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ÖKUMENISCHES INSTITUT
FÜR THEOLOGIE UND RELIGIONSPÄDAGOGIK
AN DER PÄDAGOGISCHEN HOCHSCHULE SCHW. GMÜND
_________________________________________________________
Inhalt:
I.
Hinweise zur Studienplanung im WS 14/15
a) Hinweise für Studierende nach PO 2011
b) Hinweise für Studierende nach PO 2003
II.
Aktuelles: Hochschulgemeinde, Theo-Fachschaft, Theo-Tutoriat
III.
Kommentare zum Lehrangebot im WS 14/15 (mit Kurzinformationen
zu den Lehrenden in den theologischen Abteilungen)
a) Veranstaltungen der Lehrenden der Abt. Evang. Theologie/Rel.päd.
b) Veranstaltungen der Lehrenden der Abt. Kath. Theologie/Rel.päd.
IV.
Übersicht über das gesamte Lehrangebot der Theologien im
WS 14/15
_________________________________________________________
Hinweis 1:
Maßgeblich für das Veranstaltungsangebot sind die Angaben im LSF!
Aufgrund von Termin- und Raumänderungen sind immer wieder Änderungen im angekündigten
Veranstaltungsangebot notwendig. Maßgeblich für das Veranstaltungsangebot in den Theologien sind die Angaben im LSF, die regelmäßig aktualisiert werden. Dies gilt auch für die Modulzuordnungen der einzelnen Veranstaltungen.
Hinweis 2:
Melden Sie sich zu allen Veranstaltungen über stud.ip an!
_________________________________________________________
1
I. Hinweise zur Studienplanung bzw. Semesterplanung im WS 14/15
Allgemeine Informationen finden Sie wie immer in unserem Studienleitfaden; schauen Sie im
Zweifelsfall unter http://evangelische-theologie.ph-gmuend.de bzw. http://katholischetheologie.ph-gmuend.de nach der aktuellen Version. Achten Sie darauf, dass es für jede PO
(2011 und 2003) einen separaten Leitfaden gibt.
a) Hinweise für Studierende nach PO 2011
Grundfragen Theologie (GF): GF-THEO M1 besteht aus zwei Seminaren, von denen eines
regelmäßig im Sommer-, das andere regelmäßig im Wintersemester angeboten wird (in der Regel je doppelt). Die AV in GF-THEO1 bezieht sich auf beide Seminare, d.h. Sie müssen über
zwei Semester in Folge die entsprechenden Lehrangebote belegen.
M 1:
– Die Prüfung (AV-Klausur) bezieht sich auf alle Modulteile und kann nach zwei Studiensemestern abgelegt werden.
– Wer in diesem Semester mit M1 beginnt, sollte alles belegen, was wir jetzt zu M1 anbieten.
– Wer im vergangenen Semester mit M1 begonnen (und dort alle Seminare belegt) hat,
kann dieses jetzt abschließen.
– Wir bieten regelmäßig an:
o Im Wintersemester die Modulteile M1.1, 1.2a, 1.4a und 1.5 (GS),
o im Sommersemester die Modulteile M1.2b, 1.3, 1.4b und 1.5 (GS).
(Anders gesagt: Nur M1.5 bieten wir in Winter- und Sommersemester an.)
M 2:
– M2.5 (Religionsdidaktik) soll vor dem ISP studiert werden. Wir bieten diese Veranstaltung
ausschließlich im Wintersemester an; sie sollte dort möglichst in der eigenen Konfession
studiert werden. Bitte planen Sie diesen Modulbaustein rechtzeitig vor Ihrem ISP ein.
Besonders beachten Sie bitte: Wer das ISP für ein Wintersemester anvisiert, muss bereits im Wintersemester davor M2.5 studieren!
– Alle anderen Veranstaltungen von M2 bieten wir in jedem Semester an, damit Sie Ihr
Fachstudium optimal mit dem ISP koordinieren können. Allerdings können wir die Modulteile M2.1, 2.3, 2.4, und 2.7 (2.4 und 2.7 zählen im GS-Studium schon zum KB) nicht in
jedem Semester in beiden Konfessionen anbieten. Nutzen Sie bei Bedarf die Möglichkeit,
diese Modulbestandteile aus dem Lehrangebot der anderen Konfession zu studieren.
– M2.1 soll vor M2.2/8 und 2.3 studiert werden. Studierende, die M1 jetzt abschließen,
können M2.1 gerne schon parallel studieren (es bietet Ihnen auch eine Vertiefung Ihres
bibelkundlichen Wissens).
– M2.2/8 und 2.3 sollen zeitgleich studiert werden (inhaltliche Verknüpfungen; Vorbereitung
der M2-Prüfung).
– Zur Modulprüfung zu M2 (exegetische Hausarbeit mit einem Ausblick religionspädagogischer/bibeldidaktischer Art) können Sie sich anmelden, sobald Sie M2.1, 2.2, 2.3, 2.5
und ggf. 2.8 (nur S1.HF) studiert haben.
KB (Kompetenzbereich, GS) bzw. M 3 (S1):
– Die Veranstaltungen M3.1 und 3.2 sind aufeinander abgestimmt und sollen möglichst in
diesem (sachlichen und zeitlichen) Zusammenhang studiert werden.
– Grundsätzlich können Sie auch schon vor dem Abschluss von M2 Veranstaltungen für
den KB bzw. M3 belegen. GS-Studierende sollen sogar die KB-Bestandteile M2.4 und
2.7 im zeitlichen Zusammenhang mit M2 studieren.
– Zur KB/M 3-Prüfung können Sie sich aber erst anmelden, wenn Sie die M2-Prüfung bestanden haben.
2
– Falls wir einzelne Modulbausteine für KB bzw. M3 in einem Semester nicht anbieten,
werden sie in aller Regel im nächsten Semester angeboten.
– Die KB/M 3-Prüfung wird in Form einer mündlichen Prüfung erbracht. Diese bezieht sich
im GS- sowie im S1.NF-Studium auf die Veranstaltungen M3.1, 3.2 und 3.3 (Dauer: 15
Min.), im S1.HF-Studium auf die Veranstaltungen M3.1, 3.2, 3.3, 3.6, 3.7 und 3.8 (Dauer:
20 Min.).
b) Hinweise für Studierende nach PO 2003
Wir haben inzwischen alle Module nach unserem Übergangsplan auf das Lehrangebot nach der
PO 2011 umgestellt. Studierende nach PO 2003 können im Wintersemester Veranstaltungen
für M1, M3, M4 sowie FV M1 studieren. M2 können Sie wieder im Sommersemester studieren;
falls Sie die M4-Prüfung benötigen (nur RPO 2003 Affines Fach), ist der nächste mögliche Termin dafür ebenfalls im Sommersemester.
M1 für PO 2003 besteht aus diesen Veranstaltungen:
– M1.1 Einführung in die Theologie und die Religionspädagogik
– M1.2a Bibelkunde des Alten Testaments
– M1.4a Begleitübung (zu M 1) Teil I
– M2.5 Religionsdidaktik
M3 für PO 2003 besteht aus diesen Veranstaltungen:
– M 2.2/8 Ein Hauptthema der Bibel
– M 2.3 Exegetisches Arbeiten und Bibeldidaktik
– M 2.7 Ein Hauptthema der Religionspädagogik
Über M3 können Sie sich bei Bedarf am Ende dieses Semesters prüfen lassen (15-minütige
mündliche Prüfung).
M4 für PO 2003 besteht aus drei (!) der folgenden vier Bausteine:
– M2.2/8 Ein Hauptthema der Bibel
– M3.1 Ein Hauptthema der Systematischen Theologie/der Ökumene
– M3.3 Theologie der Religionen
– M3.7 Ein Hauptthema der Ethik
Eine Modulprüfung über M 4 (also nicht Staatsexamen), die nur die Affinfachstudierenden nach
RPO 2003 benötigen, findet jeweils nur im Sommersemester statt.
Für FV M 1 können Sie belegen: M2.4 Ethik/Fächerverbund
Für FV M2 (nur Leitfachstudierende nach RPO 2003): Wenn Sie noch eine Projektprüfung
brauchen,
kommen
Sie
bitte
in
eine
unserer
Sprechstunden.
_________________________________________________________
II. Aktuelles
- Hochschulgemeinde: Katholische Hochschulgemeinde (KHG) & Evangelische Studierenden (ESG) bilden an der PH eine ökumenische Einheit.
Evang. Hochschulseelsorger: N. N.
Kath. Hochschulseelsorger: Romanus Kreilinger, Sprechzeiten: nach Vereinbarung;
Tel.: 07171/181785 E-Mail: Romanus.Kreilinger@drs.de
Aktuelle Informationen der Hochschulgemeinde finden Sie unter:
www.ekhg.ph-gmuend.de
-
- Tutoriat: Das Theologie-Tutoriat befindet sich in Raum A 107a, E-Mail: ausleihe@gmx.de;
Tel: (07171) – [983]-394. Aktuelle Informationen finden sich an der Tür zum Theo-Tut.
- Theologie-Fachschaft: Wer Informationsmails von der Theologiefachschaft wünscht, melde
sich in stud.ip zu „Fachschaft Evangelische und Katholische Theologie“ an. Dort finden sich
aktuelle Informationen der Fachschaft.
3
III. Kommentare zum Lehrangebot im WS 14/15
Einzelne der unten aufgeführten Veranstaltungen sind ausdrücklich zugleich auch Angebote der
jeweils anderen Konfession. Maßgeblich für das Veranstaltungsangebot in den Theologien sind
die Angaben im LSF, die regelmäßig aktualisiert werden.
a) Veranstaltungen der Lehrenden der Abt. Evang. Theologie/Religionspädagogik:
A. Edelbrock, M. Schön, S. Schwarz, M. Weyer-Menkhoff und A. Wiemer
Anke Edelbrock
Evang. Theologie/Religionspädagogik
Sprechstunde: Do 9.45-10.15 u. n. Vereinb.
Zi. A 219
E-Mail: anke.edelbrock@ph-gmuend.de
Tel.: 07171/983-392
Religionsdidaktik
Mi
14-16
Seminar 2st.
PO 2011: M 2.5
In dieser einführenden Veranstaltung werden grundlegende Fragestellungen der Religionspädagogik und des Religionsunterrichts behandelt.
In einem ersten Überblick befassen wir uns zunächst mit den Voraussetzungen des Religionsunterrichts. Hierzu gehören u.a. der Bildungsplan, die Person des Lehrers/der Lehrerin
und die Schülerinnen und Schüler. Sodann werden wir uns mit der Theorie und Praxis des
Religionsunterrichts beschäftigen: Neben einen kurzen Blick auf ihren geschichtlichen Verlauf
werden wir uns gemeinsam neuere Religionsdidaktiken erschließen und lernen, wie man mit
ihrer Hilfe Religionsunterricht sinnvoll plant. Überlegungen zum Bereich der Umsetzung des
Religionsunterrichts runden diesen Teil ab: Hier ist eine nähere Beschäftigung (inkl. eigenständigen Ausprobierens) mit unterschiedlichen Methoden, die im Religionsunterricht angewandt werden können, geplant. Abschließend werden wir die Erstellung eines ausführlichen
Unterrichtsentwurfs im Fach Religion besprechen, sodass Sie danach für Ihr Praxissemester
gerüstet sein sollten.
Die Veranstaltung ist von Studierenden nach PO 2011 vor dem ISP zu besuchen.
Religiöse Bildung für alle Kinder in Kita und Grundschule
Mi
18-20
Seminar 2 st.
PO 2011: M 1.5
BA Kindheitspädagogik: KMT 3c
Was ist religiöse Bildung? Im Seminar gehen wir zunächst dieser grundsätzlichen Frage nach
und setzen uns anhand von Literatur mit unterschiedlichen Antworten auseinander. Hierbei
diskutieren wir Fragen wie: Brauchen Kinder religiöse Bildung? Warum reden wir von religiöser Bildung – gibt es Unterschiede zum religiösen Lernen oder zur religiösen Erziehung?
Ferner soll auch der Frage, ob und wie wir alle Kinder – unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit – erreichen können, nachgegangen werden. Da hier die Alltagssituationen in Kita
und Grundschule ganz unterschiedlich sind, werden wir in differenzierter Weise vorgehen.
Hierbei werden auch Ansätze der interreligiösen Bildung gesichtet.
Abschließend wird gemeinsam überlegt, wie der Übergang von Kita zur Grundschule auch
aus religiöser Sicht begleitet werden kann und soll. Nehmen die in der Pädagogik angesiedelten Transitionsansätze diese Fragestellung auf? Hat religionspädagogische Forschung diese
Fragestellung im Blick? Was ist in der Praxis denn überhaupt möglich?
4
Theologie der Religionen
Do
8-10
Seminar 2 st.
PO 2011: M 3.3
Die Welt rückt zusammen und damit auch die Weltreligionen: In der Arbeitswelt bringt es die
Globalisierung z.B. mit sich, dass Menschen verschiedener Religionen Seite an Seite in gemeinsamen Projekten arbeiten. Auch die Welt der Schule ist religiös plural geworden.
Diese Situation stellt auch die christliche Theologie vor neue Aufgaben: Wie versteht und beurteilt das Christentum andere Religionen? Und wie versteht und beurteilt das Christentum
sich selbst angesichts der anderen Religionen?
Der Dogmatiker Hans-Martin Barth bringt diese Aufgabe auf den Punkt und fordert: „Die
Christenheit hat im Kontext der Weltreligionen sich selbst neu wahrzunehmen und ihren Platz
zu bestimmen“ (S. 64). In seiner 2001 erschienen „Dogmatik. Evangelischer Glaube im Kontext der Weltreligionen“ (Gütersloh, 20083) geht er – als einer der ersten Theologen weltweit
– dieser Aufgabe nach.
In dem Seminar werden wir uns in Auszügen mit Barths Ausführungen beschäftigen. Ferner
werden wir uns auch mit unterschiedlichen Antworten und Entwürfen der Theologie der Religionen vertraut machen und diese exemplarisch an einzelnen Texten kennenlernen.
* * * * *
Stephan Schwarz
Evang. u. Kath. Theologie/Religionspädagogik
Sprechstunde: nach Vereinbarung
E-Mail: pfarramt.grossdeinbach@t-online.de Tel.: 07171 / 73 765
Interreligiöse Verhältnisse: Judentum – Christentum – Islam
Di
18-20
Seminar 2st.
IKU Rel-1
SALADIN: …Ich dächte, dass die Religionen, die ich dir
Genannt, doch wohl zu unterscheiden wären.
Bis auf die Kleidung, bis auf Speis' und Trank!
NATHAN: Und nur von seiten ihrer Gründe nicht. Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte?
Geschrieben oder überliefert! ...
Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise, 3. Aufzug, 7. Auftritt
In unserem Seminar geht es um die Geschichte, die Theologie, die Glaubenspraxis und Ethik
der drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam auf dem Hintergrund der Religion des Alten Israel. Hauptarbeitsformen sind eigenständige Lektüre von
Überblicksliteratur (ausführliche Literaturliste zu Beginn des Semesters), Vorlesung, gemeinsames Quellenstudium, studentische Präsentationen und Diskussion. Auf Wunsch kann im
Rahmen des Seminars eine Exkursion zum Jüdischen Museum Jebenhausen und/oder zur
Moschee in Schwäbisch Gmünd vereinbart werden.
* * * * *
5
Mirjam Schön
Evang. Theologie
Sprechstunde: nach Vereinbarung
E-Mail: mirjam.schoen@ph-gmuend.de
Das Kirchenjahr im Religionsunterricht der Sekundarstufe I
Mi
14-16
Hauptseminar 2 st.
M2.7 S1
„An Ostern kommt der Osterhase. Weihnachten feiern wir mit dem Weihnachtsmann. Und an
Pfingsten ist Ostern vorbei.“ – Diese oder ähnliche Aussagen sind in ganz Deutschland zu
finden.
In der Veranstaltung werden wir gemeinsam durch das Kirchenjahr gehen und uns dabei die
Bedeutung einzelnen Feste wieder bewusst machen.Darauf aufbauend richten wir unseren
Blick auf die Schülerinnen und Schüler: Der Bildungsplan fordert bis in die Abschlussklassen
die unterrichtliche Behandlung der biblischen oder geschichtlichen Hintergründe einiger Festtage. Deshalb werden wir verschiedene Methoden der Umsetzung im Religionsunterricht vertiefen und ausprobieren sowie zu einigen Feiertagen auch konkrete Planungen ausarbeiten.
* * * * *
Martin Weyer-Menkhoff
Evang. Theologie
Sprechstunde: Mi 10.00-10.30 h, an einzelnen Terminen auch Mi 16 h sowie n.V.
Zi. A 219
E-Mail: w-m@ph-gmuend.de
Tel.: 983-266
Anthropologie und Theologie
Di
18-20
Hauptseminar 2 st.
GF-THEO M1.1
Anthropologie tut so, als gäbe es „den Menschen“ und entwirft ein Bild von ihm, wie er war,
ist, sein soll. Das tun verschiedene Wissenschaften, Anschauungen, Ideologien. Dabei gab
und gibt es doch Milliarden dieser Spezies, bis vor kurzem eingeteilt als Männer- und Frauenmenschen, die nun auch wiederum dermaßen verschieden sind, daß es „die Frau“ oder
„den Mann“ nicht gibt. Gleichviel – man versucht es immer wieder und muß es wohl auch.
Paläontologie, Biologie/ Medizin/ Psychologie, Philosophie/Jura/Soziologie/Psychologie und
Theologie tun dies. Die LV wendet sich der Frage zu, was die Theologie bzw Religion (Judentum, Christentum und andere) geistesgeschichtlich und gegenwärtig zum „Menschenbild“, zur
„Bildung“ des Menschen beitragen.
Grundthemen der Bibel
Mi
12-14
Hauptseminar 2 st.
M 2.1
Was ist wichtig, grundlegend in der Bibel? Die Zeugnisse des sich stets verändernden und
doch sich treu bleibenden typischen Redens und Handelns Gottes mit Israel, mit Jesus, mit
Tod und Teufel! Natürlich werden wir dabei die „Dummheiten Gottes“ wie Kreuz und Auferweckung, aber auch solche Unwahrscheinlichkeiten wie Schöpfung und Ewiges Leben näher
6
ansehen. Auf diese Weise treiben wir Biblische Theologie und erörtern nebenbei ihre Relevanz für Leben und Schule.
Bringen Sie Ihre Bibel stets mit (empfohlen: Zürcher oder Luther); wieder und wieder darin
lesen und auch in: Lachmann/Adam/Reents (Hg.): Elementare Bibeltexte. Exegetisch - systematisch - didaktisch. Göttingen 20125; Wiemer: Lernkarten Bibelkunde, Göttingen 2. Auflage (!) 20122.
Schöpfung – sehr gut?
Mi
8-10
Hauptseminar 2 st.
M3.1/KB
Daß die Schöpfung in Teilen „gut“, insgesamt gar „sehr gut“ (Gen 1) sei, verwundert. Thema
wird also sein: Die un-menschliche Natur (physikalisch, chemisch, biologisch), die menschliche Natur (medizinisch, psychologisch, soziologisch-philosophisch) und die Frage nach der
Theodizee, also die Frage, von welcher Art Gott ist (philosophisch, theologisch).
Vertiefung zu: Schöpfung – sehr gut?
Mi
14-16
Übung
M3.2/KB
Endlich mal in Ruhe und wirklich Texte lesen und verstehen und sich austauschen.
* * * * *
Axel Wiemer
Evang. Theologie
Sprechstunde: Fr 11.00–11.30 u.n.V.
Zi. A 217
E-Mail: axel.wiemer@ph-gmuend.de
Tel.: 983-384
Einführung in die Theologie und Religionspädagogik
Mi
14–16
Seminar 2 st.
M1.1; auch im Rahmen von BA.KP M 3 wählbar
In dieser Veranstaltung erarbeiten wir uns eine Grundorientierung über das weite Feld, das
wir „Theologie“ und „Religionspädagogik“ nennen. Was ist „Theologie“? Was hat sie mit uns,
also unserem Leben und unseren Fragen, und mit den Schülerinnen und Schülern zu tun?
Wir werden uns exemplarisch mit verschiedenen Themen und Fragestellungen der Theologie
befassen und dabei auch religionspädagogisch relevante Fragen und Horizonte in den Blick
nehmen. Das Ziel der Veranstaltung ist, dass Sie Zutrauen zu Ihrem eigenen theologischen
Wissen, vor allem Ihrem Frage- und Denkvermögen fassen, und dass sie ein Gespür für die
religionspädagogische Relevanz theologischen Denkens entwickeln – so kommen Sie gut an
in einem wirklich schönen Studium.
Hinweis: Da diese Veranstaltung für beide Konfessionen parallel im selben Block stattfindet,
ist der Besuch der Lehrveranstaltung der jeweils "falschen" Konfession in diesem Modulteil
nicht möglich.
Literaturempfehlungen: Wiemer, Gott ist kein Pinguin. Theologie in religionspädagogischer
Perspektive, Göttingen 2011; Wiemer/Edelbrock/Käss, Basiskartei Religionsdidaktik. Grundlagen – Unterrichtsplanung – Methoden, Göttingen 2011. Bei Interesse können wir im Seminar eine günstigere Sammelbestellung organisieren.
7
Bibelkunde I: Altes Testament
Fr
16–17
Seminar 1 st.
M1.2a
Das sog. Alte Testament ist die „Heilige Schrift“ der Juden (also z.B. Jesu und seiner Jünger/innen) und zugleich der erste Teil unserer christlichen Bibel, mithin die Grundlage von
Judentum und Christentum. Eine gute Kenntnis seiner Texte ist eine entscheidende Basis für
ein sinnvolles Theologiestudium ebenso wie für einen guten Religionsunterricht. In der Veranstaltung geht es darum, dass wir uns einen Überblick über das Alte Testament, besonders
die für den Religionsunterricht relevanten Textbereiche erarbeiten und dabei einige Grundfragen und Grundlinien dieser Texte klären. Es wird erwartet, dass Sie größere Textzusammenhänge des Alten Testaments während des Semesters lesen, planen Sie sich dafür Zeit ein.
Als Hilfestellung für den Überblick werden wir daneben mit Bibelkundekarten arbeiten.
Bitte bringen Sie jeweils Ihre Bibel mit, möglichst eine Zürcher Bibel (Textfassung 2007ff.; ich
rate Ihnen zu der „grünen“ Version mit Einleitung und Glossar).
Weitere Literatur: Wiemer, Lernkarten Bibelkunde, Göttingen 2. Auflage 2012; Albani/Rösel,
Altes Testament, Stuttgart 2. Auflage 2007; Zwickel, Calwer Bibelatlas, Stuttgart 2000. Zu
den letztgenannten Titeln wird es im Seminar eine günstigere Sammelbestellmöglichkeit geben.
Da ich annehme, dass der vorgeschlagene Termin nicht alle begeistert, möchte ich mit Ihnen
in der ersten Sitzung besprechen, ob Sie die Bibelkunde evtl. lieber (z.T.) per eLearning eigenverantwortlich erarbeiten möchten.
Begleitübung I (mit Einführung in die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens)
Mi
16–18
Übung 1 st.
1.4a
Diese Begleitübung zu M1 verfolgt eine zweifache Absicht.
Zum einen dient sie der Einübung in wissenschaftliche Arbeitsmethoden (Lesen, Exzerpieren,
Literatur recherchieren und verwalten, wissenschaftliches Schreiben, schwierige Texte erschließen usw.), zum anderen der Vertiefung der Seminarinhalte (Nachfragen von Ihnen, weitere Diskussionen ...) auch im Blick auf die Klausurvorbereitung. Für die AV-Vorbereitung (PO
2011) wird es auch Gelegenheit geben, Fragen zu den M 1-Veranstaltungen des Sommersemesters zu diskutieren.
Evtl. werden wir in einigen Sitzungen die Gruppe (nach Erst- und Zweitsemestern) teilen, um
verschiedene Themen zu besprechen. Eine Teilgruppe würde dann jeweils von einer Tutorin
unseres Fachs betreut.
Da die Übung 1-stündig ist, wird sie zur genannten Zeit nur an einzelnen (gremienfreien)
Terminen stattfinden.
Christus
Fr
14–16
Hauptseminar 2 st.
M2.2; M2.8
"Christus" ist nicht der zweite Vorname Jesu, sondern ein Titel: Er bedeutet "der Gesalbte"
und ist ursprünglich ein Titel des amtierenden Königs. Wie kommt Jesus zu diesem Titel? Hat
8
er ihn selbst beansprucht? Oder wurde er ihm beigelegt und wenn ja, aus welchem Grund?
Inwieweit ist das Bekenntnis zu Jesus als dem "Christus" ein politisches Statement (immerhin
ist König ja ein politisches Amt – und Jesus starb als politischer Aufrührer gegen Rom, als
"König der Juden")? Und vor allem: Wie wichtig ist dieser Titel eigentlich? Steht nicht der
Mensch Jesus im Religionsunterricht meist im Vordergrund? Haben wir nicht begründete
Skepsis gegenüber seiner (Üb-?)Erhöhung als "Herr", "Sohn Gottes" oder eben "Christus"?
Immerhin: Als es galt, einen Namen für diese neue Religion derer zu finden, die an Jesus
glaubten, nannten sie sich nicht "Jesuaner", sondern "Christianer" – und „Christen“ ist heute
noch unsere Selbstbezeichnung. Grund genug, diese Spuren einmal miteinander aufzunehmen. Dies werden wir im Seminar tun, indem wir uns mit ausgewählten (nicht nur, aber v.a.)
neutestamentlichen Texten befassen.
Bitte bringen Sie stets Ihre Bibel mit.
Zur Vorbereitung auf das Seminar können Sie sie auch gerne lesen, zumindest einmal 2.
Sam 7, Jes 11, Mk 1, 8 und 14–16, Lk 24 und 1. Kor 1–4.
ISP-Begleitseminar
Fr
12–14
Seminar 2 st.
M2.6
Dieses Seminar wird für die Studierenden angeboten, die in diesem Semester ihr ISP absolvieren. Die Teilnahme daran ist für alle GS-Studierenden und alle S1.HF-Studierenden verbindlicher Bestandteil der Schulpraxisanforderungen. Selbstverständlich sind auch S1.NFStudierende im Seminar herzlich willkommen.
Wir werden miteinander Grundfragen der Unterrichtsplanung und -gestaltung erarbeiten. Zum
einen werden wir dafür in jeder Woche einen thematischen Akzent setzen (z.B. Bausteine
des Unterrichtsentwurfs, ausgewählte methodische Fragen o.ä.), zum anderen Fragen behandeln, die Sie jeweils aktuell aus Ihren Praktika mitbringen.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Claudia Vorst (Deutsch):
Religion und Literatur: Existentielle Fragen im Kinderbuch
Mi
12–14
Hauptseminar 2 st.
M2.7 (GS: KB) ; auch im Rahmen von BA.KP M 3 wählbar
Kinder- und Jugendliteratur bietet im Schutz des literarischen Übergangsraumes fiktional gestaltete Lösungen für kindliche Entwicklungsaufgaben wie das Finden von Freunden oder die
Ablösung von den Eltern. Ihre Identifikationsangebote eröffnen Zugänge zu Fragen, die sich
nicht in erster Linie rational klären lassen, sondern sich in vielgestaltigen konkreten Situationen stellen und dort auch bearbeitet werden müssen. Schließlich sind es auch gerade diese
Zusammenhänge, in denen Weltwissen und Werte vermittelt werden.
Im Seminar werden kinder- und jugendliterarische Texte – mit deutlichem Schwerpunkt auf
dem Kinderbuch – zu Themenbereichen wie beispielsweise „Tod und Trauer“, „die Frage
nach Gott“, „verschiedene Religionen“ oder „Holocaust“ unter literaturdidaktischen und religionspädagogischen Fragestellungen behandelt.
Die Seminarthematik gewinnt besonderes Profil vor dem Hintergrund aktueller Konzepte wie
„Philosophieren mit Kindern“, die mit deutschdidaktischen Methodenkonzeptionen wie „Literarische Gespräche führen“ ebenso korrespondieren wie mit religionspädagogischen, hier:
„Theologisieren mit Kindern“. – Wir erwarten von den Teilnehmenden die Bereitschaft, in einer Arbeitsgruppe eine Vorstellung und Diskussion eines ausgewählten Titels vorzubereiten
und mit der Seminargruppe durchzuführen.
9
Bitte beachten Sie zweierlei: Dieses Seminar richtet sich in erster Linie an GS-Studierende;
S1-Studierende seien auf das M 2.7-Seminar unserer Lehrbeauftragten Mirjam Schön hingewiesen.
Und: Die Anmeldung zu diesem Seminar in stud.ip ist in Angleichung an die entsprechende
Praxis im Fach Deutsch erst ab 1.10.2014 möglich.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Weyer-Menkhoff:
Theologische und religionspädagogische Grundfragen (Examenskolloquium)
Mi
18–20
Kolloquium 2 st.
M3.4
Gegen Ende des Studiums soll das gesamte Gebiet der Theologie und Religionspädagogik
überblicksweise und exemplarisch (mit Betonung der von Ihnen gewählten Prüfungsthemen)
durchschritten werden.
Von den Teilnehmenden wird die Bereitschaft erwartet, (mind.) einen Themenkomplex vorzustellen.
Im Rahmen des Kolloquiums werden erstmals in besonderen Sitzungen auch Informationen
und Übungen für das Staatsexamen nach PO 2011 angeboten; hier wird einiges anders sein
als im Staatsexamen nach PO 2003.
WICHTIG: Alle Fachstudierenden, die im Anschluss an das Semester Examen machen, sollten nach Möglichkeit an der ersten Sitzung des Kolloquiums (15.10.2014) teilnehmen; hier
werden alle grundlegenden Informationen zum Staatsexamen in unserem Fach besprochen.
Melden Sie sich bitte auch in jedem Fall auf stud.ip zum Kolloquium an - auch wenn Sie daran nicht weiter teilnehmen können (fester Studienbestandteil ist es nur in PO 2011), haben
Sie dann Zugang zu wichtigen Informationen.
* * * * * * * * *
b) Veranstaltungen der Lehrenden der Abt. Kath. Theologie/Religionspädagogik:
I. Mandl-Schmidt, G. Theuer und A. Benk
Mandl-Schmidt, Iris
Kath. Theologie
Sprechstunde: Di 15.45 - 16.30
Zi. A 217
iris.mandl-schmidt@ph-gmuend.de
Tel.: 983-264
Einführung in die Didaktik des Religionsunterrichts I
Di
8-10
Seminar 2st.
M 2.5; PO 03: M2
In dieser einführenden Veranstaltung werden grundlegende Fragestellungen der Religionspädagogik mit praktischen Unterrichtssituationen verbunden. Dazu werden verschiedene religionsdidaktische Konzeptionen und Prinzipien aus der Vergangenheit und der Gegenwart
vorgestellt und reflektiert, z.B. unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen sie entstanden
sind und ob sie heutigen Anforderungen gerecht werden. Eigenständige didaktische Überlegungen auf der inhaltlichen, personalen und methodischen Ebene sollen angeregt werden
und einige praktische Ausblicke stattfinden.
10
Kind und Kultur, religionspädagogische Aufbauveranstaltung
Di
10-12
Seminar 2 st.
BA KP: KMT M2 LV3
Dieses Seminar baut auf die Veranstaltung "Kind und Kultur, religionspädagogische Grundlagenveranstaltung" auf. Sie beinhaltet religionspädagogische und religionsdidaktische Kenntnisse, die für den Elementarbereich relevant sind. Ferner beinhaltet sie Grundlagen jüdischer,
christlicher und muslimischer Religion sowie den Blick auf Chancen und Grenzen religiöser
bzw. interreligiöser Lernprozesse.
Henry David Thoreau & Thomas Merton: Solitude, Simplicity & Peacefulness (Reiner
Kornetta/Iris Mandl-Schmidt)
Di
14-16
Seminar 2 st.
GF THEO 2; M3.6; PO 03: GPF, GWF
Both Thoreau and Merton can be considered as two important and crucial American thinkers,
writers & philosophers. The early Thoreau was a close friend of Emerson, a critical thinker, one
of the main members of the Transcendentalist movement in Boston, who believed in the power
and importance of the individual, was opposed to governmental control (went to jail for not paying his taxes), showed a new approach and belief when talking about religion and God, was
nature-loving, opposed war and drafting of young Americans, wrote guide books for the generation of hippies during the Vietnam war and was often read and quoted here in Germany too
during the difficult years of the Schmidt era and the Nato-Doppelbeschluss not only in Mutlangen. Thoreau believed in the simple pleasures of life – he wanted to enjoy life, but live decently
and make sure he had lived before he died. Books like Civil disobedience, Walden and others.
Thomas Merton decided 1941 after a very eventful youth to enter a Trappist monastery. His
autobiography eight years later became a bestseller in the US. From then on he was a wellknown author on subjects as contemplation, dialogue of religions, social concerns and peace.
In this seminar we will throw a glance at the life and writings of Thomas Merton and compare
his reflections with those of H. D. Thoreau. We will ask whether these reflections are still important today.
Recommended reading:
Joseph wood Krutch, Henry David Thoreau, London: Methuen & Co.LTD, 1920.
Mott, Michael, The Seven Mountains of Thomas Merton, Boston 1984 (ANY EDITION WILL DO).
Thomas Merton, The Seven Storey Mountain, New York 1998 (1948); The Nonviolent Alternative, NY 1980 (ANY EDITION WILL DO); Mystics and Zen Masters, NY 1965 (ANY EDITION
WILL DO); Thoughts in Solitude, NY 1958 (ANY EDITION WILL DO).
Dieter Schulz: Amerikanischer Transzendentalismus, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1997.
Henry David Thoreau, Walden or: Living in the Woods ANY EDITION WILL DO!
Henry David Thoreau, Civil Disobedience ANY EDITION WILL DO!
Englischsprachig, aber keine sprachliche Perfektion notwendig.
Theologische Sozietät
Mi
16-20
Kolloquium 1 std.
Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere an Doktoranden und Tutorinnen. Teilnahme
nach persönlicher Anmeldung in den Sprechstunden.
11
Einführung in die Theologie und Religionspädagogik
Mi
14-16
Seminar 2st.
M1.1
Die Veranstaltung stellt eine Einführung in das Studium der Theologie dar mit einführenden
fachlichen Inhalten. Begriffliche Erklärungen, theologiegeschichtliche Aspekte und grundlegende Fragestellungen aus der katholischen Dogmatik und der Religionspädagogik werden
Gegenstand des Seminars sein.
Theologische und religionspädagogische Grundfragen (Examenskolloqium)
Mi
8-10
Kolloquium 2st..
Kommentar s. Theuer
* * * * *
Theuer, Gabriele
Abteilung Kath. Theologie
Sprechstunde: Fr 10.15-11.00
Zi. A 221
gabriele.theuer@ph-gmuend.de
Tel.: 983-212
Bibelkunde I: Altes Testament
Mi
12-14
Seminar 1st.
M 1.2a; PO 03: M 1
Die Bibelkunde I (AT) findet im Wechsel mit der Begleitübung zu Modul 1 statt.
Unser Altes Testament ist die „Heilige Schrift“ der Juden, d.h. auch Jesu und seiner Jünger/innen und zugleich der erste Teil unserer christlichen Bibel und damit die Grundlage von
Judentum und Christentum. Die Kenntnis der alttestamentlichen Texte ist eine wichtige Basis
sowohl für ein sinnvolles Theologiestudium als auch für einen guten Religionsunterricht. In
der Veranstaltung geht es darum, einen ersten Überblick über das Alte Testament, besonders
über die für den Religionsunterricht relevanten Texte, zu gewinnen. Dabei lernen wir die verschiedenen literarischen Gattungen kennen und erschließen einige Grundlinien und Grundfragen der Texte. Als Voraussetzung zum Verstehen der Texte werden auch Grundkenntnisse zur Geschichte Israels vermittelt. Es wird erwartet, dass Sie während des Semesters größere Textzusammenhänge des Alten Testaments lesen. Bitte bringen Sie jeweils Ihre Bibel
mit, die Einheitsübersetzung oder die Zürcher Bibel (2007).
Weitere empfohlene Literatur (z.T. günstigere Sammelbestellmöglichkeit im Seminar!): M.
Albani/M. Rösel: Altes Testament, Stuttgart (Calwer) 2. Auflage 2007; Wiemer, Lernkarten
Bibelkunde, Göttingen 2. Auflage (!) 2012; Zwickel, Calwer Bibelatlas, Stuttgart 2000
Begleitübung zu Modul 1
Mi
12-14
Seminar 1 st.
M1.4a
Die Begleitübung findet im Wechsel mit der Bibelkunde I (AT) statt.
Die Übung dient zum einen der Einübung in wissenschaftliche Arbeitsmethoden (Lesen, Ex12
zerpieren, Literatur recherchieren, wissenschaftliches Schreiben, schwierige Texte erschließen usw.). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vertiefung der Seminarinhalte; hier ist Raum für
Nachfragen von Ihnen, vertiefende Übungen, Diskussionen ...), dies auch im Blick auf die
Klausurvorbereitung.
Zur Vorbereitung auf die AV-Klausur (PO 2011) wird es auch Gelegenheit geben, Fragen zu
den M 1-Veranstaltungen des Sommersemesters zu diskutieren.
Exegetisches Arbeiten/Bibeldidaktik
Mi
14-16
A 210
Seminar 2 st.
M2.3
Den Schwerpunkt des Seminars bildet die Einführung in die wissenschaftliche Auslegung von
Bibeltexten. Die Methoden der historisch-kritischen Exegese werden theoretisch vorgestellt
und dann exemplarisch an geeigneten Bibeltexten angewendet. Zudem lernen Sie im Seminar zentrale bibeldidaktische Ansätze kennen, die Sie an exemplarischen Bibeltexten praktisch erarbeitet. Diskutiert wird dabei die Relevanz der biblischen Texte für den Religionsunterricht und die Frage, wie diese dort zur Sprache kommen können.
In diesem Seminar erwerben Sie die notwendigen Grundkenntnisse, um eine eigene exegetische Arbeit mit einem religionspädagogischen Ausblick zu erstellen; eine solche Hausarbeit
ist für Studierende nach PO 2011 die Form der M 2-Prüfung; zudem ist es auch wichtig für
Unterrichtsentwürfe. (Voraussetzung für die Anmeldung zur M 2-Prüfung ist außerdem noch
der Besuch von M 2.5)
Es empfiehlt sich sehr, das Seminar in Verbindung mit unseren Lehrveranstaltungen zu M
2.2/8 zu besuchen. Die Auswahl der Bibeltexte wird sich weitgehend am katholischen Lehrangebot zu M 2.2/8 orientieren, also an der Veranstaltung „Exodus“; es werden aber auch
Texte aus anderen exegetischen Veranstaltungen einbezogen. Evangelische Studierende,
die aus Stundenplangründen nicht an Herr Dr. Wiemers entsprechender Veranstaltung teilnehmen können, sind herzlich willkommen.
Literatur: Im Seminar arbeiten wir intensiv mit dem Buch von Metzger/Risch: Bibel auslegen Exegese für Einsteiger, Stuttg. 2010. Dieses Buch sollten Sie möglichst besitzen; ggf. organisieren wir im Seminar eine Sammelbestellung. Empfehlenswert ist auch die Zusammenfassungen der method. Arbeitsschritte bei Wiemer, Lernkarten Bibelkunde, Göttingen ²2012.
Begleitseminar zum ISP
Fr
8-10
Seminar 2st.
M2.6
In diesem Seminar werden wir Grundfragen der Unterrichtsplanung und -gestaltung erarbeiten. Dafür werden wir in jeder Woche ein Thema miteinander gemeinsam erarbeiten (z.B.
Bausteine des Unterrichtsentwurfs, methodische Möglichkeiten o.ä.). Zudem ist viel Raum für
Ihre Fragen, die Sie aus Ihren Praktika mitbringen. Die Teilnahme am Seminar ist verbindlicher Bestandteil der Schulpraxisanforderungen
Exodus
Fr
12-14
Hauptseminar 2 st.
M2.2/2.8
Die Befreiung aus Ägypten ist das grundlegende Heilsereignis der Geschichte Israels; es ist
13
gleichsam das „Gründungsdatum“ Israels und die Grundlage seiner Gottesbeziehung. Das
Exodusereignis wird daher im Verlauf der Geschichte Israels immer wieder aufgegriffen und
aktualisiert, z.B. von den Propheten, zur Zeit der assyrischen Bedrohung oder in der Exilszeit.
Es spielt sowohl im jüdischen wie im christlichen Glauben eine zentrale Rolle.
In der Veranstaltung betrachten wir zentrale Texte der Exoduserzählung, z.B. die Geburt und
Berufung des Mose, die Rettung am Schilfmeer und den Bundesschluss am Sinai. Wir setzen
uns mit dem darin vermittelten Gottesbild auseinander und fragen nach der Aussageabsicht
der Texte auf dem Hintergrund ihrer Entstehungssituation sowie nach ihrer Wirkungsgeschichte im Judentum und Christentum. Dabei diskutieren wir auch die Relevanz der Erzählungen für heutige Schülerinnen und Schüler und erschließen Möglichkeiten des Vorgehens
im Religionsunterricht.
Theologische und religionspädagogische Grundfragen (Examenskolloqium)
Mi
8-10
Kollquium 2st..
M.3.4 (PO 2003: zur Vorbereitung auf das Staatsexamen)
Dieses Kolloquium wendet sich an Theologiestudierende in der Endphase ihres Studiums.
Hier soll das gesamte Gebiet der Theologie/Religionspädagogik überblicksweise und exemplarisch (mit Betonung der von Ihnen gewählten Prüfungsthemen) durchschritten werden. Von
den Teilnehmenden wird die Bereitschaft erwartet, mindestens einen Themenkomplex vorzustellen. In der ersten Sitzung werden grundlegende Informationen zum Staatsexamen gegeben.
WICHTIG: Alle Fachstudierenden (HF oder LF), die im Anschluss an das WS ihre Staatsexamensprüfung machen, sollten möglichst an der 1. Sitzung teilnehmen.
Falls Sie aus terminlichen Gründen nicht am Kolloquium teilnehmen können, melden Sie sich
trotzdem in jedem Fall in stud.ip zum Kolloquium an, damit Sie Zugang zu wichtigen Informationen haben.
Theologische Anthropologie
Fr
14-16
Seminar 2 st.
GF-THEO M1.1
Was ist der Mensch? Im Laufe der Jahrhunderte wurden und werden aus verschiedenen Perspektiven, z.B. der Biologie, Psychologie oder Philosophie immer wieder neue Antworten auf
diese Grundfrage vorgetragen. Dies zeigt, dass diese Frage wohl nie erschöpfend zu beantworten ist.
Die Veranstaltung fragt aus theologischer Perspektive nach dem Wesen des Menschen, nach
der Beziehung zwischen Gott und Mensch bzw. Mensch und Gott sowie der Menschen zueinander, dabei besonders zwischen Mann und Frau. In der Veranstaltung betrachten wir zunächst die grundlegenden biblischen Texte und setzen uns mit ihrer z.T. verhängnisvollen
Wirkungsgeschichte auseinander. Wir gehen der Frage nach, was Theologie und Christentum zur Diskussion um das Menschenbild und das Selbstverständnis von Männern und Frauen beitragen können. Zu dieser Veranstaltung sollten Sie Lese- und Diskussionsfreude mitbringen.
* * * * *
14
Andreas Benk
Kath. Theologie
Sprechstunde: Mo 12.00-12.45
Zi. A 221
E-Mail: andreas.benk@ph-gmuend.de
Tel.: 983-268
Grundfragen der Ethik
Mo
8-10
Seminar 2 st.
M2.4/KB
Was ist Ethik? Wie können ethische Normen begründet werden? Genügt für ChristInnen ein
Blick in die Bibel, wenn Sie wissen wollen, wie sie richtig handeln sollen? In welchem Verhältnis steht theologische Ethik zu philosophscher Ethik? Was versteht man unter christlicher
Sozialethik? Vor dem Hintergrund dieser Fragen befasst sich dieses Seminar mit wichtigen
Ansätzen theologischer und philosophischer (Sozial-)Ethik und klärt zentrale Grundbegriffe
ethischer Argumentation (Autonomie, Gerechtigkeit etc.). Darüber hinaus thematisiert die
Veranstaltung Voraussetzungen und Methoden ethischer Bildung in der Schule und RU.
Vom II. Vatikanischen Konzil zur Interkulturellen Theologie
Di
8-10
Hauptseminar
M3.1/KB
Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1963-1965) nahm die katholische Kirche eine grundlegend neue Standortbestimmung vor: neue Aufgeschlossenheit gegenüber Gesellschaft und
modernen Wissenschaften, positive Bewertung der Ökumene, neue Sicht des Judentums und
der nichtchristlichen Religionen, gewandeltes Kirchenverständnis, Liturgiereform etc. sind nur
einige der Schlagwörter, die diesen Wandel der katholischen Kirche anzeigen. Doch in der
Gegenwart gibt es Versuche, die Bedeutung des Konzils klein zu reden oder gar zu leugnen.
Gerade darum ist es wichtig, sich mit der Vorgeschichte dieses Konzils, mit seinem Verlauf,
mit zentralen Dokumenten dieses Konzils aber auch mit sich anschließenden weiteren theologischen Entwicklungen (Befreiungstheologien, Interkulturelle Theologie etc.) zu befassen.
Vertiefung zu: „Vom II. Vatikanischen Konzil zur Interkulturellen Theologie“
Di
10-12
Hauptseminar
M3.2/KB
Diese Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich eingehend mit vertiefender Literatur auseinander zu setzen. Im Fokus stehen insbesondere die unterschiedlichen Befreiungstheologien
und die “Interkulturelle Theologie“. Detailliertere Hinweise erfolgen in der Hauptveranstaltung.
Religion und Religionen
Mo
10-12
Hauptseminar
M3.3/KB
Die Veranstaltung befasst sich zunächst damit, was unter „Religion“ verstanden wurde und
verstanden werden kann. Dann werden die Fragen thematisiert, die sich daraus ergeben,
dass die Religionen mit einander konkurrierenden Wahrheitsansprüchen auftreten. Insbesondere richtet sich der Blick im Rahmen der Veranstaltung auf Judentum, Christentum und Islam und thematisiert deren Verhältnis in Geschichte und Gegenwart.
15
IV. Übersicht über das Lehrangebot in Evang. und Kath. Theologie im Wintersemester 2014/15
Zeit
810
Montag
Benk: Grundfragen der
Ethik (M2.4/KB)
10- Benk: Religion(en)
12 (M3.3/KB)
Dienstag
Mandl-Schmidt: Religionsdidaktik I (M2.5)
Benk: II. Vatikan. Konzil
(M3.1/KB)
Mittwoch
Weyer-Menkhoff: Schöpfung – sehr gut?
(M3.1)
Mandl-Schmidt/Theuer: Examenskolloquium (kath. M 3.4)
Donnerstag
Edelbrock: Theologie der
Religionen (M 3.3)
Freitag
Theuer: ISPBegleitseminar (M 2.6)
Mandl-Schmidt: Aufbaumodul KMT2-LV3
Benk: Vertiefung zu: II. Vatikan. Konzil (M3.2/KB)
1214
Vorst/Wiemer: Religion und Literatur: Existentielle Fragen im Kinderbuch (M2.7 GS)
Theuer: Bibelkunde AT /Begleitübung
(M1.2a/1.4a)
Weyer-Menkhoff: Grundthemen der Bibel
(M2.1)
Theuer: Exodus (M 2.2/8)
Wiemer: ISPBegleitseminar (M 2.6)
1416
Wiemer: Einführung Theol. u. Religionspäd. (ev. M1.1)
Mandl-Schmidt: Einführung Theol. u. Religionspäd. (kath. M1.1)
Theuer: Exeget. Arbeiten /Bibeldidaktik
(M2.3)
Edelbrock: Religionsdidaktik (M2.5)
Schön: Feste im Kirchenjahr im RU der
Sek. 1 (M2.7 S1)
Weyer-Menkhoff: Vertiefung zu: Schöpfung – sehr gut? (M3.2/KB)
Wiemer: Christus
(M 2.2/2.8)
Theuer: Theol. Anthropologie (GF THEO 1.1; PO
03: GWF M1, GPF)
Mandl-Schmidt: Henry David Thoreau & Thomas Merton (GF-THEO 2; M3.6; PO
03: GWF M2, GPF)
Wiemer: Begleitübung zu M1 Teil I (M1.4a)
(1st. = an gremienfreien Tagen)
1618
1820
Weyer-Menkhoff: Theol.
Anthropologie (GF-THEO
1.1; PO 03: GPF, GWF M1 )
Schwarz: Interrel. Verhältnisse: Judentum – Christentum – Islam (IKU REL-1)
Weyer-Menkhoff/Wiemer: Examenskolloquium (ev. M 3.4)
Edelbrock: Religiöse Bildung für alle Kinder in Kita und GS (M 1.5)
16
Wiemer: Bibelkunde I –
Altes Testament (M 1.2a;
1st. = 16–17; eLearning?)
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Seele and Geist
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