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10. Februar 2015 Das vorliegende Buch beschreibt

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Bernhard Weller, Silke Tasche (Hrsg.)
Glasbau 2015
1. Auflage
Das vorliegende Buch beschreibt in zahlreichen Beiträgen namhafter Autoren den
aktuellen Stand der Technik im konstruktiven Glasbau. Die Planung und die Ausführung wegweisender Glasarchitektur werden ausführlich erläutert, die Bemessung
und die Konstruktion tragender Glasbauteile praxisgerecht erklärt.
Die Optimierung zukunftsfähiger Gebäudehüllen wird in gleicher Tiefe behandelt
wie die energetische Sanierung denkmalgeschützter Fassaden. Nicht zuletzt vermitteln die jüngsten Ergebnisse anerkannter
Forschungseinrichtungen einen zuverlässigen Einblick in die Leistungsfähigkeit des
gesamten Glasbaus.
Aus dem Inhalt:


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Bauten und Projekte
Bemessung und Konstruktion
Forschung und Entwicklung
Wissenschaftlicher Beirat
Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Stefan Böhm, Universität Kassel
Prof. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Oliver Englhardt,
Technische Universität Graz
Prof. Dr. Markus Feldmann, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft, Technische Universität Braunschweig
Prof. Dr.-Ing. Jan Knippers, Universität Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider, Technische Universität Darmstadt
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Geralt Siebert, Universität
der Bundeswehr München
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Werner Sobek, Universität Stuttgart
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Wellershoff, HafenCity Universität Hamburg
Das detaillierte Inhaltsverzeichnis senden
wir Ihnen gern zu.
Abb. vorläufig
Die Herausgeber:
Prof. Dr.-Ing. Bernhard Weller ist Leiter,
Dr. Silke Tasche ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Baukonstruktion an
der Fakultät Bauingenieurwesender Technischen Universität Dresden.
Nutzen für Inserenten:
Zielgerichtete, langfristige Präsentation Ihrer
Produkte und Ihrer Unternehmenskompetenz
in einem Praxisbuch für Architekten und
Ingenieure – Sie erreichen Planer und
Produktentscheider!
Zielgruppe:
Architekten und Bauingenieure, Bauunternehmen, Glasbaufirmen
Technische Daten:
Ernst & Sohn  Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG
Rotherstr. 21, 10245 Berlin
Auflage:
Umfang:
Abbildungen:
Preis:
Erscheint:
Anzeigenpreise:
Anzeigenschluss:
Buchformat:
Satzspiegel:
Druckunterlagen:
1.500 Exemplare
ca. 372 Seiten, Broschur
ca. 275
ca. 39,90 €
März 2015
s. Bestellschein (2. Seite)
10. Februar 2015
170 x 240 mm (B x H)
140 x 206 mm (B x H)
druckfähiges PDF
BESTELLSCHEIN per Fax (030) 47031-230
Anzeigen- und Druckunterlagenschluss:
10. Februar 2015
oder per Post an:
Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing, Sylvie Krüger, Rotherstr. 21, 10245 Berlin
Tel. 030-47031-260, sylvie.krueger@wiley.com
Wir bestellen verbindlich für das Fachbuch:
Bernhard Weller, Silke Tasche (Hrsg.)
Glasbau 2015
ISBN 978-3-433-03101-8
Auflage: 1.500 Exemplare
Erscheint im März 2015
Anzeigenformate und Preise
Anzeigengröße
Format
2./3. Umschlagseite
170 x 240 mm
Grundpreis
s/w
 € 1.700,-
2-farbig*
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+ Beschnitt je 3 mm
1/1 Seite
140 x 206 mm
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 € 2.845,-
1/1 Seite
angeschnitten
170 x 240 mm
 € 1.515,-
 € 2.005,-
 € 2.495,-
 € 2.985,-
+ Beschnitt je 3 mm
+ Beschnitt je 3 mm
1/2 Seite
 68 x 206 mm hoch
 140 x 100 mm quer
 € 730,-
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 € 1.320,-
 € 1.615,-
1/2 Seite
angeschnitten
 82 x 240 mm hoch
 170 x 118 mm quer
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* Sonderfarben HKS, Pantone u.a. auf Anfrage
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Beilage
Einhefter 2-stg.
Lesezeichen (1 exklusiv)
bis 25 g Einzelgewicht, Format bis 160 x 230 mm
170 x 240 mm + 10 mm Beschnitt je Kante
inkl. Klebekosten, bei Lieferung durch Inserenten
€ 870,€ 1.560,€ 2.100,-
Einhefter sowie Lesezeichen können auch über uns produziert werden. Details dazu nennen wir Ihnen gern.
(alle Preise zzgl. MwSt.)
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Glasbau 2015, S. 1
Bernhard Weller, Silke Tasche Glasbau 2015 1. Auflage Teil A Teil B Teil C Bauten und Projekte Bemessung und Konstruktion Forschung und Entwicklung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit (Beiträge in A, B und C eingegliedert) DETAILLIERTES INHALTSVERZEICHNIS* Bauten und Projekte Sven Plieninger | schlaich bergermann und partner | Stuttgart Die Netzschale der Jinji Lake Mall In Dongguan steht seit 2014 eine der modernsten Basketballhallen Chinas. Basketball hat dort einen hohen Stellenwert, daher fasst die Halle 15.000 Zuschauer. Ihre Ausstattung und Abmessungen sind mit einer modernen NBA‐Halle in den USA vergleichbar. Gefordert war eine möglichst positive und einmalige architektonische Erscheinung. Die Aufgabe wurde mit dem Bild eines Basketballkorbs gelöst, bestehend aus einer ring‐
förmigen Dachstruktur, die eine Kombination aus Hängetragwerk und Stahlfachwerk darstellt. Hinzu kommt das charakteristische Netz, das die Hallenfassade bildet und interessante Einblicke schafft. Diese 500 Meter lange doppelt gekrümmte Seilnetzfassade stellt die derzeit wohl längste Fassade ihrer Art in der Welt dar. Sven Plieninger | schlaich bergermann und partner | Stuttgart Die längste Seilnetzfassade der Welt in Dongguan Für eines der künftig größten Einkaufszentren Chinas in Suzhou hat schlaich bergermann und partner eine 35.000 Quadratmeter große freigeformte Netzschale geplant. Die Herausforderung bestand darin, für den 400 Meter langen Komplex aus vier statisch unabhängigen Gebäuden ein fugenloses Dach in Form von Phoenix‐Schwingen zu realisieren, das großen Relativverschiebungen aus Temperatur‐ und Erbebeneinwirkungen standhält. Eine aufgrund ihrer Flexibilität vorteilhafte regelmäßige Viereckstruktur wurde mittels eigens entwickelter Modellierungsmethoden gefunden. Dieser digitale Entwurfsprozess ermöglichte die gekoppelte Optimierung von Netz und Tragwerk hin zu einer zugleich harmonischen und filigranen Struktur. Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 2
Bernhard Weller, Sebastian Horn | Technische Universität Dresden Sanierungskonzept für ein denkmalgeschütztes Laborgebäude der Nachkriegsmoderne Das Pflanzenphysiologische Institut der Freien Universität Berlin wurde nach den Plänen des Architekten Wassili Luckhardt erbaut und ist mit seiner reduzierten Formensprache und seiner hohen Funktionalität ein herausragendes und spätes Zeugnis der Nachkriegsmoderne. Das denkmalgeschützte Gebäude mit seiner vorgehängten Fassade, der besonderen Art der Nutzung und der komplexen Raumlufttechnik ist ein ausgesprochener Hochverbraucher, bei welchem nach über vierzigjähriger Nutzung ein erhöhter Sanierungsbedarf beziehungsweise Sanierungsdruck besteht. Der Beitrag zeigt die Entwicklung eines ganzheitlichen Sanierungs‐
konzeptes zur Optimierung des Nutzerkomforts sowie der Energieeffizienz unter besonderen Auflagen des Denkmalschutzes. Martin Lutz | Drees & Sommer Advanced Building Technologies | Stuttgart Wohnen im Hochhaus Eine neue Bau‐ und Entwicklungsaufgabe, nicht nur ein neuer Trend. Sowohl für den Wohnungskomfort, als auch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit muss die Fassade im Vergleich mit Bürofassaden völlig andere Aufgaben erfüllen. Diese sind zum Beispiel: visueller Komfort des Sonnenschutzes, winddichte und gleichzeitig optisch hochwertige Schiebetüren, neu entwickelte opake Fassadenelemente, die wesentlich kostengünstiger sind als herkömmliche Fassadenpaneele, Schlafkomfort, Entwicklung von "Schlaffenstern" für den ruhigen und somit gesunden Schlaf, dies bei natürlicher Fensterlüftung und hohem Außenlärmpegel. Diese Neuentwicklungen werden anhand von Projektbeispielen aufgezeigt. Peter Tückmantel | Hunsrücker Glasveredelung Wagener GmbH & Co. KG | Kirchberg envihab – Deutsches Zentrum für Luft‐ und Raumfahrt Erster Eindruck: Ein schwebender Raum, groß, poetisch, technisch & sinnlich. Wenn man sich mit dem Konzept beschäftigt, sieht man: Was einfach erscheint, hat ein klares, funktionales Konzept. Das Dach ist Tragwerk & Technikzentrale, es verbindet acht Forschungsmodule mit verschiedenen Funktionen, welche in dem Erdreich versenkt auf einer großen Ebene frei angeordnet sind. Flexibilität verbindet sich mit Konzentration, Einkehr mit Offenheit. Wesentlich für dieses Konzept ist die Fassade, die eben auch nicht nur Form, Material oder Wirkung ist: Mit ihrer Glasfuge, welche das Dach schweben lässt, mit den verschiedenen "Poren" für Ventilation und den sonstigen Austausch und mit den Lichthöfen und Oberlichtern für Licht und Luft ist sie ganz Funktion. Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 3
Felix Schmitt | Josef Gartner GmbH | Gundelfingen Glacier Skywalk – Aussichtsbrücke mit Glasboden Inmitten des Jasper National Parks in den Rocky Mountain von Kanada wurde im Wettlauf mit den Witterungsbedingungen 2013 eine neue Besucherattraktion mit dem Glacier Discovery Walk errichtet. Das Touristenunternehmen Brewster Travel Kanada beauftragte die Errichtung eines neuen Natur‐Erlebniswegs, der im Glacier Skywalk endet. Dieser bietet dem Besucher das einmalige Erlebnis, auf einem Glasboden in 280 m Höhe über dem Sunwapta Tal die umliegenden Gletscher barrierefrei zu besichtigen. In Rekordzeit wurde die Planung, Fertigung, Transport aus Deutschland und Montage bewältigt. Dabei gab es neue Überlegungen zur Ausführung der Stahlmontage, Glasbodenaufbau und Gestaltung der Brüstungsgläser unter Berücksichtigung von Windkanaluntersuchungen. Lucio Blandini, Werner Sobek | Werner Sobek | Stuttgart Die Sonderfassaden des Doha Convention Centers, Qatar Der erste Bauabschnitt des Doha Convention Center in Qatar ist stark durch die transparente Seilfassade an seiner Südseite geprägt. Diese Fassade ist ca. 300 m lang, ca. 20 m hoch und um 10° nach innen geneigt. Die Fassade nimmt Windlasten durch horizontal verlaufende, vorgespannte Edelstahlseile auf. Diese im Durchmesser 28 mm starken Seile spannen bis zu 120 m zwischen zwei vertikalen, bogenartigen Trägern. Ein wichtiges Ziel der Planung war es, horizontale Verformungen und daraus resultierende Verwindungen in den Glasscheiben in Grenze zu halten; dies war angesichts der großen Spannweiten eine besondere Herausforderung. Winfried Heusler | Schüco International KG | Bielefeld Glasfassaden – Konvergenz der Gewerke? Adaptive Glasfassaden verändern ihre Durchlässigkeit für Licht, Luft, Wärme und Schall in Abhängigkeit wechselnder Nutzeransprüche und Außenbedingungen. Dabei wird das Ziel verfolgt, die Dimensionen und Laufzeiten der Technischen Gebäudeausrüstung zu minimieren. Wenn zudem Komponenten der Gebäudetechnik (z.B. dezentrale Lüfter), Solartechnik (z.B. Photovoltaik) sowie Sicherheitstechnik (z.B. Einbruchsmeldung) in die Fassade integriert werden, steigt die Komplexität. In der Regel empfiehlt es sich, die o.g. Komponenten einschließlich der zugehörigen (ggf. eingebetteten) Aktoren und Sensoren über eine intelligente Steuerung zu vernetzen. Daraus resultiert möglicherweise eine Konvergenz der unterschiedlichen Gewerke. Ulrich Huber | SCHOTT |Advanced Optics | Mainz Fourcault‐Verbundverglasungen am Schloß Babelsberg Schloss Babelsberg wurde 1833 nach Plänen Schinkels errichtet. Derzeit erfolgt die Hüllen‐
sanierung mit Erhaltung/Erneuerung der Fenster und Türen inkl. Verglasung. Im Artikel werden beschrieben: Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 4
Vertikalverglasungen verschiedener Einbausituationen mit Fourcaultglas; Verbundglas, bestehend aus 4,5 mm Fourcaultglas / 0,76 mm PVB‐Folie / 6 mm ESG‐H; Gesamthöhe 4.420 mm, mit horizontaler Stoßfuge des Fourcaultglases in Höhe 3.000 mm; statischer Nachweis als Verbundglas auf Grundlage ETA bei Einbauhöhe bis 10,00 m über Geländeoberkante; Prüfung des Einflusses der Bewitterung auf die PVB‐Folie eines Verbundglaslaminates an der Ansatz‐
stelle des Fourcaultglases durch das IfT Rosenheim (Prüfbericht Nr. 12‐002533 PR01 vom 21.01.2013). Thomas Winterstetter | Werner Sobek GmbH | Stuttgart Die Gebäudehülle des Heydar Aliyev Centre in Baku, Aserbaidschan Das Design des neuen nationalen Kulturzentrums von Aserbaidschan ist geprägt von der Freiformflächen‐Architektur von Zaha Hadid. Wesentliche innovative Konstruktionsweisen wie die GFK/GFB‐Außenhülle, die 3D‐Innenausbauten und die extrem großformatigen Glas‐
Elementfassaden wurden von Werner Sobek Stuttgart speziell für dieses Projekt entwickelt, ausgeschrieben und bei Produktion und Einbau überwacht. Der Beitrag zeigt die sehr hohen Anforderungen und die verschiedenen ingenieurtechnischen Lösungsansätze für Planung und Realisierung. Barbara Siebert | Ingenieurbüro Dr. Siebert | München Teehaus am Timmendorfer Strand Das Teehaus steht quasi in der Ostsee, nur über einen Steg zu erreichen. Entsprechend besonders sind die Einflüsse infolge starkem Wind und Seewasser, die bei der Planung diverser Glasbauteile beachtet werden mussten. So kamen großflächige Fassadenscheiben – auch absturzsichernd, eine begehbare Scheibe im Inneren aus einer Isolierverglasung – nur knapp über der Wasseroberfläche, Brüstungsverglasungen im Inneren und ein nachträglich errichteter Windschutz im Terrassenbereich zur Ausführung. Auf Besonderheiten bei der Planung und Berechnung der Glasbauteile sowie die baurechtlichen Hintergründe bei diesem außergewöhnlichen Projekt soll in diesem Beitrag näher eingegangen werden, natürlich ergänzt durch Bilder des ausgeführten Objektes. Gert Weimann | Waagner Biro Stahlbau AG | Wien Glazed Link Library Walk Manchester – 8 m hohe Glaswände tragen eine 30 t schwere "Edelstahl‐Wolke" Auf 8m hohen Glaswänden ruht eine komplexe Edelstahl‐Dachkonstruktion (30t), deren Bauweise einem Schiffsrumpf nachempfunden ist. 11 x gebogene und 9 ebene Gläser fungieren dabei als aussteifende und lastabtragende Fassadenelemente. Alle Scheiben bestehen aus 3 x 12 mm low iron ESG mit 2 Schichten SentryGlas‐Zwischenlagen. Über speziell für dieses Projekt entwickelte Lasteinleitungs‐ und Auflagerkonstruktionen werden die Lasten der "Edelstahl‐
Wolke" abgeleitet. Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 5
Alexander Akgül, Knut Göke | Schollglas Sachsen GmbH | Lübben Anspruchsvolle Isoliergläser und Abstandhalter als Garanten für Energieeffizienz Das Löwenbräu‐Areal in Zürich ist ein kontrastreiches Gebäudeensemble. Die denkmalgeschützte Bausubstanz einer alten Brauerei wurde saniert und um drei Neubauten ergänzt. Das anspruchsvolle, gemischte Nutzungskonzept bietet Raum für Wohnungen, Büros und Kunstgalerien. Energieeffizienz ist ein weiteres Charakteristikum. Glas spielte dabei eine besondere Rolle. 3‐fach Wärmedämmgläser tragen zum Erfüllen höchster Qualitätsstandards bei. Neben den verwendeten Hochleistungs‐Isoliergläsern ist der Randverbund von entscheidender Bedeutung. So kam ein "Warme Kante"‐Abstandhalter, der speziell für SG‐Fassaden entwickelt wurde, zum Einsatz. Der Fachartikel thematisiert die im Löwenbräu‐Areal gesammelten Erfahrungen. Kim Boris Löffler, Mark Fahlbusch, Klaus Bollinger, Manfred Grohmann | Bollinger+Grohmann Ingenieure | Frankfurt Generative Formoptimierung zylindrisch gebogener Gläser Im Rahmen diverser Umbau‐ und Modernisierungsmaßnahmen in verschiedenen Bereichen der SAP Arena entsteht vor dem neu gestalteten VIP‐Eingangsbereich ein 140 m² großer Glasanbau als Vorzone und Wetterschutz. Die neugewonnene Fläche des lichtdurchlässigen Anbaus kann auf einzelne Veranstaltungen abgestimmt oder für kleinere Veranstaltungen und Empfänge separat genutzt werden. Das freigeformte Bauwerk ist an drei Seiten von einer Wand aus einer zweischaligen Glaskonstruktion gefasst. Die Gebäudeform wurde unter Beibehaltung des gestalterischen Anspruches mittels parametrischer, generativer Prozesse in Hinblick auf statische Beanspruchung, Verformungen, Materialoptimierung sowie produktionstechnische Grenzen entwickelt und ausgeführt. Bemessung und Konstruktion Harald Kloft, Christoph Müller | Technische Universität Braunschweig Parameterbestimmung mit dem Anderson‐Darling Test bei Versuchen an Glas Gerade bei hochwertigen Immobilien spielt die Anwendung von Glas in der Fassade eine besondere Rolle. Im Spannungsfeld zwischen Architektur, Technik und Nutzer besteht eine wesentliche Herausforderung darin, die gestalterische Eleganz mit funktioneller Effizienz in Einklang zu bringen. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst ausgewählte Mittel zur Beeinflussung der gestalterischen Eleganz, dann Kriterien zur Bewertung der funktionellen Effizienz von Fassaden vorgestellt. Auf dieser Grundlage werden an den Beispielen Glasflächenanteil, Glastyp und Anordnung von Glasflächen sowie Strukturierung und Krümmung der Fassade nutzerorientierte Aspekte bei der Anwendung von Glas in Fassaden diskutiert. Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 6
Oliver Englhardt, Manfred Zellinger, Vlad Alexandru Silvestru | Technische Universität Graz Stabilitätsverhalten von Kragträgern aus Verbundsicherheitsglas Kragträger aus Verbundsicherheitsglas, wie sie bei transparenten Fassaden in der Form von hängenden Glasfinnen eingesetzt werden, sind aufgrund ihrer Schlankheit, der produktions‐
spezifischen Imperfektionen und der auftretenden Belastungen kippgefährdet. Numerische und analytische Modelle, die für das Stabilitätsverhalten von Einfeldträger aus Glas in der Fachliteratur vorhanden sind, werden für Kragträger untersucht und erweitert. Zusätzlich wird, ausgehend von praxisüblichen konstruktiven Ausführungen, der Einfluss der Einspannung unter Berücksichtigung weicher Zwischenschichtmaterialien wie Thermoplasten oder Kunstharzmörtel analysiert. Stefan Marinitsch | ARUP | London Faltwerke aus Glas Faltwerke sind ein idealer Tragwerkstyp für den flächigen Baustoff Glas. Im Beitrag wird ein experimentelles Verbindungsdetail vorgestellt und diskutiert. Ergebnissen aus Versuchen werden numerische Werte an die Seite gestellt. Der Aufsatz behandelt des Weiteren Fragen zu Interaktion und Tragfähigkeit und schließt mit einem Ausblick auf mögliche Anwendungen sowie notwendige, weiterführende Forschung. Peter Hartwig, Sascha Winkler | DORMA | Ennepetal Michael Kothe | Technische Universität Dresden Schiebetürbeschläge für Verbundsicherheitsglas mit lastabtragender Verklebung Neben Einscheibensicherheitsglas (ESG) kommt heute bei Ganzglas‐Innentüren vermehrt auch Verbundsicherheitsglas (VSG) aus ESG zum Einsatz. Der Verbund bei VSG bietet eine erhöhte Sicherheit und die Möglichkeit, mit speziellen Folien einen zusätzlichen Schallschutz zu ermöglichen. Bricht das Glas unter extremer mechanischer Belastung, so sorgt die hohe Reißfestigkeit der Folie für eine entsprechende Resttragfähigkeit. Für verschiedene Glasschiebetürsysteme werden modifizierte Klemmlaufwagen angeboten, die mit einer speziellen beidseitigen Verklebung der Beschläge am Glas die reduzierte Klemmkraft ausgleichen. Sie verhindern ein Absenken der Türblätter auch bei hoher Belastung in stark frequentierten Bereichen. Michael Elstner | AGC Interpane | Plattling Verglasungsregeln Die fachgerechte Auflagerung von Mehrscheiben‐Isolierglas ist die Basis für eine dauerhafte Funktionalität der gesamten Verglasung. Lange Zeit oblag dieses Thema ausschließlich der Erfahrung und Gewissenhaftigkeit der ausführenden Handwerker und Monteure. Bis heute ist die Basis für die Klotzung eine handwerkliche Regel. Sie ist Bestandteil sowohl der Ausschreibungen als auch der Montage der einzelnen Elemente. Zukünftig werden die Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 7
Vorgaben für die Klotzung in einer EN Norm geregelt. Mit immer schwereren, größeren und auch anspruchsvolleren Glaseinheiten erweitern sich auch die Ansprüche an die Klotzung. Ein rechnerischer Nachweis wurde im Rahmen der deutschen Arbeitsgruppe diskutiert. Ein erster Ansatz hierfür soll vorgestellt werden. Jörg Hildebrand, Enrico Winter | Bauhaus Universität Weimar Anwendung der spannungsoptischen Messmethode bei querkraft‐
beanspruchten Punkthaltern In der modernen Architektur werden punktförmig gelagerte Verglasungen verwendet, damit die Transparenz der Glaskonstruktionen erhöht wird. Die punktgestützten Verglasungen kommen sowohl im Vertikal‐ als auch im Überkopfbereich zum Einsatz. Die Berücksichtigung von Unsicherheiten, die sich bspw. aus Anziehmoment bei unterschiedlichen Geometrien des Tellerhalters ergeben, wurde gegenwärtig noch nicht umfassend untersucht. Im Beitrag wird die qualitative und quantitative Beschreibung der Beanspruchungsverteilung im Glas mittels spannungsoptischer Messverfahren diskutiert, um Unsicherheiten bspw. bei querkraftbean‐
spruchten Tellerhaltern zu beschreiben und bei der numerischen Analyse in Abhängigkeit des Tellerhalters zu berücksichtigen. Carl Richter | RWTH Aachen Numerische Berechenbarkeit struktureller Klebungen unter mehrachsigem Spannungszustand Strukturelle Klebstoffe gewinnen im Bauwesen immer mehr an Bedeutung. Besonders im Bereich des konstruktiven Glasbaus bietet der Einsatz von strukturellen Klebstoffen ein großes Potential. Denn herkömmliche Verbindungsmittel, wie z.B. geschraubte oder geklemmte Verbindungen, können durch gegebene Diskontinuitätsstellen in der Lasteinleitung hohe Spannungsspitzen innerhalb des Glases zur Folge haben. Diese können zu Schäden führen und stellen damit besondere Anforderungen innerhalb der Planung und Konstruktion dar. Als alternatives Verbindungsverfahren kann die Klebtechnik hier Abhilfe schaffen. Diese Arbeit liefert einen Beitrag zur Berechenbarkeit struktureller Klebungen unter mehrachsigen Spannungszustand im Bauwesen. Iris Maniatis | Ingenieurbüro Dr. Siebert | München Dimensionierung von Klebefugen aus Silikon mit beliebiger Geometrie Für die Bemessung von geklebten Konstruktion gibt es bisher keine Normen. Verklebungen sind in Deutschland bislang nur im Rahmen einer Zustimmung im Einzelfall oder einer europäischen technischen Zulassung für geklebte Fassaden möglich. Die Anforderungen für die Zulassung regelt die europäische Leitlinie ETAG 002. Diese schreibt eine rechteckige Verglasung und eine an allen Kanten linienförmige Verklebung sowie die Verwendung eines Silikonklebstoffes vor. Für die Klebefugen sind Seitenverhältnisse zwischen 1:1 und 1:3 einzuhalten. Im Rahmen dieses Beitrags wird auf numerischer und experimenteller Basis eine Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 8
Vorgehensweise beschrieben, die abweichend von der ETAG 002 eine beliebige Anordnung und Geometrie der Klebefuge erlaubt. Jürgen Neugebauer | FH Joanneum | Graz Lineare vs. nichtlineare Berechnung von Isoliergläsern Bei der Berechnung von Isoliergläsern, speziell bei großflächigen Gläsern treten große Verformungen auf. Bei großen Verformungen treten nichtlineare Effekte wie der sogenannte Membraneffekt auf. Der effektive Innendruck wird auf der Basis eines des isochoren Druckes ermittelt und wird direkt von der Flexibilität der Gläser beeinflusst. Je mehr sich die Gläser verformen desto geringer wird sich der effektive Innendruck einstellen. Da dieser genannte Membraneffekt die Verformungen verringert hat dieser Effekt einen Einfluss auf den effektiven Innendruck im Isolierglas. So stellt sich die Frage nach der Größenordnung des nichtlinearen Einflusses, der in dieser Diskussion mit Gleichungen und Diagrammen dargestellt werden soll. Florian Döbbel | Sika Services AG| Zürich Design und Anwendungsmöglichkeiten flächiger Silikonverklebungen Glas wird nicht nur als transparente Ausfachung von Öffnungen in der Fassade eingesetzt, sondern dient ebenfalls als gestalterisches Element in der Gebäudehülle. Die Vielfalt an Bedruckung, Farb‐ und Formgebung ist groß. Vielschichtig sind aber auch die Anforderungen an Temperatur‐ und Witterungsbeständigkeit, Gestaltung, Sicherheit, Verarbeitung und Wirtschaftlichkeit. Hier soll die Entwicklung einer multifunktionalen Silikonapplikation neue Möglichkeiten eröffnen. Durch die direkte und vollflächige Verklebung von gläsernen Deckschichten mit der rückwärtigen Tragstruktur können diverse Funktionen in der Klebschicht vereint werden. Dieser Beitrag soll Möglichkeiten der konstruktiven Umsetzung und der rechnerischen Bemessung zeigen. Bruno Kassnel‐Henneberg | Glas Trösch AG Swisslamex | Bützberg, Schweiz Ganzglaskonstruktion im Messebau Die Firma Glas Trösch AG Swisslamex wurde im September 2013 von einem Schweizer Messebauunternehmen zur Planung und Fertigung eines außergewöhnlichen Messestands des Architekten Ottavio di Blasi beauftragt. Es handelt sich um eine Ganzglaskonstruktion, welche den inneren Teil des Messestandes eines namhaften Uhren und Schmuckherstellers in U‐Form umschließt. Die besonderen Herausforderungen der Konstruktion bestehen darin, dass sämtliche Verbindungen zum Glas mittels transparenter struktureller Klebungen und Glas‐
Metall‐Lamination erfolgen. Darüber hinaus mussten die Details sowohl eine schnelle und einfache als auch eine sich oft wiederholende Montage und Demontage ermöglichen. Die Fassadenfläche beträgt 650m2 mit einer Höhe von 9.0 m. Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 9
Jörg Hildebrand, Enrico Winter | Bauhaus Universität Weimar Analyse einer gefalteten und wandelbaren Struktur aus laminiertem Plexiglas Eine aus Plexiglas und Folie entstandene Konstruktion entsteht durch eine neuartige platz‐
sparende Falttechnik, die im Rahmen einer Masterarbeit im Jahr 2013 entstand. Einzelne modulare Elemente, die aus drei Oktaedern bestehen, können kombiniert und somit in Größe und Anordnung variiert werden. Diese beidseitig laminierte Folie ist in bestimmten Fugen einseitig durchtrennt, um die Faltbarkeit zu realisieren. Zur Charakterisierung des Tragverhaltens werden statische Druckversuche von einzelnen Elementen mit berührungsloser Aufnahme der globalen Verformungen und lokalen Dehnungen mittels des Armais‐Systems durchgeführt. Der richtungsabhängige Schälwiderstand zwischen Folie und Plexiglas wird in Anlehnung an Norm DIN EN 1464 ermittelt. Forschung und Entwicklung Alireza Fadai, Wolfgang Winter | Technische Universität Wien Experimentelle Untersuchung des Langzeitverhaltens von verklebten Holz‐
Glas‐Verbundkonstruktionen Im Rahmen des Forschungsprojektes "Load Bearing Timber‐Glass Composites" wurde das Langzeit‐verhalten von Holz‐Glas‐Verbundkonstruktionen unter dauerhafter Schubbeanspruchung untersucht. Dafür wurden Probekörper in unterschiedlichen Ausführungsvarianten hergestellt. Aus den Untersuchungsergebnissen wurden anschließend, Modifikations‐ und Deformationsbeiwerte zur Bemessung von Holz‐Glas‐
Verbundkonstruktionen hergeleitet und ein Vergleich zu den normativ in ETAG festgelegten Faktoren gezogen. Es wird noch ein Überblick über derzeitige Entwicklungen mit mehrseitiger Verklebung gegeben. Durch diese Entwicklungsarbeit können die Sicherheitsbeiwerte bezüglich Langzeitverhalten reduziert werden, wodurch sich ein größeres Einsatzgebiet erhöhen wird. Dieter Moor | ertex solar | Amstetten Semitransparente Photovoltaik. Ein historischer Überblick und die Frage zur zukünftigen Entwicklung Dieser Artikel befasst sich mit der Entwicklung semitransparenter Photovoltaik für die architektonische Gebäudeintegration. In den vergangen Jahren wurde von verschiedenen Fassadenbauern, Bauherren oder Architekten entsprechende Lösungen nachgefragt, die sich nun aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung mehr oder weniger durchsetzen. In diesem Paper soll einerseits die Entwicklung dieses Trends erörtert und aufgrund der sich ständig ändernden Bedingungen in der Solarindustrie ein mögliches Zukunftsszenario gezeichnet werden. Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 10
Martin Ganß | Bauhaus Universität Weimar Untersuchungen an thermomechanisch beanspruchten Glasklebverbindungen mit integrierten Sensoren Das Kleben von tragenden Ganzglaskonstruktionen eröffnet im Glasbau neue gestalterische und konstruktive Möglichkeiten. Die Lebensdauer der Klebverbindung wird hierbei signifikant durch die Klebstoffauswahl bestimmt. Klebstoffe verändern ihre Eigenschaften auf Grund mechanischer und klimatischer Umgebungs‐bedingungen. Eine Überprüfung der Eigenschaftsänderungen der Klebverbindungen ist momentan schwierig realisierbar. Im Beitrag wird die Integration von dünnen faseroptischen Sensoren in die Klebschicht zur Erfassung von Dehnungen unter Belastung und Temperatureinfluss diskutiert. In Zukunft soll es mittels faseroptischen Mess‐System möglich sein, zerstörungsfrei Vorhersagen zum Zustand von geklebten Hybridverbindungen zutreffen. Jörg Hildebrand, Clara Elsner | Bauhaus Universität Weimar Analyse der spektralen Energieverluste der Sonnenstrahlungen durch Verglasungen und Beschichtungen Glas ist bei seinem Einsatz im Fassadenbereich und in Solarmodulen ständig thermischen Belastungen ausgesetzt. Eine häufige Ursache des thermischen Glasbruches ist die ungleichmäßige Absorption der eingestrahlten Sonnenenergie. In diesem Beitrag werden die spektralen Energieverluste bei der Leistungsdichteverteilung der Sonnenstrahlungen untersucht. Die Analyse der Energieverluste von Sonnenstrahlung wird in der Breite ihres gesamten Spektrums beim Durchdringen von Verglasungen durchgeführt. Dabei werden die unterschiedlichen Gläser, Folien und Beschichtungen im Aufbau berücksichtigt, um dem heutigen Stand der Technik gerecht zu werden. Die Grundlage der Analyse ist die Richtlinie VDI 6007 Blatt 2 und die in ihr genannten Regelwerke. Jens Schneider, Johannes Kuntsche, Johannes Franz | Technische Universität Darmstadt Untersuchungen zum Resttragverhalten von Verbundglas Der Beitrag behandelt den Einfluss von Steifigkeit, Bruchdehnung und Haftung der Zwischenfolie auf das Resttragverhalten von Verbundgläsern. Es wurden zwei Versuchsserien in Bauteilgröße mit sechs unterschiedlichen Folien untersucht, die auf Polyvinylbutyral (PVB) basieren. Die erste Versuchsserie untersucht die maximale aufnehmbare Kraft von gebrochenen vierseitig gelagerten Verbundgläsern. Im Anschluss wurden, aufbauend auf den Ergebnissen der ersten Versuchsserie, Resttragfähigkeitsversuche mit einer Standzeit von einer Stunde durchgeführt, um den Einfluss der obengenannte Parameter auf die Resttragfähigkeit zu bewerten. Es zeigt sich, dass eine niedrige Haftung sowie eine hohe Steifigkeit zu einem günstigeren Resttragverhalten führen. Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 11
Hermann Dehner | arcon Flachglas‐Veredlung GmbH & Co. KG | Feuchtwangen Thermisch vorgespannte Gläser für den Architekturbereich ohne optisch wahrnehmbare Anisotropien Das Thema Anisotropie findet zunehmend mehr Bedeutung in Spezifikationen von Gläsern für den Architekturbereich. Meist findet man Angaben qualitativer Art. Konkrete Angaben oder gar Grenzwerte werden nicht festgelegt, da bislang keine Möglichkeiten einer messtechnischen Bewertung existierten. Die Bewertung von Mockups ist nicht geeignet und gegenüber keiner Partei zu vertreten, da Anisotropien in Abhängigkeit von der Lichtpolarisation unterschiedlich stark sichtbar sind. Durch die Verfügbarkeit einer Messapparatur wurde nun die Voraussetzung für eine objektive Bewertung geschaffen. Darauf aufbauend wurde eine optimierte Technologie entwickelt, welche die Herstellung von thermisch vorgespanntem Glas ohne störende Anisotropien ermöglicht. Bernhard Weller, Felix Nicklisch | Technische Universität Dresden Kriechverhalten von Klebverbindungen am Beispiel von Holz‐Glas‐
Verbundelementen Tragende Holz‐Glas‐Verbundelemente gehören zu den neuen Entwicklungen im Glasbau. Die Klebverbindung in diesen Elementen wird teilweise durch ständige Einwirkungen beansprucht. Gleichzeitig weisen Klebstoffe ein zeitabhängiges Materialverhalten auf. In einer Langzeitstudie wurden drei verschiedenen Klebstoffen näher untersucht. Die Versuchsserie an Prüfkörpern mit realitätsnaher Klebfugengeometrie gliedert sich in drei Schritte: Tragfähigkeitsversuche unter Kurzzeitbelastung, Kriechversuche mit einer Dauer von jeweils 1000 Stunden (s. Bild) und die Ermittlung der verbleibenden Tragfähigkeit nach Entlastung. Anhand der Ergebnisse lässt sich das Kriechverhalten der Klebfuge beurteilen und das langzeitige Tragvermögen der Elemente ableiten. Stefan Kolling, Jens Schneider, Christian Alter | Technische Hochschule Mittelhessen Lokalisierung des initialen Versagens bei Verbundsicherheitsglas unter stoßartiger Belastung Um die Simulierbarkeit von VSG unter stoßartiger Belastung mittels Finite‐Elemente‐Methode zu überprüfen werden quasistatische und dynamische Validierungsversuche mit einem speziell entwickelten Impaktor durchgeführt. Anschließend wird das Deformations‐ und Bruchverhalten von Versuch und Simulation abgeglichen. Maßgeblich für die Güte der FEM‐
Rechnung ist die Prognose des initialen Risses im Glas. Zu dessen Lokalisation wird eine Schallemissionsmessung durchgeführt und die Ergebnisse der Ortung über eine optische 3D‐
Hochgeschwindigkeitsmessung validiert. Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 12
Emil Rohrer, Amin Emami, Xenia Cseh | seele GmbH | Gersthofen Eine neue Fassadengeneration – seele iconic skin SCF Eine aus Plexiglas und Folie entstandene Konstruktion entsteht durch eine neuartige platzsparende Falttechnik, die im Rahmen einer Masterarbeit im Jahr 2013 entstand. Einzelne modulare Elemente, die aus drei Oktaedern bestehen, können kombiniert und somit in Größe und Anordnung variiert werden. Diese beidseitig laminierte Folie ist in bestimmten Fugen einseitig durchtrennt, um die Faltbarkeit zu realisieren. Zur Charakterisierung des Tragverhaltens werden statische Druckversuche von einzelnen Elementen mit berührungsloser Aufnahme der globalen Verformungen und lokalen Dehnungen mittels des Armais‐Systems durchgeführt. Der richtungsabhängige Schälwiderstand zwischen Folie und Plexiglas wird in Anlehnung an Norm DIN EN 1464 ermittelt. Franz Feldmeier | Hochschule Rosenheim Drei sind nicht genug – kommt die Vierscheibenverglasung? Nachdem Dreischeibenverglasungen zum Standard wurde sind nun die ersten Vierscheibenverglasungen am Markt. Wieder ist eine weitere Verbesserung der Wärmedämmung, d.h. eine Reduktion des U‐Wertes die primäre Zielgröße. Der Artikel/Vortrag zeigt die Möglichkeiten von Vierscheibenverglasungen auf und geht auf die damit verbundenen Schwächen ein. Mögliche Lösungen und Konsequenzen werden aufgezeigt. Hans‐Dieter Hegner | Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Standards der Zukunft: Die EnEV 2014 und das Effizienzhaus Plus Die neue EnEV trat am 1. Mai 2014 in Kraft. Als erster Schritt auf dem Weg zur Einführung des Niedrigstenergiegebäude‐Standards und damit zum klimaneutralen Gebäude wird für den Neubau ab dem 1. Januar 2016 eine Verschärfung des zulässigen Jahres‐Primärenergiebedarfs um 25 Prozent umgesetzt. Im Gebäudebestand ist keine Verschärfung der Anforderungen vorgesehen. In der Forschungsinitiative Zukunft Bau wird intensiv an der Entwicklung sog. „Effizienzhäuser Plus“ geforscht. Diese Gebäude können mehr Energie erzeugen als sie unter voller Nutzung verbrauchen. Der selbst genutzte Anteil an der erzeugten erneuerbaren Energie soll möglichst hoch gehalten werden. Insgesamt beteiligten sich derzeit einem Netzwerk des BMUB bereits 35 Gebäude. Bernhard Weller, Michael Engelmann | Technische Universität Dresden 9 m Spannglasbrücke auf der glasstec 2014 Mit der Entwicklung bewehrter Glasträger werden neue Konstruktionspotentiale erschlossen. Konventionelle Träger versagen in der Regel durch einen Bruch aller Glaslagen, so dass der Nachweis der Resttragfähigkeit problematisch wird. Dagegen können mit einer Bewehrung alter‐native Lastpfade angeboten werden. Dazu werden verschiedenartige Konstruktionskonzepte, oft in Zusammenhang mit adhäsiven Verbindungen, entwickelt. Nach Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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Glasbau 2015, S. 13
einem neuartigen Ansatz wird die Bewehrung zusätzlich vorgespannt, was zu einer materialgünstigen Druckbeanspruchung im Glas führt. Dieses Prinzip wurde im Rahmen eines zwei‐jährigen Forschungsprojektes am Institut für Baukonstruktion an einer 9 m langen Glasbrücke mit vorgespannter Bewehrung angewendet und anwendungsnah auf der glasstec 2014 ausgestellt. Der Entwurf, die Nachweisführung sowie praktische Aspekte bei der Herstellung und dem Aufbau werden als Fallstudie in diesem Beitrag diskutiert. *Änderungen vorbehalten Verlag Ernst & Sohn, Anzeigenmarketing
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