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O K TO B E R 2 014
„MOSS WIRD PINK“
D I E B ÄC K E R E I MOSS VERKAUFT IM BR USTKREBSMONAT
OK TOBER PINKE BERLINER ZUGUNSTEN DES
B R U STCENTR UMS AM MARIENHOSPITAL AACHEN
D
er Oktober ist der Weltbrustkrebsmonat. Rund um den
Globus werden in diesem
Monat Aktionen zum Thema Brustkrebs durchgeführt. Die rosa Schleife steht dabei als unverkennbares Symbol der Solidarität. Das BrustCentrum
am Marienhospital Aachen freut sich nun erneut über
ein Sponsoring der „köstlichen“ Art. Unter dem Motto
„MOSS wird pink“ verkauft die Aachener Bäckereikette wie
schon im letzten Jahr in ihren Filialen den ganzen Oktober
lang wieder pinke Berliner und verteilt dazu die rosa
Schleifen. „Pro verkauftem Puffel erhält das BrustCentrum
0,50 Euro zugunsten brustkrebserkrankter Frauen. Im
letzten Jahr sind bei der Aktion sage und schreibe 4680
pinke Berliner und 3189 Schleifen über die Ladentheken
gewandert. Den Erlös von 4288,50 Euro hat MOSS komplett dem Förderverein der Stiftung gespendet. Wir hoffen,
dass wir dieses tolle Ergebnis in diesem Jahr noch toppen
werden“, betont die Initiatorin der Aktion Margrit Luft
(Mitglied des Senologischen Beirates des Fördervereins der
Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen). Als Zeichen
der Solidarität tragen im Oktober außerdem alle MOSSVerkäuferinnen und Verkäufer die sogenannte Pink Ribbon.
„Wir sind sehr glücklich über dieses originelle
Sponsoring“, freut sich Dr. med. Mahmoud Danaei
(Leiter des BrustCentrums am Marienhospital Aachen).
„Durch diese Aktion können wir die Menschen für das
Thema Brustkrebs sensibilisieren. Denn Vorsorge und
Früherkennung sind lebenswichtig“, unterstreicht der
Experte. „Frauen sollten den Mut haben, sich untersuchen
zu lassen, denn Brustkrebs trifft auch junge Patientinnen“,
so Dr. Danaei. Wer die Aktion „MOSS wird pink“ unterstützen möchte, kann sich die pinken Berliner bis zum
31. Oktober schmecken lassen und damit den Kampf gegen
den Brustkrebs unterstützen.
Aus den Händen von Silvia Moss (Geschäftsführerin Bäckerei MOSS,
3.v.r.) nahmen Rolf-Leonhard Haugrund (Vorstand, rechts), Margrit Luft
(Senologischer Beirat), Sabine Verheyen (Senologischer Beirat), Dr. med.
Mahmoud Danaei (Leiter des BrustCentrums) und Dr. Andreas Lorenz
(Vorsitzender des Fördervereins der Katholischen Stiftung Marienhospital
Aachen) im November 2013 den Scheck über 4.288,50 Euro entgegen.
1
S T I F T U N G S - N E W S O K TO B E R 2 014
BALD WIEDER GANZ MOBIL
D E R K L E I N E SA LO MAO AUS ANGOLA ZUM DRITTEN MAL IM
MARIENHOSPITAL AACHEN OPERIERT
Vor der Operation brachte Schwester Susanne Maria den kleinen
Salomao mit Schokolade und Zeitschriften auf andere Gedanken.
S
eit fast einem Jahr ist der 6-jährige Salomao aus
Angola nun schon in Deutschland. Das schwerkranke Kind wurde im November 2013 von der
Hilfsorganisation Friedensdorf International (ein Verein für kranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten) zur medizinischen
Behandlung in die Bundesrepublik geflogen, um hier medizinisch behandelt zu werden (siehe News 12/2013 + 05/2014).
Das Marienhospital Aachen kooperiert mit dem Friedensdorf
und engagiert sich aus humanitären Gründen unentgeltlich
für die Organisation. Jetzt war Salomao zum dritten Mal in
der Obhut von Chefarzt Dr. med. Thomas Wölk und seinem
Team (Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädische Chirurgie
und Sporttraumatologie). „Als Salomao das erste Mal zu uns
kam, litt der Kleine an einer chronischen Infektion des rechten Hüftgelenks, die mit der Zerstörung des Gelenkes und
der Besiedelung mit einer Vielzahl hoch aggressiver Keime
einherging. Er konnte nicht laufen und wir mussten ihm das
Hüftgelenk entfernen und die Beinlänge korrigieren“, schaut Dr.
med. Thomas Wölk (Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie,
Orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie) zurück. „Die
Verlängerung des Oberschenkels ist jetzt beendet“, berichtet die
behandelnde Ärztin Dr. med. Maren Schaltenbrand. „Der neu
gebildete Knochen muss aber noch fester werden, daher wurde
der Fixateur bei dem operativen Eingriff umgebaut und in voraussichtlich in 4 - 6 Wochen werden wir dies erneut tun. Mit dem
Abbau des Fixateurs wird die Behandlung im Marienhospital
Aachen dann abgeschlossen sein.“ Dem tapferen Salomao geht es
den Umständen entsprechend ausgezeichnet und das Ärzteteam
geht davon aus, dass der kleine Patient mit der Beinverlängerung
langfristig ohne Probleme zurechtkommt. Wir wünschen Saloma
alles Gute und freuen uns, dass er schon in wenigen Monaten zu
seiner Familie in Afrika zurückkehren kann.
KINDER-AKTIONSTAG IM ZGF
DAS ZENTR UM FÜR GESUNDHEITS FÖ R D E R U N G A M
MARIENHOSPITAL AACHEN FEIERT 25-JÄH R I G E S J U B I L ÄU M
G
esundheitsprävention durch Spor t,
Spiel & Spaß: Das hat sich das Zentrum
für Gesundheitsförderung – ZGF am
Marienhospital Aachen bei seiner Gründung im Jahr 1989 auf
die Fahnen geschrieben. In diesem Jahr gibt es allen Grund zu
jubeln: denn das ZGF feiert seinen 25. Geburtstag. „Herzlichen
Glückwusch! Wir sind sehr stolz, dass wir mit dem ZGF auf ein
Vierteljahrhundert Erfolgsgeschichte zurückblicken können“,
unterstreicht der Vorstand Rolf-Leonhard Haugrund glücklich.
„In dieser Zeit hat sich das ZGF zu einem Gesundheitstreffpunkt
für Jung und Alt entwickelt. An unseren jährlich rund 1.500
Kursen aus 80 verschiedenen Bereichen nehmen mehr als
20.000 Menschen teil. Dazu kann man dem Team des ZGF nur
gratulieren – weiter so!“
Alle Kinder können sich mit ihren Eltern schon
jetzt auf ein tolles Event in Burtscheid freuen:
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums lädt das
ZGF zum Kinder-Aktionstag am Samstag,
22. November von 14:00 – 17:00 Uhr ins ZGF-Haus
(Zeise 15 in Burtscheid) ein. Auf die Kids warten
eine Bobbycar-Ralley, ein Kletterparcours und
Kinderschminken. Um 16:00 Uhr gibt´s dann das
Rosenfisch Figurenspiel „Hase und Igel“ für Kids
ab 3 Jahren. Das ZGF-Team freut sich auf viele
kleine und große Gäste!
Das Angebot im ZGF ist vielseitig. Vom Babyschwimmen...
3. AACHENER FIRMENLAUF
M
ST I F T U N G S-TEAMS RENNEN FÜR DEN GUTEN ZWECK
it über 6400 Anmeldungen verzeichnet der
3. Aachener Firmenlauf am 2. Oktober rund
um den Hangeweiher einen Teilnehmerrekord.
Waren es beim ersten Lauf 2012 noch 2600 Starter, so hat sich
die Zahl der Sportler inzwischen mehr als verdoppelt. Auch die
Katholische Stiftung Marienhospital Aachen ist von Beginn an
mit dabei und geht diesmal gegen 430 andere Firmen ins Rennen.
Zwei Mix-Teams zeigen auf der 4,63 km- und 9,26 km-Distanz
ihre sportliche Fitness. Die Anstrengung lohnt sich, denn die
Erlöse und Spendengelder aus dem größten Lauf-Sport-Event
in der Euregio kommen Kinder- und Jugendprojekten in der
Städteregion zu Gute. „Wir sind schon sehr gespannt auf den
Wettbewerb“, freut sich Team-Kapitän Peter Schlächter (Leiter des
Zentrums für Gesundheitsförderung – ZGF am Marienhospital
Aachen). Schon im Vorfeld haben sich unter den StiftungsLäufern Trainings-Teams zusammengefunden, die sich nach
Feierabend gemeinsam auf das Rennen vorbereiten. „Bestzeiten
sind natürlich toll, aber was vor allem zählt, ist der Spaß am
Sport und dass die Stiftung einen Beitrag leistet für den guten
2
Zweck“, betont Peter Schlächter. Die Starter kommen aus allen
Stiftungsbereichen: Vom Chef- und Oberarzt über Mitarbeiter
der Finanzabteilung bis hin zum Anästhesie-Pflegeteam. Wir
wünschen allen Läuferinnen und Läufern viel Erfolg!
Alle Infos rund um den Aachener Firmenlauf gibt´s unter
www.aachener-firmenlauf.de
Einige Läuferinnen und Läufern der Stiftung nahmen stellvertretend die
T´Shirts für ihre Teams entgegen und freuen sich auf den Firmenlauf.
Das Team des ZGF freut sich über das Jubiläum (v.l.n.r.): Marek Abraham,
Beate Adamy, Marlies Sachse, Melanie Beuven, Susanne Gerke und
Peter Schlächter.
...über Zumba zu fetziger Musik...
...bis hin zum Seniorensport ist alles
mit dabei.
„ICH GEH MIT MEINER LATERNE“
LEUCHTENDER ST. MARTINSZUG AM 6. NOVEMBER RUND UMS
MARIENHOSPITAL AACHEN
„D
urch die Straßen auf und nieder
leuchten die Laternen wieder“ – so
auch beim traditionellen Martinszug
am Donnerstag, 6. November um 17:30 Uhr rund ums
Marienhospital Aachen (Treffpunkt Kapelle, Marienhospital
Aachen, Zeise 4 in Burtscheid). Bereits seit vielen Jahren
freuen sich die Kinder, Eltern, Geschwister und Betreuer
des Kindergartens „Am Höfling“ auf den leuchtenden
St. Martinszug der Stiftung. Nach der feierlichen Eröffnung
in der Kapelle des Hauses zieht St. Martin mit dem Fackelzug
hoch zu Ross von der Kapelle zum Abteiplatz, vorbei an St.
Johann über die Michaelsbergstraße hin zum Martinsspiel
am riesigen aufgetürmten Martinsfeuer. Dort bekommen
die staunenden Kids die Martinsgeschichte erzählt und St.
Martin teilt seinen Mantel mit dem frierenden Bettler. Im
Anschluss an das feierliche Spektakel gibt es noch heißen
Kakao und einen Weckmann für die Kleinen sowie Glühwein
für die großen Gäste.
3
S T I F T U N G S - N E W S O K TO B E R 2 014
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
SENIORENZENTRUM ST. SEVERIN ERZIELT ERNEUT BESTNOTE BEI
EXTERNER QUALITÄTSPRÜFUNG
„S
o ein überragendes Ergebnis hatten
wir im Seniorenzentrum St. Severin
noch nie! Keine Abweichung und
keine Empfehlung zu erhalten, ist absolute Spitzenklasse!“
Mit diesen Worten kommentiert der Geschäftsführer Bernd
Jakobs hocherfreut das Ergebnis der MDK-Prüfung im
Seniorenzentrum St. Severin. Der Medizinische Dienst der
Krankenversicherung (MDK) hat dem Seniorenzentrum der
Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen in allen objektiven Qualitätsbereichen die Bestnote 1,0 ausgestellt. „Bei
der Qualitätsregelprüfung in der Eilendorfer Einrichtung am
18. September begutachteten die Prüfer Ulf Krümpel und
Meinhard Bock des MDK Nordrheins die pflegerische und
medizinische Versorgung, den Umgang mit demenzkranken
Bewohnern, die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung
sowie das Wohnen, die Verpflegung, Hauswirtschaft
und Hygiene“, erklärt die Qualitätsmanagementbeauftragte Manuela Luckei. Darüber hinaus
erfolgte eine Befragung der Bewohner zu ihrer
subjektiven Zufriedenheit. Die Prüfer stellten fest,
dass alle fachlichen Anforderungen zum Wohle der
Senioren vollumfänglich erfüllt werden. „Ich gratuliere dem Team des Seniorenzentrums aus tiefstem
Respekt zu dem phantastischen Ergebnis und der absolut
überragenden Leistung“, findet der Geschäftsführer Bernd
Jakobs anerkennende Worte. Über die Note sehr gut in der
Kategorie Pflege und medizinischen Versorgung freut sich die
Pflegedienstleitung Regina Großwardt besonders: „Im Vergleich
zum Vorjahr konnten wir uns hier von der Note 1,1 auf 1,0 verbessern. Hierfür gebührt den Mitarbeitenden herzliches Lob und
Dank.“ „Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeitenden und danken für das stetige Engagement bei der Qualitätssicherung und
Weiterentwicklung“, unterstreicht der Hausleiter Ewald Heup.
„Dieses ausgezeichnete Ergebnis ist erneute Anerkennung für das hohe Qualitätsniveau und den Teamgeist in
unserem Hause. Dennoch ist es für uns Herausforderung und
Ansporn zugleich, diesen Erfolg zu wiederholen oder neue
Maßstäbe zu setzen“, schaut Manuela Luckei in die Zukunft.
12. FACHTAGUNG DES BRUSTCENTRUMS
INFORMIERT ÜBER DIE NEUESTEN ENTWICKLUNGEN
IN DER BRUSTKREBSTHERAPIE
I
m Herbst ist auch im Marienhospital Aachen
Tagungszeit. Am Samstag, 25. Oktober lädt Dr. med.
Mahmoud Danaei (Leiter des BrustCentrums am
Marienhospital Aachen) bereits zum 12. Mal zur Fachtagung
Brustkrebs ein. Mehr als 200 niedergelassene Ärztinnen
und Ärzte werden zu dem Symposium im Zentrum für
Gesundheitsförderung – ZGF am Marienhospital Aachen (9:00 –
16:00 Uhr) erwartet, um sich bei den rund 30 ausgewiesenen
Experten über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in
der Forschung, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms
informieren.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus
ganz Nordrhein-Westfalen nach Burtscheid und können in
vier aufeinanderfolgenden Themenblöcken alles erfahren über
Forschung, Diagnostik, Screening, Operationen sowie systemische Therapien, Studien und Bestrahlung.
„Neben dem wissenschaftlichen Vortragsprogramm
möchten wir unseren Gästen auch einen Rahmen bieten, in
dem sie sich austauschen können und Gelegenheit finden, unser BrustCentrum zu besichtigen“, betont der Gastgeber Dr.
D
4
Die Gastgeber des letzten Symposiums freuen sich auf eine
erfolgreiche Brustkrebs-Tagung 2014 (v.l.n.r.): Dr. Uwe Peisker (Chefarzt
im Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz), Dr. Ivo Grebe (Vorsitzender
der Ärztekammer Kreisstelle Aachen), Dr. Mahmoud Danaei (Leiter
des BrustCentrums am Marienhospital Aachen), Rudolf Henke MdB,
Dr. Margrethe Schmeer (Bürgermeisterin der Stadt Aachen), HansJosef Thouet (Mitglied des Senologischen Beirates) und Rolf-Leonhard
Haugrund (Vorstand der Stiftung).
„IST IHRE BLASE SCHNELLER ALS SIE?“
MHA -PATIENTENFORUM ZUM THEMA
INKONTINENZ UND BECKENBODENSCHWÄCHE
IN DER STADTHALLE ALSDORF
DAS STAATSEXAMEN IN DER TASCHE
2 0 FRISCH GEBACKENE GESUNDHEITS- UND
K R A N K E N P F L E G ER/-INNEN IM MARIENHOSPITAL AACHEN
ie Zeit des Lernens hat endlich ein Ende.
20 Schülerinnen und Schüler der Schule
für Gesundheits- und Krankenpflege am
Marienhospital Aachen haben nach dreijähriger Ausbildung ihr
Examen in der Tasche und tragen nun die Berufsbezeichnung
„Gesundheits- und Krankenpfleger/-in“. In praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfungen haben die Absolventen ihr
fachliches Wissen und Können bewiesen, das sie während ihrer
dreijährigen Ausbildung im Marienhospital Aachen erworben haben. Neben dem Theorieunterricht in der Schule für Gesundheitsund Krankenpflege haben die Auszubildenden auf verschiedenen Stationen den Klinikalltag von der Pike auf gelernt. Dabei
standen ihnen Praxisanleiter zur Seite, die die Begleitung der
praktischen Ausbildung übernommen haben. Die frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen nahmen voller Freude die
Glückwünsche der Prüfungskommission und der Klinikleitung
entgegen. „Wir sind sehr stolz auf unsere Prüflinge und werden 15
von ihnen in eine Festanstellung im Pflegedienst übernehmen. Die
med. Mahmoud Danaei. „Wir freuen uns sehr über den großen
Zuspruch und danken unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern
für das Vertrauen, das sie uns aussprechen“, betont Dr. Danaei.
guten Ergebnisse spiegeln die Qualität unserer Ausbildung wider.
Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben“,
betont die Schulleitung Margit Surwehme.
Dr. med. Matthias Lerch
Chefar zt der Frauenklinik
am Marienhospital Aachen
I
Über das bestandene Examen und die ausgezeichneten
Leistungen freuen sich: Anne Basner, Beatrice Blaszczyk, Sarah
Didden, Carina Guske, Elisa Hariskos, Nicole Harth, Oxana
Kempf, Jennifer Kirchmann, Axel Klinkenberg, Jennifer Lapp,
Nathalie Lemmen, Stefan Melchers, Markus Rodigast, Janine
Schiemann, Jana Schlie, Patrick Sojka, Franziska Sollmann, Ionut
Stan, Ira Theißen und Laura Winkens.
Dr. med. Mehrdad Fallahi
Urologisches Zentrum Euregio
nkontinenz und Beckenbodenschwäche sind für die
meisten Menschen ein Tabuthema. „Millionen betroffene Frauen mit Senkung, Beckenbodenschwäche
und unwillkürlichem, ungewolltem Urinverlust leiden still und
meistens verschämt ohne darüber zu sprechen“, weiß Dr. med.
Matthias Lerch (Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe am Marienhospital Aachen). „Nur wenige gehen
zu ihrem Arzt und suchen nach Hilfe. Der erste Schritt muss es
aber sein, sich dem Hausarzt oder dem Frauenarzt anzuvertrauen“, beteuert Dr. Lerch. „Erst dann kann die Ursache eruiert
werden und Therapiemaßnahmen eingeleitet werden.“
Welche Möglichkeiten der Hilfestellung es gibt, erläutert die Experten Dr. med. Matthias Lerch und Dr. med.
Mehrdad Fallahi (Urologisches Zentrum Euregio) beim mhaPatientenforum „Inkontinenz und Beckenbodenschwäche: Ist
Ihre Blase schneller als Sie?“ am Mittwoch, 22. Oktober um
18:00 Uhr in der Stadthalle Alsdorf.
„Es gibt viele Unterstützungsmöglichkeiten. Oft sind
dies konservative Mittel wie lokale Hormonanwendungen bei
Hormonmangel im Scheidenbereich, Beckenbodenübungen
zum Training der schwachen Beckenbodenmuskulatur
oder Infektionsbehandlung von Scheide und Blase“, unterstreicht Dr. Lerch. „Wichtig ist zunächst eine genaue
Diagnosestellung und eine einfache und verständliche
Erklärung des Beckenbodenproblems, damit die Betroffenen
verstehen, warum sie leiden und wie ihnen geholfen werden
kann.“ Der Vortrag soll den betroffenen Frauen dabei helfen,
selbst erste Schritte zur Besserung und zur Heilung ihrer
Beschwerden einleiten zu können.
5
S T I F T U N G S - N E W S O K TO B E R 2 014
MHA -PATIENTENFORUM ZUM THEMA
„ENDOPROTHETIK VON HÜFTE UND KNIE – WIE
LEBT ES SICH MIT EINEM KÜNSTLICHEN GELENK?“
H
üft- und Knieprobleme sind in Deutschland ein
Volksleiden. Werden die Beschwerden chronisch
und lassen sie sich konservativ nicht mehr in den
Griff kriegen, kann eine Operation helfen. In Deutschland gehört die Implantation eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenkes
mittlerweile zu den am häufigsten durchgeführten operativen
Verfahren. So werden jährlich ca. 400.000 geschädigte Gelenke
durch Endoprothesen ersetzt, um den betroffenen Patienten
Schmerzfreiheit, Mobilität und eine insgesamt verbesserte
Lebensqualität zurückzugeben. „Kunstgelenke ermöglichen
dem Patienten wieder ein normales, schmerzfreies Leben und
das Wiedererlangen der beruflichen Tätigkeit. Auch gegen eine
sportliche Betätigung wie Walken, Schwimmen, Radfahren ist
nichts einzuwenden“, erklärt Chefarzt Dr. med. Thomas Wölk
(Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädische Chirurgie und
Sporttraumatologie am Marienhospital Aachen, Foto).
Beim nächsten mha-Patientenforum (Sie fragen, wir antworten) gibt Dr. med. Thomas Wölk hilfreiche Tipps rund um
das komplexe Themenfeld der Endoprothetik.
Saela Balla
Assistenzärztin
Medizinische Klinik
Wir laden alle Interessierten ein zum mhaPatientenforum zum Thema „Endoprothetik
von Hüfte und Knie – Wie lebt es sich mit einem
künstlichen Gelenk?“ am Dienstag, 14. Oktober
um 18:00 Uhr im Konferenzraum BERLIN,
Marienhospital Aachen (Zeise 4, 52066 Aachen)
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Alle Termine und Themen
rund um das mha-Patientenforum gibt´s auf der
Homepage unter:
http://marienhospital.de/de/veranstaltungen
„AACHEN IM VORBEIGEHEN VON A-Z“
B E E I N D R U C K E N D E FOTOAUSSTELLUNG VON MARGA MEIER IN DER
REHAKLINIK „ AN DER ROSENQUELLE“
K
urioses, Nachdenkliches und Neues rund
um das Thema „Aachen im Vorbeigehen
von A-Z“ zeigt die neue Fotoausstellung
der Aachener Künstlerin Marga Meier in der Rehaklinik
„An der Rosenquelle“. Bereits zum 9. Mal macht Marga
Meier mit ihren Fotokünsten Station in der Rehaklinik der
Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen. „Tägliches
6
PERSONALIA
und oft Unbekanntes zeigen die Fotos. Wer kennt schon im
Bahnhof die behauenen Säulen mit der Statue Karls des
Großen? Warum wurde im 21. Jahrhundert ein so wichtiges
römisches Bad in der Badestadt Aachen abgerissen? Wie
viele Schicksale steckten hinter dem Abriss der Kirche in
Inden? Was verbindet Karl den Große mit Angela Merkel?
Es dreht sich in meinen Fotos immer wieder um Karl den
Großen“, beschreibt Marga Meier ihre Exponate. Mit der
Fotoausstellung hat die Aachener Fotografin auch eine
Benefizaktion zugunsten des Kinderheims Maria im Tann
verbunden. Bei der Ausstellungseröffnung am 17. September
in der Rosenquelle hat sie über 1.600 Euro Spendengelder
eingenommen.
Der Besuch der Fotoausstellung „Aachen im
Vorbeigehen von A-Z“ in der Rehaklinik „An der
Rosenquelle“ (Kurbrunnenstraße 5 in Burtscheid)
ist bis Januar 2015 täglich von 9:00 – 20:00 Uhr
kostenlos und barrierefrei möglich.
Dr. Lydia EnnersMommertz
Fachärztin für Orthopädie
und Unfallchirurgie
Rehaklinik „An der
Rosenquelle“
Anna Hintzen
Gesundheits- und
Krankenpflegerin
Schule für Gesundheitsund Krankenpflege
Stefan Lindam
Leitende Pflegefachkraft
Tagespflegehaus
„Brander Quartier“
Christina Lüttgen
Bestellt zur
stellvertretenden
Stationsleitung F3
Simon Saxe
Assistenzarzt
Medizinische Klinik
RUNDUM GELUNGENE PREMIERE
1. AACHENER WUNDSYMPOSIUM ZUM AUFTAK T MIT
150 TEILNEHMERN SEHR ERFOLGREICH
M
it dem 1. Aachener Wundsymposium hat
die Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre
Chirurgie am Marienhospital Aachen eine
Veranstaltung ins Leben gerufen, die es in der Region kein
zweites Mal gibt. Direkt zum Auftakt am 6. September hatten
sich mehr als 150 Teilnehmer angemeldet, die sich in interessanten Vorträgen, spannenden Workshops und bei der begleitenden Industrieausstellung über die neuesten Entwicklungen im
Bereich der Wundversorgung informierten. „Das Ziel unserer
jährlich geplanten Veranstaltung ist es, junge Pflegekräfte aber
auch Ärztinnen und Ärzte an dieses immer komplexer werdende Thema heranzuführen“, erläutert der Chefarzt PD Dr. med.
Gottfried Mommertz. „Wir möchten die Zusammenarbeit in der
Region vereinfachen, indem wir das Bewusstsein dafür schärfen, wer, was, wann machen kann und machen darf. Darüber
hinaus geben wir mit dem Wundsymposium den zahlreichen in
der Region praktizierenden Wundexperten die Möglichkeit, heimatnah Punkte für die verpflichtende Re-Zertifizierung durch
die Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW) zu erlangen“,
betont Dr. Mommertz.
Den Auftakt am Veranstaltungstag machte der
Rechtsanwalt Hubert Klein mit seinem lebhaften Vortrag zum
Thema „Können sich Hausarzt und Wundexperte aufeinander
verlassen?“ Der Mediziner Fred Meißner (Diabetologische
Schwerpunktpraxis, Praxiszentrum am Marienhospital Aachen)
referierte im Anschluss über das Diabetische Fußsyndrom.
Mit dem offenen Bein und der Therapie des Ulkus cruris befasste sich Dr. Mommertz in seiner Präsentation. Dr. med.
Karl Lewalter (Universitätsklinikum Aachen, Zentralbereich
Krankenhaushygiene und Infektiologie) rundete den
Vortragsblock ab mit seinem Referat zum Thema „Hygienische
Aspekte der Wundversorgung“.
Nach der Mittagspause stand praktisches Arbeiten auf
dem Programm. In drei verschiedenen Workshops lernten die
Teilnehmer alles rund um die Themen Kompressionsverband,
VAC-Anlage und VAC-Wechsel sowie Wundfotos und virtueller
Verband. „Wir haben ein sehr positives Feedback von unseren Gästen erhalten und sind davon überzeugt, dass sich das
Aachener Wundsymposium zu einem festen Bestandteil in der
euregionalen Kongresslandschaft entwickeln wird“, betont Dr.
Mommertz.
Der Termin für das nächste Jahr steht auch schon
fest: Das 2. Aachener Wundsymposium findet
am 5. September 2015 wieder im Marienhospital
Aachen statt.
Das Team vom 1. Aachener Wundsymposium freute sich über den
gelungenen Auftakt (v.l.n.r.): Stefan Rademacher, Stefan Thiel,
Hubert Klein, Jozo Petrovic, PD Dr. med. Gottfried Mommertz, Dr.
med. Karl Lewalter, Tanja Ristof, Judith Baecker, Sonja Kübeler und
Silvia Prange.
7
S T I F T U N G S - N E W S O K TO B E R 2 014
AUSBAU DER KARDIOLOGISCHEN
EXPERTISE
C
O BERARZT DR. MED. MARC TAREK DIMASSI
NEU IM TEAM DER MEDIZINISCHEN K LINIK
hefarzt Professor
Dr. med. Markus
Gatzen (rechts)
begrüßte gemeinsam mit Oberarzt
Dr. med. Dang Quan Nguyen (links)
den neuen Kardiologen im Ärzteteam
im Marienhospital Aachen (hier im Bild) ist eines der modernsten, das weltweit vertrieben wird.
Oberarzt Dr. med. Marc Tarek Dimassi
(Mitte). Die Medizinische Klinik verfügt mit
Dr. Dimassi und Dr. Nguyen nun über zwei ausgewiesene Spezialisten in der Kardiologie. Neben der
ärztlichen Expertise rundet das hochmoderne technische Equipment das Profil der Klinik im Bereich Herz-/
Kreislauferkrankungen ab. Das 3-D-Herzultraschallgerät
TERMINE 2014
14. Oktober 2014
22. Oktober 2014
25. Oktober 2014
5. November 2014
12. November 2014
18. November 2014
5.-7. Dezember 2014
10. Dezember 2014
18:00 Uhr mha-Patientenforum (Sie fragen, wir antworten) zum Thema
„Endoprothetik von Hüfte und Knie – Wie lebt es sich mit einem künstlichen Gelenk?“
18:00 Uhr mha-Patientenforum (Sie fragen, wir antworten) zum Thema
„Inkontinenz und Beckenbodenschwäche: Ist Ihre Blase schneller als Sie?“
in Kooperation mit dem AsF Alsdorf, Stadthalle Alsdorf
9:00 Uhr 12. Fachtagung zum Thema Brustkrebs
18:00 Uhr Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitarbeitenden der Stiftung in der Kapelle
des Marienhospitals Aachen
18:00 Uhr mha-Patientenforum (Sie fragen, wir antworten) zum Thema
„Schmerz lass nach – Schmerztherapie nach Operationen“ in Kooperation mit
dem AsF Alsdorf, Stadthalle Alsdorf
18:00 Uhr mha-Patientenforum (Sie fragen, wir antworten) zum Thema
„Behandlung von Sportverletzungen“
Nikolausmarkt im Marienhospital Aachen
18:00 Uhr mha-Patientenforum (Sie fragen, wir antworten) zum Thema „… und die Hämorrhoiden
geben Frieden – Hilfe bei Hämorrhoidalleiden“ in Kooperation
mit dem AsF Alsdorf, Stadthalle Alsdorf
IMPRESSUM
Redaktion
Katholische Stiftung Marienhospital Aachen • i.A. Mareike Feilen (Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit) Zeise 4 • 52066 Aachen • Telefon: 0241/6006-3180 •
Fax: 0241/6006-3109 • Email: mareike.feilen@marienhospital.de
(v.i.S.d.P.) Rolf-Leonhard Haugrund
Layout/Gestaltung: THOUET Werbeagentur • Druck: FotoCom GmbH
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