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Der 9. Sprengel-Gemeindebrief - Evangelische Kaiser

EinbettenHerunterladen
Magazin der Sprengelgemeinden Erlöser | Heilige-Geist | Kaiser-Friedrich-Gedächtnis | Moabit West | St. Johannis
Nr. 9 | Jahrgang 2 | Ausgabe Februar/März 2015
Sein Unglück
ausatmen können
tief ausatmen so dass man wieder einatmen kann
… Und weinen können
das wäre schon fast wieder Glück
aus »Aufhebung« von Erich Fried
S eite 4–7 | Gedanken zur Passionszeit
S eite 8 + 9 | Gemeindeversammlungen zum
Weg im Sprengel
zukünftigen
Editorial // inhalt // imprEssum
Liebe Leserinnen und Leser,
Haben Sie den Jahreswechsel gut überstanden? Alle guten Vorsätze schon wieder beiseite geschoben? Willkommen bei »Evangelisch-in-Tiergarten«. Die Redaktion begrüßt Sie im Neuen Jahr mit der Jahreslosung 2015:
»Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen
hat zu Gottes Lob« (Röm 15,7). Über diese Losung denkt
Pfarrerin Neubert in der Andacht nach.
GKR von St. Johannis stehen wichtige Entscheidungen
bevor. Dazu laden wir herzlich zu den Gemeindeversammlungen ein, die in allen Gemeinden im Februar
stattfinden. (Die Termine für die einzelnen Gemeinden
finden Sie auf den jeweiligen Gemeindeseiten.) Kommen
Sie bitte zahlreich und nehmen Sie die Möglichkeit zur
Information und Mitsprache wahr.
Ein Thema im Sprengelmagazin ist »Passion«. Schon das
Titelbild mit der Passionsblume weist darauf hin. Aspekte
der Passionszeit werden vorgestellt sowie einige Angebote zum Teilnehmen in dieser vor uns liegenden Zeit von
Aschermittwoch bis Palmsonntag. Informieren Sie sich
über die Fastengruppe in St. Johannis oder folgen Sie der
Einladung des ökumenischen Arbeitskreises zur Teilnahme am ökumenischen Kreuzweg.
Auch diesmal lernen Sie Menschen im Sprengel kennen
(Seite 9). Wir stellen Ihnen das Spätcafé-Team in der
Erlösergemeinde vor und berichten von seinem segensreichen Einsatz. Zum Schluss folgt noch die Einladung
zum Weltgebetstag, der wie immer am ersten Freitag im
März stattfindet. Er wird von Frauen eines bestimmten
Landes gestaltet. Diesmal sind es Frauen von den Bahamas. Auf der Rückseite gibt es nähere Informationen zu
Ort und Inhalt.
Ein weiteres Thema ist die zukünftige Entwicklung und
Gestaltung unseres Sprengel. Wir machen eine Bestandsaufnahme mit kurzem Rückblick und einem Ausblick,
welche Möglichkeiten die Zukunft bringen könnte. Für
die Gemeinden und ihre Vertreter/innen im gemeinsamen Gemeindekirchenrat (GKR) von Erlöser, Heilige Geist,
Kaiser-Friedrich-Gedächtnis und Moabit West und im
Nun viel Freude bei der Lektüre von
»Evangelisch-in-Tiergarten«.
Für die Redaktion grüßt
Claudia Egold
inhalt
IMprESSUM
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4–7 |
8+9 |
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17 – 21 |
22 |
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herausgeber: Die gemeindekirchenräte der fünf am evangelischen
Pfarrsprengel Tiergarten beteiligten gemeinden
Andacht
Passionszeit
gemeindeversammlungen
Menschen im Sprengel: Das Spätcafe
Sprengelnachrichten
gottesdienste im Februar und März
veranstaltungen im Sprengel
Sprengelangebote
gemeindeseiten
Freud und leid
Kontakte und Adressen
Weltgebetstag
Evangelisch in Tiergarten
redaktion:
für die Erlösergemeinde (Er): Astrid Jacobs und Jan-Moritz baudach
für die heilige-geist-gemeinde (hg): Doris Pahl und Antje gulden
für die Kaiser-Friedrich-gedächtnis-gemeinde (KFg): Sabine Wendt
für die gemeinde Moabit West (MW): claudia Egold
für die gemeinde St. Johannis (STJ): carola Türpe und Martina Knoll
schlussredaktion: c. Egold und S. Wendt (v. i. S. d. P.)
Tel.: 0170 489 66 66
redaktionsanschrift: Evangelisch in Tiergarten
c/o KFg-gemeindebüro, händelallee 20, 10557 berlin
anzeigen: Astrid Jacobs, inserate@evinti.de
redaktions- und anzeigenschluss nächste ausgabe:
2. März 2015
layout: ultramarinrot | www.ultramarinrot.de
herstellung: Druckerei conrad gmbh
breitenbachstraße 34–36 | 13509 berlin
auflage: 12.000
2 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
andacht
Zum neuen Jahr
N
un ist das Jahr schon einen Monat alt. Die Zeit
vergeht schnell. Im Januar war in vielen kirchlichen Zeitschriften und Beiträgen in den Medien die Jahreslosung 2015 Thema: »Nehmt
einander an, wie Christus euch angenommen hat zu
Gottes Lob.«
Es ist seit 1930 ein guter Brauch dem Jahr eine Losung
aus der Bibel zu geben. Anders als die Losungen des
Tages wird die Jahreslosung von einer ökumenischen
Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgewählt. Hier
spielt also nicht der Zufall eine Rolle wie bei den ausgelosten Tageslosungen. Ich habe mir im Internet die Aufstellung der Jahreslosungen von 1930 bis 2017 ausgedruckt. Im Rückblick kann man ja die Ereignisse der
vergangenen Jahre besser einschätzen. Die Jahreslosungen werden aber schon drei Jahre vorher festgelegt. Umso
erstaunlicher ist es, dass die Losungen für bestimmte
Jahre doch sehr passend waren:
So stand über 1938, dem Jahr der brennenden Synagogen
und zerstörten jüdischen Geschäfte, ein Vers aus dem
Hebräerbrief: »Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.« (Hebr. 13,8) Egal was die Nazis
auch getrieben haben, der Jude Jesus bleibt auch in Ewigkeit. Der Vers aus dem Hebräerbrief rückt die Verfolgung
der Juden in Europa durch die Nazis in ein anderes Licht,
zugegeben von heute aus betrachtet.
Auch die Losung für das Jahr 1939 als der 2. Weltkrieg
begann zeigt deutlich, wer der wahre Herrscher war und
ist: im Buch des Propheten Jesaja heißt es: »Fürchte dich
nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem
Namen gerufen; du bist mein.« (Jes 43,1)
Es ist interessant mit dem Wissen von heute sich die
Jahreslosungen anzuschauen. In den Kriegsjahren ist
hier viel von Bewahrung die Rede.
Die Jahreslosung für 2015 wurde im Jahre 2012 festgelegt. Wer konnte da ahnen, was uns in diesem Jahr beschäftigen wird. Wir wissen es ja heute auch noch nicht.
Erst Silvester 2015 können wir genau sagen, was uns in
diesem Jahr bewegt hat. So könnte man meinen, dass
die Losungen ganz allgemein gehalten sind, damit sie
immer stimmen. Doch schon vor drei Jahren und auch
heute ist eine Problematik deutlich, die auch in der Jahreslosung vorkommt: die Flüchtlingsproblematik. Seit
Jahren strömen Menschen nach Deutschland, weil sie sich
hier Frieden und Sicherheit für sich und ihre Familien
erhoffen, was sie in ihrer Heimat nicht finden können.
Sie bitten um Asyl in Europa, in Deutschland.
»Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat,
zu Gottes Lob.« Es ist unsere christliche Aufgabe uns der
Flüchtlinge anzunehmen und ihnen zu helfen, so loben
wir Gott. Dies sagt uns unter anderem der Vers aus dem
Römerbrief und wieder bin ich erstaunt, wie aktuell ein
biblischer Vers sein kann.
Ich wünsche Ihnen im Jahre 2015 viele gute Begegnungen, in denen Sie angenommen werden und auch so stark
sind, andere annehmen zu können.
Sigrid Neubert
Pfarrerin in der Kirchengemeinde Moabit West
»Nehmt einander an, wie
Christus euch angenommen
hat, zu Gottes Lob.«
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
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passion
Passionszeit
Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Passionszeit. In ihrem Zentrum steht die Erinnerung an das Leiden Jesu. Es ist eine Zeit der Einkehr und Stille, in der
viele einen tieferen Zugang zu Gott suchen und sich auf
die Karwoche vorbereiten. Von vielen Menschen wird sie
als Fastenzeit begangen.
Mit Passion (lat: passio = Leiden) wird die Leidensgeschichte Jesu beschrieben, wie sie in den Evangelien geschildert wird. In ihr geht es um die Frage, warum Jesus
sterben musste.
Die Passionsgeschichte umfasst den Todesbeschluss der
Gegner Jesu, die Einsetzung des Abendmahls, den Verrat
des Judas und seine Enttarnung, das Gerichtsverfahren
vor Pontius Pilatus, die Leugnung des Petrus, Jesus zu
kennen, die Verurteilung Jesu, seine Kreuzigung, seinen
Tod sowie seine Grablegung. Die Passionserzählung ist
alles andere als eine Heldengeschichte, denn der Tod am
Kreuz wurde als Scheitern verstanden. Um so befreiender
wirkte die Auferweckung Jesu von den Toten durch Gott.
4 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
Die Passionszeit umfasst die Zeitspanne von vierzig Tagen
vor dem Osterfest, die mit dem Aschermittwoch beginnt.
Folgende Sonntage gehören zur Passionszeit:
— Der erste Sonntag der Passionszeit heißt
»Invokavit« – Er hat mich gerufen.
— Der 2. Sonntag der Passionszeit heißt
»Reminiszere« – Gedenke, Herr!
— Der 3. Sonntag der Passionszeit heißt
»Okuli« – Meine Augen.
— Der 4. Sonntag der Passionszeit heißt
»Lätare« – Freue dich!
— Der 5. Sonntag der Passionszeit heißt
»Judika« – Richte mich!
— Der Sonntag, mit dem die Karwoche beginnt,
heißt »Palmarum« oder »Palmsonntag«.
Die liturgische Farbe dieser Zeit ist violett.
Quelle: kirchliches Lexikon
passion
»Gott leidet für die Menschen der Welt.
Mit dem Namen Christus verbindet sich Liebe, Vergebung, Friede, Gewaltlosigkeit, Versöhnung.
Es ist an uns, diese Lebensgebote unverdreht anzuwenden.
Nicht Politiker und Kirchen können uns unsere Entscheidungen abnehmen.
Gott will unseren persönlichen Entschluss.«
Herbert Grabowski
Die Passionsblume
Es sind vor allem die auffallend ausgebildeten Blütenteile,
die diese hübsche Kletterpflanze zu etwas besonderem
machen. Wenn sich die schnell vergänglichen Blüten öffnen, offenbaren sie ihr bedeutungsvolles Geheimnis – ihre
verblüffende Ähnlichkeit mit den Attributen des Leidens
Christi:
Die Botschaft des Kreuzes
Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz. Als Schmuckstück
tragen es viele ganz gerne, aber als Zeichen von Glaube
und christlicher Kirche erregt es oft Unbehagen und
manchmal gar Unmut. 1995 hatte das Bundesverfassungsgericht in seinem »Kruzifix-Urteil« die religiöse
Neutralität des Staates untermauert.
Es ist also ein Kreuz mit dem Kreuz. Ein Marterwerkzeug,
ein geschundener Mensch als Symbol des Glaubens. Das
alljährliche Vertiefen in einen schweren Leidensweg in
den Gottesdiensten und Andachten vor Ostern – was daran ist frohe Botschaft? Aber wer hat gesagt, das Christentum solle die passende Religion für die ausgehende
Spaßgesellschaft sein? Erleben wir das Dasein denn als
Spaß?
Die Botschaft des Kreuzes ist
ein Mensch, der mit seinem
Leben für Liebe und Versöhnung einsteht, für Mitleid
und Solidarität, einer, der
unsere ganze Gottverlassenheit aushält und so selbst
dem Tod einen Strich durch
die Rechnung macht.
Ohne das Kreuz bliebe das Evangelium platt und leer.
Daran kommt der Glaube nicht vorbei – und deshalb wird
auch das Kreuz mit dem Kreuz bleiben.
V Ein rot gesprenkelter Strahlenkranz
bildet die Dornenkrone
V Drei Narben erinnern an die Nägel
V Der gestielte Fruchtknoten gleicht einem Kelch
V Ranken stellen die Geißeln dar
V Fünf Staubblätter bilden die Wunden
V Dreilappige Blätter ähneln der Lanze
Passionsblume: Der Name weist auf den Weg, den Jesus
von der Gefangennahme bis zur Kreuzigung gegangen ist.
Quelle: Wikipedia
Sprengelgottesdienst
am Aschermittwoch
Zum Auftakt der Fastenzeit laden wir zu
einem besonderen Gottesdienst ein.
Mittwoch, 18. Februar
18 Uhr | Heilige-Geist-Kirche
Wir werden daran erinnert, dass wir alle
der Buße bedürfen. Als Symbol für unsere
Vergänglichkeit erhalten wir ein Aschekreuz
auf unsere Stirn.
Pfarrerin Rebiger wird zusammen mit dem
Jugenddiakon Fechtner und der Jungen
Gemeinde diesen Gottesdienst gestalten.
siehe auch Gottesdiensttabelle S. 12/13
Maik Dietrich-Gibhardt
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
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passion
Theologisches Seminar in der Fastenzeit
mit Pfarrer Dr. Ernst Pulsfort
Thema: »Das Leben schützen – Der Gewalt zuvorkommen«
Mittwoch, den 25. Februar 2015 | 19.30–21.00 Uhr
Teil 1: Was treibt uns zu Lüge, Diebstahl und Mord?
Mittwoch, den 4. März 2015 | 19.30–21.00 Uhr
Teil 2: Vom Kult der Gewalt und der Kultur der
Gewaltlosigkeit
Mittwoch, den 11. März 2015 | 19.30–21.00 Uhr
Teil 3: religion und säkularer Staat –
Ist der Konflikt vorprogrammiert?
Ort: Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius
Klopstockstraße 31 | 10557 Berlin | Pfarrsaal
im Gemeindehaus | Anmeldung erbeten!
Telefonnummer (030) 391 75 70 oder
per E-Mail kontakt@laurentius-berlin.de
Das diesjährige Theologische Seminar in der Fastenzeit
will den fundamentalen Zusammenhang zwischen Gewalterfahrung und Glaubenserfahrung, der häufig unterschätzt wird, verdeutlichen. Es soll das gängige Vorurteil widerlegt werden, die Haltung aktiver Gewaltfreiheit verharmlose die Gewalt und basiere auf einer idyllischen Vorstellung vom Menschen. In Wahrheit beruht
sie auf der illusionslosen Einsicht in die Abgründigkeit
der Gewalt, die ihrer Verherrlichung radikal entgegen
steht. Gewaltfreiheit beharrt darauf, das Übel an der Wurzel zu packen und der Gewalt zuvor zu kommen, anstatt
nur auf sie zu reagieren. Das bedeutet für die Religionen
einerseits, Staat und Gesellschaft im Sinne einer gerechten Gestaltung der Lebensverhältnisse in die Pflicht
zu nehmen, andererseits, sich selbst darauf zu verpflichten, die Prinzipien friedlichen Zusammenlebens zu
achten.
Ökumenischer
Kreuzweg 2015
In der Passionszeit lädt der Ökumenische Arbeitskreis
Tiergarten wieder, wie in den vergangenen Jahren, zu
einem Ökumenischen Kreuzweg ein. Der Kreuzweg beginnt am Samstag, dem 21. März 2015 um 11 Uhr in der
Heilandskirche der ev. Kirchengemeinde Moabit West
(Thusneldaallee 1) und endet mit einer kurzen Schlussandacht ab 12.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Ansgar der
kath. Pfarrgemeinde St. Laurentius (Klopstockstraße 31).
Der Weg zwischen den beiden Kirchen wird uns zu drei
Stationen führen, an denen wir fürbittend menschliches
Leiden unter das Kreuz Christi stellen wollen. Weitere
Einzelheiten wird der Arbeitskreis am 27. Januar 2015
bei seinem 31. Treffen besprechen und rechtzeitig in allen
Gemeinden per Aushang bekannt geben.
Peter Bock
6 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
passion
Einen neuen Blickwinkel wagen –
die Fastenzeit in der Gruppe erleben
Jeden Donnerstagabend der Fastenzeit um 18 Uhr lädt
das Läuten der Glocken zur Fastengruppe ein. Lange Zeit
hatte das Fasten in der evangelischen Kirche keine große
Tradition, doch die jährliche Fastenaktion »sieben wochen
ohne« hat das Thema vielen Protestanten wieder nähergebracht. Viele Menschen üben alleine für sich den Verzicht. Es gibt über Deutschland verteilt aber auch ein
ganzes Netz an Fastengruppen. Auch in unserem Pfarrsprengel findet sich eine jedes Jahr wachsende Gruppe
an Menschen zusammen, um gemeinsam und begleitet
die Fastenzeit zu erleben Die Teilnehmenden kommen aus
verschiedenen Altersgruppen und Hintergründen. Was
sie verbindet ist der Wunsch, die Fastenzeit bewusst zu
gestalten und ihre Erfahrungen miteinander zu teilen.
Manche verzichten auf Dinge, die ihnen schwer fallen,
andere wiederum versuchen Dinge zu tun, die sonst im
Alltag oft untergehen, z. B. lieben Menschen mal einen
Brief schreiben. Wir haben nachgefragt, was den Teilnehmenden in der Fastenzeit wichtig ist:
Das Anhalten, Innehalten und die Zeit anders
zu gestalten als im restlichen Jahr. Einen neuen
Blickwinkel zu wagen und ganz viele schöne
Erlebnisse dadurch zu haben, dass Dinge auch
anders gehen. ANDrEA
Mir ist in der Fastenzeit wichtig, ganz bewusst
auf etwas zu verzichten und darüber auch
regelmäßig zu reflektieren Außerdem ist die
Fastenzeit für mich ein guter ›Anlass‹ gewisse
Verhaltensweisen in meinem Leben zu
überdenken. MArIA
Ich habe den Austausch darüber, wie es einem
mit dem Verzicht einer bestimmten Sache geht,
als sehr bereichernd empfunden. Es hat Freude
bereitet, Freud und Leid in Bezug auf den
Verzicht oder den Versuch der Veränderung
einer bestimmten Lebensweise mit der Gruppe
zu teilen. Außerdem fand ich es schön, einmal
in der Woche in einem interaktiven Kreis die im
Fastenkalender angebotenen Andachten/Bibel­
stellen auszulegen. Diese Art intensiver Ausein­
andersetzung mit der Bibel findet sonst in
meinem Alltag nicht statt. MArIA
Die ruhe und das schöne Licht in der Kirche
wahrzunehmen. rauszukommen aus dem
manchmal hektischen Alltag. Das Singen und
das gemeinsame Beten zu erleben. Ein Bibelwort
zu hören. Die stille Zeit und damit die Möglich­
keit in ruhe über mich selbst, mein Leben, meine
Nöte und meine Freuden nachzudenken und
mir, jedenfalls ein bisschen, über meine spiritu­
ellen Bedürfnisse klar zu werden und mich
auch, jedenfalls manchmal, darüber auszu­
tauschen. rICArDA
Dieses Jahr steht die Fastenzeit unter dem Motto »Du bist
schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen« (www.siebenwochenohne.de). Wer Interesse hat an Stille und Austausch über biblische Texte im Bezug auf unser Leben,
ist herzlich eingeladen jeden Donnerstag um 18 Uhr in
der St. Johanniskirche (ab dem 19.2.).
Carola Türpe
Verzichten oder sich auf Dinge besinnen, die man schon
lange tun wollte, weil sie einem eigentlich wichtig sind,
kann man natürlich auch alleine, doch die Fastengruppe
bietet die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, an
schwierigen Wegstrecken Unterstützung zu erfahren,
aber auch unerwartete Entdeckungen zu teilen. Wir haben die Teilnehmenden gefragt, was Ihnen an den wöchentlichen Treffen wichtig war:
Mich mit anderen Fastenden über die biblische
Herangehensweise zum Thema auszutauschen.
Die gegenseitige Unterstützung und das
Mutmachen auch wenn es gerade nicht so
gut ist. ANDrEA
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 7
GEmEindE vErsammlunGEn
Gemeindeversammlungen zum
zukünftigen Weg im Sprengel
In den kommenden Wochen finden in unseren Gemeinden Versammlungen statt. So sollen möglichst alle Mitglieder auf direkten Wege informiert werden, was für
gravierende Veränderungen mit teilweise kontrovers
diskutierten Vorstellungen zur Frage der zukünftigen
Entwicklungen in unserem Sprengel Tiergarten bestehen. Bitte nehmen Sie die Gelegenheit wahr, zu diesen
Versammlungen zu kommen. Wir möchten Ihre persönlichen Rückmeldungen zu der bisher geleisteten Arbeit
der Gemeindekirchenräte und Ihre Meinung zu organisatorischen Neuerungen, die Sie selbst seit einiger Zeit z. B.
mit dem regelmässigen Kanzeltausch der Pfarrerinnen
oder der gemeinsamen Jugendarbeit und dem neuen
Sprengelmagazin erlebt haben!
Nach den Wahlen zum Gesamt-Gemeindekirchenrat im
Oktober 2013 trafen sich die neu gewählten Vertreter
aller Gemeinden am 1. März 2014 zu einer Rüste. Man
lernte sich im nun großen Kreise gegenseitig kennen.
Und die große Frage wurde thematisiert: wie kann und
soll es zukünftig weitergehen im Sprengel Tiergarten?
Wird unser gemeinsames Ziel der vollständige Zusammenschluss zu einer einzigen starken Gemeinde sein
oder fahren wir als Einzelgemeinden fort, vermehrt zusammenzuarbeiten?
Viele Ängste bestehen vor einer alle Bereiche betreffenden Verschmelzung, bei der der Umfang der Angebote in
den einzelnen Gemeinde eingeschränkt würde. Dafür
könnten aber alle Kirchen weitgehend erhalten bleiben
und inhaltliche Schwerpunkte bilden. Bei der Entwicklung übergreifender Konzepte und ihrer Ausführung
könnte es von Vorteil sein, wenn es nur noch einen gemeinsamen Haushalt gäbe und eine einheitliche Einstellungsträgerschaft für das ganze Personal. Generell ist
Veränderung nötig, dafür sprechen die gegenwärtigen
Probleme:
»Steigende Kosten für den Unterhalt der Gebäude, Stel­
lenstreichungen, Überlastung von Haupt­ und Ehren­
amtlichen, immer mehr Verwaltungsaufwand sind Pro­
bleme, mit denen unsere Gemeinden überall zu kämp­
fen haben. Kann unter diesem Druck weiterhin in allen
Kirchen an jedem Sonntag Gottesdienst angeboten
werden? Und überall Seniorengruppen? Und Bibelar­
beit? Und Seelsorge? Und Arbeit mit Familien und
Obdachlosen und Flüchtlingen?«
fasst Annette Mainz-Perchalla, GKR-Mitglied aus KFG
und Mitglied im »Strukturausschuss« die Ausgangslage
in den Gemeinden zusammen.
8 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
Die schon vor einigen Jahren begonnene Zusammenarbeit in den Bereichen Jugend- und Konfirmandenarbeit
sowie das von den beteiligten Gemeinden entwickelte gemeinsame Sprengelmagazin »Evangelisch in Tiergarten«
weisen eine Erfolgsbilanz auf und nehmen Ängste. Die
Jugendlichen fühlen sich einfach wohler in der größeren
Gemeinschaft Gleichaltriger, die die teilweise sehr kleinen Konfirmandengruppen der Einzelgemeinden von nur
vier oder fünf Jugendlichen abgelöst haben.
Auch andere Bereiche wurden verändert und sind inzwischen Alltag in unserem Sprengel geworden. Die Pfarrerinnen haben einen gemeinsamen Gottesdienstplan
konzipiert. Sie halten regelmässig reihum in unseren
Gemeinden Gottesdienste ab, sie leiten abwechselnd mit
dem katholischen Pfarrer Dr. Pulsfort in St. Ansgar die
»Ökumenischen Bibelgespräche« und schreiben die Andacht für das Sprengelmagazin. Die entstandene geistliche Wanderschaft der Prediger ist unser aller Gewinn.
»Seitdem wir in Tiergarten/Moabit ein Pfarrsprengel
bilden, predige ich öfter sonntags in den anderen Ge­
meinden im Gottesdienst, weil wir Gemeindepfarrerin­
nen (eigentlich: Sprengelpfarrerinnen) oft einen ge­
meinsamen Predigtplan erstellen. Auch die gestaffel­
ten Anfangszeiten der Gottesdienste ermöglicht es mir,
noch vor dem Gottesdienst in der Heilandskirche, einen
weiteren Gottesdienst an einem anderen Ort im Spren­
gel abzuhalten.
Die Erfahrungen, die ich persönlich damit in den letz­
ten fünf Jahren gemacht habe, sind sehr schön. Mein
Blick und auch mein Herz haben sich über den ›eige­
nen‹ Kirchturm geweitet und geöffnet. Ich freue mich,
die anderen Gemeindeglieder des Sprengels zu treffen.
Hier und da von einer Kanzel zu predigen und wieder
an anderen Orten vom rednerpult. Jede Kirche in un­
serem Sprengel hat ihr eigenes Flair, und das schätze
ich sehr an den Gebäuden. Es macht mir viel Freude,
mit den Gottesdiensten zu wandern.«
Pfarrerin Sigrid Neubert, Moabit West
Um weitere gemeinsame Schritte zu erarbeiten, wurde
die Arbeitsgruppe »Struktur« vom Gesamt-Gemeindekirchenrat ins Leben gerufen. Deren Ergebnisse erläutert
uns abschließend Frau Dr. Mainz-Perchalla (GKRMitglied für KFG):
»Die Arbeitsgruppe »Struktur«, mit Mitgliedern aus den
vier Gemeinden und mit Pfarrerin Türpe von St. Johan­
nis, hat einen Entwurf für eine einzige gemeinsame
fusionierte Gemeinde im Sprengel Tiergarten erarbei­
tet. Der Vorschlag zum Zusammenschluss der Gemein­
GEmEindE vErsammlunGEn
den Heilige Geist, Heiland, Erlöser, KFG und St. Johan­
nis sieht folgendermaßen aus:
Wir sind der Überzeugung, dass die finanzielle und
personelle Notlage der einzelnen Gemeinden einen sol­
chen Zusammenschluss erforderlich macht. Wir sehen
in einem Zusammenschluss auch viele Chancen. Wir
könnten thematische und örtliche Schwerpunkte bil­
den (z. B. für Kirchenmusik, Obdachlosenarbeit, Flücht­
lingsarbeit, Familienarbeit, Jugendarbeit, Öffentlich­
keitsarbeit, Seniorenarbeit), so dass nicht mehr jede
Pfarrerin alle Angebote an jedem Ort anbieten muss.
Die bestehenden räumlichkeiten könnten besser ge­
nutzt werden, wie jetzt schon die Jugendarbeit mit
Musizierangeboten in St. Johannis. Anstatt in jeder
Kirche an jedem Sonntag traditionellen Gottesdienst
zu feiern, könnten verschiedenartige Liturgien zu ver­
schiedenen Zeiten versucht werden.
Vieles scheint möglich. Dabei kann und soll sich eine
solche gemeinsame Gemeinde auch weiterhin als Hei­
mat für ihre Mitglieder und alle Suchenden anbieten:
lokale Verbundenheit, persönliche Freundschaften, ge­
meinsames spirituelles Erleben, Glaubenserfahrungen,
intellektuelle Auseinandersetzung, Erlebnisse aus
Kunst und Musik, Persönlichkeitsbildung, Identifika­
tionsstiftung, Schutzraum, Hilfe, Lebensbegleitung.
Das Angebot insgesamt soll auf Sprengelebene erwei­
tert und nicht verkleinert werden. Wir sind uns bewusst,
dass ein solcher Vorschlag auch Ängste und Befrem­
den auslöst. Dass es Zeit kosten wird, sich auf die
Veränderungen einzustellen, und dass dies für man­
che auch sehr schwierig ist. Dennoch meinen wir, dass
die aufgezeigten Veränderungen notwendig sind, um
auch in Zukunft unserem Auftrag nachzukommen
und das eine Wort Gottes in vielfältiger Form zu ver­
kündigen.
Strukturen sind notwendig, damit wir unserem Auf­
trag gerecht werden können, sie sind aber nicht Teil des
Auftrages, sondern haben eine dienende Funktion.
Wir empfehlen daher, Abschied zu nehmen von den
fünf Körperschaften öffentlichen rechtes (den fünf
einzelnen Gemeinden mit getrennten Haushalten und
getrennter Personalbewirtschaftung) und gemeinsam
eine neue Gemeinde zu gründen, an all den Orten
und mit all den Menschen, die uns wichtig geworden
sind und gerne auch mit vielen neuen Orten und
Menschen dazu.«
Es gibt noch viele offene Fragen. Die anstehenden Gemeindeversammlungen dienen auch dazu, sich mit einander zu beraten und auszusprechen: Sie alle sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, Ihre Erfahrungen,
Bedenken und Ideen einzubringen!
Redaktion Sabine Wendt mit Beiträgen von
Annette Mainz-Perchalla und Sigrid Neubert
Menschen im Sprengel
Das Spätcafé-Team in
der Erlöserkirche
1995 richtete die damalige
Heilandsgemeinde, heute Moabit-West, das erste Spätcafé
ein. Es wurde eine beliebte
Anlaufstelle für obdachlose
und bedürftige Menschen.
Foto: Jan-Moritz Baudach
Hier bekamen sie Tee, Kaffee
und etwas zu essen. 1997 entstand auf Initiative von Frau
Straakholder ein weiteres Spätcafé am Wikingerufer in
den Räumen der Erlöserkirche. Das Café ist vom ersten
Samstag im November bis zum letzten Samstag im März
in der Zeit von 16 bis 21 Uhr für bedürftige Menschen
geöffnet.
Das Bezirksamt Mitte stellt monatlich einen Betrag von
1.000 € für die fünf Moabiter Kirchengemeinden zur Verfügung. Das heißt, die Erlösergemeinde erhält 200 € pro
Monat für das Spätcafé, also knapp 40 € je Samstag. Die
Summe reicht gerade für Tee, Kaffee, Zucker, Aufschnitt,
Brot und eventuell auch einmal eine Suppe.
Durch Spenden und Kollektierungen können fehlende Nahrungsmittel dazu gekauft oder zum Beispiel eine neue Gefriertruhe angeschafft werden. Das Café wird durchschnittlich von 50–60 Menschen aufgesucht, mehrheitlich von
Männern. Allerdings erhöht sich in der letzten Zeit der
Anteil der Frauen auf bis zu 25 Prozent.
Das Angebot des Spätcafés kann allerdings nur gemacht
werden, weil Ehrenamtliche sich Samstag für Samstag
bereit erklären, für die gute Sache tätig zu sein. Nach verschiedenen Wechseln, besteht das aktuelle Kernteam aus
folgenden Ehrenamtlichen: Frau Katja Babbel, seit ca. zehn
Jahren dabei, Frau Evamaria Kaut, seit vier Jahren dabei
und stolze 82 Jahre, Frau Gabriela Kaut, seit vier Jahren
dabei, Frau Jacqueline Drüsedow, seit zwei Jahren dabei.
Wenn jemand von den »Festen« fehlt, springen Frau Christel
Weber und Herr Werner Casper sowie andere Gemeindeglieder gerne ein. Das Team bereitet das Essenangebot ab
ca. 13.30 Uhr vor. Es wird Salat geschnippelt, Stullen geschmiert und wenn die Zutaten vorhanden sind, eine Suppe
gekocht. Dies alles kann natürlich nur geschehen, wenn
zuvor Herr Fritz Köppinghoff die Nahrungsmittelspenden
einiger Geschäfte am Samstagmorgen abholt.
Das Redaktionsteam des Sprengelmagazins dankt allen
genannten und ungenannten Helferinnen und Helfern, auch
denen aus den Spätcafés in Moabit West, St. Laurentius
und St. Paulus für ihre geschenkte Zeit und ihre wunderbare Arbeit von ganzem Herzen.
Astrid Jacobs
Jan-Moritz Baudach
Öffnungszeiten auf Seite 16
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 9
sprEnGEl- nachrichtEn
N8song – Night Song
Gottesdienstreihe in Heilige-Geist-Kirche
»N8song« in der Heilige-Geist Kirche startete zum neuen
Kirchenjahr 2013. Wir feiern diesen Gottesdienst in der
Regel am dritten Samstag eines Monats um 18 Uhr. Dabei
greifen wir auf liturgische Formen, die mit allen Sinnen
erfassbar sind, zurück. Predigt und Abendmahl mit zum
Kirchenjahr passenden traditionellen liturgischen Gewändern und musikalische Verkündigung mit Orgel und
weiteren Instrumenten als Interpret der Heiligen Schrift
bilden die Höhepunkte des feierlichen Abendgottesdienstes.
N8song, ein Angebot für viele, die auf der Suche sind
nach Inspiration, Musik, Stille …
Für wen ist N8song?
Es werden Liturgie, Lesungen und Gebete jeweils in einer
Gastsprache gehalten, um die Universalität der Kirche
zum Ausdruck zu bringen und um Mitbewohner aus
vielen Ländern, die hier in Berlin leben, zu erreichen.
Weitere Informationen auf der Internetseite
www.n8song.de
A NZEI G EN
10 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
2014 feierten wir Gottesdienste mit Russen, Amerikanern, Schweden, Polen, Dänen, Finnen, Franzosen, Belgiern, Irakern und Syrern.
N8song Termine 2015/1. Halbjahr
21. Februar 2015, 21. März 2015, 18. April 2015,
9. Mai 2015, 20. Juni 2015
Prädikant Ermano Meichsner
sprEnGEl- nachrichtEn
Die Neuordnung der Lese- und Predigttexte (Perikopenrevision)
Es ist nicht zufällig, welcher Bibeltext im Gottesdienst
gelesen und über welche Schriftstellen (Perikopen) gepredigt wird. Dafür gibt es eine gemeinsame Ordnung
aller evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Sie
ist in den Gesangbüchern abgedruckt. In ihren Grundzügen 1958 erarbeitet, ist sie 1978 schon einmal verändert
worden. Nach nun 40 Jahren wurde verabredet, erneut
eine Überarbeitung der Ordnung vorzunehmen. Dabei
sollen die Sonntagsevangelien möglichst stabil bleiben
und die Anzahl der Texte aus dem Alten Testament
(auch Psalmen) steigen.
Stadtmitte ist es die Reihe III. Die Gemeinden sind eingeladen, sich daran zu beteiligen. Alle, die Gottesdienste
und Predigten vorbereiten, haben die Möglichkeit, eine
Rückmeldung zu geben. Aus diesen Rückmeldungen werden am Ende der Erprobungszeit Kriterien und Hinweise
für die Fertigstellung der neuen Ordnung gewonnen.
Diese wird mit dem Kirchenjahr 2017/18 eingeführt.
Es liegt nun ein Entwurf mit neuen Text- und Liedvorschlägen vor, der seit dem 1. Advent 2014 in diesem Kirchenjahr erprobt wird. Die Besonderheit der Erprobungsphase besteht darin, dass alle sechs Perikopenreihen im
Verlauf eines einzigen Jahres parallel an verschiedenen
Orten getestet werden. In unserem Kirchenkreis Berlin
predigttexte Februar/März 2015
01.02.: Phil 2, 12–13 | 08.02.: Lk 8, 4–8(9–15)
15.02.: Amos 5, 21–24 | 22.02.: Joh 13, 21–30
01.03.: Jes 5, 1–7 | 08.03.: Eph 5, 1–2 (3–7) 8–9
15.03.: Joh 12, 20–24 | 22.03.: Hiob 19, 21–27
29.03.: Hebr. 11, 1–2.39 b–40; 12,1–3
Dr. Ilsabe Seibt, Studienleiterin für Gottesdienste
im Amt für kirchliche Dienste Berlin; gekürzt und
ergänzt durch die Redaktion
Kirchenasyl im Sprengel –
Die Hilfe muss weitergehen
Projekt: Fotomarathon
Auch in diesem Jahr unterstützen die Kirchengemeinden des Sprengels eine
Familie aus Tschetschenien mit sechs Kindern im Alter von ein bis zehn
Jahren.
Im Rahmen meiner Ausbildung zur
Pfarrerin werde ich ein Projekt im
Sprengel durchführen. In einem FotoMarathon möchte ich im Sommer
Menschen auf Entdeckungsreise in
unserem Kiez schicken. Dafür suche
ich ein Team, das gemeinsam mit mir
denken und planen möchte. Mehr
Informationen und Termine gibt es
über hoffmann-st@gmx.net.
Für alle, die helfen wollen:
Über die Mailadresse gastfreundschaft@refo-moabit.de kann eine Liste
mit dem aktuellen Bedarf an Sachgegenständen angefordert werden. Geldspenden sind willkommen. Empfänger: Ev. Kirchengemeinde Heilige-Geist;
IBAN: DE 635 206 041 055 039 955 69; Kreditinstitut: Evangelische Bank
eG, Verwendungszweck: Asyl Tiergarten
Vikarin Stefanie Hoffmann
A NZEI G EN
Erlöserkirche Moabit
Wikingerufer 9
Passionskonzerte
in der Erlöserkirche
Sonntag, 15. März 2015, 18.00 Uhr
Passionsmotetten und Orgelmusik von
Mozart und seinen Zeitgenossen
Die Kantorei der Erlösergemeinde
Orgel: Jonas Sandmeier
Leitung: KMD Edda Straakholder
Sonntag, 29. März 2015, 18.00 Uhr
Orgelkonzert mit Werken von S. Scheidt,
Johann Sebastian Bach und César Franck
Orgel: KMD Edda Straakholder
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 11
Got tEsdiEnstE im FEbruar und mär z 2015
ErLöSErGEMEINDE
Sonntag, 1. Februar
Septuagesimae
9.30 Uhr | Gottesdienst*
Pfarrerin Neubert
Mittwoch, 4. Februar
18.30 uhr | Orgelandacht KMD Edda Straakholder
Freitag, 6. Februar
20 uhr | Komplet (Team)
Sonntag, 8. Februar
Sexagesimae
9.30 Uhr | Gottesdienst*
Pfarrerin Neubert
Mittwoch, 11. Februar
18.30 uhr | Orgelandacht KMD Edda Straakholder
HEILIGE GEIST GEMEINDE
10 Uhr | Gottesdienst mit KiGo
Pfarrerin Rebiger
10 Uhr | abendmahlsgottesdienst
Pfarrerin Rebiger/Pfarrer Mangliers
Samstag, 14. Februar
18 uhr | Musik und Wort/Kantor Milkereit
Sonntag, 15. Februar
Estomihi
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrerin Reichwald-Siewert
10 Uhr | abendmahlsgottesdienst* mit KiGo
Pfarrerin Rebiger
Mittwoch, 18. Februar
Aschermittwoch
18.30 uhr | Orgelandacht zur Passion
KMD Edda Straakholder, Orgel
18 Uhr | Sprengelgottesdienst
in Heilige Geist
Pfarrrerin Rebiger und Diakon Fechtner
Samstag, 21. Februar
16 uhr | Andacht im Saal/Diakonin gulden
18 uhr | Night Song mit Abendmahl
Prädikant Meichsner
Sonntag, 22. Februar
Invokavit
9.30 Uhr | Gottesdienst * mit KiGo
Es spielt der Posaunenchor
anschl. Gemeindeversammlung
Pfarrerin Reichwald-Siewert
Mittwoch, 25. Februar
18.30 uhr | Orgelandacht KMD Strakholder
Sonntag, 1. März
Reminiszere
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrer Mangliers
Mittwoch, 4. März
18.30 uhr | Orgelandacht zur Passion
KMD Edda Straakholder, Orgel
Freitag, 6. März
Weltgebetstag
17 Uhr | Gottesdienst zum Weltgebetstag in St. Johannis (siehe Seite 24)
20 uhr | Komplet (Team)
Sonntag, 8. März
Okuli
9.30 Uhr | Gottesdienst*
Pfarrerin Reichwald-Siewert
Mittwoch, 11. März
18.30 uhr | Orgelandacht zur Passion
KMD Edda Straakholder, Orgel
11 Uhr | Gottesdienst
Lektorin Pahl
10 Uhr | abendmahlsgottesdienst mit KiGo
Vikarin Gebhardt
10 Uhr | abendmahlsgottesdienst
anschl. Gemeindeversammlung
Pfarrerin Rebiger
Samstag, 14. März
18 uhr | Musik und Wort/Kantor Milkereit
Sonntag, 15. März
Lätare
9.30 Uhr | abendmahlgottesdienst*
Pfarrerin Reichwald-Siewert
Mittwoch, 18. März
18.30 uhr | Orgelandacht zur Passion
KMD Edda Straakholder, Orgel
Samstag, 21. März
10 Uhr | Gottesdienst* mit KiGo
Pfarrer Mangliers
16 uhr | Andacht im Saal/Diakonin gulden
18 uhr | Night Song mit Abendmahl
Prädikant Meichsner
Sonntag, 22. März
Judika
9.30 Uhr | Gottesdienst*
Es spielt der Posaunenchor
Pfarrerin Reichwald-Siewert
Mittwoch, 25. März
18.30 uhr | Orgelandacht zur Passion
KMD Edda Straakholder, Orgel
Sonntag, 29. März
Palmarum
9.30 Uhr | Gottesdienst* mit KiGo
Pfarrerin Neubert
12 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
10 Uhr | Gottesdienst
Pfarrerin Rebiger mit Kreis junger Erwachsener
11 Uhr | Gottesdienst
Vikarin Gebhardt
* = Nachgespräch/Kirchencafé nach Gottesdienst | KiGo = Kindergottesdienst
Got tEsdiEnstE im FEbruar und mär z 2015
KaISEr-FrIEDrIcHGEDäcHTNIS - GEMEINDE
GEMEINDE MoabIT WEST
hEil ANDSKirchE
ST. JoHaNNIS GEMEINDE
11 Uhr | Gottesdienst
Pfarrer Möller
11 Uhr | Familiengottesdienst* mit Taufe
anschl. Gemeindeversammlung
Pfarrerin Neubert und Team
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrerin Türpe
11 Uhr | Gottesdienst mit KiGo
anschl. Gemeindeversammlung
Prädikant Eidtner
11 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrerin Neubert
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrerin Türpe
12 uhr | Mittagslob – Andacht zur Mittagszeit
11 Uhr | Gottesdienst
Pfr. i. E. Liedtke
11 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrer Münster
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
anschl. Gemeindeversammlung
Pfarrrerin Türpe/Lektorin Zeller
11 Uhr | Gottesdienst
Vikarin Hoffmann
11 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Vikarin Gebhardt
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
mit KiGo
Vikarin Gebhardt
12 uhr | Mittagslob – Andacht zur Mittagszeit
11 Uhr | Gottesdienst
Vikarin Hoffmann
11 Uhr | Familiengottesdienst*
Pfarrerin Neubert und Team
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrerin Türpe
11 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Verabschiedung von Rose Werner
anschl. Sektempfang
Pfarrerin Röhm
11 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Vikarin Hoffmann
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrerin Türpe
12 uhr | Mittagslob – Andacht zur Mittagszeit
11 Uhr | Gottesdienst
Vikarin Hoffmann
11 Uhr | Gottesdienst*
Lektorin Egold
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
mit Taufe
Pfarrerin Türpe
11 Uhr | Gottesdienst
Pfarrer Möller
11 Uhr | Gottesdienst mit den Koreanern
Pfarrer Cho und Pfarrerin Neubert
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
mit KiGo
Pfarrer Mangliers
12 uhr | Mittagslob – Andacht zur Mittagszeit
11 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrerin Röhm
11 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Prädikant Eidtner
9.30 Uhr | abendmahlsgottesdienst*
Pfarrerin Türpe
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 13
vEr anstaltunGEn im sprEnGEl tiErGartEn
Musik
Sa | 14. Februar | 18 Uhr
Heilige-Geist-Kirche
Musik und Wort
Musik für Kammerorchester und
Orgel aus verschiedenen Epochen
Orgel und Leitung:
Christian Milkereit
Sa | 14. Februar | 19.30 Uhr
Heilandskirche
»Nachtgefilde« – Liederabend
Werke von Robert Franz,
Benjamin Britten und Franz Schubert
Elisabeth Stützer, Mezzosopran
Jonathan Ware, Klavier
Eintritt frei
So | 15. Februar | 16 Uhr
Meerbaumhaus
Konzert – E la luna?
Das Trio »… e la luna?« mit der florentinischen Sängerin Eva Spagna widmet sich seit vielen Jahren den canzoni italiane der 50er und 60er Jahre.
Sa | 7. März | 18 Uhr
Heilandskirche
Von Troubadouren und
keltischen barden
Konzert für Blockflöten und historische Harfen mit Musik aus Mittelalter,
Renaissance und keltischen Ländern
Eintritt 12/10 €
www.ThomasSienerHarfe.de
Sa | 14. März | 18 Uhr
Heilige-Geist-Kirche
Musik und Wort
Passionsmusik
Orgel: Christian Milkereit
Sa | 14. März | 19 Uhr
St. Johannis-Kirche
Gabriel Fauré: requiem
sowie weitere Werke für Chor
und Orchester
Catrin Fischer (Sopran)
Simon Berg (Bariton)
Schöneberger Kammerorchester
Ltg.: Sabine Wüsthoff
Chorwerkstatt Schöneberg
Ltg.: Thorsten Gietz
Eintritt 12/erm. 9 €
So | 1. März | 16 Uhr
Meerbaumhaus
Konzert
aGvH Jazz Ensemble
14 | E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
So | 15. März | 17 Uhr
St. Johannis-Kirche
orgelkonzert zur passion
Renate Wirth und Ralf Lützelschwab
spielen Werke von J. S. Bach
(Dorische Toccata und Fuge, Passionschoräle aus dem Orgelbüchlein)
Eintritt frei
So | 15. März | 18 Uhr
Erlöserkirche
passionsmusik
Passionsmotetten und Orgelmusik
von Mozart und seinen Zeitgenossen
Jonas Sandmeier und
Edda Straakholder, Orgel
Kantorei der Erlöserkirchengemeinde
Leitung: KMD Edda Straakholder
Eintritt frei
So | 22. März | 16 Uhr
St. Johannis-Kirche
Johann Sebastian bach:
Johannespassion
Solisten, Luisenstädter Vokalensemble & Friedemann-Bach-Orchester
Leitung: Oliver Lüsch
Info: www.luisenstadtkultur.de
Eintritt 15/erm. 10 €
vEr anstaltunGEn im sprEnGEl tiErGartEn
So | 22. März | 19 Uhr
Heilandskirche
orchesterkonzert
Werke von Beethoven,
Debussy, Ifukube, Brahms
Maria Masycheva, Klavier
Otto-Sinfoniker Berlin
Leitung: Wolfgang Behrend
Eintritt frei
So | 29. März | 20 Uhr
Erlöserkirche
orgelkonzert zur passion
KMD Edda Straakholder spielt
Werke von Samuel Scheidt,
Johann Sebastian Bach und
César Franck
Eintritt frei
mittwochs | 16.30 Uhr
Heilandskirche
Musik am Mittwoch
Peter Pütz, Shakuhachi
Jonas D., Didgeridoo
Voranzeige
Fr | 3. April | 14.30 Uhr
Erlöserkirche
andacht zur Todesstunde Jesu
»Stabat Mater« von Antonio Vivaldi
Katharina Thomas, Alt
Edda Straakholder, Orgel
Ausstellungen
Kinder
Sa | 7. März | 15 Uhr
Gemeindesaal Ottostr. 16
Workshop – Monotypien
Leitung: Henriette Schlote
Sa | 28. Februar | 16.30 Uhr
Heilandskirche
KiKiThe: puppentheater
parthier: Hänsel und Gretel
ab 3 Jahren
Eintritt: Kinder 5 €/Erw. 4 € p. P.
(Erm. möglich)
Sa | 14. März | 18 Uhr
Heilandskirche
Vernissage
Kreuz-Variationen
& Engel-phantasien
Inge Kaspar-Böhm – Wandreliefs
Hanne Gorzawski – Keramik
So | 13. März | 16 Uhr
Meerbaumhaus
Vernissage
Gruppenausstellung der
Mal- und Zeichengruppe baLZ
(berliner arbeitslosenzentrum)
Do | 12. März | 10.30 Uhr
Heilandskirche
KiKiThe: Kindertheater Woffelpantoffel: Das Märchen von
den Frühlingsfarben
ab 3 Jahren
Eintritt: Einzelbesucher Kinder/
Erw. 5/4 € p. P. (Erm. möglich)
Gruppen 3,50 € p. P.
(mit Jug.-Kultur-Service- Scheinen)
Gruppen bitte unter Tel.: 30306988-0
(AB) anmelden
Ankündigung
am 17. april 15 ist wieder
»offene bühne« im MeerbaumHaus angesagt!
Alle die Lust haben, etwas vorzutragen, zu lesen, zu singen usw. sind
herzlich eingeladen. Bitte um vorherige Anmeldung (je eher desto
besser) unter Tel.: (030) 74 76 48 06
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 15
anGEbotE im sprEnGEl
Regionale Jugend- und
Konfirmandenarbeit
Diakon Florian Fechtner
Sprechzeit: Dienstag 10–12 uhr
im Küsterei heilige-geist,
Perleberger Straße 36
Tel.: 395 33 46/0172 473 26 56
ev.jugendtiergarten@web.de
KoNFIrMaNDEN-KUrS a
Einmal im Monat am Samstag:
10–15 uhr
Neuer Kurs ab Frühjahr 2015 in
St. Johannis | Pfn. röhm, Pfn. Türpe
KoNFIrMaNDEN-KUrS b
Di | 17–18.30 uhr
im gemeindehaus heilige-geist,
Perleberger Straße 36
10. Feb. | 17. Feb. entfällt
24. Feb. | 3. + 10. März
17. märz entfällt | 24. März
Pfrn. rebiger, Diakon Fechtner
JUNGE GEMEINDE
gruppe 1: mittwochs 17–20 uhr
gruppe 2: montags 17–19 uhr
Ort bitte bei Jugenddiakon Florian
Fechtner erfragen!
Diakon Florian Fechtner
MUSIKGrUppE
donnerstags und freitags ab 13 uhr
Ort bitte bei Jugenddiakon Florian
Fechtner erfragen!
Diakon Florian Fechtner
Arbeitskreis für Bibel,
Theologie und Kirche
Do 12. + 26.2. | Wolfgang hubers
biblische Analysen aus: Der christliche
glaube
Do 12.3. | hubers verständnis von
Auferstehung und Ostern, Schlussbetrachtung
Do 26.3. | Die theologische Existenz
einer unangepassten: Politik, Feminismus und Mystik bei Dorothee Sölle,
am beispiel von »Mystik und Widerstand« (1997)
jeweils 19.30–21.15 uhr, 1. Etage,
Wikingerufer 9/9a, Pfarrer i. r.
W. Massalsky, Tel.: 261 35 68
www.wolfgang-massalsky.de
Offene Angebote im
Meerbaum-Haus (KFG)
für die Region:
Dienstag | ab 12.30 Uhr
Offener Treff mit Mittagessen
Donnerstag | 10–12 Uhr
Frauenfrühstück
Mittwoch | 16 Uhr
Kreativwerkstatt für Kinder
mit Eltern und großeltern
Freitag | ab 18 Uhr
Fahrradselbsthilfe
Siegmundshof 20, 10555 berlin
Tel: 74 76 48 06
(ltg.: Angelika grigat)
Sie suchen Räume für Ihre
Veranstaltung oder Feier?
Für einen Kostenbeitrag stellen wir
ihnen unsere schönen, großen
räume im Meerbaum-haus,
Siegmundshof 20, zur verfügung.
Anfragen unter (030) 74 76 48 06
oder info@meerbaum-haus.de
»Für Ihren Besuch«
Gästewohnung der Erlösergemeinde für bis zu vier personen
im gemeindehaus Wikingerufer 9a
informationen und freie Termine:
www.erloesergemeinde-moabit.de
buchung bei Edda Straakholder,
Tel.: 399 46 23 oder straakholder@
erloesergemeinde-moabit.de
Treff »Aktiv«
»Ich für mich, mit anderen,
für andere«
Schwerpunkt: gemeinsam Aktivität
Erleben, reden, Diskutieren und Philosophieren. Themen: Kunst, Kultur,
Natur, Theater und literatur, gesundheit, Musik und was uns beliebt. Alte
hobbys, interessen und verschüttete
Fähigkeiten sollen belebt werden.
Neues lernen und erfahren. Wir treffen
uns einmal im Monat. Termine und
infos im gemeindeblatt unter heiligegeist- gemeinde. Neugierig? Antje
gulden, Diakonin, Seniorenarbeit
16 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
Angebote für Obdachlose
und andere Bedürftige:
LaIb UND SEELE IN DEr
ErLöSErGEMEINDE
Ausgabe donnerstags von 12.30
bis 14 uhr/Nummernvergabe um
12.10 uhr
lebensmittelausgabe für hartz-ivEmpfänger und andere bedürftige;
Kosten: 1 €
bitte bringen Sie einen gültigen
bescheid mit.
KLEIDErKaMMEr IN DEr
ErLöSErGEMEINDE:
ab sofort sammeln wir wieder warme
Wintersachen für Männer und für
Frauen, außerdem gern unterwäsche
und hauswäsche. bitte bringen Sie
die Kleiderspenden möglichst am
Donnerstagvormittag oder am Sonnabend ab 17 uhr im gemeindesaal
vorbei oder zu den Öffnungszeiten in
der Küsterei.
Ausgabe: donnerstags von 12.30 bis
14 uhr sowie samstags um 19 uhr
(ab November).
Spätcafé Tiergarten in
Februar/März 2015
Montag | 17–21 Uhr
Moabit West, heilandskirche/
chorraum, Eingang Alt-Moabit
Donnerstag | 17–21 Uhr
Moabit West, heilandskirche/
chorraum, Eingang Alt-Moabit
Freitag | 17–21 Uhr
St. laurentius, gemeindehaus
hansaplatz (u-bhf. hansaplatz)
Samstag | 17–21 Uhr
Erlösergemeinde,
gemeindesaal Wikingerufer 9
Sonntag | 17–21 Uhr
St. Paulus, gemeindesaal
Eingang Oldenburger Straße 45
ErlösErGEmEindE
Regelmässige Termine
KIrcHENMUSIK
chorsaal Wikingerufer 9 a, 1. Stock
Kantorin KMD Edda Straakholder
Tel.: 399 46 23 | straakholder@
erloesergemeinde-moabit.de
Eltern-Kind-Singen
(chorsaal 1. Og) ab ca. 1 Jahr:
Fr | 15.30–16 uhr
Minichor I
3–4 Jahre: Freitag | 16–16.30 uhr
Minichor II
4–5 Jahre: Freitag | 16.40–17.15 uhr
Kinderchor
1.–2. Klasse:
Montag | 15.30–16.15 uhr
3.–5. Klasse:
Montag | 16.15–17.15 uhr
Jugendchor I
ab 6. Klasse
Montag 17.45–18.45 uhr
Jugendchor II (gemischt)
ab 15 Jahren,
Freitag 17.45–18.45 uhr
alle Kinderchorgruppen beginnen
wieder ab 9.2.2015
Kantorei (gemeindesaal)
Dienstag | 19.30–21.45 uhr
Seniorenchor (gemeindesaal)
Mittwoch | 10.15–11.45 uhr
14-tägl. n. v.
posaunenchor (chorsaal 1. Og)
ltg.: Fabian Schmidt
Tel.: 0162 430 74 96
fabian.trombone@gmx.de
Montag | 19.30–21 uhr
Jungbläsergruppe
ltg. Philipp Krüger
Donnerstag | 17.45–18.30 uhr
KINDErKIrcHE
Wikingerufer 9, 1. Stock (Kitaraum)
Pfarrerin reichwald-Siewert,
Tel.: 392 89 26
Kiki V | 1.–2. Klasse
Montag | 16.15–17 uhr
Kiki VI | 3.–6. Klasse
Montag | 17.15–18 uhr
TIScHTENNISGrUppE
(gemeindesaal)
Montag | 18.30–21 uhr
KarTENSpIELGrUppE
(Wikingerufer 9, 1. Stock)
Mi | 10–12 uhr | 14-tägl. n. v.
Aktuelle
Gemeindeangebote
Seniorenclub
Mittwochs 14.30–16.30 uhr
im gemeindesaal:
4.2. | »Stuhlgymnastik«
mit Frau grieger
11.2. | Der Prophet Nehemia mit
Pfrn. reichwald-Siewert
18.2. | vom umgang mit
Alkoholkranken, information und
gespräch mit betroffenen
25.2. | Einführung zum
Weltgebetstag 2015 mit
Pfrn. reichwald-Siewert
4.3. | Spielenachmittag mit
Frau Weber
11.3. | Die »evangelische« beichte
mit Pfrn. reichwald-Siewert
18.3. | lärm – nützlich und schädlich, mit Pfrn. reichwald-Siewert
25.3. | Kreativwerkstatt mit
Frau Kügler
Literaturkreis
Mittwoch, 3. Dezember
Mi 11.3. | 19.30–21.15 uhr, 1. Etage,
Wikingerufer 9/9a
Pfarrer i. r. W. Massalsky
John green: »Das Schicksal ist ein
mieser verräter« (2012)
Stadthistorische rundgänge
mit Frau benning-Massalsky
Sonnabend, 21.3.2015: Der »rote
Kiez« charlottenburg | Treffpunkt
9.30 uhr | S-bahn Tiergarten
bitte mitbringen: zwei Ab-Tickets
Eine musikalische reise
nach Tansania
ein bild- und Tonbericht mit Edda
Straakholder am Donnerstag, 26.3.
um 19 uhr im gemeindesaal
passionsandachten
Ab Aschermittwoch, dem 18.2., feiern
wir unsere Orgelandachten als Passionsandachten. in diesem Jahr wird
die Passionsgeschichte nach lukas
fortlaufend gelesen.
Herzliche Einladung zur
Gemeindeversammlung
am Sonntag, 22.2. im Anschluss an
den Gottesdienst um ca. 10.45 Uhr in
den Gemeindesaal Wikingerufer 9 a.
Der Gesamtgemeindekirchenrat aus
dem Sprengel Tiergarten wird einen
Einblick in seine Arbeit geben und
über den Stand der Strukturreformen
(z. B. mögliche Fusion aller fünf oder
einzelner evangelischer Gemeinden
Tiergartens) berichten. Nehmen Sie
bitte dieses Informationsangebot wahr
und stellen Sie Ihre Fragen, die die
Zukunft der kirchlichen Landschaft
in Tiergarten betreffen.
Zum Planungsabend für
die Gemeindearbeit
am Standort der Erlöserkirche am
Mittwoch, den 25.2. um 19.30 Uhr mit
Imbiss im Gemeindesaal Wikingerufer 9a sind alle Interessierten willkommen. Wir ziehen Bilanz und überlegen, was sich bewährt hat, wo Veränderungen nötig werden und welche
Höhepunkte wir für das Jahr 2015
in Angriff nehmen.
Neuaufnahmen
in den Chören
Nach den Aufführungen der Adventsund Weihnachtszeit sind nach den
Winterferien ab dem 9. Februar wieder Neuaufnahmen im Kinderchor
und im Minichor möglich (Zeiten und
Altersgruppen linke Spalte).
Auch im Seniorenchor suchen wir
neue Mitsängerinnen und Mitsänger
ab ca. 65 Jahre. Wir proben ca. alle
zwei Wochen am Mittwochvormittag
um 10.15 Uhr, Wiederbeginn am 11.
Februar. Die Kantorei freut sich besonders über chorerfahrene Sängerinnen und Sänger bis ca. 60, besonders natürlich über Tenöre und Bässe.
(ab 20. Januar, jeden Dienstag um
19.30 Uhr). Wir proben für ein Passionskonzert im März, für eine Vesper im Brandenburger Dom im Juli
und für eine Aufführung des Requiems von Mozart am 22.11.
acHTUNG: alle Konzerttermine
finden Sie auf den SprengelVeranstaltungsseiten S. 13 und 14
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 17
hEiliGE GEist GEmEindE
Gemeindeversammlung
Wie schon im vergangenen Sprengelblatt angekündigt, laden wir zur Gemeindeversammlung ein: Sonntag,
8. März, im Anschluss an den Gottesdienst.
In beiden Schulen war es wieder eine
aufregende Zeit inmitten der unruhigen politischen Ereignisse. Trotz
aller Belastungen konnte der reguläre
Schulbetrieb aufrecht erhalten bleiben. Die Verbindung zu den Paten ist
und bleibt eine wichtige Lebensader.
Für nähere Informationen (aktuelle
Briefe) können Sie mich gerne ansprechen. Doris Pahl
N8song
macht eine Winterpause bis 1. Mai
2015. Danach laden wir wieder jeden
Donnerstag von 15 bis 18 Uhr zum
Verweilen ein; Orgelmusik erklingt
ab 17.30 Uhr.
Förderverein
Förderverein
Heilige-Geist-Kirche e. V.
Kontoverbindung:
Evangelische Bank e. G.
IBAN: DE97 5206 0410 0003 9022 18
Jetzt schon vormerken: Jahreshauptversammlung Samstag, den 18. April
2015. Doris Pahl, Vorsitzende
Grüße von unseren
Patenkindern
Seit vielen Jahren unterstützt unsere
Gemeinde Patenkinder im Heiligen
Land. Momentan sind es Julian Nissan (Schule Talitha Kumi in Beit Jala)
und Dina Bannoura (in Beit Sahour),
die weihnachtliche Grüße schickten.
SENIorENKrEIS
Di | 10. + 24. Feb. | 12–14 uhr
Di | 10. + 24. März | 12–14 uhr
gemeindehaus Saal 3
Diakonin gulden
SENIorENGEbUrTSTaG
Sa | 21. Feb. + 21. März | 15 uhr
gemeindehaus Saal 3
Diakonin gulden
TrEFF »aKTIV«
Mi | 18. Feb. | 18 uhr | Teilnahme
am Aschermittwochsgottesdienst
Di | 17. März | 11 uhr
Treffpunkt Jüdisches Museum,
lindenstraße 9–14, 10969 berlin
Diakonin gulden
Zweisprachiger
Abendmahlsgottesdienst
Sa | 21. Feb. + 21. März | 18 Uhr
Info auf S. 10
Offene Kirche
Termine in Heilige-Geist
Brot und Wein
Wir, eine Gruppe interessierter Erwachsener, möchten mit Ihnen/Euch
ins Gespräch kommen über theologisch-philosophische Fragestellungen
in jüdisch-christlicher Traditionsliteratur, bildender Kunst, Belletristik
und Musik.
Nach einer kurzen Winterpause beginnen wir am Donnerstag, den 26.
Februar 2015 mit einer dritten Staffel
zum Thema: »Geist – Heiliger Geist«.
Die Abende beginnen mit einem halbstündigen Einführungsvortrag. Daran anschließend kommen wir bei
Brot und Wein miteinander ins Gespräch. Das Vorbereitungsteam stellt
die Grundausstattung (Getränke &
Brot) zur Verfügung und bittet alle
Interessierten jeweils einen kleinen
kulinarischen Beitrag für ein gemeinsames Buffet mitzubringen.
Wir beginnen um 20 Uhr im Diakonenbüro (Gemeindehaus, Perleberger
Straße 36), freuen uns auf die kommenden Abende und heißen Euch/
Sie herzlich willkommen.
Pfarrerin Rebiger
KoNFIrMaNDEN KUrS b
Dienstags | 17–18.30 uhr
im gemeindehaus heilige-geist,
Perleberger Straße 36
10. Feb. | 17. Feb. entfällt | 24. Feb.
3. + 10. März | 17. märz entfällt |
24. März
Pfrn. rebiger, Diakon Fechtner
KrEIS JUNGE ErWacHSENE
(KJE)
Do | 19. Feb. + 19. März | 19.30 uhr
Thema siehe internetseite der
heilige-geist-gemeinde, rubrik
»gruppen«, Diakonenbüro
Pfarrerin rebiger
GESpräcHE bEI broT
UND WEIN
Do | 26. Feb. + 12. März +
26. März | 20 uhr
Thema: geist – heiliger geist
Nähere informationen siehe internetseite, rubrik: gruppen
Diakonenbüro
Pfarrerin rebiger
bEZIrKSaUSScHUSS (bZa)
Termine siehe internetseite
der gemeinde
gemeindehaus, Diakonenraum
SELbSTHILFEGrUppE Für
aLKoHoLIKEr
Mo | 19 uhr | gemeindesaal 3
Ansprechpartner: Tel.: 627 065 80
18 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
K aisEr - FriEdrich - GEdächtnis - GEmEindE
Regelmässige Angebote
Konfirmanden
infos und Termine auf Seite 16
Senioren
Ein bunter Nachmittag findet jeden
Donnerstag im gemeindesaal statt,
von 15–17 uhr
offener bibelgesprächskreis
jeden 2. Mittwoch i. M.,
19–21 uhr, gemeindesaal
(ltg. Sabine Wendt)
»Was für Wegbeschreibungen
für ein gutes Leben gibt uns
die bibel?«
ökumenischer bibelkreis
in St. laurentius am hansaplatz
jeden 1. Donnerstag im Monat,
19–20.30 uhr
Aktuell im
Meerbaum-Haus:
Der offene Literaturkreis trifft
sich am 9.2. und 2.3., jeweils um
15.30 uhr, vorschläge willkommen.
»Tanz des Lebens«
Dansevita mit Elke Neumannhannemann am 11.2. und 4.3. von
18–20 uhr. Teilnahme kostenlos,
Spende erbeten.
weitere Angebote s. S. 14 ff. und
unter: www.meerbaum-haus.de
Flüchtlingsunterbringung in KFG – Vikarin
Hoffmann berichtet:
Im Dezember war dieses Thema in
den Räumen unserer Kirche ganz
konkret geworden: Für knapp zwei
Monate waren wir als Gemeinde Gastgeber für eine Gruppe von acht Männern aus Zentralafrika. Aus Nordafrika waren unsere Gäste geflohen,
die meisten nach Lampedusa. Von
dort aus ging es weiter nach Deutschland. Sie hatten sich auf den Weg
nach Berlin gemacht, gegen die Residenzpflicht protestiert, ihr Camp auf
dem Oranienplatz aufgeschlagen.
Dort gab es Hoffnung auf eine er-
neute Einzelfallprüfung, die aber
schnell zerschlagen wurde. Nun obdachlos, suchten etwa 85 Männer Zuflucht in der St. Thomas-Kirche in
Kreuzberg. Seither leben sie provisorisch in unterschiedlichen Kirchengemeinden Berlins, wie jetzt bei uns.
Obwohl alle Muslime sind, wohnten
zwei Flüchtlinge unserem Weihnachtsgottesdienst bei, wollten das
große christliche Fest selbst einmal
miterleben. Sie sahen eine Kirche voller Menschen, hörten und sahen
Weihnachtsliedern, Krippenspiel, Gebete und viel Fröhlichkeit. Doch ihr
Provisorium dauert an. Und die Frage,
wie es weitergeht, bleibt ungelöst.
Wir in KFG durften sie einen Schritt
auf diesem Weg begleiten und der
Thematik, die die Gesellschaft gerade beschäftigt, persönlich nahe kommen. Ende Januar beendete die anstehende Neuvermietung der unteren
Kirchenräume diese Flüchtlingsunterbringung bei uns. Weitere Informationen und Möglichkeiten der
Beteiligung unter www.kkbs.de/
fluechtlingshilfe
Helmut-Martin Weißmann verlässt KFG
Mit großem Bedauern haben wir im
Dezember den Rücktritt von HelmutMartin Weißmann von seinem GKRAmt in KFG zur Kenntnis genommen.
Wir danken ihm herzlich für sein
langjähriges treues Engagement, im
GKR und für KFG. Wir denken gern
an viele schönen Stunden zurück, die
er in die stimmliche Ausbildung unseres Lektorenteams investiert hat.
Fehlen wird uns auch sein unverwechselbares Lesen im Gottesdienst.
Wir wünschen ihm alles erdenklich
Gute sowie Gottes Segen für seinen
weiteren Weg! Pfrn. Sabine Röhm
Auf Wiedersehen, Rose!
Im Losungsbuch stehen für den 28.2.
Zeilen von Dag Hammarskjöld, die
wie gemacht sind, um unsere Mitarbeiterin Rose Werner an diesem Tag
in ihren Ruhestand zu verabschieden:
»Freue dich, dass Gott deinen Einsatz brauchte in seinem Werk. Freue
dich, dass du ein Werkzeug warst
für ihn, der durch dich ein Stückchen
zu dem Ganzen fügte, das er gestaltet zu seinem Ziel.« Ja, Rose Werner
hat durch ihr Wirken in KFG ein
Stückchen zu dem Ganzen gefügt.
Seit 22 Jahren war sie unermüdlich
und mit Engagement im Einsatz. Als
sie 1992 begann, gab es in KFG eine
halbe Reinigungskraft, einen halben
Küster sowie eine ganze Hauswartstelle. Nach und nach jedoch verlor
die Gemeinde diese Stellenanteile,
und übrig blieb Rose Werner, die fortan mit 14 Wochenstunden gleichsam
ein Potpourri aus den genannten Stellen ausfüllte. Mit ihrem Weggang
nun bleibt nur noch ein halbe Pfarrstelle übrig, sowie eine halbe Stelle
im MBH. Der »Überhang« ist damit
abgebaut, wie es juristisch heißt.
Dass wir damit aber einen wertvollen Menschen und zugleich eine wertvolle Arbeitskraft verlieren, geht in
diesem Begriff völlig unter. Sie wird
uns sehr fehlen: ihre Treue, ihre
Kreativität, ihre Hilfsbereitschaft, sowie ihr guter Rat. Seit ihrer Prädikantenausbildung hat sie auch die
Gottesdienste mit ihrer eigenen Note
bereichert. Von Herzen möchten wir
uns für all das – und für noch viel
mehr bedanken. Wir wünschen Rose
Werner den glückenden Neustart,
den sie sich wünscht, und einen Engel, der sie führt und beschützt. Möge
stets das Sonnenlicht auf ihren Fenstersims scheinen und die Gewissheit in ihrem Herzen sein, dass ein
Regenbogen dem Regen folgt. Gottes
Segen auf all ihren Wegen, das
wünscht von Herzen, im Namen der
KFG-Gemeinde, Pfrn. Sabine Röhm.
Verabschiedung von Rose Werner
im Gottesdienst am 8. März, 11 Uhr,
in KFG mit anschließendem Sektempfang. Herzliche Einladung!
Gemeindeversammlung
in KFG
am 8.2. nach dem Gottesdienst: Der
Vorsitzende des Gesamtgemeindekirchenrates, Fabian Eidtner berichtet über die geleistete Gremiumsarbeit und stellt ein Konzept zur zukünftigen Struktur im gemeinsamen
Sprengel Tiergarten zur Aussprache.
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 19
moabit WEst
Mittagslob,
mittwochs um 12
Hier möchte ich Ihnen ein Kleinod
in der Heilandskirche vorstellen: das
Mittagslob, eine Andacht, die am
zweiten und vierten Mittwoch im
Monat um 12 Uhr gehalten wird. Für
15 bis 20 Minuten versammeln wir
uns vor dem Altar, um miteinander
zu singen, zu beten, Gottes Wort zu
hören und dem in einem Moment der
Stille nachzugehen. So gelingt es –
mitten am Tage – dem Alltag zu entfliehen, zur Ruhe zu kommen, aufzuatmen, Kraft zu tanken für den
Rest des Tages und der Woche. Ein
kleines Team um Pfarrerin Röhm
führt sie unter der Orgelbegleitung
von Kantor Eggers durch die Andacht.
Seien Sie herzlich eingeladen dazu
zu kommen. In der Passionszeit zwischen Aschermittwoch und Palmsonntag finden diese Andachten als
Passionsandacht statt. Die nächsten
Termine entnehmen Sie bitte den
Gottesdienstseiten. Claudia Egold
Förderkreis
Neue Kontoverbindung
Kontoinhaber: Förderkreis der ev.
Kirchengemeinde Moabit West e. V.
IBAN DE74 1009 0000 5319 2040 00
BIC BEVODEBB
Verwendungszweck …
Adventsbasar
Liebe Gemeinde,
vielen Dank an alle, die unseren
Adventsbasar mit tatkräftiger Hilfe,
Spenden oder auch durch Ihren Einkauf unterstützt haben. Wir haben
ca. 3.000,– Euro für die Sanierung
der Heilandskirche und für die Flüchtlingshilfe (je zur Hälfte) eingenommen. Wir danken auch herzlich für
die Spenden für Brot-für-die-Welt an
den Weihnachtsfeiertagen in Höhe
von 3.550,– Euro.
Altar und Altarbild in der Heilandskirche
Gemeindeversammlung
am Sonntag,
dem 1. Februar 2015
LITEraTUrKrEIS
Seniorenclub heilandskirche
3. Dienstag im Monat | 15 uhr
Nach dem Familiengottesdienst (11
Uhr) am 1. Februar 2015 findet eine
Gemeindeversammlung statt.
Hauptthema wird die weitere zukünftige Entwicklung des Sprengel Tiergarten sein. Wir berichten auch über
den Stand der Außensanierung und
schauen auf das vergangene Jahr zurück. Vertreter/innen des Bezirksausschusses und des gemeinsamen
Gemeindekirchenrates freuen sich
auf regen Austausch mit den Gemeindemitgliedern.
caFé THUSNELDa
Mittwoch | 11–15 uhr
Feste Angebote
MoabITEr MoTETTENcHor
gemeindesaal Ottostraße 16
Donnerstag | 19.45–22 uhr
SENIorENcHor
Freitag | 11–12 uhr
info bei Kirchenmusiker
reinhard Eggers (O331) 6 00 64 46
caNTorEI DEr
rEForMaTIoNSKIrcHE
Donnerstag | 19.30–22.30 uhr
gemeindesaal, reformationskirche
Wiclefstraße 32
Ansprechpartnerin: caroline Seidig
Mobil: (0160) 1 11 95 83
E-Mail: caro@cantorei.de
20 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
ELTErN-KIND-caFé
Dienstag | 15.30–17 uhr
SENIorENarbEIT
THUSNELDaaLLEE 1
Auskunft in der Küsterei
Tel.: (030) 30 30 69 88-0
baSarFraUENKrEIS
Treff café Thusnelda
Donnerstag | 9–12 uhr
Ansprechspartnerin: Frau bilski
KoNFIrMaNDENarbEIT
Anmeldung in der Küsterei
Tel.: (030) 30 30 69 88-0
räUME bIS ZU 50 pErSoNEN
räume und Kirche
zu vielen gelegenheiten
Tel.: (030) 30 30 69 88-0
beachten Sie bitte auch
unsere Homepage
www.kgmoabit-west.de
st. Johannis GEmEindE
Regelmäßige Termine
KINDErGoTTESDIENST
22.2. + 22.3. | 9.30 uhr
MäNNErKrEIS
Jeden Mittwoch (außer am letzten
Mittwoch im Monat) um 19 uhr
Ort: Konfirmandenraum, Aufgang D
leitung: Tobias horrer
Musik
cHorVErEIN coLLEGIUM
IoaNNEUM
Dienstags | 19.30 uhr | Ort: Kirche
www.collegium-ioanneum.de
FrIEDEMaNN-bacHorcHESTEr
Dienstags | 19.30 uhr
Ort: Theatersaal, Aufgang D
LUISENSTäDTEr
VoKaLENSEMbLE
Donnerstags | 19.30 uhr
Ort: gemeindesaal
leitung: Oliver lüsch
www.luisenstadtkultur.de
SEELSorGErIN bIbEL
Am letzten Mittwoch im Monat:
25.2. + 25.3. | 19 uhr
Ort: clubraum/gemeindehaus
leitung: Michael Scherer
Senioren
ZWEITES FrüHSTücK
1. + 17.2. und 1. + 17.3. | 11 uhr
Ort: gemeindesaal
DIENSTaGSKrEIS
10. + 24.2. und 10. + 24.3. | 15 uhr
oFFENEr cLUb
1. + 17.2. und 1. + 17.3. | 15 uhr
Ort: café
leitung: Frau göde
MEDITaTIVEr TaNZ
Feb. fällt aus, 5.3. | 16 uhr
Ort: Kirche
leitung: brigitte beckmann
TöpFErKUrSE
Ansprechpartner: Joachim irgang,
Tel: 39 88 05 53
baSTEL- UND
HaNDarbEITSKrEIS
Mittwochs 17–20 uhr
Ort: café
leitung: Frau Kattner
Fördervereinsverjüngung
Der Förderverein unserer Kirchengemeinde wurde 1996 gegründet.
Viele Mitglieder sind schon sein Anfangstagen dabei. Jetzt wäre es an der
Zeit, eine neue Generation in diesen
Reihen willkommen zu heißen, die
auch die »jüngeren« Interessen vertritt.
Der Förderverein unterstützt auf Antrag zeitnah und unbürokratisch Projekte unserer Gemeinde, für die die
Mittel des regulären Haushalts nicht
ausreichen.
In diesem Jahr hat er sich neben der
Unterstützung notwendiger Arbeiten
an unserer Orgel, die Erweiterung
der Barrierefreiheit in St. Johannis
als Schwerpunkte der Förderung gesetzt. Und damit ein generationenübergreifendes Thema gefunden, da
der Zugang mit dem Kinderwagen
ebenso beschwerlich ist wie mit dem
Rollator.
Wenn Sie neue Ideen einbringen
möchten, wenden Sie sich bitte an
Herrn Zeller, der über die Küsterei
erreichbar ist. Schon ab nur sechs
Euro im Jahr können Sie Mitglied
werden.
Hochzeit oder
freie Liebe?
Das möchten wir mit Ihnen diskutieren. Denn für unsere Kirchengemeinde ist es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen, ob wir die Weichen
in Richtung Fusion mit den anderen
Gemeinden des Pfarrsprengels stellen oder weiter selbständig mit ihnen
zusammenarbeiten wollen. Eine Fusion käme einer Hochzeit gleich: wir
werfen unser Hab und Gut zusammen, teilen und vermindern damit
den großen verwaltungstechnischen
Aufwand. Die Pfarrerinnen hätten so
viel mehr Zeit für die inhaltliche und
praktizierte Gemeindearbeit. Die freie
Liebe symbolisiert unsere derzeitige
Stellung im Pfarrsprengel. Wir haben zwar eine Beziehung, sind aber
nicht bereit, den letzten Schritt zu
gehen. Weil wir unsere Selbständigkeit bewahren wollen oder weil wir
uns dieser Beziehung nicht sicher
sind?
Am Sonntag, dem 15. Februar wird
im Anschluss an den Gottesdienst
eine Gemeindeversammlung stattfinden. Es wird dabei ausschließlich
um unsere kirchengemeindliche
Zukunft gehen. Wir möchten Sie,
die Gemeinde, in diese weitreichende Entscheidung miteinbeziehen.
Friedhofspflege leicht
gemacht
Der alte St. Johannisfriedhof ist mit
ca. 3.000 qm einer der kleinsten innerstädtischen Friedhöfe Berlins.
Aber doch groß genug, um der Friedhofsverwaltung mit grünen Daumen
in Arbeitshandschuhen sehr willkommen zur Hand gehen zu können.
Seit dem Spätsommer trifft sich hier
deshalb in unregelmäßigen Abständen eine kleine Gruppe Freiwilliger
– im Team oder auch meditativ allein. Jeder aus anderer Motivation,
aber alle mit großer Liebe zu diesem
grünen Gartendenkmal im Schatten
der St. Johanniskirche. Hier ruht
Moabiter Prominenz der beiden letzten Jahrhunderte ebenso wie zahlreiche Pfarrer unserer Gemeinde.
Doch gibt es auch viele Grabstellen,
derer sich niemand mehr annimmt,
darunter 13 Kriegsgräber aus dem
April 1945. Der idyllische Friedhof
ist eine Besichtigung wert oder, wenn
Sie Zeit und Lust haben, freuen wir
uns über Ihre Unterstützung. Mit den
ersten Frühlingstagen werden wir
unsere gärtnerische Arbeit wieder
aufnehmen. Den genauen Termin veröffentlichen wir auf unserer Homepage und auf Flyern über der Bücherbank unter den Arkaden.
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 21
FrEud und lEid // KontaK tE und adrEssEn
Freud und Leid
Erlösergemeinde
Heilige-Geist-Gemeinde
Getauft wurden
Wikingerufer 9/9a | 10555 berlin
www.erloesergemeinde-moabit.de
Küsterei Wikingerufer 9, 1. oG
Tel.: 391 22 17 | Fax: 398 096 83
geöffnet: Di 17–19 + Fr 11–13 uhr
buero@erloesergemeinde-moabit.de
pfarrerin
annette reichwald-Siewert
Tel.: 391 22 17/392 89 26
reichwald-siewert@gmx.de
Sprechzeit: Di 17–19 uhr +
Fr 11–13 uhr
Kantorin KMD Edda Straakholder
Tel.: 399 46 23 | straakholder@
erlösergemeinde-moabit.de
Kindertagsstätte Wikingerufer 9
Tel.: 391 24 89
leiterin: Frau christine Schulz
erloeser-kita@evkvbmn.de
Konto der Erlösergemeinde
Evangelische bank eg
ibAN: DE72 5206 0410 5303 9955 69
verwendungszweck: z. b. Seniorenarbeit, Jugendarbeit, Kirchenmusik
o. ä.
Perleberger Straße 36
10559 berlin
Tel.: 395 33 46/Fax: 395 15 19
www.heilige-geist-gemeinde.de
Küsterei
Seiteneingang Kirche
Montag bis Freitag: 10 – 12 uhr
heinz Materne: Mo. u. Fr.
info@heilige-geist-gemeinde.de
pfarrerin Katrin rebiger
Tel.: 395 33 46/0171 68294 39
rebiger@heilige-geist-gemeinde.de
Küsterei: Do 16–18 uhr
u. n. vereinbarung
Vikarin Elisabeth Gebhardt
gebhardt@heilige-geist-gemeinde.de
Kirchenmusik
Kantor chr. Milkereit
Tel.: 473 04 320
c.milkereit@gmx.de
arbeit mit Senioren
Diakonin A. gulden
Küsterei: Mi 10–12 uhr
Tel.: 395 33 46 und 0173 83 85 315
senioren@heilige-geist-gemeinde.de
Kindergarten
birkenstraße 60
Frau E. Miaris | Tel.: 44 72 40 23
kitabirkelinchen@heilige-geistgemeinde.de
✳ maximilian Fiechtner
✳ alina, hanna und
mia Görgens
✳ livia astoria Elena Karl
✳ Gerd thomas müller
Goldene Hochzeit
✳ horst und Karin bilski
bestattet wurden
✳ hans-Joachim braune,
93 Jahre
✳ richard Erhardt, 92 Jahre
✳ christel Geisler, 73 Jahre
✳ christa Grieninger, 58 Jahre
✳ helmut Kaul, 81 Jahre
✳ irmgard Krüger, 93 Jahre
✳ Waltraudt maaser, 80 Jahre
✳ Wolfgang milde, 69 Jahre
✳ Wolfgang popella, 78 Jahre
✳ horst reimann, 78 Jahre
✳ Karl rudolph, 81 Jahre
✳ Werner schneider, 80 Jahre
✳ rita schüler, 66 Jahre
✳ anneliese urbanski, 86 Jahre
Region Tiergarten
Pfarrer gisbert Mangliers
Tel.: 0171 179 50 07
gisbert.mangliers@
evangelisch-in-tiergarten.de
Steinmetzarbeiten
Grabmale – Restaurierungen
JohanneS hohlfeld
Bildhauer und Steinmetzmeister
Restaurator im Steinmetzhandwerk
Dohnagestell 2
13351 Berlin
Ackerstaße 37
10115 Berlin
Telefon 4 61 39 99
Fax 46 60 18 14
HohlfeldBerlin@aol.com
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Bestattungsvorsorge. Eine Sorge weniger.
Alt-Moabit 81 l 10555 Berlin l www.schroedter-bestattungen.de
Tag und Nacht zu erreichen unter 030 / 392 40 44
22 | E vA N g El i Sc h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
KontaK tE und adrEssEn
arbeit mit Kindern und Familien
Diakonin T. Strebelow
Küsterei: Do 10–12 uhr
Tel.: 395 33 46 und 0172 214 04 31
strebelow@heilige-geist-gemeinde.de
Kontoverbindung Heilige-Geist
Kirchliches verwaltungsamt
Mitte-Nord
Evangelische bank e.g.
ibAN DE63 5206 0410 5503 9955 69
verwendungszweck: heilige-geist
Kontoverbindung Förderverein
Förderverein heilige-geist-Kirche e.v.
Evangelische bank e.g.
ibAN DE97 5206 0410 0003 9022 18
Ev. Kirchengemeinde
Kaiser-FriedrichGedächtnis
händelallee 20 | 10557 berlin
Tel.: 391 13 01 | Fax: 39 74 68 76
www.kfg-berlin.de
Die Küsterei ist von ehrenamtlichen
Mitarbeitern besetzt, Ansprechpartner: rose Werner/Ernst Krüger
Öffnungszeiten: Mo–Fr von 9–12 uhr
pfarrerin Sabine röhm
Tel.: büro 391 68 00/
priv. Diensttelefon 32 51 10 69
pfarramt.kfg-tiergarten@mail.de
Sprechzeiten: Di 10–12 uhr und
nach vereinbarung
Vikarin Stefanie Hoffmann
hoffmann-st@gmx.net
rund um die orgel:
Dr. ralf lützelschwab
Tel.: 391 13 01
KFG-»Meerbaum-Haus«
Das Familienzentrum
Tel.: 74 76 48 06 | Fax: 74 76 48 07
Siegmundshof 20 | 10555 berlin
www.Meerbaum-haus.de
leitung: Angelika grigat
info@meerbaum-haus.de
Sprechzeiten: Do 10–12 uhr
und nach vereinbarung
Spendenkonto KFG
KvA-berlin-Stadtmitte
Evangelische bank eg
ibAN DE10 5206 0410 5603 9955 69
verwendungszweck:
bitte KFg oder Mbh angeben
Ev. Kirchengemeinde
Moabit West
Ev. Kirchengemeinde
St. Johannis
Heilandskirche und Küsterei
Alt-Moabit 23–25 | 10559 berlin
www.st-johannis-berlin.de
Küsterei (im Gemeindehaus)
S. Orschmann und P. zeller
Tel.: 394 59 00/394 34 98
Fax: 394 45 52 | kuesterei@
st-johannis-berlin.de
Sprechzeiten: Mo + Fr 10–12 uhr,
Di 16–18 uhr
pfarrerin carola Türpe
Tel.: 755 65 203/39 88 90 95
tuerpe@st-johannis-berlin.de
Sprechzeiten: Freitag 10–12 uhr
Kita St. Johannis
leiterin:
ch. Thomaschewski-borrmann
Tel.: 394 35 78/39 88 90 94
kita-st.johannis@gmx.de
Seniorenarbeit
J. göde
Sprechstunde: Mo 10.30–12 uhr
u. n. v. | Tel.: 394 23 37
Kirchenmusik
Dr. ralf lützelschwab
E-mail: luetzel@zedat.fu-berlin.de
Förderverein St. Johannis
Evangelische bank
ibAN: DE73 5206 0410 0003 9042 02
Spendenkonto
Ev. Kirchenkreisverband
berlin Mitte-Nord
Evangelische bank eg
ibAN: DE98 5206 0410 5803 9955 69
verwendungszweck: St. Johannis…
Thusnelda-Allee 1 | 10555 berlin
Tel.: 303 069 88-0
Fax: 303 069 88-2
www.kgmoabit-west.de
Küsterei: Simone orschmann
thusnelda1@kgmoabit-west.de
Öffnungszeiten: Mo 16–18 uhr
Mi + Do 10–12 uhr
pfarrerin Sigrid Neubert
Tel.: 303 069 88-8
Sprechzeiten: Mo 16–18 uhr
pfarrerin Sabine röhm
Tel.: 303 069 88-9
Sprechzeiten: Di 10–12
(händelallee 20)
und nach vereinbarung
Kirchenmusiker und Kulturarbeit
reinhard Eggers
Tel.: 303 069 88-7
Kindertagesstätten
Spreekita, Paulstraße 20 D
Tel.: 22 63 57 70
Ottokita, Ottostraße 16
Tel.: 392 79 79
Seniorenarbeit Thusneldaallee 1
Tel.: 303 069 88-0
Spendenkonto
Ev. Kirchenkreisverband
berlin Mitte-Nord
Evangelische bank eg
ibAN: DE19 5206 0410 5403 9955 69
verwendungszweck: Moabit West
Reformationskirche
Diakonie
Konvent an der
reformationskirche
rEFO Moabit – Kirche im Kiez e. v.
Wiclefstraße 32 | 10551 berlin
info@refo-moabit.de
Telefon: (030) 609 32 437
büro-Kernzeiten: Mo + Mi 9-12 uhr
www.refo-moabit.de
www.facebook.com/rEFOmoabit
Spendenkonto des gemeinnützigen
vereins: berliner volksbank
bic: bEv0DEbb
ibAN: DE261 009 000 023 658 770 01
Diakonie-Station Tiergarten/
Sozialstation
Tel.: 39 73 80-11
Turmstraße 21 (haus K)
10559 berlin
www.diakonie-tiergarten.de
Wohnungslosentagesstätte
»Warmer otto«
betreiber: berliner Stadtmission
Wittstocker Straße 7 | 10553 berlin
Tel.: 396 60 67
E vA N g El i S c h i N T i Erg A rT EN F Eb r uA r/M ä r z 2015
| 23
Zum Weltgebetstag
von den Bahamas
am 6. März 2015
Freitag, 6. März 2015
Weltgebetstag in St. Johannis
Alt-Moabit 23–25
Thema: »Begreift ihr meine Liebe«
vorbereitet von Frauen
von den Bahamas
15 Uhr Kaffeetrinken und Informationen
zu den Bahamas
17 Uhr Gottesdienst
»Begreift ihr meine Liebe?«
Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: das bieten die 700 Inseln der Bahamas. Sie machen den Inselstaat
zwischen den USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen
Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind das reichste karibische
Land und haben eine lebendige Vielfalt christlicher Konfessionen. Aber das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit
und erschreckend verbreitete häusliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen
Frauen der Bahamas in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 auf. In dessen Zentrum steht die Lesung aus
dem Johannesevangelium (13,1–17), in der Jesus seinen
Jüngern die Füße wäscht. Hier wird für die Frauen der
Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade in einem
Alltag, der von Armut und Gewalt geprägt ist, braucht es
tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu Christi.
Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, den
6. März 2015, Gottesdienste zum Weltgebetstag. Frauen,
Männer, Kinder und Jugendliche sind dazu herzlich eingeladen. Alle erfahren beim Weltgebetstag von den Bahamas, wie wichtig es ist, Kirche immer wieder neu als lebendige und solidarische Gemeinschaft zu leben. Ein
Zeichen dafür setzen die Gottesdienstkollekten, die Projekte für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt unterstützen. Darunter ist auch eine Medienkampagne des
Frauenrechtszentrums »Bahamas Crisis Center« (BCC),
die sexuelle Gewalt gegen Mädchen bekämpft.
Lisa Schürmann,
Weltgebetstag der ­F rauen – Deutsches Komitee e. V.
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