close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

4. Vorlesung

EinbettenHerunterladen
Fachtag
Trauma – Bindung – Umgang
Fachtag
Trauma – Bindung – Umgang
Termin
Montag, den 01.12.2014
Eine Veranstaltung des Dresdner Arbeitskreis gegen
Gewalt an Frauen und Mädchen in Kooperation mit
der AWO Erziehungsberatungsstelle – Ausweg –
anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens.
Zeit
9:00–17:30 Uhr
Anmeldung
Teilnahmegebühr: 30,00 Euro
Anmeldung bis: 05.11.2014
tagungsort
Kulturrathaus Dresden, Königstr. 15, 01097 Dresden
Mitglieder des Arbeitskreises:
*sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG Frauen für Frauen e. V.
Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e. V.
Opferhilfe Sachsen e. V.
Frauenschutzhaus Dresden e. V.
AWO Erziehungsberatungsstelle – Ausweg –
Anonyme Zuflucht für Mädchen und junge Frauen
Rechtsanwältin Anca Kübler
Verkehrsanbindung: Straba 4, 9 – HS Palaisplatz
Straba 3, 6, 7, 8, 11 – HS Albertplatz
◄ Bhf
NEU
STA
6 11
Albertplatz
Theresienstraße
st
4 9
ße
tra
pts
Ha
u
Palaisplatz
Bautz
ner S
tr.
3 7 8
e
raß
igs
n
Kö
Herausforderungen
für Jugendhilfe und Familienrecht
in der Umgangsregelung bei Kindern
mit traumatischen Bindungserfahrungen
Abschlussveranstaltung
des Themenjahres 2014:
DT
gefördert von:
Albertstraße
►
EU
fN
Bh
T
AD
ST
FACHTAG
Trauma
Bindung
Umgang
Anmeldung über: *sowieso* KULTUR BERATUNG
BILDUNG, Frauen für Frauen e. V.
Telefon: (0351) 804 14 70
E-Mail: frauen.sowieso@gmx.de
Die Anmeldung ist erst mit Überweisung auf das Konto
des Frauen für Frauen e.V. verbindlich:
IBAN DE18850900002718561003
BIC GENODEF1DRS
Kennwort: Fachtag 01.12.2014
Montag, 01.12.2014
Büro der Gleichstellungsbeauftragen der Landeshauptstadt Dresden, Sächsisches
Staatsministerium des Inneren, Friedrich-Ebert-Stiftung, Hannah-Stiftung gegen
sexuelle Gewalt, Stiftung zum Wohl des Pflegekindes
Kulturrathaus Dresden, Königstraße 15, 01097 Dresden
Trauma – Bindung – Umgang
Herausforderungen für Jugendhilfe und Familienrecht in der Umgangsregelung bei Kindern mit traumatischen Bindungserfahrungen
Einführung
Ablauf
Referentin und Referenten
Entscheidungsträger aus Jugendhilfe und Familienrecht
haben bei der Regelung des Umgangs eine große Verantwortung. Neben juristischem Wissen sind Einschätzungen über Bindungsqualitäten zwischen Eltern und
Kindern notwendig – ganz besonders dann, wenn der
Verdacht auf Gewalt im Raum steht. In diesen Fällen
spiegelt das sichtbare Verhalten der Kinder häufig nicht
die dahinterstehende Beziehungsdynamik wider.
9:00 Eröffnung und GruSSworte
Martin Seidel, Sozialbürgermeister der LH Dresden;
Thomas Pallutt, Geschäftsführer AWO Sachsen
Lutz-Ulrich Besser (geb. 1951)
Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiater und FA für Psychotherapeutische Medizin ist er in
eigener Kassenarztpraxis tätig und spezialisiert auf die Behandlung
von Menschen mit posttraumatischen Störungen und Persönlichkeitsveränderungen. Er ist Dozent und Lehrtherapeut zahlreicher
curricularer Fortbildungen in Psychotraumatologie und traumazentrierter Psychotherapie in Deutschland und darüber hinaus.
Lutz Besser ist Gründer und Leiter des Zentrums für Psychotraumatologie und Traumazentrierte Psychotherapie Niedersachsen – ZPTN.
www.zptn.de
Der Fachtag vermittelt ein fundiertes Bild des Bindungsverhaltens traumatisierter Kinder, um das Finden von Umgangslösungen im Sinne des Kindeswohls zu erleichtern.
eingeladen sind:
® Richter/innen, Rechtsanwälte und -anwältinnen
® Verfahrensbeistände, Umgangspfleger/innen
® Sachverständige
® Mitarbeiter/innen des Jugendamtes
® Mitarbeiter/innen von Beratungsstellen
® Mitarbeiter/innen der ambulanten und stationären
Jugendhilfe
Soziale Dienste
9:15 Fachvortrag
»Traumatisierung durch nahe Bezugspersonen und deren Auswirkungen auf die Bindung«
Lutz-Ulrich Besser, Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen – ZPTN
10:45 Pause
11:00 Fachvortrag
»Instinktive Täuschung. Die verborgene TraumaReaktion«
Dipl.-Psych. Dorothea Weinberg, Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeutin, Nürnberg
12:30 Mittagspause
13:45 Fachvortrag »Umgang nach Traumatisierung – eine Heraus
forderung für die behördliche und gerichtliche Praxis«
Prof. Dr. jur. Ludwig Salgo, Universität Frankfurt a.M.
15:15 Kaffeepause
16:00 Podiumsdiskussion
mit Dorothea Weinberg, Lutz-Ullrich Besser, Prof. Ludwig Salgo, einem/r Richter/in am
Amtsgericht (angefragt)
Moderation: Heike Mann
17:30 Ende
Dorothea Weinberg (geb. 1960)
Nach Abschluss ihres Studiums in Psychologie und Ev. Theologie
in Marburg arbeitete sie zehn Jahre in einem Kinderheim. Aufgrund dieser Erfahrung und im Kontext ihres NGO-Engagements in
den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens entwickelte sie in den
90er Jahren kinderspezifische Traumabehandlungsverfahren. Im
Rahmen ihrer therapeutischen Tätigkeit sowie ihrer Lehrtätigkeit
entwickelte sie diese Verfahren im interkollegialen Diskurs ständig weiter und veröffentlichte dazu zwei Bücher (2005 und 2010).
www.dorothea-weinberg.de
Prof. jur. Ludwig Salgo (geb. 1947)
Er studierte Recht und Gesellschaftswissenschaften in Tübingen
und Frankfurt am Main. Nach seiner anwaltlichen Tätigkeit promovierte er zum Thema »Pflegekindschaft und Staatsintervention«. 1988–2012 war er als Professor in Esslingen und Frankfurt
tätig. Durch seine engagierte Tätigkeit gab Prof. Salgo den Anstoß zur Einführung einer eigenständigen Interessenvertretung für
Kinder im familiengerichtlichen Verfahren (»Anwalt des Kindes«).
Im Rahmen seiner akademischen Tätigkeit profilierte er sich auch
als Rechtspolitiker, gefragter Gutachter und Berater. Im Juni 2012
wurde Prof. Ludwig Salgo mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
ausgezeichnet.
Durch den Fachtag führt Anca Kübler.
Trauma – Bindung – Umgang
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
2
Dateigröße
591 KB
Tags
1/--Seiten
melden