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Neue Binger Zeitung
Wochenzeitung mit lokalen Nachrichten
20. Jahrgang · KW 7
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Bingen/Region (gg). Tobte am
vergangenen Wochenende noch
die Fastnacht im Saal und die
Lachmuskeln der Narren wurden
auf den zahlreichen bunten Sitzungen, wie hier mit den „Grazien
auf Shopping-Queen-Tour“ beim
Bacharacher Carneval zu sehen ist,
strapaziert, so verlagert sich das
Geschehen in den kommenden Tagen stärker auf die Straßen und
Plätze. Hier ein kleiner Programmausschnitt (alle Angaben ohne Gewähr): Los geht es morgen, Donnerstag, 12. Februar, ab 11.11 Uhr, auf
dem Weilerer Dorfplatz, zu dem
die „Hexen mit Herz“ einladen, ab
15.11 Uhr wird auf dem Binger Neff-
Platz die „Kölsch-Party“ gefeiert
und auf den Sturm auf die Burg
Klopp mit anschließender Anklage der Stadtoberhäupter gewartet. Am Samstag beginnt um 14.11
Uhr der Umzug in Stromberg, um
15.11 Uhr der in Welgesheim; der
große Anziehungspunkt in Bingen und der Region wird aber der
Büdesheimer Nachtumzug sein.
Ab 18.33 Uhr wird sich der närrische Lindwurm beginnend von
der Berlinstraße durch den Stadtteil ziehen. Erwartet werden hier
rund 20.000 Besucher und 60
Zugnummern.
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2 | Neue Binger Zeitung
KW 7 | 11. Februar 2015
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Polizei Notruf
Feuerwehr Notruf Rettungsdienst
Telefonseelsorge Vergiftungszentrale Mainz Fundhunde Notruf „Mensch+Tier“
Tel. 06721 90 50
Tel. 110
Tel. 112
Tel. 06721 192 22
Tel. 0800 111 0 111
Tel. 06131 232 466
Tel. 0162 314 57 73
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Uhr. Tel. 116 117 (landesweite Rufnummer ohne Vorwahl)
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8.00 Uhr Tel. 06747 599 588
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Feste Sprechzeiten der Notfalldienstpraxis: freitags 16 bis 17 Uhr,
samstags und sonntags 10 bis 11 Uhr und 16 bis 17 Uhr.
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Tel. 06721-14555; Rosen Apotheke, Staatstr. 6, Stromberg, Tel. 06724592
Freitag, 13. Februar: Hildegardis Apotheke, Koblenzer Str. 8, Bingerbrück, Tel. 06721-32863
Samstag, 14. Februar: Engel Apotheke, Kapuzinerstr. 26, Bingen, Tel.
06721-14555; Sonnen Apotheke, Naheweinstr. 175, Langenlonsheim,
Tel. 06704-662
Sonntag, 15. Februar: Rupertus Apotheke, Stromberger Str. 76, Weiler,
Tel. 06721-992500; Stadt-Apotheke, Langgasse 2, Gau-Algesheim, Tel.
06725-1222; Rosen-Apotheke, Marktplatz 1, Sprendlingen, Tel: 06701491
Montag, 16. Februar: Apotheke am Römer, Saarlandstr. 121, Büdesheim,
Tel. 06721- 995100
Dienstag, 17. Februar: Stephanus Apotheke, Saarlandstr. 180, Büdesheim, Tel. 06721-44093; Apotheke Ockenheim, Hindenburgplatz 10,
Ockenheim, Tel. 06725-933030
Mittwoch, 18. Februar: Falken Apotheke, Schmittstr. 23, Bingen, Tel.
06721-14038; Markt Apotheke, Marktplatz 6, Stromberg, Tel. 067246160
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Aktuell
11. Februar 2015 | KW 7
Neue Binger Zeitung | 3
Verdiente Heimatforscher
Vorwort
Preisträger mit dem Friedrich-Rudolf-Engelhardt-Preis ausgezeichnet
Bingen (gg). Dem früheren Bin­
ger Ehrenbürger Friedrich-Ru­
dolf-Engelhardt hat die Ge­
schichte der Stadt sehr am Her­
zen gelegen und so verfügte er
in seiner Stiftung, Binger Bürger
zu ermutigen, sich ebenfalls mit
der Historie Bingens auseinan­
der zu setzen. Dies unterstütz­
te auch Anneliese Burlein, die
das Stiftungsvermögen erhöhte.
Gewürdigt werden sollen litera­
rische, bildnerische, handwerk­
liche oder musikalische Arbei­
ten. In der vergangenen Woche
fand nun die 25. Preisverleihung
des Friedrich-Rudolf-­EngelhardtPreises auf Burg Klopp statt. „Es
ist wichtig, die Heimatkunde in
den Blick zu nehmen und die Ver­
bundenheit zur Heimat zu zei­
gen“, betonte Oberbürgermeis­
ter Thomas Feser in der kleinen
Feierstunde.
Die vom Kulturausschuss der
Stadt eingesetzte Jury hat die
eingereichten Arbeiten begut­
achtet und es konnten in diesem
Jahr drei Auszeichnungen „als
Zeichen der Anerkennung eines
besonderen Beitrages zur Hei­
matgeschichte der Stadt“ verge­
ben werden. Heimatforscher Mi­
chael Dietz wurde für seine flei­
ßige Zusammenstellungen von
Binger Daten gewürdigt, der Bin­
ger Kunstkreis (vertreten von Wil­
ka Krone-Gläser) für seine Chro­
nik zum 40-jährigen Bestehen.
Den ersten Platz erhielt die „Do­
kumentation zum Büdesheimer
Wald“ von Heinz Jung.
Ihnen ist es sicher auch schon auf­
gefallen: Es ist früher hell, es wird
später dunkel – die Tage werden
wieder länger. Bei mir bewirkt die­
ser sanfte Jahreszeitenwechsel,
dass mir morgens das Aufstehen
leichter fällt und mir am Abend das
gute Gefühl bleibt, dass ich nach
der Arbeit noch etwas vom Tage
habe.
Wie oft habe ich mir im nasskalten
Winter schon vorgestellt, irgend­
wo im Süden zu leben, wo einem
nicht beim Spaziergang die Ohren
schmerzen oder ein eiskalter Wind
mit erstaunlicher Kraft am Regen­
schirm zerrt? Und jedes Mal stelle
ich fest, dass ein immerdauernder
Sommer in letzter Konsequenz
nichts für mich wäre.
Ich brauche Jahreszeiten. Ich will
den Frühling herbeisehnen, will im
Sommer schwitzen, im Herbst die
Blätter fallen sehen und mich im
Winter beim Kerzenschein da­ran
erfreuen, dass ich nicht da drau­
ßen sein muss und dass es ja auch
irgendwann wieder Frühling wird.
Ich erfreue mich an der Sonne nach
einem Regen, ebenso wie an einem
reinigenden Gewitter nach einem
heißen Tag.
Meine jetzige Vorfreude kann noch
ein bisschen andauern: astrono­
mischer Frühlingsanfang ist am 20.
März.
Ihre
Bernadette Schier
Veranstaltungskalender
Stadt
Oberbürgermeister, Jury und Preisträger (v. li.): Dr. Matthias Schmandt, Monika Göttler; Thomas Feser, Heinz
Jung, Uwe Schmitt, Michael Dietz, Manuela Beck und Wilka Krone-Gläser. Foto: G. Gsell
Aufenthalt in Anamur gewinnen
Freundeskreis Bingen-Anamur lädt zur Mitglieder-Werbeaktion ein
Bingen (red). Wie jeder gemein­
nützige Verein freut sich auch
der Freundeskreis Bingen-Ana­
mur über alle, die die Idee der
Städtepartnerschaft mit dem tür­
kischen Anamur unterstützen.
Dabei sind Mitglieder die Ba­
sis für alle Aktivitäten. Um neue
Mitglieder zu gewinnen, hat der
Vorstand zum Jahresbeginn eine
Mitglieder-Werbeaktion mit at­
traktiven Preisen ins Leben ge­
rufen. Ein Neumitglied und einer
der Werber können jeweils eine
Woche Aufenthalt mit Halbpensi­
on im Strandhotel „Ünlüselek“ in
Anamur gewinnen. Die Reisezeit
können sie selbst bestimmen. Ei­
ne gegenseitige Werbung ver­
doppelt die Chancen.
Die Auslosung aller bis dahin
eingegangenen
Beitrittserklä­
rungen findet anlässlich der Mit­
gliederversammlung am 10. März
statt. Dann endet die MitgliederWerbeaktion. Beitrittserklä­
rungen gibt es im Internet unter
www.bingen-anamur.eu und kön­
nen bei jedem Vorstandsmitglied
und per Email unter vorstand@
bingen-anamur.eu angefordert
werden. Der Mitgliedsbeitrag be­
trägt 24 Euro im Jahr.
Aus dem Polizeibericht
Schock- und Trickanrufe
Bingen. Derzeit häufen sich im
Zuständigkeitsgebiet der Polizei­
inspektion die Meldungen über
sogenannte Schockanrufe be­
ziehungsweise Trickanrufe. Hier­
bei täuschen die Täter am Telefon
meist eine Notsituation innerhalb
der Familie vor und versuchen so
an Geld und persönliche Daten
der Angerufenen zu gelangen.
Die Polizei bittet in solchen Fäl­
len, die geschilderten Notsitu­
ationen auf ihren Wahrheitsge­
halt zu überprüfen und rät da­
von ab, am Telefon unbekannten
Personen Angaben zu ihrer Per­
son zu machen oder gar Geld­
überweisungen zu tätigen. Auch
sollte umgehend die Polizei über
den Eingang eines solchen An­
rufes informiert werden.
Einbruchsversuch
Büdesheim. Ein bislang unbe­
kannter Täter versuchte sich in
der Nacht vom 3. auf 4. Februar
durch Aufhebeln eines Fensters
Zutritt zu einem Anwesen in der
Straße „Am Wörth“ zu verschaf­
fen. Als bei seinen Einbruchsver­
such die Scheibe splitterte, ließ er
von seinem Vorhaben ab.
Geschwindigkeitskontrolle L 414
Büdesheim. Am 5. Februar, zwi­
schen 7.30 Uhr bis 12.45 Uhr, wur­
de auf der L 414, Fahrtrichtung
Dromersheim, eine Geschwindig­
keitskontrolle durchgeführt. Von
insgesamt 433 Fahrzeugen, die
die Kontrollstelle passierten, wa­
ren 14 Fahrzeugführer zu schnell
unterwegs. Zwölf Fahrzeugführer
mussten ein Verwarnungsgeld
entrichten, gegen zwei wurden
Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet, sie erwartet ein Buß­
geld. Die gemessene Höchstge­
schwindigkeit betrug 108 km/h.
Mi., 11. Februar, 17.15 und 20.15 Uhr, Programmkino KiKuBi, Mainzer
Straße 9: „Gott verhüte“.
Do., 12. Februar, 15.11 Uhr, Bürgermeister-Neff-Platz: „Kölsch-Party“, 17 Uhr, Erstürmung Burg Klopp mit anschließend närrischer Anklage der
Stadtoberhäupter.
Fr., 13. Februar, 14.33 Uhr, Mehrzweckhalle Herterstraße: Kreppelkaffee
CVB.
Fr., 13. Februar, 19.30 Uhr, Programmkino KiKuBi, Mainzer Straße 9,
Binger Filmnacht: „Gott verhüte“.
Sa., 14. Februar, 14.11 Uhr, Dromersheimer Eisweinhalle: Kinder- und
Jugendsitzung CCL.
Sa., 14. Februar, 18.33 Uhr, Büdesheim: Nachtumzug.
Sa., 14. Februar, 19.11 Uhr, Mehrzweckhalle Herterstraße: Kostümsitzung
CVB.
Sa., 14. Februar, 20.11 Uhr, Kulturzentrum: Gemeindefastnacht der Basi­
likapfarrei St. Martin.
So., 14. Februar, 21.11 Uhr, Saalbau Kloos, Mainzer Straße 359: Fast­
nachtsparty GCC.
So., 15. Februar, 10 Uhr, Basilika St. Martin: Fastnachtsgottesdienst.
So., 15. Februar, 14.11 Uhr, Palmensteinhalle: Kinder- und Jugendsitzung.
So., 15. Februar, 14.11 Uhr, Mehrzweckhalle Herterstraße: Kindermasken­
ball CVB.
So., 15. Februar, 19.11 Uhr, Rheintal-Kongress-Zentrum: Jubiläumsball
Schwarze Elf.
Mo., 16. Februar, 15.33 Uhr, Dromersheimer Eisweinhalle: Kindermasken­
ball CCL.
Zeugenhinweise bitte an
die Polizeiinspektion
Bingen, Tel. 06721-9050.
Mo., 16. Februar, 19.11 Uhr, Hildegardishof, Ockenheimer Chaussee:
Funzelabend DJK.
Di., 17. Februar, 19.11 Uhr, Kulturzentrum: Närrischer Ausklang mit mitter­
nächtlicher Fastnachtsbeerdigung GNC
Aktuell
4 | Neue Binger Zeitung
Termine
Stadt Bingen
KiKuBi
Engagement bleibt
Am Mittwoch, 11. Februar, 17.15 und
20.15 Uhr, zeigt das Programmkino KiKuBi, Mainzer Straße 9, den
Film „Gott verhüte“. Am Freitag, 13.
Februar, läuft er um 19.30 Uhr als
Binger Filmabend. Nach der Vorstellung am Freitag bieten Binger
Gastronomen den Kinobesuchern
kleine Überraschungen und Ermäßigungen gegen Vorlage der Kinokarte.
Malteser Hospizdienst
Workshop
VdK
Stammtisch
Am Freitag, 13. Februar, 18 Uhr,
trifft sich der VdK Bingen-Sprendlingen wieder zum monatlichen
Stammtisch in der Gaststätte „Zur
Turnhalle“ in Büdesheim (hinter
der Sparkasse). Alle Interessierten sind eingeladen. Weitere Infos
unter www.vdk.de/ov-bingensprendlingen.
Termine
Stadt Bingen
Offizielle Verabschiedung von Hans Günter Gottschalg
„Gott verhüte“
Der nächste „Kreativ-Workshop für
trauernde Kinder und Jugendliche“
findet am Freitag, 27. Februar, 16
bis 18 Uhr, beim Malteser Hospizdienst St. Hildegard, Mainzer Straße 4, statt. Dazu sind alle Kinder
und Jugendlichen von sieben bis 17
eingeladen, die um einen nahe stehenden Menschen trauern. Anmeldung bis spätestens Sonntag, 22.
Februar, unter Tel 06721-984377
oder E-Mail: hospizarbeit@malteser-bingen.de. Hier gibt es auch Informationen. Kostenbeitrag: fünf
Euro.
KW 7 | 11. Februar 2015
Bingerbrück (nf). Seit 1972 ist Hans
Günter Gottschalg in der Bingerbrücker Kirchengemeinde zu
Hause. In der Leitungsebene des
Presbyteriums der evangelischen
Kirchen der Verbandsgemeinde
Rhein-Nahe ist eine Altersgrenze
von 75 Jahren festgelegt. Leider,
findet Gottschalg, denn würde es
die nicht geben, würde er sein Amt
gerne auch weiterhin ausüben.
Die Altersgrenze diene vor allem
der Altersdiversität, doch sei dies
in Anbetracht der heutigen Lage,
in der sich jüngere Menschen befinden, kaum mehr zeitgemäß. Die
meisten seien beruflich so angespannt, dass einfach keine Zeit für
eine solche Aufgabe bleibe.
„Aber es ist wie es ist und ich will
da nicht hadern mit meiner Landeskirche.“ Gottschalgs Ziel war in
seiner Funktion, die Gemeinde finanziell auf Vordermann zu bringen, was, wenn nicht eine Umstellung im Rechnungswesen stattgefunden hätte, auch gelungen wäre. Auch den Kindergarten in eine
Kindertagesstätte umzugestalten,
um die Gemeinde familienfreundlich zu gestalten, war ihm wichtig zu realisieren. Hierbei lobt er
ausdrücklich das Kita-Team, das
mit ausgesprochen wenigen Fehlzeiten glänze. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sei auch
weiterhin zu fördern. Da die meisten Gemeindemitglieder beruflich sehr eingespannt seien und
das Amt nur schwierig nebenbei
geleistet werden könne, gestaltete sich die Suche nach einem
Nachfolger entsprechend schwierig. Den frei gewordenen Platz im
Presbyterium besetzt nun Sven
Prochnow. Die leitende Funktion
wird von Pfarrer Wolfgang Lermen fortgeführt. Gottschalg dagegen wird sich ehrenamtlich
weiterhin engagieren. Die Bingerbrücker Kirchengemeinde sei
im Binger Raum die einzige, die
Flüchtlinge aufgenommen habe.
Diese zu integrieren, zum Beispiel
durch einen Sprachkurs, sei eine
Aufgabe, der er sich nun widmen
wolle.
Foto: N. Fleischer
„Miss Kreppel“ geht
nach Sponsheim
Miss Kreppel nicht fehlen, denn
neben der Schärpe winkten ja auch
attraktive Preise, die von der NBZ
gesponsert werden.
Auch wenn sich die Kampagne so
langsam dem Ende neigt, in der Jubiläumssession wird noch kräftig
gefeiert: So startet am morgigen
Donnerstag, 12. Februar, 15.11 Uhr,
die „Kölsch-Party“ auf dem Bürgermeister-Neff-Platz (hier – sowie am Samstag ab 10.11 Uhr auf
Am Samstag, 28. Februar, fährt der
Theaterbus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zum Ballett
„Aschenputtel“. Die Zustiegsmöglichkeiten für die Rheinhessen-Kulturlinie sind von Weiler, Bingerbrück und Bingen über Kempten,
Gaulsheim, Ingelheim und Heidesheim. Verbindliche Reservierungen
sind erforderlich im Gruppenbüro,
Tel. 0611-132300 oder per E-Mail
unter gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de.
AWO Büdesheim
Heringsessen
Büdesheim. Die AWO lädt für
Aschermittwoch, 18. Februar, 14
Uhr, zum traditionellen Heringsessen ein. Treffpunkt ist das AWOHaus, im Brunnenweg 12. Neben
dem Heringsessen gibt es wie immer auch Kaffee und Kuchen. Alle Senioren und Freunde der AWO
sind herzlich eingeladen.
Preisskat
dem Speisemarkt – kann man
auch für 6,66 Euro die neue CD
der Schwarzen Elf mit sechs unterschiedlichen Versionen des Ohrwurms „Am scheenste is, wenn’s
schee is“ käuflich erwerben), am
Sonntagabend steigt der große
Jubiläumsball im Rheintal-Kongress-Zentrum und die Herren
der Schöpfung kommen am Fastnachtsdienstag zum abschließenden Frühschoppen zusammen.
AWO Dietersheim
Seniorentreff
Dietersheim. Die AWO lädt zu
einem närrischen Seniorennachmittag am Donnerstag, 12. Februar, 14.33 Uhr, alle Senioren und
Freunde der AWO herzlich ins
AWO-Heim ein.
Dietersheim. Der Skatclub Qualmfrei Bingen lädt alle Skatfreunde für
Rosenmontag, 16. Februar, 11.11 Uhr,
in das Schützenhaus in Dietersheim, Sandstraße, zu einem Preisskat ein. Einlass ist ab 10:11 Uhr. Gespielt werden zwei Serien zu je 48
Spielen nach den Regeln der Internationalen Skatordnung. Das Startgeld beträgt 20 Euro einschließlich Kartengeld. Die Preisgelder
sind garantiert bei 100 Teilnehmern. Bei einer abweichenden Teilnehmerzahl erfolgt eine prozentuale Anpassung. Die Veranstaltung
wird rauchfrei durchgeführt, wobei
während der einzelnen Serien Raucherpausen vorgesehen sind. Getränke- und Speisenabrechnung
geschieht über Verzehrgutschein.
„Kapuze“
Seniorentreff
Die „Kapuze“, der Mehrgenerationentreff, Kapuzinerstraße 16, lädt
für Freitag, 13. Februar, 15 Uhr, zum
Seniorentreff bei Kaffee und Kuchen ein. Thema des Nachmittags
ist „Der Blick in die Welt- Verfolgte
Christen“.
St. Aureus und Justina
Heilige Messe
Büdesheim. Die österliche Vorbereitungszeit mit der einhergehenden Fastenzeit beginnt mit
der Feier der Heiligen Messe und
Spendung des Aschenkreuzes am
Mittwoch, 18. Februar, 18 Uhr, in
der katholischen Pfarrkirche.
Basilikagemeinde
Fastnacht
Hildegard-Forum
Ausstellung
Die Ausstellung der Künstlerin
Susanne Pietralla im HildegardForum (Rochusberg) wird bis 9.
März verlängert.
„Aschenputtel“
Skatclub Qualmfrei
Ulrike Konrad hat die spannende Wahl gewonnen
Bingen (red). Was wäre die Fastnachtskampagne ohne den traditionellen Kreppelkaffee der Schwarzen Elf? Und so erlebte die holde Damenwelt am Sonntag einen
bunten Nachmittag mit bester Unterhaltung und toller, närrischer
Stimmung. Bei Kokolores, pointierten Reden und dem lachmuskelfordernden Auftritt des „Begge Peder“ gab es kein Halten mehr.
Natürlich durfte auch die Wahl der
Theaterbus
Sitzungspräsident Wolfgang Heinz (li.) und Sekretär Johannes N. Tonollo mit Miss Kreppel, Ulrike Konrad (2.
v. l.), der Zweitplatzierten Carolin Kneilmann und der Drittplatzierten Elena Stilz (re.). Foto: I. Grabowski
Die Basilikagemeinde St. Martin
lädt für Samstag, 14. Februar, 20.11
Uhr (Saalöffnung 19.33 Uhr), zur
Fastnachtsveranstaltung ins Kulturzentrum ein. Ein buntes Programm wird geboten. Der Erlös der
Veranstaltung kommt der Basilika
zugute.
6 | Neue Binger Zeitung
KULTUR RheinVokal geht KW 7 | 11. Februar 2015
Buntes Programm
in die zehnte Runde
Musikschule gab beeindruckendes Benefizkonzert
Rheinland-Pfälzisches Festivalprogramm in Bingen vorgestellt
Das Gitarrenorchester „R(h)einklang“ unter der Leitung von Heinz Strobel spielte
zum Abschluss des Konzerts. Foto: Musikschule
Foto: I. Zandel
Bingen (gg). Waren bislang die eher funktionellen Räume des SWR der Ort, an dem das Programm des „RheinVokal – Festival am Mittelrhein“ vorgestellt wurde, so bot in der vergangenen
Woche Burg Klopp das entsprechende Ambiente dafür. Bereits zum zehnten Mal werden im
Sommer, genauer gesagt vom 20. Juni bis 2. August, an zehn Orten am Mittelrhein (RemagenRolandseck, Bad Breisig, VG Brohltal/Maria Laach, Neuwied, Andernach, Koblenz, Boppard,
Oberwesel, Bingen und in Montabaur) insgesamt 19 hochklassige Veranstaltungen zu sehen
und hören sein. Ob „Kunst der Fuge“, „Schubert & Kreisler“, oder „Der letzte Minnesänger“ – das
Repertoire ist breit gefächert. Am 18. Juli ist Bingen Gastgeber für RheinVokal. Hier findet um 20
Uhr in der Villa Sachsen die „SWR2 Kulturnacht: Preußen am Rhein“ statt. Peter Härtling liest aus
seinem Fanny-Hensel-Roman „Liebste Fenchel“. Begleitet wird er dabei von Jasmin Hörner (Sopran), Susanne Lang (Klavier) sowie dem Signum Quartett und Anke Dill (Viola).
Das Festivalprospekt mit Informationen zu den einzelnen Konzertprogrammen kann angefordert werden unter Tel. 02622-9264250 oder im Internet unter www.rheinvokal.de. Karten für
die SWR2-Kulturnacht gibt es im Vorverkauf für 23/18 Euro bei der Tourist-Information Bingen,
Rheinkai, Tel. 06721-184205 sowie für 25/20 Euro an der Abendkasse.
Bingen (red). Das diesjährige in der Villa Sachsen durchgeführte Neujahrskonzert
der Musikschule Bingen fand wieder als Benefizkonzert für das Kinderhilfswerk
„unicef“ statt. Dieses Jahr wurde besonders für die Syrienhilfe Geld gesammelt.
Das Programm wurde von dem Kinderchor „Do Re Mi“ unter der Leitung von Csilla Szili-Schweer eröffnet, der mit einem bunten Liederstrauß das Publikum begeisterte. Internationale und deutsche Lieder wurden von den Zweit- bis Viertklässlern der Grundschule an der Burg Klopp temperamentvoll vorgetragen und von
der Chorleiterin und Dietmar Göring am Klavier einfühlsam begleitet. Die Gitarristen Marco di Cianno und Julian Becker musizierten mit großer Reife und Musikalität barocke und spanische Musik, Werke aus dem Programm für den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“. Beide konnten am Wochenende erste Preise erspielen. Marco di Cianno wird weiter am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ teilnehmen. Es folgte schließlich zum Ausklang das Gitarrenorchester „R(h)einklang“
unter der Leitung von Heinz Strobel mit Eigenkompositionen, wie „das Meer“ und
„Eklipse“. Eine Bearbeitung von Bedrich Smetanas Komposition „Die Moldau“ rundete das Programm des orchestral klingenden Gitarrenorchesters ab. Das Publikum
dankte mit herzlichem Applaus.
Schneeweißchen und Rosenrot
Märchentheater im Kulturzentrum / NBZ verlost Karten
Bingen (red). Das Allgäuer Märchentheater zeigt am Freitag, 27. Februar, 16 Uhr,
im Kulturzentrum das Stück „Schneeweißchen und Rosenrot“. Die Aufführung (mit
Happy End) ist für Kinder ab drei Jahren geeignet und dauert circa 75 Minuten.
Foto: Veranstalter
Mit etwas Glück können Sie zwei Eintrittskarten gewinnen.
Schicken Sie einfach eine Postkarte an die:
Neue Binger Zeitung
Stichwort „Märchentheater“
Keppsmühlstraße 5 · 55411 Bingen
Einsendeschluss ist der 14. Februar · Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Kinotipp
Das Signum-Quartett wird am 18. Juli in der Villa Sachsen zu hören sein. Fifty Shades of Grey
Der größte globale Bestseller der letzten Jahre erzählt die Geschichte der 21-jährigen Studentin Anastasia Steele (Dakota Johnson, The
Social Network, 21 Jump Street), die für ihre Universitätszeitung ein
Interview mit dem 27-jährigen Milliardär Christian Grey führt. Grey
tritt derart arrogant und anzüglich auf, dass sich die junge Frau völlig überrumpelt fühlt – ihr Fluchtimpuls weicht aber bald einer geheimen Faszination, der sie sich nicht entziehen kann. Unentrinnbar
wird Anastasia in Greys Bann gezogen, der ihr eine ungeahnte Welt
eröffnet.
Der Roman der Londoner Autorin E. L. James stürmte die Bestsellerlisten und erwies sich sofort als weltweites Phänomen: Insgesamt
sind von der Trilogie (Geheimes Verlange, Gefährliche Liebe und Befreite Lust) bisher über 90 Millionen Exemplare verkauft und in 52
Sprachen übersetzt worden. Damit zählt sie zu den rasantesten
Erfolgsgeschichten der Literatur.
Aktuell
8 | Neue Binger Zeitung
Termine
Stadt Bingen
VHS
Deutschkurs
Der
neue
berufsbezogene
Deutschkurs mit über 600 Unterrichtsstunden startet am Montag,
2. März, an der Volkshochschule und ergänzt sinnvoll das bisherige Angebot für Menschen,
die den Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen haben und
nun fit für den Arbeitsmarkt werden möchten.
Weitere Informationen und Anmeldungen unter: Tel. 0672112327 oder 991103, Fax 0672110308 sowie unter www.vhs-bingen.de, E-mail service@vhs-bingen.de.
KW 7 | 11. Februar 2015
Termine
Stadt Bingen
Fastnachtsspaß für den guten Zweck
Malteser Besuchsdienst
Närrische Benefizveranstaltung zugunsten der Binger Basilika
Johanneskirche
Glaubensgespräche
Die evangelische Johanneskirchengemeinde lädt wieder zu
Glaubensgesprächen in der Passionszeit ein. In diesem Jahr sollen vier Persönlichkeiten mit ihren
Glaubensentdeckungen im Mittelpunkt stehen: Am 24. Februar
Dietrich Bonhoeffer: „Wer bin ich
– Dein bin ich“; am 3. März Freya
von Moltke: „Ein Leben im Dienst
der Menschlichkeit“; am 10. März
Bischof Martin von Tours: „Nächstenliebe – der halbe Mantel“
und am 17. März Joachim Gauck:
„Von der Freiheit eines Christenmenschen“. In einem ersten Teil
wird die Person vorgestellt, in
einem zweiten Teil geht es um eine Kernthese seiner Glaubensüberzeugung. Nach kurzen Einführungen besteht jeweils die Möglichkeit zu einem persönlichen
Austausch über die Person und
seine Kernthesen. Den Abschluss
bildet ein Abendsegen.
Die Abende beginnen jeweils
dienstags um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Kurfürstenstraße 9. Für einen kleinen
Imbiss am Abend wird gesorgt.
Grundsätzlich kann jeder zu den
Abenden kommen. Den Veranstaltern würde es bei der Planung
jedoch helfen, wenn man sich kurz
im Gemeindebüro, Tel. 0672114171, E-Mail info@bingen-evangelisch.de, melden könnte.
Andreas Schmitt als Messdiener, Pfarrer Gerhard Choquet als Dirigent und Namensvetter Michael Choquet,
der durch die Sitzung führte. Foto: privat
Bingen (red). Viel Fastnachtsprominenz und heimische Fastnachtsgrößen zum Anfassen konnte man
vergangenen Mittwoch in der
Weinstube „Schlösschen am Mäuseturm“ bei der Benefiz-Wirtschaftsfastnacht erleben.
Dem Ehrenpräsidenten des Binger Karneval Vereins, Michael
Choquet, der seine guten Kontakte nach Mainz und in die Binger Fastnachtsvereine nutzte, gelang es bereits zum zweiten Mal
ein Fastnachtserlebnis der besonderen Art zu komponieren.
60 gut gelaunte Gäste genossen
fünf Stunden politische Vorträge,
Kokolores, Gesang und die ausgezeichneten Speisen und guten
Weine aus Küche und Keller der
traditionellen Weinstube.
Unter dem Motto „Wir feiern gern,
das ist doch klar, zum Wohle der
Basilika“, waren die Redner und
Gäste gekommen, um bis in die
Nacht vorzutragen, zu singen und
zu feiern. Der Erlös der Veranstaltung, 1100 Euro, wird für die
Sanierung des Außenputzes am
Turm der Basilika, die im nächsten
Jahr 600 Jahre alt wird, verwendet. Horst Radelli, bekannt von
den Mainzer Bohnebeitel, kurierte als Psychiater und Arzt manche
Krankheiten mit drastischen Heilmethoden. Vom Binger Karnevalverein brillierten Sekretär Ulrich
Schumacher und Fastnachtsurgestein Peter Eich als Grillmeister,
Ferdinand Moos als Reblaus und
Wolfgang Peters als Liedermacher von der KG Schwarzen Elf.
Richtig klor war Stefan Bastine als
Schwätzerchen der Stadt Bingen
und der Sitzungspräsident der
Karnevalsabteilung der DJK Büdesheim, Uwe Schmitt, als Fußballnarr. Manch Dumm-Gebab-
DJK lud auch die jüngsten Narren zu bunter Sitzung ein
Sprechstunde
Die Sprechstunden des Mietervereins Mainz-Bingen sind an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat von 18 bis 19.30 Uhr
im Café der Caritas, Rochusstraße 8.
Tel. 06721 - 91 92 - 0
Und alle waren sich einig: Man
trifft sich wieder im nächsten Jahr,
zum Wohle der Basilika.
Mi-Ma-Mitmachfastnacht
Mieterverein
Wir für Sie
bel hier und annerstwo entlarvte
Michael Choquet, der als Dummbabbeler manche unbequeme
Wahrheit ans Licht zog. Zwei
Fastnachtsschwergewichte, der
kirchlichen Sache besonders verbunden, kamen aus Bingen und
Mainz. Pfarrer Gerhard Choquet
im schwarzen Gehrock, schwang
den Dirigentenstab und brachte
sein Publikum auf Trab. Und dann
wackelte das Schlösschen: Andreas Schmitt, Fernsehfastnachtspräsident, kam als Messdiener vom
Hohen Dom zu Mainz. Kirchliche
und weltliche Ungereimtheiten
kamen im Vortrag zutage. Sein
Mutterwitz, Temperament und
unnachahmliche Pointen rissen
das Publikum mit.
Frieda Mäurer, Johanna Stolpe und Anna Weis als „Mi-Ma-Mäuseballett“.
Foto: privat
Büdesheim (red). Kreppel, Würstchen, Limo – alles war bereitet für
einen närrischen Nachmittag bei
der Kindersitzung der DJK im vollbesetzten Pfarrzentrum. Der Fünferrat unter Leitung von Lena Baaser, Alicia Runkel, Anna Weis, Alina
Kunz und Anna Gemein moderierte
gekonnt und flott durch das pralle
Programm der DJK-Aktiven. Mit
solchem Nachwuchs kann die DJK
närrisch in die Zukunft gehen. Aber
es durften auch alle Kinder auf der
Bühne mitmachen – mit Luftballontanz und dem roten Pferd zogen
die jungen Besucher durch Saal
und Bühne und luden zum großen
Finale mit allen Akteuren ein.
Info-Abende
Vor fast genau einem Jahr ist der
Besuchsdienst mit Herz und Hund
von den Maltesern Bingen ins Leben gerufen worden. Die ersten
Helfer-Hunde-Teams sind inzwischen ausgebildet worden und
begleiten regelmäßig Senioren,
Kinder und Menschen mit Behinderungen. Um weitere Ehrenamtliche zu begeistern, finden im Februar zwei Info-Abende statt. Interessierte Hundehalter können sich
am Dienstag, 24., und am Donnerstag, 26. Februar, jeweils 19
Uhr, in der Malteser Geschäftsstelle, Mainzer Straße 33a, über ein
mögliches Engagement informieren. Die Hundehalter benötigen
kein Vorwissen, sollten aber Ruhe
in stressigen Situationen bewahren, Einfühlungsvermögen besitzen und kontaktfreudig sein. Die
Hunde sollten einen guten Grundgehorsam, Toleranz in außergewöhnlichen Situationen und eine
stabile Bindung zum Hundeführer mitbringen. Auf die Tätigkeit im
Besuchsdienst werden Hund und
Mensch in einer Schulung vorbereitet.
Weitere Infos bei Monika Kloster, Tel. 0171-8379823, E-Mail besuchshunde@malteser-bingen.de
oder unter www.malteser-bingen.
de. Der Besuchsdienst mit Hund finanziert sich über Spenden. Menschen, die die Malteser unterstützen möchten, können folgende
Bankverbindung nutzen: IBAN DE
87 3706 0193 4006 1550 10, BIC
GENODED1PAX, Pax Bank e.G.,
Stichwort Besuchshunde.
Finnische Schüler
Gastfamilien
gesucht
Die Deutsch-Finnische Gesellschaft e.V. (DFG) organisiert ehrenamtlich Gastschüler-Aufenthalte für finnische Schüler. Gesucht werden Gastfamilien, die im
Juni/Juli 2015 für vier Wochen eine Schülerin oder einen Schüler
aufnehmen möchten. Die Schüler sind 14 bis 18 Jahre alt und lernen Deutsch (ausreichende bis
gute Deutschkenntnisse). Besonders geeignet sind Gastfamilien
mit einem Schüler in den Klassen
8 bis 12. Interessenten wenden
sich für weitergehende Informationen bitte an den Jugendreferenten der DFG: Rainer Otto, Tel.
0671-920264 07 oder E-Mail Rainer.Otto@dfg-rhpfsaar.de.
Wir für Sie
Tel. 06721-91 92 0
info@neue-binger-zeitung.de
Weitere Termine unter
www.neue-binger-zeitung.de
Aktuell
10 | Neue Binger Zeitung
Termine
Stadt Bingen
Kirchengemeinde
Studienfahrt
Bingerbrück. Die evangelische
Kirchengemeinde startet am 15.
Juli zu einer Studienfahrt nach
Siebenbürgen (Rumänien). Besucht werden unter anderem das
beschauliche Sibiu (Hermannstadt), die berühmten Stabkirchen im Maramures-Gebiet, die
Moldauklöster, das angebliche
Dracula Schloss – Schloss Ban,
die siebenbürgische Kirchenburg
von Harman (Honigberg) sowie
die Schwarze Kirche (Biserica Neagra) in Kronstadt (Bracov). Weitere Infos bei Pfarrer Wolfgang
Lermen, Tel. 0163-1700800.
KW 7 | 11. Februar 2015
Vierfarbbuntes Programm
begeisterte in Dromersheim
Termine
Stadt Bingen
Denkmalgesellschaft
Leddekepp luden zu gelungener Familiensitzung in die Eisweinhalle ein
Basare
Kindersachen
Gaulsheim. Am Sonntag, 22.
Februar, 14 bis 16 Uhr (Einlass
für Schwangere ab 13.30 Uhr),
findet in der Rheinauenhalle ein
Kindersachenbasar statt. Für das
leibliche Wohl gibt es eine große
Auswahl verschiedener Kuchen.
Kempten. Am Samstag, 28. Februar, 13 bis 15 Uhr (Einlass für
Schwangere ab 12.45 Uhr), findet
im Sportheim ein Kindersachenbasar statt.
Die Listenausgabe erfolgt am
Freitag, 20. Februar, 17 bis 18 Uhr,
im Sportheim. Der Listenpreis beträgt 1 Euro.
Bingerbrück. Am Samstag, 7.
März, 13.30 bis 15.30 Uhr (Einlass für Schwangere mit Mutterpass ab 13 Uhr), findet wieder
der großer Frühling-/SommerKindersachen- und Damenkleiderbasar in der Mehrzweckhalle
(Grundschule, Herterstraße 35)
statt. Eine große Kuchentheke
rundet das Angebot ab. Der Erlös
kommt den Bingerbrücker Kindern zu Gute. Listenverkauf ist
am Freitag, 27. Februar, 18 Uhr,
im Foyer der Halle. Listenpreis: 1
Euro.
„R(h)einklang“
Konzert
Am Freitag, 27. Februar, 19 Uhr
(Einlass 18.30 Uhr), findet im Altbau des Stefan-George-Gymnasiums (Foyer, erstes Obergeschoss) das Konzert „R(h)einklang
im Februar“ statt. Auf dem Programm stehen bekannte Kompositionen unter andere von Heinz
Strobel, Gabriel Fauré, Wolfgang
Amadeus Mozart und Friedrich
Smetana.
Eintritt 10 Euro. Kartenreservierung unter http://www.rheinklang-bingen.de/kartenreservierung_27-02-2015.php. Weitere Infos auch unter www.rheinklang-bingen.de.
Die Sparkling Diamonds boten einen beeindruckenden Tanz. Dromersheim (red). Seine Feuertaufe hat der neue Sitzungspräsident der Dromersheimer Leddekepp, Christoph Ruhfauth, gut
gemeistert. Die zahlreich in die
wieder passend dekorierte Eisweinhalle gekommenen Narren
bedankten sich mit zahlreichen
Raketen und viel Applaus.
Auftakt bildete die Nachwuchsrednerin Stephanie Müller, die in
den insgesamt 3.361 Tagen bis
zum Abitur öfters „russisches Roulette“ spielte. Getreu dem Motto „Aufzeigen in der Hoffnung,
dass der Lehrer dich nicht dran
nimmt.“ Bereits an der Hexensitzung überzeugte das Männerballett „Die Sahneschnittcher“. Schritt
für Schritt jedes Jahr ein Hit unter der bewährten Leiterin Vanessa Brandt.
Wer selbst schon mal ein Haus gebaut hatte konnte mit Michael Dickescheid gut mitfühlen. Ein gelungener Vortrag, der von dem einen oder anderen Missgeschick
während der Bauphase und von
der unvergesslichen Hauseinweihung, zu der ihm unzählige Alpenveilchen, Yucca Palmen und
große Osterhasen geschenkt wurden, berichtete. Wahrscheinlich
zum letzen Mal als Tanzmariechen
auf der Bühne war Janina Dürk,
die wieder eine extra Tanzdarbietung unter den Augen ihrer beiden
Trainerinnen Silva Lorenz und Monika Trullay darbot. Eine sehr gelungene Gesangseinlage mit Melodien von Helene Fischer brachte
Natascha Weis dar und natürlich
„Atemlos“ durfte hier nicht fehlen
und der ganze Saal sang mit.
Corinna Weis, die auch dieses Mal
eigentlich nicht viel sagen musste, es waren wieder die Gestiken
und Mimiken, die den Saal zum Toben brachten. Auch tänzerisch eine Augenweide waren die Dromersheimer Leddeschnecker unter
der Leitung von Melanie Wehofschitz-Jäger, Monika Trullay und
Nicole Andel als auch die Sparkling Diamonds, trainiert von den
Geschwistern Denise und Katrin Brand. Wenn ein Aspisheimer
(Thomas Eschborn) mit einer Dromersheimerin (Corinna Brück) oder
besser gesagt, wenn ein „Modezar“ mit der „Miss Fleischwurst“
ein Zwiegespräch darbietet, dann
Foto: K. Lamby
tobt die Eisweinhalle. Immer gern
gesehen Gäste aus Undenheim mit
einem Showtanz der Extraklasse
dargeboten von „Showtanz Reloaded“. Schon zur schönen Tradition geworden ist die Auszeichnung
von verdienten Vereinsmitgliedern. Oberbürgermeister Thomas Feser übergab Karli Brisbois
und Günther Huber den FEN-Sonderorden für besondere Leistungen und Jenny Koch die Silberne
Flamme für elf Jahre Bühnentätigkeit. Für seine Verdienste um das
Brauchtum Fassenacht erhielt Feser selbst den Narr von Europa in
Bronze.
Was zwei Putzfrauen der Eisweinhalle so alles zu berichten hatten
wussten Andrea Krämer und Conny Hill-Breier zum Besten zu geben. Zu später Stunde und als letzter auf die Bühne – damit hatte Ingo Knito kein Problem. Da blieb
kein Auge trocken. In seiner Einfachheit bot er komödiantische
Unterhaltung auf höchstem Niveau. Mit dem großen Finale endete eine wirklich tolle Familiensitzung der Dromersheimer Leddekepp.
Altes Rathaus rockt
wieder zum Nachtumzug
Angebot der Stadtjugendpflege und dem Förderverein Soziale Arbeit
Büdesheim (red). Am Fastnachtssamstag, 14. Februar, wird der elfte Nachtumzug zur „Biddessemer
Fassenacht“ stattfinden, der federführend vom TuS Büdesheim
organisiert wird. Ab 17.11 Uhr heißt
es nun auch bereits zum achten
Mal: „Das Alte Rathaus rockt!“
Organisiert und ermöglicht wird
die Aktion von der Stadtjugendpflege Bingen in Kooperation mit
dem Förderverein Soziale Arbeit
Bingen e.V. Zudem wird das Angebot durch die Jugendschutzbeauftragten des Kreises und die
Polizei befürwortet. Das Angebot
besteht aus leckeren Waffeln, alkoholfreien Cocktails, heißen Getränken und Musik, die jedem gefällt. Außerdem können die Besucher ihr Talent am Kicker testen.
Informationen gibt es bei der
Stadtjugendpflege unter Tel.
06721-184221 oder per E-Mail ju-
gendpflege@bingen.de. Die Initiatoren appellieren an alle Erwachsenen im Rahmen des Nachtumzuges, diese Kampagne gegen
die Abgabe von Alkohol an Kinder
und Jugendliche zu unterstützen
und das aktuelle Jugendschutzgesetz auch an den tollen Tagen in
vollem Umfang zu beachten. Daher wird um Verständnis gebeten,
dass Besuchern mit alkoholischen
Getränken der Zutritt zum Alten
Rathaus nicht gestattet ist.
Termine
Die Denkmalgesellschaft Bingen
gibt einen Überblick über ihre geplanten Aktivitäten:
21. März: „Dreck-Weg-Tag”: 9 bis
circa 12 Uhr: Reinigung des Reiterstellwerks und des Schlangenpfads in Bingerbrück.
26. April: „Römertag”: mit der Römerfähre über die Nahe und über
die Römerstraße zur Villa Rustica.
7. Juni (Welterbetag), 5. Juli, (Kulturuferfest), 19. Juli (Route der Industriekultur) und 13. September
(Tag des offenen Denkmals): Öffnung und Inbetriebnahme des Alten Binger Rheinkrans von 1487.
20. September: „Mabon“ – Fest
der Kelten zur Tag- und NachtGleiche: Wanderung zum ältesten Kulturdenkmal in unserer Region, dem „Dachsbau“ im Binger
Wald (Keltengrab-Anlage circa
1.500 v. Chr.).
3. Oktober: Türöffnertag der Sendung mit der Maus: Mäuseturm.
November: Jahreshauptversammlung.
Malteser Hospizdienst
Trauernde Kinder
Nachdem die erste Gruppe für
trauernde Kinder und Jugendliche im Januar abgeschlossen
wurde, bietet der Malteser Hospizdienst St. Hildegard, Mainzer Straße 4, ab März eine neue
Gruppe an. Mit ihr sollen betroffene Kindern und Jugendliche die
Chance bekommen, in einem geschützten Rahmen über den Verlust zu reden und sich mit anderen
auszutauschen. Zudem wollen wir
mit verschiedenen Aktionen und
Aktivitäten beitragen, dass sie mit
ihren Gefühlen und Befindlichkeiten besser zurechtkommen.
Die zweistündigen Treffen finden
einmal im Monat statt. Folgende
Themen sind geplant: Vorstellung
und Kennenlernen, Gefühle, Veränderung, Trost und Kraftquellen
sowie Abschied und Reflexion.
Die Gruppe trifft sich in gleicher
Zusammensetzung fünf Mal und
bietet somit einen vertrauten
Schutzraum. Begleitet werden
die Kinder und Jugendlichen von
Dr. Claus Maywald, Dipl.-Pädagoge und Kindertrauerbegleiter
sowie qualifizierten Ehrenamtlichen. Den Gruppentreffen voran
geht ein Abend für die erwachsenen Ansprechpartner der Kinder
und Jugendlichen am Montag,
23. Februar, um 19.30 Uhr. Anmeldung beim Malteser Hospizdienst,
Tel. 06721-984377, Fax -984398,
E-Mail hospizarbeit@malteserbingen.de sowie im Internet unter
www.malteser-bingen.de
REGION
12 | Neue Binger Zeitung
Termine
VG Rhein-Nahe
Rathaus
Keine
Sprechstunde
Trechtingshausen. Am Karnevalsdienstag, 17. Februar, bleibt das
Rathaus für Sprechstunden geschlossen.
Die nächsten Dienststunden finden, wie gewohnt, am Donnerstag, 19. Februar, in der Zeit von
17.30 bis 19.30 Uhr statt.
Semesterbeginn
Die Tiersprechstunde mit Dr. Rolf Spangenberg
Willkommen zur 38. Folge unserer Serie „Einfach tierisch“ mit
dem beliebten Ingelheimer Tierarzt Dr. Rolf Spangenberg.
Dr. Rolf Spangenberg ist als tierärztlicher Berater der ZZFOnlinepraxis unter www.zzf.de
kostenlos zu kontaktieren.
Katze im Scanner
M ü n s t e r-S a r m s h e i m . D i e
Deutsch-Französische Gesellschaft hat mit dem neuen Semester begonnen. Angeboten werden
Französischkurse in allen Schwierigkeitsgraden.
Außerdem beginnt ab sofort ein
Französischkurs für Anfänger. Anmeldungen und nähere Informationen bei Dr. Francine MähringerKunz, Tel. 06721-995016.
Wir haben mit unserer Katze eine Flugreise gemacht und mussten natürlich durch die Sicherheitskontrolle. In der Aufregung
ist mit dem Gepäck leider auch
der Katzenkorb (Plastik) mit dem
Tier darinnen durch die Röntgenkontrolle geschleust worden.
Wir machen uns große Vorwürfe.
Kann ihr das geschadet haben?
Kinderfastnacht
Niederheimbach. Der KVN lädt für
Samstag, 14. Februar, 14.11 Uhr, zur
Kinderfastnacht in den Rheinischen
Hof ein. Der Eintritt ist frei.
SPD-Ortsverein
Heringsessen
Waldalgesheim. Der SPD-Ortsverein Waldalgesheim/Genheim
lädt seine Mitglieder mit Familien
und Bekannten sowie Freunde für
Freitag, 20. Februar, 19 Uhr, zum
traditionellen Heringsessen in die
Begegnungsstätte der AWO herzlich ein.
Neben eingelegten Heringen mit
Pellkartoffeln werden auch wieder Hausmacher Wurst und eine Quarkspeise in bekannt guter
Qualität angeboten.
Im Verlauf des Abends besteht
auch die Möglichkeit, mit den
Mandatsträgern im Orts- und
Verbandsgemeinderat und Mitgliedern des Vorstandes über aktuelle Themen zu diskutieren.
Anmeldung bitte bei Dirk Seibert Tel. 06721- 34622 oder per
E-Mail: michael.sebert@t-online.
de oder wolfgang.muskau@t-online.de.
Wir für Sie
Tel. 06721-91 92 0
info@neue-binger-zeitung.de
Weitere Termine unter
www.neue-binger-zeitung.de
Termine
VG Gau-Algesheim
Einfach tierisch
Neue Kurse
KVN
KW 7 | 11. Februar 2015
Schildkröte mit Ballon
Schon seit vielen Jahren lebt eine Griechische Landschildkröte
bei uns im großen Garten, für den
Winterschlaf gräbt sie sich selbstständig ein. Sie ernährt sich von
Kräutern und Gräsern, mag aber
leidenschaftlich gern rotes Obst,
was wir ihr gelegentlich geben.
Sie ist aber sehr schwer zu finden.
Nun haben wir gehört, dass man
einen Luftballon an ihr befestiDas entspricht einer – unge- gen soll. Kann man für die Schnur
wollten – Röntgenuntersuchung. ein Loch in den Panzer bohren?
Die ist zwar nicht unbedingt gesund, jedoch auch nicht eigentlich Auf keinen Fall, dicht unterhalb
schädlich. Die Katze wird davon des Panzers befindet sich lebennichts gemerkt haben. Es sollte des und schmerzempfindliches
nur nicht zur Gewohnheit werden Gewebe. Der Tipp mit dem Ballon
(Scherz!). Übrigens tun Sie einer ist jedoch prinzipiell gut. Sie müsKatze keinen Gefallen, wenn sie in sen die Halteschnur aber auf den
den Urlaub mitgenommen wird!
Panzer aufkleben.
Kunsthüfte für Hund?
Unserer alter Hund ist schon
recht gebrechlich. Wahrscheinlich
hat er einen Hüftschaden. Nun
haben wir gehört, dass man auch
Hunden eine Kunsthüfte aus Metall einsetzen kann. Stimmt das?
Wie viel kostet das ungefähr?
Ja, von spezialisierten Kollegen
werden Hunden Kunsthüften eingesetzt. Das ist eine komplizierte
Operation. Sie müssen pro Seite mit Kosten rechnen, die in der
Größenordnung von 1,5 Tausend
Euro liegen. Das genaue Honorar wird man Ihnen gern am Telefon sagen. Ob eine solche Hüfte
erforderlich und sinnvoll ist, kann
der Tierarzt erst nach einer genauen Untersuchung sagen.
Erinnerung an die Kita-Zeit
„Wackelzähnchen“ erhalten Erinnerungs-T-Shirts
VHS
Frühjahrsschnitt
Ockenheim. Der Kurs „Frühjahrsschnitt der Obst- und Ziergehölze“
für Gartenfreunde unter Leitung
von Dipl. Ing. Peter Hilsendegen
besteht aus einem theoretischen
Einführungsabend mit Videopräsentation und aus praktischen
Übungen mit Schere und Säge
zwei Tage später. Das zeitige Frühjahr ist besonders geeignet für den
Schnitt spezieller Ziergehölze und
empfindlicher Obstgehölze. Termine: Donnerstag, 12. März, 19.30
bis 21.45 Uhr, und Samstag, 14.
März, 9 bis 13 Uhr, im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 12. Gebühr: 18
Euro. Anmeldung möglichst umgehend bei der Volkshochschule, Tel.
06725-1351.
Basar
Kindersachen
Ockenheim. Am Sonntag, 8. März,
10 bis 12 Uhr (Schwangereneinlass
mit Ausweis ab 9.30 Uhr), findet
in der Turnhalle, Mainzer Straße,
der diesjährige Frühjahr-/SommerKindersachenbasar statt. Außerdem gibt es eine große Kuchentheke. Listenreservierung ist per EMail unter basarockenheim@web.
de möglich. Hierfür ist die Angabe von Name, Wohnort und Telefonnummer erforderlich. Die Listenausgabe (pro Stück 1 Euro) und
Verkauf der Restlisten ist am Donnerstag, 26. Februar, 17 bis 18 Uhr,
in der Turnhalle. Wie in jedem Jahr
freut man sich über zahlreiche Helfer. Kuchenspenden werden auch
gerne entgegen genommen. Infos hierzu bei Melanie Gros, Tel.
06725-963093, Karin Klar, Tel. 308837 oder basarockenheim@
web.de.
VG Sprendlingen-Gensingen
SPD-Verband
Fahrt nach Mainz
Stolz präsentierten die „Wackelzähnchen“ ihre Erinnerungs-T-Shirts. In Anwesenheit von Ortsbürgermeister
Manfred Bucher (li.) dankte die Leiterin der Kita, Maria Martin-Böß (2. v. re.), der Vorsitzenden des Fördervereins Dr. Britta Leven (re.). Foto: privat
Sprendlingen (red). Wenn in der
Kindertagesstätte „Unser blaues
Haus“ T-Shirts mit der Aufschrift
„Hurra, ich bin ein Wackelzähnchen“ verteilt werden, steht ein
Wechsel ins Haus. Dann verbringen die Vorschulkinder ihre letzten Wochen in der Kita, bevor sie
in die Grundschule wechseln. Im
Namen des Fördervereins über-
reichte die Vorsitzende, Dr. Britta Leven den acht anwesenden
Vorschulkindern ihre Wechsel-TShirts zur Erinnerung an ihre Kindergartenzeit. Zu diesem schönen Anlass wollte auch Ortsbürgermeister Manfred Bucher nicht
fehlen. Die Kinder machten große
Augen und freuten sich sehr über
dieses Geschenk. Natürlich muss-
ten die T-Shirts sofort anprobiert
und stolz präsentiert werden. Zum
Einsatz kommen die T-Shirts bei
den gemeinsamen Ausflügen, die
die Wackelzähnchen in ihrem Kindergartenabschlussjahr machen
werden. So haben die Kinder eine bleibende Erinnerung – aber
auch ein praktisches Geschenk erhalten.
Sprendlingen-Gensingen.
Der
SPD-Verband lädt interessierte
Bürger zum Besuch des rheinlandpfälzischen Landtags und des ZDFSendezentrums Mainz-Lerchenberg am Donnerstag, 26. Februar, ein.
8.15 Uhr: Abfahrt mit dem Bus ab
Sprendlingen, Parkplatz Wißberghalle; 8.30 Uhr: Abfahrt mit dem
Bus ab Gensingen, Pierre-de-Bresse-Platz; 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr: Informationsbesuch beim ZDF Sendezentrum Mainz; 12 bis 13 Uhr:
Mittagessen. 13 bis 14 Uhr: Informationsgespräch mit MdL Hüttner;
14 bis 15 Uhr: Teilnahme an der Plenarsitzung des Landtags. Die Kosten für die Busfahrt betragen 5
Euro. Anmeldungen bis 20. Februar bei Alice Schmitt, Tel. 067275568.
20 | Neue Binger Zeitung
KW 7 | 11. Februar 2015
Vierfarbbunter Mix beim WCV
Vielen Höhenpunkte in der Weilerer Rhein-Nahe-Halle
Die „Tornados“ mit ihrer herausragenden Darbietung.
Weiler (red). Die Fastnacht in den
Sitzungen des Weilerer-CarnevalVereins (WCV) hat immer wieder
die verschiedensten Facetten. Ein
bunter Mix von fliegenden Beinen,
mitreißenden Liedern, den humorvollen literarischen Part, herzerfrischenden Kokolores und karnevalistischer Akrobatik begeistern alljährlich die Sitzungsbesucher, die
mit großen Erwartungen kommen
und dem WCV die Ehre geben.
Ohne eine Gruppe schmälern zu
wollen, die alle von dem Ziel beseelt sind, beste Weilerer Fassennacht zu vermitteln, so hat in dieser Session mit einer beispiellosen karnevalistischen und akrobatischen Show die Tanzgruppe
„Tornados“ den berühmten Vogel
abgeschossen. Das war eine einzigartige Spitzenleistung, die weit
und breit nur wenig Nachahmer
findet. Auf „hoher See“ war das
Thema und sie brachten das Narrenschiff schwer ins Schwanken,
was auch den ganzen Saal buchstäblich von den Stühlen riss. Die
Leiterinnen der Gruppe Angelina
Lenhart, Claudia Höhn und Anja
Schlarp hatten musikalisch, akrobatisch, tänzerisch eine glänzende
Power-Show zusammengestellt,
wie man sie in Weiler noch nicht
erlebt hat. Das Publikum kam aus
der Bewunderung nicht heraus
und dankte mit Raketen und stürmischem Beifall.
Aber auch die übrigen Darbietungen der vierfarbbunten Fastnachtssitzung fanden Gefallen.
Zunächst die Rituale des Einzuges
und der Schlachtgesänge, die die
Narrhalla gleich auf die Betriebstemperatur brachten, die für eine
gute Sitzung nötig ist. Die Gruppe Leopard mit Nicole Lautz, Wolfgang Meinel, Ewald Lenhart und
Dieter Brück ließ diese Stimmung
aufkommen. Und die Minigarde,
die WCV-Kita zur Sicherung des
tänzerischen Nachwuchses, setzte
mit einem vielumjubelten Tanz
gleich eins drauf. Erwin Owtscharenko in Gestalt des Chefermittlers
vom Deutschen Bundestag hatte natürlich Stoff in Hülle und Fülle über Handy, Downloads und
Hacker. Da bekam Ramelow, der
„Lukaschenko von Thüringen“, natürlich ebenso sein Fett ab wie Sebastian Edathy, dem nur bitterer
Spott und Verachtung galt. Insgesamt wurde die Geheimhaltung im
Bundestag mit nichtöffentlichen
Sitzungen im Weilerer Gemeinderat verglichen, ein Treffer, der
saß. Ein sehr anspruchsvoller und
erstklassiger politischer Parforceritt. Die Tanzgruppe Schlümpfe als
„Rocker“ gefielen in einem flotten
Tanzwirbel, wozu sie die Zuschauer auf der America Route 66 einluden.
„Missionare haben es schwer“, wie
Oli Biegner bei seinem Vortrag als
Fastnachtsprediger in Bayern unter Beweis stellte. In einem mitreißenden Tanz in tollen Kostümen
gefiel die Tanzgruppe „Cabras“,
die von Nicole Blum einstudiert
und betreut wird. „Freestyle“, eine Tanzformation, die viele tänzerische Extras zulässt.
Der Öko-Bewegung gab Jungrednerin Lea Merz eine ganz klare
Absage, was ihr hier jetzt „stinkt“,
brachte sie bestens an den Mann.
Kathrin Lenhart berichtete über ihre Erlebnisse mit dem Baby, wie
im richtigen Leben und mit großer Selbsterfahrung, denn gerade
einmal seit sechs Monaten erstmals Mutter, humorvoll, praktisch,
einfallsreich. Das gefiel dem Publikum allerbestens. Die Schautanzgruppe der Prinzengarde setzte
mit „Carneval in Venedig“ einen
Fassenacht in W
Foto: A. Schlarp
vierfarbbunten Schlusspunkt unter
den ersten Sitzungsteil.
Nach einem schwungvollen Aufmarsch der Wachkompanie präsentierten sich die Hofsänger als
Fußballfans mit mitreißenden Melodien, stimmlich bestens instruiert, mit süffisanter Handlung und
vielen tollen Gags. Selbst Bürgermeister Riediger kam natürlich auch „ins Bild“ und die Begeisterung kannte keine Grenzen.
Da hatte es die folgende Tanzgruppe Noctua mit „Charleston“,
nicht leicht, gleichwohl schon sie
die närrische Begeisterung weiter anfeuerte. Lokalkolorit, wie es
kein zweiter kann, vermittelte die
Rednerschule Joachim Vogt, der
dieses Mal die „Windrad-Manie“
und deren Geldgier geißelte.
Ein schwungvoller Gardemarsch
der Prinzengarde mit tollen Schrittkombinationen und den fliegenden
Beinchen war natürlich der absolute tänzerische Höhepunkt einer Sitzung, die überaus reichlich Tanzdarbietungen bot. Dieser vielumjubelte Auftritt leitete dann nach
gut fünf Stunden über zum Finale in grenzenloser Fröhlichkeit und
Begeisterung. Das närrische Publikum war aus dem Häuschen und
verabschiedete einen routinierten
und gesangsversierten Sitzungspräsidenten Ewald Lenhart und seine närrischen Streiter mit stehenden Ovationen. Nicht zu vergessen
die Wachkompanie des WCV unter
Kompaniechef Karlheinz Steinberger, die für einen besonders stilvollen Rahmen sorgte und alle Akteure mit Trommelwirbel und klingenden Trompeten sicher auf die
närrische Rostra geleitete.
Mit drei Sitzungen konnte der
WCV eine herausragende und erfolgreiche Bilanz der Sitzungsfastnacht 2015 ziehen.
BŸrgerstube gešffnet! FastnachtsSAMSTAG ab 19.11 Uhr, FastnachtsSONNTAG ab 15.11 Uhr.
REGION
22 | Neue Binger Zeitung
KW 7 | 11. Februar 2015
Bunter Kreppelkaffee zum närrischen Jubiläum
Trechtingshäuser Damen feierten ausgelassen mit tollem Programm
Anastasia Schreiber und Emmy Loh eröffneten den Vortragsreigen. Trechtingshausen (red). Das närrische Trexico kommt aus dem
Feiern nicht heraus: Nur eine Woche nach der Matinee zum 6 x 11jährigen Bestehen des KV Narrebrunne feierten die Trechtingshäuser Kreppelkaffee-Frauen ihr
Jubiläum. Seit 7 x 11 Jahren heißt
es in der kleinen Mittelrheingemeinde: Fassenacht von Frau-
en für Frauen. 320 Gäste, viele
aus den umliegenden Orten, erlebten in der Rhein-Burgen-Halle
ein vierstündiges Programm mit
tollen Tänzen, lustigen Vorträgen
und urkomischen Sketchen.
Die beiden Sitzungspräsidentinnen Viola Baaser und Bärbel
Laloi hatten das närrische Treiben fest im Griff. Den Vortrags-
Foto: privat
reigen eröffnete traditionell der
Nachwuchs: Emmy Loh und Anastasia Schreiber heimsten mit wohl
geschliffenen Versen den ersten
Beifall ein.
Da der KVN auf der Suche nach
einem neuen Tanz-Mariechen ist,
wurde der Kreppelkaffee kurzerhand in eine Casting-Show umfunktioniert. Doch die strenge Ju-
ry kannte keine Gnade und sortierte eine Kandidatin nach der
anderen aus – bis Julia Rappolt
die Bühne stürmte. Sie eroberte
mit einem atemberaubenden Tanz
die Gunst der Jury und des Publikums – sehr zu Freude ihrer beiden Trainerinnen Bärbel Laloi und
Katja Hübner. Anschließend hieß
es Abschied nehmen: Mit Helga
Braun und Helga Schuster gingen
zwei langjährige Mitglieder des
Organisationsteams in den närrischen Ruhestand. Blumen und
lang anhaltender Applaus waren
der verdiente Lohn.
Die „Five Elements“ von der TSG
Stromberg und die KVN-Nachwuchsgarde „Bandits“, die in dieser Kampagne zum letzten Mal
von Hertha Höltz geleitet wird,
brachten mit ihren Tänzen die närrische Rostra zum Beben. Die
Trexhaiser Kreppelkaffee-Frauen
hatten auch in diesem Jahr keine
Kosten und Mühen gescheut, um
ihrem Publikum eine hochkarätig
besetzte Hitparade zu präsentieren
– wie immer charmant präsentiert
von „Carmen“ Alwine Schreiber.
Die Tanzgruppe Hedvika unter
der Leitung von Hedvika Kloos eröffnete mit einem zünftigen Auftritt die zweite Hälfte. Anschließend sang und tanzte „Inflame“
unter der Leitung von Sabine
Schaust das Hohe Lied auf die geliebte Handtasche. Die Zwillinge
Lisa und Lina Ring hatten als freche und vorlaute Babys die Lacher
auf ihrer Seite. Urkomisch der Auftritt der Gruppe „Zakzarak“, die
die Narrhalla kurzerhand in einen
Gerichtssaal verwandelte und eine skandalöse Schlips-Beschneidung am Altweiber-Donnerstag
verhandelte. Auch in diesem Jahr
ein echter Höhepunkt: das Zwiegespräch mit Gisela (Gabi Reschetzke) und Ortrud (Tina Meining) – eine echte Ulknummer.
Danach wurde es eng auf der Bühne: Die 14 bildhübschen Mädchen
der KVN-Garde unter der Leitung
von Svenja Lutterbach und Selina Heimen begeisterten abermals
das Publikum. Bärbel Laloi und
Yvonne Elsholz kümmerten sich
anschließend liebevoll um einen
ausgesetzten Elferräter, der sich
als der neue KVN-Sitzungspräsident Thomas Laloi entpuppte. Eine lustige Mundstuhl-Parodie von
„El Lute“ gaben Tatjana Schreiber
und Melanie Rappolt zum Besten.
Die „Flying Bärbels“, das neue
Männerballett des KVN unter der
Leitung von Bärbel Laloi und Anna Hoffmann, heizte dem Publikum noch einmal kräftig ein und
leitete damit nahtlos zum großen Finale aller Mitwirkenden über.
Keine Frage: Der Kreppelkaffee ist
nach 77 Jahren immer noch ein
Erfolgsgarant der Trexhaiser Fassenacht.
Ein närrisches Programm strapazierte das Zwerchfell
Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Weiler feierte Fassenacht in der voll besetzten Bürgerstube
Gerhard Fichter (re.) als Petrus und Udo Rohleder als neuer Pfarrer. Foto: privat
Weiler (red). Mit launigen Versen
begrüßte die Sitzungspräsidentin Renate Trennert in der voll besetzten, bunt geschmückten Bürgerstube die Frauen und hieß die
Gäste aus nah und fern herzlich
willkommen.
Nach der „Schlacht“ am reichhaltigen Kuchenbüfett eröffneten
die Musiker Friedel Habermann
und Udo Rohleder unter der technischen Leitung von Jürgen Bootz
das Programm. Mit dem Lied: „Wo
könnte es schöner sein als in Weiler am Rhein“ wurde von den singenden Frauen der kfd die Stimmung angeheizt. Sie gratulierten
auch mit viel Beifall Sitzungspräsidentin Renate Trennert zum Geburtstag.
Unter dem Motto „So leben die alten Leute heute“ stand das Zwiegespräch von Annemarie Scheiber und Hanne Sachs. Er will und
sie will nicht; sie hatte viele Ausreden, bis sie endlich dem Spiel „backe backe Kuchen“ beistimmte. Sie
ernteten großen Beifall.
Den Nagel auf den Kopf traf Gerhard Fichter als Petrus in seinem
Vortrag: „Wie soll es weitergehen,
wenn 30 Gemeinden ohne Pfar-
rer da stehen.“ Zum Schluss wurde Udo Rohleder als neuer Pfarrer von Weiler eingekleidet und
stürmisch begrüßt. Im nächsten
Sketch spielten Hedi Bauer die
Ärztin und Helga May, Beate Lenhart, Pia Krollmann und Inge Sittek die „eingebildeten Kranken“
in sehr schwierigen Situationen.
Bei den Zuschauern wurde das
Zwerchfell strapaziert.
Der mexikanische Tanz, in schöner Garderobe und gut vorgetragen von Irmtraud Neumann,
Waltraud Klingler, Elvira Dany,
Hanne Sachs, Carmen Neher, Coleta Ziegler, Dagmar Robra und
Ute Brück, kam bei den Frauen gut
an; viel Beifall war der Lohn.
Anschließend berichtete Katrin
Lenhart von ihren komischen Erfahrungen bei der Afrika-Safari. Sie wurde durch den Park „gekarrt“ und Autan war nutzlos. Urlaub konnte man das nicht nennen. Die Anwesenden konnten
daraus viel lernen.
Inge Sittek erzählt von ihren 111
Fahrstunden und acht Prüfungen,
um den Führerschein zu bekommen. Eine anstrengende und teure
Angelegenheit!
Pia Krollmann hatte mit dem gut
vorgetragenen Lied: „Mein Mann
will mich verlassen …“ viel Erfolg.
Gut angekommen ist auch der
Sketch mit Renate Trennert als
Kellnerin und Rita Wies als Gast.
Eine Steigerung erreichte Rita
Wies mit dem Witze erzählen; wie
immer tobte der Saal! Mit einem
Abschlusslied beendeten die singenden Frauen das Programm.
Die Sitzungspräsidentin bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die
alle den Orden der Saison erhielten.
Friedel Habermann und Udo Rohleder erfreuten die Frauen noch
lange mit Stimmungsliedern, wobei auch getanzt wurde. Dies war
der Ausklang einer fröhlichen Veranstaltung.
11. Februar 2015 | KW 7 Neue Binger Zeitung | 23
Einjähriges
Saarlandstraße 111 · 55411 Bingen-Büdesheim · 06721-7038202
Exotischer Genuss
mitten in Büdesheim
Herzlichen
Glückwunsch
von
„Rishi´s Taste of India“ feiert einjähriges Bestehen
Büdesheim (gg). Der verführerische Duft nach exotischen Gewürzen zieht durch „Rishi´s Taste of India“ in der Saarlandstraße
111 und lässt die Vorfreude auf das
Essen steigen. Heute genau vor
einem Jahr hat Familie Singh den
indischen Imbiss eröffnet.
„Das ist für uns ein schöner Zeitpunkt, um unseren Gästen und
Freunden des Hauses ein ganz
herzliches Dankeschön zu sagen“,
so Beata Singh. Die indische Küche
erfreut sich auch in unserer Region einer großen Beliebtheit, besonders dann, wenn sie so frisch
und lecker zubereitet wird wie
hier. Ob Chicken Chapati (würzig
gebratenes Hähnchenbrustfilet),
Maharani Chapati (Basmatireis
und würzig gebratener Fisch), ob
Pork Vindaloo (Schweinefleisch
mit scharfem Curry, nach Goa-Art)
oder Jinga Sabji (gebratene Garnelen mit frischem Gemüse), wer
Fleisch und Fisch mag, findet hier
mit Sicherheit eine gute Auswahl.
Aber auch an Vegetarier und Veganer denkt man bei „Rishi´s Taste of India“. Ob Chana Dal Curry
(würzige Kichererbsen in IngwerCurrysauce), Sabji Masala (frisch
gebratenes Gemüse mit erlesener
Gewürzmischung) oder der Veg-
gi Samosa Teller (gefüllte Teigtaschen mit Kichererbsen, grünen
Erbsen und Chana Dal Curry) hier
kann man mit gutem Gewissen
essen. Sehr beliebt sind die hausgemachten Pakoras, serviert mit
ebenfalls hausgemachten Saucen.
Weitere Nudel- und Reisgerichte
sowie knackige Salate oder hausgemachter indischer Chaitee und
kalter Mango Lassigetränk ergänzen das Angebot.
„Wir haben unsere Karte erweitert, um unseren Gästen eine größere Vielfalt bieten zu können, so
haben wir jetzt auch wechselnde
Wochengerichte“, berichtet Familie Singh. Genießen kann man die
Speisen im gemütlichen, fernöstlichen Gastraum oder man bestellt
sie und nimmt sie dann mit nach
Hause, ganz nach Lust und Laune.
Neben einer guten Auswahl an
indischen Gewürzen, gibt es nun
auch Weine der beiden Weingüter
Bernhard Grünewald und Heinz
zum Mitnehmen. Das Team von
„Rishi´s taste of India“ ist dienstags bis freitags von 11 bis 15 und
von 17 bis 22 Uhr, samstags von
12 bis 15 und 17 bis 22 Uhr sowie
sonntags durchgehend von 12 bis
20 Uhr in der Saarlandstraße 111
für Sie da und freut sich auf Ihren
Besuch.
Familie Singh lebt ganz nach dem
Motto: „ Nicht vom Band – sondern per Hand“
Weitere Informationen auf facebook oder unter Tel. 067217038202.
Wir gratulieren zum 1jährigen Bestehen.
Josef Schaberger GmbH & Co.KG - Rheinstraße 50 - 55435 Gau-Algesheim
Tel.: 06725-9345-0 - Fax: -45 - info@schaberger.de - www.schaberger.de
Chicken Jalfreji
Saarlandstr. 164
Fon + Fax: (06721) 408872
www.hemmes.de
Chicken Chapati
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Tel. 06727 - 894 480 · Fax. 06727 - 894 4820 · www. getraenke-lange.de
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Weingut Bernhard Grünewald
www.weingut-gruenewald.de
Weingut Bernhard Grünewald
Weinhandel Weingut
Wein-und Spirituosengeschäft
Burgstr. 87 · Bingen Am Rhein · 06721 41188
Im Land der aufgehenden Sonne
Weisse Fräck sorgten bei ihren Sitzungen für ausgelassene Stimmung in der Ockenheimer Narrhalla
Hans Klingler bei seinem grandiosen Debüt als Protokoller: „Brunne vun
de Wied.“ Foto: privat
Ockenheim (red). Die närrische
Kampagne 2014/15 stand unter
dem Motto „Weisse Fräck Ockenheim, im Land der aufgehenden
Sonne – trotz fernöstlichem Helau, gibt’s Weck, Worscht, Woi
und kein Wau, Wau“. Sicher und
glänzend führte Sitzungspräsident Lukas Schreiber durch das
Programm. Das heitere Spiel begann mit der Nachwuchsgarde
unter Leitung von Laura Schreiber. Hans Klingler überzeugte
bei seinem Debüt als Protokoller
in der Figur „Brunne uf de Wied“.
Udo Stenz hatte Verdauungsprobleme. Stefan Thiele und Karl
Otto Eller als Gerichtsvollzieher
im Hinterhof, Häuslebauer Domi-
nik Strack und Wirt Tobias Schuhmann strapazierten die Lachmuskeln, dazwischen Jump and Joy,
ein Pandabären-Tanz, einstudiert
von Jana Sonneck. Überzeugend
der Gesangsvortrag der Päächesdapscher über lokale Themen unter Leitung von Thomas Federhen. Die Trommler Philipp Knecht
und Marc Immerheiser eröffneten den zweiten Teil, gefolgt vom
traditionellen Gardetanz, den Andrea Zinn und Marie Christin Völlinger ausgedacht haben. Lustige Szenen einer Ehe spielten Rosi Dogan und Udo Stenz. Andras
Weis dokumentierte einen richtigen Ehemann. Asiatisch war die
Schau des Showballetts unter der
Leitung von Melanie Schier. Den
Damen folgte Lukas Schreiber
mit Tochter Melanie am Klavier
und mit einem rätselhaften Gesang: „Widewid bum bum“. Zwei
Kracher und die richtige Einstimmung für das grandiose Finale mit allen Akteuren waren Erznarr Ingo Göllner als 108-Jähriger und dann das von Christiane
Knoblach phantasievoll choreografierte Männerballett.
Rundum war die Sitzungsfassenacht der Weisse Fräck unter
der musikalischen Begleitung der
Bläser der katholischen Kirchenmusik und mit Schunkelrunden
wieder besonders gelungen: kurz
„echte Okkelemer Fassenacht“.
REGION
24 | Neue Binger Zeitung
Termine
VG Stromberg
kfd
Kreppelkaffee
Römerinnen versus Kelten in Waldalgesheim
„Hochkarätisch un amüsant, die He-Da-Sitzung ist ein Garant“
Stromberg. Die kfd lädt herzlich
zum Kreppelkaffee an Altweiberfastnacht, Donnerstag, 12. Februar, 15 Uhr, ins Pfarrheim in der Rathausstraße 4, ein.
AWO
Fastnachtskaffee
Stromberg. Am Samstag, 14. Februar, 15 Uhr, findet der AWO-Fastnachtskaffee in der DeutscherMichel-Halle, statt. Ein kostenloser Fahrdienst wird eingerichtet: 14.30 Uhr vom Gerbereiplatz
in Stromberg und um 14.45 Uhr in
Warmsroth, Bushaltestelle. Alle
Senioren und Freunde der AWO
sind herzlich eingeladen.
Fastnacht
Termine
Schöneberg. Am Sonntag, 15. Februar, findet ab 14.11 Uhr der Fastnachtsumzug statt. Die Kinderfastnacht wird am Dienstag, 17.
Februar, ab 15.11 Uhr, gefeiert und
ab 18 Uhr wird zur Beerdigung der
Fastnacht eingeladen.
VG Langenlonsheim
Realschule plus
Anmeldung
Langenlonsheim. Die Anmeldung
für alle Schüler der VG und anderen Ortschaften, die die Grundschule erfolgreich abgeschlossen
haben, findet vom 18. bis 27. Februar, montags bis freitags jeweils
von 8 bis 12 Uhr, statt. Zusätzliche
Termine: Mittwoch, 18. Februar,
14 bis 17 Uhr; Montag, 23. Februar, 14 bis 18 Uhr, und Mittwoch, 25.
Februar, 14 bis 16 Uhr, oder nach
telefonischer Absprache im Sekretariat, Tel. 06704-933910. Zur
Anmeldung bitte die Geburtsurkunde oder das Stammbuch, bei
„Nicht-EU-Bürgern“ Aufenthaltserlaubnis für Elternteil und Kind,
das Halbjahreszeugnis und gegebenenfalls die Empfehlung der
Grundschule mitbringen.
Olaf Krüger alias Elke Winter – ein perfekter Auftritt.
Foto: N. Fleischer
Waldalgesheim (nf). Die He-DaSitzung des KVW am Freitag in
der Keltenhalle bot Bühnenauftritte auf hohem Niveau bei erfrischenden Vorträgen gegen das
jeweilige Geschlecht und Tanzgruppen mit aufwändigen Kostümen. Wofür die He-Da sicherlich auch bekannt ist, ist die angeheizte Stimmung im Saal, wollen
doch beide Geschlechter Stimmungsraketen, die den Sieg entscheiden, für sich gewinnen. Doch
gerade im letzten Jahr uferte dies
wohl das ein oder andere mal aus,
sodass der „Richter” und Sitzungspräsident Klemens Jung zunächst
den Gästen ein paar Benimmregeln ans Herz legte. Berechtigterweise, denn wer ein solch qualitativ hochwertiges Programm durch
schlechtes Benehmen stört, tut
sich auch selbst keinen Gefallen
damit.
Nach dieser Mahnung ging es aber
auch gleich wie gewohnt weiter
mit einem kurzen Einleitungsfilm,
toll und professionell gemacht
von Rene Pieroth. Nun hieß es Römerinnen gegen Kelten, immer
wieder angestachelt von der Sitzungspräsidentin Elisabeth Schitthof auf der Frauenseite und Günther Piroth auf der Seite der Männer, stets begleitet von lautem
Grölen oder Kreischen aus dem
Publikum. Nach dem Schwur der
Kontrahenten mit „Klopfer“ in der
einen und Feuerzeug in der anderen Hand, wirbelten auch schon
die „Silverstars” über die Bühne
und sprangen in den Spagat, dass
einem die Luft weg blieb. Andy
Ost, musikalisch und humoristisch
talentiert, legte mit seiner Show
ein Fundament, mit dem es erst
einmal gleich zu ziehen galt. Mit
„Alles hat ein Ende, nur die Wurst
hat zwei” auf spanisch sinnierte er
über die Phonetik der Sprachen
und bei der grandiosen Imitation von Herbert Grönemeyer „Sie
macht Musik nur, wenn sie Kraut
ist”, hielt es keinen mehr auf dem
Platz. Keine leichte Aufgabe, nach
einem solchem Auftritt auf die
Bühne zu gehen, doch Gerd Emmrich hat dies trotzdem toll gemeistert mit seinem Vortrag „Männer
sind anders, Frauen aber auch”,
bei dem besonders die Frauenseite ihr Fett weg bekam. Anschließend zeigte die Showtanzgruppe „Die Funken” eine eigene Interpretation des Wiener Walzers,
ganz im Stiel von „Rock me Amadeus”. Die Kostüme pompös in
weiß mit Glamour und Rokoko-Perücke waren echte Hingucker. Typisch He-Da, durften natürlich die
„Penner” nicht fehlen. Das sympathische Gesangsduo Dieter Straube und Edgar Eckes im „Pennerlook” lieferte auch in diesem Jahr
lustig getextete Lieder zum Mitsingen und natürlich den berüchtigten „Lebberwoschtsong”.
Die „Tanzmariechen” fegten zu Lady Gaga über die Bühne und boten ebenfalls eine tolle Show mit
leuchtend bunten Kostümen. In
seiner Direktheit und trockenen
Obszönität war er kaum zu übertreffen: Der „Rheinländer” Hans
Jürgen Pinter ließ einfach kein
Auge trocken. Doch nicht nur humoristisch ein absolutes Talent auf
der Bühne, auch sprachlich beeindruckend. So ratterte er in sagenhaftem Tempo den Zungenbrecher der „Barbara-Bar“ herunter
und haute einfach einen Kalauer nach dem anderen heraus. Authentische und aufwändige Kostüme, zumal selbstgemacht, präsentierte die Tanzgruppe „Tamamäba“
mit ihrer „Starlight-Express“-Aufführung. Die Spaßvögel fochten
den Kampf der Geschlechter ver-
packt in Schlager aus und machten ihrem Namen alle Ehre. Und
noch ein Gardemarsch durfte genossen werden: „Die ,Roten Teufel‘ ist das nicht nett? Wie die Perle uff de Kett”, schwangen auch
sie ihre Beine in die Höhe. Eine
Augenweide für die Närrinnen im
Bau gab Philip John ab bei seinem
KVW-Debut. Musikalisch talentiert und mit viel Charisma hatte
er sein Publikum fest im Griff und
zeigte sich als eine absolute Bereicherung für den Verein.
Einen schaurig schönen Tanz
von lebendigen Puppen bot die
Showtanzgruppe „Radiance” als
„Harlekins” und schürte die Vorstellung davon, was wohl im Kinderzimmer passiert, wenn nachts
alle schlafen.
Vom Kinderzimmer direkt zum
nächsten Höhepunkt des Abends:
Olaf Krüger alias Elke Winter. Eine Travestieshow, als wäre man
mitten auf der Reeperbahn. Trotz
Beinverletzung begeisterte sie/er
mit glamourösem Kleid und einmaliger Ausstrahlung einfach alle
und schaffte es, dass Tränen gelacht wurden. Zwei weitere Showtanzgruppen begeisterten noch
einmal jeweils die Männer und die
Frauenseite: Die „Mon Cheri”, heiß
und knapp kostümiert, verdrehten
als „Cat Women” den Männern
den Kopf. Umgekehrt schaffte das
bei den Frauen die Männershowtanzgruppe mit ihrem Tanz zur
„Schlacht von Waterloo“. Dann
endlich die Verkündung.
Gewonnen haben in diesem Jahr
die Frauen und die Männer. Beide Seiten haben gleichermaßen
die Show auf der Bühne gebührend gefeiert, sodass ohne Frust
die Trennwand erhoben werden
konnte mit einem musikalischen Finale von Maxismus (Rene Piroth).
„Waldalgesheim, das war werklisch schee, danke dafür, KVW!“
Coole Kids sorgten mit Hits für Stimmung
Grolsheimer Kinderfastnacht bot buntes, närrisches Programm
Region
Basar
Kindersachen
Guldental. Am Samstag, 28. Februar, 11 bis 13 Uhr (Schwangere ab
10.30 Uhr), findet im katholischen
Pfarrhaus St. Martin, Große Kirchgasse, ein Kleider- und Spielzeugbasar statt. Veranstalter ist der Elternbeirat und Förderverein des
katholischen Kindergartens. Zur
Bewirtung steht Kaffee und Kuchen
bereit. Tischreservierung bei Veronika Schreml, Tel. 0151-54704117.
KW 7 | 11. Februar 2015
„Modern Talking“ bei ihrem Auftritt in der Playbackshow „Coole Hits für
coole Kids“, dargestellt von Lena Pickard und Chiara Baldauf.
Foto: privat
Grolsheim (red). Die traditionelle
Kinderfastnacht des TuS 1892
hat stattgefunden. Bei den klassischen Kinderspielen wie Mohrenkopfessen und der Reise nach
Jerusalem hatten nicht nur die
vielen Kinder Spaß, auch die Eltern mussten zur Begeisterung
der Kinder dran glauben.
Neben den Spielen für klein und
groß sorgte auch ein abwechslungsreiches, närrisches Programm für Unterhaltung in der
gut besuchten Nahelandhalle.
Zu Beginn heizten die Tanzmäuse dem Publikum mit ihrem
Tanz „Da sprach der alte Häuptling der Indianer“,einstudiert
von Tina Engel und Nadine
Preiß, passend dem Motto der
Kampagne „Grolsheim im Land
der Indianer“ den Gästen ordentlich ein.
Zum Schluss der Veranstaltung
sorgten dann die coolen Kids mit
ihren coolen Hits (Playbackshow)
für super Stimmung im Saal.
Der Moderator der Playbackshow (Jonathan Daum) freute
sich über jeden seiner Showgäste, unter anderen über Andreas Bourani (Anna-Lena Sgaslik),
Helene Fischer (Lisa Arnold) und
Nena (Tristan Baldauf).
Mit dem Hit der Toten Hosen
„An Tagen wie diesen“ feierten
die Kids ihr Finale und das Programm nahm sein Ende.
28 | Neue Binger Zeitung
KW 7 | 11. Februar 2015
Nachgefragt
Jutta Bucher, Erste Vorsitzende des Vereins „Chancen e. V.“
der Planung der Freizeiten und Ferienprogramme Sicherheit haben,
springen wir als Verein ein und sichern die Finanzierung zu. Wenn
dann – meist lange nachdem die
Freizeiten oder Ferienprogramme
stattgefunden haben – die Zusage offizieller finanzieller Mittel
kommt, rechnen wir entsprechend
ab. So begann alles.
Wie groß ist Ihr Verein und wie sind Sie organisiert?
VG Sprendlingen (sh). In der Verbandsgemeinde fördert der Verein „Chance e.V.“ Jungen und
Mädchen, die aufgrund sozialer
oder finanzieller Nachteile nicht
in der Lage sind am Gemeinwesen
so teilzunehmen wie ihre Altersgefährten. 2011 wurde der Verein
gegründet und seitdem bietet das
Team rund um die Erste Vorsitzende Jutta Bucher unbürokratische
und schnelle Hilfe für Familien, denen es an finanziellen Möglichkeiten zur Förderung ihrer Kinder
mangelt. Der Verein arbeitet eng
mit den Sozialarbeitern und Jugendpflegern der Verbandsgemeinde zusammen und sorgt dafür, dass die Spendengelder hundertprozentig und projektbezogen bei den Familien ankommen.
Wie entstand die Initiative zur
Gründung des Vereins?
Die Anregung kam von Hans
Schüler, dem Sozialarbeiter und
Jugendpfleger der Verbandsgemeinde. Damals wurden die Zuschüsse für Ferienfreizeiten vom
Kreis neu geregelt. Man muss diese nun über ein „Bildungs- und
Teilhabepaket“ beantragen, doch
die Bearbeitung dieser Anträge
dauert oft sehr lange. Damit die
Familien und die Sozialarbeiter bei
Wir sind eine kleine Schar von Mitgliedern und sehen unsere Aufgabe im Sammeln von Spenden. Uns
liegt eine schnelle, unbürokratische Hilfe am Herzen. Wir haben
keine großen eigenen Aktionen,
wir werben auf öffentlichen Veranstaltungen hier in Sprendlingen
und Gensingen für unsere Sache.
Unsere Mittel setzen sich aus den
Mitgliedsbeiträgen und Spenden
von Privatpersonen, Vereinen und
Firmen zusammen, die wir dankenswerterweise bekommen.
Wie vielen Kindern
hilft der Verein?
Der Kontakt kommt hauptsächlich
über die Schulen, Kindergärten
und die Jugendpfleger und Sozialarbeiter zustande. Sie kennen
die Familien und Kinder und können die Verhältnisse gut einschätzen. In der Regel unterstützen wir
jedes Jahr 15 bis 20 Kinder aus der
Verbandsgemeinde. Es ist bedauerlich, dass eines der reichsten
Länder der Erde nicht in der Lage
ist, soziale Ungerechtigkeiten bei
unseren Kindern zu verhindern.
Wie kann man sich die
­Unterstützung vorstellen?
Das ist ganz unterschiedlich. Ein
Großteil unseres Geldes fließt in
die Finanzierung der Kinder- und
Jugendfreizeiten und des Ganz-
tages-Ferienprogrammes. Wir beteiligen uns zum Beispiel auch bei
den Kosten für den Gitarrenkurs
eines begabten Kindes, bei dem
dies die Eltern nicht leisten können. Oder wir übernehmen für
Flüchtlingskinder Schulbücher, die
nicht im Rahmen der Lehrmittelfreiheit bezahlt werden, jedoch für
das Kind eine große Hilfe im Schulalltag sind. Manchmal suchen wir
auch eine Lösung für die Finanzierung, etwa bei einer Klassenfahrt
oder beim Essensgeld im Kindergarten. Uns ist es dabei stets wichtig, die Eltern nicht komplett aus
der Verantwortung zu nehmen.
Was wünschen Sie sich für die
weitere Arbeit des Vereins?
Es wäre schön, wenn wir mehr Mitglieder hätten. Dann hätten wir eine gesichertere finanzielle Grundlage und könnten uns zum Beispiel mehr um die wachsende Zahl
von Flüchtlingskindern kümmern.
Dies wird eine immer größere Aufgabe werden, die wir hier in der
Verbandsgemeinde gemeinsam
angehen sollten. Die Familien haben oft nicht die Möglichkeiten
entsprechende Hilfen zu beantragen. Da können schon die Kosten
für Turnschuhe für den Sportverein zu einer Hürde werden, aber
gerade das ist wichtig für die Integration und den Alltag der Kinder.
Fotos: privat
Kurz und Knapp
www.chance-ev.com
Wer den Verein unterstützen
will, kann durch seinen Mitgliedsbeitrag helfen oder eine
Spende auf das Vereinskonto
überweisen.
Anfragen nimmt Jutta Bucher,
Tel. 06701-2668, entgegen.
So schläft es sich „rückenschonend“
•
Beim Matratzenkauf auf die Größe und den Härtegrad
achten. Die ideale Breite sollte mindestens einen Meter und bei
einem Doppelbett 1,80 Meter betragen. Tipp: Nach spätestens
zehn Jahren die Matratze auswechseln!
• Schlaf in Rückenlage hält die Wirbelsäule gerade, Nacken und Rückenschmerzen werden reduziert.
• Ein Kissen unter den Knien entlastet die Lendenwirbelsäule
und verhindert ein Hohlkreuz.
• Wer gerne in Seitenlage schläft, kann ein Kissen zwischen die
Knie legen, das verhindert die Schiefstellung des Beckens.
•
Ein ergonomisch geformtes Kopfkissen stabilisiert die
Halswirbelsäule. - Die „rückenunfreundlichste“ Schlafposition
ist die Bauchlage: Der Rücken bildet ein Hohlkreuz, die
Muskulatur der Wirbelsäule ist angespannt, der Nacken nicht
selten überdehnt. Es entsteht Druck auf Gelenke, Muskeln
und Nerven.
•
Auch wichtig: Die optimale Raumtemperatur. Diese sollte
zwischen 16 und 18 Grad liegen. Ist es zu kühl, verkrampft
sich die Muskulatur leicht, da der Schläfer unbewusst
versucht, sich warm zu halten.
REGION
30 | Neue Binger Zeitung
KW 7 | 11. Februar 2015
Von Dornröschen, Marilyn Monroe und
„verschrumbelte Bixe“ statt „funkelnde Nixe“
Gelungene Kappensitzung des Carneval-Club Weiler sorgte für viele Lacher in der Halle
Leonie May berichtete als Dornröschen mit Sprachfehlern aus der
Märchenwelt. Foto: W. Muskau
Weiler (mu). Zur zweiten Kappensitzung hatte der CarnevalClub 1956 Weiler eingeladen. Sitzungspräsident Guido Enders
konnte ein erwartungsvolles Publikum in der proppenvollen
Rhein-Nahe-Halle mit gereimten
Worten begrüßen und auf ein
bunt gemischtes Programm aus
politischem Vortrag, Kokolores,
Tanz und Gesang vorbereiten.
Den Anfang machten die Jüngsten: Die Sternchengarde zeigte,
dass sie bereits mit ihren drei
bis elf Jahren dem Gardemarsch
verschrieben sind. Leonie May
berichtete als Dornröschen mit
Sprachfehler aus der Märchenwelt und stieg in die Fußstapfen
ihrer Mutter Nicole, die etwas
später, als wiedergeborene Marilyn Monroe im XXXL-Format zu-
nächst mit „Happy Birthday Mr.
Präsident“ dem Chef der neuen
Supermacht CCW, Enders, gratulierte. Dann am Weltraumprogramm von President Kennedy
teilnahm und mit diesem knifflige Puzzles löste. Ihre Figur führt
sie auf einen Bienenstich zurück,
dessen Schwellung nicht zurück
geht. Wie ihr Vorbild ließ sie abschließend ihr Kleid im Aufwind
eines Luftschachtes flattern.
Eine tolle tänzerische Reise in
den Wilden Westen machten
die „Rosenkavaliere“ und hatten ebenfalls die Kleinsten schon
mit eingebunden. Als Protokoller
beleuchtete Fahnenträger Rainer Mack kritisch Politik, Gesellschaft, Sport und Showgeschäft.
Nachdem er im letzten Jahr den
Friedensnobelpreis von Malala
vorausgeahnt hatte, hofft er nun,
dass nicht alles, was er glossiert
auch eintrifft.
Mit ihrem neuen Gardemarsch
bewies die Prinzengarde ihren Leistungsstand und dass
sie zu Recht der Stolz des Präsidenten sind. Damit die Verpflegung stimmt, arbeiten die „Küchenmamselle“ Lea Schieferstein
und Franzi Munzlinger im Akkord,
backen dabei 135 Schnitzel in 33
Minuten und besorgen sich das
Fleisch für die Rouladen direkt in
Argentinien. Das Publikum ließ es
sich schmecken.
Auf „funkelnde Nixe“ freute
sich Busfahrer Ulli BornheimerSchwalbach. Stattdessen traten als „verschrumbelte Bixe“ die
Hofsänger ihren närrischen Ausflug in die Fastnachtshochburgen
Mainz und Köln an. Mal solistisch,
mal vierstimmig im Chor, streiften
sie auf ihrer Fahrt in einem
schwungvollen Medley bekannter Melodien mit eigenen Texten,
die regionalen Themen: Zum Abschluss in Weiler erwartete sie ein
stehendes Auditorium mit rhythmischem Klatschen, eine gelungen Narrenfahrt. Die musikalische
Leitung lag in den bewährten
Händen von Dagmar Roth.
Als letzter Stenograph des Bundestages stand Erwín Owtscharenko für ein auslaufendes Modell, denn im Zeitalter der Digitalisierung braucht keiner mehr
Steno. „Die Sprache besteht
nämlich aus Nullen und Einsen. In
manchen Bereichen gibt es mehr
Nullen.“ Bei seinen Seitenblicken
versteckt er zeitweise den Sinn
in nicht immer leicht zu verstehenden Sätzen. Mit ihrer getanzten Seereise um die Welt erfüllen die Dance Girls den Lebenstraum des alternden Ehepaares
Elli (Weyel) und Gernot (Enders),
hatten „Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“ und begeisterten
so das stehend applaudierende Publikum. Der Abmarsch war
quasi die zweite Zugabe.
Ins „Hardrock-Cafe“ entführten
die „Funny Steps“ die anwesenden Närrinnen und Narhallesen
in vergangene Zeiten des Rock’n
Roll und wurden ohne Zugabe
nicht in die Katakomben entlassen. Alarm in Block 11 – Sofortmaßnahmen nach dem Prinzip
GABI. Was das heißt, erläutert
auf närrische Art der Feuerwehrmann Gerd Conrad. Die Kollegen
von der Berufsfeuerwehr sind für
ihn „Call-Boys“, die muss man rufen und bezahlen! Er trinkt auch
gern einen, aber „nur Wasser nit“.
Mit seinem Gesang hat er wohl
Hexen gerufen. Die „Blue Notes“
waren „Atemlos“, was die Fastnacht alles mit ihnen macht, servierten eine Samba als Hexentanz, verwandelten musikalisch
den Elferrat in Frösche und haben am liebsten Schuhe von Zalando.
Vater werden ist nicht schwer
aber….? Darüber kann der frische Vater Thomas Marra berichten. Es ist das erste Mal, dass er
etwas hingekriegt hat, das Hand
und Fuß hat. Das Windelwechseln überlässt er lieber seiner
Frau. Eine großartige Leistung.
Der Saal dankt es mit stehenden
Ovationen und er muss noch eine
gereimte Kurzgeschichte als Zugabe draufsetzen.
Die Legende vom letzten Einhorn
setzte die Showtanz-Garde in ihrer Zauberwald-Kulisse äußerst
eindrucksvoll um und zeigten
„Getanzte Fastnacht auf höchstem Niveau“. Stehende Ovationen machten den Weg zur vehement geforderten Zugabe frei.
Beschreiben kann man den Eindruck nur schwer – das muss
man gesehen haben. Dies gilt
gleichermaßen oder mehr für das
Männerballett. Dem tänzerischen
Einstieg der computergesteuerten Maschinenmenschen folgte
eine Illuminationsschau in völlig dunklem Saal, der die Gäste
von den Stühlen riss, das Ganze
verbal eingeleitet und kommentiert vom Möchtegern-Professor
Thomas Marra. Da konnte er nur
noch den „Stecker ziehen, um auf
den Boden zurück zu kommen“.
Das Ganze wurde musikalisch
umrahmt vom Musikverein Weiler, nunmehr im 40. Jahr die Hofkapelle des CCW. Die musikalische Leitung hatte Ralf Klingler.
Bunte „Ferien auf dem Bauernhof“ machten allen Spaß
Großeltern, Eltern und Kinder schunkelten gemeinsam in der Münster-Sarmsheimer Kita St. Marien
Klein und Groß hatten viel Spaß bei der Fastnacht in der Kita. Foto: privat
Münster-Sarmsheim. Zu „Ferien auf dem Marien-Bauernhof“ im
katholischen Kindergarten St. Marien luden die Kinder und Erzieher/Innen alle Großeltern herzlich
ein und führten ein kleines Musical für den Touristen auf, der zunächst versehentlich auf dem Lindenplatz und im Kulturzentrum
gelandet war. Es wurde zusammen gelacht, geschunkelt und Unmengen von Kreppeln und anderen Naschereien vertilgt. Opa
Bernhard Graffe folgte der Einladung des Teams, stieg als „Politiker“ für groß und klein in die Bütt
und das Team sorgte mit vielen Bewegungsliedern und Spielen dafür,
dass Niemand sitzen und kein Auge trocken bleiben musste.
SPORT
32 | Neue Binger Zeitung
Erfolgreicher Start ins Jahr
Damen der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim holen sicheren Heimsieg
Britt Eerland sicherte letztendlich den Heimsieg der TTG. Foto: privat
Bingen/Münster-Sarmsheim
(red). Die Tischtennisdamen der
TTG Bingen/Münster-Sarmsheim
starteten sehr erfolgreich in das
Jahr 2015. Zunächst gelang es ihnen, wie bereits eine Spielzeit zuvor, den zweiten Platz bei den
Deutschen-Pokalmeisterschaften
zu wiederholen. Nach dem 3:1 Erfolg im Halbfinale gegen den TSV
Schwabhausen, unterlag man dem
Titelverteidiger ttc berlin eastside
im Finale nach starker Gegenwehr
mit 1:3 und wurde Vizepokalsieger.
Das erste Rückrundenspiel beim
SV Böblingen konnten die TTGDamen auch erfolgreich für sich
entscheiden, mit einem hartumkämpften 6:4 Sieg. Nun kam es am
letzten Wochenende zum ersten
Heimauftritt in diesem Jahr. Gegner vor 182 Zuschauern in Bingerbrück war der Tabellenachte TuS Bad Driburg. Bereits mit
zwei Doppelerfolgen von Ding
Yaping/Wan Yuan (3:1) und Britt
Eerland/Hana Matelova (3:0) zu
Beginn stellten die TTG-Akteurinnen die Zeichen früh auf Sieg.
Nach dem klaren Erfolg von Ding
Yaping gegen Katharina Michajlova (3:0) mühte sich die fast wieder komplett genesene Britt Eerland über fünf Sätze gegen Sarah de Nutte leider am Ende vergebens bei ihrer 2:3 Niederlage.
Hana Matelova erhöhte für die
TTG darauf hin auf 4:1. Einen erwartet schweren Stand hatte die
17-jährige Wan Yuan gegen die
erfahrene Andrea Todorovic von
Bad Driburg. In dieser Begegnung entschied, nach 1:1 Sätzen,
der dritte Durchgang, den Todorovic mit Glück und Geschick bei
19:17 Punkten für sich entschied
und danach auch das Match mit
3:1 Sätzen. Erneut Ding Yaping
(3:0) brachte das Heimteam mit
5:2 in Front.
Nun versuchte Britt Eerland gegen die Nummer 1 der Gäste, Katharina Michajlova, ihr Spiel zu
stabilisieren. In Satz zwei gelang
es ihr recht gut, die Sätze eins und
drei musste sie ihrer Gegenspielerin zum 1:2 Rückstand überlassen. Jedoch immer in ihre eigene
Fähigkeiten und Stärke vertrauend und mit lautstarker Unterstützung der Fans bog sie diese Partie
noch um und sicherte der TTG den
deutlichen 6:2 Heimsieg am Ende.
Bingerbrücker
Schwimmerinnen in Topform
KW 7 | 11. Februar 2015
„Championsday“
in Neuwied
Zwei neue Kickboxchampions
Langenlonsheim (red). Am Wochenende fand der Championsday
in Neuwied statt. Auch das Fightteam vom TV Langenlonsheim ist
der Einladung des befreundeten
Kampfsportvereins Red Dragons
gefolgt und mit sechs Kämpfern
zu diesem Mega-Kampfsportevent mit über 1000 Starts angereist.
Anwesend waren einige der besten Kickboxer Europas, was für
das hohe Niveau dieser Veranstaltung spricht. In der Halle herrschte
eine beeindruckende Atmosphäre
in Form von schweißtreibenden
Kämpfen, spektakulären Formenläufen und glücklichen Menschen,
die ihre Teams oder Freunde anfeuerten. Vom Fightteam Lalo
startete Theresa Pekrul (8 Jah-
re) aus Münster-Sarmsheim in
der Pointfightklasse bis 25 kg,
sie erkämpfte sich mit beeindruckenden Fußtechniken den ersten
Platz und einen Pokal, der fast so
groß ist wie sie selbst.
In der Disziplin Leichtkontakt
über 75 kg startete Simon Schnell
(17 Jahre) aus Rümmelsheim und
auch er sicherte sich den ersten Platz in schweißtreibenden
Kämpfen.
Des weiteren konnten sich in der
Kategorie Pointfight Maurice Güller (12 Jahre) aus Bingerbrück bis
45 kg, Azlem Zayirli (10 Jahre) aus
Langenlonsheim über 45 kg und
Celine Bouffleur (15 Jahre) aus
Langenlonsheim bis 60 kg über
einen dritten Platz freuen.
Weitere Infos unter www.tv-lalo.de.
Das erfolgreiche Langenlonsheimer Team. Foto: privat
Gewinn der Meisterschaft in der DMS-Bezirksliga Südwest
Die erfolgreichen Schwimmerinnen aus Bingerbrück. Bingerbrück (red). Die Deutschen
MannschaftsmeisterschaftenSchwimmen (DMS) wurden in der
Bezirksliga des Südwestdeutschen Schwimmverbandes
(SWSV) im Rebmeerbad in Bad
Foto: privat
Bergzabern ausgetragen. Das
Schwimmteam Bingerbrück reiste mit einer jungen und hoch motivierten Damenmannschaft an.
Von Beginn an machten die elfbis 17-jährigen Sportlerinnen ihre
Titelambitionen deutlich. Durch
eine geschlossene Mannschaftsleistung der Schwimmerinnen
Stefanie Heinz, Nina Herbst, Noelle Medinger, Sophie Oenning,
Katharina Pohl, Anastasia Stephan, Ksenia Tropman, Nele Vetter und Alina Zarbock-Köhler beendeten die Bingerbrückerinnen
den Wettbewerb mit rund 1.000
Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierte Mannschaft und sind
damit „Meister der Bezirksliga
Südwest 2015“. In 26 Einzelstarts
erzielten die neun Sportlerinnen
9.594 Punkte und steigerten sich
damit um mehr als 1.400 Punkte
gegenüber dem Vorjahr. Nebenbei wurden zahlreiche persönliche Bestzeiten und Saisonbestzeiten erreicht. Außerdem
verbesserten Nina Herbst und
Katharina Pohl ihre eigenen Vereinsrekorde in 100m Brust und
200m Freistil.
Ob diese Leistung allerdings für
den Aufstieg in die Verbandsliga reicht, entscheidet sich erst,
wenn die anderen Ligen geschwommen sind, beziehungsweise das Protokoll von der Verbandsliga vorliegt.
Die SV Alemannia
macht mit
Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“!
Waldalgesheim (red). Die SV Alemannia Waldalgesheim unterstützt
mit einem Schild im Eingangsbereich des Stadions die Dürener
Initiative „Fußballvereine gegen
Rechts“! Seit fünf Jahren führt die
Dürener Initiative in ganz Deutschland die Aktion „4 Schrauben für
Zivilcourage“ durch. 350 Vereine
unterstützten bereits diese Aktion und der Verbandsligist SV Alemannia Waldalgesheim schließt
sich an. Wie der Erste Vorsitzende
Reinhard Schenk betonte, „ist das
eine Sache die alle angeht und wir
werden unseren Teil dazu beitragen, dass Rassismus und Gewalt
bei uns keinen Platz finden!“
Beisitzer Uli Reisch, Reinhard Schenk und Erster Geschäftsführer HansJoachim Blum (v.li.) vor dem Schild „Kein Platz für Rassismus und Gewalt.“
Foto: privat
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