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official Progr amme
VELUX EHF Champions League 2014/2015
rhein-Neckar löwen vs.
medwedi Tschechow
Venue
Date: 19.10.2014 / Time: 19:30
SAP Arena, Mannheim
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VELUX EHF Champions League 2014/2015
official programme
Foreword
EHF President
Dear Handball Friends,
On behalf of the European Handball Federation, it is my pleasure to welcome you to the Group Phase of the 2014/15
VELUX EHF Champions League. Moving into the frst stage of the new season, I welcome all the teams who have made it
to this stage of the competition.
Following an emotionally intense qualifcation phase that concluded on 7 September 2014, the fnal line-up of the
Groups A to D is fnally known. Twenty-four teams from all corners of Europe will play the Group Phase that will begin in
September 2014 and conclude in February 2015 following the winter hiatus, in all there will be ten rounds of competition.
In the 22nd season of the men’s Champions League, we have introduced a new playing system. There are now four more
teams in the starting line-up. The Group Phase is the frst challenge that the teams have to face; this is by no means easy.
In the past, we have borne witness, watching stunned as handball giants have failed to progress and the underdogs have
thrived against all odds. The Group Phase is the frst hurdle that has to be conquered on the road to the FINAL4.
Once again, as in the previous season, the fnal 24 teams representing 15 countries are ready for their frst matches.
The defending champions, SG Flensburg-Handewitt, will launch their new Champions League campaign from Group B;
anew they will meet FC Barcelona, the record holder for most Champions League titles (7 wins). Also in this group are the
winners of the Qualifcation Tournament 2 – Besiktas MOGAZ HT from Turkey, who afer several attempts have made it
past the qualifcation and into the group phase of the Champions League for the very frst time. KIF Kolding Kobenhavn,
Alingsas HK, Orlen Wisla Plock are also competing for their ticket to the Last 16.
Across all of the four groups, we can look forward to some tough matches; each group has a combination of both VELUX
EHF Champions League veterans and newcomers; several of the teams will return with a new name; other will return with
new faces. THW Kiel returns in Group A, as do the team of HC Meshkov Brest who are back in the group phase for the
frst time since 2007. The Belarusians will also meet HC Prvo Plinarsko Drustvo Zagreb previously known as HC Croatia
Osiguranje Zagreb. Paris Saint-Germain Handball, Naturhouse La Rioja, and HC Metalurg complete this group.
Group C was the only group that was complete prior to the conclusion of the Qualifcation Tournaments. With the
exception of HC Vardar, in this group all the teams have either won the title or stood in the fnal MKB-MVM Veszprém
starts on position one in this group of Champions League veterans; the Hungarians are joined by RK Celje Pivovarna
Lasko,Medwedi Tschechow, Rhein-Neckar Löwen, and Montpellier Agglomeration HB.
KS Vive Tauron Kielce, Dunkerque HB Grand Littoral, Kadetten Schafausen, MOL-Pick Szeged, Aalborg Handball, and
HC Motor Zaporozhye, are the six teams in Group D. All the teams are ready for their frst matches; we can look forward
to 120 matches played over the next six months.
The VELUX EHF Champions League is the only place where the handball elite meet on a European club competition level.
The event is guaranteed to bring bot great highs and excruciating low to the team. But the Champions League remains
unpredictable as ever; there is just so much to look forward to. I wish all the teams on their VELUX EHF Champions League
journey the very best of luck and I wish you, the fans, an enjoyable season!
Sporting wishes,
Jean Brihault
EHF President
FOREWORD
3
VELUX EHF Champions League 2014/2015
official programme
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VELUX EHF Champions League 2014/2015
OFFICIAL PROGRAMME
„Können jedes Team
Interview mit Löwen-Rückraumspieler Harald Reinkind
Harald, seit fast vier Monaten ist die RheinNeckar-Region dein neues Zuhause. Wie fühlst
du dich?
Harald Reinkind: Sehr gut, auch wenn meine
Freundin ein bisschen Reisestress hat (lacht).
Sie studiert nämlich noch in Norwegen und
pendelt immer hin und her. Aber davon abgesehen ist wirklich alles gut. Ich lebe in Heidelberg,
die Stadt ist wunderschön. Es ist nicht zu groß
und nicht zu klein. Ich habe hier alles, was ich
brauche. Und auch das Wetter ist viel besser als
in Norwegen, worüber ich sehr glücklich bin.
Du hast die ersten Bundesligaspiele mit den
Löwen hinter dich gebracht. Wie fällt dein Fazit
aus?
Reinkind: Ich genieße es, ein Teil der RheinNeckar Löwen und der Bundesliga zu sein. Es
ist eine sehr harte Liga, eben die beste Liga der
Welt. Man muss in jedem Spiel sehr gut vorbereitet sein und immer alles geben. Wenn wir einmal weniger als 100 Prozent abrufen, können
wir gegen jeden Gegner verlieren.
Was waren die Gründe für deinen Wechsel
zum deutschen Vize-Meister?
Reinkind: Die Löwen sind ein sehr interessanter, ein sehr spannender Klub mit großem
Potenzial. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern stimmt, außerdem stehen ein paar Skandinavier und mit Bjarte
Myrhol sogar ein weiterer Norweger im Team.
Ich glaube, dass ich hier besonders viel von
Alexander Petersson lernen kann. Er ist ein sehr
intelligenter Spieler und zeigt seit vielen Jahren
konstant starke Leistungen auf einem hohen
Niveau.
Worin besteht der größte Unterschied zwischen der norwegischen und der deutschen
Liga?
Reinkind: Es sind die individuellen Fähigkeiten
der einzelnen Spieler. Jeder, der in der Bundesliga spielt, ist besser als in Norwegen. Die Spieler hier sind schneller, stärker und schlauer. Auch
die Zuschauerzahlen sind ein großer Unterschied – und ich spiele gerne Handball vor einer
tollen Kulisse in einer großen Arena.
6
Du hast mit deinem ehemaligen Verein Fyllingen Handball auch schon in der Champions
League gespielt. Damals warst du gerade 17
Jahre alt und die Gegner waren mit Ciudad
Real, AG Kopenhagen und dem HSV Hamburg
übermächtig. Was waren das für Erlebnisse?
Reinkind: Es hat Spaß gemacht, gegen diese
vielen Weltklasse-Leute zu spielen, aber es war
auch ein bisschen frustrierend, weil es schwierig
war, Tore zu erzielen. Andererseits war diese
Erfahrung auch sehr wertvoll für mich: Ich habe
gesehen, wie gut ich werden muss, um wieder in
der Champions League zu spielen.
Jetzt ist die Situation mit den Löwen in der
Königsklasse eine ganz andere: Was ist
möglich für deine Mannschaf in dieser
schweren Vorrundengruppe und im gesamten
Wettbewerb?
Reinkind: Ich denke, für uns ist in dieser Saison
alles drin. Wir haben eine starke Mannschaf,
die jedes Team in Europa schlagen kann. Unser Ziel ist es auf jeden Fall, die Gruppenphase
so gut wie möglich zu überstehen. Und danach
wollen wir natürlich in der K.o.-Runde uns einen
Platz beim Final Four in Köln erkämpfen.
Seit Anfang Oktober spielt ihr im DreitagesRhythmus, dazu kommen viele lange Reisen.
Wie gehst du damit um?
Reinkind: Ich gehe das alles mit Freude und
Spaß an, auch wenn es nicht immer schön ist,
viel unterwegs zu sein. Wichtig ist, dass wir
Erfolg haben und uns nach dem Spiel wieder
schnell auf die nächste Aufgabe konzentrieren.
Euer nächster Gegner in der Champions
League heißt Medwedi Tschechow. Was
erwartet euch gegen den russischen Serienmeister?
Reinkind: Medwedi hat nichts zu verlieren und
wird uns sicherlich mit viel Mut einen großen
Kampf bieten wollen. Wenn wir aber unser
Leistungspotenzial zu 100 Prozent abrufen,
sollten wir in der Lage sein, diesen Gegner zu
besiegen. Einige Spieler von Tschechow kenne
ich noch aus meiner Zeit bei der JuniorenNationalmannschaf.

INTERVIEW
VELUX EHF Champions League 2014/2015
OFFICIAL PROGRAMME
m schlagen“
 Du sagtest es bereits: Mit Bjarte Myrhol steht
ein Landsmann von dir im Löwen-Kader. Wie
wichtig ist er für dich?
Reinkind: Bjarte ist für mich sehr wichtig. Es ist
sehr gut, einen Mann aus dem gleichen Land
als Ansprechpartner zu haben. Er hat mir sehr
geholfen in den ersten Wochen. Darüber hinaus ist er auch ein außergewöhnlicher Spieler.
Es bedeutet mir sehr viel, ihn kennengelernt zu
haben und mit ihm in einer Mannschaft zu spielen.
Was hat Bjarte dir über die Löwen erzählt,
als du noch in Norwegen warst?
Reinkind: Er sagte mir, dass dieser Klub perfekt
für einen jungen und ambitionierten Spieler
wie mich sei, um sich weiter zu entwickeln.
Er hat mir von der guten Atmosphäre in
der Mannschaf berichtet, dem tollen
Zusammenhalt und der großartigen
Stimmung in der SAP Arena.
Was machen deine Deutschkenntnisse?
Reinkind: Es wird immer besser, ich
schnappe praktisch jeden Tag neue
Worte auf und lerne dazu. Noch
dazu bekomme ich Unterricht, um
mich stetig zu verbessern. Ich konnte vorher
überhaupt kein Deutsch, jetzt spreche ich schon
ein bisschen die Sprache. Es fällt mir allerdings
leichter, Deutsch zu verstehen.
Du bist im Sommer mit der norwegischen
Nationalmannschaf in der WM-Qualifkation
an Österreich gescheitert. Vor den Partien
hattest du von richtungsweisenden Duellen für
den Handball in deiner Heimat gesprochen.
Wie ist es jetzt um die Sportart in Norwegen
bestellt?
Reinkind: Wir waren natürlich enttäuscht, nicht
die Qualifkation für die Weltmeisterschaf in Katar geschaft zu haben. Aber wir haben eine junge
Mannschaf, die hofentlich noch viele, viele Jahre
zusammenspielt. Jetzt lassen wir die Vergangenheit hinter uns und richten den Fokus auf die
EM-Qualifkationsspiele. Ich denke, wir werden
zukünfig eine Top-Mannschaf in Europa.
INTERVIEW
7
VELUX EHF Champions League 2014/2015
OFFICIAL PROGRAMME
Title sponsor
Premium sponsors
Partners
VELUX EHF CHAMPIONS LEAGUE
SPONSORS
9
VELUX EHF Champions League 2014/2015
official programme
Der Löwen-Kader wird Ihnen präsentiert von
12
Roko Peribonio
TORWART
16. Oktober 1991, Las Palmas (Spanien)
194 cm, 99 kg
Im Verein seit 1. Juli 2013
(vorher Zweitspielrecht TVG Großsachsen)
20
Niklas Landin-Jacobsen
19. Dezember 1988, Søborg (Dänemark)
201 cm, 102 kg
Im Verein seit 1. Juli 2012
(vorher Bjerringbro-Silkeborg)
29
Christian Schnubel
V ersicherungen • Vorsorge • V ermögen
Dudenhofen
Bastian Rutschmann
30. Dezember 1982, Karlsruhe
195 cm, 93 kg
Im Verein seit 1. Juli 2014
(vorher HBW Balingen-Weilstetten)
2
Andy Schmid
30. August 1983, Horgen (Schweiz)
190 cm, 90 kg
Im Verein seit 1. Juli 2010
(vorher Bjerringbro-Silkeborg)
4
Stefan Kneer
19. Dezember 1985, Bühl
194 cm, 98 kg
Im Verein seit 1. Juli 2014
(vorher SC Magdeburg)
10
Tim Suton
RückRAum
8. Mai 1996, Kirchheim unter Teck
191 cm, 97 kg
Im Verein seit 1. Juli 2013
(vorher HG Saarlouis)
22
Mads Mensah Larsen
12. August 1991, Holbaek (Dänemark)
188 cm, 107 kg
Im Verein seit 1. Juli 2014
(vorher Aalborg Handbold)
27
Harald Reinkind
17. August 1992, Trondheim (Norwegen)
197 cm, 100 kg
Im Verein seit 1. Juli 2014
(vorher Fyllingen Håndball)
32
Alexander Petersson
2. Juli 1980, Riga (Lettland)
186 cm, 94 kg
Im Verein seit 1. Juli 2012
(vorher Füchse Berlin)
60
Kim Ekdahl Du Rietz
23. Juli 1989, Lund (Schweden)
196 cm, 102 kg
Im Verein seit 1. Juli 2012
(vorher HBC Nantes)
10
LöWENKADER
VELUX EHF Champions League 2014/2015
official programme
Der Löwen-Kader wird Ihnen präsentiert von
kReiS
18
Bjarte Myrhol
29. Mai 1982, Oslo (Norwegen)
192 cm, 96 kg
Im Verein seit 1. Juli 2009
(vorher HSG Nordhorn)
30
Gedeón Guardiola
1. Oktober 1984, Petrer (Spanien)
199 cm, 103 kg
Im Verein seit 1. Juli 2012
(vorher SDC San Antonio)
3
Uwe Gensheimer
26. Oktober 1986, Mannheim
188 cm, 90 kg
Im Verein seit 1. Juli 2003
(vorher TV Friedrichsfeld)
11
Stefán Sigurmannsson
AuSSen
19. Mai 1990, Hafnarfördur (Island)
196 cm, 96 kg
Im Verein seit 10. Dezember 2012
(vorher Haukar Hafnarfördur)
19
Marius Steinhauser
6. Februar 1993, Karlsruhe
187 cm, 83 kg
Im Verein seit 1. Juli 2012
(vorher HG Ofersheim/Schwetzingen)
24
Patrick Groetzki
4. Juli 1989, Pforzheim
189 cm, 84 kg
Im Verein seit 1. Juli 2007
(vorher SG Pforzheim/Eutingen)
77
David Schmidt
19. Oktober 1993, Karlsruhe
190 cm, 97 kg
Im Verein seit 1. Juli 2008
(vorher HSG Ettlingen-Bruchhausen)
C
Nikolaj Jacobsen
m
Co
Klaus Gärtner
16. Juni 1975, Heidelberg
181 cm
Im Verein seit 1. Juli 2014
Co
Löwe Conny
(Maskottchen)
24. Dezember 2001,
Kronau
184 cm, 90 kg
Im Verein seit 1. Juli 2002
cOnny
TRAineR
22. November 1971, Viborg (Dänemark)
184 cm
Im Verein seit 1. Juli 2014
Oliver Roggisch
25. August 1978, Villingen-Schwenningen
202 cm
Im Verein seit 1. Juli 2007
LöWENKADER
11
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VELUX EHF Champions League 2014/2015
official programme
Der russische Riese
Medwedi Tschechow
Sie sind in Russland das Maß aller Dinge, die
Handballer von Medwedi Tschechow. Denn von
Beginn an stellte sich der Erfolg ein. Der Klub entstand 2001, als er sich vom „Mutterverein“ ZSKA
Moskau abspaltete und aus der Millionenmetropole verschwand. Er suchte ein neues Zuhause
und fand es 80 Kilometer weiter südlich in der
60000-Einwohner-Stadt Tschechow, wo seitdem
der russische Serienmeister spielt. Denn seit seiner Gründung gewann der Klub in jeder Saison die
Meisterschaf!
Und doch sind die fetten Jahre in Tschechow
vorbei. Nur noch wenig erinnert nach den
Finanzsorgen im Jahr 2013 an die Vergangenheit,
als praktisch die komplette russische Nationalmannschaf für Medwedi spielte.
Der Klub gehörte einst zu den Schwergewichten
in Europa, gewann 2006 sogar den Europapokal
der Pokalsieger und gehörte stets zum erweiterten Favoritenkreis in der Champions League. 2010
gelang in der Königsklasse sogar die Qualifkation
14
fürs Final Four in Köln, 2009 scheiterten die Russen im Viertelfnale übrigens an den Rhein-Neckar
Löwen. Damals trugen noch Stars wie Konstantin
Igropulo, Timur Dibirov oder Alexej Rastvortsev
das Trikot von Medwedi. Genutzt hat ihnen das
aber auch nichts gegen die Löwen. Die Badener
verloren das Hinspiel in Tschechow zwar mit
31:33, bogen den Zwei-Tore-Rückstand aber im
Rückspiel mit einem 36:28-Sieg um.
Trainer war damals Wladimir Maximow, der
auch heute noch das Sagen auf der Bank hat. Der
ehemalige Weltklasse-Handballer war viele Jahre
Kapitän der sowjetischen Nationalmannschaf,
mit der er 1976 in Montreal auch die olympische Goldmedaille gewann. Krönender Abschluss
seiner imposanten Karriere, in der er mit MAI
Moskau zwei Mal Europapokalsieger wurde, sollte
die Weltmeisterschaf 1978 in Dänemark werden.
Maximow spielte ein überragendes Turnier, führte
seine Mannschaf ins Finale und war bereit für den
nächsten Titel. Doch daraus wurde nichts,

MEDWEDI TSCHECHOW
VELUX EHF Champions League 2014/2015
official programme
 Heiner Brand und Co. hatten etwas dagegen.
Deutschland triumphierte im Endspiel überraschend mit 20:19. Maximow beendete seine aktive Karriere und wurde ein ebenfalls mit Titeln
überhäufer Trainer. Denn nicht nur mit Medwedi
war er erfolgreich, sondern auch als Nationalcoach:
Europameister 1996, Weltmeister 1993 und
1997, Olympiasieger 1992 und 2000.
Um ein Haar wäre es aber gar nicht zu dieser imposanten Trainerlaufahn gekommen. Bei einem
Jagdunfall 1982 südlich von Moskau wurde Maximow angeschossen und lebensgefährlich verletzt.
Die Patrone saß unterhalb des Herzens, doch der
willensstarke „Zar“, wie er genannt wird, schleppte
sich zu einem Parkplatz und rettete so sein Leben.
„Wenn der Körper auf dich hört“, sagte der Trainer
einmal gegenüber den „Kieler Nachrichten“, „kann
er in besonderen Situationen Dinge machen, die
verwunderlich klingen.“ Keine Frage: Diesen Mann
wirf so schnell nichts aus der Bahn, wie Ex-Löwe
Sergey Shelmenko bestätigt. „Er kann leben ohne
Essen und Trinken. Aber nicht ohne Handball“, sagt
Medwedis Rückraumspieler und beschreibt damit
trefend Maximows Begeisterung für den Sport.
Auch mit 69 Jahren ist die lebende Legende immer noch nicht müde. Und selbst die Fast-Pleite
des Klubs 2013 nahm ihm nicht die Lust an seinem
Job. Vor etwas mehr als zwölf Monaten drohte
dem jahrelang massiv von der Politik unterstützen
Sergey Shelmenko
MEDWEDI TSCHECHOW
Verein das Aus. Die fnanzielle Bürde der öfentlichen Hand sei nicht akzeptabel, hieß es im Sportministerium, die Last zur Finanzierung von Profteams müsse von privaten Investoren getragen
werden. Und so kam es zu gewaltigen Einschnitten:
Stand 2012 noch die Summe von 2,5 Milliarden
russischen Rubel (58 Mio. Euro) zur Verfügung,
so wurde das Budget für den Spitzensport in der
Region Moskau bis 2014 um 60 Prozent auf eine
Milliarde Rubel reduziert. Oleg Zholobow, Sportminister der Region Moskau, machte deutlich, dass
die Mittel für den Profsport gekürzt werden, um
mehr in den Breitensport investieren zu können.
„Ich verstehe, dass Spitzensport sehr wichtig ist,
aber er kann nicht ohne den Kinder- und Breitensport existieren“, sagte Zholobow, der aber den totalen Kollaps von Medwedi dann doch nicht in Kauf
nehmen wollte und sich an die Vorbildfunktion
der Prof-Handballer erinnerte: „Gleichzeitig gilt,
wenn ein Kind nicht den nationalen Meister sieht,
die stärksten Leistungen der Vereine, dann wird es
schwer, sie dort hinzubringen.“
Und so blieb der Klub zwar bestehen, aber die
Stars waren nicht mehr zu fnanzieren. Michail
Tschipurin, Daniel Schischkarew, Timur Dibirow und Alexej Rastwortsew schlossen sich im
Sommer 2013 dem mazedonischen Meister
Vardar Skopje an, Sergey Gorbok wechselte zu
den Rhein-Neckar Löwen und zog in diesem Jahr
ebenfalls nach Skopje weiter. Aus Kostengründen
verzichtete Tschechow in der vergangenen Saison
sogar auf die Teilnahme an der Champions League,
in aller Ruhe trieb Maximow seinen Neuaufau mit
Talenten voran. Vor dieser Saison stießen Maxim
Kuretkov (SKIF Krasnodar) und Anton Otrezov
(Dinamo Viktor Stavropol) neu zur Mannschaf.
Ex-Löwe Shelmenko, der schon von 2009 bis 2013
bei Medwedi spielte, kehrte aus Minsk zurück. Wegen seiner Familie. Und wegen Maximow. „Die Arbeit mit ihm hat mir immer Spaß gemacht.“
Der Trainer weiß indes, dass der Einzug ins
Achtelfnale keine Selbstverständlichkeit ist, auch
wenn er die K.o.-Runde zum Ziel gemacht hat. „Wir
haben viele junge Spieler in unserem Team. Die
Champions League ist eine einmalige Gelegenheit für unsere neue Generation, gegen die besten
Handballspieler der Welt anzutreten“, meint der
Coach, der sich besonders auf das Duell mit dem
Dauerrivalen Montpellier und die Partien gegen
seine zahlreichen Ex-Spieler bei Vardar Skopje
freut. Kurios: Gegen die Franzosen tritt Tschechow
schon zum siebten Mal in den vergangenen 13 Jahren an. „Es ist unser Schicksal, wieder einmal gegen
Montpellier zu spielen. Und gegen Vardar werden
zu zwei Dritteln russische Spieler auf dem Feld stehen.
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VELUX EHF Champions League 2014/2015
official programme
Gruppe C in Zahlen
Tabelle
1
2
3
4
5
6
G
HC Vardar
3
MKB-MVM Veszprém
3
Rhein-Neckar Löwen
3
RK Celje Pivovarna Lasko
3
Montpellier Agglomération HB 3
Medwedi Tschechow
3
S
3
3
1
1
1
0
U
0
0
0
0
0
0
N
0
0
2
2
2
3
Tore
94:79
94:85
84:79
90:92
88:94
90:111
D
+15
+9
+5
-2
-6
-21
P
6
6
2
2
2
0
Spiele
Medwedi Tschechow – MKB-MVM Veszprém
RK Celje Pivovarna Lasko – HC Vardar
Rhein-Neckar Löwen – Montpellier AHB
HC Vardar – Medwedi Tschechow
MKB-MVM Veszprém – Rhein-Neckar Löwen
Montpellier AHB – RK Celje Pivovarna Lasko
Medwedi Tschechow – RK Celje Pivovarna Lasko
MKB-MVM Veszprém – Montpellier AHB
HC Vardar – Rhein-Neckar Löwen
32:37
26:27
35:24
39:28
27:24
35:29
30:35
30:29
28:25
RK Celje Pivovarna Lasko – MKB-MVM Veszprém
Montpellier AHB – HC Vardar
Rhein-Neckar Löwen – Medwedi Tschechow
Rhein-Neckar Löwen – RK Celje Pivovarna Lasko
HC Vardar – MKB-MVM Veszprém
Montpellier AHB – Medwedi Tschechow
MKB-MVM Veszprém – HC Vardar
Medwedi Tschechow – Montpellier AHB
RK Celje Pivovarna Lasko – Rhein-Neckar Löwen
HC Vardar – RK Celje Pivovarna Lasko
MKB-MVM Veszprém – Medwedi Tschechow
Montpellier AHB – Rhein-Neckar Löwen
Rhein-Neckar Löwen – MKB-MVM Veszprém
RK Celje Pivovarna Lasko – Montpellier AHB
Medwedi Tschechow – HC Vardar
HC Vardar – Montpellier AHB
Chekhovskie Medvedi – Rhein-Neckar Löwen
MKB-MVM Veszprém – RK Celje Pivovarna Lasko
Montpellier AHB – MKB-MVM Veszprém
RK Celje Pivovarna Lasko – Medwedi Tschechow
Rhein-Neckar Löwen – HC Vardar
18.10.2014
19.10.2014
19.10.2014
13.11.2014
15.11.2014
16.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
23.11.2014
29.11.2014
29.11.2014
29.11.2014
06.12.2014
06.12.2014
06.12.2014
11.-15.02.2015
11.-15.02.2015
11.-15.02.2015
18.-22.02.2015
18.-22.02.2015
21.02.2015
IMPRESSUM
Herausgeber: Rhein-Neckar Löwen GmbH, Mollstraße 49a, 68165 Mannheim; Koordination: Christopher Monz,
www.rhein-neckar-loewen.de; Redaktion & Gestaltung: Stefan Wagner (V.i.S.d.P.), Ludwig Ricke, Sandra Reinhardt,
Impuls Verlagsgesellschaf mbH, Dudenstraße 12-26, 68167 Mannheim, www.impuls-verlag.de; Bilder: Sörli Binder, EHF,
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Grifbereit
mehr
Platz
Die Grifeiste oben am Fenster überzeugt durch
einfache Bedienung auch mit einer Hand und mehr
Nutzfäche unter ihrem Fenster. Die einzigartige
Lüftungsklappe ist sinnvoll in die Grifeiste
integriert. Einfach clever.
velux.de/cl
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Kunst und Fotos
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