsfreiheit und einen jüdischen Wachmann vor
einer Synagoge. Fünf Polizisten
wurden verletzt. Der mutmaßliche Attentäter wurde am Sonntagmorgen in einem Feuergefecht mit der Polizei getötet.
Mobbing-Opfer bekommt nach Facebook-Film millionenfach Zuspruch im Internet
Von Maren HenneMutH
Pausbacken, Doppelkinn, akkurater Seitenscheitel – es ist nicht
allzu schwer, sich Benjamin Fokken als Ziel verletzenden Spotts
vorzustellen. Aber der 19-Jährige aus der ostfriesischen Kleinstadt Weener wollte nicht länger
Opfer sein: In einem ergreifend
schlichten Video auf seiner Facebook-Seite wirbt er darum,
Mobbing zu bekämpfen und Gemobbten beizustehen. Innerhalb weniger Tage ist er damit
zum Internetstar geworden, bis
gestern wurde der 144 Sekunden
kurze Film schon rund vier Millionen Mal angeschaut.
Benjamins Botschaft ist simpel: Niemand sei weniger wert,
nur weil er eine Behinderung,
eine andere Hautfarbe oder
Will kein Opfer mehr sein: Benjamin Fokken aus Weener.
nicht die beste Figur habe. „Aber
viele Menschen sehen das nicht
als selbstverständlich an“, sagt
er. Deshalb hat er kurze Sätze
auf weiße Zettel geschrieben
und in seine Handykamera gehalten. „Mobbing-Opfer fühlen
sich oft einsam und allein gelassen“, steht da zum Beispiel.
.
.
.
dpa
Jeder siebte Jugendliche im
Alter von zehn bis 18 Jahren ist
laut einer Erhebung des ITBranchenverbandes
Bitkom
schon einmal Opfer von Mobbing im Internet geworden. Vor
wenigen Tagen forderte die EUInitiative Klicksafe, Betroffene
nach solchen Angriffen nicht al.
lein zu lassen. Denn in der Regel
gingen die Schikanen im Netz
gar nicht von Fremden aus, sondern von Mitschülern. Benjamin Fokken kennt das aus persönlicher Erfahrung. „Das fing
an, als ich auf die Hauptschule
kam.“
Mit seinem Video will er diejenigen zum Nachdenken bewegen, die andere tyrannisieren.
„Die wissen gar nicht, was sie
ihnen damit antun.“ Vereinzelten hässlichen Kommentaren
auf den Film stehen sehr viele
positive Reaktionen gegenüber,
die den 19-Jährigen überraschen. „Es haben sich sogar ein
paar von denen gemeldet, die
mich früher fertig gemacht haben“, staunt Fokken. Es scheint,
als würde seine Botschaft verstanden.
SPD gewinnt
Wahl in
Hamburg
CDU stürzt ab, FDP und
AfD in der Bürgerschaft
Hamburg. Ein großer Sieg mit
Abstrichen für die SPD – und
ein Fiasko für die CDU: Bei der
Hamburg-Wahl hat Bürgermeister Olaf Scholz klar gewonnen,
aber die absolute Mehrheit wohl
verloren. Die FDP feiert nach einer langen Serie von Niederlagen ihren ersten Wahlerfolg und
bleibt in der Bürgerschaft. Der
rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) könnte nach dem Stand vom frühen
Sonntagabend erstmals der
Sprung in ein westdeutsches
Landesparlament gelungen sein.
Scholz kündigte an, auf die
Grünen zuzugehen, falls er einen Koalitionspartner bräuchte.
Laut den Hochrechnungen von
ARD und ZDF lag die SPD
knapp unter ihrem Ergebnis der
Bürgerschaftswahl von 2011. Die
CDU schnitt so schlecht wie nie
in Hamburg ab. Die Grünen bestätigten in etwa ihr Wahlergebnis, der FDP gelang erstmals seit
September 2013 der Verbleib in
einem Landesparlament.
Hamburg
ZDF-Hochrechnung
SPD
46,4%
2015
spd
2011
48,4 %
CDU
15,9 %
cdu
21,9 %
Grüne
11,8 %
üne
11,2
Linke
nke
8,4%
6,4 %
FDP
fdp
7,5 %
6,7 %
AfD
afd
(2011 57,3 %)
4,0 %
ige
5,6 %
0
Wahlbeteiligung
54,0 %
6,0 %
Sonstige
FDP 9 (±0)
SPD 58 (–4)
Grüne 15 (+1)
1
CDU
20 (–8)
HAZ-Grafik: gh
heute
Sitzverteilung
AfD 8 (+8)
Linke 11 (+3)
2
Tagesthemen
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Waffenruhe in der Ukraine scheint zu halten
Kritische Lage jedoch im Kessel von Debalzewo / Russland schickt neuen Hilfskonvoi
Von ThomaS körbel
Donezk/Kiew. Nach heftigen
Kämpfen bis zum letzten Moment hat im Kriegsgebiet Ostukraine in der Nacht zu Sonntag
eine Waffenruhe zwischen prorussischen Separatisten und der
Armee begonnen. Der Beschuss
der Militärstellungen habe aufgehört, sagte Wladislaw Selesnjow vom Generalstab in
Kiew. Auch Separatistenführer
Eduard Bassurin bestätigte der
Agentur Tass, die Lage im Gebiet Donezk sei ruhig.
Vereinzelte Gefechte gab es
nach Darstellung beider Seiten
jedoch um den strategisch
wichtigen Ort Debalzewo. Dort
hatten sich die Konfliktparteien
noch am Sonnabend heftig bekämpft. „Der Friedensprozess
steht unter schweren Vorbehalten, besonders wegen der Situation um Debalzewo“, sagte der
ukrainische Präsident Petro Poroschenko. In Militäruniform
erteilte er den Truppen vor laufenden Kameras um Mitternacht den Befehl, die Kämpfe
einzustellen. Die Lage um den
Verkehrsknotenpunkt Debalzewo ist heikel, weil dort nach
Darstellung der Separatisten
Fußball statt Schießerei: Ukrainische Soldaten am Sonntag.
Tausende ukrainische Soldaten
eingekreist sind, was Kiew aber
nicht bestätigt.
Kanzlerin Angela Merkel und
Frankreichs Präsident François
Hollande appellierten eindringlich, sich an das Minsker Abkommen zu halten. Sie hatten
beim Beschluss der Kampfpau-
afp
dem von Poroschenko über den
Fortgang der Waffenruhe unterrichten lassen.
US-Präsident Barack Obama
habe in einem Telefonat mit Poroschenko seine Sorge über die
Lage in Debalzewo geäußert,
hieß es aus Kiew. Einem Bericht
der „Frankfurter Allgemeinen
se vergangene Woche in der
weißrussischen Hauptstadt vermittelt. Merkel und Hollande
telefonierten am Sonnabend
sowohl mit Poroschenko als
auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bereits
an diesem Sonntag wollte sich
das deutsch-französische Tan-
Sonntagszeitung“ zufolge hatte
Putin bei den Gesprächen in
Minsk eine Kapitulation der
ukrainischen Truppen in Debalzewo gefordert. Poroschenko habe dies jedoch abgelehnt.
Merkel habe gedroht, die Verhandlungen abzubrechen. Angesichts der Drohungen der
Konfliktparteien war unklar,
wie lange die Waffenruhe halten würde.
An wichtigen Orten im Konfliktgebiet war die Lage am
Sonntag zunächst ruhig. Im
Gebiet Lugansk werde die Waffenruhe eingehalten, sagte der
dortige Separatistenführer Igor
Plotnizki. In der Hafenstadt
Mariupol am Asowschen Meer
würden die Regierungstruppen
nicht mehr beschossen, teilte
das Militär mit. In den 24 Stunden vor der Waffenruhe waren
aber nach Angaben der Armee
noch neun Soldaten getötet
worden. Die Separatisten in
Donezk sprachen zudem von
drei Toten am Sonnabend.
Russland schickte nach Beginn
der Feuerpause erneut einen
umstrittenen Hilfskonvoi mit
mehr als 170 Lastwagen und
1800 Tonnen Ladung in das
Krisengebiet.
L e i ta r t i K e L
Terror gegen alle
Islamisten haben ein weites Feindbild: Den Westen
E Ist Europa wirklich ein Kontinent ohne
Zukunft? Die Frage hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach den Terroranschlägen von Kopenhagen klar beantwortet. Nach den Schüssen in einem Kulturcafé und vor einer Synagoge hat er die Juden
abermals zur Auswanderung aufgefordert.
Schon nach dem „Charlie Hebdo“-Anschlag
von Paris, bei dem auch vier Juden getötet
wurden, hatte der israelische Regierungschef den jüdischen Exodus propagiert. Doch
Netanjahus Analyse ist doppelt falsch.
Denn die Anschläge der vergangenen
Wochen und Monate, die sich nicht nur in
Belgien und Frankreich, sondern auch in
Australien und Kanada ereigneten, zeigen,
dass der Terror eine weltweite Bedrohung
ist und bleibt. Die blinde Wut der Attentäter
richtet sich gegen alle: Gegen Künstler und
Caféhausbesucher, gegen Politiker, Polizisten und Passanten. Und – wie die Absage in
Braunschweig zeigt – sogar gegen fröhliche
Karnevalisten. Das Feindbild der Islamisten
Diskussionen der letzten Jahre gezeigt. Aber
es gibt eine Menge Strategien, die Terrorakte verhindern oder Täter abschrecken können. Polizei und Geheimdienste müssen
dazu ihre Methoden weiter verfeinern und
die einschlägigen Foren – die realen wie die
digitalen – sorgfältig im Blick behalten.
Aber auch die islamischen Gemeinden sollten noch sensibler auf Veränderungen bei
ihren Gemeindemitgliedern achten, noch
stärker die gemeinsamen Werte des Westens
unterstreichen. Nur die Aufmerksamkeit
aller erhöht die Chance, den Terroristen
früh genug auf die Spur zu kommen.
Gleichzeitig wird es darauf ankommen,
immer wieder die richtige Balance zwischen
Sicherheit und Freiheit zu finden. Die Forderung nach mehr Kontrollen, nach gespeicherten Vorratsdaten und der lückenlosen
Überwachung von Kriegsheimkehrern ist
schnell erhoben. Ebenso wichtig aber ist es
zu diskutieren, was uns diese Maßnahmen
kosten. Welche Freiheiten sind wir bereit
aufzugeben und für welche wollen wir
kämpfen? Freiheit ist unser wichtigstes Gut
– auch und gerade im Europa der Zukunft.
ist der „Westen“ allgemein, seine Werte, seine Freizügigkeit, seine Toleranz. Der Terror
kann Christen und Juden treffen, aber auch
Muslime.
Skrupellose Einzeltäter
sind kaum zu erkennen
Der Anschlag von Kopenhagen zeigt, dass
der Terrorismus eine neue Dimension erreicht hat. Die neuen Täter sind skrupellose,
hochgerüstete Einzelgänger, die ohne Vorwarnung zuschlagen. Für Behörden und
Fahnder ist es ein Alptraum, denn die Tatmuster der Islamisten sind nicht vorhersehbar. Es ist keine Angstmacherei wenn man
feststellt, dass es zu weiteren schlimmen Angriffen kommen wird. Und wenn dabei
schon unverdächtige Veranstaltungen wie
ein Karnevalsumzug betroffen sind, ist die
Forderung, wir sollten angstfrei so weitermachen wie bisher, eine reichlich blauäugige Forderung.
Ein Patentrezept zur Verhinderung weiterer Anschläge gibt es nicht, das haben die
Ermahnt
Papst Franziskus hat 20
neue Kardinäle aufgefordert, sich
auch gegen
den Widerstand vorherrschender Mentalitäten
bedingungslos um Integration
zu bemühen. Die Menschen
aufzunehmen, die sich von
der Kirche entfernt hätten,
„bedeutet nicht, Wölfe in die
Herde eindringen zu lassen,
sondern den verlorenen Sohn
aufzunehmen“, sagte er am
Sonntag bei einer Messe mit
den am Vortag in den Kardinalsrang erhobenen Bischöfen. Sie müssten die Verletzungen der Sünde heilen.
Versöhnt
Prinz Edward, Herzog
von Kent,
sieht die Versöhnung und
Eintracht
zwischen
Deutschland
und Großbritannien auch als
Zukunftsaufgabe. „Die wiederaufgebaute Frauenkirche
ist ein bleibendes Symbol für
die aus der Asche geborene
britisch-deutsche Freundschaft“, sagte der Cousin der
britischen Königin am Sonnabend bei einem Festakt in
der Dresdner Semperoper.
Dem 79 Jahre alten Herzog
wurde für seine Verdienste
um die Aussöhnung der Dresden-Preis 2015 verliehen.
Vereidigt
Z i tat
d e s ta g e s
„Ein Alptraum
hat Kopenhagen
getroffen.“
Lars Løkke Rasmussen,
früherer dänischer
Ministerpräsident und
Vorsitzende der liberalen Partei
Venstre, zu den Terrorangriffen.
Kolinda
Grabar-Kitarovic ist am
Sonntag als
erste Frau in
der Geschichte als kroatische Staatspräsidentin vereidigt worden.
Die 46-jährige Politikerin der
konservativen Oppositionspartei HDZ legte ihren Amtseid in der historischen Altstadt Zagrebs vor den Verfassungsrichtern des Landes ab.
Tausende begeisterter Bürger
säumten ihren Fußweg von
der Innenstadt. Aus dem ganzen Land waren Abordnungen
in historischen Kostümen
erschienen. In ihrer ersten
Rede erinnerte sie mehrmals
an den ersten frei gewählten
Präsidenten Franjo Tudjman.
Ko m m e n ta r
Ein Lebenszeichen
Die FDP meldet sich mit Hamburg wieder zurück
Von Dirk Schmaler
E Die Hamburger mögen klare Verhältnisse. Fast
die Hälfte der Wähler in der Hansestadt haben ihren spröden, aber soliden Bürgermeister Olaf
Scholz für weitere fünf Jahre ins Hamburger Rathaus gewählt. Nicht einmal die Konkurrenten von
CDU, FDP oder Grünen erhoben im Wahlkampf
ernsthaft den Anspruch, „König Olaf “ das Zepter
aus der Hand zu nehmen. Vielmehr dienen sie
sich dem alten und neuen SPD-Regierungschef
seit Wochen untertänig als Koalitionspartner an.
Scholz hat nun freie Auswahl. Wenn es am Ende
für die absolute Mehrheit nicht reicht, muss er zuerst mit den Grünen sprechen, das hat er versprochen. Was aber, wenn sich die SPD und die Grünen nicht auf eine gemeinsame Koalition einigen
können? Elbvertiefung, Verkehrspolitik, Schulpolitik, Olympia – die Liste der Streitthemen ist lang.
Dann könnte Scholz doch auf die Idee kommen,
Mester
Von haralD John
Im Gespräch
.
.
.
.
es mit der großen Überraschung des Wahlabends
zu versuchen: mit der FDP. Die wäre nicht nur billiger zu haben, auch inhaltlich sind beide Parteien
in Hamburg nah beisammen.
Erstmals seit dem Auszug aus dem Bundestag
hat die FDP wieder bei einer Wahl die Fünfprozenthürde übersprungen – allen Grabesreden zum
Trotz. Schon sehen erste Institute die FDP auch
bundesweit bei fünf Prozent. Die FDP sollte es
aber nun mit den „Totgesagte leben länger“-Sprüchen besser nicht übertreiben. Die Hamburger
Rahmenbedingungen waren äußerst günstig: Spitzenkandidatin Katja Suding ist eine gute und bekannte Wahlkämpferin. Das besondere Hamburger Wahlrecht bevorzugt prominente Politiker.
Zudem hat die weiter geschrumpfte CDU kaum
Anziehungskraft entwickelt – und auch an die
FDP Stimmen verloren. FDP-Chef Christian
Lindner wird auf diese Faktoren bei der Bundestagswahl 2017 nicht setzen können. Die Partei hat
in Hamburg ein Hoffnungszeichen gesetzt.
Blick in die Zeit
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
Die Schüsse auf das Kulturzentrum Krudttønden sollten einen Mohammed-Karikaturisten treffen – und töteten den dänischen Filmemacher Finn Nørgaard.
3
dpa
Jetzt trifft der Terror Dänemark
Bei zwei Attentaten in Kopenhagen werden zwei Menschen getötet – die Taten erinnern die Ermittler an die Anschläge in Paris
Kopenhagen. Es ist kurz vor 5 Uhr am
Sonntagmorgen, als für den Dänen Jesper aus dem Stadtteil Nørrebro eine Illusion zerbricht. Die Illusion, er und
die anderen in Nørrebro lebten fern des
islamistischen Terrors, der hemmungslosen Brutalität, die vor Kurzem erst
Paris erschüttert hatte.
„Zuerst dachte ich, es sei ein Feuerwerk“, erzählt Jesper. „Doch innerhalb
von 30 Sekunden sah ich viele Polizisten.“ Jesper, ein 48-jähriger Elektriker,
wohnt im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in dem Stadtteil, der auch
die Heimat vieler Zuwanderer ist. Von
seiner Wohnung aus konnte er nicht sehen, wie die Polizei jenen Mann erschoss, der am Abend zuvor zwei Terroranschläge in seiner Stadt verübt hatte. Aber er konnte es sehr gut hören. Es
geschah ganz in der Nähe.
Am Tag nach den Attentaten steht Dänemark unter Schock. Nur Wochen
nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris hat Dänemark einen ähnlichen Anschlag auf
die Meinungsfreiheit erlebt. Am Samstagnachmittag entgingen der schwedische Mohammed-Karrikaturist Lars
Vilks wie auch der Botschafter Frankreichs, François Zimeray, und weitere
Teilnehmer einer Veranstaltung im Café
des Kopenhagener Kulturhauses Krudttønden nur knapp einem Massaker.
Es geschah im Stadtteil Østerbro, einem bürgerlichen Viertel, direkt neben
dem größten Park der Stadt. „Kunst,
Blasphemie und Meinungsfreiheit“ war
„Es ist ein unendlich trauriger Morgen“:
Vor dem Kulturzentrum, in dem der
Attentäter einen Polizisten erschoss,
legten viele Kopenhagener Blumen
nieder. Die Polizei fahndete mit diesem
Bild einer Überwachungskamera nach
dpa (2)
dem Täter.
das Thema der Runde. Die Diskussion
sei in keiner Weise provozierend, sagt
der Forscher Dennis Meyhoff Brink
später. Auf einer Tonaufnahme vom
Tatort, die die BBC online verbreitet, ist
eine Rednerin zu hören. Dann die
Schüsse. Stühlerücken, Schritte, aufgeregte Stimmen.
„Ich habe gedacht, ich sterbe“, sagt
Meyhoff Brink. Einige Gäste rennen
zur Tür hinaus, unter ihnen auch der
55-jährige Regisseur Finn Nørgaard,
der später tot zwischen Autos liegt, getroffen von den Schüssen des Täters.
Eigentlich, meinen die Ermittler, habe
der Angriff wohl Lars Vilks gegolten,
der wegen seiner Mohammed-Karikaturen schon häufiger Ziel von Anschlägen war. Ihm passierte aber nichts: Er
verschanzte sich zusammen mit der
Mitorganisatorin in einem Kühlraum.
Laut der Zeitung „Jyllands-Posten“
ist es der Anwesenheit von sechs bis
sieben Polizeibeamten im Eingangsbereich zu verdanken gewesen, dass es
nicht zu einem Massaker wie in Frankreich gekommen ist. Die Beamten erwiderten das Feuer. Der Täter flüchtete,
ohne in den Saal zu gelangen. Drei Polizisten wurden bei dem Schusswechsel
verletzt. „Es war die gleiche Intention
wie bei ,Charlie Hebdo‘, nur dass sie es
nicht schafften ’reinzukommen“, sagte
Botschafter Zimeray später.
Doch der Alptraum war damit noch
nicht zu Ende. Sondereinsatzkommandos jagten den in einem Kleinwagen
und später in einem Taxi geflüchteten
Täter. Die Polizei veröffentlichte Bilder
von einer Straßenüberwachungskamera. Man suche nach einem arabisch aussehenden Mann, zirka 1,85 Meter groß,
hieß es.
Gegen 1 Uhr nachts fielen erneut
Schüsse. Dieses Mal vor der Kopenhagener Hauptsynagoge, in der eine BarMitzwa-Zeremonie stattfand. Ein
37-jähriger Mann jüdischen Glaubens,
der die Gäste einließ, wurde ermordet.
Glücklicherweise hatte die Synagoge
wegen der Schießerei vom Nachmittag
Polizeischutz beantragt. So konnte der
Täter nicht in die Synagoge gelangen.
Zwei Beamte wurden jedoch verletzt.
Die Stadt ist danach endgültig im Ausnahmezustand. Hubschrauber kreisen,
Polizisten sperren Straßen ab. Sie suchen
nach einem schwarzen VW Polo, mit
dem der Täter geflüchtet ist. Doch den
drängt es nicht in die Ferne. Mit einem
Taxi lässt er sich nach Nørrebro bringen.
Der Taxifahrer gibt der Polizei kurz darauf den entscheidenden Tipp.
Der Mann, den die Polizei dann am
frühen Sonntagmorgen am Bahnhof
von Nørrebro zunächst nur kontrollieren will, war offenbar ein Einzeltäter. 22
Jahre alt, in Dänemark geboren. Kein
Syrien-Rückkehrer, aber anscheinend
ein polizeibekannter Islamist. Als er eine
Waffe zieht, erschießen ihn die Polizisten. „Wir können noch nichts über das
Motiv sagen, aber es kann sein, dass er
von den Ereignissen in Paris inspiriert
wurde“, sagte Jens Madsen, Chef des Geheimdienstes PET, später.
Und die Dänen? Schwanken am Tag
danach zwischen Erschrecken und dem
Willen, sich die Offenheit und Liberalität nicht nehmen zu lassen. Sie wussten
ja, dass der Terror für sie nicht nur eine
abstrakte Gefahr ist, seit den Mohammed-Karikaturen 2006 und dem Aufruhr, den es um sie gab. Aber es ist doch
etwas anderes, ihn vor der eigenen
Wohnung zu spüren.
„Niemand darf entkommen, der die
offene, freie und demokratisch dänische Gesellschaft angreift, sagt Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt
am Sonntagmorgen. Es soll entschlossen klingen, wie eine Drohung. Die Gefühle ihrer Landsleute trifft sie mit einem anderen Satz vielleicht noch besser: „Es ist“, sagt sie, „ein unendlich
trauriger Morgen.“
Terroranschläge in Kopenhagen
1
Nørrebro
3
Østerbro
Sonnabend, 15.33 Uhr
Anschlag auf das
Kulturcafé „Krudttønden“
Sonntag, 4.50 Uhr
Polizei erschießt
mutmaßlichen Täter
in der Nähe des
S-Bahnhofs Nørrebro
DÄNEMARK
Kopenhagen
Innenstadt
2
KOPENHAGEN
Sonntag, ca. 1 Uhr
Anschlag auf Synagoge
1 km
Quelle: APA, dpa
Von Birgitta Von gyldenfeldt,
Julia WäschenBach
und andré anWar
Lars Vilks – der Künstler als Zielscheibe
Stockholm. Es war ein einziges
kleines Werk, das den schwedischen Künstler Lars Vilks bekannt machte. Der 68-Jährige,
dem am Sonnabend das Attentat in einem Kulturzentrum in
Kopenhagen galt, hatte seit den
Siebzigerjahren weitgehend unbeachtet gezeichnet und an Universitäten gelehrt. Das änderte
sich jedoch schlagartig im Jahr
2007. Da brachte Vilks drei Skizzen Mohammeds zu Papier –
mit dem Propheten als Hund
mit Menschenkopf im Kreisver-
kehr. Sie machten Vilks zum
Hassobjekt von Islamisten in aller Welt.
Dabei wagte zunächst niemand, die Zeichnungen zu veröffentlichen – die gewaltsamen
Proteste wegen zwölf anderer,
nicht von Vilks stammender
Mohammed-Karikaturen in der
dänischen Zeitung „JyllandsPosten“ lagen schließlich erst ein
Jahr zurück.
Die Lokalzeitung „Nerikes Allehanda“ brachte sie dann aber
doch – und Vilks Leben verän-
die radikalislamistische Amerikanerin Colleen LaRose, bekannt unter dem Namen „Jihad Jane“, einen Mordanschlag auf Vilks geplant
hatte. Sie sollte Personen
rekrutieren, die die Tat in
Skandinavien ausüben
sollten.
derte sich dramatisch. Das Terrornetzwerk Al Kaida und andere setzten Kopfgelder auf
Vilks Ermordung aus.
Seitdem lebt er mit
Polizeischutz. Immer wieder wurde
er seither angegriffen.
Im März 2010
machte die USStaatsanwaltschaft
bekannt,
dass
.
.
.
Dem 68-jährigen
Künstler Lars
Vilks galt das
Attentat.
dpa
.
Im Mai 2010 zeigte Vilks an
der Universität Uppsala den
Film eines iranischen Künstlers,
der Homosexuelle beim Geschlechtsakt mit Mohammedund Ali-Masken zeigte. Ein
16-Jähriger aus dem Publikum
griff den Künstler daraufhin
spontan an, wurde aber gestoppt. Fünf Tage später versuchten zwei Brüder, Vilks Haus
anzuzünden.
Vilks zeichnete dennoch neue
Mohammed-Hunde. „Es wurde
kritisiert, dass ein Kind meine
bekannteste Zeichnung besser
hinbekommen könnte. Da dachte ich mir, ich muss mich jetzt
etwas mehr anstrengen“, sagte er
im Dezember 2010.
Vilks ist in Schweden umstritten. Seine Kritiker unterstellen ihm, dass seine Mohammed-Zeichnung vor allem seine Bekanntheit steigern sollte.
Mangelnden Erfolg und bescheidene künstlerische Umsetzung versuche er, durch wenig originelle Provokation wettzumachen.
4
Politik
Die Harke, Nienburger Zeitung
Und der Sieger heißt: Olaf Scholz
In Kürze
Neuer Streit über
Erbschaftssteuer
Berlin. Die Neuregelung der
Erbschaftssteuer sorgt für Ärger
in der Großen Koalition. Es geht
um ein Aufkommen von zuletzt
5,45 Milliarden Euro, das den
Ländern zusteht. Ein Neukonzept soll Ende Februar vorgelegt
werden. Unionsfraktionsvize
Michael Fuchs sieht keinerlei
Spielraum für eine auch von der
SPD geforderte Einnahmesteigerung. „Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Regelung, dass
das Aufkommen aus der Erbschaftssteuer bei der Neuregelung keinesfalls erhöht werden
darf, ist als rote Linie zu beDW
trachten“, sagt Fuchs.
Armee wehrt Angriff
von Boko Haram ab
Abuja. Unter Einsatz von
Kampfflugzeugen haben die
nigerianischen Streitkräfte
nach eigenen Angaben einen
Angriff der islamistischen Terrororganisation Boko Haram
auf die Großstadt Gombe zurückgeschlagen. Hunderte sunnitische Fundamentalisten
hatten Augenzeugen zufolge
am Sonnabend versucht, die
Stadt im Nordosten des Landes einzunehmen. Es kam zu
heftigen Feuergefechten in den
Vororten der Stadt. Die Regierung verhängte eine 24-stündige Ausgangssperre. Verlässliche Angaben über Opfer lagen
zunächst nicht vor.
IS entführt im Irak
25 Polizisten
Bagdad. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) soll nach
einem Medienbericht im Westirak 25 Angehörige der Polizei
entführt und drei getötet haben. Die Sicherheitskräfte seien in der seit mehreren Tagen
umkämpften Stadt Al-Bagdadi
verschleppt worden, berichtete
die irakische Nachrichtenseite
„Al-Sumaria News“ unter Berufung auf eine Polizeiquelle. Erst
am Freitag hatte die Armee
dort einen Großangriff der
Dschihadisten zurückgeschlagen. Behörden hatten vermeldet, die Region sei „mit Ausnahme einiger Ecken“ gesichert.
Unbekannte
attackieren Asylheim
Freiberg. Unbekannte haben
ein Asylbewerberwohnheim im
sächsischen Freiberg mit Böllern beworfen und dabei einen
Bewohner leicht verletzt. Er
erlitt in der Nacht zu Sonnabend
ein Knalltrauma, wie die Chemnitzer Polizei mitteilte. Die Höhe
des Sachschadens blieb zunächst unklar. In Tatortnähe
wurden zwei Männer beobachtet, die mit einem Auto davonfuhren. Ob sie etwas mit der
Attacke zu tun hatten, war zunächst nicht bekannt. Das Operative Abwehrzentrum der sächsischen Polizei übernahm die
Ermittlungen.
Ehemaliger SS-Mann
soll vor Gericht
Dortmund. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen
einen 93 Jahre alten ehemaligen SS-Mann aus Lage (Kreis
Lippe) Anklage wegen Beihilfe
zum Mord im Vernichtungslager Auschwitz erhoben. Das
bestätigte der Leiter der NRWZentralstelle für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen,
Oberstaatsanwalt Andreas
Brendel, dem in Bielefeld erscheinenden „Westfalen-Blatt“
(Sonnabend). Eine Beteiligung
an Tötungen habe der Mann
bestritten. Das Landgericht
Detmold müsse über die Zulassung der Anklage entscheiden.
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
SPD-Bürgermeister gewinnt Hamburg-Wahl deutlich / Überraschungserfolg für die FDP
Von Dirk Schmaler
Hamburg. Der Jubel war groß.
Als auf der SPD-Wahlparty die
ersten Prognosen zur Bürgerschaftswahl über die großen
Bildschirme flackerten, stieg der
rote Balken auf 47 Prozent. SPDBürgermeister Olaf Scholz erreichte damit noch einmal mehr
Zustimmung, als in den letzten
Umfragen prognostiziert. „Einen
schönen Dank für dieses Vertrauen. Wir werden niemanden
enttäuschen, darauf können sich
alle in dieser Stadt Hamburg verlassen“, sagte der neue und alte
Bürgermeister Olaf Scholz unter
dem Jubel der Anhänger. „Wir
haben gehalten, was wir versprochen haben. Hamburg wird auch
in den nächsten fünf Jahren eine
gut regierte Stadt sein.“
Wie allerdings die bisher allein
regierende SPD in Zukunft arbeiten wird, war gestern Abend
zunächst nicht klar. Denn die 47
Prozent der Stimmen reichten
nur für eine Fortführung der Alleinregierung, falls es die AfD
nicht in die Bürgerschaft geschafft hätte. Das allerdings war
gestern Abend noch unsicher.
Wahrscheinlicher ist es, dass die
AfD mit knapp über fünf Prozent
erstmals in ein westdeutsches
Parlament einziehen wird – und
Scholz künftig einen Koalitionspartner braucht.
Scholz hatte sich bereits im
Vorfeld für die Grünen als Bündnispartner ausgesprochen. Gestern wollte er allerdings nicht erneut ausschließen, dass es doch
noch zu einer Koalition mit der
überraschend erstarkten FDP
kommen könnte. „Ich habe gesagt, wir fragen zuerst die Grünen, das gilt jetzt auch“, sagte er.
Hamburgs Grüne, die bei elf bis
Der Bürgermeister bleibt der Bürgermeister: Olaf Scholz gestern Abend vor SPD-Anhängern.
haben etwa in der Verkehrs- und
Umweltpolitik unterschiedliche
Konzepte.
Die FDP mit ihrer Spitzenkandidatin Katja Suding landete bei
rund 7 Prozent und machte sich
sogar Hoffnungen auf eine Regierungsbeteiligung. „Wenn Olaf
Scholz anruft, werde ich den Anruf sicher entgegen nehmen“,
sagte Suding gestern. Die FDP
12 Prozent landeten, kündigten
allerdings harte Verhandlungen
an, falls sie in eine Koalitionsregierung mit der SPD eintreten
sollten. „Wir sind eine Programmpartei; wir werden hart
verhandeln und sind dann ein
zuverlässiger Partner“, sagte Jens
Kerstan, einer der beiden Grünen-Spitzenkandidaten
am
Sonntagabend. SPD und Grüne
„Die FDP ist wieder im politischen Spiel“
Gibt es nach der Hamburg-Wahl
eine neue FDP?
Wähler sind vertrauensvoll wieder zur FDP zurückgekehrt. Das
spricht für Katja Suding, aber
auch für Christian Lindner und
sein Team, zu dem ich auch gehöre. Die Querulanten sind weg.
Jetzt müssen wir uns des neuen
Vertrauens würdig erweisen,
dann gewinnen wir auch bundesweit.
Ist Regierungsbeteiligung um
jeden Preis nach wie vor das
FDP-Existenzprinzip?
Es wird keine Regierungsbeteiligung um jeden Preis geben. Wir
haben ja nicht nur ein neues Lebensgefühl vermittelt – den Mut,
sein eigenes Leben zu gestalten ,
Merkel vom Kanzlerstuhl zu stoßen?
nachgefragt
Das kann momentan gar nicht
unser Ziel sein. Die FDP ist jetzt
wieder im politischen Spiel.
Auch bei den Medien. Die FDP
wird von den Menschen wieder
gewollt. Der Hamburger Erfolg
ist noch lange nicht das Ende
der Fahnenstange. Unser Ziel ist
es, die nächsten Landtagswahlen erfolgreich zu gestalten und
die FDP wieder in den nächsten
Bundestag zu führen. Nicht deshalb, weil wir wieder Ministerposten brauchen, sondern weil
wir für eine neue Politikgestaltung stehen. Mit der Großen
Koalition ist das Land in den
Einschlafmodus geraten.
... bei
Wolfgang Kubicki,
Fraktionschef
der FDP in Kiel.
sondern wir wollen auch die Vermehrung des Wohlstands für
alle. Die innere Liberalität unseres Landes muss erhalten bleiben, die sowohl von AfD und Pegida als auch von islamistischen
Gewalttätern bedroht ist.
Wenn der Erfolgsweg der FDP
anhalten sollte, bei den nächsten Wahlen, wäre es dann ihr Ziel
im nächsten Bundestag, Angela
Interview: Dieter Wonka
lag in Umfragen noch im Dezember bei zwei Prozent.
Die CDU verliert nach ihrem
Fiasko 2011 erneut und fällt auf
ihr schlechtestes Ergebnis in den
Ländern seit mehr als einem halben Jahrhundert. Spitzenkandidat Dietrich Wersich bezeichnete
das schlechte Abschneiden seiner Partei als „herbe Enttäuschung“. „Wir haben die Ziele,
die wir uns als Union in dieser
Stadt gesetzt haben, nicht erreicht“, sagte er am Sonntagabend. „Das war ein großer
Kampf und es ist schade und
traurig, dass der nicht belohnt
wurde.“ Die CDU stürzte von
21,9 Prozent bei der Wahl 2011
nach der ersten Prognose auf ein
historisches Tief von 16 Prozent.
Laut Analysen zur Wählerwanderung hat die Hamburger
CDU an alle Parteien Wähler
verloren – vor allem an die SPD.
Selbst Stammwähler haben sich
gegen den wenig bekannten Spitzenkandidaten Dietrich Wersich
entschieden. Die AfD bekam
gleichermaßen Stimmen von
CDU, SPD, FDP und Nichtwählern. Gleichzeitig hat die geringe
Wahlbeteiligung der Alternative
für Deutschland geholfen. Lediglich 54 Prozent der 1,3 Millionen
Wahlberechtigten
beteiligten
sich an der Abstimmung.
Die Großstädter mögen die CDU nicht
Von klauS Wallbaum
Hamburg. Das Ergebnis ist eine
Blamage. Nur rund 16 Prozent
für die CDU in Hamburg, jene
Partei, die mit Ole von Beust einmal eine bundesweit beachtete
Kraft gewesen war. Wieso haben
es die Christdemokraten so
schwer in den Großstädten? Wieso konnte die Partei, die sich
doch so modern gibt, in Hamburg nicht wenigstens einen kleinen Achtungserfolg erzielen?
Hinweise, dass es an der mangelnden Bekanntheit und Ausstrahlung von Spitzenkandidat
Dietrich Wersich gelegen haben
könnte, überzeugen nicht. Denn
einerseits erfüllt Wersich alle Klischees eines CDU-Politikers der
neuen Generation: Er ist unkonventionell, hat eine Nähe zu sozialen und kulturellen Themen –
und er bekennt sich dazu, homosexuell zu sein. Damit hat Wer-
sich eine Nähe zum linken Milieu, die sonst vor allem Politikern
der Sozialdemokraten und der
Grünen eigen ist. Andererseits
aber steht der Misserfolg der
Hamburger CDU in einer Reihe
von schlechten Nachrichten für
die Partei in Großstädten. Reihenweise hat sie bei den Oberbürgermeisterwahlen in den vergangenen Monaten verloren. Im
vergangenen Juni purzelten die
CDU-OB von Düsseldorf und
Braunschweig, kurz darauf ging
noch Oldenburg verloren. Die
SPD eroberte vorher schon Wiesbaden und Frankfurt, Wolfsburg,
Duisburg und Karlsruhe.
Von den 30 einwohnerstärksten Großstädten Deutschlands
werden 23 von Sozialdemokraten geführt. Neun der zehn größten Städte haben SPD-Politiker
als Rathauschefs. Der zehnte OB
in Stuttgart heißt Fritz Kuhn und
ist ein Grüner.
.
.
.
Moderner Kandidat – aber ohne
Charisma: Dietrich Wersich. dpa
Bisher, sagen viele in der Union, sind viele OB-Kandidaten zu
schwach gewesen. Stimmt das?
Einer von ihnen ist Uwe Schünemann, früherer niedersächsischer Innenminister. Er versuchte erst, im Kreis Hameln-Pyrmont Landrat zu werden – erfolglos. Dann wollte er in Höxter
.
Bürgermeister werden – ebenfalls erfolglos. „An den Inhalten
jedenfalls kann es kaum liegen“,
sagt Schünemann. Die CDU sei
in den Kommunen, vor allem in
den Großstädten, programmatisch sehr weit nach links gegangen. Was die Positionen in der
kommunalen Verkehrspolitik
anbelange, in der Schul- und der
Baupolitik, habe sich die CDU
erheblich modernisiert. „Da hören wir eher Kritik von denen,
die sich ein konservativeres Profil wünschen“, sagt Schünemann.
Aber vielleicht liege es am „guten
Gewissen“: „Viele gutsituierte
Wähler, die früher uns nahegestanden haben, kreuzen jetzt die
Kandidaten von SPD und Grünen an – weil sie meinen, damit
die vermeintlich besseren politischen Absichten unterstützen zu
können. Mit dieser Wahlentscheidung können sie dann ihr
Gewissen beruhigen.“
dpa
Viel Lob
für den
Wahlsieger
Von Dieter Wonka
Berlin. Die SPD habe gewonnen,
„weil sie selbst so gut gewesen“
sei, sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel. Sein Parteivize, Ralf Stegner, stellt zufrieden fest, „die
CDU in Hamburg ist schwächer
als die SPD in Bayern“. Seine
Partei fordert Stegner auf, „nicht
nach der Union zu schauen,
sondern sich auf die eigenen
Stärken, auf die eigenen Ziele
und auf die versprochene Politik
zu konzentrieren“. Die Frage, ob
Olaf Scholz möglicherweise der
beste SPD-Kanzlerkandidat 2017
sei, beantwortete Stegner mit
der Feststellung: „Hamburg war
und ist eine SPD-Hochburg,
aber wir müssen einräumen,
dass es außer den SPD-Stärken
im Norden und im Westen auch
einige schwache Regionen gibt.“
Die Grünen-Politikerin Renate Künast sieht in dem SPDWahlerfolg nicht nur „den Erfolg eines männlichen Doubles
von Angela Merkel“, sondern
auch „die große Gefahr der Entpolitisierung“, da bei beiden politischen Erfolgstypen unklar
sei, „in welche Richtung Politik
gehen soll“. Man müsse aufpassen, „dass Politik durch Kompromisse nicht in die Unkenntlichkeit getrieben wird“. Künast
betont auch, dass sowohl Merkel
als auch Scholz dem Wunsch
vieler Bürger entsprächen, dass
Politiker „nicht das eigene Ego
in den Mittelpunkt rücken“ sollten. Belohnt vom Wähler werde
offenkundig, „wer sortiert und
fähig entscheidet und nicht, wer
den Menschen verspricht, im
Himmel ist Jahrmarkt“.
Nach dem desaströsen Abschneiden der Union reagierte
Michael Fuchs, Unionsfraktionsvize im Bundestag, mit Humor: „Das schlechte Ergebnis
für die CDU in Hamburg kontern wir dann eben mit demnächst 80 Prozent Popularitätswert für Angela Merkel.“ CDUPräsidiumsmitglied Jens Spahn
betonte: „Ich freue mich sehr
über das Ergebnis der FDP. Es
ist gut, dass sie wieder drin
ist.“
Wirtschaft
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
Lokführer
wollen vier
Tage streiken
in kürze
Österreich
verliert Bestnote
Wien. Die US-Ratingagentur
Fitch hat Österreich wegen
dessen deutlich gestiegener
Verschuldung die Bestnote
entzogen. Die Einschätzung
der Kreditwürdigkeit der Alpenrepublik sei um eine Stufe
von „AAA“ auf „AA+“ verringert worden, teilte das Institut
mit. Mit weiteren Abstufungen
muss Österreich zunächst
nicht rechnen, den Ausblick
setzte Fitch auf „stabil“. Die
Agentur verwies auf den bis
vor Kurzem nicht erwarteten
starken Anstieg der Staatsschulden auf 89 Prozent des
Bruttoinlandsprodukts. Das sei
höher als bei allen anderen
Staaten mit einer Spitzenbonität – abgesehen von den USA.
GDL stellt Bahn
Ultimatum bis Mittwoch
Berlin. Der Tarifstreit zwischen
Fraport hält an
Übernahmen fest
Frankfurt. Der Frankfurter
Flughafenbetreiber Fraport
rechnet trotz des geplanten
Privatisierungsstopps der Regierung in Athen weiter mit der
Übernahme griechischer Regionalflughäfen. „Wir gehen
nach wie vor davon aus, dass
alles wie geplant stattfindet“,
hieß es am Wochenende bei
Fraport in Frankfurt. Solange
das Unternehmen von seinem
Ansprechpartner – dem griechischen Privatisierungsfonds
– nichts anderes höre, werde
man sich an Spekulationen
nicht beteiligen: „Wir sind ganz
ruhig. Alles läuft wie geplant
weiter.“ Die neue griechische
Regierung lehnt weitere Privatisierungen ab.
„Ganz niedlich“: Handschellen
dpa
mit Plüsch.
Beate Uhse erwartet
Sadomaso-Welle
Flensburg. Mit zusätzlichen
Handschellen, Liebeskugeln
und Peitschen hat sich der
führende deutsche Erotikhändler Beate Uhse auf den Filmstart von „Fifty Shades of
Grey“ vorbereitet. Der Konzern
erwartet von der SadomasoRomanze eine deutliche Belebung seiner Geschäfte. „Das
gibt sicher Rückenwind“, sagt
Vorstandschef Serge van der
Hooft. Beate Uhse habe die
Lagerbestände für einige Produktgruppen ausgeweitet.
„Aber alles ganz niedlich“, sagt
van der Hooft. Die Handschellen sind mit Plüsch versehen,
die Peitschen mit Herzchen
bedruckt.
Google-Gründer
verkaufen Aktien
Mountain View. Die GoogleGründer Larry Page und Sergey Brin wollen in den nächsten zwei Jahren Aktien für
mehrere Milliarden Dollar verkaufen. Zum aktuellen Preis
wären die Anteile insgesamt
rund 4,4 Milliarden Dollar (3,86
Milliarden Euro) wert. Dank des
Systems aus mehreren Aktienklassen mit verschiedenen
Stimmrechten werden die beiden 41-Jährigen dennoch die
Kontrolle über den Internetkonzern behalten. Ihr Stimmrechtsanteil werde nur von
54,6 auf 52 Prozent sinken, wie
aus Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht.
5
Zu teuer? Die Postbank will sich den Aufwand beim Lesen, Überprüfen und Ausführen einer Papierüberweisung bezahlen lassen.
dpa
Hoffen auf die „Seniorenkulanz“
Postbank erntet für Überweisungsgebühr Protest – und signalisiert Entgegenkommen
Von Albrecht ScheuermAnn
Hannover. Die Aufregung über
die jüngste Gebührenentscheidung der Deutschen Postbank
ist groß. Überweisungsaufträge
auf Papier kosten künftig jeweils
99 Cent, erfuhren Millionen
Kunden. Bisher waren sie kostenlos. Allerdings gibt es auch
Möglichkeiten, dem vom 1. April
an geltenden Überweisungsentgelt zu entgehen.
Kunden können unter Umständen auf Kulanz hoffen, sagte
ein Postbank-Sprecher. Eine unter dem inoffiziellen Begriff „Seniorenkulanz“ existierende interne Anweisung sieht offenbar
vor, dass Ausnahmen von den
allgemeinen Gebührenregeln
gemacht werden können.
„Wenn sich Kunden deshalb
bei uns melden, sehen wir uns
den hohen Kosten begründet.
„Lesen, Prüfen und Ausführen
einer Überweisung auf Papier
sind aufwendiger als beim On-
das im Detail an“, sagte der Sprecher. Ob es im Einzelfall eine
Kulanzregelung gibt, hänge etwa
von der Dauer der Geschäftsbeziehung, der Entfernung zur
nächsten Filiale oder dem Lebensalter ab. Ebenso werde geprüft, ob der entsprechende
Kunde schon Onlinebanking bei
der Postbank genutzt hat.
In den Filialen gibt es dem
Vernehmen nach Formblätter
für solche Kulanzanträge. Entschieden werde jedoch jeder
Einzelfall nicht in der jeweiligen
Filiale, sondern zentral. Die
neue Gebühr von knapp einem
Euro gilt nicht nur für papiergebundene Überweisungen, sondern auch für Scheck- und
Wechseleinzüge sowie die erstmalige Ausführung eines neuen
Dauerauftrags.
Das neue Entgelt wurde mit
Mediziner fordern
Lockerung bei
Krankschreibung
info
Große Privatbank
Die Postbank sieht sich mit
ihren 14 Millionen Kunden
und mehr als fünf Millionen
privaten Girokonten als
größte Privatkundenbank in
Deutschland. Die einstige
Post-Finanzsparte, die heute
zur Deutschen Bank gehört,
gilt traditionell als eine
preisgünstige Bank für
Lohn- und Rentenempfänger. Das kostenlose Girokonto war einst ein wichtiges
Werbeargument.
line- oder Telefonbanking.“ Der
Unternehmenssprecher wies darauf hin, dass das Geldhaus wegen der Minimalzinsen am Kapitalmarkt nicht genug Erträge
erwirtschafte, um den Service
aufrechterhalten zu können.
Die Stiftung Warentest rät Betroffenen, sich gegen die Gebühr
zu wehren. Sie könnte rechtswidrig sein, weil sie die Kunden
„unangemessen benachteiligt“.
Diese könnten widersprechen,
müssten dann allerdings mit einer Kündigung rechnen.
Deshalb raten die Tester, die
Bank in einem Brief zu bitten,
„auf die Einrede der Verjährung“ zu verzichten. Dann
könnten sie profitieren, sollten
die Gerichte die Gebühr kippen.
Ein entsprechender Formbrief
findet sich auf der Internetseite
der Stiftung Warentest.
der Lokführergewerkschaft GDL
und der Deutschen Bahn steht
vor einer neuen Eskalation. Die
GDL stellte dem Konzern ein
Ultimatum bis Mittwoch und
drohte mit Streiks. „Der nächste
Streik wird um die hundert
Stunden lang sein“, sagte der
GDL-Vorsitzende Claus Weselsky der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
Die Bahn und die GDL stecken seit mehr als einem halben
Jahr in einem außergewöhnlich
komplizierten Tarifkonflikt. Die
Gewerkschaft will künftig nicht
nur für die Lokführer des Unternehmens verhandeln, sondern auch für andere Berufsgruppen. Dies hatte zum Streit
auch mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) geführt.
Die GDL befürchtet, dass die
staatseigene Bahn auf das von
der Bundesregierung auf den
Weg gebrachte neue Tarifeinheitsgesetz setzt. Demnach sollen kleine Spartengewerkschaften die Interessen ihrer Mitglieder nicht mehr zulasten ganzer
Betriebe durchsetzen können.
Verdi und Post
verschärfen Ton
Bonn. Im Streit um die Neuord-
nung der Paketzustellung bei
der Deutschen Post verschärft
sich der Ton. Verdi-Chef Frank
Bsirske warf der Post vor, ihre
Gewinnziele „auf dem Rücken
der Beschäftigten“ erreichen zu
wollen. Deshalb dränge sie Paketzusteller in Regionalgesellschaften „mit bis zu 20 Prozent
weniger Entgelt“. Die geplante
Gründung von Regionalgesellschaften sei ein Tarifbruch. Verdi werde sich das nicht gefallen
lassen. Post-Chef Frank Appel
wies die Vorwürfe entschieden
zurück. „Wir brechen keine Verträge“, sagte er.
Der Mindestlohn gilt.
So einfach ist das.
Magdeburg. Mediziner der Uni-
versität Magdeburg haben vorgeschlagen, die Regeln für
Krankschreibungen zu lockern.
Beschäftigte sollten sich für die
Dauer von bis zu einer Woche
selbst krankmelden können,
sagte Wolfram Herrmann, Leiter des Magdeburger Forscherteams, der „Welt am Sonntag“.
Eine Studie habe ergeben,
dass viele Arztbesuche nur erfolgten, um die ärztliche Bescheinigung zur Krankschreibung zu erhalten. Falle ein Teil
davon weg, würden die Hausärzte entlastet und könnten sich
besser um die Behandlung von
Patienten mit langwierigen Erkrankungen kümmern.
Arbeitgeber verlangen in der
Regel ab dem vierten Tag der
Krankheit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Drei Tage
kann ein Beschäftigter also nach
eigener Entscheidung ohne
„Krankenschein“ zu Hause bleiben. Hermann schlug vor, eine
Ausweitung auf fünf Tage in Pilotprojekten auszuprobieren.
„Dass durch eine eigenständige Krankmeldung der Beschäftigten die Zahl der Fehltage
nicht nach oben schnellt, zeigen
Erfahrungen aus Norwegen“,
sagte der Arzt. CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn zeigte
sich aufgeschlossen.
STUNDENZETTEL
NAME:
L. MÜLLER
Tag
Beginn
Ende
Arbeitszeit
Mo
8: 00
17: 30
9
Di
8: 30
16: 00
7
(abzüglich Pausen)
Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland der gesetzliche
Mindestlohn von 8,50 EUR. Um sicherzustellen, dass dieser
tatsächlich für jede Arbeitsstunde bezahlt wird, gilt in einigen
Branchen die sogenannte Dokumentationspflicht. Das heißt:
Beginn, Dauer und Ende der täglichen Arbeitszeit müssen
erfasst werden. Das geht auch ganz einfach handschriftlich
auf einem Zettel. Eine Vorlage zum Download, Erläuterungen,
für wen die Dokumentationspflicht gilt, und weitere Informationen finden Sie unter: www.der-mindestlohn-gilt.de
.
.
.
.
Nicht geschenkt.
Sondern verdient.
6
Fernsehen
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
5.30 ZDF-Morgenmagazin 9.05 Rote Rosen 9.55 Sturm der Liebe 10.45 Um Himmels Willen 11.35 Giraffe, Erdmännchen
& Co. Bärin Cashu erobert das neue Bärenhaus 12.00 Tagesschau 12.15 Rosenmontagszug Mainz 2015. Show 14.00
Rosenmontagszug Düsseldorf 2015.
Motto: Traumhaft jeck! 15.30 Rosenmontagszug Köln 2015. Motto: Social
jeck – kunterbunt vernetzt
5.30 ZDF-Morgenmagazin 9.05 Volle
Kanne – Service täglich. U.a.: Top-Thema: Wohin im medizinischen Notfall? /
PRAXIS täglich: Richtige Haltung beim
Schwimmen 10.30 Die RosenheimCops. Mord im Rosenbeet 11.15 SOKO
Wismar 12.00 heute 12.10 drehscheibe
13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.05 Topfgeldjäger
7.30 Utta Danella – Eine Liebe im September. TV-Liebesdrama, D 2006 9.00
Nordmagazin 9.30 Hamburg Journal
10.00 Schleswig-Holstein 10.30 buten
un binnen – regionalmagazin 11.00 Hallo Niedersachsen 11.30 Wildes Russland
12.15 In aller Freundschaft 13.00 Utta
Danella – Der blaue Vogel. TV-Familiensaga, D 2001 14.30 Utta Danella – Der
blaue Vogel. TV-Familiensaga, D 2001
5.10 Explosiv – Weekend. Moderation: Janine Steeger 6.00 Guten Morgen Deutschland. Moderation: Wolfram
Kons, Angela Finger-Erben 8.30 GZSZ
9.00 Unter uns. Mit Tabea Heynig, Lars
Steinhöfel, Claudelle Deckert 9.30 Betrugsfälle 10.00 Die Trovatos – Detektive decken auf 11.00 Die Trovatos – Detektive decken auf 12.00 Punkt 12 – Das
RTL-Mittagsjournal 14.00 Verdachtsfälle
5.30 SAT.1-Frühstücksfernsehen.Aktuelle Information, entspannter Talk, kontroverse Diskussionen, Service, Prominente
und viel gute Laune. Moderation: Matthias Killing,Jan Hahn, Marlene Lufen,Alina
Merkau 10.00 Auf Streife 11.00 Richterin Barbara Salesch 12.00 Richter Alexander Hold 13.00 Richter Alexander Hold
14.00 Auf Streife 15.00 Im Namen der
Gerechtigkeit – Wir kämpfen für Sie!
7.35 Das Geheimnis des Regenbogensteins. Fantasyfilm, USA/VAE 2009 9.15
Men in Black 3. Science-Fiction-Film, USA
2012. Mit Will Smith, Tommy Lee Jones,
Josh Brolin 11.10 Mike & Molly 12.00 Two
and a Half Men 13.20 2 Broke Girls 13.50
New Girl 14.15 The Big Bang Theory. 21
Sekunden 14.40 The Big Bang Theory.
Der falsche richtige Freund 15.10 The Big
BangTheory 15.35 How I MetYour Mother
17.00
17.15
18.00
18.50
16.00
16.10
17.00
17.10
17.45
18.05
19.25
16.10 die nordstory – Die Viehhändler
17.10 Panda, Gorilla & Co.
18.00 Niedersachsen 18.00 Uhr
18.15 die nordreportage
18.45 DAS! Zu Gast: Thomas Meixner
19.30 Hallo Niedersachsen
20.00 Tagesschau
17.00
17.30
18.00
18.30
18.45
19.05
19.40
16.00
17.00
17.30
18.00
17.00 taff
18.00 Newstime
18.10 Die Simpsons Auf der Jagd
nach dem Juwel von Springfield
18.40 Die Simpsons Im Namen des
Großvaters. Zeichentrickserie
19.05 Galileo hitchBOT (4)
Tagesschau
Brisant
Quizduell
Großstadtrevier
Kameraden. Krimiserie
Mit Jan Fedder, Jens Münchow
20.00 Tagesschau
heute – in Europa
SOKO Kitzbühel
heute (auch 19.00)
hallo deutschland
Leute heute
SOKO 5113 Chaos im Kopf
WISO
Betrugsfälle
Unter uns Daily Soap
Explosiv – Das Magazin
Exclusiv – Das Star-Magazin
RTL Aktuell
Alles was zählt Daily Soap
GZSZ Daily Soap
Anwälte im Einsatz
Mein dunkles Geheimnis
Sat 1 Regional
In Gefahr – Ein verhängnisvoller Moment
19.00 Navy CIS Schiffe in der Nacht
19.55 SAT.1 Nachrichten
KRIMISERIE
KRIMISERIE
REPORTAGE
DOKUREIHE
KRIMISERIE
SERIE
18.50 Großstadtrevier
16.10 SOKO Kitzbühel
18.15 Rentner zu mieten
21.15 Das Jenke-Experiment
20.15 Detective Laura Diamond
Laura und der Sexskandal. Die Wahlkampfhelferin Caitlin Coyne wurde erschossen. Zuvor ging das Gerücht um,
der Kongressabgeordnete Jameson, in
dessen Team die junge Frau freiwillig
arbeitete, habe eine Affäre mit ihr gehabt. Dies führt Laura (Debra Messing)
zunächst auf eine falsche Spur.
20.15 Die Simpsons
Luca$. Lisa verliert ihr Herz ausgerechnet an den dicklichen Naivling Lucas. Patty und Selma sind der Meinung,
dass Töchter sich immer in solche
Männer verlieben, die ihren Vätern am
ähnlichsten sind. Marge sorgt sich um
die Zukunft ihrer Tochter und bittet Homer, ein besseres Vorbild abzugeben.
Kameraden. Paul Dänning (Jens Münchow) und Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz) ermitteln in einem Fall von
Brandstiftung. Der Laden des Schneiders Mehmet Bilal wurde angezündet,
wobei das Ziel offenbar dessen Enkelin
war, die Polizeianwärterin Lamya. Die
Spur führt zu einer Gruppe von Neonazis.
Das Spiel ist aus. Walter Wegmann gewinnt bei einer Pokerrunde eine hohe
Summe. Auf dem Heimweg wird der
Mann ermordet. Daraufhin beschuldigen sich die Mitglieder der Pokerrunde
gegenseitig des Mordes. Kofler (Kristina Sprenger) und Lechner (Andreas Kiendl) sollen Licht ins Dunkel bringen.
Die alten Profis von Stralsund. Als
Birgit Wacks in Rente ging, gründete sie
die Agentur „Alte Profis”, in der Rentner je nach ihren Fähigkeiten für kleine
Aushilfsjobs engagiert werden können.
Sie geben Tangostunden, reparieren
Fahrräder oder unternehmen als „Tages-Oma“ etwas mit kleinen Kindern.
20.15 Karneval in Köln 2015 Motto: Social jeck – kunterbunt
vernetzt. Mitwirkende: Guido Cantz, Marc Metzger, Bernd
Stelter, Blom & Blömcher, Klüngelköpp, Kuhl un de Gäng, Micky
Brühl, Räuber, Brings, Höhner.
Aufzeichnung aus dem Kölner
Gürzenich am 04./06.02.2015
23.30 Tagesthemen Mit Wetter
0.00 Tatort Blutschuld. TV-Kriminalfilm, D 2014. Mit Simone Thomalla, Martin Wuttke
1.35 Gier Mit Glanz und Gloria. TVDrama, D 2010. Mit Ulrich Tukur,
Jeanette Hain, D. Striesow u.a.
20.15 Nord Nord Mord – Clüver und
die fremde Frau TV-Krimikomödie, D 2013. Mit Robert Atzorn, Julia Brendler, Oliver Wnuk
u.a. Regie: Anno Saul
21.45 heute-journal Mit Wetter
22.15 Black Out – Eine Leiche auf
Reisen Actionkomödie,
NL 2012. Mit Raymond Thiry,
Kim van Kooten, Bas Keijzer u.a.
23.40 heute nacht
23.55 Sto spiti – zu Hause TV-Gesellschaftsdrama, D/GR 2014.
Mit Maria Kallimani, Marisha Triantafyllidou u.a.
1.30 ZDF-History
20.15 Markt Spezial
Salz in Lebensmitteln –
in Fertigprodukten und Brot
21.00 Der große Urlaubscheck:
Bulgarien
21.45 NDR//Aktuell
22.00 Gefragt – Gejagt Zu Gast: Jörg
Boecker, Melanie Marschke,
Norbert König, Tina Ruland
23.00 Neues aus Büttenwarder
Chefvisite. Familienserie
23.30 Sex! Sex! Sex! Sex! Sex!
0.15 Away We Go – Auf nach Nirgendwo Tragikomödie, USA/GB
2009. Mit John Krasinski, Maya
Rudolph, Jeff Daniels u.a.
20.15 Wer wird Millionär?
Welches Land ist nicht einmal
halb so groß wie Deutschland,
wird aber von fast doppelt so
vielen Menschen bewohnt? A:
Peru, B: Bangladesch, C: Namibia oder D: Ukraine?
21.15 Das Jenke-Experiment Stress
22.30 Extra – Das RTL Magazin
23.30 30 Minuten Deutschland
Scheidungskrieg! Wenn aus Liebe blanker Hass wird
0.00 RTL Nachtjournal
0.30 10 vor 11 Die schöne Helena –
Opera Bouffe in drei Akten von
Jaques Offenbach
20.15 Detective Laura Diamond Laura und der Sexskandal. Krimiserie. Mit Debra Messing
21.15 The Mentalist Das kleine
schwarze Buch. Krimiserie
22.15 Castle Unsichtbare Gefahr. Krimiserie. Ein Billardprofi stirbt
auf mysteriöse Weise: Glaubt
man den Überwachungskameras, hat eine unsichtbare Kraft
den Mann mit seinem Queue ermordet. Castle glaubt sofort an
einen übernatürlichen Täter.
23.15 Navy CIS Das magische
Dreieck. Krimiserie
0.15 Criminal Minds Jahrestag
20.15 Die Simpsons Luca$
20.45 Die Simpsons Denn sie wissen
nicht, wen sie würgen
21.10 The Big Bang Theory Das Mississippi-Missverständnis. Penny ist so charmant bei ihren Verkaufsgesprächen, dass der Urologe Dr. Lorvis sich verliebt und
mit Rosen auftaucht. Leonard
reagiert eifersüchtig, bis er von
dem Hobby des Arztes erfährt.
21.40 The Big Bang Theory Die DateVariable. Comedyserie
22.10 Schulz in the Box Nepal
23.10 TV total Zu Gast: Brings u.a.
0.10 The Big Bang Theory
9.10 Without a Trace – Spurlos verschwunden 10.10 The Mentalist 11.10
Castle 12.05 Numb3rs 13.05 Cold
Case – Kein Opfer ist je vergessen
13.55 Ghost Whisperer – Stimmen aus
dem Jenseits 14.55 The Mentalist 16.00
Castle 17.00 Mein Lokal, Dein Lokal – Wo
schmeckt’s am besten? 18.00 Abenteuer Leben – täglich neu entdecken 19.00
Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20.15 Troja. Drama, USA/
MLT/GB 2004 23.35 Fight Club. Drama,
USA/D 1999 2.15 kabel eins late news
5.50 Hilf mir doch! 7.00 Verklag mich
doch! 8.50 Verklag mich doch! 9.50 Hilf
mir doch! 11.00 Mein himmlisches Hotel
12.00 Shopping Queen 13.00 Wer weiß
es, wer weiß es nicht? 14.00 Flirt oder
Fiasko 15.00 Shopping Queen 16.00 4
Hochzeiten und eine Traumreise 17.00
Mein himmlisches Hotel 18.00 mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent! 20.15 Chicago Fire 21.15 Chicago Fire 22.10 King
& Maxwell 23.05 The Closer 23.50 vox
nachrichten 0.10 Chicago Fire
13.55 Hilf mir! Jung, pleite, verzweifelt...
15.00 Der Trödeltrupp – Das Geld liegt
im Keller 16.00 Der Trödeltrupp – Das
Geld liegt im Keller 17.00 Die Geissens –
Eine schrecklich glamouröse Familie!
18.00 Köln 50667 19.00 Berlin – Tag &
Nacht 20.00 RTL II News 20.15 Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie! 21.15 Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie! 22.15 Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller 23.05
Die Kochprofis – Einsatz am Herd 0.05
Die Kochprofis – Einsatz am Herd
12.05 360° Geo Reportage 12.50 X:enius
13.20 arte Journal 13.55 Hafen im Nebel.
Kriminalfilm, F 1938 15.25 Was Du nicht
siehst 15.50 Kurioses aus der Tierwelt
16.15 Heimathafen 17.05 X:enius 17.30
Torpedos im Morgengrauen 18.25 Wildes Indochina 19.10 arte Journal 19.30
Die Reise der Schneeeulen 20.15 The
Palm Beach Story. Komödie, USA 1942
21.40 Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen. Kriminalfilm, USA 2009 23.35 Kiew
brennt. Eskalation auf dem Maidan. Dokumentarfilm, UA 2014 1.00 Nordkurve
12.45 Schätze der Welt – Erbe der
Menschheit 13.00 ZIB 13.15 Ein Leben
mit Leibwächtern 14.05 Und ewig lockt
der Mythos – Saint Tropez 14.20 unterwegs – Philippinen 15.05 Meine Traumreise durch den Kaukasus 15.35 Sehnsucht,Safari,Sambesi 16.15 Hochprozentig 17.00 Hochprozentig 17.45 ZDF-History
18.30 nano 19.00 heute 19.20 Kulturzeit
20.00 Tagesschau 20.15 Das Feuerwerk.
Operette, A 2013 22.25 Die ZDF-Kultnacht – Udo Jürgens 23.55 Udo 0.45
Liebesg’schichten und Heiratssachen
15.15 Die starken Frauen der Bretagne 16.00 Bordeaux – Es lebe die Bürgerschaft! 16.15 Nordeuropas starke
Frauen 17.00 Wahlnachlese der Bürgerschaftswahl in Hamburg 18.00 Ein Herz
für alte Schätzchen 18.30 (Er)leben
auf Niederländisch 19.15 (Er)leben auf
Belgisch 20.00 Tagesschau 20.15 Zwischen Oder und Bug 21.00 Geheimnisvolles Polen 21.45 Verrückt oder verzaubert? 22.30 Genuss auf Schienen 23.00
Der Tag 23.30 Bei den Schwarzbrennern
0.15 Zwischen Oder und Bug
7.15 Feiern bis d’r Zoch kütt 9.00 Rosenmontagszug aus Düsseldorf und
Köln 2015. Motto in Köln: „Social jeck
– kunterbunt vernetzt“ / Motto in Düsseldorf: „Traumhaft jeck!“ 16.30 Rosenmontag in den WDR Arkaden 2015 18.05
Rosenmontag in den WDR Arkaden 2015
18.50 Aktuelle Stunde 19.30 Lokalzeit
20.00 Tagesschau 20.15 Tatort. Der oide
Depp. TV-Kriminalfilm, D 2008. Mit Miroslav Nemec 21.45 WDR aktuell 22.00
Die Erntehelferin. TV-Drama, D 2007
23.30 Karneval in Köln 2015
13.40 Nicht mit mir, Liebling. TV-Komödie, D 2012 15.10 Tierärztin Dr. Mertens 16.05 hallo hessen 16.45 hessenschau kompakt 17.00 hallo hessen 17.50
hessenschau kompakt 18.00 maintower 18.20 Brisant 18.50 service: zuhause 19.15 alle wetter! 19.30 hessenschau
20.00 Tagesschau 20.15 Das Lustigste aus der hessischen Fastnacht 2015
22.45 Heimspiel! Eintracht aktuell / Bundesliga aktuell 23.30 Frankfurt: Helau! –
die Inthronisation des Prinzenpaares
2.45 Als das Fernsehen Fasching lernte
11.15 Schwaben weissblau, hurra und helau 14.15Wehe wenn wir losgelassen 15.30
Wir in Bayern 16.45 Rundschau 17.00 Von
blauen Jüden und schwarzer Geiß 17.30
Regionales 18.00 Abendschau 18.45
Rundschau 19.00 Schwaben helau – Die
großen Knaller 19.45 Dahoam is Dahoam
20.15 Herr Ober! Komödie, D 1992 21.50
Rundschau-Magazin 22.05 Kein Pardon.
Komödie,D 1993 23.35 Rundschau-Nacht
23.45 Franken sucht den Supernarr 0.45
Franken sucht den Supernarr 1.45 Franken sucht den Supernarr
10.10 Giraffe, Erdmännchen & Co. 11.00
MDR um elf 11.30 MDR um 11 – spezial 14.00 MDR um zwei 15.00 LexiTV –
Wissen für alle 16.00 MDR um vier 16.30
MDR um vier 17.00 MDR um vier 17.45
MDR aktuell 18.10 Brisant 18.54 Unser
Sandmännchen 19.00 Regionales 19.30
MDR aktuell 19.50 Mach dich ran! 20.15
Musik & Spaß. Show 22.15 MDR aktuell 22.35 Mord mit Aussicht 23.25 Die
Nacht vor der Premiere. Musicalfilm, D
1959 1.00 Scoop – Der Knüller. Komödie, USA/GB 2006 2.35 artour
12.25 Deutschlands bester Bäcker 13.20
Da kommt Kalle 14.05 Die Rettungsflieger 14.50 Hart aber herzlich 15.35 Hart
aber herzlich 16.20 Magnum 17.10 Magnum 17.55 Columbo. Tödliche Liebe.
TV-Kriminalfilm, USA 1991 19.30 SOKO
Leipzig 20.15 Inspector Barnaby. Der Tod
und die Lady. TV-Kriminalfilm, GB 2003
21.55 Inspector Barnaby. Trau, schau,
wem! TV-Kriminalfilm, GB 2002 23.30
Silent Witness 0.25 Silent Witness 1.15
Raumschiff Enterprise 2.05 heute-show
2.40 Terra X: Geheimnis Mensch
11.15 Ritter Rost 11.40 Feuerwehrmann
Sam 12.00 Yakari 12.30 Die Sendung mit
der Maus 12.55 Jibber Jabber 13.15 Pet
Alien – EinFall aus dem All 13.40 Wissen macht Ah! 14.10 Schloss Einstein –
Erfurt 14.35 Schloss Einstein – Erfurt
15.00 Checker Can 15.25 Alles nur Spass
15.40 Garfield 16.20 Garfield 16.45 Marsupilami – Im Dschungel ist was los
17.10 Das Dschungelbuch. Animationsserie 17.35 SimsalaGrimm 18.00 Shaun
das Schaf 18.15 Q Pootle 5 18.40 Lauras Stern 18.50 Unser Sandmännchen
-1°
WETTER: Teils grau in grau, teils etwas Sonnenschein
Cuxhaven
3°
7°
0°
.
.
.
.
5
8°
40
1°
Freitag
10
7°
Donnerstag
Göttingen
45
Mittwoch
6°
-1°
Wien
°
10°
Bordeaux
Nizza
14°
9°
Madrid
Rom
Palma
T
Malaga
Palermo
21°
20°
-3°
Budapest
Varna
25
S
Warschau
0°
München
Algier
Moskau
Berlin
7°
Paris
Lissabon
H -5°
9°
Dubrovnik
Istanbul
5
20%
London
20
Südost
Stärke 4
7°
-1°
Hamburg
10
1°
O
Einbeck
7°
1010
Dienstag
W
Hameln
Holzminden
N
7°
-1°
Peine
Riga
Dublin
1
10
Viele Menschen fühlen sich zurzeit
schnell müde und matt. Dadurch sind
in vielen Fällen die Konzentrationsund Leistungsfähigkeit herabgesetzt.
Außerdem besteht bei der Wetterlage
eine große Ansteckungsgefahr für Erkältungskrankheiten.
Wolfsburg
25
St. Petersburg
15
10
Osnabrück
7°
-1°
0
0°
Stockholm
10
102
10
0°
Oslo
05:28
14:44
30
Hannover
Stadthagen
1005
1010
10
9°
1°
Celle
30%
7°
34°
13°
10°
30°
0°
11°
26°
3°
17°
30°
3°
24°
18°
6°
23°
-9°
11°
13°
12°
36°
25°
32°
21°
9°
6°
Mondaufgang
Monduntergang
3
10
Nienburg
Meppen
13.03.
6°
-1°
Bremen
7°
0°
05.03.
Lüneburg
7°
0°
Oldenburg
25.02.
st. bew.
wolkig
heiter
wolkig
wolkig
sonnig
Schauer
wolkig
wolkig
sonnig
wolkig
bedeckt
sonnig
wolkig
Schauer
wolkig
wolkig
sonnig
Schauer
Schauer
Gewitter
heiter
wolkig
wolkig
wolkig
st. bew.
07:36
17:35
10
Emden
Biowetter
7°
5°
0°
6°
20% 1°
7°
1°
19.02.
Amsterdam
Bangkok
Barcelona
Brüssel
Delhi
Helsinki
Heraklion
Hongkong
Innsbruck
Kairo
Kapstadt
Kopenhagen
Los Angeles
Madeira
Mailand
Miami
New York
Peking
Rhodos
Rimini
Rio de Janeiro
San Francisco
Singapur
Sydney
Tokio
Zürich
Sonnenaufgang
Sonnenuntergang
1030
Der Tag beginnt häufig mit Nebel oder
Hochnebel. Später kommt teils die
Sonne zum Vorschein, teils bleibt es
auch bis zum Abend trüb. Temperaturen von 5 bis 9 Grad werden erreicht.
Der Wind weht mäßig aus Südost. Heute Nacht sinken die Temperaturen auf
plus 1 bis minus 1 Grad. Am Dienstag
hält sich die graue Wolkendecke meist
den ganzen Tag über, örtlich ist es
auch neblig-trüb. Aber nur vereinzelt
fällt etwas Regen.
www.WetterKontor.de
7°
Stress. Um das Phänomen Stress zu
ergründen, setzt sich Jenke von Wilmsdorff eine Woche lang starken Belastungen aus. Er wird in diverse Berufe geschickt und muss kleinere und größere Aufgaben erfüllen, die ihm körperlich
oder psychisch viel abverlangen. Dabei
steht er unter ständigem Zeitdruck.
Athen
Tunis
9°
11°
Antalya
Las Palmas
Warmfront
< -15°
-15°/-10° -10°/-5°
Kaltfront
-5°/ 0°
0°/ 5°
Mischfront
5°/ 10° 10°/ 15°
Warmluft
15°/ 20° 20°/ 25° 25°/ 30° 30°/ 35°
Kaltluft
> 35°
Niedersachsen
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Aurich. Ein zweijähriger Junge
ist in Aurich durch einen Gewaltausbruch des Lebensgefährten seiner Mutter ums Leben gekommen. Wie die Polizei
mitteilte, hatte der 26-jährige
Mann am Sonnabendnachmittag den Rettungsdienst zu seiner Wohnung gerufen. Als die
Einsatzkräfte eintrafen, fanden
sie das Kind leblos vor. Die Versuche, den Jungen wieder zu
beleben, schlugen fehl. Der
26-Jährige war mit dem zweijährigen Jungen und seiner
Schwester alleine in der Wohnung. Eine Obduktion ergab,
dass massive Gewalteinwirkung gegen den Kopf die Ursache für den Tod des Kleinkindes war.
Chemie explodiert im
Wäschetrockner
Salzgitter. Ein 25-jähriger
Mann hat am Sonnabend in
seiner Wohnung in Salzgitter
eine heftige Explosion verursacht. Nach eigenen Angaben
habe der Mann versucht Knaller herzustellen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Hierfür
habe er Chemikalien zum Mischen in einen Wäschetrockner
gefüllt. Es kam zu einer heftigen Explosion, wodurch die
Wohnung und das Treppenhaus
erheblich beschädigt wurden.
Eine Zimmerwand war vorübergehend einsturzgefährdet. Die
Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde bei
der Explosion niemand.
Hakenkreuze auf
jüdischem Friedhof
Oldenburg. Unbekannte haben den jüdischen Friedhof in
Oldenburg erneut mit rechtsextremen Schmierereien geschändet. Wie die Polizei mitteilte, wurden Torsäulen im
Friedhofseingang, eine Mauer
und zwei parkende Autos mit
Hakenkreuzen beschmiert. Der
Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise
zu den Tätern gab es am Sonntag noch nicht. Der Friedhof
wurde in der Vergangenheit
wiederholt zum Ziel rechter
Schmierereien. 2011 hatten
Vermummte Farbbeutel auf
Grabsteine geworfen. Danach
wurde ein 21-jähriger Neonazi
zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.
Wegen eines drohenden Attentats fällt der Braunschweiger Karneval aus – die ganze Stadt ist enttäuscht
von kristian teetz
Braunschweig. Das „Brunswiek
Helau“ klingt trotzig. Laut
schallt es dreimal durch die
Stadthalle. „Brunswiek!“ ruft einer, und alle antworten: „Helau!“. Die Freunde des Braunschweiger Karnevals, die ab 14
Uhr in der Stadthalle ankommen, wollen sich trotz der Absage des traditionellen „Schoduvel“- Umzugs wegen Terrorgefahr das Feiern nicht vermiesen
lassen. Die Party in der Stadthalle beendet traditionell den
Karnevalsumzug, Norddeutschlands größten.
Wäre alles nach Plan gegangen, hätten gegen 17 Uhr die ersten Karnevalisten vom Umzug
hier eintrudeln sollen. Doch
nach Plan läuft es an diesem
Sonntag nicht. Die ersten Hinweise auf eine Gefährdung der
Veranstaltung erreichten die Polizei in Braunschweig am Sonnabend um 22 Uhr. Dem niedersächsischen Verfassungsschutz
lagen Informationen zu einem
möglichen Terroranschlag vor.
„Wir haben versucht, die Information weiter zu hinterfragen
und zu verdichten – das ist in
der Nacht gelungen und war am
Sonntagmorgen die Entscheidungsgrundlage für die Absage“,
sagt der sichtlich angespannte
Braunschweiger Polizeipräsident Michael Pientka am Sonntagnachmittag. „Das ist sehr bitter, wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.“
Dort, wo eigentlich Tausende
am Wegesrand den Wagen zujubeln sollten, herrscht nun gespenstische Stille. In der Braunschweiger Altstadt wehen die
Luftballons an der Bühne verloren im Wind, die Polizei hat den
Bereich bis zum späten Nachmittag abgesperrt. Die Kostümierten versammeln sich nun in
den Kneipen, im „Pupasch“ oder
dem „Mutter Habenicht“. Auf
einem selbstgemalten Pappschild steht: „Euer Terror kotzt
uns an.“ „Ich wollte als Zuschauerin am Umzug teilnehmen“, sagt die Braunschweigerin
Margot Fischer. „Jetzt finde ich
es gut, dass hier weitergefeiert
wird.“ Angst verspüre sie nicht.
„Angst hat immer negative Folgen.“ Deswegen verstecke sie
sich jetzt auch nicht zu Hause,
sondern fahre mit dem Fahrrad
durch die Innenstadt. Als Statement sozusagen.
Kerstin Maire ist am Nach-
Aus Spaß wird Ernst: Der Karnevalist
im Selbstmordattentäter-Kostüm
wird weggeschickt – wegen einer
Terrordrohung fällt der Umzug in
Braunschweig aus. Sehr zum
Bedauern auch von Oberbürgermeisdpa (3)
ter Ulrich Markurth (u.).
mittag doch rausgegangen, auch
wenn die Polizei alle gebeten
hatte, sich der Umzugsstrecke
fernzuhalten. „Ich finde das erschreckend. Man glaubt doch,
dass man an einem sicheren Ort
lebt“, sagt Maire. Oberbürgermeister Ulrich Markurth ist am
Nachmittag in die Stadthalle gekommen. Als er die Bühne betritt, herrscht gespannte Stille.
Ihm sei am Morgen glaubhaft
versichert worden, dass eine
konkrete Terrorgefahr vorliege,
sagt er. Daher habe man den
Umzug absagen müssen.
Es gibt viele Gerüchte an diesem Karnevalsonntag in Braunschweig, die Anspannung ist allen anzumerken. Die Polizei hatte zwei verdächtige Gegenstände überprüft – einen Karton und
eine Thermoskanne. Beide stellten sich jedoch als ungefährlich
heraus. Vor der Stadthalle stehen Jugendliche und singen. In
der Nähe parken Polizeiwagen.
Polizisten beobachten den Eingang, wer in die Halle will, wird
vom privaten Sicherheitsdienst
der Stadthalle kontrolliert. Drinnen wird getanzt, Musikgruppen spielen. Doch auch eine
Stunde nach Beginn ist die Halle nicht einmal zur Hälfte gefüllt. „Normalerweise haben wir
hier viel mehr Gäste“, sagt der
diesjährige Braunschweiger Karnevalsprinz Nils II. Für ihn bedeutet die Absage auch, dass er
„seinen“ Umzug nicht anführen
konnte. „Ich hätte einen eigenen
Wagen gehabt“, sagt er. „Als ich
von der Absage erfuhr, habe ich
schon eine bittere Träne ge-
weint. Das kann man schließlich
nicht wiederholen.“
Weiterfeiern, nicht einschüchtern lassen – das hört man am
Sonntag von allen Seiten. Der
braunschweigische Landesbischof Christoph Meyns ruft zur
Besonnenheit auf: „Wir dürfen
uns nicht von einzelnen, ideologisch fehlgeleiteten Terroristen
in die gesellschaftliche Konfrontation führen lassen“, sagt er.
Avni Altiner, Vorsitzender der
Moscheegemeinschaft Schura in
Niedersachsen, kündigt an, im
kommenden Jahr selbst mitzu-
Islamisten offenbar gefährlicher als gedacht
Hoher Schaden: Das Bordell in
Wolfsburg brennt – schon
dpa
zum zweiten Mal.
Bordell geht
in Flammen auf
Wolfsburg. In einem Wolfsburger Bordell sind am frühen
Sonnabendmorgen bei einem
Feuer vier Menschen verletzt
worden. Zwei weibliche Angestellte und ein männlicher Mitarbeiter sowie ein Gast erlitten
leichte Rauchvergiftungen und
wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Insgesamt
fünf Menschen befanden sich
in dem Gebäude, als das Feuer
im Erdgeschoss ausbrach. Die
Brandursache sei noch nicht
ermittelt worden, erklärte gestern die Polizei. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden
von rund 250 000 Euro. Bereits 2002 hatte ein Feuer das
Gebäude zerstört. Damals wurde Brandstiftung vermutet.
7
Kontrollen statt Kamelle
Land & Leute
Zweijähriger stirbt
gewaltsamen Tod
Die Harke, Nienburger Zeitung
von karl Doeleke
Hannover. Die Ereignisse des
gestrigen Sonntags werden die
Einschätzung des Salafismus in
Niedersachsen möglicherweise
grundlegend verändern: Machte
die Bewegung bislang vor allem
durch Propaganda von sich reden, schreckt sie neuerdings offenbar auch vor Gewalt nicht
mehr zurück.
Nach Beobachtungen des Verfassungsschutzes leben in Niedersachsen etwa 380 bis 400 Anhänger der derzeit dynamischsten und radikalsten islamistischen Bewegung. Ihre Zahl
nimmt weiter zu. Nach bisheriger Bewertung durch den Inlandsgeheimdienst gehören sie
eher einer Strömung an, die sich
intensiv mit Propaganda beschäftigt, um für die Vision einer gottgewollten Gesellschaftsordnung zu werben. Beispiel dafür ist die sogenannte Lies!-Aktion, in deren Rahmen der Koran und Propagandamaterial in
Islamisten im Visier: Der Verfassungsschutz in Hannover blickt sehr
dpa
genau nach Braunschweig.
Region aber als eine der islamistischen Hochburgen in Niedersachsen. Gegen einen SyrienHeimkehrer aus Wolfsburg ermittelt die Bundesanwaltschaft,
etliche Islamisten von dort hat
die Staatsanwaltschaft Hannover wegen terroristischer Straftaten im Visier. Islamisten aus
der Region haben 2007 der so-
Fußgängerzonen verteilt werden. Die andere Strömung, der
sogenannte jihadistische Salafismus, setzt wie Al-Kaida oder
der „IS“ vor allem auf das Mittel
der Gewalt.
Der Verfassungsschutz sagt
nicht, wie viele Salafisten es in
Braunschweig gibt. Neben Hannover und Hildesheim gilt die
.
.
.
.
genannten Sauerlandgruppe bei
ihren Anschlagsplänen geholfen. Die Sauerlandgruppe, eine
Zelle der Terrorgruppe „Islamische Jihad Union“ aus dem pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet, plante Sprengstoffanschläge in Deutschland.
Als im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf 2012
Salafisten Mitglieder der rechtsextremen Partei Pro NRW angriffen, war ebenfalls ein Mann
aus Braunschweig vorne mit dabei. Der damals 25 Jahre alte
Murat Kutlu verletzte zwei Polizisten mit einem Messer.
Kutlu gehörte zu den Schülern der Braunschweiger Islamschule von Muhamed Ciftci, die
im Sommer 2012 geschlossen
wurde. Islamschulen wie der
von Ciftci wird eine besondere
Bedeutung bei der Radikalisierung junger Muslime beigemessen. Bis heute tritt Ciftci als Prediger in der Braunschweiger
Moschee
Deutschsprachige
Muslimische Gemeinschaft auf.
marschieren: „Unsere Solidarität ist bei den Ehrenamtlichen,
die seit einem Jahr diesen Umzug geplant haben.“
Am frühen Abend normalisiert sich das Leben in der Stadt
langsam wieder, die Straßensperrungen sind aufgehoben.
„Es ist richtig, dass der Umzug
abgesagt wurde. Wenn etwas
passiert wäre, hätte wir hier die
nächsten zehn Jahre keinen Umzug mehr gehabt“. So sagt es der
Braunschweiger Kurt Gliwitzky.
Dann lieber nur ein Jahr ohne
„Schoduvel“.
info
Salafismus
Er gilt als besonders radikale Spielart des Islam: Anhänger des Salafismus glorifizieren nach Angaben des
Verfassungsschutzes einen
„idealisierten Ur-Islam des
7. und 8. Jahrhunderts“. Sie
eifern der Religionsausübung und Lebensführung
in jener Zeit nach. Leitfaden
dafür ist ein wörtlich verstandener Koran. Entwicklungen im Islam, die später
eingesetzt haben, wie die
Entstehung der etablierten
islamischen Rechtsschulen
oder die Vereinbarkeit mit
der Demokratie, lehnen Salafisten ab. Zentrale Werte
des Grundgesetzes wie die
Trennung von Staat und
Religion, Religionsfreiheit,
sexuelle Selbstbestimmung,
die Geschlechtergleichstellung oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit wollen sie durch Regeln der
doe
Scharia ersetzen.
8
Panorama
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Proteste nach
Mord an
Studentin
Weniger grotesk
HollywoodIkone Meryl
Streep (65)
hält den
Schönheitswahn vieler
Filmkolleginnen und -kollegen für übertrieben und
lächerlich. „In Hollywood
sieht heute fast jeder grotesk
aus“, sagte die bereits zum
19. Mal für einen Oscar nominierte Schauspielerin der
„Welt am Sonntag“. „Heute
„reparieren“ die Leute in Hollywood permanent ihre Gesichter, um die Jugendlichkeit zu erhalten.“ So gesehen
sei die SchönheitschirurgieKomödie „Der Tod steht ihr
gut“ von 1992 „fast schon
eine Dokumentation“ gewesen. Frauen über 40 würden
in Hollywood hingegen für
„Hexen“ gehalten, ist sich
Streep nach wie vor sicher.
Mehr Kinder
Boxweltmeister Wladimir
Klitschko
(38) hofft
nach der Geburt seiner
Tochter Kaya
auf weitere
Kinder. „Es ist unser Wunsch,
noch mehr Kinder zu haben“,
sagte er der „Hamburger
Morgenpost“. Aber Kinder
könne man nicht planen.
„Denn es ist ein Geschenk,
ein Wunder, das ich nicht als
selbstverständlich hinnehme.“ Klitschko und die USSchauspielerin Hayden Panettiere sind seit dem 9. Dezember Eltern. „Es ist fantastisch, Vater zu sein. Viel schöner, als ich es mir vorgestellt
habe.“ Er packe auch mit an:
„Ich wechsle Windeln, füttere
sie, bringe sie zum Schlafen“,
sagte Klitschko.
Weniger komplex
Moritz
Bleibtreu
(43) ist großer Fan von
Fernsehserien. Sie seien
der „Roman
der Neuzeit“,
sagte der Schauspieler der
„Frankfurter Allgemeinen
Sonntagszeitung“. „Ich bin
mir sicher, wenn Edgar Allen
Poe heute noch lebte, er würde eine fette Serie für Netflix
schreiben wollen.“ Bleibtreu
erklärt das so: „Früher waren
Serien dazu gedacht, der
Hausfrau die Arbeit beim Bügeln zu erleichtern. Man hat
nebenbei geguckt, war immer nur halb bei der Sache.“
Deshalb seien sie weniger
komplex gewesen. „Heute
fesseln die Serien den Zuschauer, sie lassen ihn nicht
los.“
Istanbul. Die versuchte Verge-
Frisch vermählt: Sophie Hunter und Benedict Cumberbatch.
dpa
Erst Clooney, jetzt Cumberbatch...
Der begehrte „Sherlock“-Star heiratet die Theaterregisseurin Sophie Hunter
Von MichAel donhAuser
London. Zehntausende wollten
ihn, sie hat ihn: Sophie Hunter,
36 Jahre alte Theaterregisseurin
hat Sonnabend Benedict Cumberbatch geheiratet. Die attraktive Frau mit dem schulterlangen dunklen Haar ehelicht damit den vielleicht begehrtesten
Junggesellen Hollywoods – nur
viereinhalb Monate nach der
Hochzeit von George Clooney.
Die Trauung fand in der St.
Peter und Paul-Kirche auf der
Isle of Wight im Süden Englands
statt. Nach Medienberichten
war alles eher kurzfristig geplant. Die Einladungen sollen
per E-Mail verschickt worden
sein. Nach der kirchlichen Zeremonie wurde auf dem dazugehörigen Landsitz aus dem frühen 16. Jahrhundert gefeiert.
Dabei war unter anderem der
Schauspieler Tom Hiddleston
(34), sowie Keira Knightley (29),
Cumberbatchs Filmpartnerin
im oscarnominierten „The Imitation Game“.
Als Trauzeuge soll Martin
Freeman (43) fungiert haben, in
der Rolle des Dr. Watson Cumberbatchs treuer Partner in der
Serie „Sherlock“. Ein Schmankerl für die Fans: In der Serie
spielte Cumberbatch den Trauzeugen, als Watson heiratete.
Der Brite mit den grünen Augen und den markanten Wangenknochen hat seit der international höchst erfolgreichen
BBC-Serie, in der er den historischen Londoner Meisterdetektiv
aus der Baker Street in die Moderne hievt, vor allem weibliche
Fans in aller Welt in helle Aufregung versetzt. Wie einst der
„Playboy“ in der Männerwelt
nur wegen der dort abgedruckten Meister-Interviews gelesen
wurde, sahen plötzlich junge
Frauen in aller Welt scharenweise Sherlock-Holmes-Krimis –
natürlich nur wegen der besonders kniffligen Fälle.
Als „Cumberbitches“ oder
„Cumberbabes“ sind sie in den
Sozialen Netzwerken unterwegs
und bringen auf die eine oder
andere Art ihre Begeisterung
über den 38 Jahre alten Schauspieler von der Insel zum Ausdruck. Die Euphorie im Netz hat
jetzt ihren zweiten Dämpfer bekommen. Schon im November,
als Cumberbatch und Hunter
altmodisch per gedruckter Zeitungsanzeige in der Londoner
„Times“ ihre Verlobung bekanntgaben, war ein unwilliges
Grummeln durchs Netz gegangen. Tenor: „Och Menno!“. Die
Nachricht von der Hochzeit nahmen die „Cumberbitches“ ebenfalls teils mit Unmut auf: „Valen-
tinstag ruiniert“ schrieb eine auf
Twitter.
Genauso altmodisch wie die
Bekanntmachung sollte die
Hochzeit selbst werden: Geschlossen in der moosbewachsenen Natursteinkirche St. Peter
und Paul. Gefeiert im benachbarten Mottistone Manor, einem ansehnlichen Herrenhaus,
umgeben von üppigen Gärten.
Allerdings machte der englische Dauerregen Gästen wie
Schaulustigen ein wenig zu
schaffen.
Cumberbatch hatte
die Hochzeit weitgehend geheim gehalten und hatte sich
vielleicht auf ein
Katz- und MausSpiel à la „Sherlock“ mit den Medien gefreut. Obwohl
seine
Freundin
schwanger ist und das
Paar im Sommer sein
erstes Kind erwartet,
erfuhr zunächst niemand
ein Sterbenswörtchen.
Noch im Januar hatte
der Schauspieler entsprechende Fragen abgetan.
Am Freitag wurde er aber
dann auf der Isle of Wight
Trauzeuge: Serienkollege
afp
Martin Freeman.
Er war der Schokoladenkönig
Der Nutella-Erfinder und Vater des Ü-Ei, Michele Ferrero, ist im Alter von 89 Jahren verstorben
Da die Gegend von Alba, dem
kleinen Städtchen im Piemont,
in dem er lebte und wo heute
noch die erste Ferrero-Fabrik
steht, reich an Haselnussbäumen war, nahm er diese als Zutat für seine Mischung aus Zucker und Kakao. Damals noch
eine feste Masse wurde diese
„Schokolade für die Armen“ in
Scheiben geschnitten und den
Kindern statt Salami auf das
Brot gelegt. Doch an einem heißen Sommertag, so will es die
Legende, schmolz die Scheibe,
und voilà, die streichbare Schokolade war erfunden.
Kurz nach dem Bau der ersten
Ferrero-Fabrik kam 1956 die
zweite hinzu – in Hessen. In Italien hieß das Produkt noch Supercrema, in Deutschland Nuss-
Von AndreA AffAticAti
Turin. Er war „Signore Nutella“,
Aufgespiesst
Ich kriegte früher immer
mit, dass Geschwister
oder Freunde heirateten
und habe selbst
nie begriffen, warum
die das tun.“
Schauspieler
Charly Hübner
hat sich vom
Ehemuffel zum
Überzeugungstäter entwickelt.
gesehen, wie die „Isle of Wight
County Press“ schrieb. Gleichzeitig wurden vor dem Hochzeitsanwesen Zelte aufgebaut
und Straßen gesperrt. Ausgerechnet sein Gegenspieler in der
„Sherlock“-Serie, Moriarty alias
Schauspieler Andrew Scott, ließ
die Maske dann fallen – er wurde in feiner Festtagskleidung
von Paparazzi abgelichtet.
Wohin eine Hochzeitsreise gehen könnte,
ist ungewiss. Möglicherweise wird die OscarVerleihung in Los Angeles aber ein Zwischenstopp auf dem
Trip der frisch Vermählten
werden.
Am 22. Februar gilt
Benedict Cumberbatch für seine Rolle
als
homosexuelles
Mathematik-Genie
und Codeknacker
Alan Turing in dem
Film „The Imitation
Game“ als einer der heißen Anwärter auf den
Oscar für den besten
Schauspieler, wenngleich
nicht als Top-Favorit. Und
selbst wenn er ihn nicht
selbst bekommt: Er ist im
Programm fest für Übergabe eines der „Goldjungen“ vorgesehen.
ein Industriekapitän, der mit seinem Brotaufstrich Generationen
von Italienern das Leben versüßt
hat: Michele Ferrero. Am Sonnabend ist er im Alter von 89 Jahren gestorben. Staatspräsident
Sergio Mattarella und Regierungschef Matteo Renzi würdigten ihn als einen jener Unternehmer, die das Land in den Krisenjahren bitter benötigt hätte.
Doch so weltweit bekannt
auch Nutella sein mag, Michele
Ferrero selbst hat sich selten in
der Öffentlichkeit gezeigt. Nicht
einmal im vergangenen Jahr,
dem 50. Jubiläumsjahr von Nutella, ließ er sich zu einem Interview überreden. Das Produkt sei
Der Mann hinter dem Ferrero-Erdpa
folg: Michele Ferrero
wichtig, nicht er.
Es war sein Vater Pietro, ein
Zuckerbäcker, der in der Nachkriegszeit, als noch Armut und
Hunger in Italien grassierten,
die Idee hatte, ein Produkt herzustellen, das nahrhaft, aber
auch erschwinglich sein musste.
.
.
.
.
creme. Die Bezeichnung Nutella
erfand 1964 der Sohn Michele.
1968 kam die Kinderschokolade hinzu, 1974 die Kinder
Überraschung, 1982 die FerreroRocher-Pralinen. Mittlerweile
schreibt das Unternehmen einen Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro und steht an der
Spitze der großen Nahrungsmittelkonzerne auf Platz zwei,
gleich hinter dem BranchenRiesen Nestlè. 2011 traf Michele
Ferrero sein härtester Schicksalsschlag: Sein ältester Sohn
Pietro starb bei einem Radausflug in Südafrika. Pietro leitete
seit 1997 mit seinem Bruder
Giovanni das Unternehmen.
Jetzt heißt es für Giovanni, das
Werk seines Vaters allein weiterzuführen.
waltigung und der Mord an einer
jungen Frau hat in der Türkei
wütende Proteste ausgelöst. Am
Wochenende versammelten sich
unter anderem in der Hauptstadt
Ankara und der Metropole Istanbul zahlreiche Menschen, um
gegen Gewalt gegen Frauen zu
demonstrieren.
Am Freitag hatte die Polizei
die Leiche der seit Mittwoch als
vermisst gemeldeten 20-jährigen
Özgecan Aslan in der südtürkischen Provinz Mersin gefunden.
Sie war nach Angaben türkischer
Medien mutmaßlich von einem
Minibusfahrer ermordet worden. Der inzwischen festgenommene und geständige Busfahrer
sagte nach Angaben der Zeitung
„Hürriyet“ aus, er habe versucht
die Studentin zu vergewaltigen,
nachdem alle Fahrgäste ausgestiegen seien. Als sie sich wehrte,
habe der Mann auf sie eingestochen. Anschließend habe er die
Leiche mithilfe seines Vaters und
eines Freundes versteckt. Die
Hände der Frau seien vom Körper abgetrennt und verbrannt
worden. Die beiden mutmaßlichen Komplizen seien ebenfalls
festgenommen worden.
Hund mit
Besen gerettet
Plochingen. Feuerwehrleute ha-
ben im baden-württembergischen Plochingen einen Hund
mit dem Besen eines Schornsteinfegers aus einem Abflussrohr befreit. Teddy hatte sich
beim Spielen mit Artgenossen
in einem Abwasserkanal versteckt und konnte sich nicht
mehr selbst befreien. Die 52 Jahre alte Halterin alarmierte die
Rettungskräfte. Denen gelang es
schließlich, Teddy mit dem Besen aus dem Rohr zu schieben,
das von beiden Seiten zugänglich war. Der Hund wurde laut
Polizei nicht verletzt.
gewinnzAhlen
glücKSSPIrale
endziffern
euro
2
10
53
20
557
50
2429
500
83 618
5000
373 667
100 000
130 629
100 000
Prämienziehung: Die Losnummern
0 954 193 und 3 126 496 gewinnen
7500 Euro monatlich als Sofortrente.
ard-FernSeHloTTerIe
endziffern
2 791 542
262 909
68 762
2892
82
euro
1 000 000
100 000
10 000
1000
10
BIngo – UMWelTloTTerIe
gewinnzahlen: B 1, 6, 7, 10, 14, I 16, 17,
18, 24, 29, N 31, 32, 39, 41, 45, G 51, 57,
O 61, 62, 64, 68, 72
Bingo-Quiz:
Ziehung 1: 1795
28328
Ziehung 2: 1751
49629
Ziehung 3: 1777
30621
Ziehung 4: 1772
43658
Ziehung 5: 1757
47847
Bingo-Quoten
gewinne (euro)
Gewinnkl. 1: unbesetzt (Jp.: 780 783,00)
Gewinnkl. 2: 41-Mal
1542,50
Gewinnkl. 3: 5432-Mal
27,10
Keno voM SonnaBend:
11, 13, 16, 20, 24, 25, 27, 29, 30, 36, 37, 41,
45, 50, 54, 57, 58, 62, 65, 69
Plus 5: 9, 8, 1, 9, 0
Keno voM SonnTag:
2, 5, 6, 10, 11, 17, 19, 20, 22, 24, 27, 35, 39,
51, 52, 53, 54, 56, 60, 67
Plus 5: 7, 8, 2, 9, 9
(ohne Gewähr)
Sport
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
In Kürze
Motorsport
VW-Pilot Ogier
gewinnt in Schweden
Karlstad. Titelverteidiger Sébastien ogier hat auch den
zweiten Saisonlauf der rallyeWeltmeisterschaft gewonnen.
Mit seinem Sieg im winterlichen Schweden baute der VWPilot auch seine Spitzenposition in der gesamtwertung aus.
nach einem spannenden Finale lag der Franzose bei seinem
26. Karriere-Erfolg 6,4 Sekunden vor dem Belgier Thierry
neuville im hyundai. „Das ist
ein unglaublicher Sieg. Ich
habe bis zum Schluss voll attackiert», sagte ogier. Mit 53
Punkten liegt er im WM-Klassement nun 23 Zähler vor neuville. «Ich habe wirklich alles gegeben. Mehr ging nicht», erklärte der letztjährige Deutschland-Sieger neuville. Volkswagen feierte im schwedischen
Värmland den 25. gesamtsieg
und zog damit in der ewigen
Siegerliste audi vorbei.
hanDbaLL, 1.Liga
hSg Wetzlar – hamburg
Erlangen – göppingen
n-Lübbecke – Burgdorf
Friesenheim – Flensburg
Magdeburg – gummersb.
Bietigheim – TBV Lemgo
32:25
24:29
25:25
23:27
33:28
22:34
1. THW Kiel
22 654:534 38: 6
21 627:512 36: 6
2. Löwen
3. SG Flensburg 21 625:517 34: 8
4. Magdeburg 22 653:589 33:11
5. FA Göppingen 22 606:592 26:18
6. Melsungen 22 650:622 23:21
7. Gummersb. 22 607:618 22:22
8. Füchse Berlin 22 595:604 22:22
9. HSG Wetzlar 22 574:566 22:22
23 640:642 22:24
10. Burgdorf
11. HSV Hamburg23 626:624 20:26
12. BHC
22 586:641 19:25
13. HBW Balingen22 545:586 19:25
14. N-Lübbecke 21 594:594 18:24
15. HC Erlangen 23 564:637 15:31
16. TBV Lemgo 22 640:644 14:30
17. Friesenheim 22 545:638 14:30
18. GWD Minden 22 579:639 14:30
19. Bietigheim 22 565:676 7:37
Hamburg. Die hamburg Freezers müssen mehrere Wochen
auf Torhüter Dimitrij Kotschnew verzichten. Der Torhüter zog sich während des
heimspiels gegen die Düsseldorfer Eg eine Muskelverletzung zu. Eine Untersuchung
am Montag soll aufschluss
über die Schwere der Verletzung geben, teilte der DEL-Verein mit. nach der Verletzung
von Kotschnew lizenzierten die
norddeutschen ihren nachwuchs-Torhüter Maximilian
Franzreb von den hSV Young
Freezers für den Profikader.
EishockEy, DEL
Berlin – nürnberg
3:2 n.P.
Straubing – Iserlohn
4:1
München – Mannheim
1:3
Krefeld – hamburg
3:2 n.V.
Düsseldorf – Wolfsburg
3:1
Ingolstadt – Köln
5:3
augsburg – Schwenningen 5:2
1. Mannheim
2. München
3. Ingolstadt
4. Hamburg
5. Düsseldorf
6. Iserlohn
7. Berlin
8. Wolfsburg
9. Nürnberg
10. Krefeld
11. Köln
12. Augsburg
13. Straubing
14. Schwenningen
46 158:109 97
47 149:114 86
47 161:140 86
47 152:137 81
47 141:136 79
47 161:134 77
47 147:125 74
47 139:128 72
47 154:136 71
46 135:154 64
47 112:134 64
47 130:172 50
46 99:151 45
46 95:163 35
9
Willkommen im Abstiegskampf, 96!
Zieler-Panne ebnet Paderborn Tor zum Sieg bei den „Roten“ / Sicherheitsabstand nach unten schmilzt
Von Heiko ReHbeRg
Ortsmarke. Nach 66 Minuten
war die Fußballwelt von Hannover 96 in Ordnung. Marcelo hatte im Heimspiel gegen den SC
Paderborn für das 1:0 gesorgt,
was nicht unbedingt verdient
war, aber an einem kalten Sonntagabend im Februar darf man
nicht wählerisch sein. Schon
eine Minute später und nach
dem Paderborner Ausgleich
passte auch das Ergebnis wieder
zum Wetter, aber der Tiefpunkt
in der HDI-Arena war noch
nicht erreicht. In der 79. Minute
sorgte eine weltmeisterliche
Panne von Torwart Ron-Robert
Zieler für den Paderborner Siegtreffer zum 2:1. Entsetzen auf
den Tribünen und die bittere Erkenntnis: willkommen im Abstiegskampf, Hannover 96.
Erneut gab es eine 1:2-Niederlage, doch anders als beim Auftritt beim Hamburger SV war
die Leistung diesmal schlecht.
War das die 96-Elf, die eine Woche zuvor zwar erfolglos, aber
immerhin mutig und schwungvoll gestürmt hatte?
Die „Roten“ werden im Jahr
2015 zu einem Rätsel. Gegen
Schalke (0:1) und in Hamburg
(1:2) hatten sie zumindest ordentlich gespielt, was den Glauben nährte, dass 96 mal dran
sein müsste mit einem überzeugenden Sieg. Doch was das Team
gegen Paderborn im Angebot
hatte, war enttäuschend.
Als Innenverteidiger Marcelo,
bis dahin erfolgreich bestrebt,
einen neuen Rück- und Querpass-Rekord aufzustellen, in der
zweiten Halbzeit eher zufällig
die Führung gelang, da schien
zumindest das Glück zurückgekehrt. Doch mit dem Glück ist
das im Fußball so eine Sache:
Selten schlägt es sich grundlos
auf eine Seite, man muss es sich
verdienen. Und deshalb klopfte
es nach dem hannoverschen 1:0
zweimal an die Paderborner
Tür.
Der Weltmeister ist bedient: 96-Torwart Ron-Robert Zieler mag gar nicht hinsehen, wie die Paderborner feiern.
„Ich finde, dass schon die
Führung für 96 unverdient war“,
sagte Paderborns Trainer André
Breitenreiter, „wir haben uns für
eine überragende Vorstellung
belohnt.“ In keiner Phase der
Partie hatte 96 es geschafft, den
gut organisierten SC in Schwierigkeiten zu bringen. Die erste
Torchance gab es nach 38 Minuten, viel mehr Möglichkeiten kamen danach nicht mehr hinzu.
Der Breitwandfußball mit viel
Ballbesitz, den die Hannoveraner praktizierten, wurde mit jeder Minute vorhersehbarer. Und
Bereits vor diesem Tor hätte
der Neuling in Führung gehen
müssen, 96-Verteidiger Miiko
Albornoz verhinderte jedoch
mit einer artistischen Rettungstat einen Treffer von Süleyman
Koc (65. Minute). Beim 1:1 von
Srdjan Lakic mit einem Kopfball
(72.) kann man diskutieren, ob
ein Torwart die Flanke davor
abfangen muss. Über den Freistoß von Alban Meha, der zum
Paderborner Sieg führte (79.),
gibt es keine Diskussionen: Gut
geschossen, aber ein Torhüter
wie Zieler muss den Ball halten.
das Gegrummel auf den Tribünen immer lauter, wenn einer
wie Jimmy Briand mal wieder
einen Ball nicht annehmen
konnte oder der enttäuschende
Neuzugang João Pereira einen
Fehlpass spielte. Und was ist eigentlich los mit Joselu, dem erfolgreichsten Torschützen der
Hinrunde? Laut Spielbericht
war er dabei, aber es gab Zuschauer, die das nach 90 Minuten nahe der Unsichtbarkeit
nicht bestätigen wollten ...
„Wenn wir die nächsten Spiele
keine Punkte holen, wird es im-
Ein Hoch auf die Moral
EishockEy
Freezers-Torhüter
fehlt mehrere Wochen
Die Harke, Nienburger Zeitung
Ersatzgeschwächt bringen die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf aus Lübbecke einen Punkt mit
Von noRbeRt Fettback
Lübbecke. Eigentlich können sie
sich mehr gutschreiben als den
einen Punkt. Wie sonst soll man
sonst die Leistung einer Mannschaft würdigen, die in der
Handball-Bundesliga auf acht
Spieler verzichten muss, das
aber mit toller Moral und großem Kampfgeist wegsteckt und
so in letzter Sekunde noch zum
25:25-Ausgleich kommt? „Dieses Unentschieden haben sich
viele verdient“, sagte Trainer
Christopher Nordmeyer nach
dem starken Auftritt der TSV
Hannover-Burgdorf beim TuS
Nettelstedt-Lübbecke. „Und das
allen Widrigkeiten zum Trotz.“
Die ohnehin schon ellenlange
Ausfallliste hatte am Sonnabend
Lars Hoffmann noch aufgestockt. Ein fiebriger MagenDarm-Infekt legte den Linksaußen, der den verletzten Lars
Lehnhoff ersetzen sollte, flach.
Nordmeyer musste ein weiteres
Mal reagieren und nominierte
kurzfristig den A-Jugendlichen
Till Hermann nach. Der Vertreter des Vertreters war einer von
gleich fünf Nachwuchsspielern,
die in der Kreissporthalle Lübbecke im TSV-Trikot dabei waren. Und die sich hinterher
durchweg ein Lob des Trainers
abholen durften. „Ich freue
mich, dass wir die jungen Leute
in der Hinterhand haben“, sagte
Nordmeyer. „Auch Lars hat seine Sache gut gemacht.“
in letztem Moment zum umjubelten Ausgleich.
„Unglaublich engagiert“ habe
seine Mannschaft agiert, sagte
Nordmeyer. „Da hat ein richtig
gutes Team gespielt.“ Selbst hinter der Auswechselbank machten die Spieler, die aufgrund von
Verletzungen zuschauen mussten, ordentlich Stimmung. Auf
dem Feld war von einer Verlegenheitsbesetzung nicht viel zu
sehen. Im Rückraum zeigten
Runar Karason und Häfer, dass
auf sie Verlass ist; Neuzugang
Filip Mirkulovski drehte nach
der Pause auf; außer vier wichtigen Toren hatte der Mazedonier
Alles richtig machte in einer
überaus dramatischen Schlussphase auch Alexander Grah. Der
Ko-Trainer und Bruder von
Nordmeyer hatte es sieben Sekunden vor Spielende in der
Hand, beim Stand von 25:24 für
den TuS noch einmal eine Auszeit zu nehmen, hielt die grüne
Karte aber nicht hoch. So lief
das Spiel weiter, nachdem der
überragende Nikolai Weber elf
Sekunden vor dem Schlusssignal einen Wurf von Niclas
Pieczkowski pariert hatte. Beim
Tempogegenstoß in der hitzigsten Phase des Spiels bewahrte
Kai Häfner kühlen Kopf und traf
auch etliche gute Abwehraktionen im Repertoire. „Er hat uns
immer wieder ins Spiel gebracht“, sagte Nordmeyer.
Und auch das passte in einer
Begegnung, in der die Führung
mehrfach wechselte, abzulesen
am 7:4 (15. Minute) für die TSV,
10:7 (22.) für den TuS, 16:14 für
die TSV (38.) oder 25:23 (56.)
für die Gastgeber: Die Hannoveraner hatten nicht nur einen
starken Weber zwischen den
Pfosten, sondern auch einen famosen Martin Ziemer in der
Hinterhand, der zwei Siebenmeter parierte, darunter den von
Richard Wöss (59.).
info
Flensburg
bleibt dran
„Dieses Unentschieden haben sich viele verdient“: TSV-Neuzugang
Filip Mirkulovski (am Ball) konnte in Lübbecke Akzente setzen. osnapix
.
.
.
.
Champions-League-gewinner Sg Flensburg-handewitt
bleibt in der handball-Bundesliga die dritte Kraft hinter Spitzenreiter ThW Kiel
und rhein-neckar Löwen.
Die norddeutschen gewannen ihr gastspiel bei aufsteiger TSg Friesenheim mit
27:23 und hatten dabei in
dem siebenfachen Torschützen Lasse Svan hansen und
Torhüter Mattias andersson
ihre besten Kräfte. Friesenheim steht auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Petrow
mer gefährlicher“, sagte 96-Trainer Tayfun Korkut, der sich weigerte, das Wort „Abstiegskampf “ in den Mund zu nehmen. Korkut nannte es lieber
„die Situation annehmen“. Kommenden Sonnabend geht es zum
1. FC Köln, dem 0:0-Experten in
Heimspielen. Danach kommt
der VfB Stuttgart, beides Clubs,
die in der Tabelle noch hinter 96
stehen. „Wir können die Tabelle
genau lesen“, sagte Korkut. Der
Sicherheitsabstand nach unten
schmilzt, egal, wie man die Situation nennen will.
96: Große
Chance
verpasst
Hannover. Vor den Pfiffen für
eine schwache Leistung gab es
von der Nordtribüne noch eine
große Portion Sarkasmus. Die
letzten Minuten liefen, unten
auf dem Rasen versuchte die 96Elf aus dem 1:2 gegen Paderborn
zumindest noch ein 2:2 zu machen. Doch daran schienen einige Fans auf der Nordtribüne
nicht mehr zu glauben, vielleicht
war es ihnen auch egal. Statt die
„Roten“ anzutreiben, stimmten
sie das Europapokallied an.
Das Verhältnis der Fans in
diesem Bereich der Arena zum
Club und der Mannschaft ist angespannt – und seit gestern
Abend auch grotesk. Auch wenn
die Mannschaft enttäuschte, diese Häme hatte sie nicht verdient.
Dabei war die Stimmung zu Beginn des Spiels vielversprechend. Von den Transparenten
der kleinen Kind-muss-wegFraktion blieb später nur noch
der Name Kind am Zaun im Unterrang hängen, die anderen
Fans versuchten für eine gute
und positive Atmosphäre im
Stadion zu sorgen. Von einigen
Pfiffen zur Halbzeit abgesehen,
hätte daraus durchaus etwas
werden können. Auch später kamen aus dem Norden immer
wieder Gesänge, die jedoch mit
dem 1:2 abrupt endeten. Nicht
nur die Mannschaft hat gestern
eine große Chance auf eine Verbesserung verpasst.
pur
10
Sport
Die Harke, Nienburger Zeitung
Geputzt
einwurf
Bundesligareif
sind nur
die Fans
Von Marco
FenSke
▶ „Ich will in München gewinnen“,
hatte Marcelo Diaz
getönt. „Emotionen, Leidenschaft, gemeinschaft“, hatte
sein Kollege Marcell Jansen
angekündigt. Der ist immer gut
darin, sich viel vorzunehmen
und später dann zu erklären,
warum etwas doch nicht geklappt hat.
Diesmal wurde aus seiner
Kampfansage: die höchste
niederlage der 52-jährigen
Klubgeschichte. 0:8! Umgangssprachlich nennt man das: große Klappe, nichts dahinter. Der
hamburger SV, einst sechsmal
Deutscher Meister, ist vom FC
Bayern gedemütigt und vorgeführt worden. „Beschämend“,
fand auch Jansen, „so etwas
darf uns nicht passieren.“
ach was. Viele Spieler sind
nicht bundesligatauglich, altstars wie rafael van der Vaart,
Marcell Jansen und heiko Westermann rennen seit Monaten
durch die gegend wie Bodybuilder, die keine Plastiktüte
anheben können.
70 Prozent aller Zweikämpfe
verlor der hSV. 14 Törchen hat
der Verein in 21 Spielen zustande gebracht, so viele hat Bayerns arjen robben alleine geschossen.
Seit 2013 hat der hSV kein
Spiel mehr gedreht. Vergangenes Jahr schaffte der Klub nur
mit ach und Krach (und ganz
viel glück!) am Ende den Klassenerhalt.
Bundesligatauglich sind
beim hamburger SV nur die
Fans. Knapp 7000 anhänger
unterstützten ihre Mannschaft
in München: 800 Kilometer
hin, 800 Kilometer zurück,
man ist ja Kummer gewohnt.
Vor zwei Jahren hatte der
hSV hier schon mal eine heftige Schlappe einstecken müssen – 2:9 hieß es damals, was
der Mannschaft so peinlich
war, dass sie ihre Fans als Entschädigung zum gemeinsamen
grillen einlud.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen am Volkspark eine
mobile grillstation einrichten.
Um nach auswärtsspielen immer gewappnet zu sein …
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Robben mit rechts, Bayern mit links: Hamburg kassiert in München eine historische 0:8-Pleite.
Von Patrick StraSSer
München. Es ist eine der zeitlich
kürzesten Europacup-Reisen in
der Geschichte des FC Bayern
und die mit dem mulmigsten
Gefühl: der Trip in die Ukraine
zum Achtelfinal-Hinspiel der
Champions League morgen bei
Schachtjor Donezk (20.45 Uhr),
ausgetragen in Lwiw, rund
1200 Kilometer von der Konflikregion im Osten des Landes entfernt.
„Das ist schon im Kopf, geht
einem jeden ans Herz“, sagt Arjen Robben, „wir sind zwar Fußballspieler, aber zuallererst Menschen. Man verfolgt das alles.
Solche Kriege und so eine Krise,
das nimmt einen mit. Man fährt
da nicht hin und schaltet das alles aus.“ Abflug mit LufthansaSonderflug LH2570 in Richtung
Westukraine ist um 14.45 Uhr,
knapp 38 Stunden später werden die Münchener schon
wieder in der Heimat
sein.
Wenigstens starten
die Bayern mit einem zu hundert
Prozent besseren
sportlichen Gefühl ins Unternehmen Finale in Berlin
(6. Juni) – es
ist der Beginn
der
entscheidenden
K.-o.-Runden. Mit 8:0
zerlegten die
Bayern
am
Sonnabend den bemitleidenswerten
Hamburger SV, ein
paar Tore mehr wären
locker drin gewesen für
die plötzlich enthemmte
Guardiola-Truppe. Gar ein 11:1
wie beim bis dato einzigen zweistelligen Sieg des Rekordmeisters am 27. November 1971 gegen Borussia Dortmund.
Die Demütigung für die
Hamburger war jedoch vollkommen. Im 100. Nord-SüdDuell setzte es die höchste Liga-Schlappe aller Zeiten. „Das
0:8 hört sich katastrophal an.
Es ist ein rabenschwarzer Tag
für uns, wir müssen uns schämen“, sagt HSV-Coach Joe
Zinnbauer. Um Fassung ringend sagt er: „Es ist ein
sehr, sehr bitterer Tag in
meinem Leben, den ich nie vergessen werde.“ Er gesteht sogar
ein, dass er befürchtete, es werde
zweitstellig enden.
HSV-Vorstandschef Dietmar
Beiersdorfer gibt anerkennend
zu: „Robben war allein das Eintrittsgeld wert. Als er ausgewechselt wurde, habe ich überlegt, ob ich klatschen soll. Dann
habe ich es gemacht. Die Ehre
muss man ihm erweisen.“
Was andere auch taten. Bastian Schweinsteiger etwa, nachdem Robben ein Tor mit dem
schwachen rechten Fuß erzielt
hatte. Nach diesem 4:0 machte
der Bayern-Kapitän den Schuhputzer für Robbens rechten
Schlappen. „Das freut uns, dass
er heute mal ein Tor mit rechts
gemacht hat. Das passiert ja
auch nicht alle
Tage“, erzählt
Nachdenklich: Die HSV-Spieler nach dem Abpfiff.
Schweinsteiger, „das war die
größte Überraschung des Tages!“ Der Gelackmeierte versteht den Humor: „Die machen
manchmal ein bisschen Spaß
über meinen rechten Fuß. Vielleicht haben die da auch recht,
weil der ist einfach nicht so gut.
Aber manchmal geht dann doch
was.“ So wie zum HinrundenEnde in Mainz, da hatte der
31-Jährige den Last-MinuteSiegtreffer zum 2:1 auch mit
rechts erzielt.
17 Torbeteiligungen in 17 Spielen in dieser Saison, Platz 1 der
Torjägerliste mit Frankfurts
Alex Meier (je 14 Treffer): der
beste Robben aller Zeiten. Und
nun trifft er auch noch mit
rechts. Im vierten Pflichtspiel
2015 strahlte der FC Bayern wie-
imago (3)
der die Torgefahr und die Dominanz der souveränen Hinrunde aus. „Gratulation an meine Mannschaft“, freut sich Trainer Pep Guardiola, „ich bin zufrieden, auch weil wir wieder zu
unserem Spiel gefunden haben.“
Dem konzentrierten, überlegenen Aufbauspiel. Konter des
Gegners? Im Ansatz erstickt.
„Natürlich ist unsere Stimmung jetzt besser als vorher.“
War das Fußball in Perfektion?
„Nein, gestern waren wir noch
eine schlechte Mannschaft, da
gewinnen wir vielleicht die Bundesliga nicht, und jetzt haben
wir die Perfektion? Wir müssen
aufpassen. Wir müssen wissen,
warum wir so gewonnen haben.“
Es lag auch am erbärmlichen
Hamburger SV.
Am Boden: Hamburgs Drobny.
info
Die höchsten
Siege
Das peinliche 0:8 ist die
höchste niederlage des
hamburger SV in der Bundesliga. Und wo? natürlich
in München, wo der hSV bei
seinen vergangenen fünf
gastspielen satte 31 gegentreffer kassiert hat. Unvergessen ist das 2:9 im März
2013. Seit gründung der
Bundesliga hat es andere
Klubs noch viel schlimmer
erwischt. Eine Übersicht:
! Mönchengladbach –
Dortmund 12:0 29. april
1978
! Mönchengladbach –
Schalke 11:0 7. Januar 1967
! Dortmund – Bielefeld
11:1 6. november 1982
! FC Bayern –
Dortmund 11:1 27.
november 1971
! Mönchengladbach –
Braunschweig
10:0 11. oktober
1984
! Mönchengladbach
– neunkirchen 10:0 4.
november 1967
! FC Bayern – offenbach
9:0 13. März 1984
„Das war die größte
Überraschung des Tages“:
Arjen Robben trifft mit rechts –
Bastian Schweinsteiger
putzt ihm zum Lohn
den rechten Schuh.
! FC Bayern – TeBe Berlin
9:0 10. September 1976
! Tasmania Berlin – Duisburg 0:9 26. März 1966
! 1860 München – Karlsruhe 9:0 27. Februar 1965
liga kompakt
Rettungsmission schon gescheitert?
Berlin – FreiBurg
Hertha zurück
in der Abstiegszone
Berlin. Schon nach dem zweiten Spiel unter Interimscoach
Pal Dardai ist die gute Laune
bei hertha BSC wieder vorbei.
Begleitet von gellenden Pfiffen
schlichen die ideenlosen Spieler des hauptstadtclubs nach
dem 2:0 (1:0) gegen den SC
Freiburg vom Platz. Durch die
vierte torlose niederlage in den
vergangenen fünf Spielen
rutschte Berlin zurück in die
abstiegszone der Fußball-Bundesliga. „Das tut natürlich
weh“, meinte hertha-Profi Julian Schieber. „Wenn man zu
hause kein Tor schießt, kann
man nicht gewinnen.“ herthaTrainer Dardai bemängelte die
Körpersprache seiner Spieler.
„Das kann ich nicht akzeptieren.“ Die Freiburger rückten
durch den zweiten auswärtssieg der Saison mit 21 Zählern
vorerst vorbei an der punktgleichen hertha auf rang 15.
Felix Klaus (14. Minute) und
Maximilian Philipp (52.) erzielten die Tore für die gäste aus
dem Breisgau.
Nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim steckt der VfB Stuttgart immer tiefer im Abstiegskampf. Trainer Stevens wirkt ratlos
Sinsheim. Huub Stevens ist die
Lust auf Späßchen beim VfB
Stuttgart endgültig vergangen.
Ratlos und übellaunig zeigte
sich der niederländische Coach
des Tabellenletzten der FußballBundesliga nach dem Last-Minute-Desaster beim 1:2 (1:1) in
Hoffenheim. Mit zwei Sätzen
analysierte er bei der Pressekonferenz die niveauarme Partie.
„Ich bin ganz schnell fertig, denke ich. Ich bin unglaublich enttäuscht, dass wir noch verloren
habe“, sagte er, ehe er sich noch
einige verbale Scharmützel mit
den Journalisten lieferte.
Dem 61-Jährigen schwant,
dass es in dieser Saison nichts
werden könnte mit einer erneuten Rettungsaktion wie im Vorjahr in Stuttgart. Der VfB spielte
im baden-württembergischen
Derby wie ein Absteiger - und
verlor wie einer. Nach einem
Konter in der 93. Minute schob
ausgerechnet der Ex-Stuttgarter
Sebastian Rudy Torhüter Sven
dol formulierte, vor ihrem ersten
Rückrundensieg
„den
Kampfanzug“ angelegt und sich
erst spät auf ihre spielerische
Qualitäten besonnen. Stevens
räumte nach dem Abpfiff auf die
Frage eines Reporters, ob er ratlos sei, ein: „Ja, kann man sagen,
Ulreich den Ball durch die Beine
ins Tor. „Jeder, der Fußball gespielt hat, weiß, wie brutal so
was ist“, meinte VfB-Kapitän
Christian Gentner, der zu allem
Übel die fünfte Gelbe Karte sah
und am Freitagabend gegen Borussia Dortmund zuschauen
muss.
Der spielentscheidenden Szene vorausgegangen war ein Fehlpass von Youngster Timo Baumgartl. Nach dem Hoffenheimer
Führungstreffer durch Roberto
Firmino (30.) erlebten die
Schwaben ein kurzes Glücksgefühl: Gotoku Sakai (39.) brach
nach 448 torlosen Minuten den
Bann, als er TSG-Abwehrchef
Ermin Bicakcic anschoss und
der Ball unerreichbar für Torwart Oliver Baumann ins Netz
ging. Ansonsten fiel dem Abstiegskandidaten in der nicht
ausverkauften Rhein-NeckarArena vorn so gut wie gar nichts
ein. Dabei hatten die Hoffenheimer, wie es Trainer Markus Gis.
.
.
ja. Irgendwas müssen wir versuchen.“
Als er später erklären sollte,
wie er die Mannschaft mental
wieder aufbauen will, zeigte sich
wieder der „Knurrer von Kerkrade“: „Das ist unheimlich wichtig, das wissen wir. Haben Sie
Sorgenvoller Blick: Trainer Huub Stevens steht mit dem VfB Stuttgart
auf dem letzten Tabellenplatz.
dpa
.
vielleicht noch einen Rat für
mich?“ Bei der ersten Auswärtsniederlage seit seinem Amtsantritt am 25. November habe seine Mannschaft jedoch eine super Einstellung an den Tag gelegt: „Ich kann den Jungs nichts
vorwerfen.“
Neuzugang Geoffroy Serey
Dié konnte dem VfB jedenfalls
noch nicht helfen: Der Mittelfeldspieler, der gerade mit der
Elfenbeinküste Afrika-Meister
geworden und für etwa 400 000
Euro vom FC Basel gekommen
war, hatte am Freitag erstmals
mit der Mannschaft trainiert
und durfte erst in der 87. Minute auf den Platz. Das 1:2 in der
Nachspielzeit konnte auch der
Ivorer nicht verhindern.
„Der eine Punkt hätte uns gut
getan und uns einen Tick Selbstvertrauen geben können“, meinte Christian Gentner niedergeschlagen. Und fügte hinzu: Aber
„der Glaube ist nicht weg bei
uns“.
Sport
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
11
Sprüche
„Es ist nicht ganz
unwichtig, dass man ein
paar Spiele mehr gewonnen
als verloren hat.“
Frankfurts Trainer Thomas Schaaf
nach seinem 500. Spiel als
Cheftrainer in der Bundesliga.
„Das 0:1 war mal wieder
eine Slapstick-Nummer.
Aber vielleicht gehört das
zu den Prüfungen,
die wir diese Saison
bestehen müssen.“
BVB-Trainer Jürgen Klopp über das
kuriose Tor des Mainzers Elkin Soto
zum zwischenzeitlichen 0:1.
„ Ja, kann man sagen, ja.“
Stuttgarts Trainer Huub Stevens
nach der 1:2-Niederlage in
Hoffenheim auf die Frage eines
Sky-Reporters, ober er ratlos sei
„8:0 sagt alles.“
Nach der historischen Hamburger
Niederlage in München fehlen
HSV-Coach Joe Zinnbauer die Worte.
Mann des Spiels: Wolfsburgs Stürmer Bas Dost erzielt gegen Leverkusen vier Tore – darunter den Siegtreffer in der Nachspielzeit.
„Wenn Arjen Robben
den Ball hat, ist Alarmstufe
Rot für jede Abwehr.“
Der vierfache Dost
Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge über Flügelstürmer Robben, der
beim 8:0 gegen Hamburg seine
Saisontore 13 und 14 erzielte.
imago
In einem verrückten Spiel ist der Wolfsburger Stürmer der Matchwinner gegen Leverkusen
„Schön, dass es
noch was
zu verbessern gibt.“
stand: „Es sollte vielleicht ein
neuer Stürmer geholt werden.“
Stattdessen wurde Ivica Olic, an
dem für ihn kaum ein Vorbeikommen war, an den Hamburger SV verkauft und Flügelspieler André Schürrle geholt. „Das
war ein wichtiges Zeichen und
ein riesen Vertrauensvorschuss
Leverkusen. Bas Dost konnte
sein Glück kaum fassen. „Ich
muss mich erst einmal zwicken,
ob das wirklich passiert ist“, sagte der Stürmer des VfL Wolfsburg nach seiner Vier-Tore-Gala
im 5:4-Bundesliga-Krimi bei
Bayer Leverkusen.
Nach drei schweren Jahren
hat der als Fehleinkauf bezeichnete Niederländer den Durchbruch geschafft: „Es hat lange
gedauert, aber wenn ich fit bin,
bin ich gut genug für den VfL
Wolfsburg.“ Neun Tore in zuletzt zehn Bundesligaspielen
sind der Beweis. „Es war eine
Scheiß-Zeit“, berichtete der
25-jährige Dost von Wochen der
Ungewissheit und des Zweifels,
als sein Verkauf zur Debatte
Bremens Fin Bartels äußert sich zur
schlechten Chancenverwertung
gegen Augsburg.
„Es ist uns in dieser
Saison nicht vergönnt,
einen Krümel Glück
mitzunehmen.“
Ein bedienter Trainer Roger Schmid
über die Last-minute-Niederlage
seiner Leverkusener gegen
Wolfsburg.
„Ich bin ja kein
Kopfball-Ungeheuer.“
Granit Xhaka, Siegtorschütze zum
1:0 gegen Köln, über seine
„Köpfchen“-Premiere für den
fünfmaligen Meister
Borussia Mönchengladbach.
an ihn. Diesen zahlt er jetzt zurück“, sagt VfL-Trainer Dieter
Hecking.
Für Dost sind die vier Tore etwas Besonderes, aber kein persönlicher Rekord. Im Dezember
2011 erzielte er beim 5:0 des SC
Heerenveen bei Excelsior Rotterdam alle fünf Tore. „Aber das
war gegen den 16. der Ehrendivision“, sagt Dost. Vier Tore in
einem Spiel waren in der Wolfsburger Bundesliga-Geschichte
zuvor nur Martin Petrow
(2004/05) gelungen. Verrückt
war aber nicht nur der Viererpack von Dost, sondern die ganze Dramaturgie des Duells. 3:0
hieß es nach der ersten Halbzeit
für den Tabellenzweiten aus
Wolfsburg. Doch nach der Pause begannen die Leverkusener
eine unglaubliche Aufholjagd
bis zum 4:4 mit drei Toren von
Heung-Min Son und einem von
Karim Bellarabi. „Das war passend zum Karneval und in der
Endphase schon verrückt“, befand VfL-Boss Klaus Allofs. „Es
war ein Spiel, dass man nicht
alle Tage erlebt“, meinte VfLTorwart Diego Benaglio. „Schön,
dass es am Ende des Wahnsinns
gut für uns ausgegangen ist.“
Hecking: „Das war ein RiesenNachmittag, auch wenn ich darauf hätte verzichten können.“
Torjäger Bas Dost, wird das
anders sehen ...
info
Schürrles Rückkehr endet mit Pfeifkonzert
andré Schürrle hat sich auf die erste rückkehr
an die alte Wirkungsstätte gefreut. „Ich hatte dort
eine wirklich schöne Zeit“, sagte der Weltmeister
vor dem 5:4 seines neuen arbeitgebers VfL Wolfsburg bei Bayer Leverkusen. Der Spaß am Wiedersehen war aber leider nur einseitig. Bei jedem
Ballkontakt wurde Schürrle, der von 2011 bis 2013
bei Bayer spielte und dann nach London zum FC
Chelsea ging, sich dort sportlich aber nie durchsetzen konnte, von den Bayer-Fans ausgepfiffen
und immer wieder mit Schmähgesängen sowie
Zwischenrufen bedacht.
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Dortmund 4:2 Mainz
FC Bayern 8:0 Hamburg
Leverkusen 4:5 Wolfsburg
M‘gladbach 1:0 Köln
Hoffenheim 2:1 Stuttgart
Zuschauer: 80 200
Zuschauer: 75 000 (ausverkauft)
Zuschauer: 29 227
Zuschauer: 54 010 (ausverkauft)
Zuschauer: 29 309
Weidenfeller 3
Neuer 2
Leno 4
Sommer 2
Korb 4 Brouwers 3 Jantschke 3 Dominguez 3
Kramer 3 Xhaka 2
Traore 2
Herrmann 2
Raffael 3
Kruse 3
Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)
Osako 3 Ujah 4
Halfar 3
Risse 4
Piszczek 3
Subotic 2
Sokratis 3
Gündogan 3
Kampl 2
Schmelzer 3
Sahin 2
Kagawa 3
Reus 2
Aubameyang 2
Schiedsrichter: Stieler (Hamburg)
Okazaki 4
Hofmann 4
Malli 2
Soto 2
Bengtsson 4
Rafinha 2
Bungert 3
Brosinski 4
Badstuber 2 Bernat 2
Schweinsteiger 2
Alaba 2
Götze 1
Robben 1
T. Müller 1
Lewandowski 2
Schiedsrichter: Weiner (Giesen)
Olic 5
Jansen 5
Geis 3 Baumgartlinger 3
Bell 4
Benatia 3
Marcos 6
Rudnevs 5
Stieber 5
van der Vaart 5
Diaz 5
Westermann 5
Djourou 6
Hilbert 4 Papadopoulos 4 Spahic 4 Boenisch 4
Bender 4
Bellarabi 2
Castro 3
Calhanoglu 3
Kießling 4
Schiedsrichter: Dankert (Rostock)
Dost 1
Schürrle 4
De Bruyne 2
Gustavo 3
Götz 6
Son 2
Rodriguez 2
Caligiuri 2
Arnold 3
Knoche 4
Naldo 2
Lehmann 3
Vieirinha 2
Hector 4
Wimmer 4
Baumann 3
Beck 3
Rudy 2
Volland 2
Bicakcic 2
Kim 4
Schwegler 2
Firmino 2
Amiri 4
Schipplock 3
Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)
Harnik 4
Vogt 4
Mavraj 4
Abraham 2
Werner 4
Gentner 4 Leitner 3
Romeu 3
Klein 3
Hlousek 3 Niedermeier 4 Baumgartl 3 Sakai 3
Olkowski 4
Kapino 3
Drobny 4
Benaglio 4
Horn 2
Ulreich 3
Einwechslungen: Mkhitaryan (3) 70. f. Kampl, Ginter
(–) 78. f. Kagawa, Ramos (–) 84. f. Reus / Koo (3) 55.
f. Hofmann, Clemens (–) 78. f. Soto, De Blasis (–) 82.
f. Okazaki
Tore: 0:1 Soto (1.), 1:1 Subotic (49.), 2:1 Reus (55.),
2:2 Malli (56.), 3:2 Aubameyang (71.), 4:2 Sahin (78.)
Einwechslungen: Ribery (2) 59. f. Benatia, Gaudino
(3) 66. f. T. Müller, Pizarro (3) 71. f. Robben / N.
Müller (6) 23. f. Olic, Ostrzolek (5) 57. f. Marcos, Jiracek (5) 57. f. van der Vaart Tore: 1:0 T. Müller (21./
Handelfmeter), 2:0 Götze (23.), 3:0 Robben (36.), 4:0
Robben (47.), 5:0 T. Müller (55.), 6:0 Lewandowski
(56.), 7:0 Ribery (69.), 8:0 Götze (88.)
Einwechslungen:Drmic (4) 46. f. Kießling, Brandt (3) 46. f.
Calhanoglu, Rolfes (3) 46. f. Bender / Hunt (3) 71. f. Schürrle,
Guilavogui (–) 78. f. Arnold, Jung (–) 90. + 1 f. Caligiuri
Tore:0:1 Dost (6.), 0:2 Naldo (17.), 0:3 Dost (29.), 1:3 Son
(57.), 2:3 Son (62.), 2:4 Dost (63.), 3:4 Son (67.), 4:4 Bellarabi
(72.), 4:5 Dost (90. + 3)
Gelb/Rot:Spahic (82.)
Einwechslungen: Hazard (3) 73. f. Traore, Hrgota (–)
82. f. Raffael, Stranzl (–) 90. + 4 f. Kruse / Peszko (4)
63. f. Ujah, Deyverson (–) 77. f. Osako, Nagasawa (–)
86. f. Risse
Tor: 1:0 Xhaka (90. + 1)
Einwechslungen: Salihovic (3) 57. f. Amiri, Modeste
(3) 72. f. Schipplock, Toljan (–) 84. f. Abraham /
Maxim (4) 70. f. Leitner, Ibisevic (–) 78. f. Klein, Serey
Die (–) 87. f. Harnik
Tore: 1:0 Firmino (30.), 1:1 Sakai (39.),
2:1 Rudy (90. + 3)
Bremen 3:2 Augsburg
Frankfurt 1:0 Schalke 04
Hertha BSC 0:2 Freiburg
Hannover 1:2 Paderborn
Zuschauer: 39 746
Zuschauer: 50 400
Zuschauer: 37 617
Zuschauer: 38 300
Wolf 3
Trapp 1
Kraft 4
Gebre Selassie 4 Lukimya 2 Vestergaard 4 Garcia 2
Kroos 2
Fritz 2
Junuzovic 1
Bartels 3
Selke 2 Di Santo 2
Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle)
Ji 4
Werner 3 Altintop 4
Höjbjerg 3 Bobadilla 3
Baier 3
Baba 3 Klavan 3 Callsen-Bracker 4 Feulner 4
Chandler 3
Madlung 3
Stendera 3
Russ 3
Oczipka 2
Hasebe 4
Aigner 3
Skjelbred 4
Kittel 4
Seferovic 3 Meier 3
Schiedsrichter: Fritz (Korb)
Choupo-Moting 3 Boateng 4
Barnetta 3
Fuchs 4
Nastasic 3
Kirchhoff 3
Matip 3
Höger 2
Uchida 3
Höwedes 4
Zieler 4
Pekarik 4 Hegeler 4 Brooks 3 Plattenhardt 5
Kalou 4
Ronny 3
Schulz 4
Schieber 3
Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)
Philipp 2 Guede 2
Schmid 3
Klaus 2
Darida 3
Sorg 2
Torrejon 4
Höhn 4
Marcelo 4
Schulz 4
Schmiedebach 3
Stocker 4
Günter 3
Pereira 4
Briand 4
Manninger 3
Wellenreuther 3
Bürki 2
Einwechslungen: Aycicek (4) 46. f. Fritz, Öztunali (–)
75. f. Selke, Makiadi (–) 86. f. Di Santo / Kohr (3) 57.
f. Höjbjerg, Caiuby (3) 58. f. Bobadilla, Parker (3) 72.
f. Altintop
Tore: 1:0 Lukimya (16.), 1:1 Klavan (21.), 2:1 Di Santo
(23./Foulelfmeter), 3:1 Gebre Selassie (45.), 3:2
Werner (79.)
Einwechslungen: Piazon (3) 46. f. Kittel, Medojevic
(–) 88. f. Stendera, Flum (–) 90. f. Seferovic / Meyer
(4) 68. f. Barnetta, Platte (–) 79. f. Boateng, Sam (–)
82. f. Fuchs
Tor: 1:0 Piazon (64.)
Einwechslungen: Beerens (4) 46. f. Schulz, Hosogai
(4) 64. f. Ronny, Wagner (–) 75. f. Kalou / Kath (–) 82.
f. Philipp, Schuster (–) 86. f. Sorg,
Mujdza (–) 90. + 4 f. Klaus
Tore: 0:1 Klaus (14.), 0:2 Philipp (52.)
Sane 2
Stindl 2
Kiyotake 3
Joselu 3
Schiedsrichter: Drees (Münster-Sarmsheim)
Kachunga 2
Meha 1
Vrancic 3
Koc 3
Bakalorz 4
Riether 2
Albornoz 3
Ziegler 3
Hartherz 3 Hünemeier 2 Lopez 4 Heinloth 3
Kruse 3
Einwechslungen: Sobiech (4) 46. f. Schulz, Bittencourt (4) 65. f. Briand / Rupp (3) 67. f. Bakalorz,
Lakic (2) 69. f. Ziegler, Stoppelkamp (–) 83. f.
Kachunga
Tore: 1:0 Marcelo (66.), 1:1 Lakic (72.),
1:2 Meha (79.)
Die deltatre AG ist Vermarkter der offiziellen Spieldaten der Fußball-Bundesliga. Die Noten spiegeln keine subjektive Meinung wider, sie errechnen sich aus mehr als 30 Leistungsdaten – wie Zweikampfwerten, Passquoten, Torschüssen oder auch schweren Fehlern.
.
.
.
.
Pl.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
Verein
FC Bayern (M/P)
VfL Wolfsburg
Borussia M'gladbach
FC Schalke 04
FC Augsburg
Bayer 04 Leverkusen
1899 Hoffenheim
SV Werder Bremen
Eintracht Frankfurt
Hannover 96
1. FC Köln (A)
SC Paderborn 07 (A)
Hamburger SV
1. FSV Mainz 05
Borussia Dortmund
SC Freiburg
Hertha BSC
VfB Stuttgart
Sp
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
21
Tore
53:9
46:23
28:17
31:23
30:27
34:27
33:34
35:43
39:41
24:32
19:24
23:35
14:30
27:30
25:29
23:30
26:40
21:37
P
52
44
36
34
34
32
29
29
28
25
24
23
23
22
22
21
21
18
22. Spieltag - Fr. 20.02.2015 - So. 22.02.2015
Fr. 20:30 Uhr Stuttgart
Sa. 15:30 Uhr Schalke 04
Mainz
Augsburg
Freiburg
–
–
–
–
–
Dortmund
Bremen
Frankfurt
Leverkusen
Hoffenheim
Sa. 15:30 Uhr Paderborn – FC Bayern
Sa. 18:30 Uhr
Köln – Hannover
So. 15:30 Uhr Hamburg – M‘gladbach
So. 17:30 Uhr Wolfsburg – Hertha BSC
12
Sport
Die Harke, Nienburger Zeitung
In Kürze
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Pflichtsieg
für die Löwen
Jetzt bloß
nicht abheben!
FuSSball
Leipzig verliert auch
unter neuem Trainer
Leipzig. Zweitligist rB Leipzig
hat auch nach der Trennung
von Trainer alexander Zorniger
den nächsten rückschlag im
aufstiegsrennen hinnehmen
müssen. nach einem aussetzer
von Torhüter Fabio Coltorti
verloren die Sachsen vier Tage
nach dem aus für Zorniger
gegen den FSV Frankfurt 0:1
(0:0) und kassierten im zweiten Spiel des Jahres die zweite
niederlage. Leipzig bleibt im
Tabellenmittelfeld.
Tschechow. Handball-Bundesli-
gist Rhein-Neckar Löwen hat
sich das erhoffte Endspiel um
Platz zwei in der Vorrundengruppe C der Champions League erkämpft. Der deutsche Vizemeister gewann am Sonntag
die vorletzte Gruppenbegegnung beim russischen Titelträger Medwedi Tschechow mit
32:26 (18:14) und wahrte damit
den Ein-Punkte-Rückstand auf
HC Vardar Skopje. Die Löwen
(12 Punkte) empfangen am
Samstag (21 Uhr) die Mannschaft aus Mazedonien (13), die
sie mit einem Sieg in der Tabelle
überholen würden.
Der Bundesliga-Zweite ließ
von Beginn an keinen Zweifel
daran, dass er die Chance auf
Rang zwei nutzen will. Zwar
gingen die Russen 2:0 in Führung, dann aber fand das Team
von Trainer Nikolaj Jacobsen ins
Spiel und zog auf und davon. In
der 23. Minute lagen die Löwen
bereits mit sieben Toren vorn
(17:16). Der Sieg geriet während
der gesamten Partie nie ernsthaft in Gefahr.
Der THW Kiel gewann derweil in Gruppe A hoch mit 35:16
gegen die Mazedonier von HC
Metalurg Skopje.
Auch nach dem 3:2-Erfolg gegen
Augsburg tritt Werder Bremens Trainer
Skripnik auf die Euphoriebremse
FuSSball, 2. liga
Düsseldorf – Erzgebirge aue 2:3
Bochum – Braunschweig
3:2
heidenheim – Karlsruhe
0:1
Kaiserslautern – Vfr aalen 1:0
Ingolstadt – Sandhausen
1:3
nürnberg – Union Berlin
3:1
rB Leipzig – FSV Frankfurt 0:1
Darmstadt – 1860 München 1:1
FC St. Pauli – Fürth
Mo 20:15
1. FC Ingolstadt
21 34:17 43
2. Kaiserslautern
21 30:19 38
3. Karlsruher SC
21 30:17 37
4. SV Darmstadt (N) 21 26:16 35
5. E. Braunschweig (A)21 30:25 33
6. Fort. Düsseldorf
21 32:26 32
7. 1. FC Nürnberg (A) 21 25:31 30
8. RB Leipzig (N)
21 22:15 29
9. Heidenheim (N)
21 30:22 28
10. FSV Frankfurt
21 27:34 27
11. Union Berlin
21 25:33 27
12. VfL Bochum
21 32:32 26
13. SV Sandhausen
21 18:26 24
14. Greuther Fürth
20 22:24 23
15. Erzgebirge Aue
21 21:31 20
16. 1860 München
21 26:34 18
17. VfR Aalen
21 15:26 18
18. FC St. Pauli
20 22:39 17
FuSSball, 3. liga
Mainz 05 II – Dortmund II
osnabrück – Fortuna Köln
regensburg – Stuttgart II
Sg großaspach – rostock
halle – Unterhaching
Chemnitz – Kickers
Erfurt – Münster
Kiel – Dresden
SV Wehen – Cottbus
Bielefeld – Duisburg
1. Bielefeld (A)
24
2. Preußen Münster25
3. Rot-Weiß Erfurt 25
4. Kickers
24
5. MSV Duisburg 25
6. Holstein Kiel
25
7. Cottbus (A)
25
8. Dresden (A)
25
9. Fortuna Köln (N) 25
10. VfL Osnabrück 24
11. SV Wehen
24
12. Chemnitzer FC 25
13. Hallescher FC 24
14. VfB Stuttgart II 24
15. Unterhaching 23
16. Bor. Dortmund II 24
17. Mainz 05 II (N) 24
18. Hansa Rostock 25
19. Großaspach (N) 23
20. Jahn Regensburg 25
46:28
37:26
37:30
39:27
37:26
30:17
28:25
31:28
31:24
36:35
38:30
24:25
30:33
29:40
34:43
24:31
26:37
33:50
23:40
28:46
0:0
0:1
4:1
1:1
2:1
1:1
1:0
1:0
1:2
4:2
46
45
43
42
42
40
40
38
36
35
34
32
32
27
26
23
22
22
22
19
FuSSball, 4. liga
hannover 96 II – Bremen II 2:3
hamburg II – Wolfsburg II
1:3
neumünster – Lüneburg
1:1
havelse – oldenburg
3:0
Lübeck – norderstedt
1:0
FT Braunschweig – goslar ausg.
St. Pauli II – Cloppenburg
0:1
rehden – E. Braunschweig II 3:3
Meppen – Flensburg
2:2
1. Hamburger SV II 21
2. Werder Bremen II21
3. VfL Wolfsburg II 21
4. SV Meppen
21
5. TSV Havelse
21
6. Flensburg
21
7. Braunschweig II 22
8. VfB Lübeck (N) 20
9. FC St. Pauli II 21
10. FC Norderstedt 20
11. Hannover 96 II 21
12. VfB Oldenburg 21
13. Lüneburger (N) 21
14. BV Cloppenburg 21
15. Goslarer SC
19
16. VfR Neumünster 21
17. BSV Rehden
21
18. FT Brauns. (N) 20
58:24
57:26
47:29
39:30
33:24
36:23
49:39
26:24
25:28
25:30
30:31
27:35
25:35
28:41
23:40
24:41
24:38
17:55
45
43
40
34
34
33
33
31
30
30
26
25
24
23
19
18
16
9
Starker Zusammenhalt: Bremens Theodor Gebre Selassie lässt sich von Zlatko Junuzovic feiern.
Bremen. Fünftes Spiel, fünfter
Sieg - und nach dem spektakulären 3:2 (3:1)-Erfolg gegen den
FC Augsburg stimmte bei Werder Bremen auch das verbale
Abwehrverhalten bei Fragen
nach dem Ende des Abstiegskampfes. „Es ist eine Super-Momentaufnahme, mehr nicht“,
sagte Mittelfeldspieler Fin Bartels ungeachtet aller grün-weißer Fan-Euphorie über Rang
acht mit 29 Punkten.
Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin bemängelte lieber
die schlechte Chancenverwertung der Gastgeber, als den
Kampf um den Klassenerhalt
für beendet zu erklären: „Gar
nichts ist vorbei. Richtig ist nur,
dass wir jetzt unseren Lauf weiter ausnutzen und nicht ängstlich nach unten gucken müssen.“ Einzig und allein Trainer
Viktor Skripnik wagte schon
einmal sehr vorsichtig einen
flüchtigen Blick auf das erste Ta-
von Rang 18 entfernt. Zwar geht
es in den kommenden Wochen
unter anderem gegen Schalke
04, den VfL Wolfsburg und Bayern München. Wer aber gegen
den Tabellenfünften mehr als
ein halbes Dutzend Tore hätte
erzielen können, braucht sich
vor den Top-Teams der Liga in
der augenblicklichen Verfassung
bellendrittel. „Auf Platz sechs
sind es drei Punkte, da kann
ganz vielleicht etwas passieren.
Nach unten aber auch und zwar
eine ganze Menge. Wir sind
nicht im Himmel“, rechnete der
Ukrainer vor.
Doch mittlerweile liegen die
Hanseaten, im Dezember noch
Tabellenschlusslicht, elf Zähler
Überflieger: Zlatko Junuzovic ist seit Wochen in bestechender Form,
nun hat der Österreicher auch noch seinen Vertrag verlängert.
afp
Schalke-Niederlage zur Unzeit
Frankfurt/Main. Das war gar
nichts. Schalkes Sportdirektor
Horst Heldt wollte nach der ersten Niederlage im Jahr 2015 keine Diskussionen aufkommen
lassen. Welchen Einfluss das 0:1
(0:0) bei Eintracht Frankfurt auf
den Champions-League-Spiel
gegen Real Madrid habe, wurde
er gefragt. Doch Heldt schüttelte
nur den Kopf. „Das ist ein ande-
afp
nicht zu verstecken.
Und so entließ Skripnik sein
Team mit lobenden Worten in
einen fröhlichen Mannschaftsabend und spendierte zwei freie
Tage obendrauf: „Ich bin stolz
und glücklich, dass ich diese
Truppe trainieren darf.“
Dirigiert wird Werder derzeit
vom überragenden Zlatko Junuzovic. Per Freistoß und Eckball
bereitete der Österreicher, 24
Stunden nach seiner Vertragsverlängerung bis 2018, die Tore
von Assani Lukimya (16.) und
Theodor Gebre Selassie (45.)
vor, den dritten Treffer erzielte
Franco Di Santo per Elfmeter
(24.). Für die Schwaben trafen
Ragnar Klavan (21.) und Tobias
Werner (79.). Den neuen Kontrakt mit Junuzovic wertete
Skripnik als Signal: „Dass wir einen solchen Spieler in Bremen
halten können, ist ein gutes Zeichen auch für die anderen Spieler.“
Kroos warnt Real-Kollegen
res Spiel.“ „Analysieren, abhaken, vorbereiten“, sagte Trainer
Roberto Di Matteo lediglich.
Ansonsten wollte auch er eine
„ordentliche“ Leistung seines
Teams gesehen haben, trotz des
Frankfurter Siegtreffers von Lucas Piazon (64.). Schalke hofft
gegen Real Madrid auf die Rückkehr von Torjäger Klaas-Jan
Huntelaar.
Fußball-Weltmeister
Toni Kroos hat mit dem spanischen Rekordmeister Real Madrid eine unspektakuläre Generalprobe für das ChampionsLeague-Achtelfinale bei Schalke
04 abgeliefert. Die Königlichen
besiegten Deportivo La Coruna
mit 2:0 (1:0) und bauten die Tabellenführung vor dem Erzrivalen FC Barcelona vorerst auf vier
Madrid.
Punkte aus. Für die Madrilenen,
die am Mittwoch (20.45 Uhr/
ZDF und Sky) auf Schalke zu
Gast sind, trafen Isco (23.) und
Karim Benzema (73.). Kroos,
der gewohnt souverän spielte,
warnte seine Teamkollegen,
Schalke zu unterschätzen. „Du
gewinnst nichts im Vorbeigehen, auch Real Madrid nicht“,
sagte der Nationalspieler.
„Menschen wie Tiere“
Nach dem Platzsturm im rheinischen Derby: Gladbachs Sportdirektor Eberl fordert Haftstrafen
Mönchengladbach. Max Eberl
forderte Gefängnisstrafen für
Chaoten, FC-Trainer Peter Stöger nach dem „bittersten Abend,
seit ich in Köln bin“ Zivilcourage von den eigenen Fans: Nach
den Krawallen beim 1:0 (0:0)Sieg von Borussia Mönchengladbach im rheinischen Derby
gegen den 1. FC Köln haben sich
die Verantwortlichen für ein
Umdenken und Tabubrüche
ausgesprochen.
Borussia-Sportdirektor Max
Eberl sprach von „Menschen
wie Tiere“, die „wenig im Hirn
haben“ und hofft nach dem Zwischenfall mit zwei Festnahmen
und einem verletzten Polizisten,
„dass diese Menschen hart bestraft werden. Dann müssen wie
in England halt mal ins Gefängnis. Sie müssten einmal ihrem
Arbeitgeber erklären, warum sie
am Montag nicht zur Arbeit
kommen können.“ FC-Coach
Peter Stöger lastete die Zwischenfälle – FC-“Fans“ verursachten mit dem Abbrennen
von Bengalos einen späteren
Spielbeginn und eine Unterbrechung, nach dem Abpfiff stürmten 30 Chaoten das Spielfeld –
auch all jenen Anhängern an,
die sie nicht verhindert hatten.
„Vielleicht verliere ich Leute, die
mir wohlgesinnt sind, aber ich
habe das Gefühl, die Leute wol.
.
.
Kölner Chaoten: Vermummte stürmten nach Abpfiff den Platz und
dpa
lieferten sich Jagdszenen mit der Polizei.
len das gar nicht kontrollieren“.
Auch die Ordnungskräfte sowie
die Polizei stehen in der Kritik.
„Plötzlich waren da 500 Polizisten. Wo waren die vorher“, wunderte sich Gladbachs Christoph
.
Kramer. Kölns Präsident Werner Spinner zeigte sich „erschüttert“. Näher äußern wollte er
sich nicht. Köln droht nun ein
Teilausschluss von Fans oder sogar ein Geisterspiel.
Petkovic wieder in
den Top Ten
Antwerpen. Für den sechsten
Turniersieg ihrer Tennis-Karriere musste sich Andrea Petkovic
am Sonntag nicht noch einmal
anstrengen. Nach drei Marathon-Matches in Serie kam die
Darmstädterin kampflos zum
Erfolg, weil ihre spanische Finalgegnerin Carla Suárez Navarro wegen Nackenproblemen
nicht antreten konnte.
Statt gegen Navarro spielte
Petkovic einen Showkampf gegen Ex-Spielerin Kim Clijsters,
die in Antwerpen als Turnierdirektorin fungiert. „Es ist ein etwas gespaltenes Gefühl, hier bei
der Siegerehrung zu stehen“,
sagte Petkovic. „Auf der einen
Seite bin ich natürlich glücklich,
wie die Woche gelaufen ist. Auf
der anderen Seite tut es mir leid
für Carla, dass sie heute nicht
spielen konnte.“
Schon vor dem Endspiel stand
fest, dass sie wieder unter den
Top Ten der Welt stehen wird.
Letztmals hatte sie Mitte 2012 zu
den besten zehn Spielerinnen
gehört, ehe sie von vielen Verletzungen gestoppt wurde.
Dressur mit
Dreifacherfolg
Neumünster/Madrid. Die Dres-
surreiterin Fabienne Lütkemeier
hat sich durch den zweiten Platz
beim Turnier in Neumünster
auf Platz zwei des Weltcup-Rankings geschoben. Die Mannschafts-Weltmeisterin aus Paderborn erhielt am Sonntag für
ihre Kür im Sattel von D‘Agostino 80,775 Prozentpunkte und
musste sich nur Ulla Salzgeber
geschlagen geben. Die Reiterin
aus Blonhofen gewann mit
Herzruf ‘s Erbe (82,775). Dritte
wurde Isabell Werth (Rheinberg) mit El Santo (81,000) vor
dem Niederländer Hans Peter
Minderhoud mit Flirt (79,825).
Im Ranking führt nach sieben
von neun Weltcup-Stationen
Jessica von Bredow-Werndl
(Tuntenhausen), die in Neumünster nicht startete.
Ein tragischer Unfall sorgte
indes beim Vielseitigkeitsturnier im spanischen Utrera
für Entsetzen. Der Portugiese
Francisco Seabra ist nach einem
Sturz an einem Hinderniss mit
Wassergraben unter sein Pferd
geraten und trotz sofortiger medizinischer Hilfe seinen Verletzungen erlegen.
Sport
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
13
In Kürze
BasketBall
Schröder führt sein
Team zum Sieg
New York. Nationalspieler
Dennis Schröder hat mit seinem Team bei der sogenannten
Rising-Stars-Challenge der
nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA triumphiert.
Am Allstar-Wochenende gewann der 21-Jährige in New
York mit der Weltauswahl gegen das Team USA mit 121:112.
Der Aufbauspieler der Atlanta
Hawks steuerte 13 Punkte und
neun Assists zum Sieg der besten ausländischen Nachwuchsakteure bei. „Es war ein großartiges Erlebnis“, sagte er. Für
Aufregung sorgte der Hallensprecher. Er kündigte Schröder
als griechen an. Nach der Partie entschuldigte er sich. „Es
ist so viel auf mich eingeprasselt, da habe ich das verwechselt. Natürlich weiß ich, dass
Dennis aus Deutschland
kommt“, sagte er der „Bild“.
leichtathletik
6,02 Meter: Applaus
für Überflieger
Berlin. Stabhochsprung-Überflieger Renaud Lavillenie hat
die Fans bei der größten Hallen-Show der Leichtathletik
verzückt und auch ohne Weltrekord das Highlight gesetzt.
Der 28 Jahre alte Franzose
krönte das ISTAF Indoor in Berlin mit der Jahresweltbestleistung von 6,02 Metern. Danach
scheiterte der Olympiasieger
dreimal an der Weltrekordhöhe
von 6,17 Metern. Die 12 601
Zuschauer in der ausverkauften O2 World feierten den WeltLeichtathleten am Sonnabend
mit donnerndem Applaus. „Ein
super Wettkampf! Es hat heute
wirklich Spaß gemacht, bei
dieser Atmosphäre zu springen“, sagte Lavillenie. Beifall
bekam später auch Diskuswerferin Shanice Craft für eine
Weltbestleistung. Die EM-Dritte aus Mannheim schleuderte
den Diskus auf 62,07 Meter –
inoffizieller Hallen-Weltrekord.
BasketBall, 1. liga
Bamberg – Trier
84:44
Alba Berlin – Oldenburg 83:87
Frankfurt – Bayreuth
90:89
Bonn – göttingen
66:65
Braunschweig – Bremerh. 92:61
Hagen – Quakenbrück
79:91
Ulm – Mitteldeutscher BC 63:84
Crailsheim – Tübingen
72:85
München – Ludwigsb. 102:76
1. Bamberg 22 1829:1523 38: 6
2. Alba Berlin22 1932:1615 38: 6
3. München 22 2048:1707 36: 8
4. Bonn
22 1879:1779 28:16
5. Ulm
22 1819:1851 26:18
6. Oldenburg 21 1760:1719 24:18
7. Frankfurt 22 1681:1672 22:22
8. Quakenb. 22 1771:1776 22:22
9. Braunsch. 22 1718:1747 22:22
10. Ludwigsb. 22 1741:1737 20:24
11. Göttingen 22 1745:1835 20:24
12. Mitteld. BC21 1616:1659 18:24
13. Hagen
22 1797:1881 18:26
14. Bayreuth 22 1677:1734 18:26
15. Tübingen 22 1731:1901 14:30
16. TBB Trier 22 1552:1730 14:30
17. Bremerh. 22 1679:1845 10:34
18. Crailsheim 22 1581:1845 6:38
ergebnIsse
TENNis
WTA-Turnier in Antwerpen, Finale:
Petkovic (Darmstadt) – Suárez Navarro (Spanien) kampflos für
Petkovic.
WTA-Turnier in Dubai, 1. Runde:
Lisicki (Berlin) – Niculescu (Rumänien) 6:3, 6:4; Pennetta (Italien) –
görges (Bad Oldesloe) 2:6, 7:6 (7:3),
6:4; Dijas (Kasachstan) – Beck
(Bonn) 6:2, 6:2.
WTA-Turnier in Pattaya, Finale:
Hantuchova (Slowakei) – Tomljanovic (Kroatien) 3:6, 6:3, 6:4.
Biathlet Arnd Peiffer nimmt Maß. Felix Loch (rechts von oben) konzentriert sich am Start. Claudia Pechstein geht im Massenstartrennen leer aus.
imago (3)/dpa
Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Wintersportüberblick: Peiffer siegt im Sprint / Rodler verpassen Vierfachtriumph / Keine Medaille für Pechstein
Oslo. Die Konkurrenz ist ge-
warnt, die Aussichten sind vielversprechend. Nach der gelungenen WM-Generalprobe von
Oslo gehen die deutschen Biathleten mit Selbstvertrauen in die
WM-Vorbereitung. Auch wenn
die deutsche Männer-Staffel am
Sonntag den ersten Staffelsieg
seit vier Jahren um die Winzigkeit von 0,2 Sekunden verpasste,
ist nach dem Sprintsieg durch
Arnd Peiffer und Rang zwei von
Laura Dahlmeier endgültig die
Erkenntnis gereift: Das deutsche
Team will beim Kampf um die
WM-Medaillen in gut drei Wochen ein gewichtiges Wort mitreden. Daran änderte auch
nichts, dass es für die DamenStaffel nur zu Rang vier reichte.
Am Holmenkollen war Staffelschlussläufer Simon Schempp
nach der neuerlichen Niederlage gegen den Russen Anton
Schipulin auf der Ziellinie im
ersten Moment restlos bedient.
„Ich habe alles gegeben. Aber es
hat wieder nicht ganz gereicht,
so ist es halt“, sagte Schempp
nach Platz zwei kurz und knapp
in der ARD.
Initialzündung war – genau zum
richtigen Zeitpunkt. Er hatte zuvor drei Jahre auf seinen siebten
Weltcupsieg warten müssen.
Bei den Damen ruhen die
Hoffnungen auf Laura Dahlmeier. Obwohl
die erst 21-Jährigedurch
eine Fußverletzung
im Sommer
pausieren
musste, holte sie bereits
ihren vierten
Podestplatz.
In der Staffel
am Sonntag gab
Nun wollen die Deutschen bei
der WM in Kontiolahti (5. bis 15.
März) den Spieß umdrehen.
„Die Vorzeichen sind ganz gut,
wir sind alle ganz gut drauf. Wir
nehmen uns viel für die WM
vor, aber auch die anderen legen
ihren Fo- kus darauf “, sagte
Peiffer, für den Oslo
wie
eine
Tobias
Wendl (l.)
und Tobias
Arndt.
info
„Auferstanden aus Ruinen“
Den Organisatoren der Rodel-WM im lettischen Sigulda ist bei der
Siegerehrung für Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) eine skurrile Panne unterlaufen. Sie erwischten die falsche Musik. Statt der deutschen Hymne klang am Sonnabend die
der DDR aus den Lautsprechern im Zentrum Siguldas. „Da ging
erst mal ein Raunen durch die Menge, es war etwas komisch, wir
waren auch ein bisschen perplex“, sagte Arlt. „Aber die Leute haben sich entschuldigt, das passt schon alles.“ Nach etwa 30 Sekunden fiel der Fehlgriff auf, und es wurde doch noch die richtige
Hymne gespielt.
Dahlmeier als Schlussläuferin
mit zwei Nachladern den scheinbar sicheren Platz auf dem Podium aber noch aus der Hand.
E Rodeln: So war das nicht ge-
plant. Am Sonntag überraschte
Felix Loch die Rodelwelt mit einem seiner seltenen Ausrutscher. Nach dem zweiten Platz
bei der WM im lettischen Sigulda gratulierte der Olympiasieger
aber dem Weltmeister Semen
Pawlitschenko aus Russland.
„Semen war heute einfach besser“ sagte Loch. Nix war‘s mit
dem dritten WM-Titel in Folge.
Und so wurde es auch nix mit
dem perfekten Wochenende für
die deutschen Rodler, trotz des
abschließenden Sieges in der
Teamstaffel. Der Traum von
viermal Gold wie 2013 blieb unerfüllt. Am Sonnabend hatten
die Olympiasieger Natalie Geisenberger (Miesbach) und Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) ihre Titel erfolgreich verteidigt.
E Eisschnelllauf: Nico Ihle hat
mit Platz 13 über 500 Meter eine
Enttäuschung bei der Einzelstrecken-WM in Heerenveen erlebt. Der mit Medaillenambitionen gestartete Chemnitzer war
bereits am Sonnabend nicht
über Platz sieben auf den 1000
Metern hinausgekommen. Den
Titel holte sich Pawel Kulischnikow aus Russland vor dem niederländischen Olympiasieger
Michel Mulder. Der sechste
Rang über 500 Meter von Judith
Hesse am Sonnabend war das
beste deutsche Resultat. Den
Sieg holte die US-Amerikanerin
Heather Richardson.
Im Team-Rennen sind Claudia Pechstein und die deutschen
Frauen mit der siebtbesten Zeit
an einer Medaille vorbeigelaufen. Die 42-Jährige sowie die
Berlinerinnen Bente Kraus und
Isabell Ost waren Sonnabend
nach 3:06,65 Minuten im Ziel.
Den Sieg holte sich Japan in
3:01,53 Minuten. Pechstein zeigte auch beim erstmals bei einer
WM ausgetragenen Massenstart
eine engagierte Leistung, hatte
mit der Entscheidung aber nichts
zu tun. Der Sieg ging an die Niederländerin Irene Schouten.
Doppelschlag zum Abschluss
Fritz Dopfer und Felix Neureuther bessern die deutsche Bilanz bei der Weltmeisterschaft mit Silber und Bronze kräftig auf
Vail/Beaver Creek. Fritz Dopfer
schüttelte nur ungläubig den
Kopf, Felix Neureuther schaute
beglückt in den Himmel – mit
Silber und Bronze im WM-Slalom im letzten Rennen der SkiWM hatte kaum noch jemand
gerechnet.
28 Jahre nach Slalom-Gold
für Frank Wörndl und Bronze
für Armin Bittner standen wieder zwei Sportler des Deutschen
Skiverbandes auf einem WMPodium. Geschlagen wurden
die Alpin-Asse am späten Sonntagabend nur vom Franzosen
Jean-Baptiste Grange, der sich
als Fünfter des ersten Durchgangs noch zum Weltmeister
kürte. Der führende Titelverteidiger Marcel Hirscher aus Österreich schied im Schneegestöber
von Beaver Creek aus.
„Vor zwei Wochen hätte ich
mir das nie vorstellen können,
dass ich das erleben darf. Silber
– das hätte ich mir nicht erträu-
waren die Medaillenchancen für
Neureuther und Dopfer auf ein
Minimum
zusammengeschrumpft. „Es ist natürlich ein
großer Zeitrückstand gewesen“,
bemerkte Dopfer mit Blick auf
fast eine Sekunde Rückstand zur
Spitze. Extrem drehend und mit
einer Laufzeit von mehr als einer Minute verlangte der Kurs
den Skirennfahrern aber auch
wirklich alles ab. „Für uns alle
ist das brutal. 1:04 Minuten
Laufzeit auf 3000 Metern ist für
uns alle neu“, sagte Hirscher.
Oder wie es der junge Strasser
formulierte: „Man will, der Kopf
will, aber die Muskeln wollen
nicht mehr.“
Neureuther blickte mit Startnummer sieben im Ziel ratlos
auf die Anzeigetafel und seinen
Rückstand von mehr als einer
Sekunde auf Hirscher. „Ich habe
vom ersten Tor an nie das Gefühl gehabt: Alles klar, jetzt kann
ich richtig auf Tempo gehen.
men lassen“, sagte Dopfer in der
ARD. Als Sechster (Dopfer) und
Siebter (Neureuther) des ersten
Durchgangs brachten die beiden deutschen Skirennfahrer
noch sensationelle Fahrten hinunter. Als Titelverteidiger Hirscher dann auch noch ausschied,
waren die Medaillen Nummer
zwei und drei für den DSV bei
den Titelkämpfen perfekt. Auf
den letzten Drücker hat der
DSV seine Vorgabe noch erreicht.
Linus Strasser beendete seine
ersten Weltmeisterschaften auf
einem guten 10. Platz und durfte
im Ziel zurecht mächtig jubeln.
„Ich habe es geschafft, wie ich es
mir vorgestellt habe, wollte voll
auf Angriff fahren, das ist aufgegangen“, sagte der 22-Jährige.
Auch Philipp Schmid trug als 17.
zu einer starken Ausbeute zum
Abschluss der 43. Titelkämpfe
bei.
Noch im ersten Durchgang
.
.
.
.
Das war mehr Krampf “, berichtete er zur Halbzeit. Von einer
Ausgangslage wie vor zwei Jahren – als er mit 0,28 Sekunden
Glücklich mit Platz zwei: Fritz
Dopfer freut sich im Ziel über
seine Medaille im Slalomwettbedpa
werb.
Rückstand auf Platz zwei gelegen hatte – war er vor dem entscheidenden Durchgang weit
entfernt.
Dopfer, obwohl nur 16 Hundertstelsekunden schneller und
einen Platz vor seinem Teamkollegen, machte den aufgeräumteren Eindruck. Seine Ausgangslage beurteilte der 27-Jährige als „nicht verkehrt“, der zuletzt lädierte Rücken sei
schmerzfrei. „Ich freue mich
einfach auf den zweiten Lauf “,
sagte der Dritte der Slalom-Wertung im Weltcup.
Vollkommen zufrieden sein
konnte aber vor dem Finale einzig Titelverteidiger Hirscher.
„Ich glaube, es war ganz gut, wie
man sieht“, sagte der 25-Jährige,
der zuvor schon Gold in der
Kombination und mit Österreichs Mannschaft beim TeamEvent gewonnen hatte.
Dann kam der zweite Durchgang, und Hirscher schied aus.
14
Anzeigen
Die Harke, Nienburger Zeitung
gend gesucht war, der
zudem Geduld mit der
„Ich kann zum Beispiel über Machi Bezahlung haben mussschreiben, wie er bei Torpedo 15 spielt, te. Vielleicht würde sich
welche irren Körbe er schon geworfen ja ein solcher durch den
hat und wie wichtig er für die Mann- Artikel angesprochen
schaft ist, vor allem dann im Endspiel fühlen.
gegen Union CS, da geht es um den Um es kurz zu fassen: Wir erledigten
Herbstmeistertitel.“
unser Vier-Stunden-Programm mit
„Hervorragende Idee“, sagte ich, und Bravour. Ich war diesmal sogar ein
ich meinte das vollkommen ernst. bisschen stolz auf meine Leistung,
Wenn uns Menschen etwas beweg- denn ich hatte während der Arbeit
te, dann waren das genau solche Ge- einige Getränkedosen vernichtet, und
schichten, also nicht das große Gemet- normalerweise gelang mir überhaupt
zel, das irgendwo weit weg an Robben nichts Kreatives, wenn ich trank.
veranstaltet wurde, sondern eine noch Die beste Geschichte allerdings – wir
ziemlich verknautscht aussehende gaben ihr den Titel Machi, wir brauBabyrobbe namens Bobby, die den chen dich – hatte eindeutig Manuel
Schlächtern entkommen war und nun abgeliefert. Sie war zwar einfach formutterlos auf einer Eisscholle hockte. muliert und artig abgefasst wie ein
So erschütterte eiSchulaufsatz, und
nen auch nicht die
man merkte ihr
Der große
globale Perversion
das Bemühen des
der riesigen Flücht- Fortsetzungsroman Schreibers um eine
lingsströme,
der
tadellose Abfolüberfüllten Lager
ge von Subjekten,
in Ihrer
und der unüberPrädikaten
und
Tageszeitung
schaubaren MasObjekten an. Aber
senabschiebungen.
jeder Satz war vollSondern um die
gepfropft mit LeiMenschen zu rühren und im besten denschaft, und das war eine Kunst, die
Fall zum Handeln zu veranlassen, weder eine Journalistenschule noch
brauchte es eben einen kleinen Machi eine Literaturschmiede lehren konnte
mit abstehenden Ohren, der spektaku- – aus Buchstaben gebaute Gefühle in
läre Körbe werfen konnte und einem eine Badewanne zu gießen und sein
wichtigen Match entgegenfieberte. Leserpublikum dort mitten hineinzuWird er spielen dürfen, oder kommt er setzen.
unverschuldet in die Hölle? Diese Fra- Auch Clara Nemetz war beeindruckt
ge würde die Gemüter erhitzen und und meinte, dass diese Liebeserklävielleicht sogar Politiker in Zugzwang rung eines Vierzehnjährigen an das
bringen.
Mit- und Füreinander in einem verMir selbst blieb dann eigentlich nur schworenen Basketballteam genauso
noch ein Stimmungsbericht aus dem stark und überzeugend sein konnte
Versteck, das Interview mit der Pfar- wie ein rechtskräftiger Asylbescheid.
rersfamilie, deren Identität natürlich
geschützt werden musste, und die
Meine Sorgen gehören mir
gesetzliche Causa, also die Sache mit Am Montagabend hatte ich mit meidem fehlenden Dolmetscher und der nen Kumpels in Zoltan’s Bar ein
theoretischen Möglichkeit einer Wie- bisschen gefeiert, ich gebe es zu. Der
deraufnahme des Asylverfahrens, wo- folgende Dienstag fiel mir also erst
bei ich nicht unerwähnt lassen wollte, mittags auf, als sich einerseits mein
dass ein erfahrener Rechtsanwalt drin- Durst zurückmeldete und nach Lei35. Fortsetzung
R_640
Spielregeln: • Nur die Zahlen
1 bis 9 verwenden • In jeder
Reihe und Spalte darf jede
Zahl nur einmal vorkommen
• In jedem 3x3-Feld darf jede
Zahl nur einmal vorkommen
• In jedes Feld darf nur eine
Zahl eingetragen werden. Viel
Spaß beim Lösen.
Die Lösung des vorigen Sudokus. L_639
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Geschenkt
VON DANIEL GLATTAUER
tungswasser verlangte und andererseits ein Zahn rechts oben hinten quasi die Alarmglocken läuten ließ und
mich an den bevorstehenden Besuch
bei Rebecca Linsbach erinnerte, dem
ich mit gemischten Gefühlen unterschiedlicher Art entgegensah. Na ja,
so unterschiedlich waren sie eigentlich
gar nicht, vom Kombipack aus Liebe
und Schmerz lebte immerhin unter
anderem die gesamte Literatur.
Zum Glück stand an diesem Tag sonst
nichts an. Manuel wusste ich für den
Nachmittag in festen, trainierten Händen – in jenen Tante Julias, die mit ihm
Mitspieler
beim
Doppel
Gefahrensignal
kurz für:
zu dem
eine Winterjacke kaufen wollte. Was meine
Exfrau Gudrun betraf,
stand noch ein Telefonat
aus, sie hatte mich ja per
Mailbox noch nicht ganz
und gar zur Schnecke
gemacht. Ich hätte sie vielleicht am
späten Nachmittag selbst angerufen,
aber sie kam mir zuvor.
„Hallo Geri, das ist ja wirklich eine
Wahnsinnsgeschichte, die du da aufgetan hast! Du bist damit in aller Munde.
Ich bin total beeindruckt, und Florentina erst. Und auch Berthold gratuliert
dir, er hat mich extra aus Warschau angerufen“, sagte sie. Sie hatte dabei diese
unkontrolliert nach oben und unten
ausscherende Stimme, wo sich chronische Desillusionierung und punktuelle
Faszination ins Gehege kamen, so wie
damals, als ich ihr den Heiratsantrag
Begeisdichtes terter,
Anhänger
Fell
(engl.)
Beweg. e.
Körpers
in der
Luft
schwed.
Männername
Verpflichtung
darüber
hinausgehend
(Wortteil)
Vater
(Kosename)
ein
Körperteil
Notenständer
Teil von
Vietnam
Lebewesen,
Geschöpf
gerade
erst
Teil
eines
Körpergliedes
Laubbaum
Abk.:
South
Carolina
Abk.:
BodyMassIndex
drogenunabhängig
(engl.)
eine der
deutschen
Nordseeinseln
Bruder
des
Moses
(A. T.)
Abk.:
Member
of Parliament
Farbe
in der
franz.
Trikolore
span.:
Insel
römischer
Liebesgott
Nichtfachmann
Schulfestsaal
Abk.:
der
Reserve
römischer
Dichter
† 17 n. Chr.
Werkzeug,
Instrument
banges
Mitteleuropäer Gefühl,
Unruhe
ehem.
Präsident
der USA
Stadt
in Thüringen
demzufolge
Keimgut
Abk.:
ebenso
(lat.)
Kopfschutz
für den
Radler
Abk.:
anhängend
dt.
Schauspieler
(Paul) †
Kassenzettel
Ostgermane
franz.:
Salz
Tier aus
einem
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Land
ein
Schwanzlurch
Die private
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4776
AUFLÖSUNG DES
LETZTEN RÄTSELS
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Stellvertreter: Holger Lachnit – Lokales: Manon
Garms [mg], Rebecca Göllner [reg],Arne Hildebrandt [ah], Sabine Lüers-Grulke [sg], Holger
Lachnit [la], Stefan Reckleben [re], Sebastian
Stüben [sst], Martina Thielking-Rumpeltin
[tr], alle Nienburg. – Südkreis: Annika Büsching [ann] (Telefon [0 57 61]
92 07 22), Heidi Reckleben-Meyer [hm]
(Telefon [0 57 61] 92 07 23) – Sport: Stefan
Schwiersch (verantwortlich) [fan], Matthias
Brosch [bro]. Verantwortlich für Politik: Matthias Koch (Nachrichten), Susanne Iden (Blick
in die Zeit); Niedersachsen: Michael B. Berger; Landespolitik: Dr. Klaus Wallbaum; Welt
im Spiegel: Hans Borgaes; Wirtschaft: Stefan
Winter; über-regionaler Sport: Heiko Rehberg.
Vertrieb: Marion König – Druck: J. C. C. Bruns
Druckwelt, Minden – Verlag, Redaktion: J. Hoffmann GmbH & Co. KG, An der Stadtgrenze 2,
31582 Nienburg, Postfach 13 60, 31563 Nienburg, Telefon (0 50 21) 9 66-0, Telefax Zentrale
(0 50 21) 9 66-1 13, Telefax Anzeigen (0 50 21)
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Annahmestellen: Nienburg: (0 50 21) 96 64 18
Stolzenau, Telefon (0 57 61) 92 07 20
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Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich
geschützt. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Verlag darf diese Zeitung oder
alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen
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gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische
Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf
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Amtliches Bekanntmachungsblatt des
Landkreises Nienburg/Weser.
Regelmäßig erscheinende Verlagsbeilagen,
jeweils wöchentlich mit „RTV“.
Gültige Anzeigenpreisliste:
Nr. 55 vom 1. Oktober 2014
Erfüllungsort und Gerichtsstand für
beide Teile Nienburg.
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Aus „Geschenkt“ von Daniel Glattauer.
334 Seiten, 19,90 Euro.
© 2014 by Deuticke im Paul Zsolnay
Verlag, Wien
träge,
schlaff
Massenangst
unvollständige
Statue
Fortsetzung folgt
Verleger: Christian Rumpeltin
Abk.:
Selbstbedienung
starke
Zuneigung
Fürstensohn
Abk.: Int.
Luft- und
Raumfahrtausstellung
machte, zu einem Zeitpunkt, als unsere Liebesbeziehung bereits gescheitert
war.
„Ja, das ist eine recht starke Geschichte“, sagte ich so beiläufig wie nur möglich. Es kam nicht oft vor, dass ich
Gudrun gegenüber in aller Aufrichtigkeit falsch bescheiden sein konnte.
„Wie hast du das denn … Wo hast du
die Story eigentlich her? Und wie hast
du … Die Texte sind wunderbar geschrieben … und so viele“, stotterte sie
herum. „Und sag, wer ist denn dieser
… Wie kommst du zu dem entzückenden Buben, zu diesem Manuel?“
Fax
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Lokales
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
15
16. 2. 2015
Edlen Seelen
kann’s an Freuden
nirgends fehlen.
Am Valentinstag gibt es
zur Begrüßung der
Sauna-Nacht-Gäste ein
Gläschen Sekt. Jenni Feist
serviert Erwin Wittwer
(links) und Dierk Wessel
die Getränke. Stüben (5)
Johann Martin Miller
RÜCKBLENDE
Am 16. Februar 1975: Auch
Katzen haben Frühlingsgefühle und lassen sich nur
schwer im Haus halten,
wenn der Kater auf
Brautschau geht. Nicht
jeder ist ein Katzenfreund
und schlaffördernd ist es
ebenfalls nicht, wenn zu
nächtlicher Stunde das
Miauen, Fauchen und
durchdringende Schreie
der liebestollen Vierbeiner
angehört werden müssen.
Aber so, wie ein Holtorfer
jetzt das „Problem“ löste,
geht es auch nicht: Er
steckte drei Katzen in
Säcke und legten sie
seinem Nachbarn vor die
Tür.
Parken
zu teuer?
VON SEBASTIAN
STÜBEN
▶ Es gibt keine
kostenfreien
Parkplätze in
der Nienburger Innenstadt
mehr. Nach dem Bereich
zwischen Bahnhof und
Hafenstraße/Goetheplatz
sind jetzt sogar die
Parkplätze an der Mindener Landstraße in Höhe
des Schwimmbades
gebührenpflichtig.
Außerdem hat die Stadt
die Gebühren auf vielen
Flächen von 25 Cent pro
Stunde auf 35 Cent pro
Stunde erhöht. Das ist
vielen Nienburgern zu
teuer. Einige fordern sogar,
die Parkgebühren ganz zu
streichen, um die Innenstadt zu beleben.
VON SEBASTIAN STÜBEN
Erste Themennacht in der Sauna
Nienburg. Mit einer Saunanacht
zum Valentinstag hat das Nienburger Hallenbad seine erste einer ganzen Reihe geplanter Themen-Veranstaltungen ausgerichtet. Schwimmbadchef Olaf Seemeyer ist nach eigenen Angaben
zufrieden – und hat ein dickes
Lob für Mitarbeiterin Svenja
Müller übrig. Müller macht eine
Fortbildung zur Saunameisterin
und hat den Abend organisiert.
„Sie hat das Konzept entwickelt, an der Flyer-Gestaltung
Nienburgs Schwimmbadchef Olaf Seemeyer zufrieden mit der
Valentinstag-Veranstaltung – Lob an Organisatorin Svenja Müller
ge gegeben. „Für das Salatbüfett
mit Fingerfood und die Massagen mussten sich die Gäste anmelden, damit wir das besser
planen konnten“, sagt der
Schwimmbadchef: „Im Nachhinein werden wir die Erfahrungen und die Rückmeldungen
der Besucher nach der Auftaktveranstaltung besprechen und
aus möglichen Fehlern lernen.
Was wir bereits aus den Rück-
mitgearbeitet und den Abend
durchgeplant“, sagt Seemeyer.
„Jetzt bin ich gerade dabei, ein
Programm für weitere Saunanächte zu entwickeln“, sagt Müller: „Wir wollen abendliche Saunaveranstaltungen in unregelmäßigen Abständen zu verschiedenen Themen anbieten.“
Für die Valentins-Nacht hat es
nach Seemeyers Aussage bereits
im Vorfeld eine große Nachfra-
meldungen im regulären Saunabetrieb wissen, ist, dass die Besucher mit dem Personal sehr
zufrieden sind, wir aber ein paar
kleine Mängel noch beheben
müssen.“
Müller: „Die Kunden haben
sich unter anderem Wolldecken
in den Ruheräumen gewünscht,
ein paar mehr Haken für die Bademäntel und Fächer.“ Nach Seemeyers Aussage konnten kleine
Wünsche umgehend erfüllt werden. „Wir wissen, dass es hier
und da noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Wir sind da dran.
Gemeinsam mit einer Innenarchitektin wollen wir mehr Wohlfühlathmosphäre schaffen. Das
werden wir auch schnell umsetzen“, sagt Seemeyer.
Die Atmosphäre bei der Valentins-Nacht mit vielen Kerzen,
Fackeln und rosa-roter Deko hat
offenbar gestimmt. Die Besucher
waren einhellig angetan von der
ersten Abendveranstaltung in
der Sauna (siehe unten).
UMFRAGE: WIE IST DIE WESAVI-SAUNA?
Die aktuelle Umfrage auf:
www.dieharke.de
Deshalb fragt die
Harke-Redaktion in ihrer
heute startenden Umfrage
auf der Internetseite
www.dieharke.de:
▶ Finden Sie das Parken
in der Nienburger
Innenstadt zu teuer?
Und das sind die drei
Antwortmöglichkeiten:
Annegret Wittwer (57)
aus Nienburg:
Beate Wessel (54) aus
Nienburg:
„Ich bin jede Woche hier
in der Sauna. Der Bereich
ist total schön geworden
– die Atmosphäre ist
wirklich toll. Das Personal
hier in der Sauna ist sehr
zuvorkommend und
kompetent.“
„Die Auswahl an Saunen –
sechs Stück – ist ausreichend. Was mich stört: Die
Sauna ist erst ab drei
Jahren. Und wenn wir mit
unserem Enkel kommen,
muss er zwölf Euro für den
Tag bezahlen.“
! Ja, ich finde das Parken
zu teuer.
! Nein, ich finde die
Parkgebühren angemessen.
! Ich finde, das Parken
könnte noch teurer sein.
Die Redaktion freut sich
auf viele Klicks und
zahlreiche Kommentare,
die das Thema gerne
differenzierter behandeln
dürfen. Die Antworten sind
bewusst einfach gehalten,
um das Klickverhalten der
Leser nicht unnötig zu
beeinflussen.
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Meike Jentsch (40) aus
Nienburg:
Peter Jentsch (46) aus
Nienburg:
„Der Saunabereich ist
schön gemütlich, die
Farben sind hell und
modern. Ich bin das erste
Mal hier und habe noch
nichts Negatives
festgestellt. Das Angebot
ist ausreichend.“
„Der Außenbereich ist
zwar noch nicht ganz
fertig, aber er ist bereits
sehr schön – besonders
heute Abend mit den
Fackeln und den Feuerkörben. Da sieht man die
Liebe zum Detail.“
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.
16
Kultur
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Teilnehmer des Abschlusskonzertes von „Jugend musiziert“ haben sich im Giebelsaal der Nienburger Albert-Schweitzer-Schule aufgestellt.
privat
Abschlusskonzert von Jugend musiziert im ASS-Giebelsaal
Klassische und moderne Stücke vor vielen gästen in der Nienburger Albert-Schweitzer-Schule – organisiert von der Musikschule
Nienburg. Viele Zuhörer haben
jetzt ein abwechslungsreiches
Konzert mit klassischen und
modernen Stücken im Giebel-
saal der Nienburger AlbertSchweizer-Schule erlebt. Die
Musikschule Nienburg hatte
das Abschlusskonzert des 52.
Regionalwettbewerbes von „Jugend musiziert“ organisiert.
Musikschulleiter Jörg Benthin
begrüßte und beglückwünschte
die vielen erfolgreichen Teilnehmer aus dem Landkreis.
Heinz-Friedel Bomhoff, stellvertretender Landrat aus Lie-
benau, gratulierte den Teilnehmern ebenso wie den Eltern
und Musikpädagogen, die die
Kinder und Jugendlichen über
einen so langen Zeitraum zu
diesem Höhepunkt, dem aufregenden Wettbewerbstag, hingeführt hätten.
DH
Komischer Kultautor
im Kulturwerk
frank Schulz liest aus seinem neuen „onno-Viets“-Roman
Nienburg. Der in Hamburger le-
Autor Frank Schulz liest im Nienburger Kulturwerk.
bende Schriftsteller Frank
Schulz liest am Samstag, 7. März,
um 20 Uhr im Nienburger Kulturwerk aus seinem neuen Roman „Onno Viets und das Schiff
der baumelnden Seelen“. Und
das als frisch gebackener Literaturpreisträger, dessen Romane
sich nicht selten um Suff und
Sex und Zigaretten drehen.
Vor wenigen Wochen wurde
Frank Schulz der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor
verliehen. Seine Laudatio hielt
Sven Regener, Sänger der Band
Element of Crime und Autor der
Herr-Lehmann-Romane. Der
mit 10 000 Euro dotierte Literaturpreis ging in den Vorjahren
bereits an Loriot, Ernst Jandl,
Hanns-Dieter Hüsch, Max Goldt,
Gerhard Polt, Peter Rühmkorf
und Dieter Hildebrandt.
Arne Weychardt
„Aberwitzig, überbordend,
sprachgewaltig und ergreifend
ist der zweite Onno-Viets-Roman von Frank Schulz“, heißt es
in der Ankündigung des Kulturwerkes. Und darum geht es:
Noch immer leidet Onno Viets
unter einer posttraumatischen
Belastungsstörung,
ausgelöst
durch die Turbulenzen seiner
ersten Ermittlungen („Onno
Viets und der Irre vom Kiez“).
Da trifft es sich gut, dass der exzentrische Künstler Donald Jochimsen nach Begleitung für
eine
Mittelmeerkreuzfahrt
sucht. Was die beiden auf dem
Schiff erleben, schwankt zwischen der ersehnten Entspannung (Viets) und paranoid-misanthropischen Schüben (Jochimsen), bis etwas Erschütterndes geschieht, das der turbulenten Reise ein abruptes
Ende – und ganz andere Dinge
in Gang setzt.
„In seinen Lesungen liest
Frank Schulz nicht nur – er fabuliert, gestikuliert, schwadroniert. Seine Figuren werden
durch ihn lebendig. Seine Lesungen sind eigentlich schon
Schauspiel oder Performance
oder was auch immer Autor und
Zuhörer daraus machen. Eines
sind sie auf jeden Fall niemals:
einfach nur gelesen“, teilen die
Veranstalter mit.
DH
Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Weitere Informationen und Kartenbestellungen im
Nienburger Kulturwerk unter
Telefon (0 50 21) 9 22 58-0, per
E-Mail unter info@nienburgerkulturwerk.de oder im Internet
unter www.nienburger-kulturwerk.de.
Mit gebremstem Schaun
Auftritt des Komikers Ludger K. im Nienburger Kulturwerk teilweise gelungen
sich an seiner Bohrmaschine
verletzt und darauf Jammerlaute
ertönen lässt, die an den Gebetsruf eines Muezzin erinnerten.
Schwach wurde es, als aus
Willi Hellpachs „Politischer
Prognose für Deutschland“ das
Ergebnis der Bundestagswahl
2012 herausprophezeit wurde:
ein Volk wählt in voller Verblödung mehrheitlich Angela Merkel. Nein, nein, die Leute finden
sich da einfach gut aufgehoben.
Noch schwächer wurde es, als
dann Franz Josef Strauß auftauchte: eine mittlerweile mythische Figur irgendwo auf halbem Weg zwischen dem lieben
Gott und Rübezahl. Die JesusWitze und der Obama-Witz waren wörtlich auch schon 2012 zu
hören. Im Keller hörte man leise
die Bartwickelmaschine. Alles
in allem: Kabarett, teils gelungen, teils mit gebremstem
Schaum.
Das Publikum, an die 140 Personen, stieß sich nicht daran.
Man belachte und beklatschte
die gelungenen Pointen und bedankte sich am Ende mit langem, herzlichem Beifall.
VoN WoLfgANg MotzKAu-VALetoN
Nienburg. Wortspiele, Witze
und Lachnummern durchzogen
am Samstagabend den Theatersaal des Kulturwerks. Unter dem
Motto „Hilfe, ich werd‘ konservativ“ gastierte Ludger K. (Kusenberg, Duisburg) zum zweiten
Mal nach seinem Auftritt im
Oktober 2012.
Der bunte Kessel enthielt so
ziemlich alles, was man sich
denken kann: Willy Brandt,
Conchita Wurst, Heavy-MetalFestivals, Udo Lindenberg, die
Kommune I, John Lennon, Klimawandel, Karl Popper, Alexandra, C&A, ein Spiegel-Interview, Oswald Spenglers „Der
Untergang des Abendlandes“,
das Buch „Grundstock des Wissens“, Bildungspolitik, Willi
Hellpach, Political Correctness,
1. FC Köln, Dieter Hallervorden, Zigeunerschnitzel, Gender, George Orwells „1984“,
Gustave Le Bon, gereinigte Kinderbücher, Schalke 04, alte
Frauen, Sprichwörter, die katholische Kirche und die letzten
drei Päpste, die Beschimpfung
Komiker Ludger K. im
Nienburger Kulturwerk.
Motzkau-Valeton
eines ungenannt bleibenden
Religionsstifters und vieles weitere dergleichen.
Die leitende Idee des Programms war die Frage, ob es
bleibende Werte gibt. Sie bleibt
unbeantwortet. Nur sei aus dem
Volk der Dichter und Denker
ein Volk der nicht ganz Dichten
geworden.
Ein satirisches Glanzlicht war:
„Wenn man etwas verkaufen
will, braucht man Titten oder
Hitler – oder besser: Titten und
Hitler“. Stark war auch die Nummer, bei der ein Heimwerker
.
.
.
.
Die Gruppe „Akkordarbeiter“ singt in Bad Rehburg.
privat
Vier Männer und eine Frau
À-Cappella-gruppe singt in der Romantik
Bad Rehburg. Die fünf Sänger
der À-Cappella-Gruppe „Akkordarbeiter“ singen am kommenden Mittwoch, 18. Februar,
um 19.30 Uhr in der Romantik
in Bad Rehburg. Auf Einladung
des Fördervereins der historischen Badeanlage Bad Rehburg
sind die „Akkordarbeiter“ in der
Reihe des „Bad Rehburger Winterforums“ zu Gast im Kurort.
Das Programm der Gruppe
umfasst Werke aus der Renaissance, der Romantik und der
Moderne ebenso wie irische
Folksongs und amerikanische
Spirituals. „Der Übergang von
E- zu U-Musik verläuft dabei
fließend. Anspruch und Unterhaltung bilden eben keinen Widerspruch, sondern ganz im Gegenteil eine perfekte Symbiose“,
heißt es vollmundig in der Ankündigung.
Der Eintritt ist frei. „Um
Spenden wird gebeten“, heißt es
seitens der Veranstalter.
Lokales
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
VEGAN-REZEPT
Die Harke, Nienburger Zeitung
17
Frederik Heumann hat sich
gerade einen grünen SmooStüben (2)
thie gemixt.
Grüner Smoothie
- 3 kleine Bananen
- 2 mittelgroße Äpfel
- 1/2 Salatkopf
Die Zutaten in große Stücke
schneiden, die Salatblätter
kleinreißen. Alles in einen
Mixer geben. Etwas Wasser
hinzugeben, um den Smoothie
trinkbar zu machen. Alles gut
durchmixen. Sollte der
Smoothie noch zu breiig sein,
einfach ein bisschen mehr
Wasser hinzugeben.
Tipp von Vegan-Blogger
Frederik Heumann: Das gesunde Grünzeug schmeckt für sich
ziemlich unattraktiv nach Gras.
Mit ein paar Früchten dabei,
wird es gesund und lecker. Bei
der Zusammenstellung der
Zutaten können die Leser ihrer
Fantasie freien Lauf lassen.
Heute hip, aber mit 16 an der Schule ziemlich allein
Frederik Heumann ist Veganer. Wie er sich ohne Tierprodukte ernährt, erzählt der 18-Jährige der Harke – und der Welt bei Youtube
VON SEBASTIAN STÜBEN
Bei Veganer Frederik Heumann
aus Holtorf gibt es zum Mittagessen Kohl mit Tofu und Dinkelreis.
Fleisch kommt dem 18-Jährigen
nicht auf den Tisch.
Holtorf. Zu seinen Lieblingsgerichten gehören „Chili sin Carne“, „Spaghetti con Tofu“ und
grüne Smoothies (Rezept oben)
– also Chili ohne Fleisch, Spaghetti mit Tofu und Mixgetränke
aus püriertem Salat und Obst.
Frederik Heumann ist Veganer.
Seit zwei Jahren verzichtet der
Holtorfer bei seiner Ernährung
auf tierische Produkte. Heute ist
das hip, aber noch vor zwei Jahren, als der heute 18-Jährige als
Schüler damit anfing, war er
ziemlich allein.
„Es gab an meiner Schule, am
beruflichen Gymnasium der
BBS, ein Mädchen, das Vegetarierin war – mehr nicht“, sagt
Heumann: „Da gab es gerade von
den Jungs schon häufig Sprüche.“ Weil es Heumann ernst war
mit seiner tierproduktlosen Ernährung, hat sich der damals
16-Jährige Verbündete im Internet gesucht – und sie gefunden.
„Ich habe viele Freunde und Bekannte übers Netz kennengelernt“, sagt Heumann. Heute ist
er selber aktiv als Video-Blogger
bei Youtube, einer Video-Plattform im Internet, unterwegs.
Sein Kanal heißt „Vegan mit
Plan“. Und Heumann nennt sich
„Ernährungs- und Fitnesscoach“.
„Ich möchte anderen Menschen helfen, sich gesund zu er-
mäßigen FÖJ-ler-Treffen ist Ernährung und alles, was damit
zusammenhängt, ständig ein
Thema: Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung,
Umweltschutz, Tierschutz.“
Für Heumann ist das Veganer-Sein mehr als eine Form der
Ernährung. „Das ist eine Lebenseinstellung. Die Beschäftigung mit der Materie nimmt
viel Zeit in Anspruch“, sagt der
Holtorfer. Sein Plan ist es sogar,
mit seiner Ratgeber-Kompetenz
seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. „Ich plane mit einem
Freund, eigene Infoprodukte zu
nähren und sich besser zu fühlen – durch meine Erfahrungen
und Ratschläge“, sagt der 18-Jährige: „Ich selbst habe damit angefangen, weil ich mich mit meiner damaligen Ernährung nicht
wohl gefühlt habe. Ich habe viel
Chips und Fast-Food gegessen.“
Außerdem litt Heumann unter
starkem Heuschnupfen. „Ich
hatte damals gehört, dass sich
der Heuschnupfen durch vegane
Ernährung lindern ließe“, sagt
der Holtorfer: „Und ich muss sagen: In den vergangenen zwei
Saisons hat sich mein Heuschnupfen deutlich verringert.“
Bereits 245 Youtube-Nutzer
haben Heumanns Kanal abonniert. Rund drei Mal in der Woche bekommen diese Nutzer
dann Nachricht, wenn Heumann ein neues Ratgeber-Video
hochgeladen hat. „Ich zeige den
Zuschauern vegane Produkte,
die ich gut finde, Kochrezepte
sowie Tipps und Tricks rund
ums Vegan-Sein“, sagt Heumann.
Heute hat der 18-Jährige auch
in seinem Leben außerhalb des
Internets Freunde und Bekannte, die ebenfalls vegan leben und
sich mit ihrer Ernährung ausführlich auseinandersetzen. „Ich
wohne in Kassel, wo ich geraden
mein Freiwilliges Ökologisches
Jahr (FÖJ) bei einer Bio-Landgärtnerei mache. Bei den regel-
.
.
.
verkaufen“, sagt Heumann: „Das
sollen in erster Linie Ernährungspläne mit Rezepten und
Einkaufslisten sein, die im monatlichen Abo zu den Nutzern
kommen. Für rund acht Euro
im Monat erleichtert das den
Nutzern den Alltag und bringt
sie vielleicht auf neue Ideen.
Auch als Veganer soll das Essen
ja schmecken und Spaß machen.
Dafür möchte ich sorgen.“
Neben den monatlichen Plänen
für Einsteiger kann sich Heumann nach eigenen Angaben vorstellen, auch Coaching-Sitzungen
per Skype (Videotelefonie über
das Internet) anzubieten. Zurzeit
wartet Heumann gerade auf die
Fertigstellung seiner neuen
Homepage „Vegan mit Plan“. Er
sagt: „Wenn die fertig ist, dann
kann das Projekt starten.
Nach seinem FÖJ möchte der
18-Jährige mit seiner Freundin
ein halbes Jahr nach Südamerika gehen. „Ich werde von dort
weiter Videos posten. Und ich
hoffe, dass sich bis zu meiner
Rückkehr das Geschäft so weit
entwickelt hat, dass ich davon
leben kann. Ein Studium wäre
nur eine Notlösung“, sagt Heumann.
INFO
245 Abonnenten, fast 12 000 Aufrufe
D
as neueste Video von rund 40 Stück auf Frederik Heumanns Youtube-Kanal „Vegan mit Plan“
heißt „Hilfe, mein Kind wird vegan“. In dem NeunMinuten-Film ist Heumann mit seine Mutter Sabine
Heumann zu sehen, und beide sprechen darüber,
wie es vor zwei Jahren war, als Frederik Heumann
Veganer geworden ist. Daneben gibt der 18-Jährige
Motivations-Tipps, verrät, wie man gegen den
.
Drang, Zucker zu essen, ankämpfen kann und welche Rezepte er am leckersten findet. Für jedes Video braucht Heumann etwa drei Stunden, drei in
der Woche lädt er nach eigenen Angaben hoch. Das
finden bislang 245 Nutzer so gut, dass sie seine Videos abonniert haben. Fast 12 000 mal hat ein Nutzer auf seinen Kanal geklickt. Geld kann Heumann
sst
damit noch nicht machen – noch nicht…
18
Lokales
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
In Kürze
Drei Stromleitungen
durch Pennigsehl?
Pennigsehl. Drei Hochspannungsleitungen durch
Pennigsehl? In der nächsten
Sitzung des Rates der
Gemeinde Pennigsehl am
Dienstag, 17. Februar, 19.30
Uhr, in der Gaststätte
Nietfeld, Hesterberger Straße
4, referiert Kreis-Umweltdezernent Thomas Schwarz
über die geplanten Stromtrassen. Zwei Wechselstromhochspannungsleitungen
führen bereits durch
Pennigsehl, eine 380-KilovoltLeitung und eine 220-KilovoltLeitung von Stade nach
Landesbergen. Letztere soll
durch eine 380-Kilovoltleitung ersetzt werden.
Neuerdings ist auch die
Alternative der 500 KilovoltGleichstrom-Hochspannungsleitung „Suedlink“ durch
Pennigsehl in der Diskussion.
Welche Folgen hätten diese
drei Hochspannungsleitungen
für die Bevölkerung? Die
Fragen sollen in der Sitzung
ah
beantwortet werden.
Kinderbuch-Lesung in
St.-Laurentius-Schule
Liebenau. Fabian Lenk, Autor
zahlreicher Kinder- und
Jugendbücher, liest am 24.
Februar in der Liebenauer
St.-Laurentius-Schule aus
seinen Büchern vor. „Es ist uns
gelungen, den bekannten
Buchautor für eine Autorenlesung für die Kinder der
Grundschule zu gewinnen“,
teilt die Schule mit: „Damit
alle Kinder diese Autorenlesung genießen können,
werden drei Gruppen gebildet.
In jeder Gruppe wird ein
anderes Buch vorgelesen.“
Für die Kinder der ersten
und zweiten Klassen findet die
Lesung in der Zeit von 7.55 Uhr
bis 9.25 Uhr, für die Kinder der
dritten Klassen von 9.50 Uhr
bis 11.25 Uhr und für die
Kinder des vierten Jahrgangs
in der fünften und sechsten
Stunde statt. „Der Ganztagsbetrieb mit Betreuung,
Mittagessen und Angeboten
findet wie üblich statt“, heißt
es seitens der Schule: „Die
Autorenlesung ist nicht
kostenfrei. Der Förderverein
und der Schulelternrat
unterstützen die Veranstaltung
mit je 250 Euro. Für jedes Kind
bleibt ein Restbetrag von zwei
Euro, den die Kinder bis zum
20. Februar bei der Klassenlehrerin abgeben müssen.“ DH
DRK-Wietzen-Vorstand und Kreisgeschäftsführer (von links): Frida Heuer, Aneta Hindahl, Martin Krone, Helga Rademacher-Nietfeld, Helga Wiechmann, Rosemarie Mersmann, Almut
Stüben (2)
Püllmann, Regina Lüders und Ursel Graf.
Geprägt durch starke Vorsitzende
Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes feiert 100 Jahre humanitäre Hilfe in Wietzen
Wietzen. Der Ortsverein des
Deutschen Roten Kreuzes
(DRK) aus Wietzen hat gestern
Nachmittag 100 Jahre humanitäre Hilfe in der Gemeinde gefeiert. Ursprung der Hilfstätigkeiten im DRK-Ortsverein ist der
Vaterländische Frauenverein gewesen, den 43 Mitglieder 1915
gegründet hatten.
„Während zweier Weltkriege
ist die humanitäre Hilfe stark
gefragt gewesen“, sagte gestern
Helga Rademacher-Nietfeld. Ihr
war als ältestem Vorstandsmitglied die Aufgabe zugekommen,
den Gästen der Jubiläumsveranstaltung einen kurzen Überblick
über die Geschichte des Vereins
zu geben. Rademacher-Nietfeld:
„Nach der Neugründung als
DRK-Ortsverein 1959 kam als
große Aufgabe die Blutspende
dazu.“
Über viele Jahre hätte die
heutige Ehrenvorsitzende Elli
Schiebe die Arbeit des Vereins
entscheidend geprägt. „Sie hat
immer eifrig Spenden gesammelt. Und sie war, wenn es ging,
10 000 Euro an Fördergeldern
für kreative Jugendliche
Neues Programm: „Mach Dein Ding!“
Landkreis. Junge Menschen, die
kreative Projekte im Kopf haben, aber nicht wissen, wie sie
die bezahlen sollen, können ab
sofort eine Förderung beim
Landschaftsverband
WeserHunter beantragen. Für 2015 hat
der Verband wieder Mittel in
Höhe von 10 000 Euro für das
Förderprogramm „Mach Dein
Ding!“ bereitgestellt.
Der Verband möchte nach eigenen Angaben jungen Menschen die Möglichkeit zu geben,
ihre eigenen kreativen Ideen zu
verwirklichen. „Häufig sind es
die finanziellen Mittel, die zur
Realisierung fehlen“, heißt es
seitens des Verbandes. Projektideen können aus den Bereichen
Musik, Tanz, Theater, Kunst, Literatur oder auch niederdeutsche Sprache kommen. „Interessant und reizvoll ist für Jugendliche sicher auch die neu aufgenommene Sparte der Neuen
Medien“, schreibt der Verband
in einer Mitteilung: „Es besteht
auch die Möglichkeit, sich mit
den Geldern professionelle Unterstützung zu holen, denn oft
braucht es auch nur die richtige
Begleitung, damit ein Projekt
realisiert werden kann.“
Bis Mitte April können sich Jugendliche zwischen 14 und 24
Jahren um Fördergelder für außerschulische kulturelle Projekte
beim Landschaftsverband bewerben – bis zu 1000 Euro pro
Antrag. Voraussetzung ist, dass
Jugendliche ihr Projekt eigenverantwortlich planen und umsetzen. „Kreative Potentiale fördern,
Zugangsbarrieren abbauen und
den Jugendlichen neue Perspektiven und Möglichkeiten aufzeigen, das ist unser Ziel beim aufgelegten Förderprogramm“, sagt
Landrat Detlev Kohlmeier, Vizevorsitzender des Verbandes. Info
unter www.weser-hunte.de. DH
Die Band „Cupcake and Beer“ (von links): Marius Franken, Maren und Kristin Okelmann und Michael Kruse.
oft selber mit vor Ort, um diese
zu verteilen und mit anzupacken“, sagte Rademacher-Nietfeld.
Was die Einsatzbereitschaft
angehe, würde die aktuelle Vor-
sitzende, Rosemarie Mersmann,
ihrer Vorgängerin in nichts
nachstehen. „Unsere ,Mersi‘ hat
das Steuer fest in der Hand“, sagte Rademacher: „Nicht nur organisieren, sondern auch Ma-
chen ist ihre Devise. Da hat sie
mit Elli Schiebe ein gutes Vorbild gehabt. Ihr Einsatz ist einzigartig.“ Die Festrednerin gab
ihrer Vorsitzenden noch eine
Aufforderung mit auf den Weg:
„Also ,Mersi‘, mach Dein Ding
weiter mit Unterstützung Deines Gefolges!“
Rosemarie „Mersi“ Mersmann erzählte den Jubiläumsgästen, welche humanitären Hilfen der Verein heute unter anderem leiste: „Ostpreußenhilfe, Lebensmittelsammlung für die Tafel, Bedürftige unterstützen.“
Die Vereinschefin bedankte sich
bei ihren Vorstandskolleginnen:
„Von denen bekomme ich viel
Unterstützung bei der Arbeit.“
Kreisgeschäftsführer
Martin
Krone sagte: „Was hier an ehrenamtlicher Arbeit geleistet wird,
ist mit Geld nicht zu bezahlen.“
Für die Musik im Gasthaus
„Kunst“ sorgte die Wietzener
Band „Cupcake and Beer“ mit
Marius Franken, Michael Kruse
sowie Kristin und Maren Okelmann. Das Quartett holte sich
großen Beifall ab für ihre akustischen Pop-, Punk- und Folksongs mit schönem mehrstimmigem Harmoniegesang der
beiden Okelmann-Schwestern –
teils auf Plattdeutsch.
sst
Kreativkurse an der Nienburger Volkshochschule
Lernen, wie es geht: Tanzen, Zeichnen, Fotografieren oder Weidenkugeln basteln
zum 25. März (18 bis 19.30 Uhr)
mit dem Dozenten Johannes
Mathaei. „Unter fachlicher und
künstlerischer Anleitung wird
anfangs mit Bleistiften, später
mit Pittstift, Kohle und Tusche
und mit Buntstiften gezeichnet“,
heißt es seitens der VHS: „Für
die Zeichnung wird das technische Hilfsmittel des Pantographen oder das Gitternetz verwendet.“ Geübte können nach
VHS-Angaben frei nach Fotos
zeichnen. Der Kurs eignet sich
laut VHS für Einsteiger, die diese Technik des Zeichnens kennenlernen möchten. Materialkosten in Höhe etwa acht Euro
sind vor Ort an den Dozenten
zu bezahlen. Anspitzer und Lineale (30 bis 40 Zentimeter
lang) können die Teilnehmer
mitbringen. „Bitte ein Zeichenbrett aus Holz (50 mal 70 Zentimeter) oder einen eigenen Pantographen mitbringen“, heißt es
seitens der VHS.
Nienburg. Ab dem 3. März (20.15
bis 21.45 Uhr) findet an sieben
Abenden ein Anfängerinnenkurs „ Orientalischer Tanz“ mit
der Dozentin Susanna Espagné
an der Nienburger Volkshochschule statt. Das macht nach
VHS-Angaben nicht nur Spaß,
sondern trainiert den ganzen
Körper. „Die Bewegungen stellen einen guten Ausgleich zu
den Bewegungen unseres Alltags dar“, teilt die VHS mit:
„Sämtliche Bauch- und Rückenmuskeln werden bei dieser Tanzart auf schonende Weise angesprochen.“ Ebenfalls ab dem 3.
März (18.30 bis 20 Uhr, sieben
Einheiten) findet ein Kurs für
die Mittelstufe statt. Es wird
nach klassischer und moderner
Musik mit Schleier und Stock
getanzt.
Neu im Programm der VHS
ist der Kurs „ Zeichnen nach Fotos – Portraits von Mensch und
Tier“. Der Kurs läuft vom 4. bis
.
.
.
.
Am Samstag, 14. März, findet
in der Zeit von 10.30 bis 19 Uhr
ein Kurs „ Malen und Entspannung“ mit der Dozentin Silvia
Lauer-Schulz statt. „Zwei malerische Einheiten während des
Tageskurses begleiten in diesem
speziellen Kurs das Erleben von
Qi Gong und den Einsatz der
Vorstellungskraft“, kündigt die
VHS an: „Der Kurs ist für Teilnehmende ohne Vorkenntnisse
geeignet.“
Vom 19. bis 26. März bietet
Dozent Klaus Weckelmann einen Portraitfotokurs an. „Der
Kurs möchte die Teilnehmer anregen, Menschen so zu fotografieren, wie sich die Porträtierten
selbst gerne sehen wollen“, teilt
die VHS mit: „Der Bogen spannt
sich weit: vom enggefassten Gesichtsausschnitt über den fröhlichen Schnappschuss bis zum
Gruppenbild. Es darf gelächelt
und gelacht werden.“ Ganz ohne
technische Hilfsmittel sollen die
Teilnehmer bei normalem Tageslicht fotografieren. Es entstehen laut VHS Kosten in Höhe
von zwei Euro für eine Foto-CD,
die an die Kursleitung zu bezahlen sind.
Unter der Leitung der Dozentin Meike Naughton beginnt am
19. März (18.30 bis 21.30 Uhr)
ein XXL-Weidenkugelkurs. Der
Kurs ist für Fortgeschrittene.
„Bei Bedarf kann eine LEDLichterkette in die Weidenkugel
eingearbeitet werden“, teilt die
VHS mit: „Teilnehmer bringen
bitte vorhandene Materialien
sowie eine scharfe Rosenschere,
Flach- und Bindedraht mit – bei
Bedarf eine 200-er-LED-Lichterkette.“ Es fallen laut VHS Materialkosten an, die je nach Verbrauch, an die Kursleitung zu
entrichten sind. Schriftliche Anmeldung bis zum 3. März. DH
Info und Anmeldung unter
Telefon (0 50 21) 96 76 00.
Lokales
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
19
Nordkreis
In Kürze
Zehner-Karte für
Nicht-Mitglieder
Eystrup. ein besonderes
Angebot startet der TSV
eystrup in der Sparte Turnen.
„Wer nicht regelmäßig als
mitglied an ,Fitness für
Frauen‘ am montagabend
zwischen 19.15 und 20.15 Uhr
teilnehmen kann, hat jetzt die
möglichkeit, ein Zehner-Ticket
für 50 euro zu erwerben“,
teilt der Verein mit. Diese
Übungsabende beinhalten
nach Angaben des Vereins
unter anderen „Bauch-,
Beine-, Po-Gymnastik“, „StepAerobic“, rückengymnastik
und Beckenbodentraining. So
zahlen die Teilnehmer keinen
Kursabend, den sie nicht auch
DH
besuchen.
Neben den Straßen
arbeitet die Fräse
Hoya. Bankettfräsarbeiten an
Straßen und Wegen in der
Samtgemeinde Grafschaft
Hoya: „In den kommenden
Wochen werden in der
Samtgemeinde etliche
Wegeseitenräume abgefräst“,
teilt die Samtgemeindeverwaltung mit.Der hierbei
anfallende Boden – inklusive
der Grasnarbe und der Steine
– wird nach Angaben der
Verwaltung im Umkreis von
etwa fünf Kilometern um die
Frässtellen herum kostenlos
abgegeben. „In welchen
Bereichen und in welchem
Umfang Boden anfällt, zeigt
sich erst während der
Fräsarbeiten“, heißt es
seitens der SamtgemeindeDH
verwaltung.
Interessierte können sich an
Katharina Kruse von der
Samtgemeindeverwaltung
wenden – unter Telefon
(0 42 51) 8 15 63, per Fax
unter (0 42 51) 8 15 50 oder
per E-Mail unter k.kruse@
hoya-weser.de.
TSV Vorsitzender Jörg Rokitta im Gespräch mit Pippi Langstrumpf, eine bunte Schar kostümierter Kinder hörte aufmerksam zu.
Achtermann (4)
120 Kinder kommen zum Eystruper Fasching
Ausgefallene Kostüme, ausgelassene Tänze: Super Stimmung und großes Kuchenbüfett in der Sporthalle
Von HorST AcHTermAnn
Eystrup. In der mit Luftballons,
Girlanden und bunten Bändern
geschmückten Sporthalle in Eystrup haben jetzt über 120 Kinder im Alter zwischen vier und
zwölf Jahren wild herumgetobt.
Sie haben mit ihren Eltern Kinderfasching gefeiert – organisiert vom örtlichen Sportverein,
dem TSV Eystrup.
„Das hat bei uns Tradition.
Schon seit den 1990er-Jahren
feiern wir an unterschiedlichen
Orten“, sagt TSV-Vorsitzender
Jörg Rokitta. Steffen Lühring hat
zusammen mit Petra Isermann
die Faschingsfeier organisiert.
„Ich finde es ganz toll, dass 20
Helfer aus allen Sparten des TSV
mithelfen, die Halle einzurichten, auf- und auch wieder abbauen“, sagt Lühring.
20 Torten, Kuchen und Kaffee
wurden nach Lührings Angaben
gespendet. Am Büfett organisierte ein Helferinnen-Trio die
Ausgabe. Petra Isermann sorgte
für Bewegung: Polonaise und
Kreistänze untermalt mit lustiger Musik. Es gab „Hol’ das Lasso raus“ und dazu Spiele als
Cowboy und Indianer – und dazwischen sportliche Herausforderungen wie den akrobatischen
Limbotanz.
Viele Kinder haben sich nach
Angaben der Eltern ihre Kostüme nach eigenen Vorstellungen
ausgesucht. Ob als Polizist, Pirat, Arielle oder Pippi Langstrumpf – eine bunte Kinderschar ließ ihrer Fantasie freien
Lauf.
Kinder- und Karnevalslieder,
aber auch Hits aus den laufenden Charts kamen auch bei den
Eltern gut an, die sich bei Kaffee
und Kuchen das Treiben in der
Halle ansahen. TSV Vorsitzender Jörg Rokitta wünschte Eltern und Kindern viel Spaß, bedankte sich aber auch bei allen
fleißigen Helfern des Sportvereins, die diese Faschingsfeier
überhaupt erst möglich gemacht
hätten.
! Oben links: Sina, Barbara und Cihan (von
links) verkaufen Torten, Kuchen und
Bockwürstchen. Der Erlös wird für die
Jugendarbeit verwendet.
! Oben rechts: Mit Kostümen nach eigenen
Vorstellungen: Liana, Madita und Felicitas
(von links).
! Rechts: Polizist Michael führt Caro in
Handschellen ab.
Gläserner Bär für „Min Lilla Syster“
Filmfestspiele: Kinder vergeben Preis bei der Berlinale
Berlin. Die Macher von „Min
Musikzug-Treffen beim Musikzug der Grafenstadt Hoya.
Lilla Syster“ können feiern:
Sie haben bei der Berlinale einen Gläsernen Bären gewonnen. Kinder fanden den Film
so toll, dass sie ihn ausgezeichnet haben.
Die Berlinale ist eines der
wichtigsten Filmfeste der
Welt. Jedes Jahr treffen sich
Filmemacher, Schauspieler
und Kinofans dazu in der
deutschen Hauptstadt Berlin.
Mehr als 400 Filme wurden
gezeigt. Kinder, Jugendliche
und Erwachsene vergeben bei
der Berlinale verschiedene
Preise. Mädchen und Jungen
zeichnen Filme mit dem Gläsernen Bären aus.
Elf Kinder haben entschieden, dass „Min Lilla Syster“ den
Preis verdient hat. Übersetzt
heißt der Film „Meine dünne
Schwester“. In dem Streifen
geht es um zwei Mädchen, die
privat
Fünf Musikzüge, eine Leidenschaft
Treffen der Gruppen in Hoya – nächstes Jahr ist Holtorf Gastgeber
Hoya. Sie alle haben eine Lei-
denschaft: das Musizieren. Nach
jahrelanger Pause hat jetzt der
Musikzug der Grafenstadt Hoya
ein musikalisches Fünfer-Treffen organisiert. Die Mitglieder
der Spielmannszüge Holtorf,
und Nienburg, des Fanfarenzugs
Steyerberg sowie der Musikzüge
der Freiwilligen Feuerwehr Nen-
dorf/Uchte und aus Hoya nutzten dieses wieder eingeführte
Treffen nach eigenen Angaben,
um sich über ihre Leidenschaft
auszutauschen und Freundschaften zu pflegen.
„Bei Essen und Getränken
wurden auch neue Freundschaften geknüpft“, teilen die Organisatoren mit: „So ein Treffen soll
jetzt in jedem Jahr stattfinden,
und der Spielmannszug Holtorf
erklärte sich bereit, das nächste
Treffen auszurichten.“
DH
Interessierte, die einmal beim
Musikzug Hoya vorbeischauen
möchten, bekommen Infos unter
Telefon (0 42 51) 67 16 03 oder
(0 42 51) 98 34 70.
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Schwestern sind. Sie heißen
Stella und Katja. Katja ist eine
Eiskunstläuferin und in ihrem
Sport sehr begabt. Zu Hause
dreht sich fast alles um sie. Stella eifert ihr nach. Und sie merkt,
dass mit Katja etwas nicht
stimmt. Katja leidet an einer
schweren Essstörung. Das bedroht ihr Leben. Doch Stella
darf den Eltern nichts verraten.
Neben den Kindern vergeben auch Jugendliche Gläserne
Bären. Sie haben sich für den
Film „Flocken“ entschieden.
Der wichtigste Preis bei der
Berlinale ist der Goldene Bär.
Den hat ein Film aus dem
Land Iran bekommen. Er
heißt „Taxi“. Gedreht hat den
Streifen Jafar Panahi. Er hat
sich hinter das Steuer eines
Taxis gesetzt und gefilmt, was
die Menschen gesagt haben.
Gedreht wurde heimlich. Danach wurde der Film nach
Berlin geschmuggelt. In dem
Film wird deutlich, was die
Menschen im Iran denken.
Jafar Panahi ist der Regierung
seines Landes gegenüber kritisch eingestellt. Ihm wurde verboten, seinen Beruf auszuüben.
Außerdem steht er unter Hausarrest. Er konnte sich seinen
Preis nicht abholen. Dafür war
seine Nichte da. Das kleine Mädchen hielt den Goldenen Bären
in die Höhe und weinte.
Afk
20
Lokales
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
SüdkReiS
Rückblende
Am 16. Februar 1975:
Nachdem der Rat der
Stadt Rehburg-Loccum in
einer seiner jüngeren
Sitzungen beschlossen
hatte, die Trägerschaft des
Kindergartens im Ortsteil
Rehburg zu übernehmen,
ist nunmehr der Neubau
des Kindergartens seiner
Bestimmung übergeben
und in Betrieb genommen
worden. Zunächst ist der
Betrieb mit dem kompletten bisherigen Personal
des ehemaligen DRK-Kindergartens und auch den
bisher im DRK-Kindergarten betreuten Kindern
aufgenommen worden. Die
Aufnahme weiterer Kinder
wird erst erfolgen, sobald
das dafür erforderliche
Personal eingestellt ist.
In Kürze
Ortsrat Loccum tagt
am Donnerstag
Der Wagen des Prinzenpaares bildete den Abschluss und somit Höhepunkt des gestrigen Karnevalsumzugs.
Göllner (5)
Tausende begleiten Karnevalsumzug
Schulpolitik beherrschte Themenwahl der Teilnehmer / Etwas weniger Wagen und Fußgruppen als 2014
Loccum. Die nächste Sitzung
des Ortsrates Loccum findet
statt am Donnerstag, 19.
Februar, um 19 Uhr im Hotel
Rode, Marktstraße 22 in
Rehburg-Loccum. Auf der
Tagesordnung stehen unter
anderem die Punkte „Verzicht
auf die Mitgliedschaft im
Ortsrat Loccum durch Herrn
Wilhelm Droste“, „Verpflichtung und Pflichtenbelehrung
eines Ortsratsmitgliedes“
sowie Mitteilungen des
Bürgermeisters. Mit einer
Einwohnerfragestunde
DH
schließt die Sitzung.
Preisdoppelkopf und
Preisknobeln
Sarninghausen. Der
CDU-Gemeindeverband
Steyerberg lädt für Freitag,
20. Februar, um 19 Uhr zu
einem Preisdoppelkopf- und
Preisknobel-Abend im
Gasthaus „Zur Eiche“ in
Sarninghausen ein. Anmeldungen möglich bei Christa
Stigge, Telefon (0 57 64) 584,
Karl-Heinz Bade, (0 50 23)
13 87, und Lothar Kopp,
Telefon (0 57 64) 22 76. DH
Bauausschusssitzung
im Rathaus Stolzenau
„Pinocchios Wal(l)fahrt“ war Thema von „Kanone 95“.
Stolzenau. „Stolzenau – Helau!“,
schallte es immer wieder durch
die Lautsprecher – und die Massen antworteten mit einem „Helau“. Gestern Nachmittag war
kein Durchkommen mehr in
dem Weserort. Tausende hatten
sich wieder auf den Weg gemacht, um den großen Karnevalsumzug mitzuerleben. Ein
Spektakel, das jedes Jahr aufs
Neue seines Gleichen sucht.
Ob Jung oder Alt, männlich
Zurück in die Steinzeit – diese Teilnehmer haben ihr Motto wörtlich genommen und sich passend gekleidet.
weniger kreativ. Themen waren
unter anderem das 150-jährige
Jubiläum von Max und Moritz
oder 25 Jahre Mauerfall.
Insbesondere aber die Schulpolitik spiegelte sich „närrisch
verpackt“ wider. „Schulchaos
im Landkreis – unsere Lösung:
mobile Tanzhamsterschule“ titelte beispielsweise der Wagen
der „3 x ölf “. „Bei uns gehen
bald die Lichter aus“, schrieben
die Schüler der umliegenden
oder weiblich – jeder ließ sich
vom närrischen Treiben mitreißen. Selbst die Ordnungshüter
und Rettungssanitäter konnten
nicht umhin und ließen sich
von den Jecken ein Lächeln auf
das Gesicht zaubern. Als Belohnung gab es dann auch „Kamelle“.
Mehr als 40 Umzugswagen
und Fußgruppen säumten die
Straßen. Etwas weniger als im
vergangenen Jahr, aber nicht
Hauptschulen auf die Plakate.
Mit dabei in diesem Jahr waren auch wieder die Schlümpfe,
die beinahe schon traditionell
dazugehören. Auch die Tanzmäuse marschierten trotz Kälte
tapfer mit.
Große Mühe hatte sich abermals der Verein „Kanone 95“
gegeben. Die Vorjahressieger
nahmen das Thema „Pinocchios
75. Wal(l)fahrt“ auf und bauten
in den vergangenen Monaten ei-
nen der größten Umzugswagen.
Ein gigantischer Wal riss sein
Maul auf und begeisterte damit
die an den Straßen stehenden
Zuschauer.
Eine Karnevalsjury beäugte
während des Umzugs alle Teilnehmer ganz genau, denn am
Anschluss gab es noch den diesjährigen Sieger zu küren.
Dazu lesen Sie mehr in der
Dienstagsausgabe der Heimatzeitung.
reg
Stolzenau. Die nächste
Sitzung des Planungs- und
Bauausschusses der
Gemeinde Stolzenau findet
statt am Donnerstag, 19.
Februar, um 18 Uhr im
Sitzungssaal des Rathauses.
Es geht unter anderem um die
Spielplatzsituation und das
Projekt „Stolzenau packt an“.
kontakt
Gemeinde Stolzenau,
Flecken Steyerberg
! Annika Büsching
(0 57 61) 92 07-22
E-Mail: ann@dieharke.de
Samtgemeinde Uchte,
Stadt Rehburg-Loccum
! Heidi Reckleben-Meyer
(0 57 61) 92 07-23
E-Mail: hm@dieharke.de
Anja Dammeier und Katja Borges bewerteten die Umzugsteilnehmer.
„Stolzenau blüht auf“ – das meinten zumindest gestern die Wesermöven.
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Lokales
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
21
Wenn Helene Fischer plötzlich zum Mann wird
Ausgelassene Stimmung während der Prunksitzung am Freitagabend / „Atemlos durch die Nacht“ mit den Stolzenauer Jecken
Stolzenau. Dass auch die Norddeutschen ausgelassen und fröhlich Karneval feiern können, das
bewies die Prunksitzung des
Stolzenauer
Karnevalvereins
SKV Rot-Gold am Freitagabend
wieder einmal. Wer glaubte,
dass nur die Rheinländer Jecken-Blut in sich tragen, der
wurde im Festzelt eines Besseren belehrt: Rund 1000 Karnvevalisten tanzten auf den Tischen,
schunkelten, sangen und genossen das bunte Treiben – zumeist
in ausgefallenen und aufwendigen Verkleidungen.
Die Moderation des Abends
hatte wie schon in den Vorjahren Alexander Rieche übernommen, der gekonnt durch das
Programm führte. Zunächst war
es aber an Werner I., Vorsitzender des SKV Rot-Gold, einige
Orden an verdiente Mitglieder
und befreundete Vereine zu
überreichen. Eine besondere
Ehre kam dabei
Roel Dolfing zu
Teil; er bekam
von Horst Dieter Bieri, Vorsitzender des
niedersächsischen Prinzenclubs,
den
Goldorden verliehen. Dolfing
ist Gründungsmitglied
des
SKV und seit
nunmehr
22
Jahren ehrenamtlich
und
mit viel Engagement aktiv.
Das karnevalistische Jubiläum – 22 Jahre
SKV Rot-Gold
– nahm Werner
I. auch noch
einmal
zum
Anlass, die vergangenen Jahre
Revue passieren zu lassen.
„Wo ist bloß die
Zeit geblieben“, fragte der Vereinsvorsitzende. Nachdem die
Holländer damals aus Stolzenau
Die „Holthuser Buurn“ machten sich für ihren Auftritt das Märchen
„Rotkäppchen“ zu eigen (großes Bild). Hoyas „Echte Freunde“ waren
sich auch nicht zu schade, Helene Fischer zu imitieren (links).
Kleines Bild rechts: Roel Dolfing erhielt den Goldorden von Horst Dieter
Göllner (3)
Bieri (Mitte) und Werner I. (rechts) verliehen.
weggegangen seien, hätte niemand damit gerechnet, dass der
Karneval noch lange überlebt.
Doch es sei anders gekommen,
sodass die fünfte Jahreszeit in Stolzenau
noch immer Höhepunkt des
Jahres sei.
Nicht zuletzt die großartigen
Auftritte verschiedener Tanzgruppen machen das Fest so besonders. Am Freitagabend waren es unter anderem die „SKV
Girls“ als tanzende Bettlaken
oder auch die „Holthuser Buurn“ im Rotkäppchen-Look, die
begeisterten. Ebenso amüsant
waren die Darbietungen des
Männerballetts aus Ovenstädt
oder von „New Generation“.
Auffällig oft wurde übrigens
Helene Fischers „Atemlos“ gespielt, denn es war das Lied des
Prinzenpaars. Da wunderte es
beinahe auch niemanden mehr,
als ein Mitglied der Hoyaer Karnevalisten in Frauenkleidern
zum Helene-Double wurde – so
ist das eben in der Zeit zwischen
Weiberfastnacht und Aschermittwoch.
Der neue Festwirt der Firma
Kohlwey hatte im Vorfeld für
die Dekoration gesorgt, die
beim Publikum fast genauso gut
ankam wie das Bühnenprogramm.
Im Anschluss an die Prunksitzung feierten die Jecken dann
noch bis in die frühen Morgenstunden und machten die Nacht
wieder einma zum Tag.
reg
Konfettiregen und kreative Kostümideen
Kinderkarneval am Sonnabend wieder gut besucht / Beste Verkleidung prämiert
Stolzenau. Musik, Konfetti und
jede Menge Leckereien: ein Rezept, das aufgeht. Zumindest
immer dann, wenn in Stolzenau
der Kinderkarneval ansteht.
Auch in diesem Jahren waren
viele kleine Karnevalisten gekommen, um wie die Großen zu
feiern. Dabei hatten sie sich na-
türlich in Schale geschmissen
und ihre besten Kostüme aus
dem Schrank geholt. Ob Löwe,
Prinzessin, Ritter, Feuerwehrmann oder Einhorn – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Schließlich gab es auch etwas zu gewinnen, denn das beste Kostüm wurde von einer Jury
prämiert.
Toll sei es laut Veranstalter
auch gewesen, dass sich viele Eltern ebenfalls verkleidet hätten.
„Das hat vielen Kindern die
Angst und Hemmung genommen“, so das SKV-Team.
Um die Bespaßung der Jüngsten kümmerten sich in diesem
Jahr wieder die Clowns Bibo
und Bobo, die gemeinsam mit
ihnen auf der Tanzfläche für
Stimmung sorgten, Konfetti in
die Luft schmissen oder Bonbons verteilten. Ebenso hatten
die Tanzmäuse einen Auftritt
und Moderator Roel Dolfing
animierte dazu, einmal selbst
darüber nachzudenken, ebenfalls eine Tanzmaus zu werden.
„Wir suchen immer Nachwuchs“, so Dolfing, und lobte
auch die beiden Betreuerinnen
„Michaela und Michaela“.
Verschiedene Stationen mit
Waffeln, kalten Getränken,
Spielen und vielem mehr rundeten das Programm des Kinreg
dernachmittags ab.
Ritter Erik (5) und Erdbeere Jonna (2) haben schon jetzt Spaß am Verkleiden, waren aber während des
Göllner
Kinderkarnevals am Samstag von all den Eindrücken ganz schön geplättet.
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.
.
Gute Nachrichten
für Mühlenkreiskliniken
Die Ruhruniversität Bochum hat
dem Klinikum Herford und den
Mühlenkreiskliniken mitgeteilt,
dass die Auswahl im Rahmen des
Bieterverfahrens zur Erweiterung der Ausbildung von
Medizinern auf die Bietergemeinschaft der beiden Häuser
gefallen ist. „Wir freuen uns sehr
über die positive Rückmeldung
aus Bochum“, erklären die
Vorstände der beiden Häuser, Dr.
Matthias Bracht, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken, Dr. Olaf Bornemeier,
stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken, und Martin Eversmeyer,
Vorstand des Klinikum Herford,
unisono. „Die klinische Ausbildung hier etablieren zu können,
wäre ein wichtiger Entwicklungsschritt für unsere Häuser und die
Region. Gerne möchten wir
unsere Expertise mit vollem
Engagement in das Bochumer
Modell zur Medizinerausbildung
einbringen.“ Die getroffene
Auswahlentscheidung steht erst
nach Ablauf einer für die
unterlegenen Bietergemeinschaften nun beginnenden Frist
zur Einlegung etwaiger Rechtsmittel endgültig fest.
Das Foto zeigt (v. l.) Dr. Olaf
Bornemeier, stellvertretender
Vorstandsvorsitzender der
Mühlenkreiskliniken, Martin
Eversmeyer, Vorstand des
Klinikums Herford, Dr. Matthias
Bracht, Vorstandsvorsitzender
der Mühlenkreiskliniken.
22
Auf einen Blick
Die Harke, Nienburger Zeitung
Glückwünsche
termine in nienburG unD umGebunG
16. FeBruar
Blutspende
Nienburg: Elfriede Brunschön, Am
Exerzierplatz 29 (83)
Bohnhorst: Lisa Dröge, Lavelsloher Straße 3 (78)
Bolsehle: Peter Gidat, Alte Dorfstraße 41 (72)
Buschhorn: Gisela Bredemeier, Nr.
3 (76)
Deblinghausen: Heinrich Dieckmann, Nr. 66 (80)
Estorf: Günter Hillmann, Zu den
Kohlgärten 14 (75)
Haselhorn: Günther Uphoff, Nr. 76
(83)
Hoysinghausen:
Heinz-Dieter
Schmidt, Nr. 3 (70)
Landesbergen: Irma Hillmann,
Lange Straße 30 (80)
Lavelsloh: Käthe Everth, Am Sportplatz 12 (92)
Leese: Elfriede Koch, Blumenstraße 12 (82)
Loccum: Irene Tönnies, Berliner
Ring 3 (90)
Münchehagen: Elfriede Völlers,
Preußische Str. 10 (81)
Steyerberg: Werner Eßmüller, Am
Hinkenkamp 3 (79)
Stolzenau: Ilse-Marie Gahre, Dielenstraße 11A (73)
Winzlar: Liena Kutzner, Langes
Feld 33 (90)
Steyerberg
! Grund- und Hauptschule, Am
Förstergarten 2, Blutspende, 15.30
bis 20 Uhr
Die hallenbäDer
Nienburg
Montag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag 6.30 bis 21 Uhr, Dienstag
6.30 bis 20 Uhr, Sonnabend und
Sonntag 8 bis 21 Uhr; Sauna: Sonntag, Montag (Frauensauna), Dienstag bis Donnerstag 10 bis 22 Uhr;
Freitag, Samstag 10 bis 23 Uhr
Borstel
Montag 17 bis 20 Uhr; Dienstag 16
bis 20 Uhr; Warmbadetage am Donnerstag 16 bis 21 Uhr und Freitag 16
bis 20 Uhr; Sonnabend 15.30 bis 18
Uhr; Sonntag 9 bis 11.30 Uhr
Liebenau
Dienstag 15 bis 17 (1,30 m), 17 bis
19 Uhr (3 m); Mittwoch 15 bis 17
(1,30 m), 17 bis 18 Uhr (3 m); 18
bis 19 Uhr Sportschwimmen (3 m);
Freitag (Warmbadetag) 15.30 bis
17 (1,30 m), 17 bis 20 Uhr (3 m);
Sonnabend (Warmbadetag) 7.30
bis 9.30 (3 m), 9.30 bis 10.30 Uhr
Eltern-Kind (1,30 m), 10.30 bis 12
und 13 bis 15 Uhr (1,30 m), 15 bis 17
Uhr (3 m); Sonntag 8 bis 10 Uhr (3
m), 10 bis 13 Uhr (1,30 m)
Rahden
Montag bis Freitag 6 bis 8 Uhr;
Dienstag bis Freitag 15 bis 21 Uhr;
Sonnabend 8 bis 18; Sonntag 8 bis
12 Uhr; Mittwoch Warmbadetag
Rehburg
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
13 bis 21 Uhr; Freitag 7 bis 22 Uhr;
Sonnabend 7 bis 18 Uhr; Sonntag 8
bis 17 Uhr
Steimbke
Dienstag, Mittwoch, Freitag 14.30
bis 20; Donnerstag 14.30 bis 17.30
Uhr; Sonnabend 14 bis 20 Uhr,
Sonntag 8 bis 14 Uhr; Sauna: jeweils 15 bis 21 Uhr, Dienstag, Donnerstag Damen, Mittwoch Herren,
Freitag gemischt
Warmsen
Montag, Donnerstag, Freitag 15 bis
20 Uhr; Dienstag, Mittwoch (Warmbadetag) 15 bis 19 Uhr; Sauna: jeweils 15 bis 20 Uhr, Montag, Freitag Herren; Dienstag, Donnerstag
Frauen; Mittwoch gemischt
beilaGenhinweis
Bühne
Nienburg
! Venedig im Schnee, Einführung
um 19.30 Uhr im Theatersaal, 20
Uhr, Theater auf dem Hornwerk,
Mühlentorsweg 2
Kinder &
Jugendliche
Steyerberg
! Jugendhaus „House of Life“,
Stolzenauer Str. 7, Offenes Sportangebot ab 8 Jahren in der kleinen
Turnhalle (Sporthalle), 15 bis 17
Uhr; Kinderkino „Rio 2 - Dschungelfieber““, 16 Uhr; Offener Treff und
Internet-Café für Jugendliche ab 14
Jahren, 18 bis 20 Uhr
Stolzenau
! Offener Jungentreff, mit René, ab
8 Jahre, 15 bis 18 Uhr, Jugendhaus
WIP IN, Kleine Geest 26
Frauen
Nienburg
! Offener Treff und Beratungsangebot, 9 bis 12 Uhr, Mütterzentrum,
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 20
! Sprechstunde der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, (0 50
21) 8 73 61, 9 bis 12 Uhr, Rathaus,
Marktplatz 1
Uchte
! Offener Treff, 9 bis 12 Uhr, Mütterzentrum, Mühlenstraße 9
Heemser Schule, Schulstraße
Holtorf
! Gesundheitssport 50+ beim HSV,
9.15 Uhr, Sporthalle, Dobben 25a
Leese
! Heiglgymnastik, 18 Uhr, Sportund Kulturzentrum, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 9
Oyle
! Heiglgymnastik, 9.30 Uhr, Gasthaus Oyler Berg, Oyler Berg 21
Stolzenau
! Heigln, 16.30 Uhr, Gymnasium,
Zum Ravensberg 3
! Rheuma-Liga, Wassergymnastik
18 Uhr, Bad Hopfenberg
Uchte
! SC Uchte Gesundheitssport, Wirbelsäulensport Reha 60plus, 9 Uhr
und 10 Uhr; Wirbelsäulengymnastik, 18.45 Uhr; funktionelle Gymnastik für Jedermann, 20 Uhr, Dreifachsporthalle, Hambruch 1
Warmsen
! Heigln, 18.30 Uhr, Gehannfors
Hof, Bohnhorster Straße 12
! Nordic Walking, Verein für Sport
und Gesundheit, 18 Uhr, Sporthalle,
Rotdornweg 5
Kirche
Nienburg
! Meditation im Alltag, Gemeindehaus, 17.45 Uhr, Kirchengemeinde
St. Martin, Kirchplatz 3
! Bücherei, 16 bis 17 Uhr, Kreuzkirchengemeinde / Gemeindehaus,
Steigertahlstraße 1
aKtiv & unterwegs
Nienburg
! Nordic Walking, Kneipp-Verein
Nienburg, 10 Uhr, am Ende der Straße, In den Bergen
! Heigln, 10 Uhr, Boule-Bahn, Neumarkt
! Nordic Walking, Wanderverein, 15
Uhr, Parkplatz Krähe, An der Steingrube
Binnen
! SJB, Heigln, 18 Uhr An der
Schlucht
Brokeloh
! SV, 19 Uhr, Heigln im Eichenwald
Drakenburg
! Tanz und Gymnastik für Jedermann, 14 Uhr, Sporthalle, Weserweg
48
Estorf
! Nordic Walking, TuS, 18 Uhr,
Sporthalle, Am Sportplatz 3
Harbergen
! Heigln, 15 bis 16 Uhr, Sportplatz,
Bahnhofstraße
Heemsen
! Heigln, 10 Uhr, Wald hinter der
adressen
Nienburg
! Niedersächsisches Landvolk, Geschäftsstelle Vor dem Zoll 2, 8 bis 12
Uhr, (0 50 21) 9 68 66 -0
! BIZ der Agentur für Arbeit, Mo.
bis Fr. 8 bis 12.30, Mo. und Di. 13.30
bis 16 Uhr, Do. 13.30 bis 18 Uhr
! Deutsche Rentenversicherung,
Sprechzeit im Rathaus, Termine unter (0800) 100048010
selbsthilfe & beratunG
Info Selbsthilfegruppen:
www.selbsthilfe-nienburg.de
Nienburg
! Beratung von Opfern von häuslicher Gewalt und Stalking, (0 50 21)
88 94 88, 8.30 bis 10.30 Uhr, BISS
Beratungs- und Interventionsstelle,
von-Philipsborn-Straße 2A
! Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, (0 50 21) 96
76 76, 8 bis 16 Uhr, Landkreis,
Rühmkorffstr. 12
! Familienservicebüro, (0 50 21)
96 76 80, Terminvereinbarung, 8 bis
16 Uhr, Landkreis, Rühmkorffstr. 12
! Familienunterstützender Dienst,
(0 50 21) 6 07 69 81, 8 bis 13 Uhr,
Lebenshilfe - Offene Hilfen, Berliner
Ring 96
! Offenes Treffen Angehörige von
Suchtkranken, 19.30 Uhr, KIBIS,
von-Philipsborn-Straße 1
! Pari Café - Beratungsstelle des
Paritätischen Nienburg, (0 50 21) 9
15 98 10 oder 9 15 98 11, 9 bis 17
Uhr, Pari-Café Ambulant Betreutes
Wohnen, Prinzenstraße 1a
! Reha-Sport Verein Nienburg,
Gymnastik, Bewegungsspiele, Bosseln, 20 Uhr, Sporthalle, Meerbachweg 6
! Senioren- und Pflegestützpunkt,
(05021) 967-682 oder 967-685,
Terminvereinbarung, 8 bis 16 Uhr,
Landkreis, Rühmkorffstr. 12
! Suchtberatung, (0 50 21) 9 73
50, 10 bis 12 Uhr, Paritätischer
Wohlfahrtsverband,
von-Philipsborn-Straße 1
! Wohnungslosenhilfe,
(05021)
66776, 9 bis 12 Uhr, Diakonisches
Werk, Fr.-Ludwig-Jahn-Straße 29
Hoya
! Blaues Kreuz - Treffen für Alkoholkranke und Angehörige, (0 42
57) 98 20 02 oder (0 42 56) 4 85
(ab 18 Uhr), 20 Uhr, Gemeindehaus,
von-Staffhorst-Straße 7
Marklohe
! DRK-Gedächtniscafé für Menschen mit zusätzlichem Betreuungsbedarf, (0 50 21) 9 03 88 71, 15
Uhr, Gemeindehaus St. Clemens,
Hoyaer Straße 59
Münchehagen
! Freundeskreis, für Alkoholkranke
und Angehörige in Mitarbeit der
LEB, 20 Uhr, Gemeindehaus, Loccumer Straße 18
Eystrup
! SHG Suchtkrankenhilfe, 20 Uhr,
Gemeindehaus, Kirchstraße 20
(0 57 63) 24 11
! Diakonisches Werk,
(0 50 21) 97 96 12
! Diakonisches Werk Stolzenau,
(0 57 61) 37 32
! Dorfhelferinnen-Station An der
Mittelweser, (0 50 21) 1 88 15
! DRK Sozialstation Marklohe-Liebenau, (0 50 21) 73 74
! DRK-Kreisverband,
(0 50 21) 90 60
! Frauenhaus, 8.30 bis 16 Uhr Beratung, (0 50 21) 24 24
! Kontakt- und Informationsstelle
gegen sexuelle Gewalt an Mädchen
und Jungen, (0 50 21) 96 76 76
! Lebenshilfe, Sozialberatung,
(0 50 21) 6 07 69 80
! Paritätischer Pflegedienst Nienburg, (0 50 21) 97 45 14 oder
(01 71) 3 11 17 48
! Paritätisches Sozial- und Beratungszentrum; Schuldner- und Insolvenzberatung,
(0 50 21) 97 45 15
! Paritätisches Sozialzentrum,
(0 50 21) 9 74 50
! Schulpsychologische Beratung,
(0 42 42) 1 69 62 10
! SHG für Gehörlose, Kontakt:
Telefon (0 50 23) 94 51 20,
Fax (0 50 21) 6 43 16
! SoVD Landsverband Niedersachsen, (0 180) 200 08 72
! Sozialpsychiatrischer
Dienst
Nienburg, (0 50 21) 96 79 49
! Sozialpsychiatrischer
Dienst
Stolzenau, (0 57 61) 92 26 00
! Sozialstation
HeemsenSteimbke, (0 50 21) 97 45 12
oder (01 71) 3 11 17 40
! Sozialstation Nienburg,
(0 50 21) 77 70
! VerbraucherHilfe e.V. Niedersachsen, Schuldnerberatung,
(0 50 21) 60 89 70
soziale dienste
! Alzheimer Gesellschaft Landkreis Nienburg,
(0 50 21) 9 03 41 81
! ASB Soziale Pflegedienste Estorf,
(0 50 25) 9 70 94 44
! ASB Soziale Pflegedienste Rehburg-Loccum, (0 50 37) 9 71 10
! ASB Soziale Pflegedienste Stolzenau, (0 57 61) 90 29 50
! AWO, Beratung für Krebsbetroffene, Sozialberatung,
(0 50 21) 35 00
! AWO, Ferienfreizeiten, Hilfe nach
der Geburt, Kur- und Reiseberatung, Rechtsberatung,
(0 50 21) 6 62 00
! AWO, Soziale Beratung für
Schwangere, (0 50 21) 6 00 08 35
! AWO, Pflegeberatung,
(0 50 21) 6 00 08 37
! Caritas Stolzenau,
(0 57 61) 90 84 56
! Caritasverband,
(0 50 21) 9 79 30
! Diakonie Sozialstation Uchte,
Ambulanter Pflegedienst,
! Meyer & Zander (mit Post)
! Nordmann (ohne Post)
eisbahn
Holtorf, Am Dobben
Eislauf Montag bis Freitag 14.30
bis 17 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10.30 bis 12.30 und 13.30 bis
17 Uhr
Eisstockschießen (nach Anmeldung) Dienstag, Mittwoch, Freitag 18 bis 21 Uhr; Sonnabend und
Sonntag 17 bis 21 Uhr
Ice-Disco Donnerstag 18 bis 21
Uhr
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
38 % der Deutschen sind Bewegungsmuffel.
62 % nicht. Sport im Verein.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist mit 27,5 Mio. Mitgliedschaften in mehr als 91.000 Vereinen die größte
Personenvereinigung Deutschlands. Leistung, Lebensfreude, Gesundheit und die Vermittlung von Werten wie Toleranz,
Fair Play, Teamgeist – all das findet im Sport statt. Sport bewegt! Immer und überall. dosb.de
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notrufe
Leese
! Diakonisches Werk Möbellager,
Di. bis Fr. 9 bis 17 Uhr, Sa. 9 bis 13
Uhr, Oehmer Feld 101, (0 57 61) 51
19 08
Stolzenau
! Diakonisches Werk, Kleiderladen,
Mo. u. Fr . 9 bis 13 Uhr, Di. bis Do. 9
bis 18 Uhr, Holzhäuser Weg 20,(01
72) 5 39 34 27
Drakenburg
! Tierheim, täglich 8 bis 16 Uhr, (0
50 24) 84 33
Schessinghausen
! Tierheim, Di., Do., Fr. und Sonntag, 14 bis 16 Uhr, (0 50 27) 7 24
verschiedenes
Nienburg
! Beratungsangebot der Initiative
Tagesmütter im Landkreis Nienburg e.V., 9.30 bis 11.30 Uhr, Mütterzentrum, Friedrich-Ludwig-JahnStraße 20
Stolzenau
! Mehrgenerationenhaus, 9 bis 13
Uhr und 15 bis 18 Uhr, Haus der Generationen, Oldemeyerstraße 9
! Eltern-Kind-Café,Landkreis Nienburg, 15 bis 17 Uhr, Kita Pusteblume, Von-Münchhausen-Straße 46
vereine intern
Eystrup
! Übungsschießen, Schützenverein Eystrup, 20 Uhr, Schützenhaus,
Schützenstraße 12
▶ Alle Serviceangaben
sind ohne Gewähr
Stimmt
Ihr Termin?
▶ Hier steht, was Vereine und
Verbände in Stadt und
Landkreis anbieten, was in
den Kinos läuft und was
kulturell vonstatten geht.
Wenn Ihr Verein oder Ihre
Gruppe nicht oder nicht
vollständig auftauchen,
mailen Sie Ihre Korrektur
bitte unter termine@
dieharke.de an die Redaktion
der Heimatzeitung.
Feuer/Rettungsdienst 1 12
Polizei 1 10
K r a n k e n t r a n s p o r t / R e ttungsleitstelle 1 92 22 (Vorwahl 0 50 21 mit Mobiltelefon)
Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte
Rufnummer 116 117
Montag 19 Uhr bis Dienstag
7 Uhr in den Krankenhäusern
Nienburg, Stolzenau, Sulingen, Verden
Bereitschaftsdienst-Sprechstunden im
Krankenhaus Nienburg
19 bis 21 Uhr
Krankenhaus Stolzenau
19 bis 20 Uhr
Krankenhaus Sulingen
19 bis 21 Uhr
Krankenhaus Verden
19 bis 21 Uhr
Bereitschaftsdienst der Augenärzte
Rufnummer (0 42 31) 97 53 45
Bereitschaftsdienst-Sprechstunden
20 bis 22 Uhr
Nienburger Frauenhaus 24
Stunden (0 50 21) 24 24
Opferschutzorganisation
„Weißer Ring“ 24 Stunden
(0 50 21) 9 22 91 22
Störungsstelle Stadtwerke
Nienburg Gas, Wasser, Wärme
(0 50 21) 70 65
Störungsstelle Avacon Gas
(0800) 4 28 22 66; Strom,
Wasser,
Wärme
(0800)
0 28 22 66
Störungsstelle
Westfalica
Gas (0 57 07) 88 22
Störungsstelle Kreisverband
für Wasserwirtschaft Wasser,
Abwasser, Gewässer (0 50 21)
98 20
Apothekennotdienst Nienburg von 18 Uhr bis 8 Uhr
M ü h l e n - A p o t h e ke, Führser Mühlweg 70,
(0 50 21) 9 75 80
Surf doch
mal rein!
www.nienburg-online.de
www.DieHarke.de
was läuft in Den kinos?
Kulturwerk Nienburg
(05021) 922580
Kommunales Kino: Labor Day, 20
Uhr
Filmpalast Nienburg
(05021) 3800
Baymax - Riesiges Robowabohu
16.30; Fifty Shades of Grey 17.45,
20; Frau Müller muss weg 20.15;
Fünf Freunde 4 16; Honig im Kopf
16.30; Jupiter Ascending 20 Uhr
Filmhof Hoya
(04251) 2336
Fifty Shades of Grey 17, 20; Fünf
Freunde 4 17; The Imitation Game
- Ein streng geheimes Leben 20
Uhr
Filmpalast Sulingen
(04271) 5490
Fifty Shades of Grey 20; Honig im
Kopf 20.15; The Interview 20.15
Uhr
Dersa Kino Rahden
(05771) 917525
Baymax - Riesiges Robowabohu (3D) 17.30; Blackhat 20; Fifty
Shades of Grey 17, 20; Frau Müller
muss weg 17.15, 20.15; Fünf Freunde 4 17.15; Honig im Kopf 16.45,
19.45; John Wick 20.15 Uhr
Kinocenter Stadthagen
(05721) 2522
Fifty Shades of Grey 19.45, 20.15;
Jupiter Ascending 20 Uhr
Cinestar Garbsen
(05131) 499290
300 Worte Deutsch 17.15; 96
Hours - Taken 3 19.40; Baymax
- Riesiges Robowabohu 17.30;
Blackhat 20; Fifty Shades of Grey
17, 19.30, 20; Frau Müller muss
weg 17.40; Fünf Freunde 4 17.20;
Honig im Kopf 16.45, 19.45; John
Wick 20.15; Jupiter Ascending
(3D) 20.10; Manolo und das Buch
des Lebens (3D) 16.50; Ouija Spiel nicht mit dem Teufel 20.20;
The Imitation Game - Ein streng
geheimes Leben 17.10; Wild Card
18, 20.30 Uhr
CinemaxX Hannover
(040) 80806969
300 Worte Deutsch 12.30; 96
Hours - Taken 3 23.10; Aşk Sana
Benzer (OV) 23; Baymax - Riesiges Robowabohu 11.45, 14.15, 17;
Baymax - Riesiges Robowabohu
(3D) 14.25; Bibi & Tina - Voll verhext 12.10, 14.35; Blackhat 22.45;
Die Pinguine aus Madagascar
11.50; Die Tribute von Panem 3 Mockingjay Teil 1 13; Fifty Shades of Grey 13, 14, 15, 16.30, 17, 18,
19.30, 20, 21, 22.30, 23.10; Frau
Müller muss weg 19; Fünf Freunde 4 12.40, 15.10, 17.45; Honig im
Kopf 13.35, 16.40, 19.50; John Wick
20.15, 23; Jupiter Ascending (3D)
17.10, 20.10, 23.10; Let‘s be Cops Die Party Bullen 14.20; Mortdecai
- Der Teilzeitgauner 16.30; Ouija
- Spiel nicht mit dem Teufel 21;
Sevimli Tehlikeli (OV) 23; Sneak
Preview 20; The Imitation Game
- Ein streng geheimes Leben 17;
The Interview 16.50, 19.30; Wild
Card 20.15, 23.10 Uhr.
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Lokalsport
Die Harke, Nienburger Zeitung
23
Einfach zu viel verballert
handball-Verbandsliga: nach 26:33-heimniederlage gegen Müden geht der Blick mehr denn je nach unten
Jetzt kommt einer, der
in der Lage ist, im
Eins-gegen-eins
Überzahl zu schaffen.
Von stEFan schWiErsch
Liebenau. Für einen klitzeklei-
nen Moment wehte am Sonnabend ein Hauch von OberligaNostalgie durch die St. Laurentius-Halle, und das lag einzig an
einer Person. Plötzlich stand
Lennart Grabisch auf der Platte,
der ehemalige Kapitän, das
Rückraum-Kraftpaket, nach gut
zweieinhalb Jahren Abstinenz
und völlig unerwartet, alle Fans
machten große Augen. Mit
Grabisch und mit dem vollständigen 15-Mann-Kader herrschte
also größtmögliche Zuversicht
vor dem Heimspiel gegen den
starken Aufsteiger MTV Müden. Der zarte Zauber hielt jedoch nur 30 Minuten, und am
Ende saßen die eben noch hoffnungsfrohen Liebenauer Handballer geplättet auf den Bänken,
weil sie ihre PS nicht dauerhaft
auf die Straße bekamen und zu
viel falsch gemacht hatten. Nach
dem 26:33 (14:15) muss der SV
Aue mehr denn je seinen Blick
auf die Kellerzone der Verbandsliga richten.
„Wir müssen schon zur Halbzeit mit vier, fünf Toren führen“, trauerte Coach Carsten
Thomas den frühzeitig vergebenen Chancen hinterher, um
dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Aber es wurde
schlichtweg zu viel verballert.
Und daran wiederum hatte
Müdens langer Lulatsch im Tor
namens Kai Nissen großen Anteil, der viel zu viele freie Würfe entschärften durfte. „Und
nach der Pause treffen wir gar
nicht mehr.“
Zu einem besseren Ergebnis
konnte diesmal auch Daniel
Reineke nicht beitragen. Der
Keeper hatte in den vergangenen Wochen exzellent gehext,
doch diesmal sprang er mit
schlafwandlerischer Sicherheit
an allen Bällen vorbei. Thomas
hütete sich aber, hier einen
Schuldigen zu suchen. Die waren eher auf den vorderen Positionen zu finden.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich Müden schnell
Béla Rethy, ZDF-reporter
Plausch mit
Sportrichtern
Von Matthias
Brosch
Liebenaus Malte Grabisch (rechts) hatte gegen Müden einen schweren Stand – hier muss er sich mit Justus
Schwiersch (2)
von Bothmer, Florian Laubenstein und Henric Müller auseinandersetzen.
ab und raubte der Heimsieben
das Selbstvertrauen. Folge waren etliche undurchdachte Aktionen, halbseidene Gegenstöße und noch kläglichere freie
Würfe. Auf Shooter Malte
Grabisch hatte sich der Gast
gut eingestellt, trotzdem traf er
siebenfach. Die Bestnote auf
Liebenauer Seite verdiente sich
da schon fast Rückkehrer Lennart Grabisch, der trotz seines
immensen Trainingsrückstan-
des sofort präsent war, Verantwortung übernahm und fünfmal traf.
Insofern blieb Carsten Thomas trotz der Pleite eine wichtige Erkenntnis: Im Abstiegskampf hat er ab sofort wieder
einen Trumpf mehr auf
der Hand.
2, Dehmel 1, rosenow 2, stratmann 1, andrä 5, Karsch 1, schäfer 1, L. Grabisch 5, artmann.
Strafwürfe: 9/6 (andrä scheitert zweimal, Malte Grabisch
einmal) – 3/2.
Zeitstrafen: 4 (andrä drei, Malte Grabisch) – 5.
Rot: andrä (dritte Zeitstrafe).
Zuschauer: 180.
Spielfilm: 2:2, 6:4, 9:7, 10:11,
14:15 (30.), 16:19, 18:24, 21:29,
23:31, 26:33 (60.).
SV Aue Liebenau: reineke 1 geh. 7m, Wehrenberg – M.
Grabisch 7/2, Bergmann 1, tonn
Lennart Grabisch ist zurück: Ohne Training auf die Platte
▶ Nein, eigentlich wusste außer
der Mannschaft niemand etwas
vom Comeback des Lennart
Grabisch, „höchstens mein Vater“, meinte der 29-Jährige.
Trotzdem stand er am Sonnabend plötzlich auf der Platte.
Hintergrund der Rückkehr:
Grabisch, der den SV Aue im
Sommer 2012 aus beruflichen
Gründen Richtung Hamburg
verlassen hatte, tritt demnächst
eine neue Stelle in Hannover an.
„Da haben wir aber keine passende Wohnung gefunden“, erzählt Grabisch im Harke-Gespräch. „Also ziehen wir jetzt
erstmal nach Liebenau.“ – „Wir“,
das umfasst auch seine Lebensgefährtin Sarah Runge, und das
betrifft auch den demnächst zu
erwartenden Nachwuchs.
Das Comeback war also mit
heißer Nadel gestrickt, der ehemalige Kapitän hat noch nicht
einmal mit der Mannschaft trainiert, nein, er hat in den vergan-
genen zwei Monaten überhaupt
nicht trainiert aufgrund von
Problemen im linken Knie. Ohnehin sieht sich Grabisch vorerst nicht als vollständiges Teammitglied: „Ich werde in dieser
Saison nicht mehr allzu viele
Spiele machen, jetzt steht auch
erstmal der Umzug an.“
fan
Manuel Rasch mit einer Top-Quote
Zwei Schlafphasen kosten
Aue-Frauen die Überraschung
handball-oberliga: hsG nienburg lässt hameln beim 27:22 keine chance
Nienburg. Die Oberliga-Hand-
baller der HSG Nienburg haben
ihre Spitzenposition eindrucksvoll verteidigt: Beim 27:22
(12:8)-Heimsieg gegen den VfL
Hameln ließen die Rot-Schwarzen ihren Gegner lediglich in
der ersten Viertelstunde mitspielen, schalteten danach aber
einen Gang höher und dürfen
sich somit eine weitere Woche
Spitzenreiter nennen.
In den Anfangsminuten sah
es gar nicht gut aus für die
Mannschaft von Trainer Klaus
Nülle: Unkonzentrierte Abschlüsse und technische Fehler
führten zum 0:2. Erst in der 8.
Minute erzielte die HSG ihr erstes Tor, die Nienburger Probleme mit der aggressiven Abwehr
ihres Gegners inklusive dem
zweitligaerfahrenen Torhüter
Frank Rosenthal, der einige
Chancen zunichte machte, gin-
gen bis zum 1:4 weiter. In der
Folge trug aber die eigene starke
Deckung Früchte, und die Nienburger kamen ins Rollen. Spätestens ein kleiner Lauf vom 8:7
zum 12:8-Pausenstand direkt
vor der Halbzeitsirene rückte
die Kräfteverhältnisse in die
richtigen Bahnen.
Nach dem Wechsel blieben
die Gäste aus der Rattenfängerstadt zunächst dran, obwohl
ihre beiden Säulen im Spiel,
Heiko Heemann und Oliver
Glatz, überhaupt nicht in den
gefürchteten Rhythmus fanden;
beide blieben ohne Torerfolg.
„Wir haben heute richtig stark
gegen den Kreis gedeckt und
wenig freie Torchancen zugelassen. Wenn was durchkam, war
meist Birne zur Stelle. Er bestätigt momentan seine aufsteigende Form“, berichtete Kapitän
Christian Koop über den Bei-
handball-Landesliga: Knappes 24:27 beim Primus
trag von Keeper Christopher
Fraj. Mit dem 18:15 setzte sich
das hohe Tempo der Heimsieben endgültig durch, mit dem
23:16 bestand kein Zweifel mehr
am nächsten Erfolg. In den letzten Minuten gestattete die HSG
ihrem Gegner noch etwas Ergebniskosmetik, was aber nicht
am tollen Auftritt kratzte. Die
Nienburger zeigen sich derzeit
in einer unglaublichen Form
und nutzten die Gunst der vier
Heimspiele in Folge, um sich
fest vorn zu etablieren.
Eine beeindruckende Leistung zeigte Oldie Manuel Rasch,
der den erkrankten Jakub Pawlicki über 60 Minuten ersetzte
und mit einer hundertprozentigen Quote vom Punkt viel zum
Heimsieg beisteuerte.
oop
Altwarmbüchen. Beim unge-
Gut drauf: HSG-Oldie Manuel
Brosch
Rasch.
Fromme 4, hillebrandt 1, rasch
9/6, Koop, Ence 2, Falke, Kaatze 3, Kählke 4, Fennekoldt, Gudmundsson 3.
Zeitstrafen: 5 (Fromme und
Kaatze je 2, nülle) – 5.
Siebenmeter: 8/6 (nülle und
Gudmundsson scheitern) – 7/6.
Zuschauer: 350.
Spielfilm: 0:2, 1:4, 6:5, 9:8, 12:8
(30.), 14:10, 18:14, 23:16, 27:20,
27:22 (60.).
HSG Nienburg: Fraj, Büthe
1 geh. 7 m, Prützel – nülle 1,
.
.
.
Zurück beim SV Aue: der Ex-Kapitän Lennart Grabisch.
▶ Meine Zeit als
Fußball-schiedsrichter liegt zwar
schon etwas zurück und ich
habe nie in einem sportgericht gesessen, aber die
aufregung um das Urteil
gegen Bayerns Jérôme
Boateng habe ich nicht
wirklich verstanden. Der Fall
bei seiner notbremse war
doch klar: Führt der aus
seiner aktion fällige
strafstoß zum tor für den
Gegner, gibt es nur ein spiel
sperre für ihn. ansonsten
muss er zwei spiele aussetzen, weil er ein tor verhindert und sein Ziel erreicht
hat. Das ist eine sinnvolle
regelung für die Einstufung
von notbremsen, die von
grobem spiel zu unterscheiden sind, was selbstredend
zu anderen strafen führt.
Einziger aufreger hätte
sein dürfen, dass ursprünglich sogar drei spiele sperre
ausgesprochen wurden, da
Boateng bei seiner vierten
roten Karte als Wiederholungstäter galt. Da kannte
die Erstinstanz beim
Deutschen Fußball-Bund
offensichtlich die eigenen
regularien nicht.
Wer mehr über die arbeit
der hiesigen sportrichter
erfahren möchte, dem sei
die Einladung des sc
haßbergen ans herz gelegt.
Der lädt am heutigen
Montag um 19 Uhr ins
Gasthaus Märtens. Dort
werden der langjährige
sch-Vorsitzende Mathias
Krone (Kreissportgericht)
und Karsten Buchholz aus
Balge (Bezirkssportgericht)
über die aufgaben und
Zuständigkeiten eines sportgerichts referieren. Die
beiden können bestimmt
interessantes aus ihrer
Praxis berichten. Der Eintritt
ist frei.
.
schlagenen Landesliga-Tabellenführer TuS Altwarmbüchen
haben sich die Handballerinnen
des SV Aue Liebenau gestern
bestens verkauft und wie schon
im Hinspiel lediglich knapp verloren. „Letztlich wäre sogar etwas für uns drin gewesen“, resümierte Trainer Ralf Grabisch
nach dem 24:27 (10:12).
30 Sekunden vor Schluss lagen
die Gäste mit einem Tor zurück
und kratzten am Remis. Dabei
hatten die Aue-Frauen die Anfangsphasen beider Halbzeiten
verpennt. Im ersten Durchgang
ließen sie sich mehrfach überlaufen, fast jeder Angriff des Spitzenreiters führte zu einem Gegentreffer und zum 3:9-Rückstand. Danach packte die Abwehr richtig zu, was mit dem 9:10
belohnt wurde. Zur Pause stand
es aber 10:12. Und der Rückstand
wuchs nach Wiederbeginn auf
ein 11:17 an, immer wieder klingelte es nach Tempogegenstößen.
Die gab es, da es die Liebenauerinnen viel über den Kreis probierten, da sie im Rückraum
kaum Chancen hatten. Mit zunehmender Zeit wurde Sari Reinitz eine sichere Verwerterin,
und Keeperin Ira Reinitz legte
ebenfalls eine starke zweite Halbzeit hin. Deshalb führte Aue sogar einmal mit dem 19:18 (50.).
Im ersten Durchgang hatte Petra
Poppinga mit einer Top-Abschlussquote überzeugt. In der
Mitte gefiel Nele Penner.
bro
SV Aue Liebenau: i. reinitz 1
geh. 7m – Dehmel, reineking,
thomas, Grabisch 5/2, Penner 1,
s. reinitz 8/2, Kästner 1, oldenstädt 2, Poppinga 5, schumann.
24
Lokalsport
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
+++ GALA DES SPORTS IN NIENBURG: DIE GROSSE NACHLESE +++
EHRENTAFEL
Ladies Night
Die Damen drücken der Gala im Theater auf dem Hornwerk ihren charmanten Stempel auf
NACHWUCHS
▶ 1995: Christina Stuwe
(Leichtathletik)
▶ 1996: Hannes Joksch
(Schwimmen)
▶ 1997: Bianca Friedrich
(Taekwon-Do)
▶ 1998: Johanna Göbbert
(Triathlon)
▶ 1999: Sabrina Schlottmann
(Fußball)
▶ 2000: Henning Lüpkemann
(Bogenschießen)
▶ 2001: Sebastian Tatzko
(Rudern)
▶ 2002: Alina Hill
(Sportschießen)
▶ 2003: Katja Schröder
(Schwimmen)
▶ 2004: Katja Schröder
(Schwimmen)
▶ 2005: Saskia Eisberg
(Faustball)
▶ 2006: Jonas Nietfeld
(Badminton)
▶ 2007: Daniel Hagner
(Schwimmen)
▶ 2008: Nele Puls
(Tischtennis)
▶ 2009: Janek Barg
(Faustball)
▶ 2010: Larina Tornow
(Badminton)
▶ 2011: Lotta Rose
Tischtennis
▶ 2012: Xenia Krebs
(Leichtathletik)
▶ 2013: Jule Rüter
Leichtathletik
▶ 2014: Lotta Cordes
(Fußball)
VON STEFAN SCHWIERSCH
Nienburg.
Holger Puchala
machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. „Ich mag das,
was ich hier mache“, erzählte
der Moderator mit einem süffisanten Lächeln. „Und manchmal mag ich das sogar sehr.“
Die Aussage hing zweifelsfrei
mit drei bezaubernden Damen
zusammen, die er just zuvor
auf die Bühne des Theaters auf
dem Hornwerk bitten durfte.
Ann-Katrin Perakovic, Wencke
Grabisch und Bintou Schmill
verliehen der Gala des Sports
Charme und Witz und eine bezaubernde Atmosphäre.
Vorneweg Bintou Schmill:
das strahlendste Lächeln, das
glitzerndste Kleid, den höchsten Saum, die steilsten Absätze
und die bemerkenswerteste
Stimme hatte die Drakenburgerin mitgebracht. Und natürlich
ließ Puchala die Profiboxerin
mit den vielen Talenten nicht
atemberaubende AkrobatikNummer auf wackeligen Neon-Klötzen. Den lautesten Fanklub hatten die Fußballerinnen
des SV Sebbenhausen/Balge
mitgebracht, die ihren Titel bei
den Mannschaften verteidigten. Zudem machte sich Sängerin Ellen Obier einen hübschen
Spaß mit dem Vorsitzenden
der Werner-Erich-Stiftung: Sie
entlockte Peter Vogel ungeahnte Samba-Qualitäten. Gleichwohl: Recht zünden wollte der
Funke nicht, den die Künstlerin ins Publikum warf. Dafür
sprang jedoch – eingekesselt
von geballter Frauenpower –
einer der wenigen männlichen
Protagonisten in die Bresche:
BMX-Artist Frank Wolf zeigte
Verrenkungen auf dem Rad,
die man zuhause lieber nicht
nachmachen sollte.
Mehr über die Sportler-Wahl
auf www.sportlerwahl.dieharke.de.
Die Mannschaften: Die Fußballerinnen des SV Sebenhausen/Balge verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr – fair beglückwünscht von den Volleyballerinnen des VC Nienburg und
den Handballern der HSG Nienburg.
Die Frauen:
Siegerin
Ann-Katrin
Perakovic (mit
Pokal) wird
eingerahmt von
Bintou Schmill,
Wencke Grabisch
und KategoriePatin Ute
Paczkowski vom
Landkreis
Nienburg (von
links).
MANNSCHAFTEN
▶ 1995: ASC Nienburg
(A-Jugendfußball)
▶ 1996: TKW Nienburg
(Rollstuhlbasketball)
▶ 1997: SG Schamerloh
(Fußball)
▶ 1998: RV Halle
(Radpolo)
▶ 1999: 1. TSZ Nienburg
(Lateintanz)
▶ 2000: RV Halle
(Radpolo)
▶ 2001: MTV Diepenau
(Faustball)
▶ 2002: MTV Nienburg
(Gymnastik und Tanz)
▶ 2003: RV Halle
(Radpolo)
▶ 2004: MTV Nienburg
(TGW)
▶ 2005: MTV Nienburg
(TGW)
▶ 2006: MTV Diepenau
(Faustball)
▶ 2007: HSG Nienburg
(Handball)
▶ 2008: SV Aue Liebenau
(Handball)
▶ 2009: SV Aue Liebenau
(Handball)
▶ 2010: HSG Nienburg
(Handball)
▶ 2011: SG Schamerloh
(Fußball)
▶ 2012: VC Nienburg
(Volleyball)
▶ 2013: SV Sebbenhausen
(Fußball)
▶ 2014: SV Sebbenhausen
(Fußball)
ohne eine Kostprobe ihres musikalischen Talents von der
Bühne, und es ist anzunehmen,
dass James Brown zu ihrer Interpretation von „It‘s a men‘s
world“ im Himmel applaudiert
haben dürfte; die 600 Gäste im
Theater hatten jedenfalls ihren
Publikumsliebling gefunden.
Schmill stand stellvertretend
für die „Ladies Night“, zu der
sich die Sport-Gala entwickelte. Donnernden Applaus gab es
für Viktoria Gnatiuk für ihre
Die Männer:
Kadir Aycicek
holte den Pokal
im Namen seines
Sohnes Levent
ab, Bernd
Habermann
wurde Dritter.
Hinten: Pate
Jens Müller von
der Sparkasse.
Der Nachwuchs: HansGeorg Kanning, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung, hatte Zuwendungen
für alle acht Nominierten
mitgebracht – Daniel
Hagner, Lotta Rose, Tjark
Kunkel, Eduard Hochhalter,
Lotta Cordes, Alicia Molitor,
Sophie Duprée und Jule
Rüter (von links).
Die Partner
der Sport-Gala
Landkreis
Nienburg
.
.
.
.
Lokalsport
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
+++ GALA DES SPORTS IN NIENBURG: DIE GROSSE NACHLESE +++
EHRENTAFEL
Spaßvogel:
BMX-Artist Frank
Wolf weiß, wie
man sein
Publikum mit
einbindet – sein
Auftritt in
Nienburg ist
demnächst bei
youtube zu sehen.
Nußbaum,
Brosch,
Schwiersch
Aycicek bestens vertreten, Schmill forsch
! Nicht alle 32 Nominierten
waren am Freitag bei der Gala
des Sports in Nienburg präsent.
Levent Aycicek konnte seine
Trophäe als frisch gewählter
Sportler des Jahres nicht
persönlich abholen – er musste
sich mit dem Werder-Team auf
das Heimspiel gegen Augsburg
vorbereiten. Vater Kadir sprang
ein, er freute sich riesig über
das Votum der Harke-Leser und
verriet, dass es ja eigentlich
nicht überraschend sei, wie gut
sein Sohn Fußball spiele: „Ich
war ja früher auch ein guter
Spieler.“
! Auch der Rangzweite musste
passen: Motorsportler René
Rast nahm mit seinen Audi-Fahrerkollegen an einer Teambuilding-Woche im Allgäu teil.
! Boxerin Bintou Schmill
verriet ihre nächsten Pläne: Im
April wird sie erstmals einen
ihrer beiden Europameistertitel
verteidigen, und im Herbst
könnte sich möglicherweise ihr
Traum erfüllen – der Kampf um
die WM-Krone. Schmill augenzwinkernd: „Bis dahin kloppe
ich alle weg.“
Die TKW-Gruppe Xpression sorgte mit ihrer „Footloose“-Nummer für warme Klatschhände.
! Reichlich Gäste aus Politik
und Wirtschaft waren zu Gast
bei der Gala. Viele Hände
schütteln musste auch der
Bundestagsabgeordnete Maik
Beermann aus Wendenborstel.
Und weil manche Gesprächspartner ganz schön fest
zudrücken, „trage ich meinen
Ehering mittlerweile an der
linken Hand“, verriet er.
ten hilfreiche Beträge, überbracht vom Vorstandsvorsitzenden Hans-Georg Kanning.
! Landrat Detlef Kohlmeier
stellte eine neue Imagekampagne vor: „Nienburg.Mittelweser
– einfach lebenswert“ lautet sie
und stellt drei Bausteine in den
Vordergrund. „Grün und groß“
beinhaltet Bauen und Wohnen,
Landleben und Natur, „Näher
dran leben“ vertieft soziale
! Über die Schwierigkeiten des
Tragens von Kontaktlinsen
während eines Triathlons
berichtete Bernd Habermann,
Drittplatzierter bei den
Männern: „Es kann beim
Schwimmen schon mal
passieren, dass einem die
Schwimmbrille von der Nase
getreten wird“, dann ist das
Rennen normalerweise
gelaufen.
Strukturen, und „In Balance“
präsentiert Sport, Aktivität und
berufliche Möglichkeiten. Infos
im Internet auf www.einfach-lebenswert.net.
! BMX-Artist Frank Wolf aus
Berlin begeisterte die 600
Zuschauer im Theater. Ein
Mitschnitt seines Auftritts in
Nienburg wird demnächst auf
der Internetplattform youtube
fan
zu sehen sein.
! Etwas geplättet und doch
schlagfertig präsentierte sich
Lotta Cordes, die Nachwuchssportlerin des Jahres. Sie freute
sich zudem über eine stattliche
Zuwendung der Sportstiftung
im Landkreis Nienburg – traditionell spendiert die Stiftung
allen acht Nachwuchs-Kandida-
Ziegler zum vierten Mal Bühnengast
55. Wiederholung: Karl-Heinz
Ziegler vom SSV Rodewald.
Landkreis
Nienburg
beliebten Abzeichens. Starke
Leistung – man sieht sich
spätestens 2020! Die Übersicht
der Geehrten:
! Einzelbewerber, 55. Wiederholung: Karl-Heinz Ziegler (SSV
Rodewald).
! 50. Wiederholung: Marianne
Press (MTV Liebenau).
! 45. Wiederholung: Gerlinde
Westerhagen (MTV Liebenau).
! 35. Wiederholung: Günter
Diers (TSV Hassel), Heinrich
Friebe (MTV Schweringen).
! 30. Wiederholung: Dieter
Staskewitsch (TSV Lemke),
! Fritz Heise (MTV Liebenau),
Ingrid Kruse (VfB Stolzenau),
Ulrich Kagerah (Holtorfer SV),
Horst Ellinghausen (Holtorfer
SV), Manfred Reinke (MTV
Bücken).
! 25. Wiederholung: Arne Jilg,
Michael Hoffmann (beide CMZ
Bundeswehr), Eberhardt Müssig
(Holtorfer SV), Ferdinand Weise
(SV Heemsen), Resi Koch (SV
Heemsen), Horst Ludwig (TSV
Loccum).
! Schulen, Grundschulen: 1.
Grundschule Eystrup 166
Schüler/151 Sportabzeichen, 2.
Grundschule Liebenau 188/133,
GS Bücken 132/72.
! Hauptschulen/Realschulen/Oberschulen/Gymnasien: 1. Albert-Schweitzer-Schule
Nienburg 984/468, 2. MarionDönhoff
-Gymnasium 998/335,
Dönhoff-Gymnasium
3. Realschule Nienburg
503/115.
! Förderschulen/Berufsbildende Schulen: Gutenbergschule Hoya 56/25, Astrid-Lindgren-Schule Nienburg 68/15,
CJD Christophorrusschule
62/13.
Viktoria Gnatiuk ließ ihre kraftvolle Darbietung auf wackeligen
Klötzen federleicht aussehen – toll!
! Sportvereine, Vereine über
801 Mitglieder: 1. SV Erichshagen 1132/95, 2. SC Marklohe
836/59, 3. Holtorfer SV 1274/82.
! Vereine von 401 bis 800
Mitglieder: 1. TSV Eystrup
716/242, 2. SC Woltringhausen
470/112, 3. MTV Schweringen
507/92.
! Vereine bis 400 Mitglieder:
1. GC Nendorf 271/98, 2.
Ruderriege der ASS Nienburg
55/12, 3. MTV Nordel 223/21.
! Prozentuale Auswertung für
den Landkreiswettbewerb: 1.
GC Nendorf 36,16 Prozent, 2.
TSV Eystrup 33,80 Prozent, 3.
SC Woltringhausen 23,83
Prozent.
Parodistin Ellen
Obier entlockte dem
Stiftungsvorsitzenden Peter Vogel
ungeahnte
Samba-Qualitäten.
Die Partner
der Sport-Gala
.
.
▶ 1995: Sylvia Kuhlenkamp
(Leichtathletik)
▶ 1996: Sylvia Kuhlenkamp
(Leichtathletik)
▶ 1997: Monika Fornacon
(Fußball)
▶ 1998: Bianka Feldmann
(Fußball)
▶ 1999: Sylvia Kuhlenkamp
(Leichtathletik)
▶ 2000: Sabine Sieling
(Leichtathletik)
▶ 2001: Stephanie Reckeweg
(Fußball)
▶ 2002: Johanna Göbbert
(Triathlon)
▶ 2003: Sylvia Kuhlenkamp
(Leichtathletik)
▶ 2004: Anne Föge
(Leichtathletik)
▶ 2005: Nicole Krinke
(Leichtathletik)
▶ 2006: Yasemin Küper
(Speedskating)
▶ 2007: Ann-Katrin Perakovic
(Leichtathletik)
▶ 2008: Ann Katrin Perakovic
(Leichtathletik)
▶ 2009: Nicole Krinke
(Leichtathletik)
▶ 2010: Mandy Sonnemann
(Ju-Jutsu)
▶ 2011: Nicole Krinke
(Leichtathletik)
▶ 2012: Juliana Meier
(Fußball)
▶ 2013: Ann-Katrin Perakovic
(Leichtathletik)
▶ 2014: Ann-Katrin Perakovic
(Leichtathletik)
SPORTLER
SPORTABZEICHEN
▶ Wenn Ann-Katrin Perakovic
am späten Freitag von sich
behaupten konnte, bereits zum
vierten Mal zum Interview auf
die Bühne gebeten zu sein,
konnte Karl-Heinz Ziegler das
schon lange. Genau wie die
Sportlerin des Jahres stand
auch der rüstige Sportler vom
SSV Rodewald zum nunmehr
vierten Mal im Scheinwerferlicht. Im Jahre 2000 wurde ihm
das Goldene Sportabzeichen für
die 40. Wiederholung überreicht,
2005 folgte die Ehrung für die
45. Wiederholung, 2010 folgte
dem Gesetz der Regel entsprechend die 50. Wiederholung, und
daher folgte nun am Freitag die
unausweichliche Ehrung für die
55. Wiederholung des kreisweit
SPORTLERINNEN
.
.
▶ 1995: Reinhold Bötzel
(Behindertensport)
▶ 1996: Dieter Schwanbeck
(Behindertensport)
▶ 1997: Wolfgang Hoff
Hoffmann
mann
(Leichtathletik)
▶ 1998: Reinhold Bötzel
(Behindertensport)
▶ 1999: Frank Kreykenbohm
(Triathlon)
▶ 2000: Reinhold Bötzel
(Behindertensport)
▶ 2001: Reinhold Bötzel
(Behindertensport)
▶ 2002: Reinhold Bötzel
(Behindertensport)
▶ 2003: Reinhold Bötzel
(Behindertensport)
▶ 2004: Horst Feiler
(Leichtathletik)
▶ 2005: Horst Feiler
(Leichtathletik)
▶ 2006: Horst Feiler
(Leichtathletik)
▶ 2007: Sven Varnhorn
(Faustball)
▶ 2008: René Rast
(Motorsport)
▶ 2009: Frank Kreykenbohm
(Triathlon)
▶ 2010: Malte Grabisch
(Handball)
▶ 2011: René Rast
(Motorsport)
▶ 2012: Vico Merklein
(Behindertensport)
▶ 2013: Dennis Senning
(Fußball)
▶ 2014: Levent Aycicek
(Fußball)
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Lokalsport
Die Harke, Nienburger Zeitung
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Verwehrter Wechsel der Weckruf für den VC
Volleyball-Oberliga: Wichtige zwei Punkte im Abstiegskampf gegen den Tabellenzweiten eingefahren / Rückkehr von Bence Katona
VON MATTHIAS BROSCH
Nienburg. Im fünften Satz gerie-
ten die Volleyballer des VC
Nienburg gegen die GfL Hannover II auf die Verliererstraße.
Beim finalen Seitenwechsel
stand es 4:8. Torben Keßler, der
Coach des abstiegsgefährdeten
Oberligisten, wollte Maximilian
Menschik auswechseln, da die
Gäste sich mit ihren Aufschlägen auf diesen eingeschossen
hatten. Bálint Bencsik stand am
Spielfeldrand bereit, aber das
Schiedsrichterduo nahm davon
keine Notiz. Es ging ohne Auswechslung weiter, Aufschlag auf
Menschik, Punkt für den Gegner – aber dieser verwehrte
Wechsel, gepaart mit Unruhe
auf dem Feld, sollte im Rückblick zugleich der Weckruf für
die Nordertörschen sein, die das
Match drehten und mit 3:2 gewannen (25:21, 22:25, 25:21,
17:25, 17:15). Das Minimalziel
des Tages mit zwei Punkten war
erreicht. Locker konnte es in das
zweite Heimspiel gegen den verlustpunktfreien
Spitzenreiter
MTV 48 Hildesheim gehen, gegen den es zu zwei guten Durchgängen reichte, aber die erwartete 0:3-Niederlage gab (23:25,
21:25, 15:25). Dieses Ausnahmeteam besitzt einige Akteure, die
sich wohl auch bei einem Zweitligisten einbauen ließen.
Coach Keßler zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt in der
Nordertorhalle und der Ausbeute seiner Mannschaft, die vor
dem anstehenden Kellerduell
am nächsten Sonntag beim
Schlusslicht Gifhorn den direkten Abstiegsplatz verließ. Nicht
zu vergessen: Immerhin ging es
am gestrigen Sonntag gegen den
Tabellenersten und -zweiten.
„Wir haben sicherlich davon
profitiert, dass GfL nicht seinen
besten Tag erwischt und mehr
Fehler als wir gemacht hat“, bilanzierte Michael Hundhammer, der kurz vor dem ersten
Ballwechsel erfuhr, dass er seine
angestammte
Außenposition
verlassen und dafür die ungewohnte Mittelblockerrolle bekleiden musste. Grund: Tristan
Schöning fiel kurzfristig aus.
Routinier
Hundhammer
avancierte letztlich in beiden
Begegnungen zum besten Akteur, zeigte tolle Netzaktionen
und heimste ein Sonderlob von
Keßler ein. Der freute sich zudem, dass Bence Katona nach
einjähriger Wettkampfpause sei-
nen ersten Saisoneinsatz feierte
und im Zuspiel sein Potenzial
zeigte; bei den vorherigen Trainern musste er immer auf anderen Positionen auflaufen. Keine
Frage: Mit dem umfunktionierten Torben Warnecke und dem
Rückkehrer, der in Ungarn
schon in der höchsten Jugendliga zuspielte, verfügt der VC
nunmehr über ein solides Steller-Duo, sodass der Trainer
nicht nochmals aushelfen muss
und sich – wenn nichts dazwi-
schenkommt – wie geplant auf
seine Aufgaben an der Linie
konzentrieren kann.
VC Nienburg: Warnecke, Katona, Langer, Bencsik, Menschik,
Habich, Hundhammer, Ortlieb.
Nienburgs Bálint Bencsik (oben rechts) überwindet die Hildesheimer Rüdiger Meise und Benedikt Ehrig – ein feiner Angriff gegen den
souveränen Spitzenreiter, der letztlich eine Nummer zu groß war. Immerhin konnte der VC um Routinier Michael Hundhammer und
Brosch (2)
Rückkehrer Bence Katona (kleines Bild von links) zwei Punkte aus einem Heimsieg gegen GfL Hannover II bejubeln.
SPORT IN DER STATISTIK
▶
Handball
OBERLIGA
HF Helmstedt – TV Duderstadt
26:30
TuS Himmelsthür – MTV Soltau
32:33
HG Rosdorf – Eintracht Hildesheim II 37:19
Großenheidorn – TV Dingelbe
35:27
TG Münden – HSG Schaumburg
26:37
MTV Vorsfelde – Lehrter SV
29:24
HSG Nienburg – VfL Hameln
27:22
SV Alfeld – VfL Wittingen
35:27
1. (1.) HSG Nienburg
18 556:494 29:7
2. (2.) MTV Vorsfelde
18 557:491 28:8
3. (3.) HG Rosdorf
17 488:391 26:8
4. (4.) HSG Schaumburg
18 548:494 23:13
5. (5.) MTV Großenheidorn 18 483:489 22:14
6. (6.) TV Duderstadt
18 484:476 21:15
7. (7.) VfL Hameln
17 451:435 19:15
8. (8.) Lehrter SV
18 531:481 18:18
9. (9.) TV Eiche Dingelbe 18 480:488 18:18
10. (10.) Eintracht Hildesheim II18 538:570 17:19
11. (11.) HF Helmstedt
18 529:542 15:21
12. (12.) TG Münden
18 504:542 15:21
13. (13.) VfL Wittingen
18 463:520 13:23
14. (14.) MTV Soltau
18 478:523 12:24
15. (15.) SV Alfeld
18 517:565 9:27
16. (16.) TuS GW Himmelsthür 18 461:567 1:35
VERBANDSLIGA
Schaumburg II – HSG Plesse
31:27
HSV Warberg – HV Barsinghausen 21:33
SV Aue Liebenau – MTV Müden
26:33
HSG Heidmark – TSV Burgdorf III
23:24
MTV Braunschweig – Fallersleben 34:29
SV Altencelle – MTV Moringen
25:24
HV Lüneburg – HSG Fuhlen
22:25
1. (1.) MTV Braunschweig 17 606:429 32:2
2. (2.) HV Barsinghausen 17 545:416 32:2
3. (3.) VfB Fallersleben
17 531:500 21:13
4. (4.) TSV Burgdorf III
15 483:430 20:10
5. (5.) HSG Plesse
16 473:441 20:12
6. (6.) MTV Müden
17 515:498 19:15
7. (7.) HSG Schaumburg II 17 485:470 17:17
8. (8.) HSG Fuhlen
16 422:453 16:16
9. (10.) SV Altencelle
17 451:511 13:21
10. (9.) MTV Moringen
16 428:451 11:21
11. (11.) SV Aue Liebenau
16 422:497 11:21
12. (12.) HSG Heidmark
17 400:428 10:24
13. (13.) HSV Warberg
17 440:504 8:26
14. (14.) HV Lüneburg
17 394:567 2:32
REGIONSOBERLIGA
SG Ost Himstedt – Himmelsthür II 22:21
TSG Emmerthal II – SV Alfeld II
25:27
VfL Hameln II – SV Aue Liebenau II 37:16
Schaumburg III – VfL Stadthagen 32:22
MTV Harsum – MTV Großenheidorn II27:25
HF Aerzen – HSG Exten
30:27
1. (1.) VfL Hameln II
16 472:333 28:4
2. (3.) MTV Harsum
16 455:416 21:11
3. (2.)
4. (4.)
5. (6.)
6. (5.)
7. (7.)
8. (8.)
9. (9.)
10. (10.)
11. (11.)
12. (12.)
13. (13.)
MTV Rohrsen
15
MTV Großenheidorn II 15
HF Aerzen
16
SG Ost Himstedt
16
SV Alfeld II
15
HSG Exten
14
VfL Stadthagen
13
TuS Himmelsthür II 15
TSG Emmerthal II
15
SV Aue Liebenau II 16
HSG Schaumburg III 16
411:368 20:10
421:399 18:12
395:401 17:15
436:452 17:15
405:408 16:14
374:403 13:15
340:346 11:15
348:376 11:19
396:411 10:20
362:428 9:23
393:467 7:25
REGIONSLIGA
Schaumburg IV – SV Aue Liebenau III
:
Schaumburg V – Stadthagen II
29:20
SJB Binnen – MTV Auhagen II
:
1. (1.) HSG Schaumburg IV 10 370:149 20:0
2. (2.) MTV Großenheidorn III11 316:192 18:4
11 330:271 18:4
3. (3.) MTV Auhagen
4. (4.) MTV Obernkirchen II 11 271:276 13:9
5. (6.) SJB Binnen
10 232:238 8:12
6. (5.) VfL Stadthagen II
10 252:300 8:12
7. (7.) HSG Schaumburg V 12 255:315 8:16
8. (8.) HSG Loccum
12 259:340 6:18
9. (9.) MTV Auhagen II
11 211:357 5:17
10. (10.) SV Aue Liebenau III 8 165:223 2:14
REGIONSOBERLIGA
TSV Steinwedel – TSV Anderten III 22:34
TuS Empelde – TuS Bothfeld
32:31
HSG Nienburg II – Hannoverscher SC26:39
Friesen Hänigsen – HSG Lehrte
29:28
Altwarmbüchen – HSG Wennigsen
:
1. (1.) Hannoverscher SC 15 434:351 27:3
2. (2.) TSV Anderten III
15 452:379 23:7
3. (3.) TuS Bothfeld
15 454:422 16:14
4. (4.) TSV Neustadt
15 428:404 16:14
5. (8.) TuS Empelde
15 441:441 16:14
6. (5.) HSG Wennigsen
13 400:378 15:11
14 416:422 15:13
7. (9.) Friesen Hänigsen
8. (6.) TuS Altwarmbüchen 14 398:386 14:14
9. (7.) VfL Uetze
14 413:409 14:14
10. (10.) HSG Letter
15 445:484 12:18
11. (11.) HSG Lehrte
15 425:454 10:20
12. (12.) HSG Nienburg II
15 385:449 7:23
13. (13.) TSV Steinwedel
15 361:473 5:25
REGIONSKLASSE 1
TV Sehnde II – TuS Wettbergen
32:23
TuS Empelde II – HSG Nienburg III 41:27
TV Sehnde II – VfL Visselhövede
25:24
Friesen Hänigsen II – TuS Bothfeld II 27:37
HSG Langenhagen II – TuS Wettbergen :
SG Misburg – HV Barsinghausen III 32:26
1. (1.) TuS Empelde II
13 423:328 24:2
2. (2.) TV Sehnde II
12 354:298 22:2
3. (3.) TuS Bothfeld II
13 379:288 19:7
4. (4.) Friesen Hänigsen II 13 378:407 14:12
5. (5.) HV Barsinghausen III 13 338:366 12:14
6. (7.) SG Misburg
12 322:310 11:13
7. (6.)
8. (8.)
9. (9.)
10. (10.)
11. (11.)
HSG Langenhagen II
TuS Wettbergen
TSV Burgdorf V
HSG Nienburg III
VfL Visselhövede
11
11
11
12
13
302:283
256:288
245:271
288:344
301:403
10:12
9:13
7:15
6:18
0:26
HSG Verden-Aller II – Ottersberg III 22:17
HSG Cluvenhagen I – TSV Eystrup II 17:26
1. (1.) TSV Morsum II
13 367:318 19:7
2. (3.) TSV Eystrup II
13 370:329 18:8
3. (2.) HSG Verden-Aller II 13 345:308 18:8
12 334:311 16:8
4. (4.) TSV Daverden IV
5. (5.) HSG Cluvenhaven II 13 320:291 15:11
6. (6.) TSV Walle
13 307:305 14:12
7. (7.) TB Uphusen II
13 302:315 13:13
13 294:289 11:15
8. (8.) TSV Ottersberg II
9. (9.) TSV Ottersberg III
12 249:326 5:19
10. (10.) TSV Morsum III
13 274:336 5:21
11. (11.) HSG Cluvenhagen I 12 252:324 2:22
REGIONSKLASSE 3
MSG Odin – Germania List
:
TSV Eldagsen – MSG Arminia
25:22
HSG Nienburg IV – HSG Hannover II 30:23
Eintracht Hiddestorf – TSV Dollbergen II :
1. (1.) Germania List
11 263:181 18:4
2. (3.) HSG Nienburg IV
12 291:244 16:8
3. (2.) Eintracht Hiddestorf 11 286:232 14:8
11 260:218 14:8
4. (5.) TSV Eldagsen
5. (4.) Garbsener SC III
10 243:176 13:7
11 242:237 12:10
6. (6.) HSG Hannover II
7. (7.) MSG Arminia
12 259:261 9:15
8. (8.) TSV Anderten IV
11 210:258 8:14
9. (9.) MSG Odin
10 197:233 6:14
10. (10.) TSV Dollbergen II
11 136:347 0:22
FRAUEN-LANDESLIGA
HSG Schaumburg – HSG Hannover 32:29
HSG Langenhagen – MTV Auhagen 31:34
TuS Empelde – DJK BW Hildesheim 34:31
HV Barsinghausen – HSG Laatzen 27:24
Altwarmbüchen – SV Aue Liebenau 27:24
HSG Badenstedt II – Großenheidorn 30:30
1. (1.) TuS Altwarmbüchen 14 351:308 24:4
2. (2.) HSG Hannover
16 398:353 22:10
3. (4.) HV Barsinghausen 15 387:352 18:12
4. (3.) TuS Empelde
13 420:408 16:10
5. (5.) HSG Schaumburg
14 405:394 15:13
6. (7.) MTV Großenheidorn 14 342:335 15:13
7. (8.) HSG Badenstedt II 15 417:400 15:15
8. (6.) SV Aue Liebenau
13 364:367 14:12
9. (9.) MTV Auhagen
15 401:437 10:20
10. (10.) DJK BW Hildesheim 15 357:386 9:21
11. (11.) HSG Laatzen
12 287:332 6:18
12. (12.) HSG Langenhagen 14 353:410 6:22
KREISOBERLIGA
TS Woltmershausen – Bremen-Ost 37:27
TSV Intschede – TuS Rotenburg II 37:24
TuS Arsten – TSV Embsen
32:24
TSV Daverden II – SG Findorff
29:10
TV Oyten – HSG Bruchhausen
29:24
TV Sottrum – TSV Eystrup
36:21
1. (1.) TV Sottrum
14 426:364 25:3
2. (2.) SG Bremen-Ost
14 414:366 20:8
3. (3.) TuS Arsten
14 354:337 19:9
4. (4.) TSV Daverden II
13 375:316 18:8
5. (6.) TV Oyten
14 434:362 18:10
6. (5.) HSG Bruchhausen 13 351:334 16:10
7. (7.) SG Findorff
14 355:352 14:14
8. (8.) TS Woltmershausen 14 422:381 13:15
9. (9.) TSV Intschede
14 367:428 9:19
10. (10.) TSV Eystrup
14 328:403 7:21
11. (11.) TSV Embsen
14 369:409 5:23
12. (12.) TuS Rotenburg II
14 327:470 2:26
FRAUEN-REGIONSLIGA
SSV Rodewald – Großenheidorn III 17:17
MTV Auhagen II – Schaumburg III 24:20
1. (1.) SSV Rodewald
3 57:44
5:1
2. (2.) MTV Großenheidorn III 3 56:44 5:1
3. (3.) HSG Loccum
3 56:44 4:2
4. (4.) MTV Auhagen II
3 55:68 2:4
5. (5.) HSG Schaumburg III 4 56:80 0:8
REGIONSLIGA
FRAUEN-REGIONSOBERL.
SG Achim IV – TuS Sulingen II
:
SG Achim III – TuS Syke
32:16
TSV Daverden III – TSV Ottersberg 21:25
TSG Seckenhausen – HSG Mittelweser :
1. (1.) SG Achim III
13 370:298 20:6
2. (2.) SG Achim IV
12 326:267 19:5
3. (3.) TV Oyten II
12 281:240 17:7
4. (4.) HSG Mittelweser
10 277:262 13:7
5. (5.) TSV Daverden III
13 280:312 12:14
6. (6.) TSG Seckenhausen 11 268:280 10:12
7. (7.) TSV Ottersberg
10 228:230 9:11
8. (8.) TB Uphusen
10 218:237 6:14
9. (9.) TuS Sulingen II
11 281:292 6:16
10. (10.) TuS Syke
12 236:316 6:18
Mellendorfer TV – Friesen Hänigsen 22:34
Wacker Osterwald – HSG Nienburg 22:24
MTV Immensen – SC List II
20:13
Hannoverscher SC II – TuS Bothfeld 19:19
RSV Seelze – HV Barsinghausen II
:
TV Sehnde – Mellendorfer TV
:
1. (1.) Hannoverscher SC II 13 349:227 23:3
2. (3.) TuS Bothfeld
12 304:256 18:6
3. (2.) Friesen Hänigsen
12 314:276 18:6
4. (4.) MTV Immensen
12 270:260 18:6
5. (5.) Wacker Osterwald 12 280:277 13:11
6. (6.) HSG Nienburg
13 284:282 12:14
7. (7.) TV Sehnde
12 275:301 7:17
8. (8.) RSV Seelze
10 178:206 6:14
9. (10.) Mellendorfer TV
12 258:323 6:18
10. (9.) SC List II
13 253:315 6:20
REGIONSKLASSE
TSV Walle – TSV Ottersberg II
21:19
.
.
.
.
11. (11.) HV Barsinghausen II 11 200:242 5:17
▶
Volleyball
OBERLIGA
VC Nienburg – GfL Hannover II
VC Nienburg – MTV Hildesheim
1. (1.) MTV Hildesheim
10 30:1
2. (2.) GfL Hannover II
12 25:17
3. (3.) VSG Düngen
10 21:14
4. (4.) ASC Göttingen II
12 23:21
5. (5.) DJK Northeim
11 18:19
6. (8.) VC Nienburg
12 16:25
7. (6.) PSV Hannover
12 17:27
8. (7.) USC Braunschweig III 10 14:20
9. (9.) MTV Gifhorn
11 10:30
3:2
0:3
30
22
20
18
17
14
13
12
4
LANDESLIGA 4
TV Walsrode – VC Nienburg II
TV Walsrode – TSV Burgdorf
TV Verden – TuS Bergen
TV Verden – SV Altencelle
1. (1.) TV Schneverdingen 12
2. (2.) TSV Burgdorf
11
3. (3.) SV Altencelle
11
4. (5.) TuS Bergen
11
5. (4.) TSV Wietzendorf
10
6. (6.) TV Walsrode
11
7. (7.) TV Verden
12
8. (8.) VC Nienburg II
10
27:16
28:16
25:16
22:21
19:17
22:25
13:28
11:28
3:1
2:3
0:3
0:3
24
23
21
18
16
16
10
4
BEZIRKSLIGA 4
TV Bremen-Walle II – Bremen 1860 V
TV Bremen-Walle II – TSV Bieden
TuS Steyerberg – VSG Hassel
TuS Steyerberg – SG Wehrbleck
1. (1.) TSV Bieden
12 32:11
2. (4.) TuS Steyerberg
11 23:14
3. (2.) TV Oberneuland II
11 22:18
4. (3.) TV Bremen-Walle II 9 21:14
5. (5.) SG Wehrbleck
11 17:20
6. (6.) Bremen 1860 V
11 17:24
7. (7.) TV Baden III
6 10:14
8. (8.) VSG Hassel
9 0:27
3:2
0:3
3:0
3:1
29
21
19
17
15
13
6
0
BEZIRKSLIGA 8
VT Rinteln – VfB Hameln
VT Rinteln – VSG Kemnade
1. (1.) TSV Halle
8
2. (4.) VfB Hameln
10
3. (2.) VSG Kemnade
10
4. (3.) FC Flegessen
10
5. (6.) VT Rinteln
11
6. (5.) VG Münchehagen
9
7. (7.) VSG Hannover V
10
24:2
21:14
22:16
20:20
14:22
14:18
5:28
0:3
3:1
23
18
18
16
12
11
4
FRAUEN 3. LIGA
TV Cloppenburg – SSF Bonn
1. (1.) RC Sorpesee
14
39:11
2:3
36
2. (2.)
3. (3.)
4. (4.)
5. (5.)
6. (6.)
7. (7.)
8. (8.)
9. (9.)
10. (10.)
TV Eiche Horn
SV Dingden
GfL Hannover
TV Cloppenburg
SV Bad Laer
SG Langenfeld
VC Nienburg
SSF Bonn
VC Olpe
14
14
14
14
13
14
14
14
13
29:21
30:20
30:29
26:27
26:24
24:32
22:35
24:33
16:34
27
26
22
22
20
15
14
14
11
FRAUEN-LANDESLIGA 6
VC Nienburg II – TKW Nienburg
VC Nienburg II – PSV Hannover
1. (1.) GfL Hannover III
10 30:2
2. (3.) PSV Hannover
13 32:16
3. (2.) VSG Hannover III
12 28:15
4. (4.) TSV Giesen II
11 25:12
5. (5.) VC Nienburg II
13 24:23
6. (6.) SSG Algermissen
12 19:28
7. (7.) SF Aligse II
12 17:27
8. (8.) TKW Nienburg
13 9:36
9. (9.) TSV Krähenwinkel
12 10:35
3:0
0:3
30
28
27
24
20
14
12
4
3
FRAUEN-LANDESLIGA 7
MTV Hildesheim II – TKW Nienburg II
MTV Hildesheim II – SC Bad Münder
VfL Stadthagen – SV Gehrden
VfL Stadthagen – MTV Bad Pyrmont
1. (1.) SC Bad Münder
11 32:11
2. (5.) VfL Stadthagen
12 26:19
3. (2.) TKW Nienburg II
10 24:13
4. (3.) MTV Bad Pyrmont
11 23:20
5. (4.) SV Hastenbeck
12 23:24
6. (6.) MTV Hildesheim II
11 12:27
7. (7.) SV Gehrden
11 17:29
8. (8.) TuS Niedernwöhren 10 13:27
1:3
0:3
3:0
3:0
30
22
21
17
17
9
9
7
FRAUEN-BEZIRKSLIGA 10
VG Münchehagen – SG Wehrbleck
VG Münchehagen – SV Deblinghausen
TSV Mühlenfeld – SV Dimhausen
TSV Mühlenfeld – TuS Wunstorf
1. (1.) TSV Mühlenfeld
12 35:14
2. (3.) VG Münchehagen
11 28:13
3. (2.) SG Wehrbleck
10 26:9
4. (4.) SV Dimhausen
11 23:22
5. (5.) VfL Bückeburg
10 16:23
6. (6.) TuS Wunstorf
11 16:26
7. (7.) SV Deblinghausen
11 14:29
8. (8.) MTV Barnstorf
12 12:34
9. (9.) SC Lauenau
12 6:36
3:2
3:0
3:1
3:0
30
24
23
17
12
12
8
6
2
FRAUEN-KREISLIGA SÜD
VfL Stadthagen II – VfL Bückeburg II
VfL Stadthagen II – Schaumburg III
1. (1.) Team Schaumburg II 6 17:3
2. (2.) VfL Stadthagen II
7 15:8
3. (3.) Team Schaumburg III 6 12:7
4. (4.) TKW Nienburg III
5 7:9
5. (5.) VfL Bückeburg II
8 0:24
3:0
0:3
16
14
12
6
0
Anzeigen
Montag, 16. Februar 2015 · Nr. 39
Die Harke, Nienburger Zeitung
27
Was du für uns gewesen,
das wissen nur wir allein,
hab‘ Dank für deine Liebe,
du wirst uns unvergessen sein.
Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe die Augen
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.
Khalil Gibran
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben
Mutter, Schwiegermutter und Oma
Heute entschlief nach langer Krankheit und doch so plötzlich meine liebe Frau,
die Mutter unserer vier Töchter
Frieda Gläser
Marie-Luise Schäkel
geb. Wittwer
* 21. 10. 1924
† 14. 2. 2015
Hohenliebenthal
Steimbke
geb. Schulze
* 30. August 1935
† 12. Februar 2015
In stiller Trauer:
Wir sind sehr traurig und dankbar, dass wir sie so lange haben durften.
Hermann Schäkel
Julia Schäkel-Seyran und Arif Seyran
Isabel Schäkel
Corinna Bonn-Schäkel und Heiko Bonn
mit Maike und Marc
Dr. Ilona Schäkel und Chris Schwabe
sowie alle Angehörigen
und alle, die sie gern hatten
Volkhard und Beata
Hartmut
Christine und Jens
mit Ida
sowie alle Angehörigen
H. Gläser, Sonnenborsteler Weg 24, 31638 Stöckse
Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 19. Februar 2015, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Stöckse statt, anschließend Beisetzung.
Bestattungsinstitut Böger · Tel. 0 50 21-9 78 90
31582 Nienburg, Wilhelmstraße 9
Glücklich sind wir zwei gegangen,
immer gleichen Schritts.
Was du vom Schicksal hast empfangen,
ich empfing es mit.
Doch nun heißt es Abschied nehmen
und mir wird ganz bang.
Jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.
Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 20. Februar 2015,
um 12.00 Uhr in der Friedhofskapelle Verdener Straße statt;
anschließend Beisetzung.
Bestattungshaus Gerking · Telefon (0 50 21) 77 81
Unterricht
Wir müssen Abschied nehmen von einem geliebten Menschen
Annelies Zornow
Suche Nachhilfe ab 8. Klasse
Gymnasium für Englisch,
Spanisch und Mathe
% (01 57) 71 95 56 66
geb. Stephan
* 15. 4. 1935
† 13. 2. 2015
PC-Hilfe auch für Senioren!
Ruhige, geduldige, prof. Hilfe
bei allen Problemen rund um
Ihren Computer.
% (01 51) 52 38 36 87
In unseren Gedanken und Herzen wird sie stets
bei uns sein.
Dein Gerhard
Bernd
Wilfried und Petra
Ingrid und Adelbert
Enkel und Urenkelkinder
Waldi
Erfahrene Lehrkraft gibt Einzelnachhilfe in Mathematik,
Englisch und Rechnungswesen.
% (0 50 21) 91 57 62
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man lange getragen hat,
ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache.
31592 Stolzenau, Schinnaer Landstraße 15
Die Urnentrauerfeier findet am Donnerstag, dem 19. Februar 2015, um 10.00 Uhr in der Friedhofskapelle Stolzenau statt; anschließend Beisetzung.
Von Beileidsbekundungen am Grab bitten wir abzusehen.
(Hermann Hesse)
Bestattungshaus Gerking · Telefon (0 50 21) 77 81
Ein erfülltes Leben hat in Frieden seine Vollendung gefunden.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer
guten Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Cousine
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22.02.2015, Cretschmarstr. 27, ofenfertig, frisch oder trocken,
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Die Sterne flüstern …
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Wer so charmant aus der Reihe
tanzt, hat nichts zu befürchten.
Selbst Ihre lockeren Sprüche klingen
in fremden Ohren irgendwie gut.
Löwe 23.7. – 23.8.
Sie lernen Menschen kennen, die
Ihnen beruflich sehr hilfreich sein
könnten. Ein Neubeginn liegt durchaus im Bereich des Möglichen.
Fische 20.2. – 20.3.
Der Alltagsstress geht Ihnen mehr
als sonst an die Nerven. Ihr Wunsch
nach Veränderungen wird dadurch
sicher noch verstärkt werden.
Jungfrau 24.8. – 23.9.
Ein Hindernis wird überwunden. Sie
bekommen freie Fahrt. Von einem
Mitmenschen erhalten Sie Tipps für
Ihr berufliches Weiterkommen.
Widder 21.3. – 20.4.
Sie tragen Ihr Herz nicht immer auf
der Zunge. Im Moment bekommen
Ihre Lieben jedoch wieder viel öfter
Ihren zarten Kern zu spüren.
Waage 24.9. – 23.10.
Sie vergeben sich nichts, wenn Sie
einem Kollegen spontan Hilfe anbieten, auch wenn es sich nicht um
Ihren Aufgabenbereich handelt.
Stier 21.4. – 20.5.
Verliebte müssen beweisen, wie
ernst sie es meinen. Arbeitsmäßig
wird Ihnen einiges zugemutet, was
Sie in Zeitdruck bringen könnte.
Zwillinge 21.5. – 21.6.
Lassen Sie sich Ihre gute Laune
heute durch nichts und niemanden
verderben, sondern genießen Sie
das Gefühl völliger Zufriedenheit.
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Wenn es ab und an einmal schnell
gehen muss, sollten Sie Ihren Hang
zum Perfektionismus einfach ausblenden. Er würde nur behindern.
Schütze 23.11. – 21.12.
Hüten Sie sich davor, Ihren Schatz
zu überfordern. Ein größeres Ereignis wirft seine Schatten voraus!
Man zählt auf Ihre Mitarbeit.
Steinbock 22.12. – 20.1.
Lassen Sie die Vergangenheit endgültig ruhen. Konzentrieren Sie sich
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