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Ernest hemingway der alte mann und das meer pdf

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18. Literatur Tage Schwabach
vom 1. - 9. November 2014
Eine Veranstaltung der Stadt Schwabach
unterstützt vom
gemeinsam mit den NÜRNBERGER NACHRICHTEN
Samstag, 1.11.14, 19:00 Uhr:
Dienstag, 4.11.14, 8:00 + 11:30 Uhr:
Sonntag, 2.11.14, 20:00 Uhr:
Dienstag, 4.11.14, 20:00 Uhr:
Montag, 3.11.14, 20:00 Uhr:
Mittwoch, 5.11.14, 9:50 Uhr:
LesArt-Nachwuchspreis
Gerd Anthoff & Christoph Declara
Ritter Gluck Lesung & Konzert
18. Literatur Tage Schwabach
Denis Scheck stellt vor: Heinrich Steinfest
Jürgen Banscherus (Kinderlesung)
Adolf Muschg im Gespräch mit
Manfred Dierks
Gudrun Mebs (Kinderlesung)
Freitag, 7.11.14, 20:00 Uhr:
Mittwoch, 5.11.14, 20:00 Uhr:
Angelika Klüssendorf
Donnerstag, 6.11.14, 20:00 Uhr:
Heinz Rudolf Kunze & Jan Drees
Lesung mit Live-Musik
Freitag, 7.11.14, 15:00 Uhr:
Anja Seidel & Yogo Pausch
Das Dschungelbuch
Andreas Altmann
Samstag, 8.11.14, 20:00 Uhr:
Arnon Grünberg
Sonntag, 9.11.14, 11:00 Uhr:
Sabine Weigand
Sonntag, 9.11.14, 18:00 Uhr:
Stefanie Kremser
(kulinarische Lesung)
Schullesungen:
Adam-Kraft- und Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium, Realschule, Berufs- , Wirtschafts- und Berufsoberschule, Karl-Dehm- und Johannes-Kern-Schule,
Johannes-Helm-, Christian-Maar-, Zwieseltal- und
Luitpoldschule, Hans-Peter-Ruf-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum
Mit Angelika Klüssendorf, Jürgen Banscherus,
Gudrun Mebs
Eröffnung der 18. LesArt durch Oberbürgermeister Matthias Thürauf
R i t t e r G lu c k v o n E . T. A . H o f f m a n n – L e s u n g & Ko n z e r t
© Mechthild von Lenthe, Ken Liu
Gerd Anthoff liest zum 300. Geburtstag von Christoph Willibald Gluck die Musiknovelle „Ritter Gluck“ von E. T. A. Hoffmann. Musikalisch begleitet von Christoph Declara mit
Klavierwerken von Franz Liszt und Robert Schumann.
Gerd Anthoff &
Christoph Declara
2. November 2014
Sonntag
Markgrafensaal
20:00 Uhr
Ludwigstraße 16
Eintritt:
10,50 € / 7,50 €, VVK
12,50 € / 8,50 € Abendkasse
E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Ritter Gluck“ spiegelt die Bewunderung des romantischen Schriftstellers für den ein Vierteljahrhundert zuvor verstorbenen Komponisten
Christoph Willibald Gluck. Der Ich-Erzähler begegnet einem mysteriösen Unbekannten, der ihn mit einer auf dem Klavier gespielten kongenialen Interpretation
der Gluck-Oper „Armida“ verblüfft, spukhaft verschwindet und im Rokokokostüm als
Christoph Willibald Gluck wieder erscheint.
Gerd Anthoff gehört zu Deutschlands beliebtesten Charakterdarstellern. Er spielte an
den Münchner Kammerspielen, am Volkstheater und Gärtnerplatztheater in München sowie bei den Salzburger Festspielen. Bis 2011 war er Ensemblemitglied am
Bayerischen Staatsschauspiel. Einem breiten Publikum ist er vor allem durch seine
Rolle als der zwielichtige Bauunternehmer Toni Rambold in der Serie „Der Bulle von
Tölz“ bekannt. Gerd Anthoff wurde mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem
Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Ritter Gluck
S. Fischer Verlage, 2012
Der Allesforscher
Piper Verlag, 2014
Sixten Brauns vollkommen normales Managerleben implodiert, als in Taiwan ein Wal
explodiert und Sixten von irgendeinem Teil des Wal-Innenlebens k.o. geschlagen
wird. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, stürzt er mit dem nächstbesten Flugzeug ab – und überlebt abermals. Doch nicht ohne zwischendurch die große Liebe
erlebt zu haben. Und so kommt er Jahre später zu einem Kind, das auf gar keinen Fall
sein eigenes sein kann: ein frisch verwaister Junge namens Simon, der in einer nur
ihm verständlichen Privatsprache redet, wie eine Gämse klettert und wie ein Alter
Meister zeichnet. Ein “Allesforscher”.
Denis Scheck (Jahrgang 1964), Deutschlandfunk-Redakteur der Sendung „Büchermarkt“ und ARD- „Druckfrisch“-Macher, stellt den kreativen Vielschreiber vor.
© klett-cotta
Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors. Nicht nur als Autor
von Kriminalromanen wurde er immer wieder ausgezeichnet, er bekam auch den
Heimito-von-Doderer-Preis und ist 2014 mit „Der Allersforscher“ für den Deutschen
Buchpreis nominiert.
Denis Scheck
stellt vor:
Heinrich Steinfest
3. November 2014
Montag
Alte Synagoge
20:00 Uhr
Synagogengasse 6
Eintritt:
7,50 / 3,50 € VVK
8,50 / 4,50 € Abendkasse
© SusanneSchleyer, MDierks
Adolf Muschg, geboren 1934 im Kanton Zürich, studierte Germanistik, Anglistik und
Psychologie. Von 1970 bis 1999 war er Professor für deutsche Literatur in Zürich.
Zugleich gilt er als einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur (u.a. „Der Rote Ritter”, „Sutters Glück”, „Löwenstern“). Gewürdigt wurde
Muschg mit bedeutenden Auszeichnungen, etwa dem Hermann-Hesse-Preis und
dem Georg-Büchner-Preis.
Adolf Muschg
im Gespräch mit
Manfred Dierks
4. November 2014
Dienstag
Alte Synagoge
20:00 Uhr
Synagogengasse 6
Eintritt: 7,50 / 3,50 € VVK
8,50 / 4,50 € Abendkasse
Anlässlich seines achtzigsten Geburtstags zieht Adolf Muschg in seinem EssayBand „Im Erlebensfall“ das Zwischenfazit europäischer Kulturgeschichte und eines
Schriftsteller-Lebens. Kulturelles Gedächtnis und digitale Revolution, die Relevanz
griechischer Mythen, menschliche Endlichkeit und Konsumgesellschaft sind Themen
seiner großartigen Vorträge.
Der Germanist Prof. Dr. Manfred Dierks hat ein biografisches Porträt Adolf Muschgs
geschrieben: „Lebensrettende Phantasie“. Selten hat sich Muschg so offen zum Zusammenhang von Leben und Literatur geäußert.
Nach Vorstellung der Essays und des biografischen Porträts treten Muschg und Dierks
in ein Gespräch zu aktuellen Fragen der Literatur und Kulturentwicklung. Adolf
Muschg liest auch Auszüge aus seinem literarischen Gesamtwerk.
Adolf Muschg:
Im Erlebensfall
Manfred Dierks:
Adolf Muschg
Lebensrettende Phantasie
Verlag C.H. Beck, 2014
K I N D E R L E S U N G E N - Jürgen Banscherus ab 8 Jahren, Gudrun Mebs ab 6 Jahren
© Gitta Pielmeyer-Banscherus
Jürgen Banscherus, geboren 1949, arbeitete zunächst als Journalist. Seit 1989 ist der
vielfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautor freier Schriftsteller. Er lebt mit
seiner Familie im Ruhrgebiet. Seine Kwiatkowsi-Bücher wurden mit dem Annette-vonDroste-Hülshoff-Preis und mit dem „Martin“, dem wichtigsten Kinderkrimipreis, geehrt.
Jürgen
Banscherus
Gudrun Mebs, geboren 1944, reiste nach der Schauspielschule mit einer Theatergruppe um die ganze Welt. Ihre Bücher gehören zu den beliebtesten im deutschsprachigen Raum, allen voran ihre Geschichten von „Oma und Frieder“. Sie erhielt den
Deutschen Jugendliteraturpreis und das Bundesverdienstkreuz.
4. November 2014
Frieder will nichts lieber, als endlich zur Schule gehen. Aber als der große Tag da ist,
Dienstag 8:00 u. 11:30 Uhr läuft nicht alles so, wie Frieder es erwartet hat. Wie gut, dass Frieder seine Oma hat mit ihrer Hilfe wird es dann doch noch ein wunderbarer erster Schultag.
Ein Fall für Kwiatkowski.
Der Schuh des Marabu,
Arena Verlag, 2014
© Carlsen
Ein Saboteur treibt beim Dreh eines Detektivfilms sein Unwesen. Um dem hinterhältigen Störenfried auf die Schliche zu kommen, engagiert der Filmproduzent Kwiatkowski. Als der sich im dunklen Filmstudio auf die Lauer legt, gerät er in eine brenzlige
Situation …
Stadtbibliothek, 2. OG, Schwarzer Flügel, Königsplatz 29 a, Eintritt: frei
Gudrun
Mebs
5. November 2014
Mittwoch
9:50 Uhr
Schule schreit der Frieder und
die Oma die kommt mit
Carlsen Verlag, 2010
© Alex Reuter
Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, kam 1961 nach Leipzig, siedelte
1985 aus der DDR in die Bundesrepublik über und lebt heute bei Berlin. Sie veröffentlichte u.a. die Erzählungen „Sehnsüchte“ und „Anfall von Glück“, den Roman „Alle
leben so“, sowie zuletzt ihren Erfolgsroman „Das Mädchen“, der für den Deutschen
Buchpreis nominiert war. Für ihre „subtile Darstellungskunst“ erhält Klüssendorf den
diesjährigen Hermann-Hesse-Literaturpreis.
Angelika
Klüssendorf
5. November 2014
Mittwoch Alte Synagoge
20:00 Uhr
Synagogengasse 6
Eintritt:
7,50 / 3,50 € VVK
8,50 / 4,50 € Abendkasse
Das Mädchen, das sich mittlerweile April nennt – nach dem Song von Deep Purple –
hat die Zeit im Heim hinter sich, die Ausbildung abgebrochen und eine Arbeit als
Büro­hilfskraft zugewiesen bekommen. Zwischen alten Freunden und neuen Bekannten versucht sie, sich im Leipzig der späten 70er Jahre zurechtzufinden, stößt dabei
oft an ihre eigenen Grenzen und überschreitet lustvoll alle, die ihr gesetzt werden,
am Ende mit ihrer Ausreise auch die zwischen den beiden Deutschlands. Aber jedem
Ausbruch folgt ein Rückfall und jedem Glücksmoment eine Zerstörung. Und immer
ist da die Frage nach der Prägung durch die verantwortungslose Mutter und den
alkoholkranken Vater.
April
Verlag Kiepenheuer & Witsch,
2014
L esung mit L ive - M usik
Zwei Männer, Manteuffel und Gruber, liegen im Krankenhaus und haben keine
Ahnung, wie sie dorthin gekommen sind. Beide haben eine Schusswunde. Gemeinsam versuchen sie, sich über ihre Situation klarzuwerden – und da gibt es noch die
rätselhafte Frau mit dem Namen Minze und einen gewissen Doktor John Lennon …
Manteuffels Murmeln
Aufbau Verlag, 2014
Den vorzüglichen Vorleser begleitet Jan Drees, der mit Percussions und Gitarren­
synthesizer einen dichten Klangteppich ausbreitet. Am Schluss wird „Brille“, wie
Heinz Rudolf Kunze von seinen Fans genannt wird, selbst zur Gitarre greifen.
© Martin Huch
Dass der 57-jährige Deutschrocker und geniale Sprachschöpfer Heinz Rudolf Kunze
zu den facettenreichsten und scharfsinnigsten Künstlern gehört, zeigt ein Blick auf
seine bisherige Lebensleistung: Der Singer-Songwriter, Hochschuldozent und Verfasser von Prosa wie Lyrik erhielt sowohl den Niedersächsischen Staatspreis als auch die
Goldene Stimmgabel und füllt mit seiner Band „Räuberzivil“ Konzerthallen. Seit den
Siebzigern veröffentlichte er 4000 Texte, parallel dazu über 30 Studioalben. In seiner
literarischen Profession wurde der studierte Germanist durch die Poplyrik – z.B. Wolf
Wondratscheks – beeinflusst.
Heinz Rudolf Kunze
& Jan Drees
6. November 2014
Donnerstag
Markgrafensaal
20:00 Uhr
Ludwigstraße 16
Eintritt:
10,50 € / 7,50 €, VVK
12,50 € / 8,50 € Abendkasse
M usikalisch - szenische L esung
Das Dschungel-Buch
© Privat
Wer kennt sie nicht, die sympathischen Protagonisten des „Dschungelbuchs“? Den kleinen Mogli, der bei den Wölfen aufwächst, den weisen Panther Baghiera, der Mogli auf
seinem Weg des Erwachsenwerdens begleitet, Balu, den gutmütig-naiven Bären, der
Mogli lehrt, wie man sich durch die Gefahren des Dschungels schlägt und Shir Khan,
den gefährlichen Tiger, der das Menschenjunge hasst und verfolgt, um es zu töten.
Anja Seidel &
Yogo Pausch
7. November 2014
Freitag
Alte Synagoge
Eintritt:
15:00 Uhr
Synagogengasse 6
5 € (Erw.) / 3 €
Die Kinoversion von Walt Disney ist allen bekannt, doch wer das Original von Rudyard
Kipling gelesen hat, der weiß, dass dieser Klassiker ein Meisterwerk der Sinne ist.
Kipling schafft es auf unnachahmliche Weise, den Dschungel und seine Bewohner
so plastisch zu beschreiben, dass die Affenschreie bis ans Ohr dringen und es einem
ganz grün vor Augen wird.
In einer außergewöhnlichen Umsetzung entführt die Schauspielerin und Radiomoderatorin Anja Seidel mit gekonntem Stimmeinsatz ins Dickicht des Urwaldes und
haucht Mogli und seinen Freunden Leben ein. Yogo Pausch, Klangkünstler aus Leidenschaft, sorgt für eine einzigartige Geräuschkulisse und musikalische Untermalung.
Für alle Altersklassen von 8 bis 88.
Das Dschungelbuch
Bassermann Verlag, 2011
© Gunter Glücklich
Andreas Altmann (65) zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren. Neben
dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis und
den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er
Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und
am Wiener Schauspielhaus engagiert. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien
und Südamerika. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern
und der ZEIT. Altmann lebt in Paris.
Andreas Altmann bereist die Städte und Dörfer mit offenen Augen, spricht mit Juden,
Muslimen, Christen, versucht zu verstehen, was sie bewegt und woher der Hass
kommt, der die Palästinenser gleichzeitig zu Opfern der israelischen Politik und auch
zu Tätern macht.
Verdammtes Land
Eine Reise durch
Palästina
Piper Verlag, 2014
Palästina ist eine offene Wunde in der Weltpolitik seit drei Generationen. Auch die
große Reportage von Andreas Altmann wird sie nicht schließen können. Aber den
Menschen nahekommen, ihr Leben im Schatten der unheilvollen Geschichte und der
dunklen Zukunft zu verstehen, das gelingt ihm meisterhaft.
Andreas
Altmann
7. November 2014
Freitag
Alte Synagoge
20:00 Uhr
Synagogengasse 6
Eintritt: 7,50 / 3,50 € VVK
8,50 / 4,50 € Abendkasse
© Bettina Fürst-Fastré
Buchautor, Stücke- und Drehbuchschreiber, Dozent und Kolumnist. Dies alles sind
Bezeichnungen, mit denen sich Arnon Grünberg schmücken kann. Er wurde 1971 als
Sohn jüdisch-deutschstämmiger Eltern in Amsterdam geboren, lebt und schreibt in
New York. Mit 23 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman und Bestseller „Blauer
Montag“. Seine Bücher wurden in 27 Sprachen übersetzt und mit allen großen niederländischen Literaturpreisen ausgezeichnet. 2002 erhielt er den NRW-Literaturpreis
für sein Gesamtwerk. Er war mehrfach als „embedded journalist“ im Irak und in Afghanistan. Für die Münchner Kammerspiele kommt sein Stück „Hoppla, wir sterben!“ 2015
zur Uraufführung.
Arnon
Grünberg
8. November 2014
Samstag
Alte Synagoge
20:00 Uhr
Synagogengasse 6
Eintritt:
7,50 / 3,50 € VVK
8,50 / 4,50 € Abendkasse
Samarendra, Sohn eines indischen Vaters und einer Schweizer Mutter, ist ein ehrgeiziger junger Architekt, der im Auftrag eines reichen Exil-Irakers eine Oper in Bagdad
entwerfen soll. Sams Reise nach Bagdad verläuft von Beginn an holprig: das Internet
funktioniert nicht, sein Auftraggeber lässt auf sich warten. Und ganz plötzlich bricht
Sam der Boden unter den Füßen weg …
Der Mann, der nie
krank war
Verlag Kiepenheuer & Witsch,
2014
Sabine Weigand ist Historikerin und arbeitet als Ausstellungsplanerin für Museen.
Ihren Romanen (u.a. „Das Perlenmedaillon“, „Die Markgräfin“ und „Die Tore des Himmels“) liegen stets historische Dokumente zugrunde. Ihr Buch „Die Seelen im Feuer“,
das sich mit der Zeit der Hexenverfolgung in Deutschland beschäftigt, wurde verfilmt
und wird im ZDF gezeigt.
Das Buch der Königin
© Thekla Ehling
Es ist die berühmteste Geburtsszene des Mittelalters: Konstanze, Frau des deutschen
Kaisers Heinrich VI., vierzigjährig, als unfruchtbar verschrieen, hochschwanger. Um
jeden Preis muss sie die Legitimität ihres Kindes sicherstellen. Und so bringt sie ihren
Sohn öffentlich, auf dem Marktplatz von Jesi, zur Welt. Die Nachwelt kennt sie als
Mutter des Stauferkaisers Friedrich II. Aber welcher Weg liegt wirklich hinter Konstanze von Sizilien? Erbin, Mutter, Rebellin: der große Roman um Königin Konstanze, die
heimliche Schlüsselfigur der Stauferdynastie.
Sabine
Weigand
9. November 2014
Krüger Verlag, 2014
Ihre Lektorin Cordelia Borchardt vom Krüger Verlag wird mit Sabine Weigand
das Gespräch führen.
Sonntag
11:00 Uhr
Evangelisches Haus Wittelsbacherstraße 4
Eintritt:
7,50 / 3,50 € VVK
8,50 / 4,50 € Abendkasse
© Albert Fortuny
Stefanie Kremser, geboren 1967, wuchs in einem deutschbolivianischen Elternhaus in
São Paulo, Brasilien, auf. Im Alter von 20 Jahren zog sie nach Deutschland und studierte
Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film
in München. Bisher hat sie neben zwei Romanen mehrere Drehbücher für den
Münchner „Tatort“ verfasst, die von der Kritik gefeiert wurden. Sie lebt in Barcelona
und Frankfurt.
Stefanie
Kremser
9. November 2014
Sonntag
18:00 Uhr
Gasthof „Goldener Stern“ Königsplatz 12
Eintritt:
38,- €
(inkl. Überraschungsmenü)
Von fliegenden Babys, bayerischen Brasilianern und einem Dorf, das es auf der Welt
gleich zweimal gibt. Als Luisas Mutter Aza gleich nach der Geburt das Weite sucht
und zurück in ihr Heimatland Brasilien flüchtet, nimmt Luisas Vater Paul das Kind zu
sich in die Münchener Studenten-WG. Erst viele Jahre später machen sich die beiden
auf, um Azas Beweggründen auf die Spur zu kommen. Stefanie Kremser erzählt in
diesem warmherzigen Roman voller ungewöhnlicher Wendungen von den skurrilen
Folgen einer Auswanderung, von der Sehnsucht, die eigene Herkunft zu erkunden,
und der Langlebigkeit von Familienlegenden.
Der exzellente Schwabacher Küchenchef Dieter Trutschel verwöhnt in den Erzählpausen mit kulinarischen Kreationen aus Brasilien.
Der Tag, an dem ich
fliegen lernte
Verlag Kiepenheuer & Witsch,
2014
S C H R E I B W E T T B E W E R B „ H eimat . D a bin ich zu H ause . “
Gedicht oder Geschichte, Kurzkrimi, Bühnenszene oder Songtext – erlaubt ist
fast alles beim Schreibwettbewerb der LesArt, der diesmal unter dem Thema
„Heimat. Da bin ich zu Hause.“ gestanden hat. Damit sollen literarische Nachwuchstalente von 14 bis 30 Jahren aus Schwabach gefördert werden. Diese
haben ihre Textbeiträge abgegeben, die Jury hat bereits getagt und eine Vorauswahl getroffen. Die Finalteilnehmerinnen und -teilnehmer werden ihre Texte
vortragen, denn der Vortrag ist fester Bestandteil beim Poetry Slam und geht in
die letzte Bewertung ein. Die Moderation übernimmt der in der Poetry-SlamSzene aktive Performance-Poet Michael Jakob.
Als Preisgeld gibt es 400 Euro, das die Bürgerstiftung „Unser Schwabach“ zur
Verfügung stellt. Der erste Preis ist mit 200 Euro, der zweite mit 100 Euro und
der dritte und der Publikumspreis mit jeweils 50 Euro dotiert. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Bürgermeister Dr. Roland Oeser übernommen.
Jurymitglieder sind die Autorin Sabine Weigand, der Initiator des Nachwuchspreises Sven Heublein, Lesart-Projektleiterin Hanne Hofherr und Uwe Barth vom
Stadtjugendring.
LesArtNachwuchspreis
der Bürgerstiftung Unser
Schwabach
Preisverleihung
1. November 2014
Samstag
Bürgerhaus, Saal, Eintritt frei
19.00 Uhr
Königsplatz 33 a
Die Literatur Tage Schwabach werden gefördert von:
Medienpartner:
den
gemeinsam mit
NÜRNBERGER NACHRICHTEN
EINT R ITT S P R EI S E :
€ 5,00 / 3,00*
(Das Dschungelbuch)
€ 7,50 / 3,50* VVK, € 8,50 / 4,50* Abendkasse
€ 10,50 / 7,50* VVK, € 12,50 / 8,50* Abendkasse
(Ritter Gluck und Heinz Rudolf Kunze)
*Schüler/innen, Studierende
Kinderlesungen, LesArt-Nachwuchspreis: Eintritt frei
Fünfer-Ticket: 10 % Rabatt bei Kauf von 5 Karten verschiedener Autorinnen und Autoren (nur im VVK im Bürgerbüro,
kein Umtausch möglich)
€ 38,- (kulinarische Lesung)
PROGRAMM & INFORMATION:
K A R TENVO R VE R K AUF:
Kulturamt Schwabach in Kooperation mit der
Stadtbibliothek und der Buchhandlung Kreutzer
Bürgerbüro im Rathaus, Königsplatz 1, Telefon: 09122 860-0
Online unter www.schwabach.de/kultur/festivals
und www.reservix.de
Kulturamt Schwabach, Hanne Hofherr, LesArtProjektleiterin, Königsplatz 29a, 91126 Schwabach,
Tel.: 09122 860-426 und 09122 860-305,
hanne.hofherr@schwabach.de, www.schwabach.de
VERANSTALTER:
REDAKTION UND KONZEPTION:
Hanne Hofherr, LesArt-Projektleiterin
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Seele and Geist
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