close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Einführungslehrgang Umsatzsteuer für die öffentliche Hand

EinbettenHerunterladen
Nr. 43/P.P.A 9200 Gossau
Freitag, 24. Oktober 2014
www.goz.ch
Orange plant Antenne
in Bahnhofnähe
Gossau. Beim Bausekretariat Gossau ist ein Baugesuch für eine Mobilfunk-Antenne auf dem Flachdach
des Mehrfamilienhauses Quellenhofstrasse 3 eingegangen. Die Baukommission muss nun beurteilen, ob das
Baugesuch die rechtlichen Voraussetzungen für eine Bewilligung erfüllt.
Das Gesuch liegt vom 28. Oktober
bis 10. November öffentlich auf.
Nicht aufgenommen hat Orange die
Anregung des Hochbauamtes, zu
dieser geplanten Antenne einen
Informationsanlass durchzuführen.
Im Rahmen der Abklärungen zum
Gesuch hat das Bausekretariat die
Gesuchstellerin auch aufgefordert,
Alternativstandorte für die Antenne
zu prüfen und vorzuschlagen.
Gemäss Angaben von Orange sind
solche in diesem Gebiet jedoch nicht
erhältlich. Orange hat zudem erklärt,
die geplante Antenne an der Quellenhofstrasse sei keine Alternative für
die strittige Antenne im Büel-Quartiert, sondern ein zusätzlich notwendiger Standort. Der Entscheid für die
Büel-Antenne ist beim Verwaltungsgericht hängig.
SK
Solargenossenschaft
baute erste Anlage
Andwil. Die Solargenossenschaft
Andwil realisiert ihr erstes Projekt.
Eine Photovoltaikanlage mit einer
Spitzenleistung von 44,7 KilowattPeak soll auf den Dächern des Schulhauses in Andwil entstehen. Die Anlage wird eine Dachfläche von 283
Quadratmeter nutzen und aus insgesamt 172 Modulen bestehen. Die
jährliche Ertragsprognose geht von
43 400 Kilowatt pro Stunde aus, was
dem Strombedarf von 14 Einfamilienhäusern entspricht, wie es in einer
Mitteilung der Solargenossenschaft
heisst. Derzeit laufen noch Vorbereitungen, die Anlage soll aber noch dieses Jahr realisiert werden.
PD
ANZEIGEN
Mehr Verkehrssicherheit
Andwil. Eine Autofahrt auf der
zur Lätschenstrasse Personenwagen
noch im Tempo 50 kreuzen können,
ein Auto und ein Lastwagen jedoch
nur noch mit Tempo 30. «Das Spezielle an diesem Projekt ist, dass die
Strassenverkehrsmassnahmen zu einer natürlichen Geschwindigkeitsanpassung führen», erklärt Gemperli.
Das Erscheinungsbild wird mittels
Baumelementen und indirekter Beleuchtung der Kirche und Häuserfassaden verbessert. «Beim Pfarreizentrum wird ein Begegnungsplatz
geschaffen und der dortige Strassenbelag wird zur Markierung des
Dorfzentrums eingefärbt», sagt der
Gemeindepräsident. Beim Otmarzentrum werden die Parkplätze zudem umstrukturiert. Weniger Parkplätze wird es jedoch nicht geben.
Arneggerstrasse durch das Dorf
mag Auswärtige erstaunen: Es
ist kein Zentrum zu erkennen.
Dies ist jedoch nicht das einzigProblem der Andwiler Hauptverkehrsstrasse. Wie der Gemeindepräsident Dominik Gemperli
sagt, werde häufig zu schnell
gefahren und die Verkehrssicherheit könnte besser sein.
Vor rund zwei Jahren entschied der
Gemeinderat Andwil, dass die Arneggerstrasse saniert werden soll.
«Wir wollen bei dieser Gelegenheit
zum einen die Verkehrssicherheit erhöhen und zum anderen die Attraktivität des Dorfzentrums steigern.»
Aus der Planung sind verschiedene
Massnahmen ersichtlich. Um die Sicherheit im Dorfeingangsbereich zu
erhöhen, wird eine Verkehrsinsel errichtet. «Dadurch wird der Autofahrer visuell darauf hingewiesen, dass
er sich dem Dorfzentrum nähert»,
sagt Gemperli.
Auch die Strecke vor dem Dorfladen
ist für Fussgänger nicht ganz ungefährlich. «Viele Eltern fahren auf
den Platz vor dem Dorfl aden, um
ihre Kinder zur Schule zu bringen.
Dies gefährdet die Personen auf dem
angrenzenden Fussgängerstreifen»,
sagt Gemperli. Aus diesem Grund
soll das Halten und Parkieren von
Fahrzeugen verunmöglicht werden.
Ausserdem werden ab dieser Strassestelle Seitenrandmarkierungen angebracht. Diese signalisieren dem
Verkehr, dass das Tempo den
örtlichen Gegebenheiten angepasst
werden muss.
BILDER: RIH
Gemeindepräsident Dominik Gemperli vor den Plänen der Sanierung und
Strassenraumgestaltung.
lich werden, denn dieser wird auch
von Schulkindern genutzt», sagt
Gemperli. Der Kanton suchte zusammen mit der Gemeinde nach Lösungen für dieses Problem und beteiligt sich fi nanziell am Projekt.
Eine weitere Gefahrenstelle zeigt sich
bei der Einfahrt von der Lätschenstrasse in die Arneggerstrasse. Sie
ist sehr unübersichtlich, besonders
Gefährliches Kreuzen meiden
Eine Problemzone ist die langgezogene Kurve beim Postplatz. «Lastwagen fahren talabwärts zum Teil Die Bushaltestelle Grünau erhält in
auf das Trottoir. Das kann gefähr- der Strassenmitte Verkehrsinseln.
wenn viel Verkehr herrscht. Die geplanten Massnahmen sollen die
Übersichtlichkeit deutlich verbessern
und auf der Arneggerstrasse an diesem Punkt kein gefährliches Kreuzen
mehr ermöglichen.
Einfärbung des Strassenbelags
Allgemein werden auf der Arneggerstrasse im Bereich des Einlenkers
Die Ausfahrt Lätschenstrasse soll
übersichtlicher werden.
Baubeginn im Sommer geplant
Sind denn in der Vergangenheit besonders viele Unfälle passiert?
G emeindepräsident
G emperli
verneint: «Der Gemeinderat trägt
aber auch eine Verantwortung für
Verkehrssicherheit. Wir dürfen
nicht warten bis etwas passiert, wir
müssen vorher handeln.»
Die Andwiler Stimmberechtigten
genehmigten den Baukredit deutlich. Für das kleine Dorf ist es eine
grosse Summe. Die gesamten Kosten belaufen sich auf insgesamt 2.8
Millionen Franken. Darin enthalten
sind der Agglomerationsbeitrag von
300 000 Franken sowie die 120 000
Franken, die die Katholische Kirchgemeinde zur Verfügung stellt. Der
Kanton beteiligt sich mit 500 000
Franken am Kantonsstrassenteil.
Das Projekt wird Anfang 2015
öffentlich aufgelegt und die Aufträge verteilt. Die Offerten werden im
Rahmen des Vergabeverfahrens
eingeholt. «Wenn alles gut geht,
können wir im Sommer des nächsten Jahres mit dem Bau beginnen.»
RICHA HUBER
Bischofszellerstrasse 107
Telefon 071 383 33 73
Herbstöffnungszeiten:
Mo–Fr 8.30–12.00 + 13.30–18.30
Samstag durchgehend bis 16.00
grosses Herbstsortiment
Stauden und Gehölze
Blumenzwiebeln
Sämereien
Buxus 10%
Gartenbedarf
Pflanzenschutz
fachmännische Beratung
mit 24-Std.-Selbstbedienung
Gärtner-Hit
Hornveilchen, 10er-Set
nur Fr. 7.70 statt Fr. 11.–
Winterschlaf: 9. November 2014 bis Anfang März 2015
Impressum
Gossauer Wochenzeitung
Erscheint wöchentlich, jeweils am Freitag
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Gossau,
der Katholischen Kirchgemeinde Gossau, der Evangelischen Kirchgemeinde Gossau-Andwil und der Schulgemeinde Andwil-Arnegg
Verlag
St.Galler Tagblatt AG
Fürstenlandstrasse 122, 9001 St.Gallen
T 071 27 27 332
Verlagsleiter: Urs Bucher
Redaktionsadresse
GOZ, Gossauer Wochenzeitung
Postfach 340, 9201 Gossau
T 071 27 27 938, F 071 27 27 920
redaktion@goz.ch
Auflage
10 742 Exemplare, WEMF-beglaubigt 2013
Leitung
Martin Wiesmann (WIE)
Redaktion
Marc Sieger (MAS)
Redaktioneller Mitarbeiter
Herbert Bosshart (BOS)
Freie Mitarbeitende
Martin Brunner (MAB),
Franz Schildknecht (FS)
Redaktions-/Anzeigenschluss
Dienstag, 12 Uhr
Leserservice
T 071 272 72 72
aboservice@goz.ch
Anzeigen-Kombis
Fürstenland-Kombi, Auflage: 56 100 Exemplare
Inserate
Publicitas AG
Fürstenlandstrasse 122
9001 St.Gallen
T 071 221 02 67
M 079 312 36 18
Rudolfwilli Nuolf, Anzeigenberater
rudolfwilli.nuolf@publicitas.com
Druck
St.Galler Tagblatt AG
Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos
wird jede Verantwortung und Haftung abgelehnt.
Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Der
Abdruck von Texten und Bildern oder die Einspeisung
in Online-Dienste ist ohne ausdrückliche Genehmigung des Verlags untersagt.
Interview.
Käse mit höchster Qualität
Vor 100 Jahren
Solidarität
aus der USA
Gossau. Edith und Emil Amacker
Allgemein. Unter der Aegide des
schweizerischen Gesandten in Washington und der schweizerischen
Konsule in den Vereinigten Staaten
ist in Nordamerika eine Sammlung
zugunsten von notleidenden Schweizern im Gange. Die Liebesgaben
fliessen bereits reichlich, konnte
doch die Ablieferung der ersten 100
000 Franken an die Schweiz vermeldet werden. Der Bundesrat hat unseren Gesandten beauftragt, den Gebern den tiefgefühlten schweizerischen Dank auszusprechen. Die
Schweizer in den Vereinigten Staaten
bekunden mit dieser ersten, so reichen und grosszügigen Gabe, dass
sie den echten Schweizergeist auch
jenseits des Ozeans treu bewahrt haben und ihrem Vaterland in unverbrüchlicher Treue zugetan sind. FS
von der Käserei Niederdorf haben für ihren Appenzeller Käse
schon sechsmal ein Goldvreneli
erhalten. Das bedeutet, dass ihr
Käse qualitativ auf sehr hohem
Niveau steht.
Edith und Emil Amacker, wie geht
es Ihnen mit der Auszeichnung für
viertelfetten Appenzeller Käse mit
höchster Qualität?
Es ist jedes Mal ein schönes Gefühl,
wenn unsere tägliche Arbeit mit dieser Auszeichnung belohnt wird. Sie
ist die Bestätigung dafür, dass wir
sauber arbeiten. Es sind immerhin
rund 60 Tonnen dieses Käses pro
Jahr. Innerhalb der 14,5 Jahre, die
wir nun in der Käserei Niederdorf
sind, konnten wir uns in der Taxierung bereits sechsmal unter den zehn
Besten platzieren.
Vor 50 Jahren
Wie wird die Qualität beurteilt?
Jede Charge, die unsere Käserei verlässt, wird während des ganzen Jahres von der Sortenorganisation Appenzeller Käse gewogen, klassiert
und taxiert. Maximal 20 Punkte sind
jeweils möglich. Kontrolliert werden
das Äussere, der Teig, der Geschmack
und die Löcher. Wer im Durchschnitt
der zwölf Taxationen bei den zehn
Besten ist, bekommt das Goldvreneli.
Steuergünstiges
Gossau
Gossau. Ein Vergleich mit den Steueransätzen anderer sanktgallischer
Gemeinden zeigt, dass Gossau günstig gelagert ist. Mit dem Gesamtsteuerfuss (Staat, politische Gemeinde,
Schul- und Kirchgemeinde) von 271
Prozent für die katholische Bevölkerung figuriert Gossau im 6. Rang
und mit 294 Prozent der Protestanten im 23. Rang. Die Steuerkraft betrug am 31. Dezember 1963 bei den
natürlichen Personen 1 261 444
Franken einfache Staatssteuer, das
heisst, pro Kopf der 10 288 Einwohner 122.61 Franken, womit Gossau
innerhalb der 91 Gemeinden den­
23. Rang belegt. Der kantonale
Durchschnitt macht 125.50 Franken
aus. Bei den juristischen Personen
(Firmen) beträgt die einfache Staatssteuer 182 517 Franken. Mit dem
Steueransatz von 62 Prozent (Allgemeiner Gemeindehaushalt und
A rmenwesen) teilt Gossau den­
­
13. Rang mit Jona und Mörschwil.FS
Veranstaltungen
Woche der Sterne. Vom 27. Oktober bis 1. November findet in der
Sternwarte Antares die Woche der
Sterne statt. Ein klarer Himmel vorausgesetzt, ist die Sternwarte jeden
Abend ab 20 Uhr geöffnet. Bei unsicherer Witterung finden sich weitere
Informationen unter www.stern
warte-antares.ch
Zur Person
Name: Emil Amacker
Geburtsdatum: 2. April 1952
Beruf: Käsermeister
Hobbies: Modelleisenbahn
Mein Motto: Versuche immer
wieder etwas Neues.
Zur Person
Name: Edith Amacker
Geburtsdatum: 7. Juli 1955
Beruf: Hausfrau und Produktmanagerin
Hobbies: Lesen, kochen,
Natur geniessen, Yoga
Mein Motto: Das Dasein ist
schön. Man muss nur den Mut
haben, ein eigenes Leben zu
führen.
BILD: MAB
Der viertelfette Appenzeller Käse von Edith und Emil Amacker wurde schon sechsmal ausgezeichnet.
Emil Amacker, wie schaffen Sie es,
immer wieder zu den Besten zu gehören?
Grundlage ist das Fachwissen und die
Erfahrung. Unterdessen kann ich
recht gut beurteilen, was ich tun und
wie ich vorgehen muss, damit die
richtige Qualität herauskommt. Dabei entscheiden manchmal Nuancen.
Ebenso wichtig ist aber das Herzblut.
Es gibt für mich nichts Schöneres, als
Käse herzustellen.
Edith und Emil Amacker, was ist
daneben noch notwendig?
Ein ganz wichtiger Punkt ist die
Milch unserer neun Lieferanten. Sie
setzen sich ebenso konsequent für
ein gutes Produkt ein. Dabei freut
uns besonders, dass wir ein äusserst
gutes Verhältnis pflegen. Wir reden
bei Problemen, vergnügen uns bei regelmässigen Treffen, einmal im Jahr
auch mit den Familien. Nur mit dieser guten Zusammenarbeit war und
ist es möglich, dass wir gemeinsam
als grösste der drei Käsereien in
Goss­au erfolgreich sind.
Emil Amacker, wie kamen Sie zum
Beruf des Käsers?
Mein Vater war Emmentaler Käser
in Schlattingen TG. Für mich war
deshalb schon in der vierten Klasse
klar, dass ich Käser werden will.
Nach der Lehre arbeitete ich überall
Edith Amacker, warum kamen Sie
beide zurück nach Gossau?
Ich telefonierte hinter dem Rücken
meines Mannes mit Peter Schlauri
senior, dem damaligen Präsidenten
der Käsereigenossenschaft Niederdorf, und meldete unser Interesse an.
Er sagte sofort, dass wir gewählt
würden, wenn wir uns melden. Mein
Mann war ebenso glücklich wie ich,
und so kehrten wir ins Niederdorf
zurück. Unterdessen sind wir gesamthaft 20 Jahre hier.
Emil Amacker, wie erlebten Sie die
Umstellung auf Appenzeller Käse?
Ich legte mich sofort ins Zeug und
produzierte den heute so erfolgreichen viertelfetten rässen Appenzeller
Käse. Zusätzlich aber stellte ich einen
Vollfetten her. Wieder ins Sortiment
kamen der St. Galler Klosterkäse, der
Fürstenländer, Mutschli usw. Zudem
entwickelte ich den «Scharfen Migg».
Ihn gibt es mit Chili, Knoblauch,
Pfeffer und Kümmel. Sie alle kommen
bei den Konsumenten gut an, auch
unsere Fonduemischung.
Edith Amacker, wie schaffen Sie es,
pro Jahr 40 bis 50 Tonnen Ihrer
e igenen Käse unter die Leute zu
­
bringen?
Mir liegt der Kontakt mit den Menschen. Deshalb konnte ich mit den
Jahren einen recht grossen Kundenstamm aufbauen. Ich fragte überall
an, zum Beispiel in Restaurants, Altersheimen, Bäckereien usw. So wurde der Kreis immer grösser, bis nach
Appenzell und ins Toggenburg.
Ganz wichtig war, dass die Leute
von uns erzählten.
Edith und Emil Amacker, wie sieht
die Zukunft der Käserei Niederdorf
aus?
Unser Sohn Stefan zeigte nach seiner
Lehre als Produktionsmechaniker
plötzlich Interesse an der Milchverarbeitung. Er steht zurzeit im dritten
Jahr der Ausbildung zum Milchtechnologen. Klar ist zwar noch nicht,
wie die Zukunft genau aussieht.
Aber die Chancen auf eine Weiterführung der Käserei sind gross.
INTERVIEW: MARTIN BRUNNER
Turner auf Reisen
Kirchenkonzert. Am Sonntag, 26.
Oktober, lädt die Musikgesellschaft
Bernhardzell zum alljährlichen Kirchenkonzert ein. Das Konzert beginnt um 17 Uhr in der Pfarrkirche
Bernhardzell. Weitere Informationen
sind unter www.mgbernhardzell.ch
zu finden.
Gossau. Die Sport Fit-Teams 20 plus
und 40 plus begaben sich kürzlich auf
Reisen. Mit dem Zug fuhren die Turnerinnen und Turner über Herisau Richtung Einsiedeln nach Brunni. Von dort
aus wanderten sie auf die Holzegg.
Weiter ging es auf einem Höhenweg
zur Alp Zwäcken. Nach der Mittags-
Bestattungen
Gossau. Anita Christa Mattiello
geb. Breitenmoser, geboren am­
29. November 1953, gestorben am
16. Oktober 2014, von Oberriet,
wohnhaft gewesen in Gossau, Gerenstrasse 61. Die Beerdigung findet
am Donnerstag, 23. Oktober, um 10
Uhr auf dem Friedhof bei der Kirche
Heiligkreuz in Wuppenau statt.
Gossau. Andreas Anton Fässler,
­geboren am 3. Oktober 1938, gestorben am 19. Oktober 2014, von Appenzell, wohnhaft gewesen in Goss­
au, mit Aufenthalt in Degersheim,
Wohnheim Steinegg. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
als Aushilfe. Als in der Käserei Niederdorf ein Betriebsleiter gesucht
wurde, nahm ich zusammen mit
meiner Frau diese Aufgabe an. Weil
ich Herausforderungen mag, begann
ich mit Versuchen. Fürstenländer,
St. Galler und mehr entstanden.
Nach fünf Jahren wurden wir nach
Tuttwil gewählt und produzierten
dort Emmentaler Käse. Wir ahnten
aber, dass mit dem Emmentaler Probleme kommen werden.
pause marschierten die Turnerinnen
und Turner los mit dem Ziel Oberiberg.
Mit dem Bus fuhren sie schliesslich zurück nach Einsiedeln, wo sie die Nacht
verbrachten. Den nächsten Tag verbrachten die Turnerinnen und Turner
während einer Schifffahrt auf dem Zürichsee. PD
BILD: PD
«Metzgete» mit Chor
Gossau. Wie die Olma, so gehört
auch die alljährliche «Metzgete» des
Freizytchörli Gossau-Flawil zum
Herbst. Zahlreich erschienen die Gäste
vergangenen Freitag und Samstag im
Marktstübli in Gossau zu Speis und
Trank mit musikalischer Unterhaltung.
Sogar das Tanzbein wurde zu später
Stunde zur lüpfigen Musik geschwungen. Das Chörli darf in jeder Hinsicht
auf zwei gemütliche, erfolgreiche
Abende zurückblicken. CG
BILD: PD
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 24. Oktober 2014 · Nr. 433
Rätsel.
Ratgeber Gesundheit
Juckreiz – zum aus der
Haut fahren
Kennen Sie das Gefühl? Es juckt, man
kratzt, doch kurze Zeit später ist der
lästige Juckreiz wieder da. Es ist zum
«aus der Haut fahren». Die medinformHautApotheke Apotheke in Gossau
bietet ab dem 20. Oktober während
vier Wochen Informationen zum Thema Juckreiz an und berät zu Ursachen,
Behandlung und Pflege von juckender
Haut.
Juckreiz ist sehr verbreitet, rund 17 Prozent
aller Erwachsenen leiden
darunter. Das Verlangen
sich zu Kratzen ist kaum
zu unterdrücken. Unruhe,
Schlaflosigkeit und wund
gekratzte Stellen sind das
Resultat. Erstaunlich ist,
dass viele Betroffene keine
Therapie erhalten und die
unbefriedigende Situation
hinnehmen.
Der
häufigste
Auslöser für Juckreiz ist trockene Haut. Aber
er kann auch Symptom einer Erkrankung der Haut sein, dazu gehören
Ekzeme, Neurodermitis, Hautpilz oder Befall mit Hautparasiten. Dabei sind auf der
Haut Erkrankungszeichen wie Rötungen,
Knötchen, Bläschen, Schuppen oder Risse
zu sehen. Juckreiz ohne sichtbare Hautveränderungen ist oft ein Begleitsymptom innerer Erkrankungen, eine Nebenwirkung
von Medikamenten oder kann ein Anzeichen eines Eisenmangels sein.
Mit Beginn der Heizperiode ist die Austrocknung der Haut die häufigste Ursache
für gereizte, juckende Haut. Die richtige
Hautpflege schafft hier rasch Erleichterung.
Das Team der HautApotheke Apotheke in
Gossau erwartet Sie, um Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und Produkte zur
Pflege der trockenen und juckenden Haut
zu zeigen. Es stehen verschiedene juckreizmildernde Hautreinigungsmittel, Cremes
und Lotionen zur Verfügung.
HautApotheken mit dem Label medinform haben sich intensiv auf dem Gebiet
der Dermatologie und der Hautpflege weitergebildet. Darüber hinaus unterhalten sie
gute Kontakte zu Hautärzten.
Die MitarbeiterInnen klären in jedem Fall
ab, ob möglicherweise eine Hautkrankheit,
eine Medikamentennebenwirkung oder eine innere Erkrankung die
Ursache Ihrer Beschwerden
sein könnte und schlagen
geeignete
Massnahmen
vor. Wenn notwendig wird
der Besuch bei einer Dermatologin oder einem Dermatologen empfohlen.
Profitieren Sie zwischen
dem 20. Oktober und
15. November exklusiv von
der Spezialberatung zum
Thema Juckreiz. Während dieser Zeit bietet
Ihnen das Team der medinform-HautApotheke Apotheke in Gossau die Möglichkeit,
verschiedene Hautpflegeprodukte kennen
zu lernen und auszuprobieren.
Mit attraktiven Wettbewerben und tollen
Preisen für Jung und Alt. Wir freuen uns
auf Sie.
CLAUDIA MEIER-UFFER
MIT DEM GESAMTEN TEAM
APOTHEKE IN GOSSAU
Kreuzworträtsel-Wettbewerb
Kreuzworträtsel
Lösungswort der Vorwoche: LOCKVOGEL
Eine Aktion der Fachgeschäfte Gossau und Umgebung
Senden Sie das heutige Lösungswort mit dem Betreff
«Kreuzworträtsel» an redaktion@goz.ch
Sudoku
Zu gewinnen gibt es
einen Fr. 50.– Gutschein.
schwer
mittel
Die Gewinnerin der Vorwoche:
Bernadette Frischknecht, Zeughausstrasse 24, 9200 Gossau
Dieser Gutschein wird gesponsert von:
Auflösung der Vorwoche
4
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 24. Oktober 2014 · Nr. 43
Blickpunkt.
Kontrahenten an einem Tisch
Gossau. Die Diskussion um das
Damann: Der Investor müsste zusammen mit der Stadt Gossau eine
Lösung finden und wäre dann für
die Kosten der Umzonung verantwortlich. Ob die Stadt einer Umzonung zustimmen würde, ist höchst
fraglich. Es ist ihr für öffentliche
Bauten zu gut gelegen.
Fürer: Wenn man will kann man
schon umzonen. Das ging andernorts auch.
Manser: Ich will noch anfügen,
dass jede Umnutzung des Andreasareals oder ein Verkauf auch vom katholischen Konfessionsteil des Kanton St. Gallen genehmigt werden
müsste.
Andreaszentrum und den Neubau des Andreas-Saals läuft intensiv. Die GoZ brachte die Vertreter der Parteien, Ruedi
Manser, Präsident der katholischen Kirchgemeinde Gossau,
Alex K. Fürer von der Gruppe
«Für eine nachhaltige Lösung für
das An­dreaszentrum» und Bruno
Damann, Vizepräsident der Sana
Fürstenland AG, an einen Tisch.
Alex Fürer, als im Frühling 2014
Katholisch-Gossau den Projektierungskredit für einen neuen Andreas-Saal ebenso klar genehmigte wie
den Auftrag für Baurechtsverhandlungen mit der Sana Fürstenland
über das heutige Areal des Andreaszentrums, hatten Sie mit Ihren Forderungen nach mehr Transparenz
und Alternativen keine Chance.
Warum dann jetzt doch noch eine
«Gruppe» zugunsten Ihrer Anliegen? Akzeptieren Sie das damalige
Verdikt nicht, oder hat sich Neues
ergeben?
An der Kirchgemeindeversammlung
im vergangenen Frühling wurde zu
wenig auf meine Anliegen eingegangen. Bis vor kurzem konnte die Renovations-Studie, die den Verhandlungen vorausgegangen ist, nicht
eingesehen werden, und auch der
betriebswirtschaftliche Preis des
heutigen Andreaszentrums war unbekannt. So konnten konkrete Verhandlungen mit möglichen Investoren gar nicht geführt werden.
Deshalb fordere ich, die Abstimmung vom 2. November zu verschieben, um weitere Varianten zu suchen.
Ruedi Manser, ist das «Fuder»
(Baukredit, Baurechtsvertrag), welches Sie am 2. November den Kirchbürgern zum Entscheid vorlegen,
nicht überladen? Immerhin hätte
der Kirchenverwaltungsrat gerne
Zustimmung zu einem Baukredit
für den neuen Andreassaal, der 43
Prozent über den Annahmen vom
Frühling liegt. Und die Zahlen aus
dem vorgeschlagenen Baurechtsvertrag mit der Sana Fürstenland AG
sind auch nicht eben «leichte Kost».
«Wir haben einen Auftrag
erhalten und dürfen nun
keine Zeit verlieren.»
Bruno Damann
BILD: TOS
Bruno Damann, Alex K. Fürer und Ruedi Manser (von links) beim GoZ-Streitgespräch.
Die beiden Geschäfte Baukredit und
Baurechtsvertrag hängen stark zusammen. Ursprünglich planten wir
ein einfacheres Gebäude, ein Pavillon. Aus diesem ist ein vollumfängliches Gebäude mit Unterkellerung geworden, was die Kosten natürlich in
die Höhe treibt. Die ganz am Anfang
geplante Renovation des Andreaszentrums hätte allerdings noch mehr
gekostet. Wir wollen nun vorankommen.
Fürer: Das «Fuder» ist tatsächlich
überladen. Die Zeit ist noch nicht reif
für eine Abstimmung. Wir wissen
noch nicht einmal, ob der Preis für
das Andreasareal marktüblich ist.
«Offerten detailliert offen
zu legen, geht unserer
Meinung nach zu weit.»
Ruedi Manser
Bruno Damann, der Baurechtsvertrag zwischen der Sana Fürstenland
AG und Katholisch-Gossau zur Liegenschaft Andreaszentrum ist ausgehandelt. Wie beurteilen Sie das
erreichte «Preis-Leistungs-Verhältnis»?
Die Sana Fürstenland AG und die
Kirchgemeinde Gossau haben lange
und hart verhandelt. Anfangs lagen
unsere Vorstellungen noch weit auseinander. Wir konnten uns aber auf
eine gute Lösung einigen und einen
transparenten und für beide Parteien
zufriedenstellenden Vertrag aushandeln.
Manser: Wir haben auch andere
Nutzer für das Andreasareal gesucht
und Offerten von Investoren eingeBILD: TOS
holt. Der Vertrag mit der Sana stellt
Vor den Verhandlungen mit der
für uns die beste Lösung dar.
Sana holte Ruedi Manser Offerten
Fürer: Für die beiden Vertragspartanderer Investoren ein. Im Bild zeigt ner mag das «Preis-Leistungs-Verer ein Plan eines solchen Investors. hältnis» ja stimmen, ob es auch für
die Kirchbürger stimmt, ist eine andere Frage. Ich hätte gerne ein richtiges Konkurrenzverhältnis gesehen.
Es nützt uns nichts, wenn die Kirchgemeinde zwar mit anderen Investoren spricht, schlussendlich aber immer wieder bei der Sana landet.
Vielleicht hätte es eine andere, bessere Lösung gegeben.
Herr Manser, es wird kritisiert, Katholisch-Gossau habe die Studie
«Gesamtrenovation Andreaszen­
trum» nicht frühzeitig offengelegt.
Jetzt kann man sie zwar auf dem
Sekretariat einsehen, aber Kopien
daraus werden für Interessierte
nicht angefertigt. Warum so zurückhaltend, wenn der Kirchenverwaltungsrat doch das Vertrauen in
die Neubaulösung anstelle einer
angeblich 7 Millionen Franken teuren Renovation gewinnen will?
Wir haben zwar die Pläne offengelegt, nicht jedoch die detaillierten
Offerten. Wir sind der Meinung,
dies gehe zu weit.
Damann: Die Stimmbürger haben
dem Projektierungskredit und den
Verhandlungen mit der Sana Fürstenland AG schliesslich schon im
April zugestimmt und die «Richtung» bestätigt.
Fürer: Die detaillierten Offerten
hätten zur Einsicht offengelegt werden müssen. Das Recht schreibt dies
vor (Öffentlichkeitsprinzip).
Als wie kritisch wird denn von Ihnen, meine Herren, der zeitliche
Aspekt beurteilt. Entgeht Katholisch-Gossau in sechs oder zwölf
Monaten «die grosse Chance» oder
könnte es gar die Sana Fürstenland
als abschlusswilligen Vertragspartner verlieren?
Manser: Wir möchten nun möglichst schnell vorankommen und
nicht das Risiko eingehen, in Zukunft nicht mehr auf die Sana bauen
zu können. Diese Chance müssen
wir jetzt nutzen.
Damann: Die Sana Fürstenland AG
hat einen Auftrag von den Stimmbürgern erhalten. Nun dürfen wir
nicht noch mehr Zeit verlieren.
Fürer: Die Abstimmung muss auf
nächstes Jahr verschoben werden,
um mehr Zeit für die Suche nach anderen Varianten zu gewinnen. Ich
bin nicht grundsätzlich gegen den
Vertrag mit der Sana.
Herr Fürer, Sie sprechen viel vom
mutmasslichen Wert der Altliegenschaft «Andreaszentrum» und davon, was sich finanziell daraus für
die Kirchgemeinde realisieren liesse. Sie kritisieren, dass man mangels transparent gemachter Alternativen zur Sana Fürstenland AG
als Vertragspartner gar nicht wisse,
was «drin liege». Geht es der Gruppe der Gegner eigentlich nur ums
Geld?
Es geht hier um einen wichtigen Entscheid. Da braucht es weitere Offerten, um die für die Kirchgemeinde
ertragsreichste Variante zu finden.
Die Kirchgemeinde muss sich auch
künftig finanzieren können.
«Wir brauchen mehr Zeit.
Vielleicht gibt es bessere
Varianten.»
Alex K. Fürer
Wenn ein anderer – sagen wir privatrechtlicher – Investor das bisherige Areal des Andreaszentrums
übernehmen wollte, so würde wohl
eine Umzonung zum Thema, und
zwar zu einem komplizierten. Wer
müsste solche Aufwendungen und
die nötigen Vorabklärungen ihrer
Meinung nach bezahlen?
Herr Manser, der Baurechtsvertrag
mit der Sana Fürstenland sieht vor,
dass sich Katholisch-Gossau am
Abbruch des Andreaszentrums und
am Realersatz für 17 Tiefgaragenplätze zugunsten der Stadt mit pauschal 600 000 Franken zu beteiligen
hat. Wenn man diese Summe mit
dem jährlich zurückkommenden
Baurechtszins vergleicht, dann fällt
dieser für viereinhalb Jahre als
Kompensation aus. Ist die Beteiligung am Abbruch/Realersatz in
dieser Höhe gerechtfertigt?
Ja, ich finde schon, auch wenn der
Betrag zugegebenermassen hoch ist.
Er umfasst aber nicht nur die Beteiligung am Abbruch, sondern auch den
Ersatz der Garageplätze. Wir wissen,
dass beim Abbruch Altlasten zu bewältigen sind. Mit einer Pauschale
wissen wir fix, wie hoch unsere Beteiligung sein wird. Ausserdem finden wir es richtig, uns am «Saubermachen»
des
Grundstückes
Andreaszentrum zu beteiligen. Die
600 000 Franken sind auch im Kontext des recht hohen ausgehandelten
Quadratmeterpreises zu sehen.
Herr Manser, die ausserordentliche
Kirchbürgerversammlung vom
2. November findet in der geräumigen Pauluskirche statt. Der Kirchenverwaltungsrat rechnet offenbar mit
einer regen Beteiligung. Entscheidet
die Versammlung eigentlich abschliessend über den Baukredit für
einen neuen Andreassaal und über
den Baurechtsvertrag zur Liegenschaft Andreaszentrum?
Die Versammlung entscheidet abschliessend über den Baukredit. Der
Stimmbürger hat die Möglichkeit,
vor der Abstimmung durch die Versammlung eine Urnenabstimmung
zu beantragen, um so eine höhere
Wahlbeteiligung zu erreichen. Die
einzige Möglichkeit nach der Abstimmung ist, eine Wahlbeschwerde
einzureichen.
Fürer: Ob ich eine Urnenabstimmung beantrage, wird sich bei der
Versammlung zeigen.
DIE FRAGEN STELLTE: MARTIN WIESMANN
BEARBEITUNG DER ANTWORTEN DURCH:
MARC SIEGER UND RICHA HUBER
Alex. K Fürer
Ruedi Manser
Bruno Damann
Kirchbürgerversammlung
Der 83-Jährige vertritt die Gruppe «Für eine nachhaltige Lösung
für das Andreas Zentrum». Die
Thematik beschäftigt ihn «Im
Interesse der Finanzpolitik der
Kirchgemeinde Gossau». RED
Ruedi Manser ist Präsident der
katholischen
Kirchgemeinde
Gossau. Der 64-jährige ehemalige Schulleiter vertritt in der
Diskussion um das Andreaszentrum deren Interessen. RED
Der 57-jährige Arzt Bruno Damann
ist Vizepräsident der Sana Fürstenland AG, und dort Delgierter der
Stadt Gossau. er beschefätigt sich
mit dem Vorhaben eines neuen
Pflegeheims. RED
Am Sonntag, 2. November, findet in der Pauluskirche die ausserordentliche Kirchbürgerversammlung der katholischen Kirchgemeinde
Gossau statt. Die Versammlung wird unter anderem über den Baukredit für einen neuen Andreassaal sowie über den Baurechtsvertrag
zur Liegenschaft Andreaszentrum abstimmen. Die Kirchbürgerversammlung beginnt um 10.15 Uhr. RED
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 24. Oktober 2014 · Nr. 435
Kino/Agenda.
Gossau
Freitag, 24. Oktober
Werte des Glücks, Vortrag von Alfred
Noser, 19.30, Andreaszentrum
Gehirnreifung in der Medienwelt
Bilderausstellung, mehrtägige
Veranstaltung, dauert noch bis 3. Novem- Referent: Professor Lutz Jäncke, 20.00,
Gymnasium Friedberg, Mensa
ber 2014, Betagtenzentrum Schwalbe
Tee-Time, 9.00–11.00/14.00–15.00,
Friedegg-Treff
Mittwoch, 29. Oktober
Tee-Time, 14.00–17.00,
Friedegg-Treff
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
Ludothek, 14.00–18.00
Ludothek, 9.00–11.00/14.00–18.00
Stadtbibliothek, 14.00–19.00
Stadtbibliothek, 9.00–11.00/14.00–19.00
Fitness und Spiel
Männer Sportverein, 19.00,
Turnhalle Hirschberg
Öffentlicher Spielplatz, 14.00–18.00,
hinter dem Freibad
Höck, Naturfreunde Gossau, 20.00,
Hotel zum alten Bahnhof
Nordic-Walkingtreff 60+, 8.30,
Hallenbad Rosenau
Bliss A-cappella-Comedy-Concert,
20.00, Fürstenlandsaal
Mütter- und Väterberatung,
9.00–11.00/14.00–17.00,
Badweg 1
Samstag, 25. Oktober
Ludothek, 10.00–13.00
Weihnachtspäckli für Osteuropa
Sammelaktion, 8.00–17.00, Coop
Durch die Hölle zur Sitter
Wanderung Naturfreunde, 9.30,
Treff: Bahnhof
Wochenmarkt, 8.30–11.30,
Markthalle
Sport Fit Frauen 50+
Turnverein Gossau, 13.45,
Turnhalle Haldenbühl
Winter Bike-Training
Treff: Andwiler Kreisel, Gossau, 9.00
Seniorenturnen, Turnverein Gossau,
14.45, Turnhalle Haldenbühl
Brockenstube, 9.00–11.30,
Evangelischer Frauenverein
Firmweggebet, 20.00,
Andreaskirche
Stadtbibliothek, 10.00–16.00
Donnerstag, 30. Oktober
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
Öffentlicher Spielplatz, 14.00–18.00,
hinter dem Freibad
Ludothek, 14.00–18.00
Meeting Anonyme Alkoholiker, 17.15,
Andreaszentrum
Stadtbibliothek, 14.00–19.00,
Stadtbibliothek Gossau
Sonntag, 26. Oktober
Wochenmarkt, 8.30–11.30,
Markthalle
Öffentlicher Spielplatz, 14.00–18.00,
hinter dem Freibad
Appenzell - Trogen
Wanderung Naturfreunde, 8.00,
Treff: Bahnhof
Gedächtnis-Gottesdienst, 9.40,
evangelische Kirche Haldenbüel
Orgelkonzert mit Jürg Brunner, 17.00,
Pauluskirche
Öffentlicher Spielplatz, 14.00–18.00,
hinter dem Freibad
BeO Kinderhütedienst, 9.00–11.00
Seniorenturnen, Pro Senectute,
14.00–15.00/15.30–16.30,
Andreaszentrum
DOG-Spiel für jedermann, 19.00,
Restaurant zum alten Pflüegli
Kammerchor Cantus, 19.00,
evangelische Kirche Haldenbüel
Tee-Time, 14.00–17.00,
Friedegg-Treff
Stadtbibliothek, 14.00–19.00
Tavola, interkultureller Mittagstisch,
11.45–14.00, Friedegg-Treff
Gesellschaftstanz für Ü48
Dancemoveclub, 13.30,
Stiftung Vita Tertia Gerbhof und Weiher
Positiver Stress ist, wenn wir voller Motivation und Tatendrang ein Projekt angehen,
das uns sehr am Herzen liegt und bei dem
uns alles leicht von den Händen geht. Negativen Stress erleben wir im umgekehrten
Fall. Dann bringen wir für die kleinste Arbeit
keine Energie mehr auf. Wir fallen erschöpft
ins Bett, finden nur wenig Schlaf und fühlen
uns beim Aufwachen nicht erholt.
Eine kleine Übung, die Sie fast überall und
zu allen Tageszeiten machen können, wirkt
in solchen Zeiten manchmal Wunder. Sie
bringt uns wieder in die Mitte und in eine
konzentrierte Ruhe. Das füllt unsere Energiereserven auf und öffnet den Zugang zu
neuen Lösungsmöglichkeiten.
Finden Sie dazu einen ruhigen Ort und schliessen Sie
die Augen. Lenken Sie Ihre
Aufmerksamkeit vom Kopf
hin zur Herzregion in der
Mitte des Brustkorbes und
atmen Sie langsam ein und
aus. Erinnern Sie sich nun an
eine Situation in der Sie sich
wirklich rundum wohl gefühlt haben. Das kann eine
berührende menschliche Begegnung oder
ein schönes Erlebnis in der Natur sein. Während Sie sich nun die inneren Bilder dieses
Momentes vorstellen, spüren Sie nach wie
sich Ihr Körper in diesem Augenblick angefühlt hat.
Verweilen Sie einige Herz-Atemzüge lang
in dieser Körpererinnerung, wenn Sie mögen bis zu 15 Minuten. Es ist natürlich,
wenn Sie dabei manchmal von den eigenen
Gedanken abgelenkt werden. Führen Sie
Ihre Aufmerksamkeit sanft aber bestimmt
wieder auf die Herzatmung, die Erinnerung und die Körperwahrnehmung zurück.
Arnegg
Entsorgungspark,
15.00–16.30,
Werkhof Buechwisen
Mittwoch, 29. Oktober
Gymnastikverein GMOK,
19.45–20.45,
Mehrzweckgebäude Arnegg
Samstag, 25. Oktober
Andwil
Sonntag, 26. Oktober
Freitag, 24. Oktober
Montag, 27. Oktober
Pläuschler-Fest,
Schlagerspektakel, 20.00,
Mehrzwecksaal Ebnet Andwil
Bibliothek, 15.00–18.00,
Oberstufenzentrum Bünt
Stadtbibliothek, 14.00–19.00
Ludothek, 14.00–18.00
Dienstag, 28. Oktober
Stadtbibliothek, 14.00–19.00
Besichtigung Kuhn Rikon
Treff: 8.00, 8.00,
Otmarzentrum
Fitness und Spiel
Männer Sportverein, 19.00,
Turnhalle Hirschberg
Mittwoch, 29. Oktober
Stamm, Jahrgänger Senioren,
8.30–10.00, Café Stadtbühlpark
BeO Kinderhütedienst, 9.00–11.00
Stamm, Männer Sportverein, 10.00,
Freihof AG Brauerei & Hofstube
Seniorenturnen, Pro Senectute,
14.00–15.00, Andreaszentrum
Eucharistiefeier, 15.30,
Stiftung Vita Tertia Gerbhof
und Weiher
Musik zum Monatsende
Lieder von Antonin Dvorak, 19.00,
evangelische Kirche Haldenbüel
Sunntigsfiir, 10.30,
katholisches Pfarreiheim Waldkirch
Samstag, 25. Oktober
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
Brockenstube, 9.00–11.30/14.00–18.00,
Evangelischen Frauenvereins
Herbst-Volleyballturnier,
Oberstufenzentrum Bünt
Gottesdienst der Erstkommunikanten,
10.30, katholische Kirche Waldkirch
BeO Begegnungsort, 14.00–17.00
Dienstag, 28. Oktober
Bibliothek, 9.30–11.00,
Oberstufenzentrum Bünt
Pläuschler-Fest,
Schlagerspektakel, 20.00,
Mehrzwecksaal Ebnet Andwil
Montag, 27. Oktober
Tee-Time, 9.00–11.00/14.00–15.00,
Friedegg-Treff
Waldkirch
Freitag, 24. Oktober
Pläuschler-Fest,
Schlagerspektakel, 10.00,
Mehrzwecksaal Ebnet Andwil
Freitag, 31. Oktober
SUSANNE DUBACHER
CRANIOSACRALE
OSTEOPATHIE
KÖRPER- UND
ENERGIETHERAPIE
TAASTR. 27
9113 DEGERSHEIM
071 371 12 08
Besichtigung Kuhn Rikon
Treff: 8.00, 8.00, Dorfplatz
Woche der Sterne
bei klarem Himmel ist die Sternwarte
jeden Abend ab 20.00 geöffnet.
Mehrtägige Veranstaltung noch bis Sa
1.11.2014, Mo 20.00–24.00,
Sternwarte Antares
Trends in Wolle, Frauengemeinschaft
Andreas, 14.30/19.00,
Wulle Boutique
Bei meiner Begleitung von Menschen erlebe ich häufig, dass es sich auch lohnt darüber nachzudenken, was die eigenen negativen Stressoren sind. Was löst bei Ihnen
inneren Druck aus? Je besser Sie darüber
Bescheid wissen, umso eher lassen sich solche Belastungen verändern oder auflösen.
Bei einengenden Überzeugungen, Erinnerungen oder Erfahrungen ist das oft der Fall.
Oder geht es darum für mehr entspannenden Ausgleich zur Arbeit zu sorgen? Was
macht sie wirklich glücklich? Für den einen
ist es eine sportliche Betätigung, für den anderen ist es besser ins Theater zu gehen, ein
Buch zu lesen oder im Garten herum zu graben. Hören Sie Ihrem Körper
genau zu. Er erzählt Ihnen,
wie Sie das Herz freibekommen für die schönen Dinge
im Leben.
Dienstag, 28. Oktober
Sonntag, 26. Oktober
Tanznachmittag,14.00–16.30,
Stiftung Vita Tertia Gerbhof und Weiher
6
Umgang mit Stress
Ehepaarfrühstück, 9.00–11.00,
Otmarzentrum
Montag, 27. Oktober
Grosses Kino mit der
Ratgeber Gesundheit
VMC Andwil-Arnegg, Turnen, 20.15,
Schulhaus Ebnet, Turnhalle
Niederwil
Fitnessplausch mit Kinderhort,
Heidi Kreienbühl,
9.30–10.45,
Turnhalle Breite
Mittwoch, 29. Oktober
Nordic Walking-Treff,
9.00–10.30, Parkplatz Bünt
Seniorenturnen,
Pro Senectute Gossau,
14.00–15.00,
Turnhalle Bünt
Rückenfit, 18.30–19.30,
Turnhalle Breite
Donnerstag, 30. Oktober
Bibliothek,
15.30–19.00,
Oberstufenzentrum Bünt
Rückenfit, 9.00–10.00/10.00–11.00,
Turnhalle Breite
Mittwoch, 29. Oktober
Freitag, 31. Oktober
Seniorenturnen, Pro Senectute Region
Wil und Umgebung, 13.30–14.30,
Primarschulhaus Niederwil
Entsorgungspark,
15.00–16.30,
Werkhof Buechwisen
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 24. Oktober 2014 · Nr. 43
Gossau.
Leserbrief
Win-win-Situation
bitte nicht abwürgen
Wenn die katholischen Kirchbürger
am 2. November über den Saalneubau und den Baurechtsvertrag für das
Grundstück des Andreaszentrums
abstimmen, werden sie für die
Gossauer Altersbetreuung entscheidende Weichen stellen. Aus verschiedenen Gründen werden sie gut
beraten sein, dem Projektvorschlag
zuzustimmen. Warum?
Drei Liegenschaften haben millionenschweren Sanierungsbedarf: Altersheim Espel, Betagtenheim Schwalbe und Andreaszentrum. Ist es nicht
nachhaltig und äusserst kostensparend, die Sanierung der drei Häuser miteinander zu verknüpfen? Ist es
nicht klug, das abgelegene Altersheim
Espel mit dem Betagtenheim Schwalbe unter ein Dach zu bringen und an
zentraler Lage einen Neubau zu
erstellen? Wäre es nicht kurzsichtig, darauf zu verzichten und die
Andreas­zentrumsparzelle an den
Meistbietenden zu veräussern, ohne
zu wissen, was er hinstellen wird?
Spricht es nicht für eine Kirchgemeinde, wenn sie ihren Grund und Boden
einer Institution zur Verfügung stellt,
die sich für das Gemeinwohl einsetzt?
Ist es nicht einleuchtend, wenn die
Kirchgemeinde das sanierungsbedürftige, überdimensionierte Andreaszentrum mit einem zweckmässigen
Neubau nahe der Kirche ersetzt, der
im Unterhalt viel günstiger sein wird?
Immer wieder wird ins Feld geführt,
private Anbieter könnten ebenfalls
genügend Pflegebetten zur Verfügung
stellen. Das Argument stimmt sicher
und es ist auch klar warum. Die
Altersbetreuung ist ein lukrativer
Markt geworden. AHV, Pensionskassengelder und Ergänzungsleistungen der Heimbewohner garantieren
eine sichere Finanzierung und locken
manche Investoren an, die natürlich
satte Gewinne machen wollen. Nur,
wer zahlt diese? Wir alle, indirekt mit
unsern Altersvorsorgegeldern und direkt als Heiminsassen. Die Zimmerpreise sind bekanntlich sehr hoch.
Noch eine letzte Frage: Was passiert,
wenn die private Unternehmung
­Pleite geht? Wer führt das Heim
weiter? Natürlich die Stadt Gossau,
man kann die Leute ja nicht nach
Hause schicken.
Die Abstimmungsvorlage vom
2. November wurde mit viel Sachkenntnis, zukunftsgerichtet und im
Interesse der Bevölkerung erarbeitet.
Sie verdient die Zustimmung der
katholischen Kirchbürgerschaft.
Patrick Huber
Hofeggstr. 20
9200 Gossau
Die Goz schliesst hiermit die Berichterstattung vor der ausserordentlichen
Kirchversammlung der katholischen
Kirchgemeinde
Gossau
am
2. November ab. Es erscheinen nächste Woche keine Leserbriefe mehr. RED
Veranstaltungen
75 verschiedene Berufe
Gossau. Vom Montag bis Mitt-
woch, 27. bis 29. Oktober 2014,
besuchen über 120 Schülerinnen
und Schüler der Gossauer Oberstufe in Gossau und Andwil verschiedene Gewerbe- und Industriebetriebe. Während fünf mal
zwei Stunden erhalten sie einen
fundierten Einblick in von ihnen
ausgewählte Berufe. Die ersten
Gossauer Berufserkundungstage
sollen helfen, eine Brücke zwischen der Gossauer Wirtschaft
und den Schülerinnen und Schülern der Region zu schlagen.
Viele Gossauer Gewerbe- und Industriebetriebe haben Schwierigkeiten,
für ihre Lehrstellen geeignete Schulabgänger aus Gossau und Umgebung zu finden. Auf der anderen Seite ist es für die Schüler der Oberstufe
nicht einfach, sich im vielfältigen
Angebot für Lehrberufe zurecht zu
finden. Die vier Wirtschaftsverbände
von Gossau und Andwil (Fachgeschäfte, Gewerbeverein AndwilArnegg, Gewerbeverein Gossau und
Handels- und Industrievereinigung
Gossau) und die Schule Gossau haben deshalb gemeinsam das Projekt
«Gossauer Berufserkundungstage» Die Gossauer Gewerbe- und Industriebetriebe informieren über die Berufsmöglichkeiten.
ins Leben gerufen.
119 verschiedene Berufslehren
Das Ziel der Berufserkundungstage
ist klar definiert: Die 122 Schüler
und Schülerinnen der Gossauer
Oberstufenzentren Rosenau und
Buechenwald, welche aktuell mit der
Berufswahl beschäftigt sind, sollen
im Rahmen dieser Berufserkundungstage die Gelegenheit erhalten,
fünf Berufen ihrer Wahl kennen zu
lernen. Die teilnehmenden 48 Firmen, welche in den vier Wirtschaftsverbänden organisiert sind, bieten
für die insgesamt 250 im Register
der Lehrberufe aufgeführten und in
22 Berufsfelder unterteilten Berufen
insgesamt 119 verschiedene Besichtigungen an. So sollen den Schülerinnen und Schülern die Berufswahl
erleichtert und ihnen auch ein
Einblick in ihnen unbekannte
Berufe ermöglicht werden. Zugleich
wird der Gossauer Wirtschaft die
Möglichkeit gegeben, sich und ihre
Berufe potentiellen Lehrlingen zu
präsentieren. Zur Ermittlung der
schliesslich den 122 Schülerinnen beiten und sich wieder für die ansteund Schülern «ihre» fünf Berufe zu- hende Berufserkundung vorbereiteilen können und sie auf die 48 teil- ten.
nehmenden Firmen verteilt.
Mehrfache Auswertung
Erste Durchführung
Die ersten Gossauer BerufsDie ersten Berufserkundungstage erkundungstage sollen mehrfach
finden vom Montag, 27. Oktober ausgewertet werden. Zum einen
2014, bis Mittwoch, 29. Oktober treffen sich die Vertreter der
2014, statt. Die Schülerinnen und Gossauer
Oberstufe und der
Schüler erkunden in fünf Blöcken à Gossauer Wirtschaft am Dienstag,
zwei Stunden insgesamt fünf Beru- 28. Oktober, um 18 Uhr zum Erfahfe. Für jeden Beruf steht ein halber rungsaustausch. Zum andern
Schultag zur Verfügung. Zu Beginn werden alle Schülerinnen und
jedes Blocks werden die Schüler und Schüler nach den zweieinhalb
Schülerinnen bei den zugeteilten Erkundungstagen einen Online-FraFirmen während zwei Stunden von gebogen ausfüllen. Damit sollen
erfahrenen Berufsleuten mit einem ihre subjektiven Eindrücken und
der 75 Berufe bekannt gemacht. Erfahrungen ermittelt werden. Auch
In der Präsentation der Berufe sind die Betriebe erhalten die Gelegendie Vertreter der Firmen frei.
heit, sich schriftlich zu den Berufs
Dann kehren die Schülerinnen und -erkundungstagen zu äussern. Das
Schüler in ihre Schulzimmer zu- Feedback aus Wirtschaft und Schurück, wo sie die Eindrücke unter le soll schliesslich in die OrganisatiAnleitung ihrer Klassenlehrer in der on der zweiten Berufserkundungstarestlichen Zeit des Halbtages verar- ge im Jahr 2015 einfliessen.PD
Budget im Minus
Gossau. Der Voranschlag 2015
der Stadt Gossau sieht einen
Aufwandüberschuss von 920 000
Franken vor. Dennoch soll der
Steuerfuss bei 126 Prozent belassen werden.
Strom sparen. Morgen, Samstag,
25. Oktober, sind die Stadtwerke Gossau am Wochenmarkt. Im Rahmen
des «energieday14» orientieren sie von
8.30 Uhr bis 11.30 Uhr über den
Stromsparcheck und LED-Lampen.
Der Stadtrat muss zur Kenntnis nehmen, dass trotz einer deutlichen
Steuerfusserhöhung im Jahr 2014
um 10 Prozent auch im kommenden
Jahr mit einem Defizit von gegen einer Million Franken zu rechnen ist.
Der Gesamtaufwand für nächstes
Jahr ist auf 97,7 Millionen Franken
veranschlagt, der Gesamtertrag auf
96,8 Millionen Franken. An Investitionen sind für das nächste Jahr lediglich 8,9 Millionen Franken vorgesehen (Voranschlag 2014: 14
MillionenFranken).
Aktion Weihnachtspäckli. Am
Samstag, 25. Oktober, findet von
8 Uhr bis 17 Uhr beim Coop erneut
die Aktion Weihnachtspäckli statt.
Steuereinnahmen wie im Vorjahr
Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen wird eine Zunahme um zehn
Kammerchor. Am Sonntag, 26.
Oktober, spielt das Ukrainische
Volksensemble «Cantus» in der Kirche Haldenbüel. Das Konzert beginnt um 19 Uhr.
Wünsche und Möglichkeiten wurde
vor den Herbstferien bei den Schülerinnen und Schülern und den Firmen
eine Umfrage durchgeführt. Sehr viele Firmen waren zur Teilnahme bereit. Die Schüler konnten aus der Angebotsliste insgesamt fünf Favoriten
und zwei Reserven auswählen.
Die Zusammenfassung der Schülerwünsche ist aufschlussreich. Von den
119 verschiedenen Berufen, stiessen
75 auf ein genügend grosses Interesse, damit überhaupt eine Besichtigung organisiert werden konnte.
Das Schwergewicht des Schüler-Interesses liegt eindeutig im kaufmännischen, im planerisch-gestalterischen
und technischen Bereich sowie im
Gesundheitswesen. Die meisten
Nennungen haben die Lehrberufe
Zeichner Ingenieurbau, Gestalter
Werbetechnik, Informatik Fachrichtung Applikation, Fachfrau Gesundheit, Kaufmann/frau (drei Branchen)
sowie Koch erhalten. In aufwändiger
Handarbeit haben die Organisatoren
BILD: BOS
Prozentpunkte erwartet, bei den
Steueranteilen von juristischen Personen sind leicht höhere Einnahmen
budgetiert. Diese dürften jedoch
durch tiefere Erträge bei den Nachsteuern und den Handänderungssteuern kompensiert werden, womit
insgesamt mit gleichbleibenden Steuereinnahmen gerechnet wird. Trotz
einem budgetierten Aufwandüberschuss beantragt der Stadtrat, den
Steuerfuss bei 126 Prozent zu belassen.
im Bildungsbereich um 1,06 Millionen Franken an. Die Soziale Wohlfahrt liegt hingegen rund 264 000
Franken unter dem Vorjahresbudget.
10 Millionen investieren
Die Stadtwerke erwarten für das
Jahr 2015 einen Ertragsüberschuss
von 1,7 Millionen Franken. Als Folge der Marktliberalisierung nehmen
Ertrag und Aufwand im Bereich
Elektrizität deutlich ab. Die Ablieferungen an den Stadthaushalt sind
mit 2,86 Millionen Franken budgetiert (2014: 2,93 Millionen Franken).
Im Jahr 2015 wollen die Stadtwerke
rund 10 Millionen Franken investieren, davon die Hälfte im Bereich
Elektrizität, rund 1,7 Millionen Franken in die Trinkwasserversorgung,
1,6 Millionen Franken in den Geschäftsbereich Erdgas und ins Glasfasernetz 1,8 Millionen Franken.
Anstieg der Aufwendungen
Dank restriktiven Vorgaben des
Stadtrates an die Departemente ist es
gelungen, dass der Aufwand nur
leicht ansteigt. Der Kernaufwand
(ohne Abschreibungen und Rückstellungen) ist insgesamt um 1,57 Prozent oder 1,1 Millionen Franken höher veranschlagt als 2014. Der
gesamte Personalaufwand nimmt
um 547 000 Franken zu, der Sach- Keine Entwarnung
aufwand um 651 000 Franken. Wie- Die vom Stadtrat verabschiedete Fiderum markant steigt der Aufwand nanzplanung für die Jahre 2016–
2019 macht deutlich, dass die in
den kommenden Jahren anstehenden Investitionen nur zum Teil aus
selbst erwirtschafteten Mitteln
finanziert werden können. Die Verschuldung des Stadthaushaltes dürfte deshalb weiter stark zunehmen.
Dies trotz Umsetzung der im 2013
beschlossenen Entlastungsmassnahmen. Zu schaffen machen vor
allem die Auswirkungen der kantonalen Sparpakete und die damit
verbundenen Kostenüberwälzungen, die der Stadtrat nicht beeinflussen kann. Die diesbezüglichen Belastungen dürften auf über 6,6
Millionen Franken ansteigen, gegenüber 2,4 Millionen Franken im
2011. Es ist zu erwarten, dass der
Selbstfinanzierungsgrad weiter
sinkt und die Zinszahlungen des
Stadthaushaltes deutlich ansteigen.
Vor diesem Hintergrund werden
auch in den kommenden Jahren
weitere Anstrengungen zur Stabilisierung des Stadthaushaltes notwendig sein. SK
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 24. Oktober 2014 · Nr. 437
Schlusspunkt.
Herr Gozauer
B-Post
Ein Thema beherrscht seit Tagen die
Spalten der lokalen Medien und die Gespräche an den Stammtischen: Das Dreieck Andreas-Saal - Neubau Sana Fürstenland - Baurechtsvertrag. Ich würde
so gerne mitreden. Doch leider fehlen
mir die Fakten und Informationen. Mein
Wissen beschränkt sich auf die Medienmitteilung der Verwaltungsräte der katholischen Kirche und der Sana Fürstenland AG und auf den Flyer der Gruppe
«Für eine nachhaltige Lösung für das
Andreaszentrum».
Was
mir
für
eine vertiefte Beurteilung und zur
Meinungsbildung fehlt, sind die konkreten Berichte und Anträge des
Kirchenverwaltungsrates zum Neubau
des Andreas-Saales sowie zum ausgehandeltem Baurechtsvertrag für das
freiwerdende Areal des Andreaszentrums. Seit bald einer Woche passe ich
Tag für Tag den Postboten ab – doch
vergeblich. Auch Beten hilft in diesem
Fall nichts. Das Kuvert mit den Abstimmungsunterlagen für die ausserordentliche Bürgerversammlung vom 2. November will nicht kommen.
Wie das Sekretariat der Kirchgemeinde
versichert, wurde die «dicke Post» schon
letzte Woche verschickt. Allerdings
als
kostengünstige
B-Post-Massen-
sendung. Ein Blick in die «allgemeinen
Geschäftsbedingungen»
der
Post
zeigt: Die Zustellung von B-PostMassensendungen
erfolgt
«spätes-
tens am sechsten Werktag (Mo-Fr)
nach der Postaufgabe, ausser samstags». Wann genau innerhalb dieser
Frist die B-Post verteilt wird, bestimmt
Gruseldinner auf Schloss Oberberg
Gossau. Regen prasselte an die Fenster. Der Wind pfiff durch die
Ritzen des Schloss Oberbergs. Ein Blitz erhellte die Umrisse des
Schlosses, gefolgt von lautstarkem Donner. Das Wetter konnte
zum Gruseldinner «Tod und Teufel», welches die Pächter Brigitte
und Daniel Schneider zusammen mit Dinnerevents organisierten,
nicht passender sein. Stilvoll wurde eine Geschichte rund um den
Fürst­abt Beda Angehrn und eine gewisse Familie Von Stein erzählt.
Die Gäste wurden von Servicepersonal mit Wunden im Gesicht
und leerem Blick bedient. Mit bohrenden Blicken und schauerlicher
Musik schafften es die Schauspieler, den Gästen eine Gänsehaut zu
verpassen. Häppchenweise und immer mit einer Prise Humor wurde die Geschichte serviert. Jedoch nicht während des Essens. Obwohl, wer seine Hauptspeise vegetarisch bestellte, erlebte möglicherweise auch dann einen Schrecken, wenn statt des erwarteten
Gemüses eine riesige (Plastik-)Ratte auf dem Teller lag.
RIH
das Verteilzentrum der Post irgendwo im Schweizer Mittelland. Und falls
dort gerade ein Massenversand von
Migros, Coop oder IKEA eingeht,
steht die Katholische Kirchgemeinde Gossau halt «hinten an». Der
Versand eines Standardbriefes mit
B-Massenversand kostet 53 - statt 80
Rappen mit «normaler» B-Post. Bei einem Volumen von 3000 versandten
Kuverts macht das eine Einsparung von
rund 800 Franken aus. Erstaunlich, wie
viel Ärger man sich heute für so wenig
Franken erkaufen kann…
Herzlich
Ihr Herr Gozauer
herr.gozauer@goz.ch
BILDER: RIH
ANZEIGEN
Das sagen Ihre Sterne für die Woche vom 24. Oktober bis 31. Oktober
8
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 24. Oktober 2014 · Nr. 43
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
4
Dateigröße
4 757 KB
Tags
1/--Seiten
melden