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EBM-Änderung zum 1. April 2015 in der Reproduktionsmedizin
Februar 2015
Ergänzte Definition des Reproduktionsfalls
Zum 1. April 2015 wird die Definition des Reproduktionsfalls in Nr. 7 der
Bestimmungen zu Abschnitt 8.5 EBM ergänzt.
Der Reproduktionsfall umfasst demnach in Zukunft neben den berechnungsfähigen Zyklusfällen auch die Leistungen im Rahmen erforderlicher
Laboruntersuchungen vor der ersten Keimzellgewinnung. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Richtlinie über künstliche Befruchtung (KB-RL).
Änderung der Nr. 7 der Bestimmungen im Abschnitt 8.5 EBM
7. Der Reproduktionsfall umfasst die Leistungen der erforderlichen Laboruntersuchungen vor der ersten Keimzellgewinnung gemäß 12.1 der Richtlinie über künstliche Befruchtung des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie die
nach Maßgabe der Richtlinien über künstliche Befruchtung berechnungsfähigen Zyklusfälle.
Ergänzte Definition des
Reproduktionsfalles
Bei Keimzellspenden ist die erste Blutprobenentnahme gemäß der Richtlinie innerhalb von drei Monaten vor der ersten Spende durchzuführen. Weitere Blutprobenentnahmen bei der Spende desselben Partners sind in einem Zeitabstand von maximal 24 Monaten durchzuführen.
Folgende Gebührenordnungspositionen (GOP) können nur einmal im Reproduktionsfall berechnet werden: (GOP) 08520, 08521, 08570, 08571,
08572 und 08573. Beachten Sie auch die jeweiligen Anmerkungen zu den
GOP. Die GOP 08530 ist im Reproduktionsfall nicht neben GOP 08521
abrechenbar.
Wo kommt die Definition
vor?
Was sind „berechnungsfähige Zyklusfälle“?
Der Zyklusfall umfasst bei Patientinnen mit Spontanzyklus (endogen gesteuert), den 1. bis 28. Zyklustag, Patientinnen ohne endogen gesteuerten
Zyklus wird der Zyklusfall definiert mit dem Zeitraum vom 1. Stimulationstag
bis 14 Tage nach Eizellenentnahme.
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Was ist ein
„berechnungsfähiger
Zyklusfall“?
Hintergrund
Mit Wirkung zum 17. Oktober 2014 hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Richtlinie über Künstliche Befruchtung geändert. Die
Bedingungen für erforderlichen Laboruntersuchungen, nach § 6 Abs. 1
TPG-Gewebeordnung gemäß Nr. 12.1 KB-RL, zur Testung von Keimzellenspendern im Zusammenhang mit Maßnahmen der künstlichen Befruchtung änderten sich.
Die Anpassung des EBM zum 1. April 2015 ist notwendig, da die Laboruntersuchungen nicht mehr „vor jeder Keimzellgewinnung“ sondern „innerhalb
von drei Monaten vor der ersten Keimzellgewinnung“ erfolgen müssen.
Sie haben Fragen?
Gerne können Sie sich an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der EBM-Hotline unter der Tel. Nr. 069 79502-173 wenden.
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