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Donnerstag, 12. Februar 2015
Seite 14
Gemeinderatswahlen Glarus Süd:
Raiffeisenbank Glarnerland:
Rolf Briker
in den Gemeinderat
Auch 2014 im Aufwind
Trotz schwierigem Tiefzinsumfeld und unsicherer wirtschaftlicher Entwicklung im Kanton hat sich die Raiffeisenbank Glarnerland im vergangenen
Geschäftsjahr gut behauptet. Die Verantwortlichen sind zufrieden mit dem
am Montag, 9. Februar, präsentierten Jahresergebnis.
Mit Rolf Briker, geboren 1961, Lokomotivführer aus Linthal, kandidiert eine
routinierte und verlässliche Persönlichkeit für den freien Sitz im Gemeinderat
von Glarus Süd.
Jahresabschluss Raiffeisenbank Glarnerland 2014
Bilanz (in Tausend Franken)
Bilanzsumme
Kundengelder
Eigenkapital
Kundenausleihungen
davon Hypothekarforderungen
Erfolgsrechnung (in Tausend Franken)
Erfolg aus Zinsgeschäft
Erfolg aus Kommission-/
Dienstleistungsgeschäft
Erfolg aus Handelsgeschäft
Betriebsertrag
Geschäftsaufwand
Bruttogewinn
Jahresgewinn
J
etzt gehören wir ja schon fast
zu den Grossen», meinte Verwaltungsratspräsident Hansueli
Leisinger schmunzelnd, nachdem
er verkündet hatte, dass die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Glarnerland erstmals auf über eine halbe
Milliarde, sprich gut 512 Millionen
Franken, angewachsen ist. Die Aussage war scherzhaft gemeint, doch
der Zuwachs von 4,9 Prozent kann
sich tatsächlich sehen lassen. Als
«erfreulich» bezeichnete Leisinger
auch die Entwicklung des BruttounddesJahresgewinns.Erstererstieg
um 4 Prozent auf etwas über 2,3
Millionen Franken, letzterer um 4,7
Prozent auf 370 29 2 Franken. Die
mittlerweile 7219Genossenschafter
(+ 2,5%) freut es: Sofern sie dem
Antrag des Verwaltungsrates an der
GV am 17. April folgen, werden ihre
Anteilscheine wie üblich zu – in
Anbetracht der tiefen Marktzinsen
sehr lukrativen – 6 Prozent verzinst.
Apropos tiefes Zinsniveau: Dieses
2014
511 961
431 693
6 978
460 554
453 092
2013
488 181
410 715
6 657
434 195
424 943
Veränderung
+ 4,9%
+ 5,1%
+ 4,8%
+ 6,1%
+ 6,6%
2014
5 243
1 014
2013
5 284
952
Veränderung
– 0,8%
+ 6,5%
326
6 834
– 4 529
2 305
370
288
6 700
– 4 484
2 216
354
+ 13,2%
+ 2,0%
+ 1,0%
+ 4,0%
+ 4,7%
stellt die Bank vor grosse Herausforderungen und führte zu einer
leichten strategischen Anpassung.
«Wir wollen die Erträge vermehrt
diversifizieren und damit die Abhängigkeit vom Zinsgeschäft weiter
reduzieren», erklärte Stefan Hirt,
der Vorsitzende der Bankleitung.
2014 ist dies gelungen: Der Erfolg
aus dem indifferenten Geschäft,
sprich Kommissions-, Dienstleistungs- und Handelsgeschäft, macht
mittlerweile über 23 Prozent des
Betriebsertrags aus (+ 2%). Die
schmalen Zinsmargen verlangten
aber weitere Anstrengungen diesbezüglich, hielt Hirt fest: «Deshalb
bauen wir unsere Kompetenz und
das Angebot im Anlage- und Firmenkundengeschäft weiter aus.»
Stark im Hypothekargeschäft
Dass die Raiffeisenbank Glarnerland auf Qualität statt Quantität
setze, mache sich auch im Hypothekengeschäft bezahlt, führte Rolf
Busreisen Kurt Bühler, Mollis:
Glarner erkundeten
die Dolomiten
Kürzlich chauffierte Reiseunternehmer Kurt Bühler eine Schar Skibegeisterter aus dem Glarnerland in die Dolomiten. Während einer Woche wurden vier
verschiedene Skigebiete erkundet. Die Pisten waren hervorragend präpariert, das Wetter meist glänzend.
D
Stefan Hirt, Vorsitzender der Bankleitung, ist zufrieden: Auch 2014
ging es mit der Raiffeisenbank
Glarnerland aufwärts.
(Foto: Silvano Umberg)
Luchsinger, der stellvertretende
Vorsitzende der Bankleitung, aus.
Auf dem gesamten Hypothekarbestand von 453 Millionen Franken
(+ 6,6%) seien per Ende Jahr erneut
keine überfälligen Zinsen zu verzeichnen gewesen. Im Immobiliengeschäft sei die Nachfrage zwar
leicht gesunken – wahrscheinlich
auch im Zusammenhang mit dem
Stellenabbau im Kanton –, die
Preise jedoch stabil und Marktaussichten deshalb weiterhin gut.
Die Gefahr einer Immobilienblase
sieht Luchsinger im Glarnerland
nicht.
Auch mit Blick auf das neue Geschäftsjahr gaben sich die Vertreter
der Raiffeisenbank Glarnerland
optimistisch. Das Umfeld sei sicher
sehr anspruchsvoll und Prognosen
zur wirtschaftlichen Entwicklung
speziell in Bezug auf Europa schwierig, es gebe jedoch keinen Grund
schwarzzumalen. «Wir sind gut aufgestellt und deshalb grundsätzlich
zuversichtlich», so Hirt. ●
su
Ihr Herz schlägt für Sie –
tun Sie ihm Gutes:
z.B. vielseitig und fettarm
essen.
Wir haben noch mehr gesunde Ideen:
Schweizerische Herzstiftung · Telefon 031 388 80 83
www.swissheart.ch · Spendenkonto PC 30-4356-3
er Vater von drei erwachsenen
Kindern ist in Diesbach aufgewachsen und seit Jahrzehnten in Linthal wohnhaft.
Durch seinen Beruf ist er mit der
ganzen Schweiz verbunden, was
seinen Horizont in vielen Belangen
erweitert. Trotz der reisenden Tätigkeit, oder gerade deswegen, kehrt
er jeweils gerne in seine Heimat
Glarus Süd zurück. Rolf Brikers
politischer Leistungsausweis ist stabil und ein Garant für Kontinuität.
Rolf Briker amtete 12 Jahre als Gemeinderat in Linthal, 8 Jahre davon
als Vizepräsident. Sein anspruchsvoller Beruf spricht für sich selbst.
Auch in schwierigen Situationen
bleibt er auf seinem Weg und hat
stets das Ziel im Auge. Seine Motivation für die Kandidatur ist in
erster Linie die Erhaltung einer
gesunden Berggemeinde und das
Wohl der Bevölkerung. Dies will
Briker mit Weitblick, gesundem
Menschenverstand, demokratisch
und gemeinsam mit seinen Amtskollegen erreichen. ●
pd.
Rolf Briker kandidiert als Gemeinderat für Glarus Süd.
(Foto: zvg)
Gemeinderatswahlen Glarus Süd:
Kandidatur
von Yannick Schiess
Glarus Süd hatte schon immer die Voraussetzungen, um eine fortschrittliche
und florierende Region zu sein. Seit der Gemeindefusion haben wir uns auch
die institutionellen Instrumente gegeben, diese umzusetzen. Damit diese Möglichkeiten mit Elan und Weitsichtigkeit wahrgenommen werden, möchte ich
mich als junger Sozialdemokrat engagieren.
M
it etwas Geduld beim
öffentlichen Verkehr, langfristiger Raumplanung und
überzeugter Unterstützung des
Tourismus hat Glarus Süd als Gemeinde grosses Potenzial. Um den
Zweck der Gemeindefusion zu erfüllen, muss der Gemeinderat jedoch seine Kräfte bündeln und im
Hinblick auf ganz Glarus Süd handeln und denken. Dazu benötigt
es mutige und wegweisende Entscheide, unabhängig von alten
Denkmustern, die die Ressourcen
unserer Gemeinde optimal verwenden. Wenn die Gemeinde Glarus Süd sich auf ihre Stärken konzentriert und die Möglichkeiten der
Gemeindefusion nutzt, fehlt es ihr
höchstens an Selbstvertrauen und
Bereitschaft zur Veränderung. Nur
mit diesen Voraussetzungen können die Ideen und Möglichkeiten
auch umgesetzt werden.
Als junger und motivierter Politikwissenschaftsstudent, welcher unabhängig von alten Gemeindestrukturen denkt, sehe ich mich
insbesondere in diesen Punkten als
gute Ergänzung im Gemeinderat.
Ich möchte das Wissen aus meinem
Yannick Schiess kandidiert
als Gemeinderat von Glarus Süd.
Studium und aus der langjährigen
Erfahrung mit der Glarner Politik in
die Gemeinde einbringen und Verantwortung übernehmen.
Als junger Glarner möchte ich Teil
einer selbstbewussten und fortschrittlichen Gemeinde sein und
mich dafür einsetzen. ● Y. Schiess
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