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KOM-Prinzip – Kompetenzorientiert lehren, studieren und prüfen an der HAW Hamburg
Tag der Lehre und des Lernens am Mittwoch, den 15. Oktober 2014 und
Pre-Workshop am 14. Oktober 2014
Pre-Workshop am 14.10.2014 16:00-19:00 Uhr:
Flipped Classroom in der Hochschullehre: Wie man
Vorlesungen richtig umdreht
Wie alles in der Welt hat auch das Veranstaltungsformat
„Vorlesung“ sowohl Vorteile als auch Nachteile. Zwar kann
in Vorträgen Expertenwissen in kompakter Form präsentiert
werden, jedoch können Studierende oft nicht neunzig
Minuten lang mit der notwendigen Aufmerksamkeit folgen.
Darüber hinaus fehlt meistens die Zeit für die Anwendung
des Wissens. In der Methode „Flipped Classroom“
werden Lernaktivitäten so arrangiert, dass die Vorteile
von Vorlesungen erhalten bleiben und Nachteile vermieden
werden. Die Studierenden bereiten sich mit Hilfe von Vorlesungsvideos auf die Vorlesung vor. Dadurch wird in der
Präsenzveranstaltung der Raum für die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten geschaffen. Der „Flipped
Classroom“ ist eine Methode, um Kompetenzorientierung sogar in großen Vorlesungen umzusetzen.
Der Workshop richtet sich im Wesentlichen an Lehrende. Aber natürlich sind auch Studierende herzlich eingeladen,
gemeinsam mit den Lehrenden zu diskutieren.
Prof. Dr. Christian Spannagel, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut für Mathematik und Informatik
Bitte melden Sie sich zu diesem Workshop gesondert unter http://www.haw-hamburg.de/qualitaet-inder-lehre/asd/veranstaltungen.html an.
Ablauf des Tages
9:00 h
anKOMmen in der Aula, Berliner Tor 21
9:30 h
Begrüßung:
Prof. Dr. Jacqueline Otten, Präsidentin der HAW Hamburg
Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vizepräsidentin der HAW Hamburg
10:00 h
Einführung in den Tag: Das KOM-Prinzip an der HAW Hamburg
11:00 h
KOMunizieren: Workshops von externen und internen Expertinnen und Experten
13:00 h
Pause
14:00 h
Vortrag Prof. Dr. Julia Rósza, SRH Hochschule Heidelberg:
"Der Wandel einer Hochschule zur KOMpetenzorientierung
16:15 h KOMmusikation mit Christian von Richthofen
17:00 h KOM-together und Ausklang
Workshops am Tag der Lehre und des Lernens von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Sie können in der Zeit an einem Workshop teilnehmen. Bitte nennen Sie uns bei Ihrer Anmeldung Ihre drei
Prioritäten.
Workshop 1
Lehrt Ihr, was Ihr prüft? Prüft Ihr, was Ihr lehrt?
Der Zusammenhang von Lernzielen, Prüfungsanforderungen und der Lehre auf dem Prüfstein
Ergebnisse von Prüfungen zeigen oft, dass die Studierenden nicht das gelernt haben, was wir als Lehrende eigentlich von
Ihnen erwarten. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Es ist zum Beispiel möglich, dass ich als Lehrende/r die Lernziele nicht mit
den Lehr- und Lernformen und den Prüfungen der Lehrveranstaltung in eine Passung gebracht habe.
Das Modell des Constructive Alignments soll helfen, die Güte des Zusammenspiels aus (kompetenzorientiertem) Lernziel,
Prüfung und der Lehre zu bewerten und Wege zur Verbesserung aufzeigen.
In dem Workshop wird in das Konzept eingeführt und eine Sequenz aus einer eigenen Veranstaltung daraufhin beleuchtet.
Bitte eine Modulbeschreibung einer Lehrveranstaltung und ein dazugehöriges Prüfungsbeispiel mitbringen.
Prof. Dr. Thomas Lehmann, Fakultät Technik und Informatik, Department Informatik, Lehr-Lern-Coach der HAW Hamburg
Damit wir besser für Sie planen können, freuen wir uns über Ihre Anmeldung. Bitte mit Angabe der Prioritäten 1 bis 3 für Ihre Workshopwahl bis
Montag, 12. Oktober 2014: info_coaching@haw-hamburg.de, Infos unter http://www.haw-hamburg.de/tagderlehre2014.html 1 von 5
Workshop 2
Kompetenzentwicklung in den ersten Semestern – Wieviel Schmerz und Spaß darf Physik machen?
Die Teilnehmer/innen bekommen einen Einblick in die Umsetzung der kompetenzorientierten Lehre am Beispiel Physik.
Kompetenzorientiert formuliert heißt das, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können am Ende des Workshops sechs
verschiedene Kompetenz-Level anhand praktischer Beispiele unterscheiden und kennen eine didaktische Methode um das
qualitative physikalische Verständnis zu verbessern.
Prof. Dr. Gerwald Lichtenberg, Professor Physics & Control Systems, Fakultät Life Sciences, Department Medizintechnik
Dr. Dagmar Rokita, Carsten von Westarp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Mitarbeiter Labor Physik
Monja Reisch, Carina Hamm, Tutorinnen Physik
Workshop 3
Academic research and writing –
Eine Fallstudie zum kompetenzorientierten Einsatz des „Inverted Classroom Models“
Die Fallstudie vermittelt Eindrücke in das nach umfassender Studienreform erstmals im SoSe 2014 durchgeführte
englischsprachige Modul „Academic research and writing“ (4 SWS/ 5 CP), welches zum WiSe 2014/15 bzw. SoSe 2015
schrittweise auf das Prinzip der Kompetenzorientierung umgestellt wurde. Das didaktische Szenario basiert auf dem Konzept
des „Blended Learning“ bzw. dem „Inverted Classroom Model“. Das Modul dient der Vermittlung erster wissenschaftlicher
Kompetenzen. Daneben wurde insbesondere versucht, mit dem neuen didaktischen Design die bisher identifizierten
Problembereiche Motivation und Prokrastination zu adressieren.
Prof. Dr. Christian Decker, Department Wirtschaft, Fakultät Wirtschaft und Soziales, HAW Hamburg
Stephan Beier, Dipl.-Kfm.(FH), M.A., Lehrbeauftragter Department Wirtschaft
Workshop 4
Lehren durch Projektlernen - Kompetenzen im Projektlernen und in Gruppen fördern, prüfen und fair beurteilen
Teamarbeit ist ein Muss in der beruflichen Praxis. Projektarbeit im Studium kann darauf vorbereiten.
Aber wie bewertet man studentische Teamarbeit in Lernprojekten als Prüfungsleistung?
Am Beispiel einer Lehrveranstaltung aus dem Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau wird das Lernportfolio in
Verbindung mit Projekt-Präsentationen und klassischen Arbeitsergebnissen vorgestellt. Ebenso werden Möglichkeiten
aufgezeigt, Projektplanungs- und -steuerungsmethoden zur Motivationsförderung und zur Gestaltung entsprechender
Lehrveranstaltungen anzuwenden.
Prof. Dr.-Ing. Jutta Abulawi, Fakultät Technik und Informatik, Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau
Workshop 5
E-Portfolios- ein „Muss“ in der kompetenzorientierten Lehre?
E-Portfolios gelten als die Unterstützung kompetenzorientierter Lehre schlechthin. Die HAW Hamburg ist in der glücklichen
Lage, allen ihren Mitgliedern, Studierenden, Lehrenden und Angestellten je ein eigenes E-Portfolio (ERNA) anbieten zu
können. Im Workshop geben wir –auf der Basis des Gutachtens der Hochschulrektorenkonferenz (Schaper, Reis, Wildt,
Horvath, & Bender, 2012)- kurz einen vorläufigen Begriff von Kompetenz, führen in den didaktischen Hintergrund des EPortfolios ein und zeigen Beispiele in ERNA. Darauf basierend diskutieren wir, wie ein Portfolio beim eigenen Lernen und
Lehren kompetenzorientiert eingesetzt werden kann.
Literatur:
Schaper, N., Reis, O., Wildt, J., Horvath, E., & Bender, E. (2012). Fachgutachten zur Kompetenzorientierung in Studium und
Lehre. Abgerufen[16.092014]: http://www.hvgesundheitsfachberufe.de/dokumente/fachgutachten_kompetenzorientierung.pdf
Christine Hoffmann und Marianne Wefelnberg, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Qualitätspakt Lehre BMBF, Projekt Lehre
Lotsen, Teilprojekt Informatisierung
Workshop 6
Themenwochen – themenorientiertes fächerintegrierendes Lernen: Ein neues Konzept für alle Studiengänge?
Häufig wird in Evaluierungen angeregt, dass der Praxisbezug in den Grundlagenfächern noch weiter verstärkt werden sollte.
Ein Studiengangsmodell, das dieser Forderung in besonderem Maße nachkommt, wurde im Studiengang „Regenerative
Energiesysteme und Energiemanagement“ umgesetzt, indem wir in den ersten zwei Semestern die Vorlesungen inhaltlich und
zeitlich in Themenwochen koordinieren.
Wir stellen das Konzept des themenorientierten fächerintegrierenden Lernens vor und möchten gemeinsam mit den
Teilnehmern den Ansatz sowie die Übertragbarkeit auf andere Studiengänge diskutieren.
Der Workshop richtet sich an Lehrende und Studierende, insbesondere auch an Studiengangsverantwortliche und
Mitwirkende in Studienreformausschüssen.
Prof. Dr.-Ing. Jörg Dahlkemper, Prof. Dr.-Ing. Karin Landenfeld, Prof. Dr. Wolfgang Renz, Prof. Dr.-Ing. Michael
Röther, Fakultät Technik und Information, Department Informations- und Elektrotechnik
Damit wir besser für Sie planen können, freuen wir uns über Ihre Anmeldung. Bitte mit Angabe der Prioritäten 1 bis 3 für Ihre Workshopwahl bis
Montag, 12. Oktober 2014: info_coaching@haw-hamburg.de, Infos unter http://www.haw-hamburg.de/tagderlehre2014.html 2 von 5
Workshop 7
Studieren in eigener Regie Weg vom Bulimie-Lernen zum selbstverantwortlichen Lernen
Wir alle kennen es: Zum Ende des Semesters brütet man vor Vorlesungsmitschriften und Altklausuren, um sich krampfhaft das
nötige Wissen für die Klausuren anzueignen.
Das Lernen nervt, ist zu oft von mäßigem Erfolg gekrönt und kaum ist die Prüfung geschafft, ist das Meiste auch schon wieder
vergessen.
In diesem Workshop zeigen wir, dass es auch anders geht. Dabei möchten wir Euch an unseren Erfahrungen und
Lernkonzepten als Studenten und Tutoren teilhaben lassen. Dazu diskutieren wir, wie Ihr Euer Studium selbst in die Hand
nehmen könnt und welche Vorteile es bietet, wenn man hin und wieder "Out of the box" denkt.
Dabei geht es um Themen wie Übersicht und Planung des Studiums, Lerngruppen, Klausurvorbereitung und dem Lernen in
kleinen oder großen Projekten.
Dazu möchten wir Eure Erfahrungen und Ideen aufgreifen, um ein effektiveres und effizienteres Lernen und Lehren an der
Hochschule zu ermöglichen. Dafür ist auch die Beteiligung von Lehrenden am Workshop erwünscht.
Ob Studierende oder Lehrende, in diesem Workshop möchten wir:
unseren Schlüssel zum selbstverantwortlichen Lernen vermitteln
aufzeigen, welche Vorteile sich daraus ergeben
helfen, mehr Effizienz und Spaß in das Studium zu bringen
Ideen zur Verbesserung der Lehre herausarbeiten.
Thomas Berntien, Erik Dose, Studenten Studiengang Fahrzeugbau der HAW Hamburg
Workshop 8
Was kann ich? Was will ich? Kompetenzbilanzierung für den Übergang vom Studium in den Beruf
Wenn der Studienabschluss näher rückt, ist es vor dem Beginn des eigentlichen Bewerbungsprozesses sinnvoll und
notwendig, sich mit den eigenen Kompetenzen systematisch zu befassen. Die Kenntnis der eigenen Kompetenzen kann zum
einen dabei helfen, Berufsfelder oder berufliche Rollen zu identifizieren, passende Stellenangebote zu finden und
aussagefähige Bewerbungsunterlagen zu entwickeln. Zum anderen lassen sich damit auch Entwicklungsfelder erkennen.
Im Rahmen des Workshops wird von den Referenten ein in der beruflichen Orientierung und der Potentialfeststellung
verbreitetes und anerkanntes Kompetenzmodell vorgestellt und eine begriffliche Abgrenzung von Stärken, Fähigkeiten und
Schlüsselqualifikationen vorgenommen. Es werden konkrete Stellenangebote mit Blick auf die geforderten Kompetenzen
exemplarisch analysiert. In Einzel- und Gruppenarbeit werden von den Teilnehmenden anschließend die ersten Grundlagen für
ein individuelles Kompetenzprofil erarbeitet. Dabei kommen Methoden und Werkzeuge zum Einsatz, die bei der Identifikation,
Beschreibung und Begründung unterstützen.
Die Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, sich in die Gruppe aktiv einzubringen, sowie konstruktive Rückmeldungen zu
empfangen und zu geben.
Dieser Workshop richtet sich in erster Linie an Studierende, aber auch an Lehrende, die ihren Blick sowohl für die eigenen
berufsbezogenen Kompetenzen als auch die der Studierenden schärfen wollen.
Birte Biebuyck & Andreas Nolten, Nolten Berufs- und Studienberatung
Workshop 9
Individuelle und institutionelle Herausforderungen in der Studieneingangsphase: Wie lässt sich gelingendes
Studieren an der HAW-Hamburg fördern?
Auf Basis der Ergebnisse einer empirischen Untersuchung an der Universität Hamburg werden im Workshop zunächst die
vielfältigen Herausforderungen erkundet, die Studierende in der Studieneingangsphase erleben. Anschließend gehen die
Teilnehmenden der Frage nach, welche kritischen Anforderungen die Studiengänge an der HAW Hamburg kennzeichnen. Im
dritten Schritt werden Ideen für die Förderung von Kompetenzen entwickelt, die zum gelingenden Studieren beitragen.
Dieser Workshop richtet sich an alle: Studierende, Lehrende, Verwaltungsmitarbeitende der HAW
Dr. Elke Bosse ist Koordinatorin des Universitätskolleg-Projekts „Hamburger Modell – Studierfähigkeit“ am Zentrum für
Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg, das wissenschaftliche Bezugspunkte für die Gestaltung der
Studieneingangsphase erarbeitet. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören Lehr-Lernforschung sowie diversitätsorientierte
Lehr- und Hochschulentwicklung. http://www.zhw.uni-hamburg.de/zhw/?page_id=939
Dipl.-Soz. Konstantin Schultes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Universitätskolleg-Projekt „Hamburger Modell –
Studierfähigkeit“ am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte
umfassen Hochschulforschung, quantitative Sozialforschung, Organisationsberatung und Wissensmanagement.
http://www.zhw.uni-hamburg.de/zhw/?page_id=816
Damit wir besser für Sie planen können, freuen wir uns über Ihre Anmeldung. Bitte mit Angabe der Prioritäten 1 bis 3 für Ihre Workshopwahl bis
Montag, 12. Oktober 2014: info_coaching@haw-hamburg.de, Infos unter http://www.haw-hamburg.de/tagderlehre2014.html 3 von 5
Workshop 10
Wenn man vor lauter Lehre nicht zum Lernen kommt, oder wie Studierende sich die Verantwortung für ihr Lernen
zurückholen können
Kleine Kinder erforschen neugierig ihre Umwelt und machen sich diese aktiv zu Eigen. Studierende hingegen sitzen oft
stundenlang in Hörsälen (!) und müssen das aufnehmen, was ihnen vorgesetzt wird. Zeitpläne sind eng getaktet und lassen
kaum Spielraum für das Verfolgen eigener Interessen. Und selbst in E-Learning-Umgebungen werden traditionelle Formen des
„Unterrichtens“ digital fortgesetzt.
In dem Workshop entwickeln wir gemeinsam Ideen, wie Hochschullehre so gestaltet werden kann, dass die Studierenden und
deren individuelle Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Wie können Lehrräume zu Lernräumen werden? Wie muss Lehre
beschaffen sein, dass neben Kompetenzentwicklung auch Bildungsprozesse angeregt und unterstützt werden? Oder
gleichbedeutend: Wie können wir wieder mehr Ineffizienz zulassen, um Freiräume für neugieriges Fragen und das Entwickeln
eigener Ideen zu schaffen? Welche Rolle könnten digitale Räume bei der Wiedergewinnung von mehr Eigeninitiative und
Selbstverantwortung in Lernprozessen spielen? Und vor allem: Was kann ich selbst dazu tun? Wie kann ich mir auch unter
ungünstigen strukturellen Bedingungen selbst Freiräume schaffen? Was kann ich tun, um mich (wieder) als
selbstverantwortlicher Lernender wahrzunehmen?
Der Workshop wird – wie sollte es anders sein – von den Teilnehmer_innen selbst gestaltet. Dabei entstehen Ideen für ein
eigenes kleineres oder größeres Projekt zum Thema „Ich will mich eigenverantwortlich weiterentwickeln!“
Der Workshop richtet sich im Wesentlichen an Studierende. Aber auch Lehrende sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit den
Studierenden Ideen zu entwickeln.
Prof. Dr. Christian Spannagel, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut für Mathematik und Informatik
Workshop 11
Problem- und projektorientiertes Studium im Maschinenbau der FH Aachen
Frau Professorin Martina Klocke hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden ein bundesweit
vielbeachtetes Projekt, die Produktwerkstatt PW8, entwickelt.
Anhand eines Beispiels einer realen Maschine (3 D-Drucker) lernen die Aachener Maschinenbau-Studierenden vom ersten
Semester an, die verschiedenen Wissensgebiete aufeinander zu beziehen und anzuwenden. Praxisbeispiele motivieren und
machen mit der Technik vertraut. Die Hochschule möchte so die AbsolventInnenquote erhöhen und die Studierenden für die
Arbeit in interdisziplinären Projekten qualifizieren.
Wie entwickle ich für Studierende in so einem interdisziplinären Projekt einen roten Faden durch die verschiedenen
Lehrangebote? Wie gestalte ich aktivierendes Lehren gemeinsam mit Studierenden?
Diese Fragen und Ihre weitergehenden Interessen werden im Workshop mit Frau Klocke bearbeitet, so dass Sie Lehrimpulse für
die eigene Praxis mitnehmen können.
Prof. Dr.-Ing. Martina Klocke, Prodekanin für Lehre am FB Maschinenbau und Mechatronik der FH Aachen
Pia Schwald (angefragt), bis August 2014 studentische Prodekanin des Fachbereichs
Workshop 12
Kompetenz zeigen! Mit effektiver Wissenschaftskommunikation und Spaß zu neuen Ufern übersetzen!
Die meisten Dozentinnen und Dozenten sind ausgezeichnete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und vielfach auch
Personen, die ihr Wissen gerne mit anderen teilen. Dennoch gibt es insbesondere zwischen Studierenden und
Lehrenden immer wieder Reibungspunkte bzgl. der Vortragsqualität in der Lehre. Ebenso gibt es oftmals zähe Referate von
Studierenden, die eigentlich wissen sollten, was sie gerne hören würden.
In diesem Workshop machen sich die Teilnehmenden ihr eigenes Kommunikationsverhalten bewusst. In praktischen Übungen
versuchen sie, die Grenzen ihrer eigenen Lehr- und Lernpräferenzen zu erkunden. Ziel dieses Workshops ist es,
neue Perspektiven aufzuzeigen, aus denen sich die individuelle Art, Wissenschaft zu kommunizieren weiterentwickeln kann.
Teilnahmevoraussetzung für Studierende und Lehrende sind:
Interesse, sich persönlich weiterzuentwickeln
Aktive Bereitschaft, Wissenskommunikation verbessern zu wollen
Spaß am Umgang mit anderen Menschen und keine Angst vor Rollenspielen
Prof. Dr. Amir Madany Mamlouk, Professor for Machine Learning in Medicine and Life Science Institute for Neuro- and
Bioinformatics, University of Lübeck, Germany
Damit wir besser für Sie planen können, freuen wir uns über Ihre Anmeldung. Bitte mit Angabe der Prioritäten 1 bis 3 für Ihre Workshopwahl bis
Montag, 12. Oktober 2014: info_coaching@haw-hamburg.de, Infos unter http://www.haw-hamburg.de/tagderlehre2014.html 4 von 5
Workshop 13
Psychisch belastet und trotzdem studieren? Das geht! Nur wie? Austausch und Hinweise zum Umgang damit für
Lehrende
Wir beraten jedes Semester einige Studierende mit psychischen Problemen. Häufig fallen sie in der Lehre nicht auf, bei
manchen ist es offensichtlich und Sie als Lehrende bekommen es irgendwie mit, wissen aber auch nicht richtig, was Sie
machen sollen.
Wir möchten die Erfahrung von Lehrenden im Umgang mit psychisch belasteten, evtl. auch diagnostiziert kranken
Studierenden aufnehmen und einen Raum zur Reflexion dieser Erfahrungen anbieten.
Nach einem kurzen Input der Workshopleiter/innen sollen zunächst die Erfahrungen gesammelt werden, danach erfolgt
anhand eines Falls aus der Arbeit des Peer-to-Peer-Projektes eine Fallbesprechung.
Am Ende haben die Teilnehmer/innen ihr Verständnis von psychischer Belastung und Erkrankung ein erstes Mal mit
Kolleg/innen diskutiert und eine klarere Vorstellung davon, wie sie zukünftig damit im Lehralltag umgehen können.
Prof. Dr. Dieter Röh, Beauftragter für die Belange behinderter und chronisch kranker Studierender an der HAW Hamburg ,
Dipl.-Sozialpädagogin Meike Butenob, Beratung und Projekte zur Förderung der Belange von Studierenden mit
Behinderung oder chronischer Erkrankung
Workshop 14
Erfolgsfaktoren in Wandlungsprozessen an Hochschulen
Hochschulen befinden sich kontinuierlich im Wandel. Die Ausrichtung der Lehre und des Lernens an der HAW Hamburg an der
Kompetenzorientierung ist ein Beispiel für Wandlungsprozesse an Hochschulen. Um den Wandel konstruktiv zu gestalten, ist
es wichtig, die beteiligten und betroffenen Menschen in den Blick zu nehmen und schließlich sich selbst:
Sie lernen Rollen und Haltungen in Veränderungsprozessen kennen und Sie haben die Gelegenheit, eigene Ziele und
Herausforderungen in Veränderungsprozessen sichtbar zu machen.
Sie schulen Ihr Vorstellungsvermögen hinsichtlich förderlicher und hinderlicher Haltungen und Verhaltensweisen in Zeiten des
Wandels und erproben den Umgang mit unerwarteten Reaktionen.
Tiefere Einsichten in Ursachen für Widerstände sowie Ideen für den Umgang damit sind ausgesprochen wahrscheinlich –
vorausgesetzt wird dabei die Bereitschaft, eine eigene Thematik einzubringen oder beim Bearbeiten von Themen anderer
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv mitzuwirken.
Der Workshop richtet sich an Personen, die aktiv Veränderungsprozesse gestalten (wollen) und in diesem Rahmen mit
menschlichen Herausforderungen konfrontiert sind oder sein werden.
Prof. Dr. Julia Rózsa, Leiterin der Akademie für Hochschullehre an der SHR Heidelberg
Workshop 15
Der Charme von Curriculumsentwicklungen im Dialog – Studiengänge gemeinsam kompetenzorientiert ausrichten
Im Rahmen des Coaching-Angebots der Arbeitsstelle Studium und Didaktik ist es derzeit möglich, für die
Curriculumsentwicklung und die Konzeption innovativer Lehr- und Lerndesigns in Richtung Kompetenzorientierung eine
professionelle Prozessbegleitung zu beantragen. Die Studierbarkeit und Qualität eines Studiengangs hängt oftmals von den
vorangegangenen Einigungsprozessen der Beteiligten ab.
In diesem Workshop geht es darum, wie der Prozess einer Curriculumsentwicklung oder – überarbeitung so gelingen kann,
dass gemeinsam bestmögliche Ergebnisse durch inspirierende Dialoge und Debatten erzielt werden.
Sie erhalten die Gelegenheit, Ihren eigenen Studiengang zu reflektieren, anstehende Curriculumsentwicklungen oder überarbeitungen anzudenken und von Beispielen innovativer Prozesse an der HAW Hamburg zu erfahren.
Um Kompetenzorientierung in der Lehre wirksam werden zu lassen, kann bereits im Curriculum die Basis dafür geschaffen
werden.
Karin Leven, externe Coach und Prozessbegleiterin für Curriculumsentwicklung
kontakt@karin-leven.de, mobil: 0178-3003762
evtl. Prozesserfahrene von EE oder TI, werden angefragt
Damit wir besser für Sie planen können, freuen wir uns über Ihre Anmeldung. Bitte mit Angabe der Prioritäten 1 bis 3 für Ihre Workshopwahl bis
Montag, 12. Oktober 2014: info_coaching@haw-hamburg.de, Infos unter http://www.haw-hamburg.de/tagderlehre2014.html 5 von 5
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