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ALLEH HOPP!
DENGMERT STEHT KOPP.
Foto: Haßdenteufel.
Liebe Rundschau-Leser,
jetzt im Februar kommen die Narren wieder auf ihre Kosten. Ihnen gehört für einige
Tage die Stadt. Höhepunkt wird der große
Umzug in der Innenstadt am Fastnachtssonntag sein. Die Beteiligten haben sich
lange darauf vorbereitet und freuen sich
auf hoffentlich blauen Himmel und viele
Narren an der Straße, die mit ihnen feiern.
In der Stadt tut sich derzeit einiges. Schon
der Neujahrsempfang gab das „Go“ für
spannende Projekte in diesem Jahr. Welche, das können Sie im Innenteil lesen.
Das Albert-Weisgerber-Jahr beispielsweise wirft seine Schatten voraus. Ab sofort
informieren wir Sie monatlich über die
städtischen Veranstaltungen und Projekte rund um den größten Künstler der Mittelstadt.
Ein großes Interview mit dem Chef-Wirtschaftsförderer Thomas Debrand gibt Einblicke in die breite Arbeit dieser Abteilung,
die zu recht für sich proklamiert: „Die Wirtschaftsförderung ist für alle Bürger aktiv“.
Ein Tourismus-Highlight des Saarlands befindet sich ab sofort in St. Ingbert. Gerade eröffnete das kleinste Fünf-Sterne-Hotel in Deutschland, die „Villa Almarin“ in
der Ensheimer Straße. Viele Infos dazu im
Innenteil.
„Worauf es beim Hauskauf wirklich ankommt“, das fragen sich alle privaten
Bauherren vor dem großen Unterfangen.
Wir haben den Verband Privater Bauherrn
(VPB) gefragt und interessante Antworten
erhalten. Lesen Sie in dieser Ausgabe, was
wirklich wichtig ist und was nicht.
Wer derzeit im St. Ingberter Wald unterwegs ist, sollte sich gutes Schuhwerk anziehen. Im Moment sind umfangreiche
Bauarbeiten im Gange. Die häufigsten Fragen dazu beantwortet der SaarForst ebenfalls in diesem Heft.
Und es gibt noch einiges mehr zu entdecken. Die „Good News“ häufen sich, in
der Biosphärenreihe stellen wir diesmal
den Verein Bliesgau-Obst e. V. vor und
auch Apothekertipps für die nasse und
kalte Jahreszeit finden Sie im Heft. Wie in
jedem Monat können Sie weitere Neuigkeiten zum Thema Saarland-Marketing lesen. Dieses nimmt jetzt noch einmal Fahrt
auf und wird sowohl Saarländer als auch
Nicht-Saarländer in nächster Zeit mit Sicherheit des Öfteren überraschen.
Auch beim Solilauf, der im September des
vergangenen Jahres veranstaltet wurde,
leisteten alle Teilnehmer wieder tatkräftig
Hilfe für die Ärmsten auf den Philippinen.
So konnte das Orga-Team Solilauf stolz die
Spende in Höhe von 36.400 Euro an das
Ärzteteam überreichen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
das Team der St. Ingberter Rundschau
Die Rundschau 02/2015
ANGRILLEN
MIT „OH!“
Abb. zeigt Sonderausstattungen.
DER NEUE CORSA
DAS NEUE
OH!
Style, Coolness, Cleverness – in seinem Segment setzt der
neue Corsa Maßstäbe. Erleben Sie seinen luxuriösen
Innenraum und lassen Sie sich von Innovationen überraschen, die man sonst nur in der Oberklasse findet.
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Tradition
trifft auf Innovation.
Am 25.Januar fand bei Autohaus Dechent anlässlich der Premiere des neuen
Corsa das traditionelle Angrillen statt.
Mit mehr als 12,5 Millionen verkauften
Fahrzeugen ist der Opel Corsa ein konstanter Bestseller. Die 5. Generation baut
auf bewährte Stärken -sympathischer Auftritt und großzügiges Raumangebot- und
schaftt mit innovativen Technologien und
höchstem Qualitätsniveau ein Fahrerlebnis, das in seiner Fahrzeugklasse einzigartig ist.
Style, Coolness, Cleverness... in seinem
Segment setzt der neue Corsa Maßstä-
be. Mit einem mehr als luxuriösen Innenraum und jeder Menge Assistenzsysteme
präsentiert er sich wie ein Auto der Premiumklasse.
Davon konnten sich die Besucher des Angrillens persönlich überzeugen. Trotz des
schlechten Wetters waren wieder so viele
gekommen, dass am Nachmittag Schwenker und Würste ausverkauft waren.
Wer sich ab sofort von den Qualitäten des
neuen Opel Corsa ein Bild machen möchte, ist bei Autohaus Dechent herzlich zur
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IMPRESSUM – Herausgeber/verantwortlich für Anzeigen und Vertrieb: Andrea Klein, Auf‘m Hahnacker 1, 66583
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Klein (V. i. S. d. P.), Auf‘m Hahnacker 1, 66583 Spiesen-Elversberg, Tel. 06821 9728359, Fax. 06821 73403, Email:
rundschau@t-online.de; Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Stadt St. Ingbert: Oberbürgermeister Hans
2
Wagner – Pressestelle der Stadt St. Ingbert, Am Markt 12. 66386 St. Ingbert, Tel. 06894-13-310, Fax 06894-13-777,
Peter Gaschott, Maria Müller-Lang, Michael Haßdenteufel (Fotos). E-Mail: rundschau@st-ingbert.de. Mediengestaltung: Siffrin.net CrossMedia UG, 66399 Mandelbachtal. Druck: Saarländische Druckerei & Verlag GmbH, 66638
Saarwellingen. Alle Rechte vorbehalten. © 01/2015
AUFBRUCHSSTIMMUNG
BEIM NEUJAHRSEMPFANG
Der Verein Handel und Gewerbe (H&G)
und die Stadtverwaltung luden 1.100
Bürger aus Politik, Wirtschaft und Vereinen zum Neujahrsempfang in die Stadthalle ein. Etwa 800 Besucher folgten der
Einladung. Sie erlebten einen gut gelaunten Vorsitzenden des Vereins und einen in den Startlöchern sitzenden Oberbürgermeister in Eintracht und im Dialog
mit dem Publikum.
„Eigentlich läuft vieles gut in St. Ingbert.
2014 war das Jahr der Planungen und
Finanzierungen. Jetzt, 2015, geht es mit
zahlreichen Projekten konkret in die Startphase“, so das Schlusswort des Oberbürgermeisters nach einer Stunde Rückblick
und Vorausblick auf die Entwicklungen der
Stadt. Eine Stunde hatte nicht gereicht, um
alles aufzuzählen, was die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft im letzten
Jahr auf den Weg brachten. Aber es gab einen groben Überblick und das sichere Wissen, hier wird zusammengearbeitet, auch
wenn es manche Reibereien gibt. Hier in
St. Ingbert will man die liebenswerte und
attraktive Stadt erhalten und sie gemeinsam weiter entwickeln.
Fortgeschrittene Willkommenskultur bei jungen Familien, Studenten
und Flüchtlingen
Um die Zuzug-Gemeinde St. Ingbert voran zu bringen, gibt es in der Mittelstadt
mittlerweile eine weit fortgeschrittene
Willkommenskultur. Da sind zum einen die
Neugeborenen und ihre Eltern, die mehrmals im Jahr mit einem Präsent begrüßt
werden. Sie finden an solchen Nachmittagen Kontakte untereinander, werden
aber auch über die gute Schullandschaft,
die attraktiven Arbeitsplätze und den außerordentlichen Freizeitwert in und um
St. Ingbert informiert. Ähnlich ergeht es
den Flüchtlingen, die gerade im letzten
Jahr zahlreich nach Deutschland strömten und auch hier das Stadtbild ein bisschen verändern. „Meist handelt es sich
um gut ausgebildete junge Menschen“,
so der Vorsitzende von H&G Nico Ganster, „und genau diese brauchen wir hier
auch, schaut man sich den bestehenden
Fachkräftemangel in den Betrieben an“.
In St. Ingbert gebe es mittlerweile etwa
100 Asylanten, die mit Hilfe der Stadt und
vielen Ehrenamtlichen schnellst möglichst
Deutsch lernen und Wohnungen zur Ver-
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
fügung gestellt bekommen. Um Willkommenskultur und Gastfreundlichkeit bemühen sich die Stadtverwaltung und H&G
ganz besonders auch bei den mehreren
Hundert Studenten der Hochschule für
Technik und Wirtschaft, die täglich nach
St. Ingbert kommen. „Wir hoffen, dass wir
die Hochschule hier für die nächsten fünf
Jahre halten können“, so OB Wagner. Dafür werde momentan einiges an der Ludwigsschule getan, um hier weiteren Raum
zur Verfügung stellen zu können. Langfristiges Ziel und Vision: Die Studenten bleiben nach ihrem Studium in St. Ingbert. Gut
möglich, denn die Wirtschaft boomt in St.
Ingbert und das Pro-Kopf-Einkommen ist
das höchste im Saarland.
Boomende, zukunftsweisende
Wirtschaft und Forschungsstandort
In kürzester Zeit vollendete Festo auf dem
Diebesbühl sein Kunststoffkompetenzzentrum, in dem nun 350 hoch qualifizierte
Mitarbeiter arbeiten. Und das Unternehmen will weiter in den Standort investieren. In Summe arbeiten dort etwa 2.600
Mitarbeiter. Auch weitere Industrie-Großunternehmen stehen zum Standort St.
Ingbert. Voit mit 1.000 und Peter Gross
mit 850 Mitarbeitern sind nur zwei Beispiele. Die Gewerbeflächen um St. Ingbert
füllen sich. So eröffneten unter anderem
der Dachdeckereinkauf DEG, das Kirkeler Unternehmen Herweck, mehrere Softwareunternehmen sowie das Logisitkunternehmen DHL neue Standorte. Die Traditionsunternehmen von Manfred Herges
(Stahlbau Herges) und Michael Baus (Bautra) vergrößerten sich und bauten neu.
„Der Branchenmix hilft uns, Krisen erfolgreich zu meistern“, verrät Wagner in seiner Rede. Am Ende stünden die Stadt und
ihre Bewohner erfolgreicher da als vorher.
Damit neue und vor allem moderne Arbeitsplätze entstehen, benötigt eine
Stadt eine erfolgreiche Forschungslandschaft. Durch Ausgründungen, neue Verfahren und innovative Produkte entstehen langfristig Arbeitsplätze. Das hat die
Stadtverwaltung schon früh erkannt. Die
Nähe zur Universität, das in der ganzen
Welt renommierte Fraunhofer Institut für
Biomedizinische Technik (IBMT) und jetzt
die HTW in der Stadt machen St. Ingbert
auch zu einem Forschungsstandort. Beste
Voraussetzungen seitens der Stadt sollen
3
Die Rundschau 02/2015
AUFBRUCHSSTIMMUNG BEIM NEUJAHRSEMPFANG
für weitere Verstärkung sorgen. Die jungen Forscher finden bereits im MINT-Campus Möglichkeiten, einen Einblick ins Leben der Wissenschaft sowie Forschung
und Entwicklung zu bekommen. Beantragte und gerade genehmigte Fördergelder in Höhe von 1,2 Millionen Euro vom
Land geben 2015 den Startschuss zu diesem ambitionierten Projekt. „Wir schaffen
den Spagat zwischen High-Tech, Biosphäre und toller Natur“, freut sich OB Wagner. Und er meint es ernst: Gesunde Ernährung und Produkte aus fairem Handel
für KITAS und Grundschulen, alte Rezepte, die von Arpad Dobriban und der Bevölkerung ausgegraben und nachgekocht
werden, gemeinsame Projekte zwischen
Wirtschaft und Saarforst, wie der Riesenschwenker bei Schüren, die neue Biosphären KunstART mit Kunst ausschließlich aus
recycelbaren Materialien, die Vermarktung regionaler Produkte, die nachhaltigen Projekte des Biosphärenreservats; all
das greift langsam in einander und beweist, wie ernst es der Verwaltung ist. (zu
langer Satz, weiß aber auch nicht, wie man
ihn kürzen kann) Auch mit Zukunftstechnologien wie der E-Mobilität: 90 Hyb-
ridfahrzeuge und 19 Elektroautos gibt es
bereits in der Mittelstadt. Ladestationen
werden zukünftig aufgerüstet, ein Unternehmen möchte seine 400 Fahrzeuge auf
Elektromobilität umrüsten. Der Neubau
des Leibniz-Gymnasiums mit neuesten
Lern- und Kommunikationstechniken entspricht dem Passivhausstandart. Hier haben Kreis und Stadt viel investiert. Wärme
erzeugen in der Schule die Körper der zahlreichen Menschen, die ihre Körperwärme
in die Räume abgeben und eben diese gefiltert wieder zugeführt bekommen. St. Ingbert auf dem Weg zur Vorreiterstadt im
Bereich der neuen Technologien, so die Vision der Verantwortlichen.
Albert-Weisgerber-Jahr
mit vielen Veranstaltungen
Wann kommt das Albert-Weigerber-Museum? Hierfür gab OB Wagner eine ganz
konkrete Antwort: „Wir hätten gerne
2015, im 100. Todesjahr des Künstlers,
geöffnet. Es wird nun Anfang 2017. Die
Arbeiten gehen jetzt zügig weiter. Das Albert-Weisgerber-Jahr wird trotzdem intensiv mit zahlreichen Veranstaltungen, über
das gesamte Jahr verteilt, gefeiert. Eine
Vision entwickelte zu dem Thema Baumwollspinnerei dann der Vereinsvorsitzende von H&G Nico Ganster. Er möchte an
einem Gesamtquartier arbeiten, das die
Spinnerei, das Gefängnis und das Viertel
drum herum miteinbezieht.
Jährliche Höhepunkte
in der Innenstadt
Highlights der Veranstaltungen in St. Ingbert sind jährlich drei große Events, die
auch mit verkaufsoffenen Sonntagen verbunden sind. „Die Ingobertus- und Tourismusmesse im Herbst und Frühjahr wie
auch die Edelsteinbörse sorgen für viele
Besucher in der Stadt. „Sie schätzen die Innenstadt häufig mehr als wir selbst“, weiß
Nico Ganster zu berichten. Auch in der Innenstadt selbst habe sich im letzten Jahr
viel getan. Neue Ladengeschäfte und Restaurants hielten Einzug und hoffen, nun
auch von (den) St. Ingbertern entdeckt zu
werden. Um unsere Stadt für die hiesige Bevölkerung noch attraktiver zu gestalten, erarbeitete der 2014 gegründete Seniorenbeirat ein Konzept, die Geschäfte
und Gastronomiebetriebe noch senioren-,
behinderten- und familienfreundlicher zu
machen. Start 2015.
Auch einige Wünsche hält Ganster für
2015 an Stadtverwaltung und Investoren
bereit: „Eine gemeinsame Planung für die
WVD-Fläche mitten in der Stadt und eine
kurzfristige finale Lösung für das Stadtbad
sind jetzt notwendig, um erfolgreich weiterzumachen“. Von der Stadtverwaltung
erhofft er sich neue Ideen für die Gestaltung der Fußgängerzone 2.0. Auch das
Stadtmarketing müsse zukünftig so ausgestattet werden, dass weitere Entwicklungen gemeinsam durchführbar seien.
Das Lausbuben- und Görenfest, organisiert vom Stadtmarketing, bringe jedes
Jahr erneut viele junge Familien in die
Stadt. Bei solchen Gelegenheiten könne
St. Ingbert glänzen. „Fahrradwege sind
ebenfalls immer noch zu wenige vorhanden“, findet Ganster. Und er bedankt sich
bei den zahlreichen Vereinen, die bei allen
Veranstaltungen in der Stadt einen wichtigen Part zum Gelingen beitragen. „Auch
sie machen St. Ingbert zu einer lebenswerten und liebenswerten Stadt.“ Ein
besonderes Highlight 2014 war die Bobby-Car-Europameisterschaft, organisiert
vom Rohrbacher Verein der Selbstständigen, im September. Überregional und in
so bekannten Medien wie „Mittagsmagazin“ oder „Spiegel Online“ wurde die kreative Veranstaltung gerne gezeigt. „Eine
gute Möglichkeit, auch Leben in ein Dorf
zu bringen“, so Ganster.
Ein herzlicher Dank ging an alle Menschen, die in der Stadt ehrenamtlich tätig sind und damit bei der Gestaltung des
Stadtlebens aktiv teilhaben. Besonders an
die, die das unspektakulär und im Verborgenen tun.
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ALBERT-WEISGERBER-JAHR
IN ST. INGBERT
2015 jährt sich der Todestag des berühmten St. Ingberter Künstlers Albert
Weisgerber zum 100. Mal. Ein Grund für
die Mittelstadt, ihn noch einmal ganz
groß aufleben zu lassen. Über das gesamte Jahr sind Veranstaltungen und
mehr geplant.
Der St. Ingberter Albert Weisgerber, ein
Künstler an der Schwelle vom späten Impressionismus zum Expressionismus, ist
wohl Saarlands berühmtester Maler. Zu
seinem 100. Todestag, im Mai dieses Jahres, finden im Saarland und vor allem in
Sankt Ingbert viele Veranstaltungen statt.
Während es im Saarbrücker Saarlandmuseum über mehrere Wochen eine große
Retrospektive mit vielen Leihgaben aus
der Sammlung der Albert-Weisgerber-Stiftung gibt, erstellt St. Ingbert ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, welches
in der Mittelstadt realisiert wird. Mehrere
Projekte sind bereits in der konkreten Vorbereitungsphase. Viele sind in den Räumlichkeiten des alten Sinngebäudes geplant, wo ein temporärer Veranstaltungsraum entstehen wird. Die Räume wurden
der Stadt von der Schneppendahl GbR zu
diesem Anlass kostenlos zur Verfügung
gestellt. Hier ein kleiner Überblick:
Höhepunkt wird der 10. Mai sein, der Todestag. Ein Festakt, ein Orgelkonzert, die
Vorstellung einer Weisgerber-Orgel CD
sind nur einige Beispiele dieses Tages. Es
wird auch im Juni eine zweitägige Fahrt
nach München angeboten, die Stadt, in
der Weisgerber beerdigt wurde. Auch verschiedene Ausstellungen werden im Weisgerber-Haus zu sehen sein.
Seit vielen Jahren arbeitet der Kunsterzieher Hartmut Köhl mit seinen Schülern
zu den Werken von Weisgerber. Die unterschiedlichen Themen und Motive werden dabei mit den Schülern neu erarbeitet, weiß Andrea Fischer, verantwortlich bei der Stadtverwaltung für das Albert-Weisgerber-Jahr. Köhler stellt diese
etwa 100 Arbeiten unterschiedlicher Altersstufen als Ausstellung zur Verfügung.
Parallel soll eine pädagogische Mappe
mit diesen Bildern entstehen, die Schulen und interessierten Bürgern die Werke des Impressionisten näher bringt und
Anregungen für den Unterricht gibt. Seitens der Albert Weisgerber-Stiftung und
der Stadtverwaltung werden eine Reihe
von Kreativ-Workshops zu verschiedensten Themen für Jung und Alt angeboten,
wie beispielsweise ein Projekt-Paket mit
verschiedenen Malworkshops speziell für
die Schulen. Albert Weisgerber soll auch
Thema in den Nachmittagsbetreuungen
der Schulen und in der neuen Kunstschule
BiosphärenArt sein. Weitere Kooperationen gibt es im Albert-Weisgerber-Jahr viele, beispielsweise mit der Kinowerkstatt,
die Sondervorführungen anbietet oder mit
Vereinen, wie beispielsweise dem Heimatund Verkehrsverein St. Ingbert und mit
dem MGV Frohsinn, bei dem Weisgerber
selbst Mitglied und Sänger war. Geplant
ist bereits ein Open-Air-Filmabend in der
Luschd mit dem Film „Albert Weisgerber
– Ich male wie ein Wilder“ und begleitender Musik. Eine Vortragsreihe mit sechs bis
sieben Fachreferenten zur Kunst Weisgerbers, zwischen Mai und Juli begleitend zur
großen Ausstellung in Saarbrücken, wird
ebenfalls in Sankt Ingbert stattfinden. Der
deutsch-französische Künstlertreff ADAL
wird sich in seinem Symposium mit „Begegnungen mit Albert Weisgerber“ beschäftigen. Die Freunde des Künstlers, Joachim Ringelnatz, Frank Wedekind, Erich
Mühsam oder Ludwig Scharf, werden im
St. Ingberter Literaturforum im Herbst eine Rolle spielen. Das Rohrbacher Weinhaus Backes plant – in Kooperation mit der
Weisgerber-Stiftung – eine ganz spezielle
Wein-Edition herauszubringen. Während
der gesamten Monate wird es, organisiert
von der Stadt Sankt Ingbert, die Stadtführung „Auf den Spuren Albert Weisgerbers“ geben. Professor Sauder stellt zu
Weisgerbers Geburtstag am 21. April seine neue Publikation „Klaus Stief - Texte
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
zu Albert Weisgerber“ vor. Auch die Sommerakademie plant bereits jetzt Projekte
zum Thema „Albert Weisgerber: Kopie
und Paraphrase“. Im Rahmen des Lausbuben- und Görenfestes wird das bekannte
Bild von Albert Weisgerber „Picknick“ eine größere Rolle spielen. Warum nicht ein
Picknick auf der Wiese nachspielen? Ein
Jahrmarkttreiben im Sommer in der Fußgängerzone erinnert an ein weiteres Bild
des Künstlers. Das Albertus Magnus Gymnasium wird seinen Kalender 2016 ebenfalls dem großen Künstler widmen. Sabine
Franke organisiert die Ausstellung „Im Di-
alog mit Albert Weisgerber“. Sie setzt sich
schon lange mit seinen Bildern auseinander und findet immer wieder neue, spannende Interpretationen.
Die Sankt Ingberter Rundschau wird in
den nächsten Monaten das Thema immer wieder aufgreifen und das Rahmenprogramm der Stadt ausführlich vorstellen. Spannende Fragen zu Albert Weisgerber wird uns auch Andrea Fischer; Kuratorin der Albert-Weisgerber-Stiftung, in den
nächsten Monaten in einem ausführlichen
Interview beantworten.
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Die Rundschau 02/2015
HAUSHALTSBERATUNGEN GEHEN IN DIE NÄCHSTE RUNDE
VERWALTUNG LIEFERT ARBEITSGRUNDLAGE FÜR STADTRAT
Bei einem Haushaltsvolumen von rund 70
Millionen Euro, zumindest am Ende des
Planungszeitraumes 2018, durch ergebnisverbessernde Maßnahmen eine schwarze
Null zu erreichen – die Zahlenmenschen
im Geschäftsbereich Finanzen im Rathaus
rechnen mit Hochdruck um dieses Ziel zu
erreichen und um dem Stadtrat gute Entscheidungsgrundlagen zu liefern.
Der Rat wird in den nächsten Wochen formulieren müssen, wohin er die finanziellen Weichen für die Stadt stellen will. Dabei
wird es um die Benennung der einzelnen
Investitionsmaßnahmen gehen, die mit der
Kreditermächtigung in Höhe von rund 1,8
Millionen Euro, die die Kommunalaufsicht
der Stadt zur Finanzierung von Investitionen zubilligt, finanziert werden können,
aber auch um noch zu realisierende deutliche Ergebnisverbesserungen.
350.000 Euro zusätzliche Einsparungen für ausgeglichenen Haushalt –
Bereits im September des vergangenen
Jahres hatte die Verwaltung einen beratungsfähigen Haushaltsplanentwurf fertiggestellt und dem Rat vorgelegt. Eine
Vorabstimmung des Zahlenwerkes mit der
Kommunalaufsicht hatte ergeben, dass
dieses, mit Ausnahme des noch zu kürzenden Investitionsprogrammes, genehmigungsfähig sei und sogar aufgrund der von
der Verwaltung durch ergebnisverbessernde Maßnahmen eingeleiteten, positiven
Entwicklung des Jahresergebnisses, die
restriktiven Kreditaufnahmebestimmungen zur Finanzierung von Investitionen gelockert werden könnten. Allerdings brach
just zu diesem Zeitpunkt die Nachricht
von einer anstehenden massiven Erhöhung der Kreisumlage herein. Damit war
das ursprünglich vorgelegte Zahlenwerk
Makulatur. Da zudem die Einnahmeseite
aufgrund der sich eintrübenden Konjunktur, der fehlenden aktuellen Steuerschätzung des Bundes, den geplanten Veränderungen im Rahmen des kommunalen
Finanzausgleichs und den neuen Anteilen
an den Gemeinschaftssteuern nur schwer
verlässlich abzuschätzen war, plädierte
der Stadtrat dafür, die Haushaltsberatungen zu unterbrechen und den neuerlichen
Einstieg dann vorzunehmen, wenn belastbare Zahlen vorliegen. Heute ist klar, dass
gegenüber dem ursprünglich errechneten
Planentwurf rund 350.000 Euro zusätzlich
eingespart werden müssen, um den Haushalt ausgleichen zu können.
Stadtrat ist in der Verantwortung,
rioritäten zu setzen und zu entscheiden – In früheren Jahren hatte die Verwaltung dem Stadtrat ein sich an der Höhe
des genehmigungsfähigen Kreditrahmens
orientierendes und somit ein nach den
Vorstellungen der Verwaltung gekürztes
Investitionsprogramm vorgelegt. Sie musste sich regelmäßig deswegen vorwerfen
lassen, dem Stadtrat Entscheidungen vorwegzunehmen und den Gestaltungsrahmen des Rates zu beschneiden. Nachdem
bei den aktuellen Haushaltsberatungen
aus dem Rat gefordert wird, „ergebnisoffen Einnahme- und Ausgabeszenarien zu
diskutieren“, hat die Verwaltung diese
Kürzung des Investitionsprogrammes nicht
vorgenommen, sondern es diesem Gremium überlassen, Schwerpunkte zu setzen.
Dies bedeutet für den Rat insoweit eine
Herausforderung, als sich die Ratsmitglieder tief in das vorliegende Zahlenwerk
einarbeiten müssen. Andererseits ist der
Stadtrat nun tatsächlich in der Verantwortung, Prioritäten zu setzen bei der
Aufstellung des Investitionsprogrammes
sowie die Ergebnisverbesserungsmaßnahmen in Abstimmung mit der Verwaltung
zu bestimmen. Die Verwaltung arbeitet
den Mandatsträgern insoweit zu, als sie,
ohne bestimmte Entscheidungen zu favorisieren, Rechenmodelle bereitstellt, die
die Auswirkung von Einnahmeerhöhungen
– beispielsweise durch Steuererhöhungen
– erklären. Die letztliche Entscheidung allerdings ist Sache des Stadtrates.
ERÖFFNUNG DES KLEINSTEN
FÜNF-STERNE-HOTELS DEUTSCHLANDS
Jugendstilvilla bietet mit sieben Zimmern und sieben Preiskategorien maximale Sterne-Qualität für höchste Ansprüche. Gleiches gilt für das Restaurant.
Sieben Zimmer, sieben verschiedene Designs, sieben Preiskategorien. Luxus, wo
das Auge hinblickt, kombiniert mit absolut professionellem Auftreten des Personals und einem Restaurant, dessen Speisekarte einer Sterne-Kategorie in nichts
nachsteht. Geht nicht, gibt’s nicht! Konsequent verfolgte der in St. Ingbert wohnende Kasache Tagabergenov, gemeinsam
mit General Manager Klaus Herrmann seinen Traum: ein absolutes Luxushotel auf
kleinstem Raum im eigenen Haus. Nach
umfangreichen Umbauten ist jetzt Eröffnung. Die abschließenden Arbeiten sind
derzeit im Gange. In der edlen Villa im
St. Ingberter Süden wird eine touristische
Attraktion für St. Ingbert eröffnet werden: Ein Fünf-Sterne-Hotel mit dem Namen „Villa Almarin“. Hinzu kommt ein Restaurant der Spitzenklasse. Auch hier ist
die Sterneküche eine langfristige Zielset-
6
zung. Das Hotel verfügt über sieben Zimmer, die alle individuell nach Größe und
Ausstattung gestaltet wurden. Das Mobiliar kommt aus der ganzen Welt. Altes
und Modernes wird raffiniert und einzigartig kombiniert. Die Preisgestaltung ist bewusst so gewählt, dass sich jeder die Übernachtung in diesem ausgefallenen und exklusiven Ambiente zu einem besonderen
Ereignis leisten kann. Eine Lounge im Gartenpavillon rundet das Bild ab.
Nuratdin Tagabergenov und seine Familie haben Sinn für Ambiente. Der Kasache,
der seit vielen Jahren in St. Ingbert wohnt
und bisher vom Erdölhandel lebte, erfüllt
sich und seiner Frau Natalja einen Lebenstraum. Das frühere Wohnhaus der Tagabergenovs, die so genannte „Villa Bleu“ in
der Ensheimer Straße, wurde in den letzten zweieinhalb Jahren mit viel Liebe zum
Detail zu einem Luxushotel umgebaut,
hauptsächlich mit regional ansässigen
Handwerksbetrieben. Einfach, klein aber
vom Feinsten, so die Devise der Eigentümer. Die kasachische Familie, die viel in der
Welt unterwegs ist, gestaltete ihr winziges Hotel mit Erinnerungsstücken des gesamten Erdballs. Sieben Zimmer in sieben
unterschiedlichen Kategorien und Design:
Retro und Exotik oder 1001 Nacht findet
der Gast, das Fernweh ruft. Ohne Kompromisse oder Sparzwänge und nur vom
Allerfeinsten kann man hier wohnen und
genießen. Da ist in einem Zimmer der Spie-
gel aus einem Luxusliner der 20er Jahre, in
einem anderen die kreisrunde Badewanne
aus einem einzigen Marmorstein oder in
einem dritten die Wanne, die als cremefarbiger Riesenlöffel designt ist.
Klaus-Dieter Herrmann, der künftige Manager des Hotels, kommt aus Miami (geboren im Saarland) und bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Spitzengastronomie mit. International mit einem italienischen Einschlag wird die Küche demnächst
ihre Gäste verwöhnen. „Kunst und Genuss
auf dem Teller“ ist dabei die Devise. Riccardo Pinna, der italienische Küchenchef
steht für eine Küche, die vielfältige Erfahrung und kluge Experimentierfreudigkeit
auf höchstem Niveau vereint. Immer mit
dem Ziel vor Augen, Kunst und Essen zu
einem Erlebnis werden zu lassen. Dazu ein
Faible für beste Zutaten, hoch motiviert
und ein Profi in der Küchenorganisation.
Küchenchef Pinna hat viel Erfahrungen in
Spitzenrestautants wie im Fünf-Sterne Luxus-Grand Hyatt-Hotel in Dubai oder im
ebenfalls Fünf-Sterne-Grand Hotel am Lago Maggiore gesammelt. Neben dem Restaurant ist bei schönem Wetter eine stilvolle Terrasse geöffnet, auf der die Besucher kleine aber feine Leckereien aus
ausschließlich frischen und vornehmlich
regionalen Produkten genießen können.
„Restaurant, Terrasse und Hotelbar sind
nicht nur für Hotelgäste sondern auch für
alle anderen geöffnet“, so Herrmann und
verspricht: „Wir servieren unseren Gästen
einen kulinarischen Gaumenschmaus, der
seinesgleichen im Saarland sucht“. Auch
hier wird es unterschiedliche Preiskategorien geben. „Besonderes bezahlbar machen“ sei das Ziel.
Qualität ist für die Mitarbeiter des Hotels
ein Muss. Eine sogenannte Q-Qualifizierung war neben der Sternequalifizierung
einer der Schwerpunkte in der Vorbereitungsphase: Q steht für ServiceQualität
Deutschland. Geprüfte Betriebe dürfen
sich durch das Qualitätssiegel „Q“ ausweisen und setzen damit ein Zeichen, dass
sie an Weiterentwicklung interessiert sind,
an der Servicequalität gearbeitet haben
und diese nachhaltig verfolgen. Für Endverbraucher ist es die Sicherheit, einem
nach geprüftem Qualitätsstandard zertifizierten Betrieb vertrauen zu können.
WEITERE STOLPERSTEINE
WERDEN VERLEGT
KONTROLLEN DER UNTEREN
BAUAUFSICHTSBEHÖRDE
Die Untere Bauaufsichtsbehörde (UBA)
und die Feuerwehr St. Ingbert werden in
den nächsten Wochen in Sälen, Gaststätten, Sportheimen und anderen Räumlichkeiten, welche als Veranstaltungsorte dienen, stichprobenartig kontrollieren,
ob die Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden.
Foto: Maria Müller-Lang
Auf großes Interesse ist im letzten Jahr
die Verlegung der ersten Stolpersteine
in St. Ingbert gestoßen, denn die Stadt
stellt sich ihrer Vergangenheit während
des Nationalsozialismus. Durch das damalige Regime verloren dutzende St.
Ingberter Bürger ihre Heimat, ja vielfach
sogar ihr Leben. Daran wollen wir mit
der Teilnahme am Projekt „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig erinnern. Der Künstler hat bereits in rund
1.000 Orten fast 50.000 Stolpersteine
verlegt.
der Verlegung 120 Euro. Es können aber
auch höhere oder kleinere Beträge auf das
städtische Spendenkonto bei der Kreissparkasse Saarpfalz,
DE81 5945 0010 1010 5002 45,
SALADE51HOM
eingezahlt werden. Bitte vermerken Sie
bei der Überweisung die Buchungsstelle
„2.5.25.01/7052.681800 Stolpersteine“.
Selbstverständlich wird über den Betrag
eine Spendenbescheinigung ausgestellt,
die beim Finanzamt geltend gemacht werden kann.
Die nächste Aktion ist für Montag, 20. April um 9 Uhr, geplant. Wer diese Initiative
unterstützen will, ist herzlich dazu eingeladen. Es werden noch Spendengelder für
die Anschaffung und Verlegung der Stolpersteine benötigt. Ein Stein kostet incl.
Die Stadt St. Ingbert bedankt sich schon
jetzt für die Spende. Zur Verlegung der
Stolpersteine erhalten alle Spender eine gesonderte Einladung. Für weitere
Auskünfte steht der Stadtarchivar Dieter
Wirth, Tel. 06894/13-204, zur Verfügung.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Hierbei sind im Interesse des Brandschutzes und der Sicherheit der Gäste folgende
Auflagen zu beachten: Alle zu Dekorationszwecken verwendeten Materialien müssen
der Feuerwiderstandsklasse B 1 (schwerentflammbar) bzw. A (nichtbrennbar) entsprechen. Styropor, Papier, Holz oder Stroh
und unbehandelte Stoffe erfüllen diese Anforderungen nicht. Luftballons dürfen nur
mit komprimierter Luft, nicht aber mit Edelgasen gefüllt sein. Lampen und Scheinwerfer dürfen nicht verkleidet werden, da
durch den auftretenden Hitzestau Brände
entstehen können. Der Abstand von Lampen bis zur Dekoration muss mindestens
50 cm betragen. Geprüfte Feuerlöscher
müssen in ausreichender Anzahl vorhanden sein und gut sichtbar und mit Hinweispiktogramm aufgehängt werden.Bei der
Abnahme festgestellte Mängel müssen vor
Veranstaltungsbeginn beseitigt werden.
Jeder Veranstaltungsraum muss (unabhängig von der Zahl der Besucher) über zwei
Rettungswege verfügen, die nicht verschlossen oder zugestellt werden dürfen.
Die Ausgänge sind durch nachleuchtende
Fluchtwegpiktogramme zu kennzeichnen.
Für jeweils 200 Personen einer Veranstaltung muss einer der mindestens erforderlichen zwei Ausgänge über eine Breite von
mindestens 1,20 Meter Breite verfügen.
Es dürfen die durch die UBA festgelegten
Höchstbesucherzahlen für Versammlungsstätten nicht überschritten werden. Genehmigte Bestuhlungspläne sind unbedingt einzuhalten. Je nach Größe der Versammlungsstätten (ab 200 Besuchern; 2
Personen / m² Veranstaltungs-fläche) müssen Sicherheitsbeleuchtungsanlagen vorhanden sein, die beim Ausfall der allgemeinen Beleuchtung funktionieren, damit die
Gäste problemlos die Rettungswege auffinden und benutzen können. Erforderliche
Feuersicherheitswachen und Sanitätswachen sind rechtzeitig bei der zuständigen
Behörde zu bestellen.
Auskünfte und Beratungen: UBA der Stadt
St. Ingbert während den Dienstzeiten, Tel.
06894/13-309, 13-311 und 13-312.
7
Die Rundschau 02/2015
Neue Konzepte
für Innenstadtveranstaltungen
Am letzten Schultag vor den Osterferien
ging es für die Schüler der Stadt in den
letzten Jahren nach Schulschluss rund. Der
Marktplatz gehörte ihnen, mit allem, was
das Herz begehrte: Spiel, Spaß und heiße
Musik. Jetzt arbeiten Stadt und Stadtmarketing an einem neuen Konzept, das den
Jugendlichen heute und ihren Vorlieben
noch mehr entgegenkommt. „In diesem
Jahr wird es deshalb keine Schools-OutParty geben“, so Wirtschaftsförderer Thomas Debrand. „2016 starten wir dann mit
einem neuen und noch moderneren Rahmenprogramm“. Im Rahmen der Neukonzeptionierung werden auch die Schnäppchentage im Herbst neu strukturiert. Hier
gebe es durch die Gesetzgebung im ganzen Jahr Möglichkeiten, Preise knallhart zu
reduzieren, so dass Schnäppchentage zu
einer festen Zeit im Jahr keinen Sinn mehr
machen würden.
Das AlbertWeisgerber-Jahr
in der Wirtschaftsförderung
Die Wirtschaftsförderung organisiert
2015 in Kooperation mit anderen Abteilungen der Stadt einige Veranstaltungen
zum berühmten Künstler St. Ingberts, Albert-Weisgerber.
An fünf Terminen von März bis Juli, die
noch bekannt gegeben werden, führt
Klaus Friedrich interessierte Bürger und
Gäste „Auf den Spuren Albert Weisgerbers“ durch die Innenstadt. Die Führungen sind kostenlos. Ein kulinarischer
Stadtrundgang „Albert Weisgerber á la
carte“ ist ebenfalls geplant. Am 20. Juni
ist die gesamte Innenstadt im Jahrmarktfeeling des 19. Jahrhunderts. Kunsthandwerk, Straßenkünstler, Zauberer, „Essen
auf die Hand“. Alles, was einen Jahrmarkt
damals ausmachte, wird originalgetreu
nachgeahmt. Als Höhepunkt soll das weltgrößte Tableau-Vivant der Kunstgeschichte nachgestellt werden. Darunter versteht
man ein lebendes Bild, die Darstellung von
Werken der Malerei und Plastik durch lebende Personen. Diese Mode kam gegen
Ende des 18. Jahrhunderts auf. Am 12.
September findet das Lausbuben- und Görenfest statt. Im Rahmen dessen wird das
Bild Albert Weisgerbers „Picknick“ in der
Gustav-Clauss-Anlage zur Realität. Picknick im Grünen, für alle, die mitmachen
möchten.
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Albert Weisgerber: Prozession in St. Ingbert.
Wege gegen den
Fachkräftemangel:
Tue Gutes und
sprich darüber
Interviews geführt oder Texte geschrieben werden, ganz nach Wunsch. Bei Interesse bitte Kontaktaufnahme bei Melanie Fritsch: mfritsch@st-ingbert.de oder
06894-13730.
Unternehmen jeder Größe haben ab sofort die Möglichkeit, sich in der St. Ingberter Rundschau zu präsentieren und Fachkräfte sowie Nachwuchskräfte von sich zu
überzeugen. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die individuell im
Gespräch gemeinsam überlegt werden.
Wo liegt unser Alleinstellungsmerkmal?
Was können wir neuen Mitarbeitern bieten, was andere vielleicht nicht können?
Mit solchen und anderen Fragen können
Aufruf
an die Bevölkerung
Sie haben ein Zimmer zu vermieten oder
einen Nebenjob für Studenten zu vergeben? Dann melden Sie sich bei der Wirtschaftsförderung unter 06894-13 730
oder per Mail: mfritsch@st-ingbert.de St.
Ingbert will Studentenstadt werden. Um
in Konkurrenz zu Saarbrücken treten zu
können, muss die Mittelstadt den jungen
Menschen eine Alternative bieten. Jobs,
Zimmer, Wohnungen und preislich attraktive Angebote sind gefragt.
Frage des Monats:
Welches Kaufangebot fehlt Ihnen in St.
Ingbert? Zu dieser Frage hätten wir gerne Ihre Antwort, liebe Leser. Wir möchten,
dass Sie bei wichtigen Fragestellungen im
Rathaus mitreden und uns helfen, eine
Meinung zu bilden, die im Sinne der gesamten Bevölkerung ist. Bitte rufen Sie uns
an oder schreiben Sie uns: wirtschaftsfoerderung@st-ingbert.de.
Foto: Redaktion Rundschau
FRAGEN AN WIRTSCHAFTSFÖRDERER
THOMAS DEBRAND
Wirtschaftsförderung klingt für viele Menschen ziemlich speziell und
theoretisch, für einige sogar ziemlich langweilig. Dass dem nicht so ist
und dass Wirtschaftsförderung alle
angeht und sich für alle St. Ingberter
einsetzt, das möchte die Abteilung 5
der Stadtverwaltung in einem Interview mit ihrem Chef beweisen. Thomas Debrand stellt sich den Fragen
der St. Ingberter Rundschau:
Herr Debrand, bitte erläutern Sie
uns kurz die Arbeit und die Ziele der Wirtschaftsförderung der
Stadt St. Ingbert.
Die Wirtschaftsförderung hat sich von
der Stellung der Aufgaben in den letzten zwei Jahren erweitert. Ging es früher mehr oder weniger nur um die Ansiedlung neuer Unternehmen und die
Stärkung der Innenstadt, sind weitere
wirtschaftliche Aufgaben, die die Stadt
betreffen, hinzugekommen. Sowohl
die Abteilung Biosphäre als auch der
Bereich Tourismus ist an die klassische
Wirtschaftsförderung angeknüpft worden.
Die Wirtschaftsförderung an sich hat
ihr Hauptaugenmerk mittlerweile weniger auf die Neuansiedlungen, die natürlich immer noch Bestandteil sind, als
mehr auf die Stärkung der schon vorhandenen Unternehmen gesetzt. Dies
liegt zum einen an den immer weniger
vorhandenen Gewerbegrundstücken
in St. Ingbert, als auch daran, dass die
Probleme oder die Aufgabenstellungen
in Bezug auf kleine und mittelständige Unternehmen vielfältiger geworden sind. Ein großes Thema, mit welchem sich alle Kommunen auseinandersetzen müssen, ist der Umgang mit
dem Fachkräftemangel. In diesem Bereich sind wir mittlerweile beispielhaft
im Saarland. Mit dem fast wöchentlichen Angebot unserer Wirtschaftsdialoge, zu denen prinzipiell jeder eingeladen ist, haben wir eine Plattform geschaffen, mit welcher wir uns intensiv
zu allen anfallenden Themen mit den
Unternehmerinnen und Unternehmern
austauschen können. Ein weiterer Effekt ist der Aufbau und die Stärkung
von Netzwerken innerhalb St. Ingberter
Unternehmen.
Was genau tun Sie für die St. Ingberter Innenstadt? Wie können
Sie die dortigen Geschäfte konkret
unterstützen und fördern?
Die Innenstadt ist als Herz St. Ingberts natürlich ein Hauptthema, welches es ständig zu bespielen gilt. Allerdings können
wir hier nur Dinge tun, die als Hilfe zur
Selbsthilfe dienen. Dies sind z. B. Veranstaltungen, aber auch spezielle Themenabende, um diesen Gewerbetreibenden
die Impulse mitzugeben, die Innenstadt
in ihrer Gänze nach vorne zu bringen.
Selbstverständlich sind wir im ständigen
Austausch mit den dort ansässigen Unternehmen und dem Verein Handel und Gewerbe, um neue Ideen zu finden und ggf.
umzusetzen. Dies muss natürlich alles in
einem Gesamtkonzept gesehen werden
und die Gewerbetreibenden in der Innenstadt müssen im eigenen Sinne ebenfalls
über neue Wege nachdenken – im Hinblick
auf die Konkurrenz des Internets, aber
auch die besondere Lage St. Ingberts innerhalb des Dreieckes Neunkirchen, Homburg und Saarbrücken. Hier gibt es gemeinsam viel zu tun.
Die Gewerbegebiete um St. Ingbert
boomen. Überall wird gebaut. Wie
viel Platz gibt es noch für neue Unternehmen?
Auf unseren noch zu vermarkteten Gewerbegebieten DNA Drahtwerk Nordareal
und dem Gewerbepark Kleber an der Parallelstraße sind nur noch wenige, unterschiedlich große Teilstücke zu erwerben.
Wir können den Unternehmen nur raten,
sich frühzeitig mit uns in Verbindung zu
setzen, um bei Expansionsgedanken im
Vorfeld noch die Möglichkeit zu haben,
sich ein geeignetes Grundstück zu sichern.
Es heißt, die Gewerbesteuern fließen in die Kommunen wie selten
zuvor. Die Wirtschaft ist stark. Trotzdem können keine Investitionen
getätigt werden, trotzdem muss
immer intensiver gespart werden.
Wie passt das zusammen, zumal St.
Ingbert ja praktisch ohne Schulden
auskommt.
Nicht alle Kommunen können über eine so
starke Wirtschaft wie St. Ingbert berichten.
Dies liegt vor allem an dem Branchenmix,
der in St. Ingbert sehr breit aufgestellt ist.
So sind wir nicht von einer Branche speziell abhängig.
St. Ingbert ist keine kreisfreie Stadt. Deshalb
sind wir verpflichtet, uns über die Kreisumlage am Saarpfalz-Kreis finanziell zu
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
beteiligen. Als stärkste wirtschaftliche
Stadt im Saarpfalz-Kreis fließen von St. Ingbert die meisten Gelder in den Kreis. Dies
bedeutet für die Mittelstadt in diesem Jahr,
dass fast die gesamten Gewerbesteuereinnahmen durch die Kreisumlage in den
Haushalt des Kreises fließen und wenig
Spielraum für den eigenen Haushalt durch
die Gewerbesteuern geschaffen wird.
Sie behaupten, die Wirtschaftsförderung sei für alle Bürger da. Können Sie uns das näher erklären?
Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu unseren Wirtschaftsdialogen herzlich eingeladen. Auf der Internetseite der Stadt St. Ingbert unter www.sanktingbert.de finden
Sie die Wirtschaftsförderung unter der Rubrik „Arbeiten mit Erfolg“. Dort können
Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren und Sie erhalten per E-Mail Infos
über aktuelle Themen und Veranstaltungen.
Existenzgründer sind ein wichtiges
Thema im Bereich der Wirtschaftsförderung. Wie kann St. Ingbert es
schaffen, potentielle Unternehmer
zu ermutigen, sich selbstständig zu
machen?
Der Freitag in geraden Kalenderwochen
steht bei uns unter dem Motto „Beratertag für Existenzgründer“. Die Beratung
dient der grundsätzlichen Situationsanalyse und dem Check wesentlicher Rahmenbedingungen für die Existenzgründung. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Zudem bieten wir auch
jeden Monat ein 2-tägiges Existenzgründerseminar an.
Der Tourismus ist ein neues Standbein der Wirtschaftsförderung. Wir
haben hier keine Berge, kein Strand
und kein Meer. Mit was kann St. Ingbert punkten?
St. Ingbert verfügt über herrliche Rundwanderwege. Eine Vielzahl von Wanderhütten bieten den Wanderern Rast und
Verpflegung. Der Premiumwanderweg
„Von Hütte zu Hütte“ mit seinen 13,5
km Gesamtlänge und einem Anstieg von
642 Höhenmetern bietet mit vier Wanderhütten, dem Oberwürzbacher Waschhaus, der Lourdes-Grotte und dem BioHof Hochscheid ein abwechslungsreiches
Programm.
Alternativ kann man St. Ingbert auch auf
dem Grenzsteinwanderweg umwandern.
Thomas Debrand
Die historischen Grenzsteine (1768
gesetzt) sind zweifellos schöne Heimatdenkmäler und zeigen die geschichtsträchtige Epoche, als St. Ingbert noch eine Enklave war, zwischen
den Fürstentümern Nassau-Saarbrücken, dem Herzogtum Zweibrücken
und dem Kloster Wadgassen.
Am Wegesrand liegen aber auch die
Naturdenkmäler „Stiefel“ (Wahrzeichen St. Ingberts) und das gallo-römische Kunstrelief im Sengscheider Wald,
von den Einheimischen liebevoll „Hänsel und Gretel“ genannt.
Für die eher waldsportlich aktiven Wanderer bietet der Nordic-Walking-Park
in St. Ingbert-Hassel (Parkplatz am Fröschenpuhl) drei interessante Strecken
zwischen vier und acht Kilometern (65
– 155 Höhenmeter)
Weiterhin steht den Mountain-Bikern
die MTB-Permanente „PUR“ zur Verfügung. Die waldreichste Stadt des Saarlandes bietet den ambitionierten Fahrern auf 40 bzw. 90 km Strecke Fahrspaß pur. Fast 40 % der Strecke sind
Single-Trails.
Was hat die Wirtschaftsförderung
mit dem Albert-Weisgerber-Jahr
zu tun?
Ziel ist es, attraktive Stadtführungen
anzubieten, um an den bekanntesten
Sohn der Stadt zu erinnern. Hierbei
geht es aber nicht ausschließlich um
das Leben und Werk des Künstlers, sondern auch vielmehr darum, Menschen
auf St. Ingbert aufmerksam zu machen
und für die hiesigen Angebote (Handel,
Gastronomie, Freizeit) zu sensibilisieren. Als gewünschter Nebeneffekt soll
bewirkt werden, dass Familien nach St.
Ingbert kommen, um die Stadt zu vitalisieren. Im optimalen Falle sollen diese durch die Führung und die positiven
Eindrücke dazu bewegt werden, nach
St. Ingbert zu ziehen.
9
Die Rundschau 02/2015
GROSSES ENTSTEHT IMMER IM KLEINEN
WIESO EIN MITMACH-MARKETING IM SAARLAND FUNKTIONIERT
Ein kleines Land mit großem Zusammenhalt; kurze Wege gespickt mit klugen
Köpfen unterschiedlichster Branchen;
viele Unternehmen, die gemeinsam den
starken Verbund der saarländischen
Wirtschaft bilden und Privatpersonen,
die sich für ihre Heimat engagieren – all
diese Aspekte werden durch den Slogan
„Großes entsteht immer im Kleinen.“ illustriert. Zwei aktuelle Beispiele aktiver
Mitmachkultur zeigen, wie sich der Slogan in der saarländischen Realität widerspiegelt.
Privatpersonen machen mit:
Weihnachtsvideo
übertrifft alle Erwartungen
Welche Dynamik sich in den Sozialen Medien entwickeln kann, dafür ist das am
19.12.2014 veröffentlichte Weihnachtsvideo des Saarland-Marketings ein Paradebeispiel. In dem 2:30 Minuten langen Spot
werden nicht nur die schönsten saarländischen Weihnachtsmärkte gezeigt. Im Vordergrund steht vor allem die Geschichte
der kleinen Lena, die an den Weihnachts-
mann im saarländischen St. Nikolaus
schreibt und Antwort bekommt – ein im
Saarland wahr gewordener Kindertraum.
Innerhalb kürzester Zeit wurde das Video
über 130.000 Mal aufgerufen und fuhr
zahlreiche „Gefällt mir“-Angaben ein. Am
erfreulichsten ist das Engagement der privaten Facebooknutzer, die durch das Teilen und Verbreiten des Videos einen echten Weihnachtshit produziert haben (Link
zum Weihnachtsfilm auf facebook: www.
facebook.com/saarland.de).
Online Offensive:
Kooperationspartner illustrieren
Vielfalt der saarländischen
Wirtschaft
Das 2014 gestartete Saarland-Marketing
hat sich von Anfang an ein klares Ziel gesetzt: ein authentisches Landesmarketing
sollte etabliert werden, das die Standortvorteile zielgerichtet in Szene setzt und
die starke saarländische Wirtschaft aktiv in die werbliche Kommunikation einbindet. Mit über 67.000 Fans besitzt die
Fanpage der Landesregierung auf Face-
book (Direktlink: www.facebook.com/
saarland.de) ein enormes Zielgruppenpotenzial, welches vom Saarland-Marketing
und seinen Kooperationspartnern effektiv
genutzt wird. So ist im Januar eine Anzeigenreihe gestartet, die saarländische Unternehmen mit ihrem speziell für sie entwickelten Partnermotiv sowie einem kurzen
Unternehmensprofil vorstellt.
Ausblick 2015:
Online Welcome Center
mit integriertem Jobportal
Im Frühjahr 2015 wird das Saarland-Marketing das neue Online Welcome Center
Saar vorstellen. Neben umfassenden Informationen zu den Themenkreisen Leben,
Arbeit, Freizeit und Bildung im Saarland
wird es als Herzstück der neuen Internetpräsenz ein integriertes Jobportal geben,
das sich ausschließlich auf freie Stellen im
Saarland konzentriert – tagesaktuell und
vollautomatisch. Bewerberinnen und Bewerber genießen den Vorteil, sich ein eigenes Profil anlegen zu können und einen auf ihre Interessen und Fähigkeiten
zugeschnittenen Newsletter zu abonnieren, der sie über geeignete Stellenangebote informiert. Somit erweist sich das
Jobportal als besonders vorteilhaft für jene Menschen, die zwar eine neue berufliche Herausforderung suchen, aber ihren
Lebensmittelpunkt auf jeden Fall im Saarland sehen. Da das Online Welcome Center als DAS zentrale Informationsportal
des Saarlandes konzipiert ist, soll es aber
ebenso für Saarland-Interessierte eine erste Anlaufstelle bilden und zu einem guten
ersten Eindruck unseres Landes beitragen.
Dass im kleinen Saarland tatsächlich viel
Großes entsteht, dafür ist das Engagement der Saarländerinnen und Saarländer
der beste Beweis – egal, ob es sich um Unternehmen, Privatpersonen, Organisationen oder Institutionen handelt.
Weitere Informationen:
IHK Saarland
Saarland-Marketing
Marie Kramer
Tel.: 0681-9520-344
E-Mail: marie.kramer@saarland.ihk.de
MEILENSTEIN
IM INNOVATIONSPARK
Oben am Beckerturm, gleich rechts, steht
das Verwaltungsgebäude der früheren
Beckerbrauerei, das vor etwa 50 Jahren
von Jörg Herkommer, dem Sohn des Erbauers des Beckerturms, errichtet wurde.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde in den letzten neun Monaten mit Fördermitteln des Landes und des
Bundes energetisch saniert.
Das Verwaltungsgebäude der alten Beckerbrauerei ist nicht zu übersehen. Gleich
zu Anfang des heutigen Innovationsparks
ragt es breit und hoch, versehen mit einem
Pförtnerhäuschen über der Kaiserstraße.
Im Stil der 50er und 60er Jahre, mit dem
damals modernen Baustoff Beton erbaut,
wurde das denkmalgeschützte Gebäude nach etwa 50 Jahren sanierungsbedürftig. Eine nicht ausreichende Wärmedämmung sowie undichte Stellen forderten eine energetische Komplettsanierung.
125.000 Euro Förderung, davon 90.000
vom Bund und 35.000 vom Land, erhielt
der Geschäftsführer des Innovationsparks
Stefan Braun für eine denkmalgerechte,
energetische Sanierung. Hierfür erhielt das
Gebäude unter anderem eine neue Fensterfassade: „Die alten Scheiben wurden
durch ein zeitgemäßes Isolierungsglas ausgetauscht. Auch das Holz konnte mit Hil-
10
fe der Förderung umfangreich saniert werden“, erklärte Stefan Braun. „Das Dach bekam eine neue Dachabdichtung nach dem
aktuellen Stand der Technik.“ Zusätzlich
habe die äußere Fassade eine komplette
Betonsanierung und Wärmedichtung erhalten. Aufwändig konstruierten Bauherr,
Denkmalschützer und Handwerk die Farben von damals nach. Auch das Pförtnerhäuschen, im Vordergrund des Verwaltungsgebäudes und dazugehörend, wurde im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt wurden über 370.000 € investiert.
Die Mieter des Verwaltungsgebäudes profitieren bereits jetzt von der Sanierung: „Im
Vergleich zu den Jahren 2011 bis 2013
konnten wir von September bis Dezember 2014 50% der Energiekosten einsparen“, freut sich Braun. Der Vermieter ist
froh, dass die Nutzung des Gebäudes während der gesamten Sanierung nicht eingeschränkt werden musste: „Die Mieter waren während dieser Monate durch Baulärm
und Staub außerordentlich belastet. Ich bin
dankbar für diese sehr gute Kooperation“.
In diesem Jahr feiert der Innovationspark
www.innovationspark.com sein zehnjähriges Bestehen. Es gibt dort oben noch viel
zu tun.
Saniertes Verwaltungsgebäude Innovationspark. Foto: Innovationspark.
willkommen.saarland
saarland.innovation&standort e. V., Franz-Josef-Röder-Straße 9,
66119 Saarbrücken, Email: saarlandmarketing@saar-is.de
Wir waren schon
deutsch, französisch
und unabhängig.
Und sind es
immer noch!
Die Rundschau 02/2015
WER MACHT WAS IN DER BIOSPHÄRE?
TEIL 6: BLIESGAU OBST E. V.
Die Biosphäre Bliesgau vereint viele Akteure unter einem Dach. Um das Geflecht zu durchschauen, benötigt es ein
bisschen Zeit. Zeit, die es sich lohnt zu investieren, denn direkt vor unserer Haustüre entsteht ein spannendes Großprojekt, von dem die heutigen und auch
spätere Generationen langfristig profitieren können. Die St. Ingberter Rundschau bringt gemeinsam mit den verantwortlichen Beteiligten im Rahmen einer
Kommunikationsinitiative Licht ins Dunkel und beleuchtet in einer Serie die beteiligten Institutionen, die dahinter stehen und ihre Aufgaben. Teil 6: Bliesgau
Obst e. V.
Megatrend
„Regionale Produkte“
Megatrends verändern eine Gesellschaft
langfristig. Ein solcher Megatrend sind sicher die Erzeugung und Vermarktung regionaler Produkte. Warum? Die Verunsicherung der Verbraucher durch die Globalisierung und Waren aus der ganzen Welt ist
groß. Wem kann man vertrauen? Regionale Produkte bieten dem Konsumenten
Sicherheit. Sie garantieren kurze Transportwege, Frische und Transparenz. Basis
der regionalen Produkte sind häufig Obst,
Gemüse und Fleisch. Früchte in ihrer ursprünglichen Form und Artenvielfalt findet
man auf Streuobstwiesen, die in der Biosphäre Bliesgau in großen Mengen vorhanden sind: „Die Erhaltung des Kulturgutes Streuobstwiese in der Biosphärenregion Bliesgau und der Aufbau einer Regionalvermarktung für Streuobstprodukte
sind die Anliegen des im Mai 2005 gegründeten Vereines „Bliesgau Obst“, beschreibt Wolfgang Hegmann, Vorsitzender
des Vereins. Eine Streuobstwiese zu erhalten, damit regionale Produkte überhaupt
angebaut und geerntet werden können,
ist mehr Arbeit als man sich das als Laie
so vorstellen kann: „Die großen Wiesen
müssen gemäht, die Bäume geschnitten
und gegossen, neugepflanzte Bäume gedüngt und das Obst geerntet werden“, so
Hegmann. Und weiter: „Die Verbuschung
bei einer falschen oder keiner Pflege sorgt
langfristig dafür, dass Streuobstwiesen
nicht mehr genutzt werden können“. Ein
fester Personenkreis von 12-15 ehrenamtlichen Helfern ist fast das ganze Jahr
damit beschäftigt, die Streuobstwiesen
zu kultivieren. Drei hauptberufliche landwirtschaftliche Unternehmen aus dem
Bliesgau stellen den Einsatz größerer Maschinen sicher. Bliesgau Obst e. V. ist in der
Region als großer Rohstoffanbieter für Äpfel bekannt. Apfelsaft und Apfelsecco aus
dem Bliesgau sind beliebt und werden
auch überregional schon gerne getrunken.
Streuobstwiesen im Bliesgau: 3700 Obstbäume, 50 Hektar Land, 40 Sorten Äpfel,
zehn Zwetschgenarten
12
Streuobstwiese bei Walsheim. Foto: Bliesgau Obst e.V.
Vor zehn Jahren, bei Vereinsgründung
startete der Verein mit 14 Mitgliedern
und einer ersten Streuobstwiese von zwei
Hektar, der Rittwiese in Erfweiler-Ehlingen. Heute hat der Verein 178 Aktive, und
pflegt über 50 Hektar Land, 3700 Obstbäume mit bis zu 40 Sorten Äpfeln und
zehn Zwetschgenarten. „Um das zu bearbeiten, benötigt es ein großes Fachwissen,
welches mehr und mehr verloren geht“,
erzählt der engagierte Vereinsvorsitzende.
Früher seien solche Wiesen Mittelpunkt
der Versorgung gewesen: Obstlieferant
und Erwerbsmöglichkeit, für den Menschen, Heu für die Tiere, Holz für Wärme
und Möbel. Um dieses Wissen weitergeben zu können, lädt der Verein regelmäßig
Schulklassen ein, vermittelt Theorie und
erste Praxiserfahrungen. Hegmann ist sich
sicher: „Das Weitergeben dieses Wissens
ist auch heute wichtig. Eine nachvollziehbare Obstverarbeitung gewährleistet eine nachhaltige Wertschöpfung und damit
den Erhalt von Kulturlandschaft und Natur, kurze Transportwege, gesundes Obst,
Arbeitskräfte und den Erhalt von Artenvielfalt“. Wenn Hegmann von Artenvielfalt spricht, meint er die 4000-6000 Pflanzen, Tiere, Pilze und Insekten im Bereich
der Streuobstwiesen, die wiederum die Lebensgrundlage besonderer Vögel wie dem
Steinkauz sind.
Zukunft: vollautomatisierte Pflege
und Ernte
Nicht ganz einfach ist die Finanzierung
der Streuobstwiesen. Hier helfen Förder-
mittel der EU und des Landes sowie großzügige Spenden von Saarland Sport Toto.
„Werkzeuge, die wir langfristig benötigen,
können wir von diesen Geldern kaufen“.
Hochentaster, Mäher, Kettensägen, Freischneidegeräte, Obstgroßkisten, Obstlesemaschine und ein 3,5 Tonnen Anhänger
konnte der Verein bereits besorgen und
hat damit einen Maschinenring aufgebaut. Hier können die Mitglieder nach entsprechender Ausbildung die Maschinen
ausleihen. Mittlerweile pflegt der Verein
auch Grundstücke von Privatleuten.
Wie sehen die Zukunftspläne des Vereins
aus? Wir wollen langfristig eine vollautomatisierte Pflege und Ernte aufbauen. Damit kommen wir einem weiteren Ziel, der
Optimierung der Produktions- und Vermarktungschancen, einen großen Schritt
näher.
„Bliesgau Obst e.V.“ ist zwar nicht für die
Verarbeitung des Obstes und deren Vermarktung zuständig, trotzdem gibt es eine enge Kooperation zwischen den Playern
der Wertschöpfungskette in der Biosphäre Bliesgau. „Wir überlegen beispielsweise gemeinsam, welche Obstsorten wie intensiv angebaut werden sollen. Mirabellen
sind derzeit beliebt und zahlreich vorhanden. Eine Obstbrennerei sucht einen Nachfolger. Wie passt das zusammen? Wie kann
man aus dieser Situation gemeinsam, erfolgreich und nachhaltig wirtschaften?“
Mit solchen Fragen setzen sich die Beteiligten in der Biosphäre Bliesgau auseinander
und freuen sich über Mitstreiter.
Hat man nun noch einmal den Megatrend „Regionale Produkte“ vor Augen,
kann auch der Laie sehen: Hier steckt wesentlich mehr Arbeit, Fachwissen und Engagement dahinter, als es auf den ersten
Blick scheint. Ohne den ständigen Einsatz
menschlicher Kräfte und finanzieller Unterstützung gebe es auch keine Garantie
für den Verbraucher, ein wirklich gesundes
und nachhaltiges Produkt zu verzehren.
Kontakt:
Wolfgang Hegmann
Blumenstr. 22
66453 Gersheim-Bliesdalheim
Tel.: 06843-902636
E-Mail:
wolfganghegmann@bliesgau-obst.de
www.bliesgau-obst.de
ZEIT FÜR ENTDECKUNGEN
NEUE BROSCHÜRE FÜR DIE BIOSPHÄRE BLIESGAU
Die aktuelle Broschüre der Saarpfalz-Touristik für Urlaubs- und Freizeitangebote im Biosphärenreservat
Bliesgau und der Saarpfalz beinhaltet
44 Seiten. Zeit für Entdeckungen – Urlaubs- und Freizeitangebote 2015 der
Saarpfalz-Touristik für das Biosphärenreservat Bliesgau und die Saarpfalz, so
ihr Titel.
Esel-Jahreszeitenwanderung mit Wolfgang Henn.
Foto: Saarpfalz-Touristik
Die reich bebilderte Broschüre mit über
20 verschiedenen Angeboten soll Gästen
und Einheimischen Lust machen, die Region zu entdecken. Neu im Fokus: „Gärten mit Geschichte“ und die Industriekultur. „In der Saarpfalz und dem Biosphärenreservat finden sich zahlreiche „Gärten
mit Geschichte“ die für die Gäste interessante Entdeckungen versprechen. „Im benachbarten Bexbach können die Gäste bei
geführten Wanderungen auf dem historischen Grubenpfad „Consolidiertes Nordfeld“ und dem historischen Grubenweg
Bexbach-Wellesweiler per pedes die Industriegeschichte erwandern“, so Wolfgang Henn, Leiter der Saarpfalz-Touristik.
Im Saarländischen Bergbaumuseum erhalten die Teilnehmer einen authentischen
Einblick in die harte Arbeit der Bergleute im
Wandel der Zeiten.
Auch in St. Ingbert führte die industrielle Entwicklung zu einer intensiven
Stadt-Land-Beziehung, da die Industriebetriebe in St. Ingbert u.a. die Arbeitsplätze für die Nebenerwerbslandwirte aus
dem Bliesgau vorhielten. Die Stadt wiederum profitierte von den Produkten der Region, die bis heute wöchentlich auf dem
Wochenmarkt angeboten werden. Mit der
Tagestour auf dem „Weg der Industriekultur“ können Interessierte an drei Terminen
sozusagen drei historische Industriebetriebe auf einen Streich kennenlernen. Das Besucherbergwerk Rischbachstollen, die Alte
Schmelz und die Becker Brauerei öffnen an
diesen Tagen ihre Pforten und laden zum
Erkunden ein. Gemütlich dahingleiten –
mit der Pferdekutsche im Bliesgau unterwegs. Die Fuhrhalterey Myndenbach bietet
einen ganzen Strauß an Tages- und Rundfahrten durch den Bliesgau an.
Wander-Genuss-Erlebnis mal zwei: Das
bereits bewährte Wanderangebot „Die
schmackhafte Landschaft“ hat mit dem
neuen kulinarischen Wanderangebot „Auf
den Spuren von Öl, Natur und Pilgern rund
ums Gut Hartungshof“ in Bliesransbach
Zuwachs bekommen. Die Teilnehmer erleben auf dieser geführten Rundwanderung
von ca. 10 km Länge ein Potpourri aus kulinarischen Genüssen, kulturhistorischen
Stätten und grenzenlosen Weitblicken. Natürlich kann auch 2015 die bereits seit 3
Jahren im Veranstaltungsprogramm angebotene Genusswanderung „Die schmackhafte Landschaft – eine kulinarische Wanderung“ wieder gebucht werden. Auch in
diesem Jahr sind wieder die Esel-Jahreszeitenwanderungen mit Hannes Ballhorn
vom Hof Sonnenbogen in Wolfersheim in
der Angebotsbroschüre. Ein nachhaltiges
Erlebnisangebot im Biosphärenreservat
Bliesgau ist das Angebot Paddelspaß mit
Paddelpass. Das „Floß der Nachhaltigkeit
– Balance für´s Leben“ ist seit zwei Jahren im Katalog. Mit diesem Angebot konnte das Biosphärenreservat Bliesgau beim
Bundeswettbewerb „Nachhaltige Tourismusregionen“ im vergangenen Jahr einen
Platz unter den 10 ersten Preisträgern ergattern. Die Tafel- und Kulturerlebniswanderung „Wald, weißes Gold und weiße
Mönche – Auf kulinarischer Entdeckungstour zwischen Gutenbrunnen und Wörschweiler Hof“ lädt mit Klaus Friedrich als
kompetentem Begleiter zu ungewöhnlichen Begegnungen ein. Besonders beliebt
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
bei Jung und Alt sind die seit Jahren angebotenen Kletterkurse an den Buntsandstein-Kletterfelsen im Kirkeler Wald.
Speziell für Besuchergruppen werden bis
zu sechs verschiedene Tourenbausteine
zu den unterschiedlichsten Themen im Biosphärenreservat Bliesgau angeboten, die
individuell zu einer Entdeckertour zusammengestellt werden können. Die Biosphäre per pedes und mit dem Rad individuell
entdecken: Für diejenigen, die die einzigartige Landschaft und die vielfältige Kul-
tur auf eigene Faust entdecken möchten,
empfiehlt sich eine Drei-Tages-Wanderung
auf den Spuren der Jakobspilger durch das
Biosphärenreservat Bliesgau.
Die Broschüre kann bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4 in 66440 Blieskastel, Telefon: 06841/104-7174; Fax:
06841/104-7175, Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden. Auch bei
den Kultur- und Verkehrsämtern der kreisangehörigen Kommunen sind die Broschüren erhältlich.
Archäologie zum Mitmachen. Foto: Saarpfalz-Touristik
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Die Rundschau 02/2015
AUF GEHTS ZUM
FASCHINGSUMZUG
Am Sonntag, den 15. Februar 2015 findet in St. Ingbert-Mitte wieder der traditionelle „Faasenachtsumzug“ statt.
Beginn der Veranstaltung ist um 14.00
Uhr in der Kaiserstraße in Höhe des Innovationsparks. Der Lindwurm schlängelt
sich dann über die Kaiserstraße durch
die Fußgängerzone bis an Wendling´s
Eck. Von dort aus erfolgt die Auflösung
des Zuges in Richtung Saarbrücker- und
Schlachthofstraße.
Polizei, THW und die Feuerwehr sorgen für
Ordnung vor und während des Umzuges,
das DRK übernimmt den Sanitätsdienst.
Es nehmen wieder zahlreiche Gruppen
und Wagen teil. Für musikalische Unterhaltung sorgen Kapellen und eine Guggemusik. In diesem Jahr werden wieder der
originellste Wagen/Fußgruppe von einer
unabhängigen Jury prämiert. Bei gutem
Wetter werden wieder ca. 30.000 Besu-
Fotos: Michael Haßdenteufel.
cher in der Innenstadt von St. Ingbert erwartet. An der Umzugsstrecke sorgen DJ´s
für Unterhaltung. Nach dem Umzug, der
gegen 16 Uhr endet, geht es dann in der
Innenstadt, in der Stadthalle, im Feuerwehrgerätehaus und in den Gaststätten
närrisch weiter. Vor der Engelbertskirche
sorgt der MGV Frohsinn mit seiner Band
für Unterhaltung.
Organisatoren des Faschingsumzuges in
St. Ingbert sind wie jedes Jahr: der Heimatund Verkehrsverein, die Stadtmarketing
gGmbH und die Stadt St. Ingbert.
TREPPCHENPLÄTZE
FÜR MARIECHEN-SCHWESTERN
Bild: KG „Dann wolle ma emol“
Mit insgesamt acht Startern war die KG
„dann wolle ma emol“ Rohrbach bei den
46. Saarlandmeisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport vertreten. Insgesamt
verlief das Turnier für den Verein sehr erfreulich.
Absolutes Highlight sind die Platzierungen
der Jugend- und Juniorenmariechen. Luana Gucciardo schaffte es trotz harter Konkurrenz aufs Treppchen und ertanzte sich
den dritten Platz. Ihre große Schwester Chiara tat es ihr in der Altersklasse der Junioren gleich und belegte bei den Mariechen
ebenfalls Platz drei. Lena Siegrist und Emma Wendel, welche ebenfalls bei den Junio-
14
renmariechen antraten, belegten gute Plätze im Mittelfeld. Unsere weiblichen Garden konnten sich in allen drei Altersklassen
ebenfalls gut im Mittelfeld platzieren. In
der hart umkämpften Schautanz-Kategorie
der Altersklasse Ü15 schafften es die Sandmännchen mit einer guten Leistung von
405 Punkten, sich seit dem letzten Turnier
um mehr als 20 Punkte zu steigern. Damit
schafften sie es, sich vor vielen Mitstreitern
auf Rang 6 zu platzieren, was vom Publikum in der Hermann-Neuberger-Halle mit
großem Applaus belohnt wurde. Weitere Informationen unter www.kgdannwollemaemol.de und bei Facebook: https://www.
facebook.com/kgdannwollemaemol
1.145 TEILNEHMER
LIEFEN 21.628 KILOMETER
Seit 2012 fliegt eine Delegation von saarländischen Ärzten und Krankenpflegern,
darunter auch viele aus dem St. Ingberter
Kreiskrankenhaus, auf eigene Kosten auf
die Philippinen. Dort verbringen Sie ihren
Urlaub damit, da zu wirken, wo medizinische Hilfe erforderlich ist und die Grundbedürfnisse der in Armut lebenden Menschen längst noch nicht sichergestellt sind.
Das Team aus Ärzten, Krankenschwestern/
-pflegern und Rettungsassistenten aus
dem Saarland sagt über ihre Mission selbst:
„Mit unserem Einsatz möchten wir die sozialschwache Bevölkerung der Philippinen
erreichen und unbehandelte chirurgische
Krankheitsbilder versorgen. Ebenso bilden
wir zusammen mit den Hospitälern und der
örtlichen Feuerwehr einen Rettungsdienst
in erweiterter Erster Hilfe inklusive Rettung
und Bergung aus.“
Spende Solilauf. Foto: Michael Haßdenteufel.
GOOD NEWS
Städtische Spende für
„Deutschunterricht für
Flüchtlinge“
Jedes Jahr beim Ingobertusfest verrichten
mehr als 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses ehrenamtlichen Dienst
am städtischen Stand. Der Erlös dieser Arbeit wird immer für einen besonderen Zweck
oder Notfall gespendet. Im Jahr 2014 haben die Kolleginnen und Kollegen beschlossen, den erwirtschafteten Erlös in Höhe
von 717,72 € dem Projekt „Deutschunterricht für Flüchtlinge“ zukommen zu lassen.
Der spontane Einsatz von Brigitte Schuster
und ihren Mitstreiterinnen hat alle sehr beeindruckt und man war sich einig, dass die
Spende für den Kauf von Schulbüchern für
die Flüchtlinge gut angelegt ist.
Startschuss
für Projekt MINT-Campus –
1,2 Millionen Euro bewilligt
Das Saarland hat das Projekt MINT-Campus
beim Bund im Rahmen der Städtebauförderung zur Förderung angemeldet. Dem Bund
ist der Begriff „MINT-Campus“ bekannt, er
erkennt den „MINT-Campus“ als experimentell und innovativ an, was sich positiv
auf die Höhe der Förderquote auswirkt. Am
19.12.2014 ist bei Stadt St. Ingbert ein Zuschussbescheid über 1,2 Mio € für den 1.
Bauabschnitt zur Errichtung eines Schülerforschungs- und technikzentrums eingegangen, mit einer weiteren Bewilligung ist
in 2015 zu rechnen. Damit steht dem Projektbeginn 2015 nichts mehr im Wege. Der
Saarpfalzkreis hat signalisiert, dass er zu seiner schon vor längerer Zeit gemachten Finanzzusage steht. Der somit verbleibende
Eigenanteil der Stadt St. Ingbert erscheint
den Beteiligten machbar. Sobald die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn
vorliegt (womit in Kürze zu rechnen ist), kann
die Erstellung des städtebaulichen Rahmenkonzepts beauftragt werden. Der Eigenanteil der Stadt St. Ingbert soll in den Haushalt
gestellt werden.
Erlös aus dem Solilauf –
1145 Teilnehmer liefen
21.628 Kilometer und helfen damit
den Ärmsten auf den Philippinen
Auch beim Solilauf, der im September des
vergangenen Jahres veranstaltet wurde,
leisteten alle Teilnehmer wieder tatkräftig
Hilfe für die Ärmsten auf den Philippinen.
So konnte das Orga-Team Solilauf stolz die
Spende in Höhe von 36.400 Euro an das
saarländische Ärzte- und Krankenpflegerteam überreichen.
Elektromobilität
kommt in Fahrt
Ein St. Ingberter Unternehmen macht Nägel
mit Köpfen: Die bestehende Fahrzeugflotte
soll schrittweise komplett auf Elektroautos
umgestellt werden. Am Ende sollen es 400
Autos sein, die schadstofffrei unterwegs
sind. Das Unternehmen wird dazu eine große Zahl von Ladesäulen errichten, wobei einige Ladestationen auch öffentlich zugänglich sein werden.
Erfolgsgeschichte
feiert Geburtstag
Vor zehn Jahren begannen blaue Zeiten für
Wasserfreunde in der Region. 2005 eröffnete das blau. Eine Erfolgsgeschichte nahm
damals ihren Anfang. Jährlich nutzen regelmäßig mehr als 300 000 Menschen die St.
Ingberter Wasserwelt, um mit Genuss zu
schwimmen, Spaß im Wasser zu haben oder
um die tolle Sauna- und Wellnesslandschaft
des blau zu genießen. Im Geburtstagsjahr
hat das blau einiges vor. Höhepunkt wird
die Geburtstagsfete im September sein, aber
schon jetzt wird einiges geboten für Freunde
der Wasserwelt. So findet am 7. Februar wieder eine lange Saunanacht statt.
CDU praxisnah und zupackend:
Kurzfristige Lösungen
beim Thema Barrierefreiheit
Die CDU-Fraktion hat das Thema Barrierefreiheit in diesem Jahr auf die politische Agenda
gesetzt. „Uns ist bewusst, dass bauliche Veränderungen eine langfristige Angelegenheit
sind. Daher sind wir stets auch auf der Suche nach kurzfristigen Lösungen“, so Pascal
Rambaud, Vorsitzender der Stadtratsfraktion. Auf Initiative eines engagierten St. Ingberters hin habe er persönlich eine mobile
Rampe beschafft, die es Menschen mit einer
Behinderung ermöglichen soll, die Geschäfte
und Restaurants in der Innenstadt zu erreichen. Diese Rampe wurde kürzlich gemeinsam mit dem HG-Vorsitzenden Nico Ganster
und Thorsten Ulrich (Times) überreicht.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
15
Die Rundschau 02/2015
veränderBar
DAS NEUE AMG-MUSICAL
FERIENPROGRAMME
DER STADT ST. INGBERT 2015
Musical veränderBar. Foto: AMG
Eigentlich will eine Schulklasse eine
ganz normale Klassenfahrt machen, landet aber ganz woanders, als es eigentlich geplant war, und erlebt dort einige
seltsame Dinge. „veränderBar“ heißt
das zweite Musical, das Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums St. Ingbert geschrieben und komponiert haben. Und auch diesmal vermischen sich
wieder Schulrealität mit kuriosen Elementen und sorgen für einen gewiss
kurzweiligen Abend.
Nach dem Erfolg des Musicals „Just a normal Year“, das 2013 in der Stadthalle St.
Ingbert sowie im Mai 2014 in der Alten
Feuerwache in Saarbrücken aufgeführt
wurde, haben sich vergangenes Schuljahr
Melissa Klehr, Hannah Strullmeier, Chantal
Bucher, Alessia Liurno, Annabelle Vinçon,
Clara Abel, Selina Gebhardt, Anne-Marie
Fürst, Melina Verburg, Anne Rother und
Musiklehrer Frank Hahnhaußen zusammengefunden, um ein neues Musical zu
schreiben. An zahlreichen Samstagnachmittagen traf sich das Team, um die Handlung zu entwickeln, Dialoge zu schreiben
und Songs zu komponieren. Der Feinschliff
an Text und Musik wurde dann während
der Projekttage Ende des vergangenen
Schuljahres sowie in den zurückliegenden
Sommerferien getätigt.
Die Vorbereitungen zu den Aufführungen
laufen nun auf Hochtouren. Kunstlehrerin
Petra Maria Fischer und ihre AG sind seit
einigen Wochen wieder voll in ihrem Element, erstellen das Bühnenbild und tragen
Requisiten zusammen. Die Darsteller üben
ihre Rollen und Songs, die AMG-Combo
probt die Musik, die Technik-AG erstellt
die Beleuchtungspläne usw.
Die Aufführungen des neuen AMG-Musicals „veränderBar“ finden statt am 4. und
5. März 2015 jeweils um 19:30 Uhr in der
Stadthalle St. Ingbert.
Karten gibt es im Sekretariat des Albertus-Magnus-Gymnasiums St. Ingbert sowie an der Info-Theke im Rathaus St. Ingbert (Tel.: +49 (0) 6894 – 13 891).
Weitere Infos unter:
www.amg-igb.de
Ferienprogramm. Foto: Haßdenteufel
Die Stadt St. Ingbert bietet in den Oster- und Sommerferien wieder abwechslungsreiche Betreuungsangebote an.
Die Jugendpflege der Stadt führt während der Schließzeiten der Freiwilligen
Ganztagsschule in Zusammenarbeit mit
dem Kreisjugendamt des Saarpfalz-Kreises dezentrale Ferienprogramme für Kinder im Alter von 6-13 Jahren durch.
Osterferienspaß 2015
In der zweiten Osterferienwoche vom 7.
bis 10. April bietet die Jugendpflege ein
Osterferienprogramm an. Geplant ist eine
Kunstaktion zum Albert-Weisgerber-Jahr
in Kooperation mit der Albert-Weisgerber-Stiftung und dem Kunstatelier Beate
Haltern, ein Besuch der Kinowerkstatt, ein
Besuch im Zoo, eine Fahrt ins Dynamikum
sowie Minigolfen und Baden in St. Ingbert.
Der Preis für das Ferienprogramm beträgt
44 Euro. Darin enthalten sind die Zug- und
Busfahrten sowie alle Eintrittsgelder.
Sommerferienspaß 2015
In den beiden letzten Wochen der Sommerferien führt die Jugendpflege folgendes Ferienprogramm durch.
Sommerferienspaß 1 (24.08 bis
ANMELDUNGEN FÜR DAS SCHULJAHR 2015/16
Die Kinder der 4. Grundschulklassen können an der Albertus-Magnus-Realschule
an folgenden Terminen (ohne Terminvereinbarung) angemeldet werden:
Samstag, 7. Februar
Montag, 9. Februar
Dienstag, 10. Februar
jeweils von 8:00 – 15:00 Uhr
Für die Aufnahme werden folgende Unterlagen benötigt:
•das Versetzungszeugnis von der Klassenstufe 3 nach 4
• das Halbjahreszeugnis der Klassenstufe
4 im Original
•das Stammbuch oder die Geburtsurkunde
16
Die Schulleitung führt mit den Erziehungsberechtigten und ihrem Kind ein Gespräch
über die Aufnahmebedingungen der Schule, die sich nicht nur an den im Halbjahreszeugnis dokumentierten Leistungen, sondern auch an dem besonderen Bildungsund Erziehungskonzept der katholischen
Privatschule orientieren. Kennzeichen der
pädagogischen Arbeit sind z.B.: Orientierung an christlichen Werten, ganzheitliche
Selbstentfaltung, Achtsamkeit und Respekt im Umgang miteinander, Pflege des
Dialogs und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit, Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Von den Erziehungsberechtigten wird erwartet, dass sie sich mit
den Bildungs- und Erziehungszielen iden-
tifizieren können. An der Albertus-Magnus-Realschule werden sowohl Französisch wie auch Englisch als erste Fremdsprache angeboten. Die Schulausbildung
führt zum Mittleren Bildungsabschluss.
Mit dem erfolgreichen Abschluss können
die Schülerinnen und Schüler die gymnasiale Oberstufe und andere weiterführende
Schulen besuchen oder sich für eine Berufsausbildung entscheiden. Gemeinsam
mit dem Albertus-Magnus-Gymnasium
verfügt die Realschule über eine freiwillige Ganztagsschule mit einem Nachmittagsangebot bis 17.00 Uhr, das von Lehrer/innen bzw. sozialpädagogischen Fachkräften gewährleistet wird.
Infos unter www.amr-igb.de
28.08.2015). Folgende Angebote sind geplant: Besuch der Schlossberghöhlen und
eines Wasserspielplatzes, Besuch des Tierparks Sainte Croix, Fußballgolfen, Besuch
des Zeitungsmuseums, Wasserspiele und
Bauen mit Naturmaterialien.
Sommerferienspaß 2
(31.08. bis
04.09.2015). Folgende Angebote sind
geplant: Hütten bauen im Wald, Gruppenspiele und Basteln, Besuch des Saarbrücker
Zoos, des Baumwipfelpfades in Fischbach
und des Archäologieparks Reinheim.
Der Preis für das Ferienprogramm beträgt
68,-- Euro pro Ferienwoche. Darin enthalten sind Zug- und Busfahrten sowie alle
Eintrittsgelder und das Mittagessen für jeweils zwei Tage.
Die Programme liegen im Rathaus an der
Infotheke und in der Stadtbücherei aus. Anmeldungen werden ab Donnerstag, 5. Februar, bei der Stadt St. Ingbert, Abteilung
Familie und Soziales, Rickertstraße 30, entgegengenommen. Die Öffnungszeiten sind
montags bis mittwochs von 8 -16 Uhr, donnerstags von 8 - 18 Uhr und freitags von 8
- 12 Uhr. Die Anmeldung ist nur persönlich
möglich. Bei der Anmeldung ist der Teilnehmerpreis bar zu entrichten.
DAS SAARLAND
ZUR ZEIT DES DRITTEN REICHES
SHERLOCK HOLMES
JAGT JACK THE RIPPER
Bekanntester Fall der englischen Kriminalgeschichte wird am Montag, 2. März
ab 19.30 Uhr, auf der Bühne der St. Ingberter Stadthalle vom bekanntesten Privatdetektiv gelöst.
Lesung in der Buchhandlung Friedrich. Foto: privat.
Lesung über die Geschichte des
heutigen Saarlandes zur Zeit des
dritten Reiches
Dr. Hans-Christian Herrmann, Leiter des
Stadtarchivs Saarbrücken, stellte in der
Buchhandlung Friedrich sein neues Buch
„Widerstand, Repression und Verfolgung. Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus an der Saar“ vor, das
er zusammen mit Ruth Bauer herausgegeben hat.
Die Beiträge dieses Bandes geben klare
Antworten auf zentrale Fragen der NS-Geschichte an der Saar: Warum haben die
Saarländerinnen und Saarländer 1935
für Hitler-Deutschland gestimmt, und warum folgten viele dem virulenten Antisemitismus schon vor 1935? Warum gab es
keinen massiven Widerstand der katholischen und der evangelischen Kirche gegen
die Rückgliederung an Hitler-Deutschland,
und warum gelang es den wenigen christlichen Kräften nicht, gemeinsam mit Sozialdemokraten und Kommunisten eine
Mehrheit gegen Hitler-Deutschland zu
mobilisieren?
Der Raum der Buchhandlung Friedrich war
gut gefüllt. Umrahmt von alten und neuen Büchern bildete dieser Ort das perfekte Setting, zwischen all dem ehrwürdigen
Wissen ein neues Werk vorzustellen, das
sich mit der Geschichte des ehemaligen
Saargebiets beschäftigt und die Riege der
Werke über unsere Heimat ergänzt. In einer an die Vorstellung anknüpfende Dialo-
grunde zwischen dem Publikum und den
Präsentatoren konnten schwierige und
selbst heikle Fragen angeregt diskutiert
werden. Von dem Fachwissen des Vorstellenden profitierten die anwesenden Teilnehmer.
Der Sammelband beschäftigt sich unter anderem mit dem heute hochaktuellen Thema der Saarabstimmung 1935, die
sich in diesem Jahr zum 80. Mal jährt. Es
gibt Antworten auf die, heute Missverständnis aufwerfende Frage eines 90%
JAs zu Hitler-Deutschland. Warum wurde
seitens der Bevölkerung nicht versucht,
auch nach ausbleibenden, ursprünglich
vom NS-Regime versprochenen verbesserten Lebensumständen, das System zu
destabilisieren? Welche Gefühle hegten
die Saarländer hegten zu Zeiten der Evakuierung? Wie setzten sie sich mit dem
Genozid und dem Holocaust auseinander? Das Buch zeigt zudem die Rolle der
nicht-systemkonformen Parteien und die
Rolle der im Saarland starken katholischen
Kirche auf. Desweiteren, ob sich das Saarland mit der Frage der Wiedergutmachung
beschäftigt, oder wie es mit der Schuldfrage umgeht.
Auf all diese und noch mehr Fragen kann
das von vorgestellte Buch Antworten liefern. Für jeden geschichtsinteressierten lokalen Heimatforscher eine absolute Empfehlung, aber auch für alle anderen Saarländer ein weiterer Grund, sich intensiv
mit seinem historischen Erbe auseinander
zu setzten.
Sherlock Holmes erlebt weltweit eine echte Renaissance. Sei es im Kino, oder in der
erfolgreichen BBC-Fernsehreihe „Sherlock“. Der englische Meisterdetektiv hat
nichts von seiner Aktualität eingebüßt.
hat. Was liegt da näher, dachte sich die
„Komödie am Altstadtmarkt“, und hat
ihm ein neues Kriminalstück gewidmet.
Zum ersten male in der Geschichte der
Bühnenliteratur treffen in diesem spannenden Kriminalstück „Sherlock Holmes“
und „Jack the Ripper“ aufeinander.
Mehrere Morde, ein abgelegenes Sanatorium auf einem felsigen Eiland in der
Nordsee, eine Handvoll Verdächtiger, ein
Herbststurm, der die Anwesenden vom
Rest der Welt abschneidet, und die Frage
„Wer ist der Mörder?“. In London werden
vier Prostituierte ermordet. Der Täter ist
flüchtig, die Polizei hat die Fahndung auf-
genommen. An diesem Tag besucht Sherlock Holmes seinen Freund Dr. Watson, der
sich zur Erholung im Sanatorium aufhält
Dieser Sherlock Holmes-Fall lässt in bester
Krimi-Manier jeden als potentiellen Mörder erscheinen, löst das Rätselraten aber
ebenso verblüffend wie nachvollziehbar
auf. Eben ein echter Krimi-Klassiker, der in
Atem hält!
Karten zu dem Kriminalstück „Sherlock
Holmes jagt Jack the Ripper“ am Montag, 2. März um 19.30 Uhr, in der Stadthalle St. Ingbert gibt es bei allen Proticket Vorverkaufsstellen, unter anderem
an der Infotheke im Rathaus St. Ingbert
(06894/13-891) oder in den Geschäftsstellen des Wochenspiegels. Ticket-Hotline: 0231/9172290 (Montag bis Freitag 9
– 20 Uhr, Samstag 9 – 16 Uhr), Ticket-Bestellung per Internet: www.proticket.de/
termine/stingbert. Die Karten kosten im
Vorverkauf 16,50 €, (ermäßigt 14,50 €),
an der Abendkasse 18,50 € (ermäßigt
16,50 €).
12 TAKTE, 3 AKKORDE
UND ÜBERHAUPT NICHT TRAURIG
Wie es werden wird, ist nicht vorauszusehen. Welche Farben die Emotionen haben werden auch nicht. Aber eines ist sicher: traurig wird es nicht sein, wenn es
am 6. März in der St. Ingberter Stadthalle
heißt: „Blues trifft Jazz“.
Mit dieser Begegnung der besonderen Art
holt die Stadt außergewöhnliche Musiker
auf die Bühne und schreibt neue Töne auf
ihre Kultur-Partitur. Denn die Verknüpfung
dieser beiden Musikstile wurde in dieser
Form noch nicht in St. Ingbert präsentiert.
Mit Michael van Merwyk und seiner Band
„Bluesoul“ reisen absolute Spitzenmusiker
an. Sie kommen zwar nicht aus Memphis,
haben dort aber den zweiten Platz bei der
International Blues Challenge abgeräumt.
Und das als deutsche Band im Eldorado des
Blues! Dass die Jungs Sieger der German
und European Blues Challenge waren, fällt
da fast nicht mehr ins Gewicht. Mit „Blind
Dog Mayer“ kommt eine energiegeladene, rockige und groovige Stimme ins Spiel.
Der Sänger ist darüber hinaus ein virtuoser
Harp-Spieler, der die Jazz- und Blues-Elemente brillant kombiniert und interpretiert.
Bassist, Schlagzeuger und Gitarristen der
Band „Badge“ können laut und leise, mal
hart, mal schwebend. Sie sind einfach eine
außergewöhnliche Kombo. Und vielleicht
wird manch einer, der einen Hauch Memphis in St. Ingbert verpasst hat, dann doch
sagen müssen: „Ich bin so richtig traurig“.
Foto: „Badge“ Pressefoto
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
17
Die Rundschau 02/2015
WORAUF ES BEIM HAUSBAU
WIRKLICH ANKOMMT
Die meisten Deutschen träumen vom eigenen Haus. Deshalb wagen zehntausende Familien jedes Jahr das Abenteuer Hausbau. Sie investieren ihr gesamtes
Vermögen in ein eigenes Zuhause und
verschulden sich auf Jahrzehnte. Viele
angehende Eigenheimbesitzer planen
dabei heute nicht mehr mit einem Architekten, sondern kaufen sich ein schlüsselfertiges Haus. Mit der Unterzeichnung
eines Bauvertrags, so hoffen sie, bleiben
die Kosten unter Kontrolle, das finanzielle Engagement überschaubar. Ist das so?
In der Theorie soll das zwar so sein, die Praxis sieht aber nach den jahrzehntelangen
Erfahrungen des Verbands Privater Bauherren (VPB) ganz anders aus, weiß Dipl.-Ing. Klaus Wagner, VPB-Sachverständiger und Leiter des VPB-Büros in Kaiserslautern: „Schlüsselfertig heißt nicht automatisch bezugsfertig! Im Gegenteil: Nach
unserer Erfahrung kommen bei schlüsselfertigen Objekten oft zahlreiche Zusatzkosten auf die Bauherren zu. Bis zu 25.000
Euro sind keine Seltenheit. Damit relativiert
sich dann auch der oft versprochene ‚Festpreis‘.“
Was verursacht solche Mehrkosten? Klaus
Wagner bringt es auf den Punkt: „Bei
Schlüsselfertigverträgen herrscht Gestaltungsfreiheit. Nur was im Vertrag steht,
das muss auch gebaut werden. Das heißt
im Umkehrschluss: Was dort nicht steht,
das muss die Firma für den ‚Festpreis‘ auch
nicht bauen.“ Der Begriff „schlüsselfertig“
besagt gar nichts, er ist reines Marketing.
Auch der „Festpreis“ ist kein gesetzlich
definierter Begriff. Entscheidend ist immer
nur, was im Vertrag vereinbart wird. Fehlen dort wichtige Leistungen, wie beispielsweise Keller, Bodengutachten, Aushub, Anschlüsse oder Vermessungsarbeiten, dann
muss sie der Bauherr später extra bezahlen. „Mancher Bauherr bezahlt so zusätzlich den Gegenwert eines Mittelklassewagens, um aus dem als ‚schlüsselfertig‘ angepriesenen Objekt ein tatsächlich bezugsfertiges Heim zu machen.“
Warum das so ist? Weil es nach wie vor
keine gesetzlichen Vorgaben und Regelungen für Bauverträge mit privaten Bauherren gibt. Schützen können sich Bauherren und Käufer schlüsselfertiger Immobilien vor solchen Problemen nur, wenn sie
ihren Bauvertrag VOR Unterzeichnung
von einem unabhängigen Sachverständigen genau prüfen lassen. Der unabhängige Experte kennt sich aus und weiß, worauf er beim Bauvertrag achten muss, damit
der Bauherr nicht übervorteilt wird. „Auch
wenn wir in St. Ingbert und Umgebung
noch viele alteingesessene Betriebe haben,
die sich um ihre Kunden kümmern, so sollte
der Bauherr doch nicht arglos ins Abenteuer Hausbau schlittern, sondern sich vorher
genau informieren. Schließlich geht es um
sein Haus und sein sauer verdientes Geld“,
gibt Klaus Wagner zu bedenken und fügt
hinzu: „Besonders vorsichtig sollten Bauherren bei Firmen sein, die sie nur übers Internet kennen. Da weiß man oft nicht, wer
dahinter steckt. Das ist ein hohes Risiko.“
Baugrundgutachten
Häufig fehlen in Bauverträgen die Bodengutachten. Die sind aber wichtig, damit der
Bauherr weiß, worauf er baut. Erst wenn
bekannt ist, ob das Haus auf Sand, Fels
oder in einem Gebiet mit hohem Grundwasserspiegel gebaut wird, kann der Keller technisch optimal geplant und finanziell seriös kalkuliert werden. „In St. Ingbert und Umgebung haben wir es in der
Regel mit Sandboden zu tun“, erläutert
VPB-Bauherrenberater Wagner. „Sand bereitet, im Gegensatz zu Felsboden etwa,
18
beim Aushub zwar keine nennenswerten
Probleme. Aber es ist sinnvoll, die Wasserstände auf dem Grundstück zu kennen.
Drückt beispielsweise das Grundwasser
oder strömt nach Regen viel Wasser vom
Hang herab aufs Grundstück, muss der
Keller entsprechend abgedichtet werden.“
Das muss entsprechend geplant werden
und kostet auch mehr Geld als ein Keller in
strohtrockenem Gebiet.
„Überzogen sind oft auch die Zahlungspläne, die Schlüsselfertigfirmen ihren Kunden
im Bauvertrag zur Unterschrift vorlegen“,
kritisiert der VPB-Experte. „Fünfundsiebzig Prozent aller Bauherren leisten unfreiwillig Vorkasse und ahnen es oft nicht einmal! Das ist riskant: Geht der Unternehmer
nämlich pleite, verliert der Bauherr das vorab gezahlte Geld und bleibt obendrein auf
einer unfertigen Bauruine sitzen.“
Im Bauvertrag müssen viele Dinge geregelt
werden, auch scheinbar unwichtige Punkte wie: Geräte zur Bauausführung, Lagermöglichkeiten, Zufahrten und Standplätze
für den Baukran, Zwischenlager für Bodenaushub, die Bauschuttbeseitigung, Bereitstellung von Baustrom, Bauwasser, Toilettenhäuschen. Die Baustelleneinrichtung
führt immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Bauträger und Hauskäufer. Was genau stellt der Bauunternehmer zur Verfügung? Was muss der Bauherr auf eigene
Kosten veranlassen? „Kaum ein Bauherr
interessiert sich dafür“, beobachtet Sachverständiger Klaus Wagner. Aber diese Positionen sind unentbehrlich und kosten viel
Geld. Stehen sie auch alle im Bauvertrag?
Der VPB-Sachverständige prüft den Bauvertrag auch diesbezüglich im Detail!
Laufende Kontrolle unentbehrlich
Genauso wichtig wie die Vertragskontrolle ist die laufende Qualitätskontrolle auf
der Baustelle. „Alles was vereinbart wurde,
das muss ja auch umgesetzt werden“, erläutert Bausachverständiger Wagner. Das
ist umso wichtiger, als die Qualität am Bau
in den vergangenen Jahren merklich nachgelassen hat. Nach VPB-Beobachtungen
liegt das aber nicht nur an der mangelnden
Baukontrolle, sondern oft auch am extrem
sparsamen Bauherrn. Wer die billigste Firma beauftragt, vielleicht noch über das Internet, der kann keine 1a Qualität erwarten! „Vermeiden lässt sich Ärger auf der
Baustelle nur durch zweierlei: Die sorgfältige Auswahl seriöser, solventer, möglichst
alt eingesessener Unternehmen und die
ständige, unabhängige Baukontrolle über
alle Planungs- und Bauphasen hinweg“,
erklärt der VPB-Experte.
Beauftragen mit der Baukontrolle sollten
Bauherren unbedingt einen firmenneut-
ralen Sachverständigen. Nicht geeignet
für die Baukontrolle sind beispielsweise
die Bauleiter der Schlüsselfertigfirmen. Sie
sind zwar in der Regel Architekten und ihr
Einsatz auf der Baustelle ist gesetzlich vorgeschrieben, aber sie stehen in Lohn und
Brot des Schlüsselfertiganbieters. Da stellt
sich automatisch die Frage: Wie objektiv
sind Baukontrollen, wenn sich die Firma
selbst kontrolliert?
„Mängel entstehen ja in der Regel nicht
aus Böswilligkeit, sondern aus Unachtsamkeit, mangelnder Information der
Handwerker – oder wenn die Arbeiten
mehrerer Firmen ineinander übergehen“,
erklärt VPB-Berater Wagner. „So beobachten wir beispielsweise aktuell bei den
neuen Stadtvillen, wie sie auch in St. Ingbert entstehen, ein technisches Problem:
Die Häuser haben keine ausgebauten Dächer. Die Dämmung wird deshalb auf die
obere Geschossdecke gelegt. Wird nun die
Luftdichtigkeitsfolie nicht richtig eingebaut, kann die Feuchtigkeit aus den Wohnräumen in die Dämmung ziehen und diese
durchfeuchten. Dann haben wir schnell ein
Schimmelproblem. Gut, wenn solche Män-
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
gel bei routinemäßigen Baukontrollen entdeckt werden.“
Zum Schluss
die Bauabnahme!
Vor dem Einzug ins eigene Haus steht
die Bauabnahme. „Das ist der wichtigste Rechtsakt nach der Unterzeichnung
des Kaufvertrags“, erläutert Klaus Wagner. Der VPB rät deshalb allen Bauherren
grundsätzlich zur formellen Bauabnahme.
Der Bauherr sollte sich auf keinen Fall auf
irgendwelche nur schriftlichen Bauabnahmen einlassen, sondern stets auf einem offiziellen Termin auf der Baustelle bestehen.
Dabei ist es sinnvoll, den eigenen Bausachverständigen mitzubringen, denn der Fachmann sieht mehr als der Laie.
Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren (VPB) e.V., Bundesbüro,
Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon
030 2789010, Fax: 030 27890111, E-Mail:
info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.
19
Die Rundschau 02/2015
HÄUFIGE FRAGEN AUS DER BEVÖLKERUNG
AN DIE ST. INGBERTER FÖRSTER
In der laubfreien Zeit wird der Wald um
St. Ingbert, der hauptsächlich aus Laubbäumen besteht, bewirtschaftet. Der
SaarForst rodet und bereitet das Holz
zum Abtransport vor. Für die Bevölkerung sind diese Arbeiten häufig mit Einschränkungen verbunden. Viele Fragen
stellen sich in diesen Wochen den Spaziergängern und Wanderern. Wir haben
etwas uns umgehört und die meist gestellten Fragen an Förster Bodo Marschall vom SaarForst weitergeleitet. Die
Antworten darauf kamen prompt.
Warum sind manche Stellen im St.
Ingberter Wald ordentlich aufgeräumt, bei anderen scheint Chaos
vorzuherrschen?
Eine Gegenfrage: Was ist Chaos? Für die
Natur ist eine, aus menschlicher Sicht angestrebte „ordentliche“ Wohnzimmeratmosphäre Chaos. In Jahrmillionen hat sich
das aus menschlicher Sicht vermeintliche
Chaos zum „Arbeitsbestverfahren der Natur“ entwickelt. Die Umsetzung menschlicher Ordnungsvorstellungen würde eine
Schwächung der natürlichen Schaffenskraft bedeuten. Jede liegengebliebene
Krone – sie ist zum einen ein Bestandteil
des Nährstoffkreislaufes, zum anderen
sorgt sie beim Baumnachwuchs für das
notwendige wachstumsfördernde Mikroklima (vergleichbar mit dem Kinderwagen
als Wetterschutz für den Säugling), jede
abgebrochene Krone, jeder schiefe Baum
hat seine Daseinsberechtigung im Regelkreislauf der Natur.
Momentan ist wieder viel Forstarbeit angesagt. Verbunden mit dem
vielen Regen, sind die meisten Waldwege große Matschfelder. Wie lange
ziehen sich die Forstarbeiten zeitlich
noch hin?
Glauben Sie mir, für uns Förster wäre ein
schneebedeckter durchgefrorener Boden
ein „Paradies“… so, wie es eigentlich im
Winter sein sollte. Leider können wir das
Wetter nicht beeinflussen, leider spüren
wir die Auswirkungen einer menschengemachten Klimaveränderung. In der
Tat sind die Wege durch den Regen aufgeweicht und auch für uns ist es sehr ärgerlich, wenn ein LKW Spuren hinterlässt.
Der Ärger der Bevölkerung ist verständlich.
Ab einem gewissen Punkt sind wir Förster
diesbezüglich machtlos. Bei einer zu widrigen, sprich feuchten Witterungslage, werden wir Förster wohl zeitweise die Arbeiten einstellen müssen. In den laubwaldgeprägten Wäldern um St. Ingbert sind
die milden, feuchten Winter besonders
ungünstig, da die Holzernte sich auf die
vegetationsfreie Zeit (sprich: ohne Laub)
konzentriert. Gelingt es uns nicht, in dieser
Zeit einen Hieb zu beenden, muss er verschoben werden. Wir haben Maßnahmen,
die Ende 2013 begonnen wurden und bis
20
Waldarbeiten bei der Spinne. Foto: Hartmann.
jetzt noch nicht abgeschlossen sind - zum
Leidwesen so mancher Einschlagsfirma,
die in der Zeit natürlich auch ihre Leistung
nicht voll bezahlt bekommt.
Manches am Wegrand aufgebautes Brennholz wird kurzfristig abgeholt, anderes bleibt jahrelang liegen. Wurde das vergessen? Was passiert damit?
Der SaarForst schließt mit den einzelnen
Holzkäufern Holzlieferverträge ab. Ist die
Holzmenge an den Weg gerückt (abhängig von der Witterung kann das schneller
oder weniger schnell geschehen) und in
einer Liste erfasst, wird sie von dem Käufer übernommen und bezahlt, geht somit
in dessen Eigentum über. Je nach Holzart
und Holzqualität bzw. Auftragslage und
Lagerkapazität der Käuferfirma erfolgt die
Holzabfuhr. Das geht manchmal schnell,
manchmal lähmend zäh. Wir Förster sind
grundsätzlich bemüht, dass das Holz zügig abgefahren wird und bringen uns daher ständig bei den Firmen in Erinnerung.
Wie unterscheidet sich gutes Buchenholz, aus dem Möbel hergestellt
wird, von dem Buchenholz, das als
Brennholz verkauft wird?
Wie so oft ist eine solche Frage nicht in einem Satz zu beantworten. Jeder, der am
Tag der Waldwirtschaft die Station „Holzvermessung“ besucht hat, kann das bestätigen. Viele, sehr viele Faktoren bestimmen die Holzqualität und die Verwendung. Nichtsdestotrotz kann sich jeder
interessierte Waldspaziergänger dieser
Frage annähern, indem er sich einfach
einen Holzstamm am Weg genauer anschaut und sich die Frage stellt: „Könnte
aus diesem Holz für mein Wohnzimmer ein
Tisch hergestellt werden (Astigkeit, Krümmung, Fäule) oder wäre es besser als Papier-, Spanplatten- oder Brennholz geeignet.
meinschaft Wald. Allein in meinem Revier gibt es 110 Hektar (= 160 Fußballfelder) Buchenwälder älter als 160 Jahre,
die unberührt bleiben und unter absolutem Schutz stehen.
Gibt es für den SaarForst eine SollZahl an Bäumen, die für die Waldwirtschaft gefällt werden?
Ja! Der Wald wird schon seit vielen Jahren akribisch vermessen. Ich kann für jedes
Waldstück sagen, wie viel Holz dort steht
und wie viel jährlich zuwächst. Diese Zahlen sind das Gebetbuch für das forstliche
Handeln. Weniger als 70% des Zuwachses
werden jährlich geerntet. Diese Holzmengen sind dann übrigens die Basis für die
Vorverträge mit den Holzkäufern.
Wie stehen Sie zu dem Thema „Wölfe im Saarland“? Wurden hier schon
welche gesichtet? Könnten Sie sich
das vorstellen?
Der Wolf ist einerseits Sinnbild für die
Sehnsucht nach Wildnis und intakter, unberührter Natur. Auf der anderen Seite
kommt eine Bevölkerung, besonders die
städtische, bei dem Begriff Wildnis sehr
schnell an ihre Grenzen. Mir ist von Wölfen im Saarland noch nichts bekannt.
Vielleicht wird das ein Thema, wenn sich
der neu eingerichtete Nationalpark
Saar-Hunsrück etwas etabliert hat. In den
dichtbesiedelten Ballungsgebieten, wie es
der Raum St. Ingbert ist, ist der Wolf als
natürlicher Waldbewohner auch auf Dauer kein Thema.
Wie wird entschieden, welcher Baum
gefällt wird und welcher nicht?
Wenn diese Frage so einfach zu beantworten wäre, könnte jeder Spaziergänger ein
Förster sein. Nicht umsonst dauert unsere Ausbildung vier bis fünf Jahre. Es gibt
viele Kriterien, die diese Entscheidung beeinflussen: Qualität, Vitalität, ökologischer
Wert, Standorttreue, Baumartenzusammensetzung, Landschaftsästhetik. Wer Interesse hat, kann uns Waldleute gerne mal
bei der Arbeit begleiten.
Gibt es Baumflächen im St. Ingberter Wald, in dem Bäume ihr maximales Alter erreichen können? Wenn ja,
wo?
Nur so viel: Alte Bäume, die ihren natürliche Absterbeprozess durchleben (Totholz
= biologisches Gold), sind für uns Förster
ein zentrales Anliegen. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil in der Lebensge-
Wie sieht es mit den wuchernden,
importierten Pflanzen, wie beispielsweise dem Japanischen Knöterich, aus? Gibt es neue Strategien, diese Pflanzen, die die einheimischen bedrohen, wieder loszuwerden?
Leider sind die sogenannten Neophyten ein ernstzunehmendes Thema. Japanischer Knöterich, Riesenbärenklau, Riesenspringkraut, spätblühende Traubenkirsche, alle sind sie in Raum St. Ingbert präsent und bei allen Vertretern beißen wir
Förster und die Naturschutzverbände sich
die Zähne aus. Ich glaube, wir haben den
Kampf verloren!
DER PERFEKTE FAMILIENHUND
überfordert sein. Hier empfiehlt sich zum
Beispiel ein Beagle. Er fühlt sich wohl, wo
viel Trubel herrscht, passt sich an, und ist
auch für ein aufregendes Stadtleben geeignet. Das Gegenstück dazu bildet der
Berner Sennenhund, der kaum aus der
Ruhe zu bringen ist. Allerdings sollte man
sich beim Kauf bewusst sein, ein so großer und starker Hund benötigt eine gute
Erziehung.
Hunde, die viel Auslauf benötigen, um ihre
Energie abzubauen, passen gut in Familien, deren sportliche Aktivitäten mit den
Bedürfnissen des Hundes äquivalent sind.
Eine solche Rasse ist durch den Boxer gut
vertreten. Er braucht viel Beschäftigung
und Aufmerksamkeit, ist leicht für große
Ausläufe zu motivieren und in der Regel
verspielt und fröhlich.
der oder sich selbst, sondern nimmt ein
neues Mitglied in seine Familie auf. Dieser
Schritt sollte gut überlegt sein. Verschiedene Punkte müssen gegeneinander abgewogen und die folgenden Fragen beantwortet werden: „Habe ich ausreichen Zeit
für einen Hund und die Möglichkeit, ihm
den Platz und Auslauf zu bieten, den er
benötigt? Gibt es einen Platz, zu dem der
Hund in Urlaubszeiten kann?“
Wenn man sich all diese und noch mehr
Fragen gut überlegt hat und sich bereit
für einen Hund fühlt, steht dem Besuch im
Tierheim nichts mehr im Wege. In jedem
Fall empfiehlt es sich, nicht erst mit dem
Hund, sondern auch schon vor dem Kauf
eine Hundeschule zu besuchen und sich
professionell beraten zu lassen.
Kinder
und Hund?
Foto: Hartmann.
Wer bei diesen frostigen Temperaturen
und unangenehmen Witterungen durch
ein Waldgebiet fährt, beneidet sie nicht:
Hunde und ihre Herrchen spazieren gehend im Wald. Im Gegenteil, man ist
froh, in dieser Situation im warmen Auto
zu sitzen, Radio zu hören und nicht bei
Wind und Wetter raus in die Kälte gehen
zu müssen.
Bei der Entscheidung, einen Hund in die
Familie aufzunehmen, muss sowohl der
Hund zur Familie passen, als auch die Familie zum Hund. Das macht die Wahl bei
all den großen Kulleraugen, die einen treu
im Tierheim oder beim Züchter anlächeln,
nicht gerade einfacher. Wenn man den
perfekten Familienhund sucht, ist es sicher
sinnvoll, folgendes zu beachten:
Doch die, die im Auto sitzen und sich vermeidlich glücklich schätzen, wissen nicht,
was ihnen entgeht. Sie kennen nicht das
freudige Gefühl, nach Hause zu kommen,
empfangen von einem Hund, der seinem
Herrchen oder Frauchen entgegen springt
und der vor lauter Freude wild mit dem
Schwanz wedelt. Das Gefühl von vollkommener Akzeptanz durch ein herziges Tier.
Was macht ihn aus, einen solchen Familienhund?
Ruhiges
oder turbulentes Familienleben?
Was muss der Hund können
und auf was muss der Tierliebhaber
beim Kauf achten?
„Für dich ist er nur ein Teil deines Lebens,
aber für ihn bist du sein ganzes Leben.“
Bei einem Familienhund ist es wichtig, eine Hunderasse zu wählen, die eine eher
hohe Reizschwelle hat. Denn der Hund
muss vieles aushalten, was vielleicht entgegen seiner Vorstellung eines bequemen Hundelebens liegt. Der Wach-oder
Schutztrieb sollte bei der ausgesuchten
Rasse nicht sehr ausgeprägt sein. Bei Besuch könnte dies sonst Probleme bereiten, der Hund fühlt sich in seinem Revier
bedroht. Dies verursacht Stresszustände
bei Hunden und Herrchen. Bei allzu aktiven Familien ist es nicht empfehlenswert,
einen Hund zu haben, der sehr sensibel
ist. Er wird mit der Reizüberflutung leicht
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Viele werdende Eltern stehen vor einer
schweren Entscheidung, sobald die Geburt des Kindes näher rückt: Was macht
man mit dem Hund? Ein Grund, schon
bei dem Kauf darauf zu achten, eine Hunderasse aufzunehmen, die über ein ruhiges Gemüt verfügt. Kind und Hund gleichzeitig ist oftmals eine größere Herausforderung, auch für das Tier. Ist der Hund
groß, muss er lernen seine Kraft gegenüber dem Kind einzuschätzen und gegebenenfalls zu zügeln. Was vor allem für
junge Hunde, die selbst noch sehr verspielt
sind, ein Problem ist. Gegensätzliches Problem wäre, dass der Hund klein ist und von
dem Kind nicht ernst genommen wird. Unfälle können in diesem Fall schnell passieren, wenn das Kind den Hund als Spielzeug sieht und nicht als ein Lebewesen mit
Gefühlen.
Der typische
Familienhund
Einer der klassischen Familienhunde ist
natürlich der Labrador. Für aktive Familien geeignet, zeigt er sich offen, begeisterungsfähig und verspielt, ist geduldig, nervenstark und besitzt viel Energie.
Dennoch gilt für alle zukünftigen Hundebesitzer: eine ausreichende Erziehung ist
die Basis eines friedlichen Zusammenlebens mit dem Hund. Denn man „kauft“
sich keinen Spielgefährten für seine Kin-
21
Die Rundschau 02/2015
DIE GESUNDHEITSSEITEN IN DER RUNDSCHAU
APOTHEKERTIPPS FÜR DIE KALTE JAHRESZEIT
Blasenentzündungen
frühzeitig behandeln
In der kalten Jahreszeit haben auch Blasenreizungen und Blasenentzündungen
Hochsaison. Sie machen sich durch vermehrten Harndrang, leichtes Ziehen und
Verkrampfungen nach dem Wasserlassen
bemerkbar. Dreifach wirksame pflanzliche Medikamente wie Canephron können helfen, weiß Hellmut Jorg, Inhaber
der Rats-Apotheke am Anfang der Fußgängerzone. Seine Wirkung verdankt die
Arznei den natürlichen Heilkräften von
Rosmarinblättern, Liebstöckelwurzel und
Tausendgüldenkraut. Rosmarin wird in
der Naturheilkunde seit jeher zur Anregung des Gallen- und Harnflusses und zur
Entblähung verwendet. Wirkstoffe aus der
Liebstöckelwurzel werden vor allem wegen ihres harntreibenden und krampflösenden Effekts geschätzt. Tausendgüldenkraut findet wegen seiner harntreibenden,
desinfizierenden und entzündungshemmenden Wirkung traditionell bei Erkrankungen des Harntraktes Anwendung.
Auch Bärentraubenblätter kommen bei
entzündlichen Erkrankungen der ableiten-
den Harnwege zum Einsatz, sowie Nierenund Blasentees oder der harntreibende
Brennnesseltee. Der Apotheker Jork empfiehlt: „Sollte nach zwei bis drei Tagen keine Besserung auftreten, der Urin trüb gefärbt sein oder Blutspuren im Urin auftreten, ist ein schneller Arztbesuch unbedingt
erforderlich“.
Viel Flüssigkeit
bei Magen-Darm-Erkrankungen
Die Verbreitung erfolgt sehr häufig durch
fäkal-orale Infektion. Die Keime werden als kleinste Spuren von Stuhlresten
oder Erbrochenem an Lebensmitteln, Getränken oder den Händen weitergetragen. Bei der Versorgung von an Brechdurchfall Erkrankten können die Erreger
leicht von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Daher muss hierbei sehr
genau auf die Einhaltung der Hygieneregeln geachtet werden. Noroviren können
auch über eine Tröpfcheninfektion weiter gereicht werden. Das Ausmaß der Beschwerden ist je nach Erregertyp und Zustand der Körperabwehr unterschiedlich.
Meist fängt die Erkrankung mit Übelkeit,
Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall an. Der Erkrankte fühlt sich schlapp
– gelegentlich kommt noch Fieber hinzu.
Durch den Flüssigkeitsverlust entsteht unter Umständen Schwindel oder ein ausgeprägtes Schwächegefühl. Normalerweise klingen die Beschwerden nach einigen
Tagen wieder vollständig ab. „Um schnell
von einer Magen-Darm-Erkrankung zu gesunden, ist es ratsam auf seinen Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt zu achten
und weiteren Infektionen vorzubeugen“,
weiß der Eigentümer dreier Apotheken in
St. Ingbert, Manuel Schmidt. Das bedeutet viel zu trinken wie beispielsweise Glucose-Elektrolytlösung. Zudem können im
akuten Fall oder auch vorbeugend Probiotika oder Gerbstoffe eingenommen werden. Entsprechende Produkte sind rezeptfrei in der Apotheke zu beziehen. Um den
Durchfall zu stoppen, steht als Notfallmedikament Loperamid zur kurzfristigen Anwendung zur Verfügung, Dimenhydrinat,
um den Brechreiz zu lindern. „Ansteckungen könnten wie folgt vermieden werden:
Hygienevorschriften einhalten, Räume lüften, Desinfektionsmittel verwenden, Wä-
sche und Geschirr so heiß wie möglich waschen“, so Schmidt. Ein Rotavirenimpfstoff stehe für Kleinkinder und Säuglinge
zur Verfügung. Geschwächte Patienten
und Kleinkinder sollten auf jeden Fall einen Arzt konsultieren.
CHELAT-THERAPIE
bei Arteriosklerose, Koronarer Herzkrankheit,
Durchblutungsstörungen
Talstraße 21 | 66386 St. Ingbert | Tel. 06894 99 68 50
www.Natürlich-ohne-Schmerzen.de
DIE NÄCHSTE RUNDSCHAU
erscheint am Mittwoch, 4. März 2015
Redaktionsschluss für die März-Ausgabe
ist am Mittwoch, 18.02.2015.
22
Anzeigenschluss für die März-Ausgabe
ist am Donnerstag, 19.02.2015
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Die angenehmste Erkältung
ist die, die gar nicht erst ausbricht.
Jeder von uns kennt das unangenehme Gefühl, wenn eine Erkältung vor der Tür steht:
Die Nase läuft, der Hals kratzt, man fühlt
sich müde und abgeschlagen. Im Schnitt
haben Erwachsene zwei- bis fünfmal pro
Jahr einen Schnupfen bzw. eine Erkältung,
Kinder sogar vier- bis achtmal. Besonders
in den kalten Herbst- und Wintermonaten
haben Erkältungskrankheiten Hochsaison.
sowohl die Ursache als auch die Symptome einer Atemwegsinfektion und unterstützt auf natürliche Art und Weise den
Heilungsprozess.
Weitere hilfreiche Tipps, wie Sie und Ihre Familie gesund und fit durch die Erkältungszeit kommen, erhalten Sie in unserer
Apotheke.
Wir freuen uns auf Sie!
Die angenehmste Erkältung ist die, die gar
nicht erst ausbricht. Daher heißt es bereits
bei den ersten Anzeichen einer Erkältung
schnell und gezielt zu handeln, da sich Erkältungserreger rasch im Körper vermehren können.
Speziell bei beginnenden Erkältungen ist
zum Beispiel Imupret® N, das aus sieben
heimischen Pflanzen besteht, zweifach effektiv: Es stärkt die Immunabwehr und bekämpft die Erkältungserreger direkt.
Auch während einer Erkältung ist Imupret® N eine gute Wahl, denn es bekämpft
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Die Apothekerinnen der Familie Albrecht freuen sich auf Ihren Besuch, Foto Hartmann
23
Die Rundschau 02/2015
DIE SENIORENSEITEN IN DER RUNDSCHAU
STÄRKUNG DER PFLEGE ZU HAUSE
Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden derzeit in den eigenen vier
Wänden gepflegt, sei es durch Angehörige oder durch ambulante Pflegedienste.
Die Leistungen werden durch das Pflegestärkungsgesetz I ausgebaut und sind
überdies flexibler einsetzbar. So werden
unter anderem die Leistungen der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege aufgestockt Die Verhinderungspflege kann in
Zukunft sechs statt bislang vier Wochen
in Anspruch genommen werden. Außerdem können bis zu 50 Prozent der Leistungen für Kurzzeitpflege zusätzlich für die
Verhinderungspflege eingesetzt werden.
Insgesamt stehen damit für die Verhinderungspflege bis zu 2.418 Euro pro Jahr zur
Verfügung- bislang waren es 1.550 Euro.
Auch die Leistungen für die Kurzzeitpflege
erhöhen sich von 1.550 Euro auf 1.612
Euro.
Mehr Geld steht auch für Pflegebedürftige zur Verfügung, die Leistungen der Tages- und Nachtpflege sowie ambulante
Pflegeleistungen gleichzeitig in Anspruch
nehmen.
24
Nach der bis Ende 2014 geltenden Gesetzeslage wurden solche Leistungen teilweise
gegengerechnet. Diese Anrechnung erfolgt
seit Januar 2015 nicht mehr. In der Pflegestufe II gibt es dann etwa bis zu 2.288 Euro für die Kombination von teilstationärer
und ambulanter Pflege. Auch Demenzkranke bekommen durch die Reform erstmals
Leistungen für die Tages- und Nachtpflege.
Mehr Geld
für zusätzliche Betreuer
Rund eine Milliarde Euro will der Gesetzgeber nach der Reform in zusätzliche Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen investieren. Dadurch soll das
schon bestehende Angebot zur Betreuung und Aktivierung von Pflegebedürftigen mit eingeschränkter Alltagskompetenz ausgebaut werden. Gemeint sind damit Pflegekräfte, die mit den Betroffenen
spazieren gehen, ihnen vorlesen oder sich
einfach mit ihnen unterhalten. Dieses Angebot soll nicht nur Pflegebedürftigen mit
„erheblichem allgemeinen Betreuungsbedarf“, sondern allen Pflegebedürftigen offenstehen. Ziel ist es, Pflegealltag in den
Einrichtungen zu verbessern und Pflegekräfte zu entlasten.
Finanzierung
durch steigende Beiträge
Was viel kostet, will natürlich auch finanziert werden. Das Pflegestärkungsgesetz I
sieht deshalb seit dem 1. Januar 2015 eine Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung vor. Von derzeit 2.05 Prozent
steigt der Beitrag dann zunächst um 0.3
Prozentpunkte auf 2.35 Prozent. Um steigende Leistungsausgaben zu finanzieren
und gerechter auf die Generationen zu
verteilen, wird außerdem ein Vorsorgefonds gebildet, in den 0.1 Prozent der jetzt
anstehenden Beitragserhöhungen fließen.
Mit den restlichen 0.2 Prozent sollen die
ausgeweiteten Leistungen der Pflegeversicherung finanziert werden.
über den Sohn der Gräfin von der Leyen,
Philipp, und der Philippsburg berichten.
Außerdem über die spannende Werkshistorie der alten Schmelz. Teilnehmer ohne
Auto können um 16 Uhr am Rendevousplatz in die Linie 506 steigen. Die Rückfahrt von der Saarbrückerstraße wird um
18.18 Uhr sein.
SENIORENSPRECHTAG
am 10. Februar in der Stadthalle
Der Seniorenbeirat der Stadt lädt am
10.Februar von 10 bis 12 Uhr wieder in
die Altenbegegnungsstätte in der Stadthalle (Parterre) ein. Ältere Bürger erhalten
hier von Mitgliedern des Seniorenbeirates
Auskünfte über Fragen rund um den Seniorenalltag.
AKTUELLER STAND
BAUARBEITEN
AUFZUG STADTHALLE
Die Stadtratsfraktion der CDU hat Oberbürgermeister Wagner gebeten, in der
Sitzung des Ausschusses für Baumanagement am 5. Februar den Tagesordnungspunkt „Aktueller Stand Bauarbeiten Aufzug Stadthalle“ aufzunehmen. Die
Verwaltung wird gebeten, zum aktuellen
Stand der Bauarbeiten schriftlich Stellung
zu nehmen. Nach allgemeinem Wissensstand sei es vorgesehen, den Aufzug in
den Sommerferien 2015 zu bauen, um die
negativen Auswirkungen der Bauarbeiten
so gering wie möglich zu halten, so die
Stadtratsfraktion.
Der Seniorenbeirat lädt in Zusammenarbeit mit der Initiative Alte Schmelz zu einem interessanten Vortrag ein:
„DIE SCHMELZERINNEN“
Im Konsumgebäude auf der Alten Schmelz
können sich Interessierte am 24.Februar um 16.30 Uhr bei einem kurzweiligen
Lichtbildervortrag über die „Schmelzerinnen“ informieren. Die Teilnehmer erhalten
einen lebendigen Einblick in die Geschichte des Eisenwerkes und über die Frauen,
die diese Zeit mitgeprägt hatten. Die Historikerin, Dr.Susanne Nimmesgern, berichtet aus ihrem Buch „ Die Schmelzerinnen“
über die Unternehmerinnen Catharina Loth und Sophie Krämer, die im 18. und19.
Jahrhundert nach dem Tod ihrer Männer
an die Firmenspitze eintraten und das Unternehmen zum Erfolg führten.
Im Laufe der 1.Weltkrieges nahmen ebenfalls Frauen die Arbeitsplätze der Männer
ein. Sie putzen Granaten oder arbeiteten
in der Drahtflechterei und in der Nagelfabrik. Dr. Nimmesgern wird auch über den
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
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Die Rundschau 02/2015
NEU
IN ST. INGBERT
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Dr. Vasili Naroushvili, Chirurgische
Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
haus Sankt Ingbert, gemeinsam mit dem
dortigen Anästhesieteam.
Dr. Vasili Naroushvili eröffnete gegenüber
der Hauptpost vor kurzem eine Praxis für
chirurgische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in St. Ingbert. Zahnärzte überweisen ihre Patienten zu operativen Eingriffe in die Fachpraxis. Die Eingriffe werden ambulant und in lokaler Betäubung
durchgeführt. Operationen in Narkose
oder Sedierung erfolgen im Kreiskranken-
„Sehr wichtig ist es uns, die Sorgen und
Ängste der Patienten vor dem chirurgischen Eingriff zu nehmen. Nach eine umfassende Beratung mit Patienten planen
wir mit den überweisenden Kollegen eine
individuelle und sinnvolle Therapie, dabei
werden natürlich die persönliche Wünsche
und Vorstellungen der Patienten berücksichtigt.“, so der Fachzahnarzt Naroushvili.
AUTO JOCHEM
MACHT ST. INGBERT MOBIL
Der Ford Händler bietet ab sofort unter
dem Namen „Ford Carsharing“ Fahrzeuge für die flexible Kurz- oder Langzeitnutzung zu attraktiven Konditionen an.
Viele Menschen verzichten in Deutschland
mittlerweile auf das eigene Auto. Dank einer guten Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen sie problemlos in
kurzer Zeit von A nach B. Studien belegen
darüber hinaus, dass der Wunsch, ein eigenes Auto zu besitzen, gerade in der jüngeren Generation an Attraktivität verliert.
Carsharing, ins Deutsche übersetzt „Autoteilen“, richtet sich an Menschen, die
selten und unregelmäßig ein Auto benötigen, um ihren Bedarf an Mobilität abzudecken. Für diese Zielgruppe fällt das flexibel gestaltete Carsharing finanziell wesentlich günstiger aus als der Besitz eines
eigenen Privatwagens. Fest steht, dass ein
eigenes Auto, ganz gleich, ob es fährt oder
in der Garage steht, Geld kostet: Wertverlust, Versicherung, Steuern, monatliche
Betriebskosten.
Gründe genug für das Ford Autohaus im
letzten Jahr sein Angebot um die „Ford
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line-Buchungs- und Reservierungsvorgänge die „Ford Carsharing“-Kundenkarte
bei Auto Jochem“. Über die „Ford Carsharing“-Buchungsplattform im Internet
www.ford-carsharing.de oder über die
„Ford Carsharing“- App fürs Smartphone
kann sich der registrierte Nutzer die Verfügbarkeit seines Wunschfahrzeugs bei
Auto Jochem anzeigen lassen.
Carsharing“-Flotte zu erweitern. Geschäftsführer Dominik Jochem zu den Beweggründen, künftig Autos zu einer Stunden- und Kilometerpauschale an Kunden
zu verleihen: „Wir sehen den Einstieg ins
Carsharing- Geschäft als Antwort auf ein
verändertes Mobilitätsbedürfnis unserer
Kunden. In Deutschland nutzen laut Aussagen vom Bundesverband Carsharing
täglich über 260.000 Autofahrer das Angebot von Carsharing-Anbietern.“
Wie funktioniert
„Ford Carsharing“?
„Zukünftige Nutzer erwerben für die einmalige Registrierung und die späteren On-
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
Der Vorteil der Ford-Kundenkarte: Mit
der Registrierung für das Ford-Carsharing kann bundesweit nicht nur auf den
Fahrzeugbestand anderer Ford Händler,
sondern auch auf die Flotte von Flinkster zugegriffen werden. Ein Vorteil für alle Autofahrer, die beruflich viel unterwegs
sind und nicht nur an einem Standort mobil sein möchten, wenn sie beispielsweise
in anderen Städten Termine wahrnehmen.
Das Angebot für den Kurzzeiteinsatz orientiert sich an den Stunden, die das Fahrzeug
ausgeliehen wird. In der Zeit von 8 bis 22
Uhr beläuft sich der Preis pro Stunde für einen Ford Fiesta auf 5,- Euro (danach sogar
nur 1,50 EURO) plus 19 Cent pro zurückgelegtem Kilometer. Für einen ganzen Tag
(24 Stunden) kostet ein Ford Fiesta 50,Euro (unverbindliche Preisempfehlung)
plus 19 Cent pro gefahrenem Kilometer.
Ein Ford Focus Turnier steht am Hauptbahnhof in St. Ingbert, ein Ford Fiesta am
Busbahnhof und ein Ford Transit Custom
steht auf dem Gelände von Auto Jochem
bereit, sollte etwas Größeres transportiert
werden.
Bis zum 31. März 2015 bietet Auto Jochem
Ihnen die Ford-Carsharing Kundenkarte
für eine einmalige Registrierungsgebühr
von 9,90 EUR anstatt regulär 49,- EUR.
Registrieren Sie sich jetzt bei Auto Jochem
Tel.: 06894-387020. Frau Tanja Herges
freut sich auf Ihren Anruf.
Oder per Mail:
carsharing@auto-jochem.de
Oder online auf
www.ford.carsharing.de.
Ihre Kundekarte bekommen Sie direkt bei
Auto Jochem und schon kann die Fahrt
losgehen.
27
Die Rundschau 02/2015
HEIMATMUSEUM SPIESEN
KONZENTRIERT AN EINEM ORT
Es ist so weit: Der Rat der Gemeinde Spiesen-Elversberg ist dem Vorschlag des Heimatvereins gefolgt und hat der Konzentration seiner Aktivitäten in Lions Haus zugestimmt. Konkret bedeutet dies, dass ab sofort auch die Zeitzeugnisse zur Geschichte
Spiesens mit entsprechender Dokumentation im Haus Lion am Gänselieselplatz
besichtigt werden können. Neben der kelto-römischen Vorgeschichte, der Kirchengeschichte und der baulichen Entwicklung
des Ortes sind auch bergmännische Werkzeuge Einzelthemen.
Haus Lion in Spiesen. Foto: Archiv Debold.
Über das Jahr werden sie ergänzt durch
verschiedene historische, naturkundliche
oder künstlerische Wechselausstellungen.
Lions Haus ist an jedem 1. Sonntag eines Monats von 15.00 bis 18.00 bei freiem Eintritt geöffnet. Besuche zu anderen
Zeiten sind nach telefonischer Anmeldung
unter der Nummer 06821-72738 (G. Debold) oder 06821-72466 (D. Blankenagel)
möglich.
Dieter Blankenagel
Folgende Dauerausstellungen sind zu sehen: Geschichte Spiesens, Mineralien und
edle Steine, Werkzeuge des Bergmannes und Geschichte der Juden in Spiesen.
SPENDE FÜR DIE JUGENDARBEIT
Wohndecor Kerstin Jung und Gebäudereinigung GBJ Berthold & Lesley Jung GbR
unterstützen auch in diesem Jahr die Jugendarbeit der Gemeinde Spiesen-Elversberg.
Bürgermeister Reiner Pirrung, Kerstin Jung, Lesley Jung und Berthold Jung. Fotograf: Frau Wolf
Das Team von Wohndecor Kerstin Jung und
der Gebäudereinigung B & L Jung GbR hat
auch in diesem Jahr die Gemeinde SpiesenElversberg mit einer Spende von 1500,00
Euro (für Jugendarbeit in der Gemeinde)
unterstützt. Jedes Jahr werden bei einem
traditionellen Nikolausmarkt Kaffee und
Kuchen zu volkstümlichen Preisen in den
Geschäftsräumen angeboten. Mittlerweile sind die hausgemachten Marmeladen
und selbstgemachten Suppen in der Weihnachtszeit ein fester Bestandteil der Spendenaktion. Alle Einnahmen und Spenden
werden gesammelt und von Wohndecor
Kerstin Jung und der Gebäudereiniung B
& L Jung GbR entsprechend aufgestockt.
• Öl- und Gasheizung
• Brennwerttechnik
• Solaranlagen
• Kundendienst
• Moderne Bäder
• Sanitäranlagen
trompeter
Heizungsbau GmbH
Blieskasteler Str. 56 · 66386 St. Ingbert
Telefon: (0 68 94) 40 70
Fax:
(0 68 94) 92 83 33
28
SESAMSTRASSE
DIE GEBURTSTAGSSHOW
SR1, Wochenspiegel und PLANevents präsentieren:
SESAMSTRASSE
Die Geburtstagsshow
Sonntag, 1. März 2015, 15 Uhr
Industriekathedrale – Alte Schmelz,
St. Ingbert
Die beliebten Bewohner der Sesamstraße
kommen nach St. Ingbert! Am 1. März
macht die Produktion mit original Figuren
und original Stimmen der aktuellen Sprecher der Serie Station in der Industriekathedrale.
„Sesamstraße – Die Geburtstagsshow“ ist
ein wunderbares Erlebnis für die ganze Familie. Tickets in drei verschiedenen Preiskategorien mit jeweils freier Sitzplatzwahl im Block sind an allen bekannten
Vorverkaufsstellen u.a. bei den Wochenspiegel-Verlagsbüros sowie unter www.
ticket-regional.de oder www.eventim.de
erhältlich. Einlass ist um 14.00 Uhr, Beginn um 15.00 Uhr.
Veranstalter: PLAN-events GmbH, Saarbrücker Str. 38k, 66386 St. Ingbert, Tel.
06894-5906720; info@plan-events.de,
www.plan-events.de
BLUMEN
ZUM VALENTINSTAG
Er hat sich durchgesetzt und ist nicht mehr
wegzudenken, der Valentinstag am 14. Februar. Warum auch? Wer genießt es nicht,
beschenkt zu werden oder dem geliebten Partner bzw. der besten Freundin ein
kleines Symbol der Freundschaft zu überreichen? Ganz besonders schöne, ausgewählte und besondere Blumen, Arrangements und Accessoire finden Suchende im
St. Ingberter Blumengeschäft Sti(e)lwerk
in der Alten Bahnhofstraße. Dagmar Demin und ihr Team stellen die Wünsche ihrer
Kunden mit Liebe zusammen. Jedes Gesteck könnte als eigenes Kunstwerk durchgehen. Ein Besuch lohnt sich.
Natürlich aus St. Ingbert. Dem Tor zur Biosphärenregion.
29
Die Rundschau 02/2015
DIE VERANSTALTUNGEN IM FEBRUAR 2015
MITTWOCH, 04. FEBRUAR
Frauenwanderung
Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“
Oberwürzbach e.V. Ort: Wanderhütte Oberwürzbach; Abmarsch an der Vereinshütte
um 14:30 Uhr
DONNERSTAG, 05. FEBRUAR
10:00 Uhr: Eltern-Kind-Spielkreis für
Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre.
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Jugendheim Oberwürzbach. Die Treffen finden
wöchentlich statt. Info / Anmeldung: Frau
Rosenberg, Tel. 0681/ 938 1266
10:00 Uhr: Gesprächskreis „Café Phoenix“
– Treffpunkt für Trauernde und Traurige;
St. Ingbert, Caritas-Zentrum, Kaiserstr. 63;
Info: KEB Saarpfalz, Tel. 06894/ 963 0516,
E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com
18:00 Uhr: Handy- oder iPad-Hülle
selbst herstellen; Veranstalter: VHS, Ort:
Südschule, 2 Termine. Die Hüllen werden
gehäkelt. Preis: 18,50 € (14,00 €); Weitere
Informationen bei der Geschäftsstelle der
Biosphären-VHS St. Ingbert, Kaiserstr. 71,
Tel. 06894/13-726 oder vhs@st-ingbert.de
FREITAG, 06. FEBRUAR
18:00 Uhr: „Tanz dich fit:“
Blocktänze und Line Dance;
Info/Anmeldung: KEB Saarpfalz,
Tel. 06894/963 0516, E-Mail:
kebsaarpfalz@aol.com
SAMSTAG, 07. FEBRUAR
19:11 Uhr: Große Kappensitzung;
Veranstalter: Karnevalsgesellschaft „dann
wolle ma emol“ Rohrbach e.V., Ort: Stadthalle St. Ingbert
19:11 Uhr: Kappensitzung; Veranstalter:
KC Hassel; Ort: Eisenberghalle
20:11 Uhr: Kappensitzung; Veranstalter: RCV Die Holzhauer; Ort: Kulturhaus
Rentrisch
SONNTAG, 08. FEBRUAR
14:11 Uhr: Kinderfasching; Veranstalter: RCV Die Holzhauer; Ort: Kulturhaus
Rentrisch
15:00 Uhr: DJK-SG Kinderfaschingsveranstaltung; Veranstalter: DJK-SG
St. Ingbert, Ort: Stadthalle St. Ingbert;
buntes Faschingstreiben
MITTWOCH, 11. FEBRUAR
Männerwanderung; Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V.,
Ort: Wanderhütte Oberwürzbach; Abmarsch
an der Vereinshütte um 14 Uhr
DONNERSTAG, 12. FEBRUAR
10:00 Uhr: Eltern-Kind-Spielkreis für
Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre.
Veranstalter: KEB Saarpfalz. Ort: Jugendheim Oberwürzbach. Die Treffen finden
wöchentlich statt. Info / Anmeldung: Frau
Rosenberg, Tel. 0681/ 938 1266
11:11 Uhr: Rathaussturm der Geierfrauen; Ortsverwaltungsstelle Rohrbach
11:11 Uhr: Kinderkostümfest am Fetten
Donnerstag; Ort: Oberwürzbachhalle –
Eintritt: frei! Kinder-Animation, Auftritte
der Junioren - und Kindergarde
Seniorentreff Rentrisch;
Seniorentreff im Jugendheim Rentrisch
30
SAMSTAG, 14. FEBRUAR
11:11 Uhr: Rathaussturm St. Ingbert-Mitte;
Veranstalter: Stadt St. Ingbert u. DJK St. Ingbert 1923 e.V. Ort: Stadthalle. Faschingstreiben um das Rathaus herum mit anschließendem Feiern in der Stadthalle.
11:11 Uhr: Rathaussturm; Veranstalter:
KV Oberwürzbach„ Die Maulesel“ Treffen
vor dem Bürgermeisteramt Oberwürzbach
– anschließend Schlorum in der Unterkirche Eintritt frei!
14:30 Uhr; Faschingswanderung
(Verkleidung ist erwünscht); Veranstalter:
Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V.
Ort: Oberwürzbach; Abmarsch: 14:30 Uhr
Kreuz Reichenbrunner Straße; Wanderführer:
Rudolf Müller
Faschingsparty 2015; „Party pur rund um
die Uhr“ mit cooler Musik, Cocktail-Bar und
einigen Überraschungen im Eventhaus der
„Alten Schmelz“. Veranstalter: BM-Events. Der
Eintritt kostet im Vorverkauf 7 Euro. (Tickets
u.a. bei Buchhandlung Friedrich); Einlass
ist ab 16 Jahre möglich, Formulare für die
Unter-18jährigen unter www.bmevents.de.
Karten an der Abendkasse kosten 8 Euro.
20:11 Uhr: Prunk-Gala-Kappensitzung;
Veranstalter: RCV Die Stampesse; Ort:
Rohrbachhalle
SONNTAG, 15. FEBRUAR
14:00 Uhr: Faschingsumzug; Veranstalter:
Heimat- u. Verkehrsverein St. Ingbert und DJK
St. Ingbert, Ort: Kaiserstraße, Fußgängerzone,
Stadthalle. Faschingsumzug in der Stadt mit
anschließendem Faschingstreiben in der
Stadthalle.
MONTAG, 16. FEBRUAR
11:30 Uhr: Heringsessen am Rosenmontag
in der Wanderhütte; Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“ Oberwürzbach e.V.;
Ort: Wanderhütte Oberwürzbach
Kindermaskenball; Veranstalter: KG „dann
wolle ma emol“, Ort: Rohrbachhalle
Rosenmontagsumzug; Veranstalter: RCV
Die Holzhauer, Ort: Rentrisch
DONNERSTAG, 19. FEBRUAR
19:00 Uhr: Basteln – Schalen oder Behälter
aus Papierstreifen, 2 Termine. Pfarrhaus
St. Hildegard (Seiteneingang), Hildegardstr.
1;Kosten: 7,20 Euro + Materialien; Info/
Anmeldung bis 13.02. bei Frau Hähner, T
el. 06894/36280 oder Mail: ghea1@gmx.de;
Veranstalter: KEB Saarpfalz
DIENSTAG, 24. FEBRUAR
14:00 Uhr: Onlinerland Saar Internet
Treff; Leitung: Mitarbeiter der Landesmedienanstalt; Ort: St. Ingbert, Caritas-Zentrum,
Kaiserstr. 63; Kosten: keine; Keine Anmeldung
erforderlich. Veranstalter: KEB Saarpfalz
15:30 Uhr: Lesung in der Stadtbücherei;
Bilderbuchkino in der Stadtbücherei, Kaiserstr.
71. Maria Lang liest „Die kleine Maus feiert
Geburtstag“ vor. Für Kinder ab vier Jahren.
Eintritt ist frei.
17:00 Uhr: Beckenbodentraining für
Frauen: AnfängerInnen und Fortgeschrittene,
5 Nachmittage; St. Ingbert, Konferenzraum
der KEB, Karl-August-Woll-Str. 33; Kursgebühr:
20 Euro; Hinweis: Neue Teilnehmer: unverbindliche Teilnahme am 1. Termin. Info/Anmeldung:
KEB Saarpfalz, Tel. 06894/ 963 0516
DIENSTAG, 24. FEBRUAR
19:00 Uhr: Meditative Heilfastenwoche;
St. Ingbert, Pfarrheim (Sitzungssaal), Hobelstr.
69 Infos/Anmeldung: Frau Laval-Armand,
Tel. 06894/ 34104 Veranstalter: KEB Saarpfalz
19:30 Uhr: Wissenschaftsforum St. Ingbert:
Einblicke in verschiedene Bereiche der
Energiewende; Veranstalter: Mint Campus Alte
Schmelz e.V; Ort: Alte Schmelz - ehemaliges
Konsumgebäude. Prof. Dr. H. Altgeld, IZES
gGmbH und Wirtschaftsförderung St. Ingbert.
Kostenfrei und ohne Voranmeldung; Details
zum Inhalt der Veranstaltung siehe: www.
mintcampus.de/Wissenschaftsforum
14:11 Uhr: Hasseler Fastnachtsumzug; Umzug durch Hassel mit
närrischem Treiben
10:00 Uhr: Eltern-Kind-Spielkreis für
Eltern, Großeltern mit Kindern bis 3 Jahre.
Veranstalter: KEB Saarpfalz.
Ort: Jugendheim Oberwürzbach. Die Treffen
finden wöchentlich statt.
Info / Anmeldung: Frau Rosenberg,
Tel. 0681/ 938 1266
15:30 Uhr: Lesung in der Stadtbücherei; Bilderbuchkino in der Stadtbücherei, Kaiserstr. 71. Maria Lang liest „Die kleine
Maus feiert Geburtstag“ vor. Für Kinder ab
vier Jahren. Eintritt ist frei.
DONNERSTAG, 26. FEBRUAR
10:00 Uhr: Eltern-Kind-Spielkreis
für Eltern, Großeltern mit Kindern bis
3 Jahre. Veranstalter: KEB Saarpfalz.
Ort: Jugendheim Oberwürzbach. Die
Treffen finden wöchentlich statt.
Info / Anmeldung: Frau Rosenberg,
Tel. 0681/ 938 1266
15:00 Uhr: Selbstbewusst und aktiv
älter werden, 10 Termine; St. Ingbert,
Caritas-Zentrum, Kaiserstraße 63;
Anmeldung: KEB Saarpfalz, Tel. 06894/
963 0516 E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com
Veranstalter: KEB Saarpfalz
FREITAG, 27.FEBRUAR
14:30 Uhr: Nachmittagsveranstaltung –
Die Gänsemagd – Märchenarbeit
Holde Stumm, Märchenerzählerin;
St. Ingbert, Konferenzraum, Karl-AugustWoll-Straße 33 Kosten: 8,- Euro inkl.
Kaffee; Veranstalter: KEB Saarpfalz
SAMSTAG, 28. FEBRUAR
15:00 Uhr: Mitgliederversammlung
mit Neuwahlen und Ehrungen;
Veranstalter: Wanderverein „Frohsinn“
Oberwürzbach e.V. Ort: Wanderhütte
Oberwürzbach
HochzeitsDengmerter
DIENSTAG, 17. FEBRUAR
DONNERSTAG, 19. FEBRUAR
MITTWOCH, 25. FEBRUAR
9:30 Uhr: Lesung in der Stadtbücherei; Siegmund Nimsgern stellt sein
Buch „Hans Simon – Komponist 18971982. Dokumente und Materialien zu
Leben und Werk“ vor. Eine Veranstaltung
des St. Ingberter Literaturforums in der
Stadtbücherei St. Ingbert, Kaiserstr. 71.
14:30 Uhr: Kaffeenachmittag
19:00 Uhr: Nähen von Kleinteilen für
Erwachsene für AnfängerInnen und Fortgeschrittene, 4 Termine; Oberwürzbach, Jugendheim, Hauptstraße 96; Kosten: 14,40 Euro +
Materialien; Hinweise: Geringe Nähmaschinenkenntnisse erwünscht. Bitte Nähmaschine
mitbringen. Info/Anmeldung bis 19.02. bei
Frau Dillinger, Tel. 06894/ 888 984
Rosenmontagsumzug; Veranstalter: KVO
„Die Maulesel“ Abmarsch um 15.11 Uhr
am Felsenbrunnen, anschließend närrisches
Treiben in der Oberwürzbachhalle. Auftritte
der Kapellen und Tanzgruppen, Eintritt frei!
Anmeldungen unter kvo@oberwuerzbach.de
oder 06894-870517
MITTWOCH, 25. FEBRUAR
18:00 Uhr: Kreatives Nähen für
AnfängerInnen; Maschinen- und Handarbeit für Erwachsene und Jugendliche,
5 Termine; St. Ingbert, Konferenzraum der
KEB, Karl-August-Woll-Str. 33; Kosten: 18
Euro Erwachsene/ 12,50 Euro Jugendliche/ jeweils + Materialien Hinweise: Bitte
Nähmaschine und Stoffe nach eigener
Wahl mitbringen.
Ehejubilare der Mittelstadt St. Ingbert im Februar 2015
Goldene Hochzeit:
Bauer Rudolf und Elsbeth
Gucciardo Giovanni und Carmen Johanna
Braun Armin und Helga
Huwer Günter und Eveline
Klam Gerhard und Doris
Lauer Manfred und Gerlinde Monika
Karabacak Kiyas und Sevgi
Diamantene Hochzeit: Ucar Iskender und Hatice
Bayer Michael und Anna
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