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INTERNET WORLD Business

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€ 4,50 I FR. 9,00
E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 2/15 19. JANUAR 2015
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
www.internetworld.de
Anzeige
INTERNET WORLD Business Guide
Zwischen Cash und Crash:
Auf und Ab bei Yoc
S. 22
Foto: Yoc
Mobile Marketing
Paketversand oder Rundum-Fulfillment: Ohne leistungsfähige Logistik
kann heute kein Online-Shop bestehen. Der Business Guide Logistik
in dieser Ausgabe beschreibt die
Herausforderungen – und stellt die
Lösungen der Dienstleister vor.
E-Mail-Marketing
Einsatz: weitverbreitet
Zwei Drittel aller Unternehmen setzen
laut BVDW-Umfrage E-Mails als Marketinginstrument aktiv ein.
Kein Einsatz
22 %
In Anwendung
66 %
Erfolgskontrolle: spärlich
Kleinunternehmen
S. 41
oder unter internetworld.de/stellenmarkt
Das Ladengeschäft von heute ist ein Auslaufmodell. Der Nachfolger ist bereits in Arbeit
er Kühlschrank mit Internet-Anschluss
ist ein alter Bekannter. Bereits seit Jahren ist die schlaue Weißware aus keiner
Zukunftsvision mehr wegzudenken. Doch
in absehbarer Zeit könnte aus der Vorstellung Realität werden. Denn immer mehr
Komponenten, die nötig sind, um dem
smarten Kühlschrank auch zu seinem
Inhalt zu verhelfen, finden Eingang in den
Alltag. Mobile Commerce boomt (siehe
Seite 12): Beacons helfen Smartphones,
ihre Besitzer durch Einkaufszentren zu
führen und Big Data versetzt den Handel
in die Lage, dem Verbraucher auf allen Kanälen ein Einkaufserlebnis ohne Medienbrüche zu verschaffen.
Um diese Kundendaten, so glauben
Experten, wird eine heftige Schlacht entbrennen. Marken wollen mit eigenen Shops
im Netz und auf der Straße den direkten
Kontakt zum Käufer bekommen, der Handel will Big Data einsetzen, um seine Angebote noch individueller auf die Wünsche des
einzelnen Kunden zuzuschneidern.
Auf der Strecke bleibt dabei das Ladenlokal
alter Prägung, es wird zum Auslaufmodell.
Die Zukunft stationärer Filialen wird wohl
darin bestehen, dem Kunden Produkte zu
demonstrieren und Finanzdienstleistungen
anzubieten. Wie der Einzelhandel in zehn
oder zwanzig Jahren aussehen könnte, lesen
◼
Sie ab Seite 8.
E-Commerce
Online-Marketing
Technik
D
Foto: Shutterstock / Maxi_m; Icons: Flaticon
Nach Feldversuchen in kleineren Städten wie Aurich und Koblenz will Kabel
Deutschland (KDG) jetzt
erstmals in einer Millionenstadt InternetZugänge mit bis zu
200 MBit/s anbieten. Die schnellen
Zugänge soll es
im Münchner
Stadtgebiet, aber
auch in Vororten wie
Gauting und Ismaning
geben – überall dort, wo ein TV-Kabelanschluss von KDG vorhanden ist.
Großunternehmen
S. 18
Der Stellenmarkt für
Internet-Fachkräfte
Vernetzt shoppen: Das Einkaufen der Zukunft erfolgt über alle Kanäle
Nie wieder in die Fläche
Ist der Ruf erst ruiniert ...
Alle wollen an die Haustür
McBuero.de-Chef Ralf Lorenz hat das
harte Stationärgeschäft in der Bürobedarfsbranche kennengelernt. Mit seinem
Online-Shop konzentriert er sich lieber
auf das Netz – und will nicht zurück. S. 16
Bewertungsportale haben einen großen
Einfluss auf die Kaufentscheidung der Kunden, selbst wenn Kommentare frisiert sein
können. Unternehmen sollten die Portale
ernst nehmen und nicht schummeln. S. 20
Wie Briefkästen, nur eben für Pakete:
Paketboxen sollen das Problem der „letzten Meile“ bei der Zustellung lösen. Mehrere konkurrierende Systeme buhlen um
S. 28
den Platz vor der Tür des Kunden.
Online-Handel legte 2014 um 15 Prozent zu
59 %
46 %
Nur die Hälfte der Firmen kontrolliert den Erfolg der Mailings
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: BVDW / Artegic
E-CommerceUmsatz im Jahr
2014:
E-CommerceUmsatz im Jahr
2013:
9,8 Mrd.
EUR
8,5 Mrd.
EUR
Der Boom hält an: Der Branchenverband BEVH
meldet erneut einen Umsatzrekord im E-Commerce
INTERNET WORLD Business 2/15; Quelle: BEVH
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
Foto: Vodafone / KDG
Full Speed in München
12 %
Erfolgreich verkaufen
auf Ebay
Wie wir morgen einkaufen
Kabel Deutschland
In Planung
Neue Serie
Foto: iStockphoto / Erhui1979
Logistik
Die Themen-Guides der
Internet World Business
E-Payment Guide 2015
Beilage
INTERNET WORLD
Business 5/15
vom 02.03.2015
Anzeigenschluss:
23.01.2015
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INHALT
19. Januar 2015
2/15
INTERNET WORLD Business
Inhalt
3
Letzter Aufruf
Ein Auto, zwei Gesichter
Honda wirbt mit einem interaktiven Clip
SCHWERPUNKT
Zukunftslabor Handel
Der Handel wird zunehmend digitaler
8
26
TECHNIK
Alle wollen an die Haustür
Paketboxen sollen die Zustellung erleichtern 28
E-COMMERCE
Weihnachten ist mobil
Umsätze im Online-Handel zu Weihnachten
Scharfe Konkurrenten
Bewegung im Rasierklingenmarkt
12
Zahlen rund um die Welt
Bezahlen im Ausland
30
14
Das richtige Tool finden
Social Media Monitoring ist Pflicht
33
Nie wieder in die Fläche
Der Online-Shop McBuero setzt auf Longtail 16
Frust mit Netzwerken
Vermarktung von Youtube-Kanälen
17
Update
4
34
Dienstleisterverzeichnis
KNOW-HOW
Serie: Power Selling mit Ebay, Teil 1
Tipps zum Verkaufen auf Ebay
18
ONLINE-MARKETING
Die Einreichungsfrist für den vierten INTERNET
WORLD Business Shop Award 2015 neigt sich ihrem
Ende zu. Noch bis zum 1. Februar 2015 können sich
Online-Händler aus dem deutschsprachigen Raum
und ihre Agenturen für den von Deutschlands größtem
Fachmagazin für E-Commerce und Online-Marketing
ausgelobten Preis bewerben.
RUBRIKEN
Personalien
38
Impressum
38
Termine
40
Stellenmarkt
41
Meinung
42
Das Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen ist kostenlos und dauert maximal fünf Minuten. Gesucht werden
herausragende Shops in den Kategorien „Bester
Online Pure Player“, „Bester Multichannel-Auftritt“,
„Bester Marken-Shop“, „Bester B2B-Shop“, „Bester
Mobile Shop“, „Beste Produktpräsentation“ und „Innovativste Geschäftsidee“.
Ist der Ruf erst ruiniert
Bewertungsportale für das Marketing nutzen 20
22
Technik, Trends und Tweets
Saturn sucht auf Twitter Follower
24
Yahoo jagt Google
Der Suchmaschinenmarkt verändert sich
24
Foto: Fotolia / Kantver
14
Cash oder Crash
Berg- und Talfahrt bei Vermarkter Yoc
Die Preisverleihung findet am Vorabend der E-Commerce-Fachmesse „Internet World“ im Rahmen eines
Gala-Dinners statt.
Weitere Informationen und eine Auflistung unserer
hochkarätigen Jury gibt es online unter
www.internetworld.de/shopaward
Bei Fragen erreichen Sie uns unter der E-Mail:
daniela.zimmer @ internetworld.de
20
Foto: Shutterstock / Stefan Amer
Foto: Fotolia /
Selensergen
30
Social Media
Facebook:
facebook.com/internetworld.de
Google+:
internetworld.de
Twitter:
@internet_world
Newsletter:
www.internetworld.de/newsletter
Foto: . Lisa Krechting
Menschen in diesem Heft
Nina Dierks,
Anwältin und Partnerin der Kanzlei
Dirks & Diercks, erklärt, dass Unternehmen kritische Kommentare auf
Online-Portalen zwar hinnehmen
müssen, es aber Grenzen gibt, etwa
21
bei Schmähkritik.
Dirk Kraus
ist Gründer und Vorstand der Yoc AG.
Er glaubt, dass sein Unternehmen
eine gute Ausgangslage für Investoren geschaffen hat. Die finanzielle
Situation ist Kraus zufolge geklärt,
23
das Geschäft zieht wieder an.
Ralf Lorenz
ist Geschäftsführer von McBuero.de.
Er kennt das harte Stationärgeschäft
in der Bürobedarfsbranche und hat
beschlossen, sich mit seinem OnlineShop lieber auf das Internet zu kon16
zentrieren.
Viviane Mendes
ist Geschäftsführerin der brasilianischen Spreadshirt-Tochter Vitrinepix.
Kunden können dort ihre Einkäufe
per Kreditkarte, mit dem Boleto
Bancario und mit Pag Seguro, einem
32
Paypal-Pendant, bezahlen.
Christoph Rager,
Creative Director und Head of User
Experience bei der Coma AG, lobt die
neue Honda-Kampagne. Ihm gefällt
das einfache, aber innovative Konzept sowie die Umsetzung, die Liebe
26
zum Detail beweist.
Olaf Rotax,
Gründer und Geschäftsführer der
Beratung D-Group, glaubt, dass Handel und Herstellung zu einem Geschäft
verschmelzen werden. Mittel- und
Kleinstädte werden laut Rotax an
10
Kundenfrequenz verlieren.
UPDATE
INTERNET WORLD Business
Relaunch: Die Digital-Agentur Razorfish hat die IkeaOnline-Einrichtungsplattform Hej in ein „begehbares
Wohnmagazin“ verwandelt.
Ikea-Redakteure, aber auch
Endkunden, zeigen, wie sie
sich mit den Möbeln des
Unternehmens eingerichtet
haben.
Q&A
Ralf Ohlhausen,
CSO der Pro
Group, zu den
neuen EU-Mehrwertsteuervorschriften für
digitale Güter
Seit dem 1. Januar müssen
digitale Güter wie E-Books
und Downloads EU-weit mit
dem MwSt.-Satz versteuert
werden, der im Land des Kunden gilt. Wo liegt das Problem?
Abgesehen von dem Aufwand
für das Unternehmen, das seine
Leistungen EU-weit anbietet,
stellt sich die Frage, wie sich
die Herkunft des Kunden
überhaupt bestimmen lässt.
Wie lautet Ihre Empfehlung?
Die Anbieter digitaler Güter
und Dienstleistungen benötigen ab sofort unabhängige
Quellen, anhand derer sie das
Herkunftsland des Kunden
bestimmen können. Hier bieten sich Geolocation Services
ebenso an wie die Auswertung
der Bankverbindung. Anbieter
sollten ihren Payment-Partner
danach fragen.
19. Januar 2015
Einrichtungsideen: Ikeas
Mitmach-Plattform Hej.de
TWITTER
Werbung in
allen Feeds
Twitter-Tweets werden zwar von
Millionen gelesen, aber nicht unbedingt auf der Twitter-Seite. Auf
zahllosen Websites und in Apps
finden sich ebenfalls Nachrichten
aus dem Netzwerk. Twitter will
jetzt auch diese Kanäle mit Werbung bespielen, entsprechende
Pläne hat das Unternehmen im
Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas
vorgestellt. Die Umsätze will sich
Twitter mit dem Betreiber der
Webseite teilen, ähnlich wie es
Google heute mit seinem AdsenseProgramm macht. Welche Publisher mit von der Partie sind, ist
bisher noch nicht klar.
Außerdem will Twitter verstärkt Videos in den Feed einbinden. Die Clips laufen sechs Sekunden automatisch und müssen
dann von den Nutzern angeklickt
werden, um in voller Länge abge(skr)
spielt zu werden.
VERSICHERUNGSVERGLEICH
Google will Compare
in den USA starten
Nach US-Medienberichten, die
jedoch vom Unternehmen nicht
bestätigt wurden, bereitet Google
den Start seiner Versicherungs-
Auf Biegen und Brechen
Mobile: Flat Design und
Augmented Reality kennzeichnen die neue iPad App
von Hotel.de. Bei Bedarf
zeigt die App über die eingebaute Kamera des Tablets an, wo sich die nächstgelegenen Hotels befinden.
Die Hotel.de-App ist ab sofort im App Store verfügbar.
vergleich-Plattform Compare in
den USA vor. Der Startschuss
könnte noch im 1. Quartal 2015
fallen, vermuten Analysten. Seit
2012 läuft Compare in Großbritannien in einem Pilotversuch.
Dort konzentriert sich das Ange-
2/15
Frisch: Im
Look & Feel
passt sich die
Hotel.de-App
an das neue
iOS-Betriebssystem an
von der Platzierung im GoogleSuchindex abhängt. Der ist
nämlich keine sichere Bank: Seit
April 2014, so berichtet das
Newsportal Netz-trends.de unter Berufung auf Sistrix-Analysen, sei die Sichtbarkeit großer
Vergleichsportale im GoogleIndex in Deutschland in einem
Zeitraum von sieben Monaten
um bis zu 80 Prozent zurück(fk)
gegangen.
Den Schwerpunkt der Plattform
bilden Angebote aus Deutschland und den angrenzenden
Alpenregionen. Für Busreisen in
Deutschland greifen die Betreiber auf den Postbus der Deutschen Post zurück. Besonders
mittels Dialogmarketing will
die Post das neue Angebot nun
bei den Verbrauchern bekannt
(tdz)
machen.
REISEBUCHUNGEN
Omnicom will TLGG
ÜBERNAHMEWELLE
Noch im Betatest: Google
Compare in England
bot auf Kfz- und Reiseversicherungen, Immobilienfinanzierungen und Bankdienstleistungen.
Mehrere Hundert Unternehmen
der Finanzwirtschaft sind in
Großbritannien bereits mit von
der Partie.
Versicherungs- und Bankdienstleistungsportale in anderen
Ländern dürften die Entwicklung mit Sorge betrachten, denn
Google könnte ihnen ihr lukratives Geschäft mit Vermittlungsprovisionen wegnehmen, indem
die Suchmachschine bei Anfragen der Nutzer nicht auf die Portale verweist, sondern die Dienstleistung selbst anbietet. Dabei
bleiben den Vergleichsportalen
wenige Handlungsalternativen,
solange ihr Geschäftserfolg direkt
4,5 Mrd. US-Dollar
Deutsche Post steigt
in Touristikmarkt ein
Gemeinsam mit dem Touristikunternehmen Eurotours startet
die Deutsche Post das Buchungsportal „Post Reisen“. Endkunden
können darüber online oder per
Telefon direkt Reisen buchen.
Dabei setzen die Partner auf das
Wachstumspotenzial bei dem
Anteil von Online-Reisebuchungen: „Zum einen nimmt die
Reiselaune der Deutschen auf
hohem Niveau weiter zu, wobei
der Trend hin zu kurzfristigeren
Buchungen geht“, begründet
Hans-Dieter Toth, CEO von Eurotours, die Kooperation. Zum
anderen steige die Zahl der Direktbuchungen. Für die Post als
Partner spricht für Toth auch,
„dass sich der Kunde im OnlineVertrieb einen zuverlässigen Reiseveranstalter wünscht“.
Der Name bleibt haften: Torben,
Lucy und die Gelbe Gefahr
(TLGG), dahinter verbirgt sich
eine der führenden Social-Media-Agenturen
Deutschlands.
Die 2008 gegründete Agentur mit
100 Mitarbeitern an den Standorten Berlin und Hamburg ist noch
unabhängig. Doch aus einer Liste
des Bundeskartellamts zu laufenden Fusionsverfahren geht hervor, dass der US-Agenturriese
Omnicom die 2008 gegründete
Agentur schlucken will.
Foto: Unternehmen
4
TLGG-Chefs: Bornschein,
Kühne, Temaismithi (v.l.n.r.)
Autonom vom Valley zur CES
hat Apple 2014
mit App-Verkäufen
eingenommen.
Foto: Audi
Das sind 2,5 Prozent
des Gesamtumsatzes
des Konzerns von
180 Mrd. US-Dollar
Quelle: „New York Times“
Biegsames Smartphone: Bentgate war ein Versehen, doch
diesmal meint es Apple ernst: Bereits 2011 ließ das unternehmen eine Erfindung schützen, die elastische Smartphones und
Tablets ermöglicht. Natürlich soll sich das Gerät anschließend
wieder in Form bringen lassen – ohne bleibende Schäden. (fk)
Foto: Freepik
Hände weg vom Steuer: Auf sich allein gestellt fuhr dieser Audi A7
Prototyp rund 900 Kilometer von San Francisco nach Las Vegas. Auf
dem Fahrersitz saßen Journalisten, die – siehe Foto – meist nichts
zu tun hatten. Die Technik funktioniert bislang nur auf Highways,
nicht in der Stadt. Anlass der Fahrt: die Computermesse CES. (fk)
2/15
INTERNET WORLD Business
Für Omnicom wäre das bereits
die zweite Akquisition im Jahr
2015. Mit Wirkung zum 6. Januar
hat die Omnicom Media Group
Germany die Mehrheitsanteile
an der Hamburger Trakken Web
Services übernommen. Den
Spezialisten für Digital Analytics und Conversion-Optimierung haben Timo Aden und
Lennart Paulsen, zwei ehemalige
Google-Mitarbeiter, im Jahr
2008 gegründet.
Zu den Omnicom-Networks
zählen unter anderem BBDO und
DDB. Im Mai 2014 übernahm der
US-Konzern die inhabergeführte
(fk)
Werbeagentur Heimat.
PAYMENT
Paypal bietet Raten
nach Maß an
Paypal weitet seinen Support für
die Kreditzahlungsoption aus. In
Kürze sollen Händler, die ihren
Kunden das Bezahlen über den
Payment-Anbieter ermöglichen,
bestimmen können, welche Kreditkonditionen ihnen bei der Zahlung von Artikeln und Diensten
gewähren wollen, berichtet das
US-Technikblog Techcrunch. So
sollen die Händler in Zukunft
selbst festlegen können, über wie
viele Monate eine Kreditzahlung
angelegt wird und welche Zinssätze sie von den Nutzern für die
abzustotternde Zahlung verlan-
Foto: Shutterstock / Sukharevskyy
Twitter ist Charlie: Weltweit bewegte das Attentat auf „Charlie Hebdo“ die sozialen Netzwerke. Der Slogan „Je suis Charlie“, unter dem sich der Protest gegen die Morde formierte,
tauchte laut Twitter France in den ersten fünf Tagen nach dem
Anschlag auf die französische Satirezeitschrift rund fünf Millionen Mal als Hashtag #jesuischarlie in Twitter-Meldungen auf.
Nach einer Erhebung des unabhängigen Twitter-Statistikdienstes Statweestics.com führt indes der neutralere Hashtag
#charliehebdo das Ranking an, der keine eindeutige Solidarisierung mit der Protestbewegung im Namen führt. (fk)
In den USA: Paypal kündigt
neue Kreditoptionen an
gen wollen. Auch zinsfreie Kreditoptionen seien wählbar. In
Deutschland ist der Service allerdings noch nicht verfügbar. (skr)
Publisher wie Axel Springer, Condé
Nast, Reuters, Forbes, Le Monde
oder La Stampa. Das Inread-Werbeformat von Teads erscheint
innerhalb des redaktionellen Inhalts einer Seite, anstatt innerhalb
eines Videos. Die Formate werden
von Marken wie Cartier, Gucci,
Piaget sowie Volkswagen, Heineken, Nestlé, Microsoft oder
Samsung eingesetzt.
(skr)
24 Millionen frisches
Geld für Teads
Beim Ausbau seiner Multichannel-Strategie kooperiert MediaSaturn künftig mit Ebay. Die Elek-
24 Millionen Euro erhält die
Video-Werbeplattform Teads
im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde. Die Hälfte des
Geldes kommt von den bestehenden Investoren Gimv, Partech und Elaia sowie BPI. Die
zweite Hälfte stammt als mittelfristiges Darlehen von Banken
wie der Bank of China, HSBC,
BNPP und BPI.
Mit dem Geld will Teads seine
Position im Markt für PremiumVideo-Werbung stärken und das
globale Firmenwachstum beschleunigen. Das 2011 gegründete Unternehmen betreibt eine
Supply-Side Platform (SSP) für
Videos. Zu den Kunden zählen
Popularität*
1
#charliehebdo
2.7258 %
2
#jesuischarlie
2.1960 %
3
#gameinsight
1.9085 %
4
#asknacks
1.1645 %
5
#ipad
1.0538 %
Trend
++++
++
+
---+
*Anteil an allen verwendeten Hashtags auf Twitter in Prozent
tronikfachhändler vertreiben auf
dem deutschen Marktplatz ihr
reguläres Online-Sortiment. „Für
Media-Saturn ist Ebay ein äußerst
interessanter zusätzlicher Ver-
Zum Sofort-kaufen-Preis:
Media Markt auf Ebay
triebskanal, über den wir unser
umfassendes Online-Sortiment
mehr als 16 Millionen potenziel-
len Kunden in Deutschland zugänglich machen können“, so
Wolfgang Kirsch, CEO der MediaSaturn Deutschland.
Zum Start bietet Media Markt
in seinem Ebay Webshop über
52.000 Elektronikartikel an,
Saturn mehr als 41.000. Alle regulär lagernde Artikel sind nun
auch über die neuen Ebay Webshops beider Marken zum Sofort-kaufen-Preis
erhältlich.
Ausgenommen sind derzeit noch
Vorbestellungen sowie diverse
Aktionsformate und Produkte
mit längerer Lieferzeit.
Saturn betreibt bereits seit Längerem einen Ebay-Shop, auf dem
bislang allerdings nur Restposten
und Ausstellungsstücke vertrie(tga)
ben wurden.
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4,9 %
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3-D-Drucker Voxel 8 kann
nicht nur aus Kunststoff Bauteile spritzen, sondern auch
noch Leiterbahnen aus elektrisch leitender Tinte aufdrucken – fertig ist die Platine.
Rang Hashtag
BEWEGTBILDWERBUNG
Shopping-Clubs in Deutschland
PC-Teile aus
dem Drucker
Hashtags auf Twitter
MULTICHANNEL
Media-Saturn startet
Shops auf Ebay
5
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Statweestics.com
Stand: 12. Januar 2015
19. Januar 2015
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Optimale Tagespräsenz, Verkaufsförderung, Erschließung neuer
Zielgruppen. Beachten Sie dazu
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UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
World Wide Web
3D Printing drängt in die Konsumwelt: Frame Punk aus
Berlin druckt Brillengestelle.
Kunden wählen deren Farbe.
Drei Modelle in fünf Größen und
neun Farben: Framepunk.com
liefert Brillen aus dem Drucker
und rüstet sie mit optischen
Gläsern oder Sonnenschutz
aus. „Wir drucken Polyamid,
das ist leichter und flexibler
als Acetat, das heute für Rahmen verwendet wird“, erklärt
Nicolas Farnir, der mit Optiker
Andreas Ketzlar das Start-up
in Berlin aufbaut. Die Brillen
kosten knapp 150 Euro, höhere
Glasqualitäten verteuern den
Preis. Ende 2014 gestartet hat
Frame Punk erste Bestellungen ausgeliefert und ergänzt
die Auswahl. „Es gibt noch viele
NEU DELHI / INDIEN
Chat-App kauft Telefondienst
http://bit.ly/17lm7ZI
Bei City Lit in London, vergleichbar mit der Volkshochschule,
steht ab 12. März „Die Kunst des Selfie-Porträts“ auf dem Plan.
Kursteilnehmer sollen sich an 4 Tagen insgesamt 12 Stunden
mit der Ästhetik und dem Phänomen der per Handy geknipsten
Selbstporträts beschäftigen – und lernen, bessere Selfies zu
schießen. Kostenpunkt: umgerechnet knapp 170 €. (vs)
Hike, der indische Konkurrent von Whatsapp, übernimmt
Zip Phone. Das 2014 gegründete Start-up ermöglicht kostenlose Mobiltelefonate übers Funknetz (Wi-Fi). In Indien
sind Mobilfunk und mobiles Internet ähnlich teuer wie in
Deutschland. Hike integriert daher kostenlosen SMS-Versand und hat sich damit bei 35 Millionen Nutzern beliebt
gemacht – auch in Europa und Deutschland. (vs)
MÜNCHEN / SAN FRANCISCO
Expandieren mit Uber
http://bit.ly/1KrHHLo
Das Münchner Unternehmen Carpooling, Vermittler von Mitfahrgelegenheiten, lässt sich bei der
Expansion in die USA vom umstrittenen Fahrdienst Uber helfen: Der
integriert die Langstrecken-Mitfahrten in seine App. Die Hoffnung von
Carpooling: Uber ersetzt in den USA
den öffentlichen Nahverkehr und
bringt die Mitfahrer zu Treffpunkten,
die nahe bei den Autobahnauffahrten
liegen. (vs)
Framepunk.com:
Brillengestelle aus dem
3-D-Drucker
Fragen zu Material und Machart“, erzählt Farnir. „Auch
Optiker interessieren sich für
unsere Modelle.“ Gedruckt
werden drei Teile: Rahmen
und Bügel halten Scharniere
zusammen. „Gedruckte
Schrauben lassen sich schwer
verarbeiten“, so Farnir. Neu ist
3-D-Druck von Brillen nicht
mehr: Mykita.com liefert Optikern Druckmodelle, Luxexcel
aus den Niederlanden druckt
Rahmen und Gläser. Frame
Punk bietet indes einen Konfigurator mit Papierschnitt zur
Anprobe. (vs)
ONLINE-VIDEOTHEK
Woody Allen dreht
exklusiv für Amazon
Hollywoodstars suchen sich zunehmend Online Pure Player als
Arbeitgeber. Mitte Januar gab
Amazon in einer Presseerklärung
bekannt, dass man den Regisseur
Woody Allen („Der Stadtneurotiker“) als Produzenten für eine TVSerie mit dem Arbeitstitel
„Untitled Woody Allen Project“
gewonnen habe. Der 79-Jährige,
der drei Oscars als Drehbuchautor
und einen für die beste Regie
gewonnen hat, soll für Amazon
halbstündige Episoden produzieren und auch Drehbuch und Regie
übernehmen. Die Serie will der
Konzern exklusiv über den hauseigenen Videostreaming-Dienst
Amazon Prime Video verbreiten.
Für das Allen-Projekt gibt es
ein Vorbild: 2013 sicherte sich
WIEN / ÖSTERREICH
Beacons einer Ausstellung
http://bit.ly/1tMVsd3
Die Wiener Secession, Museum und
Galerie für moderne Kunst, setzt auf
Beacons: Die Funksender schicken
Besuchern, die eine Museums-App
downloaden, Audiobeiträge und Informationen zu Exponaten und Künstlern
aufs mobile Gerät. Die Technik stammt
vom Start-up Oroundo, das auch das
Universalmuseum Graz und das Hamburger Panoptikum vernetzte. (vs)
die Online-Videothek Netflix die
Rechte an der Polit-Serie „House
of Cards“ mit Oscar-Preisträger
Kevin Spacey in der Hauptrolle –
und stach damit Kabelsender wie
HBO und Showtime aus. (fk)
WEISSWARE-LOGISTIK
Sichere Retouren
Bei Waschmaschinen, Kühlschränken und anderen großvolumigen Küchengeräten liegt die
Foto: Hermes
Start-up
LONDON / GROSSBRITANNIEN
Die hohe Selfie-Kunst
http://bit.ly/1F4fZnA
Mit TÜV-Zertifikat: Rücktransport in Spezialkarton
KAPSTADT / SÜDAFRIKA
E-Commerce-Fusion am Kap
http://bit.ly/1xJ8GNg
Kalahari und Takealot fusionieren.
Das Online-Kaufhaus Kalahari gehört
zur südafrikanischen Naspers-Gruppe.
Takealot vertreibt Elektronik und
kaufte 2014 Modehändler Superbalist.
Die beiden werden unter Takealot firmieren. Südafrika steht für einen
Konsum von rund 60 Mio. € im Jahr,
2 Prozent werden online bedient.(vs)
Retourenquote zwischen zwei
und sieben Prozent. Jedoch ist
bei einem Rückversand oft die
Originalverpackung nicht mehr
vorhanden, sodass Retourenware
häufig verbeult und verkratzt
beim Händler ankommt.
Um dies zu vermeiden, bietet
der Hermes Einrichtungs Service
(HES) jetzt mit Safe2Go eine
besonders sichere Rückversandoption. HES ist ein Joint Venture
zwischen der Hermes Logistik
Gruppe und der Sänger Service
GmbH, die auf Zwei-MannHandling spezialisiert ist. Safe2Go ist eine wiederverwendbare,
zusammenklappbare Hülle, die
über die Weißware gestülpt wird
und nach Unternehmensangaben deutlich besser schützen soll
als die üblicherweise verwendete
Wellpappe oder Luftpolsterfolie.
Safe2Go soll ab sofort in allen 42
HES-Vertriebsstandorten bun(fk)
desweit verfügbar sein.
SPORTARTIKELHANDEL
21sportsgroup
kauft Planet Sports
Der Sportartikelhändler 21sportsgroup übernimmt mit Investoren
die Planet Sports GmbH. Dadurch
erweitert sich das Mannheimer
Unternehmen, das bislang einen
Megastore betreibt und ansonsten
online aktiv ist, vor allem in der
Fläche, denn Planet Sports hat
zwölf Filialen. Auch der Jahresumsatz soll wachsen: von 30 auf
80 Millionen Euro.
(fk)
NEWS ONLINE
E-Commerce, Online-Marketing
und Tools & Technik: Topaktuelle
News finden Sie unter www.inter
networld.de. Dort können Sie auch
unseren dreimal täglich erscheinenden Newsletter bestellen.
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SEARCH MARKETING EXPO
VERANSTALTER:
17. - 18. MÄRZ 2015
ICM MÜNCHEN
www.smxmuenchen.de
SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Foto: Shutterstock / Maxi_m; Icons: Flaticon
8
Die Zukunft des Handels
Die Daten zum Kaufverhalten verändern die Waren,
den Verkauf und den Service.
Herstellung und Handel
werden zu einer Wertschöpfungskette.
Die Technik steht zur Verfügung – was fehlt, sind Regeln
für den Umgang mit ihr.
Zukunftslabor Handel
Big Data und Mobile beschleunigen die Auflösung gewohnter Handelsstrukturen. Was
die Zukunft bringen wird, ist in Laboren und Boutiquen schon zu sehen
allo“, sagt die Stimme beim Griff zur
Weinflasche im Regal. „Ich bin ein
Chardonnay aus Italien, schmecke nach
Walnüssen und Beeren und passe zu einem
Pastagericht oder Fisch.“ Liegt die Flasche
im Einkaufswagen, wird die Position
„Weißwein“ auf dem am Griff des Einkaufswagens angebrachten Display gestrichen: Die Einkaufsliste wurde zuvor vom
Smartphone eingelesen und zum Teil vom
Kühlschrank erstellt, der wieder mit Milch,
Butter, Eiern und Weißwein bestückt werden will. Das Smartphone kennt die Aller-
H
gien in der Familie. Wird es vors Regal gehalten, erscheinen auf dem Display über
den Müslipackungen, die Nüsse und Gluten enthalten, rote Striche. Eine Kasse gibt
es nicht, an der Schranke am Ausgang wird
bargeldlos mobil bezahlt, auf dem Display
am Wagen werden die Einkaufsliste und
der Kassenbon ausgecheckt.
Digitalisiert, vernetzt, bequem für die
Kunden und effizient für die Verkäufer:
Wie der Handel in 10, 20 Jahren funktioniert, zeichnet sich jetzt ab. „Erste Küchenund andere Geräte sind mit dem Internet
vernetzt“, erklärt Gerrit Kahl, Leiter des
Innovative Retail Lab (IRL), das der Lebensmittelhändler Globus mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche
Intelligenz betreibt. „Die Technik ist da,
diese Daten in den Handel zu bringen und
daraus ein Einkaufserlebnis ohne Medienbrüche zu bauen.“ Wie das IRL bieten Universitäten und Forschungsinstitute im Verein mit Dienstleistern, Technologieanbietern und Händlern oder Marken einen ersten Blick in die Zukunft. Die Digitalisierung von Boutiquen und Supermärkten
Hointer: Mode von der Stange
Heidi.com: Sortiment und Öffnungszeiten online verlängern
„Hointer ist mehr Showroom als Laden“,
erklärt die Mathematikerin und Gründerin
Nadia Shouraboura. Außerdem wird für die
Realisierung des Konzepts wenig Personal
benötigt: Den Kunden wird die Mode präsentiert, weitere Informationen liefert dann die
Hointer-App, über die das passende Modell in
die Kabine geordert wird. Interaktive Spiegel
zeigen Kombinationsmöglichkeiten. Was nicht
gefällt, kommt in den Rückgabekorb und wird
damit auf der App ausgebucht. Am Ende zahlt
der Kunde mobil und nimmt die Waren mit –
oder lässt liefern. Shouraboura baute für
Amazon das Fulfillment auf, mit Hointer will
sie nun innovative Ladenkonzepte entwickeln.
www.hointer.com
Auf zwei Quadratmetern ein Sortiment präsentieren: Die Schweizer Modemarke
Heidi hat dafür den „Virtual POS“ entwickelt und in Neuchâtel aufgebaut. Stararchitektin Zaha Hadid entwarf die Bauelemente, Samsung liefert die Technik für die Terminals und das Display: Mit ihnen wird das Sortiment online verlängert, nach Ladenschluss kann noch am Schaufenster bestellt werden. Kaffee- und Buchecke gehören
zum Store wie Pop-up-Flächen, auf denen kurzfristig Marken oder Designer Modeideen, Accessoires oder Kunst präsentieren. www.heidi.com
Fotos: Hersteller
Der Handel, wie man ihn
kennt, ist ein Auslaufmodell.
19. Januar 2015
2/15
INTERNET WORLD Business
Im Laden online Produktinformationen abrufen
Computer und Unterhaltungselektronik
49%
Bücher
34%
Haushaltsgeräte
32%
Lebensmittel
26%
Bis vor Kurzem erfolgte der Prozess der
Entscheidungfindung für den Kauf stets in
Läden, heute ist er in bis zu 19 Informationsund Handlungsschritte untergliederbar: im
Internet entdeckt, im Kino gesehen, mit
Freunden diskutiert, im Laden ausprobiert, Mobile mit ähnlichen Produkten
verglichen. Für den Verkäufer heißt das:
Wann und wo der Verbraucher letztlich zuschlagen wird, ist nicht mehr vorhersehbar.
Kleidung, Schuhe & Schmuck
22%
Kundenkontakt entlang der
Spielzeug
Customer Journey
17%
Kosmetik & Arzneimittel
15%
Sportartikel
14%
Möbel
10 %
49 Prozent der Verbraucher von Elektroläden suchten dort online Informationen
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Deloitte/Ebay
durch den Einsatz von Displays und Terminals, von RFID-Chips und Sensoren an
Produkten und Regalen sowie Funksendern und neuen Schnittstellen ist nur ein
Teil des Zukunftsszenarios. „Handel und
Herstellung verschmelzen zu einem Geschäft“, skizziert Olaf Rotax, Geschäftsführer der Beratung D-Group, seine Vision.
„Die Städte verändern sich substanziell:
Mittel- und Kleinstädte verlieren an Kundenfrequenz, Metropolen locken mit
Flaghship-Stores und Showrooms für Produkte.“ Stefan Wolpert vom Fraunhofer-Institut für Supply Chain Services, Betreiber
der Service-Manufaktur Josephs in Nürnberg, malt das Bild weiter: „Virtual Reality
wird das Kauferlebnis online und offline erweitern und anreichern.“
Käufer sich laut Kundenkarte oder App
früher einmal zugelegt hat.
„Die Digitalisierung ist die größte Herausforderung des Handels seit Einführung
der Selbstbedienung“, sagt Gerrit Heine-
Schätzungsweise
516.000
Online-Shops buhlen
in Deutschland um die
Gunst der Käufer
Überall kaufen: unterwegs,
in der Stadt, zu Hause
Fotos: Hersteller
Online-Shops zeigen ihren Kundinnen
dann nicht mehr nur den Bikini, sondern
auch, welche Figur sie darin etwa am Ostsee-Strand machen würden. Im Geschäft
ergänzen interaktive Spiegel schon heute
das Spiegelbild mit der anprobierten Hose
um ein passendes Jackett, in Zukunft wohl
auch um das Hemd oder den Pulli, den der
mann, Leiter des E-Web Research Centers
der Universität Niederrhein. „Der Kunde
lässt sich nicht mehr zwingen, im Laden zu
kaufen.“ Er kauft überall – online, offline,
via Fernseher, im Zug, auf der Straße –, lässt
liefern, holt ab, nimmt mit: je nach Belieben.
Das verändert die Werbung und auch den
Vertrieb: „Die Kundenreise wird stärker
technisch unterstützt, Händler werden zur
Informationszentrale und zum Geldbeutel“, sagt Frank Danzinger, Leiter des
Josephs in Nürnberg. „Technik wird den
Handel nicht vollständig revolutionieren;
es kommt darauf an, Technik und persönliche Ansprache clever zu mixen.“
Der Kunde selbst unterscheidet nicht
zwischen den Kanälen. Die Zukunft heißt
Omnichannel. Einzelhändler müssen jetzt
online Flagge zeigen – und reine Webhändler werden bald gezwungen sein, in
die Fläche zu expandieren. „Wer als Händler nur wenige Berührungspunkte für die
Customer Journey bietet, fliegt bei der
Kaufentscheidung raus“, erklärt Rotax.
Während Einzelhändler mit Webshops,
über Marktplätze und Apps ins Internet
drängen, experimentieren Amazon,
Zalando, Mymuesli und andere InternetMarken mit Pop-up Stores und Filialen.
Der Kaufakt als Ziel verliert an Bedeutung. Im Internet zeigen die Betreiber von
Marktplätzen und Vergleichsportalen oder
Dienstleister wie Stylight, die Interesse wecken und dann zum Anbieter leiten, dass es
nicht mehr nur um den Verkauf der Ware
geht. „Es geht um mehr Service und Erlebnis – online wie offline“, sagt Christian Rößler, Leiter des Weshop der Agenturgruppe
Serviceplan und ihrer Partner. „Der Point of
Sale muss zum Point of Service werden.“
Dienstleistung von Mensch zu Mensch
ist die Zukunftschance des Einzelhandels.
Obwohl die Verbraucher heute alles im
Internet bestellen könnten, flanieren sie
weiterhin über Einkaufsmeilen: Immer
mehr Flagship-Stores machen dort Markenwelten erlebbar. Boutiquen werden
durch Kaffee- und Lounge-Ecken zu Treffpunkten. „Showrooming wird ein Ge- ▶
9
Zukunftstechnik
ausprobieren
Das interaktive Weinregal, die vernetzte
Umkleidekabine, Touchdisplays und
mehr innovative Technik für den Handel der Zukunft sind ab 24. März 2015
auf der Internet World Messe in München zu sehen und können dort ausprobiert werden. „Internet World Shop“
heißt die Ausstellung, die in Halle B1
eingerichtet sein wird. Ein Vortragsund Diskussionsprogramm ergänzt
die praktische Präsentation. Mehr zur
Messe und dem Programm unter:
www.internetworld-messe.de
Ideen vom Innovation Retail Lab
Digitale Technik für mehr Beratung im Weshop
Aus RFID-Chips, Funk- und WLAN-Technik
sowie Schnittstellen zu Warenwirtschaftssystemen und Haushaltsgeräten entwickeln die
Universität Saarbrücken, der Lebensmittelhändler Globus sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
neue Handelstechnologien, die im Innovation
Retail Lab präsentiert werden. Es wird gezeigt, wie sich Kundenströme im Laden analysieren und steuern lassen und wie (Obst-)
Regale auch automatisiert gefüllt werden
können. Der interaktive Rollwagen ist mit der
Einkaufsliste auf dem Smartphone und dieses
wiederum mit dem Kühlschrank zu Hause
verlinkt. So „weiß“ die Technik, was der
Kunde braucht. www.innovative-retail.de
Ladenbauer Vitra, die Agentur Serviceplan und mehrere Technikpartner haben den Weshop gebaut: eine Markenboutique, in die alle Kundenkanäle führen. Für die Websuche
zu Hause bietet sie den Livechat mit Verkäufern und fürs Anprobieren interaktive Spiegel. App oder Kundenkarte speichern die Kaufhistorie; so können Berater besser empfehlen und beraten, aber auch Aktionspreise individuell ausgeben. Mit Bildschirminhalten, Licht und Akustik lässt sich die Stimmung je nach Zielgruppe gestalten: Leise und
dezent mögen es die Älteren, laut und schrill die Jüngeren. www.serviceplan.com
SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
Barzahlung und Mobile Payment im Laden
Bar
46%
30 %
EC-Karte
39 %
30 %
Kreditkarte
11 %
13 %
Kontaktlos
4%
27 %
Heute
In 10 Jahren
Heute zahlen 4 % der Verbraucher im Laden mobil, in 10 Jahren sollen es 27 sein
„Der Handel wird immer mehr
von Daten getrieben, um die
Produktion und die Beratung
zu verbessern“
Olaf Rotax
Gründer und Geschäftsführer
D-Group Hamburg
www.d-group.com
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Deloitte/Ebay
schäftsmodell“, stellt Rößler in Aussicht.
Händler vermieten dafür Präsentationsflächen oder lassen sich für Beratung bezahlen.
Geordert und gekauft wird per Tablet,
Smartphone oder Wearable.
Daten treiben Herstellung
und Handel voran
Weitere Visionen
und Perspektive
http://bit.ly/1xVyCnA
Die Deutsche Post stellt Szenarien zur
Zukunft des weltweiten Handels vor.
http://bit.ly/1BO4Xgm
Das Institut für Handelsforschung
zeigt in „Handelsszenarien 2020“ die
Auswirkungen des E-Commerce.
http://bit.ly/1oFhk99
„Erosion im Handel“ heißt das Thesenpapier, das das ECC mit der Beratung
Mücke, Sturm & Company erarbeitet hat.
http://bit.ly/1xXJuUV
Wissenschaftler, Unternehmer und
Praktiker diskutieren, wie die Arbeit
im Handel der Zukunft organisiert
werden soll.
Heidi.com und Hointer etwa haben daraus
bereits ein cooles Boutiquenkonzept entwickelt. Die Filialkette Liberty Woman
zeigt, dass sich Warenschauplätze in kleinen Städten halten können. Und Emmas
Enkel, ein Start-up aus Düsseldorf, definiert die Funktion „Nahversorgung“ neu:
mit Filialen, die ein Sortiment von rund
3.500 Produkten vorhalten und dieses online sowie durch Lieferdienste verlängern.
Aufgrund des Kostendrucks im Lebensmittelmarkt entwickeln sich Supermärkte
entweder zu Genusstempeln mit Show,
Service und Verkostung oder zu automatisierten Abholstationen. Sensoren melden,
wann Roboter Regale auffüllen sollen und
wie sie Waren platzieren. Displays sorgen
für Kundenansprache. Im Umfeld dieser
Märkte siedeln sich Dienstleister wie
Bringdienste oder Reinigungen an.
Mehr noch als die Digitalisierung in Geschäften forciert das mobile Internet den
datenbasierten Handel: Wie die Kunden,
die mit Smartphone oder Tablet surfen,
senden inzwischen auch RFID-Chips und
andere Sensoren auf den Produkten, Beacons in den Läden und an Plakaten und
selbst Automaten und andere Maschinen
Daten ins Netz: Damit lässt sich das Kun-
denverhalten immer besser analysieren
und der Abverkauf steuern – online wie
offline. „Der herstellereigene Handel und
die Vertikalisierung von Marken nimmt
zu“, beschreibt Heinemann die Folgen.
Daten werden immer begehrter. Vielleicht wird „der Handel sie als weitere Einkommensquelle entdecken“, meint IRLLeiter Kahl. Die Hersteller passen auf Basis
von Absatz- und Kundendaten ihre Produktion und die Warenströme an oder personalisieren Angebote. Marken investieren
daher bereits kräftig, um das „Gold der Zukunft“ in eigenen Stores, Outlets, Apps und
Webshops selbst zu schürfen. Umgekehrt
sichern sich die Filialisten Produktionskapazitäten für ihre Marken. „Der Kauf und
Weiterverkauf anonymer Waren verliert
immer mehr an Bedeutung“, sagt Rotax.
Eine faszinierende Vision: Bestellungen
direkt ans Band, um mit wenigen Handgriffen mehr – etwa Aufdrucke oder Zusatzteile – ein individuelles Produkt zu schaffen.
Durch Installations- und Wartungsservice
wird sogar eine Waschmaschine zum einzigartigen Angebot. Lebensmittel lassen
sich nach Kundengeschmack und medizinischen Forderungen zusammenstellen.
Das ist alles schon Alltag: bei Start-ups, die
mit Mass Customization experimentieren,
und bei Marken, die online Massenware
individuell konfigurieren lassen.
Die offenen Fragen zur
2/15
che hantieren Händler-Hersteller mit sehr
sensiblen Personendaten. Die Kunden fühlen sich schon heute überwacht. „Es fehlt ein
dominantes Design für den Umgang mit
Daten“, so Josephs-Chef Danzinger. „Wir
haben keine Institutionen, die das zentralisiert übernehmen und Regeln entwickeln.“
Handel, Verbraucher und Politik sind gefragt, endlich zu klären, welche Bedürfnisse
bestehen, und Normen zu formulieren.
Auch auf Informatiker und Programmierer kommt viel Arbeit zu: RFID-Chips etwa
sind als Datenvehikel im Lebensmitteleinzelhandel zu teuer, sie funktionieren nur begrenzt, wenn sie mit Metall oder Feuchtigkeit in Kontakt kommen. Viele der in Zukunftslaboren gezeigten Tools und Techniken sind nicht an die Geschäftsprozesse angeschlossen. Hier beginnt der Kraftakt für
den Handel: Es muss enorm aufgerüstet
Im Schnitt umfasst die
Customer Journey
19 Schritte,
benutzt werden alle
Informationskanäle
werden – technisch und personell. „In
Deutschland haben viele Händler noch kein
elektronisches Warenwirtschaftssystem“, bemängelt Heinemann, „und nicht einmal die
Hälfte der Online-Shops ist heute mobil.“
Noch wird der entstehende Investitionsbedarf unterschätzt. Noch verweigern sich
die Händler den bereits erkennbaren Möglichkeiten, dabei müssten sie längst mit Zukunftstechniken experimentieren und an
neuen Konzepten feilen. Die Kunden jedenfalls gehen bereits die ersten Schritte in die
◼
Zukunft des Handels.
Zukunft des Handels
Zu Faszination gesellt sich auch Beklemmung: In einem Handel ohne Medienbrü-
Susanne Vieser
internetworld.de/vs
Kaufen im Inspiration Store
Kunden und Technik im Josephs
Ebay, Metro und Paypal präsentierten drei
Monate lang den Inspiration Store als Warenschauplatz: Auf Podesten und Theken führten sie wechselnde Sortimente vor – Mode,
Wellness, Elektronik. Displays und Apps lieferten Produktinfos und tagesaktuelle Preise
sowie den Link zum Internet. Mit mobilen
Geräten wurde die Ware nach Hause oder
zum Mitnehmen in den Laden bestellt – und
natürlich auch bezahlt. Über kostenloses
WLAN wurde gratis die Verbindung zum Internet hergestellt. Vorträge und Studien flankierten den Inspiration Store, mit dem das
Trio die Zukunft des Handels zeigen und diesen vorantreiben will.
www.zukunftdeshandels.de
Ein Kaffee, Vorträge und viel neue Technik:
Am Rand der Nürnberger Einkaufszone lädt
das Fraunhofer-Institut im Josephs zur aktiven Pause ein. In anregender Atmosphäre
sollen Besucher Internet- und Verkaufstechnologien ausprobieren – und verbessern helfen: etwa den Gestenerkenner, den Schrittzähler zur Analyse von Kaufverhalten, Apps
oder 3-D-Drucker. Firmen und Forscher prüfen und diskutieren hier wie Verbraucher mit
Internet- und Sensortechnik umgehen und
sollen mit ihnen Ideen für mehr Anwendungsszenarien entwickeln.
www.josephs-service-manufaktur.de
Fotos: Hersteller
10
HAMBURG
05. Mai 2015
FRANKFURT
12. Mai 2015
DÜSSELDORF
19. Mai 2015
MÜNCHEN
21. Mai 2015
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INTERNET WORLD
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E-COMMERCE
12
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
9,8 Mrd.
Euro verdiente der
deutsche OnlineHandel im Weihnachtsgeschäft 2014
Das sind
15 %
mehr als im Vorjahr.
Der Weihnachtsumsatz
insgesamt wuchs
nur um 1,2 Prozent
6,6 Mrd.
Foto: Fotolia / Angkanasu
Euro Unsatz wurden
im Jahr 2014 über den
mobilen Kanal
generiert
Quelle: BEVH
Weihnachten ist mobil
Das vergangene Weihnachtsgeschäft bescherte deutschen Online-Händlern wieder ein
fabelhaftes Wachstum – vor allem der Umsatz über den mobilen Kanal ist stark gestiegen
an brauchte nicht viel Fantasie, um in
die Pressemitteilung von Amazon
Deutschland zur abgelaufenen Weihnachtssaison ein gerüttelt Maß an Häme gegen
Verdi hineinzuinterpretieren: Der OnlineHändler sprach euphorisch von der „besten
Weihnachtssaison aller Zeiten“ und
betonte, dass in der Woche vor Weihnachten, also genau in der Zeit, in
der die Gewerkschaft am angestrengtesten gestreikt hatte, 20 Prozent mehr Bestellungen getätigt
wurden als in derselben Woche des
Vorjahres. Von solchen Spitzen einmal abgesehen deckt sich die Erfahrung
von Amazon weitgehend mit der der ganzen Branche: Weihnachten 2014 war eine
fabelhafte Saison für den deutschen Webhandel. Der HDE veröffentlichte bereits
kurz vor Weihnachten eher verhaltene
Zahlen: Der Weihnachtsgesamtumsatz des
Handels werde wohl bei 85,5 Milliarden
Euro liegen, 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Mitte Januar zeigten dann aktuelle
Zahlen des BEVH, dass der Online-Handel
den Löwenanteil des Handelswachstums
M
„Ziel 2015 ist es, den
mobilen Besucher zum
mobilen Käufer zu machen“
Guido Laures
Chief Technical Officer
bei Spreadshirt
www.spreadshirt.de
für sich beanspruchen konnte: 9,8 Milliarden Euro verdienten die deutschen Webhändler im Weihnachtsgeschäft 2014, hat
der Branchenverband ausgerechnet – das
entspricht einem Wachstum von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Fragt man bei den Händlern selbst nach,
bestätigt sich das Bild: So wuchs Media-
Saturn im vierten Quartal beispielsweise
flächenbereinigt um 3,8 Prozent auf einen
Umsatz von 6,9 Milliarden Euro, die
Online-Umsätze allein schossen dagegen
um 25 Prozent nach oben. Der Anfang 2013
gestartete Erotik-Shop Amorelie konnte
Umsatzentwicklung
Durchschnittlicher
Transaktionswert
44 €
Smartphones
6,6
Mrd. Euro
2013
2014
74 €
Tablets
Noch geben Tablet-Nutzer mehr Geld
aus, Smartphone-User holen aber auf
Quelle: Infografik von Acid21
3,1
Mrd. Euro
Aktuelle Entwicklung im deutschen
M-Commerce
19. Januar 2015
2/15
seine Umsätze dank einer passend platzierten Werbekampagne zu Weihnachten verzehnfachen. „Sehr zufrieden“ sind auch
Cyberport, Jako-O, Zalando und Mytoys.
Die meisten der Webhändler, die sich
bereits zu ihren Weihnachtsgeschäft-Zahlen äußern, sind sich nicht nur bei der
INTERNET WORLD Business
Zeit des Jahres ihren Höhepunkt gefunden.
Bei Media-Saturn hat sich der Umsatzanteil, der über mobile Endgeräte erzielt
wird, gegenüber dem Vorjahr verdreifacht
und ist „mittlerweile deutlich zweistellig“,
so eine Sprecherin des Unternehmens. Bei
den Shops der Otto Group wurden im Weihnachtsgeschäft bis zu 40 Prozent des Traffics
über Tablets und Smartphones generiert.
„Mobile Commerce war eine tragende Säule
in unserem Online-Weihnachtsgeschäft“,
stellt Unternehmenssprecherin Anja
Schlumberger fest. Bei Ebay nutzen bereits
59 Prozent der Kunden mehrere Geräte,
um zu kaufen. Ähnlich sieht es bei der
Tochter Brands4friends aus: Bei dem
Shopping-Club war Heiligabend der
stärkste Mobile-Tag des Jahres. „Am 24.12.
lag der Mobile Share bei über 60 Prozent“,
berichtet Christopher Maaß, Director of
Marketing bei Brands4friends. „Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Anteil um
mehr als 40 Prozent gestiegen.“
Lohnende Mobil-Relaunches
vor Weihnachten
„Traffic und Umsatz aus dem
mobilen Kanal haben sich
nahezu verdoppelt“
Klaus Hellmich
Geschäftsführer Multichannel
der Galeria Kaufhof GmbH
www.galeria.de
Beurteilung ihrer Geschäfte einig, sondern
auch bei einem anderen Fazit: Weihnachten 2014 war das „mobilste“ Weihnachten
aller Zeiten. Im ganzen letzten Jahr ist die
Bedeutung von Mobile Commerce von
Monat zu Monat gewachsen – und diese
Entwicklung hat in der umsatzstärksten
Mobile
Internet-Nutzung
50 %
... der Onliner benutzen
mobiles Internet
Jeder Onliner besitzt im Schnitt
Auch für die Spielzeughändler, die zu
Weihnachten besonders viel zu tun haben,
war der mobile Kanal von entscheidender
Bedeutung: Bei Mytoys stieg der mobil
generierte Anteil am Bestellvolumen auf 30
Prozent, 10 Prozent mehr als 2013. Konkurrent Jako-O, der pünktlich zum Weihnachtsgeschäft einen Mobile-optimierten
Shop gelauncht hatte, weiß Ähnliches zu
berichten: „Hatten wir im vierten Quartal
2013 noch Traffic-Anteile von knapp einem
Fünftel bei der Nutzung von Tablets, so liegen wir in diesem Bereich in Q4 2014
schon bei einem Viertel“, so Marc Schmid,
Leiter E-Commerce bei Jako-O. „Die Conversion Rate ist seit dem Launch des Mobile-optimierten Shops im stark zweistelligen Bereich gestiegen.“
Spreadshirt hat vor dem Weihnachtsgeschäft noch schnell den mobilen Marktplatz und den mobilen Checkout-Prozess
überarbeitet – mit überraschendem Erfolg.
„Die Bestellzahlen über Mobiltelefone haben sich im Dezember im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum verfünffacht und machen jetzt rund 22 Prozent des gesamten
2,8 Endgeräte
Online-Umsatz
60 %
28 %
PCs & Laptops
35,2
Smartphones
Smartphones
Tablets
4,1
59 %
Tablets
69 %
2,5
Angaben in Milliarden €
Desktop PCs
Laptop
Internet-Nutzung der beliebtesten
Endgeräte
Gesamtumsatz:
„Im Weihnachtsgeschäft
2014 wurden 30 Prozent der
Aufträge mobil generiert“
Mobile-Umsätze
zu Weihnachten
in Zahlen
Oliver Lederle
Gründer Mytoys, www.mytoys.de
Bestellvolumens aus“, stellt Guido Laures,
CTO bei Spreadshirt, einigermaßen verblüfft fest. „Die Conversion Rate bei Bestellungen über das Mobiltelefon hat sich glatt
verdoppelt. Auch die mobilen Visits stiegen
um fast 100 Prozent. Das liegt deutlich über
unseren Erwartungen.“ Verdoppelt haben
sich Traffic und Umsatz über den mobilen
Kanal ebenso bei Galeria Kaufhof: Dort erfolgte ein Drittel der Besuche auf Galeria.de
über Smartphone und Tablet.
59 % der Ebay-Kunden sind
Multiscreen-Käufer.
verzeichnete fast doppelt so viele
Bestellungen über Smartphones und
Tablets wie im Vorjahr.
Der gute Vorsatz für 2015:
Spätestens dann Mobile First
Die bisher besten Mobile-Umsätze in einem
Weihnachtsgeschäft beweisen eindrücklich: Mobile Commerce ist endgültig angekommen. Das wissen auch die deutschen
Webhändler – und setzen prompt „Mobile
First“ ganz oben auf die Liste der guten Vorsätze. Kaufhof will ab kommendem Juni auf
eine getrennte mobile Variante des Shops
verzichten und stattdessen im Responsive
Design relaunchen. „Zudem werden wir
auch die Multichannel-Funktionalitäten
ausbauen“, so Klaus Hellmich, Geschäftsführer Multichannel der Galeria Kaufhof
GmbH, der den mobilen Kanal durch Verfügbarkeitsabfrage und Filialfinder auch als
Frequenzbringer für die Filialen sieht.
Ähnliches plant Media-Saturn mit neuen ortsbasierten Services für mobile Nutzer. Marketingaktionen, die nur für AppNutzer zugänglich sind, stehen ebenfalls
auf der Agenda. Otto will dagegen seine
Payment-, Couponing- und Logistik-Lösungen in diesem Jahr besser miteinander
vernetzen, um die Mobile-Commerce-Erfahrung einheitlicher zu machen. Ebay will
das Unternehmensthema Inspiration noch
stärker in seine Apps tragen. Bei Mytoys
soll der mobile Shop in diesem Jahr einfacher und fokussierter werden. „Kampagnen und Aktionen werden stärker auf den
Use Case der mobilen Nutzung zugeschnitten“, so Mytoys-Gründer Oliver Lederle.
Bei Jako-O wird der Fokus auf die optimale Ausspielung des Shops auf allen Endgeräten gelegt. „Ziel 2015 ist es, den mobilen
Besucher zum mobilen Käufer zu machen“,
sagt Spreadshirt-Mann Laures – sicher
◼
stellvertretend für seine Kollegen.
41,8 Milliarden €
Fast 17 Prozent der Online-Umsätze
wurden 2014 mobil generiert
13
Ingrid Lommer
internetworld.de/il
Bei Spreadshirt haben sich die
Bestellungen über Mobiltelefone im
Dezember gegenüber dem Vorjahr
verfünffacht.
Bis zu 40 % des Traffics auf den
Shops der Otto Group wurden im
Weihnachtsgeschäft über mobile
Endgeräte generiert.
verzeichnete einen klaren
Anstieg von mobilen Zugriffen
auf den Shop zum Weihnachtsfest
und will 2015 die App-Strategie
„ausdifferenzieren, um Nutzerfreundlichkeit und Gamification sinnvoll zu
verbinden“.
An Heiligabend surften zwei
Drittel der Brands4friends-Nutzer
den Shopping-Club mit ihrem
Smartphone oder Tablet an.
E-COMMERCE
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Foto: Fotolia / Kantver
14
30,58 Euro investiert der
deutsche Mann
jährlich im Schnitt in
Männerkosmetik.
Scharfe Konkurrenten
Es tut sich was im Rasierklingenmarkt: Gillette steigt via Internet of Things in den
Online-Handel ein, während Mornin’ Glory seine Pflegeprodukte in den Handel bringt
Produkte für die Rasur
und Rasierwasser
machen einen Anteil von
48,2 % aus.
42,6 % der Männer
kaufen Rasurprodukte
und geben dafür 17,43
Euro pro Jahr aus.
18,7 % der Männer
kaufen Rasierwasser und
investieren dafür 17,83
Euro pro Jahr.
Quelle : GfK SE, Stand 2013,
Basis: 40.000 befragte Männer
Foto: Fotolia / Snygg
ei etwa 32,2 Millionen Männern in
Deutschland sprießen täglich neue
Bartstoppeln. Und immer mehr von ihnen
entdecken, dass es günstiger und komfortabler ist, sich ihre Klingen über das Internet nachzubestellen, als sie im lokalen
Drogeriemarkt zu kaufen. „Es wäre vermessen zu sagen, dass die großen Rasierklingenmarken wie Gillette uns auf dem
internationalen Markt schon spüren“, gibt
Christopher von Hallwyl, Gründer von
Deutschlands erstem Rasierklingenversender Shave-Lab, unverhohlen zu. Trotzdem finden sich in der eigenen Kundendatei immer mehr Männer, die ihren Bart
bislang mit Gillette stutzten.
Darauf, dass das Internet als Vertriebskanal für Rasierbedarf immer wichtiger wird,
müssen die großen Klingenmarken reagieren. Nachdem Versuche scheiterten, der
neuen Konkurrenz gerichtlich den Garaus
zu machen, werden sie nun selbst im Web
aktiv. So hat Gillette mit der „Gillette-Box“
ein Online-fähiges Gerät entwickelt, über
das sich Männer auf Knopfdruck die Klin-
B
Pflegeprodukte ergänzen das Sortiment der Shops. Mornin’
Glory produziert sie selbst, Shave-Lab hat einen Partner
gen für das derzeitige High-End-Produkt
online nachbestellen können. In der Box
befindet sich eine SIM-Karte, die Bestellung
geht per Mobilfunk raus. Vor wenigen Tagen
startete der Markenhersteller einen exklusiven Vorabtest, bei dem ausgewählte Nutzer
die Möglichkeit haben, durch direktes Feedback aktiv an der Produktentwicklung teilzuhaben. Basierend auf ihren Erfahrungen
soll das Gerät dann für die ideale Handhabung im Alltag optimiert werden.
Medienbruch kostet Umsatz
Von Hallwyl muss nicht lange suchen, um
bei der Box den großen Designfehler zu finden: Die Kunden müssen, um Fehlbedienungen auszuschließen und der vom Gesetz vorgegebenen Bestätigung der AGB
nachzukommen, die One-Klick-Bestellung
über die Gillette-Box per Mail bestätigen.
„Damit löst Gillette das Problem der Kunden nicht“, sagt von Hallwyl und sieht ähnliche Probleme bei allen E-Commerce-Modellen, die auf das Internet of Things setzen.
Shave-Lab-Gründer
Christopher von Hallwyl ...
Mit seinem Start-up hat er bereits vor zwei
Jahren zusammen mit Studenten der TU
München an einem ähnlichen Projekt
getüftelt – und es wieder verworfen: Die
Gefahr, dass der Kunde Fehler macht, sowie
der Medienbruch waren für ihn zwei
schlagkräftige Argumente gegen eine solche Lösung. Bei Gillette komme noch
erschwerend hinzu, dass nicht alle Klingen
auf alle Griffe passen, was zu Fehlbestellungen und Retouren führen könne. Und
schlussendlich ignoriere Gillette mit der
Gillette-Box auch die wesentlichste Erwartung der Kunden an den Online-Handel:
den günstigeren Preis. Denn die Klingen
werden von dem Online-Shop Perfect
Shave verschickt, den eine Werbeagentur
im Auftrag von Gillette betreibt. Verkauft
wird dort größtenteils zum UVP.
Aus von Hallwyls Sicht wäre eine App
besser geeignet, damit die Kunden die Klingen je nach Bedarf orts- und zeitunabhängig
nachbestellen können. Sie erhöht den Bestellkomfort auch für die Kunden, die sich
nur schwer für ein Klingen-Abo gewinnen
... hat seinen Webshop relauncht und dabei einen Konfigurator für
individuelle Rasurvorlieben entwickelt
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INTERNET WORLD Business
15
„Wir glauben an Multichannel“
Mornin’ Glory bringt seine erst vor wenigen Monaten gelaunchte Pflegeserie in
die Regale von DM in Österreich. Mitgründer Nicolas Stoetter erläutert, warum.
Gillette testet
die Gillette-Box
lassen. Dass der Deutsche äußerst ungern
eine Liaison eingeht, haben Shave-Lab und
sein Konkurrent Mornin’ Glory gleichermaßen gemerkt. Letzterer musste seine ursprüngliche Geschäftsidee, die rein auf Abos
setzte, nachbessern und die Klingen auch
frei verkaufen. Trotzdem hat Shave-Lab
treue Kunden, die Wiederkaufquote liegt
bei 73 Prozent, die Warenkörbe steigen. Bis
2020 sollen fünf Prozent Marktanteil erobert sein. Hilfe kommt durch Amazon.
Das Marktplatzgeschäft nimmt heute schon
30 Prozent vom Umsatz ein.
◼
Daniela Zimmer
internetworld.de/dz
Die Pflegeserie von Mornin’ Glory soll es
in Österreich demnächst auch bei DM
geben. Geht Mornin’ Glory damit einen
ähnlichen Weg wie Mymüsli?
Nicolas Stoetter: Sehr guter Vergleich.
Mymüsli ist ein Benchmark für uns in
puncto Markenaufbau und MultichannelVertrieb.
Ihr wichtigstes Produkt, nämlich die
Klingen, vertreiben Sie allerdings weiterhin nur online. Gibt es da einen Konflikt, weil Ihre Klingen vom selben
White-Label-Hersteller produziert werden wie die von DM Deutschland?
Stoetter: Wir machen einen Schritt nach
dem anderen. Die Pflegeprodukte sind
der ideale Startpunkt, weil sie das bestehende Sortiment ergänzen. Danach
muss man sehen, inwieweit es sich realisieren lässt, weitere Produkte zu listen.
Sehen Sie die Aktion eher unter Marketing-Gesichtspunkten oder wirklich als
interessantes Umsatzstandbein?
Stoetter: Unsere Handelspartner wären
nicht glücklich darüber, wenn wir das als
reine Branding-Übung sehen. Wir glau-
ben an Multichannel: Konsumenten kaufen nicht entweder online oder offline,
sondern entscheiden situativ zwischen
unterschiedlichen
Kanälen.
Hinzu
kommt: Online gewinnt natürlich an Bedeutung, aber Rasierklingen und Pflegeprodukte werden immer noch zu mehr
als 90 Prozent offline gekauft. Von daher
sehen wir hierin eine große Chance,
sowohl Markenaufbau als auch Absatz in
diesem Kanal zu betreiben.
Welchen Umsatzanteil erhoffen Sie sich
langfristig vom stationären Handel?
Stoetter: Langfristig gehen wir davon
aus, dass der stationäre Handel zu einem
stabilen Standbein mit einem Umsatzanteil von mindestens 25 Prozent wird.
Planen Sie ähnliche Kooperationen
auch in anderen Ländern wie Deutschland?
Stoetter: Ja, das ist eine länderübergreifende Strategie, die wir aber erst mal
lokal testen.
Was sagt denn der Handel, wenn sich in
seinen Regalen eine Marke einschleicht,
Nicolas Stoetter
ist Mitgründer des im November
2012 gegründeten Rasierklingen-Versenders Mornin’ Glory.
www.morninglory.de
die ja eigentlich nur eins im Sinn hat:
Klingenkäufer abzuwerben und zum
Online-Kauf zu motivieren?
Stoetter: Wir spüren in unseren Gesprächen, dass die Händler es durchaus willkommen heißen, dass eine Rasurmarke
mit ihnen spricht, die nicht zu einem der
großen Konsumgüterkonzerne gehört.
Wir wollen dem Marken-affinen Mann,
der sich heute mit Gillette rasiert, eine
Alternative bieten. Von daher geht es uns
primär eher um einen Markenwechsel
als um einen Kanalwechsel. Und von
Ersterem kann der Händler durchaus
profitieren.
29. Januar 2015
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INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Foto: Fotolia / StockRocket
16
Nie wieder in die Fläche
Ralf Lorenz hat das harte Stationärgeschäft in der Bürobedarfsbranche kennengelernt.
Mit seinem Online-Shop McBuero konzentriert er sich lieber auf das Internet
tationärketten, die den Online-Handel
erobern, Online-Händler, die Filialen
eröffnen – Multichannel ist das Gebot der
Stunde und ein Muss im kommenden Jahr.
Ralf Lorenz, Betreiber des mittelständischen Bürobedarf-Pure-Players McBuero,
kann da nur müde abwinken. In die Fläche?
Nie wieder. Dort hat der Berliner in den
90ern angefangen als kleine Kette mit drei
Geschäften. Kein Spaß, sagt Lorenz heute.
„Da boomt der Laden für zwei Wochen im
Jahr zum Schulanfang, ansonsten ist Flaute
angesagt, weil die Kunden ihren Leitz-Ordner auch im Supermarkt oder günstiger im
Internet kaufen“, so seine Erfahrung. „Ich
sehe in der Fläche keine Perspektive.“
S
ShopPorträt
Sortiment
Über 90.000 Büro- und Kommunikationsartikel von über 600
Marken in 300 Kategorien
Kunden
Privat- und Geschäftskunden,
10 Prozent Stammkunden
Umsatz
2014: über 4 Mio. Euro, plus 30
Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der größte Umsatzanteil wird über
Amazon und Mercateo generiert
Ziel unserer Marketingbemühungen ist es
deshalb, den originären Traffic auf der Seite
zu erhöhen und mehr Stammkunden zu
gewinnen.“ Bisher liegt deren Anteil an der
Kundschaft nur bei zehn Prozent.
In einer Branche, in der jeder Cent
Preisunterschied zur Conversion führen
kann, sieht Lorenz nur einen Ausweg aus
der Preisvergleichsfalle und der heißt:
Longtail. So hat beispielsweise ein Unternehmen wie Leitz um die 4.000 Produkte
im Sortiment, aber nur 400 davon sind
Schnelldreher. McBuero konzentriert sein
Marketing deshalb auf die 3.600 weniger
Longtail als Heilsbringer
Seit 2004 ist Lorenz mit McBuero im Netz
unterwegs. Auch dort ist das PBS-Geschäft
(Papier, Bürobedarf, Schreibwaren) für kleinere Wettbewerber der großen Player wie
Staples, Printus und Co. hart und extrem
vom Preis getrieben. „Wir generieren die
meisten unserer Umsätze über Plattformen,
vor allem Amazon und Mercateo, leider“,
erzählt der McBuero-Geschäftsführer. Der
Shop ist auch bei Rakuten und Meinpaket.de
gemeldet, von dort kommen aber kaum
Umsätze. „Jedes Jahr nimmt Amazon ein
paar Artikel aus unserem Sortiment und
vertreibt sie selbst zu günstigeren Preisen.
„Ich sehe in der Fläche
keine Perspektive“
Ralf Lorenz
Geschäftsführer,
www.mcbuero.de
beliebten Produkte, die in der Werbung
günstiger und vor einer Übernahme durch
Amazon besser geschützt sind.
Um gegen den Wettbewerb mit Performance Marketing zu bestehen, ohne sich zu
ruinieren, muss McBuero geschickt vorgehen: „Bei Adwords agiert unsere Agentur
Internetwarriors in engen Budget-Rahmen“, so Lorenz. „Die Kosten pro Order
müssen unter zehn Euro bleiben.“ Die
Adwords-Bemühungen werden ergänzt
durch Affiliate und E-Mail-Marketing.
Auch Kooperationen mit E-Mail-Providern hat McBuero schon ausprobiert. Zugang zu SEO hat die Agentur hingegen
nicht: Sie liefert nur Empfehlungen, umgesetzt werden sie inhouse. „Vor ein paar Jahren hat es eine andere SEO-Agentur mal
übertrieben, da waren wir dann raus aus
dem Google-Index“, erinnert sich Lorenz.
„Deshalb sind wir vorsichtig geworden.“
Das kleinteilige Marketing, das der Shop
mit viel Fingerspitzengefühl betreibt, zahlt
sich langsam aus: 2014 wuchsen die
Umsätze um 30 Prozent auf über vier Millionen Euro. Der originäre Umsatz – der
Umsatz, der direkt auf der Website ent◼
stand – stieg sogar um 50 Prozent.
Ingrid Lommer
internetworld.de/il
RECHT
19. Januar 2015
2/15
INTERNET WORLD Business
Frust mit Netzwerken
§
Wer einen Youtube-Kanal vermarkten lässt, muss aufs Kleingedruckte achten
S
„Viele Netzwerke bieten ihren
Partnern Knebelverträge an“
Christian Solmecke
Rechtsanwalt und Partner bei
Wilde Beuger Solmecke
www.wbs-law.de
YOUTUBE
Neue Funktion vermeidet
Ärger mit Musikrechten
Die Musikuntermalung von Youtube-Videos
kann Kosten und Ärger verursachen, wenn
die Urheberrechte nicht geklärt sind. Um
dies zu vermeiden, bietet das Video-Netzwerk jetzt eine Funktion an, mit der Content-Anbieter vor dem Upload eines Videos
überprüfen können, ob die Verwendung
eines bestimmten Musikstücks in einem
Land erlaubt oder verboten ist. Dazu gibt
man in der Audio-Bibliothek im Suchfeld
„Musik mit Anzeigen“ den Titel oder den
Interpreten des Stücks ein. Youtube listet
eventuell vorhandene Sperren auf. (fk)
Sabine Heukrodt-Bauer LL.M.
Rechts- und Fachanwältin für
Informationstechnologierecht
in Mainz
www.res-media.net
Foto: Fotolia / Botie
Abmahnung wegen
Facebook Like Button
über seine Kanäle und Videos abzuschließen. Auch hier fehlt oftmals die gebotene
Transparenz der Vertragsklauseln. Es
empfiehlt sich, in solchen Vereinbarungen
die Regelungen zum Mitspracherecht und
der Entscheidungsbefugnis genau zu prüfen, damit die eigene kreative Freiheit
nicht begrenzt wird.
Eindeutige Formulierungen im Vertragswerk sind entscheidend. Der Wortlaut „nach billigem Ermessen“ ist zum Beispiel nicht hinreichend bestimmt. Wenn
das Netzwerk dem Youtuber ein Zustimmungsrecht einräumt, muss dies vertraglich fixiert werden.
Als Content-Anbieter sollte man auch
die Vergütung im Auge behalten. Netzwerke lassen sich allzu häufig ihre Leistungen zu hoch vergüten. Der Youtuber sollte
64.000
Euro Bußgeld
muss ein Betreiber von Autowaschanlagen in Hessen zahlen,
weil er seine Mitarbeiter mit
Webcams filmte
ilmte –
und dabei
gegen § 6 des
hessischen
n
Datenschutztzgesetzes
verstieß.
Quelle: SKW Schwarz
darauf bestehen, die tatsächlichen Werbeeinnahmen einsehen zu dürfen, denn
Transparenz schafft Vertrauen.
Eine Kündigungsfrist von mehr als drei
Monaten sollte nicht akzeptiert werden.
Dies gilt insbesondere für befristete, sich
◼
automatisch verlängernde Verträge.
Christian Solmecke
Darauf müssen Sie achten:
∙ Bei Verträgen mit Vermarktungsnetzwerken sind
eindeutige, transparente
Formulierungen wichtig.
∙ Eine Kündigungsfrist von
mehr als drei Monaten sollten
Sie nicht akzeptieren.
Falsche Datenschutzinformationen
zum Like Button vom Facebook
berechtigen nicht zur Abmahnung
(Landgericht Frankfurt, Urteil vom
16.10.2014, Az.: 2-03 O 27/14).
Ein Online-Händler hatte in der Datenschutzerklärung informiert, dass er
keine personenbezogenen Daten an
Dritte weitergebe. Gleichzeitig war im
Shop jedoch der Facebook Like Button
installiert. Der Händler erhielt daraufhin eine Abmahnung, da das Plug-in
ohne Einverständnis der Nutzer Daten
an Facebook übertrage und die Datenschutzerklärung fehlerhaft sei.
Das Landgericht Frankfurt hat –
ohne inhaltlich auf die Datenschutzerklärung und deren Fehlerhaftigkeit
einzugehen – bereits einen Verstoß
gegen eine wettbewerbsbezogene
Norm verneint. Paragraf 13 Telemediengesetz, der die Informationspflicht beim Datenschutz normiert, sei
keine Vorschrift, die dazu bestimmt sei,
im Interesse der Marktteilnehmer das
Marktverhalten zu regeln.
Die Rechtsprechung ist uneinheitlich.
So hatte das Oberlandesgericht Hamburg zuletzt gegenteilig entschieden
(Urteil vom 27.06.2013, Az.: 3 U 26/12).
Datenschutzinformationen sollten daher korrekt sein und den Einsatz
etwaiger Plug-ins berücksichtigen.
UDRP-VERFAHREN
Porsche sichert sich
Domain – nach 14 Jahren
Ein Cybersquatter registriert unter falschem Namen die Domain Porsches.com –
und belegt sie mit Links zu Firmen, die
zwar Zubehör für die Sportwagen aus Zuffenhausen verkaufen, aber nichts mit Porsche zu tun haben. Eigentlich ein eindeutiger Fall. Doch die Domain wurde im Jahr
2000 registriert und Porsche ließ sich volle 14 Jahre Zeit, bis man ein SchlichtungsVerfahren (UDRP) vor der UN-CopyrightOrganisation WIPO anstrengte. Der Autobauer gewann dennoch – er hatte angeblich
erst 2014 von der Domain erfahren. (fk)
Foto: Hersteller
imon Unge ist ein Youtube-Star. Der
Themenkanal „Ungespielt“, auf dem
der 24-Jährige Video-Sequenzen von
Online-Games veröffentlicht, gehört mit
stolzen 32 Millionen Klicks pro Monat zu
den reichweitenstärksten deutschen Angeboten auf Youtube. Kurz vor Weihnachten
kündigte Unge das Ende seiner Zusammenarbeit mit dem Vermarktungsnetzwerk Mediakraft an – standesgemäß per
Video-Botschaft. Eine Konsequenz aus dem
Bruch mit dem Vermarkter: „Ungespielt“
wird geschlossen. Ein möglicher Grund:
Unges Vertrag mit dem Vermarkter, der die
Millionen Klicks monetarisieren soll.
Die Verträge der großen Netzwerke
können in vielen Fällen als Knebelverträge
bezeichnet werden. Zahlreiche Klauseln
sind nicht transparent, da diese häufig viel
zu schwammig formuliert sind. Nicht
wenige sind schlicht unwirksam. Vor Vertragsunterzeichnung sollte man als
Content-Lieferant daher auf wichtige
Schlagworte wie Exklusivität und Transparenz, Rechte und Leistungen sowie auf
Vergütung und Laufzeit achten.
Nach Abschluss eines Vertrags mit
einem Youtube-Netzwerk ist der Youtuber
in der Regel nicht befugt, weitere Kontrakte
17
Alter schützt vor Markenansprüchen
nicht: Porsches.com gehört Porsche
KNOW-HOW
18
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Serie: Verkaufen auf
Ebay
Foto: iStockphoto / Erhui1979
Ebay ist in den letzten Jahren stark professionalisiert
worden. Die Anforderungen
an die Verkäufer sind immer
weiter gestiegen. Dennoch
haben auch heute noch ambitionierte Newcomer auf dem
Marktplatz eine Chance.
Folge 1: Power Selling mit
Ebay – der Einstieg
(Ausgabe 2/2015)
Folge 2: Ebay für Fortgeschrittene – die Profi-Tricks
(Ausgabe 3/2015)
Auf
.de Power Selling mit Ebay
finden sich mehr als
70Mio.
Produkte von 5,4 Millionen
privaten Verkäufern,
175.000 gewerblichen
Anbietern und mehr als
100 Markenherstellern
und großen Händlern
Quelle: Ebay
Unter 70 Millionen Produkten gefunden zu werden ist die größte Herausforderung, der
sich Ebay-Händler stellen müssen. INTERNET WORLD Business verrät, wie es geht
uf Ebay trennt sich seit einigen Jahren
die Spreu vom Weizen. Das ist vom
Marktplatz auch so gewollt: Mithilfe eines
hohen Professionalisierungsgrads will der
Internet-Pionier mit Amazon Schritt halten. Das fordert die Verkäufer; vor allem
für Neueinsteiger ist es schwieriger als
noch vor ein paar Jahren erfolgreich zu
sein – aber möglich ist es immer noch.
Zu den größten Herausforderungen bei
Ebay zählt es, für die potenziellen Käufer
sichtbar zu sein. Bei mehr als 70 Millionen
Artikeln, die ständig im Angebot sind,
müssen Sie einige Dinge beachten, damit
Ihre Angebote überhaupt gefunden werden.
A
1. Marktanalyse
Kategoriewahl: Zwei Kategorien verursachen Kosten
und sind selten nötig
Bevor Sie einen Artikel bei Ebay einstellen,
ist eine Marktanalyse unumgänglich. Finden Sie heraus, ob Ihr Artikel auf dem
Marktplatz nachgefragt wird und in welchen Stückzahlen und zu welchen Preisen
er verkauft wird. Wenn Sie kein kostenpflichtiges Analyse-Tool nutzen wollen,
können Sie für den Anfang auch auf die
Recherchemöglichkeiten zurückgreifen,
die die Plattform selbst zur Verfügung
stellt. Über die klassische Ebay-Suche finden Sie die aktuellen Angebote, über die
erweiterte Suche können Sie auch nach in
den letzten 15 Tagen verkauften Artikeln
suchen. Sie müssen bei Ebay nicht unbedingt der günstigste Anbieter sein, denn
neben dem Preis spielen auf dem Marktplatz viele Faktoren eine Rolle. Dennoch
müssen Sie sich am Preisniveau der Wett-
bewerber orientieren und sollten nicht
deutlich darüber liegen.
2. Die richtige Kategorie
Bei Ebay gibt es 34 Hauptkategorien mit
insgesamt über 50.000 Unterkategorien.
Nehmen wir an, Sie möchten bei Ebay eine
Kameratasche verkaufen. Wenn Sie den
Suchbegriff „Kameratasche“ eingeben,
werden Sie feststellen, dass bei Ebay
Kamerataschen in mehr als 20 Kategorien
gelistet sind. Nun gilt es, die beste Kategorie herauszufinden.
Orientieren Sie sich zunächst an der Kategorie, in der die meisten Ihrer Produkte
eingestellt sind. In diesem Fall wäre das die
Kategorie „Foto & Camcorder“ und dort
die Unterkategorie „Kamera- & Fotozubehör“. Wenn Sie nun auf diese Kategorie klicken, finden Sie an erster Stelle die Unterkategorie „Taschen & Schutzhüllen“ und
damit haben Sie in diesem Fall die beste
Kategorie gefunden. Wenn Sie nun auf
diese Unterkategorie klicken, werden Sie
verstehen, warum die Wahl der richtigen
Kategorie so wichtig ist.
Bei Ebay sind fast 50.000 Kamerataschen
eingestellt und die meisten Bieter werden
die Auswahl einschränken, um das passende Angebot zu finden. Diese Einschränkung wird zunächst auf Kategorieebene vorgenommen und dann über die
Artikelmerkmale. Die Artikelmerkmale,
mit deren Hilfe der Bieter das passende
Angebot finden kann, können Sie jedoch
nur in der „richtigen“ Kategorie hinterle-
gen, in diesem Fall also in der Unterkategorie „Taschen & Schutzhüllen“.
Hier kann der Bieter dann die Artikelmerkmale z. B. nach Produktart, Markenkompatibilität und Farbe filtern. Je mehr
Filter er setzt, desto weniger Artikel werden angezeigt, das sind dann jedoch die
Artikel, nach denen er sucht, und dort
sollte auch Ihr Artikel angezeigt werden.
In vielen Fällen kommen allerdings auch
mehrere Kategorien infrage, nehmen wir
hier das Beispiel „Haargummis“: Haargummis können Sie sowohl in der Kategorie „Kleidung & Accessoires“ und dort in
der Unterkategorie „Damen – Accessoires“ / Haargummis, als auch in der Kategorie „Beauty & Gesundheit“ / Haarpflege / Spangen & Frisier-Accessoires
oder sogar in der Kategorie „Uhren &
Schmuck“ / Modeschmuck /Haarschmuck
einstellen.
In diesem Fall sollten Sie sich die Angebote in den einzelnen Kategorien genau
ansehen: In welchen Kategorien werden
die besten Preise erzielt? In welchen Kategorien ist der Wettbewerb am stärksten? In
welchen Kategorien werden die meisten
Artikel verkauft?
Wenn Sie sich nicht entscheiden können
oder wenn tatsächlich zwei Kategorien
perfekt passen, können Sie den Artikel
auch in zwei Kategorien bei Ebay einstellen. Diese Option ist kostenpflichtig, kann
jedoch sinnvoll sein. Nicht sinnvoll ist es,
Artikel generell in zwei Kategorien einzustellen, wenn nicht tatsächlich zwei Kategorien perfekt passen. In diesem Fall pro-
19. Januar 2015
2/15
duzieren Sie lediglich Kosten, ohne einen
Nutzen daraus zu ziehen.
3. Der richtige Titel
INTERNET WORLD Business
Wer nach schwarz-weiß sucht, gibt nicht
„sw“ ein. Auch englische Suchbegriffe
gehören nicht in den Titel, weil sie nicht
gesucht werden. Wer nach einem Bild mit
Sonnenblumen sucht, wird Ihr Angebot
nicht finden, wenn Sie statt Sonnenblumen „Sunflowers“ eingegeben haben.
Die Wahl des richtigen Titels entscheidet
bei Ebay über Erfolg oder Misserfolg. Sie
können das schönste Template haben – es
wird Ihnen nichts nutzen, wenn Ihr Arti4. Artikelmerkmale
kel bei Ebay gar nicht gefunden wird.
Was macht einen guten Titel aus? Zu- Wie bereits angesprochen, ist es sehr wichnächst einmal müssen die Suchbegriffe tig, bei Ebay die Artikelmerkmale zu hinpassen. Bleiben wir bei der Kamera- terlegen. Vor allem in Kategorien, in denen
der Käufer viele Treffer ertasche: Wenn Sie bei Ebay nach einer
zielt, ist es wichtig, ihm
Kameratasche suchen, werden
dabei zu helfen, die Suche
Ihnen auch die verwandten
einzugrenzen und damit
Suchbegriffe
angezeigt,
Ihre Chance zu erhöhen,
also Suchbegriffe, nach
gefunden zu werden.
denen die Bieter suchen,
Da viele Verkäufer
wenn sie auf der Suche
aktive Ebay-Käufer
darauf verzichten, die Arnach einer Kameratasche
gibt es weltweit
tikelmerkmale zu hinterlesind. In diesem Fall sind die
gen, haben Sie bei Käuverwandten
Suchbegriffe
fern, die die Suche ein„Fototasche“, „Digitalkamera
Quelle: Xxxxxx
grenzen, sehr viel größere
Tasche“ „Kamerarucksack“
Chancen gefunden zu
„Kameratasche
Nikon“
werden, wenn Sie genau
usw. Das wären Suchbedas tun. Wenn Sie Ihren
griffe, die in Ihren Titel
aktive Käufer
Artikel in der passenden
gehören, weil Sie damit
hat Ebay in
Kategorie hinterlegt haalle Bieter abholen, die
Deutschland
ben, zeigt Ebay Ihnen im
nach diesen Suchbegriffen
Verkaufsformular die zur
suchen. Selbstverständlich
Verfügung stehenden Artikelmüssen die Suchbegriffe zu
Quelle: Ebay
merkmale an, die Sie dann auch so
Ihrem Artikel passen. Wenn Ihre
Kameratasche nicht kompatibel für Nikon- weit wie möglich ausfüllen sollten.
Kameras ist, dann hätte der Suchbegriff im
Titel natürlich nichts verloren.
5. Naturgetreue Fotos
Wenn Ihnen die Suchbegriffe nicht ausreichen oder die Begriffe nicht zu Ihrem Bilder sagen mehr als 1.000 Worte, besonTitel passen, können Sie die Suche weiter ders im Online-Verkauf, wo es an Haptik
verfeinern, indem Sie auf die einzelnen fehlt. Sie müssen also dafür sorgen, dass
Suchbegriffe klicken. So würde der Klick der Kunde sich den Artikel so naturgetreu
auf „Fototasche“ zu weiteren Suchbegriffen wie möglich vorstellen kann. Bei „einfawie zum Beispiel „Fototasche Leder“ füh- chen“ Artikeln wie einem Spannbettlaken
ren. Von diesen Top-Suchbegriffen sollten reicht in der Regel ein Bild völlig aus. AnSie möglichst viele in Ihrem Titel unter- dere Artikel muss man aus verschiedenen
Winkeln betrachten können. Ein Schuh
bringen – wenn sie passen.
Wichtig ist dabei, dass der Top-Suchbe- zum Beispiel muss mindestens von vorn,
griff am Anfang steht. Statt mit „Wunder- von hinten, von oben und von der Seite
schöne Kameratasche“ muss der Titel also gezeigt werden. Die längste Bildseite sollte
mit „Kameratasche“ beginnen. Als goldene mindestens 500 Pixel lang sein, das Bild
Regel gilt hier: „Was sucht der Kunde?“ soll weder einen Rahmen noch Text oder
Antwort: eine Kameratasche (und nicht: grafische Elemente enthalten.Im Idealfall
eine wunderschöne Kameratasche). Und ist Ihr Bild freigestellt und zeigt ausdas ist dann genau das Keyword, das an schließlich den angebotenen Artikel.
Wichtig ist, dass der Artikel einwandfrei
den Anfang gehört.
Für den Titel haben Sie 80 Zeichen zur erkennbar ist und alle kaufentscheidenVerfügung und die sollten Sie bestmöglich den Details gezeigt werden. Das erspart
nutzen. Zunächst einmal steht das Pro- Ihnen auch spätere Retouren. Wenn Sie
dukt im Mittelpunkt, hier also die Kamera- etwa ein schwarzes T-Shirt verkaufen, das
oder Fototasche. Marken sind auch wich- einen tiefen Rückenausschnitt hat, müstige Suchbegriffe – also Kameratasche sen Sie das T-Shirt auch von hinten zeigen,
Nikon. Daneben kann das Material eine damit sich der Käufer ein Bild davon maRolle spielen – in dem Fall werden tatsäch- chen kann, wie tief der Rückenausschnitt
lich Kamerataschen aus Leder gesucht. ist. Verzichten Sie darauf, besteht die Gefahr, dass der Käufer den Artikel zurückNatürlich ist auch die Farbe wichtig.
Vermeiden Sie Füllwörter wie „wunder- schickt, weil er sich das T-Shirt anders
schöne“, „traumhafte“ und auch Füllzei- vorgestellt hat und zudem vielleicht auch
chen wie !!!! oder Klammern und Kommas. noch eine entsprechend negative BewerDamit verschwenden Sie lediglich kostba- tung im Bereich „Artikel wie beschrieben“
ren Platz. Vermeiden Sie auch Begriffe, des Bewertungsfensters hinterlässt. Und
nach denen der „normale“ Ebay-Käufer wenig schreckt Käufer auf Ebay mehr ab
nicht sucht. Ist Ihre Kameratasche grau, als schlechte Bewertungen.
Verlassen Sie sich niemals darauf, dass
schreiben sie „grau“ und nicht „anthrazit“.
Auch Abkürzungen gehören nicht in den die Käufer den kompletten Text lesen – die
Titel, weil sie keinen Suchbegriff ersetzen. meisten tun es nicht. Wenn Sie zum Bei-
152 Mio.
16,5 Mio.
spiel ein schwarzes Kleid verkaufen und
auf dem Bild ein rotes Kleid zeigen, weil
Sie von dem schwarzen Kleid kein Bild
haben, dann können Sie sicher sein, dass
einige Käufer enttäuscht sind, wenn sie das
schwarze Kleid auspacken, weil sie ein rotes erwartet haben. Es hilft wenig, wenn
Sie im Beschreibungstext darauf hingewiesen haben, dass es das Kleid nur in
Schwarz gibt. Viele betrachten nur das
Bild und schlagen dann zu.
Auch wenn Sie die Bilder bei Ebay
bereits hinterlegt haben, sollten Sie sie
zusätzlich im Angebotstext zeigen, damit
der Käufer nicht wieder nach oben scrollen muss, um sich das Bild noch einmal
anzusehen, wenn die Artikelbeschreibung
sein Interesse geweckt hat. Im Angebotstext zeigen Sie die Bilder am besten als
Vorschaubilder, die der Käufer bei Interesse vergrößern kann.
6. Angebotsbeschreibung
19
1
Sold
2
3
So oft werden
diese Artikel auf
Ebay verkauft
Alle 7 Sekunden
eine DVD oder Blu-ray
Alle 12 Sekunden
ein Kleid
Alle 13 Sekunden
ein Handy/Smartphone
Alle kaufrelevanten Details müssen in der
ohne Vertrag
Angebotsbeschreibung auf den ersten
Blick erkennbar sein. Beschönigen Sie
nichts und versprechen Sie nichts, was Sie
nicht halten können. Ein Sessel aus KunstAlle 15 Sekunden
leder darf nicht als „Ledersessel“ angeprieein Lego-Spielzeug
sen werden. Überfordern Sie den Käufer
nicht mit zu vielen Schriftarten und Farben
und lassen Sie ihn nicht zu viel scrollen.
Alle 21 Sekunden
Auch bei Ebay hat sich die „Amazonein Paar Pumps
Taktik“ bewährt: Machen Sie es wie der
große Online-Händler und platzieren Sie
in der Nähe des Bildes, das die meiste AufAlle 31 Sekunden
merksamkeit der Kunden auf sich zieht, die
eine Kaffee- oder
wichtigsten Details in Stichworten, sodass
Espressomaschine
der Käufer sie auf den ersten Blick erkennt.
Bleiben wir bei der Kameratasche. Sie würden hier dann zum Beispiel schreiben:
Alle 60 Sekunden
∙ Kameratasche für Spiegelreflexkameras,
eine Digitalkamera
Digitalkameras etc.
∙Außenmaße
∙Innenmaße
∙Farbe
∙Material
∙Gewicht
∙Mit Handschlaufe / Trageriemen
∙Stauraum / Fächeraufteilung
Darunter können Sie einen weiteren Text
in vollständigen Sätzen schreiben, angereichert mit Keywords. Hier ist Platz für
Zusatzinfos und eine emotionalere Käuferansprache. Zählen Sie beispielsweise
die kompatiblen Kameras auf, die in die Tasche
passen, beschreiben Sie
die Möglichkeiten, die
die verschiedenen Fächer bieten, betonen Sie
die Vorzüge. Der Text
könnte zum Beispiel so
lauten: „Die federleichte
Tasche mit den gepolsterten Gurten lässt sich
bequem tragen, sie
schützt Ihre wertvolle
Ausrüstung vor Stößen.“
Im nächsten Teil lesen
Sie, mit welchen Tricks
Sie Ihre Angebote bei
Ebay besser positionie◼
Marktanalyse: Für die erste Recherche brauchen Sie
ren können.
Marion von Kuczkowski
kein teures Tool, nur die Ebay-Suche und etwas Zeit
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
20
19.
xx.Januar
Monat 2015
2/15
x/15
Ist der Ruf
erst ruiniert
Bewertungsportale haben großen Einfluss auf die Kaufentscheidung, selbst wenn Kommentare frisiert sein können
unterschiedlichsten Produktkategorien
gesammelt werden. Viele der Portale wie
beispielsweise Kununu (Arbeitgeber),
Tripadvisor und Holidaycheck (Reisen)
oder Jameda (Ärzte) können auf Hunderttausende von Bewertungen verweisen.
Foto: shutterstock / Stefan Amer
nde vergangenen Jahres scheint sich der
Verdacht bestätigt zu haben: Das österreichische Magazin „Datum“ deckte einen
groß angelegten Internet-Schmäh auf. Viele
User vermuteten schon lange, dass derlei
Praktiken vorkommen. Namhafte Firmen
wie Opel, Bayer oder Tui sollen den Recherchen zufolge eine Wiener Agentur engagiert haben, deren Mitarbeiter nichts anderes taten, als unter falschem Namen auf den
unterschiedlichsten Bewertungsportalen
wohlwollende Kommentare zu hinterlassen.
Die große Freiheit im Web, sie bietet eben
auch Schwindlern eine Menge Freiraum.
„Ich würde den Anteil von manipulierten Bewertungen auf 20 bis 25 Prozent
schätzen“, sagt Peter Gentsch, Gründer der
Big Social Media GmbH in Berlin. Hochgerechnet ergäbe sich damit eine gigantische Zahl gefakter Kommentare, denn
allein in Deutschland haben sich rund 100
Bewertungsportale etabliert: für Autos,
Ärzte, Arbeitgeber, Restaurants, Reisen,
Rechtsanwälte etc. Einige konzentrieren
sich auf ganz bestimmte Segmente, andere
wie Ciao, Dooyoo oder Yelp verstehen sich
als branchenübergreifende Plattformen,
auf denen User-Kommentare zu den
E
User gehen bei der
Bewertung fair vor
Die Stimmen der Verbraucher sind bei der
Beurteilung von Produkten und Dienstleistungen nicht mehr zu überhören.
Knapp 75 Prozent der Internet-Nutzer
haben schon einmal eine Online-Bewertung abgegeben, belegt eine soeben veröffentlichte Studie der Tomorrow Focus AG.
Beurteilt werden vor allem Urlaube, Reisen und Online-Shops.
Dabei gehen die User überwiegend fair
vor. Die Bewertungen sind mehrheitlich
positiv (78 Prozent), die Kritiken sollen anderen bei ihren Entscheidungen helfen.
Tomorrow Focus teilt die KommentarSchreiber in vier Typen ein: Am häufigsten
ist danach der „Hilfsbereite“ anzutreffen
(siehe Grafik Seite 21). Beispiel Reisen:
Themen der Online-Bewertung
Für welche Themenbereiche haben Sie bereits Online-Bewertungen abgegeben oder könnten Sie
sich vorstellen, eine Bewertung abzugeben?
Urlaub und Reise
61,7 %
Online-Händler
61,3 %
Restaurants, Cafés und Bars
46,9 %
Arzt, Klinik, Therapeut
35,9 %
Elektronik
34,7 %
„Viele Urlauber sind Helfer, sie wollen die
nachfolgenden Gäste mit Tipps versorgen“,
sagt Ulrich Cramer, Sprecher des Portals
Holidaycheck. „Sie bewerten beispielsweise ein Hotel sehr gut, monieren aber nebenbei, dass die Gebühren der hoteleigenen Tiefgarage zu hoch sind und helfen mit
dem Hinweis, dass man zwei Straßen weiter kostenlos parken kann.“ Solche Tipps
kommen an. In der Studie sagen 92 Prozent
der Befragten, dass ihnen Online-Bewertungen generell Orientierung geben.
Eine andere Studie, die Big Social Media
mit Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) und
der Hochschule Aalen durchführte, verdeutlicht, warum die Versuchung so groß
ist, gefärbte Kommentare abzusetzen: Produkte mit positiven Bewertungen erreichen
einen durchschnittlichen Umsatzanstieg
von 30 Prozent. Die Untersuchung zeigt
aber auch, dass User den Bewertungsforen
vertrauen, obwohl möglicherweise viel im
Auftrag anderer gepostet wird. Da sie sich
des Problems bewusst sind, verkaufen sich
Produkte, die in der Bewertung 4,5 Sterne
aufweisen, dreimal besser als reine 5-SterneProdukte. „Der Grund hierfür ist, dass viele
Konsumenten Fake-Bewertungen vermuten, wenn es keine negativen Meinungen zu
einem Produkt gibt“, sagt Peter Gentsch.
Kleidung
Euphorische Bewertungen
34,3 %
Handwerker
wirken verdächtig
16,8 %
Versicherungen
15,3 %
Autokauf
15,2 %
Arbeitgeber
12,3 %
Friseur
11,2 %
Top-Themen für Bewertungen sind Urlaub und E-Commerce-Erlebnisse
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Tomorrow Focus Media, n = 2.248
Es darf also nicht nur positiv sein. „Durchgängig euphorische Bewertungen entsprechen nicht den Alltagserfahrungen und
erwecken schnell den Anschein der Manipulation“, betont Christian Bachem, Partner der Companion Strategieberatung in
Berlin. Zudem gelten Bewertungen nur als
relevant, wenn sich bereits zahlreiche User
dazu geäußert haben. Und drittens gilt:
„Kunden nehmen Kommentare dann
ernst, wenn sie in sich schlüssig sind und
im Kontext anderer Bewertungen plausibel erscheinen“, so Bachem.
Was aber bedeuten diese Tatsachen für
Unternehmen die damit leben müssen,
dass sie von Kunden bewertet werden?
Sollten sie sich darauf verlassen, dass
ihnen die Käufer überwiegend wohlwollend gesinnt sind? Sollten sie ihren gesamten Bekanntenkreis dazu auffordern, sich
auf den einschlägigen Portalen positiv zu
äußern oder sollten sie sich professionelle
Unterstützung suchen?
Susanne Büttner, Marketingberaterin
aus Unterschleißheim bei München, hat
eine Liste mit Tipps zusammengestellt,
wie Unternehmen Kundenstimmen und
Portale für ihr Marketing nutzen können
(siehe unten). Danach ist es erst einmal
wichtig, die Bewertungsportale als Chance zu begreifen und die Kunden zu positi-
Tipps für Bewertungsportale
So nutzen Sie Kundenstimmen
und Portale für Ihr Marketing
1. Legen Sie ein Profil in allen
relevanten Portalen an
2. Weisen Sie über Werbung auf die
Bewertungsmöglichkeit hin
3. Ermuntern Sie zufriedene Kunden proaktiv zu einer Bewertung
4. Optimieren Sie Ihre Beiträge
regelmäßig
5. Bringen Sie Ihren Kundenservice
auf Vordermann
6. Prüfen Sie Ihr Profil und
reagieren Sie auf Kritik
7. Versuchen Sie Kritik aus Sicht
des Kunden zu sehen
8. Bewerten Sie sich nicht selbst,
es kommt ohnehin ans Licht
9. Beziehen Sie Ihre Webseite ein,
verweisen Sie auf die Referenzen
10. Sammeln Sie viele Bewertungen
Quelle: Übersicht & Nutzung von Bewertungsportalen, Susanne Büttner
xx. Monat
19.
Januar2015
2015
x/15
2/15
INTERNET WORLD Business
21
Die vier verschiedenen Typen: Warum geben Sie Online-Bewertungen ab?
45 %
18 %
17 %
11 %
Nina Diercks
Der Hilfsbereite
Der Optimierer
Der Emotionale
Der Motivator
Bewertet, weil
er anderen helfen will,
das richtige
Produkt zu finden.
Bewertet, weil
der Bewertete die
Chance bekommen soll,
sich zu verbessern.
Bewertet, weil
er sich bedanken
möchte oder sich Luft
machen will.
Bewertet, weil
er will, dass andere
auch kaufen oder
die Dienstleistung in
Anspruch nehmen.
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Tomorrow Focus; Illustrationen: Freepik
ven Kritiken aufzufordern. „Ich habe
kürzlich bei einem Arzt an der Empfangstheke kleine blaue Kärtchen von
Jameda liegen sehen“, so Büttner. „Und in
einem Lokal wurde völlig unaufdringlich
für eine Yelp-Bewertung geworben.“ Viele
Portalbetreiber bieten zu diesem Zweck
kostenloses Werbematerial an. „Der wirksamste Schutz gegen schlechte Bewertungen ist es, für positive Bewertungen zu sorgen“, bestätigt Christian Bachem.
Fake-Kommentare haben
ein typisches Muster
Florian Weiß, CEO von Jameda, berichtet
in diesem Kontext von einem Sinneswandel. Als die Arztempfehlungsplattform
2007 gegründet wurde, waren die Mediziner äußerst skeptisch, sie fürchteten die
neue Form der Öffentlichkeit. Inzwischen
hat sich die Ärzteschaft aber entspannt.
„Sie hat erkannt, dass auch kritische Bewertungen den offenen Dialog zwischen
Arzt und Patient fördern und der Praxis
eine Möglichkeit zur kontinuierlichen
Verbesserung der eigenen Leistungen und
somit zu mehr Kundenzufriedenheit eröff-
Kununu: Auf dem
Arbeitgeber-Bewertungsportal finden
sich bereits 748.000
Erfahrungsberichte
Tripadvisor: Die
weltweit größte
Reiseseite baut
auf die Empfehlungen ihrer monatlich 315 Millionen
Besucher
nen“, so Weiß. Ähnlich sieht man es auch
bei der Bewertungsplattform Kununu.
Jedes Unternehmen könne kostenfrei
Kununu als „Stimmungsbarometer“ nutzen, meint Tamara Frast, Head of Corporate Communications & Marketing. „Ein
Blick auf die Bewertungen ist oftmals aussagekräftiger als so manche Unternehmensanalysen.“
Vorgehen bei der Online-Bewertung
Wenn Sie eine Online-Bewertung schreiben, wie sehr treffen folgende Aussagen auf Sie zu?
Ich versuche fair zu sein
98,3 %
Ich versuche vor allem Informationen zu geben, die für andere wichtig sind
94,3 %
Ich achte auf Rechtschreibung und guten Satzbau
91,5 %
Ich versuche andere zu begeistern, wenn ich selbst von einem Produkt / Service überzeugt bin
72,8 %
Ich bewerte aus dem Bauch heraus
40,7 %
Ich schreibe nur über die Faktoren, die von der Norm abweichen
31,6 %
Ich orientiere mich an bestehenden Bewertungen
Damit wirklich nur Kunden, Käufer oder –
wie im Falle von Kununu – echte Mitarbeiter Bewertungen abgeben, verbessern die
Portale stetig ihre Verifizierungsmechanismen. E-Mail- und IP-Adressen werden
gecheckt, Mitarbeiter überprüfen die Bewertungen auf Plausibilität, manchmal fordern sie Nachweise für Aufenthalte und
Arbeitgeber. Die Agentur Big Social Media
hat für diese „Fake Fraud Detection“ ein
Verfahren entwickelt, das die Muster typischer „gekaufter“ Kommentare prüft.
Wenn bestimmte Stilelemente häufig genutzt und auffällig viele gute Bewertungen
in einem Zeitraum gegeben werden, vielleicht von Kunden, die sonst keinerlei Profil im Netz haben oder aus exotischen Ländern kommen, schlägt die Agentur bei der
entsprechenden Plattform Alarm.
Für das Unternehmen kann dies ernste
Folgen haben. Bei Holidaycheck geht man
sogar so weit, Hotels, die beim Fälschungsversuch ertappt werden, auf der Website
mit dem Hinweis „Achtung Manipulation“
zu brandmarken.
Wie lautet einer der Tipps von Susanne
Büttner? „Bewerten Sie sich nicht selbst.
◼
Es kommt ohnehin ans Licht.“
16,2 %
Die User sehen sich als unabhängige Stimmen: Sie wollen vor allem fair sein
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Tomorrow Focus Media, n = 2.248
Helmut van Rinsum
internetworld.de/hvr
Die Anwältin und Partnerin der
Kanzlei Dirks & Diercks, Hamburg, ist spezialisiert auf juristische Fragen zur digitalen Welt
www.dirksunddiercks.de
„Das Behaupten falscher
Tatsachen ist unzulässig“
Muss ein Unternehmen jeden kritischen Kommentar hinnehmen?
Nina Diercks: Grundsätzlich schon,
allerdings gibt es Grenzen. Zum einen
darf ein Kommentar nicht in eine
„Schmähkritik“
münden.
Eine
Schmähkritik ist eine – an sich zulässige – Meinungsäußerung, bei der es
jedoch nicht mehr um die Auseinandersetzung mit einem Unternehmen,
sondern schlicht um dessen Herabwürdigung geht. Zum anderen ist das
Behaupten falscher Tatsachen immer
unzulässig. Und schließlich darf jeder
Kommentator zwar eine Menge meinen, aber Beleidigungen sind natürlich tabu.
Wann sind Grenzen überschritten?
Diercks: Das ist bei Meinungsäußerungen nicht immer ganz klar, zur
Einordnung hilft aber tatsächlich das
eigene Bauchgefühl. So handelt es
sich z. B. bei der Äußerung „Die ganze
Abteilung XY der Firma Z ist zu blöd
zum Sch***! Kein Wunder, dass auch
die Servicebewertungen so schlecht
sind!“ zwar grundsätzlich um eine
Meinungsäußerung, aber es findet
sich im ersten Satz eine klare Beleidigung der dort arbeitenden Mitarbeiter. Und der zweite Satz ist im
Gesamtkontext als Schmähkritik zu
bewerten, der das Unternehmen insgesamt herabwürdigt. Hinsichtlich
Tatsachenbehauptungen ist die Grenze
immer dann überschritten, wenn eine
Tatsachenbehauptung wie „Da müssen die alle für den Mindestlohn
schuften!“ nachweislich falsch ist.
Wie kann man sich dagegen wehren?
Diercks: Gegen Schmähkritik oder
unwahre Tatsachenbehauptungen steht
einem Unternehmen der Unterlassungsanspruch zur Seite. Dieser
kann, wenn die Identität des Kommentators nicht bekannt ist, auch
gegen den Plattformbetreiber durchgesetzt werden. Der Betreiber muss
dann den Eintrag beseitigen.
ONLINE-MARKETING
22
ness
INTERNET WORLD Business
19.
xx.Januar
Monat 2015
2/15
x/15
Das Unternehmen
Foto: Yoc
Dirk Kraus und Patrick Chaillié
gründeten im Dezember 2000 den
Mobile-Marketing-Anbieter Yoc
(Your Opinion Counts). 7,4 Millionen
Wagniskapital stellten die Berliner
BMP AG, die Industrie Management Holding und die Deutsche
Industrie Holding bereit. 2006 ging
Yoc an die Börse. Vorstand ist Dirk
Kraus. Seit 1. Januar 2015 unterstützt ihn Michael Kruse als Vorstand Sales, Operations und Technologie.
Geschäftsfeld
Yoc vermarktet Werbeflächen auf
mobilen Endgeräten und entwickelt darüber hinaus eigene Formate für Anzeigen. Die Kunden
sind auf der einen Seite Werbungtreibende (Advertiser), die über
Yoc Anzeigenformate auf mobilen
Endgeräten einkaufen. Auf der anderen Seite stehen Publisher, die
diese Werbeflächen anbieten, also
Betreiber von mobilen Webseiten
und Mobile Apps. Mit dem Aufkauf
des Technologiedienstleisters
Sevenval 2007 und der Gründung
des Affiliate-Netzwerks Belboon
expandierte Yoc in weitere Geschäftsfelder. Beide Dienstleister
hat Yoc inzwischen verkauft. Seit
2014 konzentriert sich Yoc auf das
Geschäftsfeld Mobile Advertising
und insbesondere Mobile Programmatic Advertising.
Standorte
220 Mitarbeiter waren zu Spitzenzeiten bei Yoc beschäftigt. Heute
arbeiten rund 70 Mitarbeiter an
sechs Standorten in Europa.
Hauptsitz ist Berlin. Niederlassungen sind in Wien (2003),
London (2005), Madrid (2005),
Paris (2011) und Düsseldorf (2014).
Umsatzentwicklung
Der Gesamtumsatz 2012 belief
sich (mit Belboon und Sevenval)
auf 34,6 Millionen Euro, allerdings
bei einem negativem Ebitda von
3,2 Millionen Euro. Der Kernbereich Mobile Advertising erzielte
dabei 13,6 Millionen Euro und
sank 2013 auf 11,9 Millionen Euro.
Für 2014 gibt Yoc einen Umsatz
von 10 Millionen an.
Cash oder Crash
Der Mobile-Pionier Yoc stand schon kurz vor der Pleite. Mit der Fokussierung auf Mobile
Advertising und einer umfangreichen Restrukturierung wurde die Talfahrt gestoppt
ai 2001: Ein nagelneuer Porsche 911
schwebt an einem Kran 50 Meter
hoch über dem Potsdamer Platz. Es ist ein
Dotcom-Crash der anderen Art, mit dem
der Berliner Mobile-Marketing-Anbieter
Yoc (kurz für Your Opinion Counts) auf
dem deutschen Werbemarkt aufschlägt.
78.000 User stimmen per Handy ab: Cash
oder Crash? Wird der Sportflitzer auf dem
Boden zerbersten oder per Gewinnspiel
verlost? Am Ende siegt Schadenfreude
über Gier. Der 140.000-D-Mark-Männertraum zerschellt am 5. Mai auf dem Pflaster. 52 Prozent der Nutzer hatten für den
Akt der Zerstörung votiert.
M
Mit dem Aufkauf des Technologiedienstleisters Sevenval 2007 und der Gründung
des Affiliate-Netzwerks Belboon diversifiziert Yoc in weitere Geschäftsfelder.
2010 schnellt der Kurs auf über 39 Euro,
2013 fällt er dann unter einen Euro. Yoc
tanzt auf zu vielen Hochzeiten, gerät ins
Schleudern: Dirk Kraus war bereits Ende
2012 – nicht ganz freiwillig – von Bord
gegangen, um vom Aufsichtsrat durch seinen Kompagnon Dirk Freytag ersetzt zu
Wachstumsmarkt: Mobile Advertising in 2017
Zeitschriften
Crash bringt Cash
5,9 %
Radio
Eine Launchkampagne, die den Yoc-Gründern Dirk Kraus und Patrick Chaillié zu
gewaltiger Popularität verhilft. Die „Bild“Zeitung, Boulevard-Magazine wie „Explosiv“, selbst der Newskanal CNN berichten
über das Schrott-Happening. Millionen
Menschen im ganzen Land wissen plötzlich, dass ihre Handys nicht nur zum Telefonieren dienen. Und auch die Werbekundschaft wird hellhörig. Große Markenartikler, Pepsi, Procter & Gamble, Müller
Milch – sie alle setzen plötzlich auf SMSMarketing. Das Unternehmen wächst und
gedeiht, Niederlassungen in Wien, London,
Madrid und Paris kommen hinzu, 2006
wagen die Berliner den Sprung an die Börse.
werden. Man war sich über die künftige
Ausrichtung des Unternehmens uneins.
Im Juli 2013 geht Sevenval für 6,5 Millionen Euro an deren Gründer Jan Webering
zurück – weit unter Wert, zu lange war der
Verkauf verschleppt worden. Ende 2013
dann erneut ein Bäumchen-wechsel-dich:
Der Yoc-Aufsichtsrat holt Kraus zurück,
Freytag geht. Gläubiger und Aktionäre sind
irritiert. Kreditlinien sollen gekündigt werden. Yoc steht kurz vor der Insolvenz.
6,2 %
Kino
0,5 %
Fernsehen
37,4 %
Outdoor
6,7 %
Zeitungen
12,2 %
Internet mobil
11,4 %
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Zenith Optimedia
Internet Desktop
19,6 %
107 Millionen Euro netto investierten die Werbungtreibenden 2014 in
Deutschland in mobile Werbung,
so eine Vorabschätzung des MAC
Mobile Report, den die Mobile-Unit
MAC im BVDW zur Dmexco veröffentlicht hatte: ein Plus von 65 Prozent, Tendenz weiter steigend. Das
bestätigt eine Prognose von Zenith
Optimedia. Demnach soll der mobile Werbemarkt bis 2017 um
durchschnittlich 38 Prozent pro
Jahr wachsen. Der Anteil mobiler
Werbung werde von heute 5 Prozent auf 11,4 Prozent im Jahr 2017
steigen, schätzen die Marktforscher der Publicis-Tochter.
xx. Monat
19.
Januar2015
2015
x/15
2/15
INTERNET WORLD Business
Aktienkurs Yoc: Freier Fall leicht abgebremst
Die Top 10 der Mobile-Vermarkter
40
Vermarkter
Angaben in Euro
1
2
3
4
5
6
30
20
10
0
03.06.2006
01.01.2008
01.01.2010
02.01.2012
01.01.2014
14.01.2015
Mit 18 Euro Ausgabepreis ging Yoc 2006 in den Handel. Von zwischenzeitlich 39 Euro fiel das
Unternehmen Ende 2013 unter einen Euro und hat sich derzeit bei ca. 2 Euro eingependelt
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Wallstreet Online
Anfang 2015 können die rund 70 Beschäftigten aufatmen. Kraus ist zuversichtlich:
„Wir haben momentan eine gute Ausgangssituation für Investoren. Die finanzielle
Situation ist geklärt, das Geschäft zieht wieder an. Für gewöhnlich zieht dann auch der
Aktienkurs nach.“ Momentan pendelt er
sich um die 2-Euro-Marke ein. 2014 machte
Yoc mit Mobile Advertising rund 10 Millionen Umsatz, nächstes Jahr soll es deutlich
mehr werden. Kraus rechnet mit zweistelligen Wachstumsraten.
Man habe allerdings ein hartes Jahr hinter sich, gibt der Yoc-Gründer zu, dem die
Rettung seines Babys schon allein deswegen ein Anliegen ist, weil neben Herzblut
auch eigenes Vermögen im Unternehmen
steckt. Im vierten Quartal 2014 habe das
negative Ebitda „nur“ 300.000 Euro betragen. Zum Vergleich: In den ersten drei
Quartalen 2013 machte Yoc durchschnittlich zwei Millionen Euro Verlust. Damit
sei man schon ganz nah am Ziel, betont
Kraus: „Unserer Planung zufolge erreichen wir im vierten Quartal 2015 die
schwarze Null, ab 2016 wird das Unternehmen auf Gesamtbasis schwarze Zahlen
schreiben.“ Besonders stolz ist Kraus aber
„Man darf sich nicht in zu
vielen Geschäftsfeldern
verzetteln“
Dirk Kraus
Gründer und Vorstand
Yoc AG
group.Yoc.com
23
7
8
9
10
Reichweite
Unique User
G+J Electronic Media Sales
Interactive Media CCSP
Axel Springer Media Impact
Tomorrow Focus Media
United Internet Media
Sevenone Media
42,9 %
39,7 %
34,9 %
30,4 %
25,1 %
23,5 %
14,74 Mio.
13,62 Mio.
11,98 Mio.
10,44 Mio.
8,62 Mio.
8,07 Mio.
OMS (Co-Vermarktung durch Yoc)
Yoc
Ströer Digital Group
IQ Digital
22,7 %
18 ,0%
16,8 %
14,4 %
7,80 Mio.
6,16 Mio.
5,75 Mio.
4,95 Mio.
Große Publisher dominieren die Mobile Facts. Yoc schafft es
als einziger unabhängiger Mobile-Vermarkter in die Top Ten
INTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Agof Mobile Facts 2014-III, durchschn. Monat (Juli, August,September 2014)
auf seine Personalpolitik. „Yoc hatte in
2012/2013 viele personelle Abgänge.
Meine Strategie war, die guten Leute
zurückzuholen und gute Leute, die gehen
wollten, zu halten.“ Die Rückkehr von
Führungskräften wie Jan Gräwen als
Country Manager Deutschland oder
Bernd Speicher als Head of Business
Development sieht Kraus als vertrauensbildendes Maßnahme im Markt.
Dazu kamen Restrukturierungen, Verhandlungen mit Gläubigern und harte
Kosteneinsparungen, die Yoc in Summe
positive Eigenkapitaleffekte von 6,1 Millionen Euro sowie Cash-Effekte in Höhe
von 4,5 Millionen einbrachten. Einer der
wichtigsten Schritte: der Verkauf von Belboon. Im Juli 2014 wurde die AffiliateTochter an die Münchner Beteiligungsgesellschaft Arcus Capital AG veräußert –
zur Behebung kurzfristige Liquiditätsprobleme, so die Vermutung von Analysten,
um sich künftig auf die Kernkompetenz
Mobile Advertising zu fokussieren, so die
offizielle Begründung.
Publisher-Frontends geplant, der den
beteiligten Partnern Einblick in ihre Echtzeitbuchungen geben soll. Auch ein
Reporting Tool für die Advertiser ist in
Vorbereitung. „Klassisches Mobile Advertising bleibt ein wichtiger Teil unseres
Business“, unterstreicht Kraus. „Programmatic wird jedoch sehr stark wachsen, wir
werden damit in absehbarer Zeit die
Hälfte des Umsatzes erzielen.“ Bereits
2015, so seine Schätzung, wird der automatisierte Handel rund 20 Prozent des
Umsatzes ausmachen. „Für uns ist das eine
Riesenchance, wieder eine innovative, füh-
rende Rolle in der Industrie einzunehmen“, glaubt Kraus. „Die Marke Yoc genießt nach wie vor eine hohe Reputation
und wird schon seit über einem Jahrzehnt
mit der Rolle des Vorreiters assoziiert“ –
einem Vorreiter, der mit dem Crash eines
Porsche 911 Furore machte und den Crash
des Unternehmens vielleicht gerade noch
◼
rechtzeitig zu verhindern wusste.
Vera Günther
internetworld.de/vg
&RQQHFWLQJ
$IÀOLDWH'LVSOD\
Die Konferenz für Affiliate Marketing und Display Advertising
Investition in Programmatic
„In einem Markt, der so schnell wächst
und sich so schnell verändert, darf man
sich nicht in zu vielen Geschäftsfeldern
verzetteln“, sagt Kraus. „Man kann nicht
ein Affiliate-Netzwerk wie Belboon zum
Wachsen bringen, sich parallel um den Bereich Mobile Technology kümmern und
dann zeitgleich auch noch Mobile Advertising aufbauen. Sonst wird man immer
schwächer sein als die Wettbewerber, die
sich auf einen Bereich konzentrieren.“
Die Veräußerungserlöse für Belboon
fließen laut Kraus direkt in die Entwicklung
neuer Produkte. „Wir wollen die Positionierung von Yoc als Mobile-ProgrammaticSpezialisten vorantreiben.“ Dazu zählt die
Etablierung von Private Marketplaces
(PMP) und der Launch von Yoc Programmatic Data Targeting zur datenbasierten
Zielgruppenansprache für Werbungtreibende. Publisher und Advertiser können
über PMPs fest definiertes Inventar zu festgelegten Konditionen handeln. In Großbritannien hat Yoc seine über Trading Desks
etablierten Private Marketplaces im August
letzten Jahres gestartet. Jetzt ziehen die Berliner auf dem deutschen Markt nach. Für
das erste Quartal 2015 ist der Launch eines
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ONLINE-MARKETING
24
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Technik, Trends
und Tweets
Wie Elektronikfachhändler Saturn mit einer Werbefigur
die Anzahl seiner Follower auf Twitter erhöht
Kampagne ist Tech-Nick, die bereits aus
dem Fernsehen bekannte Werbefigur der
Marke. Ziel war es, ihr mithilfe von Twitter „eine Stimme zu verleihen“ und sie so
für die Marke sprechen zu lassen.
Für die Kampagne auf dem Portal schuf
Saturn für Tech-Nick eine eigene Persönlichkeit inklusive Hintergrundstory mit
Wohnort und Hobbys. Die Werbefigur,
dargestellt von Schauspieler Antoine
Monot Jr., verrät seitdem auf dem SaturnAccount praktische Technik-Tipps und
gibt Neuigkeiten bekannt. Um eine Beziehung mit Usern herzustellen, beantwortet
er Fragen zu Produkten und kommentiert
Beiträge. Tech-Nick nutzt dabei eine Reihe
wiederkehrender Hashtags, wie beispielsweise #TechHack. Diese sind in die Tweets
eingefügt, in denen er Tipps mit seinen
Followern teilt.
Um die Figur auch außerhalb der Plattform bekannt zu machen, warb Saturn auf
der Firmen-Website, im Newsletter und in
anderen Social-Media-Kanälen für TechNick und den Account. Die Ergebnisse
nach den ersten sechs Monaten: @Saturn-
Tech-Nick twittert seit März 2014 für den Account von Saturn Deutschland
DE konnte drei Millionen Personen erreichen und gewann allein mit den gesponserten Accounts über 17.000 Follower. Zudem erzielte der Elektrofachmarkt Interaktionsraten von bis zu 95,2 Prozent. Im
Vergleich mit anderen Kanälen konnte
Saturn mit Twitter eine nach eigenen Angaben überdurchschnittlich hohe Klickrate
(CTR) in seinem Online-Shop erzielen.
Einen Grund für den Erfolg sieht Carsten Strese, Geschäftsführer von Media-Saturn Deutschland, in der Tatsache, dass im
Internet grundsätzlich ein großes Interesse
am Informationsaustausch zu Technikthemen besteht. „Wenn unsere Kunden
Produkte online kaufen oder recherchieren, möchten sie Informationen mit anderen austauschen können, um mehr über
die neuesten Trends herauszufinden oder
Hilfe bei der Entscheidung für das richtige Produkt zu erhalten“, so Strese. „Deshalb sind die Interaktion auf Twitter und
unsere Aktivitäten in anderen sozialen
Netzwerken ein unverzichtbarer Teil unserer Multikanal-Strategie.“ Für Thomas de
Buhr, Managing Director bei Twitter
Deutschland, muss Werbung auf der Plattform unterhaltsam, nützlich und relevant
sein, um die User zu erreichen. „Im Falle
Tech-Nicks ist sie alles zusammen. Die
Tweets von ihm sind witzig, für die Zielgruppe sehr relevant, bieten einen echten
Mehrwert durch interessante Produktinformationen, und Tech-Nick hilft sogar bei
konkreten Fragen“, so de Buhrs Fazit. ◼
Susanne Gillner
Yahoo jagt Google
In den USA büßt Google erstmals seit sechs Jahren Marktanteile ein
aut Yahoo-Chefin Marissa Mayer ist es mit 10,4 Prozent einen Suchanteil, der seit
die bedeutendste Partnerschaft, die fünf Jahren nicht mehr so hoch war.
das Unternehmen in den vergangenen Mozillas Kooperation mit Yahoo ist auf
fünf Jahren eingegangen ist: Seit Novem- fünf Jahre angelegt und erstreckt sich auf
ber 2014 ist im Firefox-Browser für US- den Desktop- und den Mobile-Browser.
In den wichtigen Märkten Russland und
Nutzer nicht mehr Google, sondern die
Yahoo-Suchmaschine als Standard vor- China arbeitet Mozilla inzwischen ebeneingestellt. Jetzt zeigt
die Partnerschaft mit
Mozilla erste AuswirAnteile im US-Suchmaschinenmarkt
kungen, wie Zahlen von
Statcounter belegen.
77,3 %
Hatte Google in den
75,2 %
USA im November
12,1 %
noch einen Marktanteil
12,5 %
von 77,3 Prozent, fiel
der Wert im Dezember
8,6 %
auf 75,2 Prozent. Das ist
10,4 %
zwar nur ein Minus von
2,0%
November 2014
zwei Prozentpunkten –
Andere
1,9 %
Dezember 2014
dennoch der schlechDurch die Kooperation zwischen Yahoo und Mozilla
teste Wert für Google
verliert Google im Dezember 2014 Marktanteile
seit 2008.
Yahoo hingegen verINTERNET WORLD Business 2/15
Quelle: Statcounter, Januar 2015
zeichnete im Dezember
L
falls nicht mehr mit
Google, sondern mit
den lokalen Anbietern
Hat der Nutzer den Werbeclip auch gesehen? Eine Frage,
Yandex und Baidu zusammen. Mit Yahoo löst
die Google Werbungtreibenden beantworten will
sich Mozilla nun auch
im US-Suchmaschinenmarkt aus der finanziellen Abhängigkeit tive Advertising Bureau (IAB) nach alle
von Google, dem einst wichtigsten Geldge- Spots, bei denen die Hälfte des Videos
ber. Allein 2012 erhielt das Unternehmen mindestens zwei Sekunden im sichtbaren
mit 280 Millionen US-Dollar 90 Prozent Bereich angezeigt wurde.
Die Daten stehen allen Werbungtreiseiner Einnahmen von Google. Wie nachhaltig die Neuverteilung der Marktanteile benden und Publishern zur Verfügung,
wirklich ist, wird auch davon abhängen, ob die Kunden des Tochterunternehmens
die Firefox-User nicht bald zur gewohnten Doubleclick sind. Künftig sollen die Infos
auch für Youtube-Werbung auf PC und
Google-Suche zurückwechseln.
Smartphone angegeben werden. Eine Abrechnung nach der Anzahl der gesehenen
Sichtbarkeit von Videos
Spots sei ebenfalls geplant, so Neal Mohan,
Um für Werbungtreibende weiter attraktiv bei Google Vice President für Video- und
zu bleiben, setzt Google auf den Treiber Display-Werbung. Im Lauf des Jahres will
Bewegtbild: Das Unternehmen misst der Konzern seinen Geschäftspartnern
künftig, ob Video-Anzeigen auch vom auch mitteilen, wie lange ein Clip sichtbar
Nutzer gesehen wurden. Das betrifft der war und ob der Ton abgespielt wurde. ◼
Definition des Branchenverbands InteracSusanne Gillner
Foto: Fotolia.de/Minerva Studio
m vergangenen Jahr ist Twitter Deutschland in die Anzeigenvermarktung eingestiegen. Zu den wichtigsten Möglichkeiten
für Werbungtreibende zählen gesponserte
Tweets und gesponserte Accounts. Dass
der Einsatz der Twitter Ads unter anderem
die Anzahl der Follower deutlich erhöhen
kann, zeigt Saturn. Dem Elektrofachhändler gelang es, innerhalb eines halben Jahres 45.000 neue Anhänger zu gewinnen.
Die Kampagne startete im März 2014
unter dem Account @SaturnDE. Mithilfe
gesponserter Tweets sollen seither gezielt
relevante Nutzer angesprochen werden,
vorrangig jüngere Männer mit einem Interesse für Technologie oder Gadgets. Die
Werbebotschaften werden mittels Targeting nach Schlagwörtern und Interessen
ausgeliefert. Sie erscheinen in der Suche
oder in der Timeline der Twitter-User.
Gesponserte Accounts nutzt Saturn, um
eine Follower-Basis aufzubauen und die
Reichweite bei Nutzern zu erhöhen. Diese
beworbenen Accounts werden in den
Suchergebnissen und in den Vorschlägen
von „Wem folgen“ angezeigt. Gesicht der
I
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26
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Ein Auto, zwei Gesichter
Vorgestellt
von
Honda präsentiert sein neues Modell Civic Type R in einem interaktiven Online-Video
otoren, Gartengeräte oder Motorräder: Honda ist weit mehr als nur ein
technologisch innovativer Autobauer.
Auch „die andere Seite“ des japanischen
Konzerns – die lange Rennsporttradition –
wird oft vergessen. Daher nahm Honda
die Einführung des neuen Civic Type R
zum Anlass, die Sportlichkeit seiner Fahrzeuge herauszustellen.
Das neue Modell kommt dieses Jahr in
den Handel. Bereits im November 2014
startete Honda mit einer aufwendig produzierten Kampagne, die „The Other Side“
M
Christoph Rager
Creative Director und Head of
User Experience bei der Coma AG
Foto: Honda
www.coma.de
Eine Marke, zwei Geschichten: Honda will seine Sportlichkeit beweisen
∙ Agentur: Wieden+Kennedy,
London
∙ Regie: Daniel Wolfe
∙ Start: November 2014
der Marke emotional, spannend und kreativ thematisiert. Kernstück ist ein interaktiver Film. Der Clou: Während der User
den Online-Clip ansieht, kann er durch
Drücken der „R“-Taste auf seiner Computertastatur jederzeit zwischen zwei Handlungssträngen hin- und herschalten.
Im Mittelpunkt steht neben dem neuen
Type R ein Familienvater. Dieser offen-
beider Handlungen nahtlos erlebbar. So
wird etwa aus dem Kindergarten eine
prunkvolle Villa, aus den KinderFaschingsmasken werden die Masken der
Bankräuber und der Großvater wird zum
Käufer des Diebesguts.
Die Kampagne begeistert durch ihr einfaches, aber innovatives Konzept wie auch
die Umsetzung mit
Liebe zum Detail.
Das zeigen auch
die Zahlen: Der Trailer wurde bislang
über 300.000 Mal auf
Youtube angesehen,
die Fanpage auf Facebook für das CivicType-R-Modell erreicht fast eine halbe
User switchen im Clip zwischen zwei Geschichten
◼
Million Likes.
Foto: Honda
∙ Kampagne:
Hondatheotherside.com
bart zwei Seiten. Je nach Storyline holt er
entweder tagsüber entspannt seine Kinder vom Kindergarten ab – oder begeht
nachts einen nervenaufreibenden Raub.
Durch die Wahl gleicher Perspektiven
und Szenen wird die Gegenüberstellung
R wie inteRaktiv: Mit Klick auf die
R-Taste wechselt die Erzählung
Foto: Honda
∙ Auftraggeber: Honda Civic
Foto: Honda
Steckbrief
Honda kann auch Sport: Das Modell
will Rennsportfreunde locken
Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
AmeropaReisen
Betreuung des Online-Marketing-Etats; Verantwortung von Strategie, Planung, Durchführung
und Controlling sämtlicher Online-Werbeaktivitäten des Reiseveranstalters
Uniquedigital
Media-Markt
Neue Spots zur „Wer will, der kriegt“-Kampagne;
ergänzt werden die TV-Spots u.a. durch Außenwerbung, Funk, Print, Online, Mobile
Ogilvy & Mather
Ikea
Kampagne zur Eröffnung des ersten IkeaStores in Korea; mit einem Mix aus TV-, Print-,
Out-of-home- und Online-Werbemitteln
Serviceplan
NY-Pamilo TV
Vermarktung des neuen Bewegtbildmagazins
zum Thema Lifestyle für die Kanäle Online,
Mobile und Smart TV
IP Deutschland
JT Touristik
Neue Kampagne für den Reiseveranstalter; mit
TV- und Online-Spot sowie Online-Bannern
Supermonaco
Sallos
Neue TV-Kampagne für das Restaurantunternehmen; Spot ist auch online und auf der KFCFacebook-Fanpage zu sehen
Serviceplan,
E+P Films
GmbH, MEC
Neue Kampagne für die Katjes-Tochtermarke;
mit TV- und Social-Media-Maßnahmen
Jung von Matt/
Spree
„Spiegel“
L’Oréal Paris
Neuer Fernsehspot für die Kosmetikmarke;
Clip läuft auch online; zusätzliche Maßnahmen
im Bereich Print und am PoS
McCann
Deutschland
Markenkampagne für das Hamburger NachThjnk
richtenmagazin mit dem neuen Slogan „Keine
Angst vor der Wahrheit“; mit Online-, Print- und
Out-of-Home-Maßnahmen sowie TV-Spots
McFit
Verantwortung der gesamten Mediaplanung für
die Fitnesskette; neue Kampagne mit TV- und
Online-Maßnahmen
Crossmedia
Vattenfall
Verantwortung des Affiliate Marketing; zudem
Betreuung aller Kampagnen des Energiekonzerns für die Bereiche Strom und Gas
KFC
Ad-Cons
24. - 25. März 2015, München
Finales
Kongres
sProgram
m
online!
Die Zukunft des
E-Commerce
Customer
Centricity
Dominik Brendel,
HRS
E-Commerce
im B2B
Nico Jung,
MÜPRO
E-Commerce
abroad
Sïmon Saneback,
E-commerce & Cross
Border Specialist
Keynote
Sucharita Mulpuru,
Forrester Research
Don Davis,
Internet Retailer
Dr. Oliver Breiden,
METRO Properties /
METRO Group
CrossChannel
Keynote
David Mattin,
trendwatching
Christian Drehkopf,
Zalando SE
CrossChannel
Florian Hermsdorf,
Otto Group
CrossChannel
Keynote
E-Commerce
im B2B
Michael Schreiber,
Festool GmbH
Customer
Centricity
Stefan Edl,
Facebook
Mit Code IW15iwb 240,– € sparen:
internetworld-messe.de
Keynote
Peter Thulson,
shopkick
Keynote
Johannes Ehling,
Ernsting‘s family
GmbH & Co. KG
Customer
Centricity
Louisa Classen,
Fliesenmax
GmbH & Co. KG
E-Commerce
abroad
Gerard Spatafora,
Millésima SA
InternetWorldMesse
#iwm
TECHNIK
28
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Alle wollen an
die Haustür
Wie Briefkästen, nur eben für Pakete: Paketboxen sollen
das Problem der „letzten Meile“ bei der Zustellung lösen
Dieser soll als „offenes“ System verschiedenen Logistikdienstleistern die Möglichkeit bieten, Paketsendungen darin abzuliefern. DPD antwortet auf Nachfrage, wie
weit die Entwicklung fortgeschritten ist:
„Bis Ende letzten Jahres wurde ein marktfähiges Konzept entwickelt. Es soll nun
gemeinsam umgesetzt werden. Nach
einem erfolgreichen Pilotprojekt werden
die Paketkästen voraussichtlich Mitte
2015 erhältlich sein.“ Eine offizielle Bezeichnung für die Lösung ist noch nicht
bekannt. Dienstleister sollen das System
mit oder ohne IT-Anbindung nutzen können. Und es soll mittelfristig auch Retouren abwickeln können.
Onebox: digitales Schloss
Die Firma Onebox hat eine elektronische
Lösung für ein Code-gesteuertes Paketkastensystem entwickelt. Onebox tritt als
unabhängiger Anbieter auf, der Dienst
kann von jedem Versanddienstleister lizenziert werden. Hersteller von Post- und
Paketkästen wie Renz können ihre Produkte mit diesem digitalen Schließmechanismus ausstatten.
So funktioniert es: Die Empfänger und
die Zusteller registrieren sich bei Onebox.
Per mobiler App oder über die Scan-Geräte der Zusteller wird das digitale Schloss
bedient. Zusteller und Empfänger öffnen
die Kästen mit einem Code, der per Smartphone App über die zentrale OneboxPlattform erstellt wird. Die Kästen selbst
sind nicht vernetzt. Ihr digitales Schloss
wird mit einer Batterie gespeist.
Das System ist noch nicht im Einsatz,
erklärt Sven Bornemann, Mitgründer und
Geschäftsführer von Onebox.
Wahrscheinlich werde es ab
Sommer 2015 angeboten.
Foto: Locumi Pressebild
er Paketbote klingelt, doch der Kunde
ist nicht zu Hause, um sein Päckchen
in Empfang zu nehmen. Muss der Bote ein
zweites oder gar ein drittes Mal kommen,
verursacht das für die Logistiker hohe
Kosten. Und die Kunden ärgern sich, dass
es so umständlich ist, die bestellte Ware zu
erhalten. Im schlechtesten Fall müssen sie
doch noch zur Postfiliale oder zum PaketShop gehen, um ihre Bestellung nach
Hause zu bringen. Vielen ist das zu lästig,
sie verzichten deshalb aufs Shopping im
Web. Auch der sich entwickelnde OnlineLebensmittelhandel benötigt ein flexibles
und zuverlässiges Zustellsystem.
Deshalb beschäftigt sich eine ganze
Reihe von Unternehmen mit einer Lösung
für die bequemere Lieferung, die auch
dann funktioniert, wenn der Konsument
nicht daheim ist. Im Moment beschreiten
verschiedene Marktteilnehmer unterschiedliche Wege. Spannend ist, welches
System sich am Ende durchsetzen wird.
Vorreiter war DHL mit dem Paketkasten. Er ist seit Mai 2014 bundesweit verfügbar. Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern können ihn kaufen oder mieten. Großer Kritikpunkt der Wettbewerber ist, dass es ein geschlossenes System
ist. Das heißt, dass nur DHL-Lieferungen
akzeptiert werden.
Die großen Post-Wettbewerber Hermes,
DPD, UPS und GLS arbeiten an einem
eigenen Konzept für einen Paketkasten.
D
Onebox plant eine flexible Nutzung, sodass beispielsweise auch der Bäcker am
Sonntagmorgen darin frische Brötchen
ablegen kann.
Locumi: Pakete an der Tür
Eine elegante Alternative zu klobigen
Paketkästen hat das Münchner Unternehmen Locumi Labs entwickelt. Locumi ist
eine gefaltete Tasche aus Filz. Sie wird
nicht am Boden vor der Haustür abgestellt,
sondern mit einer Halterung an der Haustür befestigt. Öffnet der Zusteller die
Tasche, entfaltet sie sich und das Paket
oder online bestellte Lebensmittel finden
darin Platz. Verschlossen wird Locumi mit
einem Reißverschluss, an dessen Ende ein
Schloss befestigt ist. Der Paketbote schließt
das mechanische Schnappschloss, der Besitzer öffnet es mit einem Schlüssel.
Die Filztasche mit Halterung kostet 129
Euro. Sie kann auch gemietet werden.
Dann beträgt die Startgebühr 29,90 Euro
Im Onebox-Portal verwaltet der Kunde seine Daten
und legt fest, wer die Box beliefern darf
Der Paketkasten von
DHL ist vor allem für
Einfamilienhäuser
geeignet. Er kann nur
für DHL-Sendungen
genutzt werden
Die Locumi-Pakettasche wird an die
Haustür gehängt. Sie kostet 129 Euro
und nimmt alle Lieferungen auf
19. Januar 2015
2/15
und die Monatsmiete 9,90 Euro. Beim Bestellen der Tasche muss der Kunde eine
Abstellgenehmigung ausfüllen, die Locumi Labs an die Versanddienstleister übermittelt. Ihr Zweck: Der Empfänger muss
für den Erhalt eines Pakets keine Unterschrift mehr leisten, allerdings geht dann
auch bei Verlust die Haftung auf ihn über.
Locumi funktioniert mit allen Versanddienstleistern. Zielgruppe ist die Stadtbevölkerung, die in Mehrfamilienhäusern
lebt, in denen kein Platz für große Paketkästen ist. Als Alleinstellungsmerkmal
sieht Christoph Baumeister, Gründer und
Geschäftsführer von Locumi Labs, die Anbringung der Tasche: Da sie nicht auf dem
Boden vor der Tür abgestellt wird, gebe es
keinen Konflikt wegen der Hausordnung,
in der das üblicherweise verboten ist.
Lockbox: Auslieferservice
Die Lockbox steht hingegen auf dem
Boden. Der Dienst bezeichnet sich als
„temporäre Packstation für die Wohnungstür“. Bestellt ein Kunde online in
einem Shop, gibt er seine Lockbox-Nummer als Lieferadresse an. Die Bestellung
trifft dann bei Lockbox ein. Dort wird sie
in eine Kiste gepackt und geht laut Lockbox-Geschäftsführer Thomas Kraker von
„Niemand hängt sich zwei
Kästen in den
Eingangsbereich“
Sven Bornemann
Gründer und Geschäftsführer
Onebox
www.onebox.me
INTERNET WORLD Business
Schwarzenfeld noch am gleichen Tag zum
Kunden raus. Für den eigenen Auslieferservice kooperiert Lockbox mit lokalen
Kurierdiensten.
Wichtige Komponente der Lösung ist
ein „Anker“, den der Konsument erhält,
nachdem er sich auf Lockboxsystem.com
angemeldet hat. Wird die Lieferung einer
Online-Bestellung erwartet, schiebt der
Lockbox-Kunde diesen Anker unter die
Haustür. Die Lockbox wird mit einem
Sicherungsseil und einem Schloss daran
befestigt. Sobald der Kunde seine Haustür
öffnet, kann er das Sicherungsseil entfernen und die Lockbox öffnen. Bei der
nächsten Bestellung wird die Box vor die
Tür gestellt und der Lockbox-Kurier
tauscht die leere mit der neuen Box aus.
Seit September 2014 wird der Dienst in
Berlin angeboten. Dort arbeiten acht Partner-Shops mit Lockbox zusammen, vorwiegend aus dem Lebensmittel- und
Getränkebereich. Die Partner-Shops versenden die bestellte Ware direkt in der
Lockbox. Selbst Getränkekästen können
mit dem Lockbox-Service geliefert und an
die Tür „gekettet“ werden. Für die Bestellung bei den Partner-Shops müssen die
Kunden keine zusätzlichen Gebühren an
Lockbox zahlen. Ordern sie bei anderen
Shops, verlangt Lockbox eine Gebühr von
2,90 Euro. Dieser Betrag wird zusätzlich zu
den Versandkosten des Shops fällig. Auch
Retouren sind über die Lockbox möglich.
Lockbox-Chef Kraker von Schwarzenfeld hebt hervor, dass Kunden keine Investitionskosten oder monatlichen Gebühren
haben. Zurzeit startet Lockbox Pilotprojekte in Wien und Graz sowie demnächst
auch in Hamburg. Bis zum Sommer will
das Unternehmen den Dienst auf fünf
deutsche Ballungsräume ausweiten.
Und noch ein Dienst nimmt gerade in
Berlin den Testbetrieb auf: Paketbutler.
Vermarkter des von der Telekom entwickelten Produkts ist die Hamburger Feldsechs Service Gesellschaft. Der Paketbutler ist eine faltbare Box. Der Empfänger
befestigt sie am Tag der erwarteten Zustellung an der Wohnungstür. Der Zusteller
entriegelt die Box mit einem Sicherheitschip, legt das Paket auf die Bodenplatte
und zieht die faltbare Stoffummantelung
nach oben. Schließt er den Deckel, ist das
Paket gesichert. Eine SIM-Karte im Deckel
des Paketbutlers kommuniziert dazu mit
einer Datenbank. Das erklärt, warum die
29
Übersicht: Diese Unternehmen bieten Paketboxen an
Name
Anbieter
Lockbox
Lockbox GmbH,
Berlin
Locumi
Onebox
Paketbutler
Paketkasten
Konzept
Lockbox liefert Online-Bestellungen in einer
eigenen Kiste aus, die per Seil an einem Türanker befestigt wird.
Locumi verkauft oder vermietet eine faltbare
Locumi Labs
GmbH, München Tasche mit Türhalterung, die an der Wohnungstür befestigt wird (für alle Versender).
Onebox GmbH,
Serverinfrastruktur für ein elektronisches
Niedernhausen
Schlossmodul, das Hersteller von Paketkästen
einbauen können (für alle Versender).
Feldsechs Service Paketbutler wird an der Haustür befestigt, der
Gesellschaft mbH, DHL-Zusteller legt darin das Paket ab oder
Hamburg
nimmt es mit.
Deutsche Post AG, Paketkasten für Privatkunden, kann nur für
Bonn
Lieferungen mit DHL genutzt werden.
INTERNET WORLD Business 2/15
Telekom beteiligt ist. Entstanden ist Paketbutler im Rahmen einer Initiative für die
Machine-to-Machine-Kommunikation.
In der Pilotphase ist DHL der einzige beteiligte Logistiker. Ob danach auch andere
Versanddienstleister mit an Bord sein werden, ist offen. Im dritten Quartal 2015 soll
der bundesweite Marktstart sein. Auch
Retouren können über den Paketbutler
angestoßen werden.
Die Beispiele zeigen: In diesem Jahr wird
sich in Sachen Paketboxen viel tun. Sven
Bornemann zählt die Faktoren auf, die ein
Paketbox-System erfolgreich machen:
„Entscheidend sind eine möglichst große
Verbreitung, die einfache Bedienung und
die flexible Nutzbarkeit.“ Sicherheitsaspekte müssen ebenfalls gelöst werden.
Der Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste e.V. (BdKEP) führte
im vergangenen Jahr mehrere PaketboxWorkshops durch. Er will keine eigene
Paketbox-Lösung vorantreiben, sondern
die Rahmenbedingungen mit den Branchenteilnehmern ausarbeiten. Andreas
Schumann, Vorsitzender des BdKEP, geht
davon aus, dass sich Paketboxen in den
kommenden fünf Jahren flächendeckend
durchsetzen werden (lesen Sie dazu das
◼
Interview auf Internetworld.de).
Ingrid Schutzmann
internetworld.de/is
Paketbutler ist eine
faltbare Tasche mit
eingebauter Konnektivität. Gerade
startet in Berlin eine
Pilotphase mit DHL
und Zalando
Lockbox sieht im Lebensmittelbereich viel Potenzial für flexiblere Lieferungen
Quelle: eigene Recherche
62 %
gehen davon aus, dass
Pakete in den nächsten
zehn Jahren an einem
Automaten am eigenen
Haus abgeholt werden
Quelle: Konsumentenbefragung für Ebay-Studie
„Zukunft des Handels“, Juni 2012, n = 1.005
TECHNIK
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Foto: Fotolia / Selensergen
30
Zahlen rund um die Welt
Wer im Ausland Geld verdienen möchte, muss seinen Shop den örtliche Gepflogenheiten
beim Bezahlen anpassen. Ein Blick auf die Vorlieben in Brasilien, Russland und China
24. und 25. März
„E-Commerce abroad“ ist auch eines
der Themen auf dem Kongress der
Internet World Messe in München.
„The Growth Opportunity – China’s
Cross Border E-Commerce“ ist der
Titel eines Vortrags von Lac Tran am
Mittwoch, 25. März, 12 Uhr. Tran ist EVP
Global E-Commerce bei Web2Asia,
einer chinesischen E-Commerce- und
Online-Marketing-Agentur.
Das aktuelle Kongressprogramm finden Sie unter:
www.internetworld-messe.de
as fällt den Deutschen spontan zu
Brasilien ein? Zuckerhut und Karneval, Fußball-WM und ein 7:1-Sieg.
Doch wer weiß schon, dass Brasilien die
sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt ist
und zu den Top-Ten-Ländern mit dem
höchsten E-Commerce-Umsatz gehört?
Fast 17 Milliarden US-Dollar setzte die
Online-Branche 2014 laut eMarketer um,
2018 sollen es gut 27 Milliarden sein. Ein
Grund, warum immer mehr Webhändler
ihre Fühler nach Brasilien ausstrecken.
W
Brasilien kauft auf Raten
Doch wer in dem mit gut 200 Millionen
Einwohnern bevölkerungsreichsten Land
des Kontinents erfolgreich sein will, muss
sich zwingend mit den Bezahlgewohnheiten der Brasilianer vertraut machen. Denn
der Umgang mit Geld ist in Brasilien ein
anderer als hierzulande. Bedingt durch
das niedrigere Einkommensniveau ist der
Kauf auf Raten weitverbreitet. „Ratenzahlungen sind sehr üblich und so gut wie ein
Muss“, erklärt Carlos Hix von der E-Commerce-Agentur Netresearch App Factory.
Der gebürtige Brasilianer ist zuständig für
das Management der Agentur in Brasilien. Sehr häufig werden die Ratenzahlun-
gen über die Kreditkarte abgewickelt. In brasilianer interessiert sich nicht so sehr
aller Regel erhält der Online-Händler für den Endpreis des Produkts, das er kaudabei sofort den kompletten Kaufpreis fen möchte. Er schaut vielmehr darauf, ob
gutgeschrieben, auch wenn der Kunde die er sich die monatliche Rate leisten kann“,
Waren in sechs, zwölf oder gar 24 Monats- erklärt Gladis.
raten bezahlt. „Bei rund 75 Prozent aller
Kreditkarten gehören also zwingend in
Transaktionen, die über Kreditkarte das Zahlungsmittel-Portfolio eines brasiliabgewickelt werden, kommt es zu einer anischen Shops. Am weitesten verbreitet
Ratenzahlung“, weiß Ralf Gladis, Grün- sind Visa- und Mastercard, daneben sind
der und Geschäftsführer des Payment lokale Karten im Einsatz. Aber Vorsicht:
Service Providers Computop. Der End- Viele brasilianische Banken geben Visakunde zahlt in der Regel keine Zinsen
und Mastercard-Karten
dafür, die Banken und Kreditaus, die nur auf dem heikartenfirmen decken ihre
mischen Markt gültig sind.
Kosten über höhere GeWer als Shop-Betreiber
bühren, die sie von den
einen europäischen oder
Händlern verlangen. So
US-amerikanischen Akder Kreditkartenzah- zeptanzvertrag mit diesen
zahlt ein Shop-Betreiber
lungen in Brasilien
für eine normale KreditKreditkartenfirmen hat,
sind Ratenkäufe
kartenzahlung im Schnitt
kann keine Zahlungen über
rund fünf Prozent Gebühdie lokal begrenzten Karten
ren, bei einer Ratenzahlung
annehmen. Lösen lässt
Quelle Computop
si das Problem durch
kann ein Aufschlag von
sich
e
weiteren fünf bis zehn Proeine
Zusammenarbeit
zent dazukommen – je
mit einem Dienstnach Laufzeit der Tilgung.
leister, der entspreBrasilien
en
Allerdings hat der Händler
chende Akzeptanzgute Chancen, diese Kosten
verträge anbieten kann.
auf den Verkaufspreis draufEbenfalls weitverbreitet ist
zuschlagen: „Der Durchschnittsdas Bezahlen mit Debitkarte.
75 %
19. Januar 2015
2/15
Auch diese sollte jeder Shop-Betreiber in
seinem Portfolio haben.
Als beliebtestes Zahlungsmittel gilt
darüber hinaus der Boleto Bancario, den es
schon sehr viel länger als den Online-Handel gibt. Dahinter verbirgt sich eine Art
Zahlschein, auf dem ein 47 Stellen langer
Code aufgedruckt ist. Dieser Nummerncode enthält alle relevanten Bezahldaten
wie etwa Wert, Fälligkeitsdatum, Bank- und Kontonummer sowie Verwendungszweck. Das Besondere: Mit
dem Boleto Bancario kann bei
allen Banken, auch via OnlineBanking, in Supermärkten
und mittlerweile sogar per
Smartphone-App bezahlt werden. Für den Händler ist diese
Zahlart recht günstig: Laut
Carlos Hix werden je Transaktion Gebühren von umgerechnet einem Euro fällig – unabhängig von der Kaufsumme.
„Trotz der erheblich niedrigeren Gebühren ist der Boleto
Bancario nicht bei allen Händlern beliebt, weil viele Bestellungen letztlich nicht bezahlt
werden. Insbesondere bei Impulskäufen nutzt der Kunde
oft die Zeit zwischen Bestellung und Bezahlung zum
Nachdenken und entscheidet
sich dann gegen den Kauf “,
nennt Hix als Grund. Dennoch darf die Zahlart in keinem Shop fehlen. Je nach Zielgruppe und Sortiment werden
meist zwischen 30 und 50 Prozent der Bestellungen über
den Zahlschein beglichen (siehe auch Interview Seite 32).
Russland liebt Bares
Ähnlich speziell wie in Brasilien
ist der E-Commerce-Markt in
Russland. Erste Auffälligkeit:
Der Klassiker unter den internationalen Bezahlarten, die
Kreditkarte, wird von den Russen sehr viel weniger genutzt.
Nur rund 20 bis 30 Prozent der
Web-Einkäufe werden damit
bezahlt – das gilt vor allem für
Waren aus dem Luxussegment. Die „kaufkräftigen Zielgruppen in den großen Städten“ setzen sie ein, weiß Gladis.
Damit gehören Kreditkarten
zwar in das ZahlungsmittelPortfolio, sie rangieren hier
aber am unteren Ende.
Sehr weit verbreitet ist hingegen die Nachnahme. Rund
58 Prozent der Waren werden
erst bei Lieferung bezahlt –
oftmals bar. Denn viele Russen sind in Sachen E-Commerce noch misstrauisch: Sie
nehmen die Ware gern erst in
Augenschein, bevor sie sie bezahlen. Die Abwicklung kann
ganz unterschiedlich erfolgen.
Zum einen kann der Kunde
INTERNET WORLD Business
die Ware beim Postboten bezahlen. Da die
russische Post aber als langsam und unzuverlässig gilt, setzen immer mehr Händler
auf die inzwischen zahlreich im Markt
agierenden privaten Anbieter. Auch diese
wickeln in der Regel Nachnahmezahlungen ab. Zum anderen ist es auch üblich, ein
Paket in einer Abholstation in Empfang zu
nehmen und dort bar zu bezahlen.
Statt per Barzahlung begleichen aber immer mehr russische Shopper ihren Einkauf
über Zahlungsterminals. Das am weitesten
verbreitete System heißt Qiwi. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Terminals mittlerweile fast an jeder Ecke stehen,
selbst in kleinen Dörfern sind sie zu finden“, berichtet Alina Semenyuta, die bei
der E-Commerce-Agentur Trust in Time
31
tätig ist. An diesen Terminals kann der
Nutzer sein Qiwi-Konto entweder mittels
Bargeld, über sein Bankkonto oder auch
über die seit einiger Zeit angeschlossene
Visa-Karte aufladen. Beim Online-Kauf
oder am Terminal wird die Kaufsumme
dann vom Qiwi-Konto abgebucht. Mittlerweile werden gut zehn Prozent der OnlineBestellungen über Terminals bezahlt. ▶
Im Payment versprechen
alle Anbieter Lösungen
aus einer Hand. Aber wie
viele davon haben eine
eigene Bank?
Als eines der führenden Unternehmen für das Payment
setzt die Wirecard AG auf eine klare Positionierung:
Die Kombination von Zahlungsabwicklung und Bankdienstleistungen. Weil wir über eine eigene Banklizenz verfügen,
bieten wir alle internationalen Kreditkartenakzeptanzen
und alle relevanten E-Cash-Verfahren an – über eine
einzige Plattform. Tatsächlich aus einer Hand.
Unser Portfolio
Zahlungssysteme
Risikomanagement
www.wirecard.com
Bankservices
Unsere Keyfacts
26.7 Milliarden Euro
Transaktionsvolumen
85 Services für Payment
und Risk Management
18.000 Kunden
TECHNIK
INTERNET WORLD Business
32
Vertrautheit mit Zahlarten
Ausland flößt deutschen
Händlern Respekt ein
Giropay
43 %
41 %
16 %
43 %
39 %
Sofortüberweisung
41 %
42 %
17 %
Masterpass (Mastercard)
19 %
38 %
43 %
Alipay
14 %
31 %
55 %
iDeal
13 %
Sehr vertraut
32 %
Vertraut
2/15
Gründe, keine ausländischen Zahlarten anzubieten
Zu viele länderspezifische Vorschriften
65 %
SEPA
18 %
19. Januar 2015
55 %
Wenig vertraut
Ausländische Zahlarten sind deutschen Händlern fremd
Fast die Hälfte der deutschen Webhändler hält internationalen E-Commerce für interessant, hat der Payment Service Provider PPRO in
einer Studie ermittelt. Doch sie
sehen viele Hürden, darunter hohe
Kosten für Bezahlverfahren und
Unwägbarkeiten beim Währungsumtausch. Außerdem fühlen sich
viele von Besonderheiten wie Steuervorschriften und Bezahlvorlieben überfordert. So sind gerade
mal 14 Prozent der deutschen
Händler mit dem chinesischen
System Alipay vertraut und nur 13
Prozent mit iDeal, dem beliebtesten System in den Niederlanden.
Internationale Transaktionen sind zu kostspielig
65 %
Steuerliche und rechtliche Aspekte sind zu komplex
63 %
Unsicherheit, welche Zahlarten angeboten werden sollten
52 %
Fehlende Ressourcen / Zeit zur Einrichtung
42 %
Payment Service Provider unterstützt keine weiteren internationalen Zahlungsoptionen
36 %
Unwissenheit und hohe Kosten schrecken viele Händler ab
INTERNET WORLD Business 2/15 Quelle: PPRO Group, Internationales Payment, Stand: November 2014; n = 150 deutsche Handelsunternehmen
Viviane Mendes
Geschäftsführerin der brasilianischen Spreadshirt-Tochter
Vitrinepix
www.vitrinepix.com.br
„Kreditkarten und Boleto
Bancario sind essenziell“
Bei Vitrinepix können Kunden ihre
Einkäufe per Kreditkarte, über
Boleto Bancario und mit Pag Seguro,
einem Paypal-Pendant, bezahlen.
Welche Bedeutung kommt Boleto
Bancario zu?
Viviane Mendes: Das System ist in
Brasilien sehr verbreitet und wir wickeln 50 Prozent unserer Bezahlvorgänge darüber ab. Es ist für uns auch
am günstigsten. Dahinter folgen mit
40 Prozent die Kreditkarten.
Bieten Sie Ratenzahlung an?
Mendes: Sie ist automatisch im Rahmen der Kreditkartenzahlung möglich. Ein Beispiel: Eine Bestellung
kostet 200 Real. Die Kreditkarte blockiert diese Summe innerhalb des
Limits und der Kunde zahlt dann
sechs Raten à 33,33 Real.
Welche Tipps haben Sie für deutsche
Händler in Brasilien?
Mendes: Kreditkarten und Boleto Bancario sind essenziell. Ohne diese Optionen werden die Kunden ausbleiben.
Sehr beliebt sind bei den russischen
Online-Shoppern E-Wallets. Rund die
Hälfte der Web-Einkäufe wird darüber beglichen. Die meisten Nutzer setzen Yandex Money oder Web Money ein. Erstere
ist die Wallet des russischen Suchmaschinenriesen Yandex mit über zehn Millionen registrierten Nutzern. Web Money
hingegen wurde 1998 gegründet und ist in
etlichen Ländern der Welt tätig. Im April
2014 verzeichnete das Unternehmen weltweit 25 Millionen Nutzer. Gemeinsam
halten die beiden Anbieter 90 Prozent
Marktanteil bei E-Wallets in Russland.
„Die Nutzung von E-Payment entwickelt
sich in Russland derzeit ziemlich schnell.
Vor allem jüngere Leute sind den Systemen
gegenüber sehr aufgeschlossen“, so Semenyuta. Beide Wallets sollte ein Shop-Betreiber in seinem russischen Shop anbieten. Paypal hingegen spielt auch in Russland noch keine große Rolle, weil das Unternehmen erst 2013 eine Erlaubnis für
den russischen Markt bekam.
Russland
58 %
der Russen
kommt dabei zugute,
sen ist in China das
bezahlen bei
dass Alipay zunehmend
Online-Überweisen sehr
der Lieferung
international expandiert.“
beliebt. „Nahezu jeder in
Generell ist zwischen der
China betreibt Online-Banlokalen und der internationaking, selbst auf dem Land“,
Quelle: Morgan Stanley
len Variante von Alipay zu
erklärt Gladis. Rund 13 Prounterscheiden, betont Ralf Gladis: Bei der zent der Online-Einkäufe werden so beinternationalen Version kann der Händler zahlt. Apple beispielsweise verzichte in
die Zahlungen in Dollar, britischem Pfund China auf die Alipay-Wallet und setze stattoder Euro abschließen, muss dafür aber dessen auf Online-Überweisungen, so
Transaktionsgebühren von rund drei Pro- Gladis. Diese Zahlungen müssen über die
zent in Kauf nehmen. Entscheidet er sich jeweilige Hausbank abgewickelt werden,
für die lokale Variante, muss er seine Ein- deswegen sind prinzipiell Verträge mit den
In China braucht es Alipay
nahmen selbst umtauschen, zahlt aber auch mehr als 100 größten Banken Chinas
Auch in China stehen E-Wallets sehr hoch nur ein bis 1,5 Prozent Gebühren. Für die nötig – eine zentrale Vermittlungsstelle gibt
im Kurs. Der reife E-Commerce-Markt – lokale Variante benötigt der Händler es nicht. Doch auch hier spielt Alipay eine
er stand laut eMarketer 2014 mit einem allerdings ein Konto in China – und dafür Rolle: Das Unternehmen ist weit mehr als
Online-Handelsumsatz von rund 426 Mil- in aller Regel einen Partner vor Ort.
nur ein Wallet-Betreiber, es ist vielmehr als
liarden US-Dollar vor den USA an der
Doch auch der Riese hat Wettbewerber: umfassender Finanzdienstleister zu versteWeltspitze – hat jedoch ebenfalls seine „Mittlerweile trumpft der Alibaba-Kon- hen. So verfügt Alipay über Verträge mit
eigenen Systeme ausgebildet. Marktführer kurrent Tencent mit seinem Bezahlsystem allen wichtigen Geldinstituten des Landes
bei den Wallets ist Alipay, das Zahlungs- Tenpay auf “, weiß Wübbeke. Tenpay ver- und bietet seinerseits Online-Überweisunsystem des chinesischen E-Commercefügt immerhin bereits gen als Bezahlverfahren an.
Giganten Alibaba. Es verdankt seiüber einen Marktanteil
Kreditkarten sind in China im E-Comne große Reichweite von rund
von 20 Prozent. Tencent merce bislang wenig verbreitet, denn tra800 Millionen registrierten
ist nach eigenen Anga- ditionell ist der Kauf auf Pump eher verNutzern der großen Beben nach Google, Ama- pönt. Dennoch besitzt mittlerweile die
liebtheit der Alibabazon, Alibaba und Ebay Mehrheit der Chinesen eine Kreditkarte,
Marktplätze Taobao, TMall
der fünftgrößte Internet- meist eine chinesische Unionpay-Karte.
Marktanteil hat
und Aliexpress: Alipay geKonzern der Welt. Be- Sie kommt im E-Commerce auf einen
Alipay in China
hört hier naturgemäß zum
kannt ist das Unterneh- Marktanteil von rund zehn Prozent. Neben
Standard. „Alipay ist ein Muss
men unter anderem auch Alipay und Online-Überweisung sollte
für jedes Online-Geschäft in
für seine Instant Messa- daher auch sie im Bezahlarten-Portfolio
Quelle: China
◼
und mit China“, lautet denn
ging Services „QQ“ und vertreten sein.
Internet Watch
auch die Empfehlung
„WeChat“, über die sich
von Jost Wübbeke vom
auch mobile Zahlungen
ab
Mercator Institute for
abwickeln lassen.
Christiane Fröhlich
China
China Studies, „deutN
Neben diesen beiden
internetworld.de/cf
schen
Unternehmen
digitalen Geldbör-
51 %
19. Januar 2015
2/15
INTERNET WORLD Business
Das richtige Tool finden
33
PraxisTipp
Social Media Monitoring ist Pflicht, wenn das Engagement Erfolg bringen soll
ahlreiche Hersteller bieten Tools für
das Monitoring von Social Media an.
Doch wer die Wahl hat, hat die Qual: Welche Lösung soll ein Unternehmen einsetzen, um zu erfahren, was die Kunden in
Blogs und Foren, via Facebook und Twitter posten? Vier Tipps für die Auswahl der
passenden Lösung:
Z
Vorgestellt von
Anna-Maria Zahn
Director Social Media Research
beim Marktforschungsund Beratungsunternehmen
Forschungsweb
Machen Sie sich klar, welche Maßnahmen
oder Handlungsempfehlungen Sie aus der
Analyse der Gespräche und des Verhaltens
im Social Web ableiten wollen: Wie sollen
die Ergebnisse Ihren Alltag unterstützen?
Welche Information hilft Ihnen wirklich
weiter? Nur wenn Sie sich am Anfang mit
diesen grundsätzlichen Fragen auseinandersetzen, können Sie ableiten, welche Art
von Tool Sie wirklich brauchen und welche Anforderungen es erfüllen muss.
2. Nicht ohne eine Strategie
Leiten Sie aus den Zielen und Einsatzbereichen eine Social-Media-Monitoring-
Foto: Fotolia / Romas29
1. Definieren Sie Ziele
Ein Monitoring Tool muss zu den Anforderungen im Unternehmen passen
Strategie ab, die Ihnen nicht nur bei der
Auswahl, sondern auch bei der Implementierung und der Weiterentwicklung des
Social Media Monitoring den Weg weist.
Sie sollte auch die Definition der wichtigsten Leitlinien umfassen. Nur so lässt sich
ein Monitoring aufsetzen, welches einen
tatsächlichen Mehrwert für das eigene
Unternehmen bietet.
3. Testen, testen, testen
Überzeugen Sie sich selbst von der Leistung des Tools und kaufen Sie nicht die
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Katze im Sack. Heute sind fast alle seriösen
Anbieter bereit, Test-Accounts oder TestSzenarien aufzusetzen. Zu einem Test
gehört nicht nur der Check der Datenmenge, sondern auch der Datenqualität.
Das beste Tool nützt nichts, wenn es zwar
viele, aber nur irrelevante Treffer liefert.
4. Priorisieren Sie
Vor dem Test sollten Sie Ihre Anforderungen festhalten und priorisieren. Untersuchen Sie dann, inwiefern das Tool Ihren
◼
Anforderungen entspricht.
Neugeschäft
Etats, Launches, Optimierung und Tools für den Webauftritt
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
4Care
Migration auf Intershop 7 und Neugestaltung
des Shops im Responsive Design
Intershop
Audi Unite,
Stockholm
Einsatz der Lösung „Acon“ für das Carsharing-Projekt „Audi Unite“ zur Verbindung der
Bordnetze im Fahrzeug mit dem Backend
des Autobauers
Valtech
Five by Five
Nutzung der White-Label-Lösung zur mobilen Zahlungsabwicklung am Point of Sale
Wirecard
Land
Brandenburg
Entwicklung des neuen Immobilienportals
„Altstadtbörse“ auf Basis des DMK Immomanager
DMK
E-Business
Momox
Einsatz der Personalisierungslösung Rich
Recs auf der Plattform www.medimops.de
Rich Relevance
Nestlé
Konzeption und Umsetzung einer LoyalityPlattform für die Marke Dolce Gusto
Defacto X / Department One
Schön Klinik
Überarbeitung der Website und Verbesserung der Suchfunktion
Cybay New
Media
Sportlernetzwerk
Entwicklung einer neuen Website und eines
Online-Shops für „Inju“, das neue Getränk
des Bionade-Erfinders Peter Kowalsky
Fürst von
Martin
Vorwerk
Gruppe
Realisierung eines digitalen Newsrooms für
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Nexum
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PERSONALIEN
38
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2014
Henning Dorstewitz
Twitter, Berlin
Terry von Bibra
Als Head of Communications ist Henning
Dorstewitz zu Twitter
Deutschland gewechselt. Der 39-Jährige
kommt von der Agentur Haystac aus Sydney nach Berlin. In den vergangenen vier
Jahren, die Dorstewitz in Australien und
Neuseeland verbrachte, arbeitete er unter anderem für Google.
www.twitter.com
Auf eigenen Wunsch gibt
Terry von Bibra seinen
Posten als Chief Retail
Officer Omnichannel bei
der Karstadt Warenhaus
GmbH auf. Der Manager, der
konzernweit sämtliche Aktivitäten im
Bereich Omnichannel und Online sowie Karstadt.de, Karstadtsports.de und
zeitweise den Bereich Marketing leitete, war im März 2013 zu dem Essener
Karstadt, Essen
Jessica Marx
IQ Digital, Düsseldorf
Seit Jahresbeginn ist
Jessica Marx neu bei
IQ Digital in Düsseldorf.
Als Sales Manager verstärkt die 32-Jährige das Team um Christian Giesen, Leiter Sales Digital (Nielsen 2) bei dem Vermarkter. Zuletzt betreute Marx den Verkauf beim Spieleentwickler Gamehouse
in der Region Deutschland, Österreich
und Schweiz.
www.iqm.de
Ergin Iyilikci
Comparis.ch,
Zürich (CH)
Beim dem Schweizer
Vergleichsportal Comparis.ch verantwortet Ergin Iyilikci seit
Januar 2015 die Bereiche Redaktion,
Marketing und Unternehmenskommunikation. Darüber hinaus ist der 41-Jährige als Chief Communications Officer Mitglied der Geschäftsführung. Bisher war
Iyilikci bei der Beratung PR from Berlin,
die er selbst gegründet hat, beschäftigt.
www.comparis.ch
Thorsten Pannen
Zeit Online, Hamburg
Die neu geschaffene
Position des Leiters
Produktentwicklung hat
Thorsten Pannen zum 1. Januar 2015 bei
Zeit Online in Hamburg übernommen. Er
berichtet an Geschäftsführer Christian
Röpke. Mit seinen drei Mitarbeitern soll
der 47-Jährige vor allem nichtredaktionelle Angebote auf Zeit.de vorantreiben,
etwa Studienorientierungsangebote.
www.zeit.de
Thomas Nuss / Hannes Weißensteiner
Eprofessional,
Hamburg
Ben Prause, seit Dezember 2014 als Geschäftsführer bei der
Performance-Agentur Eprofessional beschäftigt, hat zwei neue Kollegen in die
Geschäftsleitung berufen: Der bisherige
Director Search & Account Management
Konzern gekommen.
Vor seinem Wechsel
zu Karstadt hatte von
Bibra seit 2005 als Geschäftsführer von Yahoo
Deutschland gearbeitet. Als
Vice President Advertising Marketplaces EMEA war er zudem seit 2010
für internationale Aufgaben bei dem
Portal-Betreiber zuständig.
www.karstadt.de
Thomas Nuss (Foto) ist zum neuen Chief
Operating Officer aufgestiegen. Der 41Jährige, der seit 2009 bei der Hamburger
Agentur tätig ist, berichtet künftig ebenso
an Prause wie der neue Chief Sales Officer Hannes Weißensteiner. Der 31-Jährige, der Vertrieb, Account Management
und die strategische Geschäftsentwicklung verantwortet, war bislang Sales Director und Senior Business Strategist.
www.eprofessional.de
Julian Ahrends
Advendio, Hamburg
Zum Geschäftsführer
Product & Services ist
Julian Ahrends bei Advendio aufgestiegen. Der 38-Jährige verantwortet nun bei dem Dienstleister für
crossmediale Werbung den Ausbau sowie die Entwicklung und Anpassung der
Cloud-Lösung. Ahrends, der auch für die
Kundenbetreuung zuständig ist, arbeitet
bereits seit 2007 bei Advendio, zuletzt als
Director Consulting.
www.advendio.com
2/15
Stefan Schmitt
Smarthouse Media,
Karlsruhe
Seine Geschäftsführung erweitert Smarthouse Media, Anbieter online-basierter
Finanzapplikationen: Als neuer zweiter
Geschäftsführer neben Andreas Grunwald, der für Vertrieb, Finanzen und Key
Account Management zuständig ist, verantwortet Stefan Schmitt künftig den ITBereich. Der 44-Jährige folgt auf Peter
Heister (58), der die Axel-Springer-Tochter auf eigenen Wunsch verlassen hat.
Bisher war Schmitt Chief Technology Officer bei Smarthouse Media.
www.smarthouse.de
Michael Hodel /
Nina Lang
BBDO, Berlin
Mit zwei neuen Mitarbeitern verstärkt die
Agentur BBDO ihren Berliner Standort in
den Bereichen Digital und Strategie: Als
Creative Director Digital kommt Michael
Hodel von Kircher Burkhardt, wo er als
Creative Director Konzept/Content Marketing tätig war. Davor hatte der 39-Jährige als Freelancer unter anderem für
Audi, Mercedes-Benz, MAN und Volkswagen gearbeitet. Neben Hodel ist Nina
Lang neu bei BBDO Berlin. Die 28-Jährige, die die Agentur als Senior Planner bei
der Entwicklung von Marken- und Kommunikationsstrategien unterstützt, kommt
von Heimat Berlin. Dort war Lang bisher
als Senior Strategic Planner für Kunden
wie Rewe, Fanta und Hornbach aktiv. Zuvor war sie unter anderem bei DraftFCB
Partners in Wien beschäftigt.
www.bbdo.de
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
Bayerstraße 16a, 80335 München
Telefon (089) 741 17–0, Fax –101
www.internetworld.de
Sitz des Verlags:
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
Karlstraße 3, 89073 Ulm
Geschäftsführer
Florian Ebner,
Dr. Günter Götz
Chefredakteur:
Dr. Günter Götz (gg),
guenter.goetz@internetworld.de
Stellvertretender Chefredakteur:
Frank Kemper (fk),
frank.kemper@internetworld.de
Leitung Online-Redaktion:
Tanja Gabler (tga),
tanja.gabler@internetworld.de
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Marion v. Kuczkowski,
Helmut van Rinsum
Redaktion:
Schlussredaktion:
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
Till Dziallas (tdz),
till.dziallas@internetworld.de
Christiane Fröhlich (cf),
christiane.froehlich@internetworld.de
Susanne Gillner (sg),
susanne.gillner@internetworld.de
Vera Günther (vg),
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Stefan Hofer (host),
stefan.hofer@internetworld.de
Ingrid Lommer (il),
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Ingrid Schutzmann (is),
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Susanne Vieser (vs),
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Daniela Zimmer (dz),
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Art Directorin:
Maria-Luise Sailer
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Catharina Burmester, Hedi Hefele,
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Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
Ilka Rüther, Christian Schumacher
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INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
für den Internet-Entscheider und erscheint
zweiwöchentlich am Montag.
Der Bezugszeitraum für Abonnenten beträgt
jeweils ein Jahr.
Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 53,50
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
beträgt 4,50 Euro. In Österreich kostet das
Abonnement 61,90 Euro im Halbjahr, in der
Schweiz 107,10 Franken im Halbjahr. Das
Abonnement verlängert sich automatisch um ein
Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
erhalten bei Vorlage eines Nachweises einen
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PERSONALIEN
40
INTERNET WORLD Business
19. Januar 2014
2/15
Nelly Kennedy
Heiko Maier /
Veselina Zhecheva
D.C. Media Networks,
Berlin
Die Kommunikationsund Media-Agentur D.C. Media Networks
stärkt ihre Kompetenz im Online Marketing: Als Senior Account Manager betreut
Heiko Maier internationale Kunden. Der
35-Jährige war bisher unter anderem bei
Syzygy London, Publicis Mojo Sydney und
Publicis Hamburg aktiv. Zudem wechselt
Veselina Zhecheva zu D.C. Die 25-Jährige,
die bisher bei der Covus Group tätig war,
realisiert als Online Marketing Manager
Performance-orientierte Kampagnen für
Kunden des Digital-Commerce-Bereichs.
www.dcmn.com
Rose Silford
Spree7, Berlin
Vom Mobile-Advertising-Anbieter Yoc ist
Rose Silford zur Publigroupe-Tochter Spree7 gewechselt. Bei
dem Trading-Desk-Service in Berlin
kümmert sie sich als Senior Digital Media Analyst um Kampagnenkonzeption
und -betreuung.
www.spree7.com
Google Deutschland,
Unterschleißheim
Zum 1. Mai 2015 wechselt Nelly Kennedy zum
Internet-Konzern Google, um dort als Director of
Marketing für Deutschland, Österreich und die
Schweiz zu fungieren. In der Position
berichtet die bisherige Digitalchefin
des Verlags Condé Nast Deutschland
direkt an Torsten Schuppe, Marketingverantwortlicher für Nordeuropa.
Jenny Gerlof
Yoc, Berlin
Als Head of Human
Resources wechselt
Jenny Gerlof zur Yoc AG,
Anbieter im Bereich Mobile Advertising.
Sie übernimmt die strategische und operative Leitung der Personalabteilung und
berichtet an Vorstand Dirk Kraus. Zuvor
war Gerlof bei Google Deutschland unter
anderem für die Beratung der Mitarbeiter
und die Zusammenarbeit mit dem Shared
Service Center in Dublin zuständig. Mehr
zum Auf und Ab beim Mobile-Advertising-Spezialisten Yoc lesen Sie übrigens
in dieser Ausgabe ab Seite 22.
www.yoc.de
Mathias Bork
QVC, Düsseldorf
Das US-amerikanische MultichannelVersandhaus QVC hat
einen neuen Deutschlandchef ernannt:
Mathias Bork verantwortet nun als CEO
das operative Geschäft und das Wachstum des Unternehmens mit Sitz in Düsseldorf. Er berichtet an seinen Vorgänger
Steve Hofmann, CEO von QVC Europa,
der den Posten des Deutschlandchefs Ende 2013 interimistisch übernommen hatte.
Bork kam 2009 als Chief Merchandising
Officer zu QVC Deutschland.
www.qvc.com
Termine
Trade World 2015
Die Trade World 2015 findet im Rahmen
der Logistik-Messse Logimat statt und
bietet neben einer Ausstellung Fachvorträge rund um die modernen Handelsprozesse im Bereich des stationären,
interaktiven und Multichannel-Handels.
Termin: Stuttgart,
10. bis 12. Februar 2015
Condé Nast verlässt
Kennedy, die unter anderem an der Entwicklung der Digital- und
Produktstrategie von „Wired“ beteiligt war, im Zuge
einer internen Neustrukturierung.
Zu dem Münchner Verlagshaus war
die Managerin im September 2013
von Adidas gewechselt.
www.google.com
Barbara Wittmann
Immobilienscout24,
München
Seit 7. Januar 2015 ist
Barbara Wittmann beim
Online-Portal Immobilienscout24 in der
Funktion des Senior Vice President Sales
& Operations tätig. Damit verantwortet
die 46-Jährige die Sales-Strategie, die
Betreuung der Key-Account- und Kundenbeziehungen sowie Sales Management
und Sales Operations des Münchner Unternehmens. Seit 1999 war Wittmann für
den Technologieanbieter Dell tätig – zuletzt als General Manager und Executive
Director Sales, mit besonderem Fokus auf
den Mittelstandsmarkt. Zudem war sie
Managing Director der Dell Halle GmbH.
www.immobilienscout24.de
Gerd Robertz /
Clemens Todd /
Günter Hilger
Bücher.de, Augsburg
Nachdem er im November bereits seinen Posten als Geschäftsführer von Weltbild Retail geräumt hatte,
verlässt Gerd Robertz (Foto) nun auch die
Weltbild-Tochter Bücher.de in Augsburg.
Nachfolger des bisherigen Geschäftsführers, der aus dem Unternehmen Ende
Februar in gegenseitigem Einvernehmen
ausscheidet, werden Clemens Todd (44)
und Günter Hilger (51). Die beiden Manager waren bislang als kaufmännischer
Leiter beziehungsweise Marketingleiter
bei Bücher.de beschäftigt.
www.buecher.de
Matthias Nentwich
Vente Privée,
Düsseldorf
Als Nachfolger von
Alain Moreaux leitet
Matthias Nentwich künftig das Geschäft
des französischen Shopping-Clubs Vente
Privée in Deutschland. Während er das
Geschäft hierzulande neu ausrichten soll,
betreut sein Vorgänger als Key Account
Manager europäische Großkunden. Der
52-jährige Nentwich, der das Düsseldorfer Büro unabhängiger von der Pariser
Zentrale machen soll, war zuletzt Managing Director der Roullier Gruppe.
www.venteprivee.com
Eric Pütz
Ligatus, Köln
Zum Head of Sales
DACH ist Eric Pütz bei
der Ligatus GmbH aus
Köln aufgestiegen. Der 40-Jährige, der
seit Herbst 2011 bei der Tochter des Verlagshauses Gruner + Jahr beschäftigt ist,
arbeitete zuletzt als Leiter Performance
Display bei dem Marketing-Unternehmen.
Pütz, der zuvor unter anderem Channel
Manager Affiliate bei der E-Plus Gruppe
war, berichtet an Ligatus-Geschäftsführer Lars Hasselbach. Er folgt auf Christopher Uhl, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.
www.ligatus.de
Kosten: Im Logimat-Ticket inbegriffen
(28 bis 42 Euro)
www.tradeworld.de
Info:
PPC Masters
Nach dem Auftakt in Hamburg zieht die
PPC Masters 2015 nach Berlin um. Die
Kongressthemen drehen sich rund um
Online-Marketingmodelle mit Pay-perClick-Vergütung und sprechen OnlineMarketer mit Advanced und Expert Level
an. Die Vorträge greifen vielseitige The-
René Dörpinghaus
Deutsche Messe
Interactive, Hannover
Zusätzlich zu seinem
Bereich Operations ist
René Dörpinghaus künftig auch für den
Vertriebsbereich der Deutschen Messe
Interactive verantwortlich. Als Director
Sales & Operations soll Dörpinghaus, der
bislang unter anderem bei Freenet tätig
und für den Aufbau des Online-Vermarkters Free X Media mitverantwortlich war,
das bestehende Geschäft ausbauen und
neue Umsatzpotenziale schaffen.
www.messe-interactive.de
menfelder rund um Pay-Per-Click, SEA
und Adwords auf.
Termin: Berlin,
12. Februar 2015
Kosten: 349 Euro inkl. MwSt.
www.ppcmasters.de
Info:
Tactixx
Unter dem Slogan „Connecting Affiliate
& Display“ präsentieren auf der Tactixx
2015 erstmals sowohl Affiliate-Marketing-Spezialisten als auch hochkarätige
Adam Clyne
Weber Shandwick,
London (GB)
Um dem steigenden
Bedarf an Digital- und
Social-Media-Aktivitäten zu begegnen,
hat das Kommunikationsnetzwerk Weber
Shandwick Adam Clyne als Head of Digital in der EMEA-Region eingestellt. Vom
Londoner Büro aus soll er die digitalen
Belange der 33 Standorte in EMEA leiten.
Bisher war Clyne bei der TVC Group im
digitalen Geschäftsbereich beschäftigt.
www.webershandwick.de
Speaker aus dem Display- und RealTime-Advertising-Bereich die aktuellsten Entwicklungen und Trends. Die Taxtixx (früher: Affiliate Tactixx) findet im
Rahmen der E-Commerce Messe Internet World 2015 am ersten Veranstaltungstag auf dem Messegelände in München-Riem statt.
Termin: München,
24. März 2015
Kosten: 449 Euro zzgl. MwSt.
www.tactixx.de
Info:
STELLENMARKT
19. Januar 2015
2/15
INTERNET WORLD Business
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MEINUNG
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INTERNET WORLD Business
19. Januar 2015
2/15
Fehlgeleitete Versuche
Warum die EU-Vorstöße zur Zerschlagung von Google falsch sind
Was andere
schreiben
Martin Schulz (SPD),
Präsident EU-Parlament
Müssen sich die Verbraucher vor
Google fürchten? Wir müssen auf der
Hut sein. Denn immer wenn sich eine
technologische Revolution vollzieht,
muss man Regeln aufstellen, damit
das Neue eine positive Wirkung entfalten kann. Wenn die Politik jetzt die
richtigen Regeln setzt, muss sich niemand vor der digitalen Revolution
fürchten, sondern sie kann viel Positives bewirken.
Jan Philipp Albrecht,
(Grüne), MdEP
Die Debatte um die angebliche „Zerschlagung von Google“ führt an den
eigentlich zentralen Fragen leider
vorbei. Die Resolution des Europaparlaments wird den Herausforderungen für den europäischen digitalen Binnenmarkt nicht gerecht. So
braucht es vor allem endlich einen
verbindlichen und sanktionsbewehrten einheitlichen Rechtsrahmen für
Datenschutz und Netzneutralität in
der Europäischen Union, an die sich
Google ebenso wie alle anderen Anbieter auf dem EU-Markt halten
muss, gleich in welchem Mitgliedstaat es seinen Sitz sieht.
„Regierungen sollten Firmen
zu Innovationen ermutigen,
statt sie zu erwürgen“
Michael Wade,
Professor for Innovation and
Strategic Information Management,
IMD Business School, Lausanne (CH)
ergebnisse nach dem Zufallsprinzip?
Kaum vorstellbar, dass das für die Internet-Nutzer sinnvoll sein könnte.
Auch Werbekunden können jederzeit
bei Wettbewerbern buchen, obwohl Google
einen riesigen Anteil am Werbekuchen
hat. Googles Preise sind nicht unvernünf-
#amazon_market
Zitat
Rund 2 Milliarden Produkte
haben Händler weltweit 2014 über
den Amazon-Marktplatz verkauft
Quelle: Amazon
Foto: iStockphoto / Filo
Ingrid Brodnig,
Falter.at
Europa weiß nicht so recht, wie es
mit Google umgehen soll. Es gibt
vielerorts ein Unbehagen, aber Unbehagen alleine ist keine juristische
Kategorie. Entscheidend wird sein,
inwieweit Google tatsächlich gegen
die Wettbewerbsauflagen verstößt
und ob das Kartellrecht in digitalen
Zeiten erweitert gehört.
tig. Die größte Einnahmequelle –
Adwords-Textanzeigen auf den
eigenen Suchergebnisseiten –
speist sich aus Deals nach
dem Auktionsprinzip.
Google setzt keine Tarife
fest, die Preise für Adwords-Anzeigen entstehen durch Angebot und
Nachfrage. Betrachten wir
Googles zweitgrößte Einnahmequelle: Adsense, also Anzeigen, die
Google kontextbasiert über sein
Netzwerk auf fremden Websites
platziert. Hier gibt Google stolze 70
Prozent der Anzeigenerlöse an die
Website-Betreiber weiter.
Wirtschaftlich betrachtet könnte
Google langfristig in Schwierigkeiten geraten, da der Konzern zu sehr
auf Klicks auf die Websites von
Werbekunden setzt. Google weiß,
dass es zum Überleben Innovationen braucht. Und Regierungen
sollten Unternehmen wie Google zu Innovationen ermutigen, anstatt sie durch
die Gesetzgebung zu erwürgen. Apple
besitzt ein viel höheres Potenzial für eine
Monopolposition. Googles Android ist
ein offenes System, Apples iOS ist es nicht.
Das gesamte Apple-Ökosystem ist weitgehend abgeschlossen und wird genauestens kontrolliert.
Es ist wohl nicht die Bevölkerung der
EU-Staaten, die die Aktionen gegen
Google vorantreibt, vielmehr stehen Wettbewerbshüter dahinter, die die lokalen Interessen schützen und Punkte machen
wollen – indem sie auf jedes Ziel einschlagen, das sich ihnen bietet.
◼
„Beim Internet der Dinge
Dinge‘,
geht es nicht um ‚Dinge‘,
enschen.
sondern um den Menschen.
ie Mitte
Jeder Mensch ist die
hnoseines eigenen Technologie-Universums. Das
ernets
Universum des Internets
ch
der Dinge muss sich
ch
daher kontinuierlich
h
verändern und sich
stets dem wandeln-den Lebensstil der
en“
Menschen anpassen“
Samsung-CEO
BK Yoon
auf der CES
Foto: Samsung
or einigen Wochen hat das EU-Parlament einen – allerdings nicht bindenden – Entschluss gefasst, der die EUWettbewerbshüter dazu bewegen soll, die
Geschäftsfelder von Google zu entflechten. Die Europäische Union hat Google
seit 2010 im Visier. Es ging um Datenschutz, das „Recht auf Vergessen“, Suchergebnisse und andere Dinge. Die jüngsten Vorstöße des EU-Parlaments, Googles
Aktivitäten zu kontrollieren und zu zensieren, sind fehlgeleitet und möglicherweise politisch motiviert.
Google ist vor allem deshalb erfolgreich,
weil es ein gutes Produkt umsonst anbietet. Die große Mehrheit der Menschen
nutzt die Google-Suche freiwillig und findet ihre Suchergebnisse nützlich. Die User
werden nicht in monopolartiger Weise
gezwungen, Google zu nutzen. Kostenlose
Alternativen wie Yahoo oder Bing sind frei
verfügbar. Es gibt also Wettbewerber, aber
sie sind einfach nicht so gut wie Google,
das in Europa einen geschätzten Anteil
von 90 Prozent am Search-Markt hat.
Die EU-Vorschläge, die eine „neutrale
Suche“ fordern – ein Versuch, Google davon abzuhalten, Suchergebnisse zu seinem
eigenen Vorteil zu manipulieren –, gehen
komplett in die Irre. Google nutzt einen
mathematischen Algorithmus, um die
relevantesten Suchergebnisse vorherzusagen. Natürlich ist dieser Algorithmus nicht
unparteiisch, er unterstützt Googles Interpretation, welche Suchergebnisse am relevantesten sind. Doch offensichtlich ist die
große Mehrheit der Nutzer mit dem einverstanden, was Google ihnen präsentiert.
Worin bestünde der Vorteil einer „neutralen Suche“? Was soll sie liefern? Such-
V
Was wir sagen, das
tun wir. Was wir tun,
das tun wir für Sie.
Wenn zwei Parteien nicht nur wissen wovon sie sprechen, sondern auch Spaß an
der Sache haben, dann unterhalten sich nicht nur Kunde und Anbieter. Da sprechen
Profis miteinander. Sollte dies dann noch zu einer Geschäftsbeziehung führen, haben
wir natürlich auch nichts einzuwenden. Wir haben keine Kunden, wir haben Partner.
Das nennen wir Service made in Germany. thomas-krenn.com/thomas-krenn
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