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2:4 - SCV Griesheim

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Nun danket alle Gott, mit Herzen, Mund und Händen . . .
Richtfest auf dem Abenteuer-Spielplatz unseres Kinder- und Jugendhauses Nahariyastr. 19!
Lesen Sie mehr auf Seite 11
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
Jugendseiten: Wir in Taizé,
JuLeiCa
Kinderseite: St. Martin, Krippenspiel
Seiten 4 + 5
Seite 6
Buß– und Bettag, Ewigkeitssonntag,
der GKR und der Kirchhof,
die letzte Ruhe
Seiten 8 - 10
Das Gustav-Adolf-Werk
Seite 15
Berichte aus der Gemeinde:
über Fahrten in den Spreewald,
nach Fürstenwalde und
in die Lausitz
Seite 12
Seite 13
Seite 16
Sommerfest des Fördervereins
Seite 14
Glaubenskurse
Seite 19
Einladungen
Seiten 18 - 21
Unsere Gottesdienste im November 2014
2
Datum
Dorfkirche
2. November
20. Sonntag
nach Trinitatis
9.30
Veit Hoffmann
18.00
Martina Weber
11.00
Veit Hoffmann
9. November
9.30
Martina Weber
9.30
Veit Hoffmann
11.00
Veit Hoffmann
im Kirchenjahr
DietrichKapelle
Gemeindezentrum
Bonhoeffer-Kirche
Alt-Lichtenrade 109 Rackebüller Weg 64 Finchleystraße10 Nahariyastraße 33
11.00
Roland Wieloch
14.00 Gedenk- und Dank-Gottesdienst „25 Jahre Mauerfall“ am
Christlichen Sozialwerk Ichthys, Arcostr. 40-42, Mahlow-Waldblick
(verlängerte Beethovenstr.) - siehe Seite 7
9.30
9.30
11.00
11.00
16. November
Veit
Hoffmann
Carmen
Häcker
Carmen
Häcker
Veit Hoffmann
Vorletzter Sonntag
im Kirchenjahr,
14.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Volkstrauertag in der KirchhofsVolkstrauertag
kapelle, Paplitzer Straße 10 mit anschließender Gedenkfeier am Mahnund Denkmal, gemeinsam mit gesellschaftlichen Lichtenrader Organisationen. Rainer Lau, Roland Wieloch u.a.
19. November
Dorfkirche: 10.00 Gottesdienst für Grundschüler, Carmen Häcker
Buß- und Bettag
12.00 Gottesdienst für Oberschüler, Roland Wieloch
18.00 Ökumenischer Gottesdienst, im Anschluss Kirchcafé
9.30
9.30
11.00
23. November
Veit
Hoffmann
Ellen
Radtke
Carmen Häcker
Ewigkeitssonntag
15.00 Kirchhofskapelle Paplitzer Str. 10 „Der Verstorbenen Gedenken“
Roland Wieloch mit anschließender Gesprächsmöglichkeit
30. November
1. Advent
9.30 mit Taufen
Roland Wieloch
11.00
11.00
Familiengottesdienst Roland Wieloch
Carmen Häcker
7. Dezember
2. Advent
9.30 mit Kantorei
Ellen Radtke
18.00
Carmen Häcker
11.00
Ellen Radtke
11.00
Roland Wieloch
Gottesdienste mit heiligem Abendmahl mit Traubensaft in den Kelchen und glutenfreien Oblaten.
Gottesdienste mit anschließendem Zusammenbleiben und Gespräch bei Kaffee/Tee und Gebäck
Besondere Gottesdienste:
Gottesdienst am Reformationstag: 18 Uhr, Dorfkirche,
Pfr. Veit Hoffmann und Pfr. i.R. Eckehard Jacobs
Der Lichtenrader
-Gottesdienst. Nächster Termin:
2. November um 18 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Thema :„Mauer“, siehe Seite 7.
Ökumenische Gottesdienste:
am 9. November „25 Jahre Mauerfall“, um 14 Uhr am Christlichen Sozialwerk Ichthys,
Arcostr. 40-42,
Mahlow-Waldblick (Verlängerung der Beethovenstraße)
am 16. November, Volkstrauertag, um 14.30 Uhr in der Kirchhofskapelle, Paplitzer Str. 10
am 19. November, Mittwoch, Buß- und Bettag, um 18 Uhr in der Dorfkirche. Siehe Seite 7
Nachteulengottesdienst – NACHTEULEN treffen sich zum Abendgottesdienst
am 15. November um 20.30 Uhr, Dorfkirche, Thema: „Wiedergeburt“
Familiengottesdienst am 30. November (1. Advent) um 11 Uhr in der DietrichBonhoeffer-Kirche
Gottesdienste in den Heimen
In folgenden Heimen finden regelmäßig Gottesdienste statt, beachten Sie bitte die Aushänge:
Lore-Lipschitz-Haus / Horstwalder Str. 11-19 & Seniorenresidenz AlexA / Rudolf-Pechel-Str. 32
3
November. Seine Gedenktage sind
voller Schuld und Trauer:
9. November (Reichspogromnacht),
16. November (Volkstrauertag),
19. November (Buß-und Bettag),
23. November (Totensonntag).
Liebe Gemeinde,
nehmen wir einmal an, wir könnten in die Zukunft
hineinschauen. Über die Grenzen von Zeit, Raum
und Geschichte hinweg. Auch über die Grenzen
der Vergänglichkeit. Und der, der uns diesen Zukunftsblick ermöglichte, der täte es mit folgenden
Worten: Ich werde einen neuen Himmel schaffen
und eine neue Erde. Denn der bisherige Himmel
und die bisherige Erde sind nicht mehr. Auch das
verseuchte Meer ist nicht mehr und das gebeutelte
Land auch nicht. Ich werde diese Erde wunderschön machen. Sie wird aussehen wie eine geschmückte Braut, deren liebliche Erscheinung alle
Menschen fasziniert. So schön wird diese Welt
sein, wenn ich komme und in ihr wohnen und die
Menschen zu meinem Volk machen werde. Dann
werden alle Tränen versiegen, kein Kind wird an
Hunger sterben oder verwaist sein. Unrecht wird
nicht mehr die Armen plagen, keine Klage wird zu
hören sein. Mit der alten Welt sollen auch ihre
Schmerzen vergangen sein. Ich mache alles neu!
Wie ein Bauherr das verkommene Gebäude einreißen lässt und an seiner Stelle einen herrlichen Palast erbaut, so werde ich mit dieser Welt umgehen.
Aus der Quelle des Lebens werdet ihr trinken, so
viel ihr wollt. Euer Lebensdurst wird gestillt werden.
Ich werde euer Gott sein und ihr meine Kinder.
Denn ihr habt eure Hoffnungen und
Erwartungen vertrauensvoll auf mich
gerichtet. Nicht umsonst habt ihr das
getan! Die Nacht wird vergangen sein,
und nichts wird mehr an die Angst machende Finsternis erinnern, an Vergänglichkeit und Tod. Ihr werdet kein
künstliches Licht mehr brauchen, nicht
einmal die Sonne, denn von Gott geht
ein Licht aus, das ewig ist und herrlich.
Johannes hatte diese adventliche Zukunftsvision. Er sagt, Gott habe ihn
dieses sehen lassen. In dem Buch der
Offenbarung hat er das Geschaute und
innerlich Erlebte niedergeschrieben.
Und der Apostel Paulus hatte auch
diese lichtvollen Gedanken und Sehnsüchte. „ ... dann wird Gott durch Jesus
auch die Verstorbenen zusammen mit
ihm zur Herrlichkeit führen.“, schreibt er
im 1. Thessalonicher-Brief.
Die Liebhaber schwerer Musik werden in dieser
Zeit vielleicht das Requiem von Johannes Brahms
hören. Da heißt es sinngemäß: Dann und wann an
den Tod denken? Ist das klug? Gewiss, denn er
schiebt mich vor das Angesicht dessen, der sein
und mein Herr ist.
Nun heißt es in unserem Monatsspruch: Lernt Gutes zu tun. Viele fragen sich, wie man in diesen
Zeiten überhaupt noch an das Gute glauben kann.
Bei der Suche nach einer Antwort fühle ich mich
zuweilen wie ein untrainierter Jakobspilger, der sich
nach Compostela schleppt. Doch ich habe beschlossen, nicht nach einer philosophischen Antwort zu suchen. Es raubt zu viel Kraft und Energie.
In meinen Predigten werde ich auch nicht das Böse
(z.B. ISIS) ins Zentrum stellen. Ein Gottesdienst hat
die Aufgabe, die Menschen zu stärken, nicht aber
zu schwächen und zu frustrieren.
Meine Antwort lautet: Indem wir es tun und leben!
Denn es macht diese Welt kleiner, wärmer und uns
getroster.
Ich wünsche Ihnen einen erträglichen und gesegneten November.
Ihr Pfr. Veit Hoffmann
„Pilgerreise" nach Taizé . . .
Taizé ist ein kleiner Ort in Burgund. Dort leben die Brüder von
Taizé, eine ökumenische Klostergemeinschaft.
Das ganze Jahr über treffen sich Jugendliche aus
ganz Europa in Taizé, um eine Woche in Gesprächs-, Arbeits-, oder Schweigegruppen miteinander zu verbringen. Diese Tage erhalten ihre besondere Prägung durch die drei Gebete morgens,
mittags und abends mit den Taizégesängen und
Zeiten der Stille.
Ich glaube daran, dass Gott uns Menschen, Erlebnisse und auch Orte schenkt, wo wir einen kleinen
Blick darauf werfen dürfen, wie das "Reich Gottes"
aussehen könnte. Wie durch ein Schlüsselloch
können wir schon einmal hineinschauen: Taizé ist
ein solcher Ort.
Wir - eine Gruppe von insgesamt 16 jungen Menschen aus unserer und der Paulus-Kirchengemeinde machten uns Ende September auf den
Weg, um eine Woche in Taizé zu verbringen.
Gesang und Stille hatte man viel Zeit zum persönlichem Nachdenken, Zeit, um mit Gott ins Gespräch
zu kommen.
Toll, wie sich unsere jungen Leute darauf eingelassen haben, gerade auch die Zeit der Gebets und
der Stille als etwas Wunderbares, Inspirierendes
zu erleben.
Andreas Hiller, Jugenddiakon
Es ist schon sehr beeindruckend, miterleben zu
dürfen, wie dort Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen und
Ländern sich schnell und unkompliziert kennen
lernen, sich austauschen, sogar Beziehung aufbauen.
Jeden Tag gab es eine Bibeleinführung durch einen der Brüder, anschließend wurde sich in Kleingruppen über das Gehörte ausgetauscht.
In den gemeinsamen Gebeten jeden Tag, bei viel
PIMP DEINEN STYLE
U p c yc l i n g f a s h i o n
Jeden
von
Montag
18 bis
20 Uhr
Jugendcafé Goltzstr. 33
Alte
Kleidungsstücke
neu aufhübschen - wie
das geht, das
zeigt Euch
Frau Silvia
Zeeck, eine
professionelle Designerin.
Sie gibt Tipps
und
zeigt
Kniffe, um alte Klamotten
nicht wegzuschmeißen,
sondern modernere Sachen hieraus
zu kreieren. Ihr habt die Möglichkeit, Klamotten
unter fachlicher Anleitung aufzupeppen.
Dieser Kurs soll Mut machen, die eigene Identität
und den eigenen Style selbstbewusst zu entwickeln. Hier lernen Jugendliche erstes selbständiges Schneidern, Entwerfen und kreatives Entwickeln von Ideen.
Frau Zeeck selbst ist gelernte Modedesignerin
(Entwurf, Schneidern und Schnittkonstruktion) und
Produktdesignerin, macht Kunst aus Gebrauchsgegenständen und ist eine große Freundin vom kreativen Experimentieren.
Wer Lust hat, einfach mal unverbindlich vorbei zu
schauen: Immer montags von 18 bis 20 Uhr habt
ihr in den Jugendräumen in der Goltzstr. 33 Gelegenheit dazu!
Andreas Hiller, Jugenddiakon
Jugendleiterseminar 2014
Wie bereits in den vergangenen Jahren, gab
es auch in diesem Jahr
ein Jugendleiterseminar,
welches von der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendarbeit des Kirchenkreises Tempelhof veranstaltet wurde.
Wir freuen uns mit unseren Jugendlichen, Larissa Friedel, Joran Klauß
und Leonard Noack, die
im
Jugendgottesdienst
am 16. September 2014
im Kirchsaal des Margarete-Draeger Hauses die
Jugendleitercard
überreicht bekommen haben.
Herzlichen Glückwunsch!
Björn Severin
Hier sind für Euch die wichtigen Termine im November:
5.11.,
Mitt- 12.11.,
woch, 19.11.,
26.11.
16-20 Uhr
Gemeindehaus
Goltzstr. 33
Tempelfete (Ev. Kirchengemeinde
Mariendorf-Mitte)
Sa
15.11.
Fr.
bis
So.
21.11.
Klausurfahrt des Gemeindebis
jugendrates
23.11.
Die Beratungsstelle für Trauernde des
Kirchenkreises Tempelhof lädt ein zur:
Bilderbuchausstellung
zum Thema: Sterben, Tod und Trauer
-für Kinder und Erwachsene-
Gemeindezentrum Nahariyastr. 33:
Schularbeitszirkel
Mo. bis Fr., 11.30 bis 17 Uhr
Kinder- u. Jugendhaus Nahariyastr. 19
Mo.: 14 bis 19 Uhr
Di.: 13.30 bis 16.30 Uhr
16.30 bis 19 Uhr
Mi.: 14 bis 17 Uhr
16 bis 18 Uhr
Do.: 13.30 bis 15 Uhr
14.30 bis 18 Uhr
15 bis 16.30 Uhr
16.30 bis 18 Uhr
Fr.: 14.30 bis 18 Uhr
16 bis 17.30 Uhr
Sa.: 10 bis 15 Uhr
Jungentag
Café für Kids (bis 6. Klasse)
Café für Teenies (ab 7. Klasse)
Mädchentag
Tauschbörse
(jeden 1. Mittwoch im Monat)
Café für Kids (bis 6. Klasse)
Abenteuerspielplatz
Grafik-Druckwerkstatt
Offenes Angebot (ab 7. Klasse)
Abenteuerspielplatz
Disco (am 1. Freitag im Monat)
Kinderkino (am 2. Freitag im Monat)
Abenteuerspielplatz
Mittagessen: 0,50 €
Die Ausstellung ist zu besichtigen von
in der DietrichBonhoeffer-Kirche,
Rackebüller Weg 64
Kindergruppen / Schulklassen / Erwachsenengruppen bitte anmelden,
755 15 16 20
e-Mail: trauerberatung@kk-tempelhof.de
18.
27.
Sankt Martin, Sankt Martin . . .
Im Kinder- und Jugendhaus findet, wie in jedem
Jahr, wieder ein Laternenumzug statt.
Wir treffen uns am
um 16.30 Uhr im Kinder– und JugendNahariyastr. 19. Der Posaunen11. haus
chor spielt zur Begrüßung und im Anschluss hören wir die Geschichte von
Sankt Martin.
Dann begeben wir uns mit unseren hell erleuchteten Laternen, begleitet von Sankt Martin auf dem
Pferd, durch den Volkspark zum Dorfteich, wo uns
schon der Posaunenchor erwartet. Nach gemeinsamen Singen treten wir den Rückweg an und erwärmen uns am Lagerfeuer auf dem Abenteuerspielplatz des Kinder- u. Jugendhauses. Kinderpunsch
und gebackene Martinsgänse runden die Freude
am Lagerfeuer ab.
Wir freuen uns auf viele kleine und große Besucher.
E.Ströhler
es ist November, höchste Zeit, ans
(vielleicht haben Sie ja noch
ein kleines Foto) in der
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Rackebüller Weg
64, zu denken. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Bitte
meldet euch per eMail
bei mir an (pfn.weber@
kg-lira.de) Betreff: „Krippenspiel“. (Name, Alter, E-Mail und Telefon, welche/r
Gottesdienst/e, bereits Krippenspielerfahrung?)
Die Termine für das Vortreffen und die Proben erfahrt Ihr dann Mitte November per E-Mail als Antwort auf eure Anmeldung.
Es werden auch wieder Erwachsene und Konfis/
Teamer und Teamerinnen gebraucht, die schminken, kostümieren, Texte mit den Kindern lernen,
Obst und Kuchen für die Pause bereiten…, bitte
melden Sie/meldet Ihr euch auch bei mir. Wenn ich
rechtzeitig weiß, wie viele es sind, ist es besser
vorzuplanen.
Die Krippenspielgottesdienste für alle zum Vormerken: Heilig Abend, Mittwoch 24.12.2014, 14.00 Uhr
und 15.30 Uhr, Einlass ab 30 Minuten vorher.
Ich freue mich auf euch und Sie,
Ihre Pfn. Martina Weber
Martin, der als
junger Mann seinen Mantel mit
einem Bettler geteilt hatte, lebt in
einem Kloster in
Frankreich. Er ist beliebt, weil er sich um Arme
kümmert. Eines Tages kommt ein Reiter aus Tour,
der großen Bischofsstadt: „Martin soll unser neuer
Bischof werden!“ Alle freuen sich für Martin. Nur
Martin nicht: Er will lieber ein einfacher Mönch bleiben, statt in prächtigen Gewändern im Bischofspalast zu leben. Im Gänsestall versteckt er sich. Doch
da schnattern die Gänse so laut, dass Martin entdeckt wird. Er nimmt die Wahl an. Aber er wird ein
guter Bischof: Er versucht, den Reichtum und die
Macht seines neuen Amtes für Gutes einzusetzen.
Wenn Ihr laufend und aktuell
über unsere
sowie für
informiert werden wollt, dann
tragt Euch bitte in die Liste für unseren Newsletter ein. Am einfachsten geht das über die InternetStartseite www.kg-lira de, den
QR-Code oder eintippen:
www.kg-lira.de/
Newsletter/lists/?
p=subscribe&id=4
AUS DER GEMEINDE
7
Mauern
Eine Mauer umgab und zerteilte unsere Stadt
mehrere Jahrzehnte lang. Solche trennenden Mauern gibt und gab es auch in anderen Städten und
Ländern. Stadt- oder auch Häusermauern können
jedoch durchaus wichtig sein und Schutz bieten.
Es gibt diese physischen Mauern, an die wir uns
sofort erinnern. Mauern, die unsere Habe sichern
sollen. Daneben existieren Mauern, die wir nicht so
einfach „be-greifen“ können und die doch zwischen
uns stehen. Mauern, die wir um uns gebaut haben
und die nur mühsam zu durchdringen sind.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, im nächsten
-Gottesdienst am
Sonntag um 18 Uhr, in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Rackebüller Weg 64,
2.
mit uns gemeinsam über Mauern nachzudenken und zu erfahren, wie Gott
über Mauern denkt.
Danach besteht – wie immer – die Möglichkeit zum
Gespräch bei einem kleinen Imbiss.
-Gottesdienst,
immer am 1. Sonntag im Monat um 18 Uhr,
immer in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche,
immer mit Gesprächsrunde bei einem Imbiss
danach
Christen aus Lichtenrade und den angrenzenden
Gemeinden
treffen sich am
um 14 Uhr Sonntag
am Christ-
lichen So-
9.
zialwerk „Ichthys“, Arcostr. 40-42,
Mahlow- Waldblick (verlängerte Beethovenstr.) zu
einem ökumenischen Dank-Gottesdienst.
Für unsere Gemeinde ist Pfr. R. Wieloch dabei.
Freitag
21.
20.30 Uhr:
. . . auf Initiative der evangelischen SalemGemeinde.
NACHT EULEN -Gottesdienst, ein Programm, das
ganzheitlich Geist und Seele nährt und auch unserem Körper Beachtung schenkt
Die Mauer zwischen Waldblick und Lichtenrade
treffen sich in der Dorfkirche . . .
Thema im Oktober:
„Wiedergeburt“.
Gestaltung: Gianni Arena, Pastor
Tobias Wehrheim und das Team
von der Salem-Gemeinde.
8
GEDENK- UND FEIERTAGE UNSERER KIRCHE
Mittwoch
19.
Buß- und Bettag heißt doch…
Wir halten inne, überdenken das
eigene Leben und die Folgen unseres Verhaltens in Bindung an
Gottes Wort.
Wir stellen uns ehrlich und selbstkritisch den
Früchten unseres Tun und unseres Lassens.
Wir bringen vor Gott all das, was uns beschwert,
was wir versäumt und was wir falsch gemacht haben.
Wir sind bereit, uns zu verändern und uns verändern zu lassen, umzudenken und umzukehren.
Wir nehmen Gottes Wort für unser Denken, Reden und Handeln „beim Wort“ und lassen unsere
Herzen durch Gottes Wort neu ausrichten.
„Buße soll uns nicht dazu bewegen, andere Menschen als ‚faule Bäume‘ zu
identifizieren. Buße soll uns helfen, den
‚faulen Baum‘ in uns selbst zu erkennen.“
Stichwort: Ewigkeit
Mit dem Ewigkeits- oder Totensonntag endet das Kirchenjahr. Neben
dem Andenken an die Verstorbenen
wird in vielen Gottesdiensten dabei
zu einem bewussten Umgang mit
der Lebenszeit ermutigt. Wem es
gelinge, Abschied und Tod im Alltag
zu bewältigen, bekomme auch sein
Leben besser in den Griff, heißt es
bereits in christlichen Lebenshilfen
aus dem Mittelalter. Vergänglichkeit
wird so als Gewinn und nicht als
Verlust erfahren.
Auf das Problem des Todes antworten die Religionen der Welt höchst
unterschiedlich. Im grundlegenden
Apostolischen Glaubensbekenntnis
bekennen Christen ihren Glauben an
„die Auferstehung der Toten und das
ewige Leben“.
Der Gedenktag geht auf eine Anregung aus der Reformationszeit zurück. Er bildet eine evangelische
Alternative zum katholischen Allerseelentag am 2. November. Der
Ewigkeitssonntag wird erstmals Mitte
des 16. Jahrhunderts in einer Kirchenordnung erwähnt. Der preußische König Friedrich Wilhelm III.
führte ihn als „Feiertag zum Gedächtnis der Entschlafenen“ ein.
Nikolaus Schneider,
Vorsitzender des Rates der
Evangelischen Kirche in Deutschland
Ich wünsche dir,
dass du auf dem Weg durch die
Trauer
dein eigenes Tempo findest
und dir erlaubst, es zu gehen.
Mag sein, dass du selbst
ungeduldig bist,
weil dein Schritt immer noch
schwer
ist und deine Haltung gebeugt.
Mag sein, dass manche dich
antreiben wollen,
weil sie deine Tränen nicht
mehr ertragen.
Der Weg durch die Trauer ist
weit.
Er lässt sich nicht abkürzen
und nicht im Laufschritt
bewältigen.
Doch Stück für Stück
führt er zurück
ins Leben.
Tina Willms
AUS DER GEMEINDE
9
Was „macht“ eigentlich der
- z.B. unser Kirchhof
Wie im September-Gemeindebrief angekündigt,
noch ein „Nachschlag“ zu den Einrichtungen der
Gemeinde, heute: Der Kirchhof.
Er ist ein Zwischending zwischen eigener wirtschaftlicher Einheit, z.B. bezüglich der gärtnerischen Arbeiten und einer hoheitliche Aufgaben erfüllenden
Körperschaft – was z.B. die Bestattungen angeht.
Der Gemeindekirchenrat ist hier trotzdem für Personalangelegenheiten oder größere Bauvorhaben
einbezogen. So obliegt die Entscheidung über die
Einstellung der Verwaltungskräfte, insbesondere
der Verwalterin / des Verwalters dem Gemeindekirchenrat. Die Saisonkräfte hingegen (im Sommer
braucht der Kirchhof mehr Mitarbeitende als im
Winter) stellt die Verwalterin selbst ein. Über die
Verwendung des Wohnhauses auf dem Gelände
entscheidet der Gemeindekirchenrat. Gegenwärtig
wird es für neue Bewohner hergerichtet.
Wenn erforderlich, vertritt der Gemeindekirchenrat
auch vor Gericht die Angelegenheiten des Kirchhofs. So sind wir einmal zu Schadensersatz verklagt worden, weil eine Frau bei Blitzeis auf einem
Nebenweg des Kirchhofs gefallen war. Die Empfehlung des Richters war: Verschließen Sie doch
einfach die Tore bei Glätte, Ewigkeitssonntag hin
oder her! Ich meine allerdings: wenn sich jemand
trotz Eisglätte auf den Weg zum Kirchhof macht,
wäre ein verschlossenes Tor –mit Verlaub– eine
ausgesprochene Gemeinheit.
Was den Gemeindekirchenrat auch hin und wieder
beschäftigt, sind Beschwerden. Z.B., wenn sich
Angehörige nicht mit der Verwaltung einig werden
können, ob viele Jahre nach der Bestattung noch
eine Umbettung möglich ist. Da steht dann die Einhaltung der Totenruhe, die gesetzlich gesichert ist,
eventuell im Gegensatz zu dem Wunsch nach einem anderen Bestattungsort.
Kennen Sie das schöne alte Tor in der Paplitzer Str.?
Es ist aus den Anfangszeiten des Kirchhofs, anno 1905.
Unser Mitarbeiter,
Herr Schröder, hat es
gerade restauriert. So
erstrahlt es
jetzt wieder
in
alter
Schönheit.
Gleich dahinter steht
die recht modern wirkende Ka-
pelle. Sie wurde mehrfach erweitert. Der mittlere Teil
ist von 1905. Sie wird natürlich für die Trauerfeiern
genutzt, im Sommer auch für die Wochenschluss-
Andachten. Sogar einen Eröffnungsgottesdienst der
Kreissynode hatten wir schon hier. 2012 gab es
auch einen Sonntagsgottesdienst mit Taufe in der
Kapelle, als wir unsere Dorfkirche renovierten.
Wenn Sie gelegentlich auf dem Kirchhof sind, oder
auch nur draußen entlang gehen, ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass viele Baumschnittarbeiten
gemacht wurden. Das ist zur Pflege der Bäume
notwendig, viele sind erheblich zu groß, zu alt und
zu sehr braun verfärbt (nicht durch den Herbst).
Gefahren durch herabfallendes Totholz müssen
beseitigt werden. Aber nicht nur das ist damit bezweckt, sondern es soll auch durch Übersichtlichkeit und Einsehbarkeit eine größere Sicherheit für
die ja überwiegend einzelnen Besucher des Kirchhofs erreicht werden.
Das will ich aber nicht dem Gemeindekirchenrat
gutschreiben, das sind Initiativen der Kirchhofsverwalterin, Frau Schoppe.
Eine andere Idee – die Schilder mit den diversen
Sprüchen – scheint gut anzuschlagen, es werden
weniger Diebstähle gemeldet.
Wenn Sie noch ein bisschen mehr über den Kirchhof wissen möchten, gehen
Sie auf dem alten oder neuen Teil spazieren. Beide haben ausgesprochenen ParkCharakter. Vielleicht nehmen Sie die Gottesdienste
am Volkstrauertag (Beginn:
Kapelle, Fortsetzung am
Ehrenmal) oder am Ewigkeitssonntag zum Anlass.
Sie werden sehen, es lohnt
sich! Im Internet finden Sie
Informationen über den
Kirchhof an der Dorfkirche.
Dagmar Seidlitz
10
TRAUER, TOD UND EWIGKEIT
Die letzte Ruhe
Über Beerdigungen spricht keiner gern. Dabei gibt es viel zu klären.
Hier Antworten auf die wichtigsten Bestattungsfragen.
Welche Arten von Bestattungen gibt es?
Unterschieden wird zwischen Erd- und Feuerbestattung. Bei einer Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Grab auf einem Friedhof in der Erde
beigesetzt. Bei der Feuerbestattung wird der Leichnam verbrannt. Die Urne mit der Asche kann auf
einem Friedhof, in einem extra ausgewiesenen
Waldstück oder im Meer beigesetzt werden.
Wie läuft eine kirchliche Bestattung ab?
Zuerst gibt es eine Trauerfeier am Sarg des Verstorbenen. Danach folgt die Beisetzung auf dem
Friedhof. Drei Elemente gehören zu einer Trauerfeier: Es wird aus dem Leben des Verstorbenen
erzählt, das heißt, er wird gewürdigt. Für den Toten
wird gebetet. Und für die Angehörigen gibt es eine
tröstende Predigt.
Wie wird man beerdigt, wenn man nicht Mitglied
einer Kirche ist?
Da der Bestatter in der Regel die gesamte Organisation der Beerdigung übernimmt, kann er auch
einen nichtkirchlichen Grabredner empfehlen, der
dann statt des Pfarrers die Zeremonie leitet. Im
Gegensatz zum Pastor muss man den Trauerredner dafür bezahlen. Die Trauerfeier findet meist in
der Friedhofskapelle statt.
Kann man sich am offenen Sarg verabschieden?
Ja, auf Wunsch wird der Verstorbene im offenen
Sarg einige Tage vor der Beerdigung aufgebahrt,
viele Bestattungsinstitute und unsere Kapelle haben dafür extra Räume.
Macht es für evangelische Christen einen Unterschied, ob man sich verbrennen oder beerdigen lässt?
Nein, denn evangelische Christen sind überzeugt,
dass Gott für die Auferstehung eines Menschen
nicht dessen Leichnam braucht. Verbrennen und
Beerdigen sind also gleichwertig – in der Erde „verschwindet“ der Körper des Verstorbenen ja ebenso
wie beim Verbrennen.
Wer entscheidet, wie die Bestattung abläuft?
Eigene Wünsche für die Beerdigung kann man aufschreiben und bei seiner Familie, dem Pastor oder
einem Bestatter hinterlegen. Für viele Angehörige
ist das später eine große Hilfe. Hat man das nicht
gemacht, entscheidet der Ehepartner, bei Unverheirateten die Eltern. Wie die Trauerfeier im Einzelnen abläuft (Lieder, Gedichte…), bespricht man mit
dem Pfarrer oder der Person, die die Zeremonie
leitet.
Gehören alle Friedhöfe der Kirche?
Gerade in der Stadt stehen viele Friedhöfe unter
nicht-kirchlicher Verwaltung. Dort gibt es Bereiche
für die unterschiedlichen Glaubensrichtungen. In
Hamburg gibt es einen Friedhof speziell für die
Fans des HSV, Gelsenkirchen hat für Fans von
Schalke 04 einen Friedhof, der wie ein Stadion
aussieht. Dorfkirchen haben ihren Friedhof meist in
direkter Nachbarschaft.
Wie läuft eine Seebestattung ab?
Die Angehörigen fahren mit einem Schiff aufs Meer
und lassen die Urne ins Wasser. Ein Pastor kann
mitfahren, der Kapitän kann die Zeremonie aber
auch alleine durchführen. Dafür gibt es extra Bereiche in Nord-, Ostsee, im Mittelmeer, Atlantik und
Pazifik. Die Urne löst sich nach einiger Zeit im
Wasser auf.
Muss man sich in seinem HJeimatort bestatten
lassen?
Man kann sich auf jedem Friedhof in Deutschland
beerdigen lassen, wenn es dort freie Grabstellen
gibt. Normalerweise wird man auf dem Friedhof der
Kirchengemeinde beerdigt, in der man wohnt.
Wenn man das nicht möchte, sollte man es vorher
seiner Familie mitteilen. Auf einem evangelischen
Friedhof kann auch beerdigt werden, wer nicht Mitglied der Kirche ist.
Kann man aus der Asche einen Diamanten
pressen lassen?
In Deutschland ist das verboten. Genauso wenig
darf man die Urne auf den Kaminsims stellen oder
die Asche im Garten verstreuen. Dazu Matthias
Dreher: „Bei der Beerdigung geht es auch darum,
den Toten loszulassen. Dieser Aspekt fehlt bei solchen Formen.“
Die Angehörigen sind keine Christen, der Verstorbene aber schon. Kann er dann trotzdem
eine kirchliche Beerdigung bekommen? Ja, wer
Mitglied der Kirche ist, kann auch kirchlich beerdigt
werden. Der Wille des Verstorbenen entscheidet
und sollte auch von den Angehörigen respektiert
werden.
Wenn man stirbt, an wen wenden sich die Angehörigen wegen der Beerdigung? Am besten
an ein Bestattungsunternehmen. Das kommt ins
Haus und bespricht alles Weitere mit einem: Der
Bestatter sagt auch dem Pfarrer Bescheid, wenn
man Kirchenmitglied ist.
Kann man sich auch außerhalb von Friedhöfen
bestatten lassen?
Man kann sich in Bestattungswäldern beerdigen
lassen. Dort wird die Urne unter einem Baum beigesetzt. Blumenschmuck ist nicht vorgesehen,
auch kein Grabstein. Wer will, kann dort auch anonym seine letzte Ruhe finden.
Friederike Lübke
AUS DER GEMEINDE
Schaffe, schaffe, Häusle baue . . .
Unter diesem Motto begannen im September 2014
mehrere Menschen auf dem Abenteuerspielplatz
der Gemeinde, in der Nahariyastr.19 mit dem Bau
eines Fünfeck-Gartenhauses.Ermöglicht wurde dieses Vorhaben durch eine großzügige Spende des
Fördervereins für das Kinder- und Jugendhaus.
Dafür ein herzliches Dankeschön.
Freiwillige Helfer unter der Leitung von Pfr. Roland
Wieloch fanden sich an einem Samstag (der Wettergott meinte es an diesem Tag nicht so gut) zusammen. Es wurde lebhaft geplant, diskutiert und
ein Riesenstapel Bretter sortiert. Auf dem bereits
fertigen Fundament begann dann der Aufbau, Brett
für Brett.
Die Mitarbeiterinnen des Hauses waren für das
leibliche Wohl der fleißigen Handwerker zuständig
und reichten Fleisch vom Grill, Salate und Kuchen,
was dankbar angenommen wurde. Frisch gestärkt,
ging es anschließend wieder ans Werk. Am Abend
des 1. Tages stand bereits das Haus, samt den
Dachbalken, und es konnte eine Richtkrone aufgehängt werden.
Der 2. Tag begann mit der Überlegung, wie der
Graben für Wasser- und Stromanschluss durch den
harten und stark verwurzelten Boden zu bewältigen
sei. Auch dafür fand unser Kirchbaumeister, Herr
Otte eine Lösung. Nachdem die Dachsparren befestigt waren, rückte in den Nachmittagsstunden ein
Mini-Bagger an und schaufelte, unterstützt von begeisterten Kinderblicken, einen Graben quer über
das Gelände. Für die kleinen Besucher war es ein
aufregender Nachmittag, und jeder hätte gerne auf
dem Bagger gesessen.
Wie es weitergeht mit dem Bau des Hauses, das
erfahren Sie/Ihr in der nächsten Ausgabe des Gemeindebriefes.
E.Ströhler
Westkreuz
11
12
AUS DER GEMEINDE
Ausflug in den Spreewald
Am 10. September haben 41 Menschen aus
unserer Gemeinde eine Busfahrt in den
Spreewald gemacht. Ermöglicht wurde diese
Tour für Menschen, die sich das finanziell
nicht hätten leisten können, zum einen durch
einen Sonderpreis seitens des Busunternehmers, Herrn Horst Bienert, und dann durch
einen großartigen Zuschuss vom Förderverein
der Kirchengemeinde Lichtenrade.
Schon die Busfahrt mit einem begleitenden
Vortrag über Slawen, Wenden und Sorben
durch Herrn Bienert, war für viele Teilnehmer
sehr interessant. Auch die Russlanddeutschen
haben alles gut verstanden.
Dann kam die große Kahnfahrt mit zwei Spreewaldkähnen, die in aller Ruhe von den erfahrenden Schippern durch die schmalen Kanäle
und auch Schleusen sicher gestaakt wurden.
Günter Prange
Sprechstunde:
nach Vereinbarung
Lichtenrader Damm 250
12305 Berlin
744 27 00
Das
besondere Erlebnis
kam
dann
nach ungefähr
der Hälfte der
Fahrt, als es
plötzlich
zu
regnen begann.
Die Kapitäne
fragten, ob lieber Schirme oder eine Plane gewünscht wird.
Alle entschieden sich für die Plane. Und die
wurde dann von vorn bis hinten über das ganze Boot und über die Köpfe gelegt und mit
erhobenen Händen gehalten. Und so hat sogar der Regen Spaß gemacht. Ein köstlicher
Anblick!
Viele waren noch nie im Spreewald, und alle
waren begeistert von der Fahrt. Auch für das
leibliche Wohl war gesorgt. Auf der Hinfahrt
gab es belegte Brötchen und nach der Kahnfahrt gemütliches Kaffeetrinken und Kuchenessen neben dem Bus auf dem Parkplatz. Der
Busfahrer hatte einen Tisch für diesen Zweck
herbeigezaubert.
Allen hat es Spaß gemacht. So bedanke ich
mich nochmals bei allen Unterstützern.
Im Namen aller
Ingrid Lembke
AUS DER GEMEINDE
13
Ausflug des Dietrich-Bonhoeffer-Kirchenchors nach Fürstenwalde
Schon lange hatten wir geplant, unsere ehemalige
Chorschwester Victoria in Fürstenwalde zu besuchen. Sie hat dort mit ihrer Familie das Bischofsschloss, eher Bischofsburg, aus einem Dornröschenschlaf geweckt und in ihm ein Restaurant
eröffnet.
Am 30. August war es so weit, und wir fuhren trotz
des prasselnden Regens gespannt nach Fürstenwalde.
Zuerst besuchten wir den Gottesdienst im Dom zu
Fürstenwalde; dieser gehörte früher zu einem Erzbistum. Wir staunten über das rege Gemeindeleben
und die überwältigend starke Teilnehmerzahl am
Gottesdienst mit ca. 120 Besuchern. Anschließend
führte uns der Dombaumeister mit interessanten
geschichtlichen Details und Erläuterungen, die er in
kleinen Erzählungen darbot, durch den Dom.
Zurück im gegenüberliegenden Bischofsschloss informierte uns Victorias Familie über die Geschichte
der Domburg sowie deren Renovierung. Danach
wurden wir im Gewölbe des Schlosskellers mit exzellenten Mittagsgerichten verwöhnt. Es blieb uns
keine Zeit zum Plaudern, denn der nächste Termin
sollte wahrgenommen werden: eine Führung durch
das Stadtmuseum. Die Geschichte Fürstenwaldes
wurde kompetent und faszinierend erklärt. Gern
hätten wir länger gelauscht, aber der Blick auf die
Uhr mahnte zum Rückgang zum Bischofsschloss.
Victoria schilderte uns im Berliner Humor ihre Erlebnisse beim Ausbau des Bischofssitzes. Wir waren von ihrer Schaffenskraft und ihrem Durchhaltevermögen beeindruckt.
Vielfältige Eindrücke bestimmten den Tag, und wir
freuen uns auf den nächsten Chorausflug.
Ingrid Marquardt und Margrit Duppel-Pelster
14
AUS DER GEMEINDE
Förderverein: Rückblick auf das Sommerfest und
Einladung zur Mitgliederversammlung
Das Sommerfest des Fördervereins unserer Gemeinde fand am
12. September statt. Ungefähr 30 Gäste
waren gekommen und hatten einen schönen und
abwechslungsreichen Abend. Zu Beginn hielt Pfarrerin Juliane Göwecke, Vorsitzende des Fördervereins, eine Andacht zur Tageslosung: „Mit meinem
Gott kann ich über Mauern springen."
Anschließend erfreute Andreas Harmjanz die Anwesenden mit einem musikalischen Programm.
Das Wetter hielt, und so wurde das Fest im Garten
des Gemeindehauses Goltzstraße fortgesetzt.
Während die Kinder im Garten spielten, stärkten
sich die Erwachsenen mit Gegrilltem und den mitgebrachten leckeren Salaten und Nachspeisen.
Über den Abend verteilt wurde über die derzeitigen
Projekte des Fördervereins berichtet. Frau Göwecke informierte über die Planungen zur kirchenmusikalischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zukünftig will der Förderverein dieses Projekt vorrangig unterstützen.
nerin alte Kleidungsstücke wieder aufzuwerten.
Hierbei soll auch eine Auseinandersetzung mit unserer Wegwerfgesellschaft erfolgen. Zudem ist eine
Einbindung in den Konfirmandenunterricht geplant.
Frau Lembke berichtete über den Ausflug in den
Spreewald, der gerade stattgefunden hatte und der
ebenfalls vom Förderverein unterstützt wurde.
Alles in allem war es ein gelungenes Sommerfest.
Nun steht als nächstes die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins an. Sie findet am
um 18 Uhr im Saal des Gemeindehauses Goltzstr. 33 statt. Auch Gäste sind
12. herzlich willkommen. Die Mitgliederversammlung bietet eine gute Möglichkeit,
sich über die Aktivitäten des Fördervereins unserer
Gemeinde zu informieren. Wir freuen uns, wenn
Sie kommen.
Pfn. Juliane Göwecke
Andreas Hiller berichtete vom gerade begonnenen Projekt Upcycling Fashion für
Jugendliche, das durch die Unterstützung
des Fördervereins möglich wird. Ein halbes Jahr lang haben Jugendliche die
Möglichkeit, unter Anleitung einer Desig-
Das Georg-Büchner-Gymnasium sucht Lesepaten!
Liebe Gemeinde, die Flüchtlingsströme aus den
Kriegsgebieten der Welt sind mittlerweile auch in
Lichtenrade angekommen. Am Georg-BüchnerGymnasium unterrichten wir seit Anfang dieses
Schuljahres Flüchtlingskinder im Fach Deutsch als
Zweitsprache. Da diese Kinder sowohl aus ganz
unterschiedlichen Kulturen zu uns kommen, als
auch unterschiedlich alt und zudem unterschiedlich
vorgebildet sind, werden wir keinem der Kinder in
pädagogischem Sinne gerecht.
Wir bitten um Hilfe: Vielleicht gibt es unter Ihnen
Lesepaten oder Interessierte, die bereit sind, uns
bei der Betreuung der Kinder zeitweise so zu unterstützen, dass wir die Gelegenheit haben, einzelne Kinder intensiver zu fördern.
Wenn Sie helfen möchten, melden Sie sich bitte in
der Küsterei/im Pfarrbüro oder direkt im Sekretariat
des Georg-Büchner-Gymnasiums.
Es dankt Ihnen: Stefan Demuth, verantwortlicher
Lehrer am Georg-Büchner-Gymnasium,
Lichtenrader Damm224-230,
90277-8208
In der Fremde: Flüchtlingsunterkunft
Am Kirchhainer Damm wurde im September eine
vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk
(EJF) betriebene Flüchtlingsunterkunft in Betrieb
genommen.
Aktuell sind dort ca. 70 Personen, vor allem aus
Syrien und den Balkanländern, untergebracht. Die
Hälfte der Bewohner sind Kinder. Geplant ist die
Belegung mit 250 Plätzen.
Wir möchten auf
ökumenischer
Ebene in Lichtenrade kurzfristig ein Unterstützernetzwerk aufbauen. Wenn Sie Ihre Ideen und Tatkraft mit einbringen möchten, bitten wir um Ihre Kontaktdaten.
corinna.ehrhardt@gmx.de Tel.: 030-78991462
UNSERE KIRCHE
15
Gustav-Adolf-Werk: warum ist ein Diasporawerk der Evangelischen
Kirche nach einem Schwedenkönig benannt?
Das habe ich mich gefragt, und vielleicht interessiert Sie das ja auch?!
1832, anlässlich der Gedenkfeiern zum 200. Todestag des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf ruft der
Leipziger Superintendent Prof. D. Christian Großmann dazu auf, die Protestanten in der Diaspora zu
unterstützen.
Gegründet werden soll "...eine Anstalt zu brüderlicher Unterstützung bedrängter Glaubensgenossen
und zur Erleichterung der Not, in welche durch die
Erschütterung der Zeit und durch andere Umstände
protestantische Gemeinden in und außer Deutschlands mit ihrem kirchlichen Zustand geraten, wie
dies nicht selten bei neu entstehenden Gemeinden
zu sein pflegt."
Warum nun Gustav II. Adolf als Namensgeber?
König Gustav II. Adolf von
Schweden (1594-1632) gilt
als Befreier des deutschen
Protestantismus im Dreißigjährigen Krieg. Nach der Niederlage der deutschen Protestanten und Christians IV.
von Dänemark (1629), griff er
zum Schutz der „Evangelischen“ in den deutschen
Konfessionskrieg ein. Dadurch hat Gustav Adolf den
deutschen Protestantismus zu einer bis dahin ungewöhnlichen politischen Zielstrebigkeit gebracht.
Allerdings ging es ihm nicht nur um die Wiederherstellung der Reichsverfassung (die „gerechte Sache” des Augsburger Religionsfriedens von 1555),
sondern auch um die “Garantie eines gerechten
Gleichgewichts” in Europa (so der Historiker Günter
Barudio 1993). „Zweck des Krieges ist der Friede”.
In der Auseinandersetzung mit dem kaiserlichen
General Wallenstein verlor Gustav Adolf sein Leben. Den schwedischen Truppen unter dem Oberbefehl Bernhards von Weimar gelang es zwar, das
Wallenstein-Heer niederzuringen, aber der Sieg
war mit dem höchsten Verlust erkauft: der Sieger
starb am 6. November 1632 auf dem Schlachtfeld
Lützen bei Leipzig.
Der Schwedenkönig Gustav Adolf (1594-1632) ist
in der Geschichte ein Symbol der Hilfe für bedrängte evangelische Gemeinden, für Glaubensfreiheit
und einen agilen, kämpferischen Protestantismus
geworden. Er steht aber auch für Toleranz und Liebe.
Wir haben ja wohl alle in der Schule Schillers Wallenstein gelesen – mit verteilten Rollen – ich hatte
damals allerdings nicht mitgekriegt, dass das der
reine Geschichtsunterricht war – und die Verbin-
dung zu evangelischen Diaspora-Gemeinden war
mir schon gar nicht klar.
Was tut das Gustav-Adolf-Werk (GAW) heute?
Es ist organisiert in diversen „Hauptgruppen“, eine
davon ist die unserer Landeskirche, der Evangelischen
Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz e.V. Diese engagiert sich in 2014 in
137 Projekten in Europa, Zentral-Asien und SüdAmerika. So z.B. in einem Projekt der Arbeitsgemeinschaft der Frauenarbeit: „Du bist nicht verlassen“, Euro-Waisen in Rumänien, Polen, Litauen
und der Slowakei. „Euro-Waisen sind Kinder, deren
Eltern durch die Arbeitsmigration ihre Länder (und
ihre Kinder) verlassen haben.
Das Studien- und Stipendienprogramm unterstützt
jährlich acht Studierende aus Europa und Lateinamerika für einen Deutschkurs und zwei Semester
Theologie-Studium sowie Blockseminare mit speziellen Themen der Diaspora in Leipzig.
In Leipzig war seit 1930 die Zentrale des GAW angesiedelt. Nach dem Mauerbau 1963 wurde die
schon vorher schwierige gemeinsame Arbeit in den
beiden Teilen Deutschlands zusätzlich erschwert.
1966 wird in der so genannten „Berliner Vereinbarung" das Verhältnis zwischen Gustav-Adolf-Werk
(West) und Gustav-Adolf-Werk (Ost) geregelt. Beide Werke bekennen sich zum Auftrag des bisherigen Gesamtwerks und geben sich gleichzeitig frei
zum selbständigen Handeln in ihren Bereichen.
Nach dem Fall der Mauer nimmt das Gustav-AdolfWerk als erstes kirchliches Werk in Deutschland
seinen Sitz in einem der neuen Bundesländer: Die
Zentrale des neuen Werks zieht ins Franz-Rendtorff-Haus nach Leipzig. Die Zentrale des ehemaligen Gustav-Adolf-Werks (West) in Kassel wird geschlossen.
Das
schwedische Königspaar
König Karl
XVI. Gustav und
Königin
Silvia
1994 auf
Einladung
des GAW
anlässlich
der Feierlichkeiten des 400. Geburtstages Gustav
II. Adolf
Teilweise entnommen aus http://berlin.gustav-adolfwerk.de/ und anderen Internet-Seiten des GAW
Dagmar Seidlitz
16
AUS DER GEMEINDE
Radtour der ökumenischen Umweltgruppe durch die Lausitz und den
Teil 1
Spreewald zum Thema „Risiken und Nebenwirkungen der Braunkohlenverstromung“
Oft hören wir auf unserer Radtour entlang
des Jänschwalder Tagebaus: „Gott hat
die Lausitz geschaffen, aber der Teufel
die Kohle darunter“.
Im Staatskonzern Vattenfall sieht man das wohl
nicht so; denn hier trägt die Lausitzer Kohle zur Füllung der schwedischen Haushaltskasse bei. Auch
halten Bewohner der Region, deren Dörfer und
Städte nicht von der Abbaggerung bedroht sind
und/oder für Vattenfall arbeiten den Tagebau für
richtig und nützlich.
Wir sind aufgebrochen, um von bedrohten, betroffenen und für die Problematik sensibilisierten Menschen zu erfahren, wie sie fühlen und denken.
So ist unsere erste Station das schmucke Dorf Atterwasch, das neben den Orten Kerkwitz und Grabko nach den Wünschen der Firma Vattenfall umgesiedelt und abgerissen werden soll. Pfr. Mathias
Berndt nimmt sich für uns Zeit, nachdem er wie an
jedem Morgen in der Kirche drei Kerzen für die bedrohten Orte angezündet hat.
Er berichtet uns von dem Versprechen, das der damalige Ministerpräsident Stolpe gegeben hat, indem
er sagte, dass das Dorf Horno der letzte Ort sei, der
dem Tagebau weichen müsse. Wir erfahren etwas
über die Situation und das Verhalten der Menschen
in den drei Orten. Zum Teil mache sich Depression
breit. Zu wissen, dass die Bemühungen vieler Generationen, die Jahrhunderte alte Kulturlandschaft,
Wälder und Wiesen für etwas zerstört werden sollen, was energiepolitisch fragwürdig ist. Neid und
Zank um die Höhe der Entschädigungen führen zu
Spaltungen in der Dorfgemeinschaft. Und wer bei
dem Energiekonzern Vattenfall Arbeit hat, äußere
seine Kritik nicht laut. Er vergleicht die zwischenmenschlichen Beziehungen in einer solchen Situation wie der Zwangsumsiedlung mit den Flüchtlingstrecks im 2. Weltkrieg: „Ein gemeinsames Ziel,
eine Zwangsgemeinschaft und trotzdem jeder ein
Individuum.“
Auch erfahren wir etwas über die Postkarten, die die
Abbaggerungsgegner an die schwedischen Politiker
Gespräch mit Pfarrer Berndt in Atterwasch.
geschrieben haben, um sie zum Umdenken in der
Braunkohlepolitik ihres Konzerns zu bewegen.
Nach 18 Kilometern Fahrt und einem Zwischenstopp im Kerkwitzer Dorfkrug treffen wir unmittelbar
am Rand des Tagebaus in Grießen Herrn Thomas
Burchardt. Hier an dieser riesigen Grube des Tagebaus Jänschwalde-Nord erklärt er uns, welche nicht
wieder gut zu machende Unordnung der Mensch in
die seit der Eiszeit bestehenden Schichtungen des
Bodens mit seinen Wasseradern bringt. Schon jetzt
zeige sich, dass die „blühenden Seenlandschaften“,
die aus den stillgelegten Tagebauen geschaffen
wurden, gewaltige Probleme mit sich bringen: Erde
gerät unkontrollierbar ins Rutschen, das langsam
wieder aufsteigende Grundwasser reichert sich mit
Eisenoxid und Sulfat an. Inzwischen wird ein lebensfeindlicher pH-Wert von 4 gemessen. Niemand
komme gegen das Fischsterben z.B. im Senftenberger See und gegen die „Verockerung“ der Spree
an. Abgesehen von den irreparablen ökologischen
Schäden, zu denen auch der Klima schädigende
CO2-Ausstoß zähle, müsse die energetische Effizienz ebenfalls in Frage gestellt werden: der Energieverbrauch der zahlreichen Pumpen, die für den Abtransport des Grundwassers sorgen, „Nebelkanonen“, die den aufgewirbelten Sandstaub binden,
Vergeudung der Abwärme des Kohlekraftwerks, die
in der Region nicht gebraucht wird und nicht zuletzt
der verlustreiche Transport des Stroms zum Verbraucher.
Helmut Herzau
Fortsetzung im nächsten Heft
AUS DER GEMEINDE
16a
Fortsetzung von Seite 16
Thomas Burchardt kämpft für den Erhalt der Orte,
die vom Abriss bedroht sind, seit er miterleben
musste, wie sein Heimatdorf Horno abgebaggert
wurde. Trotz der deprimierenden Kräfteverhältnisse
in den Parlamenten ist bei ihm spürbar, dass es
sinnvoll ist, mit viel Energie und Hoffnung dem
Raubbau etwas entgegen zu setzen.
Auf unserem Weg entlang der Neiße geht uns das
heute gehörte nicht aus dem Kopf. Vielleicht genießen wir gerade deshalb die noch heile Landschaft
zu beiden Seiten des Flusses umso intensiver.
Neu-Horno oder sorbisch Rogow steuern wir am
nächsten Morgen an. Regen und ein ungeplanter
Umweg sorgen dafür, dass wir mit 30 Minuten Verspätung im „Archiv verschwundener Orte“ eintreffen, wo wir von Frau Stein erwartet werden und von
ihr eine Einführung in die multimediale Ausstellung
be¬kommen. Diese Sammlung ist ein unbedingtes
Muss für Menschen, denen das Schicksal der „Vertriebenen“ und die Geschichte dieser geschundenen Landschaft nicht gleichgültig sind. Hier kann
man viele Stunden verbringen, um die Informationen über sämtliche verschwundenen Orte aufzunehmen. An den einzelnen gut ge¬stalteten Statio¬nen erfährt man, wie es den Menschen dieser
Dörfer ergangen ist.
Mit großer Herzlichkeit werden
wir anschließend
von Pfn. i.R.
Dag¬mar
Wellenbrink in der
Neu
Hornoer
Kirche empfanMit D. Wellenbrink in der Aus- gen. Von ihr erstellung „Verlorene Hei¬mat“ in fahren wir, was
der Neu-Hornoer Kirche. Hier es bewirkt, wenn
sind u.a. die Modelle von 27
es ei¬nen Menverschwundenen Kirchen der
schen gibt, der
Lausitz zu sehen.
durch
sein
Han¬deln und Sein Kraft gibt. Sie hat die Betroffenen, sowohl bei den gerichtlichen Verhand-lungen,
als auch in ihren seelischen Nöten begleitet. Lebendig berichtet sie uns in der neuen Kirche, (ver-
sehen mit der alten Kirchturmspitze, die sie vor der
Sprengung selbst mit abgebaut hat), von den Jahren vor der „Devastierung“ und dem Ankommen im
neuen Ort. Sie hat sich, aus Berlin kommend, auf
die Menschen und ihre Not eingelassen, so dass
sie eine von ihnen wurde.
Wie viele Gefühle der ungewollte Verlust der Heimat nach vielen Jahren noch hinterlässt, zeigen
uns vier ältere Menschen, die sich uns zur Besichtigung der Dauerausstellung in der Kirche anschließen. Sie stammen aus einem noch zu DDRZeiten zur Hälfte abgebaggerten Ort. Beim Anblick
eines Bildes ihrer heimatlichen Kirche fließen Tränen.
Was wir bis jetzt gesehen, gehört und erlebt haben,
ist nicht so einfach zu verkraften.
Das Radeln, der Regen und Gespräche tun in einer
solchen Gefühlslage gut. Nach kurzem Halt am
Klinger See und dem Besuch des Freilichtmuseums, erreichen wir am Abend den prächtigen Branitzer Park und das gastliche Cottbus.
Am dritten Tag geht es auf dem Gurkenradweg
über Burg im Spreewald nach Straupitz. Noch am
Abend genießen wir eine zweistündige Kahnfahrt:
das stille Gleiten mit dem Kahn vorbei an den Bauwerken des Bibers und beehrt von zwei Eisvögeln,
das ruhige Staaken und Erzählen des Kahnführers…
Ehe wir am vierten und letzten Tag unserer Exkursion zum Bahnhof von Lübben aufbrechen, besuchen wir die Straupitzer Holländermühle, die letzte
Dreifachwindmühle Europas (Korn-, Öl- und Sägemühle) und bekommen dort von einem engagierten
Müller die Leinölherstellung gezeigt. Natürlich können wir Straupitz nicht verlassen, ohne in der
Schinkelkirche gewesen zu sein. Hier verabschieden wir uns mit dem Kanon „Laudate omnes gentes…“ und nehmen Kurs auf Lübben.
Dankbar blicken wir auf die vier Tage dieser Exkursion zurück: auf die gute Gemeinschaft, auf die Informationen, und die damit verbundenen Anstöße
für unser künftiges Handeln.
Helmut Herzau
AUS DER GEMEINDE
17
Leserbrief zur Bibelausstellung
Siebzehn arbeitsreiche Tage
sind vorbei, und ein Erlebnis war
diese "Erlebnisausstellung" auf
jeden Fall:
Für die fast tausend Besucherinnen und Betrachter, aber
auch für alle Beteiligten, die dazu beitrugen, dass dieses gewagte Projekt gelingen konnte.
Ich bin begeistert, dass etwas
gelungen ist, was ich so seit Jahren nicht erlebt
habe.
Ganz unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Gemeinden brachten sich ganz ein: Da waren
die Planerinnen und Planer, die Organisatoren, die
technisch versierten Menschen und jene, die mit
Musik und Vorträgen zur Vielfalt beitrugen. Einige
opferten Zeit und Mühe, damit die Ausstellung über
all die Stunden beaufsichtigt war. Mit dem Bücher-
tisch lenkten andere Beteiligte
den Blick in die Neuzeit, und bei
der Führung durch die Ausstellung wurden alle Altersgruppen
angesprochen.
Der „Erfolg“ ist dem Besucherbuch zu entnehmen, und so manches wird noch nachwirken.
Mich hat am meisten gefreut,
dass wir alle - ob wir aus der katholischen oder evangelischen Gemeinde kamen,
ob aus der Landeskirchlichen Gemeinschaft Salem,
ob aus Mariendorf oder Lichtenrade - gemeinsam
für dieses Projekt brannten und jede und jeder sich
mit seinen Fähigkeiten, Talenten und Gaben*) einbrachte. So wünsche ich mir Gemeinde, so wünsche ich mir weiterhin Ökumene.
*) 1. Petrus 4,10
Regina Hausdörfer
Einladung zum Üben
Klavier spielen, Rechtschreibung oder vielleicht
Tanzschritte? Eigentlich mögen wir das Üben als
Erwachsene nicht mehr. Das meiste können wir
doch schon.
Wer im Sport gute Ergebnisse erzielen will, kann
auf das Üben von Bewegungsabläufen nicht verzichten. Mancher hat schon im Training das Kommunizieren geübt, auf das Gegenüber und seine
Absichten zu achten, statt immer nur an sich selbst
zu denken. Können wir uns solches Üben auch für
unseren christlichen Glauben vorstellen?
Geistige Klimmzüge sind hier nicht gemeint. Aber
den Blick Jesu einzunehmen, wenn es Situationen
zu beurteilen gilt, oder den Schritt zurück zu machen, wenn ich mich angegriffen fühle, um nicht
gleich loszupoltern, das kann man wohl üben; aufmerksam zu werden auf die eigenen Bedürfnisse
auch.
Im letzten November/Dezember konnten wir eine
Erfahrung mit Übungen machen, die in der katholischen St. Canisius-Gemeinde in Charlottenburg über
einen Zeitraum von vier Wochen angeboten werden. Fromme und weltliche, katholische und auch
evangelische und Menschen ohne Konfession waren dabei. Was sie verband, war das Interesse,
sich in dieser Zeit darauf einzulassen, jeden Tag eine halbe Stunde mit einem biblischen Text und anleitenden Fragen aus einer anregend gestalteten
Mappe zu verbringen und den Tag mit einer Rückschau über das Erlebte „vor Gott“ abzuschließen.
Einmal wöchentlich trafen wir uns am Donnerstagabend in der wunderbar weiten, modernen Canisius-Kirche. Gemeinsam haben wir uns unter Anleitung
darin geübt, innerlich zur Ruhe zu kommen, damit
wir beginnen die leise Stimme in uns wahrzunehmen, mit der Gott uns voller Liebe begegnen will.
Der Weg dieser Übungen ist eine Chance, aufmerksam zu werden, sich auf das zu besinnen, was
wesentlich ist und Leben bringt. Er hilft zur Ruhe
und zur Offenheit gegenüber Gott zu finden. Wir
würden diese Erfahrung gerne im zu Ende gehenden Jahr wieder machen und bis zum 18. Dezember auch die Vorbereitungszeit auf Weihnachten
neu mit Stille und Hören bereichern. Gerne würden
wir dazu Interessierte aus unserer Gemeinde mitnehmen und das Erlebte teilen; es ist im Übrigen
auch ein Zeichen ökumenischer Teilhabe an dem
großen Reichtum, den die Schwesterkirche über
die Jahrhunderte in ihren Orden bewahrt hat.
Rufen Sie an oder schreiben Sie einen Brief oder
eine eMail, wenn Sie dabei sein möchten:
Dr. Georg Wagener-Lohse, Kirchhainer Damm 98,
12309 Berlin, 0173 53 53 105, gewalo@yahoo.de
oder corinna.ehrhardt@gmx.de
18
AUS DER GEMEINDE + TERMINE
Vor 40 Jahren fand im „Gemeindezentrum Mitte“
unserer Gemeinde in der Finchleystr. 10 mit Regelmäßigkeit der jährliche Basar der „Terre-desHommes-Gruppe“ statt.
Mit sechs Frauen (Leiterin war Frau Kasch) haben
wir angefangen (später waren es sechzehn Frauen), mit unserer Arbeit den notleidendenden Kindern in der Dritten Welt – es handelte sich um Straßenkinder in Cochabamba / Bolivien – zu helfen.
In den vergangenen Jahren konnten schon über
100.000 DM aus den Basareinnahmen an dieses
Projekt überwiesen werden.
2005 wurde der Basar vom Nachbarschafts– und
Familienzentrum übernommen. Die Terre-desHommes-Gruppe hatte sich dann aufgelöst.
Viele Helferinnen und Helfer, die damals dazu kamen, sind dabei geblieben. Wir vier Frauen (Ilse
Schulz, Helga Schultz, Ilona Kuhr und Edith Klatt)
haben ab 2005 für die Obdachlosen der Stadtmission (Kältebus) fleißig gestrickt, gehäkelt, Marmelade gekocht und Kuchen gebacken. So wurden bis
2013 insgesamt 8.000 € überwiesen. 1.500 € bekamen die Bodelschwingh‘schen Anstalten Bethel.
Ja, und nun sind wir aber alle 40 Jahre älter geworden, einige sind schon 75 bis 89 Jahre alt. Von unserer Gruppe hören in diesem Jahr 14 Frauen auf.
So können wir diesen traditionsreichen Basar nicht
mehr organisieren.
Wir freuen uns aber, dass die AHB Ambulante Hilfe
Berlin gGmbH den Basar weiterführt! Allerdings
werden dringend Menschen gesucht, die tatkräftig
mithelfen können. Wer Interesse daran hat, melde
sich bitte direkt bei der AHB im Nachbarschafts–
und Familienzentrum in der Finchleystr. 10,
70 17 64 13.
Wir vier Frauen werden aber noch am 1. Advent,
also am
Sonntag beim Lichtenrader Lichtermarkt an der
einen Verkaufsstand mit
30. Dorfkirche
Handarbeiten und selbst gekochter Marmelade haben. Wir sind stolz und dankbar, vielen Menschen geholfen zu haben!
Edith Klatt
Wir laden Sie ein zu folgenden Veranstaltungen:
Märkte und Basare:
Samstag 14 bis 18 Uhr Nachbarschafts– und Fa8. milienzentrum in der Finchleystr. 10
Großer Basar
Alle Sachspenden
werden von Montag, dem
3. November bis Freitag, dem
7. November in der Zeit von 9
bis 16 Uhr (Donnerstag bis 18
Uhr) entgegen genommen. Bitte, spenden Sie Bücher, Kleidung, Porzellan, Glas, Werkzeuge, Platten, CDs, Modeschmuck, Spielzeug und Weihnachtsschmuck etc. (bitte keine Elektrogeräte!).
Angebote, speziell für Senioren:
Dienstag 14.30 Uhr Seniorenkreis
4. Nahariyastr. 33
„Eine Fahrrad-Reise
durch Kambodscha“
von und mit Herrn Neumann
Mittwoch 14.30 Uhr Gemeindehaus Goltzstr. 33,
12. Seniorenclub
Herbstkonzert
mit Herrn Hedge und
seinem Pianisten.
14 Uhr Gemeindehaus Goltzstr. 33,
11.
Mittwoch 14.30 Uhr Gemeindehaus Golt26. zstr. 33, Seniorenclub
"Klassik im November"
mit der Gruppe Kristall unter
der Leitung von Kapellmeister Schmidt,
erwartet Sie ein besonderer musikalischer Hörgenuss!
Senioren-Reise:
Adventsausflug Wittenberg
Stadtführung Mittagsmenü Lutherhaus Adventsmarkt
Abfahrt 8.30 Uhr
Dietrich-BonhoefferKirche
4.
-Komfortbus
div. Infos während der Hinfahrt
Führung durch die Altstadt in zwei Gruppen
Mittagsmenü (Gänsekeule, div. Beilagen und
Bratapfel/Vanillesoße) im sehr guten historischen Restaurant
seum ausgebaut
Individueller Bummel Adventsmarkt
Rückkehr ca. 18:30 Uhr
Preis für alle Leistungen: € 59
Auskunft/Anmeldung/Bezahlung: dienstags
16 - 17 Uhr im Büro der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche
auch telef. Anmeldung möglich,
742 68 55
Info & Anmeldung für den Seniorenbereich bei
Frau Hilse-Bonner,
746 88 94 30
TERMINE
19
Wir laden Sie ein zu folgenden Veranstaltungen:
Einladung zum Glaubenskurs
Warum hat Gott den Regenbogen
gemacht?
7.
Ein Abend zum Bund Gottes mit der
November Erde
Freitag
Warum gehen wir sonntags (nicht)
in die Kirche?
14.
Ein Abend zu Gottesdienst und GeNovember meinde
Freitag
Warum hat Gott keinen Nachnamen?
21.
Ein Abend zu den vielen Namen GotNovember tes
Freitag
Es gibt sie wieder, die sehr beliebten
„Kurse zum Glauben“!
Natürlich keine Wiederholung, sondern neue Themen. Lesen Sie hier, welche „Warum“-Fragen wir
uns für die Veranstaltungen im November vorgenommen haben.
Alle Abende finden in der Dietrich-BonhoefferKirche, Rackebüller Weg 64
18.30 Uhr.
Freitag
Warum müssen wir sterben?
Ein Abend zu Tod und Vergänglich28.
November keit
Warum gibt es zwei
Weihnachtsgeschichten?
5.
Ein Abend zu den Evangelien des
Dezember Neuen Testaments
Freitag
Von 10 bis etwa 17 Uhr:
11.
Dezember
Seniorentagesfahrt durch die Kirchenkreise Tempelhof und
Schöneberg
Sicher haben Sie es schon gehört. Unsere beiden
Kirchenkreise werden fusionieren. Was gibt es da
nicht alles zu entdecken! Deshalb laden wir Sie
sehr herzlich ein zu einer Busreise zu ausgesuchten Punkten unserer Kirchenkreise.
Da wäre zuerst einmal die Zwölf-Apostel-Kirche im
Norden Schönebergs. Sie wird uns nicht nur durch
ihre einzigartigen Buntglasfenster verzaubern. Im
Anschluss laden wir Sie zu einem Mittagsimbiss in
das Gemeindehaus ein. Nach dieser Begegnung
geht es nach Tempelhof.
Dort besuchen wir die Krippenausstellung in der
Glaubenskirche in Alt-Tempelhof. Hier erwartet
uns eine interessante Führung durch die Krippen
dieser Welt. Es sind über 100 Exponate. Im Anschluss stehen köstlicher Kaffee und Kuchen im
Gemeindehaus für Sie bereit. Bei guten Gesprächen lassen wir den Tag ausklingen.
Im Anschluss fährt der Bus Sie wieder zurück zu
Ihren Einstiegspunkten.
Wir werden Sie auf dieser schönen Fahrt begleiten und Ihnen etwas zu unseren sehr unterschiedlichen Kirchen erzählen.
Bitte melden Sie sich bei Frau Klatte an:
75 75 02 04 e-Mail: klatte@dwts.de.
Für die Busfahrt erbitten wir einen Kostenbeitrag
von 8,-€, den Sie bitte im Bus bezahlen. Vielen
Dank.
Ablauf:
10:00 Uhr Bhf.- Alt-Mariendorf, vor Hahn Bestattungen
10:20 Uhr Parkplatz vor dem Rathaus Tempelhof
10:50 Uhr Gemeindehaus Zum Guten Hirten,
Bundesallee 76a, Friedenau
11:30 Uhr Zwölf-Apostel-Kirche,
An der Apostelkirche 1, Schöneberg
14:30 Uhr Glaubenskirche Tempelhof
17:00 Uhr Adventliche Lichterfahrt durch Tempelhof und Schöneberg
Wir freuen uns auf Sie.
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20
TERMINE
Wir laden Sie ein zu folgenden Veranstaltungen:
Neue Ausstellung von Ingrid Walter zum Thema:
Farben und Formen III: Symmetrie
Vernissage am
19 Uhr Gemeindehaus Goltzstr. 33,
Erdgeschoss mit Lesung und Musik.
25. Ingrid Walter liest eigene Texte.
Es spielt der Blockflötenspielkreis Musik von J. Chr. Schickhardt
Der Lebenslauf der Künstlerin:
Geboren wurde sie 1938 in Berlin. Ihre Schulzeit
(Abitur) absolvierte sie in Lichtenrade von 19441957. Ab 1958 bis 61 fand ihre Ausbildung zur Diplom-Bibliothekarin an wissenschaftlichen Bibliotheken statt. Ihren Beruf übte sie an einer Fachbereichsbibliothek der FU Berlin aus. Sie schreibt
dazu:
Ich hab‘ als Kind schon viel gelesen,
auch Verse sind dabei gewesen.
Nun mach‘ ich selbst manchmal Gedichte
Und ab und zu `ne Kurzgeschichte.
Auch Farben ziehen mich in Bann.
Obwohl ich gar nicht zeichnen kann,
mal ich mit recht viel Phantasie
Figuren der Geometrie.
Ich habe öffentlich gelesen
Und bin auch ausgestellt gewesen.
Und ich bin stets darauf bedacht,
dass es andren Freude macht!
Figuren der
Geometrie.
Die Ausstellung läuft vom
20. November
bis 17. Februar.
Einladung zur
Vernissage
6.
18.30 Uhr DietrichBonhoeffer-Kirche
Der Gospelchor und die
Gruppe „Freies Malen“ unserer Gemeinde möchten mit
einer gemeinsamen Veranstaltung Einblicke in ihre Arbeit
geben.
Nach den Gesangsdarbietungen haben die Besucher die
Möglichkeit, in einer Ausstellung Bilder der Mitglieder der
Malgruppe zu betrachten.
Lesung:
Veranstaltung anlässlich 100 Jahre Ausbruch des
1. Weltkrieges:
„Der 1. Weltkrieg vom Lazarettlager aus
betrachtet"
Pfr. i.R. Friedrich Delius
liest aus Briefen seiner Großmutter
am
Volkstrauertag
16.30 Uhr
16. um
Gemeindehaus Goltzstr.33
TERMINE
21
Wir laden Sie ein zu folgenden Veranstaltungen:
Gesprächsrunde
Konzerte:
Wirtschaftswachstum - Wohin denn
noch ?
Sonntag 17 Uhr Dorfkirche
In der Tagespolitik gilt es immer noch
wie ein Glaubensbekenntnis: wir
brauchen immer neues wirtschaftliches Wachstum. Ist das
wirklich so? Und wohin führt das ?
Andere sprechen inzwischen von
einer
„Post-Wachstumsgesellschaft“.
Was ist damit gemeint? Diese Fragen
müssen gestellt werden, wenn wir uns ein
Urteil über das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) bilden wollen.
Die Ökumenische Umweltgruppe lädt
ein zu einem Gedankenaustausch
über zukunftsfähige Wirtschaftskonzepte am
18.
19 Uhr im Gemeindehaus
Goltzstrasse 33.
Ins Thema einführen wird uns der Filialleiter der GLS-Gemeinschaftsbank e.G. Berlin,
Herr Werner Landwehr. Danach besteht ausführliche Gelegenheit zur Aussprache bei einem Glas
Grauburgunder und hausgemachten Knabberspezialitäten aus nicht genmanipulierten Zutaten.
Sonntag
16.
Ökumenische Feier am Volkstrauertag um 14.30 Uhr
Treffpunkt:
Kirchhofskapelle, Paplitzer Str. 10
1. bis 5.
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Bahnhofa 25/26
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8. bis 12.
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täglich 1
23.
Orgelkonzert
mit Werken von
Nicolaus Bruhns, Johann
Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. An der Orgel - Andreas Harmjanz
Sonntag
30.
rund um
den Dorfteich.
In der Dorfkirche hören Sie
wieder adventliche Musik:
∗ 14 Uhr: weihnachtliche Kammermusik.
∗ 15.30 Uhr: Orgelmusik gespielt von Knut Hoffart
∗ 16.45 Uhr: Es singt der Dietrich-BonhoefferChor unter der Leitung von Birgit Henniger
Und im Alten Gemeindehaus Alt-Lichtenrade 105
bekommen Sie ab 14 Uhr wieder heiße Getränke,
warme Füße, Kuchen, Schmalzbrote . . .
Für alle Konzerte:
Eintritt frei -
Mittwoch
19.
Spenden erbeten
Ökumenischer Gottesdienst am
Buß- und Bettag um 18.00 Uhr
Dorfkirche Alt-Lichtenrade
Der gelbe Stern im Schaufenster eines Geschäftes in der Bahnhofstraße zeigt an, in
welcher Woche hier der Treffpunkt ist (entsprechende Anzahl Adventskerzen).
Vor diesem Geschäft treffen wir uns jeweils
um 17 Uhr und singen ein Adventslied. Bei
diesem kurzen Zusammentreffen wird
jeweils ein weiterer, von einer Gruppe
unserer Gemeinden gestalteter Strahl ange22. + 23. bracht werden. Mit Gebet und Segen verab+
.
9
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reden wir das nächste Treffen und trennen
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uns. Am Ende der Woche hängt dann im
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de 140 Geschäft ein kompletter Stern mit sechs
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Uhr Strahlen (einer versehen mit einer Adventstäglich 17
kerze und fünf ganz verschiedene).
Kommen Sie, seien Sie dabei!
22
TERMINE
. . . und zu unseren regelmäßigen Veranstaltungen:
Bibel
G Bibelstunde (Pfr. Jacobs), jeden 1. und 3.
Mittwoch im Monat um 19 Uhr
G Seniorenbibelstunde (Pfr. Hoffmann),
Do., 13.11. und 27.11. um 14.30 Uhr
R Bibelgesprächskreis (Pfr. Hoffmann),
Do., 6.11. und 18.11. um 16 Uhr
Kirchenmusik
R Bläserchor (Hr. Harmjanz), dienstags um 20 Uhr
R Dietrich-Bonhoeffer-Chor (Fr. Henniger),
mittwochs um 19.30 Uhr
R Kantorei (Hr. Harmjanz), donnerstags um 20 Uhr
G Gospelchor (Fr. Lahner), donnerstags um 18 Uhr
Gespräche, Treffen
G Gesprächskreis (Ehepaarkreis, Pfr. Jacobs,
03379-37 33 04), Fr., 28.11. um 19 Uhr
G Tiele-Winckler-Haus-Gruppe, (Integr. f. Behinderte)
(Fr. Walther,
7 44 85 24), Fr., 21.11. um 15 Uhr
N Treffen der Schlaganfall-Betroffenen
jeden dritten Freitag im Monat, 14 bis 16 Uhr
N Gesprächskreis „Sehnsucht nach mehr“
(Fr. Henry,
03379-37 07 67)
jeden 3. Montag im Monat von 18.30 bis 20 Uhr
G Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade
(Hr. Herzau,
7 45 18 35, www.oekumenischeumweltgruppe-lichtenrade.de), jeden 3. Dienstag
im Monat um 19 Uhr
R Offener Abend (Hr. Kasch,
7 45 37 15),
Mo., 3.11. und 17.11. um 17 Uhr
N
für Menschen
zwischen 20 und 50
Jahren (Vkn. Radtke,
340 82139)
Mi., 19.11. um 19.30 Uhr
Tanz, Bewegung, Entspannung
N Gymnastik montags, 18.15, 19.15, 20.15 Uhr
(Fr. Machus-Brink, FBS,
7 52 20 15)
G Gymnastik (Fr. Schade, FBS,
7 52 20 15),
donnerstags, 9 Uhr und 10.15 Uhr
R Gymnastik mit Musik (Fr. Kranich,
7 46 64 37
Fr. Brieskorn
7 43 32 63), montags um 18 Uhr
nach telefonischer Rücksprache
N Seniorengymnastik (Fr. Schade, FBS,
7 52 20 15), dienstags um 9.45 Uhr und
G dienstags um 11.15 Uhr
R (Fr. Erber, FBS,
7 52 20 15),
montags um 9.30 Uhr und 10.45 Uhr
N Sanftes Yoga (Fr. Amelung,
8 11 53 28),
donnerstags um 10.15 Uhr
R Seniorentanz (Fr. Wünsch,
7 42 21 11),
Do., 6.11., 13.11. und 20.11. um 10.15 Uhr
G Seniorentanz (Fr. Fried,
7 44 42 44),
Di., 4.11. und 18.11. um 15 Uhr
R Orientalischer Tanz, Fitness und Lebensfreude
(Fr. Dr. Kaehler), dienstags um 17 Uhr
N Qi Gong (Fr. Göbel), montags um 17 Uhr
R Rückbildungsgymnastik, (Fr. Danne-Kadau,
FBS,
7 42 58 11), dienstags um 11 Uhr
Kreatives Arbeiten
N Arbeitsgruppe Aquarellkurs (Fr. Friedewald,
76 40 50 76), dienstags von 18 bis 20 Uhr
N Handarbeitskreis für Senioren (Fr. Köhler),
montags von 14.30 bis 16.30 Uhr
R Freies Malen (Fr. Schweiger,
6 63 54 85)
mittwochs von 17 bis 19 Uhr
R Handarbeit (Fr. Kühl) Mi., 5.11.um 14.30 Uhr
Kinder
G Musikalische Früherziehung
(Fr. Kaiser, FBS,
7 52 20 15),
montags, 15.30 Uhr, 16.30 Uhr und 17.30 Uhr
R Flöten (Fr. Knebel, FBS,
81 82 10 32),
donnerstags, 15.00, 15.45, 16.30 und 17.15 Uhr
G Eltern-Kind-Bastel-Café
(Fr. Mendel,
707 84 420)
jeden 2. und 4. Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr
Senioren
!! Spaziergangsgruppe donnerstags 14 Uhr,
Treffpunkt bei Fr. Seidlitz,
744 53 49 erfragen
R Wandergruppe (Fr. Hafner,
7 42 48 26,
Fr. Hirche,
7 45 19 88), um 9.30 Uhr
Do., 27.11. um 9.30 Uhr (S-Bhf. Lichtenrade)
R Spielgruppe (Fr. Marquardt),
Mo., 10.11. um 14.30 Uhr
G Senioren-Frauenkreis (Fr. Hilse-Bonner),
Do., 20.11. um 15 Uhr
G Seniorenclub (Fr. Hilse-Bonner),
mittwochs um 14.30 Uhr, Einlass 14 Uhr
N Seniorenkreis (Fr. Hilse-Bonner)
dienstags von 14.30 bis 16.30 Uhr
Besuchsdienst für Seniorengeburtstage
G Di., 25.11. um 10.30 Uhr (Fr. König,
7 44 72 76)
N Mo., 24.11. um 9.30 Uhr (Fr. Tietz-Peter,
7 46 11 42)
R Fr., 28.11. um 9.30 Uhr (Fr. Lembke,
7 45 58 86)
A = Alt-Lichtenrade 105, G = Goltzstr.33, N = Nahariyastr. 33, R = Rackebüller Weg 64 (DBK)
Schon gesehen?
Schon gehört?
Neue Fahrrad-Abstellfläche an der Dorfkirche –
finanziert aus dem Spendenaufkommen „Verbesserung Umfeld Dorfkirche“. Herzlichen Dank an alle
Spenderinnen und Spender!
Der Gemeindekirchenrat hat am 22. September
Frau Pfn. Dagmar Fischer als Nachfolgerin für Pfr.
Thilo Haak gewählt. Sie wird am 1. Januar 2015
ihren Dienst bei uns antreten.
AUS DER GEMEINDE
23
Freude und Leid in der Gemeinde
Getauft wurden:
Maximilian Genetzky, Tara Manthey
Dein Gott ist barmherzig und wird dich nicht verlassen noch verderben.
5. Mose 4, 31
Ihre Hochzeit feierten mit einem Gottesdienst:
Britta Schmidt und Daniel Krüger, Marina und Ingo Zahn
Des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss.
Psalm 33, 4
Ihre goldene Hochzeit feierten mit einem Gottesdienst:
Dagmar und Dietrich Seidlitz, Irene und Winfried Wünsch
Christus spricht: Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.
Joh 14, 18
Kirchlich bestattet wurden:
Lothar Buhrke
Käthe Dumonti
Werner Fischer
Andreas Förster
Ella Genz
74 Jahre
94 Jahre
92 Jahre
52 Jahre
93 Jahre
Karl-Heinz Genzer
Erich Kaeding
Hubert Müller
Sabine Piepke
Hans-Joachim Quilitz
78 Jahre
101 Jahre
82 Jahre
56 Jahre
87 Jahre
Helmut Schlubkowski
Ingrid Seiffert
Dagmar Werthmann
Horst Wilke
Heile du mich, Gott, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.
LAIB und SEELE
eine Aktion der
der Kirchen und des
85 Jahre
80 Jahre
69 Jahre
87 Jahre
Jeremias 17,14
Die Ausgabestelle unserer Gemeinde in der Für Ihre Lebensmittel-Spenden
Finchleystr. 10 ist immer donnerstags für alle Be- stehen in allen Gemeindehäudürftigen geöffnet von 14 bis 15.30 Uhr.
sern und in der Dorfkirche KörAb 13 Uhr werden Wartenummern ausgegeben. be bereit!
Bankverbindungen für: Empfänger
Bank
IBAN
Gemeindekirchgeld:
Ev. Kirchengem. Lichtenrade EDG-Bank
Gemeindebrief:
KVA Berlin Mitte-West
Postbank
Verwendungszweck: KG Lichtenrade Gemeindebrief
Andere Spendenzwecke: KVA Berlin Mitte-West
Postbank
Bitte „KG Lichtenrade“ und Verwendungszweck angeben
Förderverein der Ev. Kirchengemeinde Lichtenrade: Berliner Bank
Förderverein Kinder- und Jugendhaus Nahariyastraße EDG-Bank
BIC
GENODEF1EDG
PBNKDEFFXXX
PBNKDEFFXXX
DEUTDEDB110
GENODEF1EDG
Impressum:
Dieser Gemeindebrief wird herausgegeben im Auftrag des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Kirchengemeinde
Berlin-Lichtenrade, Goltzstr. 33, 12307 Berlin, redaktion@kg-lira.de (auch für Anzeigen-Aufgabe).
Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung des Gemeindekirchenrates oder der Redaktion
dar. Bei Leserzuschriften behalten wir uns Kürzungen vor.
Schriftleitung: Bärbel Jensen, Harro Leitmeyer, Regina Muschalle, Rainer Otte, Ruth Walther
Druck: Westkreuz-Druckerei Ahrens KG, Töpchiner Weg 198/200, 12309 Berlin.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen den Gemeindebrief gegen eine Jahresgebühr von 12 € zu. Bestellungen über die Küsterei.
Redaktionsschluss für die Ausgabe Dezember ist Montag, der 3. November
Gemeindebrief elektronisch: Anmelden unter www.kg-lira.de
Frank Jacobi Malermeister
Tauernallee 47
12107 Berlin
Tel. 030-76 50 35 23
24
ADRESSEN UND SPRECHSTUNDEN
Kirchen, Gemeindezentren und -häuser
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Dorfkirche,
Kindertagesstätte, Alt-Lichtenrade 107, 12309 Berlin
Alt-Lichtenrade 109, 12309 Berlin
eMail: kita@kg-lira.de
Kapelle Finchleystraße,
Finchleystr. 10, 12305 Berlin
Dietrich - Bonhoeffer - Kirche,
Rackebüller Weg 64, 12305 Berlin
Sprechstunde: Fr. Sommerfeldt,
dienstags
Tel.
742 68 55
16 – 17 Uhr
Gemeindezentrum Nahariyastraße
Nahariyastr. 33, 12309 Berlin
Tel.
746 48 31
Tel.
74 68 89 40
Gemeindehaus Goltzstraße
Goltzstr. 33, 12307 Berlin
Altes Gemeindehaus
Alt-Lichtenrade 105, 12309 Berlin
Küsterei (Gemeindebüro) Tel.:
7 46 88 94-0
Goltzstr. 33, 12307 Berlin
Fax: 7 46 88 94 11
eMail: kuesterei@kg-lira.de
Jutta Matczak, Gabriela Mann, Marianne Döhler
Sprechstunden: montags und dienstags 15 bis 19 Uhr
mittwochs und donnerstags 9 bis 13 Uhr
Gemeindekirchenrat, Vorsitzender
Björn Severin
priv.: Nahariyastr. 30, 12309 Berlin
eMail: severin@kg-lira.de
priv. Tel.: 661 63 37
Pfarrdienst
Juliane Göwecke, Pfn.
z.Zt. in Mutterschutz
Carmen Häcker, Pfn.
Tel.: 7 46 88 94 36
eMail: pfn.haecker@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
Veit Hoffmann, Pfr.
Tel.: 7 46 88 94 35
eMail: pfr.hoffmann@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
privat:
Tel.
8 56 05 56 6
Ellen Radtke, Vikarin
Tel.:
34 08 21 39
eMail: vkn.radtke@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
Martina Weber, Gem.-Pädn.
Tel.:
66 63 14 56
eMail:pfn.weber@kg-lira.de
Sprechstunden:
dienstags 10.10 bis 11.11 Uhr
im Rackebüller Weg 64
priv.: Alt-Lichtenrade 111, 12309 Berlin, Tel.: 28 83 36 13
Roland Wieloch, Pfr.
Tel.:
70 72 22 99
eMail: pfr.wieloch@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
priv.: Dielingsgrund 50, 12305 Berlin,Tel.:
8 34 13 49
Kirchenmusik
Andreas Harmjanz,
priv. Tel.:
7 43 12 12
eMail:
harmjanz@kg-lira.de
Knut Hoffart, eMail:
Knut-Hoffart@gmx.de
Birgit Henniger (DBK-Chor) priv. Tel.:
81 29 66 86
eMail
cantoare@yahoo.de
Juliane Lahner (Gospel-Chor) priv. Tel.:
287 022 11
eMail
gospel@kg-lira.de
Arbeit mit Senioren
Petra Hilse-Bonner (Diakonin) priv. Tel.:
79 47 99 15
eMail: hilse-bonner@kg-lira.de
Sprechstunden:
nach Vereinbarung
Tel.:
7 45 80 04
Fax:
7 46 10 26
Leiterin: Sonja Harlos, Christiane Scheppang
Sprechstunden: dienstags
9 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
Teilzeit-Kita, Rackebüller Weg 64, 12305 Berlin
eMail: tz-kita@kg-lira.de
Leiterin: Christiane Scheppang
Tel.:
66 63 14 55
Sprechstunde: mittwochs
10 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
Ansprechpartnerinnen:
Gudrun Haag, Astrid Hochfeld
Tel.:
66 63 14 60
Teilzeit-Kita, Goltzstr. 33, 12307 Berlin
eMail: tz-kita@kg-lira.de
Leiterin: Ines Kopfnagel
Tel.: 7 46 88 94 22
Sprechstunde: dienstags
10 bis 11 Uhr
und nach Vereinbarung
Ansprechpartnerin:
Yvonne Mendel
Tel.: 7 46 88 94 32
Gemeindliche Arbeit mit Jugendlichen:
Andreas Hiller (Diakon)
Tel: 7 46 88 94 33
eMail: hiller@kg-lira.de
Sprechstunden (in der Goltzstr. 33, Obergeschoss):
nach Vereinbarung
Kinder- und Jugendhaus
Nahariyastr. 19, 12309 Berlin
eMail: kjh@kjh-berlin.de
Tel.:
Fax:
7 45 80 06
70 72 27 58
Jugendkeller
in Zusammenarbeit mit der ufa-Fabrik, Tel.:
Finchleystr. 10, 12305 Berlin
74 75 05 08
Schularbeitszirkel
Nahariyastr. 33:
Johann Beitler
Tel.:
Sprechstunden: montags bis freitags
70 72 23 00
14 bis 15 Uhr
Weitere Einrichtungen der Gemeinde
Diakonie-Station
Tel.:
Finchleystr. 10, 12305 Berlin,
eMail: diakoniestation@kg-lira.de
Sprechstunden: montags bis freitags
7 bis 17 Uhr
Senioren-WG
70 78 26 64
Tel.:
Groß-Ziethener Str. 88, 12309 Berlin
74 00 19 50
Kirchhof
Tel.:
7 44 50 14
Paplitzer Str. 10-24, 12307 Berlin,
eMail: kirchhof@kg-lira.de
Michaela Schoppe, Semire Oktay, Mirela Meister
Sprechstunden: montags bis donnerstags 9 bis 14 Uhr
freitags
9 bis 13 Uhr
Tauschtreff
Tel.:
7 45 50 69
in Zusammenarbeit mit der ufa-Fabrik
Nahariyastr. 33 (Lade
n am Durchgang)
Öffnungszeiten: montags
9 bis 12 Uhr
dienstags
9 bis 13 Uhr
mittwochs
10 bis 12 Uhr
donnerstags
9 bis 13 Uhr
eMail: tauschtreff@nusz.de
Im Internet finden Sie uns unter www.kirchengemeinde-lichtenrade.de
AUS DER GEMEINDE
Infoabend „Flüchtlinge in Lichtenrade“
Am 10. Oktober 2014 fand in der Salvator-Kirche
ein Informationsabend für Anwohner über die neueröffnete Flüchtlingsunterkunft am Kirchhainer
Damm 74 (Georg-Kriedte-Haus) statt. Durch den
Abend führte das sympathische ökumenische Pfarrerduo Roland Wieloch und Rainer Lau. Schnell
wurde deutlich, dass die überwältigende Mehrheit der 300-400 Anwesenden Flüchtlinge in
Lichtenrade willkommen heißt.
Von Seiten des Bezirks wurde engagiert und offen
informiert durch die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die stellvertretende. Bürgermeisterin
und Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Jutta
Kaddatz, und die Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung Dr. Sybill Klotz. Verstärkt
wurde das Podium durch Stefan Thiel, Referatsleiter der Unterbringungsleitstelle vom Landesamt
Gesundheit und Soziales, und die Zuständigen des
Einrichtungsträgers Evangelisches Jugend- und
Fürsorgewerk (EJF), Ewald Möller und Christiane
Wahl (Heimleiterin).
sei für das große Marienfelder Flüchtlingsheim zuständig und es hätte bisher, bis auf eine größere
Ausschreitung zwischen Jugendlichen, keinerlei
bedenklichen Konfliktsituationen gegeben. Seitdem
das Lichtenrader Heim bewohnt werde, hätte es
keinerlei Strafanzeige gegeben. Außerdem werde
die Einrichtung in Streifenfahrten einbezogen und
ein intensiver Kontakt zur Leitung gepflegt.
Unterstützend wirke zudem der Sicherheitsdienst in
der Einrichtung. Ein Team aus jungen Menschen
mit Migrationshintergrund und einem großen
Sprachspektrum dient neben Sozialarbeitern rund
um die Uhr als Ansprechpartner für die Flüchtlinge.
Anwohner kritisierten, dass nicht frühzeitig und umfassend genug informiert und Einladungen zum Teil
nicht zugestellt wurden. Die späte Informationspolitik wurde seitens des Bezirksamtes mit den enorm
angestiegenen Flüchtlingszahlen und der fehlenden anderweitigen Unterbringungsmöglichkeiten
begründet.
Zum Ende der Veranstaltung wurde das Fazit gezogen, dass ein Großteil der Lichtenrader Bürger die
Flüchtlinge unterstützen möchte. Dies soll durch
einen „Runden Tisch“ koordiniert werden, an dem
neben den Vertretern der Flüchtlingsunterkunft unter anderem auch Vertreter der Lichtenrader Kirchengemeinden, Polizei, Mediziner, Sportvereine,
politischer Parteien teilhaben.
Das Flüchtlingsheim kann nach vorheriger Anmeldung (sekretariat-kirchhainer-damm@ejf.de oder
Tel. (030) 7430 478 70) besichtigt werden.
V.l.n.r.: Pfr. R. Wieloch, Pfr. R. Lau, A. Schöttler, J. Kaddatz,
Dr. S. Klotz, S. Thiel, E. Möller
Wer Interesse daran hat, die Flüchtlinge durch Angebote (z.B. Familienpatenschaften, Sport, Gartenarbeit, Kinderbetreuung, Deutschunterricht,..) zu
unterstützen oder am Runden Tisch koordinierend
mitzuwirken, meldet sich bitte bei Corinna Ehrhardt: (corinna.ehrhardt@gmx.de Tel. 78991462).
In der Notunterkunft sind seit Mitte September 71
Flüchtlinge untergebracht, darunter 35 Kinder. Die
Bewohner stammen schwerpunktmäßig aus Syrien,
Afghanistan und weiteren arabischen Staaten und
aus Serbien/Bosnien. Mit Fertigstellung der erforderlichen Umbaumaßnahmen im Frühjahr 2015
wird eine Gesamtkapazität von 250 Plätzen anvisiert.
Es wurden bereits Willkommensklassen in Lichtenrader Schulen eingerichtet, in denen die schulpflichtigen Kinder in Kleingruppen die deutsche
Sprache erlernen, um nach einem Jahr möglichst in
Regelklassen zu wechseln.
Auch der Leiter des Polizei-Abschnitts 47, Peter
Diebel, teilte seine bisherigen Erfahrungen mit. Er
Etwa 300 bis 400 Personen füllten die SalvatorKirche
Fotos: Thomas Moser
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Seele and Geist
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