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Medieninformation - Westfalen Weser Energie

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PRESSEINFORMATION
Westfalen Weser Energie
GmbH & Co. KG
Pressestelle
Tegelweg 25
33102 Paderborn
www.ww-energie.com
Minden/Paderborn, 09.02.2015
Edgar Schroeren
T 0 52 51-5 03-67 59
M 01 51-11 35 67 50
F 0 52 51-5 03-68 08
Wenn das Rudel jagt: Medienkritischer Vortrag bannt Zuhörer auf dem
Westfalen Weser Energie-Forum im Mindener Stadttheater – Dringlicher Appell
zum Erhalt der regionalen und lokalen Medien
Über 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft waren am vergangenen Freitag
(06.02.2015) ins Stadttheater Minden gekommen, um einen der wichtigsten deutschen Journalisten
hautnah zu erleben. Der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie hatte Hans-Ulrich
Jörges aus der Chefredaktion des STERN an die Weser geholt. Jörges befasste sich insbesondere mit
der zunehmenden Tendenz vieler Medien, Themen zu skandalisieren, personalisieren und
emotionalisieren. Geschäftsführer Michael Heidkamp gab zu Beginn des Westfalen Weser EnergieForums einen Rückblick auf die bisherigen Erfolge und die aktuelle Situation der noch jungen
Unternehmensgruppe.
Der medienkritische Vortrag des vor allem aus dem Fernsehen bekannten STERN-Journalisten HansUlrich Jörges befasste sich unter anderem mit der in den Fällen Wulff und Steinbrück zu beobachtenden
Tendenz, dass Medien Skandalisierung, Personalisierung und Emotionalisierung suchen.
Meinungsvielfalt und abgewogenes Urteil kämmen in traditionellen wie in neuen Medien immer
häufiger unter die Räder. Er verwies dabei auch auf die strukturellen Ursachen auf dem Medienmarkt,
der von hohem Konformitäts- und Erfolgsdruck geprägt sei. Den derzeit populären Vorwurf der
Lügenpresse wies Jörges nicht nur wegen der historischen Bezüge zurück. „Das geht an der Realität
vorbei.“ Das Problem seien vielmehr Verstöße gegen die Recherchepflicht, Schönfärberei,
Opportunismus und Gedächtnisverlust der überregionalen Mainstream-Medien, so Jörges. Gleichzeitig
appellierte der renommierte Journalist an das Auditorium, die regionalen und lokalen Medien zu
unterstützen und zu erhalten. „Sie sind das notwendige Forum, um politische Diskussionen zu führen.
Wenn es keine regionalen und lokalen Medien gibt, fehlt auch die Plattform für die notwendige
politische Auseinandersetzung“, gab der STERN-Mann seinen Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den
Weg und erhielt auch dafür viel Applaus.
Positive Zwischenbilanz für Westfalen Weser Energie-Gruppe
Michael Heidkamp, Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie, erinnerte in seiner Begrüßung daran,
dass die Kommunalisierung des Unternehmens ein Mammutprojekt war, das nicht zuletzt durch die
Gemeinsam Energie bewegen.
tatkräftige Unterstützung vieler im Saal anwesender Politiker gelungen ist. Die Unternehmensgruppe
hat inzwischen die angestrebte Zielstruktur erreicht. „Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen, um die
Holding und die beiden Tochterunternehmen Westfalen Weser Netz GmbH und Energieservice
Westfalen Weser GmbH endgültig aus dem ehemaligen Konzernverbund herauszulösen“, so Heidkamp.
Dazu gehörten u. a. der Aufbau einer eigenen IT-Landschaft, einer neuen Personalabrechnung sowie
eine getrennte Kundenabrechnung. In diesem Zusammenhang hob Heidkamp hervor, dass die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Wechsel in einen kommunal geprägten Tarifvertrag auf
Gehalt verzichtet haben. Und dies ohne Streik und Demonstrationen. Er verwies auch darauf, dass „wir
als rein kommunales Unternehmen einer der größten Arbeitgeber der Region sind und für eine tiefe
Wertschöpfung in der Region sorgen!“ Vor diesem Hintergrund deutete Heidkamp schließlich auch
vorsichtig optimistisch eine positive Bilanz des vergangenen Wirtschaftsjahres an und stellte in Aussicht,
dass trotz des einen oder anderen Rückschlags bspw. bei der Konzessionsvergabe das angestrebte Ziel
erreicht wird.
Westfalen Weser Energie GmbH
Seit Juli 2013 hat die Region einen rein kommunalen Energiedienstleister: die Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG, die im
Zuge der Rekommunalisierung von E.ON Westfalen Weser entstanden ist. 48 Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt.
Über 60 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden
Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH.
Gemeinsam Energie bewegen.
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