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HamburghatdieWahl - Hamburger Abendblatt

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14. FEBRUAR 2015
NR. 110
A LT O N A
DIE WOCHE
Die kostenlose Zeitung zum Wochenende
Hamburg hat die Wahl
Täglich
bis
18 Uhr.
Erstmals können auch 16- und 17-Jährige über die Zusammensetzung der Bürgerschaft abstimmen
SVEN KU MMEREINCKE
::
Eine gute
Nachricht gleich vorweg: Bei
der Bürgerschaftswahl am
Sonntag wird es für die Wähler
deutlich übersichtlicher als vor
vier Jahren. Das liegt aber nicht
am Wahlrecht – das ist unverändert –, sondern an der Trennung von Bürgerschafts- und
Bezirkswahl. Und so ist der Packen mit den Wahlzetteln nur
halb so dick. Und es sind nur
zehn Stimmen statt 20, die jeder Wähler vergeben kann.
Gleichwohl ist das 2009 beschlossene Wahlrecht hoch umstritten. Die Befürworter loben
die weitreichenden Einflussmöglichkeiten der Wähler, die
Gegner halten es für zu kompliziert. Einige Daten der Wahl
2011 scheinen ihnen recht zu
geben: Die Zahl der ungültigen
Stimmen war mit drei Prozent
sehr hoch. Die Anhänger hoffen
nun auf einen Lern- und Gewöhnungseffekt bei den Wählern. Sollte dieser ausbleiben,
dürfte das die Debatte um eine
Wahlrechtsreform befeuern.
Einen negativen Trend gibt
es auch bei der Wahlbeteiligung. 2011 sank sie auf einen
Tiefstand von 57,3 Prozent. Damit setzte sich ein langjähriger
Trend fort. 2001 gingen noch
71 Prozent an die Urnen, 2004
waren es 68,7 und 2008 noch
63,5 Prozent.
Neu ist diesmal, dass auch
die 16- und 17-Jährigen wählen
dürfen. Damit steigt die Zahl
der Wahlberechtigten von
1.254.638 auf 1.306.976. Davon
sind 27.128 erst 16 oder 17 Jahre
alt. Insgesamt sind es 70.143
Hamburger, die zum ersten Mal
an einer Bürgerschaftswahl
teilnehmen dürfen.
HAMBUR G
Montag bis Samstag ab 9 und am
Sonntag (Schautag) ab 11 Uhr.
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Hamburger Abendblatt – DIE WOCHE
Die Prospektbeilagen liegen der Gesamtauflage oder in Teilauflagen bei.
Wall Street
Valentinskamp
Die Bildkombo in den Parteifarben zeigt Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sowie – im Uhrzeigersinn –
die Spitzenkandidaten Dietrich Wersich (CDU), Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen),
Jörn Kruse (AfD), Dora Heyenn (Die Linke) und Katja Suding (FDP) Illustration: Thorsten Ahlf
Dass viele das Wahlrecht
eher skeptisch betrachten,
hängt sicherlich auch mit zwei
sperrigen Begriffen zusammen:
Panaschieren und Kumulieren.
Der Vorteil des Panaschierens
Telefon: 040 - 33 39 11 12 (täglich 6 - 20 Uhr)
ist, dass man eben nicht nur eine Partei oder eine Person wählen kann, sondern mehrere. Kumulieren oder Anhäufen bedeutet nichts anderes, als dass
man mehrere Stimmen einer
Zustellung: 040 - 34 72 67 11
E-Mail: woche@abendblatt.de
Partei oder Person geben kann.
Das gilt für die Kandidaten auf
einer der Landeslisten genauso
wie für die auf den Wahlkreislisten.
>> >> Seite 4
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Deutschland
DIE WOCHE
Nachrichten aus der Nachbarschaft
A L ST E R D O R F
ST. PAU L I
Flüchtlinge ziehen um
:: Die Sozialbehörde reagiert
Verletzter muss in Haft
:: Ein per Haftbefehl gesuch-
auf die Straftaten und Übergriffe, die von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen aus
der Unterkunft an der Feuerbergstraße ausgehen: Das Heim
wird als Flüchtlingsunterkunft
aufgelöst und künftig wieder
nur noch als Zuflucht der Kinder- und Jugendnothilfe betrieben. Laut Behörde werden die
derzeit 120 jungen Flüchtlinge
aus der Feuerbergstraße bis
Mitte 2015 auf andere Heime in
der Stadt verteilt. Die laut Polizei kriminell auffällig Gewordenen werden in zwei kleine Heime umquartiert: die Jugendlichen kommen nach Hammerbrook, die unter 14-Jährigen
nach Bramfeld. (axö)
ter Mann hat Mitarbeiter des
Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn attackiert. Sie hatten den 54-Jährigen am frühen
Morgen mit einer blutenden
Kopfverletzung in der S-BahnHaltestelle Reeperbahn entdeckt und Hilfe angeboten. Daraufhin griff sie der Betrunkene
mit Schlägen und Fußtritten an.
Bundespolizisten fanden heraus: Er wird seit Juli 2014 per
Haftbefehl gesucht. Er hatte
570 Euro Strafe nicht gezahlt.
Jetzt muss der Mann für 22 Tage ins Gefängnis. (lno)
Warnstreik des Sicherheitspersonals
sorgt für Chaos: Polizei sperrt Flughafen
H A M B U RG
Rekordumschlag
:: Mit 145,7 Millionen Ton-
nen wurde der bisherige Rekord
aus dem Jahr 2008 übertroffen:
Der Hamburger Hafen hat im
vergangenen Jahr so viele Güter umgeschlagen wie noch nie.
Das Wachstum betrug 4,8 Prozent gegenüber 2013. Das teilte
die Marketing-Gesellschaft des
Hafens mit. Der Containerumschlag legte um 5,1 Prozent auf
9,73 Millionen Standardcontainer (TEU) zu. (HA)
Polizeibeamte lassen niemand mehr in die Terminals Foto: dpa
:: Um 7.45 Uhr wurde das Gedränge so beängstigend, dass
die Polizei anrückte: Zum ersten Mal in der 103-jährigen Geschichte des Hamburger Flughafens ist der Airport am Montag wegen Überfüllung geschlossen worden. Rund zwei
Stunden lang wurde niemand
Weniger Wohnungen
:: Hamburgs Wohnungsbau-
genossenschaften haben ihr
selbst gestecktes Ziel beim Bau
von Wohnungen deutlich verfehlt. 2014 sind 624 Wohnungen fertiggestellt, nur 228 Wohnungen öffentlich gefördert
worden. 900 geförderte Wohnungen sollten es sein. (os)
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88-Jährige betrogen
:: Eine 88 Jahre alte Frau ist
in Winterhude Opfer von zwei
Trickbetrügern geworden. Unter dem Vorwand, er müsse wegen eines Wasserrohrbruchs
die Anschlüsse überprüfen, verschaffte sich ein Mann Zutritt
zur Wohnung der Rentnerin an
der Sierichstraße. Sein Komplize lenkte die Frau ab. Die Täter
entkamen mit Schmuck und einer Geldkassette. (ant)
H A RV ESTE H U D E
N E U STADT
Raub vor Geldautomat
H A M B U RG
mehr in das Gebäude gelassen.
Grund für den Ausnahmezustand war ein 24-stündiger
Warnstreik des Sicherheitspersonals, der die Abfertigung fast
komplett lahmlegte. In den Terminals 1 und 2 drängelten sich
mehr als 5000 Menschen in
endlosen Schlangen. (HA)
WINTERHUDE
:: Er hatte gerade Geld an ei-
nem Bankautomaten abgehoben, da wurden ihm die Scheine
auch schon wieder abgenommen. Ein 24-Jähriger ist nachts
um kurz vor 3 Uhr in der Neustadt von drei Männern ausgeraubt worden. Zuvor war das
Opfer mit ihnen ins Gespräch
gekommen und wollte mit ihnen essen gehen. An einem
Geldautomaten an der Post-
straße hob der 24-Jährige
200 Euro ab. Daraufhin schlug
ihm einer der Räuber ins Gesicht, während ein zweiter das
Geld nahm. Die Täter konnten
gefasst werden. (ant)
A LTO NA-NORD
Messerstich ins Auge
:: Bei einem Streit zwischen
drei Männern vor dem S-Bahnhof Holstenstraße ist ein 26Jähriger schwer verletzt worden. Nach Angaben von Ärzten
besteht die Gefahr, dass er sein
Auge verliert. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Auseinandersetzung eigentlich schon beendet war, als einer der Kontrahenten zurückkehrte und den
26-Jährigen mit einem Messer
attackierte. (bem)
Millionenaufträge
:: Für den Umbau des ehema-
ligen Kreiswehrersatzamtes an
der Sophienterrasse zu einer
Flüchtlingsunterkunft mit 220
Plätzen, für den das Verwaltungsgericht einen Baustopp
verhängte, hat das städtische
Unternehmen Fördern & Wohnen bereits Aufträge in Höhe
von mehr als 2,3 Millionen Euro
vergeben. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Anfrage
der CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Roland Heintze und
Andreas Wankum hervor. Das
Bezirksamt Eimsbüttel hat Beschwerde gegen die Entscheidung des Gerichts eingelegt.
Sollte es zum endgültigen Baustopp kommen, müsste die
Stadt trotzdem Zahlungen an
die Firmen leisten. (ug)
ZWISCHENRUF
Sinnvoll
verschwendet
EINE GLOSSE VON
JÖRN LAUTERB ACH
:: Es geht ja noch ganz
freundlich los auf dem Aushang, der an der Eingangstür
des neuen asiatischen Restaurants in Hoheluft hängt:
„Lassen Sie einfach die Seele
baumeln und genießen Sie in
aller Ruhe unser vielfältiges
Angebot“.
Aber das gilt nur für jene,
die die Betriebsanleitung des
Lokals verinnerlicht haben.
Bei dem „All-You-Can-Eat“Angebot könne man demnach
Runde für Runde „immer wieder neue Genussvariationen
zusammenstellen und auch
bisher Unbekanntes probieren.“
Bisher unbekannt ist allerdings auch das weitere Vorgehen – zunächst darf man
maximal fünf Speisen ordern,
dann in der nächsten Runde
nur noch drei, „damit Lebensmittel nicht sinnlos verschwendet werden“.
Nun gut. Aber dann: Für
georderte, aber nicht berührte
Speisen werde ein Euro extra
berechnet, quasi als Strafe für
das maßlose Bestellen.
Aus der Nummer käme der
Gast aber auch auf anderem
Wege nicht mehr raus, denn:
„Selbstverständlich können
Speisen auch nicht mitgenommen oder mit anderen Gästen
geteilt werden, die kein ‚AllYou-Can-Eat‘ bestellt haben –
das gilt auch für Kinder.“ Ein
freundliches Lokal, in dem
Kinder weder verspeist noch
mit anderen Gästen geteilt
werden dürfen, sollte man
meinen.
Aber irgendwie stört gegen
Ende des Informationsblattes
doch der etwas strenge Unterton: „Auch das Probieren werden wir mit dem vollen ‚AllYou-Can-Eat-Preis‘ berechnen.“
Wer übrigens nach Einhaltung aller Vorschriften
seinen leeren Magen statt
seiner Seele baumeln lässt,
darf den Kellner mit dann
jedenfalls nicht mehr sinnlos
verschwendeten Lebensmitteln bewerfen.
BRAMFELD
BA R M B E K-S ÜD
Ausgezeichnete Schule
:: „Internet-Abc-Schule“ –
über diese Auszeichnung darf
sich die Adolph-SchönfelderSchule in Barmbek-Süd freuen.
Mit der Verleihung des Zertifikats gehört die Schule zu den
ersten 18 Grundschulen, die an
dem Projekt teilgenommen haben. Ziel ist es, Schülern spielerisch einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet
beizubringen und die Medienkompetenz von Grundschülern
zu verbessern. (gen)
Verschwunden
:: Aus Hamburg sind offenbar
mehrere kriminelle minderjährige unbegleitete Flüchtlinge
verschwunden. Die Polizei
wollte nach Abendblatt-Informationen zwei junge Marokkaner und zwei Algerier in einer
Unterkunft an der Haldesdorfer Straße in Bramfeld überprüfen, es ging um den Verdacht
der gewerbsmäßigen Hehlerei
und um Einbrüche. Gegen zwei
von ihnen lagen Haftbefehle
vor. Doch die Jugendlichen waren nicht aufzufinden. (HA)
IMPRESSUM
SEITE 2
Hamburger Abendblatt – Die Woche
Chefredakteur: Lars Haider
Redaktion: Hans Wacker (V.i.S.d.P),
Katharina Geßler
Layout: Hans Raczinski, Heinz-J. Jacobs
Verlagsgeschäftsführer: Frank Mahlberg
Gesamtleiter Vermarktung:
Dirk Seidel (V.i.S.d.P.)
Nationale Vermarktung: Axel Springer
Media Impact KG
Vertriebsleiter: Benjamin Frank
Logistik + Zustellung: Volkmar Schink
Marketing und Events: Vivian Hecker
Herstellung: Stefan Wiechert
Anzeigen: Preisliste Nr. 3, gültig
ab 1. Januar 2015; Telefon: 040/35 10 11
E-Mail: anzeigen@abendblatt.de
E-Mail Redaktion: woche@abendblatt.de
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Druck: Axel Springer Offsetdruckerei
Ahrensburg GmbH & Co. KG
Verlag: Zeitungsgruppe Hamburg GmbH,
Axel-Springer-Platz 1, 20355 Hamburg
Auflage: 760.804 Exemplare
Jetzt täglich Hamburger Abendblatt lesen. Tel. 33 39 11 62 oder www.abendblatt.de/abo
SEITE 3
Euler-Hermes:
Hochhaus
wird abgerissen
Neubau in Bahrenfeld
mit mehr als 500
Wohnungen geplant
Passanten in der Fußgängerzone, in der sich die Ikea-Filiale Altona befindet Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Guckst du nur oder kaufst du schon?
Ikea in Altona: Das Geschäft mit den Accessoires brummt, doch Möbel werden weniger gekauft
ALMUT KIPP
A LT O N A
:: In „Småland“
spielen Kinder, das hauseigene
Restaurant ist bestens besucht,
und durch die Gänge schlendern die Kunden. Alltag bei
Ikea. Und doch ist in der ersten
Filiale des Möbelhauses an einer Fußgängerzone, mittendrin
in Altona, noch nicht alles alltäglich. „Wir wollen lernen. Wie
und was kauft der Städter? Wir
sind im Testbetrieb“, sagt der
Geschäftsführer des Einrichtungshauses, Christian Mollerus, sieben Monate nach dem
Start.
Erfahrungen hat er reichlich gesammelt – beim anfänglichen Protest ebenso wie beim
Speisezettel. Das Ikea-Restaurant im 2. Stock mit breiter
Fensterfront zur Einkaufsmeile
brummt. Wegen des hohen Andrangs kamen 88 Sitzplätze zu
den ursprünglich 400 hinzu,
wie der Filialchef berichtet.
Wer es eiliger hat, kann im
ebenerdigen Bistro erstmals „to
go“-Snacks mitnehmen. Ikea
Deutschland ist längst unter
den Top Zehn der deutschen
System-Gastronomie gelistet,
mit rund 180 Millionen Euro
Jahresumsatz auf Platz 8 (2013)
hinter den Tankstellen-Bistros
von Aral und der SandwichKette Subway (Quelle: Deutscher Fachverlag). Grünkohl
Es ist uns gelungen,
die Menschen
hierher zu bekommen.
Christian Mollerus,
Geschäftsführter
mit Kochwurst serviert der aus
Schweden stammende Möbelhersteller in Altona neben traditionell gegrillten Lachssteaks
und Mandeltårta – zum Kantinenpreis. Alt und Jung, Schüler
und Rentner, Mütter mit Kindern, Singles, Studenten: Alle
versammeln sich hier. „Wir sind
ein Treffpunkt. Es ist uns gelungen, die Menschen hierher
zu bekommen“, sagt der Marktleiter. Das in Altona zunächst
bekämpfte „unmögliche Möbelhaus“, für das ein klotziges, zuletzt von Künstlern genutztes
heruntergekommenes
Einkaufszentrum wich, war erst in
einem Bürgerentscheid im Bezirk mit einer Mehrheit von
rund 77 Prozent der Stimmen
gebilligt worden. Die Angst vor
der Gentrifizierung des Stadtteils ging um.
90 Prozent der Kunden kämen mit Bus und Bahn, aus Altona selbst, dem nächsten Bezirk Mitte oder aus Elmshorn
und Lüneburg, wenn Baustellen
die Anreise zu den StadtrandNiederlassungen
Schnelsen
oder Moorfleet erschweren, berichtet der Filialleiter. Er hatte
mit 50 Prozent ÖPNV-lern gerechnet. So bleiben zwei Parkdecks der vier meistens leer.
„Bei einem nächsten Innenstadtbau würden wir nicht noch
einmal so viele Parkplätze planen“, bilanziert Mollerus. Seit
Dezember darf Ikea per Gerichtsbeschluss eine Stunde
länger bis 20.30 Uhr öffnen. Mit
seiner Kundenzahl gehöre IkeaAltona zu den „Top Fünf“-Filia-
len in Deutschland, sagt Mollerus. „Mit dem Umsatz sind wir
nicht so weit vorne.“ Konkrete
Zahlen gibt es nicht. ,„Wir verkaufen ein erhebliches Mehr an
Accessoires als an Möbeln. Und
dann eher Sofas als Küchen“,
räumt der Manager ein.
Seit 23 Jahren ist er bei
Ikea. Wie seine 300 Mitarbeiter
(Hälfte Teilzeit) trägt er legere
Dienstkleidung: blaue Hose, gestreiftes Shirt. Den mahnenden
Zeigefinger muss er heben,
wenn ein Kind im Spielbereich
„Småland“ abgegeben wurde,
die Eltern aber in Nachbarläden
an der Großen Bergstraße unterwegs sind. Das komme jedoch selten vor.
Neben Ikea gibt es weitere
Baustellen, um Altona aufzumöbeln. „Es ist zu einer Belebung der Einkaufsmeile gekommen“, sagt ein Sprecher des Bezirksamtes. Florian Kröger von
der seit 90 Jahren mit der familiengeführten Kaffeerösterei
und Confiserie vis-á-vis Ikea
stimmt dem zu: „Das hat die
Straße belebt. Das ist auch positiv für uns.“
B AH R E N F E L D ::
Vor zwei
Jahren wurden erste Überlegungen öffentlich, jetzt ist der
Plan konkret: Eines der höchsten Häuser in Hamburg wird in
den kommenden Jahren abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Das teilte der in Hamburg
ansässige
Kreditversicherer
Euler-Hermes mit, der in dem
23 Stockwerke hohen Bürogebäude in Bahrenfeld rund 1400
Mitarbeiter beschäftigt.
Das 1981 fertiggestellte
„Euler-Hermes-Hochhaus“ auf
dem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Friedensallee werde das Hamburger Immobilienunternehmen
Quantum kaufen, abreißen und
dort neue Wohngebäude errichten. Geplant sind Gebäude mit
fünf bis sechs Geschossen und
mehr als 500 Wohnungen. Davon soll laut Quantum rund ein
Drittel wie in Hamburg üblich
als Sozialwohnungen angeboten werden. Am Dienstag startete dazu bereits ein Architekten-Wettbewerb, an dem sich
zwölf Büros beteiligen werden.
Im Sommer sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Über die Höhe des Kaufpreises machten die beiden Unternehmen keine Angaben. Allerdings handelt es sich bei dem
Geschäft um ein größeres Vertragswerk, das in Kürze unterzeichnet werden soll: So besitzt
Euler-Hermes – nach eigenen
Angaben weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft – auch ein Grundstück an
der unmittelbar benachbarten
Gasstraße. Dort werde ein neuer Bürobau geplant. (at)
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Hamburgs beliebteste Kliniken
Gewinner der Umfrage sind kleine und spezialisierte Häuser in Altona
::
Die kleinen
Krankenhäuser und die Spezialkliniken werden in Hamburg
von den Patienten am besten
benotet. Die Endo-Klinik in Altona, die Klinik Dr. Guth (Klein
Flottbek) sowie das Blankeneser Krankenhaus Tabea erhalten die meisten Weiterempfehlungen. Das ergab eine groß angelegte Befragung im Auftrag
der Krankenkassen AOK, der
Barmer GEK, der hkk und der
„Weissen Liste“, die dem Hamburger Abendblatt vorliegt.
Auch das Bundeswehrkrankenhaus, die Facharztklinik in
Eppendorf und das Israelitische Krankenhaus (Alsterdorf ) befinden sich in dieser
Hitliste der Patienten mit 90
HAMBUR G
oder mehr Prozent Zufriedenheit. Schlusslicht bei den Weiterempfehlungen unter 25
Häusern ist die Asklepios Klinik in Harburg (64 Prozent).
Wo es eine Notaufnahme gibt,
ist die Bewertung schlechter
In der Untersuchung wurden Patienten befragt, die zwischen 18 und 80 Jahre alt sind
und mindestens zwei Nächte in
dem Haus verbracht haben. Die
Patienten sollten die ärztliche
Versorgung, die Pflege und den
Service beurteilen. Für jedes getestete Krankenhaus wurden
zwischen 110 und 998 ausführliche Bewertungen abgegeben.
Matthias Mohrmann, Vorstand der AOK Rheinland/
Hamburg, sagte: „Die Hamburgerinnen und Hamburger
scheinen grundsätzlich mit ihren Kliniken sehr zufrieden.
Die verteilten Noten liegen insgesamt im Bundesdurchschnitt,
also bei rund 82 Prozent, das
entspricht in etwa der Schulnote zwei.“ Es gebe aber große Unterschiede zwischen einzelnen
Kliniken. „So liegt rund die
Hälfte sogar über dem Bundesdurchschnitt. Viele Häuser erreichen in allen Kategorien fast
90 Prozentpunkte, was schon
dicht an der Note eins liegt.“
Andere Häuser lägen weit unterhalb des Schnitts. Auffällig:
Überall dort, wo es eine Notaufnahme gibt, führt das zu Abzügen in der Bewertung. (ryb)
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DIE WOCHE
SEITE 4
Was Sie vor
der Stimmabgabe
wissen sollten
Die wichtigsten Fragen und Antworten
zur Bürgerschaftswahl am Sonntag
Wie viele Stimmen habe ich?
Zehn: fünf Parteistimmen (auf
den gelben Zetteln) und fünf
Wahlkreisstimmen (auf den rosa Zetteln).
Sind alle zehn Stimmen gleich
wichtig?
Man kann sagen, dass sie unterschiedliche Bedeutung haben.
Die fünf Parteistimmen sind
vergleichbar mit der Zweitstimme bei der Bundestagswahl –
sie allein sind entscheidend für
die Stärke der Fraktionen im
Parlament. Die fünf Wahlkreisstimmen entsprechen der Erststimme bei Bundestagswahlen,
sie sind entscheidend für die
Frage, welche Personen ins Parlament kommen.
Werden alle 121 Abgeordneten
über die Wahlkreisstimmen gewählt?
Nein. 50 Mandate werden, je
nach Abschneiden der Parteien,
über die Landeslisten vergeben,
die auf den gelben Zetteln stehen. 71 Mandate werden über
die insgesamt 17 Wahlkreise
(rosa Zettel) verteilt.
Welchen Einfluss haben die
Wahlkreisstimmen auf die Sitzverteilung im Parlament?
Fast keine.
Kann ein Direktkandidat in die
Hamburgische Bürgerschaft einziehen, auch wenn seine Partei
an der Fünfprozenthürde scheitert?
Ja. Ein direkt gewählter Kandidat zieht auf jeden Fall ins Parlament ein. Wenn seine Partei
scheitert, wird das Parlament
allerdings größer, und es
kommt zu Ausgleichsmandaten. Denn normalerweise gibt
es 121 Sitze, ein direkt gewählter, fraktionsloser Kandidat ist
der 122. Weil die Zahl der Sitze
aber ungerade sein muss (um
ein Patt zu verhindern), bekäme
eine der Fraktionen ein Ausgleichsmandat.
Ist es erlaubt, alle Landeslistenstimmen ausschließlich einer
Partei zu geben, im Wahlkreis
aber Kandidaten anderer Parteien zu wählen?
Selbstverständlich – die Stimmvergabe muss keiner vermeintlichen parteipolitischen Logik
folgen.
Sind meine Stimmen verschenkt,
wenn ich nur Kandidaten ankreuze, die ganz unten auf der Landesliste stehen?
Keineswegs. Jede Stimme zählt
für die Partei, die Sie gewählt
haben. Und es liegt in der Macht
der Wähler, Kandidaten auf
hinteren Plätzen nach vorne zu
bringen. Oder eben die Vorgabe
der Parteien zu akzeptieren.
Wenn ich alle fünf Stimmen einer
Parteiliste gegeben habe – kann
ich dann noch Bewerber auf der
Parteiliste ankreuzen?
Nein, dann wäre Ihre Stimme
ungültig. Es dürfen nicht mehr
als fünf Stimmen für die Parteilisten abgegeben werden.
Wenn auf den Parteilisten sechs
Kreuze gemacht wurden, bei den
Wahlkreiskandidaten aber nur
fünf – sind dann alle Stimmen
ungültig oder nur die Parteistimmen?
Ungültig ist der Stimmzettel,
auf dem mehr als fünf Kreuze
sind, im Beispiel also der gelbe
Landeslisten-Stimmzettel. Der
rote Wahlkreislisten-Stimmzettel mit den fünf Kreuzen
bleibt gültig.
Wie erfahre ich etwas über die
Position meines Wahlkreiskandidaten. Was hat er vor, worum will
er sich kümmern?
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Was kann ich tun, wenn ich versehentlich ein Kreuz zu viel gemacht habe?
Ein gutes Instrument ist der
Kandidatencheck von Abend-
HAMBURG GESCHÄFTLICH
Informationen aus dem Wirtschaftsleben der Hansestadt
Ein Küchenstudio, das anders ist
Unter dem Namen KüchenFab planen und realisieren Andrea Freitag
und Marcus Wech Design-Küchen
unsere eigenen Marken, weswegen die Preise auch vergleichsweise günstig sind“, erklärt
Wech. „Aber der Anspruch, Küchendesign bezahlbar zu machen, ist nur ein Aspekt. Wir
pflegen überdies auch einen
etwas anderen Umgang mit unseren Kunden. Wir planen zum
Beispiel nicht stundenlang mit
Wenn ich einem Kandidaten oder
einer Partei beispielsweise zwei
Stimmen geben will – ist es dann
egal, in welchen der fünf Kreise
ich das tue? Oder muss ich immer von links nach rechts ankreuzen?
Das ist gleichgültig – es muss
nur klar erkennbar sein, wie
viele Stimmen abgegeben wurden. Von links nach rechts anzukreuzen kann aber die Auszählung etwas erleichtern.
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„Viele Küchenanbieter sind nicht
nah genug am Kunden und seinen Wünschen“, sagt Marcus
Wech. Diese Einschätzung, die er
im Verlauf seiner jahrelangen
Tätigkeit in der Küchenvermarktung in Möbelhäusern und Küchenstudios gewann, hat ihn
dazu veranlasst, sich selbstständig zu machen – zunächst in
Stuttgart, seit 2013 auch wieder
in seiner alten Heimat Hamburg.
Unter dem Motto „Wir wollen es
anders machen“ hat er zusammen mit seiner Ehefrau, der Architektin Andrea Freitag, im
VALVO Park an der Essener
Straße unter dem Namen KüchenFab einen Showroom eröffnet. Wie wird dort das Motto
umgesetzt, was ist dort anders?
„Wir entwickeln und verkaufen
blatt.de und Abgeordnetenwatch. Unter www.abendblatt.de/kandidaten-check brauchen Sie nur Ihre Postleitzahl
einzugeben, dann erfahren Sie,
welche Kandidaten welche Positionen vertreten.
ihnen am PC, sondern machen
eine lockere Bedarfsermittlung
und schicken ihnen dann unsere
visualisierten Ideen." Zum besonderen Umgang mit den Kunden gehören auch verschiedene
Aktivitäten im Internet. Auf der
Internetseite gibt es einen Blog
und einen Live-Chat mit einem
Mitarbeiter, bei Facebook postet
KüchenFab regelmäßig News
und Fotos. Zu dieser modernen
und lockeren Kommunikation
gesellt sich soziales Engagement. „Wir sind jetzt auch aktives Fördermitglied von Viva
con Agua und sammeln mit
dem Verkauf unserer Küchen
Geld für ein Brunnenbauprojekt
in Äthiopien“, sagt Wech nicht
ohne Stolz. Und das zu Recht.
www.kuechenfab.de
Kein Problem. Stimmzettel zerreißen und von dem Wahlvorstand einen neuen Stimmzettel
geben lassen. Den zerrissenen
Stimmzettel wegen des Wahlgeheimnisses bitte außerhalb des
Wahllokals entsorgen.
Kann man auch mit den Briefwahlunterlagen ins Wahllokal
gehen?
Ja, das ist möglich. Sie müssen
die Unterlagen dann dem Wahlvorstand vorlegen, bei dem Sie
in diesem Fall ja als Briefwähler
in den Listen eingetragen sind.
Entscheidend ist, dass Sie nicht
zweimal wählen können. Man
muss sich aber neue Stimmzettel geben lassen. Einen roten
Wahlbrief mit ausgefüllten
Stimmzetteln darf ein Wahlvorstand nicht annehmen. Wer
noch am Wahlsonntag seinen
roten Wahlbrief abgeben möchte, muss dies bei der Bezirkswahlleitung tun (die Anschrift
ist auf dem Umschlag angegeben). Dort muss der Wahlbrief
bis 18 Uhr eingegangen sein.
Sie dürfen ...
... bis zu zehn Stimmen abgeben:
bis zu fünf für die Landeslisten
der Parteien und bis zu fünf für
die Bezirkskandidaten.
... fünf verschiedene Parteien
wählen, wenn Sie jeder eine
Stimme geben.
... einer Partei alle fünf Stimmen
geben – oder auch der einen
drei und einer anderen zwei.
... auch nur eine einzige Stimme
abgeben.
... mit allen fünf Stimmen eine
oder mehrere Parteilisten wählen und auf Ihre fünf Stimmen
für die Wahlkreis-Kandidaten
verzichten.
Sie dürfen nicht ...
... mehr als zehn Stimmen abge-
ben.
... mehr als fünf Stimmen für
Parteilisten oder mehr als fünf
für Wahlkreiskandidaten abgeben.
... Kommentare, Zeichnungen
oder Ähnliches auf den Stimmzetteln hinterlassen.
... mit fünf Kreuzen für die Ge-
samtliste fünf Stimmen einer
Partei geben und mit einem
weiteren Kreuz eine Stimme einer anderen Partei geben – weil
es zusammen dann sechs wären.
... ein Kreuz so groß machen,
dass es zwei oder mehr der vorgesehenen Kreisflächen berührt.
ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG
Wohnen und Leben
Maßanzug
für Wände
Kalkweiße
Wände waren
gestern.
Heute können
Sie Ihre
Wohnung mit
edlen Paneelen
zum Schmuckstück
machen. Hier lesen
Sie alles über den
neuen Trend
G
erade noch waren
sie der letzte Schrei
– doch jetzt bekommen die gemusterten, farbenfrohen
Tapeten schon wieder Konkurrenz. Denn ein neuer Trend
erobert unsere Wohnzimmer:
Paneele in allen Variationen.
Die Wandverkleidungen kommen mal schrill und bunt, mal
in eleganter Holzoptik oder mit
dreidimensionalem Reliefmuster daher. Die Nachfrage steigt
rasant – Deutschland macht die
Wände schön!
Da war doch was in den
70ern... möglich, dass sich
die etwas Älteren beim Wort
Paneele ein wenig gruseln. Die
erinnern sich an die Sünden der
70er- Jahre, als billige Wandverkleidungen der Renner waren.
Licht setzt die Paneele
in Szene
Da wurden bevorzugt in Neubauten Styroporplatten unter die
Decken und an die Wände gepappt, um die gute Stube heimeliger zu machen. Das misslang
meist gründlich: Oft quoll sogar
noch gelblich-brauner Klebstoff
aus den Fugen zwischen den
Plastikelementen hervor. Kein
schöner Anblick.
Doch damit haben moderne Wandverkleidungen rein
gar nichts mehr gemeinsam.
Paneele sind so etwas wie edle
Maßanzüge für unsere Wände.
Ob aus Stein, Gips, Holz, Naturfasern aus Zuckerrohr oder aus
hochwertigen Kunststoffen – sie
passen wie angegossen, sind
Blickfang in jeder Wohnung und
geben ihr eine ganz individuelle
Note.
Dabei kommt es weder auf
die Größe der Wohnung noch
auf die des Zimmers an. „Paneele können grundsätzlich jeden
Raum schmücken“, erklärt die
Hamburger Innenarchitektin Ines
Wrusch. Wichtig sei jedoch die
genaue Planung. „Das beginnt
mit der Auswahl des richtigen Paneels und endet beim
Beleuchtungskonzept für die
neu zu gestaltende Wand.“ Denn
gerade Paneele mit 3-D-Oberfläche wirken erst richtig, wenn
sie mittels Licht richtig in Szene
gesetzt werden.
Der Schattenwurf von dreidimensionalen Wellen, Kassetten,
imitiertem Mauerwerk oder
Reliefs gibt der Wandverkleidung erst ihre volle optische
Kraft. So wird die Wand selbst
zum Objekt. Und auch Paneele
mit glatter Oberfläche brauchen
ein abgestimmtes Lichtkonzept.
Dezent von der Decke oder vom
Fußboden angestrahlt, leuchtet
sie in besonderem Glanz.
Werden Paneele mit speziellen Halterungen in zwei bis drei
Zentimeter Abstand zur Wand
montiert, ergeben sich weitere
spannende Möglichkeiten. „Es
bietet sich an, den Raum hinter
der Paneele zu beleuchten“,
sagt Expertin Ines Wrusch. „Das
Licht lässt sie dann förmlich vor
der Wand schweben.“
Die Auswahl des Materials ist
Geschmackssache – und eine
Kostenfrage. Wandverkleidungen aus Stein oder Holz sind mit
bis zu 100 Euro pro Quadratme-
Jede Wand lässt sich
einfach und günstig in
einen echten Hingucker
verwandeln
Foto: MEV
ter sehr teuer. Nachbildungen
von Naturstoffen sind dagegen
erheblich günstiger und sehen
mittlerweile täuschend echt aus.
Zudem sind sie leicht selbst zu
montieren.
Die meisten Paneele werden
nach dem Nut-Feder-Prinzip zusammengesteckt und auf einen
Wandrahmen gesetzt.
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Weniger ist mehr
Wie bei schrill gemusterten
Tapeten gilt auch für Paneele:
Weniger ist meistens mehr.
Denn ein rundum mit
Holzpaneelen verkleideter Raum
wirkt nicht unbedingt gemütlich,
sondern versprüht eher den
Charme einer finnischen Sauna.
Darum ist es häufig besser, nur
eine einzelne Wand zu betonen
und so einen gezielten Akzent
zu setzen.
Mit kräftigem Rot oder
peppigem Grün lässt sich
zudem optisch noch eins
draufsetzen – satte Farben
schaden nicht bei Paneelen.
Ganz im Gegenteil: Die Wandverkleidung soll auffallen und
alle Blicke auf sich ziehen. Wie
ein guter Maßanzug.
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Konzert Von Steinen und Elefanten
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zu machen, reicht
Mark Lanegan ein
Telefon. Natürlich
muss der Sänger aus
Kalifornien für die
finalen Aufnahmen
und die Abmischung
ins Studio, doch
Soundideen entwirft
er auf einer App mit
dem Namen Funk
Box. Nachdem sein
großartiges Comeback-Album „Blues Funeral“ 2012 eine düstere und
schwere Bluesrock-Platte geworden war, ist
der Nachfolger „Phantom Radio“ weBsentlich vom Sound der 80er-Jahre
Uebel &
beeinflusst worden. Man hört LaneGefährlich
gans Liebe zu Krautrock. (oeh)
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Molobahn), Nobist
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H ol a ße
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Montag Mehr als zehn Jahre lang war der Sänger und
Songschreiber Chima aus Frankfurt in der Szene unterwegs, bis er mit „Stille“ den ersten Hit landen konnte. Der
Künstler mit den nigerianischen Wurzeln verbindet Pop,
Electro und auch ein wenig HipHop in seiner Musik,
seine Texte singt er auf Deutsch. „Von Steinen und Elefanten“ heißt sein aktuelles Werk,
mit dem er am 16. Februar im
Knust gastiert. (oeh)
er an
Weinmesse die Hamburg e Center Altona,
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Wandalenweg 7,
Brigitte (Isabelle Huppert) und
ihr Mann Xavier (Jean-Pierre
Darroussin) Foto: Wild Bunch
der aus Paris zu einer Party im
Nachbarhaus der Lecanus angereist ist. Stan (Pio Marmai)
fühlt sich eine Spur zu alt für
das Publikum, das dort feiert,
und macht Brigitte vergnügt
Avancen.
Unter dem Vorwand, in der
Hauptstadt einen Hautspezialisten wegen ihres hartnäckigen
Ausschlags zu konsultieren,
reist Brigitte ihm kurzentschlossen hinterher. Das sogleich arrangierte Rendezvous
verläuft indes anders als geplant. Glücklicherweise ist in
Brigittes Hotel ein attraktiver
Zahnarzt aus Dänemark (Michael Nyquist) abgestiegen, der
ihr weitaus formvollendeter
den Hof macht. Derweil ist Xavier misstrauisch geworden
und folgt seiner Frau nach Paris. Er findet seine Eifersucht
bestätigt, zieht sich aber diskret
zurück. Nach der Eskapade
wird ihre Ehe nicht mehr so
sein wie zuvor.
„Sehnsucht nach Paris“ F 2014,
98 Min., ab 6 J., R: Marc Fitoussi,
D: Isabelle Huppert, Jean-Pierre
Darroussin, Michael Nyqvist, täglich im
3001 Kino (OmU), Holi, Passage;
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HAMBURG IM FERNSEHEN
So haben die Hamburger gewählt
:: Wenn Sie am Sonntag den
Fernseher einschalten, so gegen
17.45 Uhr, und Ihnen auffällt,
dass in gleich drei Programmen
über die politische Zukunft
Hamburgs gesprochen wird,
und Sie darüber hinaus das
dumpfe Gefühl nicht loswerden, irgendetwas vergessen zu
haben: Dann sollten Sie sich beeilen! Eine Viertelstunde haben
Sie noch, um wählen zu gehen.
Das sollte reichen, falls Ihr
Wahllokal nicht allzu weit entfernt ist. Und wenn Sie dann
leicht verschwitzt auf dem Sofa
sitzen, können Sie fröhlich zwischen der ARD, dem ZDF und
dem NDR hin und her zappen,
um möglichst schnell mitzubekommen, wie sich Ihre Stimme
auf die Zusammensetzung der
Bürgerschaft ausgewirkt hat.
„Bürgerschaftswahl Hamburg“,
So. 15.2., 17.45 Uhr, ARD, ZDF, NDR
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kelschwarz, Tiefschwarz. Soll
es ja alles geben. Tatsächlich
gibt es Tiefschwarz in der
RAL-Farbennorm mit der
Farbennummer 9005. Entsprechend passend war 2001
der Albumtitel „ral 9005“ des
DJ- und Produzentenduos
Tiefschwarz. Dabei ist der
Klangkosmos der Gebrüder
Ali und Basti
Schwarz gar
nicht düster.
St. Pauli
Es wird dunkelbunt im Villa Nova. (tl)
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Theater: Die kleinen Leute von Swabedoo Ab 4 J., Theater Zeppelin (KaiserFriedrich-Ufer 27), 11:00
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zuletzt 2013 im CCH zu Gast, heißt „Khayelitsha“. Das meint „Unsere
neue Heimat“ und ist der Name des größten Townships bei Kapstadt, soll
aber auch unser Klischee von (Süd-)Afrika mit spielender Leichtigkeit
karikieren. Wie so oft bei „Mother Africa“ zeigen die besten Nachwuchsartisten des Kontinents die Vielfalt der aktuellen und traditionellen
Ausdrucksformen der Kulturen, ohne die Wurzeln zu vergessen. Der
Sound ist ein Mix aus coolen Grooves und traditioneller Musik, Breakund Zulu-Dance. (str)
Konzert Die dunkelbunte Klangpalette
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Mehr Termine täglich
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Tanz Afrika zu Gast in Hamburg
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Haus (Baron-Voght-Straße 50), 15:00
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:: Charolaisrinder werden
nicht nur gerühmt für das fettarme Fleisch, das sie liefern.
Züchter schätzen sie auch wegen ihrer ruhigen Wesensart.
Xavier Lecanu hat mit seinen
Rindern schon zahlreiche Preise gewonnen. Sie tragen so
prächtige Namen wie Ben-Hur,
die zwar ihrer trägen Natur widersprechen, sie aber zugleich
als geborene Sieger ausweisen.
Es besteht kein Anlass zu vermuten, dass sich Xavier nicht
prächtig mit ihnen versteht.
Auch zu Beginn von „Sehnsucht nach Paris“ bereitet Xavier (Jean-Pierre Darroussin)
einen Schützling auf den Sieg
beim alljährlichen Wettbewerb
vor. Zärtlich bürsten er und seine Frau Brigitte (Isabelle Huppert) das Tier. Sie würde ihm
gern noch ein Diadem aufsetzen, aber das geht ihrem Gatten
zu weit. Als sie dann mit ihrem
Rind für das Siegerfoto posieren, setzt sie sich verschmitzt
den Schmuck selbst auf. Ein Abgrund tut sich dabei nicht auf,
aber ein leiser Zwiespalt ist in
diesem Moment eröffnet. Darroussin und Huppert sind ein
verblüffendes, durchaus glaubwürdiges Paar. Er ist ein versierter Darsteller heroischer
Genügsamkeit. Sie wiederum
glänzt traditionell in Rollen, in
denen sie Frauen eindringlich
Gestalt verleiht, die von einem
aufregenderen, erfüllteren Leben träumen und oft ihre bürgerliche Existenz um der Liebe
willen aufs Spiel setzen.
Tatsächlich tritt bald ein
junger Verehrer auf den Plan,
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rnes Stück „Der Entertainer“ ist fast 60 Jahre
alt. Christoph Marthaler will das zu Zeite
n der Suez-Krise in
England angesiedelte We
rk ins Heute übertragen. Im Zentrum ste
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Hinschenfelde, 16:00, Spende
Schanzonetten Goldbekhaus, 19:00
Tom Gaebel Gruenspan, 19:00
Viet Cong & Absolutely Free, Hafenklang,
21:30
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ROCK/POP
Bettina Russmann Quintett Kulturladen
St. Georg, 20:30, 8,Bourbon Skiffle Company Cotton Club,
20:30, 12,Diagrams Molotow, 20:00
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Bevor Bauherren den Kaufvertrag für
ein Grundstück unterschreiben, sollten
sie wichtige Fragen zu Flächennutzung,
Erschließung oder Altlasten abklären.
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sollten beim
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Grundstück
Sorgfältige Überprüfung
vor dem Kauf
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äuslebauer, die bei
der Verwirklichung
ihres neuen Eigenheims keine bösen
Überraschungen
erleben wollen, sollten beim
Bauplatzkauf neben Kriterien
wie Preis, Lage und Infrastruktur noch einige weitere wichtige
Punkte berücksichtigen. Denn in
der Hausbau-Euphorie gerät der
Grundstückskauf selbst nur allzu
gerne zum Randaspekt.
Bevor der passende Bauplatz
überhaupt gefunden wurde, sind
viele Bauherren gedanklich schon
bei der Grundrissplanung oder
dem Fliesenmuster im Badezimmer angekommen.
Gründlich informieren
„Die meisten kaufen ein Grundstück nicht mit dem Kopf,
sondern mit dem Bauch. Die
beste Empfehlung, die ich geben
kann, lautet daher: Augen auf!“,
betont Heinrich Stüven, Vorsitzender vom GrundeigentümerVerband Hamburg. Denn: „Wer
sich gründlich informiert und
auch jenseits des gewohnten
Umfelds guckt, was sich auf
dem Immobilienmarkt so tut,
sammelt nicht nur Erfahrung
in puncto Preise und Angebot,
sondern stößt vielleicht auch auf
Möglichkeiten, an die er zunächst einmal gar nicht gedacht
hat“, so der Experte. Bei einem
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7772'*&'270*/5/)3$#5&'
Unbedingt vor Grundstückskauf
beraten lassen
potenziellen Traumgrundstück
rät der Jurist, vor Kaufabschluss
einen Blick in den Bebauungsplan
und das Baulastenverzeichnis
bei der zuständigen Gemeinde
oder Kommune sowie in das
Grundbuch zu werfen. Erst damit
nämlich lässt sich klären, ob
sich ein Bauprojekt überhaupt
realisieren lässt oder ob Rechte
Dritter, öffentlich-rechtliche Verträge oder Belastungen bestehen,
die den Handlungsspielraum
erheblich einschränken können.
„Im Baulastenverzeichnis steht
zum Beispiel, ob bei der Bebauung weitere Abstandsflächen zum
Nachbarn einzuhalten sind. Solche Vorgaben können dann etwa
einen späteren Anbau unmöglich
machen“, so Stüven.
Teure Stolperfallen
vermeiden
Aber auch über Faktoren wie
Erschließungszustand oder Altlasten sollten sich Interessenten
im Vorfeld informieren, also beim
Abgabenamt nachfragen, ob die
Straße bereits erschlossen ist
und wenn ja, ob die Maßnahme
verkauft
bereits bezahlt wurde. Gerade
Neubaugebiete können sich hierbei als teure Stolperfalle entpuppen: „Schwierig wird es oft, wenn
eine Straße nur zum Teil, aber
eben noch nicht endgültig fertiggestellt ist. Dann können durch
Straßen- und/oder Sielbau ganz
erhebliche Kosten für den Grundbesitzer entstehen“, erläutert der
Experte. Mögliche Altlasten auf
dem Grundstück könne man hingegen beim Umweltamt erfragen.
Wer beim Grundstückskauf alle
Fallstricke ausschließen will, sollte also vorher gründlich recherchieren. „Zusätzlich kann ich nur
empfehlen, bei der Besichtigung
einen sachverständigen Ingenieur oder Architekten zurate zu
ziehen. Dieser kann nicht nur beurteilen, ob mit dem Grundstück
alles in Ordnung ist, sondern er
kann zum Beispiel auch einschätzen, mit welchen Investitionen
der Besitzer langfristig rechnen
muss“, erklärt Stüven.
Beratungsgespräch nutzen
Um sich einen ersten Überblick
zu verschaffen, sei es ratsam, vor
Kaufabschluss ein Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen,
so der Vorsitzende vom Grundeigentümer-Verband. „Unser Haus
bietet solche Termine kostenlos
allen Mitgliedern an.“ Aber auch
die Verbraucherzentrale oder
ein Anwalt sind kompetente
Ansprechpartner. Besonders
wichtig sei, rechtzeitig mit einem
Fachmann zu sprechen: „Die
meisten lassen sich leider erst
beraten, wenn das Kind bereits
in den Brunnen gefallen ist“,
weiß Stüven und ergänzt: „Ist der
Vertrag erst einmal unterschrieben, können auch wir kaum noch
helfen, da ist die Rechtsprechung
knallhart. Deshalb sollte man
sich wirklich sicher sein, bevor
man seine Unterschrift unter den
Kaufvertrag setzt.“ ak
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SEITE 9
Zahl der Einbrüche in Hamburg steigt wieder
17.151 Fälle registrierte die Polizei in 2014 – 3,9 Prozent mehr als im Jahr davor. Höchste Zunahme in Altona
DENIS FENGLER
H A M B U R G ::
Ungeachtet
mehrerer Schwerpunkteinsätze
gegen Einbrecher, bei denen
Tausende Polizisten eingesetzt
wurden, ist die Zahl der Einbrüche in der Hansestadt im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Allerdings hat die Polizei
deutlich mehr Fälle als in den
Vorjahren aufklären können,
insgesamt jede zehnte Einbruchstat. Das ist die höchste
Aufklärungsquote seit fünf Jahren. Allein im letzten Quartal
2014 hatte die Polizei mehr als
310 Einbrecher festnehmen
können.
17.151 Fälle schwerer Einbruchskriminalität registrierte
die Polizei in 2014. Das entspricht einer Steigerung von
3,9 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr. Damals waren 16.506
Taten aufgenommen worden.
Absolut waren es 645 Taten
mehr. Im Mehrjahresvergleich
liegen die aktuellen Fallzahlen
allerdings noch unter denen
von 2012. Vor drei Jahren mussten von der Polizei 17.339 Fälle
schwerer Einbruchskriminalität bearbeitet werden.
Diese Zahlen erfuhr das
Abendblatt aus Polizeikreisen.
Das Deliktsfeld „schwere Einbruchskriminalität“
umfasst
nicht nur den für den Bürger
äußerst sensiblen Bereich des
Haus- und Wohnungseinbruchs, sondern auch verschiedene Arten von Einbruchsdiebstahl, etwa aus Büros oder Kellerräumen.
Die Fallzahlen im Bereich
des Wohnungseinbruchs sollen
ähnlich stark gestiegen sein.
Aber auch hier soll die Aufklärungsquote, die 2014 bei der
Die meisten Einbrecher gelangen durch ein aufgehebeltes Fenster
in die Wohnung Foto: picture alliance
schweren Einbruchskriminalität von 8,4 auf 9,9 Prozent stieg
(insgesamt gab es 304 mehr
aufgeklärte Fälle), ein Mehrjahreshoch erreicht haben. Deutlich mehr Einbrüche verzeich-
nete die Polizei in den Bezirken
Altona (plus 12,2 Prozent), Bergedorf (10,7) und in Mitte (9,2) –
wobei letzterer Bezirk, mit 4411
Taten insgesamt, die höchsten
Fallzahlen aufweist. Positiv
sind die Rückgänge insbesondere in Eimsbüttel (minus 109
Taten) und Nord (minus 47).
Bemerkenswert ist, dass 36,4
Prozent aller Taten im Versuchsstadium blieben und Einbrüche in 6237 Fällen nicht zu
Ende geführt wurden. Den
Grund dafür sieht die Polizei im
immer besseren Einbruchsschutz bei Wohnungen und
Häusern.
„Es ist richtig, dass wir eine
Fallzahlsteigerung im Bereich
der Einbruchskriminalität haben. Damit sind wir natürlich
nicht zufrieden, deshalb werden wir auch nicht nachlassen,
das Phänomen intensiv zu bekämpfen“, sagte Polizeisprecher Mirko Streiber. „Dass wir
aber auch mit unserer Arbeit
Erfolge erzielt haben, zeigt der
deutliche Anstieg bei der Aufklärungsquote.“
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DIE WOCHE
S E I T E 10
Vielfalt gibt bei Verdi den Ton an
Allein die Standard-Speisekarte im Ristorante an der Rothenbaumchaussee listet 25 Gerichte auf
D I ET E R B R A ATZ
Ristorante Verdi
:: Über Beliebtheit und Er-
folg der unzähligen italienischen „Ristorantes“ entscheidet meist die Persönlichkeit des
Patrons. Das zeigt sich gerade
im Verdi an der Rothenbaum-
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Hamburger
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Heute: Verdi
chaussee, wo Salvatore Battaglia nach zweijähriger Auszeit in
Italien die Regie wieder übernommen hat.
Den Tipp, wieder einmal im
Verdi vorbeizuschauen, bekamen wir von einer Leserin, die
ausdrücklich den Mittagstisch
lobte. Also machen wir uns mit-
Service: sehr freundlich und
sehr engagiert
Fazit: nicht innovativ, aber
gute Weine und gute Produkte,
weitgehend authentisch
zubereitet
Die Mannschaft vom italienischen Restaurant Verdi an der Rothenbaumchaussee
tags auf, Salvatore Battaglias
Küche im schmalen Restaurant
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Reggiano (8,90 Euro). Dazu
stellt der Patron eigenes Olivenöl aus Sizilien und hausgemachtes warmes Brot auf den
Tisch. Pasta als Hauptgericht,
warum nicht? Mein Kollege hat
„Maltagliate con Salmone“ gewählt, dünne Teigscheiben mit
frisch zubereitetem Lachsfilet
und Tomaten-Sugo: die Maltagliate noch ein bisschen al dente,
der Fisch saftig in sanfter
Soße (12 Euro). Von der Schiefertafel habe ich mir Kalbsleber
„alla Veneziana“ ausgesucht
(12,50 Euro). Die Leber ist in
Stücke geschnitten, sorgsam
geputzt und nicht zu scharf gebraten, die Zwiebelsoße ange-
nehm reichlich. Dazu gibt es gedünsteten Mangold und kleine
Kartoffelwürfel. Das passt!
Neben der Musik (Verdi!)
liegt Battaglia der Wein am Herzen, auf seiner Karte (130 Positionen!) stehen vor allem sizilianische Weine, etliche offen
ausgeschenkt. Zu unseren Menüs gefallen ein schlichter
2013er Grillo aus Sizilien
(0,2 Liter 7,90 Euro) und der
2013er Sauvignon blanc von
Pierpaolo Pecorari aus dem Friaul (0,2 Liter, 8 Euro).
Dieter Braatz ist
stellvertretender Chefredakteur
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SUDOKU
te fällt zunächst die große Auswahl auf, allein die Standardkarte listet 25 Gerichte auf.
Hinzu kommt eine Pizza-Abteilung mit sieben Varianten, die
Mittagskarte inklusive Überraschungsmenü sowie – auf einer
Schiefertafel – Angebote nach
Tageseinkauf.
Wir entscheiden uns für einen leichten Lunch quer durch
das Angebotene. Vitello tonnato (11 Euro), ganz traditionell
und sehr ordentlich zubereitet.
Den Rucola serviert Salvatore
Battaglia auch zu den gut gebratenen Streifen vom FassonaRinderfilet, gewürzt mit gehobelten Spänen von Parmigiano
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Abschalten auf Hiddensee
M AT Z T I P P T
Kleine Fluchten Hotel Godewind in Vitte bietet gemütliche Zimmer und ein uriges Restaurant
groß und von einfach möblierten für den schmalen Geldbeutel bis zu höherpreisigen Apartments. Auch stilistisch ist von
traditioneller Einrichtung über
rustikal bis modern alles vorhanden. Nach dem Motto „einmal Gast, immer Gast“ hat der
beliebte familiengeführte Betrieb mittlerweile 80 Prozent
Stammgäste.
MICHAEL PA SDZIOR
:: Schon lange ist Hiddensee,
die kleine Schwester Rügens,
kein Geheimtipp mehr. Aber
noch immer ist „dat sönken
Länneken“ (das süße Ländchen) ein Reiseziel für Individualisten. Die Insel lockt seit jeher mit viel Ruhe und Einsamkeit, was für die Hauptsaison allerdings eingeschränkt gilt.
Dann wird es angesichts der
vielen Tagesgäste doch manchmal etwas voll.
Hotelsilos, Kurpromenade,
Diskotheken und Zeltplätze
wird man hier vergeblich suchen. Die abgeschirmte Insellage hat vieles ursprünglich und
beschaulich erhalten. So wird
die Insel von Salzwiesen, Heidelandschaft, feinem Natursandstrand und einem hohen
Kliff bestimmt und gehört damit zu einer der wenigen noch
intakten
Naturlandschaften
Mitteleuropas.
Die Ruhe und Schönheit
der Insel zog viele Künstler an
Lange Zeit waren die Bewohner auf der kargen Insel
sehr arm. Deshalb war der aufkeimende Fremdenverkehr gegen Ende des 19. Jahrhunderts
für die Bevölkerung ein Segen.
Schon bald vermieteten viele
Einheimische ihre Häuser an
die Fremden, während sie
selbst auf Hausböden und Stallräume auswichen. Vor allem
Künstler fühlten sich von der
Einsamkeit und Schönheit angezogen. Und so wurde sie
schnell zur Lieblingsinsel von
Dichtern, Musikern, Malern
und Schauspielern. Die Liste
berühmter Namen ist lang: Albert Einstein gehört dazu wie
auch Sigmund Freud, und natürlich Gerhart Hauptmann,
der hier ein Haus besaß.
Mit der Fähre von Schaprode auf Rügen erreicht man in
40 Minuten Vitte, den Verwaltungsort der Insel. Der Name
weist auf die Bedeutung des
Fischfangs hin, denn die Fischhandelsplätze werden als „Vitten“ bezeichnet. Der Fischfang
war für lange Zeit die Haupternährungsquelle der Insel. Auch
heute noch bildet der Hafen das
gesellschaftliche Zentrum des
Dorfes. Zum Hotel Godewind
ist es nur ein kurzer Spazier-
Erkundungstouren nur zu Fuß,
mit dem Rad oder der Kutsche
Das Hotel Godewind hat das ganze Jahr über Saison.
Seine Gaststätte hat keine Sprerrstunde und gilt als Szenetreff
gang. Am eher schmucklosen
Hauptgebäude fällt vor allem
der Gastrobereich auf. Dieser
ist urgemütlich, und die Speisekarte bietet Gerichte in guter
pommerscher Tradition mit
mediterranem Einschlag. Für
die gleichbleibende Qualität
sorgt ein eingespieltes Küchenteam, dessen Chef schon seit
zwei Jahrzehnten an dieser
Stelle tätig ist. Zur Philosophie
des Hauses gehört auch, dass es
keine Sperrstunde gibt und
auch keine Saison, denn es ist
ganzjährig geöffnet. Als „Szenetreffpunkt“ ist die im Jahr 1910
gegründete Gaststätte in dem
kleinen Ort nach wie vor angesagt.
Dies liegt nicht nur, aber
auch vor allem an Andreas
Meinhof, der allabendlich seine
Runde durchs Restaurant
macht, dabei jeden Gast begrüßt und sich nach dem Befinden erkundigt. Mit seinem trockenen Humor verbreitet er immer gute Laune. Beliebt sind
insbesondere die Anekdoten
und Witze aus der DDR-Zeit.
Zusammen mit seinem Bruder
Thomas hat er die beliebte
Gaststätte Godewind 1991 übernommen und erweitert. Zehn
Jahre zuvor kam er als Saisonkellner auf die Insel und blieb
Hotel Godewind
Adresse: Hotel Godewind,
Süderende 53, 18565 Insel
Hiddensee, Tel. 038300/66 00,
godewind@hotelgodewind.de,
www.hotelgodewind.de
Preise: Einzelzimmer mit Frühstück 39 bis 85 Euro, Doppelzimmer mit Frühstück 59 bis
135 Euro, einige Zimmer sind
mit Etagendusche, Apartment
69 bis 95 Euro, Ferienwohnung
59 bis 185 Euro, das Hotel ist
ganzjährig geöffnet.
HIDDENSEE
Altbessin
Ostsee
Dornbusch
Vitte
Hotel
Godewind
Neuendorf
Bug
Insel
Rügen
Schaprode
Grafik: fh/cs
2 km
hier, „weil diese Insel eine gute
Alternative zur DDR war“, wie
er sagt.
Heute befinden sich fünf
weitere Gebäude auf dem hinteren Teil des Grundstücks, in denen 19 Ferienwohnungen und
ebenso viele Zimmer untergebracht sind. So hat der Gast eine
große Auswahl an Unterkünften. Sie reichen von klein bis
S E I T E 11
Da die Insel autofrei ist,
müssen die Besucher die vielfältige Natur zu Fuß, mit dem
Fahrrad oder mit der Pferdekutsche erkunden. Dabei gehört eine Wanderung auf den
72 Meter hohen Dornbusch mit
seinem weithin sichtbaren
Leuchtturm unbedingt dazu.
Einzigartig ist von hier der
Rundblick auf Meer und Inseln.
Ein besonderes Erlebnis ist der
Spaziergang im Frühjahr, wenn
der Ginster seine ganze Blütenpracht entfaltet. Bei gutem
Wetter und klarer Sicht kann
man die Südküste Dänemarks
sehen. Wer nicht nur auf den
bekannten touristischen Hochpfaden wandern will, sollte
auch einmal den weitestgehend
unberührten Süden der Insel
erkunden. Hier hat sich der unter Denkmalschutz stehende
Ort Neuendorf mit seinen weiß
getünchten Häusern sein Aussehen als Fischerdorf bewahrt.
Drei Stück
für den HSV
D I ET E R M ATZ
:: Das wird
ein Spieltag
für die Favoriten. Die Bayern machen es mit dem HSV
gnädig, wenige Tage vor der
Champions League hält der
Rekordmeister nur drei Stück
für die Hamburger Zinnbauer
bereit. Die Wölfe aus der Autostadt bleiben auf VerfolgerKurs, denn sie bezwingen den
Werksclub im Spitzenspiel in
Leverkusen 2:1. Im stets brisanten Westderby beißen die
Geißböcke die Fohlen mit 1:0
weg, Werder Bremen setzt den
Aufwärtstrend fort und holt
gegen die Sensations-Mannschaft aus Augsburg immerhin
ein 1:1. Ganz unten bekommen
Freiburg, Stuttgart und auch
Paderborn immer größere
Probleme.
1. BUNDESLIGA
Borussia Dortmund – Mainz 05
Bayern München – HSV
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln
Werder Bremen – FC Augsburg
Bayer Leverkusen – VfL Wolfsburg
1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart
Eintracht Frankfurt – Schalke 04
Hertha BSC – SC Freiburg
Hannover 96 – SC Paderborn
2:0
3:0
0:1
1:1
1:2
3:2
2:1
2:1
2:0
Die HSV-Kolumne „Matz ab“ finden Sie täglich
im Internet auf www.abendblatt.de/matz-ab.
Und immer freitags im Hamburger Abendblatt
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DIE WOCHE
S E I T E 12
D
ie Zahl der Unterstützer für Hamburgs
Olympiabewerbung
wird täglich größer.
Zurückhaltung gibt es bislang
bei den älteren Hamburgerinnen und Hamburgern. Wie sollte die Stadt den Zweiflern begegnen? Mit Michael Otto, 71,
Hamburger Ehrenbürger und
Aufsichtsratsvorsitzender der
Otto Group, sprach Oliver
Schirg.
Welche Argumente sprechen aus Ihrer
Sicht für Olympische Sommerspiele in Hamburg?
Michael Otto: Olympia ist für
Hamburg eine bedeutende Investition in die Zukunft, denn
es bringt der Stadt viele Vorteile. So wird die Verkehrsinfrastruktur deutlich verbessert,
und zwar sehr viel zügiger, als es
sonst erfolgen würde. Dann
werden unsere bestehenden
Sportstätten saniert. Letztlich
entsteht auf dem Kleinen Grasbrook ein neuer Stadtteil mit
mindestens 3000 Wohnungen.
1000 davon werden staatlich
gefördert sein, also günstige
Mieten haben. Ferner wird ein
Sportpark geschaffen. Und das
alles auf einem Gelände, das
heute industriell genutzt wird,
also versiegelt ist.
Hamburger Abendblatt:
Das wird eine Menge Geld kosten.
Otto: Das ist richtig. Aber vergessen Sie nicht: Ein großer
Teil der Investitionen wird,
sollte Hamburg als Deutschlands Bewerber erfolgreich
sein, vom Bund und dem IOC
übernommen.
Sind Olympische Spiele ein Motor für die Stadtentwicklung?
Otto:
Zumindest
würden
Olympische Spiele die Umsetzung vieler Infrastrukturprojekte, die ohnehin verwirklicht
werden müssten, vorantreiben. Der Weiterbau der UBahn in Richtung Süden bekäme sicher einen Schub. Hamburg würde durch ein so großes Sportereignis für die nächste Generation modern aufgestellt.
Kritiker beklagen, Hamburg
könne sich Olympische Spiele
nicht leisten.
Otto: Die Idee, Olympische
Sommerspiele in Hamburg zu
veranstalten, hat sehr viel mit
Nachhaltigkeit zu tun. Hier
würden ja keine gigantischen
Neubauten entstehen, die
nach den Wettkämpfen dann
nutzlos herumständen. Olympische Spiele würden notwendige Arbeiten und sinnvolle Investitionen lediglich beschleunigen, und am Ende würde
Hamburg dafür sogar Zuschüsse in Milliardenhöhe
vom Bund und vom Internationalen Olympischen Komitee erhalten.
Olympia:
„Ein Milliardengrab darf
und wird es nicht geben“
Michael Otto ist davon überzeugt, dass die Hamburger nur nachhaltig
vorbereitete und durchgeführte Sommerspiele in der Stadt akzeptieren werden
Läge ein positiver Nebeneffekt
auch darin, dass der Druck auf
die Politik, in die Infrastruktur
der Stadt zu investieren, stärker
würde?
Otto: Der Druck auf die Politik
würde garantiert wachsen.
Wenn man so einen konkreten
Termin hat, muss entsprechend geplant und umgesetzt
werden.
Kann Hamburg beweisen, dass
auch ein demokratisch verfasstes Land heute noch ein sportliches Großereignis organisieren kann?
Otto: Das ist in der Tat die große Chance für Hamburg. Wir
können anderen Städten zeigen, dass Olympische Spiele
nachhaltig und sozial gerecht
organisiert werden können –
also ohne Gigantomanie und
Milliardenverlust.
Wir schauen immer auf Hamburg. Was hätte der Norden von
Olympischen Spielen in der
Hansestadt?
Otto: Das neu zu errichtende
Olympiastadion bliebe uns
nach den Spielen erhalten und
würde als neues Leichtathletikstadion auf den ganzen Norden ausstrahlen. Zudem lenken Olympische Spiele das Interesse der Welt ja nicht nur
auf die Stadt, sondern auf die
gesamte Region; einmal davon
abgesehen, dass auch einige
Wettkämpfe dort ausgetragen
würden. Das, was für Hamburg
gilt, gilt auch für die Region:
Beide würden in der Welt bekannter werden und könnten
mit ihrer Attraktivität werben.
Am Ende kommen nicht nur
mehr Touristen nach Norddeutschland, sondern vor
allem auch Talente und Unternehmen. Damit verbunden
entstehen auch mehr Arbeitsplätze.
Es fällt auf, dass jüngere Menschen von der Idee, Olympische
Spiele in Hamburg auszutragen, eher begeistert sind als ältere Menschen. Was könnte aus
Ihrer Sicht ältere Menschen
umstimmen?
Otto: Ich habe Verständnis dafür, dass ältere Menschen
skeptisch sind, dass sie sich vor
den jahrelangen Bauarbeiten
sorgen und fragen: Was haben
wir davon? Aber Hamburg hat
traditionell immer über Generationen hinaus gedacht. Auch
heute müssen wir die Weichen
für künftige Generationen
stellen.
Ein wichtiges Thema bei Olympia ist inzwischen Nachhaltigkeit. Auch beim IOC verändert
sich in diesem Punkt gerade
etwas. Was kann Hamburg in
dieser Hinsicht leisten?
Otto: Es ist höchst ehrenwert
und wichtig, dass IOC-Präsident Thomas Bach dieses Thema in den Vordergrund gerückt hat. Man muss wegkommen von Gigantomanie und
hinkommen zu nachhaltigen
Olympischen Spielen. Das wiederum ist entscheidend für
Gäste setzt Hamburg auf den
öffentlichen Personennahverkehr. Dazu gehören wegen der
Hafennähe vermehrt Schiffe.
Viele Sportstätten sind zudem
zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen. Beim Bauen von Unterkünften und Sportstätten
achten wir nicht nur darauf,
dass umweltfreundliche Materialien verwendet, sondern
dass auch die Sozialstandards
eingehalten werden. In Hamburg, dessen können Sie sich
sicher sein, werden faire Löhne gezahlt werden.
Kritiker trauen dem IOC nicht
über den Weg und fürchten,
dass es am Ende die Konzepte
der Bewerber ignoriert. Wo ist
die Grenze, die Hamburg nicht
überschreiten darf ?
Otto: Ich kenne den IOC-Präsidenten Herrn Bach seit
Hamburgs
Olympiabewerbung 2003 und habe großes
Zutrauen zu ihm. Er wird die
Reform umsetzen. Aber klar ist
auch, dass Hamburg nur für
nachhaltige Olympische Spiele
zur Verfügung steht.
Sie haben bereits auf das Nachhaltigkeitsteam hingewiesen.
Wie wird es in die Hamburger
Olympiabewerbung integriert?
Otto: Das Team ist bereits integriert. Das ist im Übrigen
eine Stärke der Hamburger
Bewerbung. Von Anfang an
wurden alle Beteiligten eingebunden. Zudem wurden die
Ideen online gestellt, und Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich. Wir wollen am Ende
ein Konzept haben, das transparent ist und hinter dem alle
stehen.
Michael Otto ist Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group und
Ehrenbürger der Hansestadt Hamburg Foto: Marcelo Hernandez
Hamburgs Bewerbung. Die
Bürgerinnen und Bürger der
Hansestadt werden nur nachhaltig vorbereitete und durchgeführte Olympische Spiele
akzeptieren.
Macht Hamburg dafür bereits
genug?
Otto: Gemeinsam mit der Stadt
organisieren wir einen Nachhaltigkeitsdialog mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen, der Zivilgesellschaft, der Kirchen, der Sportverbände und der Wirtschaft.
Dabei geht es uns nicht nur um
eine Diskussion über Nachhaltigkeit. Wir müssen darauf
achten, dass die in dem Dialog
gefundenen Kompromisse in
der Hamburger Bewerbung
auch zu 100 Prozent umgesetzt
werden.
Gibt es schon Ergebnisse?
Otto: Wir würden Olympische
Spiele der kurzen Wege bekommen. Vom Olympiazentrum sind alle Sportstätten in
weniger als 30 Minuten zu erreichen. Beim Transport der
Wie kann jeder Einzelne, der
Olympia in Hamburg will,
die Bewerbung der Stadt unterstützen?
Otto: Sollte man bei der für die
letzte Februarwoche geplanten Umfrage des Deutschen
Olympischen Sportbunds angerufen werden, dann sollte
man natürlich für Olympia in
Hamburg stimmen. Wir konkurrieren ja mit Berlin, und die
Sportfunktionäre werden sich
für die Metropole entscheiden,
in der die größere Mehrheit
hinter einer Bewerbung steht.
Bis dahin kann jeder sich nicht
nur informieren, sondern sollte in seinem Bekanntenkreis
auch für Olympia in Hamburg
werben.
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