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CP1_15web-1 - Chorverband der Pfalz eV

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Chorverbandstag des CVdP
In memoriam
Sonntag, 19. April 2015
mit Wahlen zum Präsidium
Festhalle Zweibrücken
Gerd Nöther
CVdP-Ehrenmitglied
verstorben
P 21615 · 1,60 EUR
Januar/Februar 2015
Chorverband
der Pfalz
1
Foto: © Musikschule Kuseler Musikantenland
Januar/Februar · Nr. 1/2015
ChorPfalz
ChorPfalz
Zeitschrift des Chorverbandes der Pfalz
ChorPfalz 1/2015
Wo wende ich mich hin?
2
Thema
zuständig
Ambulante Stimmbildung, FELIX,
Die Carusos, und was damit zusammenhängt
Vizepräsidentin Gudrun Scherrer,
Am Rauhen Weg 9, 67722 Winnweiler,
Tel. (0 63 02) 31 79, Fax (0 63 02) 98 33 55,
scherrer-winnweiler@t-online.de
Begutachtungskonzerte / Seminar
Chorleitung
Stellv. Verbandschorleiter Jürgen Schumacher,
Erlenweg 16, 67269 Grünstadt, Tel./Fax
(0 63 59) 86 07 04, JSchumacherChor@aol.com
Beiträge, finanzielle Angelegenheiten
Schatzmeister Eberhard Schwenck,
Am weißen Haus 21a, 67435 Neustadt,
Tel. (0 63 21) 6 89 26, Fax (0 63 21) 6 67 74,
tschwenck@t-online.de
ChorAkademie (organisatorisch),
OVERSO [OnlineVereinsOrganisation], Seminare Qualifizierung
von Chorsängern/-sängerinnen und
Seminare für Vereinsführungskräfte,
verantwortlich für den NEWSLETTER
Vizepräsident Werner Mattern,
Neckarstraße 31, 67117 Limburgerhof,
Tel. (0 62 36) 46 13 74,
mattern_werner@t-online.de
Chorjugend der Pfalz
Chorjugend-Vorsitzende Inge Vonnieda,
Hauptstraße 81, 67482 Freimersheim,
Tel. (0 63 47) 60 80 714 + 61 24, Fax (0 63 47) 60 80
715 + 91 85 00, inge.vonnieda@t-online.de,
i.vonnieda@chorverband-der-pfalz.de
Impressum
Die ChorPfalz ist die Zeitschrift des Chorverbandes der Pfalz und erscheint alle zwei
Monate mit sechs Ausgaben im Jahr.
ISSN-Nr. 1614-2861
Gedruckte Auflage: 4 000
Verkaufte Auflage: 3 900
Herausgeber:
Chorverband der Pfalz
im Deutschen Chorverband e.V.
Geschäftsstelle: Am Turnplatz 7
76879 Essingen
Fon: 0 63 47– 98 28 34 und 98 28 37
Fax: 0 63 47–98 28 77
E-Mail: pfaelzischer-saengerbund@t-online.de
Internet: www.chorverband-der-pfalz.de
Verlag und Anzeigen:
Edition Omega Wolfgang Layer
Verlag und Redaktion
Ahornweg 2
73773 Aichwald-Krummhardt
Mobil: 01 72 – 448 53 89
Fax: 07 11– 459 86 11
layer@edition-omega.de
www.edition-omega.de
Druck:
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Rudolf-Diesel-Str. 1
78048 Villingen-Schwenningen
ChorPfalz – Redaktion
Übersendung von Manuskripten, Bildern, Grafiken nur per eMail
Wolfgang Layer, Ahornweg 2,
73773 Aichwald-Krummhardt,
Tel. (01 72) 448 53 89,
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Redaktion:
Wolfgang Layer
Ahornweg 2
73773 Aichwald-Krummhardt
Fon: 01 72 – 448 53 89
chorpfalz@gmx.net
ChorPfalz –Verlag, zuständig u. a.
für Abo-Adressen, Versand, Anzeigen
und Nachrufe
Edition Omega (Wolfgang Layer),
Ahornweg 2, 73773 Aichwald-Krummhardt,
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Chorverband der Pfalz (CVdP) –
Alles, was mit dem Chorverband zu
tun hat, aber auch GEMA, Anträge
auf Förderung aus Mitteln der Glücksspirale usw.
Geschäftsstelle des Chorverbandes der Pfalz,
Am Turnplatz 7, 76879 Essingen,
Tel. (0 63 47) 98 28 34 + 98 28 37, Fax (0 63 47) 98
28 77, info@chorverband-der-pfalz.de
(www.chorverband-der-pfalz.de)
Hinweise:
Beiträge für den allgemeinen redaktionellen Teil sind an die Redaktion, Berichte
von Vereinen sind nach Möglichkeit über
die Kreispressereferenten des jeweiligen
Kreischorverbands zu senden.
Deutscher Chorverband (DCV)
Verbandsgeschäftsstelle, Alte Jakobstr. 149,
10969 Berlin, Tel. (0 30) 847 10 890, Fax (0 30)
84 71 08 99, info@deutscher-chorverband.de
(www.deutscher-chorverband.de)
Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherung des Deutschen Chorverbandes
ARAG Allgemeine Versicherung AG, Abt.
Sport-Betrieb, Gruppen-Versicherungsvertrag
Nr. SpV 1022832, ARAG-Platz 1, 40472
Düsseldorf, Tel. Vertrag (02 11) 9 63 38 34,
Tel. Schaden (02 11) 9 63 33 53, Fax Allgemein
(02 11) 9 63 36 26, duesseldorf@arag-sport.de
Musikalische Fragen, Chor-Akademie
(musikalisch) u. a.
Verbandschorleiter Bernhard Haßler,
Auf dem Blaul 18, 66978 Clausen,
Tel. (0 63 33) 22 66, bernhard.hassler@t-online.de
Kostenlose telefonische Rechtsberatung
für die Vereine des Chorverbandes der
Pfalz
Rechtsanwalt Malte Jörg Uffeln, Nordstr. 27,
63584 Gründau, Tel. (0 60 51) 1 89 79, Handy
(01 70) 4 24 19 50, Fax (0 60 51) 1 89 37,
ra-uffeln@t-online.de (www.kanzlei-uffeln.de)
Für Anzeigen und Nachrufe ist der Verlag
zuständig; Vorgaben und Preise der Nachrufe
siehe ChorPfalz Nr. 3/2004, Seite 35.
Abo-Bestellungen oder Änderungen der
Versandadressen sind ebenfalls an den
Verlag zu richten. Die Kündigung oder eine
Reduzierung von Pflichtexemplaren durch
Vereine ist nicht möglich, da der Bezug der
ChorPfalz durch die dem Chorverband der
Pfalz angehörigen Vereine eine satzungsgemäße Mitgliedsverpflichtung ist, die aus der
Vereinszugehörigkeit zum Chorverband der
Pfalz resultiert; diesbezügliche Fragen sind
mit dem Chorverband der Pfalz (und weder
mit dem Verlag noch mit der Redaktion)
zu klären. Die Kündigung von Einzel-Abos
privater Personen erfolgt gegenüber dem
Verlag mit einer Frist von sechs Wochen zum
Jahresende. Der Abdruck einzelner Artikel
– auch auszugsweise – ist ohne schriftliche
Zustimmung der Redaktion nicht gestattet.
Redaktionsschluss
für die Ausgabe März /April 2015
ist der 20. Februar 2015.
Foto: © Bärbel Kurz
Januar/Februar 2015
Nun wissen wir, dass der vielbesungene »Jäger aus Kurpfalz« auch durch die Gegend von Heltersberg geritten ist – ob sommers oder winters und ob
der Kuckuck nach der Jagd »Kuckuck« rief, ist nicht überliefert. Nur eines ist sicher: Die Strophen 3 und 5 sind nicht jugendfrei und fehlen deswegen
auch in jedem Schul- und Liederbuch. (Das Schild ist Bestandteil des Heltersberger Brunnenwanderwegs)
Inhaltsverzeichnis 1/2015
Wo wende ich mich hin / Impressum 2
Pfalz-Foto: Der Jäger aus Kurpfalz bei Heltersberg 3
Grußwort des Präsidenten zum neuen Jahr 2015 4
Nachruf für Gerd Nöther, Ehrenmitglied des
Chorverbands der Pfalz 6
»Schwing« – die neue CD des Jazzchors Freiburg
7
Seminarausschreibung »Stimmbildung im Chor (modern)«
8
Einladung zum Chorverbandstag 2015
9
Chorleben intern. Aus den Kreischorverbänden:
- Bad Bergzabern, Blies
- Brücken
- Kaiserslautern - Frankenthal-Grünstadt, Germersheim, Glan-Lauter Kirchheimbolanden, Landau – Südliche Weinstraße
- Ludwigshafen
- Neustadt - Nordpfälzer Sängerbund, Pirmasens
- Speyer
- Zweibrücken
10
11
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18
19
21
21
Danke. Unser Chorverband hat ihnen viel zu verdanken
22
Chorleiter gesucht
23
Termine, Veranstaltungen
24
i
Machen Sie Gebrauch
von Ihrem Wahlrecht!
Am Sonntag, 19. April 2015 beim
Chorverbandstag 2015. Der Chorverband der Pfalz ist zu Gast in der
Festhalle im Kongresszentrum Zweibrücken, Saarlandstraße 9.
Beginn: 10 Uhr, Ende: 16 Uhr.
Noch vor der Mittagspause
wird das Präsidium des CVdP neu
gewählt, und zwar nach der neuen
Satzung für vier Jahre (2015 – 2019);
außerdem gilt es, die drei Rechnungsprüfer für die Jahre 2015 und
2016 zu wählen.
Vorgestellt werden außerdem die
durch die Reform des Chorverbandes der Pfalz entstandenen sechs
neuen Kreischorverbände und ihre
Perspektiven einer künftigen Präsidiums- und Verbandsarbeit
Titelbild: Ein unvergessliches Erlebnis – das Mehrgenerationenprojekt »Der Kleine Tag«, aufgeführt von Mitgliedern der Musikschule Kuseler Musikantenland zum Jubiläum »50 Jahre Kinderchor Glan-Münchweiler«
3
ChorPfalz 1/2015
Grußwort des Präsidenten zum neuen Jahr 2015
»Musik ist die Weltsprache, die alle
Lebensgefühle harmonisch erzählt.«
(Marie Cottin)
Verehrte Leserinnen und Leser
unserer ChorPfalz,
sehr geehrte Freunde und
Förderer unseres Verbandes!
I
ch übermittle Ihnen und Ihren
Familien auf diesem Wege die besten Wünsche für das mittlerweile
angebrochene Jahr 2015. Bevor
wir unseren Blick auf die vor uns
liegenden Aufgaben des neuen
Jahres richten, lassen Sie mich
kurz auf das Jahr 2014 zurückschauen. Es war eher ein ruhigeres
Jahr. Dennoch hatte es auch seine
Höhepunkte. Einer davon war
ohne Zweifel unsere ChorGala am
Jahresende in der Heilig-KreuzKirche in Zweibrücken. Die drei
konzertierenden Ensembles, der
große Chor des Hofenfelsgymnasiums Zweibrücken unter Stefan
Lang, der Chorleiterchor Pfalz
unter Harald Kronibus und der
Kammerchor Hasslerchor unter
Bernhard Haßler präsentierten
Chormusik »von betörender
Schönheit«, wie es in der Lokalpresse hieß. Trotz der vielen weihnachtlichen Veranstaltungen war
das Gotteshaus bis auf den letzten
Platz gefüllt mit erwartungsfrohen
und applausfreudigen Menschen.
Der Jugendchor der Schule, der
Männerchor mit Chorleitern aus
der ganzen Pfalz und der gemischte Chor rund um Münchweiler
boten ein breites Spektrum an
geistlicher und weihnachtlicher
Literatur, die zu gefallen wusste.
Mehr als 800 Besucher kamen
auch, um zu helfen. Die diesjährige ChorGala war zugleich unser
Benefizkonzert zugunsten der Unwettergeschädigten in der Nordpfalz, speziell in der Gemeinde
Waldgrehweiler, deren Bürgerhaus
stark beschädigt und das dort vorgehaltene Klavier des im Gebäude
probenden Gesangvereins total
zerstört wurde. Der Chorverband hatte sich dazu entschieden,
den Erlös der ChorGala und der
Spenden der Kreischorverbände
für Waldgrehweiler zu verwenden.
Am Ende kam die stolze Summe von 9000 € zustande, 6250 €
spendeten 10 Kreischorverbände,
4
1750 € wurden als Spende nach
der ChorGala in die Körbchen
gelegt und 1000 € wurden vom
Gesangverein Männerchor Wörth
aus einem Jubiläumskonzert
beigesteuert.
Insgesamt mehr als 10.000 €
waren ein gutes Zeichen der
Solidarität aus dem Chorverband
der Pfalz, da der Chor in Göllheim 1000 € spendete und auch
weitere Gelder aus Aktionen wie
der der Vereinigten Sänger aus
Ottersheim hinzuzurechnen sind.
Ich möchte an dieser Stelle allen
Beteiligten an dieser Aktion herzlich danken, auch den ungenannten Spendern von Aktionen, von
denen wir nichts wissen. Am Ende
der ChorGala jedenfalls haben die
Vorsitzende des Gesangvereins
Waldgrehweiler, Eugenie Dindorf
und ihr Ortsbürgermeister Helmut Brand mit großer Dankbarkeit die Geldspenden direkt aus
den Händen der Vertreter der
Kreischorverbände entgegen genommen. Die kleine Bildnachlese
weiter unten gibt einen kleinen
Eindruck von der Veranstaltung
wieder.
Eine historische Bedeutung
wird der Chorverbandstag in
Schifferstadt erhalten. Wurde mit
den zwei schriftlichen Abstimmungen doch eine wichtige
Reform des Verbandes nach
ausführlicher Diskussion unter
Beteiligung der Mitgliederschaft
bei vier Regionalkonferenzen auf
den Weg gebracht. Mit großen
Mehrheiten wurde die Satzung
mit Wirkung zum 1.1. 2015 so
verändert, dass die künftige Arbeit
mit weniger Gremienzeit effektiver und effizienter geleistet wird.
Die Stärkung des Ehrenamtes und
ein verantwortungsvoller Umgang
mit dem Faktor »Zeit« soll dazu
führen, dass auch in Zukunft genügend Menschen dafür gewonnen werden, sich in die Führung
des Verbandes einzubringen,
ohne Angst haben zu müssen,
davon vereinnahmt zu werden.
Die zweite wichtige Entscheidung
nach der Verschlankung der
Gremien war die Reduzierung der
Präsident Hartmut Doppler bei seinen
Dankesworten und kurz vor der Überreichung der Spenden
Zahl der Kreischorverbände von
bisher 15 auf jetzt 6. Auch diese
Entscheidung resultierte aus der
Erfahrung, dass es immer weniger
Menschen gibt, die sich für ein
Ehrenamt auf Kreisebene einspannen lassen. Wenn nur sechs
Vorstände auf Kreisverbandsebene
zu bilden sind, fällt dies leichter,
als für 15 Kreise die Führungen
zu besetzen. In unseren Überlegungen setzen wir darauf, keine
Gremien um ihrer selbst willen
zu bilden, sondern Gruppen von
Fachleuten auf Zeit zusammenzurufen und projektbezogen
zu arbeiten und dann wieder
aufzulösen. Diese Mitarbeit auf
Zeit erscheint uns zeitgemäß und
erfolgversprechend.
So blicken wir voller Zuversicht
auf den Chorverbandstag 2015
nach Zweibrücken. Hier wird
erstmals ein neues Präsidium nach
der neuen Satzung auf vier Jahre
gewählt.
Ob und wie sich die Reform
entwickelt, hängt von den Beteiligten an diesem Prozess ab. Sie
haben es in der Hand, dass sich
daraus eine Struktur entwickelt,
die einerseits die Fortentwicklung
unseres Chorverbandes und seiner
Gliederungen im Sinne hat, aber
andererseits auch jedem so viel
Zeitspielraum lässt, dass genügend
fachkompetente und begeisterungsfähige Mitstreiter für unsere
Januar/Februar 2015
gemeinsame Arbeit gewonnen
werden können.
Denn unsere Angebote sind
mittlerweile stark gewachsen und
werden gerne und zahlreich angenommen. Die vielen Seminare
für Sängerinnen und Sänger, für
Chorleiterinnen und Chorleiter
und für Vereinsführungskräfte
sind nicht mehr weg zu denken
und stellen ein wichtiges Element
moderner Verbandsarbeit dar.
In diesem Jahr steht zusätzlich
die Landesgartenschau Landau als
eine gute Möglichkeit im Zentrum, um uns einer interessierten
Öffentlichkeit zu präsentieren.
Fast jeden Mittwoch ab dem
22. April bis 14. Oktober wird es
auf einer Bühne im Gartenschaugelände zwischen 15 und 18 Uhr
Chorgesang von Chören aus ganz
Rheinland-Pfalz geben. Unter unserer Federführung und Organisation haben sich mittlerweile 55
Vereine mit mehr als 75 Chören
zu einem Auftritt angemeldet. Sie
werden mit allen Chorgattungen
zeitgemäßen Chorgesang darbieten, die Besucher der Gartenschau
erfreuen und selbst dabei Spaß
haben, nicht zu vergessen, damit
auch die Gartenschau zu erleben.
Freuen Sie sich auf ein interessantes Chorjahr 2015 und gestalten Sie es aktiv mit.
Ich wünsche uns ein ereignisreiches, erfolgreiches und erfülltes
Jahr 2015 mit viel Erfolg und
Glück. Unsere Förderer aus Staat
und Gesellschaft bitte ich um eine
weitere gute Unterstützung. Ohne
die Zuwendungen des Landes und
aus der GlücksSpirale von Lotto
Rheinland-Pfalz wären viele Projekte auf der Ebene des Verbandes
und der Vereine nicht möglich.
Das darf ich dankbar feststellen.
Der große Chor des Hofenfelsgymnasiums Zweibrücken
Chorleiterchor Pfalz Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Doppler
Präsident
HasslerChor Münchweiler
5
ChorPfalz 1/2015
Nachruf Gerd Nöther
Der Chorverband der Pfalz
musste kurz vor Weihnachten
einen schmerzhaften Verlust hinnehmen. Unser langjähriges Präsidiumsmitglied Gerd Nöther ist
einer schweren Krankheit erlegen.
Ihn und seine Arbeit zu würdigen
ist mir ein besonderes Anliegen.
»Was ein Mensch an Gutem in
die Welt hinaus gibt, geht
nicht verloren!«
Dieses Wort Albert
Schweitzers möge uns
alle trösten, die um Gerd
Nöther trauern, der allzu
früh und so plötzlich verstorben ist. Ja, unser lieber
Verstorbener hat viel
Gutes in die Welt hinausgegeben, das in Erinnerung bleiben wird. Mit
seiner lieben Frau Josie
und Ihrer Familie trauert
auch der Chorverband
der Pfalz um einen lieben
Freund und langjährigen
Wegbegleiter. Seine Arbeit
war geprägt von seinen
charakteristischen Eigenschaften: verlässlich, treu,
verständnisvoll, standfest,
prinzipientreu, hilfsbereit,
diskussionsfreudig, durchsetzungsstark, juristisch
kompetent.
Er hat zuerst den Pfälzischen Sängerbund und
dann nach der Namensänderung
den Chorverband der Pfalz über
30 Jahre als Mitglied des Präsidiums mitgestaltet, hat maßgeblich
mitgeholfen ihn zukunftsfest und
überlebensfähig zu machen. Von
1982 bis 2012 füllte er mit ganzer
Kraft und mit Können das ihm
durch die Wahl übertragene Amt
des Pressereferenten aus, sorgte
für eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit, stellte Kontakte zu den
Presseorganen her, pflegte die Verbindungen und suchte und fand
viele Gelegenheiten, den Medien
das Singen im Chor in den über
700 Chören unseres Verbandes in
der Pfalz als eine zeitgemäße Mitwirkung am künstlerischen und
kulturellen Leben durch breite
Volksschichten über alle Generationen hinweg zu verdeutlichen.
Das war anfangs oft ein Bohren
dicker Bretter. Aber Gerd ließ
sich nie entmutigen, weil er von
6
dieser großartigen Bürgerinitiative
überzeugt war. Denn er hat davon
bereits in seinem Elternhaus viel
mitbekommen. Sein Vater Willi
Nöther war viele Jahre stellvertretender Bundeschormeister im
Pfälzischen Sängerbund, Komponist und neben anderen Chören
Leiter des Pfälzischen Jugend-
chors, in dem unser lieber Verstorbener in jungen Jahren aktiv
mitsang. Gerd erhielt schon als
Schüler eine profunde Ausbildung
in Klavier, Orgel und Gesang, in
Chorleitung und Kompositionslehre. Als Chorleiter verschiedener Chöre und als Organist im
Kirchendienst waren ihm deshalb
auch die Interna vertraut, um
gegenüber den Medien genau zu
wissen, von was er sprach.
In dieser Weise breit aufgestellt,
war er ein Segen für unseren Verband. 1984 übernahm er bis 2012
die Redaktion unserer Mitgliederzeitschrift »Pfälzer Sänger«, die
dann nach der Namensänderung
den Titel »ChorPfalz« erhielt.
Dort ließ er Raum für eine breite
Berichterstattung aus den Kreisen
und Vereinen, machte aber auch
Platz für grundsätzliche Themen
und für Ereignisse von überregionaler Bedeutung.
Gerd Nöther hat die Geschichte
unseres Chorverbandes im wahrsten Wortsinn mitgeschrieben.
Als Autor der beiden Bücher »Die
Geschichte des Pfälzischen Sängerbundes 1860 –1999« auf 1088
Seiten und der Fortsetzung auf 110
Seiten bis 2010, als wir in unserer
Gründungsstadt Kaiserslautern
unser 150-jähriges Jubiläum feierten, hat er ein
viel gelobtes Nachschlagewerk über die Ursprünge,
Anfänge und wichtigsten
Ereignisse des Chorsingens
in Deutschland und natürlich mit besonderem Blick
auf die Pfalz geschrieben.
Seine Autorenschaft für
uns begann bereits 1989,
als er sich an das dunkle
Kapitel zum Thema »Der
Pfälzische Sängerbund im
Dritten Reich und seine
Wiedergründung nach
dem Zweiten Weltkrieg«
machte und diese wichtige
Aufarbeitung unserer Geschichte in die Hand nahm.
Dieser Aufgabe entledigte
er sich mit der ihm eigenen
Souveränität, ohne falsche
Rücksichten und Schönfärbereien. Im gleichen Jahr
legte er ein weiteres Buch
vor. Mit den »Daten und
Fakten – Der Pfälzische
Sängerbund 1949 –1989« stellte er
eine Sammlung von Zahlen und
wichtigen Ereignissen in dieser
Zeitspanne vor, die dazu dienten,
das Wirken des Verbandes und
seiner Chöre in den richtigen Kontext zu bringen und zu untermauern. Als Dozent für Medienarbeit
in der Chorleiterausbildung wie
auch in der Fortbildungsreihe für
Vereinsführungskräfte brachte er
seine Erfahrung ein und half mit,
kompetenten Nachwuchs auszubilden. Als Rechtsanwalt war er
der richtige Ansprechpartner für
unsere Vereine bei juristischen
Erstberatungen, die vom Verband
initiiert und finanziert wurde.
Der Ordnung halber sei angefügt, dass er von 1978 bis 1993
noch 15 Jahre Pressereferent im
Kreischorverband Landau-Südliche Weinstraße war.
Ein besonderer Höhepunkt für
ihn sollte der Wettbewerb 1985
Januar/Februar 2015
zur Schaffung eines neuen Sängerspruchs als Identifikationshilfe
aller Mitglieder zur 125 Jahrfeier
des Pfälzischen Sängerbundes
werden. Aus allen Einsendungen
vieler prominenter Texter und
Komponisten wurden in verdeckter Begutachtung sein Text und
seine dazu von ihm stammende
Melodie zum neuen, allgemein
akzeptierten und gern gesungenen
Sängerspruch ausgewählt. Beim
Singen von »Grüne Reben, dunkle
Wälder, hohe Berge, weite Felder,
goldne Sonne, goldner Wein, hoch
lebe die Pfalz am Rhein« und
beim Lesen seiner Bücher wird
sein Name auch in der Zukunft in
der Pfalz und in unserem Chorverband lebendig erhalten.
Zu seinem 25-jährigen Jubiläum im Präsidium 2007 wurde ihm
als Dank und Anerkennung die
Verdienstnadel in Gold unseres
Chorverbandes verliehen und für
seine Lebensleistung in 30 Jahren
ehrenamtlichem Mitwirken wurde
er vom Chorverbandstag 2013
zum Ehrenmitglied des Chorverbandes der Pfalz ernannt.
Persönlich war mir Gerd seit
Jahrzehnten bekannt. Es sind
genau 50 Jahre her, seit sich unsere
persönlichen Wege gekreuzt haben: Ich kam 1964 an das EduardSpranger-Gymnasium in Landau,
in dem Gerd bereits war. Seit dieser Zeit haben wir uns nicht mehr
aus den Augen verloren, haben wir
gemeinsam erst im Kreischorverband Landau-SÜW und dann im
Chorverband der Pfalz eng und
vertrauensvoll zusammengearbeitet, haben uns gegenseitig gestützt,
haben uns auch nicht geschont,
wenn wir unterschiedlicher Auffassung waren, wussten aber immer
auch, was wir aneinander hatten.
Gerd Nöther hat so unendlich
viel für die Chorwelt in der Pfalz
bewirkt, wir haben ihm viel zu
verdanken und zu danken, er hat
sich um den Chorverband der
Pfalz verdient gemacht.
Immer wenn sein Sängerspruch
ertönt, immer wenn sein Geschichtsbuch als Nachschlagewerk
genutzt wird, bleibt er uns vor
Augen, ist er uns gegenwärtig,
wird sein Andenken geehrt.
Seiner lieben Frau, seinem
Sohn Michael und dessen Frau
und der ganzen Familie gilt unsere
herzliche Anteilnahme.
Ein an seinem Grab niedergelegtes Kranzgebinde war ein
äußeres Zeichen unserer Verbundenheit. Die musikalische Mitgestaltung der Trauerfeier durch
das Essinger Vokaltrio mit Christa
Breitenbach, Dieter Kampmann
und Bernd König, der übrigens
mit Gerd einmal im Kirchenchor
von St. Maria gesungen hat, war
eine weitere Verneigung des Chorverbandes der Pfalz vor unserem
lieben Verstorbenen. Er möge
ruhen in Frieden.
Das Wort Dietrich Bonhoeffers
möge Trost und Hoffnung sein:
»Je schöner und voller die
Erinnerung, desto schwerer ist die
Trennung. Aber die Dankbarkeit
verwandelt die Erinnerung in eine
stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel
sondern wie ein kostbares Geschenk
in sich.«
Wir werden Gerd Nöther nicht
vergessen.
Für das Präsidium und alle Mitglieder des Chorverbandes der
Pfalz:
Hartmut Doppler,
Präsident
n
»Schwing«
Bertrand Gröger und der Jazzchor
Freiburg
Sehr viel höher wird die Schaukel wohl
nicht mehr schwingen. Das ist ohne
Übertreibung die beste CD von Deutschlands bestem Jazzchor. Was mich fasziniert
ist diese vokale Dichte bei gleichzeitiger
rhythmischer Präzision, das Gegenteil vom
gerne praktizierten »Knäckebrotsingen«,
im Swing bekanntlich die Vorstufe zum
Zickenjazz. Bei aller Achtung für Perpetuum Jazzile oder Vocal Line – sie kaschieren
inzwischen vieles mit Technik. Das hat der
Jazzchor Freiburg nicht nötig!
Stattdessen gibt ’s Balladen, in denen
einem der Atem stockt, und Arrangements,
in denen nichts gewollt und alles gekonnt
klingt: Kirby Shaw, Klaus Frech, Hugo
Read, Bertrand Gröger, Hein van de Geyn,
Philipp Moehrke. Wunderbare Solisten,
angefangen bei Kirby Shaw, Michaela Nagl
(Stella by starlight!!), Myriam West, Tokunbo, Bettina Ntimpirangeza, Cécile Verny,
Oliver Gies, Bertrand Gröger und – Miles
smiles: Bob Stoloff mit »So what«.
Hier die 12 Titel der CD:
Saturday Night Fish Fry – Stella By Starlight
– Kairo – So What – Soulville – Joy – From
Day To Day – Here We Are – I ’ve Got The
World On A String – Straighten Up And
Fly Right – She ’s Leaving Home – Route 66
Meine Bewertung in Punkten:
Immer 2 mehr!
Preis: 17 € unter http://www.jazzchorfreiburg.de/
Wolfgang Layer
7
ChorPfalz 1/2015
Stimmbildung im Chor
(modern)
Tagesseminar der Seminarreihe
»Qualifizierung für Chorsänger«
am Samstag, 18.4. 2015, 10.00 – 17.00 Uhr
Heinrich Pesch Haus,
Frankenthaler Straße 229, 67059 Ludwigshafen
Referenten: Achim Baas
Wolf-Rüdiger Schreiweis
Inhalte: Chorische Stimmbildung im Bereich Pop-, Rock- und Jazzchor.
Lernen chorischer Fertigkeiten für ein erfolgreiches modernes Chorsingen.
Erarbeitung eines modernen Chorarrangements.
Seminarbeitrag (inkl. Mittagessen und Kaffee):
15 € für Teilnehmer aus CVdP-Chören, andere Teilnehmer 25 €.
Anmeldung bis spätestens 1.4. 2015 mit Formular per Post oder E-Mai:
weiterbildung@chorverband-der-pfalz.de
oder www.chorverband-der-pfalz.de
Chorverband der Pfalz,
Am Turnplatz 7, 76879 Essingen,
Tel. (0 63 47) 98 28 34
Anmeldung (Bitte mit DRUCKBUCHSTABEN ausfüllen!)
Stimmbildung im Chor (modern)
18.4.2015 in Ludwigshafen
Vorname, Name:
Geburtsdatum:
Verein/Chor:
Straße, Hausnummer:
Mitglied im CVdP: Ja
PLZ, Ort:
Tel:Fax:
O
Nein
O
Ich will künftig durch den Newsletter über
Weiterbildungsangebote informiert werden
Ja O Nein O
E-Mail:
(Datum und Unterschrift,
bei Minderjährigen gesetzlicher Vertreter)
8
Diese Veranstaltung wird gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz
sowie durch Wettspielerlöse der GlücksSpirale / Lotto Rheinland-Pfalz.
Januar/Februar 2015
Hiermit ergeht herzliche Einladung zum Chorverbandstag 2015
in Zweibrücken, Festhalle – Kongresszentrum, Saarlandstraße 9,
am Sonntag, 19. April 2015
Beginn 10 Uhr – Ende 16 Uhr
1. a)Begrüßung und Totenehrung
b) Grußworte
c) Ehrungen
2. Jahresberichte, Rückblick auf das Jahr 2014 und Ausblick auf 2015/2016
• Präsident
• Verbandschorleiter
• Vorsitzende der Chorjugend
• Schatzmeister
• Rechnungsprüfer
3. Aussprache
4. Entlastung des Präsidiums
5. Festlegung des Bundesbeitrags 2016
6. Wahl des Präsidiums nach der neuen Satzung für vier Jahre 2015 – 2019
7. Wahl von drei Rechnungsprü-
fern für die Jahre 2015 und 2016
8. Verabschiedung und Ehrung ausgeschiedener Präsidiums-
mitglieder
Nach der Mittagspause:
9. Projekte des Deutschen Chor-
verbandes:
a)Singen.Bündnisse
b) Die Carusos
c) chor.com in Dortmund 1.– 4.10. 2015
d)Nächstes Chorfest 26. – 29. 5. 2016 in Stutt-
gart
11.Reform des Chorverbandes der Pfalz
a)Vorstellung der sechs neuen Kreischorverbände
b)Erste Perspektiven einer künftigen Präsidiums- und
Verbandsarbeit
c)Überlegungen zur Verteilung von Aufgaben auf der Ebene der Geschäftsstelle
12. Verschiedenes und Schluss-
wort des Präsidenten
Gez. Hartmut Doppler
Präsident
10.Kooperationsprojekte mit anderen Verbänden a)SIMUKO
b) Musikpreis für Grund-
schulen
Die Festhalle Zweibrücken, seit 2008 multifunktionales Kongresszentrum (Foto: www.festhalle-zweibruecken.de)
9
Leben
ChorPfalz 1/2015
Chor
Intern
Bad Bergzabern
Rainer Hechelhammer
Hauptstraße 55 · 76831 HeuchelheimKlingen
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»Sie wünschen – wir singen!« Konzertabend mit dem MGV
Eintracht Ingenheim
Unter dem Motto »Sie wünschen – wir
singen!« präsentierte der MGV-Männerchor im Bürgerhaus in Billigheim-Ingenheim die 20 Titel, die während einer
öffentlichen Abstimmung im Februar
und März 2014 aus 45 vorgeschlagenen
Liedern die meisten Stimmen erhielten. Da mit Platz 20 begonnen wurde,
entwickelte sich für die Zuschauer ein
spannender Abend, bei dem sich erst mit
dem letzten Titel das Geheimnis um das
MGV Eintracht Ingenheim beim Wunschkonzert im Bürgerhaus in Billigheim-Ingenheim
meistgewählte Lied (»Die Rose«) offenbarte. Neben traditionellen MännerchorLiedern zählten auch klassische und
geistliche Werke zu den meistgewählten
Liedern.
Dieser wunderschöne Konzertabend
wird in Erinnerung bleiben: Mit standing
ovations feierte ein begeistertes Publikum
den Männerchor des MGV Eintracht
Ingenheim am Ende eines emotionalen
und unvergesslichen Abends und entließ
die 45 Sänger unter der Leitung ihres
Dirigenten Rolf Kern nur nach mehreren
Zugaben von der Bühne. (Auszüge aus
dem Bericht von Andreas Schaurer)
Ehrungen unserer Jubilare
40 Jahre: Geiger, Werner (Oberhausen)
Blies
Thomas Zäh
Allmendsweg 6 · 66440 Blieskastel
(Neualtheim)
Tel. (0 68 44) 16 45 · Mobil 01 75995 78 83 · thomas_zaeh@yahoo.de
Advents-Präsent auf Deutsch/
Französisch
I
n der vorweihnachtlichen Jahres Zeit
beteiligte sich der MGV 1883 Peppenkum an einem deutsch-französischen
Adventskonzert zugunsten einer Stiftung
für leukämiekranke Kinderhilfe. Zusammen mit dem Musikorchester »Harmonie« Offwiller sowie dem ev. Kirchen-
Elf Ensembles sangen beim Konzert des Sängerkreises Blies in der Herbitzheimer St. Barbarakirche zugunsten der »Aktion Herzenssache«
10
Januar/Februar 2015
chor Bischholz /Offwiller umrahmten die
Männer aus Peppenkum ein besinnlich
traditionelles Adventskonzert.
Die Gruppen aus dem Elsass und der
deutschen Gemeinde Gersheim hatten
sich gern bereit erklärt, die Stiftung des
grenzregionalen Unterhalters »Michel«
zu unterstützen. Gesanglich wie instrumental präsentierten sie sowohl geistliches wie auch Advents- und Weihnachtsrepertoire. Initiator »Michel« wandte
sich zum Ende des Konzertes gleichermaßen an Musiker und Publikum in der
Kirche in Rohrbach les Bitche (Region
Lothringen). Er bedankte sich bei allen
Akteuren, bei allen Mitwirkenden vor
und hinter der Bühne sowie bei den Zuschauern für ihre Bereitschaft zu helfen.
(Auszüge aus dem Bericht von Valerius)
Elf Ensembles wissen zu begeistern
140 kurzweilige Minuten lagen hinter dem begeisterten Publikum in der
Herbitzheimer St. Barbarakirche, als es
zum Schlussapplaus beim Konzert des
Sängerkreises Blies anstimmte. Zu Gunsten der gemeinsamen Benefiz-»Aktion
Herzenssache« hatten sich hierfür elf
Ensembles aus dem regionalen Chorverband zu einem »Geistliches Abendlob«
zusammen gefunden. Ob stimmungsvoll
leise, beschwingt heiter oder rhythmisch,
das Repertoire umfasste 36 Lieder unterschiedlichster Herkunft, Stilrichtung und
Alters – mit »Notre Père« von Maurice
Duruflé auch eine Referenz an das westliche Nachbarland.
Garniert wurden die chorischen
Appetithappen unter der musikalischen
Gesamtleitung der Kreischorleiterin
Marliese Maurer-Hurth, die auch durchs
Programm führte, mit erstaunlichen
solistischen Beiträgen. Sie kamen von
Klaudia Stühn, Hans-Günter Schwarz,
Alban Krämer und Claudia Kaschube
sowie Thomas Vogtel an der Orgel.
Einen gemeinsamen Auftritt absolvierte
der gemischte Chor der Herbitzheimer
mit dem Gesangverein Hassel, der bei
zwei Liedern von Erwin Lück dirigiert
wurde. Marliese Maurer-Hurth freute
sich, dass sich die Chöre untereinander
ausgetauscht und abgestimmt hatten und
die Mehrzahl der Chöre innerhalb des
Sängerkreises ihr Kommen ermöglicht
hatte. Das wertete die versierte Musikpädagogin als Zeichen eines bemerkenswerten »Chorgeistes«.
Schütze uns St. Barbara
Mit der Barbarahymne des Kompo-
nisten Martin Berger marschierte der
Bliesknappenchor Rubenheim in die
Schlosskirche zu Blieskastel ein. Schon
CVdP-Präsident Hartmut Doppler (rechts) ehrte in seiner Funktion als Vizepräsident des Deutschen Chorverbands den Verein sowie als Repräsentant des Chorverbands der Pfalz Manfred
Mayer und Inge Bandowski für 50 Jahre, Reiner Schultheiß für 40 Jahre Singen (v.l.) Foto: Eric
Sayer
länger verfolgte der Chor unter der
Leitung von Georg Becker das Ziel, den
Festtag der Berg- und Hüttenarbeiter in
der barocken Kirche zelebrieren zu können. Die feierliche Messe stand neben
den Darbietungen der Gesangsgruppe
(u. a. »Oh St. Barbara«, »Bergknappenlied«, »Tollite Hostias«) ganz im Zeichen
der Schutzpatronin. (Auszüge aus dem
Bericht von Valerius)
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Häfner, Heiner (Blieskastel)
– Schmitt, Horst (Blieskastel) – Weinmann, Rudi (Brenschelbach) – 50 Jahre:
Becker, Alfred (Ballweiler-Wecklingen)
– Zöllner, Paul (Blieskastel) – Bock,
Gerd (Blieskastel) – 40 Jahre: Lampe,
Waltraud (Brenschelbach) – 40 Chorleitungsjahre: Stopp, Karl-Josef (Blieskastel)
Brücken
Melanie Fischer-Krupp
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Ältester Chor im Kreischorverband Brücken
I
m vergangenen Jahr feierte der Gesangverein Harmonie Körborn sein
150-jähriges Jubiläum, zu dessen Anlass ein Projektchor aus den umliegenden Orten gebildet wurde. Unterstützt
wurde er von einer Instrumentalgruppe
und einem Celloensemble. 16 Lieder
kamen in einem zweistündigen Programm unter der Leitung von Dietmar
Warkus zur Aufführung, die Zuhörer
spendeten reichlich Applaus.
Hartmut Doppler, Präsident des
Chorverbandes der Pfalz, würdigte
das Bemühen der Chormitglieder, das
Singen in Körborn und den umliegenden
Orten aufrecht zu erhalten. Er ehrte den
Verein im Namen des DCV mit einer
Urkunde für 150 Jahre Chorgesang.
(Klaus Köhl)
Gesangverein Liederkranz Rehweiler feiert 120 Jahre Bestehen
Am 1. November fand im Bürgerhaus
in Rehweiler das traditionelle Chor- und
Solistenkonzert statt. Die Chorgemeinschaft Rehweiler-Matzenbach unter
ihrem Dirigenten Winfried Stoffel hatte
die Männerchorgemeinschaft SteinbachHenschtal-Quirnbach (Leitung Leo
Stoffel), den Jungen Chor (Leitung
Winfried Stoffel) sowie die Sopranistin
Martina Veit, den Sologeiger Vsevolod
Starko und die Flötistin Meike Cassel
eingeladen.
Die Mischung aus ambitionierten solistischen Darbietungen und chorischen
Zugnummern erwies sich auch dieses
Mal als Erfolgsgarant. Der große Applaus
war deutliches Zeichen dafür. Der Abend
wurde von Marion Stoffel sehr informativ moderiert. (Auszüge aus dem Bericht
von Helmut Schmidt)
50 Jahre Kinderchor GlanMünchweiler
Ein unvergessliches Erlebnis – Der
kleine Tag
Vor 50 Jahren gründete Leo Stoffel,
ehemaliger Musiklehrer der Musikschule
Kuseler Musikantenland (früher Kreismusikschule Kusel), einen Kinderchor
in Glan-Münchweiler. Aus einem Chor
11
ChorPfalz 1/2015
Die Chorgemeinschaft Rehweiler-Matzenbach, Fotograf: Alexander Rech
wurden mehrere Chorgruppen. Heute
liegt die Leitung der Kinderchöre in den
Händen seiner Tochter Angelika Rübel.
Weit über 100 Kinder und Jugendliche
singen in den Chorgruppen verschiedener Altersstufen.
Das bemerkenswerte Jubiläum nahm
Angelika Rübel zum Anlass, um das
Musical »Der Kleine Tag« von Rolf
Zuckowsky und Wolfram Niehaus, in
der Fritz Wunderlich Halle in Kusel zur
Aufführung zu bringen. Die Kinder- und
Jugendchöre, Lehrer und Schüler der
Musikschule Kuseler Musikantenland,
ehemalige Kinderchormitglieder und
Musiker aus der Region sowie unzählige
ehrenamtliche Helfer stemmten dieses
Mehrgenerationenprojekt.
Die Proben in den einzelnen Chorgruppen begannen schon ein Jahr
vorher. Jede der Chorgruppen übernahm
einen Part des Musicals. So wurden die
Szenen im Lichtreich vom Jugendchor
AlBaSoTe und ehemaligen Kinderchormitgliedern gespielt. Die Szenen auf der
Erde stellten die Chorwürmer (Chorkinder der 1. – 4. Grundschulklassen), die
Chorkids (Chorkinder der 5. – 8. Klasse)
und Solisten aus den Reihen aller Chöre
dar. Die doppeltbesetzte Hauptrolle –
Der Kleine Tag – spielten Emilia Enright
von den Chorwürmern und Yara Schnabel aus der Reihe der Chorkids. Jürgen
Conrad, ein ehemaliges Kinderchormitglied, verkörperte eine weitere Hauptrolle, den Geheimnisvollen Tag.
Musikalisch wurde die Geschichte von
einem 40-köpfigen Symphonieorchester
und einer Band begleitet. Sie setzten sich
überwiegend aus Lehrern der Musik-
schule Kuseler Musikantenland und
Musikern der Region zusammen.
Viele ehrenamtliche Helfer trugen
zum Gelingen des Ganzen bei. Tolle
Kostüme, ein beeindruckendes Bühnenbild, viele Lichteffekte und eine professionelle Tontechnik vervollständigten
den Gesamteindruck und machten so
die Aufführungen zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Mitwirkenden.
Insgesamt waren circa 150 Kinder und
Erwachsene involviert.
Die musikalische Leitung lag in den
Händen von Martin Folz. Er ist Dozent
für Chor und Chorleitung beim Conservatoire du Nord Ettelbrück / Luxembourg
und Künstlerischer Leiter beim Europäischen Zentrum für Chorkultur Trier.
Innerhalb der vierzehntägigen Hauptprobephase verstand er es gemeinsam
mit der Chorleiterin Angelika Rübel, aus
der inhomogenen Gruppe eine Gemeinschaft zu formen, deren Ziel einzig und
allein die erfolgreiche Aufführung des
Stückes war.
Das Musical wurde dreimal aufgeführt. Die Resonanz der Zuschauer war
enorm und alle – ob groß oder klein,
jung oder alt – waren gerührt von dieser
professionellen Aufführung und der
leidenschaftlichen schauspielerischen
Leistung der Mitwirkenden. Der hohe
finanzielle Aufwand konnte nur mit der
Unterstützung des Chorverbandes der
Pfalz und den Geldern der Glücksspirale
gestemmt werden. An dieser Stelle vielen
Zum Jubiläum »50 Jahre Kinderchor Glan-Münchweiler« führte die Musikschule Kuseler Musikantenland das Musical »Der Kleine Tag« auf
12
Januar/Februar 2015
30 Jahre Chorleiterchor Pfalz – das Festkonzert in der Alsenzhalle Alsenborn
Dank dafür. Der offizielle Festakt wird
im Jahr 2015 stattfinden. (AR)
Ehrungen unserer Jubilare
75 Jahre: Lambrecht, Karl (Elschbach) –
70 Jahre: Lothschütz, Kilian (Breitenbach) – 60 Jahre: Drumm, Klaus
(Elschbach) – Weingart, Karl Ludwig
(Breitenbach) – Schoppert, Alois (Breitenbach) – 50 Jahre: Bandowski, Inge
(Thallichtenberg) – Hoffmann, Renate
(Elschbach) – Walter, Inge (Elschbach) –
Lang, Raimund (Breitenbach) – 40 Jahre:
Müller, Lothar (Brücken/Gries)
Kaiserslautern
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Chorleiterchor Pfalz jubiliert
Z
ur ungewohnten Stunde am Spätnachmittag des 22. November hatte der
Chorleiterchor Pfalz zum Festkonzert
anlässlich der Feier seines 30-jährigen
Bestehens in die Alsenzhalle zu Alsenborn eingeladen – und viele, viele kamen.
Harald Kronibus, Chorleiter, Stimmbildner und Pianist des Chores in Personalunion, hatte ein mehrteilig angelegtes
Programm zusammengestellt. Der erste
Teil war ganz dem Romantiker Franz
Schubert gewidmet. Chormitglied Rudolf
Peter, selbst Chorleiter und exzellenter
Organist, übernahm bei Bedarf den Klavierpart, dazwischen wartete das Ehepaar
Ekaterina und Harald Kronibus mit zwei
Solokompositionen Schuberts auf.
Der zweite Teil des Konzertes war Kurt
Lissmann, einem der erfolgreichsten
Komponisten der Amateurchorszene des
20. Jahrhunderts, gewidmet. Zur Wiedergabe des ersten Titels übernahm Klaus
Kiefer, Gründer und Leiter des Chores
von 1984 bis 1993, das Dirigat.
Als besonderer Leckerbissen und
einer der Höhepunkte des Konzerts
erwies sich die Huldigung an die Musik
Gioacchino Rossinis, dargeboten vom
»Trio Rossini« mit Ekaterina und Harald
Kronibus, Sopran und Bassbariton, und
dem äußerst sensibel begleitenden Ralf
Bethke am Akkordeon. Mit »Largo al
factotum«, »La calunnia è un venticelli«,
beide aus dem »Barbier von Sevilla«,
sowie »La Danza« und »Duetto buffo di
due gatti« (Katzenduett) rissen sie das
Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.
Nicht minder erfolgreich präsentierte
sich danach das Quintett »Con Amore«,
eine Vereinigung ehemaliger »Mainzer
Hofsänger«, das mit Liedern von Carl
Zeller, Otto Nicolai, Franz Léhar,
Norbert Schultze, Oscar Strauss, Carl
Millöcker und Johann Strauß der Welt
von Oper und Operette huldigte und die
Zuhörer in Verzückung versetzte. Mit
dem Lied »Ein kleiner Narr« von Walter
Popp setzten sie dann noch einen philosophischen Schlusspunkt.
Der letzte Programmteil nannte sich
»Chorleiterchor Pfalz auf großer Fahrt«
und unterstrich inhaltlich die innerhalb
der dreißig Jahre seines Bestehens herrschende Reisefreudigkeit des Chores.
Mit der Wiedergabe eines Potpourris
des bekannten amerikanischen Songschreiber »Stephen Foster« hatte Klaus
Kronibus, Leiter des Chores von 1994
bis 2003, noch einmal den Taktstock
übernommen. Danach beendete Sohn
Harald mit »Ol᾿Man River«, »Wien, du
Stadt meiner Träume« und Verdis »Erhebet das Glas« aus »Ernani« und zwei
vom Publikum geforderten Zugaben den
festlichen Konzertreigen.
Umrahmt und kommentiert wurden
alle Konzertbeiträge vom Moderator
Walter Paul, selbst Chorleiter und Mitglied des Chores. Am Ende ergriff Obmann Dietger Flickinger noch einmal
das Wort, dankte allen Mitwirkenden
für ihren Beitrag zum guten Gelingen
des Konzerts, dem aufmerksamen
Publikum für den Besuch und ernannte
mittels Urkunde die beiden ehemaligen Chorleiter Klaus Kiefer und Klaus
Kronibus zu Ehrenchorleitern des
Chorleiterchores, was noch einmal mit
herzlichem Applaus quittiert wurde.
(Klaus Kronibus)
Liederabend des GMV Morlautern
Vor einer stattlichen Kulisse präsen-
tierte der GMV seinen diesjährigen
Liederabend. Es war ein »goldener« Oktoberabend mit 4 Gastvereinen aus Albersweiler, Hochspeyer, Rothselberg und
Weilerbach. Sie boten eine Palette mit
klassischem, traditionell-volkstümlichem
und zeitgenössisch-internationalem Hintergrund: Ein gelungenes Kaleidoskop
als gemischter Herbststrauß an einem
langen, gehaltvollen Abend.
Hildegard Heller ehrte in Vertretung
der Kreisvorsitzenden Irene Poller im
Namen des Chorverbands der Pfalz Sänger für ihr 25- bzw. 40-jähriges Engagement. Weiterhin erhielten die Gebrüder
Helmut und Heinz Porr für 60-jährige
Teilnahme eine Ehrung vom Deutschen
Chorverband. Zudem zeichnete der
Chorverband der Pfalz mit einem Ehrenbrief den amtierenden 2. Vorsitzenden
13
ChorPfalz 5/2014
»Achtung verdient, wer erfüllt, was er vermag!« – Ehrungen beim Liederabend des GMV Morlautern
Helmut Porr für sein langjähriges Wirken in der Vorstandschaft einer Vereinigung aus. Diese Würdigung gipfelt in
dem Sinnspruch: »Achtung verdient, wer
erfüllt, was er vermag!«
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Porr, Helmut (Morlautern) –
Porr, Heinz (Morlautern) – Pfeifer, Karl
(Steinwenden-Weltersbach) – Staab, Gerhard (Steinwenden-Weltersbach) – Layes,
Bertram (Ramstein) – Egelhof, Heinrich
(Ramstein) – Spiegler, Karl (Schopp)
– Munzinger, Egon (Miesau) – Hanke,
Hermann (Miesau) – Wagner, Herta
(Miesau) – Kaiser, Fridolin (Obermohr)
– Herbach, Heinrich (Kaiserslautern) –
Landmesser, Alois (Alsenborn) – 50 Jahre: Dorn, Harald (Wiesweiler) – Ziemer,
Toni (Schneckenhausen) – Eichert, Adolf
(Drehenthalerhof) – Laier, Albert (Otterberg) – Schimmel, Gerhard (Otterbach)
– Hoffmann, Walter (Schopp) – Metzger,
Kurt (Rodenbach) – Motz, Karl (Kaiserslautern) – 40 Jahre: Schneider, Arthur
(Morlautern) – Rudolphi, Dieter (Steinwenden-Weltersbach) – Poth, Walter
(Steinwenden-Weltersbach) – Kronenberger, Ralf (Otterberg) – Lutz, Ludwig
(Queidersbach) – Mang, Dieter (Schopp)
– Rusch, Walter (Schopp) – Schumacher,
Heiner (Obermohr) – Weber, Manfred
(Katzweiler) – 25 Chorleitungsjahre:
Kronibus, Harald (Alsenborn) – 20 Chorleitungsjahre: Kronibus, Ekaterina
(Enkenbach)
14
Frankenthal-Grünstadt
Raimund Langer
Schnurgasse 36 · 67227 Frankenthal
Tel. (0 62 33) 2 05 79
raimund.langer@online.de
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Gabelmann, Bernd (Frankenthal) – Bauer, Erich (Flomersheim) –
Früh, Heiner (Flomersheim) – Beck,
Ernst (Mörsch) – 50 Jahre: Hambrecht,
Nordika (Frankenthal) – Fruk, Gerhard
(Roxheim) – 40 Jahre: Langenwalter,
Klaus (Weisenheim am Sand) – Jorde,
Felix (Roxheim) – Schmitt, Matthias
(Roxheim) – Ott, Egon (Roxheim) –
Günderoth, Bernd (Mörsch)
Germersheim
kommissarisch: Hans Hofmann
Friedhofstraße 13a · 76767 Hagenbach
Tel. (0 72 73) 28 86
ha.hoffes1@web.de
Ehrungen unserer Jubilare
75 Jahre: Gadinger, Edmund (Bellheim)
– 60 Jahre: Baldauf, Hans (Wörth) –
Flick, Raimund (Wörth) – Geißer,
Wolfgang (Wörth) – Starck, Dieter (Hagenbach) – Fischer, Werner (Lingenfeld)
– Buchlaub, Hermann (Hagenbach) –
Kirchhofer, Werner (Jockgrim) – 50 Jah-
re: Gadinger, Alfred (Bellheim) – Schehr,
Herbert (Bellheim) – Albrecht, Roland
(Bellheim) – Pfadt, Norbert (Bellheim)
– Schaller, Peter (Bellheim) – Böringer,
Günter (Hagenbach) – Göller, Edgar
(Lingenfeld) – 40 Jahre: Schubert, Josef
(Bellheim) – Alexander, Klaus (Bellheim) – Sokoliss, Heinrich (Bellheim)
– Jäger, Günther (Wörth) – Pfirrmann,
Edgar (Wörth) – Schulz, Rudi (Kandel)
– Collet, Herbert (Hagenbach) – Feldmann, Klaus (Hagenbach) – Demal,
Reinhold (Maximiliansau) – Gadinger,
Emil (Maximiliansau) – Weller, Martina
(Lingenfeld) – Ullemeyer, Klaus (Lingenfeld) – Jochem, Wolfgang (Lingenfeld)
– Steinbacher, Hubert (Lingenfeld) – Emling, Meinhard (Lingenfeld) – Schneider,
Gabriele (Lingenfeld) – Schneider, Heinz
(Lingenfeld) – Dr. Huber-Betzer, Heidemarie (Lingenfeld) – Emling, Michaela
(Lingenfeld) – Fröhlig, Marie-Luise (Lingenfeld) – Ehrstein, Gerhard (Schaidt) –
Herbst, Helmut (Rülzheim) – Hoffmann,
Hildegard (Rülzheim) – Gehrlein, Rita
(Rülzheim) – Brandl, Luise (Rülzheim)
– Matheis, Emmi (Rülzheim) – Schenk,
Wilfried (Hagenbach)
Glan-Lauter
Hans-Joachim Müller
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Januar/Februar 2015
Uraufführung des »Requiem« von Hermann Josef Settelmeyer in der Landauer Marienkirche
Ehrungen unserer Jubilare
50 Jahre: Tressel, Karl (Lauterecken) –
Horbach, Edith (Gumbsweiler) – Kappel,
Martha (Gumbsweiler) – Krautwurst,
Ortrud (Gumbsweiler) – Neudeck, Ingrid
(Gumbsweiler) – Werner, Hannelore
(Gumbsweiler) – Graf, Lilli (Gumbsweiler) – 40 Jahre: Berg, Manfred (Lauterecken)
Kirchheimbolanden
Herbert Schwammel
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Tel. (0 63 55) 20 00 · Fax (0 63 55) 98 97 27
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Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Gießer, Kurt (Marnheim) –
50 Jahre: Steingaß, Dieter (Marnheim) –
Breitwieser, Erwin (Kriegsfeld)
Landau-SÜW
Irene Koller
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Benefizkonzert in der Landauer
Marienkirche
Stimmgewaltig und eindrucksvoll into-
nierten rund 100 Sängerinnen und Sänger erstmals ein Requiem von Hermann
Josef Settelmeyer. Mit der Uraufführung
beim Benefizkonzert in der Landauer
Marienkirche feierte Ellen Hagenbuch
ihre 50-jährige Tätigkeit als Chorleiterin.
Voll besetzt war die frisch renovierte
Marienkirche beim Konzert zugunsten
des Kirchenbaus. Das Requiem hatte
Settelmeyer eigens für dieses Konzert
geschrieben. Mit Ellen Hagenbuch
verbindet ihn seit vielen Jahren eine enge
musikalische Freundschaft. Wurden Requiems früher bei Trauergottesdiensten
gesungen, so waren 50 Jahre Chorleitung
für Ellen Hagenbuch ein freudiger Anlass, dieses Werk beim Landauer Konzert
aufzuführen. Auch russische Gäste aus
Moskau und Puschkino stimmten mit
ein. Die Programmfolge begann mit einer Orgelsonate, intoniert von Dekanatskantor Christian Schmitz, um dann Ellen
Hagenbuchs Chorgemeinschaft »Globale
Harmonie« viel Raum für ansprechenden Chorgesang zu geben. Natürlich war
es bald die anrührende Komposition von
Hermann Josef Settelmeyer, begleitet
vom Komponisten selbst, die sich im
Kirchenraum voll entfalten konnte. Zusammen mit dem Kirchenchor Roxheim
erklang das siebenteilige Requiem, sauber in der sprachlichen Gestaltung, ohne
dominante Stimmüberlagerungen. Im
weiteren Verlauf waren die Sopranistin
Ekaterina Kronibus mit dem Pianisten
Harald Kronibus, der auch als Solist mit
sicherer Baritonstimme in seinen Bann
zog, wirksame Mitgestalter. Mit ansprechendem, homogenem Chorklang zeigte
der Männerchor Enkenbach, unter der
engagierten Leitung von Ekaterina Kronibus seine hoch angesetzte Chorarbeit.
Die russische Mezzosopranistin Katerina
Zhitar aus Puschkino gratulierte Ellen
Hagenbuch mit einem sehr emotionalen
»Ave Maria« von Wladimir Vavilov.
Großer Beifall dankte den Aktiven
für das reiche musikalische Geschenk an
diesem Novembernachmittag. Erfreulich
auch das Spendenergebnis für die Marienkirche in Höhe von 2400 Euro. (aus
dem Bericht von Fritz Limbacher)
Canto Allegro und Magic Gospel
Voices: Überwältigendes Konzert
in der protestantischen Kirche in
Zeiskam
Das Interesse an modernem Chorge-
sang ist offensichtlich ungebrochen.
Die Liederkranzchöre Zeiskam und der
MGV Heiligenstein konnten sich über
eine vollbesetzte Kirche freuen. Der
junge Liederkranzchor »Canto Allegro«,
der bereits zwei Wochen vorher in der
Kirche der Partnergemeinde Monts ein
großartiges Konzert gegeben hatte, war
noch »gut eingesungen«. Und auch die
Heiligensteiner Gäste, die »Magic Gospel
Voices« verstanden es, das Publikum zu
begeistern.
Hartwig Humbert, Vorsitzender des
Heiligensteiner Chores, hatte die Idee
zu diesem gemeinsamen Konzert schon
15
ChorPfalz 1/2015
vor einigen Jahren entwickelt. Und so
war Canto Allegro schon 2012 bei einem
Kirchenkonzert in Heiligenstein zu Gast.
In separaten Liedblöcken, aber auch in
gemeinsamen Songs, zeigten die beiden
Chöre Temperament, Leidenschaft und
eine gute Interpretationsfähigkeit, was
nicht zuletzt den beiden Chorleitern
Sandra Kammann (Canto Allegro) und
Bernd Camin (Magic Gospel Voices) zuzusprechen ist. Das Publikum erwartete
ein bunter Mix aus Stücken unterschiedlicher Musikrichtungen und Sprachen.
Viel Applaus bekamen auch die Chorsolisten Felicitas Böll und Christoph
Sattel vom Heiligensteiner Chor und
Stefanie Hartard und Peter Herberger
im Zeiskamer Chor, Daniel Fleischmann
(Schlagzeug) und Andrea Herrmann
und Johanna Kammann (Querflöte). Die
wunderbare Zeiskamer Orgel hatte ihren
Meister in Bernd Camin gefunden. (aus
dem Bericht von Desirée Ahme)
Weihnachtsgala der Hoschter
Nachtigallen – Krönender Abschluss des Jubiläumsjahres
Am Abend vor dem 3. Advent be-
grüßten die Hoschter Nachtigallen mit
ihrem Chorleiter Bernhard Strassel
über 250 Gäste zur Weihnachtsgala im
Dorfgemeinschaftshaus in Hochstadt.
Es war ein gelungener Abschluss des
Jubiläumsjahres der HONA, die in 2014
das 50-jährige Bestehen feiern konnten.
Durch das Programm führte souverän
Emeline Gauthier (14), die auch gemeinsam mit Katharina Ullmer (15) das mu-
»Canto Allegro« und die »Magic GospelVoices« bei ihrem Konzert in der protestantischen Kirche in
Zeiskam
sikalische Theaterstück von »Rudolph,
the rednosed reindeer« geschrieben und
mit den Nachtigallen einstudiert hatte.
Die verschiedenen Generationen des
Publikums fanden sich darin alle wieder.
Eine Gemeinschaftsleistung der
HONA Teens waren Bearbeitung und
Choreographie des bekannten Titels
»Adiemos« von Enya, der als Lichterprozession eindrucksvoll umgesetzt wurde.
Neben der Chormusik setzten auch
instrumentale Einzeldarbietungen von
Marie Schwab und Simon Föllinger mit
ihren Trompeten Glanzpunkte. Darüber
hinaus versetzte Luisa Baron (10) mit
ihrer engelsgleichen Stimme, die sich auf
der Gitarre selbst begleitete, die Zuhörer
gleich zweimal in bewunderndes Staunen. Das Programm wurde durch den
Auftritt der Clownin »Die Motte«, alias
Gabi Heine, abgerundet.
Die Spendeneinnahmen des Abends
in Höhe von 500 Euro gehen an das
Hilfswerk L.U.C.Y. Bildung für Kinder
e.V. (aus dem Bericht von Birgit Schwab)
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Bechtold, Bernd (Edesheim)
– Schäfer, Gerhard (Schwegenheim)
Weihnachtsgala im Dorfgemeinschaftshaus in Hochstadt zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Hoschter Nachtigallen
16
Januar/Februar 2015
– Geiger, Ilse (Edesheim) – 50 Jahre:
Glaser, Gerhard (Freimersheim) – Salm,
Gerhard (Freimersheim) – Dächert,
Werner (Landau) – Schneid, Gertrud
(Albersweiler) – 40 Jahre: Zotz, FranzPeter (Herxheim) – Jung, Willi (Landau)
– Staudter, Peter (Landau) – Seibert, Ruth
(Dimbach) – Seibert, Willi (Dimbach) –
Seibel, Ottmar (Dimbach) – 30 Chorleitungsjahre: Kästner, Thomas (Westheim)
– 25 Chorleitungsjahre: Schwering,
Michael (Albersweiler)
Ludwigshafen
Dr. Andrea Clemens
Böhler Straße 10 · 67126 HochdorfAssenheim
Tel. (0 62 31) 18 86 · atclemens@web.de
Für den Song »Down to the river« aus dem Film »Brother without thou« stiegen die Young Voices
sogar in den Rhein
Es tönt im Filmpalast …
So titelte eine Zeitung das Konzert der
Young Voices Ende letzten Jahres in Altrip. Der Chor des MGV Altrip hatte sich
Filmmelodien aus verschiedenen Epochen verschrieben, eingebettet in ein Gesamtkonzept, in dem Opa und Enkel sich
in einer amüsanten Unterhaltung gegenseitig die Filme vorstellen: Opa erzählte
von seiner »Matte«, die er zu Hippiezeiten
trug, während die Enkelin über »Battles«
räsonierte und den Rhythmus von »Pitch
Perfekt« klopfte. Zu jedem Film gab es
einen kurzen Filmclip zu sehen, der eine
Idee zum Film gab, und nicht wenige der
Sängerinnen und Sänger waren darin als
»Die Drei von der Tankstelle«, »Zahnarzt« oder auch bei der »Reifeprüfung« zu
sehen. Für die Melodie von »Down to the
river« aus »Brother without thou« gingen
die Sänger sogar in den Rhein…
Kevin Breitbach gab damit als neuer
Chorleiter der Young Voices sein Debut
und überzeugte mit einem ausdrucksstarken Auftritt seines Chors, dem alle
Gäste wieder einmal seine Wandlungsfähigkeit bescheinigten.
Weihnachtskonzert der »Altriper
Rheinfinken«
Nach einem feierlichen mit Kerzen
eröffnete der Vorchor das Programm
und erzählte in lustigen Liedern, wie
die Tiere Weihnachten erleben. Nicht
minder engagiert sangen die »AlbertSchweitzer-Spatzen«, die Chor-AG
der Grundschule, unter Leitung ihrer
Lehrerin Julia Wiedel. Es war ihr erster
Auftritt in einem Konzert der »Altriper
Rheinfinken«. Den Abschluss des ersten
Teils bildete der Jugendchor, der zwei
englische Weihnachtslieder vortrug.
Das Musical »Weihnachten voll
Schaf«, das von der Chorleiterin Christi-
Die »Altriper Rheinfinken« und die »Albert-Schweitzer-Spatzen« von der örtlichen Grundschule
bestritten das Weihnachtskonzert in der kath. Kirche
ane Schmidt stammt, bildete den zweiten
Teil des Weihnachtskonzertes, bei dem
der Hauptchor mit großer Spielfreude
die Weihnachtsgeschichte darstellte.
Manuel Jandl begleitete einfühlsam auf
dem Klavier. Die Zuhörer – unter ihnen
auch der Präsident des »Chorverbandes
der Pfalz« Hartmut Doppler – belohnten
die Leistungen der jungen Sänger mit
begeistertem Applaus.
Mitgliederehrung 2014 bei den
»Altriper Rheinfinken« mit Überraschung
Der »Altriper Rheinfinken Kinder- und
Jugendchor e.V.« kann voller Stolz und
Freude vermelden, dass bei der letzten
Weihnachtsfeier am 13. Dez. 2014 besonders viele junge Sängerinnen für aktives
Singen im Chor geehrt werden konnten.
Für 5 Jahre wurden geehrt: Johanna
Ammer, Ilyla Diehl, Lara Merdenz, Michelle Tropmann, Alice Zeck und Prisca
Zoz. Für 10 Jahre wurden geehrt: Eliana
Schmidt, Marina Schneider, Carolin
Stöckl, Cindy Walenta. Auch Christiane
Schmidt wurde für ihre 10-jährige Chorleitertätigkeit bei dem Verein ausgezeichnet. Von Seiten des Vereins wurde
der Pianist Manuel Jandl für zahlreiche
engagierte Begleitungen der Rheinfinken
geehrt.
Manuel Jandl war auch der Pianist bei
der musikalischen Überraschung für die
Chorleiterin. Aktive und ehemalige Mit17
ChorPfalz 5/2014
Die Pfälzer Weinkehlchen aus Neustadt an der Weinstraße führten das Oratorium »Die Heilige Nacht« von Benedikt Bender in der Stiftskirche
Neustadt (unser Bild), im GDA Wohnstift und in der Pauluskirche in Haßloch auf
glieder des Jugendchors hatten eine musikalische Reise durch die vergangenen
Jahre zusammengestellt. Dazu kombinierten sie Lieder der bisher aufgeführten Musicals mit witzigen Begebenheiten
aus den Proben. Das Ergebnis war ein
gelungenes Singspiel, das vom Publikum
mit kräftigem Applaus belohnt wurde.
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Magin, Edgar (Oppau) – Schuler, Alfons (Maudach) – Schunk, Dieter
(Altrip) – Kraus, Richard (Mutterstadt)
– Michel, Werner (Mutterstadt) – Muy,
Gerhard (Mutterstadt) – 50 Jahre: Rath,
Heinrich (Liedertafel-Bavaria LU) –
Bayer, Wilhelm (Fußgönheim) – Erb,
Hermann (Fußgönheim) – 40 Jahre: Dr.
Hennersorf, Reinert (Liedertafel-Bavaria
LU) – Däbel, Siegfried (Maudach) – Lohbauer, Ernst (Ludwigshafen) – Schäfer,
Karl-Wilhelm (Ludwigshafen) – Schwab,
Franz (Ludwigshafen) – Wachholz, Inge
(Ludwigshafen) – Stengel, Jürgen (Oppau) – Schmitt, Hans-Peter (Oppau) –
Kling, Gerhard (Ruchheim) – Ehemann,
Rita (Rödersheim) – Pöschl, Angelika
(Rödersheim) – Langknecht, Günter
(Altrip) – Burckhardt, Paul (Altrip) –
Kunz, Benno (Mutterstadt) – Magin
Gerold (Mutterstadt) – Ullrich, Josef
(Mutterstadt) – 20 Chorleitungsjahre:
Öhring, Ottmar (Ruchheim)
Neustadt
Roland Stahler
Bismarckstraße 55 · 67454 Haßloch
Tel. (0 63 24) 34 55
roland.stahler@gmx.de
Jahreskonzert der Sängervereinigung Haßloch
Z
weimal dankte das Publikum stehend
mit langanhaltendem Beifall und Zurufen dem Männerchor, Gemischten Chor,
U35-Chor, dem Solisten Stefan Zier,
dem Dirigenten Bernd Camin, Daniel
Fleischmann (Drums), Markus Eichler
(E-Bass) und Ludwig Müller (Panflöte).
Die Auswahl der Liedvorträge war
sehr abwechslungsreich und reichte von
Schuberts »Im Abendrot« (Männerchor)
bis zu Michael Jacksons »I’ll be there«
und der James Bond-Melodie »Goldfinger«. Stimmungsvoll waren stets Ludwig
Müllers Beiträge auf der Panflöte. Alle
Chöre sangen gemeinsam mit den
Instrumentalisten zum Abschluss » Die
Rose« – ein beeindruckendes Finale, gefolgt von der Zugabe »Time to say goodbye«. Bernd Camin und alle Mitwirkenden wurden stürmisch gefeiert. (Auszug
aus dem Bericht von Jutta Meyer)
Sei fröhlich – Workshop der
Spitzenklasse
Dieser Titel im Weihnachtsrepertoire
der drei Chöre der Liedertafel Bad
18
Dürkheim war auch Motto des intensiven Chor-Wochenendes vom 31.10. –
2.11. 2014. Eingeladen hatte die Liedertafel Bad Dürkheim ihre Chormitglieder
und (fast) alle Sängerinnen und Sänger
meldeten sich an!
3 Tage Theorie und Praxis, unterhaltsam, lehrreich und »eingebettet« ins
freundliche Ambiente der Jugendherberge
Neustadt / Weinstraße. Leckeres Essen und
genügend Zeit in den Pausen machten es
möglich, sich untereinander besser kennen zu lernen und die Chorgemeinschaft
zu stärken. Was in den wöchentlichen
Chorstunden aufgrund der Zeitgrenzen
nur schwer zu leisten ist, konnte an diesem Wochenende aufgeholt werden. Neue
Sängerinnen und Sänger hatten Gelegenheit musikalisches Fachwissen zu erwerben; Noten, Rhythmus, Melodieführung
und Dynamik verstehen zu lernen.
Der Hauptteil des Workshops galt
natürlich der Arbeit an den Titeln der
Weihnachtskonzerte.
Ein herzliches Dankeschön an die
Vorstandschaft der Liedertafel, die
stets darauf bedacht ist, dass sich die
Mitglieder im Verein wohl fühlen und
optimal gefördert werden. Danke an eine
hochmotivierte Dirigentin Dr. Sieglinde
Hammann, an Instrumentalistinnen und
Chormitglieder, die sich ihrerseits für
ihren Verein vielfältig engagieren und
eigene Fähigkeiten einbringen. Unter
solchen Vorzeichen stimmt die Überschrift mehrfach: Sei fröhlich! (Auszug
aus dem Bericht von Mechthilde Gairing)
Januar/Februar 2015
Die schönsten Weihnachtslieder
aus 25 Jahren Kirchenchor
Die präsentierte der Protestantische
Frauenchor CANTILENA Frankeneck
zum Abschluss seines Jubiläumsjahres.
Zunächst präsentierten die 17 Sängerinnen geistliche Chöre wie »Ehre sei
Gott und der Traum vom Licht«, neu
arrangiert von ihrer Leiterin Dorina
Schmidt. Bei »Bajuschki Baju« kam
wunderbar die russische Seele zum Vorschein. Mit dem bekannten »Feliz Navidad« gelang der Übergang zum zeitgenössischen spanischen Weihnachtslied.
Hervorzuheben ist hier ferner »Amazing
Grace« mit verschiedenen Sopransolistinnen. Stimmungsvolle Alpenländische
Weihnachtsatmosphäre kam auf beim
Andachtsjodler. Wie gut die Damen
swingen können bewiesen Sie mit Songs
wie »Last Christmas« und »Happy Xmas
– War is Over« von John Lennon. Mit
Weihnachtsliedern aus aller Welt und
»Stille Nacht, Heilige Nacht«, arrangiert
von Dorina Schmidt, klang dieses schöne
Abschlusskonzert des Jubiläumsjahres
2014 aus. (Roland Stahler)
Weihnachtsoratorium »Die Heilige Nacht« von Benedikt Bender
Die Pfälzer Weinkehlchen aus Neu-
stadt an der Weinstraße führten Weihnachtsoratorium »Die Heilige Nacht«
von Benedikt Bender in der Stiftskirche
Neustadt, im GDA Wohnstift und in der
Pauluskirche in Haßloch auf. Sie wurden
unterstützt von einem kleinen Orchester mit Violinen, Cello, Kontrabass und
verschiedenen Flöten. Die Gesamtleitung
hatte Andreas Fischer-Schmitt.
Das Oratorium ist die Geschichte
der Geburt Jesus nach dem Matthäus
Evangelium. Pia Köppler als Sprecherin
sprach vor jedem Teilstück die verbindenden Worte zur Weihnachtsgeschichte.
Das Oratorium begann mit dem Orchester und mit den solistisch besetzten
Personen des Erzengels Gabriel und der
Gottesmutter Maria, bevor der Chor ganz
zart mit dem Satz »Es ist ein Ros entsprungen« einsetzte. Die Zuhörer waren
aufgefordert mitzusingen. Die Geschichte
wurde weiter geführt mit der Herbergsszene, in der ein Wirt die Heilige Familie
nicht hereinlässt und Maria und Josef
um ein Nachtlager bitten. Der Chor und
ein Engel verkündeten die Geburt Jesus
mit der Melodie »Vom Himmel hoch, da
komm ich her« und der Chor der Engel
sang kräftig »Ehre sei Gott in der Höhe«.
Der Chor und die Solisten Maria und
Josef verkündeten freudig, dass das Kindlein geboren sei. Ein gefühlvolles Solo
über den Stern von Bethlehem zeigte den
drei Königen aus dem Morgenland den
Weg. Chorleiter Andreas Fischer-Schmitt
sang mit kräftigem Tenor den Part des
Herodes. Als harmonischen Schlusspunkt intonierte der Chor schließlich
das Lied »Als Jesus auf die Erde kam«.
Chor und Gemeinde sangen abwechselnd
»Lobt Gott ihr Christen alle gleich« und
nach einem kräftigen Schlussapplaus
erklang gemeinsam »O du fröhliche«.
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Neubert, Ronald (Neidenfels)
– Baader, Wolfgang (Königsbach) –
Sebastian, Emil (Königsbach) – Litzel,
Heinz (Haßloch) – Stepp, Herbert (Bad
Dürkheim) – Augustin, Karlheinz (Wachenheim) – Sylla; Sieghard (Lachen)
– Henkel, Otto (Geinsheim) – Unckrich,
Roland (Kallstadt) – Person, Erich (Kallstadt) – 50 Jahre: Eidt, Peter (Freinsheim) – Bechtloff, Karl-Heinz (Leistadt)
– Bechtloff, Edelbert (Ruppertsberg)
– Huwe, Rainer (Haßloch) – Freytag,
Gerhard (Lachen) – Freytag, Waltraud
(Lachen) – Wolf, Emil (Lachen) – Salm,
Roland (Lachen) – Schwender, Günther
(Lachen) – Hiegle, Brigitte (Lachen) –
40 Jahre: Pirzer, Harald (Freinsheim)
– Zwing, Jutta (Elmstein) – Schmidt,
Gerda (Elmstein) – Schmidt, Helmut
(Elmstein) – Löffler, Birgit (Elmstein) –
Löffler, Martin(Elmstein) – Lautensack,
Werner (Neidenfels) – Kratz, Marianne
(Gimmeldingen) – Raidl, Ursel (Gimmeldingen) – Hils, Helmut (Haßloch)
– Vollweiler, Herbert (Haßloch) – Bernhard, Manfred (Lachen) – Feier, Ute
(Lachen) – Jotter, Hans (Geinsheim) –
30 Chorleitungsjahre: Zwing, Luitpold
(Elmstein) – 25 Chorleitungsjahre:
Finck, Karl (Wachenheim)
Nordpfälzer Sängerbund
z. Zt. ohne Kreispressereferent
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Franzreb, Ute (Gehrweiler)
– Stollhof, Edwin (Ruppertsecken) –
50 Jahre: Scheffler, Werner (Gehrweiler)
– Kettering, Karl (Winnweiler) – 40 Jahre: Stoll, Volker (Gehrweiler) – Wagner,
Rolf (Winnweiler)
Pirmasens
Helmut Fraunholz
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Veranstaltungen 2015 in der
Wieslautergruppe
28. 2.15 Frühjahrssitzung Wieslautergruppe, Bruchweiler, Sängerheim 14 Uhr
18. 4.15 GV Erfweiler, Liederabend in
der Sängerhalle 19.30 Uhr
25. 4.15 GV Lug, Liederabend in der
Gemeindehalle 19.30 Uhr
3. 5.15 Schubertmesse der Wieslautergruppe, Pfarrkirche Fischbach 10 Uhr
16. 5.15 MGV Bruchweiler, Frühlingskonzert im Sängerheim 18 Uhr
30. 5.15 GV Busenberg, Liederabend in
der Drachenfelshalle 19.30 Uhr
12. 7.15 MGV Bruchweiler, Serenaden
Konzert vor der Kirche 19 Uhr
17. /18. 7.15 Gruppenkonzert, Schönau,
Gienanthhaus
26. 9.15 GV Busenberg, Liederabend in
der Drachenfelshalle 19.30 Uhr
13.12.15 GV Busenberg, Weihnachtsliedersingen, Drachenfelshalle 19 Uhr
»Soundtrain« in Vinningen
I
n der »Alten Kirche« Vinningen
präsentierte sich »Soundtrain« des GV
Erlenbrunn unter Ltg. Lutz Schindeldecker mit ansprechenden Arrangements und traf damit den Geschmack
des Publikums. Zu den durchweg in
Englisch gesungenen Liedern gab der
Chorleiter knappe, teilweise humorvolle
Inhaltsangaben.
Lieder zur Nacht
Das letzte Konzert des Euroclassic-Fes-
tivals gestaltete der Frauenchor »ex-semble« unter Ltg. von Christoph Haßler in
der Festhalle in Pirmasens und erfreute
das Publikum mit dem Repertoire seiner
letzten CD und seinem eleganten Klang.
Dabei waren die beiden international arrivierten Solistinnen Christina Landshamer (Sopran) und Ingeborg Danz (Alt).
Instrumental wurden die Sängerinnen
begleitet von Daniel Heide, Klavier,
Sabrina von Lüdinghausen, Harfe, und
Hanna und Martin Grom, Horn. Die
Zuhörer dankten mit reichem Applaus.
25 Jahre Frauenchor Busenberg
Der GV Busenberg feierte in der Dra-
chenfelshalle das 25-jährige Bestehen
seines Frauenchors. Zu dem herbstlichen
Konzert waren folgende Chöre eingeladen: GV Kapsweyer, MGV »Waldeslust«
Bruchweiler, GV Hinterweidenthal und
der Männerchor des MGV Fischbach.
Höhepunkt des Konzerts waren die
beiden Auftritte in Chorgemeinschaften,
die der GV Busenberg und der MGV
Fischbach bildeten.
19
ChorPfalz 1/2015
Herbstkonzert des MGV Saalstadt
Die junge Chorleiterin Selin Baas führte
die 50 Sängerinnen und Sänger in ihrem
nun dritten Auftritt mit den Saalstädtern
zu einem erfolgreichen Konzert. Achim
Baas begleitete die Chöre meisterhaft am
Klavier, trat außerdem mit einer Bläsergruppe aus Donsieders auf. Sebastian
Schröer, Moderator des Abends, lieferte
Gedichte und Geschichten zum Thema.
Herbstliederabend beim Männerchor Vinningen
Fünf Chöre lud der Gastgeber in die
Felsalbhalle Vinningen ein, den Protestantischen Kirchenchor Luthersbrunn,
den GV Niedersimten, den Patenverein
aus Diedesfeld, den Männerchor Pirmasens und den GV Eppenbrunn. Durch
das Programm führte der Vorsitzende,
Rainer Bion. Zum Abschluss animierten
die Männer der anwesenden Chöre zum
gemeinsamen Singen unter der Ltg. von
Horst Schäfer.
ausgesucht. Der Männerchor durfte mit
eigenen Liedvorträgen gratulieren. Beim
Abschlusssong »Danke für die Stunden«
agierten die Sängerinnen Pia Morio,
Jutta Braum, Traudel Hauck und Melanie
Gründemann als Solistinnen.
GV Erlenbrunn auf Zeitreise
Zum Herbstkonzert hatte der Gesang-
verein Erlenbrunn in die Sängerhalle
eingeladen. Die vier Chöre des Vereins
gestalteten einen Abend, der eine musikalische Reise durch die Zeit darstellte,
und zwar in zweierlei Hinsicht: Am Anfang standen Lieder, die der TraditionsChor schon zu seinen Anfangszeiten
gesungen hatte. Danach »verjüngte« sich
das Programm. Chorleiter Lutz Schindeldecker gab kurze Informationen zu
den Komponisten und der Entstehungszeit der Lieder. Diese wurden vom
Männer-, Frauen- und gemischten Chor
vorgetragen. Der junge Chor »Soundtrain« rundete den Abend mit modernen
Stücken ab.
20 Jahre Frauenchor bei MGV
Burgalben
Frauenchorkonzert in Herschberg
Anfangs wurde der Frauenchor belächelt,
des Frauenchors Herschberg. Ein Dutzend fröhlicher Kinderkehlen begleitete
den harmonischen Klang der 25 Frauenstimmen. Der kleine Projektchor der
vier- bis zehnjährigen Mädchen wirkte
bei vier Chorsätzen mit und erfreute die
zahlreichen Zuhörer. Die 16 Liedbeiträge
aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen, gaben einen Einblick in das
heute ist er ein Aktivposten des Vereins.
Das war der Grund für einen Konzertabend unter dem Motto »Danke für die
Lieder« im Bürgerhaus »Schuhfabrik«. In
einem zweistündigen Konzert demonstrierte der Jubelchor sein Können. Chorleiter Matthias Schwinzer hatte bekanntes,
in den 20 Jahren erarbeitetes Liedgut
Ein besonderes Erlebnis war das Konzert
musikalische Repertoire des Frauenchors
unter der Leitung von Wolfgang Fuhrmann. Verbindende Worte und Anekdoten zu den einzelnen Liedern steuerte
Vorsitzende Anne Poersch bei.
Liederabend zum Herbst
Der MGV Höheinöd hatte in das »Haus
des Bürgers« in Höheinöd geladen. Der
GV Thaleischweiler-Fröschen, der MGV
Rieschweiler und die Chorgemeinschaft Harsberg-Schauerberg waren der
Einladung gefolgt. Rund hundert aktive
Sängerinnen und Sänger unterhielten
unter dem Motto »Lieder und Wein im
Herbst« mit einem Reigen bekannter
Melodien. Vereinsvorsitzender Walter
Fuchs begrüßte nach dem musikalischen
Auftakt des Gastgebers unter der Leitung
von Peter Antes die Gäste. (Helmut
Fraunholz)
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Ernst, Norbert (Rodalben) –
Epp, Roman (Bruchweiler) – Kling, Egon
(Bruchweiler) – Seebald, Edwin (Obersimten) – Busch, Gerhard (Hauenstein)
– Weis, Heinz (Hauenstein) – Hüther,
Klaus (Donsieders) – 50 Jahre: Matheis,
Otto (Rodalben) – Gib, Pirmin (Eppenbrunn) – Johann, Hermann (Dahn) –
Helfrich, Arthur (Fischbach) – 40 Jahre:
Theobald, Klaus (Eppenbrunn) – Westrich, Regina (Herschberg) – Rösch, Theo
(Dahn) – Schumacher, Elisabeth (Dahn)
– Persch, Käthe (Winzeln) – Eickhoff,
Hans (Fischbach)
Live Is Life – so erlebt man Männerchöre nicht alle Tage wie beim Männerchorkonzert von »achorat« Harthausen
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20
Januar/Februar 2015
Speyer
Dr. Kerstin Keppler
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Live Is Life – ein Männerchorkonzert der anderen Art –»achorat«
Harthausen überzeugt mit ungewöhnlichem Konzertprogramm
»Wir wollen die Halle rocken!«, hatten
sich die Männer von »achorat« Harthausen vorgenommen. Den Beweis dazu
trat der Männerchor des MGV 1911
Harthausen am Samstag, den 22.11. 2014
in der voll besetzten Heilsbruckhalle
erfolgreich an. Unter dem Motto »Live Is
Life« lieferten die Sänger unter Leitung
von Christoph Niederer ein Rock- und
Popkonzert ab, das die Halle zum Beben
brachte. Das Speyerer Frauen-Duo
ALAN bot mit aktuellen Hits, gesungen
zur Gitarre, den passenden weiblichen
Gegenpart.
Zur a cappella vorgetragenen SwingBearbeitung der Bourrée von Leopold
Mozart bewegten sich die Männer gleich
im ersten Lied kräftig mit. »Ich war
noch niemals in New York, Hawaii und
San Francisco« – zum Lied von Udo
Jürgens symbolisierten zerrissene Jeans,
Baseballmützen und Hawaiihemd die
unerfüllte Sehnsucht nach der großen
weiten Welt.
(Fast) 99 Luftballone stiegen rechtzeitig zum Ende des Nena-Welthits auf,
Herbert Grönemeyers »Männer« brachte
der Chor a cappella von ganz zart bis
voller Inbrunst zu Gehör. Tiefe Verneigung zeigte man vor dem verstorbenen
Queen-Frontmann Freddie Mercury mit
dem im Kerzenschimmer vorgetragenen
»Who Wants To Live Forever«.
Der als Volkslied angekündigte »Liebe
Augustin« entpuppte sich plötzlich als
Rap – die Bässe setzten dazu unvermittelt Pestmasken auf. Diese standen für
das Mittelalter, wo die halbe Bevölkerung von der Pest dahingerafft wurde
und letztlich auch den historischen
Hintergrund des Liedes bildet. Die Tenöre mit ihren Baseballmützen dagegen
standen für die Generation Rap. Das
Publikum tobte.
Danach bewies der Chor, wie schnell
er von maskulinem auf melancholischen
Gesang umschalten kann: Ȇber sieben
Brücken musst du geh’n« (Karat/Maffay)
wurde mit Gänsehautfeeling vorgetragen. Das lateinamerikanische Tanzlied
»Un poquito cantas!« sang Tenorsolist
Jörg Riebold mitten im Publikum, der
Chor auf der Bühne hielt sich dabei mit
seiner Backgroundbegleitung dezent zurück. »Dschingis Kahn!«, das Lied vom
Eurovision Song Contest 1979 (damals
hieß er noch Grand Prix) wurde mit
ausgefeilter Choreografie auf die Bühne
gebracht. »Live Is Life!« von Opus gab es
zur Pause, ehe der Titelsong der amerikanischen Sitcom »Two And A Half
Man« den Auftakt zur zweiten Runde
bildete. »Zum Skandal um Rosie« setzte
sich »Rosie« in eine eindeutig zweideutig ausgestattete Telefonzelle und wollte
hernach gar noch den jungen Chorleiter
Evergreens en masse gab es in der Heilsbruckhalle zu hören
entführen. Glücklicherweise entschied
der sich dann doch dafür, das Konzert zu
Ende zu dirigieren…
»What Ever You Want« (Status Quo)
holte die Besucher dann endgültig von
den Stühlen. Instrumentale Unterstützung gab es dazu (und den anderen
Rock/Pop-Songs) von der Band mit
Frank Winter (Bassgitarre), Daniel
Fleischmann (Cajon) und Thomas Daub
(Piano).
Geschickt hatte das Duo ALAN,
namentlich Andrea Trost und Alexandra
Altpeter, seine Konzertbeiträge zwischen
den Männern platziert. Mit »Demons«
von »Imagine Dragons« sangen sie sich
direkt in die Herzen der Konzertbesucher. Zu ihren weiteren Songs gehörten
unter anderem »Here Without You«
(Three Dors Down) und »Budapest«
(George Esra).
Gegen Schluss brach »achorat« mit
»Männer mag man eben« eine Lanze für
das starke Geschlecht. Die begeisterten
Frauen im Saal konnten dieser Aussage
nur zustimmen (den Herren im Saal
war dieser Sachverhalt von alters her
eh bekannt…) Tosender Applaus und
Standing Ovations für die 19 Sänger und
Chorleiter und drei Zugaben waren das
Resumée für einen Männerkonzertabend
der anderen Art. »Chapeau!« rief ein
Besucher auf dem Nachhauseweg. Wenn
das kein Kompliment war!
Ehrungen unserer Jubilare
60 Jahre: Spindler, Karl (Waldsee) –
Hauck, Karl (Waldsee) – Beck, Rupert
(Dudenhofen) – Kotterer, Liesel (Speyer)
– 50 Jahre: Häußler, Edgar (Iggelheim) –
Schlosser, Reinhold (Waldsee) – Fender,
Manfred (Mechtersheim) – 40 Jahre:
Frombold, Theo (Waldsee) – Zickgraf,
Stefan (Waldsee) – Schotthöfer, Rainer
(Waldsee) – Gerdon, Arno (Waldsee)
– Sternberger, Klaus (Waldsee) – Obermaier, Rudolf (Waldsee) – Reiser, Rudolf
(Iggelheim) – Rust, Alfred (Iggelheim)
– Steiger, Berthold (Harthausen) – Grill,
Alfons (Dudenhofen)
Zweibrücken
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Ehrungen unserer Jubilare
50 Jahre: Schwarz, Winfried (Hengstbach)
21
nDanke n
ChorPfalz 1/2015
Unser Chorverband hat ihm viel zu verdanken.
So werden wir ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
2. Vorsitzender verstorben
Plötzlich und für uns alle unerwartet verstarb am 10. Oktober 2014,
während der Vorbereitungsarbeiten zum vereinseigenen
Oktoberfest, unser 2. Vorsitzender
Josef Zimmer
25 Jahre war er Schriftführer des Vereins und wurde vom Chorverband
Kreischorverband Pirmasens
der Pfalz dafür ausgezeichnet. Viele
Jahre war er in der Vorstandschaft
und im Ausschuss tätig. Im Jahr
2012 wurde er zum 2. Vorsitzenden
gewählt.
Er war Träger der silbernen und
goldenen Ehrennadel des Chorverbandes der Pfalz. Er trug auch
die silberne Vereinsehrennadel für
langjährige Mitgliedschaft.
Er hinterlässt eine große Lücke in unseren Reihen, die schwer zu schließen
sein wird.
Der Gesangverein »Gemütlichkeit«
1911 Heltersberg wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Gesangverein »Gemütlichkeit« 1911
Heltersberg
D
er Kreischorverband Pirmasens
trauert um sein Hauptvorstandsmitglied Josef Zimmer.
Er war über zwei Jahrzehnte der
Schriftführer des Kreischorverbandes
und hat seine Aufgabe und Arbeit für
uns in seiner gewissenhaften Art hervorragend getan. Auf ihn konnte man
sich verlassen.
Josef Zimmer wird uns sehr fehlen
und wir werden immer an ihn denken
und ihn in unseren Gedanken bewahren.
Helmut Fraunholz
Kreisvorsitzender
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 Ihnen ein gesundheitliches Training aufzuzeigen (Gesundheit)
Bestandteile meiner Arbeit sind unter anderem
 Basics
z. B. Körpertuning (Körperarbeit und Wahrnehmung), Atemtechnik, Resonanz, innerer/äußerer Raum,
Arbeit mit Vorstellungen und Bildern. Bei dieser Stufe sind keine Notenkenntnisse nötig.
 Weiterführendes (fortgeschrittenes Körpertuning) z. B.: Stimmsitz, Vokalausgleich, Einregister, Intonation, Ausdruck,
 Gesundheit
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Gehörbildung, Artikulation, Bühnenpräsenz. Gesangsunterricht
Bei der Arbeit an einem Musikstück Ihrer Wahl sind Notenkenntnisse/vom Blatt singen hilfreich.
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z. B. über Ausbaumöglichkeiten der eigenen Stimme , Ermittlung der Stimmlage und Tessitur und
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modernen Chor eine/n Aushilfsdirigentin/en für die Zeit von Mitte
März 2015 bis mindestens Ende 2015. Dabei handelt es sich um
eine Schwangerschaftsvertretung.
Interessenten wenden sich an: Uli Steinmann
Vorsitzender AGV Hagenbach
Dornhecke 1, 76768 Berg, Tel: 07273 / 2815
Termine · Veranstaltungen
Chorverband der Pfalz
Chorverband
der Pfalz
Sonntag, 19. April 2015,
10.00 –19.00 Uhr
Chorverbandstag 2015
mit Neuwahl des Präsidiums
Festhalle – Kongresszentrum
Saarlandstraße 9
66482 Zweibrücken
21. Februar 2015, 9.30 –16.30 Uhr
»Mein Verein feiert Jubiläum«
Prot. Gemeindehaus
Höringer Straße 8
67722 Winnweiler
28. Februar 2015, 10.00 –16.30 Uhr
»Chor-Choreografie und Staging«
Festhaus
ht!«
Höringer Straße 2 »Ausgebuc
67722 Winnweiler
21. März 2015, 10.00 –17.00 Uhr
»Die eigene Stimme«
in Rock, Pop und Jazz
t!«
Kulturzentrum
ebuch
»Ausg
Am Stadtrand 1a
76767 Hagenbach
22. März 2015, 10.00 –17.00 Uhr
»SINGE-HÖRE-STAUNE«
Konzert mit Begutachtung
Forum »Alte Post«
Poststraße 2
66954 Pirmasens
18. April 2015, 10.00 –17.00 Uhr
Stimmbildung im Chor (modern)
Heinrich Pesch Haus,
Frankenthaler Straße 229
67059 Ludwigshafen
auch Veranstaltungshinweise bringen und ist daher für Tipps aus dem
Bereich der Orchester, Chöre und
Solisten dankbar.
20. Juni 2015, 10.00 –16.30 Uhr
»Chor-Choreografie und Staging«
Dorfgemeinschafthaus
Hauptstraße 200
Parkplatz: Im Kirchacker 5
76879 Hochstadt
Anschriften
14. November 2015, 10.00 –17.00 Uhr
Stimmbildung im Chor (modern)
Festhaus
Höringer Straße 2
67722 Winnweiler
Kreis-Chorverbände
Pirmasens
1. März 2015, 14.00 Uhr
Kreischorverbandstag
Bürgerhaus Hauenstein
Sonstige
22. April –14. Oktober 2015
Jeden Mittwoch:
Pfälzer Chöre bei der Landesgartenschau Landau
Geschäftsstelle
des Chorverbandes der Pfalz
Am Turnplatz 7,
76879 Essingen
Tel. (0 63 47) 98 28 34 + 98 28 37
Fax (0 63 47) 98 28 77
pfaelzischer-saengerbund@t-online.de
Verbandschorleiter
Bernhard Hassler
Auf dem Blaul 18,
66978 Clausen
Tel. (0 63 33) 22 66
bernhard.hassler@t-online.de
Chorjugend-Vorsitzende
Inge Vonnieda
Hauptstraße 81,
67482 Freimersheim
Tel. (0 63 47) 60 80 714 + 61 24
Fax (0 63 47) 60 80 715 + 91 85 00
inge.vonnieda@t-online.de
Chorverband im Internet
Chorverband der Pfalz
www.chorverband-der-pfalz.de
Chorjugend der Pfalz
www.chorjugend-der-pfalz.de
Sonntagsgalerie auf SWR 4
SWR 4 RP, 18.00 – 22.00 Uhr
In dieser 4-stündigen Sendung bringt
der SWR u. a. Beiträge aus dem
Kulturleben in Rheinland-Pfalz, mit
Studiogästen, Mundartbeiträgen und
Reportagen. Natürlich werden in
dieser Zeit auch Heimatmusikanten
(Chöre, Orchester und Solisten) zu
hören sein.
Da das musikalische Spektrum der
Sonntagsgalerie breit gefasst und aktuell sein wird, gibt es keine Vorankündigungen zu den musikalischen
Bestandteilen mehr. SWR 4 wird
Deutscher Chorverband
www.deutscher-chorverband.de
Edition Omega (Wolfgang Layer)
www.edition-omega.de
i
Termine kurzfristig
und aktuell
oder Terminänderungen
immer unter
www.chorverband-der-pfalz.de
Diese Zeitschrift wird gefördert durch Wettspielerlöse der GlücksSpirale / Lotto Rheinland-Pfalz
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