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EIP Agri - Deutsche Vernetzungsstelle

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Sie hält Kontakt zu EU-Initiativen aus dem Innovations- und Forschungsbereich wie ERA-Nets (European Research Area Nets), JPIs (Joint Programming
Initiatives) und AKIS (Agricultural Knowledge and
Innovation Systems) – und schlägt so die Brücke zur
europäischen Forschungsförderung Horizon 2020.
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Kontakt
Möchten Sie mehr erfahren – rufen Sie uns an
oder besuchen Sie unsere Website:
www.netzwerk-laendlicher-raum.de/eip
EIP Agri Focus Groups
auf EU-Ebene
EIP Agri Focus Groups sind Expertengruppen mit
Vertretern aus verschiedenen Mitgliedsstaaten, die
sich zu einem bestimmten Thema für eine begrenzte
Zeit austauschen. Jede Gruppe untersucht innerhalb
ihres Themengebietes innovative Lösungen mit Bezug
zur Praxis und stellt die Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten zusammen. Dabei werden Forschungsergebnisse ebenso wie Best Practices diskutiert
und dokumentiert. So wird der Forschungsbedarf
identifiziert, der notwendig ist, um Probleme in der
Praxis zu lösen.
Aufgaben der DVS als
Nationale EIP-Vernetzungsstelle
Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume
(DVS) ist die nationale Vernetzungsstelle für EIP Agri.
Sie begleitet die Aktivitäten auf Bundesebene und
steht mit den Bundesländern sowie der EU-Ebene in
Verbindung. Ihre Aufgabe ist es, die Netzwerkpartner
zu unterstützen und über EIP Agri zu informieren.
Außerdem bietet sie Veranstaltungen zu Themen an,
die für Innovationen im Agrarbereich relevant sind.
In Zusammenarbeit mit den Bundesländern erstellt
die DVS eine Datenbank, die über die Projekte der
OGs informiert. Institutionen oder Personen, die im
Rahmen von EIP aktiv sind, aktiv werden möchten
oder Partner zur Kooperation suchen, können auf
unserer Website – auf der sogenannten Pinnwand –
auf sich aufmerksam machen.
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Bettina Rocha
Telefon: 0228 6845-3882
E-Mail: bettina.rocha@ble.de
Jan Freese
Telefon: 0228 6845-3477
E-Mail: jan.freese@ble.de
EIP Agri
Unterstützt durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen
Raums (ELER). Finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Europäische
Innovationspartnerschaft
Landwirtschaftliche Produktivität
und Nachhaltigkeit
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Ziele von EIP Agri
Die Europäischen Innovationspartnerschaften (EIPs)
sind ein neues Instrument, um gesellschaftlichen
Herausforderungen zu begegnen. EIP Agri hat zum
Ziel, die landwirtschaftliche Produktion bei geringerem Ressourcenverbrauch zu steigern und somit
nachhaltiger zu machen, also „mehr mit weniger zu
produzieren“. Um Innovationspotenziale zu entdecken und den Innovationstransfer zu beschleunigen,
sollen sich Forschung und landwirtschaftliche Praxis
besser verzahnen.
Umsetzung von EIP Agri
in Deutschland
EIP Agri soll über das Bottom-up-Prinzip funktionieren und kann über den Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums
(ELER) gefördert werden. Da die Bundesländer
die ELER-Verordnung durch die Programme zur
ländlichen Entwicklung umsetzen, wird EIP Agri
in Deutschland durch die Länder programmiert.
Deshalb bestehen hinsichtlich der Anforderungen an
EIP-Akteure und -Projekte in den Ländern im Detail
einige Unterschiede.
Operationelle Gruppen –
Keimzellen der Innovation
Innerhalb von EIP Agri arbeiten Operationelle
Gruppen (OGs) thematisch an einem Projekt. In der
Regel muss eine OG aus mindestens zwei bis drei
Mitgliedern bestehen, wobei zumeist ein landwirtschaftlicher Betrieb beteiligt sein muss. Darüber
hinaus können Berater, Unternehmen des Agri-Business, Vereine und Verbände sowie Vertreter aus
Wissenschaft und Forschung Mitglieder sein.
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Die Bundesländer geben vor, welche Voraussetzungen die OGs erfüllen müssen. Dies sind beispielsweise Vorgaben zur Rechtsform der Gruppe oder zur
thematischen Ausrichtung der Projekte. Eine Gruppe
muss in dem Bundesland den Förderantrag stellen,
in dem die Hauptaktivität des Projektes stattfindet.
Es ist jedoch möglich, dass die Mitglieder auch aus
anderen Ländern kommen.
Grundsätzlich kann sowohl die Arbeit der Gruppe
als auch ihr Projekt gefördert werden. Neben der
Förderung aus dem ELER-Fonds besteht zukünftig
gegebenenfalls auch die Möglichkeit, Förderung aus
den Mitteln der europäischen Forschungsförderung
Horizon 2020 zu erhalten.
Innovationsdienstleister
und Vernetzung in den
Bundesländern
Viele Bundesländer richten eine Institution ein,
die im jeweiligen Land die Arbeit der OGs bei der
Planung, Umsetzung und Abwicklung ihrer Projektideen unterstützt. Die Bezeichnungen für diese
Institutionen reichen von Innovationsdienstleister,
Innovationsbüro oder EIP-Vernetzungsstelle bis zu
EIP-Desk.
Diese Institutionen übernehmen im Land eine
Schnittstellenfunktion zwischen Verwaltung, Verbänden, Forschungseinrichtungen, Agri-Business im
weitesten Sinne sowie zur Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS).
Bereits eingerichtete Institutionen (Stand 01/2015)
EIP-Desk Baden-Württemberg
Ministerium für Ländlichen Raum
und Verbraucherschutz
Telefon: 0711 126-2434
E-Mail: eip-agri@mlr.bwl.de
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EIP-Vernetzungsstelle Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
Telefon: 0211 4566-587
E-Mail: eip.agrar@mkulnv.nrw.de
Sächsische Vernetzungsstelle der EIP-AGRI
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft
und Geologie
Telefon: 0351 2612-2410
E-Mail: andreas.weiske@smul.sachsen.de
Innovationsbüro EIP Agrar Schleswig-Holstein
Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Telefon: 04331 9453-114 und -105
E-Mail: eip-agrar@lksh.de
Innovationsdienstleister Hessen
Institut für Ländliche Strukturforschung
Telefon: 069 9726683-0
E-Mail: gehrlein@ifls.de
EIP Agri Netzwerk in
Deutschland und Europa
Im Fokus der Aktivitäten der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume steht das EIP-Netzwerk in
Deutschland. Netzwerkpartner sind: EIP-Behörden,
OGs, Innovationsdienstleister, Unternehmen der
Agrarbranche, landwirtschaftliche Beratungsinstitutionen, Landwirtschafts- und Forstverwaltungen,
Agrar- und Forstverbände sowie Einrichtungen der
Agrarforschung und des Versuchswesens.
Die DVS steht dazu im kontinuierlichen Austausch mit
europäischen Institutionen wie der Generaldirektion
Landwirtschaft der EU-Kommission und dem EIP-Agri
Service Point, der im Zentrum der europaweiten
EIP-Netzwerkarbeit steht (http://ec.europa.eu/eip/
agriculture).
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