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Flyer - LV Sachsen-Anhalt

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24. Oktober 2014
Tarifgespräche zu den Arbeitsbedingungen der Werkfeuerwehren
Seit längerer Zeit diskutieren wir über Veränderungen bei den
Werkfeuerwehren. Die Dienste stehen nicht nur wegen der Opt-OutRegelung zur Arbeitszeit im Fokus, auch haben sich die Tätigkeiten in
vielen Betrieben verändert und der Strauß an unterschiedlichen
betrieblichen Regelungen wird immer größer.
Manche Dienstsysteme sind mit dem Manteltarifvertrag nicht vereinbar,
oder entsprechen nicht mehr dem Grundgedanken der besonderen
Regelung nach § 5 MTV (Arbeitsbereitschaft).
Deshalb haben wir Anfang des Jahres gemeinsame Gespräche mit dem
Bundesarbeitgeberverband Chemie aufgenommen, um Veränderungsmöglichkeiten bei den Feuerwehrdiensten auszuloten. Am 22. Oktober fand
die bisher letzte Sitzung der technischen Arbeitsgruppe mit dem BAVC in
Wiesbaden statt.
Wir haben in den bisherigen Gesprächen deutlich gemacht, dass wir
Nachholbedarf bei den tariflichen Bestimmungen, die insbesondere
Werkfeuerwehrleute betreffen, erreichen wollen. Gemeinsames Interesse
ist es, die Werkfeuerwehren im Tarifvertrag Chemie zu erhalten und
attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen. Wie dies umgesetzt werden
kann, wird von BAVC und IG BCE aber unterschiedlich bewertet.
V.i.S.d.P.: IG BCE, VB 5, Christian Jungvogel, Königsworther Platz 6, 30167 Hannover, www.igbce.de
Unsere Forderung lautet:
Wir wollen attraktive Arbeitsbedingungen für unsere Kolleginnen und
Kollegen in den Werkfeuerwehren!
Dazu gehören folgende Aspekte:
Ein tariflicher Vergütungsrahmen
Anerkennung der 24-Stunden-Dienste als Schicht
Perspektiven für ältere Feuerwehrleute
Die einzelnen Forderungsaspekte wurden in der technischen Arbeitsgruppe
kontrovers zwischen den Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern diskutiert.
Die Arbeitgeber favorisieren individuelle betriebliche Lösungen und sehen
kaum Handlungsbedarf für tarifliche Regelungen.
Wir haben klar gemacht: Wir wollen die tariflichen Regelungen anpassen und
zukunftsfähig machen. Es reicht nicht aus, auf einsichtige Arbeitgeber in
einzelnen Betrieben zu hoffen, in denen betriebliche Regelungen gelingen.
Wir wollen Tarifverhandlungen!
Da die technische Kommission aber kein Verhandlungsmandat hat, wurden
die Gespräche ohne Ergebnis beendet. Wir haben den BAVC aufgefordert mit
uns in entsprechende Tarifverhandlungen einzutreten, mit dem Ziel, den
24-Stunden-Dienst tariflich neu zu regeln. Die Verhandlungen werden
voraussichtlich im Anschluss an die Tarifrunde Chemie stattfinden.
Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden wir in den
nächsten Wochen entsprechende Aktionen vorbereiten. Wir fordern euch auf,
uns zu unterstützen und den Arbeitgebern eure Forderungen klar zu machen.
V.i.S.d.P.: IG BCE, VB 5, Christian Jungvogel, Königsworther Platz 6, 30167 Hannover, www.igbce.de
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