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Der Sonntag - Online Verlag GmbH Freiburg :: Image

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15. Februar 2015
Leserservice 08 00/222 42 24 02 · www.der-sonntag.de
Jeden Sonntag
350.000 mal
im Briefkasten.
Der Sonntag
Die Tür zu Ihrem Tor
am Hochrhein
40 Jahre Bauplatzbesetzung
Tatort Freiburg
Dezimiert nach Berlin
EswarenLandwirteundStudenten,Maoistenund
CDU-Mitglieder, dievor 40 Jahren den Bauplatz
für das Kernkraftwerk Wyhl besetzten. Ihr Wirken
ging in die Geschichte ein – nurwer den Stacheldraht durchtrennt hat, kam nie heraus. SEITE 3
Die beschauliche Breisgaumetropole hat sich als
Schauplatz für den Drehvon Tatort-Krimis beworben. Welche Chancen sich die Freiburger ausrechnen, erzählt Bernd Dallmann, Chef der Wirtschaftsförderung, im Interview.
SEITE 4
OhnevieleLeistungsträgerfährt
der SC Freiburg zum AbstiegsDuell bei Hertha BSC Berlin. Im
Sturm setzt man auf Maximilian Philipp (Foto).
SEITE 9
Zell · Schönauer Straße 64
Tel. (0 76 25) 9 18 83 92 · www.tueren-schoenauer.de
„Die Diskussion ist eröffnet“
Die Spitäler Bad Säckingen und Waldshut sollen sich AUFLÖSEN , raten Gutachter
Ein Gutachten sorgt für Furore. Erstellt wurde es auf
Initiative der Ärzteschaft
der Krankenhäuser in Bad
Säckingen und Waldshut.
Um eine langfristige Krankenhausversorgung zu sichern, schlägt es die Fusion
der Häuser Bad Säckingen
und Waldshut vor, der mögliche neue – und einzige –
Standort im Kreis könnte
Albbruck sein.
NINA LIPP
Martin Albers ist sauer. In der
vergangenen Woche ist der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Spitäler Hochrhein GmbH in die Offensive geraten. Denn: Bürger und Kommunalpolitiker sind ob der
Nachricht, dass ein Gutachten
die Schließung der beiden Spitäler in Bad Säckingen und Waldshut vorschlägt, bestürzt. Befürwortet wird darin ein Klinikneubau im von Bad Säckingen 17 Kilometer entfernten Albbruck.
Am vorvergangenen Freitag
wurde es auf einer gemeinsamen Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses und des
Verwaltungs- und Finanzausschusses des Waldshuter Kreistages vorgestellt – auf einer
nichtöffentlichen Sitzung. Am
Montag aber dann habe Albers
von Andreas Gerber, dem Leiter
der Bad Säckinger Redaktion des
Südkurier, einen Anruf erhalten.
Dieser habe ihm „bis ins Kleinste“ schildern können, was in dem
Gutachten steht. Seine Informanten habe Gerber nicht preisgegeben, was Albers am Dienstag auf seiner Facebook-Seite
mit den Worten kommentierte:
„Diese Kreistagsmitglieder sind
Das Bad Säckinger Spital schreibt rote Zahlen – die Gewinne in Waldshut sind nicht groß genug, die Verluste auszugleichen.
widerliche Wichtigtuer mit Heckenschützenmentalität.“ Auch
die Badische Zeitung berichtete
von dem Gutachten.
Die undichte Stelle treibt Albers um. Er ist der einzige Verantwortliche, der auf Pressefragen
antwortet:
Während
der Standortleiter des
Spitals Bad Säckingen,
Hubert Aberle, gar
nicht auf Anfragen reagiert, verweist Geschäftsführer Uwe Lorenz auf Albers als Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung
der Spitäler Hochrhein
GmbH und dessen Stellvertreter, Landrat Martin Kistler.
Kistler aber steht für ein Gespräch nicht bereit. Betroffen
wären insgesamt 900 Mitarbeiter, 100 davon sind Ärzte.
Welche Konsequenzen hat das
Gutachten? Zunächst werden
sich Kreistag und die Gemeinde-
räte beider Städte mit dem Thema befassen – Martin Albers appelliert an alle, die Diskussion
sachlich zu führen. Er warnt in
einem Kommentar in der Badischen Zeitung: „Es geht um mehr
als nur die Frage, ob das Kran-
chen schon jetzt eine deutliche
Sprache: Im Wirtschaftsplan des
vergangenen Jahres wurde für
das Haus in Bad Säckingen zunächst ein voraussichtliches Minus von 1,2 Millionen kalkuliert,
diese Prognose musste aber auf
ein Minus von
1, 6 Millionen korrigiert
werden. Das Haus in
„Es geht um die Frage, ob
Waldshut schreibt zwar
wir in 20 Jahren noch ein
schwarze Zahlen, unterm Strich bleibt aber
Krankenhaus haben.“
für beide Häuser ein MiMartin Albers,Vorsitzender der
nus von voraussichtliGesellschafterversammlung der
chen 1,1 Million Euro
Spitäler Hochrhein GmbH
übrig. „Das tatsächliche
Ergebnis liegt uns noch
nicht vor“, so Albers.
kenhaus in Bad Säckingen erhal- Auch für 2015 rechnet der Wirtten bleibt. Wenn wir in 20 bis 30 schaftsplan mit einem Minus
Jahren im Landkreis überhaupt für das Säckinger Haus von
noch ein Krankenhaus haben 972 000 Euro.
wollen, müssen wir dafür jetzt
Albers gibt zu bedenken, dass
die Weichen stellen. Wir sollten das Gutachten auf Wunsch der
nicht warten, bis die roten Zah- Chefärzteschaft in Auftrag gegelen röter werden.“ Diese spre- ben worden sei, die, so Albers,
FOTO: KRUG
„für die Krankenhausversorgung im Kreis, wie sie jetzt aufgestellt ist, keine Zukunft sieht.“
Eine Ursache seien die Schwierigkeiten, an qualifiziertes Personal zu kommen, zusätzlich
verschärft durch die Grenznähe.
„Seit mehr als einem Jahr müssen wir mit teuren Honorarkräften aufstocken“, so Albers.
In einer internen Hausmitteilung, die dem Sonntag vorliegt,
heißt es, dass das Gutachten prü-
fen sollte, welche Auswirkungen
es auf die Zukunft der Spitäler
Hochrhein hat, wenn erstens
beide Häuser erhalten bleiben
und zweitens ein Krankenhausneubau die beiden Spitäler vereint. Weiter heißt es dort, das
Gutachten rate „deutlich dazu,
ein zentrales Krankenhaus in
Form eines Neubaus für den
Landkreis Waldshut anzustreben“. Undweiter: „Mit einem größeren, zentral aufgestellten neuen Krankenhaus könnten neuere medizinische Entwicklungen
aufgegriffen, Schwerpunkte gebildet, Abläufe verbessert, attraktivere Arbeitsplätze geschaffen und mit alldem die Krankenhausversorgung im Landkreis
Waldshut dauerhaft gesichert
werden.“ Unterschrieben wurde
die Mitteilung von Albers und
Landrat Martin Kistler.
Dass das Bad Säckinger Haus
in den vergangenen Jahren mit
Millionenaufwand saniert wurde, bewertet Albers nicht als Widerspruch zu einer Schließung.
Er ist sicher: „Wir können nicht
mit einer Zunahme von Patienten rechnen – es werden eher weniger.“ Mehr Patienten verließen
den Landkreis, als von außen dazukämen. Um diese Patientenzahlen zu halten, „führt kein Weg
daran vorbei, zu investieren.“
Und fügt hinzu: „Die Diskussion
ist jetzt eröffnet.“
FAKTEN
Seit 2011 gehört das Spital
Bad Säckingen und das Spital
Waldshut zur gemeinnützigen
„SPITÄLER HOCHRHEIN
GMBH“ unter der gemeinsamen Trägerschaft des Spitalfonds Waldshut und des Landkreises Waldshut.
2010 hatte der Kreistag den
Zusammenschluss der beiden
Krankenhäuser sowie den Eintritt des Landkreises als Gesellschafter in die neue Spitäler Hochrhein GmbH beschlossen. Diese gingen 2010
aus den vormals vom Landkreis Waldshut getragenen
HEGAU-BODENSEE-HOCHRHEIN-KLINIKEN GMBH herNIL
vor.
Hollande ziert sich, Royal schafft Fakten
Die Zeichen verdichten sich, dass das AKW FESSENHEIM länger betrieben werden soll – die Grünen werfen Berlin vor, zu wenig dagegen zu unternehmen
Das Geschäft mit Atomstrom
läuft glänzend in Frankreich.
EDF-Chef Jean-Bernard Lévy hat
in dieser Woche Rekordzahlen
präsentiert – und angekündigt,
dass er nach Alternativen zur Abschaltung von Fessenheim
sucht.
Hinter der von Frankreichs
Präsident François Hollande für
2016 angekündigten Stilllegung
der beiden Fessenheim-Reaktoren stehen immer mehr Fragezeichen. Nachdem Frankreichs
Umweltministerin Ségolène Royal im Oktober laut darüber
nachgedacht hat, einen der beiden Fessenheim-Reaktoren über
2016 am Netz zu lassen, befeuert
jetzt der Chef des staatlichen
Stromkonzerns und Fessen-
heim-Betreibers EDF die Debatte
um eine längere Laufzeit. Die Regierung habe ihn beauftragt, Alternativen zur Abschaltung von
Fessenheim zu erarbeiten, sagte
er laut SWR vor der Presse.
Ist das eine Vorentscheidung
für den Weiterbetrieb des AKW
Fessenheim, das bei einem Unglücksfall weite Teile BadenWürttembergs
verseuchen
könnte? Womöglich. Das französische Gesetz zur Energiewende
schreibt eine Obergrenze für
Atomstrom fest. Aus diesem
Grund muss nach der Inbetriebnahme des neuen Reaktors 2017
im nordfranzösischen Flamanville ein alter Reaktor vom Netz.
Hollande hat dafür zu Beginn
seiner Amtszeit Frankreichs äl-
testes AKW in Fessenheim genannt. Seitdem ziert er sich aber,
diese Absicht in der Öffentlichkeit zu konkretisieren. Stattdessen hat sich Umweltministerin
Royal des Themas angenommen. Im Herbst hatte sie dem
Atomkonzern EDF das Recht eingeräumt, in Abstimmung mit
der Atomaufsicht (ASN) selbst zu
bestimmen, welcher Reaktor aus
Sicherheitsgründen abgeschaltet werden soll. Vor kurzem hat
die Umweltministerin sich dann
ein Vorschlagsrecht für die Entscheidung ausbedungen – und
dies mit einem neuen Argument
versehen: Es sollte möglich sein,
Arbeitsmarktüberlegungen in
die Entscheidung miteinzubeziehen.
Sicherheitsbedenken
spielen dabei keine Rolle. Was
das zu bedeuten hat, weiß auch
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) nicht. Sie
hat ihre Amtskollegin Royal vor
vier Wochen gebeten, sie über einen Zeitplan für die „beabsichtigte Vorgehensweise zur Stilllegung des Kernkraftwerkes Fessenheim“ zu informieren – eine
Antwort steht noch aus.
„Das angekündigte Abschaltedatum 2016 steht kurz vor der
Tür – ich sehe keine Fortschritte“,
warnt jetzt die Freiburger Grünen-Bundestagsabgeordnete
Kerstin Andreae. Andreae wirft
Berlin vor, zu wenig für die Stilllegung von Fessenheim zu tun.
Zwar ist auch der Grünenpolitikerin bewusst, dass die Entschei-
dung über die Zukunft des AKW
alleine in Paris fällt. Doch hätten
aus Berlin längst Angebote zu einer Rückbau-Hilfe kommen
können. Zudem vermisst Andreae eine Reaktion auf die Erdbebengefährdung und Mängel im
Notkühlsystem des AKW, wie sie
der EU-Stresstest belegten. Und
die Grünen hielten es für angebracht, lokale Initiativen für die
künftige Nutzung des AKW-Geländes zu unterstützen – also die
Pläne für einen binationalen Gewerbepark oder die Idee einer Gigawatt-Solarfabrik.
Das Bundesumweltministerium teilt auf Anfrage des Sonntag
mit, dass im September in der EU
ein Runder Tisch zum Rückbau
kerntechnischer Anlagen die Ar-
beit aufgenommen habe. Zudem gebe es am Oberrhein einen
Erfahrungsaustausch zur Stilllegung kerntechnischer Anlagen.
Die Kritik der Grünen erinnert
an die Vorwürfe von CDU-Politikern Anfang der 2000er Jahre an
den damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne),
er solle sich offensiver für die
Abschaltung von Fessenheim
einsetzen. Der verwies – wie jetzt
das Bundesumweltministerium
– auf die französische Souveränität. Allerdings, erwidert Andreae,
hätte Trittin einen Experten des
Ökoinstituts und kritischen Fragesteller in der französischen
Überwachungskommission für
das AKW Fessenheim platziert.
KLAUS RIEXINGER
2 AUS DER REGION
KURZ GEFASST
FLÜCHTLINGE
Unterbringung in Containern
Die ersten Container für die geplante
Flüchtlingsunterkunft im Bad Säckinger Gewerbegebiet Trottäcker sind
da. Wie die Badische Zeitung berichtet,
wurden am Dienstag zunächst die
beiden eingeschossigen Containerblöcke aufgestellt. Bis nächste Woche
soll nördlich der Produktionshallen
der Franke GmbH ein Containerdorf
für 130 Menschen entstehen – mit
Gemeinschafts- und Wohnräumen
und getrennten Küchen für Männer
und Frauen sowie mehreren Toiletten
pro Block. Die ersten 40 Flüchtlinge werden Ende Februar
erwartet, weitere 90 Anfang März. Der Landkreis sucht derzeit
DS
nach einer festen Immobilie in Bad Säckingen.
PLÄNE
Erweiterung der Beck-Arkaden?
Über eine Erweiterung der BeckArkaden diskutiert der Bad Säckinger Gemeinderat am Montag, 23. Februar, um 18 Uhr in
der Mensa des Scheffelgymnasiums. Der Wunsch von Familie Beck, die beiden städtischen Anwesen an der Ecke
Bergseestraße/Alte Basler Straße zu erwerben, um das Einkaufszentrum zu erweitern, ist seit Monaten immer wieder
Thema. Derzeit jedoch dient das Gebäude als Unterkunft für
Asylbewerber und Obdachlose. Für deren Unterbringung hat
die Stadt Bad Säckingen bislang noch keine Alternative.
DS
Gewissen
vor Gesetz
Unverständnis für KIRCHENASYL-KRITIK de Maizières
Kirchenasyl widerspricht der
Rechtslage. Für engagierte Christen ist es aber seit vielen Jahren
ein Notmittel, um Menschen in
höchster Bedrängnis zu helfen.
Bundesinnenminister Thomas
de Maizière (CDU) sagte jüngst:
„Als Verfassungsminister lehne
ich das Kirchenasyl prinzipiell
und fundamental ab“. Und erntet dafür Kritik.
Die Aussage fiel Ende Januar,
als das CDU-Präsidium mit 19 katholischen Bischöfen, darunter
auch der Freiburger Erzbischof
Stephan Burger, über die Flüchtlingssituation in Deutschland
diskutierte. Für den Bundesinnenminister sind republikweit
200 Kirchenasyle, die derzeit die
Abschiebung von rund 400
Menschen verhindern, zu viele.
Vor allem vor dem Hintergrund,
dass aus dem Nahen Osten zahlreiche weitere Flüchtlinge erwartet werden und ein erbitterter
politischer Streit darüber tobt, in
welche
Balkanländer
man
Flüchtlinge abschieben könne.
Hintergrund der harschen
Kritik des Ministers am Kirchenasyl ist auch ein rechtliches Ansinnen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Diese
will die Bedingungen für die
Menschen, denen Kirchenasyl
gewährt wird, verschärfen. Danach sollen diese – obwohl unter
dem Schutz einer Kirchengemeinde und auf deren Kosten lebend – für „flüchtig“ erklärt werden. Vor dem Treffen des CDUPräsidiums mit den Bischöfen
war klar, dass die Kirchen eine
solche Neuregelung ablehnen
würden.
Der massive Angriff des Ministers auf das Kirchenasyl blieb
nicht unbeantwortet. Diese Woche meldeten sich zuerst katholische Bischöfe zu Wort. Mit dem
Kirchenasyl beanspruche die
Kirche keinen rechtsfreien
Raum, sagte beispielsweise der
Münsteraner Weihbischof Dieter Geerlings dem Kölner StadtAnzeiger. Geerlings ist immerhin stellvertretender Vorsitzender der Migrationskommission
der Deutschen Bischofskonferenz. Die Evangelische Kirche in
Deutschland (EKD) hat Bundes-
innenminister de Maizière
(CDU) ebenfalls kritisiert: „Das
Kirchenasyl ist eine gute humanitäre Tradition in unserem
Land, die dem an Menschenwürde orientierten Geist unseres
Rechts entspricht“, sagt der EKDRatsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm gestern dem Spiegel. Die EKD will, ebenso wie die
katholische Kirche, an der bisherigen Praxis des Kirchenasyls
festhalten.
Der Sprecher des Erzbistums
Freiburg, Robert Eberle, hingegen vermied im Gespräch mit
dem Sonntag jedwede Polemik:
„Ich kommentiere keine Aussagen eines Bundesministers.“
Dennoch verwies er darauf, dass
trotz eines grundsätzlich gut
funktionierenden Asyl-Systems
es auch Fälle gibt, in denen die
besonderen Umstände eines
Einzelfalls rechtlich nicht ausreichend gewürdigt würden und in
denen dies für die Betroffenen
dramatische Folgen haben kann:
„In den meisten Fällen von Kirchenasyl gelingt es, gemeinsam
mit den Behörden andere Lösungen als eine Abschiebung zu finden – und zwar nach Recht und
Gesetz.“
–
Eingriff gegen das
humanitäre Engagement
–
Das jüngste Beispiel war der Fall
in Rickenbach, wo die katholische Gemeinde vom vergangenen Sommer bis Anfang dieses
Jahres einer fünfköpfigen afghanischen Familie Kirchenasyl gewährte. Inzwischen ist diese
nicht mehr von einer äußerst
umstrittenen Abschiebung nach
Italien bedroht: „Im Sommer
war der Punkt erreicht, an dem
das Gewissen anders entscheiden muss, als das Gesetz vorschreibt“, sagte der Rickenbacher
Vorsitzende des Gemeinderats,
Josef Vogt. Die Aussage des Bundesinnenministers
kritisiert
auch Walter Schlecht vom Freiburger Forum – Aktiv gegen Ausgrenzung: „Eine Aufhebung des
Kirchenasyls wäre ein großer
Eingriff gegen das humanitäre
Engagement kirchlicher MenTONI NACHBAR
schen.“
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Darf’s ein bisschen mehr sein?
Billiger genießen: Schweizer SCHMUGGELN in großen Mengen Fleisch aus Deutschland
Die niedrigen Preise in
Deutschland sind für
Schweizer verlockend. Und
seit dem rasanten Kurssprung des Franken noch
einmal mehr. Das bemerkt
auch die Grenzwache: Es
wird geschmuggelt, dass
sich die Felgen biegen.
RENÉ ZIPPERLEN
Selten trifft man als deutscher
Journalist in diesem schmucklosen Funktionsgebäude am Basler Rheinhafen so viele Kollegen
aus der Heimat. Deshalb hat die
Basler Grenzwacht eine besondere Maßnahme verhängt: „Wir
werden diese Medienkonferenz
auf Schriftdeutsch abhalten“,
sagt Sprecher Patrick Gantenbein. Und, wie sich herausstellt,
auf Französisch, aber das ist ein
anderes Thema. Die deutschen
Medien haben sich zur Jahresbilanz so zahlreich hier eingefunden, weil ein Thema das bilaterale Verhältnis dominiert: der Einkaufstourismus.
Und dessen Zunahme hat Folgen, die sich auf deutscher Seite
an den grünen Warenausfuhrscheinen ablesen lässt, die die
Zöllner zu Millionen im Minutentakt stempeln. Und an den
nicht verzollten Waren, die ihre
Basler Kollegen bei Kontrollen
aus den Kofferräumen fischen.
2014 sah eine „markante Zunahme beim Warenschmuggel“. Um
16,5 Prozent haben die aufgedeckten Fälle zugenommen.
Das ist erheblich, aber nichts
im Vergleich zu dem, was seit
dem 15. Januar vor sich geht.
Dem Tag, an dem die Schweizer
Nationalbank den Wechselkurs
des Franken freigegeben hat.
Einkäufe in Deutschland sind
damit schlagartig um rund 15
Prozent billiger geworden.
Vorläufige Zahlen für den Zeitraum vom 15. Januar bis 9. Februar belegen die Anstiege. Und
zwar vor allem im illegalen Bereich: Es wird geschmuggelt,
dass sich die Felgen biegen. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sind die angemeldeten
Verzollungen praktisch sta-
Wenn Schweizer in Deutschland Fleisch kaufen, dann gerne richtig:
Laut Schweizer Grenzwache führten die Ertappten im Schnitt 9,5 Kilogramm ein. Erlaubt ist ein Kilogramm. FOTO: TYLER OLSON/FOTOLIA.COM
gniert, dagegen wurden bei
Stichproben 77 Prozent mehr
Bußen verhängt, was die Einnahmen verdoppelte – weil immer
mehr hochpreisige Ware illegal
ausgeführt wird. Besonders eindrucksvoll sind die Steigerungen
am „Hotspot“ in Rheinfelden:
Hier stieg die Zahl der ertappten
Schmuggler um 106 Prozent, in
Stein waren es 86, am Zollübergang Weil am Rhein-Friedlingen
92 Prozent mehr.
Geschmuggelt wird Schmuck,
Uhren, Bekleidung, Haushaltsgeräte, vor allem aber Lebensmittel. Und hier ganz besonders
viel Fleisch. Am Freitag, 23. Januar, und Samstag, 24. Januar, hat
die Grenzwacht Basel 60 Fleischschmuggler ertappt – „Privatleute, also Herrn und Frau Schweizer“. Die Mengen sind beeindruckend: Durchschnittlich 9,5 Kilogramm wollten diese in die
Schweiz bringen.
–
Im Schnitt 9,5 Kilo Fleisch
–
Erlaubt ist ein Kilogramm. Das
kann teuer werden. Bei zehn Kilogramm Rindfleisch für 220 Euro ist mit Verzollungsgebühren
von 170 Franken zu rechnen, da-
zu kommen Bußgelder von rund
300 Franken im Schnellverfahren oder 400 Franken mit der
Möglichkeit, den Rechtsweg zu
suchen. Bei den Mengen über
zehn Kilogramm stellt die
Grenzwacht sogar eine Zunahme von 200 Prozent fest. Hierbei
handelt es sich nicht mehr um
Privatleute, sondern um „organisierten Schmuggel“ – Lieferanten für Restaurants und Metzgereien.
Erstaunlich ist auch eine andere Zahl: Die Importe aus
Frankreich liegen deutlich unter
denen aus Deutschland: Etwa 90
Prozent der Wareneinfuhr, die
der Grenzwacht bekannt wird,
stammt aus Deutschland, nur
zehn Prozent aus Frankreich.
Über die Gründe lässt sich nur
spekulieren, zumal die Grenzwacht sich zu den Verhältnissen
in den Nachbarländern nicht äußern möchte. Klar ist: In Frankreich ist das durchschnittliche
Preisniveau bei den meisten Produkten höher als in Deutschland. Und auch wenn die Grenzwächter mühelos die Sprachen
wechseln: Für viele normale Einkäufer gibt es wohl eine Sprachbarriere. Auf einen anderen
Punkt macht Patrick Gantenbein
aber durchaus aufmerksam:
Während sich Schweizer Einkäufer in Deutschland selbst für einen Kaugummi die Mehrwertsteuer zurückholen können,
liegt in Frankreich die Bagatellgrenze bei 175 Euro – pro Geschäft. Erst ab dieser Summe
kann die Steuerrückzahlung beantragt werden. Das macht die
Schnäppchenjagd in Frankreich
weniger attraktiv.
Auch das ist ein Grund, warum
sich das bundesdeutsche Finanzministerium bisher gegen
die Einführung einer Bagatellgrenze wehrt. Gefordert wurde
sie jüngst wieder von der deutschen Zollgewerkschaft (wir berichteten), die sich diese Woche
auch mit einem Aufruf an Landtagsabgeordnete und Behördenvertreter in Baden-Württemberg
gewandt hat. Auch hat sich der
Lörracher SPD-Kreisvorstand für
eine Grenze von 100 Euro ausgesprochen, um das Chaos an Zoll
und Ladenkassen zu bekämpfen.
WAR NOCH WAS?
Die Woche vom 9. bis 14. Februar
Montag
Ein 18-jähriger Mann wird zu
später Stunde vor der Gaststätte
„Las Vegas“ in der Wehrer Hauptstraße zusammengeschlagen.
Die Diagnose: Bruch des Jochbeins und GEHIRNERSCHÜTTERUNG. Der Angreifer soll 1,80 bis
1,85 Meter groß und von kräftiger Statur sein. Zeugen werden
gebeten, sich beim Polizeiposten
Wehr unter der Telefonnummer
07762/807 80 zu melden.
che Zusammenspiel von Kaminrauch, Wintersonne und blauem
Himmel erzeugt ein Bild, als
stünde das Dach in Flammen.
Bei der WIIBERFASNACHT
übernehmen die Damen das Regiment. So auch in Bad Säckingen, der Wiiberhochburg am
Hochrhein. Bei einer fuminanten Kostümparade flanieren
Hunderte prächtig kostümierter
Damen durch die Innenstadt.
Ebenfalls spaßig geht’s beim Wiiberklatsch im Bürgersaal zu.
Dienstag
Freitag
Weil zuletzt immer weniger
Schüler gezählt wurden, schließt
die WERKREALSCHULE an der
Schule am Heidenstein in
Schwörstadt zum Ende des
Schuljahres 2016/17 ihre Pforten.
Zwar ist das Bedauern allseits
groß, trotzdem gibt der Gemeinderat den Plänen bei einer Gegenstimme grünes Licht. Die
Grundschule ist von der Entscheidung nicht betroffen.
Knallbunt ist die Besucherschar,
die in der Behindertenwerkstatt
Wallbach empfangen wird. Die
Narrenzunft Bad Säckingen feiert mit rund 90 Behinderten aus
der Wohngemeinschaft Bad Säckingen, Wallbach und der Diakonie Öflingen. Die Maisenhardt-Joggele werden unterstütztvon den Rhy-Guggern, den
Gasseschlurbärn und der Ranzengarde. Das Tagesmotto lautet
SCHIFF AHOI – entsprechend
viele Matrosen, Piraten und Kapitäne feiern in der Werkstatt zusammen ein ausgelassenes Fasnachtsfest.
DS
Grandiose Kostüme und Bombenstimmung: Wiiberfasnacht in Bad Säckingen.
FOTO: SINA GESELL
ger Münsterplatz wird installiert
– und zwar am Polizeigebäude
direkt neben der Webcam. Zum
Ende der Woche soll das Netz auf
dem Münsterplatz für alle frei
verfügbar sein.
kommt so: Den Einsatzkräften
wird am Nachmittag ein lodernder Dachstuhlbrand in der Schillerstraße gemeldet. Sofort rückt
die Säckinger Wehr mit sechs
Fahrzeugen und 30 Mann aus.
Hinzu kommen Mitarbeiter des
Roten Kreuzes und der Polizei.
Donnerstag
Vor Ort jedoch können die Helfer
Mittwoch
Eine Art FATA MORGANA löst in rasch Entwarnung geben. Es
Die Antenne für den W-LAN- Bad Säckingen einen Großein- handelt sich lediglich um eine
HOTSPOT auf dem Bad Säckin- satz der Feuerwehr aus. Und das optische Täuschung. Das farbli-
Der Sonntag · 15. Februar 2015
DIE DRITTE SEITE 3
Und die Lichter gingen doch nicht aus
Landwirte und Studenten, Maoisten und CDU-Mitglieder – auch die Mischung machte den WYHL-PROTEST vor 40 Jahren erfolgreich
HEINZ SIEBOLD
E
s gibt Tage, die man nie vergisst. Der 23. Februar 1975 ist
so einer. Gerade sind die Reden einer Kundgebung verklungen, eine Masse von fast 30 000
Menschen kommt träge in Bewegung, die Menschen wollen eigentlich nach Wyhl zurückgehen, wo sie ihre Autos geparkt
haben. Die Kundgebung außerhalb des Dorfes am Rhein, ein
paar Kilometer nördlich des Kaiserstuhls, hat sich gegen die polizeiliche Räumung des Bauplatzes für ein Kernkraftwerk gerichtet, das im Rheinwald entstehen
sollte. Ohne dieses Kraftwerk, so
hatte Ministerpräsident Hans
Filbinger (CDU) gedroht, werde
bald das Licht im Land ausgehen.
Als die Bulldozer gekommen
und die ersten Bäume von Motorsägen gefällt worden waren,
stoppten Winzerfrauen, Landwirte und Studenten am 18. Februar die Bauarbeiten. Zwei Tage
später räumte die Staatsgewalt
mit Wasserwerfern den Bauplatz
und zäunte ihn mit Stacheldraht
ein.
Unüberwindbar – mit diesem
Eindruck sind die Demonstranten an diesem Sonntagmittag
zur Kundgebung an die NatoRampe am Rhein gekommen. Der Protest in Wyhl war bundesweit der einzige, der den Bau eines Atomkraftwerks tatsächlich verhinderte.
FOTO: MEINRAD SCHWÖRER
Doch auf einmal liegen Baumstämme und Bretter über den ra- oder wir sperren euch ein, und fel. Er hatte Erfahrung und er ner, der vom Land und aus der gerinitiativen ihr Faustpfand, Wasserturbinen gegründet. Der
sierklingenscharfen Drahtrol- dann gibt es ein paar Wochen Es- hatte eine Partei hinter sich. Die Stadt, ob Rechte oder Linke, ent- weil der Druck der Schadener- Sasbacher Elektriker und Tüftler
len. An anderer Stelle haben Bol- sen und Medikamente mit Hub- Deutsche Kommunistische Par- scheidend gewesen: „Es war grad satzforderungen des Badenwer- Werner Mildebrath hat 1975 als
zenschneider einen Gang geöff- schraubern.“ Auf diese Ankündi- tei (DKP). Ungeliebt und ver- die richtige Mischung zur rech- kes zu schwer auf einzelnen Per- erster am Kaiserstuhl einen Sonnet. Nicht mehr nach Hause, gung hin hatte die Polizei ihre schrien, aber der Belz hatte sei- ten Zeit“, findet Mayer im Nach- sonen lastete und mittlerweile nenkollektor gebaut, ein Jahr
sondern auf den verbotenen Strategie ganz darauf ausgerich- nen eigenen Kopf, Parteiräson hinein. „Nicht zu viele Linke, klügere Leute in der CDU dabei später fand bei ihm im Dorf die
Platz, auf die düntet, Ehret und sei- kümmerte ihn wenig, Kernkraft- nicht zu viele oder zu wenige waren, den Schaden des Filbin- weltweit erste Solarmesse statt,
ne
Polizeikette
ne Mitstreiter auf- werke in der Sowjetunion und Bauern.“ Keiner könne den Er- ger-Kurses für die Partei am ei- später wurde daraus die Intersolaufen die Mengentlich stramm lar, die erst nach Freiburg, dann
Die Polizei war auf zuhalten, und da- der DDR interessierten ihn nicht. folg alleine auf
schen plötzlich zu,
für ihre Haupt- Wie viele in der Region fürchtete sein Konto bu„schwarzen“ Kai- nach München ging. Und nicht
eine
Finte
Wer
genau
den
Weg
es gibt kein Halten
macht
vom er um seine Existenz, in seinem chen. „Wir hatten
serstuhl zu be- von ungefähr ist Freiburg „Solarhereingefallen
mehr, aus dem
DemonstrationsFall als Rheinfischer.
einfach auch viel
durch den Stachel- grenzen. Zu Hun- hauptstadt“ und „Green City“ geStaunen wird Euort abgezogen. EhDer Belz konnte reden, er riss Glück. Manchmal draht öffnete, ist bis derten
hatten worden, regiert von einem grüphorie, man läuft bis zu der von rets Plan war riskant, aber am En- die Leute mit und schonte weder öffnet sich aus unCDU-Mitglieder
nen Oberbürgermeister, dessen
heute nicht
den Bauarbeitern geschlagenen de ist er aufgegangen.
sich noch seine Familie. Das hat erfindlichen
dort ihre Parteibü- Partei eine ihrer Wiegen auch
ganz klar
Lichtung. Und wo ist die scheinDem „Belz“ – so nannten Ehret nicht allen gefallen, die seeli- Gründen ein Zeitcher abgegeben.
auf dem Bauplatz von Wyhl hatbar übermächtige Polizeistreit- alle – war nicht nach Späßen zu- schen Narben mancher hitziger fenster, in dem
Den ehemaligen te.
macht?
mute. Im Nebenzimmer seiner Debatten sind bis heute nicht Dinge möglich werden, die weni- Bauplatz hat sich die Natur heuDie Niederlage hat eine MutErst später erfuhr man es: Die „Fischerinsel“ in Weisweil wurde verheilt, für viele ist der Belz ge Monate davor oder wenige te komplett zurückerobert, ter, der Erfolg hatviele Väter. Wer
Polizeistrategen sind auf ihr ei- die örtliche Bürgerinitiative ge- auch 20 Jahre nach seinem Tod Wochen danach schon nicht selbst wer dort nächtelang kam- „dabei“ war, hat seine eigene Gegenes Feindbild hereingefallen. gründet und das Komitee der Ba- noch ein rotes Tuch. „Ich hielt die mehr machbar sind.“
piert hat, sucht vergebens nach schichte. Zu Ende ist der Kampf
„Morgen werden wir den Bau- disch-Elsässischen Bürgerinitia- Grabrede“, berichtete sein SchulWohl wahr, die Proteste gegen Spuren. Ein Findling steht am gegen Atomkraft für Gegner wie
platz besetzen“, hatte ihnen der tiven. Dort wurde auch der Plan kamerad Meinrad Schwörer spä- die Atomkraftwerke in Grohnde Waldrand bei der Nato-Rampe, Axel Mayer noch längst nicht.
Weisweiler Fischer und Wirt Bal- besprochen, wie der geräumte ter. „Ich sagte unter anderem, oder Brokdorf waren nicht weni- in den Granit ist eingemeißelt: Fessenheim im Elsass ist immer
thasar Ehret am Vortag ange- Bauplatz im Rheinwald wieder dass er ein ehrlicher Mensch war ger heftig – aber nicht erfolg- „Nai hämmer gsait“. Der Satz noch am Netz, und die angekünkündigt. „Euch werden wir fort- besetzt werden konnte. Wer den und wohl niemand in Weisweil reich. Nur das in Wyhl geplante wurde und wird immer wieder digte Energiewende kommt
jagen. Entweder wir besetzen Platz hat, gewinnt am Ende, dar- etwas Schlechtes über ihn sagen KKW wurde verhindert. Das auch für andere Zwecke benutzt. nicht so recht voran. Das 40-jähden Platz und ihr geht freiwillig über hatte der Belz keinen Zwei- könne.“ Im Herbst letzten Jahres Atomprogramm bekam am „Wir haben immer schon nicht rige Besetzerjubiläum sieht der
ist Schwörer selbst gestorben.
Rhein zwar einen Riss, aber erst nur ’nein’ gesagt“, erklärt Axel 59-jährige BUND-Chef deshalb
Weil Balthasar Ehret am je- nach der Katastrophevon Fukus- Mayer, „sondern von Anfang an mit gemischten Gefühlen auf
FAKTEN
nem Sonntagnachmittag vor 40 hima 2011 kam hierzulande der ’ja’ zu alternativen Energien“.
sich zukommen. „Die UmweltbeJahren mit einem Trupp von Atomausstieg. „Wyhl war der AnAus Protestlern und Bauplatz- wegung wird häufig für das gerund 200 absichtlich überdeut- fang vom Ausstieg aus der Kern- besetzern wurden Unterneh- lobt, was sie in der VergangenErinnerungen anWyhl
lich lärmenden Mitstreitern, energie“, findet Axel Mayer. Die mer. Der Platzbesetzer Manfred heit getan und erreicht hat und
Zum 40. Jahrestag der PlatzKaiserstühlern wie Freiburgern, Platzbesetzung dauerte ein hal- Volk etwa hat in Gutach im Elztal sie wird dafür kritisiert, was sie
besetzung gibt es Gedenkvervon Weisweil durch den Rhein- bes Jahr, dann räumten die Bür- eine Fabrik zur Herstellung von aktuell durchsetzen will.“
anstaltungen, Literatur und
wald zum Bauplatz marschierte,
einen Film. Einen guten Überentblößte die Polizei ihre Flanke
blick über das Gesamtgeschean der Nato-Rampe. Wer genau
hen bietet das Jahrbuch des
dann den Weg über den StachelLandkreises Emmendingen
draht öffnete, ist bis heute nicht
für Kultur und Geschichte
ganz klar. Zufall war es wohl
29/2015. Kreisarchivar Gernicht, ehemalige Mitglieder der
hard Auer hat SIEBENUNDmaoistischen KPD reklamieren
DREISSIG WYHL-GESCHICHneuerdings den handwerklichen
TEN von ehemaligen AktivisTeil der Wiederbesetzung für
ten aufgezeichnet. Im Rathaus
sich, andere schütteln darüber
der Stadt Emmendingen wird
nur den Kopf. Geoutet hat sich
vom 19. Februar bis 17. April
noch niemand persönlich.
die AUSSTELLUNG „Bürger
und führende Figur im Wider„Das ist alles nicht so wichtig“,
helft Euch selbst: Wyhl – ein
stand, äußert sich posthum.
winkt Axel Mayer ab. Der heutiBeispiel“ gezeigt.
Die Aufzeichnung seiner Inge Geschäftsführer des Bundes
Mit der Rolle der MAOSTIterviews mit Marion Schneider
fur Umwelt und Naturschutz
SCHEN K-GRUPPEN befasst
wird in Kürze unter dem Titel
(BUND) Südbaden und Kreisrat
sich der Film „Wyhl und die
„Kein Kernkraftwerk in Wyhl
der Grünen in Emmendingen
Linken – Geschichten aus dem und auch nicht anderswo“ als
war als 20-jähriger Azubi bei der
Wyhlerwald“ von Siggi Held
Buch erscheinen.
Platzbesetzung in Wyhl und im
und Bodo Kaiser aus Freiburg.
Die BADISCH-ELSÄSSIHerbst davor schon in MarckolsEr wird am 12. März um 19 Uhr SCHEN BÜRGERINITIATIVEN
heim dabei. Das war sozusagen
im Evangelischen Gemeindeladen für Sonntag, 22. Februar,
das Vorspiel zu Wyhl, da ging es
saal in Weisweil uraufgeführt. um 15 Uhr zu einem „Freunddarum, ein Bleiwerk zu verhinDer Weisweiler Fischermeis- schaftstreffen“ in das Evandern. Der Sieg in Marckolsheim
ter und Wirt BALTHASAR EHgelische Gemeindehaus in
habe die Kernkraftgegner erRET (1928-1994), DKP-Mann
Weisweil ein.
DS
muntert, für den Sieg in Wyhl sei Wasserwerfer gegen Bauplatz-Besetzer: „Wer den Platz hat, der gewinnt am Ende“, waren sich die Aktivisten
FOTO: DPA
am Ende die Einheit aller Geg- sicher.
4 AUS DER REGION · EXTRA
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Tod im Konzerthaus
GESICHT DER WOCHE
ANNA EWERS
DieWandelbare
Wie mordet sich’s im Breisgau? Freiburg bringt sich als neue TATORT -Stadt ins Spiel
F
ünf unterschiedliche Titel- damalige Gymnasiastin auf ihbilder, eine von sechs inter- re Schule, Modeljobs machte
nationalen Modefotograsie gelegentlich in den Ferien
fen gestaltete 80 Seiten lange
oder an Wochenenden. „Uns
Bilderstrecke. Und das alles für war es wichtig, dass Anna ihr
ein Model: Mit AnAbitur macht“, sagt
na Ewers ziert eine
Werner Ewers, VaFreiburgerin
ter des Models. Angleich in fünf erna bewarb sich bei
werbbaren Variaeiner Modelagentionen das Cover
tur, nach dem Abder aktuellen Ausitur zog sie von Zugabe der deuthause aus. Sie
schen Vogue. Der
machte Jobs in
21-Jährigen ist die
Mailand und Paris,
gesamte Märzausder große Erfolg
gabe des Modema- Auf dem Cover: Anna
blieb zunächst aus.
gazins gewidmet,
Ewers.
FOTO: ZVG „Sie ist ihren Weg
eine Ehre und ein
gegangen, wir hagroßer Erfolg in der Modebran- ben alles mit Interesse verfolgt
che. Zu denen, die Ewers für die und ihr nichts ausgeredet“, sagt
Vogue ablichteten, zählt etwa
ihr Vater. Der überraschende
Peter Lindbergh, der bereits
Anruf des Designers Alexander
Aufnahmen von der französiWang katapultierte das Model
schen Schauspiel Legende Cabinnen kürzester Zeit in den
therine Deneuve machte. Auf
„Mode-Olymp“. Wang sah ein
den Titelbildern ist Anna Ewers Foto der Freiburgerin in einem
mal sinnlich im Stile einer Bri- Blog, nahm zu ihr Kontakt auf
gitte Bardot und mal kess im
und engagierte sie für seine
Anzug zu sehen, die FotostreSchau. In den Modemetropolen
cken zeigen sie mal in lasziven lief das Model für Chanel, Dior
Posen, dann wieder ganz round Prada, auch im aktuellen
mantisch mit Blumen im Haar. Pirelli-Kalender ist sie abgebilMehr oder weniger durch Zufall det. Mit 21 Jahren kann das Moist das Model während eines
del bereits auf große Erfolge zuSchüleraustauschs in Kolumbi- rückblicken. „Wir sind stolz auf
en mit dem Modeln in Kontakt den Erfolg unserer Tochter“,
gekommen. Zu diesem Zeitsagt Werner Ewers.
punkt konzentrierte sich die
MONA CHANCHIRI
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40.
Freiburg hat sich als ErsatzSchauplatz für den wegfallenden Bodensee-Tatort beworben. Aber wie bewirbt
man sich eigentlich als Krimi-Stadt? Der Sonntag fragte Bernd Dallmann, Chef
der Freiburger Wirtschaftsförderung, der Freiburg
zum TV-Tatort machen will.
Herr Dallmann, Freiburg hat sich
alsTatort-Stadt ins Spiel gebracht
– wie muss man sich das vorstellen?
Der Oberbürgermeister hat Ende vergangenen Jahres an den
Südwestrundfunk geschrieben,
die folgende Kampagne haben
wir vor einigen Wochen begonnen. Wir haben ein Schreiben an
den SWR aufgesetzt und Unterstützer wie Unirektor Hans-Jochen Schiewer einbezogen..
Was stand in dem Brief?
Dass Freiburg für ausgezeichnete Geschichten gut ist. Dass
Schwarzwald und Rheintal Vielfalt bieten und die Position im
Dreiländereck Potenzial hat.
Hat Ihnen der Sender denn verraten, welche Kriterien ein Stand-
ort zwingend erfüllen muss?
Die Landesschau hat kürzlich
einen Beitrag gesendet, in dem
auch unsere Bewerbung vorgestellt wurde. Im Beitrag gab die
zuständige SWR-Fernsehfilmchefin ein paar Hinweise, welche
Voraussetzungen gegeben sein sollten.
Zum einen müsse die
Stadt Sitz eines Polizeipräsidiums sein,
zum anderen Szenerien mit unterschiedlichem
Charakter
bieten. Und dann
Ist Freiburg nicht zu kuschelig für eine Tatort-Stadt? Nein,
bräuchte es ein Miglaubt Bernd Dallmann (Foto links). FOTOS: ZVG, MONTAGE JKI
lieu, das Spannungen
birgt. Es darf nicht nur Harmo- Wobei es mit „Die Toten vom stellen. Wenn die Stadt in ihrer
nie herrschen, es bedarf auch et- Schwarzwald“ auch schon einen ganzen Vielfalt ins Bild gesetzt
was Unruhe.
richtig brutalen Film gab.
würde, wäre das noch wertvoller,
als wenn man immer nur FußGlauben Sie, das gemütliche
Das war der finstere Schwarzballer sieht. Die Optik ist das
Freiburg bietet genug Unruhe?
wald, nicht Freiburg.
Pfund, mit dem Freiburg wuchern kann.
Das würde ich schon sagen. Auch nette Orte schließen nicht
Nicht dass die Spannungen zuta- aus, dass dort jemand ums LeGab es schon Reaktionen auf die
ge träten. Aber ich denke, dass in ben kommt. Nehmen Sie das
Bewerbung?
unserer Stadt sehr unterschied- Konzerthaus. Unter der Bühne
liche Charaktere anzutreffen liegt ein riesiges hydraulisches SWR-Intendant Boudgoust hat
sind.
Hebewerk, und wenn man in die- uns für das Plädoyer gedankt,
se Maschinerie geriete...
das im SWR auf offene Ohren geBisher hat Freiburg die Drehstoßen sei. Und nachdem ein
buchautoren eher gegenteilig
Was hätte Freiburg davon, TatTatort-Standort schwäbisch ist,
inspiriert: Die zuletzt gedrehten
ort-Standort zu sein?
sollte auch ein badischer dabei
Produktionen haben sich auf die
sein.
Schnuckelstadt gestürzt und dort Es ist eine hervorragende MögDAS GESPRÄCH FÜHRTE
Liebeskomödien angesiedelt.
lichkeit, die Stadt ins Licht zu
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15.+16. Februar
Schällenmarkt
Wehr-Oflingen
Fröhliche Geselligkeit bei kulinarischer Vielfalt in gemütlichen Buden, dazu Musik und
Guggensound – das ist der Öflinger Schällemarkt. Jahr für
Jahr am Fasnachtssonntag
und Fasnachtsmontag lädt das
Budendorf auf dem Schulplatz zum
närrischen Treiben – heuer zum 40.
Mal.
Zunftpräsident Eberahrd Neef
begündete den Schällenmarkt
1975, um die Budenfasnacht in Öflingen lebendig werden zu lassen. Er
holte sich Öflinger Vereine für die
Bewirtung ins Boot. Der Name
stammt von den „Alten Schällen“.
Die älteste Mitgliedszunft der
Narrenzunft Öflingen wurde
1951 gegründet. Das Wort
„Schälle“ bezeichnet scherzhaft die Frauen. Nur Frauen können Mitglied werden. Eine Spezialität der Schällen sind ihre Waien.
Diese Spezialität gibt es natürlich
auch beim 40. Öflinger
Schällemarkt, der am
Sonntag, 15. Februar, um 11.31
Uhr von Bürgermeister Michael Thater mit dem Fassanstich eröffnet
wird. Zuvor treffen sich die Öflinger
Fasnachtsgruppen um 11.11 Uhr bei
der Weinhandlung Gnädinger für
den Umzug zum Schulplatz, wo
Zunftmeister Michael Sutter und
Dorfbüttel Matthias Huber die
Schällemarkt-Besucher begrüßen.
Danach darf bis ein Uhr nachts in
den beheizten Buden und drum herum gefeiert werden. Verschiedene
Guggenmusiken haben sich angesagt, um ihren rhythmischen Sound
bei Platzkonzerten zum Besten zu
geben. Am Fasnachtsmontag hat
der Schällemarkt ebenfalls von
11.11 bis 1 Uhr geöffnet.
Es werde nicht einfacher, den
Schällemarkt am Leben zu erhalten,
so Zunftmeister Michael Sutter. Ehrenamtliche Helfer über zwei Tage
hinweg zu finden, ist für Vereine
heutzutage gar nicht mehr so einfach. Dennoch sieht Sutter den
Schällemarkt mit derzeit neun Vereinen gut aufgestellt. Er möchte auf
alle Fälle an der Budenfasnacht in
Öflingen festhalten.
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Sonntag, 15. 2. und Montag, 16. 2. 2015
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AUS DER REGION 5
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Kiffen gegen den Schmerz
Der Biologe Bernd Fiebich über CANNABIS auf Rezept und eine generelle Legalisierung
Der Stoff entspannt und
lindert Schmerzen, ist aber
bislang illegal: Nun wird im
Bundesgesundheitsministerium ein Gesetz erarbeitet, das den Zugang zu Cannabis auf Rezept erleichtern
soll. Der Biologe Bernd Fiebich (52) ist Leiter des Neurochemischen Labors an
der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg und
forscht zum Thema.
Es sieht so aus, als ob es ab nächstem Jahr Cannabis auf Rezept
geben könnte. Was halten Sie
davon, Herr Fiebich?
Ich finde das prinzipiell gut, da
Cannabis eine sehr wirksame
Pflanze ist. Gerade bei Schmerz-,
Krebs- und HIV-Patienten hat sie
viele positive Wirkungen.
Bis in die Neuzeit war Cannabis
als Heilmittel verbreitet, später
wurde es zur illegalen Droge, in
den vergangenen Jahrzehnten
galt es als ausgemachtes Teufelszeug. Nun ist sogar die CDU
für die Freigabe als Medikament.
Was hat den Meinungsumschwung verursacht?
In den letzten zehn Jahren wurde
viel über Cannabis geforscht. Ich
denke, es sind vor allem die dabei festgestellten positiven medizinischen Wirkungen, die den
Meinungsumschwung bewirkt
haben.
Wir konnten nachweisen, dass
nicht nur THC-reiches Cannabis,
sondern auch der THC-arme
Hanf, der bei uns wächst, eine
sehr gute gesundheitsfördernde
Wirkung hat. Er wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd und ist daher sehr interessant als Arzneimittel. In Zusammenarbeit mit einer spanischen Firma haben wir einen
Extrakt aus diesem heimischen
Cannabis hergestellt, der nun
zum Medikament weiterentwickelt wird. Das Problem bei der
Zulassung ist bislang, dass der
THC-arme Hanf gesetzlich genauso behandelt wird wie der
THC-reiche. Doch wenn dieser
nun für medizinische Zwecke
freigegeben wird, wirkt sich das
sicher positiv auf die Forschung
aus. Im Moment untersuchen
wir, wie Cannabis bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems, etwa neurodegenerativen
Erkrankungen wie Alzheimer,
wirkt. Weil hierbei Entzündungen eine große Rolle spielen,
könnte Cannabis gut helfen.
In THC-haltigem Cannabis sind
psychoaktive Stoffe enthalten,
die Nebenwirkungen haben und
süchtig machen können. Wer
sollte es daher besser meiden?
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Rauchen gilt bisher für Patienten als beste Form des Cannabis-Konsums, weil dabei die Wirkung langsam freigesetzt wird. FOTO: SCHNEIDER
auf Rezept gibt?
Das ist schwer abschätzbar, ich
denke, es wird schon in die Zehntausende gehen. Tatsächlich gibt
es viele Menschen, die auf herkömmliche
Schmerzmittel
schlecht oder gar nicht mehr
reagieren. Doch bei vielen Menschen bestehen natürlich Vorbehalte gegenüber Cannabis. Hier
kommt es einfach darauf an, inwieweit der behandelnde Arzt
offen für alternative Therapieformen ist und sie entsprechend
empfiehlt. Die anstehende Gesetzesreform hat auch den Vorteil, dass sie einige betroffene Patienten entkriminalisiert.
Kaufen bisher viele Patienten
ihren Stoff bei Dealern im Park?
Wie viele das sind, weiß ich nicht.
Einige sind es bestimmt, ich habe schon einige Mails bekommen, in denen Patienten nach einem solchen Erwerb begeistert
von den entsprechenden Effekten berichten.
Die Indikation für ein Medikament ist dann gegeben, wenn die
positiven Effekte die möglichen
Nebeneffekte überwiegen. Unerwünschte Nebenwirkungen hat
jedes Schmerzmittel. Ich denke
aber, dass diejenigen von CannaDas psychoaktive Tetrahydrobis für viele Patienten leichter zu
Bisher gibt es eine Ausnahmecannabinol – THC – ist der beertragen sind als die herkömmlierlaubnis für den Erwerb von
kannteste Inhaltsstoff der Cancher Schmerzmittel, die die MaCannabis nur, wenn kein anderes
nabispflanze. Welche weiteren
genschleimhaut stark belasten
Medikament mehr hilft. Ist das
Stoffe sind enthalten, und was
und zu Magenblutungen führen
sinnvoll oder sollte es viel früher
können sie, das herkömmliche
können. Das ist bei Cannabis
zum Einsatz kommen?
Schmerzmittel nicht schaffen?
nicht zu erwarten. Wohl aber gibt
es Nebeneffekte in Richtung ei- Das muss der Arzt im Einzelfall
Neben THC sind in Cannabis ner Psychose.
entscheiden. Bislang ist die Cansehr viele wirksame Inhaltsstofnabis-Therapie ja keine standarfe enthalten, die teils nicht oder
Auch streng kontrolliertes und
disierte Therapie, der Wirkstoffnur schwach psychoaktiv sind.
wohldosiertes Cannabis aus der gehalt schwankt, und das trägt
Sie wirken vor allem schmerzlinApotheke kann eine Psychose
nicht dazu bei, dass Ärzte den
dernd und entzündungshemauslösen?
Hanf anderen Schmerzmitteln
mend, beruhigend und entvorziehen. Doch auch das kann
krampfend. So kann etwa Canna- Ja, natürlich. Cannabis wird kei- sich ändern, wenn es mehr Forbidiol gegen Übelkeit helfen und neswegs immer das Mittel der schung und mehr Präparate gibt.
Angst lösen, Cannabigerol kann Wahl sein, für den Arzt heißt es
sich positiv auf erhöhten Blut- abzuwägen, welches MedikaSollte auch der Eigenanbau erdruck auswirken. Außerdem ment das richtige ist. Klar ist:
laubt sein oder ist das zu gefährsind in Cannabis Flavonoide ent- Cannabis ist eine Droge, und wie
lich, weil hier der THC-Gehalt
halten, also sekundäre Pflanzen- jede Droge hat sie negative Wirso unterschiedlich ausfällt?
stoffe, die gesundheitsfördernde kungen, daher sollten gesunde
Wirkungen zeigen. Beispiele da- Menschen, vor allem junge Men- Gefährlich kann man nicht safür sind das Denbinobin und schen, es nicht nehmen.
gen. Die Wirkung wäre lediglich
Canflavin A – Stoffe, die eine sehr
stärker oder schwächer als ergute entzündungshemmende
Derzeit sind es 358 Patienten
wartet. Unter diesem GesichtsWirkung zeigen.
bundesweit, die über eine Auspunkt ist der Apothekengang
nahmeerlaubnis des Bundesbesser, aber den Menschen ist ja
Sie selbst forschen seit 2005 über
instituts für Arzneimittel und
psychologisch oft geholfen,
die Wirkung von Cannabis als
Medizinprodukte Cannabis in
wenn sie das Gefühl haben, dass
Schmerzmittel etwa bei Migräder Apotheke erwerben dürfen.
sie sich selber helfen können.
ne. Was haben Sie untersucht,
Was meinen Sie: Wie viele werDaher sollte man den kleinen Eiwas sind Ihre Ergebnisse?
den es sein, wenn es Cannabis
genanbau, falls er gesetzlich er-
„Cannabis kann Psychosen auslösen, deshalb wird es keineswegs
immer das Mittel der Wahl sein“,
sagt Bernd Fiebich.
FOTO: ZVG
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Info-Veranstaltung:
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Alzheimer, Migräne, Rheuma,
Epilepsie: Bei welchen Leiden
könnte Cannabis eingesetzt werden?
Bei allen Leiden, die mit Schmerz
zu tun haben, und bei entzündliche Erkrankungen des zentralen
Nervensystems. Für Patienten
mit Multipler Sklerose (MS) ist ja
schon ein Cannabis-Medikament auf dem Markt, als Nasenspray unter dem Namen Sativex.
Diese Darreichungsform ist allerdings sehr mühsam, da jeder
Sprühstoß genau dokumentiert
werden
muss.
Momentan
scheint mir das Rauchen noch
die adäquateste Form, weil da die
Wirkung langsam freigesetzt
wird. Doch wird sich hier sicher
etwas Neues finden, da das Rauchen als solches ja nicht eben gesundheitsfördernd ist.
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laubt wird, nicht so kritisch betrachten.
Wird Cannabis auf Rezept der
erste Schritt zu einer generellen
Legalisierung sein? Und: Würden
Sie die befürworten?
Den medizinischen Einsatz von
Cannabis bei entsprechender Indikation befürworte ich sehr,
aber die Liberalisierung definitiv
nicht. Cannabis ist eine psychoaktive Droge. Es gibt eine Reihe
von Nebenwirkungen, die eine
Freigabe meiner Ansicht nach
verbieten: Es kann Psychosen induzieren, es besteht ein erhöhtes
Risiko für Schizophrenie vor allem bei jungen Menschen, bei
denen das Gehirn noch in der
Entwicklung ist. Ich denke nicht,
dass es zu einer Liberalisierung
kommt. In Zeiten, in denen man
solchen Aufwand treibt, um das
Rauchen zu verbieten und die
gesunde Ernährung zu fördern,
passt es nicht, Cannabis zu legalisieren. DAS GESPRÄCH FÜHRTE
SIGRUN REHM
FAKTEN
CHRONISCH KRANKE Patienten sollen nach dem Willen der Regierungskoalition
vom nächsten Jahr an Cannabis auf Rezept erhalten
können. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung,
Marlene Mortler, will erreichen, dass die Krankenkassen die Kosten übernehmen.
Das Gesundheitsministerium arbeitet an einer entsprechenden Reform. Bisher
können Patienten, die etwa
in ihrer Wohnung Hanfpflanzen anbauen, ins Visier
von Ermittlern geraten, da
Besitz, Anbau und Handel
mit Cannabis verboten sind.
DIE ÄRZTESCHAFT hat das
Vorhaben diese Woche begrüßt. Eine Therapie mit cannabinoidhaltigen Arzneimitteln könne für bestimmte
Patienten sinnvoll sein, so
Ärztepräsident Frank Ulrich
Montgomery. Er warnte aber
vor ungeprüften Hanfzubereitungen. Hier sei „größte
Vorsicht“ geboten.
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6 MENSCHEN UND MÄRKTE
BÖRSE REGIONAL
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Kurs heute
(EUR)
Vorwoche
(EUR)
Änderung
(in Prozent)
52-Wochen
Hoch
52-Wochen
Tief
25,45
26,21
-2,90%
27,83
24,09
Laufenburg
Kofax 3
6,01
6,17
-2,59%
6,80
4,43
5,28
5,36
-1,49%
6,78
4,59
0,04
0,03 33,33%
0,68
0,02
Freiburg
Micronas
Freiburg
SAG
Freiburg
Solar-Fabrik
2,14
0,27
133,30
0,29
129,00
0,33 -12,12%
3,33%
156,15
117,05
94,70
91,85
3,10%
99,75
70,85
13,86
13,35
3,82%
14,00
8,32
243,60
250,70
-2,83%
295,80
238,80
325,30
315,60
3,07%
350,30
273,20
Freiburg
Sto AG
Der Sonntag · 15. Februar 2015
„Ohne Lachen geht gar nichts“
Metzgermeister JOACHIM LEDERER aus Weil ist ein ganz spezieller Chef
Er mache nicht alles besser,
sagt Joachim Lederer aus
Weil am Rhein. Aber alles
anders. Und hat damit Erfolg: Personalprobleme
kennt der mit mehreren
Preisen ausgezeichnete
Metzgermeister nicht.
Stühlingen
Novartis 2
Basel
Peugeot S. A.
Mulhouse
Roche GS 2
Basel
Syngenta
2
Basel
1
2
3
Alle Werte Xetra. Ausnahmen: Berlin, Zürich (in CHF), Frankfurt − Stand KW 7
SYNGENTA
Kräftiges Lohnplus in der Chefetage
Der Chef des Agrochemiekonzerns Syngenta, Mike Mack, hat
2014 deutlich mehr als im Vorjahr verdient. Laut Geschäftsbericht
bekam er 8,2 Millionen Dollar – nach 4,9 Millionen 2013. Die
Entschädigung der gesamten neunköpfigen Geschäftsleitung
beträgt 31 Millionen Dollar. 2013 waren es 18,6 Millionen.
DS
Innovationen
und Tuningshow
Neuwagenmesse AUTOMOBIL in Freiburg
Zum 30. Mal öffnet am kommenden Wochenende die Neuwagenmesse „Automobil“ ihre
Pforten auf dem Freiburger Messegelände. 25 Hersteller aus zehn
Ländern stellen auf 25 000 Quadratmetern die neusten Modelle
vor. Darüber hinaus sorgen ein
umfangreiches
Rahmenprogramm sowie die angeschlossene Tuning- und Soundconvention dafür, dass autobegeisterte
Messebesucher voll auf ihre Kosten kommen.
Einmal mehr stehen Themen
wie Elektromobilität und Barrierefreiheit in der Autoindustrie
hoch im Kurs. Gleichzeitig laden
zahlreiche weitere Sonderschauen und Veranstaltungen ein –
unter anderem eine ModellautoSammelbörse sowie eine Oldtimer- und Motorsportschau . Das
Rahmenprogramm beinhaltet
darüber hinaus Fahrzeug- und
Neuheiten-Präsentationen, Verkehrssicherheitstrainings
für
Kinder und Erwachsene, einen
Elektroauto- und Segway-Parcours sowie einen LKW-Überschlagssimulator für die mutigsten Messebesucher. Ferner dürften Probefahrten im Rennsimulator oder im echten Boliden die
Herzen aller Hobby-Rennsportler höher schlagen lassen. Ebenfalls auf dem Programm stehen
eine Driftshow und die Wahl
zum „Freiburger Tuning Girl
BRE
2015“.
KATHRIN GANTER
9.30 Uhr. Die Verkäuferin streckt
den Kopf zur Tür herein, das Telefon in der Hand: „Können wir
heute Abend um sechs noch was
liefern?“ Viele andere Metzger
würden
verneinen.
Oder
schimpfen, dass sich der Kunde
das ja wirklich früher hätte überlegen können. Joachim Lederer
überlegt kurz, dann sagt er:
„Halb sieben.“ Die Verkäuferin
bespricht sich mit dem Kunden.
Der ist einverstanden. Lederer
nickt zufrieden: Problem gelöst.
„Viele kleine Unternehmer vergraben sich in Sorgen und Hektik“, sagt er. „Aber je mehr Arbeit
da ist, um so ruhiger muss der
Chef werden.“
Lederer ist kein ruhiger Typ. Er
redet schnell, ist sehr quirlig und
hat sich selbst den Titel
„Schnellster Metzger Deutschlands“ verpasst – was sich auf seine Leidenschaft fürs Marathon
laufen bezieht, die er mit seiner
Frau Regina teilt. Vier- bis fünfmal pro Woche trainiert Lederer
– er wisse seine Metzgerei in guten Händen. Obwohl er nur 22
Mitarbeiter hat, hat er eine Führungsstruktur auf drei Ebenen
aufgebaut. Zwei Metzgermeister
sind die Vizes, vier Mitarbeiterinnen und zwei Metzgergesellen bilden die dritte Ebene. Alle
Mitarbeiter haben abgeschlossene Berufsausbildungen – manche auch berufsfremd.
Ein Teil des Fleisches in der
Metzgerei stammt vom Bauernhof seines Bruders, der Rest ist
Qualivo-Fleisch von der Firma
Adler in Bonndorf. Er verarbeitet
es in seinem Betrieb nur und kooperiert mit anderen Metzgereien im Landkreis, die für ihn pro-
Das Team steht im Mittelpunkt: Metzgermeister Joachim Lederer (links) hat eine besondere Art der Betriebsführung – der Erfolg bestätigt ihn.
FOTO: GANTER
duzieren. „Das ist schon allein
wegen der Menge sinnvoll. Nicht
jeder muss alles machen“, sagt
Lederer, der auch Obermeister
der Fleischer-Innung Lörrach ist.
Neben der Metzgerei in der Weiler Hauptstraße betreibt er einen Cateringservice. Der Betrieb,
sagt Lederer, laufe 365 Tage im
Jahr. Und das sei nur mit einer
motivierten Mannschaft möglich.
Lederer ist stolz auf sein breit
aufgestelltes Team mit Menschen aus sechs Nationen: „Jung
und alt, dick und dünn“, sagt er
fröhlich, „wir haben für jeden
Kundenkreis unsere Spezialisten.“ Die Mitarbeiter seien im
Schnitt länger als zehn Jahre im
Betrieb – vier waren schon dabei,
als der damals 29-jährige Metzgermeister und Betriebswirt
1991 die Metzgerei übernahm.
Warum bleiben die Leute so
gerne? Er zahle faire Löhne, sagt
Lederer. Hinzu kommen Sozialleistungen. Regelmäßig führt er
Mitarbeitergespräche, um zu
wissen, wie es seinen Leuten
geht.
Da im Team jeder auf verschiedenen Positionen arbeiten
kann, ist der Betrieb flexibel bei
den Arbeits- und Urlaubszeiten.
WENN STERNE REDEN KÖNNTEN
Verbeugung
WIDDER
STIER
Liebe: Ist ein Flirt es wirklich
wert, alles aufs Spiel zu setzen?
Beruf: Ein nervöser Kollege
bringt Unruhe in den Arbeitsablauf. Allgemein: Sie zeigen wieder Bereitschaft,
neue Ufer zu betreten.
ZWILLINGE
Liebe: Übersehen Sie großzügig die kleinen Schwächen des
Partners. Beruf: Vermeiden Sie
Dinge, die Sie nicht kontrollieren können.
Allgemein: In Ihrem Leben wird es eine
gewisse Veränderung geben.
KREBS
Liebe: Der Liebesplanet Venus
beschert Ihnen eine wunderbare Zeit. Beruf: Ihre Erfolge
machen sich bald auch finanziell bemerkbar. Allgemein: Den Perfektionismus, den Sie anstreben, gibt es nicht.
LÖWE
Liebe: Hüten Sie sich bei Auseinandersetzungen vor Übertreibungen. Beruf: Der Job fordert Ihre ganze Energie. Knien Sie sich
rein. Allgemein: Eine schwebende Sache
sieht für Sie recht günstig aus.
JUNGFRAU
Liebe: Die nächsten Tage verlaufen voll Harmonie und Sonnenschein. Beruf: Der Weg
nach oben auf der Karriereleiter ist jetzt
frei. Allgemein: Es findet sich jemand, der
Ihnen aus der Klemme hilft.
Stockwerk
Schrei
WAAGE
Liebe: Aufkommende Zweifel
erweisen sich als durchaus
überwindbar. Beruf: Mit
Rechthaberei lässt sich ein Problem wohl
kaum lösen. Allgemein: Der Rat guter
Freunde wird sich als nützlich erweisen.
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Liebe: Achten Sie darauf, dass
eine Chance nicht ungenutzt
bleibt. Beruf: Auf ein Gespräch
sollten Sie sich gründlichvorbereiten. Allgemein: Was Sie jetzt beginnen, wird Ihre
Erfolge untermauern.
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Liebe: Zu viel Nähe könnte
schnell als einengend empfunden werden. Beruf: Ihre Nerven
werden möglicherweise reichlich strapaziert. Allgemein: Eventuell sollten Sie in
einer Sache lieber nachgeben.
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Liebe: Es wäre verkehrt, jetzt zu
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Liebe: Entspannen Sie sich. Ihr
Misstrauen ist nicht gerechtfertigt. Beruf: Auch Kleinigkeiten wollen mit Sorgfalt behandelt werden. Allgemein: Gelassen und besonnen
vorgehen. Das schont die Nerven.
–
Lederer kann sich seine Leute
aussuchen, und das im Dreiländereck, wo die meisten händeringend Fachkräfte und Auszubildende suchen. 2012 wurde er
von der Handwerkskammer
zum „Unternehmer des Jahres“
gekürt, 2013 kürte ihn ein Fachverband zur „Besten Metzgerei
Deutschlands“ und 2014 konnte
er den Integrationspreis der
Handwerkskammer entgegennehmen. Die Preise sind auch eine Würdigung seines Engagements für benachteiligte Jugendliche. Etwa dem Mädchen,
das zwei Lehren abgebrochen
hat – und nun nur Einsernoten
in der Berufsschule hat. Oder der
Kfz-Z.
Großbritannien
Fortset- Abk.: ge- Abk.:
zungs- gründet Nordfolge
nordost
SKORPION
Liebe: Auf kritische Worte reagieren Sie zurzeit sehr empfindlich. Beruf: Ihr Drang nach
Abwechslung ist zurzeit nicht zu bremsen. Allgemein: Derzeit fällt es Ihnen
nicht schwer, Verzicht zu üben.
–
Aus Sorgenkindern
werden Meister
Junge aus einer sozial schwachen Familie, der bei ihm die
Lehre machte, dem er den Führerschein bezahlte und half, eine
Wohnung zu finden, und der
nun auf der Meisterschule ist. Er
investiere lieber in Mitarbeiter,
als Geld anzuhäufen, so Lederer.
Dass das der mühsamere Weg
ist, als die Braven und Fleißigen
auszubilden, verhehlt Joachim
Lederer nicht. Zwar sei schon im
Gespräch rasch zu merken, ob es
clevere junge Leute seien. Aber
Probleme gibt es dennoch immer wieder. Dann rede er viel
mit ihnen, sagt Lederer. Und
lässt ihnen auch einmal ein paar
Tage Zeit, um sich zu fangen.
Aber auch Lederers Methode
klappt nicht bei allen Jugendlichen. Von einem von sechs,
schätzt Lederer, müsse er sich
trennen.
Der Chef als Sozialarbeiter, als
Lebensberater, als Vorbild? Jogi
Lederer findet, das gehört dazu.
Anders würden Handwerksbetriebe kaum noch Mitarbeiter
finden. Hart kritisiert er Kollegen, die übers Personal jammern: „Statt über schlechte Mitarbeiter zu reden, sollte man
sich fragen, ob man ein guter
Chef ist.“
KREUZWORTRÄTSEL
IHR HOROSKOP VOM 15. BIS 21. FEBRUAR
Liebe: Bei Unsicherheiten unbedingt mit einer Entscheidung warten. Beruf: Für Sie
hält Fortuna jetzt einige Überraschungen
bereit. Allgemein: Ihr Einsatz zeigt erste
Erfolge, die sich auch lohnen.
„Die Mitarbeiter kommen morgens rein und wissen noch nicht,
was sie an diesem Tag machen“,
sagt er. Verkauf, Küche, Catering
– das Team arbeitet in einem
ständig rollierenden System.
Ehrlichkeit, Pünktlichkeit und
Ordnung seien die Dinge, die er
im Gegenzug von seinen Leuten
erwarte. „Und dass sie Spaß haben. Ohne Lachen geht bei uns
gar nichts.“
s1813.22-794
Lösung vom vergangenen Sonntag:
EHRENSACHE
AUS DER REGION 7
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Ein gewaltiges Puzzle
SCHLEUSER-VERFAHREN
In der zweiten Verhandlungswoche kam allmählich Licht in den sogenannten Schleuser-Prozess vor
dem Freiburger Landgericht. Doch das Verfahren
ist kompliziert und wird
deutlich länger dauern als
ursprünglich vermutet.
TONI NACHBAR
Bevor der Freiburger Kriminaloberkommissar Dirk Schäfer auf
dem Zeugenstuhl Platz nimmt,
wandert sein Blick durch den
Saal. Als er Sebastian H. auf der
Anklagebank sieht, nickt Schäfer
ihm freundlich zu. Prompt nickt
auch der Angeklagte und lächelt
ebenso freundlich zurück. Dirk
Schäfer und Sebastian H. sind
während der monatelangen Ermittlungen offensichtlich gute
Bekannte geworden, aber im Gerichtssaal erzählt nur der Kripobeamte, was er über den anderen
weiß, vermutet oder denkt. Dirk
Schäfer war Leiter der vielköpfigen Ermittlungsgruppe „Papyrus“, die sich ans Revers heftet,
zumindest die deutsche Abteilung einer „Schleuserbande“
enttarnt zu haben. „Papyrus“
und Schäfer sind überzeugt, dass
es noch wichtige Kumpane in
der Türkei und im Nahen Osten
geben muss, von denen sie aber
ansonsten nicht viel wissen.
Also sagt Schäfer über Sebastian H., einen 42-jährigen Mann,
der als 13-Jähriger aus Polen nach
Deutschland emigrierte, dass er
am Landgericht verlängert sich erheblich
ihn in den Vernehmungen sehr
„polizeierfahren“ und „aufgeräumt“ erlebt habe. Schließlich
sei Sebastian H. schon einmal
wegen Drogenhandels dreieinhalb Jahre zwischen 2008 und
2012 im Gefängnis gesessen.
Dass er dieser Tage wieder vor
Gericht steht, verdankt er einem
Zufallsfund der Polizei. Diese
hatte am 20. September 2013 eine Hausdurchsuchung bei Patrick H. in Bad Krozingen vorgenommen – es ging um den Verdacht des Drogenschmuggels.
Patrick H. wohnte in einem Anwesen, das Sebastian H. gehörte,
beide waren nicht anwesend. Dabei fanden die Beamten Bundesausweise, die aus dem Ihringer
Rathaus gestohlen worden seien.
Der Freiburger Rechtsanwalt
Klaus Malek, der Sebastian H.
verteidigt, hat an die von Richter
Arne Wiemann präsidierten
Strafkammer den Antrag gestellt, sie möge gerichtlich den
Fund von Bad Krozingen nicht
verwerten, da kein Hausdurchsuchungsbeschluss gegen Sebastian H. im September 2013 vorgelegen habe. Als Sebastian H.
wegen den Ausweisen zum ersten Mal von der Kripo vernommen wurde, sagte er, sein Neffe
hätte die Pässe irgendwo im Zug
gefunden und er, Sebastian H.,
hätte vorgehabt, sie irgendwann
bei der Polizei abzugeben.
Doch man glaubte ihm nicht,
und Sebastian H. war bald wieder
im Visier der Kripo, die von Kollegen aus Dortmund erfuhr,
dass sie gegen einen Mann aus
Umkirch wegen des Verdachts
des Drogenschmuggels ermitteln. Dabei handelt es sich um
Akram M., einen Iraker, der seit
Jahren in Deutschland lebt. Die
Dortmunder Beamten über-
HINTERGRUND
Der Schleuserprozess
Während der vergangenen
Jahre haben Täter in Rathäuser
der Region eingebrochen und
Blankodokumente (Reisepässe
und Personalausweise) entwendet. Die Kriminalpolizei
geht davon aus, dass mit diesen Dokumenten mindestens
rund 90 Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien illegal nach
Deutschland eingeschleust
wurden. Vor dem Freiburger
Landgericht sind derzeit drei
Männer angeklagt, die laut
Staatsanwaltschaft für rund
40 dieser Einschleusungen
mehr oder minder verantwortlich sein sollen. Dabei handelt
es sich um den aus dem Irak
stammenden Akram M., 38,
der die Dokumente in der Türkei und im Nahen Osten verkauft haben soll. Sebastian H.,
42, habe die Einbrüche in den
Rathäusern in Auftrag gegeben, der Angeklagte Patrick
H. soll Botendienste übernommen haben.
TN
Flüchtlinge aus Syrien sollen in Freiburg als Zeugen aussagen, fordert die Verteidigung.
wachten sein Telefon und wollen
festgestellt haben, dass Akram
M. in der Türkei und im Nahen
Osten Reisedokumente verkaufte, die er bei einem „Polen“ erwarb und möglicherweise von
einem „Rumänen“ fälschen ließ.
Die Kripobeamten kombinierten rasch und gründeten die Ermittlungsgruppe „Papyrus“, die
Sebastian H. und Akram M. nicht
mehr aus dem Blick ließ. Sie verwanzten ihre Autos, hörten Telefonate ab, lasen E-Mails. Sie fanden eine Spur zu einer Einbrecherbande, von der sie sich sicher sind, dass sie im Auftrag
Sebastian H.s die Tresore mehrerer Rathäuser knackte. In den Akten soll es mindestens den Text
eines abgehörtes Gesprächs zwischen Sebastian H. und dem
„Kopf der Einbrecherbande“ geben, bei dem H. zu hören bekommt, auch in der vergangenen Nacht hätte der „Bohrer geglüht“, aber im Tresor seien keine
Blankoausweise sondern nur ein
paar tausend Euro gewesen.
Mit Verve berichtet Zeuge
Schäfer, wie die Erkenntnisse im-
mer deutlicher und die Verhaftung der beiden Angeklagten, Sebastian H. und Akram M., dringlicher geworden sei. Bei Sebastian H. hätten die Beamten einen
Notizzettel voller Zahlen gefunden, den sie so entschlüsselten:
Für 23 Pässe habe er von Akram
M. jeweils 900 Euro, für 18 Kinderpässe jeweils 750 Euro und
für 72 Personalausweise jeweils
150 Euro pro Stück erhalten. Zu
welchen Preisen Akram M. die
Dokumente in der Türkei oder
im Nahen Osten verkaufte, sei
unklar. Sicher sei hingegen nur,
dass Akram M. irgendwann
5 000 Euro an Patrick H. überwies. Aber wofür?
Die Ermittler geben sich sicher, alle Bankverbindungen der
Angeklagten zu überblicken: Bei
Sebastian H. gibt es erheblichere
Geldbewegungen, doch er kaufte
und verkaufte schon mal eine
Immobilie, gründete eine Leasingfirma oder handelte mit Autos. Welche Eingänge der Hehlerei mit Pässen zuzuordnen sind,
scheint die Kripo nicht bestimmen zu können. Auf den Konten
FOTO: DPA
des Akram M. gebe es hingegen
kaum Auffälligkeiten.
Ob er auch mit den Flüchtlingen gesprochen habe, will Anwalt Malek von Kriminalkommissar Schäfer wissen. „Nein“,
antwortet der Beamte. Ob er wisse, wie es den Menschen aus Syrien hier ginge? Wieder verneint
der Kommissar. Wie er denn
dann glauben könne, sie seien
Schleuser-Opfer, insistiert Malek. „Ich weiß nur, dass das Gesetz übertreten wurde“, sagt
Schäfer, „und wenn man dies gestattet, hätten wir Anarchie.“
Nichtsdestotrotz
beantragt
Malek, die geschleusten Syrer als
Zeugen zu vernehmen. Und erinnert daran, dass während des
Kalten Krieges kein Fluchthelfer
für DDR-Flüchtlinge von einem
bundesrepublikanischen
Gericht verurteilt wurde. Offen
bleibt, ob die Strafkammer dem
Antrag des Verteidigers folgen
wird, doch immerhin hat sie bereits Verhandlungen für den gesamten März terminiert. Dabei
sollte das Verfahren ursprünglich schon im Februar enden.
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Debalzewe unter Beschuss
Vor der Waffenruhe liefern sich Armee und Rebellen in der OSTUKRAINE erbitterte Gefechte
Kiew (AFP). Wenige Stunden
vor Beginn der Waffenruhe
haben sich die Kämpfe in
der Ostukraine nochmals
verschärft.
Der Verkehrsknotenpunkt Debalzewe stehe unter Dauerbeschuss der prorussischen Rebellen, teilte die Kiew-treue Polizei
in der belagerten Stadt am Samstag mit. Auch rund um Mariupol
und Donezk lieferten sich Armee
und Rebellen erbitterte Gefechte. Nach Angaben der Konfliktparteien wurden in der Ostukraine binnen 24 Stunden zehn
Menschen getötet.
„Die Rebellen zerstören Debalzewe“, schrieb Polizeichef Wjatscheslaw Abroskin im OnlineNetzwerk Facebook. Wohngebiete und Verwaltungsgebäude
stünden unter Dauerbeschuss
der feindlichen Artillerie. Auch
das Polizeirevier sei von einer
Rakete getroffen worden. Die
ukrainische Armee liefert sich
seit Tagen Gefechte mit den Separatisten um Debalzewe. Nach
Angaben des Militärs hatten die
Rebellen in der Nacht zum Samstag eine neue Offensive auf die
Stadt gestartet.
„Die Stadt steht im Flammen“,
berichtete die Leiterin der örtlichen Gesundheitsbehörde, Natalia Karabuta. „Es gibt keine Medikamente mehr, kein Wasser
und auch keinen Strom.“ Einwohner suchten im Keller des
Krankenhauses Schutz vor den
Granaten. Auch aus anderen
strategisch wichtigen Städten in
der Ostukraine wurden heftige
Ungewissheit herrschte gestern aufgrund neuer Gefechte (hier ein
ukrainischer Soldat bei einer militärischen Übung) in der Ostukraine,
wo ab der Nacht auf heute Waffenruhe gelten soll.
FOTO: DPA
Kämpfe gemeldet. In der von regierungstreuen Einheiten kontrollierten Küstenstadt Mariupol wurde ein Zivilist getötet, wie
die Militärführung in Kiew mitteilte. Nach Angaben des ukrainischen Freiwilligenregiments
Asow
griffen
prorussische
Kämpfer ihre Stellungen nahe
Mariupol mit Panzern und Artilleriegeschützen an. Es habe viele
Verletze gegeben, der Ort Schirokine sei weitgehend zerstört. Die
Rebellen in Donezk erklärten am
„Ich bin neu, da kann
ich nicht alles wissen“
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Samstag, beim Beschuss der
Stadt seien mindestens zwei Zivilisten getötet worden.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko drohte am
Samstag in Kiew erneut mit der
Einführung des Kriegsrechts im
ganzen Land, sollte die Feuerpause scheitern. Die anhaltenden Kampfhandlungen gefährden ein Friedensabkommen, das
die Kiewer Regierung und die
prorussischen Rebellen am Donnerstag nach einem Verhand-
Schüsse bei Treffen zu
Kunst und Redefreiheit
KOPENHAGEN (AFP). Bei einer
Schießerei in Kopenhagen sind
drei Polizisten verletzt worden.
Die Schüsse seien während einer
Veranstaltung über Kunst, Gotteslästerung und Meinungsfreiheit gefallen, meldeten dänische
Medien am Samstag. Es werde
nach zwei Tätern gefahndet, die
von außen auf das Gebäude gefeuert haben sollen. Zu den Rednern bei der Veranstaltung gehörte demnach auch der schwedische Mohammed-Karikaturist
Lars Vilks, anwesend war zudem
der französische Botschafter
François Zimeray. Beide seien
nicht verletzt worden. Auf den
Zeichner Vilks war 2007 im Internet von einem Al-Qaida-Ableger im Irak ein Kopfgeld von 150
000 Dollar ausgesetzt worden.
NIGERIA
Boko-Haram-Angriff
auf Großstadt
FLUGHAFEN BER : Berlins Bürgermeister plant Rückzug
BERLIN (AFP). Der neue Berliner
Bürgermeister Michael Müller
(SPD) plant seinen Rückzug aus
dem Aufsichtsrat des Pannenflughafens BER. „Ich bin neu, da
kann ich nicht alles wissen und
auch nicht alles besser wissen“,
sagte Müller in einem „Interview
der Woche“ des Deutschlandfunks, das heute ausgestrahlt
wird. Die Konsequenz könne
dann nur sein, den Aufsichtsrat
zu verlassen. „Man muss dann
auch rausgehen und die anderen
machen lassen.“ Der 50-jährige
Müller will die endgültige Entscheidung über den Rückzug am
kommenden Freitag treffen: An
diesem Tag werde der Aufsichts-
lungsmarathon in Minsk unterzeichnet hatten. Sie verständigten sich auf ein „Maßnahmenpaket“ zur Umsetzung der Minsker
Verträge von Anfang September.
Kernpunkt der Vereinbarung ist
eine Waffenruhe, die am heutigen Sonntag 0 Uhr (Samstag 23
Uhr MEZ) in Kraft trat. Zudem
wurden der Abzug schwerer Waffen und die Einrichtung einer
Pufferzone vereinbart.
Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk warnte
am Samstagvor einem Scheitern
des Abkommens. „Ich habe keinen Zweifel, dass Russland alles
tun wird, um den Friedensprozess anfällig zu machen und auf
diesem Wege die Ukraine zu
schwächen“, sagte Jazenjuk der
Bild-Zeitung. Ziel der ukrainischen Regierung sei es, die Kontrolle über die Rebellenhochburgen Donezk und Lugansk
„Schritt für Schritt wiederherzustellen“. Russlands Präsident
Wladimir Putin träume hingegen „von der Wiederherstellung
der hegemonialen Kontrolle
über die Ukraine“, sagte Jazenjuk.
Zuvor hatten die USA Moskau
vorgeworfen, weiter schwere
Waffen über die russisch-ukrainische Grenze in die Rebellengebiete zu verlegen. Dies sei „eindeutig nicht im Sinn“ der Vereinbarung von Minsk, sagte US-Außenamtssprecherin Jen Psaki am
Freitag. Die Vereinigten Staaten
seien „sehr besorgt“ über die anhaltenden Kämpfe. Auch die sieben führenden Industrienationen (G-7) äußerten sich besorgt.
Die Lage gebe weiter Anlass zur
Sorge.
rat wahrscheinlich über die
Nachfolge von Hartmut Mehdorn als BER-Chef entscheiden.
Sollte das Gremium den Strukturvorschlägen Müllers folgen,
werde er den Aufsichtsrat verlassen, sagte der Bürgermeister.
Müller war als Nachfolger des
früheren Bürgermeisters Klaus
Wowereit in den BER-Aufsichtsrat gekommen. Neben Berlin
sind Brandenburg und der Bund
Eigentümer der Flughafengesellschaft, zu der neben dem BER
auch der Flughafen Tegel gehört.
Der BER befindet sich seit 2006
im Bau, die geplante Eröffnung
scheiterte bislang an Bau- und
Planungsmängeln.
ABUJA (DPA). Hunderte Kämpfer der islamistischen Terrororganisation Boko Haram haben
Augenzeugen zufolge die Großstadt Gombe im Nordosten Nigerias angegriffen. Die Regierung verhängte daher am Samstag eine 24-stündige Ausgangssperre über Gombe. In den
Vororten der Stadt kam es zu
schweren Kämpfen von Regierungstruppen mit den sunnitischen Fundamentalisten. „Das
Geräusch von Gewehrfeuer ist
überall“, sagte Anwohner Mustapha Ibrahim telefonisch der
Deutschen
Presse-Agentur.
Auch die Luftwaffe sei eingesetzt
worden und habe Stellungen der
Angreifer bombardiert. Zu Opfern der Kämpfe gab es zunächst
keine Angaben.
DA S W E T T E R
6°
0° Lahr
Ettenheim
6°
0°
Emmendingen
6°
-1°
Polizeinotruf:
110
Feuerwehr/Rettungsdienst:
112
Krankentransporte:
DRK 1 92 22
Hausärztlicher Notdienst
01805/19 29 24 30
Apotheken-Notdienst-Infotelefon:
Festnetz: 0800/0022833 (kostenfrei);
Mobilfunk: 22833 (max. 0,69 €/Minute);
Im Internet: mehr.bz/apotheken
Frauenhaus:
0 77 51/35 53
Giftnotruf:
0761/19240
Notfallpraxis Bad Säckingen:
9 bis 13 und 15 bis 19 Uhr
0 7761/9 33 72 22
Notfalldienst Wehr:
11 bis 12 und 18 bis 18.30 Uhr
Tel. 0 18 05/19 29 24 30
Telefonseelsorge:
08 00/1 11 01 11
Rhe
in
NOTDIENSTE
isam
Dre
Breisach a. Rh.
Elzach
Elz
Waldkirch
Furtwangen
Freiburg
Müllheim
Im Südwesten örtlich ein wenig Regen. Sonst trockenes und ruhiges Wetter mit Nebel, Wolken
und Sonne. 4 bis 9 Grad, bei Dauernebel kühler.
An der See und im Bergland teils böiger Ostwind.
heute
6°
Titisee
F ELDBERG
ELDBERG
morgen
6°
1
Neustadt
1 l/m²
Niederschlag
übermorgen
6°
1
2
0 l/m²
Niederschlag
0 l/m²
Niederschlag
1493
1493 m
m
1°
Schluchsee
-2°
Bonndorf
4°
St. Blasien
-3°
6° Schopfheim
WaldshutWeil a. Rh. 0°
Tiengen
Lörrach
Basel
DEUTSCHLANDWETTER
Ein Tief lenkt feuchte Luft zu uns nach Südbaden. Heute sind teils dichte Wolken unterwegs,
die vereinzelt leichten Regen bringen. Die Sonne
kann sich kaum zwischen den Wolken durchsetzen. Dabei werden maximal 6 Grad erreicht. Der
Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen
Richtungen. Am Rosenmontag und Faschingsdienstag ist es trocken und die Sonne kann sich
neben ein paar Wolken wieder öfter zeigen. Teils
bleibt es aber auch länger neblig-trüb.
4°
-3°
6°
-1°
Bad Krozingen
REGIONALWETTER
Rheinfelden
Bad Säckingen
5°
0°
5°
Kiel
5°
-1°
Bremen
Rostock
5°
1°
Hamburg
7°
1°
Hannover
Essen
9°
8°
-1°
0°
Köln
Frankfurt
Berlin
Dresden
7°
0°
Nürnberg
0°
6 12 18 0
6 12 18 0
6 12 18 Uhr
1 Windstärken in den Kreisen in Beaufort
07:32 / 17:52 Uhr
04:29 /13:58 Uhr
Auf- und Untergangszeiten gelten für Freiburg
Saarbrücken
Stuttgart
6°
-1°
Freiburg
6°
-2°
4°
-2° München
Der Sonntag
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Sport
Der Missgedeutete
Paradiesische Inselnund Südseemusen – das schreibt man Paul Gauguin
bis heute zu. Eine Ausstellung in der
Fondation Beyeler räumt mit dem
SEITE 11
Mythos auf.
15.Februar2015
Frust gegen Lust
SC FREIBURG
Vor eminent wichtigen
Spielen stand der SC Freiburg schon oft. Doch das
heutige Auswärts-Match
bei Hertha BSC wird als richtungweisend für die Rückrunde angesehen. Denn
nach der Heimniederlage
gegen Borussia Dortmund
gilt für die Freiburger: Eine
weitere Niederlage gegen
einen Mitkonkurrenten
würde die Situation im Abstiegskampf erheblich verschlechtern.
Welche Überraschung
liegt in der Berliner Luft?
D
TONI NACHBAR
Freiburger Hoffnungsträger in Berlin: Offensivspieler Maximilian Philipp.
Die personellen Alternativen
sind somit begrenzt, hinzu wird
gemunkelt, dass der SC-Trainer
den gegen Dortmund auffällig
schwachen Jonathan Schmid auf
die Ersatzbank verbannt. Die
psychologische Ausgangssituation spricht ebenfalls nicht für
einen Freiburger Erfolg an der
Spree: Während an der Dreisam
die gesamte Woche über Wundenlecken angesagt war, erleben
die Berliner euphorische Tage.
Der Trainerwechsel von Jos Luhukay zu Pál Dárdai hat die BlauWeißen zu einem überraschenden 2:0-Erfolg in Mainz geführt.
„Dort gewinnen nicht viele“,
kommentierte dies Christian
Streich lakonisch.
Und so kommt es, dass man
beim Sportclub heute große
Hoffnungen in einen Youngster
setzt: Der erst 20-jährige Maximilian Philipp soll den Freiburger Sturmführer im Olympiastadion geben. Im kicker verriet der
gebürtige Hauptstädter, dass
große Teile seiner Verwandtschaft im Stadion anwesend sein
werden, was in ihm eine gewaltige Motivation auslöse.
–
Der „neue Streich“
–
Im Blickpunkt der überregionalen Medien wird heute aber Hertha-Trainer Pál Dárdai stehen,
der nach nur wenigen Tagen im
Amt und mit einem Sieg im Rücken bereits als der „neue
Streich“ gefeiert wird. Dabei
setzt sich der Ungar aus Pécs einer riskanten Doppelbelastung
aus: die Hertha vor dem Abstieg
zu bewahren sowie die National-
07761/9219-0
STANDPUNKT
Dezimiert und mit angeschlagenem Selbstvertrauen tritt der SC FREIBURG in Berlin an
Christian Streich leidet. Er macht
sich Sorgen und sagt: „Uns traut
in Berlin sowieso keiner etwas
zu.“ Nur Minuten später macht
er sich selbst Mut, klopft auf die
Tischplatte und sagt: „Wir können in Berlin gewinnen. Also –
packen wir es an.“ Es sind Momentaufnahmen von der jüngsten Pressekonferenz des Vereins
am Freitagmittag. Dort wollte
der Sportclub-Trainer eigentlich
wenig reden – weder über den
Auftritt seiner Mannschaft beim
0:3 gegen Dortmund, noch über
die richtige Taktik gegen die „Alte Dame“ aus der Hauptstadt.
Und schon gar nicht über den
heutigen Gegner, der erst seit ein
paar Tagen vom ungarischen Nationaltrainer Pál Dárdai gecoacht wird.
An den Fakten aber kam
Streich nicht vorbei, und die
sprechen vor dem Anpfiff, 15.30
Uhr, gegen sein Team: Die Offensiv-Spieler Admir Mehmedi
(Sprunggelenk) und Nils Petersen (Knie) sind weiterhin verletzt, Stefan Mitrovic und MarcOliver Kempf fallen sowieso aus,
Julian Schuster und Nicolas Höfler waren unter der Woche grippeerkrankt, Mike Frantz angeschlagen.
Weitere INFORMATIONEN unter Tel.
FOTO: HEUBERGER
mannschaft seines Heimatlandes nach vielen Jahren der Abwesenheit zu einem großen Turnier – die Europameisterschaft
2016 in Frankreich – zu führen.
Druck will der 38-Jährige generell nicht und speziell nicht vor
dem Freiburg-Spiel verspüren:
„Das ist mein Leben, ich bin im
Stadion aufgewachsen“, erklärte
Pál Dárdai auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den
Sportclub: „Wir gehen ruhiger in
das Spiel. Wir wollen gegen Freiburg mit vollem Vertrauen auftreten.“ Dabei wartet die Hertha
seit fast zehn Jahren auf einen
Heimsieg gegen den SC. Ihm
steht nicht nur Per Skjelbred
wieder zur Verfügung, sogar mit
dem Einsatz des Afrika-Cup-Siegers Salomon Kalou wird gerechnet.
ie Niederlage
gegen Borussia Dortmund
lag diese Woche den
Verantwortlichen
des SC Freiburg
schwer im Magen.
Und wohl noch
mehr der Auftritt
der eigenen Mannschaft – einer der schwächsten
in dieser Saison. Es schien, als
liege die gute Vorbereitung
in Spanien in ferner Vergangenheit, das Fehlen von Führungsspielern und einer homogenen Struktur auf dem
Platz wurde beklagt. Das sind
keine guten Vorzeichen vor
dem so bedeutenden heutigen
Auftritt in Berlin, der von der
Fachpresse so gern als SechsPunkte-Spiel im Abstiegskampf tituliert wird.
In einer aussagemäßig überaus kargen Pressekonferenz
ließ sich SC-Trainer Christian
Streich lediglich entlocken,
dass er von seiner personell
arg dezimierten Mannschaft
vor allem eines in der Hauptstadt erwartet: eine andere
Gegenwehr als gegen den ChampionsLeague-Teilnehmer
aus Westfalen.
Dabei weiß es keiner
besser als Christian
Streich: Allein mit
Kratzen und Beißen
ist es nicht getan.
Und somit ist die
spannende Frage vor dem
Spiel: Wie werden die Freiburger taktisch versuchen, nicht
mit leeren Händen das Olympia-Stadion zu verlassen?
Im ersten Auswärtsspiel der
Rückrunde – in Mönchengladbach – gab Streich eine offensive Marschroute aus, die viel
thematisiert worden war. Der
Sportclub verlor mit 0:1, dennoch ist der SC-Trainer heute
noch überzeugt, dass es die
richtige Entscheidung war.
Insider behaupten, heute wird
der Sportclub defensiv agieren, darauf bedacht, ja keine
Fehler zu begehen. Dies muss
nicht ängstlich, sondern kann
auch realistisch sein. Streich
wäre nicht Streich, würde er
aber nicht alle überraschen.
KURZ GEFASST
FUSSBALL
SC-Frauen starten ins Frühjahr
Mit einem Heimspiel gegen den MSV Duisburg beenden die
Fußballerinnen des SC Freiburg die Winterpause in der Bundesliga. Im heimischen Möslestadion wollen sich die Freiburgerinnen heute, 11 Uhr, mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus dem Ruhrgebiet frühzeitig in dieser Saison
DS
von der abstiegsgefährdeten Zone absetzen.
RODELN
Goldener WM-Auftakt
Zwölf Monate nach ihrem Olympiasieg hat Natalie Geisenberger
auch bei der Rodel-Weltmeisterschaft in Sigulda die Konkurrenz
deklassiert. Sie sorgte nach dem Doppelsitzer-Triumph von
Wendl/Arlt für einen goldenen WM-Auftakt in Lettland.
DPA
Keine Zeit für Ärger über Blechplatz
Felix Neureuther ist bei der ALPINEN SKI-WM nach Rang vier im Riesenslalom voll konzentriert auf den Slalom
Felix Neureuthers Frust über
den undankbaren vierten Platz
im Riesenslalom musste sofort
den Aussichten auf seine letzte
Medaillenchance bei der alpinen
Ski-Weltmeisterschaft weichen.
„Es steht am Sonntag für mich
das Rennen an, wo ich die besten
Chancen habe. Da gilt es sich voll
darauf zu konzentrieren“, sagte
der Skirennfahrer nachdem er
am Freitag (Ortszeit) um 0,22 Sekunden eine Plakette in Beaver
Creek/USA verpasst hatte.
So sah es auch Mathias Berthold. „Der Riesenslalom, das ist
rum“, sagte der deutsche Männer-Cheftrainer. „Ich denke, dass
wir das nicht hier analysieren
sollten. Das können wir zu Hause
machen, wenn es zum nächsten
Riesenslalom in Garmisch geht.
Jetzt sollte die volle Konzentration auf den Slalom gehen.“ Allein
dieser Torlauf am Sonntag (18.15
und 22.30 Uhr MEZ/ARD und Eurosport) sei „jetzt wichtig“.
Auf eine Jetzt-erst-Recht-Reaktion von Neureuther hofft der
Österreicher dabei allerdings
nicht. „Wenn er überpowert im
Slalom, ich glaube, das wäre
nicht gut“, betonte der Coach.
„Zu viel Attacke ist nicht notwendig. Er fährt so stark im Moment
im Slalom, dass er ganz locker
sein Ding durchziehen sollte.“
Fritz Dopfer, der als 15. das
schlechteste Riesenslalom-Resultat seiner bislang so konstant
starken Saison kassierte, erwartet unter normalen Umständen
einen guten Tag für den deutschen Skiverband. „Da muss
man kein Prophet sein, dass wir
da vorne mitreden können. Felix
ist Erster in der Weltrangliste, ich
bin Dritter. Von dem her haben
wir die Vorleistungen schon gut
gebracht“, sagte der 27-Jährige.
„Es geht bei Null los. Grundsätzlich können wir da mit breiter
Brust rangehen“, urteilte Dopfer
kampfeslustig.
Ted Ligety gelang das vor allem im Finale am Freitag, obwohl er im ersten Lauf noch 0,24
Sekunden Rückstand auf die
Spitze hatte. Dann aber demonstrierte der US-Amerikaner dem
begeisterten Heim-Publikum all
seine Klasse und raste wie auf
Schienen ins Ziel: mit Bestzeit.
Nachdem Ligety den USA die
erste Goldmedaille der WM beschert und mit dem dritten WMTitel im Riesenslalom in Serie einen Rekord aufgestellt hatte,
sprach der 30-Jährige seinem
Kumpel Neureuther Mut zu. „Wir
haben ein tolles Verhältnis. Ich
habe ihm gesagt, dass er das gewinnen soll am Sonntag. Er hat
eine große Chance. Er ist jemand,
den ich anfeuern werde“, kommentierte Ligety – obwohl er
selbst auch am Start des letzten
WM-Rennens dieser Titelkämpfe in den Rockies stehen wird.
Neureuther selbst freute sich
über das Gold Ligetys, der Marcel
Hirscher aus Österreich und den
drittplatzierten Franzosen Alexis Pinturault hinter sich ließ.
„Er ist ein sehr großer Freund
von mir. Deswegen: Ich habe
ihm von Herzen gratuliert“, sagte
Neureuther. Was der nun mit
insgesamt fünf WM-Titeln erfolgreichste Amerikaner bei
Weltmeisterschaften ihm zugeflüstert hatte, wollte er zwar
nicht verraten – aber das übernahm Ligety wenig später selbst.
Hirscher will nach Gold im
Team-Event und der Alpinen
Kombination nun seinen WM-Titel im Torlauf verteidigen. Einen
erneuten Zweikampf zwischen
ihm und Neureuther erwartet
Hirscher allerdings nicht zwingend. „Es gibt für den Sonntag
unglaublich viele Favoriten.“
Der WM-Slalom der Frauen
mit der Schwarzwälderin Maren
Wiesler vom SC Münstertal war
gestern erst nach Redaktions- Im Riesenslalom als Außenseiter Vierter, im Slalom nun einer der Goldschluss beendet.
DPA/DS Favoriten: Felix Neureuther will Weltmeister 2015 werden.
FOTO: DPA
10 SPORT
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Wenigstens der VfB verliert
FUSSBALL
1. Bundesliga – 21. Spieltag
Bor. Dortmund - FSV Mainz 05
4:2
(0:1)
Tore: 0:1 Soto (1.), 1:1 Subotic (50.), 2:1 Reus (55.), 2:2 Malli (57.), 3:2 Aubameyang (71.), 4:2 Sahin (78.) – Zuschauer: 80 200
Bayern München - Hamburger SV
8:0
(3:0)
Tore: 1:0 Müller (21.), 2:0 Götze (23.), 3:0 Robben (36.), 4:0 Robben (47.), 5:0
Müller (55.), 6:0 Lew (56.), 7:0 Ribery (69.), 8:0 Götze (88.) – Zuschauer: 71 000
(ausv.)
Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg
4:5
(0:3)
Tore: 0:1 Dost (6.), 0:2 Naldo (17.), 0:3 Dost (29.), 1:3 Son (57.), 2:3 Son (62.),
2:4 Dost (63.), 3:4 Son (67.), 4:4 Bellarabi (72.), 4:5 Dost (90+4) – Gelb-Rote
Karte: Spahic (82.) – Zuschauer: 28 000
Mönchengladbach - 1. FC Köln
1:0
(0:0)
2:1
(1:1)
Tor: 1:0 Xhaka (90+1) – zuschauer: 54 010 (ausv.)
1899 Hoffenheim - VfB Stuttgart
Tore: 1:0 Firmino (30.), 1:1 Sakai (39.), 2:1 Rudy (90+3) – Zuschauer: 30 000
Werder Bremen - FC Augsburg
3:2
(3:1)
Tore: 1:0 Lukimya (16.), 1:1 Klavan (22.), 2:1 di Santo (24.), 3:1 Selassie (45.),
3:2 Werner (79.) – Zuschauer: 40 000
Eintr. Frankfurt - FC Schalke 04
Sa. 18.30 Uhr
Hertha BSC Berlin - SC Freiburg
So. 15.30 Uhr
Hannover 96 - SC Paderborn
●
●
●
●
●
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1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
● 16.
● 17.
● 18.
Bayern München
VfL Wolfsburg
Mönchengladbach
FC Schalke 04
FC Augsburg
Bayer Leverkusen
1899 Hoffenheim
Werder Bremen
Eintr. Frankfurt
Hannover 96
1. FC Köln
Hamburger SV
FSV Mainz 05
Bor. Dortmund
Hertha BSC Berlin
SC Paderborn
SC Freiburg
VfB Stuttgart
So. 17.30 Uhr
21
21
21
20
21
21
21
21
20
20
21
21
21
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20
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20
21
16
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11
8
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7
6
6
4
6
6
4
3
4
4
5
6
4
1
8
5
5
7
4
6
5
10
4
3
8
9
6
1
3
5
6
9
5
8
8
7
9
9
10
7
11
11
8
8
11
53:9
46:23
28:17
31:22
30:27
34:27
33:34
35:43
38:41
23:30
19:24
14:30
27:30
25:29
26:38
21:34
21:30
21:37
Spielplan/1. Liga
Spielplan/2. Liga
FREITAG, 20. FEBRUAR
FREITAG, 20. FEBRUAR
VfB Stuttgart – Bor. Dortmund
Greuther Fürth – SV Sandhausen
VfR Aalen – FC Ingolstadt
Erzgebirge Aue – Darmstadt 98
SAMSTAG, 21. FEBRUAR
FC Schalke 04 – Werder Bremen
FSV Mainz 05 – Eintr. Frankfurt
FC Augsburg – Bayer Leverkusen
SC Freiburg – 1899 Hoffenheim
SC Paderborn – Bayern München
1. FC Köln – Hannover 96
52
44
36
34
34
32
29
29
25
25
24
23
22
22
21
20
18
18
SAMSTAG, 21. FEBRUAR
Karlsruher SC – VfL Bochum
TSV 1860 München – FC St. Pauli
SONNTAG, 22. FEBRUAR
Fort. Düsseldorf – 1. FC Nürnberg
Union Berlin – FC Heidenheim
FSV Frankfurt – FC Kaiserslautern
SONNTAG, 22. FEBRUAR
Hamburger SV – Mönchengladbach
VfL Wolfsburg – Hertha BSC Berlin
MONTAG, 23. FEBRUAR
Braunschweig – RB Leipzig
Die SC-Mitkonkurrenten im ABSTIEGSKAMPF aus Hamburg und Stuttgart leiden schwer
Gastgeber etwas zu ordnen.
Prompt kam Firmino zu einer
hochkarätigen Chance, doch
Schlussmann Sven Ulreich
konnte den Ball gerade noch abwehren (58.).
Spät erst besannen sich die
Hoffenheimer auf ihre technischen Möglichkeiten und hatten
die Stuttgarter sicher im Griff.
Anthony Modeste prüfte in der
Schlussoffensive der TSG noch
einmal Ulrich, Kapitän Andreas
Beck schoss am Tor vorbei - ehe
Rudy einen Konter zum 2:1 vollendete.
Zwei gute Nachrichten für
den SC Freiburg im Rennen
um den Klassenerhalt: Die
Mitkonkurrenten aus Hamburg und Stuttgart erlitten
gerstern bittere Niederlagen. Der HSV kam in München unter die Räder, die
Schwaben verloren das Derby in Hoffenheim in der
letzten Sekunde.
Der VfB Stuttgart stolpert immer mehr dem Abstieg in der
entgegen. Die Mannschaft von
Trainer Huub Stevens unterlag
in einer ganz schwachen Partie
bei 1899 Hoffenheim durch ein
Gegentor in der Nachspielzeit
mit 1:2 (1:1) und bleibt Tabellenletzter. Ausgerechnet der ExStuttgarter Sebastian Rudy
(90.+3 Minute) erzielte den Siegtreffer im baden-württembergischen Derby für Hoffenheim.
Roberto Firmino hatte mit seinem sechsten Saisontor (30.) die
TSG in Führung gebracht. Gotoku Sakai (39.) brach nach 448 torlosen Minuten den Bann bei den
Schwaben. Vor 29 309 Zuschauern in der nicht ausverkauften
Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena
spielte der VfB wie ein potenzieller Zweitligist und kassierte die
erste Auswärtsniederlage unter
Stevens. Die Hoffenheimer holten nach zuvor drei Niederlagen
in der Rückrunde den ersten
Sieg.
Beiden Teams war die Verunsicherung vom Anpfiff an anzumerken, die Partie war über weite Strecken ungemein zerfahren.
Hoffenheim spielte mit dem
meist wirkungslosen Ex-Stuttgarter Sven Schipplock im Angriff, nachdem Adam Szalai wegen eines Infekts fehlte. Für den
verletzten Tobias Strobl lief David Abraham in der Innenverteidigung auf, für den gesperrten
Eugen Polanski im defensiven
Mittelfeld der spätere Matchwinner Rudy.
Beim VfB drückte der Ex-Hoffenheimer Vedad Ibisevic zu-
–
Robben war überragend
–
Blickt in Stuttgart sehr harten Zeiten entgegen: Trainer Huub Stevens,
der Kreativfußball scheut wie der Teufel das Weihwasser.
FOTO: DPA
nächst ebenso die Bank wie zunächst Neuzugang Geoffroy Serey Dié von der Elfbeinküste. Der
Afrika-Meister, für 400 000 Euro vom FC Basel gekommen, hatte am Freitag erstmals mit der
Mannschaft trainiert und durfte
erst in der 87. Minute auf den
Platz.
Keines der beiden Teams fand
in der niveaulosen ersten halben
Stunde seine Linie. Auch die Hoffenheimer Offensive um Firmino war wirkungsschwach, zumal
dem unter der Woche erkrankte
Kevin Volland sichtlich die
Power fehlte. Die Führung fiel
dann überraschend, als Firmino
die Verwirrung in der Stuttgarter
Abwehr nutzte und ins linke Eck
schoss.
Auch Schiedsrichter Tobias
Welz (Wiesbaden) hatte Mühe,
bei den vielen Nickligkeiten auf
beiden Seiten. Unerwartet fiel
dann der Ausgleich für den VfB.
Sakai schoss Abwehrchef Emin
Bicakcic so glücklich an, dass
TSG-Keeper Oliver Baumann keine Chance hatte.
Auch nach der Pause taten
sich
beide
Mannschaften
schwer, zeigten sich spielerisch
allerdings leicht verbessert. Der
eingewechselte Sead Salihovic
versuchte, die Aktionen der
Die Königsklasse kann kommen:
Angeführt vom erneut überragenden Arjen Robben hat Bayern
München seine Generalprobe
für das Achtelfinal-Hinspiel der
Champions League bei Schachtjor Donezk am Dienstag in beeindruckender Manier bestanden. Gegen den völlig überforderten Hamburger SV gewann
der deutsche Rekordmeister locker und leicht mit 8:0 und
schoss sich für die kommende
Woche warm.
Es war zugleich der zeithöchste Münchner Bundesligaerfolg
seit dem 11:1 im Jahr 1971 gegen
Borussia Dortmund. Gegen den
HSV hatten die Münchner vor
knapp zwei Jahren mit 9:2 gewonnen. Für die Norddeutschen,
die ihre höchste Bundesliga-Niederlage kassierten, war es nach
zuletzt zwei Siegen ein herber
Rückschlag im Kampf um den
Klassenerhalt.
Nachdem der HSV in den ersten Minuten noch mit aggressivem Pressing Paroli geboten hatte, übernahmen die Hausherren,
bei denen Badstuber erstmals
seit fünf Monaten wieder in der
Startelf stand, das Kommando.
Auch das Fehlen von Xabi Alonso, der sich beim Anschwitzen
am Vormittag eine Verletzung
am Oberschenkel zugezogen
hatte, machte sich nicht bemerkbar. Im Gegenteil: Mit einer variablen Offensive spielten die
Bayern den HSV schwindlig. DPA
2. Bundesliga – 21. Spieltag
Fort. Düsseldorf - Erzgebirge Aue
2:3
VfL Bochum - Braunschweig
3:2
FC Heidenheim - Karlsruher SC
0:1
FC Kaiserslautern - VfR Aalen
1:0
FC Ingolstadt - SV Sandhausen
1:3
1. FC Nürnberg - Union Berlin
So. 13.30 Uhr
RB Leipzig - FSV Frankfurt
So. 13.30 Uhr
Darmstadt 98 - TSV 1860 München
So. 13.30 Uhr
FC St. Pauli - Greuther Fürth
● 1. FC Ingolstadt
● 2. FC Kaiserslautern
● 3. Karlsruher SC
4. Darmstadt 98
5. Braunschweig
6. Fort. Düsseldorf
7. RB Leipzig
8. FC Heidenheim
9. Union Berlin
10. 1. FC Nürnberg
11. VfL Bochum
12. FSV Frankfurt
13. SV Sandhausen
14. Greuther Fürth
15. Erzgebirge Aue
● 16. VfR Aalen
● 17. TSV 1860 München
● 18. FC St. Pauli
Mo. 20.15 Uhr
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„Einzigartige Bedeutung“
Erneut soll ein wichtiger Aktenfund die Arbeit der DOPINGKOMMISSION verlängern – Ministerin zurückhaltend
Elf Tage vor dem Schlichtungstermin im Wissenschaftsministerium in Stuttgart hat die Leiterin der Dopingkommission in
Freiburg, Letizia Paoli, diese Woche ihre Forderungen bekannt
gemacht: Sie lehnt einen verbindlichen Abschlusstermin für
die Dopingaufklärung ab, sie fordert eine Nachbesetzung für
ausgeschiedene (und einen gestorbenen) Mitarbeiter, und sie
will einen unabhängigen Ombudsmann zur Klärung von
künftigen Streitfragen. Alle drei
Punkte stehen in diametralem
Widerspruch zu dem, was Unirektor Hans-Jochen Schiewer
und wohl auch Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne)
anstreben: einen verbindlichen
und baldigen Abschluss der Forschungsarbeiten über die Dopinggeschichte der Universität
Freiburg. Von Ministerin Bauer
wird Merkel’sches Verhandlungsgeschick gefordert sein am
24. Februar, wenn sie sich mit
den verbliebenen Mitgliedern
der Evaluierungskommission
und Rektor Schiewer zusammensetzt.
Die Antwort auf die Frage,
warum Paoli jetzt mit ihren Forderungen vor dem Gespräch an
Theresia Bauer
die Öffentlichkeit geht, liegt auf
der Hand: weil sie nur über die
öffentliche Meinung Druck aufbauen kann. Denn wenn Ministerin Bauer einen Schlusspunkt
diktiert, dann ist Schluss.
Ihren Anfang genommen hat
die jüngste Debatte zur Dopingaufklärungvor einer Woche. Paoli hatte zwei Landesministerien,
das Landeskriminalamt und
Rektor Schiewer über den Fund
von Unterlagen „von dopinghistorisch einzigartiger Bedeutung“ informiert und wegen der
Aufarbeitung des neuen Materials einen verbindlichen Abschlusstermin abgelehnt. Mit
dem Fund neuer Akten hatte sie
bereits vergangenen Mai einen
Aufschub des Abschlussberichts
bis in den Herbst oder Winter
2014 begründet – und auch diesen Termin verstreichen lassen.
Dagegen setzte sich die Universität zur Wehr und gab aufgrund
vieler offener Fragen eine Forschungsstelle in Planung, die die
Arbeit der 2007 eingesetzten
Kommission fortsetzen soll. Die
Kommission soll schließlich
nicht zu einem Dauerzustand
werden. Die Kommission dagegen begründet die vielen Verlängerungen mit massiver Behinderung ihrer Arbeit durch die Universität.
Im vergangenen Herbst hatte
Wissenschaftsministerin Bauer
dem Druck Paolis in der Öffentlichkeit nachgegeben und einem
späteren Abgabetermin zugestimmt. Um das zu erreichen,
hatte Paoli im Oktober sogar mit
Rückzug gedroht und davor gewarnt, dass alle bislang von der
Kommission zusammengetragenen Informationen zur Dopingvergangenheit der Uni aus
rechtlichen Gründen vernichtet
werden müssen. Die These von
der Aktenvernichtung blieb
nicht unwidersprochen. Doch
Letizia Paoli
FOTOS: DPA
der Druck war da, und die Grüne
wollte sich keine Blöße geben
ausgerechnet beim Thema Dopingaufklärung.
Auf die jetzt verschickte Information über die brisanten Funde hat Wissenschaftsministerin
Bauer drei Tage später mit einer
knappen Pressemitteilung reagiert: Sie freue sich auf eine konstruktive gemeinsame Analyse,
welche Aufgaben die Kommission vor dem Abschluss ihrer Arbeit noch zu bewältigen hat. Die
erhofften Zugeständnisse an die
Paoli-Kommission sind ausgeblieben.
KLAUS RIEXINGER
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de, Desserts und Salate.
15.Februar2015
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ZUR PERSON
Paul Gauguin
Wenn sich ein zwielichtiges Lebensglück kurz entfaltet: Gauguins Gemälde „Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?“ (Ausschnitt)
zeigt seine Utopie, in der Realität und Träume ineinander übergehen.
FOTO: ZVG
Träumer, Chaot, Visionär
PAUL GAUGUIN
in der Fondation Beyeler: Triumph der Kunst über das gelebte Leben
Paul Gauguin gilt gerne als
der Maler, der in der Südsee
sein Paradies gefunden hat.
Ein Klischee, das die Fondation Beyeler in ihrer großen Schau erfolgreich zurechtrückt.
NIKOLAUS CYBINSKI
schafft er in den ihm verbleibenden knapp zwei Jahrzehnten ein
malerisches und skulpturales
Œuvre von radikaler Genialität.
Die bei den Pariser Bohemiens
grassierende Zivilisationsmüdigkeit verwandelt er in künstlerische Produktivität, „flüchtet“
in die Südbretagne, verwirklicht
in Pont-Aven „den Entschluss
zur archaisierenden Askese“
(Werner Hofmann) und malt
1888 das Bild „La vision du sermon“ (Die Vision nach der Predigt), das Jakobs Kampf mit dem
Engel thematisiert.
Alles ist neu in diesem Bild:
Die Gruppe der Bretoninnen, deren weiße, konturierte Coiffes
das untere Drittel des Bildes füllen, und über deren Köpfe hinweg die Blicke auf den Kampf Jakobs mit dem Engel fallen, wobei
ein von rechts unten nach links
oben sich biegender Baumstamm beide Bereiche brutal
trennt.
es lebt von seinen starken Farben, dem Weiß der Coiffes und
dem Rot des Kampfterrains.
In einem Brief spricht Gauguin „vom musikalischen Part,
den von nun an die Farbe in der
modernen Malerei spielen wird.
Gleich der Musik ist sie Schwingung und dazu befähigt, vom
Unbestimmtesten ausgehend
das Allgemeinste in der Natur zu
erreichen: ihre innere Kraft.“
Abseits der großstädtischen
Zivilisation erfindet Gauguin die
Malerei neu, malt nun Bilder von
archaisierender Dramatik wie
„Le Christ jaune“, „Autoportrait
au Christ jaune“, „Le Christ vert“,
„Le Christ au jardin des Oliviers.“
Bilder, deren emotionale und gedankliche Kraft bis heute ungebrochen ist. An seine Frau Mette,
die mit den Kindern nach Kopenhagen zurückgekehrt war,
schrieb Gauguin, er sei nun in
Pont-Aven der allseits anerkannte Maler. Nur nicht in Paris. Von
dort schlug ihm gehässige Kritik
entgegen. Selbst der ihm wohlgesonnene Camille Pissarro bemängelte, seine Bilder seien
nicht „sozial, antiautoritär und
antimystisch“, und er sei eben
doch „kein Seher“, vielmehr „ein
Schläuling“.
Enttäuschungen,
Verärgerung, Fernweh und die vage
Junge Frauen, tropische Vegetation, betörende Anmut: Mit seinen auf Tahiti und der Marquesa-Insel Hiva Oa gemalten Bildern wurde Paul Gauguin in Europa berühmt und populär. Sie
bestätigten das nach seinem Tod
(1903) einsetzende und bis heute
gepflegte Klischee, der Maler habe in der von ihm ersehnten paradiesischen Welt das Glück eines reinen, ungeteilten Lebens
gefunden. Wir wissen heute,
dass dem nicht so war und dass
es nun an der Zeit ist, diese von
seinen Bildern ausgehenden „eskapistischen Fantasien“ (so Kurator Martin Schwander) endlich Die zeichenhaft
zu annullieren, um mit neuen gewordene Vision
Blicken Werk und Leben Paul –
Gauguins zu sehen und zu ver- Die Raumtiefe ist fast aufgegeben zugunsten einer farbigen
stehen.
Dem dient die von Schwander Flächigkeit, die eines klar signaliund Raphael Bouvier kuratierte siert: Das Bild zeigt keine reale
Ausstellung, die 43 Gemälde und Begebenheit, denn es ist zeiacht Skulpturen versammelt, chenhaft gewordene Vision. Und
darunter in Basel noch
nie gezeigte Leihgaben
aus 13 Ländern, um den
„Künstler, (der) seinem
Leben romantische Züge
verliehen hatte“ (Schwander), in der ungeteilten
Fülle seiner Existenz erscheinen zu lassen. Da ist
es folgerichtig, dass den
Besucher im ersten Saal
ein Selbstporträt empfängt und eines ihn im
letzten
verabschiedet,
gleichsam als Motto und
Epilog für einen, dessen
Leben und Werk untrennbar ineinander verwoben
sind. Und das heißt bei
Gauguin auch, immer die
Rolle zu spielen, die er
sich für die jeweilige Lebenssituation
erdacht
hat.
Spätberufen – mit 35
Jahren entschließt er sich
zur Kunst als Beruf – Ein Bild, an dem alles neu ist: „La Vision du sermon“ von 1888
–
Hoffnung, finanziell zu gesunden, lassen Gauguin 1891 nach
Tahiti aufbrechen. Hier hoffte er
eine Art gesteigerte Bretagne anzutreffen und mit den zu malenden Bildern das Pariser Publikum endgültig zu erobern. Zu
Lebzeiten gelang ihm das nicht,
doch sie begründeten seinen
Nachruhm.
Jenseits der „eskapistischen
Fantasien“ zeigen diese Bilder
eben keine heile Welt; Tahiti und
die Marquesa-Insel sind kein
Garten Eden, sondern französische Kolonien, und Gauguin
kam, wie Ingo F. Walther
schreibt, als „Kolonisator, um
den Eingeborenen das von ihrer
primitiven Kultur zu nehmen,
was er der Alten Welt für nützlich
erachtete“.
Sehen wir in der Ausstellung
diese Bilder, lesen wir sie heute
als Projektionen einer Utopie, in
der Realität und Träume ineinander übergehen. Klar erkennbar wird das in dem großen Gemälde „Woher kommen wir? Was
sind wir? Wohin gehen wir?“ Geburt und Tod markieren die jeweiligen Endpunkte; was wir
sind, verrät die Bildmitte: Teilhaber eines sich kurz entfaltenden
zwielichtigen Lebensglücks.
Noch eindeutiger aber zeigt
das Bild „Contes barbares“ (Exotische Erzählungen) das Ineinander von Realität und
Traum, dieses Mal als negative Utopie: das Gesicht
des Mannes im blauen Kittel verrät Skepsis, während
die beiden Frauen im Vordergrund stumm elementares Glück auszudrücken
scheinen. Sehen wir in
dem Mann nicht Gauguins
Freund Meyer de Haan,
sondern den Maler selbst,
wird erkennbar, was Gauguin am Ende seines Lebens wusste: Erfüllbar war
sein Wunsch nach elementarer
Ursprünglichkeit
nicht im Leben, sondern
allein in der Kunst.
> PAUL GAUGUIN Fondati-
FOTO: ZVG
on Beyeler, Riehen. Täglich
10 bis 18 Uhr (Bis 28. Juni),
Eintritt 28 Franken. Reiches
Begleitprogramm
unter
www.fondationbeyeler.ch
wird am 7. Juni 1848 in Paris geboren.
1849 wandern die republikanisch gesinnten Eltern nach dem Sieg Louis
Napoleons nach Peru aus. Tod des Vaters
auf der Reise. 1855 Rückkehr nach Orléans,
1862 Rückkehr nach Paris.
1865 Ausbildung als Schiffsjunge, 13-monatige Weltreise. Tod der Mutter.
1868 Eintritt in die Kriegsmarine.
1870 Agent des Börsenmaklers Bertin in Paris – Spekulationen
verhelfen ihm bald zu Wohlstand. 1871 Malstudien mit ClaudeEmile Schuffenecker. 1873 heiratet er das dänische Kindermädchen Mette Sophie Gad.
1874 beginnen Kontakte zu den Impressionisten, 1879 malt
er mit Pissarro und Cézanne; 1882 stellt er mit den Impressionisten aus. 1883 beendet er seine Tätigkeit an der Börse.
1884 Umzug nach Rouen, dann nach Kopenhagen zu Mettes
Eltern. 1885 Zerwürfnis mit den Schwiegereltern, Rückkehr
nach Paris, arbeitet als Plakatkleber. Rückzug nach Pont-Aven;
Erfolge als Maler. Lernt Theo und Vincent van Gogh
kennen.
1891 Trennung von der Familie und Freunden, Einschiffung
nach Tahiti. 1893 Geldmangel, Augenerkrankung, Vereinsamung: Rückkehr nach Paris. Lebt mit Javanerin Annah
zusammen. 1895 erneuter Aufbruch nach Tahiti.
1896 rege Maltätigkeit trotz Depression, Krankheit und
Geldmangel. 1897 Alkohol und Syphilis ruinieren seine
Gesundheit, Selbsttötungsversuch 1898. Todkrank will Gauguin
nach Paris zurückkehren.
1903 Paul Gauguin stirbt am 8. Mai 54-jährig in seinem Haus
in Atuona.
CYB
The Tiger Lillies
WER SICH NACH EINER SÜSSEN Indianerprinzessin benennt, kann
nur Gutes im Sinn haben. Schön, dass es zu jeder doofen Regel eine
überzeugende Ausnahme gibt. Die Londoner Tiger Lillies (eben nach
der aus „Peter Pan“) sind nämlich so etwas wie die inoffiziellen Markenbotschaften des Bösen, Perversen, Verdreckten und Geschmacklosen.
Dass Sänger und Akkordeonist Martyn ausgebildeter Countertenor ist,
beweist er in rührenden, nicht weniger rüden Balladen. Ob sich das
Image nicht abnutzt, muss man vor Ort entscheiden: Donnerstag, 19.
Februar, 21.15 Uhr, Kaserne Basel. Karten kosten 28 Franken.
FOTO: PR
KURZ GEFASST
AUSSTELLUNG
Villa Berberich zeigt Kurt Haug
Der Bad Säckinger Kunstverein Hochrhein stellt im Kulturhaus
Villa Berberich Werke des Künstlers Kurt Haug aus. Die Vernissage
findet am kommenden Sonntag, 22. Februar, um 11 Uhr statt.
Die Kunsthistorikerin Angeline Schube-Focke gibt eine Einführung, Dietrich Zöller spielt Querflöte. Geöffnet ist die
Ausstellung noch bis zum 18. April jeweils mittwochs, 16 bis
18 Uhr, samstags sowie sonn- und feiertags, 14 bis 17 Uhr.
DS
TANZ
Zürich richtet Festival aus
Von Donnerstag, den 19. Februar, bis Sonntag, 22. Februar,
finden in Zürich die Zeitgenössischen Schweizer Tanztage
2015 statt. Die Plattform bietet Einblick in die neuesten Entwicklungen der zeitgenössischen Schweizer Tanzszene. Während
vier Tagen werden 14 Compagnien aus der ganzen Schweiz
ihre neuesten Produktionen präsentieren. Außerdem wird
ein Rahmenprogramm angeboten, mit Projektpräsentationen
sowie Diskussionsrunden. Einzeltickets kosten 16 Franken.
Für einige Veranstaltungen sind nur noch Restkarten an der
DS
Abendkasse, in der Gessnerallee 8, zu bekommen.
12 KULTUR IN DER REGION · EXTRA
Der Sonntag · 15. Februar 2015
Gebanntes Naturschauspiel
Der spätromantische Maler ADOLF STÄBLI hat seine Liebe zum Atmosphärischen auf die Leinwand gebracht
Er liebte die Natur, insbesondere Gewitter. Derzeit
wird der Schweizer Maler
Adolf Stäbli im Aargauer
Kunsthaus gezeigt.
MIRIAM JAENEKE
„Meine Malerei ist Erlebnis,
nicht Erfindung “ – so formulierte Adolf Stäbli sein künstlerisches Selbstverständnis. Erfunden sind die von ihm inszenierten Landschaften in der Tat
nicht: Der 1842 im schweizerischen Winterthur geborene Maler ließ sich inspirieren von Au-,
Berg- und Flusslandschaften in
der Schweiz, im Harz und in seiner Wahlheimat Oberbayern.
Zum Erlebnis werden sie durch
Stäblis wohldosiertes Dramatisieren: mit Caspar-David-Friedrich’schen düsteren Wolkentürmen, mit dunklen Baumriesen,
fast immer aber mit verhei-
ßungsvoll leuchtendem Horizont, mal als heller Himmel, mal
als zu erahnende Wasserfläche.
Stets ist es eine Gesamtkomposition, die ihre geballte Wirkung
vor dem gebannten Zuschauer
eines Naturereignisses entfaltet.
Stäblis Werke heißen „Sturm“,
„Herbststimmung“ und „Gewitterlandschaft im Tessin“, ausgestellt sind Bilder von 1860 bis
1900: Der 1901 in München verstorbene Künstler war bis zum
Schluss aktiv. Seine Kompositionen in Öl sind mal mit großzügigen Pinselstrichen hingeworfen,
mal hat er mit feinen Linien das
Vor-Bild Natur nachempfunden.
In seiner Heimatverbundenheit
als Triebfeder erinnert er an
Hans Thoma. So setzt er beispielsweise einen Reiter auf ein
weiß leuchtendes Pferd mitten
in „Schloss Kyburg, vom Eschenberg aus aufgenommen“. Wobei
das „aufgenommen“ nochmals
seinen Anspruch verdeutlicht, Adolf Stäbli, „An der Amper“, nach 1890
FOTO: ZVG/STADLER
sich bei seiner bildhaften Erschaffung einer Realität an der
Wirklichkeit zu orientieren.
Vor dem Bild stehen Manuela
Hobler und Larissa Galler: Man
sehe, dass Stäbli der naturalistisch ausgerichteten Münchner
Schule angehört habe. Andererseits machten allein die Größenverhältnisse deutlich, wie stark
Stäbli die Natur überhöhte:
„Schau mal, wie klein die Figur
im Vergleich zu dem Baum
wirkt“, sagt Larissa Galler. Gekommen sind die beiden Freundinnen wegen einer zeitgenössischen Ausstellung von Miriam
Cahn. Die Malerin erhielt 2013
den Basler Kunstpreis sowie den
Oberrheinischen
Kunstpreis
2014. Trotzdem schauen sich
Galler und Hobler auch Stäblis
Werke an: „Auch der Blick in die
Vergangenheit ist interessant.“
Jeder assoziiere mit Stäblis
Landschaften etwas Eigenes, findet Hobler.
„Stimmungslandschaften“
nennt der Kurator der Ausstellung Thomas Schmutz die Bilder
und schreibt: „Einfühlung als
Grundlage für das Erlebnis ist
das Leitmotiv. Stäblis Werk verlangt nach diesem spätromantischen Rezeptionsmodus. Bei
Stäbli wird die Natur selbst zum
Helden, genauer genommen die
Atmosphäre, jene dünne und
sensible Zone zwischen festem
Planeten und beginnendem All,
die durch Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und tektonische
Begebenheiten
das
Wetter
macht.“
Wie vielfältig Stäbli sein Thema, das Verhältnis des Menschen zur Natur, zu variieren
weiß, ist faszinierend zu sehen.
> ADOLF
STÄBLI, Aargauer
Kunsthaus in Aarau, geöffnet
dienstags bis sonntags 10 bis 17,
donnerstags bis 20 Uhr, bis 12.
April. Eintritt: 15 Franken
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Trotz gekürzter Vergütungen kann sich die Nutzung der SOLARENERGIE lohnen
In den vergangenen Monaten
war viel von Kürzungen der Zuschüsse und Vergütungen im Bereich der Solarenergie zu lesen.
Aber was genau bedeutet das für
Hausbesitzer, die im laufenden
Jahr eine Solarstromanlage auf
ihr Dach bauen wollen?
Seit August ist die Reform des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes
(EEG 2014) in Kraft. Sie soll die
Energiewende in Deutschland
voranbringen. Anlagenbetreibern beschert sie vor allem sinkende Einnahmen. Die Vergütungen, die Neueinsteiger in einer bestimmten Höhe für ihren
erzeugten Strom 20 Jahre lang
bekommen, verringern sich mit
jedem Monat, den die Anlage
später in Betrieb geht. Das wird
auch 2015 so bleiben. Doch kann
sich die Investition in Solarenergie noch rechnen, wenn ein großer Teil des erzeugten Stroms
selbst verbraucht wird.
Die meisten Neuerungen des
EEG gelten für größere Anlagen
mit einer Leistung von mindestens 500 Kilowatt. Deren Betreiber bekommen nun keine feste
Einspeisevergütung mehr. Stattdessen müssen sie ihren Strom
eigenständig verkaufen. Ab Januar 2016 gilt das auch für neue
Anlagen ab 100 Kilowatt. „Privatleute wird das allerdings kaum
betreffen“, sagt Sascha Schulz
von der Energieagentur NRW.
„Zum Vergleich: Eine Solaranlage auf einem 60 Quadratmeter
großen Dach eines Eigenheims
hat eine Leistung zwischen 7,5
und 8 Kilowatt.“ Für Anlagen bis
FAKTEN
Stromspeicher
Die Anschaffung eines Solarstromspeichers wird staatlich
gefördert. „Die Bundesregierung übernimmt beim Kauf
eines Batteriespeichers bis zu
30 Prozent der Kosten“, erläutert Carsten Körnig vom Bun-
desverband Solarwirtschaft.
Wie hoch die individuelle Förderung ist und mit wie viel
Ertrag sie rechnen können,
finden Interessenten über das
Fördernavi sowie den Solarrechner der Energieagentur
NRW heraus (www.energieagentur.nrw.de).
DS
Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.
Wenn möglichst viel davon selbst verbraucht wird, lohnt sich das Produzieren von Solarstrom auf dem eigenen Hausdach noch. FOTO: DPA
10 Kilowatt sieht das EEG auch
weiterhin die garantierte Einspeisevergütung vor.
Sie sinkt derzeit aber um 0,5
Prozent pro Monat. Doch auch
das ist nicht sicher: „Gefördert
werden deutschlandweit nur
Photovoltaikanlagen im Umfang von 2 400 bis 2 600 Megawatt pro Jahr“, erklärt Schulz.
Werden zu viele Anlagen in Betrieb genommen und damit das
Volumen aufgebraucht, sinke
die Einspeisevergütung stärker.
„Es empfiehlt sich also, rechtzeitig zu prüfen, ob sich eine neue
Photovoltaikanlage rechnet“, so
Schulz. Trotz sinkender Fördersätze lohnt es sich 2015 auf Solar-
energie zu setzen, meint der
Bundesverband Solarwirtschaft.
„Sonnenstrom vom eigenen
Dach kostet nur noch die Hälfte
dessen, was ein privater Verbraucher beim Energieversorger bezahlen muss“, sagt der Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Er
rät aber, möglichst viel des
Stroms direkt zu nutzen oder in
einer Batterie zu speichern (siehe Kasten). „Waschmaschine
oder Geschirrspüler sollten beispielsweise dann laufen, wenn
die Photovoltaikanlage Strom
erzeugt.“ Nur der Überschuss
wird noch in das Netz eingespeist und vergütet.
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Der Sonntag · 15. Februar 2015
Ein köstlicher Schock
Jetzt haben BLUTORANGEN Saison: Sie eignen sich für Saft, Desserts und Salate
RIESLING
Pigott erforscht dasWunder
K
In einer Welt, in der Himbeeren oder Tomaten mitten im Winter niemanden
beeindrucken, sind sie eine
köstliche Rarität geblieben:
Blutorangen gibt es nur
jetzt. Sie reifen zwischen
Mitte Dezember und Ende
März auf Sizilien und bringen Farben und Vitamine
ins Glas und auf den Teller.
SIGRUN REHM
„Viele Kunden fragen immer mal
nach, wann es endlich Blutorangen gibt“, berichtet Gaetano Vitolo, der in Freiburg-Haslach den
italienischen
Feinkostladen
L’Ulivo als stilechten Alimentari
mit Cafébar betreibt. Doch die
Früchte mit dem besonderen
süß-sauren Aroma gibt es frühestens eine Woche vor Weihnachten, und sobald der Frühling beginnt ist Schluss.
Mit einem großen Messer
schneidet Vitolo einige Früchte
auf: Groß, süß und saftig liegt
ein Exemplar der Sorte Tarocco
Gallo aus der Gegend um die sizilianische Stadt Palagonia in
seiner Hand, kleiner, säuerlicher
und dunkler kommt die Sorte
Moro daher, die auf den Hängen
des Vulkans Ätna wächst. „Die
Farbe und der Geschmack der
Blutorange kommen vom vulkanischen Boden und von den großen Temperaturunterschieden“,
erklärt der Obsthändler. „Jeder
Baum erlebt einen Schock pro
Tag – morgens hat es 1 Grad, mittags sind es 20 Grad.“ Dieses
Wechselspiel von Kälte und Sonne ist das Geheimnis der Blutorange. Versuche, die Früchte
außerhalb Siziliens zu züchten,
seien daher bislang wenig erfolgreich: „Das klappt nicht gut, und
die Früchte schmecken auch anders, eben weil Klima und Boden
nicht stimmen“, sagt Vitolo.
So stammen rund 90 Prozent
der Blutorangenweltweit aus der
Gegend zwischen Catania, Syra-
NACHSCHLAG
cus, Ragusa und Enna auf Sizilien. Die „Arancia rossa di Sicilia“
ist als geografische Herkunftsbezeichnung in der Europäischen
Union geschützt. Wenn die immergrünen Bäume ab April wieder blühen, kommen die Imker
mit ihren Bienenvölkern, um sie
reinen Blutorangennektar sammeln zu lassen. In hiesigen Supermärkten und Obstgeschäften kosten Blutorangen zur Zeit
zwischen 1,50 und 2,50 Euro pro
Kilo. „Menge und Größe der
Früchte sind jedes Jahr ein bisschen anders, je nach Wetter“, sagt
Gaetano Vitolo.
Während seine deutschen
Kunden Blutorangen vor allem
als frisch gepressten Saft zum
Frühstück schätzen, kommt in
Italien eine Fülle von Desserts
auf den Tisch: Mousse und Sorbet, Parfait und Panna Cotta, Ku-
FAKTEN
MARMELADE aus Blutorangen: 850 ml Saft auspressen
und mit 500 g Gelierzucker
der Sorte 2:1 in einem hohen
Topf erhitzen, regelmäßig umrühren. Nebenbei etwa sechs
kleine Gläser samt Deckel im
Spülbecken mit kochendem
Wasser übergießen, um sie zu
desinfizieren. Kleinen Teller
für die Gelierprobe in den
Kühlschrank stellen. Wenn die
Saft-Zucker-Masse brodelt,
Hitze reduzieren und exakt
4 Minuten unter stetigem Rühren sprudelnd kochen lassen.
Einen Klecks von der Masse
auf den gekühlten Teller geben
und schauen, ob sie geliert.
Marmelade in die Gläser gießen, mit Deckel sehr fest verschließen und für einige Minuten auf den Kopf stellen,
um ein Vakuum zu schaffen.
Nach wenigen Stunden ist die
Marmelade fest.
HINWEIS: 1 kg Früchte ergeben
etwa 600 ml Saft. Um größere
Mengen Marmelade herzustellen, empfiehlt es sich nicht,
die Menge einfach zu vervielfachen, lieber mehrere kleine
SIR
Portionen kochen.
chen, Soßen und Cocktails, die
sonst mit anderen Zitrusfrüchten hergestellt werden, erhalten
durch die Blutorange Farbe und
Frische. Gewürze wie Vanille und
Zimt harmonieren fein. Wer
noch nie selbst Marmelade eingekocht hat, kann mit Blutorangen ein einfaches und erfolgreiches Debüt erleben (siehe Rezept). Das leuchtende Pink ist ein
wahrer Hingucker.
Auch pikanten Gerichten gibt
die Blutorange eine besondere
Note. Gaetano Vitolo schätzt den
Fenchel-Blutorangensalat, der in
der sizilianischen Küche einen
festen Platz hat. Dafür werden
zwei Blutorangen filetiert und
mit einer klein gehackten Zwiebel, einem in feine Streifen geschnittenen rohen Fenchel und
etwas Radicchio gemischt. Zum
Schluss gibt man Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und gutes Olivenöl darauf. „Essig braucht es
nicht, die Früchte haben genug
Säure“, sagt Vitolo. Viel Vitamin C und wertvolle Anthocyane, die zu den zellschützenden
sekundären
Pflanzenstoffen
zählen, machen diesen Wintersalat zu einer sehr gesunden Köstlichkeit.
ann es spannend sein,
wenn sich ein Weinjournalist 232 Seiten lang mit
nur einer einzigen Rebsorte befasst? Sehr sogar! Zumindest
wenn der Autor
Stuart Pigott
und die Rebsorte Riesling
heißt. Global
betrachtet ist
der Riesling immer noch ein
Außenseiter.
Trotz seines
einzigartigen
Geschmacks
und seiner geschmacklichen
Bandbreite von
knochentrocken bis honigsüß steht der Riesling im Schatten von Chardonnay, Sauvignon Blanc und Grauburgunder.
Das liegt auch daran, dass ihm
das Image des süßen Massenweins nachhängt, als der er in
den 1970er Jahren aus unerklärlichen Gründen zum deutschen Exportschlager wurde.
Vor allem aber wird er nur selten angebaut. So macht der
Riesling nur ein Prozent der
weltweiten Weinproduktion
aus. In „Planet Riesling“ erforscht der renommierte britische Weinkenner Stuart Pigott
das Riesling-Wunder, das seit
einigen Jahren immer mehr
Weintrinker in seinen Bann
zieht. Er skizziert in seinem
ebenso mitreißend wie unkonventionell geschriebenen Werk
das weltweite Netzwerk zwischen Winzern, Sommeliers
und Weinhändlern und folgt
der Rebsorte um die ganze Welt.
Dieses Netzwerk der Eingeweihten ist für ihn der „Planet
Riesling“. Viel erfährt man da-
bei über die wachsende Riesling-Szene in Übersee, deren
Gravitationszentrum das East
Village von New York ist, wo
2008 die Idee zum Weinfestival
„Summer of
Riesling“ entstand. Pigott
führt den Leser
zu den prägenden RieslingRegionen: von
den USA und
Kanada, über
Australasien,
Österreich,
Deutschland
bis hin zu Riesling-Randgebieten wie Italien und Südamerika. Bis ins
kleinste Detail und durch zahlreiche Fotos illustriert beleuchtet er die Szene, porträtiert die –
aus seiner Sicht – besten Weingüter und räumt mit so mancher Mär auf. Unterhaltsam
und fachkundig erläutert er,
wie der Riesling zu seinem Aroma kommt, welche Rolle die Bodenbeschaffenheit spielt, warum die Rolle der Flüsse überbewertet wird und weshalb der
Rheingau, die Wiege des Rieslings, zum Vorbild für sämtliche Weinregionen der Welt
wurde. Bis in die Mitte des 20.
Jahrhunderts galten die Rheingau-Rieslinge als die Aristokraten unter den Weinen und waren teurer als die berühmtesten
französischen Rotweine. Zum
Schluss präsentiert der Autor
seine ganz persönliche Liste der
100 besten Rieslinge weltweit –
aufgefächert von trocken bis
süß.
SVEN MEYER
> STUART PIGOTT: Planet Riesling, Tre-Torri Verlag, 29,90 Euro.
Scheibenfeuer in Wettelbrunn
Vom Park in dieWildnis
Ausflugstipp: In der Straßburger ROBERTSAU kann man spazieren, flanieren und sich verirren
Nachgerade typisch für die
deutsch-französische Geschichte Straßburgs ist der Park des
Château de Pourtalès in der Robertsau im Norden Straßburgs,
wo die Metropole in Dörfer und
Ackerbau ausfranst. Vom Parkplatz führt ein Weg schnurgerade nach Norden. Man kann sich
vorstellen, wie hier vor 100 Jahren zur Fuchsjagd geblasen wurde oder gar vor noch längerer
Zeit Wunderliches geschah: Der
Turm im Wald hätte auch den
Gebrüdern Grimm gefallen.
Wie eine Trennlinie führt der
Weg auf dem Damm (la digue)
durch den Forst. Man geht „auf
der Werb“ – so die alte Bezeichnung – und hat linker Hand eine
große Wiese und dahinter den
Schlosspark und rechts einen urtümlichen Wald mit einigen Seen. Am Wegrand finden sich Zeugen aus der Vergangenheit,
Marksteine, auf denen noch gut
„Gemeinde Strasburg“ zu lesen
ist. Die Bunker der 1930 bis 1940
erbauten Maginotlinie wurden
in den Damm integriert. Auch
der Damm selbst ist Teil der Historie und gehört heute zur „piste
des forts“, also zu einem Radweg,
der den Befestigungsgürtel
Straßburgs verbindet.
Um bei den unseligen Zeiten
zu bleiben: Im Wald stürzte anno
1944 ein amerikanischer Bomlung. Der große Weg auf dem
ber ab, und ganz in der Nähe
Damm scheint nicht enden zu
bei Fort Ney („Fuchs am Buwollen und macht eine sanfte
ckel“) wurde der Nazi-GauleiBiegung gen Westen. Manche
ter Robert Wagner 1946 erder abgehenden Wege haben
schossen.
Namen („Wolf’s Waj“), andere
Das Waldgebiet im Norden
sind namen- und ziellos. Eh
Straßburgs zählt heute zu den
man sich’s versieht, wird aus
friedlichen Gebieten der Stadt
dem Spaziergang eine Wandeund ist wie gemacht für kurze,
rung durch die Rheinauen.
längere und ausufernde SpaVerlaufen? Da ab dem früziergänge. Die ehemalige Ruhen Nachmittag sehr viel Volk
prechtsau ist eine grüne Lununterwegs ist, findet sich gage, die jetzt vor dem Frühling
rantiert jemand, der den Weg
noch in einer Art Schockstarre
zurück weiß. Das Château
verharrt. Mattgrün ist die grokennt jeder. Dort, am verlasseße Wiese, auf der schottische
nen Schloss, ist der Wald ein
Rindviecher grasen. Dunkelbisschen zahmer. Wen es nach
grün ist das Efeu, das sich
Kaffee und Kuchen gelüstet,
Baum für Baum den Wald erder findet am Waldrand eine
obert. Leuchtendgrün ist das
Beiz, leider mit horrenden KuMoos auf den gefallenen Bäu- Charmant verwittert präsentiert sich
chenpreisen (6 Euro/Stück)
men, die in Gruppen vor sich der Markstein der „Gemeinde Strasund etwas weiter in der Stadt
hinrotten. Braun ist die be- burg“ am Wegrand.
FOTO: PC das tadellose Café Gerber (28,
herrschende Farbe. Musik von
Allee de la Robertsau), nicht
Brahms oder Tom Waits würde rechts in die Wildnis ab. Spazier- ganz so teuer und mit Starqualijetzt gut passen.
gänger, Waldläufer und Radler täten in Sachen Kuchen, Torten
Was dem Spaziergang einen nutzen sie. Wildschweine und und süße Stückchen.
Rhythmus gibt, sind die Plata- Rotwild soll es auch geben, doch
PASCAL CAMES
nen links und rechts. Hier und da halten sich die Tiere bedeckt.
ragt eine schwarze Eiche mit ihDie Pfade führen zu toten > ANFAHRT: In Straßburg Richren krummen Ästen gen Him- Rheinarmen, Tümpeln und an- tung Orangerie/Robertsau fahren,
mel, auch Birken, fast so hoch deren Wasserstellen, Giessen ge- dann geradeaus nach Robertsau,
wie die Platanen, gibt es. Bald hat nannt, die von unterirdischen dort der Rue Boecklin folgen, rechts
man die große Wiese hinter sich, Quellen gespeist werden. Ganze in die Rue Mélanie abbiegen und
und von der Werb zweigen Wege Bäume liegen im Wasser und er- bis zum Parkplatz des Château de
und Trampelpfade links und innern an Krokodile in Lauerstel- Pourtalès fahren.
ALLE JAHRE WIEDER veranstaltet der Förderverein des Löschzugs
Wettelbrunn sein Scheibenfeuer am Ausgang des Staufener Ortsteils.
Am Samstag, 21. Februar, sollen die brennenden Scheiben wieder
fliegen, um 17.30 Uhr geht es los. Für Scheiben und Stecken sowie für
die Bewirtung sorgt die Feuerwehr. Trockene Sitzgelegenheiten auch
bei schlechtem Wetter sind im Zelt vorhanden. Informationen unter:
www.feuerwehr-wettelbrunn-loeschzug.de
FOTO: DANIEL FLEIG
QUERBEET
EXPEDITION
KleineTierforscher gesucht
Für eine Forschungsexpedition in die Welt der Tiere sucht
die Stiftung Bündnis Mensch & Tier Kinder im Alter zwischen
acht und zwölf Jahren, die am Samstag, 18. April, auf den
Begegnungshöfen der Stiftung das Leben von Meerschweinchen
und Schafen, Pferden und Hühnern erkunden möchten. Die
Kinder werden in der Rolle von Proviantmeistern, Zeitmessern,
Kartenlesern oder Reportern Mitglied eines Expeditionsteams.
Einer der sieben Begegnungshöfe in Deutschland und Österreich
ist der Häuslemaierhof in Buchenbach bei Freiburg. Kinder
können sich bis 22. Februar bewerben. Bewerbungsunterlagen
gibt es im Internet unter www.begegnungshoefe.de
DS
WEINMESSE
Winzer laden nach Straßburg
Nächstes Wochenende laden die unabhängigen Winzer Frankreichs wieder zu ihrer Messe nach Straßburg: Der „Salon des
Vignerons Indépendants de France“ ist die mit Abstand größte
Weinmesse am Oberrhein. 576 Winzer aus ganz Frankreich
laden von 20. bis 23. Februar in die Halle 20 auf dem „Parc
des Expositions“ zur Weinprobe. Öffnungszeiten: Freitag 15
bis 21 Uhr; Samstag und Sonntag 10 bis 19 Uhr; Montag 10
bis 18 Uhr. Eintritt: 6 Euro (Probierglas und Weinprobe inklusive).
Kinder unter 15 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen
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Der Sonntag · 15. Februar 2015
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