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Marktausblick Rentenmärkte - Raiffeisen Capital Management

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Marktausblick
Marktausblick
Rentenmärkte
wöchentlich
Stimmungssprung erwartet
40
95
30
76
20
57
10
38
0
19
-10
0
Prognose
-20
-30
Jän.12
-19
-38
Jän.13
Jän.14
Jän.15
EA Sentix - Zukunftserwartungen
EA ZEW - Zukunftserwartungen (r. S.)
Quelle: Thomson Reuters, RBI/Raiffeisen RESEARCH
Bund Future
160
159
158
157
156
155
16-Jan 23-Jan 30-Jan 06-Feb 13-Feb
5J-Hoch: 159,39; 5J-Tief: 119,90
Quelle: Bloomberg
13. Februar 2015
USA
In der nächsten Woche stehen wieder einige interessante Daten auf der Agenda.
Erwähnenswert sind vor allem die beiden ersten wichtigen regionalen Stimmungsumfragen aus dem Verarbeitenden Gewerbe für Februar, der Empire State
Index (Di) und der Philadelphia Fed Index (Do). In den letzten Monaten hatten
sich beide Indikatoren etwas abgekühlt. Im Januar erreichten beide einen Wert,
der beim ISM Index mit einem Niveau von 52,5 Punkten kompatibel wäre. Der
Konsens rechnet für beide Indices mit einem wenig veränderten Wert im Februar. Auch der Markit PMI für das Verarbeitende Gewerbe (Fr) dürfte laut Konsensschätzung in etwa das Niveau von Januar gehalten haben. Für die Industrieproduktion (Mi) rechnen wir mit einem soliden Zuwachs von 0,3 % p.m. Das
entspricht in etwa dem Schnitt der letzten sechs Monate. Über allen Daten betreffend das Verarbeitende Gewerbe in den USA schwebt allerdings weiterhin der
Streit zwischen Hafenarbeitern und Hafenbetreibern an der US Westküste über
Arbeitsbedingungen und Bezahlung. So lange hier keine Lösung erzielt wird und
jederzeit ein Streik möglich ist, könnte sich die daraus resultierende Verunsicherung negativ in der einen oder anderen Stimmungsumfrage niederschlagen. Die
übrigen Daten der nächsten Woche stammen vorwiegend vom Immobilienmarkt:
NAHB Wohnungsmarktindex (Di) sowie Wohnungsbaugenehmigungen und -beginne (Mi).
Erwähnen sollte man auch das Sitzungsprotokoll der FOMC Zinssitzung vom 28.
Januar (Mi). Wir gehen davon aus, dass es dieses Mal keine neuen Erkenntnisse
über den möglichen Zeitpunkt der ersten Zinsanhebung beinhalten wird. Die Stellungnahme im Anschluss an die Zinsentscheidung war unauffällig und die jüngs-
T-Note Future
132
Wichtige Indikatoren
131
USA
130
129
128
127
16-Jan 23-Jan 30-Jan 06-Feb 13-Feb
5J-Hoch: 135,66; 5J-Tief: 115,00
Quelle: Bloomberg
RBI
Kons.
zuletzt
Di,
17.
14:30 Empire State Index
Feb.
n.v.
9,0
10,0
Di,
17.
16:00 NAHB Wohnungsmarktindex
Feb.
n.v.
58,0
57,0
Mi,
18.
14:30 Wohnungsbaubeginne (Tsd., ann.)
Jan.
1.050
1.073
1.089
Mi,
18.
14:30 Wohnungsbaugenehmigungen (Tsd., ann.)
Jan.
1.050
1.070
1.058
Mi,
18.
14:30 Erzeugerpreisindex (% p.a.)
Jan.
n.v.
0,4
1,1
Mi,
18.
14:30 - Kernrate (% p.a.)
Jan.
n.v.
2,0
2,1
Mi,
18.
15:15 Industrieproduktion (% p.m.)
Jan.
0,3
0,4
-0,1
Do, 19.
16:00 Philadelphia Fed Index
Feb.
n.v.
8,5
6,3
Fr,
15:45 PMI Verarbeitendes Gewerbe, vorl.
Feb.
n.v.
53,6
53,9
20.
Europa
Prognosen
USA
Leitzins
1
aktuell Mär.15 Dez.15 Empf.*
0,25
0,25
1,50
Di,
17.
11:00 DE: ZEW Konjunkturerwartungen
Feb.
60,0
55,5
48,4
Di,
17.
11:00 EA: ZEW Konjunkturerwartungen
Feb.
65,0
n.v.
45,2
n.v.
Do, 19.
16:00 EA: Verbrauchervertrauen, vorl.
Feb.
-7,5
-8,0
-8,5
n.v.
Fr,
09:00 FR: PMI Verarbeitendes Gewerbe, vorl.
Feb.
49,2
49,6
49,2
49,4
20.
Libor 3M
0,26
0,45
1,70
Rendite 2J
0,64
0,80
2,00 Verkauf
Fr,
20.
09:00 FR: PMI Dienstleistungen, vorl.
Feb.
50,0
49,8
Rendite10J
1,99
1,70
2,60 Verkauf
Fr,
20.
09:30 DE: PMI Verarbeitendes Gewerbe, vorl.
Feb.
51,6
51,4
50,9
Fr,
20.
09:30 DE: PMI Dienstleistungen, vorl.
Feb.
54,0
54,2
54,0
Eurozone
Leitzins
0,05
0,05
0,05
n.v.
Fr,
20.
10:00 EA: PMI Verarbeitendes Gewerbe, vorl.
Feb.
51,5
51,4
51,0
Euribor 3M
0,05
0,05
0,05
n.v.
Fr,
20.
10:00 EA: PMI Dienstleistungen, vorl.
Feb.
53,1
53,0
52,7
Rendite 2J
-0,21
-0,20
-0,20 Verkauf
Events
Rendite 10J
0,34
0,40
0,40 Halten
Mo, 16.
Eurogruppe-Treffen
-
-
-
Swapsatz 5J
0,30
0,00
0,00
Di,
17.
ECOFIN-Treffen
-
-
-
Mi,
18.
-
-
-
n.v.
1 Stand per 13. Februar 2015, 10:38 MEZ; *Empfehlung
für einen Investmenthorizont von 1 bis 4 Monaten
Quelle: Thomson Reuters, RBI/Raiffeisen RESEARCH
20:00 FOMC Sitzungsprotokoll 27. und 28. Jänner
Jan.
Quelle: Bloomberg, RBI/Raiffeisen RESEARCH
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Aufklärungen am Ende des Dokuments
1
Marktausblick
BIP (real, %p.a.)
2014
2015f
2016f
Österreich
0,3
0,7
1,8
Deutschland
1,6
1,6
2,2
Frankreich
0,4
0,7
1,5
Belgien
1,0
1,4
2,1
Niederlande
0,8
1,5
2,1
Finnland
-0,1
1,0
1,8
Irland
4,8
3,9
3,5
Italien
-0,4
0,4
1,2
Spanien
1,4
2,0
2,2
Portugal
0,9
1,7
2,0
Griechenland
0,8
2,0
2,5
Eurozone
0,9
1,2
1,9
Großbritannien
2,6
2,8
2,4
Schweiz
1,6
0,9
1,7
USA
2,4
3,2
3,2
Japan
0,3
0,7
1,3
Quelle: Thomson Reuters, RBI/Raiffeisen RESEARCH
ten Äußerungen aus den Reihen des FOMC deuten weiter auf einen Termin um
die Jahresmitte hin, was Juni oder Juli bedeuten würde.
Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe ist in den letzten Tagen weiter gestiegen und liegt jetzt bei rund 2 %. Als Auslöser für den Renditeanstieg seit Anfang Februar um rund 30 Basispunkte sehen wir die Verunsicherung bei einigen
Marktakteuren, ob die Fed den Leitzins nicht doch schon zur Jahresmitte anhebt.
Zwar stellt die Fed diesen Termin für die erste Zinsanhebung schon seit einigen
Monaten in Aussicht, am Markt hat man dem allerdings länger keinen Glauben
geschenkt. Aufgrund des jüngsten Arbeitsmarktberichtes sowie der erneuten Aussagen einiger stimmberechtigter FOMC Mitglieder (Lacker, Williams, Lockhart),
dass eine erste Zinsanhebung um die Jahresmitte angebracht sei, dürften aber einige Marktteilnehmer inzwischen ins Grübeln geraten, ob der Leitzins tatsächlich
erst Ende 2015 steigt, wie von den Fed Funds Futures angezeigt. Nachdem sich
der Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten kaum abkühlen dürfte und die Fed inzwischen mehrfach klargestellt hat, dass sie durch die Ölpreis bedingte negative
Inflationsrate der nächsten Monate hindurchsehen wird, halten wir an unserer
Einschätzung eines ersten Zinsschrittes im Juni fest. Die Rendite der 10-jährigen
US Staatsanleihe dürfte daher in den nächsten Monaten weiter steigen.
Verbraucherpreisindex (% p.a.)
2014
2015f
2016f
Österreich
1,5
0,9
2,3
Deutschland
0,9
0,9
2,6
Frankreich
0,6
0,2
1,3
Belgien
0,5
0,0
1,5
Niederlande
0,3
0,0
1,3
Finnland
1,2
-0,1
1,0
Irland
0,3
-0,2
1,9
Italien
0,2
-0,5
0,8
Spanien
-0,2
-0,3
1,9
Portugal
-0,2
-0,3
1,7
Griechenland
-1,4
-1,0
0,3
Eurozone
0,4
0,1
1,4
Großbritannien
1,5
0,7
1,8
Schweiz
0,0
-0,4
0,0
USA
1,7
0,0
3,0
Japan
2,7
1,0
1,5
Quelle: Thomson Reuters, RBI/Raiffeisen RESEARCH
Prognosen
aktuell1 Mär.15 Jun.15 Dez.15
Finanzanalyst: Jörg Angelé, CIIA
Eurozone
Ende der abgelaufenen Woche wurden die vorläufigen Daten zur Entwicklung
des Bruttoinlandsproduktes im vierten Quartal in der Eurozone und in den meisten Mitgliedsländern veröffentlicht. Der Zuwachs des realen BIP in der gesamten Eurozone lag mit 0,3 % p.q. sowohl ein wenig über dem Vorquartalswert als
auch über dem Konsens (jeweils 0,2 % p.q.). Dabei sticht mit 0,7 % p.q. besonders der höher als erwartet ausgefallene Anstieg in Deutschland hervor. Ebenfalls
überraschend kräftig fiel mit 0,5 % p.q. der BIP-Zuwachs in den Niederlanden
und Portugal aus. Wie von uns erwartet konnte das BIP in Frankreich 0,1 % p.q.
expandieren, die italienische Wirtschaft verbuchte im Vergleich zum Vorquartal eine Stagnation. Weiters lag das BIP-Wachstum in Estland (1,1 % p.q.) und
der Slowakei deutlich über dem Schnitt der Währungsunion, in Finnland (-0,3 %
p.q.), Zypern (-0,7 % p.q.) und Griechenland (-0,2 % p.q.) fiel dagegen die Performance im Schlussquartal 2014 enttäuschend aus. Im Gesamtjahr 2014 verbuchten Italien, Finnland und Zypern eine Rezession, Estland, Lettland, die Slowakei und Irland verbuchten dagegen eine BIP-Steigerung von knapp 2 % und
darüber. Von den großen Ländern war Deutschland mit 1,6 % Wirtschaftswachstum die treibende Kraft in der Eurozone.
Schweiz
Libor 3M
-0,92
-0,9
-1,0
-1,0
Rendite 10J
0,04
0,0
-0,1
0,0
Leitzins
0,10
0,1
0,1
0,1
Libor 3M
0,10
0,1
0,1
0,1
Rendite 10J
0,42
0,4
0,2
0,3
Japan
FX
EUR/USD
1,14
1,13
1,15
1,05
EUR/JPY
135,9
139
144
137
USD/JPY
118,9
123
125
130
1,06
0,95
1,00
1,05
57,8
49
53
EUR/CHF
Öl
Brent (USD)
Die vorliegenden Detail Daten weisen auf eine robuste Konsum- und Exportnachfrage in Q4 hin. Die Konsumenten haben offenbar die mit dem Rückfall bei Energiepreisen verbundene gestiegene Kaufkraft nicht weggespart, sondern für gesteigerte reale Ausgaben genutzt. Die Investitionsnachfrage ist auf Länderebene
sehr unterschiedlich ausgefallen. Ein schwaches oder rückläufiges Wirtschaftswachstum erklärt sich in den meisten Ländern vor allem mit einer rückläufigen Investitionstätigkeit. 2015 sollte sich unserer Meinung nach die Wirtschaftsbelebung in der Eurozone fortsetzen. Neben Exporte und privater Konsum sollte sich
im Laufe des Jahres auch die Investitionsnachfrage als eine Stütze der Belebung
etablieren. Auf Länderebene dürfte dabei die Dynamik des von uns prognostizierten Aufschwungs sehr unterschiedlich ausfallen.
68
1 Stand per 13. Februar 2015, 10:38 Uhr MEZ
Quelle: Thomson Reuters, RBI/Raiffeisen RESEARCH
2
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Aufklärungen am Ende des Dokuments
Marktausblick
Die Daten in den kommenden Tagen: Die ZEW Umfragen für Deutschland und
die Eurozone sollten die Anstiege der Sentix Indikatoren nachvollziehen und sich
stark verbessern. Beim Konsumentenvertrauen in der Eurozone setzen wir angesichts der rückläufigen Energiepreise und verbesserten Arbeitsmarktlage in einigen Ländern eine weitere Aufhellung an. Das Hauptinteresse gilt wohl den vorläufigen Schätzungen der Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, Frankreich
und die Eurozone für Februar. Wir gehen bei allen Erhebungen von einer Verbesserung aus, lediglich für den Index für das Verarbeitende Gewerbe in Frankreich
sind wir aufgrund des deutlichen Anstiegs im Vormonat vorsichtig.
Am Staatsanleihemarkt hat das Gezerre um eine Nachfolgelösung für das auslaufende griechische Hilfsprogramm bislang wenig Auswirkung. Lediglich die
Rendite von griechischen Staatsanleihen bewegt sich je nach Informationslage
stark nach oben oder unten. Dagegen gibt es nur wenig Ansteckungseffekte auf
andere Krisenländer. Im Gegenteil, die jüngsten Emissionen Portugals, Spaniens
und Italiens sind sehr gut gelaufen. Über das Wochenende werden auf Expertenebene Möglichkeiten einer neuen Abmachung zwischen Griechenland und
den Gläubigern geprüft. Mit dem Treffen der Eurogruppe am Montag bzw. dem
ECOFIN am Dienstag gehen dann die politischen Verhandlungen in die nächste
Runde. Da die Positionen aus unserer Sicht sehr weit auseinander liegen und
sich die Kompromisslinien noch nicht abzeichnen, ist eine Einigung selbst nur in
groben Zügen in den nächsten Tagen wenig wahrscheinlich. Während sich also
das Auf und Ab bei griechischen Staatsanleihen fortsetzen sollte, halten wir deutsche Anleihen unverändert bestens unterstützt. Auch einen nachhaltigen Anstieg
der Risikoprämien für Staatsanleihen anderer Euroländer erachten wir für wenig
wahrscheinlich.
Überblick Staatsanleihen
Renditen 10J
akt.1 1W ∆
(%)
(BP)
ben: S&P für die EFSF, Moody‘s für Spanien sowie Fitch für die Slowakei.
Finanzanalyst: Gottfried Steindl, CIIA
Datum
Laufzeit
Kupon (%)
0,44
-1,5
3,86
0,38
-20,6
DE
0,34
-3,1
3,49
0,30
-19,7
FR
0,66
4,3
3,78
0,54
-16,9
BE
0,66
-2,3
5,86
0,60
-16,9
NL
0,42
-2,3
3,75
0,37
-26,9
FI
0,41
-1,4
3,71
0,35
-24,9
IE
1,19
0,9
14,08
1,07
-6,0
IT
1,59
0,9
7,26
1,50
-30,3
ES
1,58
9,5
7,62
1,38
-2,7
PT
2,38
-3,5
17,39
2,37
-30,8
GR
9,39
-71,7
37,10
5,57
-35,6
GB
1,69
4,4
4,23
1,33
-6,6
CH
0,03
9,1
2,16
-0,26
-28,7
US
1,99
3,8
3,99
1,39
-17,6
JP
0,42
8,5
1,41
0,20
9,5
Kursabfrage: 13. Februar 2015, 11:04 Uhr
Quelle: Bloomberg
Prognose Spreads1 Staatsanleihen
akt.2 Mär.15 Dez.15 Empf.3
FR10J/DE10J
26
26
AT10J/DE10J
9
10
5 Halten
86
72
40 Halten
SK
Mo,
16.
DE
Mi,
18.
ES
Do,
19.
Do,
15 Halten
IT10J/DE10J
127
133
110 Halten
ES10J/DE10J
124
135
110 Halten
PT10J/DE10J
201
198
170 Halten
GR10J/DE10J
917
n.v.
n.v.
55
53
60 Halten
DE10J/DE2J
n.v.
1 Spread erstes Anleihensegment gegenüber zweitem,
in BP
2 Stand per 13. Februar 2015, 10:25 Uhr MEZ
3 Empfehlung für einen Investmenthorizont von 1 bis
4 Monaten
Quelle: Thomson Reuters, RBI/Raiffeisen RESEARCH
Vol*
Österreich
Anleihen
FR
Ytd ∆
(BP)
Ratings
Emissionskalender
Emittent
5J T
(%)
AT
IE10J/DE10J
Laut Ratingkalender haben am kommenden Freitag die großen Agenturen für folgende Schuldner die Möglichkeit, eine erneuerte Einschätzung bekannt zu ge-
5J H
(%)
19.
Moody's
S&P
Fitch
Aaa (s)
AA+ (s)
AAA (s)
AAA (s)
2024
3,38
n.v.
Deutschland
Aaa (s)
AAA (s)
2029
3,625
n.v.
Frankreich
Aa1 (n)
AA (n)
AA (s)
2025
0,5
4
Belgien
Aa3 (s)
AA (s)
AA (n)
n.v.
Niederlande
Aaa (s)
AA+ (s)
AAA (s)
Finnland
Aaa (s)
AA+ (s)
AAA (s)
Irland
Baa1 (s)
A (s)
A- (s)
Italien
Baa2 (s)
BBB- (s)
BBB+ (s)
Spanien
Baa2 (p)
BBB (s)
BBB+ (s)
Portugal
Ba1 (s)
BB (s)
BB+ (p)
Griechenland
Caa1(n)
B (n)
B (n)
GB
Aa1 (s)
AAA (s)
AA+ (s)
n.v.
n.v.
2017
4,25
2019
3,75
2020
0
2025
0,1 I/L
7,5-8,5
1-2
Schatzanweisungen
NL
Mo,
16.
3M, 6M
-
4
ES
Di,
17.
6M, 12M
-
n.v.
Schweiz
Aaa (s)
AAA (s)
AAA (s)
ESM
Di,
17.
6M
-
n.v.
USA
Aaa (s)
AA+ (s)
AAA (s)
MT
Fr,
20.
1M, 6M
-
n.v.
Japan
A1 (s)
AA- (n)
A+ (n)
* in EUR Mrd.
Quelle: Bloomberg
Ausblick: p = positiv, n = negativ, s = stabil
Quelle: Bloomberg, RBI/Raiffeisen RESEARCH
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Aufklärungen am Ende des Dokuments
3
Marktausblick
Marktausblick
Aktienmärkte
Empfehlungen (auf Sicht Ende März)
Kursentwicklung*
5 Jahre %
5 Tage**
p.a.
ATX
5,4
-0,6
Nikkei
2,7
12,2
Nasdaq Comp.
1,9
17,3
S&P 500
1,3
14,2
MSCI World
1,0
10,5
SMI
0,8
6,1
DJIA
0,5
12,2
CECE Comp. (CE)
0,4
-1,3
Euro STOXX 50
0,3
5,0
STOXX Europe 50
0,2
6,1
DAX
0,1
14,7
Hang Seng CE
0,0
0,4
FTSE
-0,6
5,8
* in %; ** Performance von 05.02.2015 - 12.02.2015
(jeweils Schlusskurse), Quelle: Thomson Reuters
Kursentwicklung*
5 Tage**
5 Jahre
% p.a.
2,9
13,8
Zykl. Konsum
1,8
17,7
Finanz
1,4
7,9
Grundstoffe
1,0
3,2
MSCI World
1,0
10,5
Telekom
1,0
8,8
Industrie
1,0
12,1
Def. Konsum
0,4
11,8
Gesundheit
0,2
15,8
Energie
-0,2
3,5
Versorger
-3,5
3,5
IT
* in %, ** Performance der globalen MSCI Sektorenindizes von 05.02.2015 - 12.02.2015 (jeweils Schlusskurse), Quelle: Thomson Reuters
Prognosen
Euro STOXX 50
DAX
Mär.15
Dez.15
3.448
3.450
3.650
ATX
2.387
2.370
2.450
SMI
8.646
8.400
9.100
FTSE 100
6.872
6.850
7.300
17.972 18.200 18.800
S&P 500
2.088
2.120
2.200
Nasdaq Comp.
4.858
4.950
5.250
Nikkei 225
17.913 18.000 20.000
Hang Seng CE
11.923 12.100 12.500
1 Stand per 13. Februar 2015, 12:00 Uhr MEZ
Quelle: Bloomberg, RBI/Raiffeisen RESEARCH
4
Halten: ATX, Dow Jones Industrials, Nasdaq Comp., S&P 500 , DAX, Euro
STOXX 50, FTSE 100, SMI, Nikkei 225
Etablierte Aktienmärkte
In der abgelaufenen Woche standen neben einer Vielzahl von Unternehmensergebnissen vor allem politische Themen im Mittelpunkt. Rückenwind verursachte dabei die vereinbarte Waffenruhe in der Ukraine, wovon insbesondere Unternehmen
mit Russland-Bezug (z.B.: adidas, Metro, Raiffeisen Bank International…) profitierten. Es wird sich weisen, inwieweit dem Frieden diesmal wirklich eine Chance gegeben wird. Gemischte Auswirkungen hatte hingegen das Verhandlungsgezerre
um die Verlängerung der Hilfspakete für Griechenland. Für einen Kompromiss
spricht, dass beide Verhandlungsseiten das Land als Teil der Eurozone sehen wollen. Im Hinblick auf die Berichtssaison zum vierten Quartal kann ein Zwischenresümee gezogen werden. Die US-Berichtssaison fand nach schwachem Start mit einigen Enttäuschungen im Finanz- und Energiesektor in weiterer Folge einen besseren Rhythmus. Einen Gutteil dazu beitrugen die glänzenden Zahlen von Apple und
Walt Disney. Kopfzerbrechen verbreitet klarerweise die Aufwertung des US-Dollars. Infolgedessen zeigten sich viele Unternehmen für das neue Geschäftsjahr vorsichtig, was sich in einem deutlichen Rückgang der Konsens-Gewinnschätzungen
für 2015 widerspiegelt. Die japanische Unternehmenslandschaft profitiert hingegen vom schwachen Yen. Dementsprechend ist die Berichtssaison solide ausgefallen. Mehr als 60 % der Unternehmen konnten die in sie gestellten Analystenschätzungen hinsichtlich Gewinn und Umsatz übertreffen. Beispielhaft soll der weltweit
größte Automobilhersteller Toyota genannt werden, der seine Jahresprognose kräftig anhob. Die Währungsschwäche erweist sich auch bei zahlreichen EurozoneUnternehmen als Wohltat. Die Quartalsergebnisse fielen demgemäß bislang auch
in Europa mehrheitlich gut aus. Auch historisch zeigte sich ein schwacher Euro
(bzw. dessen Vorgängerwährungen) als Katalysator für die Gewinnentwicklung.
So stiegen die Unternehmensgewinne des MSCI Europa auf aggregierter Ebene
nach einer Abwertung von mindestens 10 % im darauffolgenden Jahr im Mittel um
mehr als 15 % an. Für die Aktienmarktentwicklung im weiteren Jahresverlauf bleiben wir grundsätzlich optimistisch. Dabei sollten konjunkturelle Belebungstendenzen und ein vorteilhaftes Liquiditätsumfeld unterstützen. Da aber aktuell schon sehr
viel Positives eingepreist ist und wir bei den von uns beobachteten Aktienindizes in
Schlagdistanz zu unseren Kurszielen sind, halten wir das weitere Aufwärtspotenzial kurzfristig für begrenzt. „Halten“.
Finanzanalyst: Christian Hinterwallner
aktuell1
10.981 11.000 11.800
Dow Jones Ind.
Aktienmärkte:
Erwartete Veröffentlichung von Unternehmenszahlen
USA
Di
17. Analog Devices, Goodyear, Medtronic, Waste Management
Mi
18. Fluor, Marriot Intern.
Do
19. Hormel Foods, Intuit, Newmont Mining, Wal-Mart Stores
Europa
Mo
16. Actelion
Di
17. Air Liquide, Casino Guichard, Orange, Pandora, TNT Express
Mi
18. Accor, Credit Agricole, Carlsberg, Clariant, Deutsche Börse, ENI, Iberdrola, Lafarge,
Do
19. Air France, Aegon, Danone, Cap Gemini, Dialog Semiconductor, Essilor, Nestlé, OMV,
Randstad, Swiss Re, Telecom Italia
Quelle: Bloomberg, RBI/Raiffeisen RESEARCH
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Aufklärungen am Ende des Dokuments
Riskohinweise und Aufklärungen
Risikohinweise und Aufklärungen
Warnhinweise
 Die Zahlenangaben zur Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit. Die vergangene Wertentwicklung ist
kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse und Entwicklungen eines Finanzinstruments, eines Finanzindexes
oder einer Wertpapierdienstleistung. Dies gilt insbesondere, falls das Finanzinstrument, der Finanzindex oder die
Wertpapierdienstleistung seit weniger als 12 Monaten angeboten wird. Insbesondere ist dann dieser besonders kurze
Vergleichszeitraum kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
 Die Wertentwicklung wird durch Provisionen, Gebühren und andere Entgelte reduziert, die von den individuellen
Umständen des Investors abhängen.
 Infolge von Währungsschwankungen kann das Veranlagungsergebnis steigen oder fallen.
 Prognosen zu zukünftigen Entwicklungen beruhen auf reinen Schätzungen und Annahmen. Die tatsächliche zukünftige Entwicklung kann von der Prognose abweichen. Prognosen sind daher kein verlässlicher Indikator für künftige
Ergebnisse und Entwicklungen eines Finanzinstruments, eines Finanzindexes oder einer Wertpapierdienstleistung.
Eine Darstellung der Konzepte und Methoden, die bei der Erstellung von Finanzanalysen angewendet werden, ist verfügbar unter: www.raiffeisenresearch.at/konzepteundmethoden
Detaillierte Information zur Sensitivitätsanalyse (Verfahren zur Prüfung der Stabilität der in Zusammenhang mit Finanzanalysen unter Umständen getätigten Annahmen) sind unter folgendem Link zu finden:
www.raiffeisenresearch.at/sensitivitaetsanalyse
Verteilungen aller Empfehlungen für das dem Erstellungsdatum der Publikation vorhergehende Kalenderquartal und Verteilung der Empfehlungen, in deren Zusammenhang in den letzten 12 Monaten Investmentbanking-Dienstleistungen gem. §
48f (6) Z 6 BörseG erbracht wurden, ist verfügbar unter: www.raiffeisenresearch.at/verteilungderempfehlungen
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten (gem. § 48f (5) und (6) BörseG):
www.raiffeisenresearch.at/offenlegungstatbestaendeobjektivitaet
Staatsanleihen
Emittent
Datum der Erstveröffentlichung von Empfehlungen
Länder der Eurozone
Jänner 1989
USA
Jänner 1989
Outright: Historie der Empfehlungen (Empfehlungshorizont 1-4 Monate)
Emittent
DE
Laufzeitsegment
US
2J
10J
2J
10J
18.07.2014
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Verkauf
Halten
Verkauf
14.08.2014
l
l
Verkauf
l
05.09.2014
l
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l
l
30.09.2014
Verkauf
I
l
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05.12.2014
l
Kauf
l
l
02.01.2015
Halten
Halten
I
I
09.01.2015
Verkauf
I
I
I
Spread: Historie der Empfehlungen (Empfehlungshorizont 1-4 Monate)
Emittent
AT-DE
FR-DE
IT-DE
ES-DE
IE-DE
PT-DE
DE-DE
Laufzeitsegment
10J-10J
10J-10J
10J-10J
10J-10J
10J-10J
10J-10J
10J-2J
18.07.2014
Halten
Halten
Kauf
Kauf
Kauf
Kauf
Verkauf
12.09.2014
I
I
I
I
I
I
Halten
16.09.2014
Kauf
Kauf
I
I
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I
l
05.12.2014
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02.01.2015
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09.01.2015
Halten
Halten
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Halten
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I
5
Offenlegung
Aktienindizes
Finanzinstrumente/Unternehmen
Datum der Erstveröffentlichung der Empfehlung
ATX
Euro STOXX 50
DAX 30
FTSE 100
SMI
S&P 500
Nasdaq Comp.
DJIA
Nikkei 225
HSCEI
01.02.1991
26.02.1998
01.04.1993
01.04.1993
01.04.1993
01.04.1993
01.07.1998
01.04.1993
01.04.1993
01.01.2007
Historie der Empfehlungen (Empfehlungshorizont 1-4 Monate)
Datum
6
ATX
Euro STOXX
50
DAX 30
FTSE 100
SMI
S&P 500
Nasdaq
Comp.
DJIA
Nikkei 225
HSCEI
22.03.2013
Kauf
Kauf
Kauf
Kauf
Kauf
Kauf
Kauf
Kauf
Verkauf
Kauf
10.05.2013
Halten
Halten
Halten
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Halten
Halten
Halten
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I
07.06.2013
I
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20.06.2013
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I
08.08.2013
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13.08.2013
Verkauf
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13.09.2013
Kauf
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Kauf
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07.11.2013
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08.11.2013
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15.11.2013
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13.12.2013
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20.12.2013
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17.01.2014
Halten
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14.02.2014
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19.03.2014
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18.04.2014
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02.05.2014
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16.05.2014
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20.06.2014
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Kauf
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15.09.2014
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03.10.2014
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Kauf
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14.11.2014
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09.12.2014
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12.12.2014
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09.01.2015
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30.01.2015
I
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Kauf
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I
13.02.2015
Halten
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Halten
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I
Disclaimer Finanzanalyse
Disclaimer Finanzanalyse
Für die Erstellung dieser Publikation verantwortlich: Raiffeisen Bank International AG (abgekürzt bezeichnet als „RBI“)
Raiffeisen RESEARCH ist eine Organisationseinheit der RBI.
Zuständige Behörde: Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA)
Dieses Dokument dient zu Informationszwecken und darf nicht vervielfältigt oder an andere Personen weiterverteilt werden. Dieses Dokument ist weder ein Angebot noch eine Einladung zur Angebotsstellung, noch einen Prospekt im Sinne des KMG oder des Börsegesetzes oder eines vergleichbaren ausländischen
Gesetzes. Eine Anlageentscheidung hinsichtlich eines Wertpapiers, Finanzproduktes oder einer Veranlagung hat auf der Grundlage eines genehmigten und
veröffentlichten Prospektes oder der vollständigen Dokumentation des entsprechenden Wertpapiers, Finanzproduktes oder der Veranlagung zu erfolgen und
nicht auf der Grundlage dieses Dokuments.
Dieses Dokument ist keine persönliche Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Weder dieses
Dokument noch seine Bestandteile bilden die Grundlage irgendeines Vertrages oder einer Verpflichtung irgendeiner Art. Dieses Dokument stellt keinen Ersatz
für die erforderliche Beratung in Bezug auf den Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers, einer Veranlagung oder eines sonstigen Finanzproduktes dar. Eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung in Bezug auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, einer Veranlagung oder von Finanzprodukten kann
bei Ihrem Bankberater eingeholt werden.
Diese Analyse basiert auf grundsätzlich allgemein zugänglichen Informationen und nicht auf vertraulichen Informationen, die dem unmittelbaren Verfasser der
Analyse ausschließlich aufgrund der Kundenbeziehung zu einer Person zugegangen sind.
Die RBI erachtet – außer anderwärtig in dieser Publikation ausdrücklich offengelegt - sämtliche Informationen als zuverlässig, macht jedoch keine Zusicherungen betreffend deren Genauigkeit und Vollständigkeit.
In Schwellenmärkten kann ein erhöhtes Abrechnungs- und Depotstellenrisiko bestehen, als in Märkten mit einer etablierten Infrastruktur. Die Liquidität von
Aktien/Finanzinstrumenten ist von der Anzahl der Market Maker beeinflussbar. Beide Umstände können zu einem erhöhten Risiko hinsichtlich der Sicherheit
einer aufgrund der in diesem Dokument enthaltenen Informationen getätigten Investition führen.
Die Information dieser Publikation entspricht dem Stand zum Erstellungsdatum. Sie kann aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Publikation geändert wurde.
Sofern nicht ausdrücklich anders offengelegt (http://www.raiffeisenresearch.at/spezialverguetung) werden die von der Raiffeisen Bank International AG beschäftigten Analysten nicht für bestimmte Investment Banking-Transaktionen vergütet. Die Vergütung des Autors bzw. der Autoren dieses Berichtes basiert (unter
anderem) auf der Gesamtrentabilität der RBI, die sich unter anderem aus den Einnahmen aus dem Investmentbanking und sonstigen Geschäften der RBI ergibt.
Im Allgemeinen verbietet die RBI ihren Analysten und den Analysten Bericht erstattenden Personen den Erwerb von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten jeglicher Unternehmen, die vom Analysten abgedeckt werden, sofern der Erwerb nicht von der Compliance-Abteilung der RBI vorab genehmigt wurde.
RBI hat folgende organisatorische oder verwaltungstechnische Vereinbarungen – einschließlich Informationsschranken – zur Verhinderung oder Vermeidung
von Interessenskonflikten in Zusammenhang mit Empfehlungen getroffen: Die RBI hat grundsätzlich verbindliche Vertraulichkeitsbereiche definiert. Vertraulichkeitsbereiche sind typischerweise solche Einheiten von Kreditinstituten, die von anderen Einheiten durch organisatorische Maßnahmen hinsichtlich des Informationsaustausches abzugrenzen sind, weil dort ständig oder vorübergehend compliance-relevante Informationen anfallen können. Compliance-relevante Informationen dürfen einen Vertraulichkeitsbereich grundsätzlich nicht verlassen und sind im internen Geschäftsverkehr auch gegenüber anderen Einheiten streng
vertraulich zu behandeln. Dies gilt nicht für die im üblichen Geschäftsablauf betriebsnotwendige Weitergabe von Informationen. Diese Weitergabe beschränkt
sich jedoch auf das unbedingt Erforderliche (Need-to-know-Prinzip). Werden compliance-relevante Informationen zwischen zwei Vertraulichkeitsbereichen ausgetauscht, darf dies nur unter Einschaltung des Compliance Officers erfolgen.
SONDERREGELN FÜR DAS VEREINIGTE KÖNIGREICH GROSSBRITANNIEN UND NORDIRLAND (UK): Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot im Sinne des Kapitalmarktgesetzes („KMG“) dar, noch ein Prospekt im Sinne des KMG oder des Börsengesetzes. Ferner beabsichtigt dieses Dokument
nicht die Empfehlung des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren oder anderen Anlageformen im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Dieses Dokument
stellt keinen Ersatz für die erforderliche Beratung in Bezug auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Anlagen dar. Für jegliche Beratung in Bezug auf
den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Anlagen können Sie sich gerne an Ihre RAIFFEISENBANK wenden. Sonderregelungen für das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland (UK): Diese Publikation wurde von der Raiffeisen Bank International AG (RBI) zur Förderung Ihres Anlagengeschäftes genehmigt oder herausgegeben. Die RBI London Branch wurde von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) ermächtigt und wird in eingeschränktem Maße von der Financial Conduct Authority („FCA“) reguliert. Details zum Ausmaß der Regulierung der Zweigniederlassung in London durch die Financial
Conduct Authority sind auf Anfrage erhältlich. Diese Veröffentlichung ist nicht für Investoren gedacht, die im Sinne der FCA-Regeln Endkunden sind, und sollte
daher nicht an sie verteilt werden. Weder die in diesem Dokument enthaltenen Informationen und die darin geäußerten Meinungen stellen ein Angebot oder
eine Aufforderung zu einem Angebot zum Kauf (oder Verkauf) von Anlagen dar und sind nicht derart auszulegen. Die RBI könnte in eigener Sache eine Transaktion im Sinne der FCA-Regeln in jede hierin erwähnte oder damit verbundene Anlage getätigt haben und als Folge/oder eine Platzierung in oder einen Anteil an besagter Anlage halten. Die RBI könnte als Manager oder Co-Manager eines öffentlichen Angebots jedes in diesem Bericht erwähnten oder damit verbundenen Wertpapiers handeln oder gehandelt haben.
SPEZIFISCHE BESCHRÄNKUNGEN FÜR DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA UND KANADA: Dieser Dokument darf weder in die Vereinigten Staaten von Amerika oder Kanada oder in ihre jeweiligen Hoheitsgebiete oder Besitzungen übertragen oder darin verteilt werden, noch darf es an irgendeine USamerikanische Person oder irgendeine Person mit Wohnsitz in Kanada verteilt werden, es sei denn, die Übermittlung erfolgt direkt durch die RB International
Markets (USA) LLC, einen in den USA registrierten Broker-Dealer (‚RBIM‘), und vorbehaltlich der nachstehenden Bedingungen.
SPEZIFISCHE INFORMATIONEN FÜR DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA UND KANADA: Dieses Research-Dokument ist ausschließlich für institutionelle Investoren bestimmt und unterliegt nicht allen Unabhängigkeits- und Offenlegungsstandards, die für die Erstellung von Research-Unterlagen für Kleinanleger/Privatanleger anwendbar sind. Dieser Bericht wurde Ihnen durch die RB International Markets (USA) LLC, einen in den US registrierten Broker-Dealer (‚RBIM‘) übermittelt, wurde jedoch von unserem nicht-US-amerikanischen Verbundunternehmen Raiffeisen Bank International AG (RBI) erstellt. Jeder Auftrag zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, die Gegenstand dieses Berichtes sind, müssen bei der RBIM platziert werden. Die RBIM ist unter folgender Adresse erreichbar: 1133 Avenue of the Americas, 16th Floor, New York, NY 10036, 212-600-2588. Dieses Dokument wurde außerhalb der Vereinigten Staaten von einem oder mehreren Analysten erstellt, für die möglicherweise nicht Vorschriften hinsichtlich der Erstellung von Berichten und der Unabhängigkeit
von Forschungsanalysten galten, die mit jenen vergleichbar sind, die in den Vereinigten Staaten in Kraft sind. Der/die Analyst/en, der/die dieses Dokument
erstellte/n (i) sind nicht bei der Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) in den Vereinigten Staaten als Research-Analysten registriert oder qualifiziert
und (ii) dürfen keine assoziierten Personen der RBIM sein und unterliegen daher nicht den Vorschriften der FINRA, inklusive der Vorschriften bezüglich des Verhaltens oder der Unabhängigkeit von Research-Analysten.
Die in diesem Bericht enthaltenen Meinungen, Schätzungen und Prognosen sind nur zum Datum dieses Berichtes jene der RBI und können ohne Vorankündigung geändert werden. Die in diesem Bericht enthaltenen Informationen wurden von der RBI von als zuverlässig erachteten Quellen zusammengestellt, doch
die RBI, ihre verbundenen Unternehmen oder irgendeine andere Person geben keinerlei ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherung oder Gewährleistung
bezüglich der Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit des Berichtes. Jene Wertpapiere, die nicht in den Vereinigten Staaten registriert sind, dürfen weder
innerhalb der Vereinigten Staaten noch an eine US-amerikanische Person direkt oder indirekt angeboten oder verkauft werden (im Sinne der Regulation S des
Securities Act of 1933 (das ‚Wertpapiergesetz“), es sei denn, es liegt eine Ausnahme gemäß dem Wertpapiergesetz vor. Dieser Bericht stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers im Sinne von Abschnitt 5 des Wertpapiergesetzes dar, noch bildet dieser Bericht oder irgendeine hierin enthaltene Information die Grundlage eines Vertrages oder einer Verpflichtung irgendeiner Art welcher in diesem Zusammenhang als zuverlässig erachtet werden
kann. Dieser Bericht stellt lediglich allgemeine Informationen zur Verfügung. In Kanada darf er nur an Personen mit Wohnsitz in Kanada verteilt werden, die
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Sollte sich eine Bestimmung dieses Disclaimers unter dem jeweils anwendbaren Recht als rechtswidrig, unwirksam oder nicht durchsetzbar herausstellen, ist die
betreffende Bestimmung, soweit sie von den übrigen Bestimmungen trennbar ist, so zu behandeln, als wäre sie nicht Bestandteil dieses Disclaimers; in keinem
Fall berührt sie die Rechtmäßigkeit, Wirksamkeit oder Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen.
7
Impressum/Ansprechpartner
Impressum
Informationen gemäß § 5 E-Commerce Gesetz
Raiffeisen Bank International AG
Firmensitz: Am Stadtpark 9, 1030 Wien
Postanschrift: 1010 Wien, Postfach 50
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Aufsichtsbehörden: Als Kreditinstitut gemäß § 1 BWG unterliegt die Raiffeisen Bank International AG der behördlichen Aufsicht durch die
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Mitgliedschaft: Die Raiffeisen Bank International AG ist Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Bank und Versicherung,
Fachverband der Raiffeisenbanken
Angaben nach dem österreichischen Mediengesetz
Herausgeber und Redaktion dieser Publikation: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, A-1030 Wien
Medieninhaber dieser Publikation: Raiffeisen RESEARCH – Verein zur Verbreitung von volkswirtschaftlichen Analysen und Finanzmarktanalysen, Am Stadtpark 9, A-1030 Wien
Vorstand von Raiffeisen RESEARCH – Verein zur Verbreitung von volkswirtschaftlichen Analysen und Finanzmarktanalysen:
Mag. Peter Brezinschek (Obmann), Mag. Helge Rechberger (Obmann-Stv.)
Raiffeisen RESEARCH – Verein zur Verbreitung von volkswirtschaftlichen Analysen und Finanzmarktanalysen ist als behördlich registrierter
Verein konstituiert. Zweck und Tätigkeit des Vereins ist unter anderem die Verbreitung von Analysen, Daten, Prognosen und Berichten und
ähnlichen Publikationen bezogen auf die österreichische und internationale Volkswirtschaft und den Finanzmarkt.
Grundlegende inhaltliche Richtung dieser Publikation
 Analyse zu Volkswirtschaft, Zinsen und Währungen, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen, Aktien sowie Rohstoffen
mit den regionalen Schwerpunkten Eurozone sowie Zentral- und Osteuropa unter Berücksichtigung der globalen Märkte.
 Die Analyse erfolgt unter Einsatz der unterschiedlichen Analyse-Ansätze: Fundamentaler Analyse, quantitativer Analyse
und/oder technischer Analyse.
Hersteller dieser Publikation: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, A-1030 Wien
Ansprechpartner
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Volkswirtschaft, Zinsen, Währungen:
Valentin Hofstätter (Leitung, 1685), Jörg Angelé (1687), Eva Bauer (5644),
Gunter Deuber (5707), Wolfgang Ernst (1500), Stephan Imre (6757), Lydia
Kranner (1609), Matthias Reith (6741), Andreas Schwabe (1389), Gintaras
Shlizhyus (1343), Gottfried Steindl (1523), Martin Stelzeneder (1614)
Credit/Corporate Bonds:
Christoph Klaper (Leitung, 1652), Michael Ballauf (2904), Jörg Bayer
(1909), Igor Kovacic (6732), Martin Kutny (2013), Peter Onofrej (2049),
Manuel Schreiber (3533), Lubica Sikova (2139), Jürgen Walter (5932)
8
Aktienmarktanalyse:
Helge Rechberger (Leitung, 1533), Aaron Alber (1513), Connie Gaisbauer
(2178), Christian Hinterwallner (1633), Jörn Lange (5934), Hannes Loacker
(1885), Johannes Mattner (1463), Christine Nowak (1625), Magdalena
Quell (2169), Leopold Salcher (2176), Andreas Schiller (1358), Christoph
Vahs (5889)
Quant Research/Emerging Markets:
Veronika Lammer (Leitung, 3741), Björn Chyba (8161), Judith Galter
(1320), Thomas Keil (8886), Dagmar König (8017), Andreas Mannsparth
(8133), Stefan Theußl (1593)
Technische Analyse
Stefan Memmer (1421), Robert Schittler (1537)
Publikationen, Layout
Birgit Bachhofner (3518), Kathrin Rauchlatner (1518)
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