close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Kalenderwoche 40 im Rückblick – die Highlights

EinbettenHerunterladen
16. Februar 2015, 07:39 Uhr
Kalenderwoche 07 im Rückblick – die Highlights



Waffenruhe in der Ukraine beflügelt die Märkte
Deutscher Aktienindex markiert neues „Allzeithoch“
Wechselbad der Gefühle in Griechenland
Kalenderwoche 07 im Rückblick – die Kursentwicklung
Aktienmarkt
Land
AT
DE
EU
US
US
JP
RU
CN
IN
BR
13.02.2015
2399,59
10963,40
3447,59
18019,35
4384,03
17913,36
914,05
24682,54
29094,93
50635,92
1 Woche
5,48%
1,08%
1,45%
1,09%
3,67%
1,50%
10,61%
0,01%
1,31%
3,78%
seit 1.1.
11,09%
11,81%
9,57%
1,10%
3,49%
3,21%
15,60%
4,85%
6,18%
1,26%
5 Jahre
-4,36%
96,05%
26,71%
75,48%
143,28%
79,50%
-35,55%
22,11%
79,94%
-23,11%
200
DAX
Dow Jones
ATX
Nikkei
180
160
in %
Name
ATX
DAX
EuroStoxx 50
Dow Jones
Nasdaq100
Nikkei225
RTSI
HSI
Sensex
Bovespa
140
120
100
80
60
Jän 10
Jän 11
Jän 12
Jän 13
Jän 14
Geld- und Kapitalmarkt
Land
EU
US
DE
US
13.02.2015
0,048%
0,257%
0,342%
2,050%
Vor 1 Wo.
0,05%
0,26%
0,38%
1,96%
am 1.1.
0,08%
0,26%
0,54%
2,17%
Vor 5 J.
0,66%
0,25%
3,19%
3,69%
4
3M Euribor
3M Libor
10J Bund
10J US Treasury
3,5
3
2,5
in %
Name
3M Euribor
3M Libor
10J Bund
10JUS Treasury
2
1,5
1
0,5
0
Feb 10
Feb 11
Feb 12
Feb 13
Feb 14
Devisenmarkt
Land
US
CH
JP
GB
13.02.2015
1,1394
1,0621
135,3700
0,7399
1 Woche
0,69%
1,36%
0,43%
-0,33%
seit 1.1.
-5,67%
-11,73%
-6,52%
-4,78%
5 Jahre
-17,12%
-27,75%
8,95%
-15,18%
115
EUR/USD
EUR/CHF
105
EUR/JPY
EUR/GBP
95
in %
Name
EUR/USD
EUR/CHF
EUR/JPY
EUR/GBP
85
75
65
Feb 10
Feb 11
Feb 12
Feb 13
Feb 14
Feb 12
Feb 13
Feb 14
Rohstoffmarkt
Einheit
Barrel
Feinunze
Feinunze
13.02.2015
61,52
1229,43
17,3575
1 Woche
6,44%
-0,36%
3,85%
seit 1.1.
7,06%
3,97%
10,30%
5 Jahre
-18,90%
10,04%
7,34%
300
Öl
275
250
Gold
Silber
225
in %
Name
Öl (USD)
Gold (USD)
Silber (USD)
200
175
150
125
100
75
Feb 10
Feb 11
Alle angegebenen Kurse sind Schlusskurse vom Freitag, 13. Februar 2015; Quelle: Bloomberg;
Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige
Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.
Seite 1 / 4
Jän 15
16. Februar 2015, 07:39 Uhr
Kalenderwoche 07 im Rückblick – die Details
Europa
Getrieben von der Geopolitik erlebten die Börsianer in der zurückliegenden Berichtswoche
ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits belasteten die am Mittwoch ergebnislos verlaufenden
Gespräche beim Sondertreffen der EUFinanzminister. Andererseits wurde die Krise in
der Ukraine erstmal entschärft.
Der deutsche Leitindex DAX markierte ein neues Allzeithoch und beendete die Woche mit
einem Plus von 1,08 Prozent. Der EuroStoxx50 gewann im gleichen Zeitraum 1,45
Prozent.
Die Ergebnisse der Bilanzsaison zum abgelaufenen Quartal liegen mehrheitlich über den
Prognosen. Bis jetzt haben acht DAX-Konzerne
ihre Zahlenwerke gemeldet. Aggregiert ergibt
sich ein Umsatzwachstum von neun Prozent.
Die Erträge stiegen sogar um 18 Prozent. Mit
Sicherheit profitierten die Geschäftszahlen von
der Euro-Schwäche und niedrigen Energiepreisen. Dies sollte sich beides im weiteren Jahresverlauf fortsetzen. Die deutsche Wirtschaft
konnte im vierten Quartal, getrieben von höheren Konsumausgaben und anziehenden Investitionen, um 0,7 Prozent zulegen. Die Industrie-
produktion in der Eurozone war im Dezember
mit minus 0,20 Prozent leicht rückläufig.
Die Aktienmärkte bleiben nach wie vor ein
Spielball der Politik und der Notenbanken. Zwar
scheint die Ukraine Krise entschärft, entscheidend ist aber, ob die frischen Verträge dauerhaft gelebt werden. Weiterhin bleibt die Griechenland-Frage ein gewaltiges Problem. Verhärtete Fronten, gegenseitiges Misstrauen und
persönliche Animositäten sowie der enorme
Zeitdruck machen es schwierig, eine für alle
Seiten gesichtswahrende Lösung zu finden. Die
EZB übt sich in einer Politik aus Zuckerbrot und
Peitsche. So werden zwar keine griechischen
Staatsanleihen mehr als Sicherheit akzeptiert,
doch gleichzeitig werden den Banken Griechenlands gewaltige Not-Liquiditätshilfen (ELA) gewährt.
Auf Jahressicht haben die Aktienmärkte noch
durchaus Potential, doch die Börse ist keine
Einbahnstraße. Die Dividendenrendite (DAX 2,9
Prozent) spricht allerdings weiterhin für den
Aktienmarkt. Bekommt man doch für eine zehnjährige deutsche Staatsanleihe gerade mal 0,35
Prozent.
Österreich
In Österreich gab der Leitindex ATX ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Angetrieben wurden die Börsen in ganz Europa vor allem von
der Einigung auf einen Waffenstillstand in der
Ukraine. Im Vergleich zur Vorwoche stand beim
ATX ein Gewinn von 5,48 Prozent zu Buche.
Besonders gesucht waren in Folge die Aktien
der stark in Russland engagierten Raiffeisen
Bank International und Immofinanz. Die RBI
hat zudem zu Wochenbeginn Verkäufe in Polen
und Slowenien nach dem Verlustjahr 2014 angekündigt. Den mit Abstand größten Wochengewinn verzeichnete die RBI-Aktie mit einem
Plus von 31 Prozent. Im Fahrwasser von Raiffeisen konnte auch die Aktie der Erste Group
Bank mehr als zehn Prozent zulegen. Bei der
Immofinanz lag das Plus am Ende bei fünf
Prozent.
Ein starkes Ergebnis konnte zudem der Stahlkonzern voestalpine vermelden. Das Ergebnis
nach Steuern konnte in den ersten drei Quartalen 2014/15 um fast 27 Prozent auf 442,8 Millionen Euro gesteigert werden. Die Aktie konnte
infolge dessen mehr als sechs Prozent zulegen.
Ebenfalls von guten Zahlen konnte die Catering-Gruppe Do&Co profitieren. Der Umsatz
konnte in den ersten drei Quartalen um knapp
24 Prozent auf 597,8 Millionen Euro erhöht
werden. Der Gewinn legte von 19,7 auf 28,8
Millionen Euro zu. Die Aktie stieg daraufhin auf
ein neues Allzeithoch auf 70,55 Euro – ein Wochengewinn von acht Prozent.
Seite 2 / 4
16. Februar 2015, 07:39 Uhr
USA
Die US-amerikanischen Aktienmärkte konnten
in der vergangenen Woche leicht zulegen. Der
Dow Jones Index verbesserte sich auf Wochensicht um 1,09 Prozent auf 18019 Punkte.
Der Technologieindex Nasdaq 100 legte um
3,67 Prozent auf 4384 Zähler zu.
In der ersten Wochenhälfte zeigten sich die
Kurse schwankungsfreudig. Aufgrund fehlender
Konjunkturdaten standen die geopolitischen
Krisenherde im Mittelpunkt des Geschehens.
Die Vereinbarung über die Waffenruhe in der
Ukraine konnte letztendlich die Kurse etwas
beruhigen. Aber auch die Entwicklung in Griechenland wurde in den USA genau beobachtet, wobei die Auswirkungen in Amerika deutlich
geringer als in Europa ausfielen.
Über kräftige Kursgewinne konnten sich die
Aktionäre von Cisco Systems freuen. Der
Netzwerkausrüster hat mit einem Gewinn je
Aktie von 0,53 US-Dollar im abgelaufenen
Quartal die Prognosen von 0,51 US-Dollar
übertroffen. Die Titel verbesserten sich darauf-
hin im Wochenvergleich um acht Prozent auf
29,43US-Dollar.
Auch die Coca Cola-Aktionäre blicken auf eine
erfolgreiche Woche zurück. Der weltweit größte
Softdrink-Hersteller hat seine Ergebnisse für
das Schlussquartal 2014 vorgelegt. Mit einem
Gewinn pro Aktie von 0,44 US-Dollar und einem Umsatz von 10,87 Milliarden US-Dollar
konnten die Analystenerwartungen mit Hilfe
zusätzlicher
Kosteneinsparungsmaßnahmen
sowie Getränkepreiserhöhungen übertroffen
werden. Aufgrund der anhaltend schwierigen
Geschäftsbedingungen und der strukturellen
Probleme stellt die Unternehmensleitung für
2015 ein Gewinnwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Da sich viele
Marktteilnehmer hier bessere Zahlen erwartet
hatten, blieben die Kursgewinne in der Aktie
überschaubar.
Wenig Bewegung hat es im Anleihenbereich
gegeben. Die Rendite für zehnjährige USStaatsanleihen pendelte sich im Bereich der
Zwei-Prozent-Marke ein.
Japan
Der japanische Aktienmarkt näherte sich der
18.000-Punkte-Marke an, konnte diese aber
schlussendlich nicht überschreiten. Der Nikkei225-Index gewann im Wochenvergleich 1,5
Prozent auf 17.913,36 Punkte und schloss damit auf einem neuen Mehrjahreshoch.
Der japanische Renault-Partner Nissan hat
nach einem starken Quartal seine Prognose für
das laufende Geschäftsjahr angehoben. Zum
Bilanzstichtag 31. März dürfte unter dem Strich
ein Gewinn von 420 Milliarden Yen (3,1 Milliar-
den Euro) anfallen. Im November war der Konzern noch von einem Ertrag von 405 Milliarden
Yen ausgegangen. Im dritten Geschäftsquartal
fuhr Nissan einen um 20,8 Prozent zum Vorjahr
gestiegenen Erlös von 101,8 Milliarden Yen ein.
Dazu trugen eine solide Nachfrage auf dem
wichtigen US-Markt, der schwache Yen und
Kostenreduzierungen bei. Der Umsatz erhöhte
sich zwischen Oktober und Dezember um 16,7
Prozent auf 2,9 Billionen Yen. Die Aktie sprang
im Wochenvergleich über acht Prozent nach
oben.
Emerging Markets
Ein kräftiges Lebenszeichen gab es vom russischen Aktienmarkt, der im Vergleich zur Vorwoche deutlich zulegen konnte. Dank der Fortschritte in der Ukraine-Krise und dem wieder
etwas anziehenden Ölpreis. Gazprom-Aktien,
aber auch jene der größten russischen Großbank Sberbank stiegen rund zehn Prozent.
Indiens Wirtschaft wächst inzwischen schneller
als das Wirtschaftswunderland China - jeden-
falls auf Basis einer neuen Berechnungsmethode. Die nach Japan und China drittgrößte
Volkswirtschaft Asiens bezogen auf die Gesamtleistung hat im abgelaufenen Quartal von
Oktober bis Dezember 2014 um 7,5 Prozent
zugelegt, teilte das Ministerium in Neu Delhi
mit.
Seite 3 / 4
16. Februar 2015, 07:39 Uhr
Kalenderwoche 07 im Rückblick – veröffentlichte Zahlen und Daten
Tag
MO
Region
EU
Uhrzeit
10:30
DI
MI
US
US
16:00
13:00
DO
EU
US
EU
US
US
11:00
14:30
11:00
16:00
14:30
FR
Erwartete Veröffentlichung
Sentix-Investorenvertrauen
Aktuell
12,4
zuletzt
0,9
Lagerbestände beim Großhandel
MBA Hypothekenanträge
0,1%
-9,0%
0,8%
1,3%
Industrieproduktion MoM
Einzelhandelsumsätze
BIP 4. Quartal QoQ
Uni von Michigan Vertrauen
Importpreise MoM
0,0%
-0,8%
0,3%
93,6
-2,8%
0,2%
-0,9%
0,2%
98,1
-2,5%
Quelle: Bloomberg 13.02.2015
Kalenderwoche 08 im Ausblick – was wird die Märkte bewegen?
Zu Wochenbeginn steht das EU-Finanzministertreffen im Blickpunkt. Je nach Meldungslage über die
weitere Vorgehensweise hinsichtlich Griechenlands, werden die Märkte sich entwickeln. Neben der
laufenden Berichtssaison werden auch die gegen Ende der Woche anstehenden Konjunkturdaten aus
dem Euroraum und den USA die Märkte beeinflussen.
Tag
MO
DI
MI
DO
FR
Region
US
US
US
EU
US
US
EU
EU
US
Uhrzeit
14:30
15:15
15:15
16:00
16:00
16:00
10:00
10:00
15:45
Erwartete Veröffentlichung
Empire State Bericht
Industrieproduktion MoM
Kapazitätsauslastung
Verbrauchervertrauen
Phili Fed Konjunkturindex
Frühindikatoren
PMI Verarbeitendes Gewerbe
PMI Dienstleistungssektor
PMI Verarbeitendes Gewerbe
Konsensus
9,0
0,4%
79,9%
-7,5
8,5
0,3%
51,4
53,0
53,6
zuletzt
9,95
-0,1%
79,7%
-8,5
6,3
0,5%
51,0
52,6
53,9
Quelle: Konsensus-Schätzungen laut Bloomberg 13.02.2015
Dieses Dokument wurde von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die enthaltenen Angaben, Analysen und
Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind
unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B.
Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenbetreuer im Rahmen eines
Beratungsgespräches. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Ri siken bergen. Die Wertentwicklung
wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des
Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen
daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung
ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen
Steuerberater ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige
Nachträge von Emissionen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich
AG auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können
erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35
% im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie ggf. die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID)
liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und
Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung; Impressum/Angaben nach dem
öst. Mediengesetz unter www.boerse-live.at/Impressum
Seite 4 / 4
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
2
Dateigröße
393 KB
Tags
1/--Seiten
melden